Die Picassos sind da!

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Die Picassos sind da!
Medienmitteilung
Die Picassos sind da!
Eine Retrospektive aus Basler Sammlungen
Kuratorinnen: Anita Haldemann & Nina Zimmer
17. März 2013 – 21. Juli 2013
Pablo Picasso ist eine Schlüsselfigur der Kunst des 20. Jahrhunderts. Mit seinem umfangreichen
und vielgestaltigen Werk prägte er die Moderne wie kein anderer. Vom 17. März bis 21. Juli 2013
zeigt das Kunstmuseum Basel eine gross angelegte Retrospektive, die allein aus Basler
Sammlungen zusammengetragen wird. Zum ersten Mal werden die hochkarätigen Picasso-Bestände
des Kunstmuseums Basel und der Fondation Beyeler vereint ausgestellt. Dazu treten Werke aus
zahlreichen Basler Privatsammlungen, die zum Teil erstmals öffentlich gezeigt werden und die
Museumsbestände ideal ergänzen.
Die Stadt Basel hat seit dem legendären „Picasso-Jahr“ 1967 eine besondere Beziehung zu Picasso.
Damals bewilligte die Bevölkerung von Basel-Stadt durch eine Volksabstimmung einen Staatskredit von 6
Millionen Franken, und die Baslerinnen und Basler sammelten in einer einmaligen Aktion 2.4 Millionen
Franken, um die beiden bedeutenden Gemälde Les deux frères und Arlequin assis für das Kunstmuseum
zu sichern. Picasso war über diese demokratisch zustande gekommene Liebesbekundung so gerührt, dass
er der Stadt drei Gemälde und die berühmte Zeichnung zu Les Demoiselles d’Avignon schenkte.
Die besonderen Basler Beziehungen zu Picasso reichen jedoch noch weiter zurück. Kunstsammler wie
Raoul La Roche, Rudolf Staechelin, Karl Im Obersteg und Maja Sacher-Stehlin legten noch vor dem
Zweiten Weltkrieg bedeutende Sammlungen an, in denen Picasso prominent vertreten ist. Viele dieser
erstklassigen Werke sind heute in die Sammlung des Kunstmuseums Basel eingegangen oder werden dort
dauerhaft gezeigt; das Museum selbst hatte bereits seit den 1920er Jahren erste Werke für sein Kupferstichkabinett erworben und durch bedeutende Ankäufe von Gemälden seit den 1950er Jahren den Bestand
kontinuierlich erweitert.
Nach dem Krieg hat Ernst Beyeler das Werk des spanischen Künstlers den Basler Kunstliebhabern in
Galerieausstellungen vermittelt und gleichzeitig seine eigene, imposante Sammlung aufgebaut. Heute befindet sich in Basler Privatbesitz eine in Dichte und Qualität erstaunliche Konzentration von Werken.
Durch die einmalige Zusammenführung all dieser Bestände kommt eine umfassende Ausstellung zustande,
die alle wichtigen Werkphasen Picassos auf höchstem Niveau darstellt. Im 2. Obergeschoss des
Kunstmuseums, das erstmals seit der Van Gogh-Ausstellung im Jahr 2009 wieder vollständig einer einzigen Ausstellung gewidmet ist, werden Gemälde, Zeichnungen und Druckgraphik sowie Skulpturen des
Künstlers einander gegenübergestellt. Dem Besucher ermöglicht dies, verblüffende Wechselbeziehungen
zu beobachten und den Künstler Picasso in allen seinen faszinierenden Schaffensperioden von der Blauen
und der Rosa Periode über den Kubismus bis zum surrealistisch geprägten Werk der 1930er Jahre, sowie
dem Schaffen der 1940er und 1950er Jahre bis einschliesslich des Spätwerks zu erfahren.
Die Ausstellung umfasst ca. 60 Gemälde, 100 Arbeiten auf Papier, sowie Skulpturen Picassos, ergänzt um
eine Foto-Dokumentation des „Picasso-Jahres“ 1967 und einen Film des Schweizer Fernsehens.
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog (208 Seiten und über 200 Abbildungen) im Verlag Hatje Cantz. Ein
umfangreiches Vermittlungsprogramm begleitet die Ausstellung.
Die Ausstellung wird unterstützt durch:
Swisslos Basel-Landschaft
L. + Th. La Roche-Stiftung
Peter und Simone Forcart-Staehelin
Stiftung für das Kunstmuseum Basel
Das Picasso-Wunder von Basel
Dokumentarfilm
SRF 1, Sternstunde Kunst, 17. März 2013, 11.55
Wiederholungen der Sternstunde Kunst:
Montag, 18. März 2013 um 00.10 Uhr auf SRF info
Dienstag, 19. März 2013 um 13.00 Uhr auf SRF info
Samstag, 23. März 2013 um 09.55 Uhr auf SRF 1
Sonntag, 14. April 2013 um 18.25 Uhr auf 3sat
Pressestelle
Kunstmuseum Basel, Christian Selz
St. Alban-Graben 8, CH–4010 Basel
Telefon +41 61 206 62 06
Fax +41 61 206 62 52
[email protected]
www.kunstmuseumbasel.ch