Mitteilungsblatt vom Februar 2014

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Mitteilungsblatt vom Februar 2014
Gemeinde Jetzendorf
Mitteilungsblatt
Nr. 132
Februar 2014
Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,
es ist Faschingszeit – in Jetzendorf jedoch kaum erkennbar. Hausball, Schützenball, Feuerwehrball, Trachtlerball,
Sängerball, Skihaserlball, Sportlerball, Kehraus usw., dies waren früher in der Gemeinde Jetzendorf feste
Bestandteile des Faschings. Viel ist davon nicht mehr übrig geblieben!
Auch die Temperaturen und Schneemassen im Winter haben wir ganz anders in Erinnerung. Schlitten- oder
Skifahren ist heuer ebenso unmöglich wie Eisstockschießen. Schade, ich hoffe aber, dass es nicht nur
hinausgeschoben ist, denn mittlerweile hört man bereits Vogelgezwitscher und allmählich denkt man zumindest im
Glashaus bereits an die Gartenarbeit.
Was jedoch so bleibt, wie früher, ist die Tatsache, dass im März die Kommunalwahlen stattfinden. Sie haben am
16.03.14 wieder die Möglichkeit, ihre(n) Bürgermeister(in) ebenso neu zu wählen wie die Mitglieder des
Gemeinderates. Bis zum Wahltermin werden Sie mittels Flyer bzw. Wahlveranstaltungen reichliche Möglichkeiten
haben, sich gründliche Gedanken über die Kandidaten zu machen. Informieren Sie sich gut und machen Sie von
Ihrem Wahlrecht Gebrauch. Besonders einfach ist die Möglichkeit der Briefwahl. Hierbei können Sie zu Hause in
Ruhe die Listen studieren und gehen der Hektik in einer Wahlkabine aus dem Weg. Die Kommunalwahl beinhaltet
drei Bereiche. Sie haben eine Stimme zur Wahl des(r) Bürgermeister(s)(in) und 14 Stimmen bei der Wahl der
Gemeinderäte(innen). Dabei können Sie einzelnen Personen bis zu drei Stimmen geben. Zusätzlich bestimmen Sie
bei dieser Wahl auch die künftige Zusammensetzung des Kreistages des Landkreises Pfaffenhofen. Hierbei können
Sie 60 Stimmen vergeben. Auch hier besteht die Möglichkeit einzelnen Personen bis zu drei Stimmen zu geben.
Natürlich wäre es schön, wenn Sie dabei die Kandidaten aus dem Gemeindebereich Jetzendorf unterstützen
würden.
Unabhängig von der Kommunalwahl werden die anstehenden Probleme im Gemeinderat weiterhin zügig
angegangen, so dass den neu gewählten Personen am 01. Mai 2014 eine geordnete Gemeindepolitik übergeben
werden kann.
Besonders die künftige Baulandgestaltung mit den Baugebieten „Ilmblick“ und „Ilmaue“ nebst Richtlinien zum
Einheimischenmodell sowie der Haushalt 2014 sollen neben weiteren anstehenden Themen noch von den derzeit
Verantwortlichen behandelt werden.
Ich wünsche Ihnen angenehme, sonnenreiche kommende Wochen und verbleibe mit herzlichen Grüßen
Ihr
R. Schnell
1. Bürgermeister
Inhaltsverzeichnis
S. 2 Aus dem Gemeinderat
S. 8 Personalangelegenheiten
S. 11 Vereinsnachrichten
S. 16 Landkreisinformationen
S. 22 Kinderkleiderbasar
S. 6 Aus dem Sitzungsbuch
S. 9 Kindergarteninformationen
S. 14 Kommunalwahlen 2014
S. 19 Allgemeine Hinweise
S. 23 Gewerbeverein
S. 7 Aus dem Standesamt
S. 9 Kirchliche Nachrichten
S. 15 VHS-Nachrichten
S. 21 100 Jahre 1. Weltkrieg
2
Aus dem Gemeinderat
Sitzung am 14.01.2014
Entschuldigt abwesend war: Müller Irmgard
Genehmigung des Protokolls über die öffentliche Sitzung des Gemeinderates vom 17.12.2013
Das Protokoll über die öffentliche Sitzung des Gemeinderates vom 17.12.2013 wurde mit der Einladung zu dieser
Sitzung bekanntgegeben. Einwände gegen das Protokoll werden nicht erhoben.
Baugebiet Ilmblick; Vorstellung der Erschließungsmöglichkeiten durch Fernwärme (z.B. Blockheizkraftwerk)
durch Ing.-Christoph Schiegerl, Ing.-Büro Schiegerl & Glasmann Ingenieure
Herr Dipl.-Ing. (FH) Christoph Schiegerl wurde durch die Gemeinde Jetzendorf beauftragt, die Möglichkeiten für die
Erschließung des geplanten Baugebietes Ilmblick durch Fernwärme aufzuzeigen.
Herr Schiegerl stellte in seinem Vortrag fest, dass die Erschließung des Baugebietes Ilmblick über ein Blockheizkraftwerk,
das mit Biogas oder mit Gas betrieben werden könnte, oder über eine Hackschnitzelanlage erfolgen könnte. Die Anlage
wäre am günstigsten am geplanten Verkehrskreisel zu installieren. Herr Schiegerl schätzt, dass eine Heizleistung von
etwa 300 kW erforderlich wäre. Ein Anschluss- und Benutzungszwang für die künftigen Grundstückseigentümer kann
nicht angeordnet werden. Weiter hält Herr Schiegerl eine Kommune als Betreiber einer solchen Anlage für nicht
geeignet. Es müsste also ein Investor gefunden werden, der eine entsprechende Anlage errichtet und betreibt. Eine
Fernwärmeversorgung hätte für die Anschließer den Vorteil, dass im Gebäude keine Kamine errichtet und kein
Kesselhaus und keine Lagerräume vorgehalten werden müssten.
Eine Fernwärmeeinrichtung, die nur das Baugebiet Ilmblick versorgt, ist nach Ansicht von Herrn Schiegerl nicht
wirtschaftlich zu betreiben. Ein Wohngebiet weist infolge immer höherer Dämmleistung einerseits und aufgrund des
relativ geringen Wärmebedarfs in den Sommermonaten andererseits eine schlechte Abnahmestruktur auf. Es wird
daher erforderlich sein, andere Einrichtungen (Gewerbebetriebe, kommunale Gebäude) an ein Fernwärmenetz
anzuschließen. Ein weiterer, für die Wirtschaftlichkeit zu berücksichtigender Punkt, ist der Abstand des Kraftwerkes zu
den zu versorgenden Anwesen. Dieser sollte nach Auffassung von Herrn Schiegerl nicht mehr als einen Kilometer
betragen. Ein Anschluss an eine der bestehenden Biogasanlagen bei Oberstark und bei Frechmühle wird daher als
wirtschaftlich problematisch angesehen.
Im Rahmen der Diskussion im Gemeinderat wurden noch verschiedene Sachverhalte erläutert. Die Möglichkeit, ein
Fernwärmeheizkraftwerk mit Flüssig- oder Erdgas zu betreiben, hat Herr Schiegerl als unwirtschaftlich beurteilt, da für
eine solche Anlage keine Förderung gewährt wird. Weiter wurde festgestellt, dass die Bebauung des Baugebietes
Ilmblick über mehrere Jahre andauern wird, in denen dann ein Investor in Vorleistung treten müsste, ohne eine
Sicherheit zu haben, welche Eigentümer später Wärmeabnehmer werden. Auf die Frage, ob eine Fernwärmeanlage
durch Gemeinde, Gewerbe und Bürger gemeinsam betrieben werden kann, erklärte Herr Schiegerl, dass derartige
Genossenschaftsmodelle überwiegend in Österreich bestehen.
Antrag von Herrn und Frau Simon und Veronika Fottner auf Erteilung einer Baugenehmigung zum Neubau
eines Wohnhauses mit Garage auf dem Grundstück Fl.-Nr. 719/12 der Gemarkung Volkersdorf (Bergstraße
21)
Das Einvernehmen der Gemeinde Jetzendorf zum Antrag auf Erteilung einer Baugenehmigung wird ausgesprochen. Von
den Festsetzungen des Bebauungsplanes Nr. V (Priel-West) werden folgende Abweichungen zugelassen:
Die Garagen dürfen außerhalb der Baugrenze errichtet werden.
Die Firstrichtung des Gebäudes darf in Nord-Süd-Richtung angelegt werden.
Bebauungsplan Reiterhof Lampertshausen; Änderungsbeschluss zum Aufstellungsbeschluss
I.
Der Gemeinderat der Gemeinde Jetzendorf beschließt, für das Gebiet „Reiterhof Lampertshausen“, das wie folgt
umgrenzt ist:
im Norden durch die Grundstücke Fl.-Nr. 467/2 T und 636 der Gemarkung Steinkirchen,
im Osten durch die Grundstücke Fl.-Nr. 470/6 und 470/7 der Gemarkung Steinkirchen,
im Süden durch das Grundstück Fl.-Nr. 697/1 der Gemarkung Steinkirchen, (Staatsstraße 2337)
im Westen durch das Grundstück Fl.-Nr. 676/1 der Gemarkung Steinkirchen
3
und folgende Grundstücke umfasst:
Fl.-Nrn. 467/2 der Gemarkung Steinkirchen
einen qualifizierten Bebauungsplan im Sinne von § 30 Abs. 1 BauGB aufzustellen.
Der ursprüngliche Beschluss vom 26.10.2004 wird damit geringfügig abgeändert.
Mit der Erarbeitung eines Planentwurfes wird beauftragt:
Fa. WipflerPLAN Planungsgesellschaft mbH, Hohenwarter Str. 124, 85276 Pfaffenhofen a.d.Ilm
II.
Nach Erstellung des Planentwurfes werden die allgemeinen Ziele und Zwecke der Planung und deren
voraussichtliche Auswirkungen in einer frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung öffentlich dargelegt und erörtert.
Stellungnahme zur 8. Änderung des Flächennutzungs- und Landschaftsplanes der Gemeinde Scheyern
(Bereich Gewerbegebiet „Mooswiesen“)
Seitens der Gemeinde Jetzendorf werden gegen die 8. Änderung des Flächennutzungs- und Landschaftsplanes der
Gemeinde Scheyern keine Anregungen und Bedenken vorgetragen.
Stellungnahme zur 2. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 1 der Gemeinde Reichertshausen
(Reichertshausen-West)
Seitens der Gemeinde Jetzendorf werden gegen die 2. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 1 der Gemeinde
Reichertshausen keine Anregungen und Bedenken vorgetragen.
Bekanntgaben
1. Bürgermeister Schnell unterrichtete den Gemeinderat über
die bei der Gemeinde Jetzendorf verschiedentlich eingehenden Anfragen von Interessenten an der Errichtung eines
weiteren Lebensmittelmarktes, denen unter Hinweis auf die bestehende Versorgungslage (vorhandener
Supermarkt) jeweils eine abschlägige Antwort erteilt wurde;
die Absicht, nach 2012 auch 2014 wieder eine Sportlerehrung unter Berücksichtigung der durch den Gemeinderat
am 07.02.2012 beschlossenen Richtlinien durchzuführen;
die Kassenstände der Gemeinde Jetzendorf zum Jahresende 2013 (verfügbare Kassenmittel 751.870,67 €, Schulden
bei Banken 140.946,68 € und Schulden für die Einheimischengrundstücke im Baugebiet Hirschenhausen-Ost -Stand
30.09.2013 - 280.483,77 €);
die vorläufige Festsetzung einer Schlüsselzuweisung durch das Bayer. Landesamt für Statistik und
Datenverarbeitung für 2014 in Höhe von 118.844,00 € (2012 und 2013 hat die Gemeinde Jetzendorf keine
Schlüsselzuweisung erhalten);
die Mitteilung des Bayer. Landesamtes für Statistik und Datenverarbeitung über die voraussichtliche Höhe der
Beteiligung der Gemeinde Jetzendorf an der Einkommensteuer 2014 in Höhe von 1.796.249,00 €, die um ca.
130.000 € höher als im Jahr 2013 ausfallen wird;
die Einladung von Herrn Josef Karl, im Rahmen der Erneuerung der Jetzendorfer Wehranlage eine Besichtigung
seiner Wehranlage in Weichs durchzuführen.
Sitzung am 12.02.2014
Entschuldigt abwesend war: Skoruppa Stefan
Genehmigung des Protokolls über die öffentliche Sitzung des Gemeinderates vom 14.01.2014
Das Protokoll über die öffentliche Sitzung des Gemeinderates vom 14.01.2014 wurde mit der Einladung zu dieser
Sitzung bekanntgegeben. Einwände gegen das Protokoll werden nicht erhoben.
Baugebiet Ilmblick; Festlegung grundsätzlicher Daten zum Bebauungsplan (z.B. Straßenverlauf,
Parzellierung)
Die Architekten Ursula und Edgar Burkart stellten dem Gemeinderat einen zweiten Vorentwurf für die Aufstellung des
Bebauungsplanes Ilmblick vor.
Im zweiten Vorentwurf wird die bebaubare Fläche weiter nach Norden verschoben. Die im Flächennutzungsplan als Allg.
Wohngebiet festgesetzte Fläche wird hierbei überschritten, weshalb die Führung eines Parallelverfahrens zur Änderung
des Flächennutzungsplanes erforderlich wäre.
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Der Verlauf der von Nord nach Süd durch das Baugebiet führenden Straße wurde verschwenkt. Zur Erschließung von
drei Grundstücken im Nordwesten des Baugebietes wäre nun die Anlage einer Stichstraße notwendig.
Der Vorentwurf 02 sieht die Entstehung von 49 Bauparzellen mit Flächen zwischen 600 m² und über 1.000 m² vor.
Da eine Versickerung des Niederschlagswassers auf den Baugrundstücken nicht erfolgen kann, wird im Süden des
Bebauungsplanes ein Rückhaltebecken mit einem Volumen von 420 m³ geplant.
In einer Grünfläche im Nordosten könnte ein Kinderspielplatz untergebracht werden.
1. Bürgermeister Schnell informierte den Gemeinderat darüber hinaus, dass zwischen dem Geltungsbereich des
geplanten Bebauungsplanes Ilmblick und dem Bebauungsplan Priel-Ost noch ein Grundstücksstreifen, bestehend aus
den Fl.-Nrn. 418/3, -4, -26, -27, -43 und -45 der Gemarkung Volkersdorf verläuft. Die Grundstücke stehen im Eigentum
der Gemeinde Jetzendorf, sie wurden jedoch in der Vergangenheit zum Teil durch die Anlieger im Baugebiet Priel-Ost
genutzt. Im Zuge des Bauleitplanungsverfahrens wäre zu prüfen, ob diese Grundstücke in den Geltungsbereich des
Bebauungsplanes aufgenommen werden sollen oder eine anderweitige Verwendung finden sollen.
Der Gemeinderat nimmt Kenntnis vom Vorentwurf 02 der Wipfler Plangesellschaft mbH und spricht sich dafür aus, die
Planungen auf der Basis dieses Entwurfes weiter zu verfolgen.
Hinsichtlich der weiteren Verwendung der Grundstücke Fl.-Nr. 418/3, -4, -26, -27, -43 und -45 der Gemarkung
Volkersdorf beschließt der Gemeinderat, mit den Anliegern Verkaufsverhandlungen aufzunehmen.
Bauanträge, Bauvoranfragen
a) Antrag von Frau Theresa Endres auf Erteilung eines Vorbescheides zur Errichtung eines Betriebsleiterwohnhauses
mit Garagen auf dem Grundstück Fl.-Nr. 201/1 der Gemarkung Jetzendorf (an der Gemeindeverbindungsstraße
Jetzendorf-Thalmannsdorf)
Das Einvernehmen der Gemeinde Jetzendorf zum Antrag auf Erteilung eines Vorbescheides wird ausgesprochen. Die
in der Anlage zum Antrag auf Vorbescheid enthaltenen Fragen können zustimmend beantwortet werden.
b) Antrag von Frau Gisela Knöferl auf Erteilung einer Baugenehmigung zum Dachgeschoßausbau zur
Wohnraumerweiterung auf dem Grundstück Fl.-Nr. 48 der Gemarkung Jetzendorf (Lohestraße 9)
Das Einvernehmen der Gemeinde Jetzendorf zum Antrag auf Erteilung einer Baugenehmigung wird ausgesprochen.
c) Antrag von Herrn Georg Schormair auf Erteilung einer Baugenehmigung zur Erweiterung der Fahrsiloanlage für
die Biogasanlage sowie Viehfutter auf dem Grundstück Fl.-Nr. 405 der Gemarkung Steinkirchen (Frechmühle 1)
Das Einvernehmen der Gemeinde Jetzendorf zum Antrag auf Erteilung einer Baugenehmigung wird ausgesprochen.
Verbesserung des ÖPNV durch Schaffung eines Anruf-Sammeltaxi-Angebots (AST)
Bürgermeister Schnell informierte den Gemeinderat darüber, dass im Landkreis Dachau einige Gemeinden die
Einführung eines zweijährigen Probebetriebes für den Aufbau eines Sammelruftaxis zur Verbesserung der Anbindung an
die S-Bahn-Linien planen.
Mit dem Anrufsammeltaxi sollen werk- und samstags täglich drei Fahrten zu S-Bahn-Anschlüssen, die vom MVV
München nicht angefahren werden, ermöglicht werden. Im Norden des Landkreises Dachau soll ein Verbund mit den
Gemeinden Hilgertshausen-Tandern, Weichs, Petershausen und Vierkirchen entstehen. Eine der Strecken für das AnrufSammeltaxi führt von Tandern über Hilgertshausen, Volkersdorf, Priel und Jetzendorf nach Petershausen.
Die Gemeinde Jetzendorf wurde eingeladen, dem Anruf-Sammeltaxi beizutreten. Die voraussichtlichen Kosten für die
Gemeinde Jetzendorf würden sich für den Probezeitraum 2015 und 2016 voraussichtlich auf jährlich 4.181,00 €
belaufen.
Der Gemeinderat beschließt, sich am vorgestellten Anruf-Sammeltaxi-Angebot für den Probezeitraum 2015 und 2016 zu
beteiligen.
Jahresrechnung 2013; Bekanntgabe nach Art. 102 Abs. 2 GO
Das vorläufige Ergebnis der Jahresrechnung 2013 wurde dem Gemeinderat anhand der nachstehenden
Zusammenstellung wie folgt bekannt gegeben:
1. Feststellung des Ergebnisses (§ 79 KommHV)
5
Verwaltungshaushalt
Euro
Einnahmen
1.1
Soll
+
5.513.586,85
Vermögenshaushalt
Euro
Gesamthaushalt
Euro
1.412.536,19
6.526.123,04
lfd. Haushaltsjahr
1.2
Neue Haushaltseinnahmereste
+
1.3
Abgang alter Haushaltseinnahmereste
-
1.4
Abgang alter Kasseneinnahmereste
-
1.5
Summe bereinigte Soll-Einnahmen
40.260,96
5.073.325,89
Verwaltungshaushalt
Ausgaben
Euro
1.6
Soll lfd. Haushaltsjahr
+
1.7
Neue Haushaltsausgabereste
+
1.8
Abgang alter Haushaltsausgabereste
-
1.9
Abgang alter Kassenausgabereste
-
1.10
Summe bereinigte Soll-Ausgaben
0,01
40.260,97
1.412.536,18
6.485.862,07
Vermögenshaushalt
Euro
Gesamthaushalt
Euro
5.073.325,89
1.412.536,18
6.485.862,17
5.073.325,89
1.412.536,18
6.485.862,07
Soll-Fehlbetrag (Zeile 1.5 abzgl. Zeile 1.10)
0,00
0,00
0,00
Darin enthalten:
1)
2)
3)
Zuführung vom Vermögenshaushalt
Zuführung zum Vermögenshaushalt
Überschuss nach § 79 Abs. 3 KommHV
0,00 €
44.161,58 €
467.682,48 €
-
2. Gesamtbetrag der beim Jahresabschluss unerledigten Vorschüsse und Verwahrgelder
2.1
2.2
Unerledigte Vorschüsse
Unerledigte Verwahrgelder
507,43 €
92.561,70 €
Bekanntgaben
1. Bürgermeister Schnell unterrichtete den Gemeinderat über das Schreiben von Gemeinderat und Seniorenreferent
Hans-Joachim Lojewski vom 04.02.2013 zur Schaffung eines barrierefreien Zu- bzw. Aufganges im Zusammenhang mit
der Renovierung der Kirche.
1. Bürgermeister Schnell führte aus, dass bereits bei mehreren Gelegenheiten entsprechende Überlegungen ohne
Ergebnis angestellt wurden. Er wird jedoch erneut mit der Kirchenverwaltung Kontakt aufnehmen und die
Angelegenheit besprechen.
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Termine:
21.02.14
08.03.14
10.03.14
12.03.14
13./14.03.14
15.03.14
16.03.14
20.03.14
21.03.14
Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Jetzendorf-Volkersdorf
Starkbierfest der CSU/FU/JU
Tag der offenen Türe im Kinderhaus/Kindergarten
Jahreshauptversammlung des Turn-Fördervereins, anschl. TSV-Turnabteilung
Anmeldung im Kinderhaus/Kindergarten
Frühjahrsversammlung des Obst- und Gartenbauvereins
Kommunalwahl
Jahreshauptversammlung mit Neuwahl des TSV Jetzendorf
Frühjahrsversammlung des TC Jetzendorf
Impressum:
Gemeinde Jetzendorf, Poststr. 1, 85305 Jetzendorf, vertreten durch 1. Bürgermeister Richard Schnell
Telefon 08137 9301-0
Fax 08137 930122
Mail [email protected]
Auflage: 1.400 Stück
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Aus dem Sitzungsbuch
1. Bürgermeister Josef Wallner, 2. Bürgermeister Richard Schnell
Gemeinderäte Benno Breitsameter, Franz Furtmayr, Peter Gottschalk, Josef Hecht, Johanna Horner, Karl Leimberger,
Hans Nauderer, Josef Neugschwender, Franz Off, Albert Ostermair, Armin Schiele, Josef Sedlmeier, Walter Stecker
Sitzung am 24.03.1987
Bauanträge
Antrag von Franz Gampenrieder zur Errichtung eines Satteldaches auf die vorhandene Garage in Priel
Antrag von August Kempinger zur Errichtung einer Dachgaube in Lampertshausen
Antrag von Johann Altstiel zum Ausbau des Dachgeschosses und Garagenneubau in Eck
Seitens der Gemeinde Jetzendorf bestehen gegen die Bauvorhaben keine Einwände.
Information über die Erstellung eines gemeindlichen Mitteilungsblattes
Das Angebot zum Druck eines gemeindlichen Mitteilungsblattes durch die Firma Wittich KG, Schrobenhausen, wird nicht
angenommen.
Sitzung am 31.03.1987
Gemeindliche Wasserversorgungsanlage – Erörterung der derzeitigen Lieferbedingungen und Verbesserungsmöglichkeiten
Herr Ing. Westermeier wird beauftragt, für die Baugebiete III, VI und Jetzendorf Süd II sowie für die Leitung VolkersdorfThalhof Lösungsmöglichkeiten zur Verbesserung der Wasserlieferung auszuarbeiten.
Stellungnahme zum Vorentwurf der Verordnung über das Landschaftsschutzgebiet Ilmtal mit südlichem Scheyerer
Hügelland und Sankt Kastl
Dem Vorentwurf zur Landschaftsschutzgebietsverordnung des Landkreises Pfaffenhofen wird unter folgenden Auflagen
zugestimmt:
Die Gemeinde Jetzendorf behält sich vor, die im Flächennutzungsplan ausgewiesenen Flächen sowie eine künftige
Erweiterung auszunehmen.
§ 5 Abs. 1 Nr. 7 (Kahlhiebe über 0,5 ha) zu streichen
Spenden an soziale Einrichtungen
Dem Bayerischen Roten Kreuz wird wie bisher 0,50 DM je Einwohner zugewiesen. Nachdem die Bürger der Gemeinde
Jetzendorf durch das BRK ausreichend versorgt werden, soll abgewartet werden, welche sozialen Leistungen durch die
Caritas künftig im Gemeindebereich in Anspruch genommen werden.
Sitzung am 28.04.1987
Bauanträge
Antrag von Johann Grahammer zum Wohnhausanbau in Volkersdorf
Antrag von Albert Kreitmair zum Neubau einer Güllegrube in Badershausen
Antrag von Gerfried Wolf auf Anbau einer Wohneinheit mit Kellergarage an das bestehende Wohnhaus in
Lampertshausen
Antrag von Albert Ostermair zum Neubau einer Doppelhaushälfte mit Garage in Priel
Antrag von Josef und Monika Ostermair zum Neubau einer Doppelhaushälfte mit Garage in Priel
Antrag von Hans Nauderer zum Neubau einer Doppelhaushälfte mit Einliegerteil und Garage in Jetzendorf
Antrag von Franz und Elisabeth Nauderer zum Neubau einer Doppelhaushälfte mit Einliegerteil und Garage in Jetzendorf
Gegen die geplanten Bauvorhaben werden keine Einwände erhoben.
Mitverlegen von Straßenbeleuchtungskabeln
Dem Angebot der IAW in Höhe von 1.796.- DM zum Mitverlegen von Straßenbeleuchtungskabeln in Eck, Gerolsbacher
Str. wird zugestimmt.
Umlage an den Wasserzweckverband Gerolsbachgruppe
Die Umlage in Höhe von 30.101.- DM an den Zweckverband wird angewiesen.
Bekanntgabe
Die Sitzungsniederschrift des Wasserverbandes Gerolsbachgruppe vom 01.04.87 wurde bekanntgegeben.
Behandlung der Wortmeldungen auf den Bürgerversammlungen am 05.04/06.04. und 07.04.87
Der Antrag von Eberhard Ziegert auf Änderung des Flächennutzungsplans bezüglich Umwandlung des allgemeinen
Wohngebiets in Mischgebiet wird abgelehnt.
7
Aus dem Standesamt
Franz Xaver Thoma feierte 80. Geburtstag
Xaver Häuserer feierte 90. Geburtstag
Margarita Kujat feierte 85. Geburtstag
Elfriede und Albert Endres feierten Goldene Hochzeit
Berta Huber feierte 80. Geburtstag
Mathias Probsdorfer feierte 80. Geburtstag
8
Rathaus-Öffnungszeiten:
Montag
Dienstag
Donnerstag
Freitag
08.00 – 12.00 Uhr
08.00 – 12.00 Uhr
14.00 – 18.00 Uhr
08.00 – 12.00 Uhr
Wertstoffhof-Öffnungszeiten
Mittwoch
Freitag
Samstag
17.00 – 20.00 Uhr
17.00 – 20.00 Uhr
10.00 – 15.45 Uhr
Rosina Stiglmayr feierte 95. Geburtstag
Personalangelegenheiten
Zwei langjährige Mitarbeiterinnen wurden anlässlich der gemeindlichen Weihnachtsfeier von Bürgermeister Richard
Schnell geehrt.
Theresia Eckert (Mitte) ist seit 40 Jahren für die Grundschule im Einsatz. Neben der Erledigung von Reinigungsarbeiten
ist sie auch als Busaufsicht tätig.
Christiane Geisel, Leiterin des Kinderhauses Regenbogen, ist 25 Jahre im öffentlichen Dienst, davon 22 Jahre bei der
Gemeinde Jetzendorf, tätig.
Beiden gebührt für die langjährige Treue ein herzliches Vergelt’s Gott!
9
Kindergarteninformationen
Einladung zum Tag der offenen Türe
Am Montag, den 10.03.2014, findet sowohl im Kinderhaus Regenbogen als auch im Kindergarten Spatzennest ein Tag
der offenen Türe statt.
Kinderhaus Regenbogen:
15.30 Uhr bis 17.00 Uhr
Kindergarten Spatzennest:
15.00 Uhr bis 16.30 Uhr
Das Angebot ist für Familien aus dem Gemeindebereich Jetzendorf gedacht, die einen Betreuungsplatz für Ihr Kind
brauchen. Auch sonstige interessierte Gemeindebürgerinnen und –bürger sind herzlich willkommen.
Anmeldung für das Kindergartenjahr 2014/15
Am Donnerstag, 13.03.2014, und Freitag, 14.03.2014, werden die Anmeldungen für das kommende Kindergartenjahr
entgegen genommen.
Kinderhaus Regenbogen:
Donnerstag
08.00 – 13.00 Uhr
und
14.00 – 17.00 Uhr
Freitag
08.00 – 15.00 Uhr
Kindergarten Spatzennest:
Donnerstag
08.00 – 12.00 Uhr
und
13.00 – 17.00 Uhr
Freitag
08.00 – 12.00 Uhr
Kirchliche Nachrichten
10 Jahre Pfarrer Eder in Jetzendorf
„Grüß Gott, beinand!“ das waren die ersten Worte unseres neuen
Pfarrers nach dem festlichen Einzug in unsere Pfarrkirche an
Lichtmess 2004. Üblicherweise werden zu diesem Datum in Bayern
die Dienstboten eingestellt und so bekam Jetzendorf endlich einen
neuen „Dienstboten Gottes“.
10 Jahre ist das nun schon her und so wurde am Ende des
feierlichen Lichtmess-Gottesdienstes Pfarrer Konrad Eder mit einer
kleinen Ehrung überrascht. Brigitte Spennesberger, Vorsitzende
des Jetzendorfer Pfarrgemeinderates, überreichte Pfarrer Eder
zehn rote Rosen als Symbol für zehn Jahre partnerschaftlicher,
fruchtbarer Zusammenarbeit, die einer Ehe gleich kommt und
somit durchaus als „Rosenhochzeit“ bezeichnet werden kann. Als
FC-Bayern Fan bekennt sich Pfarrer Eder zu seiner Lieblingsfarbe
Rot. Herbert Demmelmeir überreichte im Namen der
Kirchenverwaltung einen Geschenkgutschein fürs Hoftheater
Bergkirchen und dankte für das stets unproblematische
Zusammenwirken. Ein Besuch des Hoftheaters gehört neben dem
Schafkopfspiel auch zu einer beliebten Freizeitbeschäftigung von
Pfarrer Eder.
Das gute Miteinander wird in der Gemeinde sehr hoch geschätzt, denn Pfarrer Eder findet zu allen Gelegenheiten das
rechte Wort, ob bei Taufen, Trauungen oder Beerdigungen. So sind die Gläubigen natürlich froh darüber, dass 2011 der
gemeinsame Kampf ums Verbleiben von Pfarrer Konrad Eder in seiner Gemeinde nicht vergebens war: Seine
Abberufung wurde vom Erzbischöflichen Ordinariat rückgängig gemacht, ein Vorgang, der in Bayern wirklich einmalig
gewesen ist.
So hoffen die Gläubigen nun nach dem zehnjährigen Dienstjubiläum auf das Fest der „Silberhochzeit“ mit „ihrem“
Pfarrer.
Jetzendorfer Sternsinger unterwegs
Auch in Jetzendorf sah man in den ersten Januartagen königliche Hoheiten mit ihren reich geschmückten Gewändern
durch Jetzendorfs Straßen gehen: Die Sternsinger waren wieder unterwegs. Sie zogen von Haus zu Haus, sangen das
Sternsingerlied und schrieben an die Türen das Segenszeichen 20 C+M+B 14 für „Christus segne dieses Haus“ (lat.
Christus mansionem benedicat). Gleichzeitig baten sie um Spenden, die wie immer dem Partnerprojekt des
10
Pfarrverbandes Jetzendorf-Steinkirchen „Valle Feliz“ zugutekommen. Die Spenden werden für die Betreuung,
Versorgung und schulische Bildung der Heimkinder von „Valle Feliz“ in Ecuador verwendet. Vom Jugendamt oder der
Polizei werden immer wieder verwahrloste Kinder ins Kinderdorf gebracht. Die Kinder müssen ärztlich versorgt und neu
eingekleidet werden. Auch für die Schule müssen Schulartikel, Schulkleidung angeschafft werden sowie Schulgeld
bezahlt werden. Zudem sind dringende Renovierungsarbeiten bei den Häusern des Dorfes notwendig geworden. Leider
werden keine staatlichen Zuschüsse gewährt.
Nach dem festlichen Gottesdienst am Neujahrstag in der Jetzendorfer Pfarrkirche sandte Dekan Konrad Eder die
engagierten Sternsinger mit ihren Begleitpersonen aus. Insgesamt beteiligen sich etwa 100 Kinder des Pfarrverbandes
Jetzendorf-Steinkirchen an der diesjährigen Aktion, die unter dem Motto stand: „Segen bringen – Segen sein.“ Dekan
Eder dankte allen Kindern, die sich zu dieser Aktion wieder auf den Weg machen für ihren Einsatz und sagte auch ein
herzliches Vergelt`s Gott den vielen helfenden Händen, die dieses Jahr nun schon zum 19. Mal zum Gelingen dieser
Aktion beitragen.
25 Jahre Mesnerin in St. Vitus Volkersdorf
Im Rahmen der Jetzendorfer Pfarrversammlung
wurde Berta Kreitmair für 25 Jahre Mesnerdienst in
der Filialkirche St. Vitus in Volkersdorf geehrt. Seit
1989 kümmert sie sich um die Sauberkeit „ihrer“
Kirche, pflegt die Kirchenwäsche und schmückt
gerne zum monatlichen Gottesdienst sowie zu
besonderen Anlässen das Gotteshaus mit Blumen,
die sie im eigenen Garten herzieht. Wenn eine
starke Männerhand gebraucht wird, dann
unterstützt sie ihr Mann Georg, der 30 Jahre
Kirchenpfleger in Volkersdorf gewesen ist und
seinem Nachfolger immer wieder eine Stütze ist.
Pfarrer Eder dankte Berta Kreitmair für ihre treuen
Dienste und ihr zuverlässiges Wirken mit einem
Blumengebinde. Diakon Arsatius Regler überreichte
im Namen des Mesnerverbandes zum Silberjubiläum eine große Kerze. Auch die Jetzendorfer
Pfarrgemeinderatsvorsitzende gratulierte mit einem
Blumengeschenk.
„ Wenn unser Herrgott will, dann hoffe ich, dass ich noch eine Zeitlang in Volkersdorf meinen Mesnerdienst versehen
kann“ dankte Berta Kreitmair.
Ergebnis der Pfarrgemeinderatswahl
Am 15/16.02.2014 fanden in den katholischen Pfarreien in ganz Bayern die Pfarrgemeinderatswahlen statt. Dies sieht
die Satzung alle 4 Jahre vor.
In der Pfarrei St. Johannes in Jetzendorf waren insgesamt 1362 Personen ab 14 Jahre wahlberechtigt.
Davon gaben 425 Wahlberechtigte ihre Stimme ab, was einer Wahlbeteiligung von 31,2 % entspricht. Dies ist bei einer
Pfarrgemeinderatswahl ein sensationell hoher Wert!
Gewählt wurden folgende 8 Personen (Auflistung entsprechend der Stimmenzahl):
1. Regina Greppmeier
23 Jahre
Studentin
2. Josef Häuserer
59 Jahre
Kommissionär
3. Barbara Achatz
47 Jahre
Dipl.-Ing. (FH) Gartenbau
4. Franz Huber
49 Jahre
Konstrukteur
5. Maria Gollwitzer
28 Jahre
Verwaltungsbeamtin
6. Rita Demmelmeir
65 Jahre
Rentnerin
7. Matthias Kißlinger
36 Jahre
Masseur und med. Bademeister
8. Edeltraud Huber
46 Jahre
Hausfrau
Den Gewählten wird hiermit herzlich gratuliert und gleichzeitig dafür gedankt, dass sie bereit sind, ihre Freizeit zu
opfern und dieses Ehrenamt zum Wohle der Pfarrgemeinde auszuüben!
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Vereinsnachrichten
CSU-Ortsverband informiert
Puch, ein kleiner besonderer Weiler in Markt Indersdorf
Alle 2 Jahre machen die Eglersrieder Schützen mit einem besonderen Fest auf sich aufmerksam: Zum einen wird
hochmoderne landwirtschaftliche Technologie vorgestellt, andererseits kann man auch sehen, wie mühselig die
Großeltern und weiter zurückliegende Generationen die Felder bestellt und bis zur Ernte bearbeitet hatten.
Im Rahmen dieser landwirtschaftlichen Ausstellung findet jeweils eine politische Großveranstaltung mit hochkarätigen
Politikern statt, die von den CSU-Ortsverbänden Markt Indersdorf und Jetzendorf gemeinsam organisiert werden. Im
Jahr 2013 war die Sozialministerin Christine Haderthauer Gastrednerin.
Was bewegt die beiden politischen Organisationen dazu, seit dem Jahr 2007 diese gemeinsame, landkreisübergreifende
politische Veranstaltung durchzuführen?
Sucht man die Eglersrieder Schützen im Internet, dann findet man diese zumindest unter 3 Gemeinden: Markt
Indersdorf, Petershausen und Jetzendorf.
Der Chef dieses traditionsreichen Schützenvereins ist Georg Häuserer und der wohnt in Puch, einem Ortsteil von Markt
Indersdorf.
Puch ist allerdings ein besonderer Ortsteil von Markt Indersdorf; „er geht ein wenig fremd“:
Der Ortsteil Puch liegt direkt an der Grenze zwischen den beiden Gemeinden Markt Indersdorf und Jetzendorf.
Die landwirtschaftliche Fläche vom Hof des Vorsitzenden des Schützenvereins liegt teilweise im Gemeindebereich von
Markt Indersdorf und teilweise im Gemeindebereich von Jetzendorf.
Unter dem Aspekt der katholischen Kirche gehörte der Ortsteil Puch bis 1873 zur katholischen Kirche nach
Petershausen und danach zur katholischen Kirche in Jetzendorf.
Ferner gab es im Jahre 2006 eine Neuordnung im schulischen Bereich, demzufolge dem Schulsprengel Jetzendorf u. a.
auch der Gemeindeteil Puch des Marktes Indersdorf zugeordnet wurde. Heute besuchen die Kinder von Puch die
Grundschule in Jetzendorf und ab der 5. Jahrgangsstufe die Schule in Reichertshausen.
All dieses bedeutet, dass Puch teilweise im Landkreis Dachau und teilweise im Landkreis Pfaffenhofen liegt.
Nicht nur für Puch gibt es enge Anbindungen an Jetzendorf sondern dies gilt auch für die Eglersrieder Schützen selbst:
Der Landgasthof Ottilinger in Jetzendorf ist das Vereinslokal der Schützen. Seit 20 Jahren bringt sich der Schützenverein
im jeweiligen Ferienprogramm der Gemeinde Jetzendorf ein und es gilt etwas Besonderes: Bürgermeister Richard
Schnell, in Eglersried aufgewachsen, ist seit ca. 50 Jahren Mitglied des Eglersrieder Schützenvereins.
Dass sich die Sozialministerin Christine Haderthauer im Goldenen Buch der Gemeinde Jetzendorf eintrug, war für den
Bürgermeister von Jetzendorf eine besondere Freude.
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Der Theaterverein berichtet
Beiträge zu diversen Weihnachtsfeiern 2013:
Durch gelungene Beiträge, insbesondere „Dinner for One auf bayrisch“, gespielt von Maria Riedmair und Fridolin
Endres, konnten die Theatara wieder zum Gelingen beitragen. Der Kontrast zwischen „Besinnlichem“ und „Heiterem“
kommt immer wieder bestens bei den Besuchern an.
Jahreshauptversammlung am 19.01.2014
Die Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen wurde am 19.01.2014 durchgeführt. Um das „kleine Jubiläum – Bestehen
des Theatervereins seit 10 Jahren -“ angemessen feiern zu können, sind wir in den Saal ausgewichen. Die Anzahl der
Teilnehmer, die kleinen Aufführungen und nicht zuletzt das wieder hervorragende Buffet, es hat alles wunderbar in den
„etwas größeren Rahmen“ gepasst.
Mit den Tätigkeitsberichten der Vorstandschaft, dem Kassenbericht, der Kassenprüfung und der Vorschau auf die neue
Spielsaison waren alle zufrieden.
In bewährter Manier wurde die Neuwahl von Bürgermeister Richard Schnell geleitet. Alle Vorstandsmitglieder waren
bereit, weiter zu machen, so dass auch die nächsten beiden Jahre der Verein geleitet wird von:
Rupert Leimberger
1. Vorstand
Fridolin Endres
2. Vorstand
Markus Pfleger
Kassier
Thekla Zollbrecht
Schriftführerin
Maria Riedmair
Ausschuss
Sonja Zeindl
Ausschuss
Theateraufführungen 2014
Wir spielen heuer das Stück Die Wahl-Lump`n (ein heiterer Dreiakter von Peter Landstorfer)
Darsteller:
F.X. Irlacher
Irlacherin
Wimmerl
Maria Villmayrin
Apolonia Hanftl
Rosa Datschl
Alfons Gsodmoar
Hartl Heignmoser
Bart Krutznbichler
Henschl
Gustav Stüder
Soufleuse
Gespielt wird:
Freitag
Samstag
Sonntag
Freitag
Samstag
Sonntag
Bürgermeister
Bürgermeisterin
Gemeindebeamter
Großbäuerin
Kramerin
Bedienung
Metzger/Feuerwehrhauptmann
Bauer
Bauer
Pfannenflicker
ein Preuße
04.04.2014
05.04.2014
06.04.2014
11.04.2014
12.04.2014
13.04.2014
Beginn:
Beginn:
Beginn:
Beginn:
Beginn:
Beginn:
Rudi Breitsameter
Marion Ostermaier
Markus Spennesberger
Susanne Breitsameter
Thekla Zollbrecht
Sonja Zeindl
Fridolin Endres
Bernd Rupp
Franz Kargl
Matthias Kißlinger
Rupert Leimberger
Christa Endres
19.30 Uhr
19.30 Uhr
18.00 Uhr
19.30 Uhr
19.30 Uhr
18.00 Uhr
Vorverkauf:
Samstag, 15.03., 10.00 – 12.00 Uhr im Gasthaus Ottilinger,
ab 17.03. in der Raiffeisenbank Jetzendorf;
Restkarten an der Abendkasse.
Nutzen Sie den Vorverkauf und freuen Sie sich auf einen höchst vergnüglichen Theaterabend !!
Sonstiges: Starkbierfest am 08.03.: Beteiligung der Theatara mit diversen Sketchen, ............D`Jetzendorfa Theatara
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Sportlerehrung 2014
Am Mittwoch, den 19.03.2014, findet im Saal des Gasthauses Ottilinger die Sportlerehrung bezogen auf Erfolge in den
Jahren 2012 und 2013 für Sportlerinnen und Sportler statt, die entweder in der Gemeinde Jetzendorf leben oder bei
einem Sportverein aus der Gemeinde Jetzendorf aktiv sind.
Die Meldungen der Jetzendorfer Sportvereine sind bereits eingegangen.
Wer in Jetzendorf wohnt und bei einem auswärtigen Sportverein Erfolge nach den anschließend aufgezeigten Richtlinien
aufweisen kann, soll sich bitte umgehend in der Gemeindeverwaltung melden.
Richtlinien zur Sportlerehrung
Als Voraussetzung für eine gemeindliche Ehrung sind folgende sportliche Erfolge nötig:
Fußball
• 1. Mannschaft
Unter den 3 besten Mannschaften im Landkreis
• 2. Mannschaft
Aufstieg in die Kreisklasse
• Jugendmannschaften
Finanzielle Anerkennung
• Einzelspieler
Berufung in Auswahlmannschaften, Spieler in Bundesliga-Mannschaften
Turnen
• Mindestens 1. Platz Obb/Regionalentscheid
• Mindestens 3. Platz Bayern/Landesentscheid
• Mindestens 10. Platz Deutschland
Turnen – Mannschaft
• 1. Platz Landesliga
Leichtathletik und Tennis
• Mindestens Kreismeister
Tennis – Mannschaft
• Aufstieg in die Bezirksliga
Schützen-Einzel
• Mindestens Gaumeister
Schützen-Mannschaft
• Aufstieg in die Gauoberliga
Außerdem:
25 x Erfolgreiches Ablegen des Sportabzeichens
25 Jahre Übungsleiter, Schieds- oder Kampfrichter
Sportabzeichenaktion des TSV Jetzendorf
47 Sportabzeichen konnte Herbert Demmelmeir im Jahr 2013 an folgende Personen überreichen.
Frauen
Rita Demmelmeir (G16), Susanne Glaser (G24), Martina Greppmeier (G7), Maria Kneißl (G14), Ingrid Knöferl (G20), Heidi
Krause (G13), Ina Meyer (G9), Denise Mittag (B1), Maria Riedmair (G13), Ulla Zimmer (G16)
Männer
Herbert Demmelmeir (G27), Georg Greppmeier (G21), Sepp Grieser (G12), Jürgen Hablitzel (S4), Franz Hofner (G8), Josef
Huber (G18), Franz Kargl (G9), Franz Kneißl (G13), Hans Knöferl (G17), Josef Lachner (G14), Martin Lehner (G7), Rudi
Limmer (G5), Josef Lugmayr (G23), Manfred Mayr (G19), Thomas Mittag (B1), Klaus-Peter Möhrlen (G8), Josef Riedmair
(G10), Erwin Seidl (G21), Michael Wallner (G16)
Jugend
Luisa Endres (G1), Amelie Götz (G1), Lenka Hausner (G1), Lorenz Knöferl (G4), Laura Limmer (G5), Luisa Limmer (G4),
Nicolas Mair (G4), Alexander Meyer (B1), Sebastian Meyer (B1), Chiara Mittag (B1), Tamino Mittag (B1), Michaela Möller
(G1), Melissa Pförtner (G1), Giulia Pramsohler (G1), Joelle Ruof (G4), Emilia Wieland (G1), Magdalena Wieland (G1), Lea
Zappe (G1)
Hinweis: Der Buchstabe in der Klammer bedeutet Gold, Silber oder Bronze und die Zahl gibt an, wie oft das
Sportabzeichen schon überreicht wurde. Das Sportabzeichen kann nur einmal pro Jahr abgelegt werden.
Termin für Zuschussanträge beachten
Vereine, die für ihre jugendlichen Mitglieder, für Übungsleiterstunden oder für Investitionen Zuschussanträge
einreichen wollen, werden darauf hingewiesen, dass dies bis spätestens 28.02.2014 erfolgen muss.
Später eingehende Anträge werden im Gemeinderat erst 2015 behandelt.
Anträge für den üblichen Sockelbetrag müssen nicht gestellt werden, dieser wird automatisch überwiesen!
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Altpapiersammlung
Die Fußballabteilung des TSV Jetzendorf sammelt am Samstag, den 08.03.14, Altpapier.
Die Sammlung erfolgt ab 09.00 Uhr in den Orten Jetzendorf, Priel, Eck, Lampertshausen und Volkersdorf.
Gesammelt wird sauberes Papier und Pappe.
Bitte, das Altpapier entweder mit einer Schnur zu Pakete bündeln oder einfach in Kartons sammeln.
Unterstützen Sie die Jugendarbeit des TSV Jetzendorf!
Teilnahme am Ramadama
Am Samstag, den 22. März 2014, findet die traditionelle landkreisweite Ramadama-Aktion statt.
Vereine, Verbände und sonstige Gruppierungen, aber auch Privatpersonen, werden herzlich gebeten, sich an der Aktion
zu beteiligen.
Treffpunkt ist um 09.00 Uhr am Parkplatz vor dem Gebäude der Volksbank. Die Teilnehmer erhalten im Anschluss an die
Aufräumarbeit im Feuerwehrhaus von der Gemeinde Jetzendorf eine Brotzeit und im Nachhinein vom Landkreis je 10 €.
Einladung zum Starkbierfest
Am Samstag, den 08.03.2014, 20.00 Uhr, findet im Saal des Gasthauses Ottilinger das traditionelle Starkbierfest der
CSU/FU/JU statt. Neben dem Musikerduo „Steirer Lumpen“ werden die Theatara durch verschiedene Darbietungen für
einen humorvollen Abend sorgen.
Die Veranstalter würden sich über zahlreichen Besuch sehr freuen!
Information der Nachbarschaftshilfe
Wenn nicht jetzt, wann dann? Kaffeekränzchen soll wieder stattfinden!
Das früher beliebte „Kaffeekränzchen“ im Pfarrheim soll wieder aufleben!
Der erste Versuch wird am
Dienstag, 08.04.2014, um 14.30 Uhr bis ca. 17.00 Uhr, im Jetzendorfer Pfarrheim
gestartet.
Künftig treffen wir uns dann an jedem 1. Dienstag im Monat.
Es wäre schön, wenn möglichst viele Mitbürgerinnen und –bürger aller Konfessionen kommen würden.
Beim gemütlichen Beisammensein ist für Kaffee und Kuchen gesorgt.
Selbstverständlich werden jedoch Kuchenspenden gerne angenommen!
Wer keine Fahrgelegenheit hat, kann abgeholt werden!
Anmeldungen für Kuchen oder zwecks Abholung an
Gisela und Erich Schwarzfischer (Tel. 08250 928545)
Wir freuen uns auf einen netten Nachmittag!
Kommunalwahl 2014
Am 16.03.2014 finden die Kommunalwahlen statt. Dies bedeutet, dass in Jetzendorf ein(e) neue(r) Bürgermeister(in)
gewählt wird. Auch die Zusammensetzung des Jetzendorfer Gemeinderates sowie des Kreistages des Landkreises
Pfaffenhofen muss neu festgelegt werden.
Für das Bürgermeisteramt in der Gemeinde Jetzendorf kandidieren Manfred Betzin (CSU) und Ruth Kudorfer (Freie
Bürger).
Nicht mehr für den Gemeinderat kandidieren folgende Personen:
Franz Off (2. Bürgermeister seit 1990, Gemeinderat seit 1978, PU)
Josef Wallner (Gemeinderat seit 1990, PU)
Walter Kraus (Gemeinderat seit 2002, CSU)
Josef Wolf (Gemeinderat seit 2008, WG Lampertshausen)
Irmgard Müller (Gemeinderätin seit 2011, CSU)
Ihnen gebührt ein herzliches Dankeschön für die teils langjährige ehrenamtliche Tätigkeit zugunsten der
Gemeindebevölkerung!
Für die Gemeinderatswahl am 16.03.2014 bewerben sich folgende 5 Parteien bzw. Gruppierungen:
CSU
SPD
PU
Wählerguppe Lampertshausen
Freie Bürger
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Folgende Kandidaten stellen sich zur Wahl:
CSU
SPD
Parteiunabhängige Wählergruppe
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
9.
10.
11.
12.
13.
14.
1. Sedlmeier Leonhard
2. Skoruppa Stefan
3. Leimberger Ruppert jun.
4. Sedlmeier Josef jun.
5. Kneißl Jürgen
6. Fottner Simon sen.
7. Zollbrecht Patrick
8. Ostermayr Peter jun.
9. Storf Eduard
10. Endres Tobias
11. Kneißl Siegfried
12. Mayr Stefan
13. Goldbrunner Martina
14. Obermayr Georg sen.
Betzin Manfred jun.
Lojewski Hans-Joachim
Pfleger Ludwig
Endres Georg
Schmid Johann
Huber Edeltraud
Reuter Joachim
Nagl Lorenz
Müller Karl jun.
Furtmayr Tobias
Sellmair Robert
Kraus Eduard jun.
Konrad Jürgen
Ellenbrock Clemens
Wählergruppe Lampertshausen
1. Gottschalk Stefan
2. Hofmann Werner
3. Endres Alexander
4. Gottschalk Sigrid
5. Maute Ulrich
6. Maier Claudia
7. Seidl Roland
8. Farle Susanne
9. Schormair Georg jun.
10. Grünwald Stefan
11. Heim Marcel
12. Reisner Werner
13. Maier Anton
14. Stumpf Alois
1. Fritsch Wilhelm
2. Fritsch Wilhelm
3. Fritsch Wilhelm
4. Breitsameter Manfred
5. Breitsameter Manfred
6. Dondrup Margarete
7. Ogul Dennis
8. Ehrl Dagmar
9. Schwalb Thomas
10. Stecker Brigitte
11. Gilde Dieter
12. Knappe Vera
13. Dondrup Horst
14. Becker Anneliese
Freie Bürger
1. Kudorfer Ruth
2. Kudorfer Ruth
3. Kudorfer Ruth
4. Bebst Benjamin
5. Kaczmar Helga
6. Horner Markus
7. Fleischhauer Rita
8. Wolny Jürgen
9. Hertel Irene
10. Nauderer Daniel
11. Wolny Birgitt
12. Kreisl Ernst
13. Gamperl Elisabeth
14. Hertel Wolfgang
Bei der Gemeinderatswahl
Bei der Bürgermeisterwahl
haben Sie eine
haben
die
Wähler
14
Stimmen.
Stimme!
Es können pro Kandidat bis zu
3 Stimmen vergebenbesitzen
werden. Sie 14
Bei der Gemeinderatswahl
Stimmen! Sie können einzelnen Bewerbern bis zu
Die Briefwahl ist bereits möglich.
3 Stimmen geben.
Bei der Kreistagswahl besitzen Sie 60 Stimmen.
Auch hier können Sie einzelnen Bewerbern bis zu 3
Stimmen geben.
Berücksichtigen Sie bitte die Kandidaten aus dem
Gemeindebereich Jetzendorf!
Nutzen Sie die Möglichkeit der Briefwahl!
Tanzfieber bei der VHS Jetzendorf
Das VHS-Frühjahrssemester ist seit 17. Februar schon wieder voll im Gange! Über 40 Kurse und Vorträge bieten für alle
Altersstufen ein abwechslungsreiches Programm. Bitte melden Sie sich spätestens eine Woche vor Kursbeginn bei der
Gemeinde unter 08137 930111 an, damit wir besser planen können.
Da unsere Tanzangebote immer sehr gut angekommen sind, haben wir jetzt mit der staatlich geprüften Bühnentänzerin
und Choreografin Luisa Raukopf aus Tandern neue attraktive Kurse für Kinder und Jugendliche organisiert. Luisa
gründete 2012 in München die Künstlervereinigung „Munich Art Series“, wo sie für nationale und internationale
Künstler große Fashion Shows, Musicclips, Konzerte oder beeindruckende Live-Shows inszeniert. Seit März 2012 ist sie
außerdem Mitglied des Ballett Classique München. Einen spielerischen Einstieg in die Welt des Tanzens gibt sie bei dem
Kreativen Kindertanz (4 - 7 J.), dienstags ab 11.3.14, 16.30 - 17.30 Uhr, im Kindergarten Spatzennest. Elemente aus
Show-, Musical-, Jazz- und Modern Dance stehen bei dem Showtanz für Kinder und Jugendliche (ab 9 J.), dienstags,
17.30 - 18.30 Uhr, im Mittelpunkt. Die beiden Zumba-Kurse zu lateinamerikanischen Rhythmen sind voll, aber Plätze gibt
es noch bei den beiden Frauentanzkursen zu Latino-Rhythmen (Samba, Salsa, Merengue, Bachata, Afro) mit unserer
langjährigen brasilianischen Tanzlehrerin Marluce. Hier können Sie vom Alltag abschalten, Energie und Lebensfreude
tanken und zugleich etwas für Ihre Beweglichkeit und Fitness machen. Eher meditativ ist der Workshop für
Ausdruckstanz mit Bewegungen aus dem Inneren. Für Bewegung und Fitness stehen Ihnen die Gymnastik „Fit in den
Sommer“ für alle Altersstufen, Beckenbodengymnastik oder Nordic Walking für Anfänger und für Fortgeschrittene zur
Auswahl. Und auch wer sich nur entspannen will, findet in Jetzendorf Möglichkeiten wie Qi Gong, Autogenes Training
oder Yoga zum Ausklang des Tages und ganz neu am Vormittag zum guten Start in den Tag. Praktische Hilfestellungen
bieten die Workshops für Mentaltraining und „Ich trau mich frei vor anderen zu reden“. Spanischkurse gibt es wieder
für Anfänger und für Anfänger mit Vorkenntnissen. Für jugendliche und erwachsene Musiker bietet die Musiklehrerin
Marion Menzinger erstmals einen Band-Workshop mit Pop und Rock an. Auch Kurse für Gitarre und Keyboard wird sie
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wieder abhalten. Für die Kleinen geht die Reise nach Afrika mit Djembe Trommeln. Ihre Kreativität ausleben können
Kinder und Jugendliche beim Töpfern auf Ostern oder beim Osterhasenbasteln aus Heu mit einem Naturfloristen. Für
Mädchen wird nach langem wieder Selbstverteidigung angeboten.
Auch für Erwachsene gibt es kreative Kurse wie Töpfern von Lichtobjekten oder Gartenstelen, Weidenflechten oder
Malen in Acryl. Im medizinischen Bereich können Sie sich bei Vorträgen über die naturheilkundliche Hausapotheke
oder über alternative Methoden zur Vorbeugung und Behandlung von Burnout holen.
Wir freuen uns, wenn das eine oder andere Thema auf Ihr Interesse stößt!
Cornelia Hartmuth, VHS-Zweigstellenleiterin, Tel. 08137 7157
Landkreisinformationen
Für Mütterrente und abschlagsfreie Rente das Gesetzgebungsverfahren abwarten
Die Bundesregierung hat sich im Koalitionsvertrag auf Leistungsverbesserungen in der gesetzlichen Rentenversicherung
verständigt und einen Gesetzentwurf auf den Weg gebracht. Wie Lorenz Lochhuber, Leiter des Sachgebiets Besondere
Soziale Angelegenheiten am Landratsamt Pfaffenhofen mitteilt, können von den Regionalträgern der Deutschen
Rentenversicherung in Bayern derzeit keine konkreten Auskünfte über die Auswirkungen für die Betroffenen gegeben
werden. Hier müsse das Gesetzgebungsverfahren abgewartet werden. In diesem Zusammenhang weisen die
Regionalträger ausdrücklich darauf hin, dass für die sogenannte „Mütterrente“ kein Antrag erforderlich ist und es sich
bei den im Umlauf befindlichen Antragsformularen nicht um Formulare der Deutschen Rentenversicherung handelt. Die
Neuberechnung erfolgt für Rentnerinnen und Rentner, die am 30. Juni 2014 eine Rente erhalten, automatisch. Auch bei
einem Rentenbeginn ab 1. Juli 2014 ist kein vorsorglicher Antrag erforderlich.
Zahl der Schüler an weiterführenden Schulen geht leicht zurück
Die Zahl der Schüler an den weiterführenden Schulen im Landkreis Pfaffenhofen ist im letzten Jahr insgesamt leicht
zurückgegangen. Lediglich an der Realschule Geisenfeld ist ein kleiner Anstieg zu verzeichnen. Wie die zuständige
Kreisverwaltung für den Sachaufwand kürzlich mitteilte, besuchten zum Stichtag 01.10.2013 insgesamt 5.093 Schüler in
190 Klassen die Gymnasien und Realschulen im Landkreis. „Dies ist eine Minderung um insgesamt 62 Schüler und ist auf
einen allgemeinen Schülerrückgang zurückzuführen“, so Thomas Schmid, Leiter der Kreisfinanzverwaltung am
Landratsamt. Aus der neuesten Statistik des Landratsamts geht hervor, dass im aktuellen Schuljahr im SchyrenGymnasium Pfaffenhofen 1.305 Schüler (Vorjahr: 1.307) in 46 Klassen (Vorjahr: 46) unterrichtet werden, im HallertauGymnasium Wolnzach 949 Schüler (1.009) in 36 Klassen (38), in der Realschule Pfaffenhofen 1.132 Schüler (1.184) in 43
Klassen (43), in der Realschule Manching 1.041 Schüler (1.041) in 40 Klassen (40) und in der Realschule Geisenfeld 666
Schüler (637) in 25 Klassen (24). Die Klassenzahl hat sich gegenüber dem letzten Schuljahr um insgesamt eine verringert.
Die Schülerzahl an der Berufsschule Pfaffenhofen ist leicht gestiegen. Im laufenden Schuljahr werden 1.619 Schüler in 78
Klassen (Vorjahr 1.600 in 71 Klassen) registriert.
Die Berufsoberschule im Scheyerer Kloster besuchen in diesem Schuljahr 239 Schüler in 9 Klassen (Vorjahr: 268 Schüler
in 12 Klassen). Die Schule hat die Fachrichtung Technik und Wirtschaft.
Die zum Schuljahr 2012/2013 neu gegründete Fachoberschule Scheyern hat insgesamt 192 Schülern in acht Klassen.
Weiterführende
Schulen
Gymnasium
Pfaffenhofen
Gymnasium
Wolnzach
Realschule
Pfaffenhofen
Realschule
Manching
Realschule
Geisenfeld
insgesamt
Stand 01.10.2013
Schüler
Klassen
Stand 01.10.2012
Schüler
Klassen
1.305
46
1.307
46
949
36
1.009
38
1.132
43
1.184
43
1.041
40
1.041
40
666
5.093
25
190
637
5.178
24
191
17
Berufsfachschulen
Berufsoberschule Scheyern
Fachoberschule Scheyern
Stand 01.10.2013
Schüler
Klassen
239
9
192
8
Stand 01.10.2012
Schüler
Klassen
268
12
106
4
Kommunalaufsicht ahndet 158 Schulversäumnisse
Die Kommunalaufsicht am Landratsamt Pfaffenhofen hat im vergangenen Jahr insgesamt 158 Bußgeldbescheide wegen
Schulversäumnissen erlassen. Das sind 13 mehr als im Jahr 2012. "Von den 158 Bescheiden ergingen 107 oder 67,7 % an
die Schüler selbst, 51 oder 32,3 % wurden den Erziehungsberechtigten zugestellt", so Willi Weich, Leiter der
Kommunalaufsicht am Landratsamt. Betroffen waren 91 Berufsschüler, 14 Mittelschüler, ein Förderschüler und ein
Realschüler.
Von den 107 Schülern waren 42 männlich und 65 weiblich.
13 % haben eine ausländische Staatsangehörigkeit, 87 % sind deutsche Schüler.
Insgesamt wurden rund 23.000 Euro an Bußgeldern festgesetzt.
Der Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm sucht für die dezentrale Unterbringung von Asylbewerberinnen
und Asylbewerbern
Mietobjekte
Häuser, DHH, größere Wohnungen, Büroräume im Landkreisgebiet Pfaffenhofen a.d.Ilm.
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[email protected] Pettenkoferstraße 5, 85276 Pfaffenhofen
Landkreis sucht Pflegefamilien für junge Flüchtlinge
Der Landkreis Pfaffenhofen wird demnächst unbegleitete minderjährige Flüchtlinge aufnehmen und diese im Rahmen
der Jugendhilfe betreuen und unterbringen. Wie Elke Dürr, Leiterin des Sachgebiets Familie, Jugend, Bildung am
Landratsamt Pfaffenhofen mitteilt, sucht der Landkreis für diese Jugendlichen dringend Pflegefamilien.
Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge sind Kinder und Jugendliche, die aus den verschiedensten Gründen aus ihrem
Heimatland geflüchtet sind und ohne Begleitung durch die Eltern nach Deutschland einreisen. Für einige von ihnen ist
der Flughafen München das erste, was sie in Bayern von Deutschland sehen. Andere kommen über die „grüne Grenze“
und werden irgendwann von der Polizei aufgegriffen. Sie werden registriert und je nach Alter in entsprechende
Aufnahme- bzw. Jugendhilfeeinrichtungen gebracht. Die 16 und 17 Jahre alten Flüchtlinge wurden bisher als erstes in
den zentralen Aufnahmeeinrichtungen für Asylbewerber untergebracht. Jüngere Kinder und Jugendliche werden sofort
in Jugendhilfeeinrichtungen vermittelt. Ab Januar 2014 soll dies auch für die 16- und 17-jährigen Jugendlichen gelten.
Dazu wird es in Bayern bis Ende März 2014 vier zentrale Clearingeinrichtungen der Jugendhilfe geben. Nach einer
Clearingphase von etwa zwei bis drei Monaten sollen die jugendlichen Flüchtlinge dann in geeignete
Jugendhilfemaßnahmen vermittelt und in Pflegefamilien untergebracht werden.
Elke Dürr setzt dabei auf eine familiäre Umgebung: „Um eine gute und individuelle Betreuung und Versorgung der
Jugendlichen zu gewährleisten, werden nun vom Landratsamt Pfaffenhofen engagierte Personen und Familien gesucht,
die einen jugendlichen Flüchtling (16-17 Jahre) bei sich aufnehmen wollen.“ Und die Bereichsleiterin des
Pflegekinderdienstes Susanne Schaffer ergänzt: „Der Familienanschluss soll es den jungen Menschen erleichtern, sich
hier zurecht zu finden.“
Die Gastfamilien auf Zeit werden vom Pflegekinderdienst auf ihre grundsätzliche Eignung für diese Aufgabe bewertet
und vorbereitet. Ist eine Zusammenarbeit auf beiden Seiten denkbar, kann die Vermittlung eines unbegleiteten
Jugendlichen erfolgen. Die Pflegeeltern erhalten dann vom Jugendamt ein sogenanntes Pflegegeld, das den Unterhalt
des Jugendlichen und einen Betrag für die Kosten der Erziehung umfasst. Die Mitarbeiterinnen des Pflegekinderdienstes
übernehmen nach der Aufnahme der Jugendlichen die sozialpädagogische Beratung und Betreuung der Gastfamilien
und der Jugendlichen. Die rechtliche Vertretung der Jugendlichen wird von einem Vormund wahrgenommen.
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Neben der Freude am Zusammenleben und Umgang mit Jugendlichen sowie einer unvoreingenommenen Offenheit
anderen Kulturen gegenüber sollten interessierte Menschen die Bereitschaft mitbringen, eng mit dem
Pflegekinderdienst und dem Vormund zusammenzuarbeiten.
Interessierte können sich beim Pflegekinderdienst des Landratsamts melden:
Susanne Schaffer, Tel. 08441 27232 [email protected] oder
Kathrin Probst, Tel. 08441 27185, [email protected]
Verschuldung des Landkreises trotz zahlreicher Investitionen nach wie vor gering
Die Verschuldung des Landkreises Pfaffenhofen a.d.Ilm liegt weiterhin deutlich unter dem Landesdurchschnitt. Wie
Landrat Martin Wolf kürzlich mitteilte, betrug der Schuldenstand des Landkreises am Ende des Haushaltsjahres 2013
rund 4,2 Mio. Euro (Vorjahr: 1,6 Mio. Euro), das sind rund 35 Euro je Einwohner. Die Verschuldung ist damit wesentlich
niedriger als der Durchschnitt der bayerischen Landkreise, der 258 Euro (Stand: 2012) je Einwohner beträgt. Da der
Landkreis derzeit rund 6,4 Mio. Euro Rücklagen hat, sei man daher immer noch „praktisch schuldenfrei“. Allerdings sei
diese Basis aufgrund der derzeitigen und zukünftigen Investitionen bzw. notwendiger Verlustausgleiche und
Sanierungszuschüsse für die Ilmtalklinik dringend erforderlich.
Im vergangenen Jahr investierte der Landkreis Pfaffenhofen nach Auskunft von Kreiskämmerer Walter Reisinger
insgesamt rund 6,3 Mio. Euro in Hochbaumaßnahmen: u.a. wurden für die Generalsanierung der Georg-Hipp-Realschule
Pfaffenhofen rund 2,5 Mio. Euro ausgegeben, für die Sanierung des Landratsamts rund 1,6 Mio. Euro und für die
Beteiligung des Landkreises an der Sporthalle der Stadt Pfaffenhofen rund 1,1 Mio. Euro.
Für Straßenbaumaßnahmen wurden rund 780.000 Euro (z.B. Ortsdurchfahrten Rohrbach und Knodorf) aus
Landkreismitteln bestritten.
Der Abfallwirtschaftsbetrieb informiert: Sammlung von Problemabfall
Ein Prozent der Haushaltsabfälle sind „Problemabfälle“, eine verschwindend geringe Menge - könnte man meinen.
„Doch gerade diese Abfälle sind es, die bei der Restabfallentsorgung in der Müllverwertungsanlage Ingolstadt und bei
der Abwasseraufbereitung in der örtlichen Kläranlage gefährlich werden können“, so Abfallberater Godehard Reichhold
vom Abfallwirtschaftsbetrieb Pfaffenhofen (AWP). Es sei daher besonders wichtig, derartige Abfälle aus dem Hausmüll
herauszufiltern und gesondert zu entsorgen.
Gefährliche Abfälle können zu den festgesetzten Terminen über die halbjährliche Problemabfallsammlung entsorgt
werden. In haushaltsüblicher Menge können zur Problemabfallsammelstelle Stoffe wie Gifte, Chemikalien, Lösungs- und
Pflanzenschutzmittel, Holzschutz- und Abbeizmittel, nicht vollständig entleerte Spraydosen sowie flüssige Farb-, Lackund Kleberreste und auch Handfeuerlöscher (gefüllt und mit intakter Sicherung) gebracht werden. Derzeit nimmt der
AWP im Rahmen der Problemabfallsammlung maximal fünf Liter Altöl aus privaten Haushaltungen an. Reichhold: „Altöl
unterliegt nach der Altölverordnung der Rücknahmepflicht des Handels, dort gehört es hin (für Rückgaberecht
Kassenzettel wichtig).“ Problemstoffe sind in geschlossenen Behältern anzuliefern. Unterschiedliche Stoffe dürfen auf
keinen Fall vermischt werden.
Folgende Stoffe sind nicht für die Problemabfallsammlung geeignet:
- Altöl über 5 Liter
- Batterien: Können beim Handel bzw. an den Verkaufsstellen zurückgegeben werden; Trockenbatterien und
Starterbatterien werden weiterhin an den Wertstoffhöfen angenommen.
- normale Wandfarben sowie eingetrocknete Farb-, Lack- und Klebereste
- Medikamente (Entsorgung über Restabfalltonne)
- Leere Blech- und Kunststoffbehälter von Pflanzenschutzmitteln, Mineralölen und Chemikalien: Entsorgung nach
Möglichkeit über den Handel; ansonsten über Restabfalltonne. Vollständig entleerte Blechbehälter können über
die Dosencontainer in den Wertstoffhöfen entsorgt werden.
Ausführliche Informationen sind dem Merkblatt zur Problemabfallsammlung zu entnehmen.
Im Umgang mit Problemabfällen bittet der AWP um Beachtung folgender Hinweise:
- Es ist, soweit möglich, auf die Verwendung von „Problemstoffen“ im Haushalt und im Hobbybereich generell zu
verzichten. Häufig stehen umweltverträgliche Alternativen zur Verfügung.
- Um den Schaden für Mensch und Umwelt möglichst gering zu halten, sollten Problemabfälle unbedingt getrennt
gesammelt und die angebotenen Sammeltermine genutzt werden.
„Wer den Sammeltermin in seiner Gemeinde verpasst, kann seine Problemabfälle auch bei Sammlungen in anderen
Landkreisgemeinden abgeben“, so Godehard Reichhold. Privathaushalte haben darüber hinaus die Möglichkeit,
Kleinmengen an Problemstoffen (max. 10 kg) bei der GSB (Gesellschaft zur Entsorgung von Sondermüll in Bayern) in
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Ebenhausen-Werk nach vorheriger telefonischer Absprache (Tel. 08453 91241) zu den üblichen Geschäftszeiten
anzuliefern.
Für weitere Fragen stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Abfallwirtschaftsbetriebs am Servicetelefon unter
08441 7879-50 gerne zur Verfügung.
Die nächste Problemabfallsammlung in Jetzendorf findet am Dienstag, 06.05.2014, von 11.30 – 14.00 Uhr am
Wertstoffhof statt.
AWP appelliert: Keine heiße Asche in die Mülltonne
Wie der Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Pfaffenhofen mitteilt, sind in den letzten Wochen mehrere Mülltonnen
im Landkreis Pfaffenhofen infolge von nicht vollständig ausgekühlter Aschereste verbrannt. Zum Teil wurden durch
diese Brände auch andere Abfalltonnen und Tonneneinhausungen beschädigt. Zudem ist im vergangenen Jahr
mehrmals in Müllfahrzeugen ein Brand ausgebrochen, weil sich Abfall an noch glühender Asche aus einer Mülltonne
entzündet hat.
Abfallberater Godehard Reichhold: „Holz-, Kohle- und Grillasche gehören in die graue Restabfalltonne. In die Biotonne
dürfen keine Aschereste eingegeben werden. Sehen Müllwerker Asche in der Biotonne, wird diese nicht entleert.“
Asche darf aber erst dann in die Restabfalltonne gegeben werden, wenn diese vollständig erkaltet ist. „Bitte lassen Sie
sich nicht täuschen, auch wenn die Asche von außen schon erloschen erscheint. Im Inneren kann sie noch glühen und
dann verheerende Folgen haben“, so Godehard Reichhold. Mit Luft könnten selbst kleinste Glutreste in Verbindung mit
Abfällen zu gefährlichen Schwelbränden und zu offenem Feuer in der Mülltonne oder sogar in den Müllfahrzeugen
führen. Dann besteht höchste Gefahr für Mensch und Tier, ganz zu schweigen von oft hohen Sachschäden an Gebäuden.
„Bei Asche immer Vorsicht walten lassen. Lieber noch einige Tage länger warten, bis die Asche in die Tonne gefüllt wird.
Geben Sie die Asche am Besten in einen Metallkübel mit Deckel und lassen sie abkühlen. Erst dann in die
Restabfalltonne einfüllen“, so der Abfallberater.
Ist eine Abfalltonne beschädigt, sollten sich die Betroffenen direkt mit dem Abfallwirtschaftsbetrieb unter Tel. 08441
7879-50 in Verbindung setzen. Dort wird der Schaden aufgenommen und umgehend eine Ersatztonne geliefert bzw. zur
persönlichen Abholung bereitgestellt.
Die Kosten für eine Ersatztonne werden in Rechnung gestellt.
Pflegesprechstunden für das erste Halbjahr 2014
Der Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm bietet regelmäßige Sprechstunden im Landratsamt sowie dezentral in den größeren
Gemeinden des Landkreises durch die Sozialhilfeverwaltung an, bei denen sämtliche Fragen zur ambulanten und
stationären Pflege und den damit zusammenhängenden rechtlichen, finanziellen und organisatorischen Problemen
erörtert und geklärt werden.
Die Beratung wird durchgeführt vom Leiter des Sozialamts Pfaffenhofen Franz Weitzl bzw. seinem Stellvertreter Andreas
Nachbaur.
Die Sprechstunden finden im Landratsamt grundsätzlich jeden ersten Donnerstag im Monat um 15:00 Uhr und in der
Außenstelle Nord in Vohburg jeden Freitagvormittag statt. Aber auch außerhalb dieser Zeiten können Termine jederzeit
telefonisch vereinbart werden.
Eine Anmeldung ist bei Franz Weitzl unter Tel. 08441 27-340, bei Andreas Nachbaur unter Tel. 08441 27-346 oder bei
den jeweiligen Wohnsitzgemeinden möglich.
Für Mütter mit geringem Einkommen:
Für Mütter- und Mutter-Kind-Kuren Zuzahlungsbefreiung bei der Krankenkasse beantragen
Berlin, 09. Januar 2014. Mit 76% ist die Mehrheit der Mütter in Mütter- oder Mutter-Kind-Kuren des
Müttergenesungswerkes (MGW) berufstätig. 26% haben ein monatliches Haushaltsnettoeinkommen im unteren Bereich
(bis 1.500 €) zur Verfügung. Für diese Mütter kann die gesetzliche Zuzahlung von 220 Euro für eine medizinisch
notwendige dreiwöchige Kurmaßnahme zu einer großen Hürde werden. Das Müttergenesungswerk weist darauf hin,
dass sie bei ihrer Krankenkasse eine Befreiung von der Zuzahlung für eine Mutter-Kind-Kurmaßnahme prüfen lassen
können.
„Die Belastungen und die Erschöpfung von Müttern ist keine Frage der gesellschaftlichen Schicht, der Kinderzahl oder
des Einkommens“, berichtet Anne Schilling, Geschäftsführerin des Müttergenesungswerkes (MGW) in Berlin. „Umso
wichtiger ist es, dass eine dringend benötige Kurmaßnahme nicht daran scheitert.“
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Für diese Mütter gibt es die Möglichkeit der Reduzierung bzw. Befreiung des gesetzlichen Eigenanteils von zehn Euro
pro Kurtag. Denn die Selbstbeteiligung bei Zuzahlungen für Medikamente und Heilmittel darf gesetzlich nicht über zwei
Prozent (ein Prozent bei chronisch Kranken) des Bruttoeinkommens liegen. Dann entfallen alle Gebühren, die darüber
liegen. Eine Mutter, die z.B. Hartz IV bezieht, müsste demnach insgesamt nicht mehr als etwa 95 Euro im Jahr für
Medikamente, Krankenhausaufenthalte oder auch eine Mutter-Kind-Kur zuzahlen. Notwendig ist dafür ein Antrag bei
der Krankenkasse.
„Das Müttergenesungswerk als gemeinnützige Stiftung sammelt aber auch Spenden, damit wir Müttern in schwierigen
finanziellen Verhältnissen auch direkt bei der Realisierung ihrer Kurmaßnahme unterstützen können, z.B. bei der
Selbstbeteiligung, bei notwendiger Kleidung oder einem kleinen Taschengeld“, so Schilling weiter.
Mütter können sich in einer der rund 1.300 Beratungsstellen im Verbund des Müttergenesungswerkes kostenlos zu
allen Fragen der Kurmaßnahme beraten lassen. Die
BeraterInnen helfen bei der Beantragung und bei der Klärung aller weiteren Fragen sowie bei der Wahl der richtigen
Klinik. Zusätzlich kann hier geprüft werden, ob eine Unterstützung aus den Spendenmitteln des MGW möglich ist.
Alle Informationen zu den Kurmaßnahmen und Beratungsstellen in Wohnortnähe finden betroffene Mütter auf:
www.muettergenesungswerk.de oder über das Kurtelefon:
030 330029-29
Die Beratungsstelle vor Ort ist im Caritas Zentrum Pfaffenhofen angesiedelt, Ambergerweg 3, 85276 Pfaffenhofen,
Telefon: 08441/8083-850.
Fasching 2014: Durchhaltevermögen ist gefragt
Damit die gute Stimmung erhalten bleibt, sollten eingefleischte Karnevalisten im heuer sehr langen Fasching ihre Kräfte
gut einteilen. Die wichtigste Empfehlung ist aus Sicht von Rainer Stegmayr, Marketingleiter von der AOK-Direktion
Ingolstadt, beim Alkoholkonsum Maß zu halten.
Zu viel Alkohol löst starken Wasser- und Mineralstoffverlust aus. Wer auf alkoholische Getränke nicht verzichten will,
sollte sie bewusst und langsam trinken. Das hilft dabei, rechtzeitig zu erkennen, ob und wann die persönliche Alkoholgrenze erreicht ist. „Mineralwasser oder Fruchtsaftschorlen sollten die hauptsächlichen Durstlöscher sein,“
rät Stegmayr.
Verkleiden im Fasching macht Spaß und ist gut für die Psyche
Im Fasching kann man mit Hilfe von Kostümen und Masken einfach einmal in eine andere Rolle schlüpfen. Wenn Ende
Februar / Anfang März die närrische Zeit ihren Höhepunkt erreicht, fällt es vielen Menschen in einer Verkleidung
leichter, sich vom Alltag zu lösen. „Nach Ansicht von Psychologen ist das auch gut für die Gesundheit,“ so Stegmayr.
Kostüme und Masken sind eine gute Gelegenheit, mit Rollen zu spielen, oder Seiten von sich zu zeigen, die sonst
vielleicht zu kurz kommen. Besonders für Kinder ist es wichtig, dass sie ihre Verkleidung selbst auswählen dürfen. „Es ist
für Erwachsene oft schwer verständlich, wenn in einem bestimmten Alter alle Mädchen als Prinzessinnen und alle
Jungen als Cowboys unterwegs sind“, so Stegmayr. Als Grundregel für alle Altersgruppen gilt aber, dass das Verkleiden
einfach nur Spaß machen soll. Es kommt ganz ursprünglich aus längst vergangenen Zeiten. Da verkleideten sich unsere
Vorfahren mit Furcht einflößenden Kostümen, um den Winter wirkungsvoll zu verjagen. Das hat sich beispielsweise bei
der „Alemannischen Fastnacht“ mit ihren traditionellen Masken erhalten. Heute ist der Fasching vor allem eine
ungezwungene Zeit. „Die Karnevalszeit bringt vielen Menschen nach der dunklen und vielleicht eher beschaulichen
Winterszeit ein positives Lebensgefühl zurück", weiß Stegmayr.
Mikrozensus 2014 im Januar gestartet
Auch im Jahr 2014 wird in Bayern und dem gesamten Bundesgebiet wieder der Mikrozensus, eine amtliche
Haushaltsbefragung, bei einem Prozent der Bevölkerung durchgeführt.
Nach Mitteilung des Bayerischen Landesamtes für Statistik und Datenverarbeitung werden im Laufe des Jahres rund
60.000 Haushalte nach einem objektiven Zufallsprinzip in Bayern von besonders geschulten und zuverlässigen
Interviewerinnen und Interviewern zu ihrer wirtschaftlichen und sozialen Lage sowie in diesem Jahr auch zu ihrer
Wohnsituation befragt. Neben der Wohnfläche und dem Baualter der Wohnung werden unter anderem auch die
Heizungsart und die Höhe der zu zahlenden Miete sowie die Nebenkosten erhoben. Die durch den Mikrozensus
gewonnenen Informationen sind Grundlage für zahlreiche gesetzliche und politische Entscheidungen und deshalb von
großer Bedeutung für alle Bürger.
Für den überwiegenden Teil der Fragen besteht nach dem Mikrozensusgesetz Auskunftspflicht. Datenschutz und
Geheimhaltung sind, wie bei allen Erhebungen der amtlichen Statistik, umfassend gewährleistet. Auch die
Interviewerinnen und Interviewer, die ihre Besuche bei den Haushalten zuvor schriftlich ankündigen und sich mit einem
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Ausweis des Landesamtes legitimieren, sind zur strikten Verschwiegenheit verpflichtet. Statt an einer Befragung per
Interview teilzunehmen, hat jeder Haushalt das Recht, den Fragebogen selbst auszufüllen und per Post an das
Landesamt zu schicken.
Die Mikrozensusbefragungen finden ganzjährig von Januar bis Dezember statt.
Das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung bittet alle Haushalte, die im Laufe des Jahres eine
Ankündigung zur Mikrozensusbefragung erhalten, die Arbeit der Erhebungsbeauftragten zu unterstützen!
Heuer jährt sich zum 100. Mal der Beginn des Ersten Weltkrieges. Dieser Krieg herrschte nicht nur auf den
Schlachtfeldern in Europa, den Kolonien, im Nahen Osten sowie auf hoher See, sondern erstmals auch an der
"Heimatfront".
Über 65 Millionen Männer und Frauen aller Nationen folgten in den Jahren 1914 bis 1918 dem Ruf zu den Waffen.
Schon bald begann an der Westfront das Grauen des Stellungskrieges. In den „Materialschlachten“ galt der einzelne
Mensch nichts mehr, die Leitung und die Feuerkraft der Artillerie und die Fähigkeit den Nachschub zu organisieren,
alles.
Der Name „Verdun“ steht bis heute symbolisch für diese Kriegsführung. Die technisierte Vernichtungskraft der Armeen
mit Giftgas, Panzern, Flugzeugen und U-Booten erreichte eine bis dahin unvorstellbare Dimension: 10 Millionen sind
gefallen, 21 Millionen blieben als Kriegsbeschädigte zurück. Weltweit erlagen weitere mind. 25 Millionen Menschen in
den Jahren 1918 und 1919 der Spanischen Grippe, deren Ausbreitung durch die totale Mobilisierung erst ermöglicht
wurde. Der Erste Weltkrieg war – wie es der US-amerikanische Diplomat und Historiker George F. Kennan ausdrückte –
die „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“. Er war vor allem ein Ereignis, das sich fatal auf die weitere Geschichte
Europas auswirkte: Oktoberrevolution, Stalinismus, Faschismus, Nationalsozialismus und schließlich der Zweite
Weltkrieg sind ohne die Erschütterungen und ohne die in Folge des Ersten Weltkrieges eingetretenen politischen und
gesellschaftlichen Verwerfungen nicht denkbar. Im kollektiven Gedächtnis Frankreichs und der englischsprachigen
Länder ist der Erste Weltkrieg nach wie vor als Der Große Krieg (La Grande Guerre bzw. The Great War) stark präsent
und verankert. Anders bei uns:
Die Veteranen von 14/18 - unsere Großväter, Urgroßväter und Ururgroßväter sind für viele von uns eine „Generation
in undeutlichem Feldgrau“. Wir dürfen sie nicht vergessen! Viele, allzu viele von ihnen ruhen auf Soldatenfriedhöfen
im Totenkranz um Verdun, im Kalk der Champagne, an den Ufern von Marne und Somme, in Flanderns nasser Erde ...
Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. pflegt in 45 Ländern der Erde auf 832 Kriegsgräberstätten die Gräber
von über 2,5 Millionen deutschen Kriegstoten beider Weltkriege. Diese Kriegsgräberstätten sind nicht nur Orte, die eine
leidvolle Vergangenheit dokumentieren, vielmehr ist jedes Grabzeichen und die Namen und Lebensdaten derer, die ihr
Leben durch Krieg und Gewaltherrschaft verloren, Mahnung gegen Krieg und für mehr Frieden in der Welt.
Bitte fahren Sie auf Ihrer diesjährigen Urlaubsreise bzw. beim Vereinsausflug nicht achtlos daran vorbei. Wir möchten
Ihnen – vielleicht zum ersten Mal – den Weg zu einer Kriegsgräberstätte „am Rande der Straßen“ weisen; auch ohne
direkten Bezug zu einem im Krieg gebliebenen Angehörigen.
Infos und Gräberdatenbank (aktuell fast 4,7 Mio. Grablagedaten, Vermissten- und Todesmeldungen, jede für sich ein
Einzel- und zugleich ein Familienschicksal) unter:
www.volksbund.de sowie beim Bezirksverband Oberbayern im Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. –
Maillingerstr. 24, 80636 München, Tel. 089-187598, Fax: 089-12779834 (Büro) oder
089-186670 (24h), [email protected]
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Samstag, 15.03.2014
von 13.30 bis 15.30 Uhr
in der Schulturnhalle – Schulstraße 22
Annahme für den Basar:
Samstag, den 15.03.2014
von 09:30 bis 12:00 Uhr
Angenommen werden:
Gepflegte Kinder-Frühjahrs- und Sommerbekleidung bis max. Größe 164,
Umstandsmode, Babyzubehör, max. 3 Paar gut erhaltene Schuhe (auch Fußballschuhe),
Fahr-/Dreiräder, Roller, Skates, Sportartikel, Spielzeug, Bücher usw.
Achtung !
Alle Verkaufsartikel müssen mit gut befestigten Preisschildern
(mind. 5 cm x 5 cm) versehen und auf einer Artikelliste aufgeführt
werden.
(Keine Aufkleber, keine Stecknadeln)
Folgende Angaben gehören auf das Preisschild:
⇒
⇒
⇒
⇒
Kunden-Nr. in rot
Fortlaufende Teilenummer in schwarz
Bezeichnung des Verkaufsartikels
Größe und Preis
Gebührenordnung:
Beispiel:
244rot / 13schwarz
Pullover
Gr. 104
2,00 €
bis 20 Teile
2,00 € - Bearbeitungsgebühr
bis 40 Teile
3,00 € - Bearbeitungsgebühr
Rückgabe nur am Samstag, 15.03.2014 von 17:30 bis 18:30 Uhr
10% des Verkaufserlöses geht als Spende an die Nachbarschaftshilfe Jetzendorf.
Kundennummernvergabe bzw. Bestätigung der eigenen Nummer wie folgt:
(Keine Nummernvergabe in den Schulferien)
Martina Genes
Tel: 08137-7744
(Nummernkreis 100 –
Evi Resch
Tel: 08137-539072 (Nummernkreis 200 –
199)
299)
Initiator und Veranstalter
Nachbarschaftshilfe Jetzendorf

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