"Der Gemüsebau" Zeitschrift 5 / 2012

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"Der Gemüsebau" Zeitschrift 5 / 2012
5. Oktober 2012 · Nr. 5 Schweizerische Fachzeitschrift der Erwerbsgemüseproduzenten/Revue suisse spécialisée du maraîcher professionnel
der
Gemüsebau
le maraîcHer
ichnis
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z
r
e
v
n
quelle
Bezugs fournisseurs
es
Index d
Schwerpunkt
Verarbeitungsgemüse
Vertragsanbau beim
Verarbeitungsgemüse
bewährt sich
Seite 6
Dossier spécial
légumes de transformation
La culture sous
contrat de légumes
de transformation
fait ses preuves
Page 10
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5/2012 – 5. 10. 2012 – der Gemüsebau / Le maraîcher
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der Gemüsebau/Le maraîcher – 5/2012 – 5. 10. 2012
ImprEssum
Schweizerische Fachzeitschrift der
Erwerbsgemüseproduzenten
Revue suisse spécialisée du maraîcher professionnel
auflage / Tirage
WEMF beglaubigt: 2663 Exemplare
Zielversand: 77 Exemplare
Accredite auprès de REMP: 2633 exemplaires
Distribution qualifiée: 99 exemplaires
7 Ausgaben pro Jahr/74. Jahrgang
7 publications par an/74e année
Herausgeber / Editeur
Verband Schweizer Gemüseproduzenten (VSGP)
Union maraîchère suisse (UMS)
Tel. 031 385 36 20, Fax 031 385 36 30
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Inserateakquisition und Fakturierung
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Der Gemüsebau / Le Maraîcher
Dammweg 9, Postfach 5635, 3001 Bern
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publikationsorgan
des Verbandes Schweizer Gemüseproduzenten
Organe de publication
de l’Union maraîchère suisse
redaktion und produktion / Rédaction et production
David Eppenberger, Journalist BR,
Assistentin: Barbara Gafner, VSGP
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Übersetzungen / Traductions
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adressänderungen
Changements d’adresse
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Fr. 56.– für Nichtmitglieder
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abdruck unter Quellenangabe gestattet
Reproduction autorisée avec indication de la source
Nächste Nummer / Prochain numéro: 16. 11. 2012
Inserateschluss / Clôture d’insertions: 2. 11. 2012
3
Hannes Germann
Präsident VSGP
Président UMS
preise unter der schmerzgrenze
Trotz ziemlich gesunder Marktlage sind viele Gemüseproduzenten in diesem Jahr unzufrieden. Sie beklagen den anhaltenden Preisdruck. Migros
gibt als Grund für die angezogenen Daumenschrauben den schlechten
Geschäftsgang im letzten Jahr an. Tatsächlich ist die Situation für die beiden Grossverteiler nicht einfach, gerade in Anbetracht des zunehmenden
Einkaufstourismus. Ob es die richtige Taktik ist, sich von der Rappenspalterei der Harddiscounter anstecken zu lassen, sei einmal dahin gestellt.
Die Lieferanten gegeneinander auszuspielen ist in einem freien Markt
zwar legitim. Spätestens aber, wenn Schweizer Qualitätsgemüse unterpreisig angeboten wird, stimmt etwas nicht mehr. Dabei muss sich die
Branche auch an der eigenen Nase nehmen: Solidarität scheint mittlerweile für einige zum Fremdwort geworden zu sein. Ein paar wenige
Querschläger, die ihre Produkte fast schon zu Dumpingpreisen anbieten,
reichen aus, um das Preissystem ins Trudeln zu bringen. Darunter leidet
dann die ganze Branche. Der Verband wird in den nächsten Wochen
erneut das Gespräch mit den Abnehmern suchen. Wir können ausserdem
nicht mehr, als an die Gemüseproduzenten zu appellieren, sich solidarisch zu zeigen. Sonst werden langfristig alle zu den Verlierern gehören.
Les prix ont passé sous le seuil
du supportable
Malgré une situation plutôt saine sur le marché, de nombreux maraîchers
sont mécontents cette année. Ils déplorent la pression persistante sur les
prix. Pour expliquer ce tour de vis, Migros avance la mauvaise marche des
affaires au cours de l’année précédente. La situation des deux grands distributeurs est effectivement difficile, notamment au regard de l’important
tourisme d’achat. On peut néanmoins se demander si c’est une bonne
idée de se laisser contaminer par la pingrerie des discounters.
S’il est légitime de mettre en concurrence les fournisseurs sur un marché libéralisé, il convient de tirer la sonnette d’alarme lorsqu’on voit que
les légumes suisses de haute qualité sont vendus au-dessous de leur prix.
La branche doit néanmoins s’en prendre à elle-même: la solidarité semble être devenue un mot étranger pour certains producteurs. Les quelques
fossoyeurs du système qui proposent leur marchandise presque à des
prix de dumping mettent en péril tous les prix, ce dont souffre la branche
entière. Ces prochaines semaines, l’UMS essaiera de nouveau de discuter
avec les acheteurs. Pour le reste, nous ne pouvons qu’en appeler à la solidarité des maraîchers. Sinon, nous serons tous perdants à long terme.
4
5/2012 – 5. 10. 2012 – der Gemüsebau / Le maraîcher
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der Gemüsebau/Le maraîcher – 5/2012 – 5. 10. 2012
5
scHwErpunkt / dossIEr spécIaL
6
Vertragsanbau beim Verarbeitungsgemüse bewährt sich
6
La culture sous contrat de légumes de transformation
fait ses preuves
9
Anbauflächen für Dörrbohnen von China
in die Schweiz zurückgeholt
10
Rapatriement de surfaces de haricots secs de Chine en Suisse
15
Tiefgekühlter Blumenkohl aus der Schweiz hat sich etabliert
16
Le chou-fleur congelé suisse a fait sa place
17
Götz Rehn: «Gemüse ist ein Schlüsselsortiment»
18
Görz Rehn: «Les légumes sont un élément clé de l’assortiment» 19
18
aktuELL / actuaLIté
28
Prüfung von Tomatenunterlagen auf Resistenz
gegen Colletotrichum coccodes
20
Examen de porte-greffes de tomate sur leur résistance
au Colletotrichum coccodes
27
Hafer anstatt Diesel: Unkraut hacken mit Arbeitspferden
28
Remplacer le diesel par de l’avoine
29
Sortenneuheiten für die Anbausaison 2013
30
Inserentenverzeichnis / Index des annonceurs
32
Nouvelles variétés pour la saison 2013
33
Fruit Logistica 2013
34
VEranstaLtunGEn / FormatIon
Wohin führt der Weg bei den Salaten?
Preisdruck: Wer trägt die Schuld?
38
Pression sur le prix – à qui la faute?
46
Kurzinfo / Info en bref
40
Ausschreibung Weiterbildungsseminar für Betriebsleiter
43
In der Heftmitte Bezugsquellenverzeichnis
Liste des fournisseurs encartée
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Ausschreibung Weiterbildungsseminar
für Frauen aus der Gemüsebranche
45
Blick zurück / Ça s’est passé autrefois
46
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36
6
scHwErpunkt
5/2012 – 5. 10. 2012 – der Gemüsebau / Le maraîcher
Vertragsanbau beim Verarbeitungsgemüse bewährt sich
Die wichtigsten Verarbeitungsgemüse werden in der Schweiz seit
Jahren im Vertragsanbau produziert. Dieser sorgt trotz Preisdruck
für relativ klare Verhältnisse.
david Eppenberger, redaktor «der Gemüsebau»
D
ie Anbauer von Verarbeitungsgemüse haben gute Jahre mit in einzelnen Regionen sehr hohen Erträgen
hinter sich. Das führte besonders im letzten Jahr zu vollen Lagern bei den Abnehmern. Die Verarbeitungsfirmen reagierten
deshalb mit teilweise starken Kürzungen
der Vertragsanbauflächen in diesem Jahr.
Auch heuer sollen bereits im August erste
Bohnen gemulcht worden sein, weil das
Plansoll offenbar schon erfüllt war. Der
stagnierende Absatz von Konservengemüse macht die Angelegenheit nicht besser.
Mancher Vertragsproduzent kommt so ins
Grübeln und fragt sich, ob er bei Erträgen
von 4000 Franken pro Hektare Erbsen nicht
besser auf eine andere Kultur setzen soll,
wie beispielsweise Körnermais. «Viele Pro-
duzenten träumen heute noch von 5000
Franken und mehr Ertrag bei den Erbsen»,
sagt Daniel Habegger, Präsident der Pflanzer-Vereinigung Surbtal und Umgebung
im Aargau. Heute wäre es bereits schön,
auf 4500 Franken zu kommen. Trotzdem
«Viele träumen heute noch
von 5000 Franken und mehr
Ertrag bei den Erbsen.»
daniel Habegger, Präsident der Pflanzer-Vereinigung
Surbtal und Umgebung
sei der Anbau von Verarbeitungsgemüse
gerade für Ackerbaubetriebe immer noch
interessant. «Diese können damit vor oder
nach ihrer Hauptkultur ein zusätzliches
Einkommen generieren.» Der Anbau von
Verarbeitungsgemüse beispielsweise vor
Getreide habe auch fruchtfolgetechnisch
Vorteile, so Habegger. Doch tatsächlich
könne es bei Kulturen wie Bohnen und
Erbsen mit der Rentabilität eng werden,
vor allem wenn sie intensiv bewässert werden müssten.
stabile Verhältnisse
Der Anbau von Verarbeitungsgemüse ist
aus historischen Gründen fest in den Händen von Aargauer und Ostschweizer Gemüseproduzenten. Zusammen bauen sie
zwei Drittel der gesamten Schweizer Anbauflächen an. Die Marktverhältnisse sind
aufgrund der zwischen den Produzenten
und den Verarbeitern jedes Jahr neu ausgehandelten Verträge seit Jahren relativ
stabil. Natürlich bereiten die billigen Importe Sorgen und der Preisdruck im Detailhandel betrifft auch die Verarbeitungsgemüseproduzenten. Migros setzte in den
letzten Jahren bei den Konservengemüsen
erfreulicherweise wieder mehr auf Schweizer Ware. «Nachdem der Absatz im Vorjahr
leicht zurück gegangen ist, verkauften wir
in diesem Jahr wieder mehr Konservengemüse», sagt Migros-Sprecherin Monika Weibel auf Anfrage. Bis jetzt bekennen
sich die Abnehmer und Verarbeiter zur
Schweizer Produktion. In den letzten beiden Jahren konnten die Vertragspreise gehalten werden. Habegger hofft, dass das
so bleibt: «Bei den Bohnen ist für Preisabschläge schon fast kein Fleisch mehr am
Knochen.» Für Bewegung sorgt zudem die
Verarbeitungsfirma Verdunova aus dem St.
Galler Rheintal, die neben den grossen drei
Verarbeitungsfirmen Louis Ditzler, Frigemo und Hilcona mittlerweile zu einem
relevanten Markt-Player geworden ist. Mit
der Mitgliedschaft von Verdunova bei der
SCFA (Swiss Convenience Food Association) sollten sich die Gemüter nun aber wieder beruhigen.
Vertragsanbau als Erfolgsstory
Gelassen betrachtet das Ganze Stefan
Britschgi aus Diepoldsau. Er baut nicht
nur selbst Spinat an, sondern schliesst
im Auftrag von Gemüseverarbeitern Anbauverträge für Verarbeitungsgemüse mit
anderen Produzenten ab. Er sieht im Vertragsanbau eine eigentliche Erfolgsstory. Von so stabilen Verhältnissen wie hier
könnten Frischgemüseproduzenten nur
daniel Habegger baut auf seinem Betrieb in mägenwil
Bohnen für den Verarbeitungskanal an.
Daniel Habegger cultive des haricots destinés à la
transformation sur son exploitation à Mägenwil.
David Eppenberger
scHwErpunkt
der Gemüsebau/Le maraîcher – 5/2012 – 5. 10. 2012
Anbauflächen im Vertragsanbau (geerntete Flächen)
Surfaces cultivées sous contrat (surfaces récoltées)
Spinat / Epinard
Karotten / Carottes
Bohnen / Haricots
Erbsen / Petit-Pois
3000
2500
1092
1043
1071
2000
977
850
843
86
87
Hektaren /
hectares
1000
79
614
788
1500
1011
1179
80
71
82
771
876
751
575
618
2001
2002
694
693
715
639
696
655
699
762
839
758
2003
2004
2005
2006
2007
2008
2009
584
0
2000
85
835
860
500
675
76
86
1034
932
81
81
90
857
923
769
653
736
2010
2011
Quelle: scfa
träumen, sagt Britschgi. Ernteschwankungen und damit Anpassungen der Vertragsflächen seien ein Teil des Geschäfts und
würden sich über die Jahre ausgleichen.
Dass es unter den Verarbeitern Verschiebungen gebe, sei ganz normal und habe
es in den letzten 30 Jahren immer wieder
gegeben. Aus Sicht der Produktion stehe
«Verschiebungen unter den
Verarbeitern hat es immer
wieder gegeben.»
Viel mehr sei die Aufteilung der Anbaugebiete in verschiedene Regionen ein Teil des
Erfolgs: «Das Ausfallrisiko ist geteilt und
die Lieferbereitschaft steigt.» Nur so würden die Produzenten verlässliche Partner
für die Abnehmer bleiben. Unter diesem
Aspekt sieht Britschgi auch sein Amt als
Präsident der Kommission Verarbeitungsgemüse des Verbandes Schweizer Gemüseproduzenten (VSGP), die mit den Verarbeitern die Abnahmeverträge aushandelt:
«Nur wenn die Produzenten zusammenn
arbeiten, werden wir Erfolg haben.»
stefan Britschgi, Präsident der Kommission
Verarbeitungsgemüse beim VSGP
sowieso mehr die Sicherstellung der Lieferbereitschaft im Vordergrund, und gerade
hier habe man grosse Fortschritte erzielt.
«Die Importanteile sind seit Jahren rückläufig», sagt er.
produzenten müssen zusammenarbeiten
Britschgi wehrt sich gegen Äusserungen
aus dem Aargau, dass die Ostschweiz den
Anbau von Verarbeitungsgemüse zunehmend dominiere. Er weist darauf hin, dass
die Ostschweiz beim Spinat in den letzten
Jahren viele Flächen ans Mittelland verloren habe. Von Spannungen zwischen den
Regionen will er aber sowieso nicht reden.
stefan Britschgi produziert in diepoldsau
Verarbeitungsgemüse.
Stefan Britschgi cultive des légumes de
David Eppenberger
transformation à Diepoldsau
7
Verarbeitungsgemüse 2012
die produktion steht vor neuen
Herausforderungen
Immer im August trifft sich die Kommission Verarbeitungsgemüse zu einer Informationssitzung. Die Kommission besteht aus
Vertretern der verschiedenen Anbauregionen der Schweiz sowie der Bio-Produktion. Neben den klassischen Gemüsesorten
für die Verarbeitung (Bohnen, Erbsen,
Spinat, Pariserkarotten) unterliegen auch
Zwiebeln, Einschneidekabis, Essiggurken
und Frischgemüse, das für die Verarbeitung bestimmt ist, dieser Kommission.
Diese pflegt den Kontakt zur Swiss Convenience Food Association (SCFA) und zur
Forschung. Sie bearbeitet alle Fragen, die
das Verarbeitungsgemüse in den Bereichen SwissGAP, Suisse Garantie, Bio und
der Qualitätssicherung betreffen.
Am 27. August trafen sich die Mitglieder
der Kommission in Winterthur und tauschten sich über den Verlauf der Saison und
der Ernte aus. Die Sitzung diente auch zur
Vorbereitung der Verhandlungen mit der
Verarbeitung, die im November stattfindet.
Dass an diesen erstmals auch die Verdunova AG teilnimmt, wird sehr begrüsst.
Die Saison 2012 ist grundsätzlich zufriedenstellend verlaufen. Vor allem die
Produktion von Pariserkarotten war in
dieser Saison optimal. Die Bohnensaison zeichnet sich durch hohe Erträge mit
wenigen Qualitätsproblemen aus. Bei den
Erbsen stachen die ersten zwei Aussaaten
qualitativ hervor. Auch der Spinatanbau
verlief zufriedenstellend, wobei regional
grössere Mengen zu Hackspinat verarbeitet wurden. Der Bio-Anbau hatte bei
den Bohnen und Erbsen in dieser Saison
vermehrt mit Unkraut zu kämpfen.
Der Rückgang der Anbauflächen für
Verarbeitungsgemüse war in manchen
Regionen sehr hoch. Es wird befürchtet,
dass diese Anbauflächen nicht wieder
ausgedehnt werden. Besonders ärgerlich
ist das für die Produzenten,die erst vor
kurzem – auf Verlangen der Abnehmer –,
ihren Betrieb auf die SwissGAP-Richtlinien
ausgerichtet hatten.
Im Pflanzenschutz bereitet der Produktion
vor allem das sich schnell ausbreitenden
Erdmandelgras Probleme. Nicht nur die
Suche nach chemischen Lösungen muss
hier weiter unterstützt werden. Die Aufklärung in der gesamten Landwirtschaft muss
verbessert werden, um die Verschleppung
möglichst rasch einzudämmen. Ein Antrag
ans Forum Forschung Gemüse liegt vor.
simone meyer, VsGp,
kommission Verarbeitungsgemüse
8
5/2012 – 5. 10. 2012 – der Gemüsebau / Le maraîcher
Gemüsebaumechanisierung
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dossIEr spécIaL
der Gemüsebau/Le maraîcher – 5/2012 – 5. 10. 2012
9
La culture sous contrat de légumes de
transformation fait ses preuves
En Suisse, les principaux légumes
de transformation sont cultivés
sous contrat depuis de nombreuses années. Cela assure des conditions relativement stables, malgré
la pression sur les prix.
david Eppenberger, rédacteur Le maraîcher
C
es dernières années, les producteurs
de légumes de transformation ont
connu de bonnes récoltes avec de
très hauts rendements dans certaines régions. Cette évolution a fait que les stocks
des acheteurs se sont remplis, notamment
l’année dernière. Réagissant à cette situation, les entreprises de transformation
ont en partie fortement réduit les surfaces
sous contrat en 2012. Les premières cultures de haricots auraient apparemment
déjà été paillées en août cette année, les
quantités convenues étant atteintes. La
stagnation des ventes de légumes en conserve ne facilite pas les choses. Avec des
recettes atteignant 4000 francs à l’hectare
de petits pois, il n’est pas étonnant que
certains producteurs se demandent s’il
ne vaudrait pas mieux se convertir à une
autre culture, par exemple au maïs grains.
«Beaucoup de producteurs rêvent encore
d’obtenir 5000 francs et plus pour les petits
pois», note Daniel Habegger, le président
de l’organisation Pflanzer-Vereinigung
Surbtal und Umgebung dans le canton
«Les producteurs rêvent
encore d’obtenir 5000 francs
et plus pour le petits pois.»
daniel Habegger, Pflanzervereinigung Surbtal und
Umgebung dans le canton d’Argovie
d’Argovie. A l’heure actuelle, il faut déjà
content d’obtenir 4500 francs. La culture
de légumes de transformation reste pourtant intéressante, notamment pour les ex-
ploitations cultivant des grandes cultures.
«Cela leur permet de générer des recettes
supplémentaires avant ou après leur culture principale.» Daniel Habegger rappelle
aussi que la culture de légumes de transformation, par exemple avant des céréales,
présente aussi des avantages au niveau de
l’assolement. Néanmoins, la rentabilité
des haricots ou des petits pois laisse parfois à désirer, surtout si une irrigation intensive est nécessaire.
situation stable
Pour des raisons historiques, la culture
de légumes de transformation se concentre dans le canton d’Argovie et en Suisse
orientale. Ces régions cultivent ensemble
deux tiers de la surface totale en Suisse.
Les contrats négociés chaque année entre
les producteurs et les transformateurs as-
Légumes de transformations 2012
La production doit relever de nouveaux défis
(trad.) La commission Légumes de transformation tient traditionnellement une séance
d’information en août. Rappelons qu’elle se compose de représentants des diverses
régions de production et de la production biologique. Outre des légumes de transformation
classiques (haricots, petits pois, épinards, carottes parisiennes), la commission s’occupe
aussi des oignons, du chou à choucroute, des cornichons et des légumes frais destinés à la
transformation. Par ailleurs, elle entretient des contacts avec Swiss Convenience Food Association (SCFA) et avec la recherche et traite toutes les questions en liens avec SwissGAP,
Suisse Garantie, la culture biologique et l’assurance de la qualité.
Le 27 août, les membres de la commission ont siégé à Winterthour, afin de procéder à un
échange de vues sur le déroulement de la saison et sur la récolte. La séance était aussi
destinée à la préparation des négociations avec les transformateurs. Le fait que l’entreprise
Verdunova SA participera pour la première fois à ces négociations a été salué.
La saison 2012 s’est bien déroulée, notamment pour les carottes parisiennes qui ont
enregistré une saison optimale. Les haricots présentent des rendements élevés avec peu
de problèmes de qualité. Concernant les petits pois, les deux premiers semis ont débouché
sur une qualité exceptionnelle. Quant aux épinards, leur saison s’est aussi déroulée de
façon satisfaisante, même si dans certaines régions de grandes quantités ont été transformées en épinards hachés. Pour ce qui est de la culture biologique, elle a dû faire face à une
présence accrue de mauvaises herbes en culture de haricots et de petits pois.
Les surfaces cultivées ont été réduites massivement dans certaines régions et il faut craindre qu’elles ne soient pas augmentées de nouveau. Cela est particulièrement fâcheux pour
les producteurs ayant récemment adapté leurs exploitations aux exigences SwissGAP à la
demande des acheteurs.
Dans le domaine de la protection phytosanitaire, la propagation rapide du souchet comestible pose surtout des problèmes à la production. Il ne faut pas uniquement soutenir la
recherche de solutions chimiques, mais aussi mieux sensibiliser toute l’agriculture, afin de
stopper aussi rapidement que possible l’avancée de cette mauvaise herbe. Une proposition à ce sujet a été formulée à l’attention du Forum Recherches Légumes.
simone meyer, ums, commission Légumes de transformation
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10
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der Gemüsebau/Le maraîcher – 5/2012 – 5. 10. 2012
11
sH / d
54 ha
35 ha
17 ha
Bohnen / Haricots
Karotten / Carottes
Erbsen / Petit-pois
Spinat / Epinard
BL
33 ha
so
28 ha
35 ha
Fr
11 ha
aG
318 ha
165 ha
145 ha
zH
125 ha
147 ha
55 ha
BE
6 ha
96 ha
tG
103 ha
135 ha
42 ha
sG/FL
211 ha
51 ha
551 ha
Gr
25 ha
Anbaufläche Verarbeitungsgemüse
nach Kantonen (SGA 2011)
Surfaces de légumes de transformation
par canton (SGA 2011)
surent des conditions relativement stables
sur le marché depuis des années. Les importations à bas prix sont évidement inquiétantes et la pression sur les prix dans
le commerce de détail se répercute aussi
sur les producteurs de légumes de transformation. D’un autre côté, il est réjouissant de constater que depuis quelques
années Migros mise de nouveau de façon
accrue sur les légumes en conserve suisses.
«Alors que les ventes avaient légèrement
baissé l’année précédente, elles ont de
nouveau augmenté cette année», indique
Monika Weibel, la porte-parole de la Migros. Jusqu’à présent, les transformateurs
soutiennent la production suisse. Ces deux
dernières années, les prix fixés contractuellement ont d’ailleurs pu être maintenus.
Daniel Habegger espère que cette situation
perdurera: «Il n’existe presque plus de marge de manœuvre pour baisser les prix des
haricots», souligne-t-il. Notons encore que
l’arrivée dans ce secteur de l’entreprise de
transformation Verdunova sise dans la vallée du Rhin saint-galloise, entreprise qui
est devenue un acteur important du marché à côté des trois grands transformateurs
Louis Ditzler, Frigemo et Hilcona, a quel-
que peu échauffé les esprits. Son affiliation
à SCFA (Swiss Convenience Food Association) devrait néanmoins calmer les choses.
La culture sous contrat,
une véritable success story
Stefan Britschgi, producteur d’épinards
à Diepoldsau, prend les choses avec philosophie. Outre la culture des épinards, il
s’occupe aussi de conclure des contrats de
culture avec d’autres maraîchers sur mandat des transformateurs. Stefan Britschgi
rappelle que la culture sous contrat est une
véritable success story. «Les producteurs
de légumes frais seraient heureux de pouvoir bénéficier d’une situation aussi stable», souligne-t-il. Les variations de récolte
et l’adaptation des surfaces de culture font
partie du métier et s’équilibrent au fil des
ans. Les fluctuations entre les transformateurs sont tout à fait normales; il en a
toujours été ainsi ces 30 dernières années.
Pour la production, il s’agit de toute façon
en premier lieu d’assurer la disponibilité
de la marchandise. De grands progrès ont
justement été réalisés à ce niveau. «La part
des importations diminue depuis des années», conclut Stefan Britschgi.
source: ccm / Quelle: szg
collaboration nécessaire entre
les producteurs
Stefan Britschgi réfute les allégations du
canton d’Argovie, comme quoi la Suisse
orientale dominerait de plus en plus la
culture de légumes de transformation. Il
rappelle que la Suisse orientale a perdu beaucoup de surfaces d’épinards au bénéfice
du plateau ces dernières années. Il ne veut
de toute façon pas entendre parler de tensions entre les régions et souligne que la
répartition de la culture dans diverses régions est justement un des éléments du succès: «Cela permet de partager les risques
de pertes et augmente la disponibilité de
la marchandise, seule manière pour les
producteurs de faire figure de partenaires
fidèles pour les acheteurs.» C’est d’ailleurs
dans cet esprit que Stefan Britschgi assume
sa fonction de président de la commission
Légumes de transformation de l’Union
maraîchère suisse (UMS) qui négocie les
contrats de prise en charge avec les transformateurs: «Pour assurer le succès de la
production indigène, les producteurs doin
vent collaborer entre eux.»
12
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der Gemüsebau/Le maraîcher – 5/2012 – 5. 10. 2012
scHwErpunkt
13
anbauflächen für dörrbohnen von china
in die schweiz zurückgeholt
Der Unternehmer Philipp Käppeli
produziert Dörrbohnen aus Schweizer Rohstoffen. Seit der Inbetriebnahme der modernen Trocknungsanlagen im Jahr 2008 nimmt die
Produktion stetig zu. Vom Erfolg
profitieren auch die einheimischen
Bohnenproduzenten.
david Eppenberger, redaktor «der Gemüsebau»
N
och bis Mitte des letzten Jahrhunderts waren Dörrbohnen in Schweizer Küchen unverzichtbar. Mit dem
Aufkommen neuer Konservierungsmethoden nahm ihre Bedeutung aber stark
ab. Geblieben ist ein Marktvolumen von
schätzungsweise 500 Tonnen Dörrbohnen,
die heute jährlich in der Schweiz beispielsweise auf Berner Platten oder in Eintopfgerichten auf den Tellern landen. Geht man
davon aus, dass es für ein Kilo Dörrbohnen
die zehnfache Menge an Frischbohnen
benötigt, entspricht das bei einem Ertrag
von sieben Tonnen pro Hektare immerhin
über 700 Hektaren Bohnen. Bis vor fünf
Jahren standen die meisten dieser Flächen
in China. «Das wollen wir ändern», sagt
Unternehmer Philipp Käppeli aus Merenschwand im Aargau. Vor fünf Jahren gründete er dort die Firma agrofrucht-Inn AG.
Seine Vision: Die schonende, geschmacksbewahrende Trocknung von Früchten
und Gemüsen aus Schweizer Rohstoffen.
Das Konzept bewährte sich. Die neu gebaute, moderne Trocknungsanlage ist gut
ausgelastet. Käppeli denkt bereits an die
Erweiterung der Anlage. Ein Teil dieser Erfolgsgeschichte sind die Schweizer Dörrbohnen.
Gegen billige konkurrenz bestehen
Angefangen hat es mit den Dörrbohnen
vor ein paar Jahren mit einer Anfrage von
Coop. Der Grossverteiler wollte mehr
Dörrbohnen aus der Schweiz ins Sortiment
aufnehmen. Die preisliche Vorgabe: Sie
durften nicht mehr als 2,5 Mal teurer als
Dörrbohnen aus China sein. Käppeli nahm
die Herausforderung an. Nach monatelangem Tüfteln fanden er und seine Spezia-
philipp käppeli will in zukunft auf einer Fläche von bis zu 150 Hektaren Bohnen anpflanzen lassen.
philipp käppeli souhaite augmenter la surface de haricots jusqu’à 150 hectares à l’avenir.
David Eppenberger
listen das optimale Trocknungsverfahren.
Und im letzten Jahr war es soweit. «Wir
starteten mit 50 000 Dörrbohnen-Packungen bei Coop». Gleichzeitig belieferte Käppeli Landi-Filialen, kleinere Detailhändler
und Gastrounternehmen. Rund acht Tonnen Dörrbohnen waren es insgesamt. «In
diesem Jahr sind es bereits dreimal mehr»,
sagt Käppeli stolz. Rund fünf Prozent davon sind biozertifiziert. Diese Zunahme
hat nicht nur damit zu tun, dass sich nach
Coop auch andere Abnehmer und Detaillisten – darunter Migros – bei ihm gemeldet haben. Die Rezeptur sei aufgrund der
Rückmeldungen im letzten Jahr noch einmal angepasst worden. «Nun stimmt die
Qualität definitiv.» Und diese sei wichtig,
um gegen die billige Konkurrenz aus Fernost bestehen zu können, so Käppeli.
mehr schweizer Bohnenanbauflächen
Langfristig peilt Käppeli einen Marktanteil
von 17 bis 20 Prozent an. Das entspricht
einer Anbaufläche für Schweizer Bohnen
von 100 bis 150 Hektaren. «Es macht mich
glücklich, auf diese Art Produktionsflächen
vom Ausland in die Schweiz zurückzuholen», sagt der ausgebildete Agrotechniker
und Meisterlandwirt. Die Ware bezieht
agrofrucht-Inn bei einem Vertragspartner, der die Bohnen bei seinen Vertragsproduzenten anbauen lässt. Vom Feld gehen die Bohnen frisch geerntet zu einem
Vorverarbeitungsunternehmen, das die
Bohnen vollautomatisch spitzt und blanchiert. Gleich danach werden sie in die
Trocknungsanlage nach Merenschwand
geliefert. Von August bis Oktober laden
täglich zwei Lastwagen die vorverarbeiteten Bohnen auf der Rampe ab. Von dort
kommen sie in die 600 kW starken Trocknungsanlagen. «Sie sind das Herzstück
unseres Unternehmens», sagt Käppeli.
Für jedes Gemüse und jede Frucht seien
eigene Trocknungsrezepturen entwickelt
worden. Deshalb lasse sich so eine Trocknungsanlage gar nicht kopieren. Das wird
bei solchen Erfolgsgeschichten bekanntlich oft versucht. Vorläufig ist Käppeli der
einzige grosse Dörrbohnen-Hersteller in
der Schweiz. Das will er bleiben und weiter
wachsen. Und das ist eine gute Nachricht
n
für Schweizer Bohnenproduzenten.
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der Gemüsebau/Le maraîcher – 5/2012 – 5. 10. 2012
dossIEr spécIaL
15
rapatriement de surfaces de haricots
secs de chine en suisse
L’entrepreneur Philipp Käppeli
fabrique des haricots secs à base
de matière première indigène. La
production augmente constamment depuis la mise en service de
l’installation de séchage moderne
en 2008. Ce succès profite aussi
aux producteurs de haricots suisses.
david Eppenberger, rédacteur, Le maraîcher
J
usqu’aux années 1950, les haricots
secs étaient un ingrédient indispensable de la cuisine suisse. Avec l’arrivée
de nouvelles méthodes de conservation,
leur importance a néanmoins rapidement
baissé. Aujourd’hui, le volume annuel du
marché est estimé à quelques 500 tonnes,
qui sont notamment consommées comme garniture du plat traditionnel bernois
ou de ragoûts. Si l’on part de l’idée que la
fabrication de 1 kg de haricots secs nécessite une quantité dix fois plus grande de
haricots frais, cela équivaut quand même à
plus de 700 hectares avec un rendement de
sept tonnes à l’hectare. Jusqu’à il y a cinq
ans, la plupart de ces surfaces se situaient en Chine. «C’est ce que nous voulons
changer», indique l’entrepreneur Philipp
Käppeli de Merenschwand dans le canton
d’Argovie, où il a fondé la firme agrofruchtInn SA il y a cinq ans. Son objectif: un séchage ménageant la matière première
indigène, fruits et légumes, et conservant
leur goût. Ce modèle a fait ses preuves. Les
capacités de la nouvelle installation de séchage moderne sont utilisées pleinement
et Philipp Käppeli envisage déjà d’agrandir
l’installation. Les haricots secs suisses ont
joué un rôle important dans ce succès.
s’affirmer face à la concurrence
bon marché
Tout a commencé il y quelques années avec
une demande de Coop. Le grand distributeur souhaitait en effet augmenter la part
des haricots secs suisses dans son assortiment. L’exigence: les haricots suisses ne
devaient pas être plus de 2,5 fois plus chers
que la marchandise chinoise. Philipp Käp-
In diesem Jahr produziert agrofrucht-Inn in merenschwand rund 24 tonnen dörrbohnen.
cette année, agrofrucht-Inn à merenschwand fabriquera près de 24 tonnes de haricots secs.
peli a accepté de relever ce défi. Après avoir
fait des essais pendant plusieurs mois, il a
découvert une procédure optimale de séchage avec ses spécialistes. L’année dernière tout était au point. «Nous avons débuté
avec des emballages de 50 000 haricots secs
pour Coop». Philipp Käppeli fournit aussi
des filiales Landi, des petits détaillants et
des entreprises dans le secteur de la restauration. Il a écoulé près de huit tonnes
de haricots secs au total. «Cette année, la
quantité a déjà triplé», nous informe-t-il
avec fierté. Environ 5% de cette quantité
sont certifiés bio. Cette augmentation ne
s’explique pas seulement par le fait que
d’autres acheteur et détaillants, dont Migros, se fournissent chez lui. La recette a
en effet été adaptée sur la base du retour
d’information de l’année dernière. «Maintenant, la qualité est assurée à 100%.» C’est
important pour pouvoir faire face à la concurrence bon marché de l’Extrême-Orient.
augmentation des surfaces de haricots
en suisse
A long terme, Philipp Käppeli vise une part
de marché de 17 à 20%. Cela correspond
à une surface cultivée de 100 à 150 hectares. «Je suis heureux de pouvoir rapatrier
ainsi des surfaces de production en Suis-
David Eppenberger
se», sourit cet agrotechnicien et maître
agriculteur. Agrofrucht-Inn achète la marchandise chez un partenaire, lequel a conclu des contrats de production avec divers
producteurs. Les haricots fraîchement récoltés sont transférés dans une entreprise
de pré-transformation où ils sont équeutés
et blanchis de façon entièrement automatisée. Ils sont ensuite livrés à l’installation
de séchage à Merenschwand. Entre août
et octobre, deux camions déchargent quotidiennement les haricots préparés sur la
rampe. Ces derniers sont ensuite dirigés
vers les installations de séchage d’une
puissance de 600 kW. «C’est le cœur de
notre entreprise», indique Philipp Käppeli. Des procédés de séchage particuliers
ont été développés pour chaque légume
et pour chaque fruit, raison pour laquelle
il n’est pas possible de copier l’installation.
Nombreux sont en effet ceux qui essaient
de copier quelque chose qui a du succès.
Pour l’instant, Philipp Käppeli est le seul
grand fabricant de haricots secs en Suisse. Il souhaite le rester et continuer de
s’agrandir, une bonne nouvelle pour les
n
producteurs de haricots suisses.
p Lu s d ’ I n F o r m at I o n s :
www.agrofrucht-inn.ch
16
scHwErpunkt
5/2012 – 5. 10. 2012 – der Gemüsebau / Le maraîcher
tiefgekühlter Blumenkohl aus der
schweiz hat sich etabliert
Die Gemüseverarbeitungsfirma Verdunova AG in Sennwald ist in den
letzten Jahren vom Nischenplayer
zum ernsthaften Mitbewerber gereift. Firmengründer Beni Dürr setzt
auf Schweizer Gemüse.
david Eppenberger, redaktor «der Gemüsebau»
T
iefgekühlter Blumenkohl aus der
Schweiz? Keiner der etablierten grossen Gemüse-Verarbeiter glaubte bis
vor vier Jahren daran, dass es dafür einen
Markt gibt. Heute wissen wir: Es gibt ihn.
Wie so oft in solchen Fällen brauchte es ein
paar Querköpfe, die sich gegen das Etablierte auflehnten. Einer von ihnen ist Beni
Dürr, Gründer und Besitzer der Gemüseund Früchteverarbeitungsfirma Verdunova AG. Zusammen mit ein paar anderen
Gemüseproduzenten aus dem Rheintal
initiierte er vor vier Jahren den Anbau von
Blumenkohl zur Verarbeitung zu Tiefkühlgemüse. Das Experiment gelang. In diesem
Jahr verarbeitete Verdunova 750 Tonnen
Schweizer Blumenkohl. Mittlerweile ist
sogar ein weiterer Schweizer Verarbeiter in
das Segment eingestiegen und hat prompt
ein paar Produzenten von Dürr abwerben
können. «Das ist immer so», sagt Beni Dürr
heute. Der Erste leiste die Pionierarbeit,
der Zweite mache es sofort nach. Doch der
Entwicklung seiner Firma hat dies nicht geschadet. «Wir wachsen zurzeit sehr stark».
Natürlich nicht nur mit Blumenkohl. Die
Firma verarbeitet in ihrer ganz neuen Fabrik in Sennwald unter anderem fast ein
Drittel der Schweizer Bohnen, grosse Mengen an Karotten, Zwiebeln, Lauch, Sellerie
oder Kürbis.
anfang mit randendämpferei
Heute verlassen täglich zwei grosse Lastwagen die Fabrik mit Verdunova-Produkten. «Das hätte ich mir vor zehn Jahren nie
erträumt», sagt Beni Dürr heute. Damals
produzierte er noch auf dem ursprünglichen Landwirtschaftsbetrieb im ehemaligen Kuhstall ein paar Kilometer entfernt
in Haag. Nach der Aufgabe der Viehhaltung begann Dürr dort im Jahr 1996 mit
der Verarbeitung von eigenem Gemüse.
«Ich war unzufrieden mit meinen damaligen Abnehmern». Deshalb gründete er
mit zwei Partnern die Verdunova AG. Die
erste Produktlinie waren gedämpfte Randen. Auf der gleichen Anlage wurden Sousvide-Produkte hergestellt, neben Randen,
Karotten, Blumenkohl oder Rotkraut. Der
Frühlingsrollen-Hersteller Neumeyer AG
in Wildhaus wurde erster Kunde für Gemüse im Industriebereich. Immer mehr Produkte kamen dazu: Geschnittene Karotten,
Fertig-Salate, Saucen und Anderes. Ab dem
Jahr 2000 auch Tiefkühlprodukte. Turbulenzen in der Branche meisterte das Unternehmen proaktiv: Nachdem Neumeyer AG
von Kadi AG übernommen wurde, kaufte
Verdunova das Gebäude in Wildhaus und
stellt dort seither vor allem Saucen her.
Kunden kamen und
gingen, wie das in
einer dynamischen
Branche halt so üblich ist. Heute gehören alle grossen Mitspieler im Markt zu
seinen Kunden.
Beni dürr hat mit
Verdunova noch viel vor.
Beni Dürr a encore de
grands projets avec
Verdunova.
David Eppenberger
dampf-Blancheur und Granderwasser
Da die Abnehmer immer grösser wurden,
beschloss Dürr, in Sennwald eine neue,
moderne Fabrik zu bauen. Ein weiterer
Grund für den leistungsfähigen Neubau
waren die ständigen Diskussionen mit den
Behörden über die Zonenkonformität der
Verarbeitung in der Landwirtschaftszone.
Heute sind die Verarbeitung und die Landwirtschaft strikt getrennt. In der modernen
Anlage konnten Produktionsabläufe optimiert und die Kosten dadurch gesenkt werden. Bei der Energie beispielsweise setzt
Dürr voll auf die Wärmerückgewinnung
aus den Kühlanlagen. «Mit dieser gewonnen Wärme heizen wir das ganze Gebäude
und das Prozesswasser für die Verarbeitung.» Ziel sei längerfristig die CO2-Neutralität. Bei den Verarbeitungsmaschinen fällt
der Dampf-Blancheur für die Bohnen auf,
der unter anderem dafür sorgt, dass die
Bohnen ihre Farbe noch besser bewahren
können. «Möglicherweise trägt auch die
‹Wiederbelebung› des Wassers nach der
Grander-Methode zur guten Qualität des
Gemüses bei», sagt Dürr.
Höherer Bedarf an rohgemüse
und Früchten
Heute arbeiten auf dem Verarbeitungsbetrieb in Sennwald 42 Mitarbeitende,
darunter auch hochqualifizierte Lebensmitteltechnologen, Mechaniker und Lehrlinge. Auf dem 22 Hektaren grossen Landwirtschaftsbetrieb in Haag sind weitere
zehn Angestellte beschäftigt. Der Betrieb
ist zudem auf das Setzen und Ernten von
Blumenkohl und Brokkoli spezialisiert.
Dieses Know-how setzen sie auf den Vertragsbetrieben ein, die im Auftrag von
Verdunova produzieren. «Wir lassen auf
rund 250 Hektaren Verarbeitungsgemüse
anbauen», sagt Dürr. Vieles davon in der
Region, was ihm sehr wichtig ist. Von der
Konkurrenz jahrelang belächelt ist Verdunova mittlerweile zum ernstzunehmenden
Mitbewerber geworden. «Wir wollen weiter
wachsen», sagt Dürr. Deshalb sei er auf zuverlässige, langjährige Rohwarenlieferann
ten angewiesen.
wEItErE InFos:
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dossIEr spécIaL
der Gemüsebau/Le maraîcher – 5/2012 – 5. 10. 2012
17
Le chou-fleur congelé suisse
a fait sa place
L’entreprise de transformation de
légumes Verdunova SA à Sennwald
est passée du rôle d’acteur de
niche à celui de concurrent sérieux.
Le fondateur, Beni Dürr, mise sur
les légumes suisses.
david Eppenberger, rédacteur, Le maraîcher
D
u chou-fleur congelé suisse? Aucun
des grands transformateurs de légumes n’y croyait encore il y a quatre
ans. Aujourd’hui, tout le monde sait qu’il
existe un marché pour ce produit. Les
avancées sont souvent dues à quelques
entrepreneurs têtus ne craignant pas de
s’écarter des sentiers battus. Beni Dürr,
fondateur et propriétaire de l’entreprise de
transformation de légumes et de fruits Verdunova SA, est l’un d’entre eux. Ensemble
avec quelques maraîchers de la vallée du
Rhin il s’est lancé, il y a quatre ans, dans la
culture de chou-fleur destiné à être transformé en légume congelé. La tentative a
réussi. Cette année, Verdunova a transformé 750 tonnes de chou-fleur suisse. Entre-temps, un autre transformateur suisse
s’est aussi lancé dans ce secteur et a pu
débaucher quelques producteurs qui travaillaient pour Beni Dürr. «C’est toujours
la même chose», note ce dernier, «vous
faites le travail de pionnier et les autres
vous copient ensuite». Cela n’a néanmoins
nullement freiné la croissance de son entreprise. «Nous enregistrons actuellement
une très forte croissance», confirme-t-il;
et naturellement pas seulement avec du
chou-fleur. Dans sa toute nouvelle fabrique à Sennwald, Verdunova transforme
près d’un tiers des haricots suisses et de
grandes quantités de carottes, d’oignons,
de poireau, de céleri et de courge.
première ligne de produits:
des betteraves rouges cuites à la vapeur
Aujourd’hui, deux grands camions chargés
de produits Verdunova quittent quotidiennement la fabrique. «Je n’aurais jamais
osé rêver cela il y a dix ans», sourit Beni
Dürr. A l’époque, la production avait lieu
dans l’ancienne étable de son exploitation
agricole à quelques kilomètres de Haag.
Après avoir abandonné la garde de bétail,
Beni Dürr a commencé à transformer ses
propres légumes en 1996. N’étant pas satisfait de ses acheteurs, il a fondé l’entreprise
Verdunova SA. Leur première ligne de produits était des betteraves rouges cuites à la
vapeur. A côté des betteraves, des carottes
ou du chou rouge, ils fabriquaient aussi des produits sous vide avec les mêmes
installations. Le fabricant de rouleaux de
printemps Neumeyer SA à Wildhaus a été
leur premier client dans le secteur industriel. La palette de produits s’est agrandie
ensuite: carottes coupées, salades prêtes à
l’emploi, sauces etc. ainsi que des produits
congelés dès 2000. L’entreprise a pu maîtriser les turbulences dans la branche en
suivant une politique volontariste: après la
reprise de Neumeyer SA par Kadi SA, Verdunova a acheté le bâtiment à Wildhaus.
Elle y fabrique notamment des sauces à
présent. Les clients vont et viennent, comme c’est toujours le cas dans une branche
dynamique. Aujourd’hui, tous les grands
acteurs du marché sont néanmoins clients
de Verdunova.
appareil à blanchir et eau revitalisée
Les acheteurs étant devenus de plus en plus
grands, Beni Dürr a décidé de construire
une nouvelle fabrique moderne à Sennwald. Autre raison pour la construction
d’un nouveau bâtiment: les perpétuelles
discussions avec les autorités sur la conformité de l’activité de transformation avec la
zone agricole. A présent, la transformation
et la culture maraîchère sont strictement
séparées. La nouvelle installation a permis
d’optimiser les étapes de la transformation
et, par conséquent, de baisser les coûts.
Concernant l’énergie, Beni Dürr mise par
exemple entièrement sur la récupération
de la chaleur des installations frigorifiques.
«Cette chaleur récupérée nous permet de
chauffer tout le bâtiment ainsi que l’eau
pour la transformation». L’objectif à long
terme est une production neutre en CO2.
Parmi les machines de transformation,
citons l’appareil à blanchir les haricots,
grâce auquel ces derniers gardent encore
mieux leur couleur. «La revitalisation de
l’eau selon la méthode Grander contribue
peut être aussi à la bonne qualité de nos
légumes», indique Beni Dürr.
Besoins accrus en légumes crus
et en fruits
Aujourd’hui, l’entreprise de transformation à Sennwald emploie 42 collaborateurs,
dont des technologues en denrées alimentaires hautement qualifiés, des mécaniciens et des apprentis. 10 autres personnes
travaillent sur l’exploitation de 22 hectares
à Haag. En outre, l’entreprise s’est spécialisée dans la plantation et la récolte de choufleur et de brocoli, un savoir faire qu’elle
met à disposition des exploitations produisant sous contrat pour Verdunova. «Nous
avons conclu des contrats pour la production de légumes de transformation sur près
de 250 hectares», nous informe Beni Dürr.
De nombreux légumes sont produits dans
la région même, ce qui est très important
à ses yeux. Après avoir fait sourire la concurrence pendant de nombreuses années,
Verdunova est devenue un concurrent sérieux. «Nous voulons continuer de croître»,
conclut Beni Dürr. Pour atteindre cet objectif, il doit néanmoins pouvoir s’appuyer
n
sur des fournisseurs fidèles et fiables.
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Verdunova possède un appareil à blanchir les haricots.
Verdunova verwendet für die Bohnen einen dampfBlancheur
David Eppenberger
18
aktuELL
Götz rehn: «Gemüse ist
ein schlüsselsortiment»
Ende August öffnete in Zürich der
erste Alnatura-Migros Bio-Supermarkt. Alnatura-Geschäftsführer
Götz Rehn sowie Migros Zürich-CEO
Jörg Blunschi äussern sich im Interview über die Ziele, die sie mit dem
neuen Ladenformat verfolgen.
Interview: david Eppenberger
der Biofachhandel macht in der schweiz
schwere zeiten durch. Ein traditionshaus wie
Vatter in Bern musste gar schliessen. weshalb sollen die alnatura-migros Bio-supermärkte mehr Erfolg haben?
Jörg Blunschi: Die Alnatura-Migros BioSupermärkte ermöglichen erstmals das
One-Stop-Shopping. Das heisst: Die Konsumenten können dort ihren Gesamteinkauf tätigen und sicher sein, dass alles Bio
ist. Darin sehe ich den wesentlichen Unterschied zu den traditionellen Biogeschäften.
Götz Rehn: Wir orientieren uns sehr eng
an den Verbrauchern. Und diese haben ein
grosses Interesse an einem Fachgeschäft
mit einem breiten und seriösen Biosortiment zu fairen Preisen.
was meinen sie mit fairen preisen?
Götz Rehn: Zuerst heisst das: Fair für die
Bauern. Natürlich können wir den biologischen Landbau nur weiterentwickeln,
wenn entsprechende Preise gezahlt werden. Bei dem was dazwischen liegt – gerade im Handel – bemühen wir uns dann,
sehr sparsam zu sein, um damit wiederum
fair gegenüber dem Kunden zu sein.
In den alnatura-Geschäften in deutschland
fallen einem schweizer aber vor allem die im
Vergleich viel tieferen preise auf. Ich kenne
einen Biobauer, dem signalisiert wurde, dass
sich das preisniveau in den nächsten Jahren
dem der konventionellen Landwirtschaft angleichen soll. steigt nun der druck auf die
schweizer Biobauern?
Götz Rehn: Der biologische Landbau kann
nicht identisch sein mit der Agrarindustrie. Die Preise können also gar nicht gleich
sein. Ich weiss nicht, wer so eine Aussage
macht. Sie können nicht aus einem Kunst-
faserhemd ein Baumwollhemd machen. Es
geht doch darum, differenzierte Produkte
anzubieten.
Jörg Blunschi: Wir müssen es schaffen, den
Konsumenten den Wert der Produkte klarzumachen. Es gibt tatsächlich Leute die sagen, dass Bio möglichst günstig sein muss,
damit der Absatz steigt. Natürlich ist das
aber ein falscher Ansatz. Viel mehr müssen
wir den Konsumenten doch aufzeigen, was
dahinter steckt.
Im alnatura-migros Bio-supermarkt werden
im winter Biotomaten aus dem ausland zum
angebot gehören, wie das heute in der Branche mittlerweile üblich ist. widerspricht das
nicht den Grundideen des biologischen Landbaus?
Götz Rehn: Wir können unsere Kunden
nicht erziehen und wir wollen deren Erwartungen natürlich erfüllen. Für mich
steht aber sowieso die CO2-Problematik
im Vordergrund. Der biologische Landbau
kann viel mehr CO2 binden als die Agrarindustrie. Bringen wir hier eine Verschiebung
hin, ist das gelebte Nachhaltigkeit. Und
dann finde ich das akzeptabel, wenn ich im
Winter eine Tomate aus dem Gewächshaus
habe und nicht aus dem Freiland.
schweizer Biotomaten kommen aber auch im
sommer aus dem Gewächshaus.
Götz Rehn: Ja? Aber das können wir doch
ändern. Im Süden der Schweiz ist es
doch genug warm. Ich habe nichts gegen
Gewächshaus-Tomaten aber die italienischen Freilandtomaten in unseren Saucen
schmecken einfach besser.
wie wollen sie erreichen, dass mehr schweizer Biobauern für sie arbeiten?
Götz Rehn: Es ist nicht das Ziel, möglichst
schnell, möglichst viele Bioprodukte – egal
woher – im Regal zu haben. Es geht grundsätzlich darum, alles bis zum Ursprung zu
organisieren und langfristig bestehende
Netzwerke zu gestalten. Bei Alnatura reichen diese in die ganze Welt bis zu Teebauern in Indien. In der Schweiz könnte
das ähnlich ablaufen wie in Deutschland,
wo wir vor einigen Jahren eine AlnaturaInitiative für mehr Biobauern starteten.
Wir stellten erhebliche Summen zur Ver-
fügung für Beratung und Information, um
konventionelle Landwirte zum Umstieg zu
motivieren.
sie setzen in Höngg auf das Frischesortiment. Bilden sie das Verkaufspersonal entsprechend aus?
Götz Rehn: Ja sicher. Wir haben eine eigene Ausbildung für Bioobst und -gemüse,
denn Obst und Gemüse ist ein Schlüsselsortiment. Zudem erwarte ich von den
Mitarbeitern ein gewisses Grundinteresse
am Thema.
der produktepräsentation von Gemüse am
Verkaufspunkt wird zu wenig Beachtung geschenkt. wird das in Höngg anders?
Jörg Blunschi: Genau hier versuchen wir
uns zu differenzieren. So wird zum Beispiel
alles offen verkauft.
wird es im Gemüsesortiment von alnaturamigros besondere Leckereien geben?
Götz Rehn: Ich kann mir gut vorstellen,
beispielsweise die Demeter-Karotte Rodelika anzubieten. Die hat wirklich einen
ganz besonderen Geschmack. Solche qualitativen Aspekte sollen künftig im Vordern
grund stehen.
Lesen sie das ganze Interview auf www.eppenbergermedia.ch/alnatura-migros
Beim Alnatura-Migros Bio-Supermarkt
handelt es sich um ein Partnerprojekt
von Alnatura Deutschland und der
Migros Zürich, die den Laden betreibt.
Das Alnatura-Konzept wurde auf Schweizer Verhältnisse angepasst. Alnatura
betreibt in Deutschland 70 Biosupermärkte. Der Anthroposoph Götz Rehn
gründete das Unternehmen im Jahr 1984.
actuaLIté
19
«Les légumes sont un élément clé de l’assortiment»
ment au niveau du commerce, nous essayons d’être aussi économes que possible,
afin que les prix restent équitables pour les
clients.
wollen die schweizer Bioszene aufmischen: Jörg Blunschi (links) und Götz
rehn.
Jörg Blunschi (à gauche) et Götz rehn
souhaitent apporter un vent nouveau
dans le secteur biologique en suisse.
ep
Le premier supermarché bio Alnatura-Migros a ouvert ses portes à
la fin août à Zurich. Le gérant, Götz
Rehn, ainsi que le directeur de
Migros Zurich, Jörg Blunschi, détaillent les objectifs qu’ils poursuivent
avec ce nouveau type de magasin.
Interview: david Eppenberger
Le commerce spécialisé biologique traverse
une période difficile en suisse. Vatter à Berne, maison riche pourtant d’une longue tradition, a même dû fermer ses portes. pourquoi
les supermarchés alnatura-migros devraientils rencontrer plus de succès?
Jörg Blunschi: Les supermarchés AlnaturaMigros sont les premiers magasins dans
lesquels les clients peuvent faire toutes
leurs courses en étant certains que tous les
produits sont biologiques. Cela me semble être la principale différence par rapport
aux magasins bio spécialisés traditionnels.
Götz Rehn: Nous axons fortement notre assortiment sur les besoins des clients et ces
derniers sont très intéressés à pouvoir faire
leurs courses dans un magasin spécialisé
offrant un assortiment biologique vaste et
sérieux à des prix équitables.
Qu’entendez-vous par prix équitables?
Götz Rehn: En premier lieu, les prix doivent être équitables pour les producteurs.
L’agriculture biologique ne pourra en effet
se développer que si des prix corrects sont
payés. Dans le reste de la filière, notam-
ce qui saute néanmoins aux yeux des consommateurs suisses dans les magasins alnatura en allemagne, ce sont justement les prix,
lesquels sont comparativement beaucoup
plus bas. un producteur biologique m’a dit
qu’on lui avait laissé entendre que le niveau
des prix se rapprochera de celui des produits conventionnels ces prochaines années.
La pression sur les producteurs biologiques
suisses va-t-elle augmenter?
Götz Rehn: L’agriculture biologique ne
peut pas être mise sur le même plan que
l’industrie agroalimentaire. Les prix ne
peuvent donc pas non plus être identiques.
Je ne sais pas qui peut dire une telle chose.
Vous ne pouvez pas transformer une chemise en fibres synthétiques en chemise en
coton. Il s’agit de proposer des produits
différenciés.
Jörg Blunschi: Nous devons convaincre le
consommateur de la valeur du produit.
Certaines personnes prétendent en effet
que les produits biologiques devraient être
aussi bon marché que possible, afin que les
ventes augmentent. Il s’agit naturellement
d’une mauvaise approche. Nous devons
bien plutôt montrer aux consommateurs
ce qui se cache derrière les produits.
Le supermarché alnatura-migros proposera
des tomates biologiques importées en hiver,
comme cela est d’ailleurs devenu l’habitude
dans la branche entre-temps. n’est-ce pas
contraire aux principes de l’agriculture biologique?
Götz Rehn: Nous ne prétendons pas donner de leçons à nos clients et devons évidemment remplir leurs attentes. Pour ma
part, j’estime néanmoins que la problématique du CO2 est bien plus importante.
L’agriculture biologique est à même de fixer beaucoup plus de CO2 que l’industrie
agroalimentaire. Si nous réussissons à faire
bouger les choses à ce niveau, nous aurons
fait avancer la durabilité. En outre, cela ne
me pose pas de problèmes d’acheter une
tomate cultivée sous serre et non en pleine
terre en hiver.
Les tomates biologiques suisses sont
cultivées sous serre même en été.
Götz Rehn: Ah bon? Nous pouvons changer cela. Il fait suffisamment chaud dans le
sud de la Suisse. Je n’ai rien contre les tomates cultivées sous serre, mais les tomates italiennes cultivées en pleine terre que
nous utilisons pour nos sauces ont meilleur goût.
comment voulez-vous convaincre un nombre
accru de producteurs biologiques de travailler pour vous?
Götz Rehn: Notre but n’est pas de proposer
le plus de produits biologiques possibles,
qu’elle que soit leur origine, le plus rapidement possible. Ce que nous voulons, c’est
développer toute la filière jusqu’à l’origine
du produit, en veillant à créer des réseaux
durables. Alnatura dispose de réseaux dans
le monde entier, incluant par exemple aussi des producteurs de thé en Inde. En Suisse, les choses pourraient se passer de la
même manière qu’en Allemagne, où nous
avons lancé une initiative pour développer le nombre de producteurs biologiques
il y a quelques années. Nous avons mis
d’importants moyens financiers à disposition pour les activités de conseil et pour
l’information, afin de convaincre les producteurs conventionnels de se convertir à
l’agriculture biologique.
Je constate en suisse que la présentation,
surtout celle des légumes, ne fait pas l’objet
d’une attention suffisante. cela sera-t-il différent à Höngg?
Jörg Blunschi: C’est justement là que nous
souhaitons nous différencier. Tous les produits seront par exemple vendus en vrac.
n
L’interview entière (en allemand) est disponible sur
www.eppenberger-media.ch/alnatura-migros.
Le supermarché bio Alnatura-Migros est
le fruit d’un partenariat entre Alnatura
Allemagne et Migros Zurich, laquelle
gérera le magasin. La conception des
magasins Alnatura a été adaptée aux
conditions suisses. Alnatura possède 70
supermarchés bio en Allemagne. Götz
Rehn, adepte de l’anthroposophie, a
créé l’entreprise en 1984.
20
aktuELL
5/2012 – 5. 10. 2012 – der Gemüsebau / Le maraîcher
prüfung von tomatenunterlagen auf resistenz gegen colletotrichum coccodes
Bewährte aber auch neue TomatenUnterlagen sind nicht gegen den
Erreger der schwarzen Wurzelfäule
(C. coccodes) resistent. Das zeigte
ein Versuch an der ACW.
Vincent michel, Forschungsanstalt agroscope
changings-wädenswil acw, 1964 conthey
D
er bodenbürtige Pilz C. coccodes
wurde bis vor kurzem als sekundärer,
relativ unbedeutender Krankheitserreger der Tomate betrachtet. Er tritt oft zusammen mit der Korkwurzelkrankheit auf.
Zur Bekämpfung dieser letzteren Krankheit werden resistente Unterlagen verwendet, normalerweise vom KNFV-Typ. Nebst
der Resistenz gegen die Korkwurzelkrankheit sind solche Unterlagen ebenfalls gegen gewisse Nematoden sowie die Erreger
der Fusarium- und Verticillium-Welke resistent. Nicht jedoch gegen die von C. coccodes verursachte schwarze Wurzelfäule.
Ein derartiger Befall hat zur Folge, dass die
Resistenz gegen Fusarium und die Verticillium-Welke zusammenbricht. Um dies
zu verhindern, sollten die neuen Unterlagensorten gegen C. coccodes also resistent
sein. Um dies abzuklären, wurden an der
Agroscope ACW in Conthey mehrere neue
Unterlagen in Topfversuchen getestet.
material und methode
Im Winter-Frühling 2011/2012 wurden in
zwei Topfversuchen sieben neue Unterlagen geprüft. Dazu wurden zwei Wochen
alte Jungpflanzen in mit C. coccodes infizierte Töpfe verpflanzt. Der Pilz wurde
zuvor auf einem speziellen Substrat (mit
Gemüsesaft getränktem Tonsubstrat) vermehrt. Die dafür verwendeten C. coccodes
Stämme waren im Herbst 2010 von befallenen Maxifort-Wurzeln aus vier verschiedenen Betrieben isoliert worden. Dies so
hergestellte Inokulum wurde mit kommerziellem Substrat (Brill 1 Tonerde) im
einem Verhältnis 1:50 gemischt und dann
in Zehnertöpfe abgefüllt. Als Kontrollverfahren dienten Töpfe, welche mit nicht
infiziertem Substrat gefüllt waren. Pro
Sorte wurden je zehn infizierte und zehn
Kontroll-Töpfe bepflanzt. Um ein gutes
Wachstum über längere Zeit zu garantieren, wurden die Pflanzen mit einem Flüssigdünger bewässert. Einen Monat nach
dem Verpflanzen wurden die Sprossen 0,5
cm über dem ersten Blatt abgeschnitten
und die Trockensubstanz davon bestimmt.
Der aus der Blattachsel entstandene neue
Spross wurde wiederum ein Monat später
Geprüfte unterlagen
sorte
züchter
Maxifort
Seminis
typ
Standardunterlage
Beaufort
Seminis
Standardunterlage
Optifort
Seminis
Neue Unterlage
Multifort
Seminis
Neue Unterlage
Unifort
Seminis
Neue Unterlage
DRO141
Seminis
Neue Unterlage
Stallone RZ
Rijk Zwaan
Neue Unterlage
Emperador RZ Rijk Zwaan
Neue Unterlage
Arnold
Syngenta
Neue Unterlage
Admiro
De Ruiters
Tomate
abgeschnitten und die Trockensubstanz
bestimmt. Im ersten Versuch wurden die
Pflanzen am 14.12.2011 gepflanzt und der
2. Schnitt am 15.2.2012 durchgeführt. Der
zweite Versuch begann am 20.3.2012 und
endete am 18.5.2012.
resultat und diskussion
Zur Beurteilung der Resistenz der einzelnen Unterlagen wurde der Unterschied
der Sprosstrockensubstanz zwischen den
mit C. coccodes infizierten und den Kontrollpflanzen verwendet (Biotest). Alle
geprüften Sorten wiesen eine geringere
Trockensubstanz der in infizierten Töpfen aufgewachsenen Pflanzen auf (Siehe
Grafik auf Seite 27). Eine Gesamtanalyse über alle getesteten Sorten zeigt, dass
diese Trockensubstanzabnahme statistisch signifikant ist. Dieser Unterschied ist
speziell ausgeprägt bei der Standardunterlage Maxifort sowie den vier neuen Unterlagen DRO 141, Emperador, Multifort und
Optifort. Die ungenügende Resistenz von
Maxifort und Beaufort ist auch in einer
Feldstudie in Italien festgestellt worden.
Da in der Produktion die Unterlagen über
mehrere Monate die veredelten Pflanzen
optimal versorgen müssen, sind Unterlagen nötig, welche ein höheres Resistenzniveau gegen C. coccodes aufweisen als die
n
bis anhin geprüften Sorten.
k u r z- L I n k z u m a c w - m E r k B L at t :
http://goo.gl/FvJBh
symptome von colletotrichum
coccodes auf tomatenwurzeln.
Les symptômes de Colletotrichum
coccodes sur racines de tomate.
ACW
der
Gemüsebau
le maraîcHer
Aperçu des rubriques
A Analyse de sol
4
Analyse d’éléments nutritifs
28
Appareils à étiqueter
12
Assurances
41
B Balances et systèmes de pesage
42
C Chariots motorisés de récolte
31
Chaudières et chauffages
20
D Désinfection du sol
10
E Écrans thermiques
8
Emballages
40
Énergie solaire
35
Engrais / Solutions nutritives
7
F Faisceaux
17
Films de paillage
27
Films plastiques et tissus
14
Filtres / Pompes de dosage
13
I Informatique
21
Installations d’arrosage
3
Installations de climatisation
25
Installations frigorifiques / chambre froide 26
Isolements
22
L Lavage et nettoyage
43
M Machines à récolter
11
Machines à travailler le sol
5
O Offices fiduciaires
6
P Plantes multi-pots
1
Planteuses
30
Plants mottés
24
Plantules
23
R Réservoirs / Citernes
44
S Sarcleuses
19
Semences
34
Semoirs
33
Serres
18
Serres en plastique
15
Substrats
9
Systèmes à basculer les paloxes
29
Systèmes d’obscurissement et d’ombrage 39
T Tables de travail fixes et mobiles
2
Toits de pluie
32
Tourbe horticule / Terreau pour motte
37
Tracteurs / Porte-outils
38
Transpalettes
36
Tunnels en plastique
16
Bezugsquellenverzeichnis 2012
Index des fournisseurs 2012
1 Anzuchtplatten
8112 Otelfingen
Tel. 044 271 22 11
www.gvz-rossat.ch
Plantes multi-pots
1580 Avenches
Tél. 026 662 44 66
[email protected]
Samen Glättli + Co. GmbH, 8304 Wallisellen
Tel. 044 830 45 01, Fax 044 830 69 73
E-Mail: [email protected]
www.samenglaettli.ch
2 Arbeitstische, fest und fahrbar
Tables de travail fixes et mobiles
8112 Otelfingen
Tel. 044 271 22 11
www.gvz-rossat.ch
1580 Avenches
Tél. 026 662 44 66
[email protected]
3 Bewässerung/Schläuche
Installations d’arrosage
www.aebi-suisse.ch
3 Bewässerung/Schläuche
Installations d’arrosage
Jampen Landmaschinen AG
3225 Müntschemier
Tel. 032 313 24 15, Fax 313 27 37
www.jampen-landmaschinen.ch
Bewässerung
Gülletechnik
Keller TechnikAG, 8537 Nussbaumen
Tel. 052 745 19 85, www.keller-technik.ch
Tel. 031 301 49 60 Fax 031 302 16 53
www.nissani.ch
[email protected]
Perrottet & Piller AG
3178 Bösingen
Tel. 031 747 85 44
Fax 031 747 96 32
[email protected]
Beregnungsanlagen, Pumpen, SK- und Alu-Rohre
4 Bodenanalyse
Analyse de sol
Tel. 033 227 57 31, Fax 033 227 57 39
[email protected], www.lbu.ch
Rte du Simplon 4 – 1906 Charrat – Tél. 027 746 33 03
5 Bodenbearbeitungsmaschinen
Machines à travailler le sol
8112 Otelfingen
Tel. 044 271 22 11
www.gvz-rossat.ch
1580 Avenches
Tél. 026 662 44 66
[email protected]
www.aebi-suisse.ch
22
5/2012 – 5. 10. 2012 – Der Gemüsebau / Le Maraîcher
5 Bodenbearbeitungsmaschinen
Machines à travailler le sol
Boden
bearbeitung
Sätechnik
Keller Technik AG, 8537 Nussbaumen
Telefon 052 745 19 85, www.keller-technik.ch
6 Buchungsstellen/Steuerberatung
Offices fiduciaires
8 Energieschirme
8112 Otelfingen
Tel. 044 271 22 11
www.gvz-rossat.ch
9 Erde
Écrans thermiques
1580 Avenches
Tél. 026 662 44 66
[email protected]
Substrats
11 Erntemaschinen
Machines à récolter
Jampen Landmaschinen AG
3225 Müntschemier
Tel. 032 313 24 15, Fax 313 27 37
www.jampen-landmaschinen.ch
Zwiebelerntetechnik
Kehrmaschinen
Keller Technik AG, 8537 Nussbaumen
Telefon 052 745 19 85, www.keller-technik.ch
12 Etikettiergeräte
Appareils à étiqueter
Lerch Treuhand AG, Gstaadmattstrasse 5,
4452 Itingen BL
Tel. 061 976 95 30, Fax 061 971 35 26,
[email protected], www.lerch-treuhand.ch
Torf, Erde, Substrate, Eric Schweizer AG
Industriestrasse 24, 8404 Winterthur
Tel. 052 238 31 45, Fax. 052 238 31 46
www.ericschweizer.ch
Nebiker Treuhand AG, 4450 Sissach
Tel. 061 975 70 70, Fax 061 975 70 75
www.nebiker-treuhand.ch
8112 Otelfingen
Tel. 044 271 22 11
www.gvz-rossat.ch
1580 Avenches
Tél. 026 662 44 66
[email protected]
13 Filter/Dosierpumpen
Filtres/Pompes de dosage
7 Dünger/Nährlösung
Engrais/Solutions nutritives
8112 Otelfingen
Tel. 044 271 22 11
www.gvz-rossat.ch
1580 Avenches
Tél. 026 662 44 66
[email protected]
Tel. 031 301 49 60 Fax 031 302 16 53
www.nissani.ch
[email protected]
Lonza/Uetiker Pflanzenernährung, 4051 Basel
Tel. 061 270 95 55, Fax 061 270 95 59
[email protected], www.agroline.ch
14 Folien und Vliese
Films plastiques et tissus
Kali AG
Murtenstrasse 116
3202 Frauenkappelen
Tel. 031 926 60 00
8112 Otelfingen
Tel. 044 271 22 11
www.gvz-rossat.ch
www.kali.ch - [email protected]
10 Erdsterilisierung
LANDOR, fenaco Genossenschaft
Postfach, CH-4127 Birsfelden
Telefon 058 433 66 66
E-Mail [email protected], Internet www.landor.ch
1580 Avenches
Tél. 026 662 44 66
[email protected]
Désinfection du sol
Buser AG Apparatebau
5014 Gretzenbach, Tel. 062 849 67 67
www.buser-ag.ch
Hortuna AG
www.hortuna.ch
Tel. / Fax
6235 Winikon
[email protected]
041 934 02 74/73
23
Der Gemüsebau/Le Maraîcher – 5/2012 – 5. 10. 2012
15 Folienhäuser
8112 Otelfingen
Tel. 044 271 22 11
www.gvz-rossat.ch
16 Folientunnel
Serres en plastique
1580 Avenches
Tél. 026 662 44 66
[email protected]
Tunnels en plastique
Hortuna AG
www.hortuna.ch
Tel. / Fax
6235 Winikon
[email protected]
041 934 02 74/73
O. R. Zihlmann, 5707 Seengen
Tel. 062 777 27 63, Fax 062 777 29 26
Hortuna AG
www.hortuna.ch
Tel. / Fax
6235 Winikon
[email protected]
041 934 02 74/73
4900 Langenthal, www.kirchhofer-ag.ch
Tel. 062 923 41 01, Fax 062 923 31 55
17 Gebinde
Faisceaux
Tunnels en plastique
8112 Otelfingen
Tel. 044 271 22 11
www.gvz-rossat.ch
Serres
1580 Avenches
Tél. 026 662 44 66
[email protected]
DAS GEWÄCHSHAUS
www.gysiberglas.ch
Gewächshausbau und Klimatechnik
Gysi+Berglas AG
Zugerstrasse 30, CH-6340 Baar
Telefon 041 768 97 00, Fax 041 768 97 10
[email protected]
IFCO SYSTEMS (Schweiz) GmbH
Nordstr. 3, 5612 Villmergen
T. 056 619 74 74, www.ifco.ch
4900 Langenthal, www.kirchhofer-ag.ch
Tel. 062 923 41 01, Fax 062 923 31 55
O. R. Zihlmann, 5707 Seengen
Tel. 062 777 27 63, Fax 062 777 29 26
16 Folientunnel
18 Gewächshäuser
wez Kunststoffwerk AG
CH-5036 Oberentfelden
Telefon 062 737 88 00
Telefax 062 737 88 10
www.wez.ch
18 Gewächshäuser
Serres
Ambachtsweg 75, 2641 KW Pijnacker, Holland
Tel. 0031 15 369 6382, Fax 0031 15 369 73-80
e-mail: [email protected]
www.gewaechshaus.nl
19 Hackgeräte
Sarcleuses
AllenspAch Greentech AG
8112 Otelfingen
Tel. 044 271 22 11
www.gvz-rossat.ch
Untere Dünnernstrasse 21
Postfach 116
CH-4612 Wangen bei Olten
Tel. +41 (0)62 205 24 80
Fax +41 (0)62 205 24 89
www.allgreentech.ch
1580 Avenches
Tél. 026 662 44 66
[email protected]
www.aebi-suisse.ch
Sicherheit und Gesundheitsschutz
Dienstleistungen
Kurse, Schulungen
Sicherheitsberatung
BUL-Ordner, Broschüren
Gefährdungsbeurteilungen
Sicherheitsprodukte
Atemschutzmasken, -geräte
Sonnen-, Schutzbrillen
Pflanzenschutzanzüge
Sicherheitsschuhe, -stiefel
BUL w w w. b u l . c h / s h o p
SPAA 5040 Schöftland 062 739 50 40
SPIA 1510 Moudon 021 557 99 18
Gehörschützer, Handschuhe
Forstkleider, Forstgeräte
Beleuchtungseinrichtungen
Ladungssicherung, Seitenblickspiegel
Umweltschränke
agri TOP®
24
5/2012 – 5. 10. 2012 – Der Gemüsebau / Le Maraîcher
20 Heizkessel und Heizungen
Chaudières et chauffages
8112 Otelfingen
Tel. 044 271 22 11
www.gvz-rossat.ch
1580 Avenches
Tél. 026 662 44 66
[email protected]
21 Informatik
23 Jungpflanzen
Plantules
26 Kühlanlagen/Kühlraumbau
Installations frigorifiques/
chambre froide
Gemüse- und Blumenjungpflanzen
Burgerweg 15, 3238 Gals
Tel: 032 338 53 11, Fax: 032 338 53 10
www.hawalo.ch, [email protected]
Informatique
Für wachsenden
Erfolg.
Rickenbacherstr. 29, 4460 Gelterkinden
Tel. 061 981 25 33 www.cbt.ch [email protected]
Max Schwarz AG I CH-5234 Villigen
Fon ++41(0)56 297 87 67 I Fax ++41(0)56 297 87 03
www.schwarz.ch
27 Mulchvliese/Mulchfolien
Films de paillage
8112 Otelfingen
Tel. 044 271 22 11
www.gvz-rossat.ch
1580 Avenches
Tél. 026 662 44 66
[email protected]
www.lohnprogramm.ch
8542 Wiesendangen
Tel. 052 320 90 30
JU N G PFLA N ZEN
D-78479 Insel Reichenau
Tel. 0049-7531-99689-0, www.peterstader.de
28 Nährstoffanalyse
Analyse d’éléments nutritifs
Leguma.ch
www.
Aufzeichnungssoftware für Kulturmassnahmen
stuData GmbH, 3308 Grafenried, 031 767 76 67
22 Isolationen
24 Jungpflanzenkisten/Töpfe
Plants mottés
Isolements
8112 Otelfingen
Tel. 044 271 22 11
www.gvz-rossat.ch
8917 Oberlunkhofen
1047 Oppens
www.netagco.ch
23 Jungpflanzen
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Tel. 056 634 35 45
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29 Paloxenkippgeräte
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Tél. 026 662 44 66
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Der Gemüsebau/Le Maraîcher – 5/2012 – 5. 10. 2012
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Tel. 033 227 57 18/19, Fax 033 227 57 47
31 Plattformfahrzeug für Gewächshaus
Chariots motorisés de récolte
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A. Farner AG, 8476 Stammheim
Tel. 052 745 11 49, Fax 052 745 27 70
Samen Glättli + Co. GmbH, 8304 Wallisellen
Tel. 044 830 45 01, Fax 044 830 69 73
E-Mail: [email protected]
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32 Regendächer
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Toits de pluie
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Énergie solaire
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actuaLIté
der Gemüsebau/Le maraîcher – 5/2012 – 5. 10. 2012
27
Examen de porte-greffes de tomate sur
leur résistance au colletotrichum coccodes
Arnold
Syngenta
résultats et discussion
Admiro
De Ruiters Tomate
obtenteur type
Seminis
Porte-greffe standard
Beaufort
Seminis
Porte-greffe standard
Optifort
Seminis
Nouveau porte-greffe
Multifort
Seminis
Nouveau porte-greffe
Unifort
Seminis
Nouveau porte-greffe
DRO141
Seminis
Nouveau porte-greffe
Stallone RZ
Rijk Zwaan Nouveau porte-greffe
2.5
L I E n co u rt F I c H E t Ec H n I Q u E :
http://goo.gl/xb4aS
*
*
Nouveau porte-greffe
quatre nouveaux porte-greffes DRO 141,
Emperador, Multifort et Optifort. La résistance insuffisante de Maxifort et Beaufort
a été également constatée lors d’un essai
en sol en Italie. Dans la production, les
porte-greffes doivent alimenter d’une façon optimale les plantes greffées pendant
plusieurs mois. Pour cela, des porte-greffes
disposant d’un plus haut niveau de résistance à C. coccodes que les variétés testées
n
sont indispensables.
Spross-Trockenmasse des zweiten Schnittes
Matière sèche des pousses de la deuxième coupe
matériel et méthodes
Kontrolle / témoin
C. coccodes
*
*
*
2
1.5
1
* signifikanter Unterschied /
* différence significative
rt
Un
ifo
e
Stallone
Sta
llo
n
rt
tifo
Op
rt
Multifort
Mu
ltif
o
rad
or
Em
pe
41
DRO 141
O1
Admiro
DR
Ma
xif
ort
Beaufort
rt
0
old
0.5
Be
au
fo
g ts/ spross gMS/pousse
Pendant l’hiver et le printemps 2011-2012,
sept nouveaux porte-greffes ont été testés
au moyen de deux essais en pot. De jeunes
plants de deux semaines ont été plantés
dans des pots inoculés avec C. coccodes.
Le champignon a été cultivé et multiplié
auparavant sur un substrat d’argile imbibé de jus de légumes. Les quatre souches
de C. coccodes utilisées pour l’essai ont
été isolées en automne 2010 de racines de
Maxifort infectées. L’inoculum ainsi obtenu a été mélangé à un substrat du commerce (Brill 1 Tonerde) à une proportion
de 1:50, mélange dont ont été remplis des
pots de 10. Des pots contenant du substrat
non infecté ont été utilisés comme témoin.
Chaque variété a été plantée dans dix pots
infectés et dix pots témoin. Afin de garantir une bonne croissance à long terme, les
plantes ont été irriguées avec un engrais
liquide. Un mois après la plantation, les
Variété
Maxifort
Emperador RZ Rijk Zwaan Nouveau porte-greffe
L’évaluation de la résistance des portegreffes individuels a été effectuée au moyen de la différence de matière sèche des
pousses entre les pots infectés de C. coccodes et celle des pots témoin (biotest).
Toutes les variétés testées ont produit
moins de matière sèche pour les plantes cultivées en pots infectés (Regardez le
graphique). Une analyse globale de toutes les variétés testées montre que cette
diminution de la matière sèche est statistiquement significative. Cette différence a
été spécialement marquée pour le portegreffe standard Maxifort, ainsi que pour les
Arn
L
e champignon tellurique C. coccodes
a été considéré jusqu’il y a peu comme
un pathogène secondaire et relativement insignifiant de la tomate. Il survient
souvent simultanément à la maladie des
racines liégeuses. Pour la lutte contre cette dernière, des porte-greffes résistants
sont utilisés, habituellement de type KNFV.
Outre la résistance à la maladie des racines
liégeuses, ces porte-greffes sont également
résistants à certains nématodes ainsi qu’à
la fusariose et la verticilliose. Cependant ils
*
ne sont pas résistants
à la pourriture racinaire causée par C. coccodes. En cas d’une
telle atteinte, la résistance à la fusariose
et la verticilliose s’en trouve brisée. Pour
éviter cela, les nouvelles variétés de portegreffes devraient également être résistantes
C. coccodes. A cet effet, plusieurs nouveaux
porte-greffes ont été testés par Agroscope
ACW à Conthey dans des essais en pot.
ro
changins-wädenswil acw, 1964 conthey
porte-greffes testés
mi
Vincent michel, station de recherche agroscope
pousses ont été coupées 0,5 cm au-dessus
de la première feuille, et la matière sèche
de la pousse coupée a été déterminée. La
nouvelle pousse apparue à l’aisselle de la
feuille a été à nouveau coupée un mois
plus tard et la matière sèche à nouveau déterminée. Dans le premier essai, la plantation a eu lieu le 14.12.2011 et la deuxième
coupe a été effectuée le 15.02.2012. Le deuxième essai a débuté le 20.03.2012 et s’est
terminé le 18.05.2012.
Ad
Les porte-greffes de tomate éprouvés, ainsi que les nouveaux, ne
sont pas résistants à la pourriture
racinaire causée par Colletotrichum
coccodes.
28
aktuELL
5/2012 – 5. 10. 2012 – der Gemüsebau / Le maraîcher
Hafer anstatt diesel:
unkraut hacken mit arbeitspferden
Bei David Meister hacken Boris und
Merlin das Unkraut in den Randen.
Die beiden Freiberger-Walache
sind mehr als eine Ergänzung zum
üblichen Maschinenpark auf dem
vielfältigen Betrieb.
david Eppenberger, redaktor «der Gemüsebau»
S
eltsames Gerät steht auf dem Steigackerhof in Kefikon TG herum. Hackgerät, Pflanzensetzmaschine oder
Güllefass erscheinen irgendwie untersetzt.
Kein Wunder, denn sie sind auf eine Zugkraft von bloss einem oder höchstens zwei
PS ausgerichtet. David Meister gehört zu
den wenigen Bauern in der Schweiz, die
mit Arbeitspferden arbeiten. Landwirte älterer Generation schütteln in Erinnerung
an die harten Arbeitsalltage von früher den
Kopf, wenn sie den Biobauern mit seinen
Freiberger-Walachen auf dem Acker sehen.
Das Aufkommen der Traktoren vor ein paar
Jahrzehnten war für sie damals ein Segen.
Auch bei Meister sind zwei Traktoren
im Einsatz. Trotzdem stehen bei ihm mit
dem 22-jährigen Boris und dem 6-jährigen
Merlin zusätzlich zwei Arbeitspferde im
Stall, die er regelmässig für Feldarbeiten
einsetzt. «Auf eher kleinstrukturierten Betrieben macht der Einsatz von Arbeitspferden Sinn», sagt er. Obwohl man natürlich
schon etwas angefressen sein müsse, gebe
es neben ökologischen durchaus betriebswirtschaftliche Argumente dafür. Recht
gibt ihm eine amerikanische Studie, die sogar zum Schluss kam, dass in den USA der
Einsatz von Pferden bis zu einer Betriebsgrösse von 70 Hektaren wirtschaftlicher sei
als mit Schleppern.
20 Franken pro pferdearbeitsstunde
In einer Modularbeit im Rahmen seiner
Ausbildung zum Betriebsleiter berechnete
Meister für seinen Betrieb Kosten von 20
Franken pro mit Pferd geleisteter Arbeitsstunde. Im Jahr koste ihn ein Pferd für Futter, Stallarbeit, Tierarzt und Amortisierung
rund 4500 Franken. 87 Prozent des Futters
und des Strohs produziert Meister zudem
auf dem eigenen Betrieb. «Das kann ich
dem Betrieb wieder gut schreiben oder bei
den Kosten abziehen», sagt
er. Der nahezu geschlossene
Kreislauf sei natürlich aus
ökologischer Sicht ideal. Die
Pferde würden weitgehend
CO2-neutral arbeiten. Nicht
berücksichtigt in diesen Kalkulationen sind allerdings
die
Arbeitskraftstunden.
Hier liegen die Arbeitspferde gegenüber dem Traktor im Hintertreffen: Die
Feldarbeit mit dem Pferd
bindet normalerweise zwei
Arbeitskräfte und dauert
deutlich länger. Der Traktor
leistet pro Stunde also mehr,
bei allerdings höheren Kosten. Dies gilt es gegeneinander abzuwägen, wenn
entschieden werden soll, ob
bei Feldarbeiten das Pferd
eingespannt oder der Traktor gestartet werden soll.
Gut fürs marketing
An diesem Tag im Juli spannt
Meister den Walach «Merlin» vor das Hackgerät. Unkrauthacken in den Randen david und debora meister setzen auf den Einsatz von arbeitspferden.
ep
ist angesagt. «Der Anfahrts- David et Debora Meister misent sur leurs chevaux de trait.
weg ist kurz und der Einsatz
von Arbeitspferden bei dieser kleinen Flä- weniger für spezialisierte Betriebe
che effektiv», sagt der junge Bauer. Aus- Natürlich ist die Haltung von Arbeitspferserdem bestehe beim vom Regen durch- den nicht jedermanns Sache. Freude und
nässten Boden bei dieser schonenden Art Interesse am Umgang mit Pferden ist eine
der Bodenbearbeitung keine Gefahr von Grundvoraussetzung. Zudem eignet sich
Bodenverdichtung. Das Resultat lässt sich nicht jeder Betrieb für «Hafertraktoren».
sehen: gelingt es, das Pferd in der Reihe zu Die Schläge dürfen nicht allzu weit entführen, wird diese zuverlässig und trotz al- fernt liegen und sollten wenn möglich relativ flach sein. Auf grossen spezialisierten
lem relativ schnell von Unkraut befreit.
Staunende Spaziergänger bleiben am Betrieben bleibt der Traktor die erste Wahl.
Feldrand stehen. Da David Meister und Doch für Gemischtbetriebe wie der Steigaseine Frau Debora die Direktvermarktung ckerhof mit seiner Milchproduktion, dem
auf dem Betrieb ausbauen wollen, macht Getreide- und Futterbau sowie der kleinen
sich das romantische Bild des Pferdes auf Gemüseparzelle können Arbeitspferde
dem Acker natürlich gut fürs Marketing. auch unter wirtschaftlichen Aspekten eine
Weitere Arbeiten, die mit den Pferden auf Variante sein. David Meister auf jeden Fall
dem 21 Hektaren grossen Betrieb erledigt baut in Zukunft auf Merlin und Boris. Man
werden, sind Walzen, Striegeln, Säen, Kar- wisse schliesslich nicht, was in den nächstoffeln setzen oder das Ausbringen von ten Jahren noch alles passiere in der Welt.
Gülle mit dem Zweispänner. «Auch für Klar ist für ihn: «Bei steigenden Energiekleinere Arbeiten wie das Zäunen nehme preisen wird sich der Einsatz von Arbeitsn
pferden erst recht lohnen».
ich oft das Pferd», sagt Meister.
actuaLIté
der Gemüsebau/Le maraîcher – 5/2012 – 5. 10. 2012
29
remplacer le diesel par de l’avoine
David Meister bine son champ de
betteraves à l’aide de Boris et de
Merlin. Sur l’exploitation diversifiée, les deux Franches-Montagnes font bien plus que compléter
l’habituel parc de machines.
david Eppenberger, rédacteur Le maraîcher
D
es outils étranges se trouvent sur
l’exploitation Steigackerhof à Kefikon dans le canton de Thurgovie. En
effet, la bineuse, la planteuse ou encore la
tonne à lisier paraissent plus petites. Rien
d’étonnant à cela, puisqu’elles sont prévues pour être tirées par un ou au maximum deux chevaux-vapeurs. David Meister fait partie des rares producteurs suisses
qui travaillent avec des chevaux de trait.
Se souvenant du dur labeur d’autrefois,
les paysans des générations antérieures ne
peuvent que hocher la tête avec étonnement en le voyant travailler avec ses chevaux. L’arrivée des tracteurs il y a quelques
décennies leur a en effet facilité la vie.
David Meister possède, lui aussi, deux
tracteurs. En plus, il emploie régulièrement les deux Franches-Montagnes Boris
et Merlin, âgés respectivement de 22 et 6
ans. «Sur les exploitations possédant de petites structures, l’utilisation de chevaux de
trait est efficace», souligne David Meister.
Il faut évidemment aimer les chevaux; outre les aspects écologiques, des arguments
économiques plaident néanmoins aussi
en faveur des chevaux. Une étude américaine a ainsi montré qu’aux Etats-Unis, les
chevaux étaient plus économiques que les
tracteurs sur les exploitations jusqu’à 70
hectares.
20 francs l’heure de travail avec un cheval
Dans le cadre d’un travail réalisé lors de
sa formation de chef d’exploitation, David
Meister a calculé que les coûts s’élevaient à
20 francs par heure de travail avec un cheval sur son exploitation. Les coûts pour le
fourrage, le travail à l’écurie, le vétérinaire
et l’amortissement lui reviennent à environ 4500 francs par année. 87 % du fourrage et du foin sont produits sur la propre exploitation. «Je peux créditer ce montant à
l’exploitation ou le déduire des coûts», note-t-il. Ce cycle presque fermé est évidemment idéal du point de vue écologique. En
outre, les chevaux ont un effet pratiquement neutre sur le CO2. Le calcul ne tient
en revanche pas compte des heures de
main-d’œuvre. Sur ce point, les chevaux
de trait présentent un désavantage par
rapport au tracteur: le travail avec les chevaux nécessite en général deux personnes
et dure nettement plus longtemps. Le rendement à l’heure du tracteur est donc plus
élevé, mais les coûts aussi. Il s’agit donc de
bien peser le pour et le contre pour se décider entre le cheval ou le tracteur.
un atout pour le marketing
Ce jour de juillet, David Meister attèle Merlin à la bineuse en vue de biner le champ de
betteraves. «Avec un court trajet jusqu’au
champ, l’utilisation de chevaux sur cette
petite parcelle est efficace», indique le jeune producteur. En outre, ce mode de travail
ménage le sol et ne présente aucun risque
de tassement, même lorsque le sol est détrempé. Le résultat est probant: lorsqu’on
arrive à bien conduire le cheval dans les
rangs, les mauvaises herbes sont éliminées
efficacement et relativement rapidement.
Des promeneurs étonnés s’arrêtent au
bord du champ. David Meister et son
épouse, Debora, souhaitant développer la
vente directe à la ferme, l’image romantique des chevaux sur les champs tombe
évidemment à point nommé. Les chevaux
sont employés pour effectuer d’autres travaux sur l’exploitation de 21 hectares: rouler, étriller, semer, planter les pommes de
terre ou épandre du lisier avec l’attelage
à deux chevaux. «Je prends souvent un
cheval pour réaliser de petits travaux, par
exemple pour poser des clôtures», note encore David Meister.
méthode peu adaptée aux
exploitations spécialisées
La garde de chevaux de trait est évidemment réservée aux producteurs qui aiment
s’occuper des animaux. De plus, cette méthode de travail ne convient pas à toutes
les exploitations. En effet, les parcelles ne
devraient pas être trop éloignées les unes
des autres et devraient si possible être plates. Le tracteur s’impose donc sur les grandes exploitations spécialisées. En revanche, sur les exploitations mixtes comme
celle de David Meister, dont les activités
vont de la production laitière à la culture
maraîchère sur de petites parcelles en passant par la culture de céréales et la culture
fourragère, les chevaux de trait peuvent
constituer une alternative, même du point
de vue économique. Dans tous les cas, David Meister continuera de miser sur Merlin
et Boris à l’avenir. «On ne sait pas ce qui va
se passer dans le monde ces prochaines
années. Si les prix de l’énergie continuent
d’augmenter, l’emploi de chevaux devienn
dra de plus en plus intéressant.»
Jäten mit pferden in randen: das resultat kann sich sehen lassen.
Binage d’un champ de betteraves à l’aide de chevaux: le résultat est probant.
David Eppenberger
30
aktuELL
5/2012 – 5. 10. 2012 – der Gemüsebau / Le maraîcher
sortenneuheiten
für die anbausaison 2013
An dieser Stelle präsentiert die
«Gemüsebau»-Redaktion einige
neue Sorten, ohne Anspruch auf
Vollständigkeit. Die Angaben stammen von den Saatgutfirmen. Bei
diesen erhalten Sie nähere Informationen zu den Sorten.
Grüner Batavia für den Freilandanbau mit
offenem Kopf. Anbau Ende Frühjahr, im
Sommer und im Herbst für den Frischmarkt und die Industrie. Regelmässig gewellte Blätter, die im Sommer nicht vergilben. Gut strukturierte und kompakte
Pflanze mit halbaufgerichtetem Wuchs.
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BLumEnkoHL
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Form und dunkelgrüner Farbe. Die Reifezeit beträgt 50 bis 55 Tage nach der Pflanzung, Preduro ist sehr schossfest und hat
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karottE
stromboli (clause)
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gut gelagert werden.
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kleine Früchte (à ungefähr 50 Gramm) mit
dunkelgrüner Zeichnung auf hellgrüner
Schale. Die Früchte sind aromatisch und
strukturfest beim Kochen. Kultivierbar
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der Gemüsebau/Le maraîcher – 5/2012 – 5. 10. 2012
sauberen, breiten Unterseite. E 01D.5737
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und in verschiedenen Anbauregionen.
Aufgrund dieser Erfahrungen wird Volpina
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LaucH
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sind sehr produktiv und uniform und zeigten in den letzten Wintern eine sehr gute
Frosthärte von Schaft und Blättern, einen
festen, kompakten Schaft und eine ausgezeichnete Putzleistung. Auch die Einlagerung von Pluston und Aylton Sorten brachte sehr gute Ergebnisse.
sG 1726 (syngenta agro aG)
Diese Sorte überzeugt vor allem durch sehr
gute Qualität, dunkle Blattfarbe, aufrechten Wuchs, gute Schaftlänge, grossen Weissanteil und hohen Ertrag. Sie eignet sich
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wüchsigem, hohem und luftigem Laub.
Gerade Wurzelknospe mit gut geschlossener Spitze. Qualitativ hochstehender
Grünspargel von mittlerem Kaliber von 20
mm. Gute Krankheitstoleranz.
schwarze cherry (zollinger)
Vitale, kräftige Pflanze mit vielen kleinen,
sehr schmackhaften Früchten von dunkelroter Farbe mit schwärzlichen Hauch. Diese Sorte ist platzfester als Schwarze Krim
und im Geschmack gleich würzig. Ideal für
Direktvermarkter und für Setzlingsproduzenten.
s p I n at
dromedary rz (rijkzwaan)
Ideale Sorte für die Tiefkühlindustrie, die
Babyleaf- und Wurzelspinatproduktion.
Runde, dunkelgrüne Blätter, langes Erntefenster.
cougar F1 (Enza zaden)
Dunkelgrüner, ovalrundblättriger Typ mit
breiter Resistenz ( Pfs: HR: 1-13), mit festem Blatt und hohem Ertrag für den Anbau
im Frühjahr und Herbst im Frischmarkt sowie für den ganzjährigen Babyleafanbau.
zuccHEttI
rhodos (syngenta agro aG)
Ertragssorte für alle Anbaugebiete. Dunkelgrün mit leichter Sprenkelung, Ertragssorte für den 1. bis 4. Satz, Pflanzen
Mikonostyp mit hoher Uniformität, sehr
offener Pflanzenaufbau und damit leicht
zu beernten, Resistenzen: IR gegen CMV,
WMV, ZYMV, Gc und Px.
die resistenzangaben* sind in Überprüfung. alle angaben zu den sorten erfolgten nach bestem wissen
und ohne Gewähr. redaktion: Barbara Gafner.
saatgutfirmen
t o m at E
Valuptuoso (clause)
Neue Cœur de Bœuf-Tomate vom Typus
Albenga mit hohem Ertragspotenzial.
Wüchsige Pflanze mit vielen Früchten.
Dichte Früchte mit gleichmässiger Form
und sehr homogenem Kaliber. Sehr geschätztes Aroma.
www.clause-vegseeds.com
www.deruiterseeds.com
www.enzazaden.de
www.rijkzwaan.com
www.seminis.de
www.syngenta.com
www.vilmorin.com
www.wyssgarten.ch
www.zollinger-samen.ch
www.nunhems.de
32
kLEInanzEIGEn / annoncEs
Zu verkaufen:
160 Stk. Gitterpaloxen
für Kabis.
Grösse: 1.20 m x 1.60 m
Huber Gemüse
8162 Sünikon-Steinmaur
044 / 854 80 80
Inserentenverzeichnis
Index des annonceurs
AGRISANO Krankenkasse, Brugg AG
Anderhalden AG, Kägiswil
Beerstecher AG, Dübendorf
Calanda Kälte A, Landquart
Cargo Plast GmbH, Salem-Neufrach
Dreyer AG, Gerolfingen
Eisenring Lyss AG, Lyss
fehrtech AG, Buchberg
Gerber Bio Greens AG, Fehraltorf
Grozema Wärmedämmung GmbH, UplengenRemels
Grüter Waagen, Eschenbach LU
Hauert HBG Dünger AG, Grossaffoltern
HKS Fördertechnik AG, Marthalen
Huber Gemüse, Sünikon
Keller Technik AG, Nussbaumen TG
5/2012 – 5. 10. 2012 – der Gemüsebau / Le maraîcher
48
10
10
4
8
2
2
10
14
5
47
BQS,39
32
42
Labor Ins AG Kerzers, Kerzers
Lerch Treuhand AG, Itingen
Max Urech AG, Dintikon
möri, Aarberg
O'Flynn-Trading, Zürich
Oeko-Sack GmbH, Hasle-Rüegsau
Plumiers (Schweiz) GmbH, Oberlunkhofen
Rapid Technic AG, Killwangen
Ricoter, Aarberg
Rijk Zwaan, Welver NL
Rohrer-Marti AG, Zollikofen
Rufenerkipper AG, Blumenstein
Schneiter AGRO AG, Seon
schubag AG, Steckborn
SLV Schweizerische Landmaschinen-Verband,
Bern
SwissPlant GmbH, Müntschemier
unipoint ag, Ossingen
2
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10,32
8
5
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14,46
14
14
8
8
4
2,10
12
14
Firmen-Nachrichten
zeitersparnis und bessere
pflanzqualität mit der neuen
rapid-uni-pflanzmaschine
Im bernischen Noflen auf dem Betrieb von
Biogemüsebauer Bernhard Hänni wurde die neue Rapid Uni-Pflanzmaschine
einem breiten Publikum vorgeführt. Die
neue Uni-Pflanzmaschine, bei welcher ein
multifunktionell einsetzbarer Rapid Einachsgeräteträger als Basis dient, lockert
mit der Umkehrfräse den Boden auf und
treibt Steine wie Pflanzenreste in tiefere
Erdschichten. Dank den Pflugscharen der
unmittelbar nachlaufenden Bänderpflanzmaschine lassen sich Erdpresstöpfe gar bis
6cm in den Boden setzen. Die dann folgenden Reifen übernehmen die Rückverdichtung. Nach dem Fräsvorgang bis zum
Rückverdichten laufen keine Räder, was
ein gleichmässiges Anwachsen und für
alle Pflanzen identische Bedingungen z.B.
beim Wässern darstellt. Das ist die Basis für
ein gesundes und gleichmässiges Wachstum der Pflanzbestände. Die Besucher
konnten die Maschine in den Gewächs-
Jumbo-Elektrostapler für
die Biberbau aG
Die Biberbau AG mit Sitz in Biberbrugg/
Bennau nahm einen Jumbo ElektroSeitenstapler der Serie JEQN 50 mit fünf
Tonnen Tragkraft in Betrieb. Das Fahrzeug
wurde Ende Mai 2012 von der Max Urech
AG in Dintikon geliefert.
In verschiedenen Ausbauetappen ist
der Betrieb kontinuierlich gewachsen und
auch maschinell immer modern und aktuell eingerichtet worden. Das gilt auch für
die Logistik. Deshalb hat das Unternehmen in einen neuen Elektro-Seitenstapler
investiert. Er ist mit einer Waage ausgerüstet. Weil die Lasten teils per Helikopter
häusern im Einsatz erleben. Auf Wunsch wurde
Romanesco und Nüsslisalat gepflanzt. Die
gute Manövrierbarkeit
sowie die Möglichkeit,
Umkehrfräse vor der
Bänderpflanzmaschine
hydraulisch auszuheben
und so bis zum Ende des
Pflanzbeets zu fahren,
konnte eindrücklich gezeigt werden.
Die Besucher nutzten auch die Möglichkeit um selbst mit den Rapid Geräten
zu arbeiten. Neben der neuen Pflanzmaschine wurden auf einem separaten Testfeld die Geräteträgermodelle Rapid Euro,
Universo und Mondo mit Bodenfräsen,
Umkehrfräsen, Kreiseleggen und Öko- und
Schlegelmulchern zu Praxistests zur Verfügung gestellt. Dabei begeisterte neben der
robusten Bauweise der Geräte das breite
Sortiment und die einfache Handhabung
der Rapid Geräte, welche ausschliesslich
mit hydrostatischen, stufenlosen Fahrantrieben ausgestattet sind.
weiter transportiert werden, muss das Gewicht genau bekannt sein. Normalerweise
wird die Ware mit Camions angeliefert. Der
neue Jumbo ersetzt einen Fantuzzi-DieselSeitenstapler. In der Innerschweiz gilt ab
2017 die Dieselpartikelfilter-Pflicht. Eine
Nachrüstung des alten Gerätes kam nicht
in Frage.
Transportiert werden hauptsächlich
Langgut und Fensterrahmen. Die beiden Batterien haben eine Leistung von 80
V/930 A. Der Fahrer hat mit der eingebauten Rückfahr-Kamera stets einen Überblick, was sich hinter dem Fahrzeug abspielt. Die Verantwortlichen bei Biberbau
loben die gute Zusammenarbeit mit der
Max Urech AG.
Beim abschliessenden Umtrunk wurde
unter den Praktikern aus dem Gemüsebau
wie auch mit dem Hersteller der Geräte auf
hohem Niveau Fachwissen ausgetauscht.
Neben der Neuheitenvorführung wird sich
wohl manch ein Besucher gerne an die
ausgetauschten Tipps und Tricks erinnern.
Rapid Technic AG, Industriestrasse 7
Postfach 81, CH-8956 Killwangen
www.rapid.ch
Tel. +41 (0)44 743 11 11
Fax +41 (0)44 743 14 62
Max Urech AG, 5606 Dintikon
Tel. 041 56 616 70 10, Fax 041 56 616 70 20
[email protected], www.max-urech.ch
der Gemüsebau/Le maraîcher – 5/2012 – 5. 10. 2012
actuaLIté
33
nouvelles variétés pour la saison 2013
Nous présentons ci-dessous quelques nouveautés pour la prochaine
saison. La liste n’est pas exhaustive. Les informations nous ont
été transmises par les entreprises
semencières. Vous obtiendrez de
plus amples informations auprès
de ces dernières.
aspErGEs
Voltaire F1 (Vilmorin)
Variété demi-précoce 100% mâle à feuillage vigoureux, haut et aéré. Turion droit à
pointe bien fermée. Pour de l’asperge verte de qualité de calibre moyen de 20 mm.
Bonne tolérance aux maladies.
auBErGInE
Emeralde Isle (wyss samen aG)
Complément attrayant de l’assortiment
d’aubergines. Emeralde Isle produit beaucoup de fruits plutôt petits (environ 50 g)
violet foncé avec une feuille vert claire. Les
fruits sont aromatiques et restent fermes à la
cuisson. Cultivable dans la terre et en pots.
patio Black F1 (wyss samen aG)
Excellente sélection pour obtenir des plantes parfaites avec un rendement élevé en
petits fruits violet foncé en forme d’œuf.
Culture dans la terre sous serre, sous tunnel ou au jardin. Donne aussi de bons rendements sur le balcon ou sur la terrasse.
B ataV I a
BVp 6179 – BI 1-28, nr0 (Vilmorin)
Batavia blonde de plein champ à pomme ouverte pour culture de fin de printemps, été, automne. Destinée au frais et à
l’industrie. Feuilles régulièrement ondulées ne jaunissant pas en été. Plante présentant une structure bien organisée. Port
compact et demi-dressé.
le printemps et début d’été. La plante est
vigoureuse et couvre bien la pomme. La
récolte est groupée avec un calibre homogène.
cHou dE cHInE
preduro F1 (Enza zaden)
Chou de Chine de croissance rapide pour
la culture précoce sous tunnel ou sous
tissu non tissé ainsi que pour la culture
en lots pendant toute la saison. Forme
cylindrique et couleur vert foncé. Maturité entre 50 et 55 jours après la plantation.
Preduro est très résistant à la montaison et
possède une longue période de récolte.
courGEttEs
rhodos (syngenta agro aG)
Variété avec de bons rendements dans
toutes les régions. Couleur vert foncé légèrement mouchetée. Variété productive
du 1er au 4e semis. Plante de type Mikonos très homogène. Structure très ouverte
facilitant la récolte. Résistances: IR contre
CMV, WMV, ZYMV, Gc et Px.
carottEs
stromboli (clause)
Une nouvelle sélection pour l’automne et
le stockage, avec une bonne résistance à
l’Alternaria. Cette variété solide et cylindrique permet un rendement élevé et une
bonne conservation.
carvora F1 ( seminis/de ruiter)
Variété précoce à environ 90 jours pour
la vente en bottes et pour le marché frais.
Carottes très lisses et uniformes d’une
longueur de 19 à 21 cm et d’un diamètre de
2.5 à 3 cm. Feuillage compacte et très stable.
Semis en pleine terre à partir de mars. Carvora est une carotte à vendre en bottes ou
sans feuilles très homogène et de croissance
très rapide. Bons rendements garantit.
cHou-FLEur
clipper (clause)
Nouvelle variété précoce (70-75 jours) avec
une pomme lourde et bien blanche pour
EpInards
dromedary rz (rijkzwaan)
Variété pour la congélation ainsi que
la production de babyleaf et de racines
d’épinard. Feuilles rondes de couleur vert
foncé; longue période de récolte.
34
5/2012 – 5. 10. 2012 – der Gemüsebau / Le maraîcher
Fruit Logistica vom 6. - 8.
Februar 2013 in Berlin
(mw) Der Winter ist noch weit weg, trotzdem
müssen wir schon an die Fruit Logistica 2013
denken, denn die Vorbereitungen haben bereits begonnen. Wie in den letzten Jahren werden wir im 2013 wieder gemeinsam mit dem
Schweizer Obstverband (SOV), SWISSCOFEL
und swisspatat an der Fruit Logistica vertreten
sein. Die Messe 2013 findet vom Mittwoch bis
Freitag statt. Unser beliebter Apéro wird am
Donnerstag, 7. Februar 2013 stattfinden.
Das Frische Forum wird auch nächstes Jahr
vor Messebeginn am Dienstagnachmittag, 5.
Februar 2013, durchgeführt. Falls Sie daran
teilnehmen möchten, bitte bei der Zimmerreservation eine Zusatznacht buchen.
Die Hotelzimmer werden vom SOV organisiert und vorgängig bezahlt! Die Zimmerrechnung werden Sie nach der Messe direkt vom
SOV erhalten. Sie wohnen wieder im Hotel
Berlin, Lützowplatz 27, Berlin, wo der VSGP
ein Kontingent von 90 Zimmern hat. Da die
Fruit Logistica von Jahr zu Jahr grösser wird
und jedes Jahr mehr
Besucher
anlockt,
müssen auch die
Hotelzimmer immer
frühzeitiger
reserviert werden.
Wir bitten Sie,
den
beiliegenden
Antworttalon auszufüllen und diesen bis spätestens 15. Oktober 2012 dem VSGP zu retournieren. Die nicht reservierten Zimmer aus unserem Kontingent müssen wir am 31. Oktober
2012 zurückgeben.
www.hotel-berlin-berlin.de
www.fruitlogistica.de
Fruit Logistica du 6 au
8 février 2013 à Berlin
La Fruit Logistica 2013 s’annonce déjà, les
préparatifs ont commencé. Nous serons comme les années passées présents à la Fruit Logistica 2013 aux côtés de la Fruit-Union Suisse, de SWISSCOFEL et de swisspatat. L’année
prochaine la Fruit Logistica 2013 aura lieu du
merdredi au vendredi et de ce fait l’apéro sera
probablement fixé jeudi le 7 février 2012.
Le Forum de la Fraicheur aura également
lieu l’année prochaine avant l’ouverture du
salon le mardi 5 février 2013, après-midi. Si
vous souhaitez participer, pensez à réserver
votre chambre d’hôtel.
La Fruit-Union Suisse s’occupera de la réservation des chambres d’hôtel à Berlin. Les
chambres seront payés d’avance par la FUS.
La facture vous sera envoyée après la Fruit
Logistica. L’UMS a réservé à votre attention
un contingent de 90 chambres à l’hôtel Berlin, Lützowplatz 27, Berlin. L’importance de
la Fruit Logistica croît d’année en année et y
attire de plus de visiteurs, c’est pourquoi les
chambres d’hôtel doivent être réservées de
plus en plus tôt.
Vous remerciant de bien vouloir nous retourner le formulaire ci-joint dûment rempli
d’ici le lundi 15 octobre 2013 au plus tard à
l’UMS. Les chambres non réservées devrontn
être rendues jusqu’au 31 octobre 2012.
www.hotel-berlin-berlin.de / www.fruitlogistica.de
"
anmeldetalon für die Fruit Logistica 2013
Bulletin d’inscription Fruit Logistica 2013
Bis spätestens 15. oktober 2012 senden an:
VsGp, postfach 8617, 3001 Bern, Fax 031 385 36 30
Á retourner jusqu’au 15 octobre 2012 à:
ums, case postale 8657, 3001 Bern, Fax 031 385 36 30
Name, Adresse und Firma des Teilnehmers (Eintrittskarten sind personifiziert)
Nom, adresse et entreprise du participant (billets sont personnels)
Name, Adresse und Firma Begleitperson*
Nom, adresse et entreprisede la personne accompagnante*
Eintrittskarten
Billets d’entrée
q Ich nehme am «Frische-Forum» teil (Eintritt inkl. Dauerkarte zur Fruit Lo-
q Je participerai au «Forum de la fraicheur (Entrée, incl. entrée perma-
gistica, Preis 85 Euro). ACHTUNG: Das «Frische-Forum» findet einen Tag
vor Eröffnung statt; bitte bei der Zimmerreservation berücksichtigen.
q Ich benötige eine Dauerkarte (3 Tage) zur Fruit Logistica, Preis 55 Euro
q Ich benötige eine Tageskarte für folgende Tage, Preis 25 Euro/Tag
q Mittwoch, 6. Februar 2013
q Donnerstag, 7. Februar 2013
q Freitag, 8. Februar 2013
Hotelzimmer
Bitte reservieren Sie für mich/uns nachfolgende Anzahl von Hotelzimmern im
Hotel Berlin, Lützowplatz 17, Berlin
q Einzelzimmer zu 180 Euro inkl. Frühstück
q Doppelzimmer zu 230 Euro inkl. Frühstück (Name oben angeben)
Anreisedatum
Abreisedatum
* Falls Begleitperson auch Eintrittskarte benötigt, bitte mit VSGP Kontakt
aufnehmen.
nente à la Fruit Logistica, prix 85 Euro). ATTENTION: Le «Forum de la
fraicheur» aura lieu la veille de l’ouverture de la foire, en tenir compte
lors de la réservation des chambres.
q J’ aurai besoin d’une entrée permanente (3 jours) à la Fruit Logistica,
prix 55 Euro
q Je commande une carte journalière pour le/les, prix 25 Euro /jour
q Mercredi 6 février 2013
q Jeudi 7 février 2013
q Vendredi 8 février 2013
chambre d’hôtel
Prière de réserver, au Hotel Berlin, Lützowplatz 17 à Berlin, le nombre de
chambres suivants:
q Chambre simple à 180 Euro déjeuner inclus
q Chambre double à 230 Euro déjeuner inclus (nom/prénom 2e pers.)
Date de l’arrivée
Date du départ
* Prière de contacter l’UMS si la personne accompagnante souhaite aussi
commander des billets d’entrée.
der Gemüsebau/Le maraîcher – 5/2012 – 5. 10. 2012
cougar F1 (Enza zaden)
Type vert foncé possédant des feuilles ovales et une large résistance ( Pfs: HR: 1-13).
Feuilles fermes et rendement élevé pour la
culture au printemps et en automne pour
le marché frais et pendant toute l’année
pour la production de babyleaf.
macHE
princes (clause)
Nouvelle variété avec une très bonne tenue
au jaunissement des cotylédons en été.
Feuilles épaisses, rondes et vert foncé. Très
grande souplesse d’utilisation.
amely (Enza zaden)
Amely présente une croissance très rapide en hiver et brille par sa belle structure
fermée et des feuilles de couleur vert brillant. Sur la base de nos expériences, nous
pouvons aussi recommander Amely pour
la culture en pleine terre et sous tunnel en
été.
actuaLIté
35
sG 1726 (syngenta agro aG)
Cette variété brille surtout par sa très bonne qualité, la couleur foncée de ses feuilles,
sa croissance verticale, la bonne longueur
de sa tige, la part importante de blanc et
ses rendements élevés. Elle convient à la
récolte en automne et se laisse nettoyer
très facilement.
t o m at E
Valuptuoso (clause)
Nouvelle variété de Cœur de Bœuf type
Albenga, avec un potentiel de rendement
élevé. La plante est puissante et offre une
bonne couverture de fruit. Les fruits sont
denses, de forme régulière et de calibre très
homogène. La qualité gustative est très appréciée.
tomate cerise noire (zollinger)
Plante vigoureuse avec beaucoup de petits
fruits très aromatiques de couleur rouge
foncé avec une teinte noire. Meilleur résistance à l’éclatement que la noire de Crimée
avec un goût tout aussi aromatique. Idéale
pour la vente directe et la production de
plants.
LaItuE IcEBErG
Gustinas rz Bio Hr: Bl: 1–28 / nr:0
(rijkzwaan)
Laitue Iceberg compacte de taille moyenne
et de croissance rapide pour la culture
pendant toute l’année.
Pour l’emballage par 10 ou la transformation industrielle. Pomme bien formée
avec manchette lisse. Les côtes plates et le
dessous fermés facilitent la récolte. Plantes
très homogènes garantissant une récolte
rapide et une bonne qualité de commercialisation. La bonne structure des feuilles permet l’utilisation dans le secteur de
la transformation. Bonne résistance à la
montaison et au brunissement du cœur.
LaItuE pomméE
E 01d.5737 Hr: Bl 1-28 | nr:0 ( Enza zaden)
Nouvelle laitue pommée de taille moyenne possédant une très belle couleur
rouge. Fermeture et remplissage de la
pomme mi-tardifs et dessous large et propre. E 01D.5737 convient parfaitement à
la culture en pleine terre du début de l’été
jusqu’au début de l’automne.
Volpina, résistance*: Bl:1-28*1/LmV/nr:0
(seminis / de ruiter)
Nouveauté attrayante de couleur vert brillant pour la culture pendant toute l’année.
Elle possède un dessous sain et bien fermé
et se laisse couper facilement. Dans nos
vastes essais réalisés en 2011, elle a présenté de bons rendements constants sur des
surfaces diverses et dans des régions différentes. Sur la base de ces résultats, nous
recommandons Volpina pour la récolte de
la mi-mai au début octobre.
poIrEau
pluston F1 et aylton F1 (nunhems)
Nunhems, le leader de la sélection de
poireaux hybrides, complète l’assortiment
de la prochaine génération avec Pluston
et Aylton, deux hybrides d’hiver fixant un
nouveau standard. Pluston se caractérise
par la longueur exceptionnelle de sa tige
pour un hybride d’hiver et la croissance
verticale de ses feuilles, alors qu’Aylton
brille surtout par la remarquable couleur
bleu-vert de ses feuilles. Les deux variétés
sont homogènes et donnent de bons rendements. Leurs tiges compactes et leurs
feuilles ont présenté une excellente résistance au gel au cours des derniers hivers
ainsi qu’une très bonne aptitude au lavage.
Pluston et Aylton ont également obtenu de
très bons résultats au stockage.
Les résistances* font l’objet d’un contrôle. Les informations sur les variétés sont données en toute bonne
foi, mais sans garantie. Rédaction: Barbara Gafner.
Entreprises semencières
www.clause-vegseeds.com
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36
V E r a n s t a Lt u n G
5/2012 – 5. 10. 2012 – der Gemüsebau / Le maraîcher
wohin führt der weg bei den salaten?
Am Salat-Tag im Strickhof informierten Experten über die aktuelle
Markt-Situation. Eine Diplomarbeit
und das Referat von Eisberg AGGründer Fredi Leuenberger sorgten
für reichlich Gesprächsstoff.
Kosten im Vergleich zu ihren Deutschen
Kollegen wieder etwas relativierten.
weitere preissenkungen unvermeidlich
david Eppenberger, redaktor «der Gemüsebau»
E
in Sortengarten mit über 150 aktuellen
Salatsorten: Ein Tummelfeld, wie es
sich selbst abgebrühten Salatspezialisten nur selten anbietet. Doch nicht nur
das Salatfeld zog Anfang September auch
zahlreiche Interessenten aus dem Ausland
an die Salat-Tagung am Strickhof in Wülflingen. Interessante Referenten beleuchteten am Vormittag die aktuelle Situation auf
dem Salatmarkt im In- und Ausland. Mancher Schweizer Gemüseproduzent dürfte dabei zwischendurch leer geschluckt
haben. Beispielsweise als Carsten Vorsatz
martin waelti stellte seine diplomarbeit vor.
Martin Waelti a présenté son travail de diplôme.
te würden auf dem Betrieb in Cappeln auf
dem Feld geschnitten und in die Tüte gelegt und nachher direkt zu den Abnehmern
gebracht. «Den Betrieb sehen diese Salate
nicht mehr», sagte Vorsatz in Wülflingen.
Probleme bereiteten seinem Betrieb die
Regionalen Vermarktungsprogramme in
Bayern und Baden Württemberg: «Dorthin
können wir nicht mehr liefern.» Was die
Zukunft bringe, sei unsicher: Bei Eissalat
sei der Zenit überschritten. «Und ob wir
nächstes Jahr noch Kopfsalat machen, wissen wir noch nicht», sagte er.
38 versus 72 rappen
carsten Vorsatz von mählmann Gemüsebau: Eisbergsalat wird bereits auf dem Feld verpackt.
Carsten Vorsatz de chez Mählmann Gemüsebau: Les
laitues iceberg sont déjà emballées sur le champ. ep
von der norddeutschen Mählmann Gemüsebau über die Anforderungen bei den
erlaubten Höchstmengen von Wirkstoffen
berichtete. Jeder Abnehmer – darunter
vor allem Discounter – formuliere eigene
Spezifikationen, die deutlich unter den gesetzlichen Vorschriften lägen, so Vorsatz.
Die Rückstandsproblematik habe massive
Folgen auf den Anbau der Kulturen. Der
Gemüsebaubetrieb versucht mit Automatisierung und Optimierung der Arbeitsabläufe die Kosten im Griff zu halten. Eissala-
ep
Martin Waelti stellte an der Tagung seine
Diplomarbeit vor, in der er die Wirtschaftlichkeit der Erntesysteme bei Blattsalaten
untersuchte. (Der Gemüsebau wird diese
Arbeit in der nächsten Ausgabe vorstellen.)
Ein Raunen ging durch den Saal, als Waelti
die Produktionskosten denen aus der Pfalz
gegenüberstellte. Ein Schweizer Eisbergsalat kostet in der Produktion 72 Rappen
gegenüber 38 Rappen in Deutschland. Ein
Grund für den Unterschied vermutete er
bei den Arbeitsstunden: In Deutschland
sind pro Hektare Eisberg 511 Arbeitskraftstunden (Akh) nötig, in der Schweiz 953.
Bei der Auflistung der Kosten fiel insbesondere der horrende Unterschied bei den
Jungpflanzen auf: In der Schweiz waren
diese über vier Mal teurer als in Deutschland. Das warf im Publikum natürlich
Fragen auf. Erklären konnte Waelti diesen
Unterschied aber nicht. Immerhin zeigte
er noch, dass die Schweizer Gemüseproduzenten von deutlich höheren Abnahmepreisen profitieren, womit sich die höheren
Fredi Leuenberger warnte die Schweizer Gemüseproduzenten davor, sich auf
hohe Abnahmepreise zu verlassen: «Selbst
ohne Grenzöffnung werden sich die Preise dem EU-Niveau annähern», sagte der
Gründer der global tätigen Firma Eisberg
AG. Der heimische Markt sei gesättigt.
Die Abnehmer würden die Schweizer Gemüseproduzenten in Zukunft mit immer
neuen Ausschreibungen unter Druck setzen. Leuenberger, der einst selbst klein als
Gemüseproduzent begonnen hat, ging in
seinem Referat mit der Schweizer Gemüseproduktion hart ins Gericht: «Zu viele
Produzenten haben zu kleine Flächen um
die hohen Investitionen zu rechtfertigen.»
Die Öffnung der Grenze sei für ihn nur eine
Frage der Zeit: «Schwarze Wolken sind unvermeidlich, die Frage ist nur, wie heftig
das Gewitter sein wird.» Die Grenzöffnung
werde die ganze Branche treffen. Von der
Politik forderte Leuenberger deshalb flankierende Massnahmen, es brauche begleitende Übergangslösungen. Als Schlüssel
für den zukünftigen Erfolg bezeichnete
Leuenberger die Faktoren Lokalität und
Nachhaltigkeit. Er rief die Produzenten
auf, sich bereits jetzt auf härtere Zeiten
einzustellen: «Jene, die das Training jetzt
aufnehmen, haben die besten Chancen,
im neuen Umfeld zu bestehen», sagte er.
neue produktionssysteme
Wie die Salat-Produktion in Zukunft aussehen könnte, zeigte Martin Huege von Nun-
Fredi Leuenberger sprach klartext.
Fredi Leuenberger a dit les choses clairement.
zvg
37
der für die salat-tagung angelegte sortengarten mit über 150 salatsorten lieferte den Gemüseproduzenten eine Übersicht über das aktuelle angebot.
Le jardin comptant plus de 150 variétés de salade aménagé pour l’occasion a donné un aperçu de l’offre actuelle aux maraîchers présents.
hems im Abschlussreferat. Die Anforderungen derVerbraucher gingen in Richtung
Sicherheit und möglichst wenig Spritzmittelrückstände. Potential sieht Huege bei
neuen Produktionssystemen wie beispielsweise dem Floating System im geschützten
Anbau und im Freiland. Bei diesen Hydrokulturen «schwimmen» die Kulturen in
nährstoffreichem Wasser. Zudem zeigte er
ein Beispiel des Anbaus von Gemüse unter
künstlichem Licht. Solche Innovationen
seien wichtig für die Branche. Wie solche
Produktionsmethoden bei der Kundschaft
ankommen, ist eine Frage, die an der SalatTagung nicht behandelt wurde. Trotzdem
erhielten die rund 150 Teilnehmerinnen
und Teilnehmer genug Denkmaterial auf
den Weg mit nach Hause. Bevor sie diesen
antraten, konnten sie am Nachmittag die
über hundert Salatsorten sichten. Zudem
präsentierten die Forscher von ACW Versuche unter anderem zur Unkrautbekämpfung bei Baby Leaf, Blattlausbekämpfung
n
oder zur Bodendämpfung.
der salat-tag wurde gemeinsam vom strickhof, Inforama seeland, BBz arenenberg, Lz Liebegg, agroscope
changins-wädenswil acw, rathgeb Bio Log und Bio Jungpflanzen Beat Jud organisiert.
La journée de la salade était organisée conjointement par les partenaires suivants: Strickhof, Inforama Seeland,
BBZ Arenenberg, LZ Liebegg, Agroscope Changins-Wädenswil ACW, Rathgeb Bio Log, Bio Jungpflanzen Beat Jud.
David Eppenberger
résumé
Dans le cadre de la journée de la
salade organisée au début septembre à Wülflingen, divers spécialistes
se sont exprimés sur la situation
du marché. Carsten Vorsatz de chez
Mählmann Gemüsebau dans le
Nord de l’Allemagne a déploré les
exigences de plus en plus élevées
concernant les résidus de substances actives et a souligné que ces
exigences avaient des répercussions
massives sur la production. De son
côté, Martin Waelti a présenté son
travail de diplôme consacré à la rentabilité des systèmes de récolte pour
les salades vertes. Ce travail sera
présenté dans le prochain numéro
du «Maraîcher». Enfin, le fondateur
d’Eisberg SA, Fredi Leuenberger, a
exhorté les maraîchers suisses à ne
pas se fier à la protection à la frontière et à faire face de façon accrue à
la concurrence. L’après-midi, les près
de 150 participants ont visité le jardin
comptant plus de 150 variétés de
salade actuelles aménagé spécialement pour l’occasion. En outre, les
chercheurs d’ACW ont présenté leurs
travaux de recherches, notamment
ceux consacrés à la lutte contre les
mauvaises herbes en culture de
salades baby leaf, à la lutte contre les
pucerons ou encore au traitement du
sol à la vapeur.
38
5/2012 – 5. 10. 2012 – der Gemüsebau / Le maraîcher
preisdruck: wer trägt die schuld?
Die Frischgemüsesaison 2012 ist
bald zu Ende. Die Gemüsebaubetriebe ziehen eine wenig erfreuliche
Zwischenbilanz. Viele in der Branche sind sogar äusserst beunruhigt.
• Treffen mit mehreren Marktakteuren
(inländischer Handel, Grossverteiler
einschliesslich Hart- Discounter und
Grosshandel) um den Ernst der Lage zu
erfassen.
• Publikation der Richtpreise wie bis anhin zur Marktstabilisierung
• Erhebung der Produzenten- und Konsumentenpreise sowie Anprangerung von
übermässigen Margen bei den Marktakteuren und falls notwendig Weiterleitung
der Daten an Konsumentenorganisationen
• Als letztes Mittel: Gang an die Medien,
um auf das unannehmbare Verhalten
einiger Marktakteure, deren Preispolitik
und der hohen Margen beim Schweizer
Gemüse hinzuweisen.
pascal toffel, direktor VsGp
T
rotz gesamthaft guter Marktsituation
übt der Detailhandel einen mittlerweile unannehmbaren Preisdruck aus.
Als Folge kommt es zu Aufspaltungen zwischen den Marktakteuren sowohl bei den
Produzenten wie auch bei den Händlern:
Anstatt zusammen zu arbeiten wird ein aggressiver Wettbewerb mit immer tieferen
Preisen als Folge geführt.
Mit diesen Massnahmen wollen wir bewirken, dass nicht nur Werbekampagnen
vom guten Ruf vom Schweizer Gemüse aus
der Region profitieren. Unsere Produzenten verdienen korrekte Preise. Die negative
Preisspirale soll nun endlich gestoppt werden.
Ist migros noch ein verlässlicher partner?
Migros hat seine Einkaufspolitik geändert
und fährt nun einen deutlich härteren
Kurs, was die Beschaffung von Frischgemüse anbetrifft. Der Verband Schweizer
Gemüseproduzenten (VSGP) setzte sich
für seine betroffenen Verbandsmitglieder
ein und intervenierte deshalb im Mai 2012
beim Migros-Genossenschaftsbund (MGB)
und bei Migros Aare. Der MGB machte in
seiner Antwort die sehr negativ ausgefallenen Bilanzen bei allen Genossenschaften
im letzten Jahr geltend. Deshalb wolle man
in Zukunft nur noch Marktpreise bezahlen
und nicht mehr die im Vergleich zu anderen Detailhändlern höheren Preise. Der
VSGP ist auch der Meinung, dass für alle
Marktakteure korrekte Preise gelten sollen. Er kann aber nicht akzeptieren, dass
langjährige zuverlässige Migros-Gemüselieferanten plötzlich keine Produkte mehr
das erwartet der VsGp von den mitgliedern
abliefern können. Die bezahlten Preise
richten sich allzu oft nach dem tiefsten angebotenen Preis und entsprechen oft nicht
der eigentlichen Marktsituation.
was kann der VsGp unternehmen?
Der VSGP setzte bisher stets auf Dialog
mit den Branchenpartnern. Da sich die
Situation nach diversen Interventionen
überhaupt nicht verbessert hat, muss der
Verband nun handeln. Und zwar rasch.
Der VSGP trifft deshalb folgende Massnahmen:
Jeder Produzent, Händler und Detailhandel-, Grosshandel- oder HoReCa-Lieferant
ist von dieser negativen Preisspirale betroffen. Es nützt nichts, zu erwarten, dass
die anderen die Marktregeln einhalten.
Schlimmer noch: Dieses Verhalten verursacht Verluste in Millionenhöhe für die
gesamte Branche. Der VSGP appelliert
deshalb an die ganze Gemüsebaubranche,
sich endlich solidarisch zu verhalten. Es
geht um das Fortbestehen unseres Berufsstands und vor allem auch um die Zukunft
der jungen Gemüsegärtnerinnen und Gen
müsegärtner!
39
der Gemüsebau/Le maraîcher – 5/2012 – 5. 10. 2012
pression sur les prix – à qui la faute ?
Alors que la saison 2012 des légumes frais arrive à son terme, le bilan intermédiaire des exploitations
maraîchères n’est guère réjouissant
voir pour certaines entreprises très
inquiétant.
pascal toffel, directeur de l’ums
A
lors que la situation du marché est
globalement bonne, la pression
exercée sur les prix par tous les commerces de détail est devenue inacceptable, provoquant même une division des
acteurs du marché, soit producteurs ou
commerçants, qui ne collaborent plus, pire
se concurrencent de manière très agressive
avec des offres de prix toujours plus basses.
Migros est-elle encore un partenaire de
choix ?
Suite à la décision de la Migros de durcir
fortement sa politique d’achat, l’UMS est
intervenu au mois de mai 2012 auprès de la
Fédération des Coopératives Migros (FCM)
et auprès de Migros Aare pour en connaître les raisons. La FCM nous a présenté
le bilan très négatif de l’année 2011 pour
toutes les coopératives Migros et nous a
informée de la volonté affichée de vouloir
à l’avenir payer des prix du marché et non
pas des prix plus élevés que certains concurrents du commerce de détail. Si l’UMS
peut comprendre la volonté d’avoir un
prix juste pour tous les acteurs du marché,
elle n’accepte en aucun cas que des producteurs ayant fourni la Migros depuis de
nombreuses années avec de la marchandise de qualité irréprochable et de plus en
priorité se retrouvent avec des ventes parfois nulles. Quant aux prix payés, ils correspondent trop souvent à l’offre la plus basse
faite et plus du tout à une négociation correcte relatant la situation de l’offre et de la
demande.
Que peut – doit faire l’ums face à cette
situation devenue insupportable ?
L’UMS a toujours favorisé le dialogue avec
les différents partenaires de la branche,
mais la situation ne s’étant pas du tout
améliorée jusqu’à ce jour, elle se doit d’agir
et ceci rapidement. Concrètement, l’UMS
sera active de la manière suivante:
• rencontre avec plusieurs acteurs du marché (commerces indigènes, grande distribution y.c. les Hard-Discounter, commerce de gros) pour présenter la gravité
de la situation
• continuer à éditer des prix indicatifs
ayant pour but de stabiliser le marché
• recenser les prix payés à la production et
les prix à la consommation et en cas de
marge abusive, le dénoncer auprès des
acteurs du marché et si besoin est auprès
des organisations de consommateurs
• en dernier lieu, contacter la presse pour
dénoncer certaines attitudes intolérables de plusieurs acteurs du marché ainsi
que la politique des prix et des marges
faite avec les légumes suisses
Le but de toutes ces démarches est de
clairement signaler que la régionalité et le
swissness des légumes suisses ne sont pas
que des arguments bons pour les campagnes publicitaires, mais que nos légumes
méritent un prix correct et que la spirale
des prix vers le bas ne peut plus continuer!
Qu’attend l’ums de ses membres ?
Chaque producteur, commerçant et fournisseur du commerce de détail, de gros ou
du secteur HoReCa est concerné par cette
spirale négative des prix et de croire que
c’est toujours l’autre qui doit se tenir aux
règles du marché ne mène à rien, pire cette attitude fait perdre des millions à toute
la branche. L’UMS lance ainsi un appel à
toute la branche maraîchère à se montrer
enfin solidaire, car il en va de l’avenir de
la profession et surtout de l’avenir de nos
n
jeunes maraîchers !
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40
kurzInFo / InFo En BrEFs
mangelnde meldedisziplin
kann teuer werden
(tw) Es gibt sie leider, die einzelnen Produktionsbetriebe und Lagerhalter, die die
gesetzliche Meldepflicht nur ungenügend
wahrnehmen. Falsche oder fehlende Meldungen können dem gesamten Schweizer
Gemüsemarkt schaden. Der Ruf nach griffigen
Massnahmen gegen solche Betriebe ist in den
letzten Monaten immer lauter geworden. Eine
beim Bundesamt für Landwirtschaft beantragte juristische Abklärung hat nun Klarheit
geschaffen. Die SZG, der VSGP und die kantonalen Sektionen des VSGP haben entschieden, alle inländischen Gemüseproduzenten
mit einem persönlichen Brief über das Ergebnis zu orientieren. Für alle jene mit Zuwiderhandlung gegen die Meldepflicht dient dieses
Schreiben als Ankündigung einer möglichen
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5/2012 – 5. 10. 2012 – der Gemüsebau / Le maraîcher
Massnahme. Alle Pflichtbewussten soll es
jedoch in ihrem Tun bestätigen. Die SZG und
der VSGP danken allen pflichtbewussten
Betrieben ausdrücklich für ihre diesbezüglichen grossen Anstrengungen. Der Brief steht
zudem zur Verfügung unter www.gemuese.
ch sowie unter www.szg.ch > Dienstleistung >
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Le manque de discipline
en matière d’annonces peut
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(trad.) Certains producteurs et entreposeurs ne respectent malheureusement pas
l’obligation légale d’annoncer les quantités.
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branche. En tant que membre de l’UMS, vous
mois, de plus en plus de voix se sont élevées
pour demander que des mesures efficaces
soient prises contre ces exploitations. Un
examen juridique demandé à l’Office fédéral
de l’agriculture a permis de clarifier la situation. La CCM, l’UMS et les sections cantonales de l’UMS ont décidé d’informer tous les
maraîchers dans un courrier personnalisé du
résultat de cet examen. Pour tous ceux qui
ne respectent pas l’obligation d’annoncer, le
courrier fait figure d’avertissement concernant
les sanctions encourues. Pour tous ceux qui
remplissent consciencieusement leur devoir,
il ne sert qu’à confirmer qu’ils agissent correctement. La CCM et l’UMS remercient toutes les
exploitations consciencieuses de leurs efforts
en la matière. Ce courrier est aussi disponible
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Prestations > Enregistrement des données Lén
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de l’emploi.
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der Gemüsebau/Le maraîcher – 5/2012 – 5. 10. 2012
kurzInFo / InFo En BrEF
41
La formation maraîchère
en suisse romande
(pd) L’école d’agriculture du Valais Châteauneuf, est le seul centre de formation duale
pour la formation de maraîcher en suisse romande.
En 2012, 8 candidats ont obtenu leur CFC
selon la nouvelle législation AgriAliForm. Les
diplômés ont suivi leur parcours professionnel en alternant cours professionnels et apprentissage pratique sur leur entreprise de
formation. Au niveau des résultats, la classe
s’est montrée d’un niveau élevé puisque les
notes finales vont de 4.6 à 5.3.
Durant l’ensemble de leur parcours professionnel, les nouveaux diplômés se sont
montrés intéressés et impliqués dans toutes
les étapes de leur formation à l’entière satisfaction de leur formateur et des enseignants.
Nous nous réjouissons de retrouver le plus
grand nombre de ces nouveaux maraîchers
dans le cadre de la formation supérieure pour
un brevet, une maîtrise ou d’autres diplômes.
Nous félicitons encore les lauréats pour leur
parcours de formation et leur souhaitons
plein succès pour la suite de leurs activités
n
professionnelles et personnelles.
andreas müller: Ein pionier
ist nicht mehr unter uns
Am 2. September 2012 verstarb für uns unfassbar Andreas Müller im Alter von 73 Jahren.
Schon seit den frühen 60er-Jahren hat sich
Andreas Müller als genialer Konstrukteur mit
der Rationalisierung von Anbauverfahren bei
Spinat und Pariserkarotten beschäftigt und
die Anbau- und Erntetechnik erfolgreich weiterentwickelt. 1977 machte er sich als Anbauunternehmer für Verarbeitungsgemüse selbstständig.
Dank seinem grossen fachlichen und technischen Verständnis sah er das grosse Potential von neuen Kulturen wie Chicorée und langen Rüebli. Andreas Müller erkannte, dass es
für Lagergemüse und Kartoffeln entscheidend
war, nicht nur die Produkte, wie sie der Acker
hergibt, bereitzustellen, sondern dass in Zukunft auch die Aufbereitung und Lagerung der
Produkte entscheidend sein werden. Entsprechend forcierte er den Ausbau der Infrastruktur. Neben seinem Gespür für die Entwicklungen am Markt kam jetzt ein uneigennütziges
Bekenntnis zum Miteinander zum Zug: Gemeinsam sind wir stark. Er entwickelte den
Grundstein des Rheintaler Modells der Zusammenarbeit zwischen Anbauunternehmen
und Landwirten, das in den letzten 20 Jahren
zu einem Markenzeichen des Rheintaler Anbaus geworden ist und erfolgreich vom Dom-
Lauréats CFC: Bastian Gaël de Forel, Jaquet Lucas de Chevenez, Lambert Stéphane de Sédeilles, Lavergnat David
de Troinex, Mange Loraie de Gollion, Marti Audrey de Court, Martin Christophe de Montagny, Maudry Vincent de
Cologny. Manquent: Lucas Jaquet et David Lavergnat.
zvg
leschg bis ins untere Rheintal umgesetzt wird.
Die Gemüsebauvereinigung Rheintal dankt
Andreas Müller für die grossartigen Leistungen, die er zum Nutzen der Region erbracht
hat und wird ihm ein gebührendes Andenken
n
bewahren.
andreas müller:
un pionnier nous a quitté
(trad.) Le 2 septembre, Andreas Müller nous
a quitté brutalement à l’âge de 73 ans. Constructeur de génie, Andreas Müller s’était employé à rationnaliser les procédés culturaux
pour les épinards et les carottes parisiennes
et avait développé avec succès la technique
culturale et de récolte dès le début des années
1960. En 1977, il a créé sa propre entreprise de
production de légumes de transformation.
Grâce à ses vastes connaissances techniques et professionnelles, il a su reconnaître
le grand potentiel de nouvelles cultures, telles les endives ou les carottes longues. Andreas Müller a aussi compris qu’à l’avenir il
faudrait non seulement produire les légumes
de garde et les pommes de terre, mais que
le conditionnement et le stockage joueraient
un rôle important. Fort de ce constat, il a accéléré le développement des infrastructures.
Outre son sens du marché, il savait aussi faire
preuve d’engagement pour la profession, lui
qui disait que l’union fait la force. Il a ainsi
posé les jalons de la collaboration entre les
entreprises de production et les paysans dans
la vallée du Rhin, collaboration qui est devenue l’image de marque de la culture dans
cette région depuis 20 ans et continue d’être
appliquée avec succès de Domleschg jusqu’à
la partie inférieure de la vallée. La Gemüsebauvereinigung Rheintal gardera toujours en
mémoire l’immense travail d’Andreas Müller
n
en faveur de sa région.
42
kurzInFo / InFo En BrEF
Vor allem Früchte und
Gemüse müssen bio sein
(lid) Gemäss einer Umfrage des Grossverteilers Coop legen Konsumenten vor allem bei
Früchten und Gemüse Wert auf eine biologische Anbauweise. Wie wichtig biologische
Qualität ist, unterscheidet sich jedoch je nach
Region und Geschlecht.
Die Coop-Zeitung ging der Frage nach, bei
welchen Produkten die Verbraucher besonders oft auf die Bio-Sparte zurückgreifen. Wie
sich gezeigt hat, scheint vor allem beim Kauf
von Obst und Gemüse die biologische Anbaumethode eine wichtige Rolle zu spielen: Etwa
65 Prozent der Befragten gaben an, bei Gemüsen und Früchten auf Bio-Qualität zu achten.
exposE und expodirekt:
messen für spargelproduzenten und direktvermarkter
Karlsruhe ist einmal jährlich die europäische
«Hauptstadt» für Spargel- und Erdbeererzeuger und der neue Treff der landwirtschaftlichen Direktvermarkter. Vom 21. bis 22. November 2012 öffnet die expoSE zum 17. und
die expoDirekt zum zweiten Mal ihre Tore.
Rund 5000 Fachbesucher und 300 Aussteller
werden auf Europas grösster Messe der Spargel- und Beerenproduktion mit Freilandgemüsebau und der expoDirekt erwartet.
Zwei Fachforen begleiten die Messen. Die
Organisatoren des Spargeltages haben hochkarätige Referenten aus Praxis, Beratung und
Wissenschaft gewinnen können. Der Spargeltag findet am 21. November statt. Der Deutsche Landschriftenverlag wird zum zweiten
Mal das Direktvermarkterforum am 22. November veranstalten.
Folgende Techniken, Trends und Neuheiten
für die Spargelproduktion werden präsentiert:
Neue Sorten, Bewässerungstechnik, Düngung, Kultursteuerung, GPS-Anwendungen,
Neuheiten aus der Welt der Folien, Kulturschutz-Netz-System, Spargel mit Wasserstrahl
schneiden, Spargelschälmaschinen, Neues
n
für Hofladen und Verkaufsstände usw.
mehr Informationen finden sie auf www.expo-se.de
5/2012 – 5. 10. 2012 – der Gemüsebau / Le maraîcher
Mit 55 Prozent lagen Fleisch und Geflügel auf
dem zweiten und Milchprodukte mit etwas
über 40 Prozent auf dem dritten Platz. Dagegen scheinen biologische Bewirtschaftungsmethoden beim Wein am wenigsten eine Rolle zu spielen: Nur 15 Prozent gaben an, Wein
aus Bio-Anbau sei für den Kaufentscheid von
n
Bedeutung.
production bio: surtout pour
les fruits et les légumes
(lid) Selon une enquête réalisée par Coop, les
consommateurs estiment que la production
biologique est surtout importante pour les légumes et les fruits. L’importance accordée à
la production biologique dépend néanmoins
exposE et expodirekt pour
les producteurs d’asperges
Une fois par an, Karlsruhe devient la «capitale
européenne» des asperges et des fraises et le
lieu de rendez-vous des producteurs commercialisant leurs produits en vente directe. expoSE se tiendra pour la 17e fois et expoDirekt
pour la deuxième fois les 21 et 22 novembre.
Près de 5000 visiteurs et 300 exposants sont
attendus à la plus grande foire d’Europe de la
production d’asperges et de baies ainsi que
de légumes cultivés en pleine terre et à expoDirekt.
Deux
forums
spécialisés seront
organisés dans le
cadre des foires.
Les organisateurs
de la journée des
asperges ont pu engager des conférenciers de haut niveau
issus de la pratique,
de la vulgarisation
et de la recherche.
La journée des asperges aura lieu le
21 novembre.
Les techniques,
tendances et nou-
de la région et du sexe.
Le journal de Coop a essayé de savoir quels
produits biologiques les consommateurs recherchent en premier lieu. L’enquête a montré
que ce sont surtout les fruits et les légumes
biologiques qui sont demandés: près de 65
% des personnes interrogées ont indiqué
qu’elles achetaient des légumes et des fruits
biologiques. Avec 55 %, la viande et la volaille
arrivaient à la deuxième place, alors que les
produits laitiers se plaçaient à la troisième
place avec un peu plus de 40 %. Par contre, la
culture biologique ne semble jouer qu’un rôle
marginal pour le vin, seuls 15 % des personnes interrogées ayant indiqué veiller à ce que
le vin soit issu de production biologique. n
veautés suivantes pour la culture d’asperges
seront présentées: nouvelles variétés, technique d’irrigation, fumure, conduite de la
culture, emploi du GPS, nouveautés en matière de films, filet de protection des cultures,
coupe des asperges au jet d’eau, machines à
éplucher les asperges, nouveautés pour les
magasins à la ferme et les stands de vente,
n
etc.
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werden. Parkplätze stehen gratis an der Talstation zur Verfügung. Die Tickets für die Bahn
werden zusammen mit dem Zimmer beim
Auschecken bezahlt.
montag, 26. november 2012
11.30 Uhr
Eintreffen im Hotel, Apéro und Mittagessen
13.45 Uhr
Eröffnung und Begrüssung
14.00 Uhr
Verbandsgeschehen – Aktuelles aus dem VSGP
15.45 Uhr
Verbandsgeschehen – spezifische Themen aus den einzelnen Bereichen
17.00 Uhr
Seminarende, Wellness und «Gmüslerbar»
dienstag, 27. november 2012
08.30 Uhr
«Betriebsübergabe frühzeitig planen und umsetzen», Beat Lüond (Kindlimann & Partner AG)
09.15 Uhr
«Was meint die Bank zu einer Betriebsübergabe?», André Kühni (AKB)
10.30 Uhr
«Betriebe übergeben: Beispiele aus der Praxis», Reto Huber (Gemüseproduzent)
11.00 Uhr
Diskussion
13.45 Uhr
«WTO und der Markt – wie entwickelt sich der Gemüsemarkt Schweiz und Europa?»,
Botschafter Luzius Wasescha
15.45 Uhr
«Lohnt sich der Schweizer Gemüsebau noch?», Walter Koch (VSGP)
und Thomas Wieland (SZG)
a) Aktualisierung der Produktionskosten-Berechnungen
b) Demonstration der neuen Kalkulation, betriebsindividuelle Berechnungen
17.00 Uhr
Seminarende, Wellness und «Gmüslerbar»
mittwoch, 28. november 2012
08.30 Uhr
Workshop: «Effizientes Management – zufriedene Mitarbeiter» /«Führungspsychologie und
interne Kommunikation», Thomas Fischer (Fachhochschule Nordwestschweiz)
10.45 Uhr
Workshop: «Effizientes Management – zufriedene Mitarbeiter» / «Führungspsychologie und
interne Kommunikation»
11.45 Uhr
Diskussion
13.45 Uhr
Treffen beim Hoteleingang: Überraschungsnachmittag
19.00 Uhr
Abendessen mit anschliessendem Unterhaltungsabend im Alpstübli
donnerstag, 29. november 2012
08.30 Uhr
Vision zur Marktentwicklung mit anschliessender Podiumsdiskussion.
Einführungsreferate: Christian Sohm (Coop), Roland Dürrenmatt (Cash+Carry),
Alois Waser (SGG Waser AG), Marc Wermelinger (SWISSCOFEL)
11.30 Uhr
Seminarrückblick
14.00 Uhr
Seminarende nach gemeinsamem Mittagessen
anmeldung mit talon bitte per Fax oder E-mail bis spätestens am 9. november 2012 an:
VsGp, Belpstrasse 26, postfach 8617, 3001 Bern, tel. 031 385 36 20, Fax 031 385 36 30
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Ich melde mich für das 37. Weiterbildungsseminar für Betriebsleiter an:
Name, Vorname:
Strasse:
PLZ / Wohnort:
Tel.:
E-Mail:
Zutreffendes bitte ankreuzen:
q Teilnahme am ganzen Seminar (von der Arbeitsgruppe erwünscht)
q Teilweise: von
bis
(Bitte Datum und Zeit angeben, wegen Reservation Mahlzeiten)
q Ich reise am Sonntag an und buche die Zusatzübernachtung inkl. Frühstück
Massagen bitte vor Ort reservieren.
Datum:
Unterschrift:
44
kurzInFo / InFo En BrEF
5/2012 – 5. 10. 2012 – der Gemüsebau / Le maraîcher
szG-Fachreise 2012
(Alex Mathis) Die diesjährige Fachreise der
SZG führte in die Region von Nordrhein Westfalen im Nordwesten von Deutschland. Verschiedene Betriebsbesuche und intensive
Gespräche mit Freiland- und Gewächshausproduzenten sowie Vertretern des lokalen
Handels zeigten die Problematik des aktuellen Gemüsemarktes in diesem Bundesland.
Eine 26-köpfige Gruppe von Gemüsebauberatern, Betriebsleitern, Vertretern der Bildung sowie des VSGP nahmen an der diesjährigen Fachreise der SZG statt. Sie erhielt
einen eindrücklichen Einblick in die gemüsewirtschaftliche Aktivität der Grenzregion
zu Holland. Die hochstehende und qualitativ
einwandfreie Produktion in diesem fruchtbaren Teil Deutschlands leidet unter grossem
Kostendruck bei permanent sinkenden Preisen. Das Vertrauen in die eigene Vermarktungsorganisation Landgard ist gestört. Nach
zwei intensiven Tagen der fachlichen Weiterbildung setzte der Besuch an der Weltgartenbauausstellung Floriade in Venlo (NL) den
gemütlichen Schlusspunkt einer lehrreichen
n
Fachreise.
Voyage d’étude de la ccm
en 2012
Cette année, le voyage d’étude de la CCM
s’est déroulé en Rhénanie-du-Nord-Westpha-
sitzung des Leitenden
ausschusses VsGp
(bg) Die Themen in der Sitzung des Leitenden
Ausschusses des VSGP vom 5. September waren wie immer breitgefächert. Vor allem die
aktuelle Marktsituation birgt viel Diskussionsstoff – es wird u.a. ein weiteres Gespräch
mit der MIGROS-Geschäftsleitung geplant, um
dieser unguten Preisentwicklung Gegensteuer
zu geben.
Als Gastreferent zum Thema CO2-AbgabeBefreiung begrüsste der Leitende Ausschuss
Josef Poffet von Jardin Suisse. Kleinere und
mittlere Betriebe sollen sich für die Befreiung
von der CO2-Abgabe zusammenschliessen
können. Informationsveranstaltungen dazu
gibt es in der Deutsch- und Westschweiz. Die
Produzenten erhalten die entsprechenden Informationen vom Verband zugestellt.
Das Strategiepapier zur Positionierung von
Schweizer Gemüse wurde Anfang September
den Vertreterinnen der Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) und dem Konsumentenforum
im persönlichen Gespräch präsentiert. Weitere Gespräche dazu folgen mit Bio Suisse an
einem Runden Tisch, mit der SCFA, anlässlich
des Betriebsleiterseminars usw. Auch an der
lie au nord-ouest de l’Allemagne. Les diverses visites d’exploitations et les discussions
intensives avec des producteurs de légumes
en pleine terre et sous serre ainsi qu’avec des
représentants du commerce local ont montré les problèmes sur le marché des légumes
dans ce land.
26 personnes, vulgarisateurs, chefs
d’exploitation, représentants de la formation
et de l’UMS, ont participé à ce voyage. Ils ont
pu découvrir l’activité maraîchère dans cette
région frontalière avec la Hollande. La pro-
duction de haute qualité dans cette région allemande bénéficiant de terres fertiles souffre
de la forte pression sur les coûts, alors que
les prix baissent constamment. La confiance
dans la propre organisation de commercialisation, Landgard, est ébranlée. Ce voyage
d’étude s’est terminé par la visite de la foire
horticole mondiale Floriade à Venlo (NL), un
moment de détente bienvenu après deux journ
nées intensives de formation continue.
Präsidentenkonferenz vom 22. November ist
das Strategiepapier traktandiert.
Zum Thema Meldewesen wird im September ein gemeinsames Schreiben der Sektionen und des Verbandes zusammen mit der
Übersicht der möglichen Sanktionen des BLW
an alle Produzenten verschickt.
Der kurze Ausblick von Thomas Wyssa,
Präsident des Organisationskomitees, gibt
dem nun definitiv für den 5. bis 7. September
2014 geplanten «Seeländer Gemüsefest» erste Konturen – es wird ein Event mit nationaler
n
Ausstrahlung für die Branche werden.
ses doivent pouvoir se regrouper en vue d’une
exemption. Des séances d’information seront
organisées à ce sujet en Suisse romande et en
Suisse alémanique. Les producteurs seront
informés en temps voulu par l’UMS.
Le document stratégique sur le positionnement des légumes suisses a été présenté aux
représentantes de la Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) et du Konsumentenforum lors
de rencontres au début septembre. D’autres
discussions suivront avec Bio Suisse, dans
le cadre d’une table ronde, avec la SCFA, lors
du séminaire des chefs d’exploitation, etc. Ce
document est aussi à l’ordre du jour de la conférence des présidents du 22 novembre.
Concernant les annonces, un courrier commun des sections et de l’UMS sera envoyé à
tous les producteurs en septembre avec un
aperçu des sanctions pouvant être prises par
l’OFAG.
Enfin, Thomas Wyssa, le président du comité d’organisation de la fête des légumes qui
se tiendra du 5 au 7 septembre 2014 dans le
Seeland, a présenté les grandes lignes de la
manifestation. Le but est de mettre sur pied
une fête avec un rayonnement national pour
n
la branche.
séance du comité directeur
de l’ums
(trad.) Comme toujours, le comité directeur
a abordé des sujets très divers à sa séance
du 5 septembre dernier. La situation actuelle du marché suscite notamment de nombreuses discussions. Une nouvelle rencontre
avec la direction de MIGROS est prévue, afin
d’enrayer cette évolution négative des prix.
Le comité directeur avait invité M. Josef
Poffet de chez Jardin Suisse à présenter les
possibilités de se faire exempter de la taxe sur
le CO2. Les petites et les moyennes entrepri-
45
36. weiterbildungsseminar für Frauen
aus der Gemüsebranche
vom 5. bis 8. november 2012
(mw) Das 36. Frauenseminar
des VSGP findet dieses Jahr im
schönen Tessin statt. Das Programm des 4-tägigen Seminars
ist wiederum sehr vielfältig
und interessant und hinterlässt
bestimmt angenehme Eindrücke
und Erfahrungen. In Ponte Tresa
lernen die Teilnehmerinnen das
Tessin kennen und hören spannende Vorträge und Geschichten.
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mit anderen Frauen austauschen.
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im Doppelzimmer CHF 355.–*. Wer bereits am
Sonntag anreist, bezahlt für die Zusatzübernachtung inkl. Frühstück im Einzelzimmer CHF
107.–/Doppelzimmer CHF 156.–. Die Seminargebühr von Fr. 330.– pro Person wird vom
VSGP-Sekretariat in Rechnung gestellt. Diese
Gebühr beinhaltet: Kursunterlagen, Referentenkosten, Seminarraum, Pausenverpflegung,
Essen im Hotel und externe Mahlzeiten Dienstagmittag und Mittwochabend. Massagen
oder Kosmetikangebote können im Voraus
direkt beim Hotel gebucht werden. Die Kosten
dafür übernimmt jede Teilnehmerin selbst.
seminarprogramm
Anreise nach Wunsch bereits am Sonntag
montag, 5. november
11.00 Uhr
Eintreffen im Hotel Tresa Bay und Apéro
12.00 Uhr
Mittagessen
14.00 Uhr
CBT Software, August Wick, «Neue Softwareprogramme»
19.00 Uhr
Abendessen im Hotel Tresa Bay
dienstag, 6. november
09.00 Uhr
Besichtigung der FOFT. Anschliessend Vortrag eines Reisanbauers
12.00 Uhr
Mittagessen im Restaurant La Perla bei Marco Bassi
14.00 Uhr
Basteln im Gewächshaus
17.00 Uhr
Retourfahrt mit Car ins Hotel
19.00 Uhr
Abendessen im Hotel Tresa Bay
mittwoch, 7. november
09.30 Uhr
Neues aus dem Verband (VSGP), Pascal Toffel und Moana Werschler / Informationen aus
der Arbeitsgruppe
11.00 Uhr
Gemüseproduzentin Manuela Kraus: Erzählungen über das Tessin
12.00 Uhr
Mittagessen im Hotel, Nachmittag zur freien Verfügung
19.00 Uhr
Abfahrt zum Überraschungsabend
donnerstag, 8. november
09.00 Uhr
Giorgio Caneva erzählt über das Mandoline spielen
13.30 Uhr
Offizielles Seminarende nach gemeinsamem Mittagessen
auskünfte: moana werschler, tel. 031 385 36 27, [email protected]
Benutzen sie den untenstehenden anmeldetalon. sie erhalten eine teilnahmebestätigung
mit detailangaben zum programm.
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Ich melde mich für das 36. Weiterbildungsseminar für Frauen aus der Gemüsebranche an:
Name, Vorname:
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Hotel (Zutreffendes bitte ankreuzen):
q Ich möchte ein Einzelzimmer
q Ich möchte ein Doppelzimmer und teile es mit:
q Ich reise am Sonntag an und buche eine Zusatzübernachtung (q Einzelzimmer / q Doppelzimmer)
Datum:
Unterschrift:
*inkl. Frühstück, alkoholfreie Getränke und Kaffee zu
den Mahlzeiten im Hotel.
Einsenden bis spätestens am 12. oktober 2012 an VSGP, Belpstrasse 26, Postfach 8617, 3001 Bern,
oder per Fax 031 385 36 30 oder per E-Mail an [email protected]
46
5/2012 – 5. 10. 2012 – der Gemüsebau / Le maraîcher
B L I c k zu r Ü c k
ç a s ’ Est pa ss é
autrEFoIs
»
am 12. november 1948 stand im
Gemüsebau:
Import en gros
181 Wagen Tomaten wurden im September
importiert, zu einer Zeit, wo wir jeweils unsere obligate Tomatenschwemme hatten.
Es ist daraus deutlich ersichtlich, welchen
Schaden das schlechte Wetter unserem
einheimischen Gemüsebau gebracht hat,
denn üblicherweise wurden im September kein Kilo Tomaten eingeführt. Bohnen wurden im September auch 23 Wagen
eingeführt, auch weil wir im Inland nicht
genügend liefern konnten. In den letzten
Wochen hat sich allerdings das Gemüseangebot wesentlich gebessert und es muss
festgestellt werden, dass wir fast in allen
Gemüsen, ausser den vorgenannten, Ueberschüsse zu verzeichnen hatten, die sogar zu Pleiten führten, wie das beim beim
Blumenkohl in der zweiten Hälfte Oktober
der Fall war. Kaum ist das Angebot wieder
normal oder wie jetzt saisonbedingt am
Abnehmen, werden sofort wieder Importgesuche gestellt und dabei so getan, als ob
wir am Verhungern wären. Trotzdem wir
noch namhafte Quantitäten Blumenkohl
auf den Markt bringen können, wurden ab
1. November wieder Blumenkohlimporte
zugelassen. Ebenso sind in der ersten Woche November Importfenchel und Brüsseler Zichorien auf dem Markt erschienen,
trotzdem wir im Inland nicht wissen, wohin mit unserem Fenchel, und was anfangen mit unseren Salatgemüsen, die im
Ueberfluss vorhanden sind. Wohl haben
wir in Bern protestiert, nicht gerade erfolglos, aber es konnte nicht erreicht werden,
was für einen reibungslosen Ablfuss unserer Produkte erforderlich gewesen wäre.
Z. T. sind wir wieder eimal selber schuld,
weil wir nicht über die Ware verfügen, die
erforderlich wäre, um die Gesuchsteller
zu befriedigen. Solange unsere Produzenten nicht zur Einsicht kommen, dass die
Kollektivwertung die einzige Möglichkeit
bietet, die Importe wirksam zurückzuhalten, solange werden wir diesen machtlos
gegenüberstehen, wie das gegenwärtig der
Fall ist.
»
L’article suivant a paru dans
le maraîcher du 12 novembre 1948:
Importations massives
181 wagons de tomates ont été importés
en septembre, juste au moment où nous
sommes habituellement submergés par les
tomates indigènes. Cela montre bien les
importants dégâts que le mauvais temps
a provoqué dans les cultures maraîchères,
car en temps normal, nous n’importons
même pas 1 kg de tomates en septembre.
23 wagons de haricots ont également été
importés en septembre, aussi parce que la
production indigène n’était pas en mesure
de fournir les quantités nécessaires. L’offre
de légumes s’est néanmoins sensiblement
améliorée ces dernières semaines et force
est de constater que nous disposons de
quantités excédentaires de presque tous
les légumes, sauf des légumes précités,
quantités excédentaires qui ont même
provoqué des faillites, par exemple pour le
chou-fleur au cours de la deuxième moitié
d’octobre. A peine l’offre est-elle redevenue normale ou commence-t-elle à baisser
de façon saisonnière comme à présent, que
des demandes d’importations sont immédiatement soumises en faisant croire que
nous sommes en train de mourir de faim.
Bien que nous soyons encore en mesure
de fournir de grandes quantités de choufleur, les importations ont été autorisées
à partir du 1er novembre. Au cours de la
première semaine de novembre, on a aussi
trouvé du fenouil et des endives importés
sur le marché, bien nous ne sachions plus
que faire de notre fenouil et de nos salades
indigènes dont nous disposons à profusion. Nous avons bien évidemment protesté en haut lieu à Berne, même avec un
certain succès, mais nous n’avons pas pu
obtenir ce qui aurait été nécessaire pour
permettre un écoulement sans accroc de
nos produits. Nous sommes partiellement
responsables de cette situation, puisque
nous ne disposons pas de la marchandise nécessaire pour contenter les personnes déposant une demande. Tant que nos
producteurs ne comprendront pas que
l’évaluation collective constitue la seule
possibilité pour lutter efficacement contre
les importations, nous resterons impuissants, comme c’est le cas en ce moment.
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11.21.10.
OLMA Schweizer Messe für Landwirtschaft und Ernährung
Ort/lieu: St. Gallen
Information: www.olma-messen.ch
14.11.
Fachkommission Biogemüse
Ort/lieu: Basel
Organisation: Bio Suisse, Benedikt Domeyer, Tel. 061 385 96 10
15.10.
Vorstandssitzung OLMA Sonderschau
Ort/lieu: St. Gallen
5.-8.11. 36. Weiterbildungsseminar für Frauen aus der Gemüsebranche
Ort/lieu: Tessin
Organisation: VSGP/UMS, Moana Werschler, Tel. 031 385 36 27,
[email protected]
5.-6.10. 21. Internationale Chicorée-Biennale /
21me Biennale Internationale de l’Endive
Ort/lieu: Leuven / Rumbeke-Beitem (B)
Organisation: Verband der belgischen
Gartenbaugenossenschaften (VBT), www.vbt.eu
15.11.
Preisverhandlungen Verarbeitungsgemüse VSGP – SCFA
Ort/lieu: Bahnhofbuffet Olten
Organisation: SCFA, Urs Reinhard, Tel. 031 352 11 88
11.10
29.11.
Pflanzenschutztagung
Ort/lieu: Agroscope, Wädenswil
Organisation: ACW, Tel. 044 783 61 11
26.29.11.
37. Betriebsleiterseminar VSGP
Ort/lieu: Wellnesshotel Stoos/SZ
Organisation: VSGP/UMS, Moana Werschler, Tel. 031 385 36 27,
[email protected]
11.10
18.10.
Koordinationsgruppe Marketing und Kommunikation /
Groupe de coordination marketing et communication
Ort/lieu: Bern, Belpstrasse 26
Organisation: OdA AgriAliForm / OrTra AgriAliForm,
Tel. 056 462 54 40
Aufsichtskommission ÜK / Commission de surveillance CIE
Ort/lieu: Bern, Belpstrasse 26
Organisation: OdA AgriAliForm / OrTra AgriAliForm,
Tel. 056 462 54 40
Landwirtschaftskammer SBV
Ort/lieu: Bern
Information: www.sbv-usp.ch
23.10.
Lagergemüse SGA/BIO: Telefonkonferenz Saison 2012/2013
Légumes de garde SGA: Conférence téléphonique saison
2012/2013
Organisation: VSGP/UMS, Timo Weber, Tel. 031 385 36 35
30.10.
Technische Kommission Suisse Garantie
Commission Technique Suisse Garantie
Ort/lieu: Bern
Organisation: AMS Agro-Marketing-Suisse,
Daniel Wieland, Tel. 031 359 59 59
31.10.
Round Table BioSuisse – VSGP/UMS
Ort/lieu: Bahnhofbuffet Olten
Organisation: VSGP/UMS, Simone Meyer, Tel. 031 385 36 31
25. 10. AMS Schularbeit
Ort/lieu: Basel
Organisation: LID, Res Aeschbacher, Tel. 031 359 59 77
2.11.
Treffen VSGP – SCFA
Ort/lieu: Bern
Organisation: VSGP/UMS, Simone Meyer, Tel. 031 385 36 31
2.11
Meisterprüfung: Betriebsanalyse
Organisation: VSGP/UMS, Tel. 031 385 36 20
7.11.
Berufsbildungskommission
Commission pour la formation professionnelle
Ort/lieu: Bern, Belpstrasse 26
Organisation: VSGP/UMS, Bruno Strucki, Tel. 031 385 36 29
8.11.
Koordinationsgruppe Grundbildung
Groupe de coordination formation de base
Ort/lieu: Bern, Belpstrasse 26
Organisation: OdA AgriAliForm / OrTra AgriAliForm
Tel. 056 462 54 40
8./9.11. Forum Forschung Gemüse / Forum Recherches Légumes
Ort/lieu: Bern
Organisation: SZG/CCM, Thomas Wieland, Tel. 034 413 70 70
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Telefonkonferenz: Festlegung Richtpreise SGA und BIO
Conférence téléphonique: Fixation des prix indicatifs
Sitzung Kommission Setzzwiebeln Vermarktung Saison 2012/2013
Séance commission oignons à repiquer: commercialisation
saison 2012/2013
Ort/lieu: Bern
Organisation: VSGP/UMS, Timo Weber, Tel. 031 385 36 35
SGA et BIO
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