Firmung 2013 - Pfarrgemeinde Sigmaringendorf

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Firmung 2013 - Pfarrgemeinde Sigmaringendorf
Firmung 2013
in der Seelsorgeeinheit Sigmaringendorf-Bingen
Firmgottesdienst am 08. Juni 2013
in der Pfarrkirche Sigmaringendorf
Firmspender: Domkapitular Monsignore Dr. Eugen Maier
Fir mgruppenbegleiter
Bingen:
Sigmaringendorf:
Simone Arnold
Hans -Georg Baur
Anita Gauggel
Kurt Glaser
Simone Kieferle
Gabi Leipprand
Ulrike Maier
Nicole Schneider
Michaela AuckenthalerOtt
Evi Binder
Simone Engler
Karin Maichle
Manuela Remensperger
Beatrix Specker
Ulrike Stengele
Dorothea Storkenmaier
Axel Storkenmaier
Bianca Veeser
Leitungsteam
Ingrid Aßfalg
Hildegard Pfister
Ulrike Stengele
Dorothea Storkenmaier
Bingen
Bingen
Sigmaringendorf
Sigmaringendorf
:
2
Lied zum Einzug:
Eingeladen zum Fest des Glaubens
3
2. Und so kamen sie in Scharen, brachten ihre Kinder mit,
ihre Kranken, auch die Alten, selbst die Lahmen hielten Schritt.
Von der Straße, aus der Gosse, kamen Menschen ohne Zahl,
und sie hunger ten nach Liebe und nach Gottes Freudenmahl:
Kv
3. Und dort ler nten sie zu teilen, Brot und Wein und Geld und Zeit;
und dort lernten sie zu heilen, Kranke, Wunden, Schmerz und
Leid;
und dort lernten sie zu beten, dass dein Wille, Gott, geschehe,
und sie lernten so zu leben, dass das Leben nicht vergehe:
Kv
4. Aus den Dörfer n und aus Städten, von ganz nah und auch von
fern,
mal gespannt, mal eher skeptisch, manche zögernd, viele gern,
folgen wir den Spuren Jesu, folgen wir dem, der uns rief,
und wir werden selbst zu Boten, dass der Ruf noch gilt, der lief:
Kv
Liturgischer Gruß
Domkapitular Dr. Maier
Begr üßung
Pfr. Fatz
Einführung ins Thema
Dominik Ott
Im Namen von uns Firmlingen aus Sigmaringendorf und Bingen begrüße ich
unsere Paten, unsere Eltern, Verwandte und Freunde ganz herzlich. Begrüßen
möchte ich auch unseren Pfarrer Herr Fatz, der uns den Firmweg über
begleitet hat. Mein besonderer Gruß und Dank gilt Ihnen Herr Domk apitular
Dr. Maier, dass Sie heut e zu uns gekommen sind, um uns das Firmsakrament
zu spenden.
Ein gutes halbes Jahr haben wir uns ganz unterschiedlich und
abwechslungsreich auf unsere Firmung vorbereitet. Mein eigener Lebensweg,
persönliche Wert e, meine Weltanschauung, mein Gottesbild, der Heiliger
Geist, die Symbole und die Bedeutung der Firmung waren Themen mit denen
wir uns in unseren Gruppenstunden beschäftigt haben.
4
Motto erläutern: Teresa Widmer/Niklas Bauer telefonieren mit ihrem Handy
Spre. 1: Hallo, was machst du gerade?
Spre. 2: Hi, bin gerade online bei Facebook und nachher
google ich noch nach einem neuen Tablet, ich möchte mir eins
kaufen.
Spre. 1: Können wir uns später treffen? Ich muss dir von einer ganz neuen
Internetadresse erzählen, die soll echt super sein. Nennt sich
„godline.com“!! Da ist doch tatsächlich einer, der ständig online ist, der
ist sozusagen immer auf Empfang und kümmert sich um jeden, der
Rat braucht.
Spre. 2: Jetzt echt? Seit wann gibt’s denn das?
Spre. 1: Es ist kaum zu glauben, aber diese Verbindung gab es schon immer.
Spre. 2: Nee, glaub ich nicht – hab noch nie was davon gehört !
Spre. 1: Doc h wirklich, ich hab bei Wikipedia nachgeschaut und einiges über
Gott gefunden. Mit diesem Thema habe ich mich im Firmkurs ja schon
intensiv auseinandergesetzt. Gott ist einer, der mich nicht bedrängt, so
wie die vielen Newsletter oder Spam-Mails, sondern einer, an den ich
mich immer wenden kann – Wenn es mir nicht gut geht oder wenn ich
Probleme habe. Eigentlich habe ich ja einen guten Draht zum meinen
Eltern, aber die sind halt auch nicht immer da.
Spr.: 2: Das hört sich gut an, du musst mir nachher unbedingt noch mehr
darüber erzählen!
Dominik Ott
Unser diesjähriges Firmmotto „Godline.com – die Verbindung wird gehalten“
stammt aus unserem Alltag. Immer und überall in K ontakt sein, immer up to
date sein“ - das ist für uns sehr wichtig. Doch müssen wir uns fragen: Wo
bleibt da die Verbindung zu den wichtigsten Quellen des Lebens – zu Gott und
zum Heiligen Geist?
Wie steht es mit unserer Hotline zu Gott?
Damit die Lebenskraft des Heiligen Geistes uns erfüllen kann, müssen wir uns
öffnen, müssen wir online s ein für Gott und V erbindung halten in Gebet und
Gottesdienst, in Zeiten der Stille und der Besinnung.
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Lied zum Kyr ie
Kyrie:
Domkapitular Dr. Maier
Wir freuen uns, dass Gott uns seinen Heiligen Geist schenkt. Denn nicht
immer haben wir alleine den Mut und die Kraft, den richtigen Weg als
Chri sten und Chri stinnen zu finden und zu gehen.
Anika Schmid
Manchmal fühlen wir uns einsam und verlassen. An manchen Tagen scheint
unser Weg im Dunklen zu liegen und wir wissen nicht wie oder wofür wir uns
entscheiden sollen.
Liedruf: „Kyrie, Kyrie …Nr. 38
6
Luca Rummler
Für uns Jugendliche ist es mit der Kirche nicht immer leicht. Jugend und
Kirche sind einander in vielen Dingen fremd geworden. Wir fühlen uns
manchmal fehl am Platz und nicht verstanden.
Liedruf: „Christe…
Sandra Levko
Viele von uns warten darauf, dass Verbindungen wieder fließen und Kontakte
entstehen.
Stärke uns in unseren täglichen Bemühungen.
Liedruf: „Kyrie…
Vergebungsbitte:
Domkapitular Dr. Maier
7
Gloria
8
Tagesgebet:
Domkapitular Dr. Maier
Du Gott des Lebens hast in jede und jeden von uns einzigartige Gaben und
Begabungen gelegt. Hilf uns, sie zu entdecken und sie für uns und zum Wohle
anderer zu nutzen. Oft sind wir unsicher in uns eren Entscheidungen und wisse
nicht, wohin wir gehen sollen. Lass uns über die Verbindung zu Dir spüren,
welcher Weg für uns der richtige ist. Bei der Firmung wird jeder Einzelne
hineingenommen in Deine Zusage: „ Ic h bin für Dich da!“ Lass uns immer
darauf vertrauen. Darum bitten wir durch Christus unseren Bruder und Herrn.
Amen.
Lesung aus dem ersten Brief des Apostels Paulus an die Kor inther:
Ulr ike Stengele
Es gibt verschiedene Gnadengaben aber nur den einen Geist. Es gibt
verschiedene Dienste aber nur den einen Herrn. Es gibt verschiedene Kräfte
die wirken, aber nur den einen Gott: ER bewir kt alles in allen.
Jedem aber wird die Offenbar ung des Geistes geschenkt, damit sie anderen
nützt. Dem einen wird vom Geist die Gabe geschenkt, Weisheit mitzuteilen,
dem anderen durch den gleichen Geist die Gabe Er kenntnis zu vermitteln, dem
dritten im gleichen Geist Glaubenskraft, einem anderen – immer in dem einen
Geist – die Gabe, Krankheiten zu heilen, einem andern Wunderkräfte, einem
andern prophetisches Reden, einem andern die Fähigkeit, die Geister zu
unterscheiden, wieder einem andern verschiedene Ar ten von Zungenrede,
einem andern schließlich die Gabe sie zu deuten.
Das alles bewirkt ein und derselbe Geist; einem jeden teilt er seine besondere
Gabe zu, wie er will.
Denn wie der Leib eine Einheit ist, doch viele Glieder hat, alle Glieder des
Leibes aber, obgleich es viele sind, einen einzigen Leib bilden: so ist es auch
mit Christus. Durch den einen Geist wurden wir in der Taufe alle in einen
einzigen Leib aufgenommen, Juden und Griechen, Sklaven und Freie; und alle
wurden mit dem einen Geist getränkt.
- Wort des lebendigen Gottes Alle:
Dank sei Gott, dem Herrn.
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Antwortpsalm:
Sende aus deinen Geist
Halleluja-Ruf: Halleluja (Taizé)
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Evangelium:
- Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.
Alle:
Pfr. Fatz
Lob sei dir Chr istus.
Ansprache:
Domkapitular Dr. Maier
Fir makt
Einführungs worte
Domkapit ular Dr. Maier
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Nun werdet ihr im Sakrament der Firmung den Heiligen Geist empfangen. Wir
bekennen gläubig, dass der Heilige Geist mit dem Vater und dem Sohn Gott ist
und uns das Leben schenkt. Er besiegelt, was er in der Taufe an euch gewirkt
hat. Deshalb bekennt dankbar den Glauben, den damals eure Eltern und Paten
bekannt haben.
Taufbekenntnis
Domkapitular Dr. Maier: Widersagt ihr dem Bösen, um in der Freiheit der
Kinder Gottes leben zu können?
Firmlinge:
Ich widersage.
Domkapitular Dr. Maier: Glaubt ihr an Gott den Vater, den Allmächtigen, den
Schöpfer des Himmels und der Erde?
Firmlinge:
Ich glaube.
Domkapitular Dr. Maier: Glaubt ihr an Jesus Christus, seinen eingeborenen
Sohn, unsern Herrn, der geboren ist von der Jungfrau
Maria, der gelitten hat und begraben wurde, von den
Toten auferstand und zur Rechten des Vaters sitzt?
Firmlinge:
Ich glaube.
Domkapitular Dr. Maier: Glaubt ihr an den Heiligen Geist, die heilige
katholische Kirche, die Gemeinschaft der Heiligen, die
Vergebung der Sünden, die Auferstehung der Toten und das
ewige Leben?
Firmlinge:
Ich glaube.
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Gebet des Fir mspenders über die Fir mlinge
Domkapitular Dr. Maier
Lasset uns beten (Brüder und Schwestern), zu Gott, dem allmächtigen Vater,
dass er den Heiligen Geist herab sende auf diese j ungen Christen, die in der
Taufe wiedergeboren sind zu ewigem Leben. Der Heilige Geist stärke sie durch
die Fülle seiner Gaben und mache sie durch seine Salbung Christus, dem
Sohn, ähnlich.
- Alle beten eine kurze Zeit in Stille Allmächtiger Gott, Vater unseres Herrn Jesus Christus, du hast diese jungen
Christen in der Taufe von der Schuld Adams befreit, du hast ihnen aus dem
Wasser und dem Heiligen Geist neues Leben geschenkt. Wir bitten dich, Herr,
sende ihnen den Heiligen Geist, den Beistand. Gib ihnen den Geist der Weisheit
und der Einsicht, des Rates, der Er kenntnis und der Stärke, den Geist der
Frömmigkeit und der Gottesfurcht. Durch Christus, unseren Herr n.
Alle: Amen.
Erklärung vor der Firmspende
Hildegard Pfister
In einer gemeinsamen Aktion wollen die Jugendlichen nach der Firmspende
ein Netz knüpfen, und so symbolisch die Verbindung untereinander und die
Verbindung zu Gott zum Ausdruck bringen. Jeder hat seinen eigenen
persönlichen, bunten Lebensfaden dabei. E r steht für frohe und traurige
Erlebnisse, für Wünsche, Träume und Enttäuschungen. A us diesen
Lebensfäden knüpfen wir ein Lebensnetz an die Osterkerze und zeigen so,
dass uns die Verbindung zum auferstandenen Jes us, zu Gott und zum
Heiligen Geist wichtig ist
Gruppe 1
Stille
Gruppe 2
13
Lied: „Komm, Heiliger Geist, mit deiner Kraft.. Nr. 210, 1-3
2. Wie der Sturm so unaufhaltsam, dring in unser Leben ein.
Nur wenn wir uns nicht verschließen, können wir deine Kirche sein.
Kv
3. Schenke uns von deiner Liebe, die vertraut und die vergibt.
Alle sprechen eine Sprache, wenn ein Mensch den andern liebt.
Kv
Gruppe 3
Erklärung der Firmzeichen – Lukas Zwick & Vivien Multrus
Das Sakrament der Firmung
Ein Sakrament – was ist das? Ein Sakrament ist ein Zeic hen der Nähe und
der Liebe Gottes.
Die Firmung ist eines der 7 Sak ramente der Katholischen Kirche. Das Wort
Firmung kommt aus dem Lateinischen confirmtio und bedeut et Bestärkung,
Bekräftigung. Das Firmsak rament wird in einer besonderen Lebenssituation,
dem Übergang zum Erwachsenwerden, gespendet. Gott stärkt die
Jugendlichen für ihren Lebensweg.
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Die Handauflegung
Unsere Hände sprechen eine eigene Sprache:
Wir reichen uns die Hände zum Gruß. Ein Kind, das sich fürchtet, sucht die
schützenden Hände der Eltern. Menschen, die sich lieben, halten sich an den
Händen. Wenn der Firmspender die Hand auflegt, ruft er die Kraft des Heiligen
Geistes auf uns herab. Dabei kommt die Zusage und Mitteilung Gottes zum
Ausdruck: „ Ich bin mit Dir – Du kannst Dich auf mich verlassen.“
„Du bist begabt und unverwechselbar - Ich trau Dir etwas zu.“
Die Salbung mit Chrisam
Chris am ist eine Mischung aus Olivenöl und Balsam.
Schon im Alten Bund ist die Salbung mit heiligem Öl ein Zeic hen für die
Mitteilung des Geistes Gottes. Propheten, Priester und Könige wurden gesalbt
zum Zeic hen ihrer Erwählung und Würde. Jesus trägt den Namen Christus,
der Gesalbte. Die Salbung bei der Firmung will zu Ausdruck bringen:
„Du bist auserwählt – Du bist etwas Besonderes - Du bist wert voll“
Dabei spricht der Firmspender die Worte: „Sei besiegelt durc h die Gabe
Gottes, den Heiligen Geist.“
Der P atendienst
Während der Firmung legt der Pate die rechte Hand auf die Schulter des
Firmlings. Er will dem Gefirmten Freund und Begleit er sein und vermitteln:
„Ich stehe hinter Dir und stärke Dir den Rücken.“
Der Friedens gruß
Im Anschluss an die Firmung reicht der Firmspender dem Firmling zum
Friedensgruß die Hand und sagt: „Der Friede sei mit Dir.“
Gruppe 4
Instrumentalstück
Gruppe 5
Gottesbilder – Marvin Engler/
In einer der Gruppenstunden haben wir uns Gedanken gemacht, wie wir uns
Gott vorstellen und wo und wie wir Gott in unserem Leben erfahren können.
Dabei hat jeder einzelne ganz persönliche Erfahrungen gesammelt und so
sind die Bilder Gottes sehr unterschiedlich. Im Laufe des Lebens ändern sich
diese Vorstellungen: Vielleicht von einem alten Mann mit weißem Bart bis hin
zu einem Stern am dunklen Nachthimmel.
Es gibt Zeiten, in denen uns Gott nahe ist z.B. wenn wir Erstkommunion feiern
und Zeiten, in denen die Verbindung zu ihm unterbrochen scheint. Als Symbol
für unsere ganz persönliche Gottes vorstellung hat jeder von uns sein eigenes
Gottesbild modelliert.
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Gruppe 6
Chor/Band alleine
Gruppe 7
Stille
Gruppe 8
Instrumentalstück
Gruppe 9
Lied: „Suchen und fragen… Nr. 234, 1-3
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Fürbitten
Gotte s Gei st i st wie ein Wind, wie ein Sturm, er treibt an und verändert
alles. Öffnen wir uns die ser Kraft, die alles lebendig macht und wo nichts
bleibt wie es war. Gotte s Geist i st überall und so können wir jetzt unsere
Bitten für uns und für andere aussprechen:
Wir antworten auf die Fürbitte: „Gib uns allen deinen Geist“
Lukas Schneider
Um frischen Wind bitte ich, für jede und jeden ganz persönlich, aber auch für
die Kirche, für die Politik und für die Gesellschaft. Brich auf was erstarrt und
eingefahren ist und nach Veränderung schreit. Guter Gott:
ALLE: Gib uns allen deinen Geist
Lena Storkenmaier
Um ein Feuer der Begeisterung bitte ich, für die Menschen, die nicht mehr
glauben können, die verz weifelt und mutlos sind. Guter Gott:
ALLE: Gib uns allen deinen Geist
Alisa Schneider
Um einen langen Atem bitte ich, für die jungen Menschen, die ihre Zukunft
noch vor sich haben. Dass sie begeistert ihren Weg finden und in eine
hoffnungs volle Zukunft gehen können. Guter Gott:
ALLE: Gib uns allen deinen Geist
Larissa Kienle
Wir bitten für unsere verstorbenen Angehörigen und Freunde. Schenke ihnen
Heimat bei Dir, wo jeder Schmerz in Freude verwandelt wird. Senden den
Trauernde den Geist des Trostes. Guter Gott:
ALLE: Gib uns allen deinen Geist
Wir rufen dich an Heiliger Geist, du bi st stark, klug und weise. Du bist
zärtlich, liebevoll und sanft. Schenk uns deine Gaben, damit wir mit dir
unser Leben und die Welt verändern können.
Nur Melodie vom Lied Nr. 81 – k urz
Gabenprozession
Joana Pfister
Wir sind gesegnet worden mit den Gaben Gottes, dem Hl. Geist und bringen
nun 7 Gegenstände zum Altar, die symbolisch für die 7 Gaben stehen.
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Gabe der Weisheit: Symbol Firmordner
Wir bringen unseren Firmordner, er steht für die Gabe der Weisheit. Im
Firmkurs haben wir uns mit verschiedenen Themen beschäftigt, die uns
Orientierung und Unterstützung sein können auf der Suche nach Gott.
Herr, gib uns die Gabe der Weisheit, damit wir erkennen, was wirklich wichtig
ist und was unser Leben gelingen lässt.
Gabe der Erkenntnis: Symbol Taufkerze
Wir bringen eine Taufkerze, sie steht für die Gabe der Erkenntni s. Die Kerze
bringt Licht in die Dunkelheit und zeigt uns den Weg.
Herr, gib uns die Gabe der Erkenntnis, damit wir die Dinge so sehe, wie sie
sind, uns selbst nichts vormachen und andere nicht verurt eilen.
Gabe der Einsicht: Symbol Terminplan Firmvorbereitung
Wir bringen unseren Terminplan der Firmvorbereitung, er steht für die Gabe
der Einsicht. Durch die verschiedenen Veranstaltungen bekamen wir die
Möglichkeit, Vorgänge in unserem Leben klarer und deutlicher zu sehen und
unseren Blick für den eigenen Lebens weg zu schärfen.
Herr, gib uns die Gabe der Einsicht, damit wir nicht ziellos vor uns hinleben.
Lass uns erkennen, dass Du hinter allem stehst.
Carina Reiser
Gabe des Rates: Symbol Schatzki ste
Wir bringen die Schatzkiste, sie steht für die Gabe des Rates. Die Schatzkiste
enthält eine bunte Sprüche- und Textsammlung, aus der jeweils ein
Jugendlicher einen Abschlusstext für die Gruppenstunde aussuchen durfte.
Die Texte gaben uns Denkanstöße und waren Impulse für unseren Alltag.
Herr gib uns die Gabe des Rat es, damit wir mit viel Phantasie andere trösten,
ermutigen und ihnen helfen können. Gib uns selbst die Fähigkeit, Hilfe von
anderen anzunehmen.
Gabe der Stärke: Symbol Korb mit Brot
Wir bringen Brot, es steht für die Gabe der Stärke. Mit der Brotrunde begann
jede unserer Gruppenstunden. Beim Brechen und Teilen des Brotes erz ählten
wir einander von den Erlebnissen der vergangenen Zeit: Schönes und
Trauriges. Miteinander B rot teilen bedeutet auch miteinander Leben teilen und
dem anderen zu helfen.
Herr, gib uns die Gabe der Stärke, damit wir mit Enttäuschungen und
Schwierigkeiten umgehen und Belastungen aushalten können.
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Gabe der Frömmigkeit: Symbol geformtes Gotte sbild
Wir bringen ein modelliertes Gottesbild, es steht für die Gabe der
Frömmigkeit. In einer Gruppenstunde haben wir unser persönliches
Gottesbild geformt. Es wurde sichtbar, dass jeder von uns sein eigenes Bild
von Gott hat und sich dieses Bild im Laufe des Lebens verändern kann. Es ist
nicht immer leicht, die Spuren Gottes im Alltag zu entdecken.
Herr, gib uns die Gabe der Frömmigkeit, damit wir in dem, was uns im Leben
begegnet, Dich suchen und entdecken.
Gabe der Gottesfurcht: Sy mbol Lebensfaden
Wir bringen einen bunten Lebensfaden, so bunt und vielfältig wie unser Leben
ist, es steht für die Gabe der Gottesfurcht. Oft vergessen wir, dass Gott der
Grund und das Ziel unseres Lebens ist.
Herr, gib uns die Gabe der Gottesfurcht, damit wir in den alltäglichen Dingen
Deine Größe und Deine Liebe erkennen und achten. Lass uns immer auf Dich
vertrauen.
Gabenbereitung: „Wenn wir unsere.. Nr. 81, 1 und 4
19
Firmlinge legen ihr Firmopfer in Sammelkörbchen
Gabengebet
Sanctus: „S anctus .. Nr. 88
Hochgebet
Vater unser: bet en
Friedensgruß:
20
Lied: „Wo Menschen sich vergessen Nr. 339, 1-3
2. Wo Menschen sich verschenken, die Liebe bedenken
und neu beginnen, ganz neu, da berühren sich Himmel
und Erde ...
3. Wo Menschen sich verbünden, den Hass
überwinden und neu beginnen, ganz neu, da
berühren sich Himmel und Erde ...
AgnusDei:
Kommunionausteilung: instrument al
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Meditation:
Firmling
Geist Gottes, manchmal spüre ich dich in den Menschen, die mir begegnen manchmal spüre ich dich nicht.
Geist Gottes, manchmal spüre ich dich in der Arbeit, die ich verricht e manchmal spüre ich dich nicht.
Geist Gottes, manchmal spüre ich dich an Plätzen und in Häusern, die ich
besuche - manchmal spüre ich dich nicht.
Geist Gottes, manchmal spüre ich dich in meinem Herzen, tief drin in mir manchmal spüre ich dich nicht.
Geist Gottes, lass dich spüren.
Amen
Schlussgebet:
Domkapitular Dr. Maier
Guter Gott,
Du hast in jeden von uns einen großen Reichtum an Gaben und Fähigkeiten
gelegt. Immer wieder neu sind wir herausgefordert zu entdecken, was in uns
steckt. Durch Deine ganz persönliche Zusage an uns darf jeder den
Lebensweg gehen, seinen Weg. Schritt für Schritt, darf scheitern und neu
anfangen, in der großen Hoffnung, dass Du uns mit Deinem Geist stärkst und
begleitest.
Darum bitten wir durch Jesus Christus unseren Bruder und Herrn. Amen.
Dankesworte
Dank Michael Bleeser
♥ Domkapitular Dr. Maier, Pfarrer Fatz, FGB, Eltern, die sich in anderer
Form eingebracht haben
♥ Dank der Pfarrgemeinde
Domkapitular Dr. Maier, Pfarrer Fatz, Firmteam, FGB, Frau Holl, Chor,
KJG, Alle, die zum Gelingen des Gottesdienstes beigetragen haben
♥
♥
Einladung zum Stehempfang
Firmlinge für ein Gruppenfot o noch bleiben
22
Segen
Domkapitular Dr. Maier
Seid gesegnet mit den persönlichen Zusagen Gottes, damit wir sie im Herzen
bewahren als Quellen der Freude.
A: Amen
Seid gesegnet mit der Wertschätzung Gottes, die er uns entgegenbringt, damit
wir sie einander weitergeben.
A: Amen
Seid gesegnet mit dem Ruf Gottes, der an uns ergeht, damit wir ihm folgen
und uns von ihm führen lassen.
A: Amen
So segne Euch alle, die ihr zu dieser Feier versammelt seid, der allmächtige
und gute Gott,
der Vater und der Sohn + und der Heilige Geist.
A: Amen.
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Sendungslied: „Großer Gott.. Nr. 254, 1-3
24

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