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TEST & TECHNIK
FERNGLÄSER
Auch das Gewicht eines
Fernglases nimmt Einfluss auf
die Verwacklungsfreiheit. Da
ein Glas an Bord nicht stundenlang um den Hals baumelt
und den Träger womöglich
noch erschlägt, ist ein hohes
Gewicht kein Nachteil. Auf
See liegen Ferngläser griffbereit im Schwalbennest oder
hängen an der Steuersäule. Ein schweres Glas lässt
sich gedämpfter bewegen –
Schwenks sind ruhiger und
Verwacklungen weniger ruckartig. Ein leichtes Glas springt
schneller umher und ein leichtes Zittern der Hände verstärkt
die Verwacklungen noch. Ein
lichtstarkes Fernglas wiegt
aufgrund der Komponenten
und Bauweise immer mehr,
als ein weniger lichtstarkes der
gleichen Vergrößerung. Gläser
mit einem 50 Millimeter Objektiv, einer Austrittspupille
von sieben Millimetern und
einer guten Lichtdurchlässigkeit (Transmission) der Gläser
bieten auch in der Dämmerung
noch ausreichend Sicht. Da
die menschliche Pupille im
Alter nur noch eine maximale Öffnung von fünf bis sechs
Millimetern erreicht, erscheint
die Austrittspupille am Glas
zu groß, sodass die Lichtmenge nicht effektiv genutzt wer-
Näher betrachtet
Ferngläser sind wichtige Helfer an Bord und erleichtern mit einem eingespiegelten Kompass die Navigation. segeln unterzog zwölf Gläser von 230 bis 1.230
Euro einem umfangreichen Test und hilft bei der Wahl des richtigen Glases
Ein Test von:
KAI KÖCKERITZ
A
n Bord von Regattaschiffen wird auf jedes Gramm geachtet.
Zahnbürsten abgesägt, Polster entfernt und Aluspieren
durch Kohlefaser ersetzt.
Was leichter gefertigt werden
kann, kommt auch an Bord.
Nur das Marineglas ist die in
Materie verfestigte Antithese
der Gewichtsoptimierung auf
98 www.segelnmagazin.de 6/2013
Rennschüsseln: klobig, schwer
und nur mit siebenfacher Vergrößerung erhältlich. Dabei
haben sich in der Natur- und
Vogelbeobachtung bereits seit
Jahren leichtgewichtige, kompakte Feldstecher mit achtbis zehnfacher Vergrößerung
durchgesetzt. Wer sein kompaktes „Wald und Wiesen“Glas mit an Bord nimmt und
hofft, die eierlegende Wollmilchsau gefunden zu haben,
wird schnell enttäuscht sein,
denn wenn es dämmert, kom-
men die kleinen Gläser schnell
an ihre Grenzen. Ihrer Bauweise mit kleinem Objektivdurchmesser und einer ebenso
kleinen Austrittspupille ist es
geschuldet, dass sie nur tagsüber zu gebrauchen sind – sie
sind einfach nicht lichtstark
genug.
Im Gegensatz zu Marinegläsern, die aufgrund ihrer
Bauweise sehr lichtstark und
dem Alltag auf See angepasst
sind. Wer auf See eine Ansteuerungstonne sucht, benö-
tigt einen möglichst weiten
Bildausschnitt, um sich in der
Wasserwüste orientieren zu
können. Allerdings muss die
Bezeichnung des Seezeichens
noch leserlich sein, sodass bei
Marinegläsern ein Kompromiss bezüglich der Vergrößerung notwendig ist. Die bei
Marinegläsern übliche siebenfache Vergrößerung ist eine
gelungene Lösung aus Vergrößerung und Verwacklungsfreiheit. Auf festem Boden
können acht- bis zehnfache
Vergrößerungen durch einen
ruhigen Stand verwacklungsfrei genutzt werden. Auf See
– selbst bei leichtem Wellengang – fängt das Bild bereits
ab achtfacher Vergrößerung zu
tanzen an. Vergleichen lässt es
sich mit dem Aufstieg in den
Mast: Je höher, desto spürbarer
werden die kleinsten Bootsbewegungen.
Fotos: Kai Köckeritz
So haben wir getestet
Eine Woche befanden wir uns auf einer Odyssee quer durch
Deutschland. Mit der Bahn und einem Koffer voller Ferngläser
lernten wir die Bahnhöfe, aber auch die optischen Zentren der
Republik kennen. Einen ersten Halt legten wir bei Steiner in Bayreuth ein und führten eine zweitägige Messreihe durch. In der
„Stadt der Optik“ Wetzlar folgten bei Minox zwei weitere Tage.
Einige Stunden, zahlreiche Verspätungen und Bahnsteige später
folgten Messreihen bei Analytik Jena im thüringischen Jena und
Eisfeld.
Wichtige Werte wie beispielsweise Transmission und Sehfeld
wurden doppelt ermittelt, und um eine eventuelle Serienstreuung
bei den Modellen auszuschließen, testeten wir bei Steiner eine
Produktreihe und bei Minox und Analytik Jena eine zweite. Mit
Ausnahme von zwei Gläsern: Eines war defekt und das andere
stellte sich als sprichwörtliche Luftnummer heraus – Leerkarton.
In einigen Fällen unterschieden sich die Messmethoden voneinander. Bei Steiner in Bayreuth führten wir die Sehfeldmessung
durch Ausrichten des Glases auf einer Skala in bekannter Distanz durch. Nach dem Ablesen des Wertes auf der Skala wurde
er mit einem Faktor multipliziert, um das Sehfeld auf 1.000
Meter zu erhalten. Bei Minox in Wetzlar setzten wir das Glas auf
eine Messeinrichtung und ermittelten den Wert des Sehfeldwinkels. Um beide Ergebnisse besser vergleichen zu können,
rechneten wir den Sehfeldwinkel auf die bekannten 1.000 Meter
um. Trotz der unterschiedlichen Messmethoden unterscheiden
sich beide Werte nur um konstant einen Meter.
Die Transmissionsmessung folgte bei beiden Messungen dem
gleichen Prinzip, aber mit unterschiedlichen Apparaturen. Für
die Messung wird ein gebündelter Lichtstrahl (100 Prozent) mit
einer Farbtemperatur von 3.300° Kelvin in das Objektiv geleitet.
Hinter dem Okular befindet sich eine Ulbricht-Kugel. In der Kugel
wird gemessen, wie viel Licht der urspünglichen hundert Prozent
es durch das Fernglas geschafft haben. Auch hier zeigten sich
wieder nur kleine Unterschiede in den Ergebnissen, obwohl der
Versuchsaufbau jeweils leicht abgewandelt war.
den kann. Allerdings treten
auch weniger Verschattungen
an den Seitenbereichen auf.
Noch ein Wort bezüglich der
Wasserdichtigkeit von Ferngläsern: Die in den letzten Jahren immer weiter hinauf geschraubten Tiefenangaben für
Ferngläser sind in der Praxis
wenig hilfreich. Denn sollte
ein Fernglas ohne Schwimmgurt über Bord gehen, versinkt
es und kann in der Regel nicht
wieder geborgen werden. Und
niemand nimmt ein Fernglas
zum Tauchen mit. Schwimmt
das Fernglas mit Schwimmgurt an der Wasseroberfläche,
gelangt es nicht tiefer als einen
halben Meter. Eine Tiefe, die
für die Wasserdichtigkeit von
Ferngläsern ausreicht. Sollte
ein Schwimmgurt nicht zum
Zubehör gehören, lohnt sich
die Investition. Regen- und
Salzwasserduschen überstehen die Gläser allemal.
Für die abschließende Bewertung haben wir unsere zwölf Probanden in drei
Preisgruppen eingeteilt. Eine
Gruppe bis circa 300 Euro,
eine von 300 bis 700 Euro
und die letzte über 700 Euro.
Schließlich haben wir jeweils
einen segeln-Tipp in der unteren, mittleren und oberen
Preisklasse vergeben.
1
2
3
In einem Druckwassertank mussten die Ferngläser zeigen, dass
sie dicht halten (1). Für die Messung der Auflösung mussten die
optischen Messeinrichtungen genau ausgerichtet werden (2). Mit
einer Prüfeinrichtung konnten wir die Gläser genau vermessen (3)
Für den Test der Wasserdichtigkeit der Gläser versenkten wir
die Modelle in einem Drucktank, in dem wir durch Erhöhung des
Drucks verschiedene Wassertiefen simulieren konnten. Bis auf
ein Glas überstanden alle Gläser die 0,5 Meter Tiefe. Im zweiten
Durchlauf auf drei Meter Tiefe gab ein weiteres Fernglas auf.
6/2013 www.segelnmagazin.de 99
TEST & TECHNIK
FERNGLÄSER
Anatomie und Zahlenkunde
AUGENMUSCHELN
Stülp- und
Drehau­
genmu­
scheln oder
ergonomisch
geformte
Stülpaugen­
muscheln
ZAHLENKUNDE 7x50
gibt die Vergrö­
ßerung (sieben­
fach) und den
Durchmesser
des Objektives
an (50 Millime­
ter)
DIOPTRIENVERSTELLUNG
Um Sehfehler auszugleichen,
besitzt mindestens ein Okular
einen Dioptrienausgleich
Welches Glas passt zu mir?
PORRO-PRISMEN-FERNGLAS
AUGENABSTAND Der einstell­
bare Augenabstand wird in Milli­
meter an der Brücke angegeben.
Er variiert von Glas zu Glas
Die Suche nach dem richtigen Fernglas ist
nicht allein das Vergleichen von gemessenen Werten, sondern auch eine Entscheidung nach individuellen Aspekten des
Nutzers. Vor dem endgültigen Kauf sollte
immer ausführliches Ausprobieren bei
einem Händler stattfinden. Im Idealfall sind
die infrage kommenden Gläser bei einem
einzigen Händler zugänglich und können
einem direkten Vergleich untereinander unterzogen werden. Unterschiede in der Optik
zeigen sich am besten in der Dämmerung.
DACHKANT-PRISMEN-FERNGLAS
werden, ob die Nasenwurzel eingeklemmt
wird. Drehaugenmuscheln können die
effektive Einstellung behindern, während
Stülpaugenmuscheln sich der Anatomie
bis zu einem gewissen Grad anpassen
können. Bei einem breiten Augenabstand
können Verschattungen auftreten, wenn der
Abstand der beiden Strahlengänge nicht
groß genug ist.
Für eine Beurteilung der Kennzahlen von
Ferngläsern, haben wir die wichtigsten im
Folgenden aufgeführt.
1 SEHFELD
Das Sehfeld gibt die Strecke an, die in einer
Entfernung von 1.000 Meter abgebildet
wird. Bei Marinegläsern beträgt das Sehfeld
zwischen 115 und 130 Metern. Je größer
das Sehfeld, desto leichter fällt die Orientierung auf dem Wasser. Hersteller geben das
Sehfeld in Grad oder in Relation auf 1.000
Metern an. Ein Grad entspricht auf 1.000
Metern circa 17,5 Meter.
Im Objektiv wird das Licht gebündelt und störendes
Streulicht verhindert. Zwei bis fünf Linsen, die alle
oder teilweise beschichtet sind, erzeugen ein seitenund höhenverkehrtes Bild, das durch ein Prismensystem wieder gedreht wird. Bei Marinegläsern kommt
vorrangig ein Porro-Prismensystem zum Einsatz, das
an dem „Knick“ im Glas identifiziert werden kann. Hinter den Prismen entsteht ein verkleinertes Zwischenbild des betrachtenden Gegenstandes. Durch das
Okular wird das Zwischenbild betrachtet. Die Vergrößerung entsteht erst im Linsensystem des Okulars.
3 WASSERDICHT
Ein fehlender Mitteltrieb erleichtert die
Konstruktion eines wasserdichten Glases.
Um ein Beschlagen zu verhindern, sind viele
Gläser mit einem Gas (teilweise mit Überdruck) gefüllt, sodass das Gehäuse zu 100
Prozent dicht sein muss. Schwachstelle bei
jedem undichten Glas ist der aufgesetzte
Kompass, der bei höherem Wasserdruck
undicht wird.
Fernglas richtig einstellen
2 EIN- UND AUSTRITTSPUPILLE
t Augen­
muscheln hal­
ten das Auge
auf optimalen
Abstand
zur Linse.
Brillenträger
klappen die
Muscheln ein
4 BINOKULARE JUSTIERUNG
Ein Fernglas produziert zwei Bilder, die das
Gehirn zu einem zusammenfügen muss.
Um ermüdungsfrei durch ein Glas blicken zu
können, müssen die Strahlengänge parallel
austreten. Entfernen sich beide Strahlen
voneinander (siehe Bild), ist es erträglich.
Laufen sie aber aufeinander zu oder überschneiden sich, ist das Gehirn überfordert.
Kopfschmerzen sind die Folge.
Die Eintrittspupille beschreibt den Durchmesser der Öffnung des Objektivs. Je
größer, desto mehr Licht wird eingefangen
und gelangt durch die Austrittspupille an
das Auge. Eine Austrittsöffnung von sieben
Millimetern ist ideal, da die menschliche
Pupille einen Durchmesser zwischen 1,5
und acht Millimetern erreicht.
5 TRANSMISSION
Fotos: Kai Köckeritz Grafiken: Jan Bindseil
• Das Fernglas über die Knickbrücke auf den richtigen Augenabstand einstellen. Die Austrittspupillen der Okulare sollten genau
vor den Augenpupillen liegen, sodass ein kreisrundes Bild ohne
Verschattungen entsteht. Entstehen zwei überlappende Kreise,
muss der Abstand weiter angepasst werden.
• Das rechte Auge schließen und am linken Okular drehen, bis
das angepeilte Objekt auf dem linken Auge scharf zu erkennen ist.
Anschließend mit dem anderen Auge wiederholen. Anstatt die Augen zu schließen, kann auch jeweils das linke oder rechte Objektiv
abgedeckt werden.
Nutzer mit Sehfehlern müssen sich überlegen, ob sie das Glas mit
Die Sehstärke des linken und rechten Auges des Menschen ist
oder ohne Brille nutzen möchten. Da es nicht ungefährlich ist, die
selten gleich. Um Sehfehler des Auges auszugleichen, besitzen
Brille im Cockpit abzulegen, wird es auf See praktischer sein, das
Ferngläser eine Dioptrienverstellung. Bei Marinegläsern mit einem Fernglas mit Brille zu nutzen. Um das gesamte Sehfeld auch mit
Fixfokus erfolgt der Dioptrienausgleich an beiden Okularen. Bei
Brille einsehen zu können, sollte der Abstand zwischen Okularlinse
Ferngläsern mit einem kleinen Rad (Mitteltrieb) zum Scharfstellen, und Augenpupille nicht zu groß sein. Bei ausgeklappten Augenmuverfügt meist nur ein Okular über eine Einstellmöglichkeit, da der
scheln wird der Abstand mit Brille zu groß, und es treten AbschatMitteltrieb das Scharfstellen des anderen Auges übernimmt.
tungen auf – das Sehfeld wird kleiner. Bei eingeklappten oder ein• Die Dioptrieneinstellung auf null stellen und ein circa 50 bis 100 gedrehten Augenmuscheln verringert sich der Abstand zwischen
Meter entferntes Objekt anpeilen.
Okular und Linse, sodass er wieder im optimalen Bereich liegt.
100 www.segelnmagazin.de 6/2013
Allerdings nicht in geschlossenen Räumen
durch ein Fenster hindurch. Lichtstarke
Gläser (gute Transmissionswerte, große Einund Austrittspupille) können ein helleres
Bild liefern als das bloße Auge, während
andere Gläser ein dunkleres Bild zeichnen.
Strengt das Durchgucken schon nach kurzer
Zeit an, stimmt bei dem Glas etwas mit der
Justierung nicht. Der nächste Schritt ist
eine Beurteilung der Haptik des Glases.
Da der Augenabstand bei Menschen stark
variiert, sollte unbedingt darauf geachtet
Die Transmission gibt in Prozent an, wie viel
des verfügbaren Lichtes das Okular wieder
verlässt. Glas reflektiert immer einen Teil
des Lichtes, sodass die Lichtdurchlässigkeit
beschnitten wird. Vergütete Linsen sollen
eine Lichtreflexion verhindern. Rote Linsen filtern den roten Wellenlängenbereich, wie der
Verlauf der Transmissionskurve rechts zeigt:
Bei Dunkelheit sind rote Positionslichter oder
Tonnen nicht mehr zu erkennen!
6/2013 www.segelnmagazin.de 101
TEST & TECHNIK
FERNGLÄSER
1
3
2
7
8
9
WATSKI FOCUS 7X50 NAUTIC
COMPASS WB
PLASTIMO BINOCULARS
7X50 COMPASS
FUJINON
7X50 WPC-XL
STEINER NAVIGATOR
7X50 COMPASS
MINOX BN
7X50 DCM
NIKON SPORTS & MARINE
7X50 IF WP-C COMPASS
www.gotthardt-yacht.de
www.bukh-bremen.de
www.fujifilm.eu/de/
www.steiner.de
www.minox.de
www.nikon.de
234,50 €
242,74 €
286 €
489 €
499 €
619 €
Fazit: Ein ambivalentes Glas. Bei der
Transmissonsmessung erreichte es
den höchsten Maximalwert der Kurve.
Das Sehfeld ist aber leicht eingeschränkt, und die binokulare Justierung liegt knapp über der Toleranz.
Fazit: Durch die rote Vergütung der
Eintrittslinse waren die Transmissionswerte erwartungsgemäß eher mäßig
und durch den einhergehenden Rotfilter auch nicht für den Bordeinsatz zu
empfehlen.
Fazit: Dass bei Ferngläsern nicht für
den Namen, sondern für Qualität gezahlt wird, zeigt Fujinon. Das günstigere
Glas liegt auch in den optischen Werten hinter dem großen Bruder.
Fazit: Das Navigator erreicht nicht ganz
die sehr guten Werte des Commanders
und zeigt auch, dass nicht der Name,
sondern die Qualität den Preis bestimmt. Die Justierung war noch einen
Tick besser als die des Commanders.
Fazit: Eines der innovativsten Ferngläser mit sehr guten Werten. Der
Kompass wird nur bei Bedarf digital
eingeblendet. Das rechte Glas hat
einen Grünstich, der der digitalen Einblendung geschuldet ist.
Fazit: Im Vergleich zu dem anderen
Nikon-Modell ist es eher unscheinbar,
im Sehfeld eingeschränkt und nicht
für Brillenträger zu empfehlen. Die
Dämmerungstauglichkeit ist allerdings
in Ordnung.
u Sehfeld/
Steiner 110 / 111 m
1.000 m:
Minox 116 / 111 m
u Sehfeld/
Steiner 130 / 132 m
1.000 m:
Minox
u Sehfeld/
Steiner 117 / 118 m
1.000 m:
Minox 116 / 117 m
u Sehfeld/
Steiner 125 / 125 m
1.000 m:
Minox 124 / 123 m
u Sehfeld/
Steiner 124 / 125 m
1.000 m:
Minox 123 / 124 m
u Sehfeld/
u
Transmission
u
Transmission
u
Transmission
Steiner
85 / 82,4 %
Tag- und
Nachtsehen: Analytik Jena
83,4 / 79,8 %
u
Transmission
Steiner
84,8 / 81,1 %
Tag- und
Nachtsehen: Analytik Jena
83,7 / 79,4 %
u
Transmission
Steiner
90,4 / 87,6 %
Tag- und
Nachtsehen: Analytik Jena
88,9 / 85,1 %
u
Transmission
Steiner
Tag- und
93,1 / 90,7 %
Nachtsehen: Analytik Jena
92,8 / 90,1 %
4
Steiner
Tag- und
83,9 / 81,1 %
Nachtsehen: Analytik Jena
5
10
6
11
Steiner 117 / 117 m
1.000 m:
Minox 116 / 116 m
Steiner
92,4 / 90,1 %
Tag- und
Nachtsehen: Analytik Jena
89,9 / 87,5%
12
PENTAX MARINE
7X50 HYDRO
NIKON OCEANPRO
7X50 CF WP COMPASS
DOCTER
NAVIDOC B/IF SP
FUJINON 7X50
FMTRC-SX
STEINER COMMANDER
XP 7X50 COMPASS
www.navyline.de
www.pentax.de
www.nikon.de
www.docter-germany.de
www.fujifilm.eu/de/
www.steiner.de
345 €
399 €
439 €
940 €
1.016 €
1.229 €
Fazit: Das Glas von Bresser verfügt
über einen elektronischen Kompass
und eine Drehscheibe für Entfernungsberechnungen mithilfe der Strichplatte.
Die ergonomischen Augenmuscheln
lagen nicht gut an.
Fazit: Das kleine Dachkantenprismaglas konnte nur bei der binokularen
Justierung und der Haptik mit sehr
guten Werten überzeugen. Leider flutete schon bei 0,5 Metern Wasser das
Innere des rechten Glases.
Fazit: Ein Fernglas im optischen Mittelfeld. Keine schlechten, aber auch
keine herausragend guten Werte. Das
einzige Porroprismenglas mit Mitteltrieb lässt sich auch nahe Ziele scharf
stellen. Ob das auf See was nützt?
Fazit: Das getestete Glas verfügt aufgrund eines Missverständnisses über
keinen Kompass, der aber auch erhältlich ist. Die optischen Werte waren gut,
das Sehfeld für Brillenträger allerdings
leicht eingeschränkt.
Fazit: Sehr gute optische Werte, eine
robuste Bauweise und alle Kenngrößen entsprechen auf den Millimeter
genau dem Sollwert. Das Glas aus
Japan wurde ohne Kompromisse in
Bezug auf Gewicht und Maße gefertigt.
Fazit: Seit über 30 Jahren wird das
Commander gebaut und stetig verbessert. So ist es auch das ausgereifteste Glas im Test: Viele durchdachte
Detaillösungen und eine erstklassige
Optik. Ein Glas, das glücklich macht.
u Sehfeld/
Steiner 124 /124 m
1.000 m:
Minox 123 /123 m
u Sehfeld/
u Sehfeld/
Steiner 126 / 127 m
1.000 m:
Minox 123 / 123 m
u Sehfeld/
Steiner
1.000 m:
Minox 128 / 127 m
u Sehfeld/
Steiner 131 / 130 m
1.000 m:
Minox 130 / 130 m
u Sehfeld/
u
Transmission
u
Transmission
Steiner
83,6 / 78,6 %
Tag- und
Nachtsehen: Analytik Jena
85,2 / 82,1 %
u
Transmission
Steiner
Tag- und
Nachtsehen: Analytik Jena
88,8 / 84,6 %
u
Transmission
u
Transmission
Steiner
Tag- und
85,8 / 82,1 %
Nachtsehen: Analytik Jena
86,7 / 83,8 %
102 www.segelnmagazin.de 6/2013
1.000 m:
Steiner 118 / 114 m
Minox
Steiner
Tag- und
74,2 / 70,5 %
Nachtsehen: Analytik Jena
u
Transmission
Fotos: Kai Köckeritz
BRESSER
7X50 BINOCOM
Steiner
Tag- und
91,9 / 88,6 %
Nachtsehen: Analytik Jena
91,2 / 87,8 %
Steiner 130 / 130 m
1.000 m:
Minox 129 / 128 m
Steiner
Tag- und
93,7 / 92,4 %
Nachtsehen: Analytik Jena
92,0 / 90,3 %
6/2013 www.segelnmagazin.de 103
TEST & TECHNIK
Modell
FERNGLÄSER
12 Watski Focus
22 Plastimo
Binoculars 7x50
Compass
242,74 Euro
34 F ujinon 7x50
WPC-XL
41 B resser 7x50
Binocom
51 P entax Marine
7x50 Hydro
65 N ikon Oceanpro
Modell
74 Steiner Navigator
DCM
9 Nikon Sports &
10 Docter Navidoc IF 113 Fujinon 7x50
FMTRC-SX
123 Steiner Com-
Preis
286 Euro
345 Euro
399 Euro
7x50 CF WP
Compass
439 Euro
Preis
489 Euro
499 Euro
Marine 7x50 IF
WP-C Compass
619 Euro
940 Euro
1.016 Euro
mander XP 7x50
Compass
1.229 Euro
Gewicht
1.110 g
1.390 g
940 g
1.210 g
1.070 g
1.150 g
Gewicht
1.150 g
1.330 g
1.200 g
1.380 g
1.480 g
1.240 g
Kompass
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Kompass
Ja
Ja
Ja
Nein
Ja
Ja
Kompassbeleuchtung
Prismensystem
Fokussierung
Ja
Ja
Ja
Nein
Ja
Ja
Ja
Ja
Nein
Nein
Nein
Ja
Porroprismen
Porroprismen
Porroprismen
Porroprismen
Dachkantprismen
Porroprismen
Porroprismen
Porroprismen
Porroprismen
Porroprismen
Porroprismen
Porroprismen
Fixfokus
Fixfokus
Fixfokus
Fixfokus
Mitteltrieb
Mitteltrieb
Kompassbeleuchtung
Prismensystem
Fokussierung
Augenmuscheln
Zubehör
Stülpaugenmuschel
Stülpaugenmuscheln
Stülpaugenmuscheln
Stülpaugenmuschel
Drehaugenmuscheln
Stülpaugenmuscheln
Schwimmgurt
Gurt
Schwimmgurt
Schwimmgurt
Gurt
Schwimmgurt
Augenmuscheln
Zubehör
7x50 Compass
85 Minox BN 7x50
7x50 Nautic
Compass WbF
234,50 Euro
Fixfokus
Fixfokus
Fixfokus
Fixfokus
Fixfokus
Fixfokus
Stülpaugenmuscheln
Drehaugenmuscheln/
Stülpaugenmuscheln
Gurt, Schwimmgurt
optional
Stülpaugenmuscheln
Teleskopaugen­
muscheln
Gurt
Stülpaugenmuscheln
Stülpaugenmuscheln
Gurt, Schwimmgurt
optional
Schwimmgurt
Gurt
TESTS
TESTS
VERGRÖSSERUNG
VERGRÖSSERUNG
Gurt
Steiner
7
7
7
7
6,9
7
Steiner
7
7
7
/
7
7
Minox
7,1 / 7,1
/
6,9 / 6,9
6,9 / 6,9
/
6,9 / 6,9
Minox
6,9 / 6,9
6,9 / 6,9
6,9 / 6,9
7,1 / 7,1
7/7
6,9 / 6,9
Eintritts47,5 / 47,8 mm
pupille
Austritts6,7 / 6,7 mm
pupille
Pupillen26,5 / 26,4 mm
abstand
Augenab57,8 - 72,8 mm
stand
SEHFELD/1.000 M
/
45,5 / 45,5 mm
47,3 / 47,1 mm
/
48,2 / 49,3 mm
49,4 / 49,3 mm
48 / 48 mm
49,6 / 49,5 mm
50 / 50 mm
48,3 / 48,5 mm
/
6,6 / 6,6 mm
6,8 / 6,8 mm
/
7 / 7,2 mm
7,2 / 7,2 mm
7 / 7 mm
7,0 / 7,0 mm
7,2 / 7,2 mm
7,0 / 7,0 mm
/
17,9 / 18,2 mm
22,0 / 22,1 mm
/
21,9 / 22,1 mm
23,0 / 22,9 mm
18 / 17,7 mm
18,0 / 18,1 mm
24,4 / 24,4 mm
20,0 / 20,0 mm
/
55,6 - 72,2 mm
55,3 - 73,8 mm
/
55 - 72,5 mm
55,9 / 72,7 mm
58 - 73 mm
53,8 - 74,5 mm
55,5 - 74,8 mm
56,3 - 75,4 mm
Steiner
110 / 111 m
130 / 132 m
117 / 118 m
124 / 124 m
118 / 114 m
126 / 127 m
124 / 125 m
117 / 117 m
/
131 / 130 m
130 / 130 m
Minox
116 / 111 m
KENNGRÖSSEN
KENNGRÖSSEN
Eintritts49 / 48,9 mm
pupille
Austritts7,1 / 7,0 mm
pupille
Pupillen20,1 / 20,0 mm
abstand
Augenab56,1 / 73,6 mm
stand
SEHFELD/1.000 M
Steiner
125 / 125 m
124 / 123 m
/
116 / 117 m
123 / 123 m
/
123 / 123 m
Minox
123 / 124 m
116 / 116 m
128 / 127 m
130 / 130 m
129 / 128 m
Minox
116 / 111 m
Brillenträgersehfeld
TRANSMISSION TAG- UND NACHTSEHEN
/
112 / 109 m
123 / 123 m
/
123 / 123 m
Minox
124 / 123 m
Brillenträgersehfeld
TRANSMISSION TAG- UND NACHTSEHEN
123 / 124 m
97 / 100 m
108 / 113 m
130 / 130 m
128 / 127 m
Steiner
93,1 / 90,7 %
83,9 / 81,1 %
85 / 82,4 %
85,8 / 82,1 %
74,2 / 70,5 %
83,6 / 78,6 %
Steiner
84,8 / 81,1 %
90,4 / 87,6 %
92,4 / 90,1 %
/
91,9 / 88,6 %
93,7 / 92,4 %
Analytik Jena
92,8 / 90,1 %
/
83,4 / 79,8 %
86,7 / 83,8 %
/
85,2 / 82,1 %
Analytik Jena
83,7 / 79,4 %
88,9 / 85,1 %
89,9 / 87,5%
88,8 / 84,6 %
91,2 / 87,8 %
92,0 / 90,3 %
AUFLÖSUNG IN WINKELSEKUNDEN
AUFLÖSUNG IN WINKELSEKUNDEN
Steiner
6,8 / 6,8
9,5 / 5,4
8,6 / 6,0
6,0 / 5,4
8,6 / 9,5
6,0 / 5,4
Analytik Jena
7,9 / 6,3
/
6,3 /6,3
5,0 / 5,0
/
5,0 / 5,0
BINOKULARE JUSTIERUNG KONV/DIV/HÖHE
Steiner
6,0 / 5,4
4,9 / 14,1
6,8 / 5,4
/
5,4 / 4,9
4,3 / 4,9
Analytik Jena
6,3 / 6,3
6,3 / 6,3
6,3 / 6,3
5,0 / 5,0
5,0/ 6,3
5,0 / 6,3
BINOKULARE JUSTIERUNG KONV/DIV/HÖHE
Steiner
6/0/0
8/0/0,5
2/0/1,5
4/0/1
2/0/0,5
3/0/1
Steiner
0/0/1
5/0/05
2/0/0
/
2/0/0
3/0/0,5
Steiner nach
Rütteltest
Minox
9/0/2
10/0/0
1,5/0/2
3,5/0/1
1/0/0
3,5/0/1,5
0/0/0
4,5/0/2
3/0/0
/
2/0/0
3/0/0
9/0/0,5
/
7/0/1
4/0/1
/
6/0/1
Steiner nach
Rütteltest
Minox
0/1/0
5,5/0/0
3,5/0/0
0/0/2
4/0/3
4/0/0
WASSERDICHT
WASSERDICHT
0,5 m
bestanden
bestanden
bestanden
bestanden
nicht bestanden
bestanden
0,5 m
bestanden
bestanden
bestanden
bestanden
bestanden
bestanden
3m
nicht bestanden
nicht bestanden
bestanden
bestanden
nicht bestanden
bestanden
3m
bestanden
bestanden
bestanden
bestanden
bestanden
bestanden
Griffigkeit
bei Nässe
Hitzetest
70°/1 h
Kältetest
-20°/30 Min
mäßig
o.k.
mäßig
gut
sehr gut
gut
sehr gut
gut
gut
sehr gut
sehr gut
sehr gut
bestanden
bestanden
bestanden
bestanden
bestanden
bestanden
bestanden
bestanden
bestanden
/
bestanden
bestanden
bestanden
bestanden
Kompassblase
bestanden
Kompassblase
bestanden
Okularverstellung
etwas schwergängig
Kompassblase
/
Kompassblase
bestanden
Rütteltest
10 m Min
bestanden
bestanden
bestanden
bestanden
Mitteltrieb schwergängig, kleine Kompassblase
bestanden
Griffigkeit
bei Nässe
Hitzetest
70°/1 h
Kältetest
-20°/30 Min
bestanden
bestanden
leichter Schmutz auf
dem Prisma
/
leichter Schmutz im
Kompass
bestanden
104 www.segelnmagazin.de 6/2013
bestanden
Rütteltest
10 Min
6/2013 www.segelnmagazin.de 105

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