VPLT Magazin 37

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VPLT Magazin 37
Nr. 37
März 2006
6,50 €
H 14450
Professionelle Licht-, Ton- & Veranstaltungstechnik
www.cohedra.info
V.M
editorial
Coherent Dynamic
Response Array
COHEDRA™
– Coherent Dynamic Response Array – steht für
die konsequente Weiterentwicklung bisheriger
Line-Array-Konzepte und katapultiert diese
Technologie durch Innovationen in eine neue
Dimension.
Es ist aus der Vision eines Systems entstanden,
das ein Höchstmaß an Natürlichkeit in Klangwiedergabe und Dynamik bei größerer Reichweite, geringerer Windanfälligkeit und vereinfachtem Handling vereint.
COHEDRA COMPACT™ ist die Umsetzung
dieser Technologie in einer noch kompakteren,
flexibleren Form und macht sie dadurch auch
für einen neuen, kleineren Anwendungsbereich
verfügbar.
Willkommen zu unserem Prolight+Sound-VPLT.Magazin 2006!
In einem von Optimismus gekennzeichneten Umfeld kann die Messe
neue Rekordzahlen vermelden:
um Redaktionsschluss war von einer Steigerung der verkauften Ausstellungsfläche im Bereich von 5 - 10 % die Rede. Und
angesichts der kontinuierlich steigenden Bedeutung des zukunftsträchtigen Feldes „Media Systems“ (der wir übrigens
auch in diesem Heft Rechnung tragen) darf man wohl auch von einer weiteren Steigerung der Besucherzahlen ausgehen.
Von Krise also keine Spur in Frankfurt – ganz im Gegenteil. Es wird wieder investiert, es gibt neue Produkte, junge aufstrebende Firmen und auch einen Markt für deren Produkte.
Natürlich kann das nicht darüber hinwegtäuschen, dass es in bestimmten Bereichen der Veranstaltungs- und Medientechnik Marktsättigungen und teilweise auch -übersättigungen gibt. Besonders im Rental-Bereich machen die Spätfolgen unüberlegter Investitionen aus Zeiten der Jahrtausendwende noch heute vielen Marktteilnehmern zu schaffen. Wo es ein Überangebot gibt, verfallen die Preise, was wiederum Zurückhaltung bei Neuinvestitionen nach sich zieht.
Dennoch kann es für zukunftsorientierte Unternehmen keine Alternative dazu geben, sich ständig über die neueste Technologie auf
dem laufenden zu halten - und auf der Basis dieses Wissens die richtigen Investitionsentscheidungen zu treffen. Was dabei in der Vergangenheit gern vernachlässigt wurde, sollte heute im Mittelpunkt jeder Kaufüberlegung stehen: Die exakte betriebswirtschaftliche
Betrachtung einer potentiellen Anschaffung. Niemand kann es sich heute mehr erlauben, das Lager mit Produkten voll zu stellen, nur
weil sie „geil“ sind oder der Wettbewerber davon auch 50 Stück geordert hat.
Auch wenn unsere Branche letztlich von Emotionen lebt und sich auch sonst gern als „menschlich“ und „gefühlsbetont“ sieht - ohne Kenntnis der Grundrechenarten kann es kein Überleben in einem härter werdenden Wettbewerb geben.
Wer „BWA“ für eine Automarke und „Abschreibungen“ für handschriftliche Kopien hält, der sollte besser noch einmal darüber nachdenken, ob er in der Selbständigkeit richtig aufgehoben ist. Nicht
nur für sich selbst - er könnte durch kurzsichtige Kalkulationsfehler auch seine ganze Branche in
Mitleidenschaft ziehen.
Begeistern Sie sich also für all die tollen Produkte, auf die wir uns in Frankfurt wieder freuen dürfen. Und investieren Sie ordentlich - aber bitte mit Augenmaß und Taschenrechner. Dann haben nämlich alle Beteiligten auch langfristig Spaß daran ...
Z
Frankfurt
ruft!
Herzlichst Ihr .
FLORIAN VON HOFEN
Geschäftsführer VPLT e.V.
Enter the new dimension.
VPLTMagazin
Das VPLT Magazin erscheint viermal jährlich als offizielles Organ des
Verbands für Professionelle Licht- und Tontechnik e.V. (VPLT), Walsroder Straße 159, 30853 Langenhagen, Telefon (05 11) 270 74-74,
Telefax (05 11) 270 74-777, E-mail: [email protected], www.vplt.org
Chefredakteur: Florian von Hofen (v.i.S.d.P.)
Redaktion: Stephan Kwiecinski, Anke Lohmann, Falco Zanini, Christopher „Chrickel“ Diedrich, Louise Hill, RA Sebastian Pichel
Fotos: Stephan Kwiecinski, Messe Frankfurt, Louise Stickland, Alan Smithee, www.roadie.net, FAMAB, Sebastian Beutel,
Stephan Gerber, Karsten Koch (Phaeno), Christian Schiess (AAI), Rainer Jensen (Phaeno), Klemens Ortmeyer, Marcus D. Mayr,
Lori Waselchuk (Gibson), VPLT-Archiv
Art Director: Stephan Kwiecinski, kwie.medien · [email protected]
Anzeigenleitung: Ellen Kirchhof
Druck: Leinebergland, Alfeld
www.hkaudio.de
HK Audio® • Postfach 1509 • 66595 St. Wendel
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V.M
www.krasenbrink-bastians.de
STATIK
IN DER VERANSTALTUNGSTECHNIK
forum
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who is who
CHUMA FRANCIS KANIS, Jahrgang 1967, verheiratet, 1
Tochter (1 Jahr), absolvierte nach einer 12-jÃährigen Laufbahn
im Hochleistungssport gleichzeitig ein sportwissenschaftliches
Studium. Im Anschluss daran folgte eine 2-jährige internationale Tätigkeit als Trainer im Sportbereich. Nach fast 15-jähriger
erfolgreicher Zeit im Sport wechselte Chuma Francis Kanis in
die Wirtschaft. Seine Kompetenzen im Vertriebs- und Marketingbereich erwarb er sich als Niederlassungsleiter und Geschäftsführer im Dienstleistungssektor. Seine besonderen Kenntnisse in den verschiedenen
Bereichen der Personalentwicklung erlangte er, durch eine mehrjährige Tätigkeit bei einer
der führenden deutschen Unternehmensberatungen. Im Jahre 1995 gründete er die Kanis
Training & Unternehmensberatung, die heute mit 11 Trainern branchenübergreifend arbeitet.
Dabei liegt der Fokus in der ganzheitlichen Beratung und Betreuung der Kunden in den Bereichen Personalberatung, Unternehmensberatung sowie Training. Zu den Trainigsgebieten
zählen: Führungskräftetraining, Verkaufstraining, Kommunikationstraining; Unternehmensberatung: Strategieberatung, Projektmanagement, Vertriebsaufbau, -controlling; Personalberatung: Personalbeschaffung, Personalauswahl sowie Personalentwicklung. Seit 1999 ist Kanis außerdem für die Deutsche Event Akademie mit den Schwerpunkten Vertrieb und Personalführung tätig. Kanis’ Seminare werden auf Wunsch maßgeschneidert auf die jeweilige
Unternehmensstrategie und individuellen Bedürfnisse der Teilnehmer und an dem vom Kunden bestimmten Standorten durchgeführt..
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OKKA PÖTZSCH (der Name „Okka“ ist übrigens ostfriesischen Ursprungs) ist seit November 2004 in der VPLT-Geschäftsstelle tätig und hat die Nachfolge von Anna Bönisch angetreten. Nach einem abgeschlossenen Studium der Sportwissenschaften, Soziologie und Sozialpolitik (M.A.) hat sie ein Volontariat in einer PR-Agentur in Hamburg absolviert, in der sie
anschließend als Junior-PR-Beraterin tätig war. Im VPLT ist sie
für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig und ist außerdem als Assistentin der Geschäftsführung eine wesentliche Stütze des VPLT-Geschäftsführers Florian
von Hofen. Aber auch Fragen zu Mitgliedsanträgen; zur Buchhaltung und zu allen allgemeinen Verbandsthemen sind bei ihr genau richtig.
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Eine
Mitgliedschaft
im VPLT lohnt
sich immer.
Wenden Sie sich
an unsere
Geschäftsstelle
Wir beraten Sie gern!
TRAVERSEN
PLANUNG
Tel. (05 11) 270 74-74.
Tel: 0 25 72/95 410 - 0
VERMIETUNG
www.litestructures.de
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V.M
V.M
inhalt
10
LOVEPARADE 2006
Totgesagte leben länger: Mit
viel Herzblut (und Geld) sind
Dr. Motte & Co. wieder da
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BRÄHLER ICS
Auch das Portrait widmet
sich diesmal dem medialen
Lieblingsthema
6
VPLT.Magazin.37
inhalt
25
PROLIGHT + SOUND
Frankfurt, wir kommen!
Diesmal mit der stärksten
Ausgabe in der VM-Historie
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03
EDITORIAL · IMPRESSUM
04
FORUM Who is Chuma Francis Kanis, and who is Okka Pötzsch?
08
BULLETIN Kurz und gut und aktuell.
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EQUIPMENT Was gibt es Neues? Hier lesen und informieren.
64
MEDIA SYSTEMS Neues Thema, viel Information.
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SERVICE I Aktuelle Kataloge, bequem anzufordern. Jetzt geht’s los.
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BUSINESS Die Branche bewegt sich, und wir sind mit dabei.
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LEUTE So viele Leute, viel zu viel (für eine Zeile), Chrickels Quotes.
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BOOKSHOP Der Klassiker. Alle Titel vom VPLT für gut befunden.
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INSTALLATIONEN Über artifizielle Klangkörper und mehr.
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RECHT Rund um den Vertragsschluss.
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RENTAL aus aller Welt – nicht nur Rück-, sondern auch Ausblick
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LBNL Neulich, in der Arena...
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PHAENO-MENAL
ist das Abenteuerland in
Wolfsburg, der Stadt, die
bereits das Auto neu erfand
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PL+S MEDIA SYSTEMS
Schwerpunkt der Messe,
Schwerpunkt im VM: Das
Segment Media Systems
PREMIERE
Der erste LEA (Live
Entertainment Award) ist
verliehen, alles ist gut
43
DEA AKADEMIE 02-2006
Bitte beachten: das DEASommerfest, das 2006 zum
ersten Mal stattfindet
92
NEW ROMANTICS
waren sie mal, heute gelten
sie als unantastbar genial:
Depeche Mode.
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NAMM
Es ist immer wieder
erstaunlich, wen man in
Amerika so alles trifft...
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7
V.M
bulletin
Kalender
Messe für Event & Theater
14.–16.05.06
EVVC: Jahreshauptversammlung, Hannover, Europäischer Verband der
Veranstaltungs-Centren
e.V. (EVVC)
„MEET“ – 17. bis 19. Mai 2006 in Linz
30.05.-01.06.06
IMEX, Frankfurt am Main,
die erste internationale
Messe der Kongress-,
Meeting-, Event- und Incentivebranche in
Deutschland.
14.–16.07.06
NAMM Summer Trade
Show, Austin, USA.
10.–12.09.06
EVVC: ManagementFachtagung Rosenheim.
20.–22.09.2006
Die Veranstalter der Internationalen Funkausstellung (IFA) wollen die Messe aufgrund des großen
Erfolges in Zukunft jährlich veranstalten – zusammen mit der „Plattenfirmenmesse“ Popkomm
Ingolf Lück bleibt dem
Publikum des Disney-Musicals Die Schöne und
das Biest vorerst erhalten.
Aufgrund des großen Erfolgs als charmanter Kerzenleuchter Lumière, wird
er sein Engagement bei
Disney bis Ostern fortsetzen. Als Gast-Star wird
Ingolf Lück im April die
Bühne des Metronom
Theaters am CentrO
Oberhausen zum Leuchten bringen. Zu seinem
verlängerten Engagement
äußert sich Multitalent Ingolf Lück: “Nachdem ich
meine Feuerprobe als
Musicaldarsteller bestanden habe, will ich
weiter brennen.”
Für Lück, der vor allem
als Comedian, Schauspieler und Moderator
bekannt ist, stellt die
Rolle des Kerzenleuchters das erste Engagement in einer großen
Musicalproduktion dar.
Seit der Premiere am
18. Dezember verzaubert er als Lumière mit
Charme und Witz die
Zuschauer im Oberhausener Metronom
Theater. Über 25 Millionen begeisterte Zuschauer in 13 Ländern
haben das Musical bisher live erlebt.
8
VPLT.Magazin.37
Der neue Name der bisherigen „Bühnentechnischen Fachtagung BTFT“ trägt dem Trend der Zeit
Rechnung und bringt schon in seiner Bezeichnung
zum Ausdruck, was die Veranstaltung sein will: Sie
soll zum Meeting aller im Event- und Theaterbereich Tätigen werden. Denn nicht nur auf der Theaterbühne wird in Szene gesetzt. Es gibt kein Ereignis mehr, das nicht als Event mit Showcharakter inszeniert wird. Seien es Kongresse, Messen, Firmenpräsentationen, Eröffnungen oder Jubiläen.
Die dazu erforderliche Technik ist die gleiche,
kommt sie auf einer reinen Theaterbühne oder bei
Events zur Anwendung. Dieser Entwicklung Rechnung tragend hat sich die ÖTHG entschlossen, ihre
alle zwei Jahre stattfindende, von Fachseminaren
begleitete Ausstellung dementsprechend umzubenennen. Sie heißt künftig „MEET“ – „MEsse für
Event und Theater.
Die nächste OETHG-Tagung „MEET“ wird
vom 17.-19.5.2006 im „Design-Center Linz“ statt-
finden. Die Wahl fiel letztendlich auch auf Wunsch
einiger Firmen – auf Linz:
Zwei Großereignisse auf dem Sektor Kultur werfen nämlich in Linz schon jetzt ihre Schatten voraus: Einerseits wird in Linz ein neues Opernhaus
errichtet werden, zu welchem derzeit der Architekten-Wettbewerb läuft und darüber hinaus wird Linz
im Jahre 2009 „Europäische Kulturhauptstadt“
sein. Bis dahin wird auch die neue Oper schon eröffnet sein.
Da es im Laufe des Jahres 2009 in Linz daher
naturgemäß zahlreiche „Kultur-Events“ geben
wird, ist das Interesse am Instrumentarium zur Realisierung derselben dementsprechend hoch.
Außerdem ist zu erwarten, dass 2006 im Zusammenhang mit dem Opern-Neubau ein Jahr der
Ausschreibungen für dieses neue Haus sein wird.
All das hat uns dazu bewogen, die „MEET 2006“
in die künftige Kulturhauptstadt Europas zu verlegen.
TiLE Konferenz-Komitee
kommt bei den Wurzeln der
Probleme der Industrie an
Die Mitglieder des TiLE 2006 Konferenz-Komitees trafen sich in Parc Astérix
in Paris, um das Konferenzprogramm für die
nächste Edition ihrer hoch angesehenen Konferenz zu planen, welche in Kombination mit
seiner Ausstellung in Maastricht, Niederlanden, von Dienstag, 20.06.2006, bis Donnerstag, 22.06.2006, stattfindet.
Den Vorschlägen der Komiteemitglieder,
zum Feedback über vorangegangene TiLE
und Diskussionen darüber was Veranstalter
zu der Konferenz 2006 zieht, nachkommend
wurde beschlossen, ein Konferenzprogramm
zu entwickeln, das that will in regard to the
agenda and its content(Verb fehlt). Trotzdem
war ein herausforderndes, aber thematisches
Programm das Endergebnis und die Komiteemitglieder hatten ihre Ziele klar definiert, um
eine starke Liste mit Rednern und Themen
für die nächste Konferenz zu produzieren.
Wo man
hinsieht,
Wasser
V.M
bulletin
Gerettet!
Die Loveparade feiert am 15. Juli 2006 in Berlin ihr Comeback. Nach zwei
Jahren Auszeit ermöglicht ein neuer Hauptsponsor, die McFit GmbH,
die Rückkehr der größten Party der Welt in die Bundeshauptstadt.
„Wir werden alles geben, dass die Loveparade 2006 ein voller Erfolg wird!“
Chris Liebing
Rainer Schaller
Dr. Motte
Was uns alle interessiert: Warum findet die
Loveparade 2006 statt?
Wir haben einen neuen Hauptsponsor gefunden –
das ist die Firma Mc Fit, dass ist Deutschlands
größte Fitnesskette, und Dank deren finanziellen
Engagement können wir jetzt schon sagen: Die Loveparade 2006 wird am 15. Juli 2006 in Berlin
stattfinden.
Was ändert sich alles auf der Loveparade 2006?
Wir haben 3 große Punkte die wir ändern wollen,
der erste ist der, dass wir Dank unseres Hauptsponsors in der Lage sind das erste Mal Trucks kostenlos anbieten zu können. Das heißt, sämtliche
Clubs und DJs können kostenlos daran teilnehmen, sie können sich bewerben auf loveparade.net
und das ganz unabhängig von Ihrer Finanzkraft.
Zweitens kann man sich auf der Internetseite als
Besucher der Loveparade informieren, welche
Clubs und DJs sich bereits beworben haben – und
dann kann man auch mit abstimmen, wen man
wirklich dort sehen möchte.
Drittens haben wir uns dazu entschlossen, vom reinen Techno auf die gesamte Bandbreite der
elektronischen Tanzmusik zu gehen.
Was macht die Loveparade eigentlich so
besonders?
Die Loveparade ist eigentlich unvergleichbar. Mit
8,8 Millionen Besuchern seit 1989 ist sie die größte
Musikveranstaltung der Welt und mit einer Tanzfläche von 260.000 Quadratmetern, besteht sie eigentlich nur aus Superlativen.
Paul van Dyk
Mit Hilfe eines siebenstelligen Betrags sollen in Berlin einmal mehr die weltweit angesagtesten DJs elektronischer Musik auf
den Plan gerufen werden, um Hunderttausenden von Besuchern
ein unvergessliches Erlebnis zu ermöglichen.
Mit einem überarbeiteten Konzept für Wagen, Sponsoren und
Clubs will die Loveparade die alten Erfolgsrezepte „evolutionieren“. „Die Loveparade ist ein deutscher Exportschlager. Die Marke hat Kult-Status und ist weltweit bekannt. Dass dieses MegaEvent in der eigenen Heimat nur auf Grund finanzieller Probleme
nicht mehr stattinden konnte, war für mich nicht zu akzeptieren“,
erklärt Rainer Schaller (großes Bild), neuer geschäftsführender
Mitgesellschafter der Loveparade Berlin GmbH, sein Engagement.
Seit Januar 2006 bringt er sein kaufmännisches Know-how dort
ein – und gleichzeitig auch den neuen Hauptsponsor McFit: Schaller ist Inhaber und Geschäftsführer des deutschen Marktführers am
deutschen Fitnessmarkt.
„Die Zielgruppen sind identisch, der Nutzen für beide Seiten
ideal“, so der 37-Jährige weiter. Das neue Konzept professionali-
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VPLT.Magazin.37
siert die Finanzierung und Durchführung der Loveparade, ohne
den ursprünglichen Charakter der Veranstaltung zu gefährden:
Oberstes Ziel der Gesellschafter ist die Realisierung einer für die
Besucher kostenfreien Party, bei der alles aufgelegt wird, was aktuell an elektronischer Musik weltweit angesagt ist. Eine der Neuerungen betrifft die Auswahl der teilnehmenden DJs: Clubkulturträger aus der ganzen Welt können sich über die neu gestaltete Homepage www.loveparade.net bewerben.
„Jetzt sind die Fans gefragt“, so der neue Pressesprecher der Loveparade Berlin GmbH, Maurice Maué, „sie entscheiden per Online-Voting über die DJ-Auswahl und machen mit ihrer Teilnahme
an der Loveparade diesen Feiertag der Raver hoffentlich ein weiteres Mal zur größten Party der Welt.“ Den Höhepunkt der Parade
bildet auch 2006 die Abschlusskundgebung an der Siegessäule mit
hochkarätigem DJ Line-Up und traditioneller Rede von Dr. Motte.
Auf Distanz gingen die Macher der Loveparade zur B-Parade.
„Das sind Abstauber und Querulanten“, sagte Dr. Motte (Foto Mitte), Gründer des Berliner Events.
Wo man hinhört,
Sennheiser RF Wireless
Sound ohne Grenzen: Drahtlose Mikrofonsysteme von Sennheiser sind bei Fernseh-, Radiound Bühnenproduktionen auf der ganzen Welt dabei. Und das hat gute Gründe: „Sennheiser Drahtlostechnik funktioniert auch dann noch, wenn andere bereits aufgegeben haben“, bringt es einer
unserer Kunden auf den Punkt. Denn für Sennheiser spielt es keine Rolle, wie komplex die Aufgabe
und wie schwierig die Übertragungsbedingungen sind. Dabei bietet Sennheiser das umfangreichste
Hochfrequenz-Produktprogramm weltweit an – mit Mikrofonen und Sendern jeglicher Art, stationären und portablen Empfängern, einer riesigen Bandbreite an Zubehör sowie maßgeschneiderten
Extras. Unser Team von HF-Experten unterstützt Sie überall auf der Welt – für die optimale Systemlösung und wirklich multikanaltaugliche Installationen. Last but not least ist unser Equipment
auch kompatibel zu unseren bestehenden Systemen und bleibt so eine wertvolle Investition in die
Zukunft. www.sennheiser.com
V.M
bulletin
Red Bull Music Academy, Melbourne 06
Bewerbungsphase: 14.04.–03.06.06 • Term I: 24.09.–06.10.06 • Term II: 15.10.–27.10.06
„Hier lernst du andere kennen – am meisten aber dich selbst.“
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Die Reise beginnt! 2006 geht die Red
Bull Music Academy in ihr neuntes
Jahr und zum ersten mal nach Australien – Melbourne, um es genauer zu
sagen. Die RBMA ist kein herkömmlicher Musik-Event, wie es ihn zigfach
gibt, sondern im besten Sinne des
Wortes eine Schule: Für Beats,
Sounds und vor allem eine Schule für
Lebenserfahrung - hier wird die Freude an der Musik mit einer positiven Erziehung kombiniert. Das Programm
bietet eine einmalige Chance für die
Teilnehmer, Menschen zu treffen, die
Musikgeschichte geschrieben haben,
in einer futuristischen Studioumgebung zu arbeiten oder in einer durchgemachten Clubnacht einen ganz
neuen Vibe für sich zu entdecken.
Und so läuft die Red Bull Music Academy ab: Jeweils zwei Gruppen von
talentierten Produzenten, Musikern
und DJs aus über 30 Ländern kommen an einem jährlich wechselnden
Ort zusammen. In einer offenen und
freundlichen Atmosphäre und ausgestattet mit allem Studio-Komfort, treffen sich die Teilnehmer zu kreativen
Jam-Sessions. Hier entstehen Beats
und Soundexperimente, Songs und
Grooves. Prägende Persönlichkeiten
der Musikgeschichte – von SoundPionieren bis hin zur jungen, aktuell
stilprägenden Garde – geben ihren Input und tauschen sich mit den Teilnehmern aus. Zusammen unternehmen die Academy-Studenten mit den
Gastprofessoren eine faszinierende
Reise in die Welt der Sampler, Synthesizer und DJ-Sets. Jede Gruppe bleibt
für eine jeweils zweiwöchige Studiendauer - und hier passiert mehr als nur
fleißiges Mitschreiben: Tracks werden
produziert und ein eigenes Web-Radio
schickt den frischen Stuff direkt um
die Welt. Das hohe kreative Level, sowie das ständige künstlerische Miteinander erzeugt eine einzigartige
Energie, die sich auch auf heiße Clubnächte überträgt. Die Reise der Academy führte bisher nach Berlin, Dublin, New York, London, Sao Paulo,
Kapstadt und Rom. Vom letztjährigen
Austragungsort Seattle geht die Reise
nun direkt auf die andere Seite des
Globus: Nach Melbourne! A
Um in diesem Jahr an der Red Bull
Music Academy in Melbourne teilzunehmen, muss man folgendes tun:
Den Bewerbungsbogen auf downloaden und den komplett ausgefüllten
Fragebogen, eine DJ-Mix-CD oder eine Demo-CD mit eigener Musik, sowie
ein Foto vom 14. April bis zum 3. Juni
an die Red Bull Music Academy schikken. Wenn die Bewerbungsphase zu
Ende geht, werden 60 der vielversprechendsten Bewerber eingeladen, an
der Academy in Melbourne teilzunehmen. Flüge und Unterkunft werden
von der RBMA gestellt. Die Teilnehmer
sollten sich darauf einstellen, entweder im ersten Kurs (24. September bis
6. Oktober) oder im zweiten (15. Oktober bis 27. Oktober) teilzunehmen.
www.redbullmusicacademy.com.
V.M
V.M
bulletin
bulletin
Es glänzen rund 150 Inszenierungen
Das Lichtkultur-Spektakel Luminale entführt wieder in außergewöhnliche Licht-ArchitekturWelten, während die Light+Building, Fachmesse für Architektur und Technik, vom 23.
bis 27. April 2006 in Frankfurt, den rund 116.000 erwarteten internationalen Fachbesuchern
Produktneuheiten, Wettbewerbe und ausgewählte Sonderschauen bietet.
Besucher Nr. 11.111.111
„Starlight Express“ – Train Kept A Rollin’
Die Sektkorken knallen lassen wollen die
Veranstalter des Musicals „Starlight Express“
am 5. April: Dann wird bei der Abendvorstellung der 11.111.111-te Besucher erwartet –
laut Starlight Express ein Weltrekord.
Das Musical ist seit 18 Jahren in Bochum zu sehen und verzeichnete seitdem
mehr als elf Millionen Besucher – „selbst
Shows am Londoner Westend und am New
Yorker Broadway können da nicht mithalten“,
wird in der Pressemitteilung des Unternehmens
erklärt.
Die Auswertung des Musicals auf Tonträgern läuft ebenfalls gut: Wie die Starlight Express GmbH meldet, wurde das Live-Album im
Dezember 2005 von Universal Music mit Platin für mehr als 400.000 verkaufte Einheiten
ausgezeichnet.
Dark Side Of The Moon
Roger Waters wird auf dem diesjährigen Roskilde
Festival das Pink Floyd-Album „Dark Side Of The
Moon“ in voller Länge präsentieren. Doch es gibt
auch massenhaft junge Hoffnungsträger, Bands wie
Amplifier, Animal Collective, Coldcut oder
Josh Rouse. Hier die Links: www.roger-waters.com,
www.amplifiertheband.com, www.coldcut.net,
www.joshrouse.com und www.roskilde.dk.
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Die Light+Building ist die größte Fachmesse für Licht,
Elektrotechnik und Gebäudeautomation der Welt. Sie hat ein Konzept, das weltweit einzigartig ist: Es verbindet Ästhetik mit intelligenter Gebäudetechnik und steht synonym für die partnerschaftliche Zusammenarbeit von Architekten und technischen Planern.
Zur letzten Veranstaltung kamen rund 20.000 Architekten und Planer nach Frankfurt. Für 2006 rechnet die Messe Frankfurt mit insgesamt rund 2.000 Ausstellern auf einer Fläche von etwa 114.000
Quadratmetern.
Die Luminale ist unabhängig von der Messe, der Ort um
am Abend Leute zu treffen, frische Ideen zu sammeln und von den
Licht-Inspirationen zu schöpfen. Das Programm der Luminale ist
umfangreicher denn je und wird sich strahlenförmig in die Region
ausdehnen. Im Osten bis nach Offenbach, im Westen nach Mainz
und Wiesbaden und im Süden bis nach Darmstadt. Schon vor dem
eigentlichen Messetermin finden am Samstag, den 22. April in
Mainz und Darmstadt Auftakt-Veranstaltungen statt.
In Darmstadt ist es das Illuminationsfest auf der weltberühmten
Mathildenhöhe, dem “heiligen Berg” des Jugendstils. In Mainz
14
VPLT.Magazin.37
findet eine Illumination des Mainzer Doms statt – innen wie außen. Gleichzeitig präsentiert sich der Mainzer Zollhafen als neues
Stadtentwicklungsquartier. In Frankfurt gibt es eine ganze Serie
von Highlights. An erster Stelle ist dabei die internationale Lichtdesigner-Party in der Oper Frankfurt zu nennen, die von den Lichtdesigner-Organisationen ELDA+ und IALD gemeinsam ausgerichtet wird. Das Lichtdach über der Kaiserstraße, das den Bahnhof mit dem angrenzenden Quartier verbindet, ist sicherlich eines
der Publikumsmagneten der Luminale (Wolfgang Rang, A&0
Lighting, Deutsche Bahn). Dieser Lichtboulevard lädt zum Flanieren ein, beispielsweise zum Hochhaus Skyper (Andrea Nusser,
Targetti) oder zum Gallileo (James Turrell , Dresdner Bank). Rund
um den Bahnhof gibt es zudem weitere Off-Locations, die es zu
entdecken lohnt. Die Illumination des Flussufers am Main ist zur
Luminale 06 vollendet. Damit steht eines der flächenmäßig größten Illuminationsprojekte in Deutschland zur Besichtigung. Alle
Programmpunkte werden in einem Programmheft zusammen getragen.
www.light-building.messefrankfurt.com, www.luminale.de
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V.M
Meine Damen und Herren:
die Mensch Maschine
Es ist geschafft: Kraftwerk konnte für das
diesjährige SonneMondSterne Festival verpflichtet werden. Damit steht der erste Headliner fest. Das weitere Lineup folgt demnächst.
Mit Kraftwerk konnten die Veranstalter des
SonneMondSterne die Quasi-Erfinder der
elektronischen Musik als Headliner für die
diesjährige Auflage des Festivals verpflichten.
Es wird der einzige Auftritt der Elektronik-Pioniere in Deutschland sein. Das SonneMondSterne Festival ist das inzwischen größte Festival für elektronische Musik und findet vom
11.08. bis 13.08. in Saalburg/Thüringen am
Ufer der Bleilochtalsperre statt.
Wieder on tour
The Blues Brothers: Back to back, überall in Europa
Nach der erfolgreichen Tournee 1999 –
2001 sind die Blues Brothers jetzt wieder
unterwegs. Seit Ende letzten Jahres ist die Originalproduktion mit den Klassikern aus den
´70-ern und ´80-ern wieder on the road in Europa. Für entspanntes Arbeiten hat auch dieses
Mal Produktionsleiter Peter Müller wieder das
bewährte und erfahrene Team mit Tonchef Stefan Werner und Lichtdesigner Jan Goldweida
zusammengetrommelt. Stefan Werner freut
sich besonders über sein neues Spielzeug, den
Yamaha PM5D.
Bis Mitte des Jahres wird der Nightliner
wieder Back to Back überall in Europa unterwegs sein, den Equipment-Transport übernimmt zur Freude von Amptown-Cheflogisti-
ker Matthias Müllenbach diesmal der hauseigene Trailer. Eine Anschaffung, die durch immer
größer werdende Produktionen und komplexere Transportaufgaben notwendig geworden war.
Leckerbissen
Eine Weltpremiere der besonderen Art gibt
es am 6. Juni im Olympiastadion in München:
Nicht nur, dass dort drei Starorchester mit passenden Dirigenten antreten, auch Placido Domingo hat sein Kommen zugesagt.
Das Bayrische Staatsorchester spielt unter
Leitung von Zubin Mehta, die Münchner Philharmoniker dirigiert Christian Thielemann, und
das Symphonieorchester des Bayrischen Rundfunks tritt mit Mariss Jansons an. Die Damen
und Herren Techniker werden mit so vielen Diven ihre wahre Freude haben ;-)
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VPLT.Magazin.37
Vormerken: fmx/06
Vom 3. bis 6. Mai 2006 findet in Stuttgart zum elften
Mal die fmx/06 – Internationale Konferenz für Animation, Effekte, Echtzeit und Content – statt. Hier
treffen sich Produzenten, Redakteure, Regisseure,
Effekt- und Animationsspezialisten, Digital Artists,
Sounddesigner, Freelancer und Studenten mit Referenten aus Firmen wie Disney, DreamWorks, Electronic Arts, Sony Pictures Imageworks u.v.a. Auch der
Recruiting Event, das fmx/forum, die animago
Awards und das Echtzeit Film Festival bieten ein
vielfältiges Programm, nicht nur für junge Berufsanfänger, sondern auch für etablierte Medienprofis. Am
3. Mai 2006 findet unter anderem das 7. Eyes & Ears
Junior-Showcase statt.
www.fmx.de www.filmakademie.de
AKG Acoustics GmbH, Bodenseestraße 228, D-81243 München, Tel. (089) 87 16-0, Fax (089) 87 16-2200, www.akg.com, [email protected], AKG Acoustics GmbH, Lemböckgasse 21-25, A-1230 Wien, Tel: (+43-1) 86 654-0, Fax (+43-1) 86 654-7516, www.akg.com, [email protected], A Harman International Company
business
Unschlagbar
ladbar.
Morgens
einschalten,
abends
ab in die
Ladestation.
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Ab sofort: Ohne Zulassungspflicht, ohne Gebühren,
ohne Formalitäten! Mehr Infos: www.akg.com/zulassung
WMS 4000 Mulikanal-Mikrofon-Drahtlossystem
Ob zwei Kanäle im Hörsaal oder 50 Kanäle für eine Musical-Produktion,
ob drahtlose Schwanenhalsmikrofone in Kirchen oder acht Antennen
im Fußballstadion – mit dem WMS 4000 Multikanal-Drahtlossystem
meistern Sie jede Herausforderung und managen Frequenzen wie im Schlaf.
Das WMS 4000 True Diversity und True Dynamik Multikanal-Drahtlossystem
bietet überlegene Qualität, perfekte Kontrolle und ist unschlagbar ladbar:
Mit der intelligenten Ladestation CU 4000 werden Sie jahrelang keine
Batteriefachdeckel mehr öffnen oder noch schnell Batterien organisieren
müssen. Morgens einschalten und abends ab mit den Sendern in die Ladestation.
Bereits nach einer Stunde können Sie wieder zwölf Stunden funken.
Ihre Betriebskosten sind gleich Null.
SR 4000
MCS 4000 Software
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V.M
V.M
equipment
equipment
IMG Stage Line
Twist-1200
IMG Stage Line baut sein Lichttechnik-Sortiment für Musiker, DJs,
Entertainer und den gesamten Bühnen-Eventbereich 2006 deutlich
aus. Highlight ist der topaktuelle
Moving-Head Twist-1200. Der mit
1200-Watt-Leuchtmittel betriebene
Moving-Head kann wahlweise mit
22 oder 16 DMX-Kanälen gesteuert
und mit einer Auflösung von 16 Bit
(65535 Steps) oder 8 Bit gefahren
werden. Zur Hardware gehören ein
Farbrad mit 8 dichroitischen Farben
plus Weiß sowie ein Farbrad mit 4
dichroitischen Farben plus Weiß
und 2 Farbgobos mit definierter
Farbtemperatur. Die beiden Goboräder sind mit einmal 4 Metall- sowie mit einmal 2 Metall- und 2
Glasgobos ausgerüstet.
PSE erweitert Vertriebssortiment
um Rocktronic und Stagelogic
Robe
LED-Blinder
Auf der diesjährigen LDI in Orlando
hat Robe Show Lighting den LEDBlinder in zwei Versionen als 196 LT
(acht LEDs) sowie 148 LT (vier
LEDs) vorgestellt. Der Blinder basiert auf der 8-lite Molefey Unit. Die
einzelnen LEDs der neuen Modelle
lassen sich paarweise kontrollieren
und für unterschiedliche Effekte nutzen. Die Geräte decken von der Leistungsfähigkeit Anwendungen vom
TV-Studio bis zu großen Arenen ab.
Sie sind für den Stand-alone-Betrieb für Effekte vorprogrammiert
und lassen sich über DMX steuern.
Barco
OLite 510
Das neue OLite 510-Display vereint
die Vorteile der Indoor- und Outdoor LED-Technologie in einem System. Die OLite 510 mit bewährter
SMD-Technologie, mit „physikalischem” 10 mm Pixelabstand, bietet
eine Lichtleistung von 5000 Nit.
Kombiniert mit einer Farbtiefe von
15 bit liefert das Display Homogenität, Bildschärfe und naturgetreue
Farbwiedergabe. Die Module sind
wetterfest, haben kurze Auf- und
Abbauzeiten und eignen sich somit
für den In- und Outdoor-Bereich
gleichermaßen. Neu bei diesem
LED-Produkt, ist das sog. Creative
Lightning, welches weit gefächerte
Einsatzmöglichkeiten bietet.
Die Module der OLite 510 bestehen
aus je 64 sog. Blocks mit je 11 x 8
Pixel. Mit einer Größe von 84 x111
mm pro Block lassen sie genug
Raum für kreative Anwendungsmöglichkeiten. Die verschiedenen
Blocks können, abhängig von möglichen Kabellängen, sowohl in eine
Art Rahmen eingesetzt als auch in
kreativen Formen angelegt werden.
Die OLite 510 wurde speziell für
den Event- und Bühnenbereich entwickelt. Deutschland-Vetrieb: Gahrens + Battermann
Die Marke Rocktronic bietet hochwertige preisgünstige Alternativen zum Standard PSE Programm. Neu ist auch, daß PSE mit
der Marke Stagelogic Licht- und Nebeleffekte vertreibt. Ein Online Shop ist gerade im Aufbau und soll bis zur Musikmesse fertig
gestellt werden.
Produktpalette Rocktronic: Die professionellen Power Verstärker der PS-Serie sind in bewährter MOS-FET und Schaltnetzteil Technologie aufgebaut und in den Leistungsklassen 1100W,
1450W und 1800W bei Bridge 4Ohm erhältlich. Ausgestattet
sind die Endstufen mit zahlreichen Schutzschaltungen wie soft
start-up, Kurzschluss-, Überspannungs-, Übertemperaturschutz
und einem automatischen Spannungsbegrenzer.
Die Class H Endstufe der
PC Serie sind mit einer Power Factor Korrektur ausgestattet. Es sind hohe Leistungen
bei einem geringen Gewicht der
Endstufe verfügbar. Die Modelle
PC750 und PC1000 haben zudem nur
eine Bauhöhe von 1 HE. Verfügbare Leistungen sind 900W – 2400W. Der SV360 (3
x Input und 6 x Output) und der SV480 (4 x Input und 8 x Output) sind digitale Lautsprecher
Management Systeme mit flexiblem Signal Routing an den Ein- und Ausgängen. Equalizing, Trennfrequenzen, Limiter usw. sind sowohl am Gerät einstellbar als auch einfach über einen Computer fernsteuerbar.
ACTOR - die neue Dimmerserie
Actor 616
6x 3.680 Watt
6-Kanal Dimmer
Actor B610
Die Multifunktional einsetzbare Lautsprecherserie Rocktronic
RT trifft genau ins Schwarze. Sie ist eine preisgünstige Alternative zur bewährten PSE Galaxy Serie. Einsetzbar als Topteil, Fullrangebox, Floormonitor oder Installationsbox. Für die RT Serie
sind 3 Bassboxen bestückt mit 12“, 15“ oder 18“ Lautsprechern
vorgesehen.
Produktpalette Stagelogic: Im Programm von Stagelogic
sind Nebelmaschinen in verschiedenen Größen und Leistungsklassen, besonderes Highlight ist eine Moving Head Nebelmaschine. Durch die Features eines Moving Heads kann der Nebel
in Alle Richtungen abgegeben werden. Die Nebelmaschine hat
eine 1500 W Heizung und einen sehr starken Nebelausstoss. Im Bereich LED Technik ist Stagelogic stark
vertreten. Sowohl verschiedene Arten von
LED Tubes, Wall Panels als auch PAR
Scheinwerfer werden in LED
Technik angeboten.
MBN SCHAUMMASCHINEN / MBN SCHAUMFLUID
6x 2.300 Watt
6-Kanal Dimmer
MBN F-630
MBN F-300
NEU
ACTOR 616 Schuko
ACTOR 616 Harting
MBN JUNIORFOAM
ACTOR B610 Schuko
ACTOR B610 Harting
ACTOR 616 Version mit Klemmanschlüssen
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Weltjugendtag Köln 2005
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18
VPLT.Magazin.37
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VPLT.Magazin.37
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V.M
V.M
equipment
equipment
Gahrens + Battermann
Steglos Plasma
Die neueste Plasma-Generation
macht sie möglich: Splitwände ohne sichtbare, breite Stege - mit einer Bautiefe von schlanken 10 Zentimetern. Erstmals sind Großbildwände in Plasma-Qualität ohne störende Abstände und Rahmen realisierbar. Ab sofort hat Gahrens +
Battermann die neuen Displays im
Mietpark. Steglos Plasma Displays
können mit minimalem Abstand
(weniger als 5 mm) nahezu unsichtbar miteinander verbunden werden
- in unbegrenzter Anzahl und beliebiger Anordnung. Die Displays kön-
nen nebeneinander oder aufeinander montiert werden, z.B. als Plasmareihe, hochkant oder liegend, als
Großbildfläche usw. Durch den völligen Verzicht auf Rahmen liefern
die 42 Zoll-Geräte in jeder Anordnung ein störungsfreies, übergangsloses Bild. Alle Vorteile eines
Flachbildschirmes gelten mit den
neuen Steglos Plasma Displays nun
auch 1:1 für Großbildwände: hochauflösende Bildqualität, großer Einblickwinkel, hoher Kontrast, einfache Installation und vor allem das
moderne, flache Design, das vor allem bei Events von enormer Bedeutung ist.
Gahrens + Battermann
LED-Videodisplay
Die neue 3 mm Videowand von Hibino bietet drei Millimeter Pixelabstand oder 111.089 Pixel pro Quadratmeter. Eine höhere Auflösung ist
derzeit technisch und physikalisch nicht möglich. “Neben der enormen
Pixeldichte ist vor allem die Homogenität der Pixel ausschlaggebend
für diese sensationelle Bildqualität”, erklärt Wolfgang König, Vertriebsleiter von Gahrens + Battermann. Die kompakte Größe der Module, die
geringe Bautiefe sowie ein Betrachtungswinkel von 120° vertikal und
150° horizontal erlauben flexiblen und platzsparenden Einsatz. Die Module lassen beliebige Formate und Seitenverhältnisse zu und können
sowohl gesteckt, als auch geflogen werden. Seinen Einsatz findet das
LED-Display auf Messen, bei Events, TV-Produktionen oder ähnlichem
- überall, wo anspruchsvolle visuelle Präsentationen gefragt sind. Dank
der enormen Helligkeit der LED/SMD-Technologie wird auch bei Tageslicht oder sehr hellem Umgebungslicht eine hervorragende Bildwiedergabe garantiert.
Robe Show Lighting
FiberBeam 250
Robe Show Lighting präsentiert
mit dem FiberBeam 250 AT ei-
nen DMX-gesteuerten Farbwechsler für die Einspeisung in
Fiberoptik-Fasern. Das Gerät ist
mit einem Farb- und einem Effektrad ausgestattet und ermöglicht unter anderem lichtintensive
Shake-Effekte. Das
Gerät bietet ansonsten die gleichen
Funktionen wie der
Beam 250 XT von
Robe. Dazu zählt ein
Zoom von 11-20°. Gesteuert wird über vier Kontrollkanäle.
Martin Professional
Mania SCX600
Vor drei Monaten wurden auf der
Plasa in London der Prototyp des
Martin Scanners SCX600 der Mania-Serie von Martin Professional
vorgestellt. Der große Bruder des
Mania SCX500 Scanners weist noch
mehr Funktionen und Leistung auf.
Mit der SCX-Serie versucht Martin
sich am Wunsch der Anwender
nach starken, kompakten und flexiblen Scannern zu orientieren. Der
SCX600 ist ein leistungsstarker
250W Halogenscanner mit einem
optischen System für maximale
Helligkeit und Projektionsqualität.
Martin Professional
Mania EFX600
Der neue Mania EFX600 ist ein spektakulärer Lichteffekt mit 150 W Entladungslampe
(6.000 h Lebensdauer) und das neueste
Mitglied der Martin Mania-Serie – starke
Lichteffekte für Installation und mobile Einsätze. Er basiert auf dem populären Wizard
Extreme und enthält alle Komponenten, die
ein Lichteffekt braucht: Gute Optik für
scharfe Projektions- und Mid-Air-Effekte
und graphische Gobomuster. Der Mania
EFX600weist neue Gobodesigns (12 Gobos
auf dem kombinierten Farb-/Goborad) auf.
Weitere Effekte sind Strobe, Shake und manuelle Fokussierung. Geeignet vor allen
Dingen für Fest-Installationen.
20
VPLT.Magazin.37
Nie mehr atemlos ans Telefon hetzen
Mit dem neuen mechanischen Telefonhörer-Lift HSL 10 vom Headset-Spezialisten
Sennheiser Communications A/S können Träger von schnurlosen Headsets Gespräche
bequem annehmen und beenden – selbst wenn sie nicht an ihrem Schreibtisch sitzen.
Wenn Sie bereits mit einem Headset telefonieren, wissen Sie sicher die Entlastung der Halswirbelsäule zu schätzen, die
sich ergibt, wenn man den Telefonhörer nicht
mehr zwischen Hals und Schulter einzuklemmen braucht. Gewiss genießen Sie auch die Bequemlichkeit, die Hände frei zu haben und problemlos etwas in einem Ordner nachsehen oder
in den Computer eingeben zu können.
Dadurch, dass Sie Ihr Standard-Headset an das
DW 800 angeschlossen haben und es schnurlos
nutzen, sind Sie noch beweglicher: Sie können
im Büro herumgehen und ein Fax oder einen Ausdruck holen – sogar einen Kaffee – und brauchen trotzdem Ihr wichtiges Telefongespräch nicht zu unterbrechen.
Aber was ist, wenn Sie nicht am Platz sind und das Telefon
klingelt? Möglicherweise hören Sie das gar nicht und verpassen den Anruf. Oder Sie hören es zwar, aber Ihr Telefon kann
nicht automatisch annehmen. Sie hetzen zurück um den Hörer
abzunehmen, inzwischen ganz außer Atem. Wenn das Gespräch zu Ende ist, Sie aber noch unterwegs, nervt das Geräusch, das anzeigt, dass der Gesprächspartner aufgelegt hat.
Erst zurück am Telefon können Sie auflegen und haben Ruhe.
Sennheiser Communications hat ein cleveres Gerät entwickelt
und damit das Problem gelöst. Mit dem mechanischen Telefonhö-
rer-Lift HSL 10 können Sie den Anruf automatisch annehmen
oder beenden, auch wenn Sie nicht am Schreibtisch sitzen. Das
HSL 10 wird an eine kompatible Basisstation angeschlossen, das
für den Kontakt mit dem schnurlosen Headset oder System sorgt.
Wenn Sie den Anruf am schnurlosen System annehmen oder
auflegen, wird der Befehl an das HSL 10 gesendet, den
Telefonhörer anzuheben beziehungsweise abzusenken.
Das funktioniert natürlich über
die gesamte Reichweite der
Basisstation. Außerdem kann man
dem Telefonhörer-Lift “beibringen”,
den
Klingelton des Telefons zu erkennen –
und wenn Sie nicht nahe genug sind, das Klingeln zu hören, benachrichtigt
Sie das HSL 10 und sendet das
Klingelsignal zum schnurlosen Headset, damit Sie wissen, dass Sie gerade angerufen werden.
V.M
V.M
equipment
equipment
JBL Professional
Audio Pro Heilbronn gibt die Auslieferung der ersten LSR-4300-Paks
von JBL bekannt. Die LSR 4300Monitor-Pakete bestehen aus zwei
professionellen Studio-Monitoren
und einem unfangreichen Zubehörsatz. Über das Messmikrofon gleicht
die Funktion RMC (Room Mode Correction) automatisch Raumresonanzen in Regieräumen aus. Bequem
kann der Pegel der Monitore über
die Fernbedienung kontrolliert werden. JBL konzipierte das MonitorSystem gerade auch für die Arbeit in
Studios ohne Mischpult. DAlle Systemparameter sind ebenso über
den PC und jeden einzelnen Monitore zu erreichen.
VP-Serie
JBL Professional präsentiert die
Venue-Performance-Serie zur Festinstallation wie zum portablen
Einsatz. Die Serie umfasst 4 Modelle: drei Fullrange-Systeme mit
maximal 2200 Watt Peak-Leistung
und ein Subwoofer mit bis zu 3600
Watt. Die Fullrange-Modelle sind
mit 12“- und 15“-DifferentialDrive-Tieftönern und mit 60° x 40°
sowie 90° x 50° Waveguides erhältlich. Der 18“-Subwoofer sorgt
für erweiterte Tieffrequenz-Wiedergabe. Deutschlandvertrieb:
AudiPro.
D 12-3
Das 19 kg wiegende 3-Weg Polypropylen-Leichtgewicht zeichnet sich durch
Sprachverständlichkeit und gute Mittenwiedergabe mit sehr breitem Abstrahlwinkel aus. Die High-Power-Fullrangebox D 12-3 aus der D-Lite Serie ist damit
prädestiniert für professionelle portable
Beschallungs-Anwendungen. Umfangreiches Montagezubehör und dezente
optische Gestaltung ermöglichen auch
den problemlosen Einsatz in kritischen
Anwendungen der Festinstallation.
Im Tieftonbereich ist die D 12-3 mit dem
hochbelastbaren Electro-Voice DL
12BFH bestückt. Den kritischen MittelSoundcraft
JBL
Neue EPM-Serie
LSR 4300
Bauteile mit niedrigen Toleranzen ermöglichen akkurate Einstellungen, die speziell beim Vorverstärker und Equalizer wichtig sind.
Erstmals in dieser Preisklasse wird das GB30 Vorverstärkerdesign
verwendet, daß schon bei den Pulten der GB-Serie zum Einsatz
kam. Diese Vorverstärker ermöglichen hochauflösende Justierungen über einen Regelbereich von 55
dB und stellen +22 dB Headroom zur Verfügung. Alle
Modelle sind mit
60 mm Fadern
ausgestattet, wie
sie auch bei anderen Soundcraft
Konsolen verwendet werden.
Die neuen JBL LSR4300 Studiomonitore
sind kompakte 2-Weg Aktivsysteme für
kleine bis mittlere Hörentfernungen. Sie
wurden von JBL speziell unter Berükksichtigung der Anforderung von Project, Heim- und Post Production Studios
entwickelt, die häufig keine optimale
Raumakustik haben. Die LSR Monitore
passen sich durch die RMC (Room Mode
Correction) Technologie, einem automatischen Einmessvorgang, an diese Raumverhältnisse an. Jeder Lautsprecher hat
ein eigenes Korrektursystem, welches
den Raum misst und automatisch stehende Wellen im Raum ausgleicht.
VPLT.Magazin.37
Nach zweijähriger Vorbereitungszeit
steht für das Bühnendach MR2 von
Litetruss ein aktuelles Baubuch zur
Verfügung. Das Bühnenbuch F 1810
gilt für die Formate 6 x 4 m und 8 x 6
m – jeweils mit einer Bühnenhöhe
von 4,7 m – und 12 x 10 m mit einer
Höhe von 7,2 m. Die Bühnen haben
eine geprüfte Statik sowie eine TÜVAbnahme. Deutschland-Vertrieb:
LMP
einfach zu handhabenden Lösung
für Tonübertragungen an Großbildschirmen in Biergärten, Open-AirPlätzen oder Hallen. Basis dieses
Angebots ist der neue Ohm AS Active Subwoofer, der seit kurzem verfügbar ist.
+++ Ticker +++
Dynacord
22
44 waren unter anderen in Bezug auf
Klangqualität und Betriebssicherheit
neue Maßstäbe zu setzen. Hierfür
kommen hochauflösende DA/AD
Wandler (96 kHz / 24 bit) und ein anspruchsvolles Limiterkonzept zum
Einsatz. Zwei unabhängige Limiter
überwachen und begrenzen vollautomatisch via Sense-Anschluss am
Verstärkerausgang den Membranhub
und die thermische Belastung der
Lautsprecher. Trotz dieser aufwendigen Schaltungstechnologie beträgt
die Latenzzeit 0,7 ms. Jeder Ausgangskanal kann individuell mit vorprogrammierten Parametersätzen
belegt und als Preset gespeichert
werden.
tonbereich überträgt ein extrem klirrarmer 6” Dynacord DND 6120 Neodym
Membranlautsprecher mit besonders
breitem Abstrahlwinkel von 120°. Das
Constant Directivity Hochton-Horn mit
90° x 50° Abstrahlwinkel ist CAD optimiert, in die Schallwand integriert und
mit dem DH-3 Treiber von Electro-Voice
bestückt. Mit einer Belastbarkeit von
350W RMS, 700W Programm und
1400W Peak - einem Maximal Schallpegel von 131dB und einem Übertragungsbereich von 70Hz - 18kHz eignet sich die
D 12-3 als High-Power Fullrangebox wie
auch als Mittel-Hochtonkomponente in
professionellen Aktiv- wie Passiv-systemen.
Electro-Voice
Klark Teknik
Blue Mikrofone
Square One-Serie
Die ersten in Kooperation von Electro-Voice und Blue hergestellten
Mikrofone Cardinal und Raven bestechen durch stilechte Retro-Optik.
Dem liebevoll umgesetzten RetroAnsatz steht jedoch modernste
Mikrofontechnik gegenüber. Das
Cardinal ist ein Kondensator-Mikrofon mit Nieren-charakteristik und
eignet sich gleichermaßen als Gesangsmikrofon, wie auch zur Abnahme von Instrumenten - sowohl
live, als auch im Studio. Das Raven
ist als dynamisches Allround-Mikrofon konzipiert
Mit der Square One-Serie stellt
Klark Teknik ebenso erschwingliche
wie leicht zu bedienende Hochleistungs-Audio-Prozessoren vor ohne dabei in der Audioqualität auf Kompromisse einzugehen. Die
Serie besteht aus dem
Square One Graphic
Equalizer und dem
Square One Dynamics,
einem achtkanaligen
Dynamikprozessor.
Die übersichtlichere
Ausstattung der
Square One-Produkte ermög-licht
eine attraktivere Preisgestaltung für
Verleihgeschäfte und kleinere Installationen.
Deutschland-Vertrieb: EVI Audio
Zum Jahresende 2005 erweiterte der
niederländische Dienstleister Frontline Rigging seine bestehende Anlage um weitere vier VarioTrolleys
von ChainMaster, die eine Bewegungsgeschwindigkeit von 0-40
m/min aufweisen. Das VarioTrolley in
Verbindung mit einer ChainMaster
PC-Steuerung ist das führende Produkt auf dem Markt mit entsprechender Positionierung für horizontale Bewegungen. Info: www.chainmaster.de
Concert Audio, deutscher Hersteller von hochwertigen Beschallungsanlagen, präsentiert auf der diesjährigen ProLight+Sound in Frankfurt
zwei neue Systeme für die erfolgreiche Großbeschallungsserie Evolution
EF-6. Das Fullrange-System EF-6
beinhaltet zwei auf 8 Ohm parallel
geschaltete und mit 1.200 Watt belastbare 12“-Konuslautsprecher mit
75 mm Spule für den Low/Mid-Bereich. Das 720 mm tiefe und sich auf
224 mm hintere Breite verjüngende
Trapezgehäuse mit einem Gewicht
von 65 kg ermöglicht die Bildung
von sehr kompakten und leichten Arrays. Neu für das EF-6 steht jetzt
das System EF6-P mit integrierter,
schaltbarer Passivweiche zur Verfügung. EF6-P gibt es auch als kostengünstigere Installationsversion mit
speziell angepasstem Flugsystem.
Als weiteren Subwoofer für Evolution
hat Concert Audio weiterhin das System ESG vorgestellt. Dieser kostengünstige Woofer basiert auf dem erfolgreichem 1 x 18“ Fliegesub ESF
mit identischen Abmessungen wie
dem Topteil. Der ESG-Sub 1 x 18“,
1.400 W Programm / 7000 W Peak
und 131 max. SPL 1 W / 1 m ist für
den Stackbetrieb vorgesehen. Exklusivvertrieb für Concert Audio-Equipment ist Think Abele in Nufringen.
Auf der ProLight + Sound in Frankfurt präsentiert Kling & Freitag seriennahe Prototypen der neuen digitalen Lautsprechercontroller CD 24
und CD 44. Die digitalen Controller
ersetzen die bisherigen analogen System-Controller. Entwicklungsziele
bei der Konzeption der CD 24/ CD
Rechtzeitig zur ProLight & Sound
2006 sowie zur WM wartet ohm
germany mit einem “Last-MinuteAngebot” für alle Anbieter auf, die
noch auf der Suche sind nach einer
kompakten, schnell aufgebauten und
Soundlight meldet: Neu gestaltet
wurde der DMX/DALI Converter
3004B-H. Das Gerät schnappt auf
eine DIN Tragschiene auf und ist somit ideal für Installationsanwendungen geeignet. DMX512 wird in 4 unabhängige Kanäle im DALI Broadcast-Modus oder in 16 unabhängige
Kanäle im DALI addressed-Modus
aufgelöst.
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VPLT.Magazin.36
23
V.M
equipment
HK Audio
Feiner
L.U.C.A.S
Vector Orange
Die neue L.U.C.A.S Generation besteht aus 4 kompakten, aktiven PA
Systemen, die mittels neuester Digitaltechnologie den neuen Standard
im Bereich aktiver Kompaktanlagen
setzen.L.U.C.A.S Max ist dabei das
neue Flaggschiff der L.U.C.A.S Familie. Vollgepackt mit neuer Technologie, wie 3 PWM Digital-Endstufen
und dem zum Patent angemeldeten
DDO (Digital Dynamics Optimization) Controller, vereint er in punkto
Soundverhalten, Power und Kompaktheit das maximal Machbare in
einem Produkt.
ist das kleinste Lichtstellpult der
Vector Serie. Damit steht jetzt ein
preisgünstiges Einstiegsmodell in
die Welt der Multimedia-Konsolen
auch für kleinere Anwendungen mit
niedrigeren Budgets zur Verfügung.
Das Pult verfügt über 2048 DMXKanäle, AB-Überblendregler, 40
Playbacks und einen eingebauten
Touchscreen. Als Ergänzung der
Vector-Serie werden in Frankfurt die
neuen Vector Playback Wings eingeführt. Erhältlich sind 2 Modelle.
Beide verfügen über 10 Fader- und
10 Qkey-Playbacks. Die M-Version
ist mit Motorfadern ausgestattet.
Neu ist eine ergänzende deutschsprachige Online-Schulung zur Einführung in die Vector. Beides steht
zum kostenlosen Download unter
www.compulitevector.de bereit.
ETC
Transtechnik
Als Nachfolger der sehr erfolgreichen NT-Reihe verbinden die beiden
Anlagentypen Prisma NTX und Focus NTX in Sachen Lichtstellanlagen Tradition mit Moderne. Die
NTX-Reihe, mit neuer Hardware und
Linux Betriebssystem, konzentriert
sich auf das Wesentliche und bietet
dadurch eine hohe Verarbeitungsgeschwindigkeit und Leistungsfähigkeit ohne dabei die Zuverlässigkeit
zu vernachlässigen. Die Anlagen haben bereits sämtliche Schnittstellen
an Bord und können so auf externe
Zusatzgeräte verzichten
MBN
Airballs + Konfetti
Die MBN Airballs werden wie die
MBN Aircones und MBN Airtowers
durch ein Gebläse, der MBN Airbase aufgeblasen. Der Airball ist in
fünf Farben und in drei Durchmesser 100 cm, 150 cm, 200 cm erhältlich.MBN hat Konfettimaterial
um Papierbälle in den Größen 20
24
VPLT.Magazin.37
Sennheiser
ProCase
PC 25/35 USB
QSD-Racks
Die neuen Headsets von Sennheiser
Communications erleichtern Internettelefonie (VoIP) erheblich. Die
Einstiegsheadset-Serie, die insbesondere die Erfordernisse des VoIPMarktes erfüllt, wird um zwei neue
Modelle PC 25 USB und PC 35
USB erweitert. Sie sind verfügbar
ab Mai 2006. Beide Headsets
basieren auf den Modellen PC 20
und PC 30 und bieten einen
USB-Anschluss, einen digitalen
Lautstärkeregler und eine LEDAnzeige für die Mikrofonstummschaltung.
Quick-Slide-Door Racks oder kurz
QSD-Racks heißt eine neue Rakkserie von ProCase. Anstelle der
üblichen Deckel haben die Racks
vorne und hinten eine Tür. Im Betrieb werden die Türen einfach seitlich eingeschoben. Es stehen also
keine Deckel herum und können
auch nicht verloren gehen. Zudem
halten sich die Racks an eine
Außenbreite von 60 cm und erfüllen
so das geforderte Packmaß für die
LKW-Beladung. Zur Aufnahme der
19”-Geräte dient ein Käfig mit
Stahl-Rackschienen. Damit diese
mm, 30 mm und 40 mm in verschieden Farben erweitert. Diese
kleinen bunten Paierbälle können
mit den beiden MBN Konfettikanonen MBN C-180 und MBN C-380
verschossen werden - eine Abwechslung zu den üblichen Konfettimaterialien. Speziell zur Fusball WM gibt es weiße Papierbälle
(40 mm Durchmesser) als Fußball bedruckt. Die Proled LED
Bars sind ideal für die Illumination von großen Flächen, wie
z.B. Gebäude oder Wände (IP
65). Ebenso sind sie für atmosphärische Beleuchtung im
Innenbereich geeignet. Sie
sind in zwei Längen (50 cm
und 100cm) und mit RGB
(Farbmischung erhältlich.
gegen Erschütterungen geschützt
sind, ist der Käfig auf Gummielementen gelagert.
creating emotions
Faszinierende Laserprojektionen, innovatives LED-Licht, komplizierte Traversen- und Bühnenbau-Systeme sorgen
bei den unterschiedlichen Veranstaltungen für emotionsreiche und spannungsgeladene Erlebniswelten. Die wichtigsten und neuesten Produkte, Dienstleistungen und Trends im Bereich Licht- und Bühnentechnik, Show- und
Bühnenlicht sowie Laser und Effekte finden Sie nur auf der Prolight + Sound 2006, der internationalen Leitmesse
für Veranstaltungs- und Kommunikationstechnik, AV-Produktion und Entertainment. Kommen Sie nach Frankfurt!
Unterstützt durch VPLT – Der Verband für Licht-, Ton- und Veranstaltungstechnik,
und EVVC – Europäischer Verband der Veranstaltungs-Centren e. V.
Frankfurt am Main
29. 3. – 1. 4. 2006
www.prolight-sound.com
V.M
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p rolight + sound
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Daten + Fakten
Name: Prolight + Sound – Internationale Fachmesse für
Veranstaltungs- und Kommunikationstechnik, AV-Produktion und Entertainment
Veranstaltungsort: Frankfurt am Main, Messegelände
Halle 4.1: Mobile Beschallung, Mikrofone, Effekte
Halle 8: Licht-, Bühnen- und Medientechnik, Live-Sound,
Festinstallation, Kommunikationstechnik, Studiotechnik
Halle 9.0: Show- und Bühnenlicht, Objekt-einrichtung, Laser und Effekte
Events:
Halle 8: Prolight + Sound Campus, Prolight + Sound Jobbörse
Halle 9.T: mediasystems (Congress für Audiovisuelle Installationssysteme), Konferenzebene
Galleria 0: Prolight + Sound Studio, Prolight + Sound Live
Forum, Open air-Präsentationsareal für Live-Sound auf dem
Messegelände vor Halle 9/Galleria
Pro Lounge: Event-Lounge auf dem Messegelände vor Halle 8 (Preisverleihungen, Lounge und Unterhaltung)
Öffnungszeiten: 29. März bis 1. April 2006 von 9.00 bis
18.00 Uhr
Eintrittspreise:
Tageskarte Kassenverkauf: 35,- Euro
Vorverkauf: 21,- Euro
Tageskarte für Azubis der Entertainmentbranche: 12,- Euro
Dauerkarte Kassenverkauf: 55,- Euro
Vorverkauf: 38,- Euro
Die Eintrittskarte zur Prolight + Sound berechtigt auch zum
Besuch der Musikmesse.
Pocket
Guide
Falls dieser Plan fehlt, bitte
beim VPLT, Halle 8.0, Stand J80,
Ersatz beschaffen. Danke!
Messekatalog: Der gemeinsame Katalog der Messen Prolight + Sound und Musikmesse kostet 20,- Euro
Eingänge: Haupteingang, Eingang Galleria, Eingang Torhaus /S-Bahn
Shuttleservice: Vom Busterminal des Parkhauses „Rebstock“ bringen Pendelbusse (in Spitzenzeiten alle 3 Minuten)
die Messegäste direkt auf das Gelände zum Haupteingang
„Galleria“ und zu weiteren Stationen direkt vor den Messehallen.
Zimmerreservierung und Reisepakete: Mehr als 600 Hotels in Frankfurt und dem gesamten Rhein-Main-Gebiet bieten Ausstellern, Besuchern und Journalisten ein attraktives
Übernachtungsangebot in allen Preiskategorien. Der Hotelguide Rhein-Main hält die Adressen und jeweiligen Leistungen in einer Übersicht bereit. Das Verzeichnis ist in einer
interaktiven Version auch im Internet abrufbar unter:
www.hotelguide-rhein-main.de
Zudem bieten rund 50 Hotels und mehr als 1000 Pensionen
und Privatunterkünfte Zimmer zu besonders günstigen Konditionen an. Zimmerreservierung über www.frankfurt-tourismus.de
Anfahrt mit dem Auto: Anfahrt zum Messe-Parkhaus
„Rebstock“ (5400 Stellplätze) direkt von der Autobahn A
648 über gesonderte Fahrspuren. Vom Busterminal des Parkhauses bringen Pendelbusse (in Spitzenzeiten alle 3 Minuten) die Messegäste direkt auf das Gelände zum Haupteingang „Galleria“ und zu weiteren Stationen direkt vor den
Messehallen.
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VPLT.Magazin.37
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coef is back
mp 700 zoom
Schwerpunkt:
Medientechnik
Prolight + Sound 2006: Fokus des
Fachkongresses liegt auf der Technik
für „Arenen und Mehrzweckhallen“;
„Opus“ und „Sinus“ zeichnen
Bühnen- und Installationsprojekte
aus
Der MP 700 Zoom DVP ist ein professioneller mit elektronischem
Ballast ausgestatteter Moving Head Projektor und ergänzt die
umfangreiche MP Serie von Coef. Er bietet hohe Lichtleistung in
Verbindung mit linearem 11-24° Zoom und “Silent Operation
Modus”, der ihn zu einer Idealbesetzung für Installationen in
Theatern und TV-Studios macht. Coef Washlights gibt es von 150
HSD bis 700W MSR/SA; alle Geräte zeichnen sich durch ihr sehr
gutes Preis/Leistungsverhältnis aus.
ProLight & Sound 8.0 F66 + 9.0 B59
Wir stellen die Moving-Lights zur ProLight & Sound vor.
Vereinbaren Sie einen Vorführtermin und lassen Sie Sich
überraschen; Telefon: 07391.7747-0
Vertrieb und weitere Informationen:
Ultralite Deutschland GmbH
Röntgenstr. 5 · D-89584 Ehingen
Telefon 07391.7747-0 · Fax 07391.7747-77
www.ultralite.de · [email protected]
Unter dem Motto „Creating emotions“ präsentiert sich die
Prolight + Sound vom 29. März bis zum 1. April 2006 auf dem
Frankfurter Messegelände. Die internationale Fachmesse vereint
für vier Tage die Branchensegmente von Veranstaltungs- und
Kommunikationstechnik, AV-Produktion und Entertainment zum
größten Branchentreff weltweit.
„Die Segmente Medientechnik und Systemintegration
gewinnen auf der Prolight + Sound immer mehr an Bedeutung,
so dass sich, dieser positiven Entwicklung folgend, innerhalb der
Prolight + Sound die Fachmesse Media Systems entwickelt hat“,
erklärt Jürgen Kupzcik, Objektleiter der Prolight + Sound. „So
bekommt die Prolight + Sound Media Systems ein eigenes Areal, auf dem sich Hersteller und Anbieter rund um das Thema Medientechnik und Systemintegration präsentieren.“ Dies wird in
Halle 8.0 sein.
Die Aussteller präsentieren Produkte und Dienstleistungen unter
anderem aus den Bereichen Sicherheits- und Kommunikationstechnik in Mehrzweckhallen, Arenen, Konferenz- und Einkaufscentern. Einen Schwerpunkt bilden hier medientechnische Installationen, zum Beispiel für Veranstaltungsstätten und öffentliche Räume.
Und so teilen sich insgesamt die Produktbereiche der Prolight
+ Sound in den Messehallen auf: Halle 4.1 präsentiert die Bereiche mobile Beschallung, Mikrofone und Effekte. In Halle 8.0
vereinen sich die Produktbereiche Live Sound, Festinstallation,
Studiotechnik, Theater-, Studio- und Bühnenlicht, Bühnentechnik und Traversensysteme, Medientechnik, Systemintegration,
Kommunikationstechnik. Halle 9.0 vereint die Anbieter der Be-
reiche Show- und Bühnenlicht, Objekteinrichtung, Laser und Effekte.
Zwei Auszeichnungen stellen die Leistungen der Branche
zudem in Fachwelt und Öffentlichkeit in den Vordergrund: Zum
fünften Mal wird der „Opus - Deutscher Bühnenpreis“ technisch-gestalterische Leistungen in Bühnenbau und -inszenierung
würdigen. Mit dem „Sinus - Systems Integration Award“ werden
zum dritten Mal Leistungen auf dem Gebiet der Medientechnik
und Systemintegration ausgezeichnet.
Der messebegleitende Prolight + Sound Media Systems Congress (ehemals CAVIS) hat das Schwerpunktthema „Mehrzwkckhallen und Arenen“. Der Kongress ist mit etwa 40 Vorträgen
die größte Informationsveranstaltung der Prolight + Sound: Sie
steht den Fachbesuchern kostenlos zur Teilnahme in der Konferenzebene der Halle 9.T offen. Einige der Themen sind:
- Großbeschallungssysteme in den Arenen
- Überblick über die technischen und organisatorischen Möglichkeiten bei Großveranstaltungen
- Standards, Normierungen und Richtlinien
- Netzwerke und Sicherheitssysteme.
Begleitend bietet die Prolight + Sound ihren Besuchern in
der Halle 8.0 eine Reihe von Seminaren für Berufsangehörige
der Veranstaltungstechnik und die Jobbörse für Anbieter von Arbeitsplätzen und Jobsuchende sowie das Prolight + Sound Studio
mit Workshops zur Audio- und Videoproduktion.
Die Prolight + Sound ist die größte internationale Fachmesse
für Audio-, Licht-, Veranstaltungs- und Kommunikationstechnik
weltweit. Auf der Vorveranstaltung im April 2005 waren rund
22.000 Fachbesucher aus Audio- und Studiotechnik, Lichtdesign, Veranstaltungsplanung und -gestaltung in Frankfurt am
Main zu Gast. Parallel dazu findet die Musikmesse statt. Besucher der Prolight + Sound haben freien Zutritt zur Internationalen Fachmesse für Musikinstrumente, Musiksoftware und Computerhardware, Noten und Zubehör.
Unterstützt wird die Prolight + Sound neben dem VPLT noch
vom EVVC (Europäischer Verband der Veranstaltungs-Centren).
Die Prolight + Sound ist an den vier Messetagen, täglich von
9.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet für Fachbesucher
35 Euro (Tageskarte) bzw. 55 Euro (Dauerkarte). Die Eintrittskarte zur Prolight + Sound berechtigt auch zum Besuch der Musikmesse und umgekehrt. Im Eintrittspreis inbegriffen ist die
Rückfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln 2. Klasse im Geltungsbereich des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV).
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mp 700 zoom
Der MP 700 Zoom DVP ist ein professioneller mit elektronischem
Ballast ausgestatteter Moving Head Projektor und ergänzt die
umfangreiche MP Serie von Coef. Er bietet hohe Lichtleistung in
Verbindung mit linearem 11-24° Zoom und “Silent Operation
Modus”, der ihn zu einer Idealbesetzung für Installationen in
Theatern und TV-Studios macht. Coef Washlights gibt es von 150
HSD bis 700W MSR/SA; alle Geräte zeichnen sich durch ihr sehr
gutes Preis/Leistungsverhältnis aus.
ProLight & Sound 8.0 F66 + 9.0 B59
Wir stellen die Moving-Lights zur ProLight & Sound vor.
Vereinbaren Sie einen Vorführtermin und lassen Sie Sich
überraschen; Telefon: 07391.7747-0
Vertrieb und weitere Informationen:
Ultralite Deutschland GmbH
Röntgenstr. 5 · D-89584 Ehingen
Telefon 07391.7747-0 · Fax 07391.7747-77
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Opus – Deutscher Bühnenpreis
Opus 2006 würdigt den kreativen Technik-Einsatz bei Bühnenproduktionen
„hinter den Kulissen“, von der Festspielbühne über das Rock-Konzert
bis zum Papsterlebnis für Millionen Besucher
Die Preisträger 2002 bis 2006
Preisträger des Jahres 2002
„Lichtdesign/Lichtgestaltung“: Teddy Goetz, Lichtdesigner für seine Leistungen als lichtsetzender Kameramann bei verschiedenen Produktionen und für seine Lichtkompositionen zu
Rockkonzerten, Events und Shows.
„Bühnenbild“: Christian Sedelmayer, Bühnen- & Kostümbildner für die Neu-Inszenierung der Mozart-Oper „Così
fan tutte“ unter der Regie von Doris Dörrie an der Berliner Staatsoper unter den Linden.
„Technische Realisation“: Sabine Kierdorf, Veranstaltungsleiterin Arena auf Schalke für die Gesamtkoordination
aller Gewerke zur Eröffnungsfeier der Arena auf Schalke, am 13.
und 14. August 2001.
Preisträger des Jahres 2003
Deutscher Bühnenpreis Opus:
Die Gewinner mit ihren Laudatoren
aus dem Jahr 2005
Die Gewinner des Deutschen Bühnenpreises Opus 2006
stehen fest, und damit die fünf besten Beispiele Deutschlands für
kreative technische Umsetzungen in der Bühnen- und Veranstaltungstechnik. In ihrer Abschlusssitzung hat die Experten-Jury Projekte in den Kategorien Lichtdesign, Sounddesign und Technische
Realisation für preiswürdig befunden und zudem einen Sonderpreis vergeben. Die Preisverleihung findet in feierlichem Rahmen
am zweiten Messetag der Prolight + Sound (30. März) statt.
Einen Opus für Lichtdesign erhält Stephan Aue für die
herausragende Licht- und Video-Arbeit, die er für die „JeanetteBühne“ anlässlich der „Break On Through“-Tour 2004 der deutschen Pop-Sängerin Jeanette Biedermann einsetzte. Mit der ihm
eigenen Handschrift entwirft Stephan Aue immer wieder neue Bilder und setzt seine Ideen mit unterschiedlicher Technik um. Die
Verschmelzung von Echtzeit-Aufnahmen aus der Kamera mit aufgezeichneten Videos verliehen dem Bühnenauftritt von Jeanette
wie auch dem vieler anderer Künstler eine ganz besondere Spannung.
Ebenfalls mit einem Opus in der Kategorie Lichtdesign
ausgezeichnet wird Franck Evin, künstlerischer Leiter des Beleuchtungswesens der Komischen Oper Berlin, für die Lichtgestaltung der Oper „Così fan tutte“. Die Bühnenbilder, die Franck Evin
beleuchtet, leben vom Licht und tauchen die Bühne in ein all umfassendes Weiß und Schwarz. Franck Evin arbeitet mit einigen wenigen starken „HMI“-Lampen anstatt mit konventionellen Scheinwerfern und schafft so Klarheit. Ebenso beim Spiel der Schatten:
Keine multiplen Schatten auf Boden und Wänden, wie man das
vom Theaterlicht kennt, wo viele Scheinwerfer die Protagonisten
von allen möglichen Seiten treffen, sondern ein einziger Schatten
pro Person, trotz des massiven Lichts.
Der Opus in der Kategorie Sounddesign geht an Prof. Ing.
Wolfgang Fritz, Cheftonmeister der Wiener Staatsoper und der
Bregenzer Festspiele. Er erhält den Preis für die Entwicklung einer
innovativen Tonanlage auf Basis der Wellenfeldsynthese, mit der
die akustischen Aktionen auf der weitläufigen, mehrstöckigen
Seebühne für den Zuschauer lokalisierbar gemacht und ein Raumgefühl vermittelt wird. Mittels eines Richtungsmischers kann jede
der 800 auf der Bühne und der Tribüne platzierten Boxen einzeln
angesprochen werden – je nachdem, wo gerade ein Sänger auftritt
oder das Orchester spielt.
Maßgeblich an der Gestaltung des Soundeindruckes beteiligt
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VPLT.Magazin.37
sind außerdem Rudolf Illmer und Alwin Bösch von den Bregenzer
Festspielen, Dipl. Ing. René Rodigast vom Fraunhofer-Institut für
Digitale Medientechnologie, Mathias Paha von der Lawo AG und
Jürgen Freitag von Kling und Freitag.
Den Opus in der Kategorie Technische Realisation erhält
Eddy Frühwirth von der HICO Veranstaltungstechnik GmbH. Als
Produktionsleiter für die aktuelle DJ Bobo „Pirates of Dance Tour“
hat er sich durch den exzellenten Bühnenbau und die Dekoration
ausgezeichnet, die er für den mobilen Einsatz bei voller Belastung
durch die Tänzer und Musiker konzipiert hat. Das Bühnenschiff
verfügte über reichlich Details, die an immer wieder neuen Veranstaltungsorten aufgebaut und zu einem großen Gesamtbild zusammengefügt werden mussten. Mit seinem Ideenreichtum und
persönlichen Einsatz hat Eddy Frühwirth jeden Abend die Plattform für eine dynamische Show geschaffen.
Der Sonderpreis der Jury geht an Klaus Frenzel, Gesamtprojektleiter für den Weltjugendtag 2005 der Bilfinger Berger AG.
Die konstruktive Zusammenarbeit der unterschiedlichen Gewerke,
die Arbeitsgemeinschaften, der hohe und kompetente Einsatz der
vielen Techniker und Mitarbeiter schufen die Basis für das weltweit beachtete Medienereignis.
So galt es u.a. 80.000 m3 Erdaufschüttung für den Altarhügel zu
bewältigen, rund 50 km rückbaubare Straßen anzulegen, 104 Lautsprechertürme zur Beschallung der Pilgerblöcke für jeweils rund
10.000 Pilger aufzubauen, 25 km Lichtwellenleiter zur Übertragung der Audiosignale und Steuerda-ten sowie 20 LED-Großbildwände mit jeweils über 40 m2 Fläche zu installieren und zwölf mobile LED-Trucks mit 25 bzw. 40 m2 großen LED-Wänden einzurichten.
Gewürdigt wird die großartige Leistung aller Beteiligten – aber
besonders des Generalunternehmers Bilfinger Berger AG mit
Klaus Frenzel und Dr. Matthias Jakob, Mitglied der Geschäftsführung der Bilfinger Berger AG Hochbau, an der Spitze.
Mit dem Ehrenpreis Opus zeichnet eine Fachjury aus Branchenexperten, Journalisten und Verbandsvertretern seit 2002 jedes Jahr
zur internationalen Fachmesse Prolight + Sound kreative Leistungen im Einsatz von Technik bei der Gestaltung von Bühnenproduktionen aus. Getragen wird der Opus von VPLT, EVVC und der
Messe Frankfurt GmbH. Der „Opus - Deutscher Bühnenpreis“ ist
ein nicht-dotierter Ehrenpreis für Bühnenbildner, Designer, Techniker und Planer. Er wird 2006 zum fünften Mal vergeben.
„Lichtdesign“: Manfred Voss, Lichtdesigner & Bühnenbildner für die herausragende Lichtgestaltung von Bayreuther
Produktionen und insbesondere der Inszenierung „Der Tannhäuser“ im Rahmen der Bayreuther Festspiele 2002.
„Bühnenbild“: Gunther Hecker, Lichtdesigner für die Verschmelzung von Bühnen-, Licht- und Videoinstallationen bei der
Konzert-Tour von Xavier Naidoo 2002 „Alles für den Herrn“, die
mit grafischen Elementen – biografischen Anspielungen auf den
Hintergrund des Künstlers – das Publikum integriert.
„Technische Realisation“: Wilfried Gatzweiler, Kunstund Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland
für die wegweisende Planung und Umsetzung von Schallschutzmaßnahmen und von gerichteter Lautsprechertechnik während
Open-Air-Veranstaltungen innerhalb eines Wohngebiets.
„Inszenierung“: William Forsythe, Direktor Frankfurter
Ballett und TAT Theater am Turm für die einzigartige Kombination aller Gestaltungselemente und der tänzerischen Performance in der Inszenierung des Balletts „Kammer/Kammer“ (2000).
Die Vermischung von realer und gefilmter Realität, der Wechsel
der Perspektiven durch die Kombination von künstlerischen und
technischen Mitteln schafft eine erstaunliche Dynamik von Bewegung, visuellen Reizen, inhaltlichen und räumlichen Komponenten.
„Lebenswerk“: Patrick Woodroffe, Lichtdesigner für die
vielfältige Gesamtleistung in unterschiedlichsten Settings auf dem
Gebiet des Lichtdesigns: am Beispiel der Gestaltung der Rolling
Stones Konzert-Tour 2003 und der spektakulären Inszenierung
von „Roméo et Juliette“ an der Wiener Staatsoper, in der das gesamte Bühnenbild durch eine Licht-Inszenierung ersetzt wurde.
Lichtdesign und technische Gesamtleitung für die aktuelle Tour
von Holiday on Ice setzen seinem Schaffen den jüngsten Glanzpunkt.
Preisträger des Jahres 2004
„Sounddesign“: Wolfram Kolb (Neumann & Müller) Er
überzeugte die Jury mit der gelungenen technischen Durchführung
und exzellenten Beschallung bei der Aufführung des Helikopter
Streichquartetts von Karl-Heinz Stockhausen anlässlich der Eröffnung des Hangar-7 des neuen Red-Bull-Flugzeugmuseums am
Salzburger Airport.
„Bühnenbild“: Thomas Schenk, Bühnenbildner Schaubühne am Lehniner Platz, Berlin Er wurde für die Gestaltung
eines komplexen Bühnenbildes ausgezeichnet, das er für die Inszenierung des Tanzstücks „insideout“ der Choreografin und Co-Intendantin Sasha Waltz, entworfen hatte.
„Lichtdesign“:Jerry Appelt, Lichtdesigner Er inszenierte
die Taufe des Luxusliners AIDAaura der Reederei Seetours. Ein
faszinierendes Spektakel aus Licht- und Klang-Elementen unterstrich die Attribute Schönheit, Lebensfreude, Vitalität und Lifestyle bei dieser stimmungsvollen Inszenierung einer Schiffstaufe bei
Nacht.
„Technische Realisation“: Ivo Schob, Technical Supervisor Mit seiner 2003 gegründeten Firma „Das Theater Büro“ betreute er den Produktionsaufbau des Musicals „42nd Street“ in
Stuttgart, der innerhalb von nur sieben Wochen komplett bewältigt
werden musste. Für diese gelungene Umsetzung erhielt der Technische Direktor den Opus.
Preisträger des Jahres 2005
„Lichtdesign“: Martin Kuhn, Lichtdesigner Er erhält den
Opus für die Lichtinszenierung zu „Nature One 2004“, Deutschlands größter und erfolgreichster Rave-Veranstaltung. Der Lichtdesigner, der sich auch schon für Konzerte David Bowies, den Leningrad Cowboys und den Rockpalast verantwortlich zeigte, hat
bei „Nature One 2004“ eine wegweisende Verbindung von
Licht/LED- und Videotechnik geschaffen.
„Bühnenbild“: Barbara Ehnes, Bühnenbildnerin Sie erhält
den Opus für den Entwurf und die Gestaltung einer in sich geschlossenen Drehbühne mit drei Räumen für „Othello“ im Hamburger Schauspielhaus. Die Bühne ist von allen Seiten bespielbar
und einzusehen. Auf originelle Weise ist es der Preisträgerin gelungen, gelungen, die Maschinerie - im weitesten Sinne - des
Schauspielhauses Hamburg in Bewegung zu setzen und ein altes
Stück in eine moderne Welt zu transportieren und den Zuschauern
neue Sichtweisen zu eröffnen.
„Inszenierung“: Heiner Goebbels, Regisseur und Komponist Der Regisseur und Komponist wird für die herausragende
Leistung in der Raumgestaltung unter Einsatz von Licht und Medientechnik für „Eraritjaritjaka“ am Schauspiel Frankfurt ausgezeichnet. Mit „Eraritjaritjaka“ lädt Heiner Goebbels zu einem rätselhaften, bilderstarken und hochmusikalischen Abend ein, dessen
Texte vor allem aus den kurzen Aufzeichnungen Elias Canettis bestehen. Mit diesen Texten konfrontiert der Schauspieler André
Wilms die Musik, das Publikum und sich selbst.
„Sounddesign“: Martin Mayer, Toningenieur Er erhält den
Preis für die innovative Umsetzung neuer Sourround-Technologie
in Live- und Klassik-Produktionen der Opernfestspiele St. Margarethen 2004, insbesondere der „Aida“-Aufführung in Dolby 5.1.
Dem Steinbruch von St. Margarethen fehlt der Platz für einen Orchestergraben, so dass die Symphoniker an der Bühnenseite spielen müssen. Trotzdem gelang es Martin Mayer mit Mikrofonen
den Live-Charakter der Veranstaltung zu erhalten und ein völlig
neues Hörerlebnis zu schaffen.
„Lebenswerk“: Max Keller, Professor für Lichtgestaltung, Salzburg Max Keller wird mit dem Opus für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Der Leiter des Beleuchtungswesens der Münchener Kammerspiele und Professor für Lichtgestaltung am Mozarteum Salzburg hat die Lichtgestaltung als eigenständiges künstlerisches Inszenierungselement im deutschen Theater etabliert. Er
zeichnet sich für bahnbrechende Innovationen im Theaterbeleuchtungswesen beispielsweise bei der Einführung des HMI Lichts aus.
Er ist Autor des Standardwerks „Faszination Licht“ und Wegbereiter des Berufsbilds des Lichtgestalters in Deutschland.
Preisträger des Jahres 2006:
Stephan Aue, Franck Evin, Prof. Ing. Wolfgang Fritz, Eddy Frühwirth und Klaus Frenzel. (Texte siehe seite 30)
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Seminarprogramm
Prolight + Sound-Forum 2006, Halle 8.0, Stand-Nr.: L 90
Mi, 29.03.06 11:00 Uhr Der „Sicherheitsrichtlinien (SR)“-Vormittag: Was steht in
SR 1.0, 2.0, 3.0 und was ist damit gemeint? (Koordination: Hermann-Josef
Weien, Gäste: Johannes Heinz, Klaus Hoffmann, Kay Krause)
Die Branchenstandards SR 1.0 (Bereitstellung und Benutzung von Traversensystemen), SR 2.0 (Bereitstellung und Benutzung
von Elektrokettenzügen und SR 3.0 (Sachkundiger für Veranstaltungs-Rigging: Qualifikation) haben auf ganz unterschiedliche
Weise für Aufsehen gesorgt: An Berufs- und
Meisterschulen werden sie dankbar als
Lehrmaterial eingesetzt, das Klarheit schafft
und komplexe bestehende Regelungen praxisnah erläutert. Die Rundfunkanstalten und
z.T. auch der BUK (Bundesverband der Unfallkassen) haben die Schriften in ihr Regelwerk aufgenommen und damit ihrer Anerkennung der Standards als „Stand der Technik“ Nachdruck verliehen. Auf der anderen
Seite gibt es in der Fachpresse erbitterte
„Glaubenskriege“, die für Außenstehende
schwer nachzuvollziehen sind. An diesem
„SR-Vormittag“ werden zunächst jeweils die
Inhalte und Intentionen der einzelnen Schriften vorgestellt, damit eine sachbezogene
Diskussion überhaupt ermöglicht wird. Anschließend können zu jedem einzelnen
Standard Fragen und Anregungen diskutiert
werden. Dazu stehen Vertreter aus Kreisen
der Institutionen (z.B. Verbände, BG), der
Anwender und der Verfasser bereit.
Ablauf:
11:00 Vorstellung der Teilnehmer, Kurzvorstellung der Inhalte SR 1.0
11:15 Diskussion
12:00 Kurzvorstellung der Inhalte SR 2.0
12:15 Diskussion
13:00 Kurzvorstellung der Inhalte SR 3.0
13:15 Diskussion
13:45 Ende der Veranstaltung
Mi, 29.03.06 14:00 Uhr: Neue Normen und
Vorschriften für die Stromversorgung von
Veranstaltungen (Sven Kubin)
Es hat sich im vergangenen Jahr einiges getan im Regelwerk, auch im Bereich der
Stromversorgung. Ausgehend von der „Bibel für das Errichten von Starkstromanlagen“ der VDE 0100, soll hier ein kurzer
Überblick über zusätzliche und weitergehende Bestimmungen für das normgerechte
Errichten und Betreiben von mobilen Stromversorgungssystemen gegeben werden.
Insbesondere werden dabei die neuen Teile
711 und 718 der VDE 0100 betrachtet, welche die gerade außer Kraft gesetzte alte DIN
0108 ersetzen. Darüber hinaus werden die
geforderten Messungen und Prüfungen diskutiert. Nicht zuletzt sollen Möglichkeiten
des Umsetzens in der Praxis erörtert werden.
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VPLT.Magazin.37
Mi.29.03.06 15:30 Uhr „Meinen die dasselbe?“ – Betreiberpflichten aus Sicht von
Betriebssicherheitsverordnung
und
VStättV (Hartmut Starke)
Große Verunsicherung herrscht bei Hallen
und Theaterbetreibern ebenso wie bei verantwortungsbewussten Fachkräften, wenn
es um die richtigen Entscheidungen zum
Thema „Betreiberpflichten“ geht: Betriebssicherheitsverordnung und VStättV zeigen
nämlich recht unterschiedliche Herangehensweisen an die Thematik. Insbesondere
kann es ein folgenschwerer Irrweg sein, notwendige Maßnahmen ausschließlich aus der
schieren Größe einer Veranstaltungs- oder
Szenenfläche abzuleiten. Der richtig angewandten Gefährdungsanalyse kommt dabei
ein immer größere Bedeutung bei. Der Referent zeigt die unterschiedlichen Ansätze auf
und gibt konkrete Tipps für die Praxis.
Mi.29.03.06 17:00 Uhr Prüfen – aber richtig 1 (Meister) – Prüfer tauschen sich aus
(Koordination: Kay Krause, Florian von Hofen)
Die Prüfungsordnung „Meister für Veranstaltungstechnik“ räumt den einzelnen Prüfungsausschüssen weitgehende Gestaltungs- und Interpretationsspielräume ein. Im
Interesse der Prüflinge sollte aber verlässlich sein, dass am Ort „A“ vergleichbare Kriterien angelegt werden wie am Ort „B“.
Auch ganz praktische Fragen (Welche Vorgaben geben wir hinsichtlich der Projektarbeit? Wie gestalten wir das Fachgespräch?)
sind einen Meinungsaustausch wert.
VPLT und DTHG laden deshalb mittlerweile
gemeinsam zur Veranstaltung ein. Teilnehmen können nur Prüfungsausschuss-Mitglieder, die sich entsprechend autorisiert haben.
Do, 30.03.06 11:00 Uhr Sanitäts- und Sicherheitsdienste auf Veranstaltungen wie plane ich richtig? (Hartmut Starke)
Der Verantwortliche für Veranstaltungstechnik muss in seiner Planung auch die Anforderungen an Sanitäts- und Sicherheitsdienste berücksichtigen. Dies kann auch für
scheinbar „kleine“ Veranstaltungen, z.B.
Dorffeste oder Messepräsentationen, gelten, sobald das entsprechende Gefährdungspotential auftritt. Zu wenigen Praktikern ist klar, dass sie hier mit erheblichen
Haftungsrisiken zu tun haben. Der Referent
macht klar, aus welchen Regelwerken sich
die Pflicht zum Handeln ableitet und wie
man sinnvoll mit ihr umgeht.
Do, 30.03.06 12:30 Uhr „Wir sind Papst“
(Konrad Kraemer)
Der NRW-Besuch des deutschstämmigen
Papstes Benedikt XIV., im Volksmund liebe-
voll „Papa Ratzi“ genannt, anlässlich des
Weltjugendtages 2005 war eine der größten
Veranstaltungen in der Geschichte der
Bundesrepublik und damit auch eine der
größten denkbaren Herausforderungen für
Projektsteuerer und VeranstaltungstechnikDienstleister. Neben der rein technischen
Aufgabe gab es natürlich auch enorme Anforderungen an das Crowd Management.
Darüber hinaus lag eine der besonderen
Schwierigkeiten für die organisierenden Profis in der Zusammenarbeit mit riesigen Mengen zwar hoch motivierter, aber völlig Veranstaltungs-unerfahrener Laien/helfer. Der Referent saß als Projektsteuerer für den Bereich Bonn „mittendrin“ und berichtet aus
dem Nähkästchen.
Do, 30.03.06 14:00 Uhr Sicher durch die
Sozialversicherungsprüfung (Wolf Keßler)
Scheinbar ist es ruhig geworden um das
Thema „Scheinselbständigkeit“. Doch die
„Deutsche Rentenversicherung Bund“ (früher: BfA) und ihre Landesorganisationen
prüfen systematisch und fachkompetent
Branche um Branche. Um am Tage „X“ optimal vorbereitet zu sein, bedarf es guter
Kenntnisse der sozialversicherungsrechtlichen Situation. Auch ein gewisses Verständnis für die Denkweise der Prüfinstitutionen ist hilfreich. Ideal ist es dann natürlich
geradezu, wenn man Risiken rechtzeitig
ausgelagert hat, z.B. mit Hilfe der Personalüberlassung. Der Referent will als Vertreter
der brancheneigenen Personalüberlassungseinrichtung PDLT beraten und Hilfe
anbieten. Er gibt Antworten auf die Fragen:
Wie können Dienstleister der Branche ihre
freien Mitarbeiter sinnvoll und praxistauglich
abrechnen? Welche Beschäftigungsform ist
in welcher Situation die Richtige? Unterschiedliche Lösungen sollen erläutern und
diskutiert werden.
Do, 30.03.06 15:30 Uhr Publikumsschutz
vor Hörgefährdungen im Veranstaltungsbetrieb (Ralf Giese)
Früher undenkbar, findet es sich heute immer öfter in den Schlagzeilen: „Konzertbesucher erleidet Gehörschaden und verklagt
Veranstalter“! Es handelt sich um ein sehr
sensibles Thema, denn oft genug betrachten es Künstler oder deren Techniker als
„künstlerische Freiheit“, Körperverletzung
an ihren zahlenden Gästen zu begehen. Ein
bestimmter Pegel scheint bei vielen Veranstaltungen unumgänglich, um das gewisse
„Live-Feeling“ zu erzeugen, das den Konzertbesuch von der heimischen CD-Abspiele unterscheidet. Seit vielen Jahren regelt
die DIN 15905 Teil 5, was einem Publikum
im Veranstaltungsbetrieb an Lautstärke zugemutet werden kann bzw. als Schutz vor
wir freuen uns über den verkauf der 10.000sten CA 106
und möchten uns bei allen bedanken die an dieser
erfolgsgeschichte mitgewirkt haben
KLING & FREITAG ·
g
lle
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www.kling-freitag.de · [email protected]
28
dG
tan
S
8.0
V.M
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Hörgefährdungen gewährleistet werden
muss. Diese DIN wird aktuell überarbeitet.
Die Neufassung kann erhebliche Auswirkungen auf den Live-Betrieb und die Veranstalter-Haftung haben. Die Firma des Referenten (AMT Ingenieurgesellschaft) ist Mitglied
der entsprechenden DIN-Arbeitsgruppe, so
dass aus berufenem Munde zu erfahren ist,
was sich tut, wohin die Entwicklung gehen
wird und warum.
Do, 30.03.06 17:00 Uhr Prüfen – aber richtig 2 (Fachkraft für Veranstaltungstechnik) – Prüfer tauschen sich aus. (Koordination: Kay Krause, Florian von Hofen)
Fr, 31.03.06 11:00 Uhr VStättV – aktuelle
Umsetzungssituation und noch mehr Fragezeichen (Hartmut Starke)
Die Umsetzung der Versammlungsstättenverordnung in den einzelnen Bundesländern
hat die hoch gesteckten Erwartungen nicht
erfüllt und erst recht nicht die erhoffte
bundesweite Vereinheitlichung gebracht.
Vielmehr gibt es mittlerweile von Land zu
Land und besonders von Land zu Stadtstaat
erhebliche Unterschiede mit teilweise skurrilen Zügen. Dabei handelt es sich nicht um
Kleinigkeiten. Es geht sowohl um die Begrifflichkeiten, die Größenordnungen und
insbesondere um die Einsetzung von Fachkräften. Der Referent erläutert, nicht ohne
kritische Untertöne, den aktuellen Stand der
Dinge.
Fr, 31.03.06 12:30 Uhr Auch Dienstleistungen wollen verkauft sein! – Erfolgreich
verkaufen in der Veranstaltungstechnik
(Chuma Francis Kanis)
Über viele Jahre beschränkte sich die Verkaufsaktivität von VeranstaltungstechnikDienstleistern und -vertrieben auf das
Schreiben von Angeboten nach konkreter
Anfrage des Kunden. Der Auftrag war gewissermaßen schon da, es musste nur noch
der Preis vereinbart werden. Diese Zeiten
sind vorbei. Wer heute erfolgreich sein will,
muss zunächst dafür sorgen, dass die Anfrage überhaupt auf dem Tisch der eigenen
Firma landet. Dann muss der Kunde überzeugt und anschließend möglichst gebunden werden. Dafür gibt es Handwerkszeug,
Trainingsmethoden und Qualifizierungsmöglichkeiten wie z.B. den „Fachberater im Vertrieb“, die der Referent vorstellt.
Fr, 31.03.06 14:00 Uhr Lichttechniker =
Laserschutzbeauftragter? (Götz Berge)
Zwar ist es für viele Lichttechniker (und besonders Meister für Veranstaltungstechnik),
die etwas auf sich halten, eine Selbst-verständlichkeit, sich auch als Laserschutzbeauftragter zu qualifizieren, in naher Zukunft
jedoch könnte dies zwangsläufiger werden,
als vielen lieb ist: Schon in Kürze sollen
lichtstarke Multifunktionsscheinwerfer auf
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VPLT.Magazin.37
p rolight + sound
den Markt kommen, die als Lichtquelle auch
Laser nutzen und damit eine Art Zwitter aus
Scheinwerfer und Laser darstellen. Nur ein
Laserschutzbeauftragter darf solche Geräte
in Betrieb nehmen. Aber auch sonst ist es
sinnvoll, sich mit den wichtigsten Fakten
aus dem Bereich „Lasereinsatz“ vertraut zu
machen. Der Referent gibt Einblicke in die
gängigen Vorschriften und versetzt die Teilnehmer in die Lage, die Aufgaben des Laserschutzbeauftragten nach §6 Abs. 2 der
BGV B2 „Laserstrahlung“ kennen zu lernen.
sprechenden Qualifizierungsmaßnahmen –
die Beteiligten vor Ort in die Lage versetzen,
in einem festgelegten Rahmen Proben zu
beaufsichtigen und Aufführungen freizugeben. Der Referent hat den Konsens „Sachkundige Aufsichtsperson“ entwickelt und an
der Entstehung dieser Schriften mitgewirkt.
Er erklärt, wie in Bürgerhäusern und Schulaulen, nicht zuletzt mit Hilfe der sog. „Sachkundigen Aufsichtsperson“, Sicherheit und
Einhaltung der geltenden Regelungen gewährleistet werden kann.
Fr, 31.03.06 15:30 Uhr LED on stage - was
muss ich wissen? (Eckart Steffens)
LEDs sind von der „heißen Neuheit“ schon
fast zur Selbstverständlichkeit geworden.
Dabei entgeht immer noch vielen, wie sehr
diese Lichtquelle den Showlight-Bereich revolutionieren wird und auch schon revolutioniert hat. Der fachlich sichere Umgang mit
LEDs wird in der Zukunft für einen Veranstaltungstechniker oder Beleuchtungsmeister
so selbstverständlich sein wie der Umgang
mit Profilern oder PAR-Scheinwerfern. Und
je weiter man sich mit der Materie beschäftigt, desto mehr Fragen tun sich auf: Welche
besonderen Eigenschaften haben LEDs, wo
liegen ihre Stärken und Schwächen? Welche
Ausführungsformen gibt es und wie sind
diese Bauteile zu betreiben? Wie schnell
verfallen Investitionen, wenn man bedenkt,
dass sich die Lichtausbeute von LEDs im
Schnitt alle 2 Jahre um 20% verbessert?
Diese Fragen sollen geklärt werden. Es werden Hochleistungs-LED-Scheinwerfer und
Ansteuer-Elektronik zum Betrieb von Hochstrom-LEDs gezeigt.
Sa, 01.04.06 12:30 Uhr Wieviel „Schrott“
verträgt der Markt? (Hans- Wilhelm Flegel)
Immer öfter fallen Profis Materialfehler bei
Traversen auf, insbesondere bereits bei der
Lieferung von „Halbzeugen“ (z.B. Aluminiumrohren), aber auch bei Aluminium-Schellen. Das Nicht-Erkennen solcher Materialfehler kann fatale Folgen haben. Qualitätssicherung in Produktion und Anwendung ist
gefragt, und jeder, der mit Traversen zu tun
hat, muss sich unter dem Aspekt „Materialkunde“ mit diesen Themen auseinandersetzen und auskennen. Das Seminar spannt einen Bogen von der Herkunft des Aluminiums als Material für Traversen, bis hin zu
den aktuellen DIN-Normen für das Schweißen und Konstruieren des Materials. Dabei
werden Unterschiede zwischen Aluminium
und Baustahl genauso zur Sprache gebracht wie Besonderheiten der Bearbeitung.
Fr, 31.03.06 17:00 Uhr Veranstaltungstechnik unter Palmen (Detlef „DeDe“
Schulz)
Entertainment auf höchstem Niveau wird
den Feriengästen der TUI Tochter Robinson
allabendlich geboten. Viele Ferienclubs verfügen heute über Theater, die in Ausstattungs- und Aufführungsniveau dem einen
oder anderen Stadttheater durchaus Konkurrenz machen können. Trotz des hohen
technischen Standards ist der Beruf des
Veranstaltungstechnikers unter Palmen oftmals mit viel Improvisation und Abenteuer
verbunden. Die Veranstaltung klärt aus 1.
Hand darüber auf, wie es in Ferienclubs
wirklich zugeht und welche Möglichkeiten
sich für interessierte Veranstaltungstechniker/innen ergeben können.
Sa, 01.04.06 11:00 Uhr Sicherheit in Schulaulen und Bürgerhäusern (Wolfgang Heuer)
Gerade an Schulaulen und Bürgerhäusern
war (und ist) die Verunsicherung angesichts
der Forderungen der neuen VStättV groß.
Vor diesem Hintergrund sind einige Schriften entstanden, die – zusammen mit ent-
Sa, 01.04.06 14:00 Uhr Statische Nachweise: Wer braucht was von wem und
warum? (Cay Grossigk)
Immer wieder gibt es bei Veranstaltungen
vor Ort Unsicherheit über die Notwendigkeit
der Vorlage von statischen Nachweisen, z.B.
für Traversen- oder Bühnenkonstruktionen.
Viele Veranstaltungstechniker oder Verantwortliche für Veranstaltungstechnik glauben
in diesem Zusammenhang, jede kleinste Berechnung gehöre in die Hände eines Prüfstatikers. Dabei muss bekanntlich auch eine
Fachkraft für Veranstaltungstechnik und erst
recht ein Meister für Veranstaltungstechnik
rechnen können. Wie weit das im konkreten
Falle Anwendung finden kann und darf,
wann ich überhaupt Berechnungen brauche
und ggf. welche, und wann ich mich besser
an Spezialisten halte, erläutert dies Seminar.
Sa, 01.04.06 15:30 Uhr Messe/Theater/
Ausstellung – wie gestalte ich welche
Veranstaltungsform? (Tina Kitzing)
Jede Veranstaltungsform hat ihre eigenen
Gesetze. Die Kenntnis dieser Gesetze ermöglicht Gestaltern, optimal auf die Situation angepasste Inszenierungen zu schaffen.
Dabei ist viel Kreativität, aber auch viel
Handwerkszeug gefragt. Wie man beides
einsetzt, zeigt die Referentin anhand von
konkreten Beispielen aus Messe, Theater
und Ausstellung.
Hans-Wilhelm Flegel ist
Geschäftsführer der H.O.F.
Alutec GmbH & Co. KG. Er
ist Schweißaufsichtperson
gem. DIN 4113 und seit
1980 maßgeblich mit der
Konstruktion von geschweißten tragenden Aluminiumbauteilen befasst.
Dipl.Ing. Ralf Giese ist
geschäftsführender Gesellschafter der AMT Ingenieurgesellschaft Giese und Ohlerking und Spezialist in allen Fragen von Schallemissionen/-immissionen, Akustik, Bauakustik und Medientechnischer Planung.
Dipl.Ing. (FH) Cay Grossigk ist Dipl.-Ing. für Veranstaltungstechnik und ermächtigter Sachverständiger gemäß §36 (GUV 6.15 /
BGV C 1). Seit 15 Jahren ist
er beratend bei der Realisierung von Spezialkonstruktionen tätig.
Dipl.Ing. Johannes
Heinz ist Technischer Aufsichtsbeamter bei der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) und dort Obmann des Sachgebiet Bühnen und Studios.
Wolfgang Heuer ist technischer Aufsichtsbeamter
und beim GUVV WestfalenLippe für das Regelwerk
zum Arbeits- und Gesundheitsschutz in Veranstaltungs- und Produktionsstätten für szenische Darstellung verantwortlich.
Chuma Francis Kanis ist
Personaltrainer und Coach
für Marketing, Personalund Dienstleistungsmanagement. Schwerpunktthemen: Motivation und
Kommunikation. Seit 1997
arbeitet er speziell für die
Veranstaltungsbranche.
Konrad Kraemer ist Planer von digitalen Ton- und
Fernsehstudios und Consultant bei der Systemintegration vernetzter Multimediaanwendungen. Kraemer
arbeitet seit mehr als 15
Jahren als freiberuflicher
Berater und Planer.
Kay Krause ist Technischer Direktor am Opernhaus Halle, Dipl.-Ing. (FH)
für Theater- und Veranstaltungstechnik. Bis 2004 war
er Prüfungsausschussvorsitzender „Fachkraft für Veranstaltungstechnik“ an der
IHK Halle-Dessau.
Florian von Hofen, Geschäftsführer VPLT, ehemaliger Vorsitzender des Prüfungsausschusses „Fachkraft für Veranstaltungstechnik“ und Prüfungsausschuss-Mitglied „Meister für
Veranstaltungstechnik“ (IHK
Hannover)
Hermann-Josef Weien
ist Meister für Veranstaltungstechnik, Fachrichtung
Beleuchtung und Bühne/
Studio, langjähriger Technischer Leiter der Firma AV
Show Design und jetzt Mitinhaber der Firma Project &
Production.
Die
Wolf Keßler gründete
1995 die Firma Interpool,
die seitdem erfolgreich Personal für Film-, TV- und
Hörfunkproduktionen „überlässt“. Keßler konnte 2004
für die verbandseigene
PDLT GmbH gewonnen
werden.
Tina Kitzing ist Master of
Arts Theatre Design/Scenography und Dipl.-Ing. für
Veranstaltungstechnik. Sie
ist freiberuflich als Gestalterin für Raum und Bild tätig
und hat Projekte für Theater,
Ausstellungen, Events und
Messen umgesetzt.
Sven Kubin ist Meister für
Veranstaltungstechnik und
Elektromeister und seit bald
20 Jahren als freiberuflicher
(FOH-) Tontechniker bzw.
Technischer Leiter für diverse nationale und internationale Produktionen auf Festivals oder Tourneen aktiv.
Detlef „DeDe“ Schulz ist
Veranstaltungs-Operator
(IHK) und Inhaber eines Tonstudios in Hamburg. Er hat
langjährige Erfahrung als
Veranstaltungstechniker auch in Ferienclubs - und
gilt als Spezialist für „Musikanimation“.
Konferenztechnik:
Dozenten
2006
Hartmut Starke ist technischer Aufsichtsbeamter
beim staatlichen Gewerbeaufsichtsamt Hannover mit
langjähriger Erfahrung im
Veranstaltungsbereich; u.a.
technische Überwachung
der Veranstaltungstechnik
bei der Expo 2000.
Dipl. Ing. Eckart Steffens ist Entwicklungsingenieur und Spezialist im Bereich Lichtsteuerung, insbesondere DMX. Er ist langjähriger Dozent bei der
Deutschen Event Akademie
und Mitglied des Prüfungsausschusses für Vt-Meister.
Você compremdeu-me?*
Drahtlose Konferenztechnik
Dolmetsch- und Führungssysteme
Simultandolmetscheranlagen
Konferenz- und Aufzeichnungssoftware
Funk und Interkom
kölnton GmbH
Paul-Henri-Spaak-Straße 17 | 51069 Köln
Telefon 0221 689343-0 | www.koelnton.de
*portugiesisch: Haben Sie mich verstanden?
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Mehr als 30 Workshops
Nach der positiven Resonanz im vergangenen Jahr bietet
der Berliner Studiomikrophon-Hersteller Neumann auch
in 2006 ein umfangreiches Workshop-Programm an.
Auszug aus der
Referentenliste (von links
oben, im Uhrzeigersinn):
Andrea Figallo,
Simon John Foster,
Billi Myer,
Markus Wienstroer
Am Neumann-Stand (C30/Halle 4.1) werden an den vier Messetagen insgesamt 32
Workshops zu unterschiedlichsten Themen
rund um Recording und Mikrophone angeboten.
Zu den Referenten zählen u.a. Andrea Figallo und Simon John Foster, die als Mitglieder
der „Flying Pickets“ auf einen reichhaltigen
Erfahrungsschatz zum Thema Bühnen-Performance und Vocal Percussion zurückgreifen
können.
Markus Wienstroer, gefragter deutscher Studio- und Live-Gitarrist (u.a. Westernhagen,
Christopher Cross) demonstriert praxisnah die
Abnahme von Akustik- und E-Gitarren und die
Rolle der Gitarren-Sounds im Gesamtmix.
Daneben werden die Vocal-Trainerin Billi
Myer, Studiobetreiber, Tontechniker und auch
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VPLT.Magazin.37
Mitarbeiter der Firma Neumann viele Geheimnisse und Tipps rund um die Themen „Mikrophone, Gesangs- und Instrumentalaufnahmen“
erläutern.
Wolfgang Fraissinet, Geschäftsführer Marketing/Vertrieb bei Neumann Berlin: „Wir
möchten mit unserem Workshop-Programm
viele der Fragen, die immer wieder von Kunden an uns herangetragen werden, bündeln und
mit Hilfe erfahrener Referenten beantworten.
Neben dem fachlichen Aspekt werden wir auch
den Entertainment-Faktor nicht zu kurz kommen lassen.“
Das komplette Programm und detaillierte
Angaben zu allen 32 Workshops, Anfangszeiten und den Referenten gibt es im Internet. Die
Teilnahme an den Workshops ist kostenlos, sie
dauern jeweils 30 bis 45 Minuten.
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prolight + sound media systems
prolight + sound media systems
Prolight + Sound Media Systems
50 Experten-Vorträge aus Akustik, Medientechnik und Systemintegration
sowie aus Recht und Wirtschaft
Egal ob Home Entertainment, Medien-, Bühnen-, Sicherheits-, Lichttechnik, Akustik, Wirtschaft und Recht oder Mehrzweckhallen und Arenen, die Liste der Kongress-Themen ist lang
und abwechslungsreich und die Teilnahme für viele Messebesucher der Prolight + Sound inzwischen zur Pflichtveranstaltung geworden. So geht der Congress Prolight +Sound Media Systems
(ehemals CAVIS) in diesem Jahr bereits in die 6. Runde.
Da vor allem die Segmente Medientechnik und Systemintegration immer mehr an Bedeutung gewinnen, entwickelte sich im
Rahmen der Prolight + Sound die Fachmesse Media Systems. Parallel zu dieser Fachmesse veranstaltet die Prolight + Sound Media
Systems den Kongress für Medientechnik und Systemintegration
der sich speziell an Planer, Systemintegratoren und Architekten
wendet.
Mit 50 Vorträgen ist der Kongress die größte Informationsveranstaltung der Prolight + Sound: Er steht den Fachbesuchern an
den ersten drei Messetagen (29. bis 31. März) kostenlos zur Teilnahme in der Tagungsebene der Halle 9 offen. Von 9.45 bis 15.30
Uhr finden täglich 16 oder 17 Seminare statt. Die Themengebiete
decken die aktuellen Fragestellungen aus Technik, Recht und Wirtschaft der integrierten AV-Anwendungen ab. Ein Fokus liegt in Anbetracht der kommenden Fußball- und Handball-WM auf dem
Thema „Arenen und Mehrzweckhallen“
Die Prolight + Sound ist die größte internationale Fachmesse für
Audio-, Licht-, Veranstaltungs- und Kommunikationstechnik weltweit. Auf der Vorveranstaltung im April 2005 waren rund 22.000
Fachbesucher aus Audio- und Studiotechnik, Lichtdesign, Veranstaltungsplanung und -gestaltung in Frankfurt zu Gast.
Sinus: Systems Integration Award
Mit dem „Sinus – Systems Integration Award“ werden zum dritten Mal Leistungen auf dem Gebiet der Medientechnik und Systemin-tegration ausgezeichnet. Die Fachjury hat den Preis 2006 in
den Kategorien Information, Business und Venue vier herausragenden Multimedia-Projekten zuerkannt und würdigt mit dem
„Sonderpreis der Jury“ eine Softwarelösung. Die Preisträger aus
Deutschland und der Schweiz erhalten ihre Auszeichnung am Eröffnungstag der Prolight + Sound (29. März) im Rahmen einer
Feierstunde aus den Händen der Fach-Jury.
In der Kategorie Business werden Andreij Vatter von der Planungsgruppe Die Werft, Klaus Peterlik und Gerd Schweizer von
der multimedia systeme AG sowie Michael Buck als Generalbevollmächtigter der Schmuckwelten Pforzheim ausgezeichnet. Sie
alle haben maßgeblich an der herausragenden Gestaltung der
Schmuckwelten Pforzheim mitgewirkt, einer spannend inszenierten Erlebnis-Einkaufsmall mit Wissenswertem und Amüsantem
zum Thema Schmuck, Edelmetalle und Edelsteine.
Die Jury zeigt sich von der hervorragenden medientechnischen
Umsetzung beindruckt: Es wurde eine Präsentationsform geschaffen, die den Besucher die Faszination des Schmucks erleb- und erfühlbar macht. So genießt man eine teils reelle, teils virtuelle Reise
in die Welt des Schmucks bis hinein in die komplexe Mechanik eines Uhrwerks. Mit der Ausstellung wird der Besucher emotional
an die Themenbereiche heran geführt.
Den Sinus in der Kategorie Venue erhält in diesem Jahr Rüdiger Aue als Projektleiter des Systemhauses Amptown Sound &
Communication für Planung und Installation der neuen Beschallungsanlage des Großen Saals im Congress Center Hamburg. Bei
der Erneuerung der Beschallungsanlage galt es, unterschiedliche
Betriebszustände für Kongresse, Konzerte, Fremdproduktionen,
USV-Versorgung und WLAN-Vernetzung bis hin zum Endfire-Array für eine gleichmäßige Basswiedergabe im gesamten Saal 1 zu
ermöglichen – eine multifunktionale Audiotechnik also, die sowohl bei Sprach- als auch Konzertveranstaltungen im 3000 Plätze
fassenden Saal eine hervorragende Tonqualität erzielt. Die
Elektroakustik sollte sich technologisch und optisch in die vorhandene Medientechnik für Bühne, Licht und Projektion integrieren.
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Das Systemdesign musste dabei die Geometrie und Architektur
des Saales berücksichtigen und die vorhandenen störenden Schallreflexionen von Rückwand und Brüstung sowie irritierende Echos
auf der Bühne beseitigen.
Mit dem Sinus für Information werden Erwin Schenk, Technischer Leiter des Zentrum Paul Klee in Bern, und Christian Simmen, Projektleiter der John Lay Electronics AG, ausgezeichnet.
Anders als ein traditionelles Museum ist das Zentrum Paul Klee
eine Plattform für die unterschiedlichen künstlerischen Ausdrucksformen Bild, Sprache und Musik. Und so ist das Zentrum Paul
Klee gleichzeitig auch Konferenzzentrum, Konzerthalle, Theater
und Schulungszentrum in Sachen Kunst und Kultur. Das Besondere an der technischen Umsetzung ist, dass hier keine Kompromisse
in die eine oder andere Richtung gemacht wurden, sondern für jede der genannten Aufgaben des Zentrums hervorragende Lösungen gefunden wurden, die in der Gesamtheit zusammenwirken.
Der Sonderpreis der Jury geht an Jan Hüwel, Lichtdesigner
und Geschäftsführer der coolux GmbH. Mit der Entwicklung von
Pandoras Box wurde eine Softwarelösung geschaffen, die die Verbindung zwischen Lichtprojektion und digitalem Bild-Compositing ermöglicht, indem sie modernste Computertechnik und klassische Lichtsteuerung ideal vereint. Damit lassen sich verschiedene
Videos gleichzeitig einfliegen, verfremden und miteinander verweben - und dank einer durchdachten Keystone-Korrektur sogar
blitzschnell optisch korrigieren.
Der Sinus ist ein nichtdotierter Ehrenpreis – die Preisträger
erhalten mit der Urkunde eine Trophäe. Der Werkpreis ist inhaltlich im Fachkongress Prolight + Sound Media Systems verankert.
Der Fachjury für die Sinus-Preise 2006 gehören an: Dietmar Bläs,
Leiter AG IV – Technik (EVVC), VPLT-Geschäftsführer Florian
von Hofen, Volker Löwer, (Institut für Beschallungstechnik),
Heinz Broeker (d & b Audiotechnik AG), Helga Rouyer-Lüdecke
(Redakteurin „Professional System“), Tom Becker (Chefredakteur
„pma Production Management“), Max Printzen (Chefredakteur
„AV Views“), Hartmut Starke (Sachverständiger für Bühnentechnik, Bühnenbau und Versammlungsstätten) und Dieter Michel
(Redakteur „Prosound“).
ems-p.de
Der Fachpreis für herausragende audiovisuelle Installationen würdigt
technisch-gestalterische Leistungen in Medientechnik und Systemintegration:
Projekte aus Pforzheim, Hamburg und Bern ausgezeichnet.
Mittwoch, 29. März 2006
Donnerstag, 30. März 2006
Freitag, 31. März 2006
09:45 Uhr Beschallungstechnische Lösungen für
das Gottlieb Daimler Stadion, Stuttgart, und die
„Arena auf Schalke“ (Volker Löwer, IFBcon)
Netzwerktechnik – Grundlagen (Detlef Hartmann,
DatecH)
Technologische Zukunft in der Konferenztechnik
(Thomas Leonard, Bosch Sicherheitssysteme)
Line-Arrays – The Hype Goes On (Dipl.-Ing. (FH)
Volker Holtmeyer, IFBcon)
11:15 Uhr Vernetzung digitaler Anzeigensysteme
in modernen Mehrzweckhallen und Arenen
(Claus Lohse, AV-Mediamap Consulting)
Lichttechnik als Festinstallation/Lichtgestaltung
in Erlebniswelten (Antonius Quodt, Lightlife)
DIN VDE 0833-4: Messung der Sprachverständlichkeit (Dipl.-Ing. Thomas Steinbrecher, Bose )
Wellenfeld-Synthese für Beschallungsanwendungen – Ein Praxisbericht (Dipl.-Ing. Rene Rodigast, Fraunhofer IDMT)
12:45 Uhr Videosicherheit im großen Maßstab
(Marc Fischer, Pro Systems)
Das multimediale Haus – Technik im komfortablen Privathaus im Einklang mit der Architektur
(Ewald Riedl, Crestron Germany)
Verantwortung+Delegation von Betreiberpflichten bei Sportveranstaltungen (Hartmut Starke)
Digitale Audionetzwerke – Ein Überblick (Dipl.Ing. (FH) Christian Bangert via Prof. Systems)
14:15 Uhr Planung und Inbetriebnahme der Beschallungsanlage für die Papstmesse zum Weltjugendtag 2005 auf dem Marienfeld bei Köln (Dr.
Ing. Anselm Goertz, Audio & Acoustics Consulting)
Beschallung und Sprachverständlichkeit in Kirchenräumen (Peter Rahe, Rahe-Kraft Planungsbüro für Elektro- und Raumakustik)
Audioübertragungslösungen in Videokonferenzsystemen (Clemens Sturm, Shure Distribution)
Allianz Arena München – Eine Herausforderung
in Sachen Beschallung (Dipl.-Ing. Richard Merget,
EVI Audio)
Die zulässige Lautstärke bei Veranstaltungen
(Dipl.-Ing. (FH) Michael Ebner)
09:45 Uhr Vielkanalige Video-Zuspiel- und -Anzeige-Systeme für Information und Show (Ulrich
Zimmermann, BDP München)
Videotechnisches 1x1 der Großbildprojektion für
die Praxis (Oliver Reimann, IFBcon)
Perfekte Bildgestaltung unter Berücksichtigung
der Umgebungsbeleuchtung (engl. Referat mit Simultanübers.) (Jacob Christensen, dnp denmark)
11:15 Uhr Neue Produktnormen EN 54-16/N 5424, Prüfung+Zertifizierung von Anlagenteilen für
Sprachalarmanlagen (Claus-Peter Sterling, Leistungsgemeinschaft Beschallungstechnik im ZVEI)
Die Basics der Elektroakustik (Dipl.-Ing. Volker
Löwer, IFBcon)
Ganzheitliche Sicherheitskonzepte für Großareale und Großveranstaltungen (Dipl.-Ing. Jürgen
Junghanns, Interflex Datensysteme)
Raum- +Elektroakustik in der Mittelhessen-Arena, Wetzlar (Dipl.-Ing. Thomas Steinbrecher, Bose)
12:45 Uhr Sprachalarmanlagen – Elektroaktustische Notfallwarnsysteme – Hinweis auf die neue
Norm DIN VDE 0833-4 (Dipl.-Ing. Claus-Peter Sterling, Leistungsgemeinschaft Beschallungstechnik)
Es geht noch lauter! Konzertlautstärke zwischen
technischem Fortschritt und Körperverletzung
(Dr. Axel Roy, Akustik Bureau Dresden)
Anwendung der Versammlungsstättenverordnung (Hartmut Starke)
Das Audimax der TU Berlin als Keimzelle medientechnischer Hörsaalneuausstattung (Dipl.Ing. Christoph Moldrzyk, Visaural)
14:15 Uhr Smart Homes (Tanja Amon, prodyTel)
Wellenfeldsynthese Raumklangsysteme – Der
hörbare Unterschied (Romy Schnelle, IIosono)
Checkheft für die Ausrüstung von Mehrzwekkhallen (Dipl.-Ing. Torsten Haack, Atlantic Audio)
Aktuelle Probleme in der Gebäudetechnik (Dipl.Betr. (FH) Thomas Salzer, Crestron Germany)
15:30 Uhr World wide av-communikation (Frank
Sokat, IFBcon)
Fit für alle Zwecke: Audionetzwerke in Veranstaltungshallen (Wienand Mensendiek, Sennheiser)
09:45 Uhr Arenen als Business Center/Arenknentwicklung in der BRD (Dipl.-Betr. (FH) Patrik
Meyer, Stadion Frankfurt Management)
Grundfragen bei der Leistungsabnahme (Rechtsanwalt Gerald Kolberg, Kanzlei Kolberg)
Lautsprecher-Kenngrößen – Dichtung und Wahrheit (Ulrich Schiller, SAE Institute)
Sprachverständlichkeit von Notfallwarnsystemen (engl. Referat mit Simultanübersetzung) (Michel van Loon, Bosch Security Systems)
11:15 Uhr Projektionstechnik in der Festinstallation (Frank Sokat, IFBcon)
Die Basics der Raumakustik (Dipl.-Ing. Volker Löwer, IFBcon)
Resource Management für Medien- und Gebäudetechnik aus einer Hand (Uwe Röddinger,
CommTecGmbH
Übersicht über die Integration von IP in modernen AV-Systemen – Basiswissen (Hartmut Tribenski, Extron Electronics)
12:45 Uhr Moderne Gebäudesteuerungen –
Lichtplanung (Tanja Amon, prodyTel)
Beschallungstechnik in der Praxis – Von Räumen, Beschallungsanlagen und unseren Ohren
(Dipl.-Ing. Bernhard Schullan)
Bestimmung der Risikolage von Sportstadien in
der sportlichen Nutzung und der Event-Situation
als Grundlage für die Dimensionierung der Sicherheitsmaßnahmen (Hartmut Starke)
Beschallungsanlagen für Durchsagen und Alarmierung in komplexen großen Gebäuden (Thomas zur Lage, BDP München)
14:15 Uhr Ethernet, TCP/IP, CAT5: Alles dasselbe? (Franziskus Scharpff, Ground Zero Systemintegration)
Anwendung der IEC 60268-16:2003 auf die Simulation von Sprachverständlichkeit im Computermodell (Jakob Kraft, Rahe-Kraft GbR)
Die rechtssichere Umsetzung der MVStättV 2005
(Rechtsanwalt Volker Löhr)
Warnalamierung im Netzwerk der Medientechnik (Martin Maurer, Beyerdynamic)
EXKLUSIVER RENTAL-PARTNER FÜR
DEUTSCHLAND UND DIE SCHWEIZ
Transparente LED Bilder für
Event-Marketing, TV-Produktionen
und Messestände.
G-LEC ist zu 70 % transparent, und durch
leuchtstarke LEDs erscheinen Flächen,
Farben und Formen nur da, wo sie sollen.
Ideal für abstrakte Bilder, Animationen und
Grafiken, sogar für Fotos und Videobilder.
G-LEC funktioniert in jedem Format und
lässt sich perfekt in Bühnenbilder und
Architektur integrieren. Der Kreativität sind
keine Grenzen gesetzt.
Event-Technik mieten – Video, Audio, Licht, IT
Transparent. Imposant.
Medien Systeme
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Hamburg
T 0 22 04.204 - 0
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Düsseldorf
F 0 22 04.204 -100
Köln
Frankfurt
[email protected]
Stuttgart
München
Wien
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V.M
prolight + sound media systems
prolight + sound media systems
Media Systems Congress 2006
Vorträge nach Schwerpunktthemen geordnet
Home Entertainment
Smart Homes – Professionelle Medientechnik
hält Einzug in Wohnungen, Läden und Hotels
Medientechnik in einer Vielzahl von verschiedenen Einsatzgebieten im privaten Wohnraum. Von
der Fernbedienung aller Entertainment-Endgeräte, wie z.B. DVD, Video, SAT Receiver und mehr,
bis zu Audio und Videosignal-Verteilung im ganzen Haus durch professionelle Lösungen;
Wiedergabemöglichkeit von Audio- und Videodaten von High-End Audio- und Video-Servern;
Automatisierung von Temperatur, Licht und Rollo/Markise-Regelung. Die Nutzung von professionellen Lösungen für den Enduser leicht gemacht.
Das multimediale Haus – Technik im komfortablen Privathaus im Einklang mit der Architektur Haustechnik, Kommunikation, Entertainment und Sicherheit verschmelzen zu einem
vernetzten Home Automation System. Die Integration von Multiroom Audio/Video, Heimkino,
Licht, Jalousie, Heizung, Klima, Sicherheit zu einem System. Einheitliche und anwenderfreundliche Bedienung der Technik.
Technik
(Medientechnik, Akustik, Bühnentechnik, Sicherheitstechnik, Lichttechnik)
Moderne Gebäudesteuerungen - Sonderthema Lichtplanung Für die Automation von Häusern, Hotels, industrielle Gebäuden und Bürokomplexen werden zunehmend dezentrale Bus
Systeme eingesetzt. Dabei sind einzelnen Module einer Steuerung häufig mit Intelligenz ausgestattet, um Parameter wie Licht, Motoren
(Rollo), Temperatur zu kontrollieren und zu steuern. Zudem werden sie oft als Backbone genutzt, um die Integration weiterer Komponenten
wie zum Beispiel Alarmsysteme, Feuermeldeanlagen und Audio/Video Distribution zu ermöglichen. Ahand von Beispielen wie Luxom oder
CUE werden hierzu Lösungsmöglichkeiten gezeigt, die über offene RS-232 und IP Schnittstellen bidirektional kommunizieren.
Digitale Audionetzwerke – Ein Überblick Im
Rahmen einer Artikelserie in der Zeitschrift Professional System werden zurzeit um die 20 digitale Audionetzwerke vorgestellt und tabellarisch
die Eckdaten bezüglich Anwendungsbereiche,
Komponenten, Netzwerktopologie, Protokolle,
Funktionen, Schnittstellen, Latenzzeiten und Audiomerkmalen verglichen. Darauf basiert dieser
Vortrag. Ansätze, Konzepte, die gängigen Protokolle zur Audiodatenübertagung wie CobraNet
und EtherSound werden vorgestellt und anhand
einzelner Produkte der Aufbau, die Funktionalität und die Anwendungsalternativen erläutert.
Perfekte Bildgestaltung unter Berücksichtigung der Umgebungsbeleuchtung (Referat in
englischer Sprache mit Simultanübersetzung) Providing the first guide ever on how to
design and specify a projection installation taking into consideration the ambient light. The
guide focuses on quantifying image quality in
general and contrast in particular. Furthermore
we introduce the term eye-gonomical display
which is a display that takes into consideration
the function of the human eye. Finally we present an excel spredshet that will help predict the
quality of a projected display in advance of an
installation.
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VPLT.Magazin.37
Videosicherheit im großen Maßstab Grundlagen der Videoüberwachung speziell für Anwendungen im großen Maßstab. Für Problemstellungen wie Überwachung großer Flächen, Signalübertragung über große Strecken und Bedienkonzepte werden Lösungsansätze gezeigt. Auch
ein Überblick über wichtige Hersteller, Systeme
und Planungshilfen wird im Rahmen des Vortrages gegeben.
Planung und Inbetriebnahme der Beschallungsanlage für die Papstmesse zum Weltjugendtag 2005 auf dem Marienfeld bei Köln
Für die Papstmesse zum Weltjugendtag 2005 in
Köln wurde auf einem 4 km_ großen Gelände eine der weltweit größten Beschallungsanlagen
installiert. Für ca. 1 Million Pilger diente diese
Anlage zur Übertragung der Papstmesse und
des peripheren Showprogramms sowie als Alarmierungssystem mit allen erforderlichen Funktionen. Dieser Vortrag stellt das Konzept der Anlage sowie die zugehörigen Planungsarbeiten
und die abschließende Inbetriebnahme vor.
Netzwerktechnik – Grundlagen Grundlagen
der Netzwerktechnik, Topologie, Protokoll, Komponenten. Im Hinblick auf die immer weitere Verbreitung der Netzwerktechnik, sowohl in der Audio- als auch in der Videotechnik, wird in diesem
Vortrag eine Übersicht der Struktur und Aufbau
von Netzwerken vermittelt und die grundlegenden Begriffe werden erläutert.
Line-Arrays – The Hype Goes On Nach wie vor
ist die Line-Array-Technologie ein Thema, das
sehr stark polarisiert. Auf der einen Seite vorurteilbehaftete Skepsis und auf der anderen Seite
euphorische Technikgläubigkeit, wobei die Kausalität beider Extreme zumeist in Halbwissen
liegt. Im Vortrag wird diesem Halbwissen eingehend auf den Zahn gefühlt und durch technisches Verständnis eine objektive Sichtweise erarbeitet.
Anwendung der IEC 60268-16:2003 auf die Simulation von Sprachverständlichkeit im
Computermodell Nach einer kurzen Erläuterung der IEC 60268-16:2003 werden anhand
von Beispielen mit der Software CATT-Acoustic
die grundsätzlichen Schwierigkeiten bei der Simulation der Sprachverständlichkeit von Beschallungsanlagen aufgezeigt. Die IEC 6026816:2003 bezieht sich vor allem auf die Messung
von Sprachverständlichkeit. Die Implementierung der Norm in Simulationsprogramme bietet
neue Möglichkeiten, wirft aber auch Fragen auf,
welche in diesem Beitrag näher untersucht werden.
Beschallungsanlagen für Durchsagen und
Alarmierung in komplexen großen Gebäuden
Erfüllung der betrieblichen und der normativen
Anforderungen (z.B. DIN EN 60849, Leitungsanlagen-Richtlinie,
Feuerwehr-Alarmierungssprechstellen) in komplexen, ausgedehnten Gebäuden mit mehreren hundert Lautsprecherkreisen. Wirtschaftlichkeit verschiedener Versorgungskonzepte, Strukturen, Vernetzung, Matrixgröße, Beschallungs- und Überwachungskonzepte, Störmeldung, Wartung etc.
Technologische Zukunft in der Konferenztechnik Zukunft in der Kongresstechnik, Einbindung von Videosystemen, Konferenzdaten, Einsatz der IP-Technologie.
Sprachverständlichkeit von Notfallwarnsystemen (Referat in englischer Sprache mit Simultanübersetzung) The IEC 60849 standard
for voice alarm systems contains some requirements that can be influenced by the loudspeaker choice. One of these requirements is the
achieved speech intelligibility. What is speech
intelligibility? How do loudspeakers influence
speech intelligibility? What type of loudspeaker
do I choose to meet the requirements in the
standard?
Die Basics der Elektroakustik Warum klingen
Lautsprecher in verschiedenen Räumen unterschiedlich? Wie finde ich den richtigen, geeigneten Lautsprecher für eine klare, verständliche
Übertragung?
Die Basics der Raumakustik Warum klingt es
in jedem Raum anders? Was sind Nachhall,
Echo und Reflexionen und wie entstehen sie?
Wie macht man eine gute Raumakustik?
Warnalarmierung im Netzwerk der Medientechnik/Cobra Net DSP meets Voice Alarm
System Konvergenzen zwischen klassischer
ELA Technik nach EN 60849 und Medientechnik
mit Überwachung über Ethernet und konsequenter Umsetzung der Redundanz und Havariefähigkeit nach IEEE 802.1p. Es werden mit
DSP Matrix Systemen Szenarien einer Alarmierung dargestellt, sowie Redundanz-Strukturen
der Verbindungen, der Geräte und der Datenverkehrssteuerung anhand von Beispielen aus der
Praxis erläutert.
Das Audimax der TU Berlin als Keimzelle medientechnischer Hörsaalneuausstattung Es
wird die umfangreiche Neuinstallation des Audimax der TU Berlin vorgestellt und gezeigt, wie
sowohl Anforderungen aus Lehre und Forschung als auch Veranstaltungen, wie Kongresse von 3D-Technologie und elektronischen Eingabemedien profitieren können.
Lichttechnik als Festinstallation/Lichtgestaltung in Erlebniswelten Beschreibung und Erläuterung der lichttechnischen Einbauten von
Projektrealisationen am Beispiel von bestehenden oder temporären Installationen. Zum Beispiel: André Hellers FIFA WM Globus 2006,
Deutsches Museum München, VW-Autostadt
Wolfsburg, Swarowski-Kristallwelten, Meteorit
Essen etc.
Beschallung und Sprachverständlichkeit in
Kirchenräumen – Typische Probleme und Lösungen Im Rahmen einer Diplomarbeit wurden
die elektroakustischen Anlagen in 17 Berliner
Kirchen untersucht und vermessen. In fast allen
Fällen wurde die Anlage von den Anwendern als
unbefriedigend eingestuft. Die Auswertung ergab als Ursachen teilweise die erwarteten Faktoren wie unzureichende Lautsprecher- und
Steuerungstechnik. Die mangelhafte Anpassung
der Anlagen auf die Gegebenheiten stellte sich
überraschenderweise in einigen Fällen als entscheidender Faktor heraus. Für die ermittelten
Ursachen wurden entsprechende Lösungsvorschläge erarbeitet, insbesondere die Notwendigkeit einer qualifizierten Einmessung der Anlagen wird in den Vordergrund gestellt und näher
beschrieben.
Videotechnisches 1x1 der Großbildprojektion
für die Praxis - Im Dschungel der Geräte, Ka-
bel und Formate: Ein Crashkurs Im rasanten
Überblick werden die technischen Grundlagen
vermittelt zum sicheren Auswählen, Installieren
und Konfigurieren von Videoabspielgeräten,
Laptops, Großbildprojektoren, den passenden
Leitungen und der notwendigen Peripherie. Themen: Grundregeln der Projektionsdimensionierung (Bildwandgröße, ANSI-Lumen-Bedarf, Auflösung), die videotechnische Übertragungskette
(Kabel, Stecker, Verstärker), Video-Signalarten
und Daten (RGB, Composite, Component, Y/C
etc.), Signal-Manager, -prozessoren und -konverter, welche Geräte brauche ich noch, wie entstehen typische Bildstörungen?
Resource Management für Medien- und Gebäudetechnik aus einer Hand Immer wichtiger
wird es, Geräte, Funktionen und Gebäude in IT
Netzwerken abzubilden. In der Praxis fehlen die
Schnittstellen und die frei definierbaren Parameter, Anpassung verfügbarer PC Lösungen sind
häufig zu aufwändig. Neue Wege geht nun die
serverbasierte Software-Lösung zur Überwachung, Steuerung und Analyse von technischem
Equipment in unterschiedlichen Räumen oder
Gebäuden der Firma AMX. Ziel der Lösung sind
die langfristige Erhaltung von technischen Investitionen sowie Kosten- und Zeitersparnis bei
Support, Wartung und Pflege.
Wellenfeldsynthese für Beschallungsanwendungen – Ein Praxisbericht
Im Sommer 2005 wurde das erste wellenfeldsynthese-basierte
Beschallungssystem
für
Open-Air-Anwendungen bei den „Bregenzer
Festspielen“ vorgestellt. Das System wird präsenitert und über die Erfahrungen berichtet.
Es geht noch lauter! Konzertlautstärke zwischen technischem Fortschritt und Körper-
verletzung Auf der Basis eigener Messungen
werden übliche Schallpegel bei Open-Air-Konzerten vorgestellt. Konsequenzen für den Immissionsschutz von Mitwirkenden, Publikum und
Anwohnern werden aufgezeigt und Möglichkeiten der Pegelminderung erläutert.
Aktuelle Probleme in der Gebäudetechnik
Gebäude verfügen derzeit über eine sehr umfangreiche und komplexe technische Ausstattung. Diese Systeme werden im Regelfall autark
geplant und installiert. Die Folge daraus ist, dass
in Pforten, Hausmeister- oder Haustechnikerbüros eine Vielzahl von Bedien- und Visualisierungsmedien mit unterschiedlichen Bedienphilosophien zur Verfügung stehen. Wechselndes
Personal - mit unterschiedlichem technischem
Verständnis - bedient die autarken Systeme. Offene Systeme und einheitliche Bedienkonzepte
sind die Lösung dafür.
Ethernet, TCP/IP, CAT5: Alles dasselbe? 10
Mbit oder 100 Mbit: Was ist schneller? Ein
grundlegender Einstieg in die Benutzung moderner Computernetzwerke und eine Klärung der
Grundbegriffe anhand von praktischen Demonstrationen. Heutzutage ist keine Installation
mehr ohne Netzwerke mehr denkbar, doch sind
die grundlegenden Faktoren der Vernetzung
noch längst nicht Allgemeingut. Wie viele Audiostreams gehen über ein Netzwerk? Welches Delay bringt das Netzwerk mit sich? Kann ich Audio- und Lichtdaten auf einem Netzwerk mischen? Ab wann muss es Glasfaser sein? Ist
Kupferkabel nicht schon längst veraltet
Lautsprecher-Kenngrößen – Dichtung und
Wahrheit Der Vortrag befasst sich mit der Klärung von Begrifflichkleiten für die Spezifikation
von Lautsprechern. Dabei wird auf die Normen
und die Definition der Spezifikationen eingegangen. Unterschiedliche Normierungen und Spezifikationsraster werden verglichen.
Wellenfeldsynthese Raumklangsysteme –
Der hörbare Unterschied Bericht über die neusten Entwicklungsschritte von Wellenfeldsynthese Soundsystemen und ihrem Potential für neue
Beschallungslösungen. In dem Vortrag wird darauf eingegangen, was der hörbare Unterschied
von Wellenfeldsynthese Soundsystemen im Vergleich zu herkömmlichen Soundsystemen ist. Einen Einblick in die Praxis zeigt: Wie sehen IOSONO-Systemlösungen z.B. bei Live-Events, in
einem Planetarium oder in einem Club/Discothek aus.
Beschallungstechnik in der Praxis – Von Räumen, Beschallungssystemen und unseren
Ohren Der Vortrag behandelt die Zusammenhänge zwischen Raum-, Elektro- und Psychoakustik und zeigt die notwendigen Strukturen
und Komponenten einer Beschallungsanlage.
Projektionstechnik in der Festinstallation
Welche Projektionsflächen und Projektionsarten
können eingesetzt werden und wie werden sie
dimensioniert? Es werden für die Projektionstechnik die Auswahlkriterien, Kenngrößen und
Dimensionierungsmethoden dargestellt. Es sollen die grundlegenden Kenntnisse vermittelt
werden, die für eine erfolgreiche Auslegung einer Projektionseinrichtung notwendig sind.
- Projektionsflächen: Leinwände, White Board,
Projektionsscheiben, holographische Projektionsflächen
- Projektionsarten: Aufprojektion, Rückprojektion, Projektion auf holographische Scheiben
- Dimensionierung einer Projektion: Umgebungsbedingungen, Bildgröße, Betrachtungs-
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Messeauftritte können Karrieren gefährden. Genau gesagt tut es die
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abstand, Projektionsabstand, Kontrast und
Bildhelligkeit
World wide av-communication Ganzheitliche
Betrachtung von Systemen zur weltweiten Kommunikation für z.B. Konferenzen oder DistanceLearning. Darstellung der Wirkzusammenhänge
der Funktionsgruppen (Software, Hardware,
Raum). Es werden die Kenngrößen und Auswahlkriterien der Funktionsgruppen betrachtet
und aufgezeigt um den Teilnehmern eine ganzheitliche Betrachtung im Ansatz zu ermöglichen.
DIN VDE 0833-4: Messung der Sprachverständlichkeit Die Messung der Sprachverständlichkeit ist ein wesentlicher Bestandteil der
neuen Norm für Sprachalarmsysteme (DIN VDE
0833-4), deren zweiter Entwurf mittlerweile vorliegt. Der Vortrag fasst die technologischen
Hintergründe des Sprachübertragungsindexes
STI zusammen und erläutert die normgerechte
Messung der Sprachverständlichkeit. Der aktuelle Stand der internationalen Normung des
STI-Verfahrens wird erläutert.
Sprachalarmanlagen – Elektroakustische
Notfallwarnsysteme, die automatisch von
Gefahrenmeldeanlagen ausgelöst werden Hinweis auf die neue Norm DIN VDE 0833-4
Sprachalarmanlagen sind Bestandteil eines
Brandmeldesystems, das nicht in der Brandmeldezentrale enthalten ist. Es sind Einrichtungen
zur Alarmierung und zur Erteilung von gesprochenen Anweisungen in Gebäuden mit Menschen. Nach einer einführenden Erläuterung der
Begriffe wird auf den zweiten Normentwurf E
DIN VDE 0833-4 eingegangen. Es werden Aussagen über Konzept, Planung und Projektierung,
Installation, Inbetriebnahme, Abnahme, Betrieb
und Instandhaltung von Sprachalarmanlagen
getroffen.
Neue Produktnormen EN 54-16 und EN 54-24,
Prüfung und Zertifizierung von Anlagenteilen
für Sprachalarmanlagen Sprachalarmanlagen
sind Bestandteil eines Brandmeldesystems, das
nicht in der Brandmeldezentrale enthalten ist. Es
sind Einrichtungen zur Alarmierung und zur Erteilung von gesprochenen Anweisungen in Gebäuden mit Menschen. Nach einer einführenden
Erläuterung der Begriffe, wird auf die beiden
Normentwürfe EN 54-16 und EN 54-24 eingegangen. Beide Normen sind Produktnormen,
nach denen Sprachalarmzentralen (EN 54-16)
und Lautsprecher (EN 54-24) geprüft und zertifiziert werden können.
Audioübertragungslösungen in Videokonferenzsystemen Probleme bei der Audiosignalbearbeitung bei Videokonferenzübertragungen,
räumliche Voraussetzungen für gute Sprachverständlichkeit, integrierte Lösungen versus externe Audiosignalbearbeitung, mögliche Systemapplikationen.
Übersicht über die Integration von IP in moderne AV-Systeme – Basiswissen Wie nutze
ich IP zur Optimierung meiner Audio-/Video-Installation? Dieser Kurs vermittelt das Basiswissen, um beim Steuern von AV-Systemen sowie
der Übertragung von Videosignalen über Netzwerke sichere Entscheidungen treffen zu können. Basis-Anwendungen, Leistungsfähigkeit
von Internet Protokollen (IP), Netzwerktechnologien, Datentransfer und traditionelle Steuerungs-Technologien in AV-Systemen.
Vielkanalige Video-Zuspiel- und Anzeige-Systeme für Information und Show Steuerung,
Synchronisation, Übertragungsstrecken, SignalWandlung, Latenz spielen bei vielkanaligen
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hochauflösenden Videozuspielsystemen eine
gewichtige Rolle. An einem Beispiel mit über 50
Kanälen wird ein Konzept präsentiert und die
Entscheidungsfindungen diskutiert.
Mehrzweckhallen und Arenen (Nutzung als
Sportstätten zur Fußball WM 2006/HandballWM 2007) Checkheft für die Ausrüstung von
Mehrzweckhallen
Generelle Anforderungen an die Medientechnik;
Zu berücksichtigende Normen; Gerne vergessen
- und teuer nachzurüsten; Das Netzwerk -der
kleinste gemeinsame Nenner aller Medien? Medientechnik und Evakuierung - Integration oder
Separation?
Beschallungstechnische Lösungen für das
Gottlieb Daimler Stadion Stuttgart und die
„Arena auf Schalke“ Darstellungen der Anforderungen, Entwicklung der gewählten Lösungen, Bedeutung der abgestrahlten akustischen
Energie, erzielte Ergebnisse.
Zielgruppen: Planer, Installateure, System-Integratoren, Stadien- und Arenen-Betreiber
Ganzheitliche Sicherheitskonzepte für Großareale und Großveranstaltungen Grundsätzlicher Bestandteil aller personenbezogenen Anwendungen ist das sichere Erkennen der Beteiligten. Daher wird zunächst gezeigt, wie per
RFID-Ausweis und/oder Biometrie das Erkennen
sicher und schnell durchgeführt wird. Lösungsansätze und Gesichtspunkte für die Planung und
den Betrieb von Eintritts- und Zutrittsregelungen
werden gezeigt und anschließend mit Beispielen
aus Hochsicherheitsräumen, Flug- und Seehäfen und Großveranstaltungsarenen belegt und
erläutert.
Vernetzung digitaler Anzeigensysteme in modernen Mehrzweckhallen und Arenen Überblick anhand von Beispielen über mögliche Anwendungen und technische Lösungsvorschläge,
z.B. CAT5 und Glasfaserübertragung.
Fit für alle Zwecke: Audionetzwerke in großen Veranstaltungshallen Am Beispiel der
Stadthalle Bremen, des AWD Dome, sollen die
vielfältigen Möglichkeiten heutiger Netzwerktechnologie dargestellt werden. Die neue Generation vernetzter Audiosysteme integriert die
komplette Signalübertragung und -bearbeitung
sowie die Steuerung und Überwachung aller angeschlossenen Verstärker und Lautsprecher in
ein System und ermöglicht die komplette Administrierung von einem oder verschiedenen im
Netzwerk angeschlossenen Computern über eine grafische Softwareoberfläche. Die Übertragung der Audiokanäle über Ethernet kann dabei
hunderte Audiokabel ersetzen und damit Installationskosten und- Zeit sparen. Dies gilt insbesondere dort, wo an vielen Stellen Signale eingespeist und benötigt werden und große Distanzen zu überwinden sind. Die Audioübertragung
kann über CobraNet erfolgen.
Arenen als Business Center/Arenenentwicklung in der BRD Arenen sind heute mehr als nur
Schauplatz für Sport- und/oder Musik-Veranstaltungen. Business Events von zwei bis zu
mehreren tausend Besuchern stellen neue Anforderungen an Organisation und Technik einer
modernen Arena. Nebenflächen werden dabei
zu Hauptnutzungsflächen. Verwandlungsfähigkeit und Flexibilität sind sowohl bei der Raumgestaltung als auch bei der Technik gefragt. Ein Erfahrungsbericht aus der Commerzbank-Arena,
Frankfurt am Main.
Allianz Arena München, eine Herausforderung in Sachen Beschallung Die Beschallungs-
anforderungen in großen Arenen haben sich in
den letzten Jahren deutlich verändert. Ein sehr
breites Nutzungsprofil wie Fussball, Konzert,
sonstige Sportveranstaltungen und Events erforderte hinsichtlich des Beschallungs-Ansatzes
ein deutliches Umdenken. Durch die sehr hohen
stadiontypischen Nachhallzeiten, welche stark
mit der Besetzung variieren, müssen möglich
Konzepte im Vorfeld sehr genau untersucht werden. Hinsichtlich des Einsatzes der Anlage als
Notfallwarnsystem, müssen zusätzliche Überlegungen in die Planung einfließen. Der Vortrag
zeigt verschiedene Planungsansätze auf und
stellt die tatsächlich umgesetzte Beschallungslösung vor.
Bestimmung der Risikolage von Sportstadien
in der sportlichen Nutzung und der Eventsituation als Grundlage für die Dimensionierung
der Sicherheitsmaßnahmen Definition der Risikofaktoren, Methodik der Bestimmung des Risikofaktors, Anwendungsverfahren.
Verantwortung und Delegation von Betreiberpflichten bei Sportveranstaltungen – Zwischen den Anforderungen der Fachverbände
und des Staates Anforderungen und Bedingungen der Fachverbände an Leitung und Aufsicht,
Anforderungen aus den staatlichen Vorschriften,
technische Organisation, Sicherheitsorganisation, Abgrenzung von der Betreiberverantwortung zur staatlichen Gefahrenabwehr.
Raum- und Elektroakustik in der Mittelhessen-Arena, Wetzlar Die Mittelhessen-Arena in
Wetzlar ist eine neue multifunktionale Veranstaltungshalle und Austragungsort der HandballWM 2007. Anhand eines neuartigen Simulationsprogrammes werden die Planungen zur
Raumakustik und zur Beschallungsanlage erläutert. Die Bestimmung des Sprachübertragungsindexes STI wird in Abhängigkeit der realen
Randbedingungen dargestellt. Ausgewählte
Szenarien und raumakustische Varianten werden akustisch demonstriert.
Wirtschaft und Recht
(MVstättV, Normierungen, LVs, Produkthaftung)
Die zulässige Lautstärke bei Veranstaltungen
Für die zulässige Lautstärke bei Veranstaltungen
gibt es im wesentlichen drei Vorschriften: TA
Lärm (Schutz der Nachbarschaft), BGV B 3
(Schutz der abhängig Beschäftigten), DIN 15905
Teil 5 (Schutz des Publikums), die Neufassung
der DIN-Norm und die aktuelle Rechtsprechung.
DEA
AKADEMIE
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2006
Grundfragen bei der Leistungsabnahme Darstellung des Begriffes der Abnahme einer Werkleistung, der Vorausssetzungen und der Wirkungen und der Möglichkeiten zur Beanspruchung einer Vergütung ohne Abnahme.
Die rechtssichere Umsetzung der MVStättV
2005 Umsetzung der Betreiberverantwortung im
Unternehmen, Umfang und die Grenzen des Bestandsschutzes, die wichtigsten „neuen“ Betriebsvorschriften, Organisationsverantwortung
und Organisationsverschulden in Versammlungsstätten, die Pflichten der Betreiber, Veranstaltungsleiter, Verantwortlichen für Veranstaltungstechnik, die 7 + 1 Elemente der Sicherheitskonzepte in Sportarenen und Stadien.
Anwendung der Versammlungsstättenverordnung Begriffe und Definitionen – Abgrenzung zwischen VStäTTV/Fliegenden Bauten/Veranstaltungen auf öffentlichen Plätzen (Straßenfeste etc.)
VPLT.Magazin.37
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Meister für Veranstaltungstechnik
FÜT statt Fußball? FÜT und Fußball!
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DEA – Kursübersicht 2006 (IHK)
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Aufgrund des großen Interesses an den
Meisterkursen gibt es jetzt eine zusätzliche
Möglichkeit, den Fachrichtungsübergreifenden
Teil der Ausbildung zum Meister für
Veranstaltungstechnik noch in diesem Sommer zu
absolvieren. Während der Fußballweltmeisterschaft wird, kompakt in einem 4-wöchigen Block,
tagsüber „für´s Leben“ gelernt, und abends –
wenn gewünscht – gemeinsam dem runden Leder
hinterher geschaut.
Die Lehrinhalte und Prüfungsfächer sind wie
immer:
- Grundlagen Kostenbewusstes Handeln
- Grundlagen Rechtsbewusstes Handeln
- Zusammenarbeit im Betrieb
Dieser Teil ist jeder Meisterausbildung immanent,
und die möglichen Prüfungsinhalte sind in der
Prüfungsordnung festgelegt. Die vollständige
Verordnung zum/zur geprüften Meister/Meisterin
für Veranstaltungstechnik können Sie sich unter
www.hannover.ihk.de/pdf/po_gepr_meister_veranstaltung.pdf downloaden.
Auf der Basis dieser Prüfungsordnung hat die
Deutsche Event Akademie ein Konzept für die
Veranstaltungstechnik erarbeitet, bei dem die
Schwerpunkte an den realen Bedürfnissen der
Branche ausgerichtet werden. Deutlich wird die-
ser „Heimvorteil“ u.a. bei der mündlichen Prüfung
im Fach „Zusammenarbeit im Betrieb“. Dort soll
der Prüfungsteilnehmer nachweisen, dass er in
der Lage ist, bestimmte berufstypische
Situationen zu erkennen, ihre Ursachen zu klären
und sachgerechte Lösungsvorschläge zu
machen. Es ist von einer praxisbezogenen
betrieblichen Situationsaufgabe auszugehen. Die
Prüfungstermine werden noch bekannt gegeben.
Zusätzlicher Lehrgangstermin: 12.06.-07.07.06
Informationen und Anmeldung zum Lehrgang:
Deutsche Event Akademie, Telefon: (05 11) 270 74
78, E-Mail: [email protected]
Anmeldungsschluss: 20.04.2006
Kosten: 1.150,- Euro zzgl. USt.; VPLT-/EVVCMitglieder erhalten 10% Rabatt + IHK
Prüfungsgebühr
Zulassung und Anmeldung zur Prüfung: IHK
Hannover, H. Bennecke, Telefon: (05 11) 31 07282 oder per E-Mail: [email protected]
Wie melde ich mich zur Prüfung an? Den
Zulassungsantrag zur Prüfung bei der IHK
Hannover können Sie als PDF-Dokument unter
der Adresse www.hannover.ihk.de/pdf/zul_meister_veranstaltung.pdf downloaden.
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stützung des Verbandsbereichs Aus- und
Weiterbildung dar.
Insbesondere im Bereich der MarketingEventagenturen wächst der Bedarf an qualifizierten Fachkräften und an professionellen Weiterbildungsmaßnahmen. Das Forum MarketingEventagenturen (FME), der Zusammenschluss der
Agenturen im FAMAB e.V., wünscht hier gezielte
und professionelle Angebote. Daher sollen etablierte Angebote der DEA nun verstärkt für diesen
Bereich zugänglich gemacht werden. Weitere
Angebote und Maßnahmen sollen in enger
Abstimmung mit dem FME geschaffen werden.
Somit sind die DEA und der FAMAB eine
zukunftsorientierte Bildungspartnerschaft eingegangen. „Für beide Seiten eine wertvolle
Verbindung“, so sind sich DEA-Geschäftsführerin
Anke Lohmann und FAMAB-Geschäftsführerin
Elfie Adler sicher.
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Seit 2001 besteht die Kooperation zwischen der
Deutschen Event Akademie (DEA) und dem
Fachverband Konzeption und Dienstleistung
Design – Exhibition – Event e.V (FAMAB). Den
IHK-zertifizierten Lehrgang Projektleiter Messebau und Event führt die DEA seitdem in enger
Kooperation mit und für den FAMAB durch.
Jetzt wurde ein Ausbau der Zusammenarbeit vereinbart. Inhalt der Vereinbarung ist die inhaltliche
Unterstützung, der regelmäßige Austausch und
Abgleich sowie die Schaffung neuer Bildungsangebote für die Branche.
Branchengerechte Qualifizierung, fachspezifische
Inhalte und auf die Branche Messebau und Event
zugeschnittene Module – dies alles kann die DEA
für den FAMAB, seine Mitglieder und für die in der
Branche Beschäftigten bieten.
Somit stellt die Kooperation mit der DEA für den
FAMAB eine wertvolle Ergänzung und Unter-
Weitere Seminare und Termine auf Nachfrage. VPLT-/EVVC-Mitglieder erhalten i.d.R. 10 % Rabatt.
Anmeldeschluss: 4 Wochen vor Kursbeginn. Kontakt: Deutsche Event Akademie, Fuhrenkamp 3-5,
30851 Langenhagen, Telefon (05 11) 270 74-78, Fax -799, E-Mail: [email protected]
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Deutsche Event Akademie, FAMAB und FME
Ausbau der Zusammenarbeit
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Externe Prüfung Veranstaltungskaufmann/-frau
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Zur Vorbereitung auf die externe Prüfung zum
Veranstaltungskaufmann/-frau bietet die Deutsche Event Akademie noch in diesem Jahr einen
Intensivkurs an. Dieser Lehrgang wendet sich an
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Veranstaltungsunternehmen, die bereits eine mehrjährige,
einschlägige Berufserfahrung nachweisen können. Üblicherweise wird bei der Zulassung zur
Externen Prüfung ein Nachweis von mindestens
4,5 Jahren Berufserfahrung (1,5-fache Ausbildungszeit) gemäß des Ausbildungsrahmenplanes
von der zuständigen Kammer verlangt.
Veranstaltungskaufleute verfügen über soziale
und kommunikative Kompetenzen. Sie arbeiten
kunden- und projektorientiert im Team und treffen
kaufmännische Entscheidungen. Ihre Tätigkeiten
erfordern Dienstleistungsbereitschaft, Kreativität
und Improvisationstalent.
Ihr Einsatz erfolgt z.B. in/bei: Veranstaltungsbzw. Dienstleistungsunternehmen, Konzertveranstaltern, Künstleragenturen, Marketing- und
Eventagenturen, Messe- u. Ausstellungsgesellschaften, Betreiber von Veranstaltungsstätten,
Veranstaltern von Kongressen, Tagungen und
Konferenzen, Unternehmen der ausstellenden
Wirtschaft, Kommunalen Verwaltungen (Stadt- u.
Mehrzweckhallen, Kultur- u. Jugendämter,
Stadtmarketing), Opern- u. Schauspielhäusern
oder im Veranstaltungsservice.
Mit der Etablierung des zweiten Ausbildungsberufes im Veranstaltungsbereich wurde der speziellen Dynamik der Veranstaltungswirtschaft
Rechnung getragen. Der/die Veranstaltungskaufmann/-frau schlägt die Brücke von umfassenden
kaufmännischen
Qualifikationen
für
den
Dienstleistungsbereich hin zu Fachqualifikationen, die für Planung, Organisation und
Durchführung von Veranstaltungen benötigt werden. Das weitgefasste Ausbildungsprofil erlaubt
den unterschiedlichsten Unternehmen eine passgenaue, zukunftsorientierte Qualifikation des
eigenen Nachwuchses. Die DEA vermittelt kompakt und effizient die für die IHK-Prüfung relevanten rechtlichen, organisatorischen und kaufmännischen Kenntnisse.
Prüfungsfächer:
- Veranstaltungswirtschaft
- Organisation
- Kooperation & Kommunikation
- Vertrieb und Märkte
- Veranstaltungsorganisation
- Konzeption und Marketing
- Durchführung und Nachbereitung
- kaufmännische Steuerung und Kontrolle
- Wirtschafts- und Sozialkunde
- fallbezogenes Fachgespräch
Deutsche Event Akademie (DEA)
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Die Prüfung selbst, die Prüfungsanforderungen
und die Bewertungsrichtlinien sind identisch mit
der Prüfung, die die Azubis nach drei
Ausbildungsjahren ablegen müssen.
Lehrgangsdauer: 5 Wochen, Vollzeit in Blöcken
oder Wochenenden und 1 Woche Prüfungsvorbereitung, berufsbegleitend
Termine: Vollzeit:
31.07.-11.08.06
18.09.-22.09.06
23.10.-03.11.06
Unterricht in der Regel von 9 - 17 Uhr
Berufsbegleitend:
09.06.-11.06.06
23.06.-25.06.06
14.07.-16.07.06
28.07.-30.07.06
18.08.-20.08.06
01.09.-03.09.06
15.09.-17.09.06
06.10.-08.10.06 und
30.10.-03.11.06 (Prüfungsvorbereitungs-Woche)
Unterricht in der Regel von Freitag:16.00 -20.00
Uhr, Samstag: 09.00-17.00 Uhr, Sonntag: 09.0016.00 Uhr, Prüfungsvorbereitungswoche: 09.17.00 Uhr. Die Zeit zwischen den Präsenzphasen
müssen von den Teilnehmern zum Selbststudium
genutzt werden.
Kosten:
1.995,00 Euro zzgl. USt. oder
Ratenzahlung 7 Monate a 300,00 Euro zzgl. USt.
Für VPLT und EVVC Mitglieder gibt es einen
Rabatt von 10%.
Durchführungsort:
Deutsche Event Akademie
Prüfungstermine:
Schriftliche Prüfungen Winter 2006 (20.+21.11.06)
Praktische Prüfung:
Januar 2007 (geplant)
Zulassung und Anmeldung zur Prüfung bei:
IHK Hannover, H. Uthe, Telefon: (05 11) 31 07376, E-Mail: [email protected]
Anmeldeschluss zur Prüfung:
15.05.06 !!
Beratung und Anmeldung zu den Lehrgängen:
Deutsche Event Akademie, Telefon: (05 11) 270 74
78 oder per E-Mail: [email protected]ademie.de.
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Retter für PSA Anwender („Rettungsrigger“)
Das Bonbon für
Veranstaltungskaufleute
Grundlagen der Veranstaltungstechnik für
Veranstaltungskaufleute
Für alle, denen die Rudimente des technischen
Aspektes im Rahmenlehrstoffplan der Veranstaltungsleute nicht ausreicht, kommt hier das Angebot für Praxis-Interessierte. Innerhalb von fünf
Tagen erlernen die Teilnehmer das Basisvokabular der Beleuchter, Rigger und Tontechniker.
Es werden auch auch die theoretischen Grundlagen für den Licht-, Ton-, und Bühnentechnik
am lebenden Objekt vermittelt
Die Teilnehmer verbessern ihre Sachkenntnis
und ihr Verständnis auf den Baustellen und
Venues Ihrer Unternehmen.
Termin:
14. – 18.08.2006
Kosten:
495,– Euro zzgl. USt. Für VPLT- und EVVCMitglieder gibt es einen Rabatt von 10%.
Anmeldung und Information:
Deutsche Event Akademie, Tel.: (05 11) 270 74
78, E-Mail: [email protected]
Die nächste Chance einer Ausbildung zum Retter
für PSA Anwender („Rettungsrigger“) bietet sich
um die Feiertage.
Wie schon z. B. während der Showtech 2005 lebhaft demonstriert, ist es nicht nur sinnvoll, qualifiziertes Fachpersonal zu haben, das sich sicher in
luftiger Höhe bewegen kann, sondern es ist ebenso notwendig, für den „Fall der Fälle“ vorzusorgen.
Dieser zweiwöchige Lehrgang richtet sich insbesondere an Anwender mit langjähriger Berufserfahrung im Umgang mit PSA gegen Absturz, zum
Halten und Retten sowie mit seilgestützten
Arbeitsverfahren.
Ziel des Kurses ist es, Spezialisten auszubilden,
die unter größtem physischen und psychischem
Stress in der Lage sind, Rettungen in Höhen speziell in der Veranstaltungstechnik durchzuführen.
Aufgrund der Forderung der Berufsgenossenschaften zur Gewährleistung von Rettung durch
qualifiziertes Fachpersonal in der Veranstaltungsbranche ist diese Qualifikation zwar noch keine
Vorschrift, aber eine geeignete und sinnvolle
Investition in die Zukunft.
Das Seminar wird mit einer FISAT-Zertifizierung
abgeschlossen.
Für die Teilnahme an diesem Lehrgang ist der
Besitz von kompletter persönlicher Schutzausrüstung (PSA) gegen Absturz sowie einige andere
Geräte erforderlich. Eine Liste des notwendigen
Equipments erhalten Interessenten auf Anfrage
oder bei der Anmeldung.
Voraussetzungen zur Teilnahme:
- Mindestalter 21 Jahre
- Ersthelferbescheinigung (nicht älter als 24
Monate)
- arbeitsmedizinische
Vorsorgeuntersuchung
(G41)
- mindestens 3 Jahre Berufserfahrung
- Ausbildung als „Sachkundige/r für das Verwenden von PSA gegen Absturz in der für
Veranstaltungstechnik“ oder „Seilzugangstechnik – Level 1 (Grundkurs)“.
Dozent: Thomas Wahls, NN
Dauer: 10 Tage
Termin: 10.-21.04.2006
Kosten: 1.750,00 Euro zzgl. USt.
VPLT-/ EVVC-Mitglieder erhalten 10%Rabatt.
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Der Kurs Seilzugangstechnik (SZT), Level 3, zum
Aufsichtsführenden wendet sich an erfahrene und
langjährig tätige Höhenarbeiter (SZT Level 2), die
die Verantwortung und Leitung von Höhenbaustellen übernehmen wollen.
Lehrinhalte (Auszug):
- Gefährdungsermittlung
- Betriebsanweisung
- Unfallschutzbelehrung
- Erstellung von Rettungsplänen
- fortgeschrittene Rettungstechniken
- Rechts- und Normenkunde
- Schrägseilbahn, Umstiegsstellen
Voraussetzungen:
- Mindestalter 21Jahre
- Bestandene Prüfung SZT Level 1 und Level 2
- Erste-Hilfe-Kurs
- arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung G41
- Erfahrung im Einsatz der SZT
Dauer: 4 Tage + 1 Tag Prüfung
Nachweise nicht älter als 24 Monate!
Termin: 14.-18.08.2006
Zum Kurs ist die eigene Schutzausrüstung mitzubringen. Sollte keine vorhanden sein, erhalten die
Teilnehmer eine Ausrüstungsliste und Bezugsquellen.
Kosten: 1.000 Euro zzgl. USt.
Dozent: Thomas Wahls, NN
VPLT-/EVVC-Mitglieder erhalten 15% Rabatt.+
130 Euro Prüfgebühr (zzgl. MwSt.).
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Rettet den Osterhasen!
Seilzugangstechnik, Level 3 (Aufsichtsführender)
Jetzt auf Level 3
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Bitte ausfüllen und zurücksenden (Post oder Fax)
Sommer-Uni der Deutschen Event Akademie (DEA)
Verbindliche Anmeldung zur Sommer-Uni 2006
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Tagesseminare en bloque für das kleine Portemonnaie
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Zum absoluten Schnäppchenpreis von nur
99,99 Euro pro Tag veranstaltet die Deutsche
Event Akademie in der Zeit vom 24.–28.07.06
einen bunten Reigen von Tagesseminaren.
Jeder Tag kann einzeln gebucht werden.
Neues aus der VStättV Die Teilnehmer erhalten
eine Essenz der Änderungen und Unterschiede
der „alten“, den „neuen“ und den „ganz neuen“
Versammlungsstättenverordnungen. An praxisnahen Beispielen werden die Systematik und insbesondere die unbestimmten Rechtsbegriffe erläutert und die bedauerlicherweise immer noch existenten Unterschiede in den einzelnen
Bundesländern aufgezeigt.
(Hartmut Starke)
Organisationsstrukturen – schaffen! Kein
Chaos mehr auf Baustellen jedweder Größenordnung, quasi unbemerkt die „Fäden“ sicher in der
Hand halten, höhere Betriebssicherheit, besser
gelaunte Mitarbeiter, zufriedenere Kunden. Das
alles ist möglich durch saubere und übersichtliche
Organisationsstrukturen. Wie es gehen kann, wird
am Beispiel der DIN 15750 „Technische Dienstleistungen für die Veranstaltungstechnik – Leitfaden“ gezeigt.
(Hermann-Josef Weien)
Gefährdungsbeurteilung – kein Buch mit 7
Siegeln Das „Supertool“ für alle Bereiche der
Veranstaltungstechnik. Wenn nichts mehr hilft,
dann muss die Gefährdungsbeurteilung ran.
Besser macht man es allerdings, bevor es zu spät
ist. Ein kleines „How to use“ für alle diejenigen,
die in der Veranstaltungstechnik Verantwortung
tragen.
(Hermann-Josef Weien)
Pyrotechnik für technische Leiter
Für die Abteilung „Feuer + Rauch“ wird normalerweise qualifiziertes Fachpersonal für eine Veranstaltung gebucht. Aber was muss der technische
Leiter über (Bühnen-) Pyrotechnik wissen? Dieser
Tag vermittelt einen Überblick in dem Spannungsfeld zwischen rechtliche Zwänge und
künstlerischer Freiheit.
(Anke Lohmann)
Betreiberverantwortlichkeiten in Versammlungsstätten Welche Verantwortlichkeiten können vom Betreiber nicht delegiert werden? Und
wer ist eigentlich ein Betreiber? Was bedeutet
Umsetzung der VStättV bzw. die Betriebssicherheitsverordnung auf meinen Betrieb? Insbesondere wird der §10 der Betriebsicherheitsverordnung beleuchtet: Prüfung nach Montage
auf Betriebssicherheit.
(Hartmut Starke)
Rigging für Technische Leiter Wissenswertes
aus der Welt des Aluminiums, Stahls und Nylons
für Meister und Technische Leiter.
(Klaus Köberle, voraussichtlich)
Messübungen in elektrischen Netzen Die
Grundlagen von Messungen in Wechselstromnetzen, wie auch die entsprechenden Prüfungen
der Schutzmaßnahmen (nach DIN VDE 0100, Teil
610) sind Inhalte u.a. der Ausbildung zur Fachkraft für Veranstaltungstechnik. Die Erfahrung
lehrt, dass man nie genug üben kann und dass
nur immer wieder gefestigtes Wissen auf der
„lokalen Festplatte“ dauerhaft gespeichert wird.
Bei dieser Messübung haben die Teilnehmer die
Möglichkeit, unter praxiserprobter Leitung mit
unterschiedlichen Messgeräten ihre Erfahrungen
zu machen.
(Sven Kubin)
Anforderungen an die Stromversorgung von
Veranstaltungen Ausgehend von der „Bibel für
das Errichten von Starkstromanlagen“, der VDE
0100, soll hier ein kurzer Überblick über die
zusätzlichen und weitergehenden Bestimmungen
und Verordnungen insbesondere für den
Geltungsbereich der VStättV (z.B. VDE 0108)
gegeben werden. Darüber hinaus werden Möglichkeiten zur Bewertung und Beurteilung vorhandener Stromversorgungen aufgezeigt und die
wichtigsten Messungen und Größen erläutert.
Nicht zuletzt wird der ordnungsgemäße Aufbau
und Betrieb von mobilen Energieversorgungsanlagen unter die Lupe genommen.
(Sven Kubin)
Brandschutz in Versammlungsstätten Anhand
von Fallbeispielen werden mögliche Brandgefahrenpotentiale in Versammlungsstätten dargestellt.
Der Teilnehmer wird über die Grundlagen des
baulichen, anlagentechnischen und vorbeugenden Brandschutzes in Versammlungsstätten informiert. Prakische Löschübungen runden das
Programm ab.
(Claus Kansersky)
Kleine Scheinwerferkunde (nach DIN 15560) In
der Beleuchtungstechnik gibt es unzählige Arten
von Scheinwerfern. Die DIN reduziert sie auf die
elf Wesentlichen, aus der sich alle weiteren Arten
ableiten lassen. In diesem Seminar wird man sich
mit den Gemeinsamkeiten sowie den Unterschieden dieser Scheinwerferarten theoretisch und
auch praktisch auseinandersetzten.
(Lars Wolf)
Beleuchtungstechnische Grundlagen (Optik,
Farblehre, Photometrie) Wer mit Licht arbeitet,
fängt zumeist sofort in der Praxis an, denn Licht
ist das visuelle Medium, bei dem ein gutes oder
schlechtes Arbeitsergebnis unmittelbar sichtbar
wird. Dass man z.B. Emotionen gezielt durch
Lichtgestaltung hervorrufen kann, ist jedoch keine
Zauberei, sondern basiert auf (mehr oder weniger
einfachen) physikalischen Gesetzmäßigkeiten.
Deren Zusammenhänge sollen in diesem Seminar
näher gebracht werden. (Lars Wolf)
LED „Light Emitting Diodes“ basieren auf
Halbleitertechnologien, die den Strom direkt in
Licht umwandeln und die Möglichkeiten in der
Beleuchtungstechnik und im Lichtdesign erweitern. Inzwischen als „Zauberwort“ gehandelt,
erfahren die Teilnehmer hier, welche Zaubereien
sie wirklich mit der LED Technik bewerkstelligen
können.
(Eckart Steffens)
Rigging für Technische Leiter
Wissenswertes aus der Welt des Aluminiums,
Stahls und Nylons für Meister + technische Leiter.
... und das Beste zum Schluss – Nein! In der
Mitte: Das Meister-Grillen! Auch in diesem Jahr
werden die legendären Meister-Grillungen wiederholt. Für alle angehenden, (halb-) fertigen, einfachen und Doppelmeister, Dozenten: Am 26.07.06
ab 18.00 Uhr wird wieder gegrillt!
Anmeldeschluss ist der 03.07.2006
24.07.2006
❏ Neues aus der VStättV
❏ Messübungen in elektrischen Netzen
25.07.2006
Sen
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❏ Organisationsstrukturen - schaffen!
❏ Anforderungen an die Stromversorgung von Veranstaltungen
❏ Kleine Scheinwerferkunde
/Tag
26.07.2006
❏ Gefährdungsanalysen - kein Buch mit 7 Siegeln
❏ Brandschutz in Versammlungsstätten
❏ Grundlagen Lichtgestaltung
❏ Meistergrillen
27.07.2006
❏ Betreiberveranwortlichkeiten in Versammlungsstätten
❏ Pyros für TLs
❏ LED
28.07.2006
❏ Rigging für TLs
Bitte senden Sie diesen Bogen
per Post oder Fax an:
Fuhrenkamp 3-5, 30851 Langenhagen
Tel:
+ 49 (0) 511-270 74-78,
Fax:
+ 49 (0) 511-270 74-799
E-mail: [email protected]
...be creative!
Meine Daten (bitte leserlich)
Name, Vorname
Privatadresse bzw. Adresse für Schriftverkehr.
Telefon
Fax
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Datum, Unterschrift
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Brandschutzbeauftragter
Arbeitssicherheit durch vorbeugenden Brandschutz
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DEA – Seminarübersicht 2006
Zur Erfüllung von sicherheitsrelevanten Aufgaben
gibt es eine Vielzahl von rechtlich geforderten und
freiwillig bestellten Beauftragten. Der Brandschutzbeauftragte ist einer davon und gehört
grundsätzlich zur letzten Gruppe.
Die Koordinierung der vielfältigen Aufgaben im
Brandschutz kann einem innerhalb der Arbeitssicherheitsorganisation bestellten Brandschutzbeauftragten übertragen werden. Dem Brandschutzbeauftragten müssen aufgrund seiner
Vorbildung die Probleme des betrieblichen
Brandschutzes ebenso bekannt sein, wie die speziellen Betriebsverhältnisse und z.B. die im
Betrieb vorhandenen Arbeitsstoffe.
Jeder Arbeitgeber hat gemäß § 10 Arbeitsschutzgesetz Beschäftigte zu benennen, die für
den Fall eines Brandes Aufgaben der
Brandbekämpfung und gegebenenfalls die
Evakuierung der Beschäftigten übernehmen. Die
Anzahl, Ausbildung und Ausrüstung der
Beschäftigten für solche Aufgaben, müssen in
einem angemessenen Verhältnis zur Anzahl der
Beschäftigten insgesamt und zu den tatsächlich
bestehenden Gefahren stehen.
Für den Veranstaltungsbereich gelten, wie wir
wissen, besondere Problemstellungen. Die Aufgaben hier sind insbesondere
- Feststellung der Brand- und Explosionsgefahren,
- Planen von vorbeugenden und abwehrenden
Brandschutzmaßnahmen, deren Durchführung
und Überwachung,
- Unterrichten und Beraten der Unternehmensleitung über die Erfordernisse des Brandschutzes,
- Zusammenarbeit mit der Feuerwehr und der
Brandschutzbehörde
- ggf. Aufstellen des Brandbekämpfungsplanes
Das in 2006 erstmals geplante Seminar kann die
o.g. „Vorbildung“ darstellen. In Form einer Einweisung werden eine Übersicht der Aufgaben des
Brandschutzbeauftragen und wertvolle Tipps &
Tricks für die betriebliche Praxis gegeben.
Zielgruppe: Meister für Veranstaltungstechnik,
Techniker, Freelancer, Fachkräfte für Arbeitssicherheit, designierte Brandschutzbeauftragte
aus Industrie, Handel, Verwaltung; Umweltschutzbeauftragte, Aufsichtsbehörden, Versicherungsfachleute
Dauer: 3 Tage , Vollzeitunterricht von 9.00 Uhr bis
17.00 Uhr
Termine: Gruppe 1: 22.-24.05.06
Gruppe 2: 01.-03.11.06
Kosten: 490,– Euro zzgl. USt. VPLT/EVVCMitglieder erhalten 10% Rabatt
Ein Feuerwerk geniessen ist eine Sache, ein
Feuerwerk selbst erstellen ist ganz etwas anderes. Teilnehmer lernen auf dem FeuerwerkWorkshop etwas über diese hohe Kunst und entdecken die Faszination der Pyrotechnik.
Nach der Mittagspause wird gemeinsam ein
künstlerisches Konzept, wie auch die Gefährdungsanalyse für ein Feuerwerk mit zu Silvester
frei verkäuflicher Pyrotechnik erarbeitet. Die
Vorbereitung dieses Events wird gemeinsam unter
fachkundiger Anleitung durchgeführt und im
Anschluss abgeschossen.
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Das Leistungspaket:
• zwei Übernachtungen im DZ oder EZ mit Bad
oder Dusche/WC und Frühstück (in der
Kategorie Ihrer Wahl)
• Teilnahme an einem Feuerwerks-Workshop (10
Lehreinheiten – 1 Tag), Herstellung eines
Feuerwerks, das im Anschluss abgeschossen
wird
• Eine Eintrittskarte für den 16. internationalen
Feuerwerkswettberwerb in den Königlichen
Gärten zu Herrenhausen (inkl. Fahrkarte Öffentliche Verkehrsmittel zwei Stunden vor und nach
der Veranstaltung)
Mindestteilnehmerzahl:
5 Personen, max. 20 Personen
Termine:
12.-14.05.2006, 26.–28.05.2006, 16.-18.06.2006,
08.–10.09.2006, 22.–24.09.2006
Weitere Informationen und Buchungen:
Tourismusverband Hannover Region e.V.; Telefon:
(05 11) 36 61-981, E-Mail: [email protected]
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Die Teilnehmer erhalten während des Vormittags
eine theoretische Einweisung in die rechtlichen
und berufsgenossenschaftlichen Grundlagen für
den Umgang mit pyrotechnischen Gegenständen,
sowie den Aufbau und die Wirkungsweise von
pyrotechnischen Gegenständen der Klasse II
(Silvesterfeuerwerk).
Preise und Kategorien:
444,– Euro/Person im DZ Standard
(EZ-Zuschlag 46,– Euro),
467,– Euro/Person im DZ Komfort
(EZ-Zuschlag 62,– Euro),
485,– Euro/Person im DZ First Class
(EZ-Zuschlag 69,– Euro)
Weitere Seminare und Termine auf Nachfrage. VPLT-/EVVC-Mitglieder erhalten i.d.R. 10 % Rabatt.
Anmeldeschluss: 4 Wochen vor Kursbeginn. Kontakt: Deutsche Event Akademie, Fuhrenkamp 3-5,
30851 Langenhagen, Telefon (05 11) 270 74-78, Fax -799, E-Mail: [email protected]
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Wir kreieren ein persönliches Feuerwerk
Rendezvous in Hannover
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Gelungene Premiere (1)
Der nächste Lehrgang auf Grundlage des GUVVKonzeptes findet in Eigenregie der Deutschen
Event Akademie statt. Der besondere Schwerpunkt bei dieser Schulung soll im Bereich der
Mehrzweckhallen und Kongress Zentren liegen.
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Das Konzept basiert unter anderem auf den
grundsätzlichen Unternehmerpflichten:
- Regelung der Zuständigkeiten,
- Unterweisung der Beteiligten,
- Kooperation mit Bühnen -und Studiofachkräften
Kosten:
450,– Euro zzgl. USt.
VPLT- und EVVC- Mitglieder erhalten 10% Rabatt.
Inhouseschulungen bzw. Schulungen für einzelne
Städte auf Anfrage.
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Vom 7. bis 9. Februar 2006 veranstaltete der
Gemeinde-Unfallversicherungsverband Hannover
zum ersten Mal in und mit der Deutschen Event
Akademie eine Schulung für sachkundige Aufsichtspersonen.
Zielgruppe bei dieser Veranstaltung waren
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Mehrzweckhallen, Kultureinrichtungen und Niedersächsischen Hochschulen.
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Sicherheit in Veranstaltungsstätten
Kontakt und Anmeldung:
Deutsche Event Akademie, Telefon: (05 11) 270 74
78, E- Mail: [email protected]
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Im Auftrag der Dresdener Sprengschule fand vom
23. bis 27. Januar 2006 der erste gemeinsame
„Grundlehrgang für den Umgang – ausgenommen
das Herstellen und das Wiedergewinnen – mit
pyrotechnischen Gegenständen und pyrotechnischen Sätzen in Theatern und vergleichbaren
Einrichtungen“ in der Deutschen Event Akademie
statt.
Dieser staatlich anerkannte Lehrgang vermittelt
die erforderliche Fachkunde zur Erlangung eines
Befähigungsscheines nach §20 SprengG bzw.
einer Erlaubnis nach §7 SprengG.
Die Zulassungsvoraussetzungen für die Teilnahme sind:
- eine Unbedenklichkeitsbescheinigung von der
für die Erteilung der Erlaubnis/des Befähigungsscheines örtlich zuständigen Behörde (z. B.
Gewerbeaufsichtsamt, Ordnungsamt o.ä.) –
nicht älter als 12 Monate;
- ein Ausbildungsnachweis über die Mitwirkung
beim Erzeugen von mindestens 15 pyrotechnischen Effekten und mindestens eine 1-jährige
Tätigkeit in Theatern oder vergleichbaren Einrichtungen oder eine Ausbildung als Requisiteur,
Meister für Veranstaltungstechnik (auch Waffenmeister oder Bühnen- oder Beleuchtungsmeister);
- Vollendung des 21. Lebensjahres;
- körperliche Eignung (wird von der zuständigen
Behörde geprüft)
Insgesamt 8 Teilnehmer erhielten den neuen
Befähigungsschein.
Nächster Termin 2006:
Gruppe 2: 09.–13.10.2006
Lehrgangsdauer:
5Tage, Vollzeitunterricht
Anmeldung:
Dresdener Sprengschule GmbH
Jörg Rennert
Heidenschanze 6-8
01189 Dresden
Telefon: (03 51) 43 05 90
E-Mail: [email protected]
Kosten:
725,- Euro zzgl. USt.
Informationen:
Auch bei der Deutschen Event Akademie, Telefon:
(05 11) 270 74 78, E-Mail: [email protected]
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und ermöglicht den Teilnehmern, als kompetenter
Ansprechpartner aufzutreten.
Termin:
17.05.2006 und
05.-07.06.2006
Gelungene Premiere (2)
Grundlehrgang Bühnenpyrotechnik 2
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Kontaktbogen
Experten statt Experimente
Bitte senden Sie mir folgende Informationen zu
Experten statt Experimente – in diesem Sinne
hat die Zeitschrift „Finanz Test“ Bildungsträger
und deren angebotenen Verkaufstrainings in
der Republik unter die Lupe genommen
(Ausgabe 3/2006). Die Deutsche Event Akademie ist unter den acht Besten.
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Verkaufstraining/Geprüfter Fachberater im Vertrieb
Kunden werden heute von einer Vielfalt ähnlicher
Produkte und Dienstleistungen überflutet.
Durch den zunehmenden Wettbewerb und den
Kampf um Marktanteile steigen die Anforderungen.
Nur professionelle Kundenberater, die jede Verkaufssituation beherrschen, werden unter den geänderten Bedingungen bestehen können.
Leitmotiv dieses Trainings ist, gerade die noch
Für all diejenigen, die keinen Workshop besuchen möchten, gibt es noch die Möglichkeit
eines anerkannten IHK Abschlusses.
Zulassungsvoraussetzungen
- kaufmännische Berufsausbildung und danach 6
Monate Berufspraxis oder
- gewerbliche Berufsausbildung und danach 1
Jahr Berufspraxis oder
- mindestens 3 Jahre Berufspraxis, wenn man
keine Berufsausbildung hat.
Lehrgangsdauer:
5 Wochen, Vollzeit in Blöcken
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Das Motto unserer Qualifizierung: Weg vom einseitig ausgerichteten Verhaltenstraining und starrer Vermittlung von Produktkenntnissen hin zur
praxisnahen, systemischen Vertriebsschulung.
Die Teilnehmer trainieren anhand aktueller
Problemstellungen und haben zudem immer die
Möglichkeit, ihre alltäglichen Erfahrungen in den
Unterricht einzubringen. So wird praxisnahes
Wissen gewährleistet, das bei der täglichen Arbeit
direkt umgesetzt werden kann.
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Geprüfter Fachberater im Vertrieb
Termine 2006:
23.10.–10.11. + 11.–22.12.2006
Kosten:
1.950,00 Euro zzgl. USt.; VPLT-/ EVVC-Mitglieder
erhalten 10% Rabatt.
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Dozent: Chuma Francis Kanis
Dauer: 2 Tage
Termine: 01.–02.06.2006 und 09.–10.11.2006
Kosten: 545,00 Euro zzgl. MwSt.
VPLT-/EVVC-Mitglieder erhalten 10% Rabatt.
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Verkaufstraining
nicht genannten Wünsche bzw. Probleme des
Kunden zu erkennen und die richtigen Schritte
fest zu vereinbaren.
Die Teilnehmer lernen „spielerisch“ Kaufsignal zu
erkennen, verschiedene Fragetechniken anzuwenden und auf Basis einer kundengerechten
Nutzenargumentation einen erfolgreichen Abschluss zu erzielen.
Kostenloser Schnuppertag
Am 19.05.06 veranstaltet die Deutsche Event
Akademie einen ganztägigen Einblick in die Inhalte dieses Qualifizierungslehrganges.
MethodiLehrgangsinhalte/Prüfungsfächer:
sches Arbeiten unter Anwendung moderner Informationstechnologie, sinnvolles Strukturieren des eigenen Arbeitsbereiches und effektives Zeitmanagement, zielgerichtetes Aufbereiten und Nutzen des Berichtswesens, Entwickeln der eigenen Persönlichkeit,
Methoden zur Ausschöpfung des eigenen KreativPotenzials, elektronischer Geschäftsverkehr, Wirtschaften unter Berücksichtigung von Kosten-/Nutzenaspekten, Zusammenhänge rationalen Wirtschaftens verstehen, Marktformen analysieren und Preisbildungsstrategien ableiten, Geld- und währungspolitische Aspekte im Rahmen der Globalisierung verstehen, Aufgaben und Abläufe im Unternehmen verstehen und analysieren, Mechanismen des Rechnungswesens und der Finanzierung begreifen, Marktchancen identifizieren und die Marketinginstrumente zielgerichtet einsetzen, Marktinformationen erheben und
Marktwissen nutzen, Strategisch geplante Kaufangebote zielgerichtet entwickeln, Aufbau eines Markenwertes verstehen und diesen verkaufen, die eigene
Marketingleistung überprüfen und bewerten, Kundenkontakte effektiv und effizient gestalten, kundenorientiert handeln, Kundenbedürfnisse ermitteln und
bedarfsgerecht erfüllen, Verkaufstechniken und Verkaufsgespräche anwenden, Präsentationen wirkungsvoll gestalten und durchführen, Kundenreklamationen aufnehmen und bearbeiten
❏ Programmübersicht
❏ Sommer-Uni 2006
❏ Sachkundige Aufsichtsperson
❏ Veranstaltungs-Operator (IHK)
❏ Vorbereitungskurs für die „Externe Prüfung
zur Fachkraft für Veranstaltungstechnik“
❏ Vorbereitungskurs für die „Externe Prüfung
zum/zur Veranstaltungskaufmann/-frau (IHK)“
❏ Elektrofachkraft in der Veranstaltungstechnik
❏ Erste Hilfe-Kurs
❏ Meister/in für Veranstaltungstechnik (IHK)
❏ Fachrichtung Beleuchtung
❏ Fachrichtung Bühne/Studio
❏ Aufbaumodul Meister
Fachrichtung Beleuchtung
❏ Aufbaumodul Meister
Fachrichtung Bühne/Studio
❏ Aufbaumodul Meister Fachrichtung Halle
❏ Vorbereitungskurs zur AEVO-Prüfung
(Ausbilderschein)
❏ AEVO online
❏ Medienfachwirt –
Fachrichtung Veranstaltungstechnik
❏ Fachberater im Vertrieb
❏ Eventkoordinator
❏ Projektleiter/in Messebau und Event (IHK)
❏ Rigging-Seminare
❏ Sachkundige/r für Veranstaltungs-Rigging
(IHK)
❏ „Anschlägerschein“
❏ Seminare zu PSA
❏ Rettungsrigger
❏ Seilzugangstechnik Level 1-3
❏ Sachkunde für Traversensysteme
❏ Laserschutzbeauftragter
❏ CAD für Einsteiger
❏ Brandschutzseminare
❏ Feuergefährliche Handlungen sicher gestalten
(T1)
❏ Befähigungsschein (T2)
❏ Audio- & Licht-Seminare und -Workshops
❏ Steuerungsseminare & -workshops
(DMX-Workshop, „Glasfaser“ und Netzwerke)
❏ Auffrischungskurse „Rechtliche Grundlagen“
❏ Auffrischungskurse „Strom“
❏ Betriebliche Organisation
❏ Qualitätsmanagement
❏ Zeit- und Selbstmanagement
❏ Officemanagement
❏ Buchführung für Veranstaltungstechniker
❏ Betriebsorganisation und Zielfindung
❏ Rechnungswesen und Controlling
❏ Investitionen und Finanzierung
❏ Verkaufstraining
❏ Effektive Gesprächsführung
❏ Präsentationstechniken
❏ Telefontraining
❏ Konfliktbewältigung
Bitte senden Sie diesen Bogen
per Post oder Fax an:
Fuhrenkamp 3-5, 30851 Langenhagen
Tel:
+ 49 (0) 511-270 74-78,
Fax:
+ 49 (0) 511-270 74-799
E-mail: [email protected]
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Meine Daten (bitte leserlich)
Name, Vorname
Privatadresse bzw. Adresse für Schriftverkehr.
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Fax
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E-Mail
Datum, Unterschrift
Bitte unbedingt bist zum 02.05.06 anmelden!
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BRÄHLER ICS
Fuhrenkamp 3-5
30851 Langenhagen
Tel: (05 11) 270 74-78
Fax: (05 11) 270 74-799
[email protected]
www.deutsche-event-akademie.de
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Kommunikation, Interaktivität, Information, Dolmetschen – das sind Schlagworte
für Lösungen der BRÄHLER ICS Konferenztechnik International Congress Service AG – so der komplette Name des Unternehmens. Kompetenz und Flexibilität
sind Kernkompetenzen in der mittlerweile fast 50-jährigen Firmengeschichte.
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Im September 2005 erhielt die Brähler ICS Tochtergesellschaft
BUK, Cambridge/UK, den Auftrag zur Durchführung des informellen EU-Meetings in Hampton Court, der die Interpretation von 23
Sprachen außerhalb der EU-Institutionen von EU-Simultandolmetschern und die Übertragung über Infrarot-Technik vorsah. Das begrenzte Raumangebot im alten Schloss musste durch 23 Tele-Dolmetscherkabinen mit je drei Dolmetscherplätzen im Garten erweitert werden. Die innerhalb von zwei Tagen durchgeführte Installation einer ausreichenden Anzahl an Bildschirmen vor jeder Dolmetscherkabine und der Einsatz von neun teils fixen, teils mobilen
Kameras, bot jedem Dolmetscher eine Konferenzraumübersicht auf
vier Bildschirmen mit unterschiedlichen Einstellungen (Bilder unten und rechte Seite). Anfängliche Bedenken des Chefinspektors der
EU-Delegation bezüglich der Übertragungskapazität der neuen 32kanaligen digitalen Konferenzanlage CDSVAN wurden während eines ersten Briefings ausgeräumt und A/V-Delays, verursacht durch
unterschiedlich lange Leitungswege, wurden über die in der AudioSoftware des CDSVAN-Systems enthaltenen Geräte wie Verzögerungsglied, Equalizer, Limiter usw. ausgeglichen.
Unternehmensgeschichte
Der Chemiestudent Helmut Brähler erhielt im Jahr 1957 den ersten
Auftrag von seinem damaligen Chemieprofessor. Dieser bat ihn, den
Technikbegeisterten, eine Diskussions- und Dolmetscheranlage entweder zu beschaffen oder zu bauen. Brähler, der ein Faible für elektrische Anlagen hatte, baute die erste Dolmetscheranlage aus einem
Mischpult gepaart mit Mikrofonen zusammen, so wie es im kleinen
Rahmen auch heute noch funktioniert. Größere Veranstaltungen mit
erweiterten Funktionalitäten bringen aber diese Art der Technik
schnell an ihre Grenzen.
Nach dieser ersten Konferenz mit Mischpult folgte eine Anfrage nach
einer Dolmetscheranlage für mindestens zwei zu übersetzende Sprachen. In der damaligen „Studentenbude“, einer Garage am Venusberg
in Bonn, wurde alles zusammengebaut und in Funktion gesetzt. Teilnehmer und Professor waren zufrieden und die ersten Schritte zum eigenen Unternehmen getan. Die offizielle Firmengründung „Helmut
Brähler Elektroakustik, Bonn“ erfolgte im Jahre 1958 mit einem vom
Institut für Chemie übernommenen Techniker.
Man spezialisierte sich auf Beratung, Planung, Entwicklung, Fertigung, Vertrieb und Vermietung von Kongresstechnik und vermietete
zunächst Mikrofone und Dolmetscheranlagen für eine oder zwei
Fremdsprachen. Den Anforderungen entsprechende Kabinen stellte
ein befreundeter Schreiner her. Der Massivbauweise folgten Leichtbaukabinen, die klappbar oder auch mit Einzelelementen aufgebaut
waren.
Kabinennormen – sowohl für den zeitlich begrenzten als auch stationären Einsatz in Gebäuden – gab es noch nicht. Unter Beteiligung
von Helmut Brähler wurden diese im DIN-Normenausschuss erstellt
und teilweise in die Normen der ISO (International Standard Organisation) übertragen. Mit der Maxime „mein Hobby ist meine Firma“
und einer Frau, die stets hinter seinen Aktivitäten stand, entwickelte
sich das Unternehmen kontinuierlich weiter. 1962 erfolgte die Na-
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mensänderung der Firma in „Brähler Konferenztechnik“, da die
„Konferenztechnik“ von Brähler mit geprägt wurde und Name zugleich auch Programm ist.
Durch die stetig steigenden Anforderungen expandierte man und
gründete 1988 die Brähler ICS U.K., Cambridge, der 1991 die Brähler
ICS España und 1998 die Gründung von BRÄHLER ICS Singapore
folgten. Helmut und Erika Brähler übergaben die Firmengruppe 1998
an ihren Sohn Michael (seit 1993 Prokura), blieben allerdings als Vorsitzender des Aufsichtsrats (Helmut Brähler) und als Prokuristin (Erika Brähler) in der Geschäftsleitung tätig.
Im Jahr 1999 fand die Übernahme von‚ de Bock Technique de Conférence’ in Brüssel statt und die Umwandlung in die Brähler ICS Konferenztechnik International Congress Service AG (Vorstand: Michael
Brähler, Aufsichtsratsvorsitzender: Helmut Brähler). Im Jahre 2001
verstarb Helmut Brähler nach einer kurzen aber schweren Krankheit.
Vor seinem Tod hat Brähler (Foto unten) noch den Bau einer Grundschule in der Nähe von Dalin, einer Hafenstadt im Norden Chinas in
Auftrag gegeben, heute als „Helmut Brähler Memorial School“ benannt. Sie wurde nach dem Tod von Helmut Brähler von seiner Frau
Erika und seinem Sohn Michael eingeweiht.
Entwicklungsschritte
Verschiedene Begriffe wurden im Hause Brähler geprägt, die heute
noch Bestand haben bzw. in der Elektronikindustrie speziell in der
Konferenztechnik etabliert sind: Einkabeltechnik, Ausgangswahl,
Call-Funktion, Relais-Vorwahl, Mikrofon-Betriebsarten, automatischer und manueller Mikrofonbetrieb und Personenerkennung, um
nur einige zu nennen.
Stets an neusten Techniken interessiert und entwickelnd tätig, bereicherte Herr Brähler durch zahlreiche Erfindungen und Ersteinführungen den Kommunikationsmarkt. Dem weltweit ersten Dolmetscherpult mit Allkanal-Ausgangswahl (1960) folgten die Entwicklung
und Markteinführung der Einkabeltechnik (1961), das elektronisch
zentralgesteuerte automatische Diskussionssystem in Einkabeltechnik
Automic (1969) und computergesteuerte Diskussionssystem in Einkabeltechnik Digimic (1973), die Simultan-Dolmetscheranlage mit
drahtloser Infrarot-Übertragung von neun (später 12) Kanälen in FMQualität Infracom, das automatische Konferenz-Protokollsystem
(1982), prozessorgesteuerte Teilnehmergeräte Digimic/Digivote zum
Diskutieren und Abstimmen mit einer platzunabhängigen Personenerkennung (Congress Data System) und der prozessorgesteuerten 12Kanal-Dolmetscherausrüstung C37 (1983).
1989 stattete man das CICC Cairo International Congress Center
als erstes afrikanisches Kongresszentrum mit Infracom InfrarotlichtDolmetscheranlagen und integrierten CDS Kongresssystemen mit opto-elektronischen Kartenlesern aus, und der Plenarsaal des WTC Taipeh wurde mit einem CDS-Kongress-Netzwerk mit 800 Doppel-Teilnehmergeräten (für 1600 Teilnehmer) ausgerüstet.
Im Jahr 1994 fand die Markteinführung von Digivote 2000, einem
drahtlosen und intelligenten Interaktionssystem mit ChipCard, dem
CDS Congress Data System mit Anzeigen in arabischer Schrift und
Infracom-daylight (Patent) statt. Das Congress Data System erhielt im
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Jahr 1999 die neue CDS-200 Software mit 32 bit Struktur und
TCP/IP-Unterstützung und ist damit universell an ein Intranet und das
Internet anzubinden.
Die Einführung des digitalen CDSVAN Konferenzsystems auf Basis einer DSP-Karte mit 6 Prozessoren für die Audiobearbeitung im
Jahr 2000 brachte zahlreiche Veränderungen. CDSVAN bietet erstmalig umfangreiche Softwareeinheiten (Equalizer, Delay, Limiter,
Mischpulte, Dyna-Matrix, Sinus-Tongenerator, Frequenzanalysator,
Pegelanzeige, usw.), die alle zur Systemgrundausstattung gehören.
Zusätzlich stehen Mikrofon-Management, Dolmetschereinstellungen
und -steuerung, Abstimmungsmodul, Festplattenmodul (Harddisk Recording), Message-Modul, Test-Modul und Client-Modul für die Anschaltung von mehreren VIP-PC’s zur Verfügung.
Die kontinuierliche Umsetzung von Kundenanforderungen führte im
Jahr 2005 zum Produktlaunch des DDV9. Das Doppel-Teilnehmerpult DDV9 für CDSVAN ist eine Sprechereinheit mit einem Mikrofon
für zwei Teilnehmer: je ein Aktivierungsknopf für Mikrofon gekoppelt an ChipCard-Leser mit Passwortschutz und Sprachenwähler für
32 unterstützte Sprachen.
Schließlich wurde im Herbst 2005 der 50 Gramm leichte Einohrhörer EPD35 mit automatischer Signalabschaltung durch Aufnehmen
beziehungsweise Ablegen des Hörers (ohne Quecksilber-Schalter)
eingeführt.
Projekte
Weltjugendtag 2005, Köln. Mit über 7700 akkreditierten Journalisten war der Weltjugendtag 2005 in Köln „das Medienereignis“ in
Deutschland. Brähler war für die gesamte Tontechnik im Presse- und
Medienzentrum Kölner Messehallen verantwortlich: O-Töne aller
großen Außenveranstaltungen in fünf übersetzten Sprachen wurden in
über 70 Arbeitskabinen für internationale Rundfunkanstalten via
XLR, Infrarot und Sprachenwähler verteilt. Des Weiteren wurden
sämtliche Signale inklusive aller Sprachversionen an den Host-Broadcaster WDR übergeben. Insgesamt wurden 16 Dolmetscherkabinen,
60 Infrarotstrahler, über 60 kabelgebundene Sprachenwähler und
mehr als 50 Audioverteiler (ADA) installiert, sowie mehrere Kilometer XLR-, BNC-, Multicore- und Systemkabel verlegt. Flexibilität und
Kompetenz der Brähler ICS-Techniker steuerten auch bei kurzfristigen Programmänderungen und überraschend angesetzten Pressekonferenzen zum Erfolg bei.
Ministerial Conference der WTO, Hongkong. Für die „6. Ministerial Conference der WTO“ in Hong Kong (13. bis 18. Dezember
2005) lieferte Brähler in Zusammenarbeit mit dem Partner Quadra
Technic ICS aus Hong Kong über 60 Dolmetscherkabinen, etwa 2700
Digimic- und CDS200-Mikrofoneinheiten, sowie mehr als 13.000 Infrarot-Empfänger in das Hong Kong Convention Center. In 27 Räumen unterschiedlichster Größe fanden die Treffen mit teilweise in bis
zu acht Sprachen statt, die vom internationalen 50-köpfigen Konferenzmanagement-Team technisch ausgestattet und betreut wurden.
Sämtliche Mikrofone, auch in den kleinen Räumen, waren mit der
MIC-Control-Software ausgestattet, um die individuellen Redezeiten
aufzeichnen zu können. Plötzliche Änderungen im technischen Ablauf, kurzfristig angesetzte Meetings oder Nacht-Sessions stellten
kein Problem dar und der internationale Event wurde professionell
abgeschlossen.
International Congress Service
Die ICS International Congress Service ist der weltweite Zusammenschluss unabhängiger Firmen und Tochtergesellschaften, die
sich auf die Entwicklung, Normung und Herstellung sowie den Vertrieb und die Vermietung von Kongresstechnik spezialisiert haben.
Mit der Bereitstellung einheitlicher Technik und hochqualifiziertem
Service bietet man ein umfangreiches Programm modernster Kongresstechnik sowie die Einhaltung industrieller Normen an, die durch
den Einsatz neuester Technologien stetig verbessert und das Wissen
darüber weitergegeben werden. Die im ICS-Netzwerk (weltweit etwa
350 Mitarbeiter, davon ungefähr 100 in der Bundesrepublik Deutschland) eingebundenen Mitglieder treffen sich in regelmäßigen Abstän-
62
VPLT.Magazin.36
por trait
den um den gemeinsamen Service zu erweitern und/oder zu verbessern. (Es folgt nur eine kleine Auswahl, die einen Einblick in die Vielfältigkeit der Projekte bietet)
Referenzen
Regionalparlament/Stadtrat, Bozen, Italien. Im Regionalparlament/Stadtrat von Bozen (Italien) mit 78 Delegierten und einem
Präsidentenplatz kommt ein CDSVAN Konferenzmanagementsystem
zum Einsatz, das neben Drag-&-Drop-Funktionen (Softwaremodule
wie zum Beispiel Mixer, Effekte und Matrix) bei der Projektkonfiguration und einem erweiterbaren 8-Kanal Simultan-Dolmetschersystem eine digitale Kanalwahl an der kundenspezifischen Delegierten/Mikrofoneinheit bietet und Abstimmfunktionen (direkt, offen, geheim) unterstützt. Das speziell den Raumverhältnissen angepasste 12kanalige Lautsprechersystem (richtungsbezogene Beschallung) mit
Audioverteilverstärkern und integrierter alter Dolmetscheranlage
wird von einer über Touchscreen steuerbaren örtlichen Mikrofonvergabe (Saal-Layout) mit Sprechzeitüberwachung (Preset, individuell)
kontrolliert und zweisprachiger Betriebssoftware unterstützt. Der Saal
wurde in sechs Zonen aufgeteilt, wobei die Mikrofone individuell einer Zone zuzuordnen sind.
Das Routing der Lautsprechergruppen erfolgt dabei über den Matrixmixer der CDSVAN-Software. Für Mitschnitt- und Archivierungszwecke wurde ein zweikanaliges Harddisk-Recordingsystem integriert. Das digitale Konferenzsystem (24 bit Verarbeitung mit 32, 44,1
oder 48 kHz Abtastrate) hat eine Übertragungsbandbreite von 20 Hz
bis 20 kHz und setzt keine Audiokomprimierung ein. Bei der Konfiguration in Bozen wurden Netzwerktechnologien angebunden (Online-Support, Audiostreaming im Internet) und Remotefunktionen sowie Harddsik-Recording implementiert, um den Ansprüchen digitaler
Konferenzanlagen gerecht zu werden. Die Installation erfolgte durch
den italienischen Kooperationspartner 3P Elettronica, Bozen.
Hochschule Winterthur, Zürich. Um den hohen Anforderungen
der Association Internationale des Interprètes de Conférence AIIC
(internationaler Berufsverband der KonferenzdolmetscherInnen) gerecht zu werden und dabei praxisnahe Voraussetzungen bei der Ausbildung anbieten zu können, hat die Zürcher Hochschule Winterthur
ZHW im Oktober 2005 bei der Ausstattung der Unterrichtsräume auf
Produktqualität, moderne Technologie und Authentizität der verwendeten Geräte geachtet. Die von Brähler ICS geplante und gelieferte
Simultan-Dolmetscherausstattung setzt ausschließlich praxisbewährte
Standardkomponenten der neuesten digitalen Gerätegeneration ein:
DOLV/E Dolmetschersprechstelle, PV9 Dozenten-/Präsidentensprechstelle, DV9 Teilnehmersprechstelle, EWD216 digitaler Sprachenwähler, DSP6 EDAT-Prozessorkarte, PSU04 CDSVAN-Netzteil,
RSP8V Digitalverteiler für Sprachenwähler, B8 AD/DA-Wandler mit
8 Ein-/Ausgängen (Bild unten).
Die besonderen, ausbildungsspezifischen Anforderungen einer
Dolmetscher-Lehranlage werden über die systemeigene Software, basierend auf der DSP-Plattform des CDSVAN (Congress Data System
& Virtual Audio Network) realisiert (zum Beispiel Zusammenschaltung mehrerer Räume für Teledolmetschen, Parallelaufzeichnung und
-wiedergabe über Harddisk-Recording, Intranetanbindung). Die Projektleitung und Planung lag in den Händen Brähler ICS und die Installation erfolgte durch die Kilchenmann AG Telematik, Bern. Nach
Veröffentlichung des AIIC (30. Juni 2005) zum neuesten HochschulRating ist Dolmetschen an der ZHW in die oberste Bewertungskategorie aufgerückt.
Great Hall of the People, Peking, China. In Peking (China)
wurde für die „Great Hall of the People“ mit 10.052 Sitzen ein 16-Kanal-Simultan-Dolmetschersystem geplant und installiert. Insgesamt
integrierte man in die Delegiertensitze 9600 digitale Kanalwähler, die
kundenspezifisch angepasst und gestaltet wurden. Das Gesamtsystem
bietet 3350 Abstimmungs-Einheiten (Voting) und hat eine automatische Fehlererkennung und -beseitigung, wodurch die Zuverlässigkeit
erhöht wurde und Redundanzen zur Verfügung stehen. In kleineren
Konferenzräumen wird das CDS200 Konferenzmanagementsystem
eingesetzt. Bei dieser Referenzinstallation war Quadra Technic, Hong
Kong, der Kooperationspartner von Brähler.
Parlament, Tansania. Das tansanische Parlament hat Brähler ICS
mit der Installation eines so genannten „parlamentarischen Protokollsystems – Hansard-System“ beauftragt (Januar 2006). Das Protokollsystem besteht aus zwei Recorder-PCs und zwei dedizierten, jeweils
einem Recorder zugewiesenen Servern. Aus Redundanzgründen laufen diese Recorder-PCs (Maschinen) voneinander unabhängig aber
parallel. Ein Server ist als Masterserver deklariert, der seine archivierten Aufzeichnungen an den Haus-Server abgibt, damit Schreibkräfte,
so genannte Transcriber (zehn beauftragte Transcriberplätze), die entsprechenden Redeprotokolle erstellen können. Zur Wiedergabe der
aufgezeichneten Audiofiles (MPEG-4-Format oder andere wie zum
Beispiel Speeks) kann der frei zugängliche Winamp-Player genutzt
werden. Ein Player ist zusätzlich in das Schreibsystem (Word oder anderes) eingebunden. Ein PC am so genannten Reporter- bzw. Operatorplatz kann dazu genutzt werden, um während der Sitzung Tagesordnungspunkte, Redner aus einer Rednerliste, Zwischenrufe oder
ähnliches einzutragen. Diese Metadaten-Liste kann später auch nachbearbeitet werden.
Produktneuheiten zur Prolight + Sound
Mit Digivote III wird die dritte Softwaregeneration der drahtlosen
Abstimmeinheit (Frequenzbereich 433 MHz mit einer Ausweichfrequenz) vorgestellt. (Bild 9). Über das Display der drahtlosen Einheit
können Eingaben überprüft oder eine Menüführung angezeigt werden. Das System kann in der ersten Ausbaustufe 2500 Bedienelemente (Handsets) verwalten, über so genannte Transponder-Erweiterungen ist der Ausbau bis zu 10.000 geplant. Die neue Software wird
kompatibel zur Digivote2000 sein, bietet aber mehr Abstimmungsmöglichkeiten und Interaktivität, u.a. Bewertung über 10 Tasten, Eingabe von Zahlenstrings, parlamentarische Abstimmung (Ja, Nein,
Enthaltung), Publikumsbefragung und Auswahlverfahren.
Ebenfalls neu: das CDS200 II, ein System mit neu gestalteten Delegierteneinheiten vom Typ DC10, die mit einer Zentraleinheit verbunden sind (Bild 10). Die Delegierteneinheit ist innerhalb des CDS200
II-Systems eine Mikrofonsprechstelle und mit einem Lautsprecher für
die dezentrale Beschallung ausgerüstet.
Bei der Zentraleinheit handelt es sich um ein intelligentes Netzteil
mit großem Display und menügeführter Bedienerführung, außerdem
besteht die Möglichkeit das System mit Hilfe eines PCs mit der MicControl Software oder gar mit der Kamerasteuerungs-SW zu erweitern. Vorwählbar sind die unterschiedlichen Mikrofonbetriebsarten
Aut3 oder Aut6 für automatisches Einschalten von maximal 3 bzw. 6
Delegiertenpulten, PABC für verriegeltes, gegenseitiges Ein-/Ausschalten, sodass nur ein Mikro an ist und Man, für manuelles Einschalten durch den Techniker oder Vorsitzenden. Die Betriebsarten
werden von der Kompaktzentrale bzw. über die CDS200 Software gesteuert (Bild 11).
Bei jeder der vorgenannten Betriebsart kann der Vorsitzende sich
mit der Prio-Funktion aufschalten. Bei Bedarf kann auch über ein
GUI mit geographischer Anzeige des Sitzungssaales (Geo-Layout) eine Software-Steuerung angezeigt und über Maus oder Touchscreen
bedient werden. Über die Software und entsprechender Abstimmeinheiten wird auch die Voting-Funktion aktiviert. Auch ist die Kamerasteuerung über die Mikrofoncodierung möglich. Erstmalig wurde für
das CDS200 II-System zusätzlich zur manuellen, die vollautomatische Pulte-Nummerierung eingeführt. Damit lässt sich die Anlage in
kürzester Zeit in Betrieb nehmen.
Die Kompaktzentrale DPS202 ist als Bestandteil des Congress Data Systems CDS200 II für die Steuerung von bis zu 160 Systemkomponenten zuständig. Dazu gehören Delegiertenpulte mit Abstimmmöglichkeit, Systembedienpulte zur Steuerung von Mikrofon- und
Abstimmfunktionen sowie Schnittstellengeräte zur Ansteuerung von
beispielsweise Großdisplays. Zur Systemerweiterung können bis zu
30 Kompaktzentralen miteinander verbunden werden.
Fazit
Trotz allgemeiner, schwieriger wirtschaftlicher Situation und zunehmendem Wettbewerb in Deutschland ist es in den letzten Jahren
aufgrund von Produktneuheiten im Verkauf und der vielseitigen Einsätze in der Vermietung gelungen, den Umsatz zu steigern.
V.M
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Redefreiheit überzeugt Red-Dot-Jury
Einfach sprechen
Sennheiser Communications A/S erhält für sein neues schnurloses Headset den
renommierten Red Dot Design Award. Eine unabhängigeJury wählt die Produkte
auf der Grundlage von innovativen Eigenschaften, Funktionalität und Design aus.
Ein revolutionäres Sprechstellen-Konzept ohne
Schwanenhalsmikrofon: beyerdynamic stellt
„Revoluto“ vor.
Offenbar erhielt das BW 900 Bestnoten in allen diesen Disziplinen, denn es wurde für diese begehrte Trophäe ausgewählt.
Eine der Innovationen bei diesem Produkt ist eine Funktion namens Adaptive Intelligence, die dafür sorgt, dass während des Gesprächs die Toneinstellungen automatisch nachjustiert werden, um
Schwankungen im Niveau der Umgebungsgeräusche auszugleichen; das Gerät orientiert sich dabei an den Präferenzeinstellungen
des Anwenders.
Die Mitglieder der Red-Dot-Jury, sämtlich prominente Experten
von Weltrang, hatten alle Hände voll zu tun, unter den 2068 Qualitätsprodukten aus über 40 Ländern die Preisträger auszuwählen.
Wie Sprecher des Design-Forums erklärten, erhalten nur die in
Qualität und Design besten und innovativsten Produkte den
begehrten Red Dot Design Award, der jetzt schon seit über
50 Jahren vergeben wird und seinen guten Ruf der Objektivität und Zuverlässigkeit der unabhängigen Preisrichter verdankt.
Jetzt hat also das neue schnurlose Office-Headset BW 900 von Sennheiser Communications diesen Preis erhalten. Dabei lobte die
Red-Dot-Jury, die Kreativität, Innovativität und hohe Qualität des Produkts. Das BW 900 wurde als
Profi-Headset von höchster
Qualität für den Office-Anwender entwickelt und nutzt
für die hohe Klangqualität
die Funktion Adaptive Intelligence. Nach Angaben
des Herstellers ist das BW
900 ein multifunktionelles
Gerät, das sich automatisch
an Veränderungen in der akustischen Umgebung anpasst
und damit seine perfekte Tonqualität aufrechterhält.
Dank Adaptive Intelligence reagiert
das Headset automatisch auf Veränderungen im Lautstärkepegel und regelt sich
selbstständig entsprechend nach. Außerdem
kann sich das BW 900 die Präferenzeinstellungen
des Anwenders merken und sich jederzeit entsprechend
nachregeln. Adaptive Intelligence sorgt auch dafür, dass der Gesprächspartner am anderen Ende das Gesagte immer optimal klar
verstehen kann. Und weil auf diese Weise beide Gesprächsteilnehmer profitieren, stellt das BW 900 einen entscheidenden Schritt
nach vorn auf dem Weg zu einer besseren Geschäftskommunikation dar.
Mit Adaptive Intelligence setzt Sennheiser einen neuen
Standard. Das BW 900 ist die richtige Antwort auf die zunehmenden Ansprüche von professionellen Headset-Anwendern. Und
eben dies wurde durch den Red Dot Award bestätigt. Aber das Produkt bietet noch mehr: Schnurlose Freiheit: mehr Bewegungsspielraum, Reichweite: 100 Meter; während des Gesprächs kann der
Anwender bequem zwischendurch zum Drucker gehen, sich in einen Besprechungsraum zurückziehen oder Informationen im Internet nachlesen. Mit dem BW 900 kann der mobile Anwender mehrere Dinge gleichzeitig tun und sich dabei frei bewegen. Das BW
900 sorgt über eine Distanz von bis 100 Metern von der Basisstation für eine exzellente Klangqualität, auch für den Gesprächsteilnehmer.
„Die Bluetooth-Technologie ist
ein entscheidender Baustein
der Produktstrategie von Sennheiser Communications”, sagt Andreas Bach, Geschäftsführer des
Unternehmens. „Mehr Freiheit,
mehr Flexibilität und optimale
Qualität – dies sind die Anforderungen, die wir mit dem
BW 900 erfüllen.” Dank seiner Bluetooth-Schnittstelle
kann das BW 900 an mehrere
Geräte gleichzeitig angeschlossen werden. Ob Mobiltelefon oder ein anderes Telefonie-Endgerät – wie Smartphones oder sogar PC-basierte
Softphone-Lösungen wie Skype: das BW 900 ist zu allen
Bluetooth-Geräten kompatibel,
die das Merkmal Sprache unterstützen. Der Anwender verpasst
keinen Anruf mehr.
Mit verschiedenen Headsets
braucht man auch nicht mehr jonglieren: Dank der benutzerfreundlichen Anwenderoberfläche mit ihren
einfachen Tasten schaltet der Benutzer
nahtlos zwischen dem Festnetz und anderen
angeschlossenen Bluetooth-fähigen Telefonen
um. Sieht gut aus und fühlt sich gut an Ein weiteres Plus für das Headset ist sein dezentes Design.
Das BW 900 sitzt hinter dem Ohr, gut ausbalanciert
und nur 26 Gramm schwer. Der Anwender spürt es kaum
und kann es daher den ganzen Tag lang bequem tragen. Das Headset lässt sich ergonomisch an jede Ohrform anpassen – und sogar
zusammengefaltet in die Tasche stecken. Die Farbgebung in Blau
und Anthrazit ist unaufdringlich, und das kleine Mikrofon engt
weder die Bewegungsfreiheit noch das Gesichtsfeld des Anwenders ein.
Der Red Dot Award wird den Vertretern von Sennheiser Communications in einer speziellen Zeremonie übergeben: “Design on
Stage – Winners Red Dot Award: Product Design 2006”. Die Zeremonie findet am 26. Juni 2006 im Essener Opernhaus statt. Als
Gäste werden mehr als 1200 Gäste aus aller Welt aus den Bereichen Design, Kultur und Politik erwartet. (www.sennheiser.com)
beyerdynamic
definiert die Konferenzsprechstelle mit der neuen Revoluto völlig
neu: Die Sprechstelle verzichtet durch die
neue, patentierte Line-Array Aufnahmetechnik
komplett auf das Schwanenhalsmikrofon. Das hat einige
Vorteile: Der Blickkontakt wird nicht mehr durch die bisherigen Schwanenhalsmikrofone gestört. Außerdem wird der Sprechkomfort für den Sprecher deutlich erhöht, da die individuelle Einstellung
der Schwanenhälse entfällt.
Die so genannte Korridor Sprechzone, in der ohne Schwankungen in der Tonqualität
gesprochen werden kann, ist deutlich größer und die Sprechrichtung muss nicht mehr
genau ausgerichtet sein. Ob stehend, zurückgelehnt oder zur Seite sprechend, die Verständlichkeit bleibt bei Revoluto in der Qualität gleich. Die Sprechstelle ist das neueste
Mitglied für das digitale Konferenznetzwerk mit NetRateBus und ist voll kompatibel
zu den bestehenden Geräten.
Durch den Einsatz einer ganzen Reihe von speziell ausgerichteten Aufnahmekapseln
und digitaler Signalverarbeitung erhält die Revoluto Sprechstelle eine Korridor-Aufnahmecharakteristik anstelle der von den bisher üblichen Sprechstellenmikrofonen bekannten Nierencharakteristik. Für den Sprecher ergibt sich dadurch eine wesentlich
größere Zone in der er mit gleich bleibender Lautstärke sprechen kann ohne die Aufnahmelautstärke zu beeinflussen.
Außerdem ist die Aufnahmelautstärke wesentlich richtungsunabhängiger, der Sprecher kann innerhalb des Aufnahmekorridors seinen Kopf drehen und in eine andere
Richtung sprechen ohne die Aufnahmequalität negativ zu beeinflussen. Auch die bisher nötige Einstellung des Mikrofons auf den individuellen Sprecher entfällt – einfach
hinsetzen und sprechen. Durch zwei LEDs wird dem Sprecher deutlich angezeigt ob er
sich im Aufnahmekorridor befindet oder nicht. Im Ergebnis kann sich der Sprecher damit aufs Sprechen konzentrieren statt aufs Mikrofon, z.B. kann er Blickkontakt herstellen oder direkt vom Blatt ablesen und trotzdem verstanden werden.
Die Revoluto Sprechstellen passen perfekt in das digitale Konferenznetzwerk
mit NetRateBus da sie den bisherigen Redundanzebenen (Verkabelung, Stromversorgung und Steuerung) mit der Vielzahl von Aufnahmekapseln eine weitere hinzufügen.
Auch Mikrofonausfälle sind durch Revoluto in Zukunft kein Thema mehr – echte Redundanz im ganzen System. Natürlich verfügt Revoluto auch über alle bekannten NetRateBus Leistungsmerkmale. (www.beyerdynamic.de)
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30 Prozent mehr Umsatz
Es war ein erfolgreiches Jahr 2005: Der Kasseler Veranstaltungssprezialist
LUXAV zieht positive Bilanz: Wachstum in allen Geschäftsbereichen, Standortausbau in Berlin und München
Die LUXAV Audiovisuelle Kommunikation GmbH, Kassel, blickt positiv auf das Jahr 2005 zurück. Der europaweit tätige
Veranstaltungsspezialist konnte im vergangenen Jahr eine beachtliche Umsatzsteigerung von 30 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2004 erzielen.
„Ein Ergebnis, mit dem wir mehr als zufrieden sind’, freut sich
Peter Hartmann, Geschäftsführer LUXAV, über das Wachstum.
„Es zeigt uns, dass sich auch auf dem hart umkämpften Veranstaltungsmarkt Qualität und Innovation noch immer durchsetzen“, so
Hartmann weiter.
Das Unternehmen verzeichnete in allen drei Geschäftsbereichen
– Kongress, Multimedia und Telemedizin – Zuwächse. Insbesondere Neuentwicklungen wie die technischen Services MediaNet,
für komfortables Vortrags- und Referentenmanagement, und WorkNet, für interaktive Fortbildungsveranstaltungen, sowie die
Weiterentwicklung des Abstimmsystems VotoLuxe zum TED-System sorgten für große Resonanz und Neukundengeschäfte.
Mit Jahresbeginn konzentriert sich LUXAV insbesondere auf
den Ausbau der Niederlassungen in Berlin und München. In der
Hauptstadt unterstützen künftig Diplom-Volkswirt Carlo Schmidt
(32) als Projektleiter und Benjamin Dilchert (24) als Fachkraft für
Veranstaltungstechnik das Team. Mit ihnen soll im laufenden Jahr
insbesondere der Einsatz des TED-Abstimmsystems VotoLuxo bei
Mitgliederversammlungen von Parteien und Verbänden ausgebaut
werden. In München wird Dennis Klappstein (26) als Projektleiter
an der technischen Weiterentwicklung von VotoLuxe mitarbeiten.
Über VotoLuxo: Für sichere und schnelle Abstimmungsergebnisse bei Fortbildungen, Mitgliederversammlungen und Parteitagen setzt die LUXAV auf ihr funkbasiertes TED-Abstimmsystem
VotoLuxo. Einsetzbar bei Personenwahlen, Wissensabfragen oder
Quizabstimmungen für bis zu 16.000 Teilnehmer, errechnet die
Software aus den per Knopfdruck gesendeten Daten innerhalb weniger Sekunden das Abstimmungsergebnis und bereitet es grafisch
als Präsentation auf. VotoLuxe verfügt über besonders hohe Sicherheitsstandards, so dass das System auch zur Wahl politischer
Gremien eingesetzt wird.
UBF International
bereit zur weiteren
internationalen
Expansion
Das Management und die Gesellschafter des international tätigen
Dienstleistungsunternehmens für
Fernseh- und andere AV-Produktionen „United Broadcast Facilities
(UBF) International“ und „Allianz
Capital Partners“ (ACP), die Investmentgesellschaft der Allianz
Group, haben einen Vertrag abgeschlossen, durch den ACP 38,8 %
der Anteile von UBF International
übernimmt.
UBF International erwartet den endgültigen Vertragsabschluss am 1.
April 2006 nach der Genehmigung
durch die Europäische Kommission.
Für UBF ist diese Vereinbarung ein
wichtiger Schritt zur Unterstützung ihrer internationalen Wachstumsbestrebungen.
„Wir haben uns aktiv auf die Suche
nach einem neuen, großen Investor
begeben, der uns dabei unterstützt,
ein Major Player auf den europäischen Broadcast-Märkten zu werden,” so Henk Bout, der Chief Executive Officer von UBF International.
„ACP ist eine der größten Investmentgesellschaften der Welt und teilt darüber hinaus unsere Philosophie „think
global, act local“. Ich betrachte diese
Transaktion deshalb als einen großen
Schritt vorwärts bei der Verwirklichung unserer Bestrebungen.“ Bei
UBF International ist man der Überzeugung, dass man als leistungsfähige, internationale Gruppe besser in
der Lage ist, sich auf technologische
Entwicklungen und auf die damit verbundenen Investitionsbedürfnisse
einzustellen. Der Vertrag zwischen
UBF International und ACP garantiert,
dass UBF und ihre Tochterunternehmungen auch bei veränderlichen
Marktbedingungen wettbewerbsfähig
bleiben und die Bedürfnisse ihrer
Kunden befriedigen können. Nach
Abschluss des Vertrages sind die drei
wichtigsten UBF-Gesellschafter das
Management von UBF International,
die Investmentgesellschaft ACP
sowie Ackermans & Van Haaren.
Gemeinsam unterstützen sie das
weitere Wachstum von UBF International.
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„Erlebbar anders“
„Die Technik, die hier
installiert wurde,
ist eine Freude für
jeden Techniker“
Als Vermieter von Medientechnik für Messen und
Veranstaltungen kennt man Gahrens + Battermann
seit über 20 Jahren – doch auch aufwändige
Festinstallationen sind kein Problem. Ein Fallbeispiel.
Thilo Schütz,
technischer Projektleiter
Man versteht sich als Full-Service-Dienstleister, was bedeutet, dass die Medienprofis anwender- und anwendungsorientiert ihr Leistungsspektrum anbieten – das gilt für das Vermietgeschäft ebenso wie für den Bereich Festinstallation. So hat Gahrens
+ Battermann für das Zukunftsprojekt Q110 – Die Deutsche Bank
der Zukunft umfangreiche Kommunikations- und Präsentationstechnik als Festinstallation ausgeführt.
Q110 ist die Zukunftsfiliale der Deutschen Bank. Auf
1260 Quadratmetern wurde eine völlig neue Geschäftsphilosophie
unter der Vorgabe „erlebbar anders“ umgesetzt. Die Kunden und
Besucher erwartet eine Filiale ohne Barrieren, ohne Counter, dafür mit einem offenen Forumsbereich, einer Lounge, Trendshop
und vielem mehr. So ungewöhnlich und anspruchsvoll wie das Gesamtkonzept gestaltete sich auch die medientechnische Ausstattung, die zu einem Großteil aus eigens für Q110 entwickelten
Sonderlösungen besteht.
Gleich im Eingangsbereich erwartet den Besucher ein LEDLaufband, das – passend ins moderne Interieur integriert – ästhetischer Blickfang und multimediale Unterhaltung gleichermaßen ist.
Weitere technische Besonderheit im Eingangsbereich: zwei verfahrbare Stelen mit integrierten LED/SMD-Modulen. Die Stelen
lassen sich auf Schienen beliebig nach links und rechts bewegen.
So können die Displays tagsüber getrennt genutzt und nach Geschäftsschluss zusammengeschoben werden. Durch die Glaseing-
angstür haben Interessierte dann freien Blick auf ein 4:3 LEDGroßbilddisplay, das mit Außenlautsprechern zum perfekten
Unterhaltungsmedium wird. Dass im gesamten Eingangsbereich
ausschließlich hochwertigste LED/SMD-Technologie verbaut
wurde, versteht sich von selbst.
Zwei TFT-Monitore, übereinander in einer Infosäule angebracht,
laden den Besucher zur Interaktivität ein. Die 32 Zoll großen Displays sind mit einem speziell hergestellten Touch-Screen ausgestattet, der zu einer virtuellen Tour durch Q110 einlädt.
Für das Forum in der Mitte von Q110 war maximale technische Flexibilität gefordert, denn hier können sich tagsüber Kunden
über Finanzlösungen informieren und z. B. einen persönlichen Finanzcheck durchführen lassen. Am Abend wird der Bereich für
Veranstaltungen umgebaut. Über den vier großen Beratungstischen installierte man höhenverstellbare, sogenannte Duo-TFT-Displays, zwei Rücken an Rücken in einem Edelstahlgehäuse eingebaute 32“-Displays, jeweils mit einem eigenen, integrierten Hochleistungs-PC. Höhenverstellbar deshalb, weil die Beratungstische
abbaubar sind und somit die Fläche vielseitig genutzt werden
kann. Besondere Anforderung bestand hierbei an das maximale
Gewicht, das aufgrund der Belastbarkeit der Lifte aufwändig reduziert werden musste.
Großbildprojektionen für Veranstaltungen im Forum ermöglichen zwei Hochleistungsprojektoren, die an Spezialliften mon-
Handfunkgeräte, Bündelfunk und Betriebsfunk. Infos auch übers Internet – http://www.koelnton.de – oder direkt bei kölnton. Motorola Professional Radio Partner.
tiert sind und über Trapez-Spiegel umgelenkt werden. Die extra
langen Leinwände sind in die Decken eingelassen. Die Steuerung
für diese Technik befindet sich in einem speziell angefertigten
Rednerpult, von dem aus auf Knopfdruck Leinwand und Projektor
ansteuerbar bzw. versenkbar sind sowie Zuspielungen gestartet
werden können. Darüber hinaus verfügt dieses Highend-Pult über
ein integriertes, fernsteuerbares Display für Video und Daten, Laptop-Anschluss und vieles mehr.
„Die Technik, die hier installiert wurde, ist eine Freude für jeden
Techniker und erfüllt aufgrund der guten Zusammenarbeit mit dem
Planer, TFN Hamburg, tatsächlich auch die Anforderungen von Live-Einsätzen!“, erklärt Thilo Schütz, technischer Projektleiter der
Installation. „Wir haben weitreichende Erfahrung mit der Entwikklung von medientechnischen Sonderlösungen. Besonders viel
Spaß hat in Q110 die Zusammenarbeit mit so kompetenten Partnern gemacht, die hochwertigste Lösungen auch innerhalb kürzester Zeit liefern konnten“, so Schütz weiter.
Das komplexe Zusammenspiel der gesamten Technik
basiert auf einer leistungsstarken und ebenfalls als Sonderlösung
entwickelten Show- und Mediensteuerung. Für Q110 programmierten die Medienprofis eine aufwändige Steuerungssoftware,
die eine Vielzahl von parallelen Ereignissen zentral koordiniert.
Neben den versenkbaren Projektoren und Leinwänden im Forum
beispielsweise, kommen in der Lounge steuerbare Vorhänge und
versenkbare Spiegel zum Einsatz, die dahinterliegende 65“-Plasmas freigeben. Alles ist über hochwertige Edelstahl-Tastenfelder
steuerbar. Auch die aufwändige Audio-Technik (über 50 Signalquellen und 40 Lautsprecherzonen) und das multimediale Zuspiel
lässt sich zentral verwalten und ist somit offen für zukünftige neue
Ideen der Nutzer.
Eine multimediale Inszenierung dieser Größenordnung
verlangt eine perfekte Koordination sämtlicher Partner, die laut
Gahrens + Battermann für dieses Projekt ideal ablief. Man wurde
sehr früh in die Planung miteinbezogen, so konnte die Integration
der Technik in das Gesamtkonzept optimal berücksichtigt werden.
Der straffe Zeitplan konnte ebenso erfüllt werden, wie die exakte
Kostenvorgabe. „Es war keine Frage für uns, die Herausforderung
dieses spannenden Projektes anzunehmen. Dennoch ist und bleibt
unser Hauptgeschäft die Vermietung von Medientechnik. Aber wir
haben bewiesen, dass wir auch Festinstallationen bewerkstelligen
können. Als Full-Service-Dienstleister passen wir uns den Anforderungen unserer Kunden an“, so Matthias Heppke, Niederlassungsleiter der Berliner G+B Niederlassung.
Neben der kompletten Video- und Audiotechnik stammt auch
das Medientechnik-Netzwerk von Gahrens + Battermann. Der Mediendienstleister zählt zu den Marktführern der Branche und verfügt über einen der größten Mietpools Europas.
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Moderne Lichtarchitektur
kann Energiekosten senken
Die Gestaltung moderner Gebäude wird zunehmend durch den Einsatz
transparenter Flächen geprägt. Hierdurch wird eine deutlich verbesserte
Raumbeleuchtung mit Tageslicht ermöglicht.
Der Einsatz neuer verbesserter Materialien und Systeme
ermöglicht intelligente Gebäudehüllen. Im Folgenden soll ein kurzer Überblick über neue Möglichkeiten der Fassadennutzung gegeben werden:
Energieeinsparpotenziale. Neue Verglasungsarten mit geringem k-Wert und für das Gebäude optimiertem und angepassten gWert ermöglichen eine deutliche Reduzierung des Heizenergiebedarfs. Sie reduzieren die Wärmeabgabe durch gute Dämmwerte
und begrenzen den solaren Eintrag und die damit verbundenen
Kühllasten. Zusätzliche „Energieeintragsregelsysteme“ (z. B. Verschattungssysteme) helfen dabei, eine saisonale Anpassung der
Gebäudehülle vorzunehmen. Das Ergebnis ist ein „Prima-Klima“
während des gesamten Jahres ohne übertriebene künstliche Energiezuführung oder -abführung.
Verbesserte Tageslichtnutzung. Weitere Einsparmöglichkeiten ergeben sich im Bereich der Raumbeleuchtung. Durch Öffnen
der Fassade kann das Gebäude während des gesamten Tages mit
natürlichem Licht versorgt werden und die Energie für künstliches
Licht kann eingespart werden. Leider befindet sich dieses Licht
häufig am falschen Ort (in Fensternähe), aus der falschen Richtung kommend (und somit blendend), oder mit zu hoher oder zu
geringer Intensität. Die gezielte Nutzung des Tageslichtes wird
durch lichtlenkende Elemente in der Fassade ermöglicht; auf
Leuchten und Lampen und ihrem Strombedarf kann zumindest
tagsüber weitgehend verzichtet werden.
Zur Planung und Optimierung des Gesamtgebäudes und der Abstimmung verschiedener Energiesparpotenziale bieten sich Fachberater mit umfassendem Wissen über nutzbare Systeme und Materialien an.
Neue Fassadensysteme ermöglichen eine deutliche Optimierung der Raumbeleuchtung, insbesondere an Arbeitsplätzen. Sie
steigern die Effizienz des Energieeinsatzes, indem sie den größtmöglichen Nutzen aus Licht und Wärme der Sonne ziehen. Sie geben dem Gebäude verbesserte Reaktionsmöglichkeiten auf wech-
selnde Außeneinflüsse und Nutzerwünsche durch anpassungsfähige Elemente der Gebäudehülle.
Im Gegensatz zum ständigen Bedarf an Licht ist der Wärmeeintrag durch die solare Einstrahlung nur im Winter zu Heizzwecken wünschenswert, während dieser im Sommer wegen der
Überhitzungsgefahr möglichst vermieden werden sollte. Um dies
zu erreichen sind spezielle Lösungen entwickelt worden, die den
besonderen und komplexen Anforderungen an eine Fassade Rechnung tragen: Sie gewähren möglichst guten Schutz vor Blendung
und Überhitzung bei guter Raumbeleuchtung mit Tageslicht und
einem möglichst ungestörten Ausblick.
Am Institut für Licht- und Bautechnik an der Fachhochschule
Köln (jetzt ZOT - Zentrum für Optische Technologien) wurde von
einem Team engagierter Wissenschaftler eine bereits bekannte
Technik für die Nutzung als Lichtlenkelement in der Fassade angepasst und optimiert. Holographisch-Optische Elemente (HOEs)
bieten die Grundlage vieler Einsatzmöglichkeiten in Glasfassaden.
Durch die Zusammenarbeit mit der G+B pronova GmbH konnte
diese Technik in weiteren Bereichen umgesetzt werden:
- Glaslamellen mit HOE: transparenter Sonnenschutz
- Zenitlichtumlenkung: Licht bis in die Tiefe des Raumes
- Licht- und Farbgestaltung mit HOE (HoloSign): neue Möglichkeiten für künstlerisch gestaltete Fassaden
- HoloProTM – die transparente Leinwand: die Möglichkeit, Bilder und Filme mit Hilfe eines Projektors auf eine Glasscheibe zu
projizieren und diese als Werbefläche zu nutzen, taghell und
hochtransparent
Die Entwicklung neuartiger Fassadenelemente bietet ungeahnte Möglichkeiten: Neue und weitere Nutzungsmöglichkeiten
ergeben sich durch gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsarbeit von Hochschulen und der Industrie. Bei der G+B pronova
GmbH und der Fachhochschule Köln wird dies durch gemeinsame
Forschungsprojekte im eigens hierfür gegründeten Zentrum für
optische Technologien (ZOT) vorangetrieben.
Referenzobjekt: Waerdse Tempel
Nach siebenjähriger Planung, Konzeption und Realisation wurde der
„Waerdse Tempel” im holländischen Heerhugowaard jetzt eröffnet.
Das Multi-Funktionsvenue erfüllt alle denkbaren Voraussetzungen.
Mit dem „De Waerdse Tempel“ erfüllt sich Marcel Appelman
seinen persönlichen Traum. Über sieben Jahre lang hat der holländische Entertainment-Profi an der Umsetzung seiner Vision gearbeitet: an einem Venue, das gleichermaßen für Dance, Theater,
Metalkonzerte, Galas und alle Arten von Popkonzerten geeignet
ist; an einer Location, die in Puncto Ausstattung, Design und
Sound-Performance absolut keine Wünsche offen lässt.
Der im holländischen Heerhugowaard angesiedelte „De Waerdse Tempel“ bietet Platz für rund 2500 Gäste. Die sorgfältige Planung des Teams um Marcel Appelman führte zu einem eifrig geführten Wettstreit unter den führenden Pro-Audio-Anbietern. Richard Verheugd und Remco Verhoek, im Tempel für die Technik
zuständig, entschieden sich gemeinsam mit Clubmanager Harald
Dijksstra für das Angebot von Electric-Audio B.V. und Midas Consoles Holland – für ein EV XLC-System, MIDAS-Konsolen und
verschiedene Klark Teknik-Komponenten. Zweieinhalb Tage dauerten die Installationsarbeiten, denen sorgfältige Simulationen mit
der Software Ease vorausgingen.
Axel Nagtegaal, Chef von Electric-Audio B.V. und Midas Consoles Holland, über Anspruch und Umsetzung der Installation:
„Die Verantwortlichen hatten eine klare Vorstellung von dem
Die installierten Systeme im De Waerdse
Tempel: 12 x Electro-Voice XLC 127+;
6 x Electro-Voice X-Line Xsubs; 4 x ElectroVoice ZX5 (Delays); 6 x Electro-Voice XW-15a;
6 x Electro-Voice XW-12a; 4 x Electro-Voice
RX-212; 6 x Electro-Voice RX-118; Amps:
diverse Electro-Voice CP-2200, CP 3000,
P3000; 1 x Midas Heritage H-2000 (48 Kanäle);
1 x Midas Siena S-480TP; 1 x Midas Venice
320; 4 x Klark Teknik DN 9848E Ethernet;
3 x Klark Teknik DN 9344E Ethernet; 1 x Klark
Teknik RapidE (motorized fade remote);
4 x Klark Teknik 504+; 4 x Klark Teknik 514+;
10 x Klark Teknik DN-100; 2 x Klark Teknik
SQ-1 (Graph.); Mikrofone: div. Systeme von
Electro-Voice plus Telex MS-2002
(mit BP-1002 Intercom)
Soundsystem:
Es
sollte
schlichtweg die beste am
Markt befindliche Anlage
sein, mit einer Soundperformance die sich jederzeit mit
den besten Clubs der Welt
messen kann. Dazu mussten
unkomplizierte Handhabung
und Zuverlässigkeit gewährleistet sein. Das Electro-Voice XLC-System erfüllte gemeinsam mit den Pulten von
Midas und den Komponenten von Telex und Klark Teknik diese
Anforderungen.“ Axel Nagtegaal traut der Installation im De
Waerdse Tempel eine weit beachtete Signalwirkung zu: „Dieses
Projekt ist mehr als eine weitere hochkarätige Referenz, denn in
diesem Club wollte wirklich jeder Audio-Anbieter vertreten sein.
Um so mehr freut es uns, dass es uns gelang, die Verantwortlichen
mit unseren Produkten und unserem Service zu überzeugen. Der
Tempel wird, da bin ich mir sicher, schon bald in ganz Europa zu
den führenden Live-Venues zählen.”
Die WM und ihre Nebenwirkungen
Die Übertragung der Fußball-Spiele fordert die Veranstalter.
Eine Karlsruher Firma realisiert alternative Videolösungen fürs „public viewing”
Nicht alle Gemeinden und Veranstalter teilen die allgemeine Vorfreude auf das „public viewing” im WM-Sommer 2006.
Trotz der kulanten Lizenzvergabe bei nicht-kommerziellen Veranstaltungen des TV-Rechteinhabers Infront ist eine Übertragung der
Spiele teuer. Entsprechende LED-Videowände kosten mietweise
zwischen 50.000 und 150.000 Euro. Strikte Marketingauflagen erschweren es den Veranstaltern, sich über Sponsoren zu refinanzieren. Auch sind entsprechende Videowände mittlerweile nur noch
begrenzt verfügbar. Herkömmliche Auf- oder Rückprojektionen
versagen bei Tageslicht; wirkungsvolle Abdunkelungen sind kaum
realisierbar.
Als mögliche Alternative bietet die Karlsruhe AVData GmbH
geeignete Projektionssysteme für einen Bruchteil der Kosten einer
70
VPLT.Magazin.37
LED-Wand an. Rückprojektionen auf Basis einer speziellen
Kunststoff-Bildscheibe, der SunlightScreen, bieten Lösungen für
bis zu 1000 Zuschauer. So rüsteten die Mitarbeiter des Unternehmens einen LKW zum Riesenfernseher um. Mit einer Bildgröße
von 2,22 x 1,66 Meter liefert das System tageslichttaugliche Größe
und Qualität.
Die Karlsruher Messe- und Kongress GmbH nutzte das
TV-Mobil der AVData, einen übergroßen Präsentationsmonitor auf
einem restaurierten Piaggio-Dreirad, für Besucher einer Fachmesse. Der Einsatz im Foyer der Schwarzwaldhalle diente unter anderem der Übertragung von Fachvorträgen aus der gegenüberliegenden Stadthalle. Weitere Informationen bietet die Internet-Plattform
www.fussballmitfreunden.de.
VPLT.Magazin.37
71
V.M
media systems
Medientechnik für die Schneidigen
9000 Quadratmeter Aktionsfläche
Die Stadt Wolfsburg hat kurz vor dem Jahreswechsel ein
avantgardistisches gestaltetes Wissenschaftsmuseum eröffnet:
das Science Center Phaeno.
Der Mediendienstleister AVMS aus Potsdam hat die medientechnische
Ausstattung von fünf Shops für die Marke Zwilling von Zwilling J.A.
Henckels AG aus Solingen bekommen. Die Shops sind mit einer Küche,
Kameras und Plasmascreens ausgestattet, um die Produkte von Zwilling –
Haushaltswaren wie Kochtöpfe, Küchenhelfer, Scheren und Besteck – vorführen zu können.
Zwilling betreibt eigene Shops im In- und Ausland, hat Studios in führenden Warenhäusern in Deutschland und Partner-Shops in europäischen
Metropolen. In Paris wurde 2005 der erste Zwilling Concept Shop eröffnet.
In diesem Jahr stehen weitere auf der Agenda. Im letzten Jahr konnte
Zwilling einen Rekordumsatz von über 250 Millionen Euro erzielen. Aktuell
beschäftigt das 1731 von Peter Henckels gegründete Unternehmen rund
2.300 Mitarbeiter.
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260 % Absatzsteigerung bei Plasma TV
In deutschen Wohnzimmern bereiten sich die TV-Zuschauer auf die Fernseh-Zukunft vor: Nach einer aktuellen Studie meldete der deutsche Handel
im letzten Jahr Rekordzahlen beim Wachstum von Flachbild-Fernsehern. So legten LCD-TVs um 200 Prozent zu, Plasma-Geräte sogar um
260 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Bedarf an großformatigen Bildschirmen ab 40 Zoll Diagonale stieg im letzten Jahr überproportional an.
Insbesondere wenn es um große Bilddiagonalen geht, greift der Verbraucher bevorzugt zu Plasma TV. Nach Stückzahlen meldete der deutsche
Unterhaltungselektronik Handel im Plasma Segment ein Wachstum von
260 Prozent. Grund für diese Bilanz ist das ausgewogene Preis-Leistungsverhältnis: Plasma TV bietet insbesondere bei großen Bildschirmdiagonalen zu einem günstigen Preis eine bessere Bildqualität als LCD oder Rükkprojektion. Verbraucher die sich ein TV Gerät ab 40 Zoll Diagonale anschafften, griffen zu 77 Prozent zum Plasma TV. LCD TV konnte mit 200
Prozent Wachstum insbesondere bei kleineren Geräten unter 40 Zoll
Marktzuwächse verzeichnen. Diese Fakten lassen deutlich eine Veränderung im TV Markt erkennen. Der Verbraucher bevorzugt zunehmend große
Bildschirmdiagonalen und ist auch bereit hierfür eine höhere Investition zu
tätigen. Doch es kommt nicht nur auf die Größe an – auch der Qualitätsaspekt rückt immer stärker in den Mittelpunkt bei der Kaufentscheidung.
Dabei nehmen sich 52 Prozent aller Verbraucher bis zu zwei oder mehr
Monate Zeit für die Kaufentscheidung. Daraus ist ersichtlich, dass aktuell
ein starker Informationsbedarf zu den unterschiedlichen Technologien und
das Zukunftsthema High Definition besteht.
Mit 9.000 Quadratmeter Aktionsfläche ist das Phaeno
das größte Science Centre in der Republik. Erwartet werden jährlich 180.000 Besucher. Hauptanliegen der Einrichtung ist es, den
Besuchern neue Zugänge zu Naturwissenschaft und Technik zu eröffnen. Ausgehend von der Faszination natürlicher Phänomene
sollen sie zum spielerischen Erkunden und zum eigenen Experimentieren angeregt werden.
Herzstück des Phaeno sind die interaktiven Experimentierstationen. Sie gliedern sich in die neun Themenfelder Leben, Licht und
Sehen, Bewegung, Wund und Wetter, Mikro und Makro, Energie,
Materie, Information sowie Spiele. Mit Workshops zu den Themen
„Die Energie“ und „Die vier Elemente“ ist ein weiterer Anreiz
zum selbstständigen Erkunden der Experimentierlandschaft im
Angebot.
Weitere Themenwelten werden im Wissenschaftstheater, dem
Show-Krater und dem Ideenforum präsentiert. Zwei Restaurants,
eine Kaffee-Bar, ein Raum für Events sowie der Shop runden die
Experimentierlandschaft ab. Ein Hightech-Museum wie das Phaeno kann nur mit hochwertiger medialer Technik funktionieren.
Zu den Ausstattern des Science Centers zählt mit dem
Unternehmen AVE Verhengsten ein erfahrener Mediendienstleister, der seit 1972 Veranstaltungen, Messen und Festinstallationen
mit Technik und Know-how unterstützt. Das Unternehmen unter
Leitung von Klemens Jakob ist außer am Standort Köln/Bergisch
Gladbach in Hannover, München und Berlin vertreten.
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VPLT.Magazin.37
Für das Phaeno hat AVE Verhengsten unter anderem acht Beamer mit Netzwerk- und Servertechnik sowie Monitore, Mikrofone
und Beschallungsequipment geliefert. Weiterhin stattete AVE Verhengsten das Science Center mit einem Informationssystem auf
Basis des Sony MPEG-Player NSP-100 aus.
Der NSP-100 ist kein Computer, sondern ein Einzelgerät, das
sofort an ein Netzwerk angeschlossen werden kann. Mit seiner
Hilfe können Endanwender den gewünschten Content über reguläre TCP/IP-Netzwerke selber auswählen. Der Player wurde speziell
für die Verarbeitung von MPEG-2 Video, Grafik und scrollbaren
Text konzipiert. Er läuft deshalb erheblich stabiler als ein PC, der
sehr viele unterschiedliche Applikationen verarbeiten muss.
Ein robustes Echtzeit-Betriebssystem in Verbindung mit dem
„Instant On“-Feature ermöglicht es, den Player 24 Stunden am Tag
ohne Unterbrechung zuverlässig zu betreiben. Darüber hinaus
überzeugt der NSP-100 durch seine hohe Speicherkapazität: Deras
40 GB H Drive (HDD) kann bis zu neun Stunden acht MB/s komprimiertes Videomaterial speichern und dient als Zwischenspeicher, wenn das Gerät an ein Netzwerk angeschlossen ist.
Die Files werden an insgesamt zwölf XGA DLP-Projektoren
XD480U mit 3.000 Ansi Lumen von Mitsubishi gestreamt, die
teilweise mit Spezialhalterungen an der Decke befestigt sind und
auf die Betonwände projizieren. Die Mitsubishi-Beamer sind mit
einem Betriebsgeräusch von 32 dB besonders leise. Steuerung und
Datendistribution erfolgen über das vorhandene Netzwerk.
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Exklusiv für den Aussteller-Service
der Messe Frankfurt
Die erfolgreiche Zusammenarbeit der Messe Frankfurt mit dem Mediendienstleister Gahrens + Battermann wurde nun mit einem Vertrag besiegelt: Das Medienhaus ist der exklusive Ausstatter der Messe in allen
Bereichen der Medientechnik für Aussteller. „Die Technik ist aber nur ein
Teil unserer Leistung”, erklärt Thomas Koller, Niederlassungsleiter in
Frankfurt. „Wir verstehen uns als Full-Service-Dienstleister, das heißt, wir
betreuen einen Messeauftritt auf Wunsch von der Beratung bis zur Umsetzung vor Ort”, so Koller weiter.
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in den letzten fünf Jahren mit seinem Komplettanbieter-Konzept in der Branche einen
beachtlichen Namen geschaffen. Durch den
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Geschäftsführer Thomas Feuerstein
ist stolz darauf, dass immer mehr renommierte Hersteller Ihren Generalvertrieb für
Deutschland und Österreich in seine Hände
legen. Dies verdanke er vor allem seinem
jungen, dynamischen Team. Die Firma
dBLuX ist ein Distributor, der seinen Kunden
von der Hintergrundbeschallung über den gewöhnlichen PAR-Strahler, Videoprojektor bis
hin zur Leinwand, LED-Technik und Großbeschallung alles liefern kann.
Als Exklusivvertrieb für Deutschland
und Österreich bietet das mittlerweile rund
fünfzehnköpfige Team innerhalb der Branche
einmalige Produktsynergien, die durch ein
Top-Dienstleistungsangebot im Konzert,Touring, Entertainment, Theater-und TV-Bereich
ergänzt werden.
Das Lieferprogramm umfasst unter anderem Lautsprecher und Endstufen von Turbosound und Work. Signalsteuerungen kommen von Ateis, während Dimmer, Moving
Lights und LED-Technik von SGM und Coemar angeboten werden.
Ebenfalls im Angebot sind Lichtsteuerungen, Dimmer und Netzwerktechnik von LSC
Lighting und Scheinwerfer von LDR. In Sachen Trussing setzt man auf Slick & Milos,
die Hebezüge kommen von Liftkett und Stagemaker, Stative von Work. Dazu kommen
LEE-Farbfilter, Gobos von Beacon, Nebelmaschinen und Fluid von der Smoke Factory.
Um das Produktsortiment abzurunden,
bietet dBLuX eigene Produktlösungen und
Hilfsmittel wie Stromverteiler, T-Bars und
Sicherheitstechnik.
beyerdynamic
übernimmt Interkom
electronic
Die beyerdynamic GmbH & Co. KG übernimmt ab
sofort die Firma Interkom electronic Kock & Mreches GmbH mit Sitz in Wedemark bei Hannover.
Der Zusammenschluss mit dem Spezialisten für
kabelgebundene Konferenz- und Simultandolmetschersysteme stellt für beyerdynamic eine
einmalige Gelegenheit dar, dass bestehende Angebot im Geschäftsbereich Conference & Presentation um digitale Netzwerktechnologie zu ergänzen und zukünftig als weltweit einziger Hersteller
ein vollständiges Produktspektrum für alle aktuellen Anwendungen anzubieten. Die Interkom electronic Kock & Mreches GmbH steht seit 25 Jahren in der Branche für innovative Produkte und
hat sich verstärkt auf kundenindividuelle, maßgeschneiderte Lösungen analoger und digitaler ausschließlich kabelgebundener Konferenztechnik
fokussiert. „Das Unternehmen Interkom passt
aufgrund des Produktportfolios und der vorhandenen Firmenstruktur perfekt zu beyerdynamic”,
begründet beyerdynamic Geschäftsführer Dipl.Ing. Wolfgang Luckhardt den Zusammenschluss
und ergänzt: „Wir werden die Synergieeffekte in
den Bereichen Forschung & Entwicklung, Fertigung sowie Vertrieb bestmöglich nutzen.” Der
Standort in Wedemark wird bis zum 31.3.2006
aufgelöst und nach Heilbronn verlagert. Es besteht die Absicht, wesentliches Know-how aus
dem Entwicklungsbereich, der Produktion und
dem Vertrieb zu integrieren und gleichzeitig den
Interkom Mitarbeitern eine neue berufliche Perspektive in Heilbronn zu bieten.
V.M
V.M
business
business
Believe in music
NAMM wird Partner des Chinesischen MusikinstrumentVerband (CMIA) und unternimmt erste Schritte in Richtung
größerer internationaler Marktentwicklung
Einer langen Tradition der engen Zusammenarbeit mit
Musikprodukt-Verbänden auf der ganzen Welt, inklusive denen in
Großbritannien, Deutschland, Australien, Kanada und Spanien,
folgend, gab NAMM (Nordamerikanischer Musikprodukt-Verband) eine neue Partnerschaft mit dem Chinesichen Musikinstrument-Verband (CMIA) bekannt.
Laut den neuen Vereinbarungen wird NAMM professionelle
Entwicklung und Marktentwicklung anbieten, und Musik-Bildungsprogramme für die chinesische Musikindustrie durchführen.
Anfänglich werden Kurse der NAMM University bei der kommenden 2006 Music China Show angeboten, die vom 18. bis 24. Oktober in Shanghai stattfinden wird. NAMM wird außerdem eng mit
den Eventmanagern von CMIA, Intex und der Messe Frankfurt zusammenarbeiten.
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VPLT.Magazin.37
„Mit Zuschüssen für diese neuen Aktivitäten, die direkt von der
Music China Show kommen, wird jetzt das bewährte „Kreislauf
des Nutzens“-Modell der NAMM, in dem der Erlös von Gewerbeausstellungen in die Industrie reinvestiert wird, um den Markt zu
erweitern, in China realisiert.“, sagte Joe Lamond, Präsident und
Vorstandsvorsitzender, NAMM. „Chinas reiches musikalisches Erbe und die schnell wachsende Ökonomie wird neue Möglichkeiten
für die gesamte Industrie schaffen.“, so CMIA-Präsident Wang
Gentian. „Wir freuen uns darauf, von dem mehr als einhundert
Jahre alten NAMM-Wissen zu lernen, um unsere eigene Infrastruktur aufzubauen, lokale Händler zu schulen und die Vorteile
der Musikproduktion unter unserer Bevölkerung zu verbreiten.“
Als Teil von NAMMs welweiten Musikbildungsprogramm
werden NAMM, ISME (Internationale Gesellschaft für musikali-
Links oben: Große Freude bei NAMM Chairman Dennis Houlihan (links) und NAMM President/CEO
Joe Lamond; links Mitte: Die Teilnehmer der NAMM Universität „Frühstück der Champions“ (von links):
Verstärkerlegende Hartley Peavey, Terry Martin, Arkansas-Gouvernor Mike Huckabee, Business Guru
Sir Ken Robinson, und Drummer-Ikone Mick Fleetwood.
sche Bildung) und die Chinesische Gesellschaft für musikalische
Bildung mit Hilfe des CMIA im Mai 2006 den „Peking Gipfel
2006“, einen Dialog über musikalische Bildung- und Politik-Entwicklung, sponsern, welcher am 16. und 17.05.2006 im China
International Exhibition Centre in Peking stattfinden wird.
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V.M
V.M
business
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WM-Technik für Laien und Profis
Keine Leichen im Keller
Egal ob in der Lieblingskneipe, im Biergarten oder bei einer Großveranstaltung mitgefiebert wird – eine hervorragende Bildwiedergabe, und ein
einwandfreier Ton sind die Voraussetzung für jedes gelungene WM-Event.
Die DEAG Deutsche Entertainment AG ist einer der
führenden Live-Entertainment Anbieter in Europa.
Gründer Peter Schwenkow im Interview.
„Unsere besondere Stärke ist der Full-Service. Das bedeutet, dass wir unsere Kunden individuell beraten und die für ihn
beste Lösung erarbeiten“, erklärt Wolfgang Verza, Projektberater
bei Gahrens + Battermann. „Gerade jetzt zur WM kommen auch
viele medientechnische Laien auf uns zu. Hier ist mehr denn je unsere Beratungsfunktion gefragt“, so Verza weiter.
Unschlagbar für Großbildanwendungen bei Tageslicht, egal ob
In- oder Outdoor, sind LED-Videowände. Selbst helles Umgebungslicht – sogar direkte Sonneneinstrahlung – mindert die Bildqualität nicht. Der Mietpark von Gahrens + Battermann verfügt
über ein umfangreiches LED-Line-up: Outdoor-Systeme in nahezu beliebigen Wandgrößen stehen ebenso zur Verfügung wie
LED/SMD-Displays von 10 bis 3 mm Pixelabstand für anspruchsvollste Indoor-Anwendungen.
Besonders begehrt ist die jüngste LED-Innovation, die O-Lite
510. Diese hochauflösende LED-Wand ist in- und outdoorfähig,
wetterfest und erlaubt beliebige Formate und Wandgrößen. Auch
großformatige Plasma-Displays zählen zur begehrten WM-Technik. Vorsicht ist laut Wolfgang Verza beim Einsatz von Projektoren
geboten. „Projektoren eignen sich hervorragend für große Bilder,
aber sie verlangen abgedunkelte Räumlichkeiten. Wenn diverse
Technik-Ausstatter also mit ‘Tageslichtprojektoren’ werben, ist das
einfach unseriös, und der Kunde ist mit Sicherheit enttäuscht von
der Bildqualität.“
Ein WM-Event besonderer Art ließ sich die Firma Gelsenwasser einfallen: mit einem für die gesamte WM gebuchten LEDShowtruck tourt das Unternehmen durch verschiedene Städte. Im
Rahmen eines Voting-Verfahrens kann die engagierteste Stadt mit
den meisten Stimmen schließlich den Showtruck für das Endspiel
gewinnen. Auch die Stadt Iserlohn präsentiert sich als technisch
perfekt ausgestatteter WM-Gastgeber. Die Spiele werden ebenfalls
auf einer Großbildwand eines G+B Showtrucks, der für die gesamte WM im Stadtzentrum platziert ist, übertragen.
Die Medienprofis stehen auch beratend zur Seite, wenn es um
die Klärung von Übertragungsrechten, GEMA-, GEZ-Gebühren
usw. geht. „Das klingt anfangs alles sehr kompliziert, aber davon
sollte sich kein Veranstalter von einer WM-Party abschrecken lassen“, meint Wolfgang Verza. „Die Gebühren sind erschwinglich
und werden je nach Größe und dem konkreten Umfeld der Veranstaltung festgelegt.“ Nicht-kommerzielle Veranstaltungen sind laut
den Marketingrichtlinien des FIFA-Partners Infront Sports & Media AG frei von Lizenzgebühren.
Neue Dimension
Zur 20. Hausmesse von EVI Audio Ende Januar 2006
kamen rund 700 Besucher aus knapp 60 Ländern.
Zur 20. Ausgabe ihrer Hausmesse
konnte EVI rund 700 Fachbesucher aus
etwa 60 Länder begrüßen. Die Produktdemonstrationen fanden erstmals komprimiert in neuer Location statt: im modernen, akustisch hervorragenden Straubinger Theater am Hagen.
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VPLT.Magazin.37
Eine gute Entscheidung, wie die Resonanzen von Händler und Medienvertreter
auf die Demonstrationen von Martin
Traut (Dynacord) und Christian Glück
(Electro-Voice) bewiesen. Eine weitere
Messe-Neuheit war die von Mathias von
Heydekampf ebenfalls im Thetater am
Hagen abgehaltene Pressekonferenz. In
seiner rund 30minütigen, genauso lebhaften wie unterhaltsamen Power-PointPräsentation erläuterte der Präsident der
Pro-Audio-Gruppe die Philosophie und
damit auch das Erfolgsgeheimnis der Firma.
Gesellschaftliches Highlight war die
traditionelle Samstagabend-Party in Europas größter Country-Stadt Pullmann
City, Motto: „Rock ‘n‘ Roll“.
Eine Milliarde Songs
Apple gibt bekannt, dass eine Milliarde Songs
aus dem iTunes Music Store heruntergeladen
wurden seit dem man Start vor weniger als drei
Jahren. Der milliardste Song – „Speed of Sound“
aus dem Album „X & Y“ von Coldplay – wurde von
Alex Ostrovsky aus West Bloomfield, Michigan,
USA gekauft. Als Hauptgewinner erhält er einen
20“ iMac, 10 iPods der fünften Generation und einen Geschenkgutschein für den iTunes Music Store im Wert von 10.000 US-Dollar. Außerdem wird
Apple ein Stipendium an der berühmten Juilliard
Musikschule einrichten, das den Namen des Siegers trägt, um an diesen Meilenstein zu erinnern.
„Ich hoffe, dass die Musikwelt heute für einen kurzen Moment innehält, um zu realisieren, was wir
erreicht haben“, sagt Apple-Chef Steve Jobs.
„Über eine Milliarde Songs sind nun weltweit legal
gekauft und heruntergeladen worden – eine wirklich relevante Größe im Kampf gegen die Musikpiraterie und für die Zukunft der Musikdistribution
auf dem Weg von der CD ins Internet.“ Übrigens:
Mit über 15 Millionen gekauften und heruntergeladenen Videos besitz Apple auch der beliebteste
Video Download Store weltweit.
Das 1978 gegründete Unternehmen
ist in den Geschäftsbereichen Artists &
Tours, Urban Entertainment und Theaters tätig. Mit der DEAG Classics verfügt die Gesellschaft zudem über ein starkes Standbein
im Bereich Klassischer Musik. Die DEAG
hat zuletzt die Wertschöpfungskette erweitert und bietet nun mit der DEAG music
eine vollständige Betreuung des Künstlers
von der CD und dem Klingelton über das
Management bis zur Online-Vermarktung
an. Durch ein mit Ticketmaster, dem Weltmarktführer im Kartenverkauf, geführtes Joint Venture baut die DEAG seit dem vergangenen Jahr ihre Vertriebsstärke gezielt weiter aus.
VM: Der DEAG Kurs hat sich in letzter Zeit
ziemlich schlecht entwickelt. Müssen sich
Anleger Sorgen machen?
Peter Schwenkow: Überhaupt nicht. Natürlich tut mir die Kursschwäche für meine
Mitaktionäre bei der DEAG leid, aber wir
wissen schlichtweg nicht, ob sich jemand
von seiner Position getrennt hat oder ob nur
gebashed wurde, um günstig einzusteigen.
Es gibt dafür operativ bei uns keine Gründe.
Negative Nachrichten sind nicht in der Pipeline.
VM: Also keine Leichen im Keller, die beim
Jahresabschluss 2005 hochkommen?
Schwenkow: Wir sind zwar noch mitten in
der Aufstellung des Jahresabschlusses und
bis wir endgültige Zahlen haben, die dann
von den Wirtschaftsprüfern testiert sind,
wird es noch etwas dauern. Ich kann aber
zum heutigen Stand sagen: Der Vorstand
sieht keinen nennenswerten Abschreibungsoder Wertberichtigungsbedarf für den Abschluß 2005, der unsere Zahlen nachhaltig
beeinflussen könnte. Die DEAG hat die gesteckten Ziele 2005 erreicht. Unsere Zahlen
werden im Rahmen der Erwartungen ausfallen.
VM: Die DEAG ist 2005 gemeinsam mit
Ticketmaster, dem Weltmarktführer in diesem Bereich, in Deutschland ins Ticketing
eingestiegen, wie weit ist der Aufbau?
Schwenkow: Damit keine Missverständnisse aufkommen: Unsere Beteiligung an
Ticketmaster Deutschland war schon 2005
profitabel. Trotz Anlaufkosten hat die DEAG damit schon Geld verdient. Die überlegene Ticketmaster-Technologie beim Ticketing wurde auf der Website der übernommenen Kartenhaus.de erfolgreich implementiert. Wir haben auf dieser Website schon
jetzt rund 1 Million Visits pro Monat, das ist
ein Baustein unseres Verkaufserfolgs. Bis zu
50 % aller Veranstaltungskarten werden in
Deutschland inzwischen über das Internet
vertrieben…
VM: Und die andere Hälfte, wie ist Ticketmaster Deutschland da aktiv?
Schwenkow: Mit Vorverkaufsstellen und
Theaterkassen. Das wird nach unserer Einschätzung auch immer ein starker Vertriebsweg bleiben. Den adressieren wir, indem wir
den Rollout der neuen Ticketmastersysteme
an diesen Points of Sale gestartet haben. Insgesamt sind über 500 Vorverkaufsstellen
und Wiederverkäufer innerhalb kürzester
Zeit an unsere Systeme angeschlossen worden. Und wir schließen jede Woche mehr
Kunden an. Wir sind unseren Planungen
merklich voraus.
VM: Sie haben den Bereich Klassik für die
DEAG als Wachstumsfeld erschlossen. Werden die Erwartungen dort erfüllt?
Schwenkow: DEAG Classics hat 2005 erfolgreich Marktstärke aufgebaut und wird in
diesem Jahr diesen Erfolg weiter ausbauen
können. Wir planen ein Umsatzwachstum
von rund 50 % im laufenden Jahr im Klassikbereich. Wir werden außerdem unsere
Showreihe Classical Spectacular weiter ausbauen und auch international vermarkten.
VM: Wie sieht denn der Geschäftsverlauf
2006 aus?
Schwenkow: 2006 wird ein sehr sehr gutes Jahr für die DEAG. Wir sind bestens und
nachhaltig finanziert und haben mehrere
Lösungen für die Rückführung des Pensionsgeschäfts bei Good News gefunden.
Genaue Zahlen für das laufende Jahr werde
ich jetzt nicht nennen. Bei der Marge werden wir strikt auf Profitabilität achten, da
helfen dann natürlich auch die guten Konditionen von Ticketmaster Deutschland. Ich
freue mich als CEO und Aktionär auf 2006
bei der DEAG.
Schulenberg reduziert
Anteil an CTS Eventim
Klaus-Peter Schulenberg, Mehrheitsaktionär
und Vorstandsvorsitzender der CTS Eventim
AG, hat einen umfangreichen Teil seiner Aktien
verkauft und hält jetzt statt rund 66 Prozent noch
50,067 Prozent am Unternehmen. In exakten
Zahlen hat Schulenberg demnach mit Hilfe der
Berenberg Privatbank 3.984.000 Aktien zu einem
Preis von 25 Euro pro Stück verkauft, was einem
Gesamtvolumen von 99,6 Millionen Euro entspricht. Nachdem der Vorstandsvorsitzende auch
nach dem Deal noch 50,067 Prozent der Aktien
hält, bleibt er im Besitz der strategischen Mehrheit. Neben Schulenberg sind aus dem aktuellen
Führungteam auch noch, wenn auch in wesentlich geringerem Umfang, auch Vorstand Alexander Ruoff und die Aufsichtsräte Edmund Hug, Dr.
Peter Haßkamp und Jakob Kleefass mit Aktien an
CTS beteiligt. Sie halten jeweils ein Paket, dessen
Umfang zwischen 1194 und 2800 Aktien liegt.
audio interface systems
■ Input Module
■ Parallel Out Module
■ Output Module
(Groundlift)
■ Patch Module
■ Transformer Module
0 dBu or 12 dBu
■ Multipin Master Module
msd
The complete
modular
input / output
system
12 channels that can be
stacked in steps of 12
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VPLT.Magazin.37
79
V.M
business
LEA – Ein Fest der Veranstalter
Gestern Abend...
Eins ist klar: Ohne Veranstalter gäbe es auch keine Veranstaltungstechniker.
Mit dem Live Entertainment Award (LEA) zeichneten eben jene Veranstalter
jetzt die Besten aus den eigenen Reihen aus.
Am 1. LEA- Abend wurde Marcel Avram in Hamburg
als einer der weltweit bedeutendsten Konzertveranstalter mit dem Live Entertainment Award geehrt.
Einige der glücklichen LEA-Preisträger
(von links): Thomas Hermanns mit Edith
Schröder (Quatsch Comedy Club), Laudator
Ian Gillan (Deep Purple, links) mit Ossy
Hoppe (Wizard Promotions), Henning
Tögel (Moderne Welt), Edmund Fialik
(Management Rammstein) sowie ein
Ausschnitt aus dem „König der Löwen“
(großes Bild), live aus den Fliegenden Bauten
in Hamburg (Bild unten)
Somit standen eim LEA erstmals die „Strippenzieher“ aus
dem Hintergrund im Rampenlicht: die Veranstalter, Künstlermanager, Konzertagenten. Am Ende standen folgende Preisträger fest:
Jeanette Biedermann überreichte den LEA für die erfolgreichste
Tournee 2005 an Peter Maffays neuen Tour-Organisator Bernd
Hölcke (Concert & Event, Flensburg). Hardrock-Ikone Ian Gillan
(Deep Purple) schloss seinen früheren Bandmanager Ossy Hoppe
(Wizard Promotions) in die Arme. Der hatte mit dem Mega-Gig
der irischen Rocker von U2 (77.000 Zuschauer) den größten Veranstaltungs-Coup des vergangenen Jahres gelandet.
Die Comeback-Rapperinnen von Tic Tac Toe beglückwünschten
Promoter Michael Schacke (Undercover Entertainment) für die
herausragende Clubtournee mit Silbermond. Deren Sängerin Stefanie Kloß zeichnete wiederum die Tourneeorganisatoren von
Coldplay (FKP Scorpio) für die beste Gastspielreise durch deutsche Hallen und Open-Air-Arenen aus.
Thomas Hermanns, Chef des Berliner und des neuen Hamburger Quatsch Comedy Clubs strich nun, gerade zwei Wochen nach
dem Gewinn der Goldenen Kamera auch den LEA ein. Tennisstar
und Musikfan Michael Stich vermachte den massiven Bronzepokal an den Stuttgarter Veranstalter Henning Tögel, Moderne Welt
für die schwierige Tour mit David Copperfield.
Außerdem mit einem Live-Auftritt beim Live-Award dabei und
begeistert beklatscht: Jeanette und Lotto King Karl mit seinen
Barmbek Dream Boys. Viel Applaus auch für die New Yorker A-
80
VPLT.Magazin.37
capella-Truppe Naturally 7, für Berlins HipHop- und Soul-Queen
Joy Denalane – und das Ensemble vom „König der Löwen“. JanPelgrom de Haas von der Stage Entertainment, Musical-Veranstalter im Hamburger Hafen-Theater, gehörte zu den LEA-Preisträgern.
Die von TV-Star Götz Alsmann („Zimmer frei!“) locker moderierte Award-Revue fand zu morgendlicher Stunde ihren Abschluss
bei der After-Show-Party im Mandarin Kasino auf der Reeperbahn.
Alle Preisträger des LEA
Herausragendste Location: Ferropolis (Ferropolis GmbH)
Herausragendste Non-Music-Veranstaltung: Moderne Welt (Copperfield)
Beste Künstleragentur: Four Artists (Fanta 4, Seeed, 2raumwohnung)
Engagement für Nachwuchskünstler: Quatsch Comedy Club
Herausragendste Club-Tournee: Undercover Ent. (Silbermond)
Bestes Künstlermanagement: Emanuel Fialik (Rammstein)
Herausragendste Hallen-/Arena-Tournee: FKP Scorpio (Coldplay)
AOL Publikumspreis (beste Tournee 2005): Concert & Event (Maffay)
Preis der Jury: KulturInitiative (Gitte Siw Wencke)
Erfolgreichste En-Suite-Veranstaltung: Stage Ent. (König der Löwen)
Herausragendstes Festival: Media On-Line (Classic Open Air)
Erfolgreichste Einzelveranstaltung: Wizard Promotions (U2)
Erfolgreichste Tournee: Concert & Event (Peter Maffay)
Lebenswerk: Marcel Avram
Die Auszeichnung für sein Lebenswerk wurde Marcel Avram vom Committee Präsidenten Fritz Rau überreicht. In
seiner Laudatio ging
Rau auf die besondere Bedeutung und
die Leistungen des
Preisträgers für die
Entwicklung
und
Förderung der populären Musik in
den
vergangenen
fast vier Jahrzehnten ein: „So hat
Marcel Avram die Open Air Kultur in
Deutschland begründet. Die Qualität seiner
Konzerte war und ist immer einmalig.“
Und Rau fuhr fort: „Er ist der einzige deutsche Veranstalter, der Welttourneen veranstaltet hat, beispielsweise mit Michael Jakkson, Rod Stewart oder Eros Ramazzotti,
Marcel Avram ist eine Zierde unseres Gewerbes und verdient diese Auszeichnung
wie kaum ein zweiter.“
Der Preisträger hob in seiner Dankesrede die gute Zusammenarbeit mit seinen
Geschäftspartnern, den örtlichen Veranstaltern und seinen Mitarbeitern über viele
Jahre hervor und bedankte sich bei seinen
Künstlern. Das Publikum im Saal erhob
sich und spendete minutenlange Standing
Ovations.
Marcel Avram hat sich in seiner mehr als
38-jährigen Geschichte als eine der weltweit renommiertesten Persönlichkeiten im
internationalen Konzertgeschäft profiliert.
Marcel Avram wurde in Bukarest/Rumänien geboren. Seine Eltern sind griechischer und rumänisch-jüdischer Abstammung. Mit ihnen wandert er zunächst nach
Israel aus, kommt dann mit 14 nach Frankfurt, wo er die Musik der 50er Jahre kennen
lernt, die seinen beruflichen Erfolg prägen
wird: den Rock’n’Roll.
1968 gründet Marcel Avram die legendäre Mama Concerts GmbH. Er holt Künstler
von Weltformat nach Deutschland und Europa – Sporthallen und Fußballarenen werden durch seine Initiative zu Konzertsälen
und Open-Air-Collosseen. Marcel Avram
erkennt die Zeichen der Zeit: Er kreiert erfolgreiche TV-Formate wie „Thommys
Popshow“, „Peters Popshow“, „Italienische
Nacht“ und „Rock Over Germany“, die für
seine Künstler zu einer powervollen Medienplattform in Mitteleuropa werden.
Er holt beispielsweise auch den Chinesischen National Circus auf Tournee und veranstaltet Tennisturniere. 1987 kauft er seinen größten Konkurrenten, die Lippmann
& Rau GmbH. Dessen Kopf, Fritz Rau,
wird sein Partner. Nach und nach baut der
geniale Stratege Mama Concert & Rau, wie
die Gesellschaft dann heißt, zur größten
Veranstaltungsagentur der Welt auf.
In den USA wird er 1995 in Los Angeles
zum „Promoter of the Year“ gewählt.
Das erste Konzert mit Michael Jackson
veranstaltet Marcel Avram 1972 mit den
Jackson 5. Zwischen 1988 und 1999 werden es dann drei große Welttourneen mit
Michael Jackson mit über 100 Stadionshows in allen Kontinenten. In Europa sind
es Städte wie München, Berlin, Madrid,
Moskau, Paris, Rom, Helsinki, Bukarest,
Budapest, Prag und Istanbul. Avram arrangiert mit Jackson das erste Konzert eines
Megastars in Indien, in Bombay. Weiter
geht es in Asien mit Bangkok, Singapur,
Kuala Lumpur, Manila, Taiwan, Tokio,
Sydney in Australien sowie Wellington in
Neuseeland und auf Hawaii. Die persönliche Einladung des Sultans führt Jackson
nach Brunei. Er performt in Israel, Tunesien und Algerien. In Südamerika spielt er
in Ländern wie Chile, Argentinien, Brasilien und Mexiko.
Anfang 1999 bittet Michael Jackson
Marcel Avram um seine Unterstützung für
das größte Charity-Konzert für Not leidende Kinder, das jemals stattfand: „Jackson
& Friends“ in Seoul und München. Hunderte von Künstlern, Millionen von Zuschauern und Spendern an den Bildschirmen, zigtausende begeisterte Konzertgänger, Rekordquoten beim ZDF und Millionen an Spendengeldern für Notleidende
sprechen für sich. Das Megaereignis wird
in über 50 Länder übertragen.
2001 geht Marcel Avram nach Israel zurück und gründet in der Schweiz die Entertainment One AG, für die er bis 2005 tätig
ist. Weltstars wie U2, AC/DC, Lionel Richie, Bruce Springsteen, Paul McCartney,
Metallica, Bon Jovi, 50 Cent, Kylie Minogue, Eric Clapton, die Rolling Stones, Simon & Garfunkel, Prince und viele andere
werden bis heute von ihm repräsentiert. Vor
drei Jahren ist der Weltstar Andrea Bocelli
hinzugekommen, den Marcel Avram europaweit vertritt. Seit 2006, nach Beendigung
des Vertrages mit Entertainment One und
der DEAG, arbeitet Marcel Avram aus der
Schweiz über die neu gegründete Firma
European Concert Agency für Künstler wie
Lionel Richie, Eric Clapton, Anastacia,
Sting u.a.
Clinton hilft
Handcrafted
Trantec-Vertrieb
US-Alt-Präsident Bill Clinton traf
in Baton Rouge, Louisiana, Gitarrist August Williams, einer der unzähligen, durch das Hurricaneunglück betroffenen Musiker, denen
durch Music Rising, Kampagne
von U2-Gitarrist The Edge, Produzent Bob Ezrin und Gibson geholfen wurde. www.musicrising.org
Ab Januar 2006 kennzeichnet
Gerriets sämtliche konfektionierten Produkte mit eigens entwikkelten Labels und dokumentiert
damit die hohe, geprüfte Fertigungsqualität. So erhalten alle
Screens ab Januar Folien-Labels,
alle Textilien Web-Etiketten in Gerriets-Blau.
Mit sofortiger Wirkung übernimmt
Mega Audio aus Bingen den
Deutschlandvertrieb für die Produkte des englischen Herstellers
Trantec. Mit den Produkten des
englischen Herstellers drahtloser
Übertragungstechnik erweitert
Mega Audio ihr Portfolio im Lifeund Beschallungsbereich.
Global Truss
Ready To Rock
70 Jahre WAG
Die Kölner AHA! GmbH vermietet
und verkauft seit fast zwei Jahren
neben ihrem traditionellen englischen Trilite erfolgreich Global
Truss Traversen. Der Vermietpark
mit den Systemen F33 und F34
wurde seitdem kontinuierlich ausgebaut. Lieferant ist Vertriebspartner Harasco (NL)
In einem Rekordversuch für das
Guinness Book of Records wurden 66 E-Gitarristen aufgerufen
am Karlsruher Straßen-Karneval
teilzunehmen. Anstelle der traditionellen Instrumente, fanden sich
74 Gitarristen aus ganz Deutschland mit ihren Instrumenten ein
und waren “Ready To Rock”.
Die Firmengeschichte der Dr. W.
A. Günther gibt es jetzt als
Chronik. Die sieben Jahrzehnte
WAG sind eng verwoben mit der
rasanten Entwicklung der Audiound Videotechnik, wo das Unternehmen stets an vorderster Front
mit dabei war - das verleiht zusätzlichen Dokumentationswert.
w w w.
et now .de
500 verkauft
Doughty Servicepoint
Horror-Rekord
Nach über zweijähriger Entwikklungsphase kam im Dezember
2004 auf der Weihnachtstour der
Rocklegende BAP erstmals das
JBL VRX Lautsprechersystem
zum Einsatz. Neun Monate nach
dem Auslieferungsstart hat Audio
Pro Heilbronn nun das 500. VRX
System in Deutschland verkauft.
Autorisiert direkt durch den britischen Hersteller von Befestigungs- und Anschlagmaterialien
ist cast aus Hagen offizieller
Doughty Servicepoint. Ein konstant hoher Lagerbestand, direkter Zugriff auf Ware des Herstellers zeichnen die gute Zusammenarbeit aus.
Die Originalproduktion der Rocky
Horror Show ist die am längsten
laufende Tournee von Amptown
Verleih: Nach nicht ganz 10 Jahren on the road gab es jetzt eine
spezielle Abschiedsshow in Hannover, zu der noch einmal viele
Ehemalige aus Cast und Technik
groß feierten.
Premium-Tickets
Jubiläum
Plagiarius 2006
Robbie Williams, Madonna, Anna
Netrebko, The Rolling Stones: alles Premium Veranstaltungen. Um
diese in einem besonderen Rahmen zu erleben, bietet booker
ein umfangreiches Ticketangebot
mit und ohne Hospitality in den
Logen und Business Seats der
Arenen und Stadien.
Das LMP-Vertriebsteam konnte
jetzt das mittlerweile 1000ste Stativ LW 155 R von Work auf die
Reise zum Besteller schicken. Alle
Work Stative und Lifte sind zertifiziert nach BGV C1. Der Teleskoplift hat vier Sektionen. Eine AlKoWinde ermöglicht das stufenlose
Anheben von Lasten bis 150 kg.
Der „Plagiarius“ feiert Jubiläum:
Der Negativpreis, der die Skrupellosigkeit und Ideenarmut von
Nachahmern ins öffentliche Bewusstsein rückt, wird auf der Ambiente 2006 zum 30. Mal verliehen. Ein schwarzer Zwerg für die
„gelungenste“ Produkt- und Markenpiraterie: Recht so!
UVV Prüfung
Roadshow
Bewährt hat sich schon nach kurzer Zeit der neue Motorenprüfstand bei cast in Hagen. Im Haus
und bei den Herstellern direkt
ausgebildete Mitarbeiter führen
die Prüfungen für Prolyft, Verlinde
Stagemaker und Chainmaster
Motorkettenzüge durch. Geprüft
wird nach nach BGVC1/BGVD8.
Gahrens + Battermann präsentierte seinen Kunden technologische Highlights im Rahmen einer
bundesweiten Roadshow. In
Event-Locations wie dem Meilenwerk in Berlin hatten Kunden und
Interessenten aus der Branche die
Möglichkeit, neueste Highlights in
Anwendung zu erleben.
Daltrey’s Fund
Who-Sänger Roger Daltrey und
„Walk the Line“ Hauptdarsteller
Joaquin Phoenix signierten eine
Epiphone Akustikgitarre auf dem
diesjährigen Rock-n-Roll Fantasy
Camp in LA. Die Epiphone Gitarre
wurde am selben Abend für 8000
Dollar zu Gunsten des „Daltrey’s
Teen Cancer Fund“ versteigert.
* gesammelt von Christopher „Chrickel“ Diedrich, mehr unter www.chrickel.de
Chrickels...
„Klein-phi
macht auch
Mist"
Lars Remke
„Neulich im Drogeriemarkt habe ich
Aufbaucreme gesehen –
das werde ich auf dem
nächsten Job mal
ausprobieren"
Dirk Westius
...Quotes *
“
Adrian Richmond
Die Firma Andres Audio, unter
der Leitung von Rolf Andres, hat
seit 1. Januar 2006 die Handelsvertretung für K.M.E. in der
Schweiz übernommen. Andres
war zuvor u.a. Verkaufsleiter bei
den Firmen Electro Voice/EVI
Audio und Telex Communications.
Adrian Richmond ist seit dem 1.
Januar 2006 als Sales Engineer in
Gesamt-Großbritannien für CCS
verantwortlich. Das Mitglied des
Institute of Broadcast Sound gehört zu den erfahrensten und renommiertesten Sound- und Broadcast-Experten in UK (u.a. BBC,
ITV und plc).
Antonia
Claudia Summerauer
Die österreichische Sängerin Antonia, bekannt durch Hits wie
“Knallrotes Gummiboot”, hat am
21. Januar als wohl einzige Künstlerin überhaupt ihren Pyrotechnikschein erworben. Schulung und
Prüfung wurden von der bekannten Feuerwerksfirma Eppi-Fire in
Hall bei Innsbruck durchgeführt.
Claudia Summerauer, 30, verstärkt ab sofort das Team von
Martin Professional als Marketingassistentin. In dieser Position
wird sie Marketingleiterin Katja
Heller in allen Aufgaben unterstützen.Die studierte Sprachwissenschaftlerin hat bereits einige Erfahrung gesammelt.
David Bosse
Joe Tan
Der 29-jährige Wuppertaler war
vorher bei dem Automobilzulieferer Lear im Bereich Sales & Marketing tätig und ist zukünftig für
das Customer Relationship Management der Leyendecker
GmbH zuständig. Seine Zielsetzung ist es, eine persönlichere
Kommunikation aufzubauen.
Riedel Communications hat
eine Niederlassung in Singapur eröffnet. Sie soll die Nähe zu Kunden im asiatisch-pazifischen
Raum erhöhen. Das Büro leitet
Joe Tan, seit Februar 2006 Regional Sales Manager. Er verfügt über
mehr als zehn Jahre Erfahrung in
der Rundfunkbranche.
Thomas Fellner
Daniela Titze
LMP aus Ibbenbüren hat Thomas
Fellner, 31 Jahre, für die persönliche Betreuung von Kunden und
Interessenten in Süddeutschland
eingestellt. Fellner ist als Area Sales Manager im Außendienst in
den PLZ-Gebieten 7-9 unter anderem zuständig für die Großräume Stuttgart und München.
Titze ist nicht mehr für die Firma
Ultralite tätig, da sie sich an der
Firma LTH – Das Lichttechnikhaus, 88471 Laupheim, beteiligt
hat. Deren Portfolio wird sich in
naher Zukunft erweitern – derzeit
vertreibt man Marken wie GLP,
Zero 88, Global Truss, Chainmaster, ETC und JB Lighting.
Andreas Grunewald
Jens Zimmermann
Seit dem 1. November verstärkt
Medien- und Veranstaltungstechniker Andreas Grunewald die
Mannschaft des Dresdner Technikvermieters Creative Lighting.
Der 40-Jährige, der Maschinenund Anlagenmonteur lernte, konnte berufliche Erfahrungen u.a. bei
Messen und sammeln.
Der Aufsichtsrat der Procon
MultiMedia AG hat den 46-jährigen Diplom-Betriebswirt Jens
Zimmermann zum weiteren Vorstandsmitglied in den Vorstand
bestellt. Er verantwortet den nationalen und internationalen Vertrieb. Zimmermann verfügt über
langjährige Führungserfahrung.
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Rolf Andres
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DIN-Taschenbuch 342 – Veranstaltungstechnik 1
Theater-, Studio- und Hallentechnik
2. Auflage 2005, 664 Seiten, DIN A5, broschiert
Der Band konzentriert sich besonders auf den Bereich Bühnentechnik. Die 41 DIN-(EN)-(ISO)-Normen und Norm-Entwürfe enthalten Festlegungen für Tragwerke, klären Begriffe für beleuchtungstechnische Einrichtungen, formulieren Anforderungen für Podestarten, beschreiben die Grundlagen der Instandhaltung, legen
Kriterien für Zuschaueranlagen fest usw.
DIN-Taschenbuch 368 – Veranstaltungstechnik 2
Theater-, Studio- und Hallentechnik
1. Auflage 2005, 624 Seiten, DIN A5, broschiert
Die 52 aktuell-gültigen DIN-(EN)-Normen und Norm-Entwürfe decken drei veranstaltungstechnische Komplexe ab: sicherheitstechnische Einrichtungen,
Tontechnik und Beleuchtungstechnik. Die Dokumente spezifizieren Feuerwehrpläne für bauliche Anlagen, Sprühwasser-Löschanlagen, tontechnische
Anforderungen in Theatern und Mehrzweckhallen, Geräuschmessung, Scheinwerfer für Film, Fernsehen, Bühne und Fotografie u. a.
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Tagungsstätten müssen verschiedensten Anlässen genügen: Prüfen und nachweisen
lässt sich das mit der Tagungsstättennorm DIN 15906 – sie ist
in diesem Buch abgedruckt.
DIN-Taschenbuch 315 –
Akustik, Lärmminderung und
Schwingungstechnik 3
Messung der Geräuschemission von Maschinen
Die Sammlung stellt die Rahmennormen zum
Bestimmen des Schallleistungspegels, des
Emissions-Schalldruckpegels am Arbeitsplatz
sowie zur Angabe und Auswertung von
Geräuschemissionswerten zur Verfügung.
DIN-VDI-Taschenbuch 317 –
Akustik, Lärmminderung und
Schwingungstechnik 4
Geräuschimmissionen am Arbeitsplatz
Die hier abgedruckten Normen und Richtlinien
zu den im Werktitel genannten Bereichen helfen, Geräuschbelästigungen mitsamt negativen
Nebenwirkungen zu reduzieren. Denn: Je weniger Lärm, desto besser – und gesünder.
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Lichtwahrnehmung, -messung, -erzeugung, -lenkung und -anwendung in der
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Jürgen Flimms Inszenierung „Roméo et
Juliette“ das Bühnenbild komplett durch
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der in diesem Buch mit vielen Bildern und
kompetenten Texten beschrieben wird.
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Technical Standards for
Places of Entertainment
diverse Autoren
in englischer Sprache
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Model Regulations for Places of Entertainment. It offers advice on safe standards and good practice for all types
of entertainment premises.
Model National
Standard Conditions for
Places of Entertainment
This publication has been produced jointly by the ABTT, the
DSA and the LGLF to provide a
uniform standard for the safe
management of premises licensed for entertainment.
Lichttechnik
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jene, die mit Licht und Lichttechnik zu tun haben. Es bietet
Hintergrundinformationen, fundierte Lösungswege, Berechnungen und verrät zudem so
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Veranstaltungsmanagement und Recht
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Praxis des Riggings (mit CD)
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Rigging bedarf einer sorgfältigen Planung und Ausführung. Die Qualifikation der Beteiligten ist von
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begleitendes Werk zur Aus- und Weiterbildung.
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Die Kunst, eine Veranstaltung so zu gestalten, dass
die Teilnehmer sich öffnen und bereit sind, mitzunehmen, was man ihnen vermitteln möchte, will der
Autor dieses Buches an den Leser weitergeben.
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Alle Preise gelten inkl. 7 % MwSt. und zzgl. Versandkosten
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V.M
V.M
installationen
installationen
Im Bereich medizinischer Fort- und
Weiterbildungen ist die Telemedizin
seit langem ein fester Bestandteil. Live-OPs ermöglichen den Teilnehmern authentische Einblikke und einen direkten Dialog mit dem Untersucher
oder Operateur. LUXAV
ist mit Erfahrungen aus
über 500 Live-Übertragungen auf dem Gebiet der
Telemedizin europaweit
Marktführer. Mit dem
Hochleistungsprojektor
Roadie 25k kann die
qualitative Überlegenheit
der neuen HDTV-Endoskope – trotz Projektion auf Großleinwände – optimal zur Geltung
kommen. Technologie: Hochleistungsprojektor Roadie 2SK von Christie
Digital Systems
(25.000 ANSI Lumen,
3-Chip-DLPTMTechnologie, Auflösung
von 2048 x 1080 Bildpunkten (2K), Kontrastrate von 1500:1, digitales 10-bit
Processing) Thomas Brümmer, Leiter Marketing Service, Olympus
Deutschland GmbH: „Unsere
HDTV-Endoskope eröffnen der
endoskopischen Diagnostik neue
Möglichkeiten, die wir zuletzt den
Teilnehmern des EndoClubNord
2005 demonstrieren wollten.
Der Robert-Bunsen-Saal im Gelände von Adlershof con.vent wurde
zu Beginn diesen Jahres medientechnisch
komplett neu ausgestattet und diente bereits als Veranstaltungsort für Großereignisse wie dem
SPD-Parteitag und
der EU-Konferenz für
Growing Innovative
Companies. Die zunehmende Nutzung
für Veranstaltungen
mit mehreren hundert
Teilnehmern, machte
die Verwendung moderner Audio-Videotechnik
unumgänglich. BTL Veranstaltungstechnik
Berlin GmbH, übernahm
unter der Leitung von Ingenieur Bernd Voigt die
Planung und Installation.
Die Wahl fiel auf K.M.E.
Lautsprechersysteme der Prestige
Serie. Im Bühnenbereich wurden
Topteile QS 1122 und Subwoofer
CB 1181 eingesetzt. Um die Systeme nahezu unsichtbar in das Interieur des Saales einzugliedern, installierte man die Bässe unter der
Bühne. Die Topteile wurden an die
Bühnendecke montiert. QS 1122
können in Kombination mit CB
1181 als FOH für die Übertragung
von Musik, für DVD-Präsentationen
aber auch für Kinovorstellungen
verwendet werden. Zusätzliche QS
1122 zusammen mit Topteilen QS
2052 für eine klare Sprachwiedergabe kommen bei Betriebsversammlungen und Konferenzen zum
Einsatz. Das gesamte Beschallungssystem wird
zentral mit dem K.M.E. Digital Controller DAP 26 gesteuert.
Seit über 15 Jahren zählt
der Starlight Express in
Bochum zu den erfolgreichsten Musical-Produktionen. Der Klassiker von
Andrew Lloyd Webber ist
absoluter
Kult. Bei der
Erneuerung
des Lichtstellpultes für
die MovingLights verließ
sich Chef der
Beleuchtung Peter Lucassen wieder auf eine Anlage aus dem Hause Compulite. Eine Vector Blau
Konsole steuert die 19 Telescans
MarkIII und 11 Vari-Lite VL1000A.
Als Besonderheit lieferte Feiner
Lichttechnik bei dieser Installation drei DMX/TLS-Protokollkonverter für die Telescans. Das Telescan-Protokoll ist immerhin fast 20
Jahre alt.
Kürzlich war Soundlight für VW
im Hannover Airport tätig. Die LEDTechnik stammte von LEDsGO,
Salzgitter, die LED-Ansteuerung
und Programmierung schließlich
lag in den Händen von Soundlight,
Hannover. Insgesamt
wurden in dem Objekt
14 LED-Striplights 1
m RGB verbaut, 7
oben, 7 unten. Die optische Bestückung ist
mit Linsenaufsätzen 6
x 25 Grad für eine flächige Streuung ausgeführt. Für die stufenlosen Farbwechsel
sorgen 2 LED-Dimmerpacks 5024A-FG,
die zur Ansteuerung
von HochleistungsLED-Scheinwerfern
oder LED-Striplights
konzipiert sind. Durch
die „Direct-Drive“
Technologie wird eine
flickerfreie Dimmung
ermöglicht, und der
Verzicht auf Modulationsverfahren wir z.B.
Pulsweitendimmung (PWM) kommt
hier eindeutig der Störabstrahlung
zugute, die besonders in einer Umgebung wie einem Flughafen einen
kritischen Parameter darstellt: da
zeigt der LED-Dimmer 5024A in
vollem Umfang seine Stärke, weil
er keine Störungen erzeugen kann.
Es werde Licht – im Tempel
Der BAPS Shri Swaminarayan Mandir (Tempel) in Neasden,
London, feiert dieses Jahr sein 10. Jubiläum – im großen Stil.
Dazu wurde seine immensen Marmorsteinfassade mit
JTE PixelLine Installationen beleuchtet. Über 40 PixelLine units
wurden nach einem Plan arrangiert der vom Mandir’s Lighting Department designd wurde. Die Idee war dem Aussehen der Fassade
für die Feierlichkeiten das gewisse Etwas zu verleihen.
Der Mandir ist der größte Tempel außerhalb Indiens – fast 23
Meter breit, ca. 60 Meter lang und 21 Meter hoch. BAPS haben ihre Fassade schon vorher beleuchtet. Dieses Jahr wollten sie jedoch
LED Technik verwenden, nachdem sie von ihren „GeschwisterTempeln“ in Houston und Chicago inspiriert wurden, die permanente architektonisch intergrierte Beleuchtung bereits mit sehr guten Ergebnissen installiert haben. BAPS wollten auch Energie sparende Lichtquellen benutzen und zugleich mit High-End Technologie aufwarten... So fiel die Entscheidung auf PixelLine.
88
VPLT.Magazin.37
BAPS konsultierte Entec Lighting, ein Stammlieferant von
Mandir für spezielles Licht-Equipment. Adam Stevenson von der
Firma Entec empfahl ebenfalls PixelLines für das Fluten von großen Oberflächen und eine problemlose temporäre Installation in
der 35 PixelLines 1044er – die von der Industrie favorisierten LED
batten – und 10 von JTEs neuen PixelLines 110 ecs benutzt wurden. Die 110er wurden auf dem Boden auf dem Tempel-Perimeter
positioniert um die Front- und Seitenfassade zu beleuchten. Die
1044er werden genutzt, um die 7 Shikhars (Türme) zu bestrahlen
und die 6 Ghummats (Kuppeln) auf dem Dach. Das Arrangement
wurde mit 10 1044er auf dem Boden am Fronttor und Eingangsbereich komplettiert. Alles wird von Mandirs ETC 24/48 Lighting
Desk kontrolliert, eingestellt auf langsam laufende Farbfolgen, so
dass das weiße Gebäude jede Minute seine Farbe ändert.
VPLT.Magazin.37
89
V.M
V.M
recht
recht
Die Strategie zählt (1)
Was man über Freelancer wissen sollte
Rechtsanwalt Sebastian Pichel zu wichtigen
Regelungen, Urteilen und Gegenstrategien in Sachen
Steuer-, Wirtschafts- und Sozialversicherungsrecht
Dass Unternehmen im Bereich Veranstaltungstechnik Dienstleistungen
mit so genannten Freelancern erbringen, ist keine neue Sache.
Die Gründe für diesen Umstand sind jedoch mannigfaltig...
Wie jedes Jahr hat der Gesetzgeber auch für 2006 diverse
steuerrechtliche und wirtschaftsrechtliche Änderungen verabschiedet, zudem gab es in jüngerer Zeit Entscheidungen des
Bundesfinanzhofes und des Bundessozialgerichtes mit aktuellem
Bezug zur Veranstaltungsbranche. Auch wenn die große Bereinigung des Steuerrechts durch die große Koalition bislang ausgeblieben ist, so sind die einzelnen Regelungen für den Unternehmer
durchaus von Wichtigkeit. Die große Unternehmenssteuerreform
wird vermutlich im Jahre 2008 in Kraft treten. Die wichtigsten Regelungen und Urteile sollen hier aufgezeigt und evt. Gegenstrategien kurz erläutert werden.
Einkommensteuer
Eigenheimzulage und Arbeitszimmer im Wohneigentum
Wie vermutlich hinlänglich bekannt, wurde die Eigenheimzulage
nach längerer Diskussion abgeschafft. Diese Gesetzesänderung
betrifft den Unternehmer nur mittelbar, nämlich dann wenn er in
privat genutztem Eigentum ein Arbeitszimmer oder Büro unterbringt. Dieses muss nun nicht mehr von der zur Berechnung der
Eigenheimzulage herangezogenen Fläche abgezogen werden. Aber
Achtung: Eine steuerliche Falle besteht nach wie vor. Das Büro im
Wohneigentum kann unter Umständen zwingend Betriebsvermögen des Unternehmers werden. Die Folge daraus ist, das der bei einem späteren Verkauf der Wohnimmobilie der entstandene Gewinn
versteuert werden muss. Daher ist bei Planung eines Büros im Eigentum ein Steuerberater heranzuziehen, der Ausnahmen dieser
Regelung prüfen und erläutern kann. Ab 2007 werden die Kosten
für das häusliche Arbeitszimmer vermutlich ganz einem Abzugsverbot unterliegen. Dann wird es generell nicht mehr abzugsfähig
sein, weder bei den Werbungskosten noch bei den Betriebsausgaben des Unternehmers.
Kosten für die Steuerberatung Das Finanzamt wird nunmehr
Kosten für die Fertigung der Steuererklärung nicht mehr als
Sonderausgabe anerkennen. Diese Einschränkung gilt aber nur für
die Kosten der privaten Einkommensteuererklärung, der allgemeinen Steuerberatung z.B. in Erbschaftssteuerfragen und auch bei
bei der Feststellungserklärung bezüglich der Gewinne einer GbR.
Betriebliche Steuerberatungskosten und solche die mit anderen
Einkünften zusammenhängen, so z.B. die Ermittlung der Gewinne
aus einem Mietobjekt sind aber nach wie vor als Werbungskosten
oder Betriebsausgaben abziehbar. Insofern sollte drauf geachtet
werden, dass die Abrechnung des Steuerberaters klare Angaben zu
den einzelnen Positionen enthält.
Körperschaftssteuer
Pensionszusagen Wenn bei Kapitalgesellschaften, z.B. GmbHs
oder Aktiengesellschaften Pensionszusagen gemacht wurden und
diese dann in Rückstellungen eingeflossen sind, so müssen sie auf
ihre Übereinstimmung mit der neuen Rechtsprechung des Bundesfinanzhofes überprüft werden. Namentlich geht es um die Vereinbarung von Abfindungsregeln, die evt. schädlich sein könnten. Ein
Gang zum Steuerberater bei vorhandenen Pensionszusagen ist daher dringend geraten.
Ausschüttungen von Körperschaftssteuerguthaben Anteilseigner von körperschaftspflichtigen Unternehmen, wie z.B.
90
VPLT.Magazin.37
GmbHs oder Aktiengesellschaften haben Grund zur Freunde,
wenn bei ihnen Körperschaftssteuerguthaben bei der Umstellung
des Besteuerungsverfahrens vom Anrechnungs- auf das Halbeinkünfteverfahren entstanden sind. Diese können nun ausgeschüttet
werden, weil der Gesetzgeber das diesbezügliche Zahlungsverbot
endlich wieder aufgehoben hat. Das die vermutlich verfassungswidrige Praxis des Steuergesetzgebers nun aufhört sollte dem
Steuerberater bekannt sein und bedarf keiner weiterer Maßnahmen.
Unternehmen allgemein
Degressive Abschreibung Der Gesetzgeber hat beschlossen,
im Zeitraum der Jahre 2006 und 2007 als Investitionsanreiz die
Sätze der degressiven Abschreibung zu erhöhen. Die degressive
Abschreibung erlaubt es, im Gegensatz zur normalerweise verwendeten linearen Abschreibung jährlich den gleichen Wert vom
dann noch bestehenden Restbuchwert eines erworbenen Anlageguts, z.B. eines Computers, abzuziehen.
In den Jahren 2006/2007 ist es nunmehr zulässig statt wie bisher
20 % nun höchstens 30 % als degressiven Abschreibungssatz anzunehmen. Der Abschreibungssatz darf das dreifache der linearen
Abschreibung nicht überschreiten. Die degressive Abschreibung
darf nur bei Anschaffung von beweglichen Wirtschaftsgütern angewendet werden. Die degressive Abschreibung lohnt sich immer
dann wenn Wirtschaftsgüter mit einer langen Nutzungsdauer angeschafft werden. Näheres ist mit dem Steuerberater zu klären.
Bilanzierungspflicht Nicht verabschiedet, jedoch in der politischen Diskussion ist die Anhebung der Grenze der Plficht zur Erstellung einer Bilanz. Vermutlich wird nach einer Gesetzesänderung eine Bilanzierungspflicht erst ab einem Umsatz von 500.000
EUR statt wie bisher 350.000 EUR einsetzen.
Umsatzsteuer
Erhöhung des Steuersatzes Die geplante Erhöhung der Umsatzsteuer von derzeit 16 % auf 19 % zum 01.01.2007 wurde nun
verabschiedet und ist vermutlich bekannt. Es ist nach deren Verabschiedung durch den Bundestag auf Übergangsregelungen zu achten. Laufende Verträge wie z.B. Mietverträge sind anzupassen.
Erhöhung der Grenze der Ist- zur Sollversteuerung In der
Umsatzsteuer gilt grundsätzlich das Prinzip, das die Steuer dann
fällig wird, wenn die zu besteuernde Leistung erbracht wurde. Das
führt dazu, dass der Unternehmer Steuern abführen muss, welche
er selbst noch nicht einmal eingenommen hat. Da dieses vor allem
bei kleinen Unternehmen zu beträchtlichen Liquiditätsengpässen
führen kann, gibt es eine Ausnahmeregelung. Bislang kann bei
Umsätzen bis zu einer Grenze von 125.000 EUR ausnahmsweise
nach vereinnahmten Entgelten besteuert werden. Die Steuer wird
also erst fällig, wenn sie eingenommen wird. Nunmehr wird diese
Grenze auf 250.000 EUR angehoben. In Anspruch nehmen dürfen
diese Regelung allerdings nur Unternehmen, die keine Bilanz erstellen müssen oder Freiberufler. Es ist also nicht bilanzierenden
Unternehmen mit einer Umsatzgröße bis zu 250.000 EUR anzuraten, über den Steuerberater einen Antrag auf Ist-Versteuerung zu
stellen.
Fortsetzung folgt in der nächsten Ausgabe
Oft sind es einfach saisonbedingte Schwankungen der
Auftragslage, die eine kontinuierliche Beschäftigung eines Mitarbeiters ausschließen. Oder es stehen Aufgaben an, die nach einem
Spezialisten verlangen, der in der Kerntruppe nicht zu finden ist.
Nicht selten verlangt auch der Kunde nach einem bestimmten
Mann, den der Dienstleister dann kurzfristig engagieren muss.
In jedem Fall ist es wichtig, die richtige Beschäftigungsform für
den Mitarbeiter zu finden. Nennen wir diesen Findungsprozess
mal Statusfeststellung. Dafür sind einige Faktoren von Bedeutung.
Es müssen zwei Bereiche geklärt werden. Die steuerliche Seite sowie die Belange der Sozialversicherung.
Ein Mitarbeiter, der beim Finanzamt freiberuflich gemeldet ist,
sollte dies durch eine so genannte Unbedenklichkeitsbescheinigung seines zuständigen Finanzamtes belegen. Aus dieser Bescheinigung sollte hervorgehen, ob der Mitarbeiter mehrwertsteuerpflichtig ist oder nicht. Es könnte sich auch um einen Kleinunternehmer handeln. Diese sind nicht umsatzsteuerpflichtig.
Anmerkung: Hier sind für den Freiberufler Umsatzgrenzen zu
beachten. Übertreffen seine Einkünfte den aktuellen Schwellwert
für Kleinunternehmer, muss er ggf. für den gesamten Umsatz des
betreffenden Jahres die Umsatzsteuer nachentrichten, kann sie jedoch bei seinen Auftraggebern ggf. nicht nachfordern.
Ist also ein Mitarbeiter beim Finanzamt z.B. als freiberuflicher
Tontechniker gemeldet, besteht keine Veranlassung, ihm eine
Lohnsteuerkarte „abzuringen“. Die Tatsache, ob er ein Gewerbe
gemeldet hat, ist hierbei übrigens ohne Bedeutung! Der viel diskutierte Gewerbeschein hilft also nicht weiter.
Wenden wir uns der aus Auftraggebersicht spannenderen Seite
des Themas Statusfeststellung zu: der Sozialversicherung. Zum
Bereich Sozialversicherung gehören die Renten- sowie die Krankenversicherung. Die Themen Berufsgenossenschaft/Unfallversicherung und Arbeitslosenversicherung sparen wir hier bewusst
aus. Sie gehören jedoch eigentlich auch zu diesem Themenkreis.
Anmerkung: Nicht jeder sozialversicherungspflichtige Mitarbeiter ist auch krankenversicherungspflichtig.
Ob ein Mitarbeiter bzw. Auftragnehmer sozialversicherungspflichtig ist, kann hier nicht umfassend besprochen werden. Eines
sollte jedoch deutlich sein. Kann ein Mitarbeiter keine von der
BfA (heißt heute „Deutsche Rentenversicherung Bund“) ausgestellte Befreiung von der Sozialversicherungspflicht vorlegen, ist
zunächst davon auszugehen, dass der Mitarbeiter sozialversicherungspflichtig abzurechnen ist. Ob der Auftraggeber auch Krankenversicherungsbeiträge abführen muss, hängt von der Art der
Mitgliedschaft des Auftragnehmers bei seiner Krankenkasse ab.
Anmerkung: Die Pflicht, bei einer gesetzlichen Krankenversicherung Beiträge zu zahlen, erlischt nicht automatisch, weil eine
private Krankenkasse den betroffenen Auftragnehmer aufgenommen hat. Hier ist die jeweils aktuelle Beitragsbemessungsgrenze
zu beachten. Sie liegt aktuell bei 47.250,- Euro Umsatz/Jahr.
Leider gibt es insbesondere in unserer Branche mehr Spezialals Standardfälle. Gerade wenn man eine längerfristige Zusammenarbeit mit einem Mitarbeiter anstrebt oder diese zumindest
nicht ausschließen möchte, lohnt es sich natürlich, die für alle Beteiligten günstigste Lösung zu finden. Zu verschenken hat niemand etwas, und bei z.B. 10.000,- Euro Jahresumsatz mit einem
Freelancer liegt allein der Arbeitgeberanteil des Krankenkassenbeitrages bei ca. 700,- Euro. Die möchte man natürlich nur zahlen,
wenn es unbedingt notwendig ist. Dann allerdings sollte man es
auch tun, um Nachzahlungen oder Strafen bei etwaigen Betriebsprüfungen durch die Sozialversicherungsträger zu vermeiden.
Der VPLT hat der gesamten Veranstaltungsbranche mit
Schaffung der PDLT (Personaldienstleister für die Licht-, Ton- und
Veranstaltungstechnik) die Möglichkeit gegeben, sich kompetent
beraten zu lassen und Mitarbeiter auf Wunsch über die PDLT abzurechnen. Die PDLT ist ein zugelassenes Arbeitnehmerüberlassungs-Unternehmen und bietet bereits heute individuelle Lösungen für ihre jeweilige Abrechnungsproblematik.
Auf der prolight + sound 2006 ist die PDLT am VPLT-Pavillon (Stand J 80) in Halle 8.0 zu finden. Ansonsten: Tel. (02 21) 99
22 09 90 , [email protected] , www.pdlt.de
V.M
r ental
„Schuld“ an dem kreativen Gesamteindruck, den die Band immer wieder
hinterlässt, trägt seit Jahren Anton Corbijn,
der im Fall Depeche Modes nicht nur für
das Fotomaterial verantwortlich zeichnete,
sondern auch das Set Design und visuelle
Gesamtkonzept lieferte. Da zudem Depeche Mode immer offen für Experimente
und neue mediale Ideen waren, fühlte sich
Video Director Blue Leach von Anfang an
in seinem Element.
Auf Leach war man gestoßen, nachdem
man von seiner innovativen Arbeit mit
REM im letzten Jahr gehört hatte. Er und
Corbijn hatten die Idee, mit sechs vertikal
beweglich aufgehängten Leinwänden zu
arbeiten, jeweils drei davon im Portraitbzw. Landschaftsformat. „Je verrückter, je
besser“, erklärt Leach sein simples Konzept. „So kommt man der Musik am nächsten.
Seit 2001 wird die Band auf ihren
Touren bei allen visuellen Belangen von
XL Video begleitet. Des Fall, Projektmanager von „Touring The Angel“: „Ich bin
von Tour Director Lee Charteris gefragt
worden, ob ich mir vorstellen könnte, mit
ihm, Anton und Blue zusammen zu arbeiten – zu einem sehr frühen Zeitpunkt. Nur
so war es möglich, ihre Wünsche und die
einer Band wie Depeche Mode zufriedenstellend umzusetzen.
Dazu verwendet er u.a. vier Sony D50 Kameras, zwei im Graben und zei im FOHBereich. Da die gesamte Show videobasiert ist und zusätzlich ständig weitere Effekte eingespielt werden, hat man alle
Hände voll zu tun. Leach „schneidet“ die
Show an einem GV Kayak Mixer/Switcher
und nutzt dabei fast alle zur Verfügung stehenden technischen Features des Geräts.
Weitere kleine Infrarotkameras sind auf
den großen Geräten bzw. etwa am Mikrofonständer von Martin Gore befestigt und
sorgen für weitere Effekte.
Touring The Angel
Dass „Touring The Angel“ dieses Jahr Maßstäbe setzen würde,
war klar, schließlich war kein Geringerer als Depeche Mode
unterwegs. Doch visuell kannte man diesmal kaum Grenzen.
Die sechs Leinwände bestehen alle aus ILite 12 LED Panels von Barco und werden
von Eugene Benavidez kontrolliert. Angesteuert werden sie von drei Magic DVEs
von Dataton. Alastair MacDiarmid von XL
Video schließlich kontrolliert, bearbeitet
und programmiert das umfangreiche Datenmaterial inklusive des gesamten Videoarchivs der Band und produziert daraus letztendlich die „brauchbare“ Show. Corbijn
lässt seinen Mitarbeitern dabei größtmögliche Freiheit bis hin zu Experimenten während der Shows – live, im wahrsten Sinne
des Wortes.
Schließlich nutz Corbijn für die Show eine von ihm konzipierte Aluminiumkonstruktion bestückt mit drei „Letterbox“ Barco O-Lites, auf die er während der gesamten Show Lauftext sowie einige kleine Bilder sendet.
Die beiden Kameras im Graben werden
von Jon Shrimpton und Robert „Wicksy“
Wick sowie Bildschirmtechniker Oliver Derynck bedient; die beiden FOH Kameras
steuern Rigger Brian Collins und Head Carpenter Frankie Fucuile. Zur Produktion gehören außerdem noch Production Manager
Tony Gittins, „Hells Bells“ Smith und Production Director Lee Charteris. Lichtdesigner ist Paul Normandale, Lichtdirektor Fraser Elisha, FOH Sound Engineer Maurizio
Gennari und Herr der Monitore ist Sarne
Thorogood.
Am bodenständigsten in diesem ganzen Spektakel ist die Band selbst: Depeche Mode liefern seit Jahren Alben und
Auftritte auf hohem musikalischen Niveau
ab, ohne allerdings Trends zu setzen. Angesichts einer ausverkauften Tour mit diversen
noch anstehenden Stadienkonzerten weltweit und einem derartigen technischen Aufschlag im Rücken, ist das auch nicht notwendig:
Depeche Mode müssen weder sich noch
sonst jemandem noch irgend etwas beweisen.
SETLIST DM 2006
A Pain That I’m Used To
John The Revelator
A Question Of Time
Policy Of Truth
Precious
Walking In My Shoes
Suffer Well
Macro
Home
I Want It All
Sinner In Me
I Feel You
Behind The Wheel
World In My Eyes
Personal Jesus
Enjoy The Silence
SB/A Question Of Lust
Just Can’t Get Enough
Everything Counts
Never Let Me Down
Good Night Lovers
92
VPLT.Magazin.37
V.M
V.M
rental
94
rental
CRAZY TOUR 06
FESTSPIELE
KIRCHENWEIHE
Location: Deutschland
Company: Cadenbach Acoustics
Specification: Das „Feuerwerk der
Turnkunst“ belegte eine Hallengröße
von bis zu 8000 Sitzplätzen, insgesamt
12 Städte zwischen Kiel und Berlin in
18 Tagen, dabei 21 Shows mit ca.
100.000 Besuchern. Und bei jedem
Aufbau nur 4 Stunden Zeit vom Roll-in
bis zum Sound- und Lichtcheck – eine
Herausforderung für jeden Produktionsleiter. Umgesetzt u.a. durch eine Line
Array System von Cadenbach.
Personnel: Hartmut Welzel (Produktionsleiter), Andrew Michael Pratt
(Lichtdesign), André Flaßpöhler (Licht
Operator, Theo Nowatzki (Rigging)
Location: Bregenz
Company: Feiner
Specification: Im Festspieljahr 2005
wurden zum ersten Mal zwei Compulite
Vector/Blau Lichtstellpulte zur Programmierung der Oper im Festspielhaus eingesetzt. Auf der Seebühne kamen für die Oper „Der Troubadour“
von Giuseppe Verdi ebenfalls zwei bereits vorhandene Compulite Sabre Konsolen zur Steuerung der Beleuchtung
zum Einsatz. Christian Steinschaden
zeigte sich begeistert: „Neue Funktionen wie Color-Picker erleichtern die
Arbeit immens!“
Personnel: Christian Steinschaden
(Festival-Operator)
Location: Frauenkirche, Dresden
Company: Neumann & Müller
Specification: Die Weihe der neu
errichteten Frauenkirche in Dresden
lockte 1800 Gäste in das Gebäude. Vor
den Portalen verfolgen über 100.000
Bürger auf drei LED-Wänden mit insgesamt 90 Quadratmeter Fläche dieWeihe. Über 600 (!) Journalisten waren
akkreditiert. Das Dresdner Team von
Neumann&Müller wurde als Generalunternehmen für die technische Planung sowie Beschallung, Beleuchtung,
Videotechnik, den Dekobau und Bühnenbau engagiert.
Personnel: Jörg Bernhardt, Steffen
Schlupp (Prohektleiter)
SKI-EVENT
NOBELPREIS
ANNETT LOUISAN
Location: Kitzbühel, Deutschland
Company: Riedel Communications
Specification: Immer eine Schau:
das Kitzbühler Hahnenkamm-Rennen.
Riedel Communications trug mit seiner
Technik zum störungsfreien Ablauf des
Skiweltcup-Wochenendes bei.
Der Kommunikationsspezialist hatte
über 200 Funkgeräte und zwei FunkRepeater am Kitzbüheler Horn im Einsatz und sorgte mit einer 2MBit-Standleitung für die IT-Anbindung der Redaktion. Neben Kommunikation und Datenservice war Riedel auch für den Video-Link zu den Onboard-Kameras der
Red Bull AirRace Flugshow verantwortlich.
Location: Stockholm, Schweden
Company: Wireless Solutions
Specification: Highlight des Jahres:
das Nobelpreisbankett. Unter den Besuchern waren diesmal u. a. das schwedische Königspaar, insgesamt rund 1400
Gäste. Wichtig: die Beleuchtungs- und
AV-Ausrüstung. Die Ansteuerung der
Scheinwerfer erfolgte via W-DMX-Sender und -empfänger. Spectra – bekannt
für ihre innovativen Konzepte – setzte
SGMs neueste Giotto Synthesis 700
Moving Lights, Barco R18 Beamer und
dazu ein funkgesteuertes DMX-System
von Wireless Solutions ein.
Personnel: Ola Melzig (Produktionsleiter)
Location: Deutschland
Company: Camco/Nexo
Specification: Bereits zum zweiten
Mal ist Annett Louisan mit Ihrer Band,
die bis auf eine elektrische Orgel nur
mit akustischen Instrumenten spielen,
auf Tour in Deutschland. Bei beiden
Touren wurde diese besondere Stimme
mit Camco und Nexo in die Hallen getragen. Das Paderborner Unternehmen
“Sound Linear GmbH” wurde mit dem
Konzept sowie der Realisation der
Beschallung für beide Touren beauftragt.
Personnel: Kalle Hogrefe, Sascha
Merle (Produktionsleitung Ton), Peter
Schneekloth (Tontechnik)
VPLT.Magazin.37
Olympic Spirit
Auf dem „Medals Plaza“ in Turin entstand zur
Winter-Olympiade eine beachtliche
Bühnenkonstruktion: der Silver Dome.
SMOKE
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15 Jahre No.1...
Die „Medals Plaza“ war als Zentrum der
Olympia-Aktivitäten im offiziellen Austragungsort Turin gedacht. Die eigentlichen
Wettkampfstätten waren ja über die Wintersportgebiete rund um die Metropole verteilt,
jedoch gab es dort jeweils keine geeigneten
Faszilitäten für größere Feierlichkeiten wie
zum Beispiel die Medaillenverleihungen.
So wurde also ein beliebter Platz im Herzen Turins kurzfristig umfunktioniert und in
„Medals Plaza“ umgetauft. Rund 10.000 Besucher fanden dort Platz, um die Auftritte
der Sieger zu verfolgen und einem umfangreichen Rahmenprogramm mit Live-Bands
und Fernsehübertragungen zu lauschen.
Den Zuschlag für einen gewaltigen Bühnen-„Backdrop“ bekam G-Lecs italienischer
Rental-Partner Musical Box. Dieser Backdrop bestand aus 220 qm transparenten GLec Phantom Frames, die nur an den Außenseiten jeweils von einer Panasonic Video
Wall unterbrochen wurden.
Dabei traf das hohe Gewicht der im Vergleich zu der gewaltigen G-Lec-Fläche eigentlich kleinen Video Walls die verantwortlichen Bühnenbauer relativ unvorbereitet
und führte zu erheblichem Mehraufwand
und letztlich auch Ablastung der Konstruktion durch Abhängen diverser Scheinwerfergruppen. Sicherheit wurde bei allen notwendigen Umbauten allerdings groß geschrieben, und so war auch die Arbeit der italienischen Rigging-Crew stets vorbildlich – einschließlich Absturzsicherung und Arbeitshelmen.
Vor besondere Herausforderungen stellten die Crews noch zwei weitere Umstände:
Zum einen wurde das Thema „Sicherheit“
auch von Showtechnik-fremden Mitwirkenden groß geschrieben: Nach Fertigstellung
der Aufbauarbeiten hatten alle Techniker
zwangsweise einen halben Sonntag „off“.
Die italienische Polizei räumte das gesamte
Gelände und durchsuchte jeden Winkel. Danach ging es nur noch durch flughafenähnliche Sicherheitseinrichtungen (Zitat: „Jedes
mal Jacke aus, alles röntgen, Rechner und
Kamera einschalten, Abtasten...“) zum Arbeitsplatz.
Zum anderen machte das winterliche Wetter (bei einer Winter-Olympiade nicht ganz
überraschend) dem Open-Air-Aufbau gelegentlich recht stark zu schaffen. In der ersten
und zweiten Aufbaunacht gab es jeweils 20
cm Neuschnee, der dann außerordentlich
schnell wieder abtaute, was zu Schwimmbad-ähnlichen Wasserverhältnissen unter der
Bühne führte und daher besondere Anforderungen in Sachen Kabelverlegung stellte.
Bespielt wurde die Wand mit Medien aller
Art, zum Beispiel mit internen Animationen,
Video-Input für Catalyst und einer custommade Maschine. Die visuellen Ergebnisse
waren weltweit zu sehen und sprachen für
sich.
Die Grundkonstruktion des „Silver Dome“,
eine Mischung aus Stahl und Aluminium, lieferte
Ital Stage. Dabei kamen u.a. S52SV, S36R und
B100RV Trusses von Prolyte zum Einsatz.
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Innovation geht.
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95
V.M
rigging
Atmosphärisch und betont textil
3500 Quadratmeter Luxusteppich verwandelten die Berliner UllsteinHalle für eine Nacht in einen glamourös barocken Party-Palast. Vorwerk,
Ausrüster der 41. „Goldenen Kamera“, zeigte sich zufrieden.
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Gesucht: Talente
Zielgruppe: Veranstaltungstechniker
Arbeitgeber: ROBINSON
Attraktive
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Amphietheater unterm
Sternenzelt Faszinierende
Shows, jeden Abend
neue Höhepunkte.
Bei ROBINSON hat jede
Clubanlage ihr eigenes
Theater.
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aller Altersstufen, Eltern mit
Kindern, Singles mit
Kindern, Singles, Paare.
Gesundheitlich angeschlagen, aber gut
gelaunt: Rudi Carell (Lebenswerk); Kai
Pflaume mit der Frauenband Pussy Cat
Dolls (Pop International); Schauspielerin
Christiane Paul
Die Farben Schwarz, Rot, Gold prägen nicht nur das Banner
über der Hauptstadt, es waren auch die bestimmenden Farben bei
der 41. Verleihung der Goldenen Kamera im Januar 2006 in Berlin. Auf einem leuchtend roten Gala-Teppich mit goldenen Logos
präsentierten sich in diesem Jahr wieder zahlreiche Stars und
Sternchen in festlichem Abendkleid oder klassisch schwarzem
Smoking.
Der traditionelle Rote Teppich, eine exklusive Sonderanfertigung, wurde auch für die diesjährige Veranstaltung von den Vorwerk Teppichwerken in Hameln gefertigt. Damit gehört das Familienunternehmen Vorwerk zum zweiten Mal in Folge zu den Ausrüstern der prominent besetzten Filmpreisverleihung.
Der große Erfolg des Gestaltungskonzeptes aus dem vergangenen Jahr veranlasste die Veranstalter der Goldenen Kamera
auch für die 41. Gala auf viel Atmosphäre, durch stilvolle und betont textile Dekoration zu setzen. Der Innenraum der sonst eher
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schlichten Ullstein-Halle der Axel-Springer AG wurde dazu für eine Nacht in einen festlichen Prachtsaal mit barocken Stilelementen
verwandelt. Helle, textile Wandbehänge, mit Stoffen verkleidete
Lichtsäulen, und von weißen Hussen bedeckte Stuhlreihen bildeten einen spannenden Kontrast zu spiegelglänzenden, dunklen Tischen und dem raumbestimmenden schweren Velours-Teppichboden, der in tiefem Bordeaux-Rot dem Ambiente einen erhabenen
Charakter verlieh.
Für den gesamten Veranstaltungsbereich wurden mehr als
3500 Quadratmeter eigens für die „Goldene Kamera“ hergestellte
Teppichböden verlegt. Zum Einsatz kam die hochwertige und besonders strapazierfähige Vorwerk Objekt-Qualität „Forma“ mit einer speziellen Rückenbeschichtung, die dem Teppichboden gute
Selbstliegeeigenschaften verschafft. Für den traditionellen Roten
Teppich wurde der Vorwerk Objektvelours „Forma design“ mit einem Sonderdruck verlegt.
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Neulich, in der Arena
oder: wie aus einem Spaziergang eine Expedition wird. Es versprach, ein
entspannter Job Mitte Dezember 2005 zu werden... von Christopher „Chrickel“ Diedrich
Die Location ist eine Lounge in einer der in den letzten Jahren
wie Pilze aus dem Boden schießenden Arenen. Der Plan klingt einfach: Ein bisschen Alu reinzimmern, eine Handvoll Movinglights
rein, ein schickes Pult und damit ein bisschen Weihnachtsfeier für
ein großes deutsches Industrieunternehmen machen. Im Kopf grob
die Zeiten überschlagen: in drei bis vier Stunden müsste alles spielen, eine halbe Stunde programmieren und ab an die Hotelbar. So
fuhr ich mit großer Vorfreude über einen kleinen Spaziergangsjob
zum Jahresende in die große Stadt.
Beim Entladen schneit es wie verrückt – das Material wird
reichlich nass. macht nix – sind ja Cases drum. Beim Reinschieben
in die Lounge kommt sehr schnell ein Security herbeigeeilt und
macht uns auf den guten Teppich mit dem Logo des hier ansässigen Fußballvereins aufmerksam. Brav schieben wir die nassen Cases um den Teppich herum.
In der Lounge angekommen, geht es zügig zum Aufbau des Rigs
über. Dass das teure Parkett geschont wird, ist ja selbstverständlich, jedoch wird man bei jedem neu angesetzten Stück nochmals
freundlich darauf aufmerksam gemacht. Als man so richtig schön
am Dengeln ist, kommt ein freundlicher Mitarbeiter der Arena auf
uns zu und teilt uns mit, dass wir ab und zu 20 Minuten Pause machen müssen.
Mitnichten ist es so, dass er sich Sorge um unsere Arbeitszeit
oder gar um unsere Belastung macht – nein, in dieser (für unsere
Veranstaltung reservierten Lounge) ist noch ein „kleines“ Abteil
mit Paravans abgegrenzt, worin eine andere Veranstaltung läuft.
Diese ist eine Roadshow eines großen deutschen Automobilherstellers, die einem ausgewählten Publikum in diesem Abteil eine
neue Felge (samt dem zugehörigen Sportwagen) präsentieren
möchte.
Leicht irritiert halten wir die Zwangspausen ein. Nach der
ersten Unterbrechug wird kurz weiter gearbeitet, bis der freundliche Herr mal wieder vorbeischaut und uns auf weitere Zwangspausen aufmerksam macht. Der Automobilhersteller nutzt natürlich
die Gelegenheit, auch weitere Präsentationen zu machen. Nun werden die Anforderungen an unsere Pausen wirklich interessant:
Wir möchten doch bitte in Abständen von anderthalb Stunden
einen Gang zwischen Eingangstür der Lounge und Zugang zum
Stadioninnenraum freihalten und auf Ordnung achten. Weiterhin
ist gewünscht, dass weder Nebel noch wackelnde Movinglights in
dieser Zeit zu sehen sind. Dass zu diesem Zeitpunkt Stille herrschen soll, muss man wohl nicht noch gesondert erwähnen.
In dieser Zeit gehen nämlich die besonderen Kunden mit ihrem
Präsentator durch die Lounge in den Innenraum des Stadions, um
dort in hochpreisige Fahrzeuge zu einer Probefahrt einzusteigen.
Also müssen auch unsere mitgebrachten Citycolours warten,
womit wir den Stadioninnenraum illuminieren möchten. Nicht,
daß da Cases herumstehen, wenn die tollen Autos durch das für
uns reservierte Stadion fahren oder gar die betuchten Probefahrer
geblendet werden.
Zu allem Überfluss musste unser Groundsupport auch
noch so gebaut werden, dass der Sportwagen aus dem oben erwähnten Abteil auch noch herausgefahren werden konnte. Durch
diese unwillkommenen Unterbrechungen hatten wir ein geringfügiges Delay von nur ca fünf Stunden. Die Citycolours wurden
dann in völliger Dunkelheit und bei starkem Schneefall aufgebaut.
Hier manifestierte sich auch die Qualität der zugemieteten
Stromverteiler und DMX-Leitungen - nach nur zwei Stunden Reparatur lief alles einwandfrei.
Der größte Spaß kam dann gegen 19.00 Uhr auf, als ein neuer
Mitarbeiter der Halle auftauchte: Elegant in Anzug und Trenchcoat
gekleidet, stellte er sich als „Technischer Leiter“ vor und fragte in
bestimmtem Ton danach, wer uns denn beaufsichtigt. Verwundert
ob der plötzlichen Aufsichtspflicht fragten wir nach dem Grund
seiner Frage. Nahezu barsch bekamen wir die Ansage, dass wir ja
auch langsam zum Schluss kommen müssten, da hier „alles um
20.00 Uhr abgeschlossen und abgeschaltet wird“.
Ein Hinweis auf unser Delay, das zweifelsohne durch die organisatorische Glanzleistung der Halle zustande kam, machte ihn nur
noch erregter und somit unfreundlicher. Erst ein Gespräch mit unserer Agentur und ein darauf wohl folgendes Gespräch mit seinem
Vorgesetzten konnte die Lage entspannen: Wir durften arbeiten,
solange wir wollten.
Eine Nachfrage bei den wirklich freundlichen Herren der Security ergab übrigens, daß es sich bei diesem Kollegen mitnichten
um den Technischen Leiter, viel eher um einen der mannigfaltig
vorhandenen Hausmeister handelte...
Inzwischen ist übrigens der eingangs erwähnte Teppich völlig
verschmutzt – von Fußabdrücken der Kundschaft des Automobilherstellers: Vor der Türe ist nämlich eine große Baustelle und überall Matsch. Naja, zum Glück waren es nicht unsere Cases.
Am nächsten Tag, dem Tag der Veranstaltung, kam der
Wunsch auf, im Eingangsbereich (außen) noch ein paar Lampen
aufzustellen. Gesagt, getan: Lampen stehen. Aber Strom...?!
Nichts zu finden. Die Lösung war dann ein vom Hallenelektriker
missmutig herausgerücktes, 200 Meter langes Kabel, das wir im
Innenraum des Stadions aufstecken durften. Nur drei Stunden später leuchteten auch diese vier Lampen.
Die Veranstaltung konnte zum Glück pünktlich beginnen
und verlief – selbstverständlich – zur vollsten Zufriedenheit des
Kunden. Der Abbau wurde jedoch ähnlich interessant wie der Aufbau:
Die Citycolours aus dem Innenraum wurden diesmal direkt vom
LKW an einer der Zufahrten abgeholt. Kaum ist die Ladebühne
unten, kommt ein älterer Herr in seinem siebener BMW und lamentiert, daß er jetzt da durch muss. Ein freundlicher Hinweis auf
die zahlreichen anderen Möglichkeiten zur Ausfahrt blieb unbeachtet. Also, LKW weg, BMW raus, LKW hin. Es musste ja so
kommen: keine zehn Minuten später kommt seine Gattin, ebenfalls in einem PKW Marke „Schlachtschiff“ an und des Hickhack
geht von vorne los. An dieser Stelle sei erwähnt, dass zwischen
LKW und Tunnelwand noch ca. drei Meter Platz waren. Das Angebot, daß wir der Dame das Auto herausfahren und sie sich draussen
wieder reinsetzt wurde mit dem Kommentar „nein, das passt
nicht“ dankend abgelehnt. Also wieder LKW raus...
Jetzt fährt der LKW wieder vor den Eingang, um das Material
aus der Lounge zu laden. Eingang? Just in diesem Moment wird
damit begonnen, die Baustelle zu erweitern, indem der gesamte
Strassenbelag vor dem Eingang mit schwerem Gerät restlos beseitigt wird...
Auf der Heimreise, natürlich bei starkem Schneefall, muss ich
mehrere Staus umfahren und benötige satte fünfeinhalb Stunden
für eine Strecke, die ich normalerweise in zweieinhalb fahre. Ist ja
kein Problem, wenn man in den letzten zwei Nächten zusammen
auf sechs Stunden Schlaf kommt.
Endlich zu Hause, wird schnell noch die Rechnung geschrieben
und verschickt, jetzt ist das berufliche Jahr wirklich vorbei. Auf
das Geld warte ich noch heute...
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