2-2008 - IPA Berlin

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2-2008 - IPA Berlin
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Inhalt:
Titelbild
Die Tegeler Hafenbrücke
Stadtgeschichte
Für eenen Sechser übers Fließ
Landesgruppe Berlin
Vbst Berlin-Mitte
Das 10. Berliner IPA-Forum · ACESicherheitstraining · Unser IPA-Ball 2008 · IPASammlerbörse · Wir trauern
Zum Nationalen Kongress nach Fulda
Vbst Berlin-Nord
Zweites Turnier der IPA Berlin-Nord
Vbst Berlin-Nordost
IPA-Besuch aus Australien · Besuch im Hunsrück
12
Vbst Berlin-Ost
Jahreshauptversammlung mit Wahlen · Fahrt nach
Tangermünde · Brauereibesuch · Im Kabarett
„Distel“
13-14
Vbst Berlin-Süd
Jahreshauptversammlung · Radtour 2008 · Zur
Erinnerung: Sommerwanderung · Myanmar – das
Land der goldenen Pagoden · 25 Jahre Sektion
Zypern · Höhepunkte Andalusiens
15-21
Vbst Berlin-Südost
Besuch der Archenhold-Sternwarte · Bitte EMail-Anschriften mitteilen · Gemeinsame Veranstaltungen
22
Vbst Berlin-West
Öffentlichkeitsarbeit unserer Vbst · ToskanaNachlese · Wer kommt mit zur Großglocknerstraße? · Ein Wochenende auf Rügen · Ein Dauerläufer: Englischkurs · Picknick für Groß und
Klein · Wanderer gesucht · Seniorensicherheit ·
Adventsfahrt nach München
23-28
Schutzmannsgeschichten
Alte Kameraden
29-30
Polizei – damals und heute
Bei der Polizei in Phoenix (USA)
31-36
IPA-Stichwort
Forum-Nachlese
37-38
Leserbriefe
30 Jahre Infoheft · Enormes Engagement · Ein
Haus in Arizona
38-39
IPA-Kalender
Veranstaltungen von Juli - August - September
2008
40-41
Was bietet die IPA in Berlin?
Ausflüge, Kurzreisen · Besichtigungen · Doppelkopf · Grillfest · Kegeln · Mitgliedertreffen ·
Picknick · Radtour · Reisen · Skaten · Tauschund Sammlerbörse · Vorträge · Wasserski
41
Wir gratulieren
Geburtstagskinder im 2. Quartal 2008
Der Schlusspunkt
Gemeinnützigkeit
Sonstiges
Impressum · Änderungsmeldung
Der nächste Redaktionsschluss ist am 15. August 2008
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Seite
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5-8
9
10-11
42-43
43
44-45
Stadtgeschichte auf Raten
Für eenen Sechser übers Fließ
Zum Titelbild:
Die Tegeler Hafenbrücke
Ausflugslokale erreichen konnten. Um
die Gemeindekasse nicht zu sehr zu
strapazieren, wurde auch für die Benutzung der neuen Brücke ein Brückenzoll
von fünf Pfennig pro Person verlangt,
was sich dann als mehr als einträglich
erwies. Rund 7000 Goldmark soll der
Brückenzoll jährlich eingebracht haben
und besonders an den Wochenenden in
den Sommermonaten wurde der letzte
Brückenzöllner Carl Neumann mit der
Kasse abends vom „Langen Hielscher“,
dem Tegeler Ortsgendarmen, zum
Schutz vor eventuellen Überfällen nach
Hause begleitet.
Der Name „Sechserbrücke“, den die
Berliner auch auf die neue 91 m lange
Konstruktion übertrugen, hat sich bis
heute erhalten, der Brückenzoll wurde
aber 1922 eingestellt. Ob die Inflation
ihm ein Ende bereitete oder die Tatsache, dass Tegel nicht mehr selbständig
war, sondern seit 1920 zu Groß-Berlin
gehörte, ist nicht klar, wahrscheinlich
kam aber beides zusammen.
Die Tegeler Hafenbrücke wurde aus
„Flußeisen“ gebaut. So bezeichnete
man ein besonders reines Eisen, das mit
der Erfindung des Bessemer-Verfahrens
(1855) und der Siemens-Martin-Öfen
(1864) durch höhere Temperaturen bei
der Schmelze des Roheisens möglich
wurde.
Die Brücke überstand das Kriegsende 1945 und wurde 1959, ein halbes
Jahrhundert nach ihrer Einweihung,
renoviert. Ihr graues Kleid hat sie
gegen eine poppig-bunte Bemalung
eingetauscht, aber sie ist und bleibt die
„Sechserbrücke“.
zurück
jk
Am Ende des
19. Jahrhunderts
wurde das Dorf Tegel zu einem beliebten Ausflugsziel der Berliner. Der Weg
am Nordufer des Tegeler Sees, seit
1966 Greenwichpromenade genannt,
endete am Tegeler Fließ. Wer weiter
zur Großen Malche, der nördlichsten
Bucht im Tegeler See, wollte, musste
mit dem Kahn übersetzen. Der Fischer
Siebert verdiente sich mit dem Fährbetrieb ein Zubrot, denn für die Überfahrt
nahm er fünf Pfennig.
Für die Berliner war die 5-PfennigMünze der „Sechser“, obwohl es schon
lange vor Einführung der Reichswährung 1872 in Preußen keine 6Pfennigstücke mehr gab. Die letzten
richtigen „Sechser“ wurden in Brandenburg unter dem Großen Kurfürsten
bis 1688 geprägt.
Es entstanden zahlreiche Ausflugslokale, so der „Kaiserpavillon“ und das
„Klippsteinsche
Sommeretablissement“. Mit der Zunahme des Ausflugsverkehrs reichte Sieberts Fährbetrieb
nicht mehr aus und er baute eine kleine
Holzbrücke über das Fließ, für deren
Benutzung er nun auch „eenen Sechser“
kassierte.
1896 kaufte Borsig Grundstücke am
Tegeler See und es entstanden hier die
Borsigwerke. Die Industrialisierung
weckte bei den Tegelern ehrgeizige
Hafenpläne. Das Tegeler Fließ musste
als Zufahrt zum neuen Hafen ausgebaut
und die Siebertsche Brücke 1905 abgerissen werden.
1909 beschloss die Gemeinde den
Bau der Tegeler Hafenbrücke, damit
die Ausflügler wieder die zahlreichen
3
International Police Association (IPA)
Deutsche Sektion e.V. · Landesgruppe Berlin
Polizeiabschnitt 41, Gothaer Straße 19, 10823 Berlin
Internet: www.ipa-berlin.net
IPA-Büro Gothaer Straße 19, 10823 Berlin, Tel. 4664 441 066
(Dienstag und Donnerstag 10.00-15.00 Uhr)
Leiter:
Horst Schink
Sekretärin:
Gudrun Skala
Sekretär:
Andreas Skala
Schatzmeister:
Günter Grätz
Das 10. Berliner IPA-Forum
Mangelnde Vorbereitung? – Sicher nicht, denn Plakataushänge gab
es auf allen Polizeidienststellen, auf
unserer Homepage, in unserem Heft
und auch im Veranstaltungskalender
war auf das Forum mehrfach hingewiesen worden und unser Pressereferent hatte auch die Medien informiert.
Bis auf einen kurzen Hinweis im
„Spandauer Volksblatt“ leider ohne
Resonanz – und der Sender „88,8“
hatte zwar sein Interesse bekundet
und sein Erscheinen angesagt, war
dann aber auch nicht gekommen.
Der Diskussion tat das keinen
Abbruch und unter der ausgezeichneten Gesprächsleitung von JörgMichael Klös machten sich Uwe Becker und Renate Hanstein vom ACE
Stuttgart, Polizeidirektor Wolfgang
Klang, Sachgebietsleiter Verkehr
beim PPr Berlin, Gerhard Spindler als
Zielgruppenvertreter und Dr. Eberhard Waldau vom ADAC BerlinBrandenburg daran, das Thema von
verschiedenen Seiten anzugehen.
Hier überraschte der Zielgruppenvertreter bereits in der Vorstellungsrunde mit dem klaren Bekenntnis zu einer Überprüfung der
Fahrtüchtigkeit lebensälterer Führerscheininhaber.
Das Thema des Berliner IPAForums 2008 lautete:
Senioren – Gefahr im Straßenverkehr oder Straßenverkehr – Gefahr für Senioren?
Als wir uns im Landesgruppenvorstand Gedanken über das diesjährige Thema machten, kam von einigen nicht ganz jungen IPA-Freunden
dieser Vorschlag und er fand allgemeine Zustimmung. Die von Politik
und Verwaltung so oft beschworene
demografische Entwicklung in unserem Land macht schließlich auch bei
der IPA keine Ausnahme. Die Zahl
älterer Mitglieder nimmt zu, der
Nachwuchs ist in der Minderheit. Also hätte das Senioren-Thema eigentlich das nötige Interesse wecken und
eine gehörige Zahl von Zuhörern zur
Podiumsdiskussion in das Polizeidienstgebäude Ruhleben locken müssen – doch das war eine Fehleinschätzung. Etwa 30 Teilnehmer fanden
sich am Sonnabend, dem 17. Mai
2008, um 09.00 Uhr ein, längst nicht
alles IPA-Mitglieder – und die, die
das Thema vorgeschlagen hatten, waren nicht gekommen. Einige wenige
IPA-Mitglieder aus den Verbindungsstellen Nord, Mitte, Ost und West
waren da – wo waren die anderen?
4
Zunächst
aber
wurde schnell klar,
dass die „Zielgruppe“
nur schwer einzugrenzen, ja sogar
kaum eindeutig zu
bezeichnen ist. Der
Begriff „Senioren“ ist
nicht unumstritten,
„lebensälter“ ist je
nach Standort des
Betrachters
unterschiedlich (für 99jährige sind erst alle
über 100 lebensälter),
das aus dem Engli- Die Diskussionsrunde (von links): Dr. Eberhard Waldau, Gerhard Spindler,
Jörg-Michael Klös, Wolfgang Klang, Renate Hanstein und Uwe Becker
schen
kommende
Die Vertreter von ADAC und
„bestager“ ist wohl Ansichtssache
ACE stellten Sicherheitstrainingund die Bezeichnungen Generation
Veranstaltungen für langjährige Füh65+ oder auch 50+ nur der Versuch,
rerscheinbesitzer vor, die sowohl mit
die Eingrenzung nach vorn zu erweider Technik moderner Fahrzeugtypen
tern.
wie auch mit den zahlreichen ÄndeWolfgang Klang zeigte an Hand
rungen im Verkehrsrecht vertraut mavon Verkehrsunfallstatistiken auf,
chen sollen. Sie wiesen aber auch dadass ältere Autofahrer eher unterrauf hin, dass die Zielgruppe die andurchschnittlich an Unfällen beteiligt
gebotenen Veranstaltungen nur eher
und keinesfalls als Risikofaktor anzuzögerlich annimmt.
sehen sind – zumindest nicht bis zum
Die von einem Zuhörer geäußerte
Alter von 75 Jahren. Er machte auch
Ansicht, dass lebensältere Kraftfahrer
klar, dass Brüssel mit dem deutschen
ihre Fähigkeiten selbst überschätzen
Führerschein auf Lebenszeit nicht
und deshalb zum Risiko werden, stieß
einverstanden ist und in absehbarer
sowohl in der Diskussionsrunde wie
Zeit im gesamten EU-Bereich, also
auch beim Zuhörerkreis auf Widerauch in Deutschland, nur noch Fahrspruch.
erlaubnisse auf Zeit erteilt werden
Die Diskussion wurde durch zahldürfen. Eine vorher erworbene Fahrreiche Wortmeldungen von Zuhörern
erlaubnis wird von der Neuregelung
bereichert und der Gesprächsleiter
nicht betroffen, jedoch wird die
hatte fast Mühe, alle zu Wort komÜberprüfung der Fahrtüchtigkeit
men zu lassen. Als er die Gesprächslebensälterer Kraftfahrer wohl auch
runde nach gut zwei Stunden beendebei uns aktuell werden – in vielen ante, war vom Thema nur der Teil: „Sederen EU-Staaten ist sie bereits
nioren – Gefahr für den StraßenverPflicht.
kehr“ abgearbeitet – und das auch nur
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eine lebhafte, kurzweilige und interessante Diskussion bot – nicht nur
für Senioren, sondern für alle. Schade, dass nicht mehr IPA-Mitglieder
diese positive Erfahrung mit uns teilen können – sie haben etwas versäumt!
Dank an die Gesprächsrunde, die
sich trotz manch unterschiedlicher
Auffassung in einem Punkt einig war:
Die Senioren sind keine besondere
Gefahr für den Straßenverkehr. Und
damit können sie gut leben – hoffentlich noch recht lange!
zurück
jk
hinsichtlich lebensälterer Kraftfahrer.
Manchem Teilnehmer kam daher das
Diskussionsende zu früh – aber die
Zeit war wie im Fluge vergangen, wir
hatten es kaum gemerkt.
Vielleicht sollte das IBZ Gimborn
mal ein Wochenseminar diesem Thema widmen. Und vielleicht denkt
auch der eine oder andere ältere
Autofahrer darüber nach, an einem
Verkehrssicherheitstraining
teilzunehmen, es lohnt sich bestimmt. Über
ein interessantes Angebot des ACE
erfahren Sie mehr im nachstehenden
Beitrag.
Das 10. Berliner IPA-Forum war
eine gelungene Veranstaltung, die
ACE-Sicherheitstraining
Teilnahme kostet pro Person 108,-- €,
für ACE-Mitglieder 65,-- €.
Beim IPA-Forum gaben die ACEVertreter bekannt, dass der ermäßigte
Teilnahmepreis von 65,-- € auch für
IPA-Mitglieder gilt. Anmeldungen und
nähere Auskünfte beim ACE-InfoService unter der
Rufnummer
01802/336 677 oder im Internet unter
www.ace-online.de/sicherheitstraining.
Lesen Sie den Beitrag im ForumHeft – ein solches Verkehrssicherheitstraining bringt überraschende Erkenntnisse für jeden Teilnehmer.
zurück
jk
Der Automobil-Club Europa berichtet im diesjährigen IPA-ForumHeft von einem neuen Projekt, das er
zum Verkehrssicherheitstag 2007 vorstellte: ein gemeinsames VerkehrsSicherheitstraining für Fahranfänger
und Senioren. Die bei der Pilotveranstaltung in Mainz gemachten positiven
Erfahrungen wurden auch bei weiteren
Veranstaltungen bestätigt.
Am Sonnabend, dem 20. September 2008, wird ein solches Sicherheitstraining in Berlin durchgeführt, am
Sonntag, dem 21. September 2008
dann in Calau (nahe Lübbenau). Die
Unser IPA-Ball 2008
Skala die Teilnehmer. Gemeinsam mit
Vbst-Leiter Michael Eschert nutzten
sie die Gelegenheit, in diesem festlichen Rahmen Dieter Paulus von der
Vbst Berlin-Süd die Urkunde für seine
50jährige IPA-Mitgliedschaft zu überreichen.
Der berüchtigte „Sturm aufs Kalte
Büfett“ blieb auch diesmal aus – es
Der Berliner IPA-Ball fand am
Sonnabend, den 19. April 2008, ab
20.00 Uhr, statt. Ab 19.00 Uhr war
Einlass und mit mehr als 200 Gästen
war der festlich geschmückte Saal im
Best Western Hotel Steglitz bald gut
gefüllt.
In Vertretung des Landesgruppenleiters begrüßten Gudrun und Andreas
6
Dieter Paulus wird für 50 Jahre IPA-Mitgliedschaft geehrt
war nicht der erste IPA-Ball im Best
Western und alle wussten, dass hier
reichlich und gut für jeden Appetit
gesorgt wurde, nicht nur kalt, sondern
auch warm. Ich meine, auch diesmal
wurde vom Büfett keiner enttäuscht.
Das
Berlin-Starlight-Orchester
spielte zum Tanz auf und traf wieder
sicher den Publikumsgeschmack. Der
Travestiekünstler Peggy sorgte mit
einfallsreichen Kostümen für einige
Tanzpausen und die Ziehung der ersten zehn Gewinne der Tombola für
eine weitere. Da auf jede Ballkarte ein
Gewinn entfiel, war
die Schlange bei der
Gewinnabholung fast
endlos und mancher
verkürzte die Wartezeit mit einem nochmaligen Abstecher ans
Büfett zu den dort wartenden Nachspeisen.
Laut Oberkellner
sind die letzten Gäste
gegen 03.15 Uhr gegangen. Wie man hörte, waren alle mit dem
Abend zufrieden. Was
bleibt, ist der Dank an
die Organisatoren. Ihre Vorbereitungen haben sich wieder gelohnt – es
war ein gelungener IPA-Ball 2008.
Wir schrieben bei der Ankündigung: „Der IPA-Ball ist immer ein
Erlebnis und schöne Stunden im Kreis
von Freunden zählen doppelt – man
sollte keine davon versäumen.“ Merken wir uns das auch für 2009, denn
der nächste IPA-Ball kommt bestimmt!
zurück
jk
IPA-Sammlerbörse
Russland, die Schweiz, Tschechien,
die USA und natürlich Deutschland.
Aus Polen war eine IPA-Sammlervereinigung mit acht Teilnehmern dabei.
Der Überschuss der Veranstaltung
von 131,-- € wird für einen sozialen
Zweck verwendet.
Die 24. Tausch- und Sammlerbörse
wird am Sonntag, dem 7. September
2008, wieder in der Polizeiunterkunft
Ruhleben, Charlottenburger Chaussee
67, 13597 Berlin, stattfinden.
Die 23. IPA-Tauschbörse für Uniform- und Abzeichensammler fand
am Sonntag, dem 30. März 2008, wieder an gewohnter Stelle in Ruhleben
statt. Die Resonanz war diesmal nicht
so berauschend – die Internet-Auktionen werden zur spürbaren Konkurrenz. So wurde die Tauschbörse mehr
zur Plauschbörse und bot Gelegenheit
zu vielen interessanten Gesprächen.
Insgesamt wurden durch die rund
300 Teilnehmer sieben Nationen vertreten und zwar Österreich, Polen,
zurück
7
AS
Wir trauern um unsere IPA-Freunde
Gerd Meyer
April 1922 · November 2007
Verbindungsstelle Berlin-Süd
Lothar Lorenz
Juli 1946 · März 2008
Verbindungsstelle Berlin-Süd
Die IPA-Landesgruppe Berlin wird ihnen ein ehrendes Andenken bewahren
Der Landesgruppenvorstand
zurück
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Verbindungsstelle Berlin-Mitte e.V.
Wilhelmsruher Damm 69, 13439 Berlin
Kontaktraum: IPA-Keller A 26,
Rudolstädter Straße 79, 10713 Berlin-Wilmersdorf
Mitgliedertreffen an jedem dritten Montag im Monat
Leiter:
Günter Damerius
Sekretär:
Viviane Sehmke
Sekretär:
Z.Zt. nicht besetzt
Schatzmeister:
Peter Kadler
Zum Nationalen Kongress nach Fulda
änderungen stehen ins Haus und das
alles betrifft dann auch die Verhältnisse
innerhalb
der
IPAGemeinschaft. Was kommt da auf
uns zu?
Das wollen wir wissen. Daher
plant unsere Verbindungsstelle eine
Fahrt zum 18. Nationalen Kongress
der Deutschen Sektion vom 25. bis
28. September 2008 in Fulda. Wir,
die Vorstandsmitglieder, möchten
gern mit einer kleinen Gruppe interessierter Mitglieder, das Kongreßgeschehen erleben.
Darum haben wir alle Mitglieder
unserer Verbindungsstelle persönlich
angeschrieben. Natürlich nehmen
wir nicht an allen Sitzungen teil,
sondern überwiegend am Rahmenprogramm für Gäste und Delegierte.
Fulda, die alte Bischofsstadt, bietet viel Sehenswertes und ihre Umgebung mit der Rhön ist allein eine
Reise wert. Wir würden uns freuen,
wenn IPA-Freunde aus anderen Verbindungsstellen mit uns zum Kongress kommen. Wer Interesse daran
hat: es sind noch einige Platze frei.
Helmut Dembinski
Es waren ganz andere Zeiten als
unser englische Kollege Arthur
Troop die IPA ins Leben rief. Man
schrieb das Jahr 1950. Seitdem hat
sich vieles geändert, auch in der
IPA.
Wie von mir schon einmal erwähnt, finden Kontakte zwischenmenschlicher Art immer häufiger auf
elektronischem Wege statt. Doch die
gute alte Art der persönlichen Kontaktaufnahme kann man wieder aufleben lassen. Zum Beispiel in Fulda.
Warum ausgerechnet in Fulda?
Dort in Hessen, rund 500 km von
Berlin entfernt, treffen sich IPAMitglieder, vornehmlich Vorstandsmitglieder, zum Nationalen Kongreß
der IPA Deutsche Sektion e.V. Wie
immer bei den Nationalen Kongressen, sind Gäste herzlich willkommen. Das war so auch 1996, als der
14. Nationale Kongreß in unserer
Stadt stattfand.
Auf dem Nationalen Kongreß
werden Weichen gestellt, in die eine
oder andere Richtung. Anträge vom
Bundesvorstand, von Landesgruppen
oder Verbindungsstellen werden diskutiert und beschlossen oder abgelehnt. Auch umfangreiche Satzungs-
zurück
9
Verbindungsstelle Berlin-Nord
Polizei A 12, Am Nordgraben 6, 13437 Berlin
Internet: www.ipa-berlin-nord.de,
E-Mail: [email protected]
Kontaktraum: Am Nordgraben 6, 13437 Berlin,
A 12, 5. OG, Raum 501
Kontaktabend an jedem zweiten Montag des Monats
Leiterin:
Sekretärin:
Sekretär:
Kerstin Hilbert
Thomas Wendt
Petra Wendt
Schatzmeister:
Inge Schwirten
Zweites Turnier der IPA Berlin-Nord
nicht unfair. Souverän geleitet wurden alle Partien durch die Schiedsrichter Stefan Schumacher (der sich
in der Ausbildung im mittleren
Dienst befindet) und Bernd Marten
(A 33). Gespielt wurde in der Form,
dass jede Mannschaft gegen jede
spielen musste und somit 7 Spiele a
10 Minuten zu absolvieren hatte.
Nach insgesamt 28 Spielen stand ein
souveräner Sieger fest: gewonnen
hat das Turnier die IPA Nürnberg.
Platzierungen:
1. IPA Nürnberg
2. Fa. Reifen Köhrich
3. IPA Berlin-Nord
4. IPA Wetzlar
5. IPA Vogtland
6. Polizeiinspektion Bitburg
7. IPA Kiel
8. Kantonspolizei Zürich
Torschützenkönige gab es gleich
drei. Die IPA Nürnberg hatte zwei
Spieler, die sechs Treffer erzielen
konnten, und die IPA Kiel einen
Spieler. Die Freunde aus Nürnberg
verzichteten zugunsten des Spielers
aus Kiel auf eine Ehrung und so
wurde der Torschützenpokal dem
Fußballkameraden Dominik Heidukowsk zugesprochen. Die IPA Kiel
konnte darüber hinaus mit einer Be-
Am Sonnabend, dem 23. Februar
2008, war es mal wieder soweit: Unser zweites Turnier nach 2002, aber
unser erstes internationales Turnier,
wurde als Hallenturnier ausgetragen.
Am Vortag reisten die Mannschaften
in Berlin an. In Ihren Unterkünften
erhielten sie je ein Erinnerungsshirt
und umfangreiches Informationsmaterial. Der Anreisetag wurde zum
Kennenlernen am Abend bei „Hanne
am Zoo“ genutzt. Hier erhielten die
teilnehmenden Mannschaften eine
kleine Stärkung und letzte Fragen
wurden geklärt.
Am Samstag gegen 09.30 Uhr
trafen die Mannschaften in der Polizeiunterkunft Kruppstraße ein. Hier
hatten sie Gelegenheit zu einem
zweiten Frühstück. Mit den Mannschaften:
Kantonspolizei Zürich
Polizeiinspektion Bitburg
IPA Wetzlar
IPA Kiel
IPA Vogtland
IPA Nürnberg
Fa. Reifen Köhrich
IPA Berlin-Nord
begann um 10.30 Uhr das Turnier
und alle Spiele waren auf hohem
Niveau und kampfbetont, jedoch
10
ßer Nadel“ gestrickt und nicht einfach. Insbesondere in Berlin ist es
offenbar immer etwas schwieriger,
als in anderen Bundesländern, ein
solches Turnier zu organisieren. Die
Mannschaft allerdings, hat immer
wieder Wege gefunden, um entsprechend auftretende Probleme zu lösen. Nicht unerwähnt bleiben sollte
hier die Hilfe der Verbindungsstellenleitung. Die Unterstützung hat
aufgezeigt, dass es in Sachen Organisation noch einiges zu verbessern
und zu überdenken gibt.
Ich möchte mich bei allen Helfern bedanken und hoffe auf das
nächste Turnier im Jahr 2009, wo
wir unseren Wanderpokal aus dem
Berchtesgadener Land verteidigen
dürfen.
zurück
K.S.
Turniersieger: IPA Nürnberg
sonderheit aufwarten, sie hatte die
einzige Frau in ihren Reihen. Die
aktiv im Turnier mitspielende Stefanie Gräwe wurde ebenfalls mit
einem Preis bedacht. Alle Mannschaften erhielten einen Pokal und
eine Urkunde. Unsere Mannschaft
erzielte in sieben Spielen 12 Tore,
wovon allein Marion Kanisch vier
Tore schoss.
Fazit: Das Turnier war ein Erfolg. Die Organisation war mit „hei-
Anzeige
Ostseebad Insel Poel
Kaltenhof
Die Insel Poel in der Wismarer Bucht
bietet
ideale
Ferienbedingungen,
feinsandigen Badestrand und gute Ausflugsmöglichkeiten
zu
den
Hansestädten Wismar, Rostock und Lübeck.
IPA-Mitglied vermietet freistehendes Ferienhaus (112 qm) mit Einrichtung in gehobener Ausstattung, Wohnzimmer, drei Schlafzimmer
(2 x Doppelbett 180 cm, 1 x zwei Einzelbetten 90 cm), amerikanische
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Strand.
Nähere Informationen: Tel. (030) 663 84 03, Fax (030) 664 63 486
(Angebot gilt aus Verfahrensgründen leider nur für Polizeiangehörige aus
Berlin und nähere Umgebung)
11
Verbindungsstelle Berlin-Nordost
c/o. R.-Dieter Gödecke, Galenusstraße 16, 13187 Berlin
Internet: www.IPA-berlin-nordost.de, E-Mail: [email protected]
Kontaktraum: Ruppiner Chaussee 268,
13503 Berlin-Schulzendorf
Leiter:
R.-Dieter Gödecke
Sekretär:
Tobias Looke
Sekretär:
René Gebbert
Schatzmeister:
Harald Bugaiski
IPA-Besuch aus Australien
Bozek von der Bundespolizei abwechselnd beteiligten.
Nach Australien zurückgekehrt,
teilte Daryl uns mit, dass er inzwischen einen weiteren Studiengang
erfolgreich abgeschlossen hat, wir
gratulieren herzlich dazu.
Weitere Besuche sind für die Zukunft geplant. Sicher ist Daryl bald
wieder an der Spree.
RDG
Vom 22. bis zum 29. März 2008
war unser IPA-Freund Daryl Green
aus Brisbane von der IPA-Region
Queensland/Australien wieder Gast
in unserer Verbindungsstelle. Daryl
hat Berlin schon bei früheren Besuchen kennen gelernt und kommt gern
in unsere Stadt.
Er wurde bei uns untergebracht
und genoss praktisch „Rundumbetreuung“, an der sich auch unser
Sohn mit Freundin (Polizeischülerin
in Berlin) und IPA-Freund Marcus
zurück
Besuch im Hunsrück
Ein gemeinsamer Besuch der
Weinstadt Traben-Trabach stand
auch auf unserem Besuchsprogramm. 140 m über dem Städtchen
liegt die Burgruine Grevenburg und
von hier hat man einen weiten
Rundblick über das Moseltal. Natürlich versäumten wir auch nicht die
Einkehr in einem historischen Weinkeller. Wir können diese schöne Region zwischen Rhein und Mosel nur
empfehlen.
RDG
Vom 8. bis zum 14. April 2008
waren wir in Rheinland-Pfalz und
besuchten den Sekretär und Schatzmeister der Verbindungsstelle Hunsrück.
Anlass des Besuches war die geplante Vertiefung der IPA-Kontakte
zwischen den Verbindungsstellen.
Wir sprachen über ein gemeinsames Treffen im Juni oder Juli diesen Jahres an der Ostsee/Darß und
ein weiteres Treffen im Spätsommer
2008 in Berlin.
zurück
12
Verbindungsstelle Berlin-Ost
PSF 973, 10132 Berlin-Mitte
Internet: http//www.ipa-berlin-ost.de
Kontaktraum: Polizeischule Biesdorf, Haus 4, Raum 163165, Cecilienstr. 92, 12638 Berlin
Kontaktabend an jedem dritten Donnerstag des Monats
Leiter:
Sekretär:
Sekretär:
Schatzmeister:
Wolfgang Herrmann z.Zt. nicht besetzt Christian Herrmann Ch.Th. Geppert
Jahreshauptversammlung mit Wahlen
6. Wahlen
6.1 Leiter(in)
6.2 Sekretär(in) EDV
6.3 Sekretär(in) BRV
6.4 Schatzmeister(in)
6.5 Kassenprüfer
6.6 Beisitzer
6.7 Delegierte zum Landesdelegiertentag
7. Behandlung der Anträge
8. Verschiedenes
9. Schlusswort.
Bitte Mitgliedsausweis mitbringen. Wir hoffen auf eine rege Teilnahme unserer Mitglieder und freuen
uns über Gäste.
Wolfgang Herrmann
Leiter der Verbindungsstelle
Am Donnerstag, dem 10. Juli
2008, beginnt um 19.00 Uhr unsere
Jahreshauptversammlung mit Wahlen in unserem IPA-Kontaktraum.
Die Einladung mit Tagesordung
wurde bereits im Heft 1/2008 von
„ipa Berlin“ veröffentlicht. Die Tagesordnung wird wie folgt ergänzt:
1. Eröffnung und Begrüßung durch
den Leiter
2. Wahl der Versammlungsleitung
3. Tätigkeitsberichte des Geschäftsführenden Vorstandes
3.1 Leiter
3.2 Sekretär EDV
3.3 Sekretär BRV
3.4 Schatzmeister
4. Bericht der Kassenprüfer
5. Aussprache zu den Tagungsordnungspunkten 3 und 4
zurück
Fahrt nach Tangermünde
einige Überraschungen! Die Rückfahrt: 19.24 Uhr ab Tangermünde,
Ankunft Berlin Hauptbahnhof 21.21
Uhr.
Anmeldungen bitte telefonisch
bei mir bis zum 25. Juni 2006.
Heidi
Am Sonnabend, dem 5. Juli
2008, wollen wir mit dem Zug nach
Tangermünde fahren. Wir treffen
uns um 07.30 Uhr an der Weltzeituhr
am Alexanderplatz und fahren zum
Hauptbahnhof. Von dort geht es
nach Tangermünde, wo wir laut
Fahrplan um 10.16 Uhr eintreffen
sollen. In Tangermünde erwarten uns
zurück
13
Brauereibesuch
Treffpunkt ist auch diesmal vor
der Berliner Kindl-Brauerei in der
Indira-Ghandi-Straße. Der Unkostenbeitrag beträgt 12,-- € pro Person.
Anmeldungen bitte bis spätestens
30. Oktober 2008 bei mir.
Heidi
Am Donnerstag, dem 13. November 2008, findet ab 18.00 Uhr
eine Brauereibesichtigung statt, an
die sich wieder ein gemeinsames Essen anschließt. Es kann zwischen
Eisbein und Kassler gewählt werden.
zurück
Im Kabarett „Distel“
rettprogramm, um auf teilweise groteske Zustände aufmerksam zu werden. Für mich als „gelernten“ Lehrer
war besonders die Erkenntnis der
„Experten“ interessant, dass man
sein Gehirn nicht unnötig mit dem
Einprägen von Wissen blockieren
darf, sondern den Platz für kommende Aufgaben freihalten sollte.
„PISA“ lässt grüßen.
Leider ist es mir unmöglich, alle
Szenen des 2-Stunden-Programms
genau zu beschreiben. Natürlich
wurde das gesamte Programm auch
musikalisch begleitet, war aber von
der Lautstärke und dem Rhythmus
nicht unbedingt mein Geschmack.
Alles in allem hat mein erster
Kontakt zur IPA die Lachmuskeln in
Schwung gebracht – und das lag
nicht nur am Distelbesuch. Danke,
dass ich an diesem Abend teilnehmen durfte - wir sehen uns bestimmt
wieder!
Simone Machalett
Als
einzigem
„Nicht-IPAMitglied“ fiel mir vor Beginn der
Veranstaltung - eigentlich fast automatisch - die Aufgabe zu, ein paar
Zeilen über den Besuch der Verbindungsstelle Berlin-Ost in der Distel
am 13. Februar 2008 zu schreiben.
Ich war sehr gespannt auf die
Aufführung, denn mein letzter Distelbesuch lag doch schon Jahrzehnte
zurück. Nach den ersten Minuten
war ich beruhigt: Das Programm der
Distel ist immer noch bissig und
frech – manchmal auch dicht unter
der Gürtellinie. Wir wurden an diesem Abend endlich einmal in die
Lage versetzt, den Sinn eines „Expertendaseins“ zu begreifen. Kommunikation mit sinnlosen Worten
und wichtiger Mimik! – Getreu dem
Motto: „Denn sie wissen nicht, was
sie tun“. Ein Schelm, der Böses dabei denkt und eventuell Parallelen
zum Dienstalltag zieht.
Interessant fand ich ebenfalls die
genauere Untersuchung unserer Parteienlandschaft in Deutschland.
Manchmal braucht es halt ein Kaba-
zurück
14
Verbindungsstelle Berlin-Süd
c/o. Polizeiabschnitt 46, Gallwitzallee 87, 12249 Berlin
Kontaktraum: A 46, Haus 26, Raum 10/11,
Gallwitzallee 87, 12249 Berlin
Mitgliedertreffen am 13. jeden Monats
Leiter:
Michael Eschert
Sekretär:
Ingo Paustian
Sekretärin:
Sabine Short
Schatzmeister:
z.Zt. nicht besetzt
Jahreshauptversammlung
den. Wir hoffen auf rege Teilnahme.
Gäste sind wie immer willkommen.
Michael Eschert
Leiter der Verbindungsstelle
Wir erinnern an unsere diesjährige Jahreshauptversammlung am
Freitag, dem 13. Juni 2008, ab 19.00
Uhr, im IPA-Raum Gallwitzallee 87.
Die Einladung ist in Heft 1/2008,
Seite 28, bereits veröffentlicht wor-
zurück
Radtour 2008
stehenden Kosten sind selbst zu
übernehmen.
Bei einer Strecke von etwa 25 bis
30 km rechnen wir bei schönem
Wetter mit vier bis fünf Stunden.
Für die Teilnahme an der Tour ist
eine Anmeldung mit Telefonnummer
bis zum 13. August 2008, unserem
Kontaktabend, erforderlich, da wir
bei den „Arizona-Schützen“ unseren
Bedarf anmelden müssen. Anmeldungen bei mir oder in der Liste im
IPA-Keller.
Bei sehr schlechter Wetterlage
behalten wir uns vor, die Tour zu
verlegen oder abzusagen. Benachrichtigungsmöglichkeit am Treffpunkt über Handy.
Günter Schwatke
Auch in diesem Jahr wollen wir
uns wieder zu einer Radtour in der
Stadt treffen. Teilnehmer aus anderen Verbindungsstellen sind wie
immer herzlich willkommen.
Treffpunkt ist am Sonntag, dem
17. August 2008, 10.00 Uhr, am
Hauptbahnhof, Ausgang Süd, Richtung Spree an der GustavHeinemann-Brücke (nur für Fußgänger und Radfahrer). Wir wollen an
der Spree entlang nach Tiefwerder
und weiter zum S-Bahnhof Grunewald fahren. In einer Strandbar an
der Spree werden wir eine kurze
Pause einlegen und unser Mittagsmahl bei den „Arizona-Schützen“
am Tiefwerderweg 14 einnehmen.
Dort besteht auch die Möglichkeit,
die eigenen Schießfertigkeiten zu
überprüfen. Die jeweils vor Ort ent-
zurück
15
Zur Erinnerung: Sommerwanderung
Am Sonntag, dem 29. Juni 2008,
um 11.00 Uhr, auf dem S-Bahnhof
Karow (S 2), treffen wir uns zur
Sommerwanderung zu den Karower
Teichen und auf dem Pankewanderweg bis zum S-Bahnhof Buch.
Auch hierzu Näheres in „ipa Berlin“, Heft 1/2008, auf Seite 27.
zurück
Win
Myanmar – das Land der goldenen Pagoden
dem Landweg über den Grenzort Tachilek einzureisen, musste geändert
werden, unsere Einreise erfolgte über
Bangkok nach Yangon.
Begleitet wurden wir während der
gesamten Reise von der fachkundigen
und charmanten Cho Cho. Sie kümmerte sich nicht nur um die organisatorischen Fragen und versorgte uns
mit zahlreichen Reiseinformationen,
sondern half uns auch bei persönlichen Fragen, Wünschen und Anliegen.
Der Aufenthalt in Myanmar war
reich an Höhepunkten. Die wohl bemerkenswertesten Sehenswürdigkeiten in Yangon sind die Shwedagonund die Sulepagode. Die Shwedagonpagode ist ein 98 Meter hoher buddhistischer Schrein, der mit Blattgold
überzogen ist. Sie ist das religiöse
Zentrum Myanmars und gilt als
Wahrzeichen des Landes und als eine
der berühmtesten Pagoden der Welt.
Um die Sulepagode herum fließt
heute nur Autoverkehr, Motorräder
sind verboten. Man muss durch die
Autoströme hindurchflitzen, um die
Pagode zu erreichen. Sie ist 40 m
hoch, ebenfalls vergoldet und soll
zehn Haare Buddhas beherbergen.
Ein weiterer Höhepunkt war die
Chauk Htat Kyi Pagode, in der ein 70
m langer, ruhender Buddha verehrt
wird, dessen Schönheit allerdings
Am 6. Februar 2008 trafen sich
zwölf Reiseteilnehmer am Flughafen
Tegel, um nach Yangon (früher Rangun) der ehemaligen Hauptstadt
Burmas, heute Myanmar, zu fliegen.
Wir ahnten nicht, dass dieses Land
drei Monate später durch die ZyklonKatastrophe im Irawadi-Delta die
Weltpresse beschäftigen wird.
In Yangon wurden wir von der
Vertreterin der Reiseagentur mit
„Mingalabar“
(Willkommen) begrüßt. Zusammen mit dem Wort „Jesubae“ (Danke) begleiteten uns diese
beiden Worte auf unserer Rundreise
und waren auch die einzigen Begriffe,
die wir in burmesisch lernten.
Ankunft in Yangon
Die Reise war durch die friedlichen Protestkundgebungen, die im
August und Ende September 2007 in
Yangon und Mandalay stattfanden
und gewaltsam aufgelöst wurden, in
Gefahr geraten. Das ursprüngliche
Vorhaben, vom Norden Thailands auf
16
durch das lagerhallenartige Dach beeinträchtigt wird.
Unserem ersten Tag in Yangon
folgte der Weiterflug nach Bagan, der
historischen Königsstadt mit über
2000 erhaltenen Sakralgebäuden aus
Ziegelsteinen, die sich über eine Fläche von 36 qkm erstreckt.
Hier begannen wir mit einem Besuch auf dem Nyaung Oo Markt, wo
es Gemüse, Blumen, handgedrehte
Zigarren und das typische Make Up
gibt, mit dem sich einheimische Frauen und Kinder vor der Sonne schützen. Dann ging es zur Shwezigon Pagode, die im Jahr 1084 fertig gestellt
wurde und als Prototyp für die später
gebauten Pagoden in Myanmar gilt.
Am Nachmittag besuchten wir
eine Werkstatt, in der Lackarbeiten
hergestellt werden. Die meisten Arbeiter sind tageweise beschäftigt und
bekommen auch nur tageweise Geld.
Den Sonnenuntergang betrachteten
wir vom Pya That Kyi Tempel und
hatten einen schönen Blick über die
Pagoden und Zedis bis hin zum Ayeyarwaddy. Den Tag beschlossen wir
in einem Restaurant mit Marionettentheater.
Der zweite Tag in Bagan führte zu
einem Bauernhof, auf dem wir die
Produktion von Palmsaftprodukten
vorgeführt bekamen und zum Mount
Popa. Gemeint ist hier jedoch nicht
der erloschene Vulkan gleichen Namens, sondern der Vulkankegel
Taung Kalat auf dessen Spitze sich
die Tuyin Taung-Pagode befindet.
Der Mount Popa gilt als Wohnstätte
der Nats, den Schutzheiligen Myanmars. Am Fuße des Vulkankegels
wurde ihnen auch ein Tempel errich-
Die Pagode auf dem Mount Popa
tet, in dem sie alle versammelt sind.
Auf dem Weg zur Pagode hinauf, hat
man mehr als 500 Stufen zu bewältigen und wird dabei von zahlreichen
bettelnden Affen begleitet.
Den Nachmittag verbrachten wir
wieder in Bagan und besuchten den
Ananda-Tempel. Er gilt als Glanzleistung früherer Tempelarchitektur. Der
Grundriss stellt ein griechisches
Kreuz dar, mit vier riesigen stehenden
Buddhastatuen, die je nach Standort
ernst blicken oder lächeln.
Den Sonnenuntergang verfolgten
wir diesmal von der Shwe San Daw
Pagode, auf deren fünf Terrassen sich
früher Terrakotta-Gedenktafeln befanden, die Szenen aus den JatakaErzählungen zeigten.
Am nächsten Tag, dem 10. Februar 2008, ging es weiter nach Mandalay. Der Weg führte uns nach Amarapura der „Stadt der Unsterblichen“,
Mönche im Kloster in Mandalay
17
Es folgte der Weiterflug nach Heho. Als erstes fuhren wir zur PindayaHöhle. Durch die Straßenverhältnisse
benötigten wir für 63 km nahezu drei
Stunden Anfahrt. Die Höhle ist eine
riesige Kaverne, in der sich ca. 80009000 Buddhafiguren und -statuen befinden. Auf dem gleichen Weg ging
es zurück und wir fuhren nach Nyaung Shwe und von dort aus mit dem
Boot zum Paramount Inle Resort mitten auf dem See.
Der kommende Tag war wieder
mit dem Besuch von Sehenswürdig-
wo wir das Magagandayon Kloster
besichtigten. Wir sahen die U Pein
Brücke, mit 1,2 km die längste Teakholzbrücke der Welt und nach dem
Besuch einer Weberei folgte mit Pick
Ups die Fahrt auf den Sagaing Hügel.
Leider spielt das Wetter an diesem
Tage nicht uneingeschränkt mit, so
dass der Besuch des Shwe Nan Daw
Klosters und der Kuthodaw Pagode
teilweise von Regen begleitet wurden. Wir übernachteten im Mandalay
Hill Resort.
Der nächste Tag begann mit der
Besichtigung des Zegyo Marktes in
Mandalay und danach ging es mit
dem Boot nach Mingun. Der Ort liegt
11 km stromaufwärts am westlichen
Ufer des Ayeyarwaddy. In Mingun
befinden sich die unvollendete Mingun Pagode sowie die zweitgrößte
Glocke der Welt. Ein Höhepunkt war
der Besuch des örtlichen Altenheimes. Dieter Paulus ist hier ein immer
gern gesehener Gast, der von der Leiterin sehr herzlich begrüßt wurde.
Wir übergaben Kleidung, Verbandsmaterial, Tee und Kaffee und es regt
schon zum Nachdenken an, dass man
mit geringen Mitteln anderen Menschen helfen kann.
Es folgte die Bootsfahrt nach Inwa, wo wir das Bagaya Kloster besuchten. Von da aus ging es mit der
Kutsche weiter zu einem Aussichtsturm. Daran schloss sich der Besuch
der Maha Muni Pagode an. Zuletzt
besuchten wir den Mandalay Hill mit
Panoramablick auf die Stadt. Von
hieraus konnten wir nicht nur unser
Hotel sondern auch das Gefängnis der
Stadt und natürlich auch den Sonnenuntergang betrachten.
Fischer auf dem Inlesee
keiten ausgefüllt. Wir fuhren auf
schmalen Booten zu einem schwimmenden Markt und es folgte der Besuch einer Weberei, einer Schmiede
und einer Zigarrenfabrik. In der Weberei wird unter anderem Lotusseide
hergestellt. Dazu werden die Lotusstengel gebrochen und geben dann feine Fäden frei, die zu einem langen
Faden verdreht werden. Das Endprodukt ist teurer als Seide.
Es schloss sich der Besuch der
Phaung Daw Oo Pagode an, in der
sich fünf Buddhas befinden, die über
und über mit Blattgold belegt sind.
Wir kamen vorbei an schwimmenden
Gärten, in denen Tomaten, Gurken
und Bohnen angebaut werden und
den Höhepunkt an diesem Tag bildete
der Besuch des Nge Phe Chaung
18
Kloster, dem Kloster der springenden
Katzen, die dann auch tatsächlich
Lust dazu hatten, durch Reifen zu
springen.
Ein weiterer Tag auf dem Inle-See
begann. Wir besuchten einen Markt
in der Nähe der Phaung Daw Oo Pagode und fuhren von dort aus auf dem
Wasser vorbei an zahlreichen Wasserbüffeln zu einem kleinen Dorf am
westlichen Seeufer. An der Schule
vorbei wanderten wir zu den versteckten Pagodenruinen aus dem 12.
und 13. Jahrhundert am Ende des Indein-Bachs. An den Schirmen der
teilweise restaurierten Pagoden befinden sich unzählige Glöckchen, die
durch den Wind angeschlagen werden.
Das Karaweik-Schiff auf dem Kandawgyi-See
der Rückfahrt besuchten wir in
Taunggyi den lokalen Markt.
Am 16. Februar 2008 endete
unsere Rundreise. Wir flogen von
Heho nach Tanthwe, um uns die
nächsten Tage im Amazing Ngapali
Resort zu erholen, im Meer zu Baden
oder Spaziergänge zu machen.
Abends trafen wir uns zum Abendessen.
Am 20. Februar war der Rückflug
nach Yangon. Durch verspätete Flüge
war der Tag zur freien Verfügung und
ein Teil der Gruppe besucht Edelsteinfabriken, andere fuhren ins
Stadtzentrum. Mit einem Abendessen
im Karaweik-Schiff auf dem Kandawgyi-See, begleitet von traditionalen Tänzen und Marionettenaufführungen, klang der Tag aus.
Der letzte Tag in Yangon führte
uns zu Fuß durch die Stadt zum Hafen, zum Strand-Hotel, einem Kolonialhotel im viktorianischen Stil mit
dem Charme der 20er und 30er Jahre, zum Indischen Viertel und zum
Scotts Market.
Den Abschluß unseres Aufenthaltes in Yangon bildete der Besuch der
Botataung Pagode und ein Spaziergang am Inya Lake. In der Nähe dieses Sees befindet sich das Haus der
Am Nachmittag ging es mit dem
Boot wieder zurück nach Nyaung
Shwe. Wir checkten im Amazing Nyaung Shwe Hotel ein und für die, die
wollten, folgte ein abendlicher Stadtbummel. Ab 18.00 Uhr ist es dunkel
und die wenigsten Läden haben
Strom.
Das Ende der Rundreise näherte
sich und es stand die Fahrt über
Taunggyi nach Kakku an. Hier befindet sich eine prächtige Sammlung
von Stupas im tiefsten Pa-oh-Gebiet.
In Taunggyi stieg eine Pa-oh-Frau als
Reiseleiterin zu und auf dem Weg
nach Kakku besuchten wir eine PaOh-Hochzeit. Das Brautkleid entspricht der üblichen schwarzen
Tracht, ist jedoch aus Seide statt aus
Baumwolle.
In Kakku befinden sich auf einem
Quadratkikometer über 2000 Stupas,
die zum Teil 2001 mit Geldern aus
Singapur restauriert worden sind. Auf
19
Sehenswürdigkeit zu sein. Man kann
von hier nach Myanmar zum Glücksspiel fahren, aber wir fuhren mit dem
Boot auf dem Mekong an dem Casino
vorbei und machten einen kurzen
Stopp auf einer laotischen Insel, wo
unser Besuch mit einem Stempel im
Paß dokumentiert wurde. Danach
blieb noch etwas Zeit, um den Ort zu
erkunden, bevor es nach Chiang Rai
zum Abflug nach Bangkok ging.
In Bangkok blieben uns knapp
zwei Stunden bis zum Weiterflug.
Am Sonntag gegen 10.00 Uhr landeten wir wieder in Berlin. Wie so viele
Reisen, die von Dieter Paulus organisiert wurden, war auch diese Reise
erlebnisreich und gut organisiert. Dabei wurden, wenn möglich, auch immer individuelle Wünsche und Interessen berücksichtigt. Einen großen
Anteil am Gelingen der Reise hatte
jedoch auch unsere Reiseleiterin Cho
Cho.
Zwischenzeitlich haben sich weitere IPA-Freunde für eine solche
preiswerte Reise interessiert. Bei genügend Teilnehmern kann sie zu
einem noch festzulegenden Zeitpunkt
wiederholt werden. Die durch den
Zyklon Nargis verwüstete Region
südlich von Yangon wird dabei nicht
besucht. Jeder Teilnehmer an einer
solchen Reise sollte wissen, dass er
damit auch die vorwiegend arme Bevölkerung unterstützt, wobei gespendete Arzneimittel, Bekleidung und
Ähnliches sehr willkommen sind.
zurück
M.D.
unter Hausarrest stehenden Nobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi.
Am 21. Februar verließen wir
Myanmar und flogen am Nachmittag
nach Chiang Mai in Thailand. Wir
kamen abends an und besuchten das
Old Culture Center. Beim Essen wurden hier traditionelle Thai-Tänze vorgeführt. Den Abschluss dieses Tages
bildete der Besuch auf dem Nachtmarkt.
Am vorletzten Tag der Reise besuchten wir den Tempel Wat Doi
Suthep und da Chiang Mai ein Zentrum des thailändischen Kunsthandwerks ist, auch Schirmmacher,
Papierhersteller, eine Seidenfabrik
und eine Holzschnitzerei. Auf der
Weiterfahrt nach Chiang Rai hielten
wir an heißen Quellen und am Wat
Rungkhong. Dieser Tempel erinnert
an einen Eispalast, da er ganz weiß
gehalten und mit Spiegelmosaiken
verziert ist. Der Tag endete mit einem
Besuch auf dem Nachtmarkt, der wesentlich beschaulicher ist, als der
kommerzialisierte Markt in Chiang
Mai.
Der letzte Tag begann mit dem
Besuch
der
thailändisch-burmesischen Grenze in Mae Sai. Hier
herrschte geschäftiges Treiben und
reger Grenzverkehr. Es folgt der Besuch des Golden Dreiecks, wo Myanmar, Thailand und Laos eine gemeinsame Grenze haben. Der
Opiumhandel ist dort weitgehend
unterbunden worden und heute
scheint der Ort nur eine touristische
25 Jahre IPA-Sektion Zypern
Wiederholte Nachfragen zu dieser
Reise machen es erforderlich, das
Programm noch einmal aufzuzeigen.
Die Reise soll vom 20. bis zum
28. Oktober 2008 stattfinden. Der
Preis für das gesamte Programm vor
20
Ort einschließlich der Kreuzfahrt
nach Israel beträgt 800,-- €. Bei
Nichtteilnahme an der Kreuzfahrt
nach Israel ermäßigt sich der Teilnahmepreis auf 600,-- €. Hinzu
kommt für alle der Flugpreis, der zur
Zeit noch nicht genau feststeht, bei
einer Gruppenreise jedoch bei etwa
350,-- € liegen dürfte.
Hier das Jubiläumsprogramm der
Sektion Zypern in Kurzfassung:
20.10. (Montag)
Hinflug, Transfer zum Miramare Beach Hotel, Empfang
mit Abenddinner.
21.10. (Dienstag)
Offizielle Eröffnung mit Empfang der Delegationen, Besuch der historischen Plätze
von Limassol und Umgebung.
22.10. (Mittwoch)
Vormittags zur freien Verfügung, nachmittags Einschiffung zur Kreuzfahrt, Unterhaltungsprogramm an Bord.
23.10. (Donnerstag)
Ausflug von Haifa aus nach
Jerusalem und Bethlehem.
Nichtteilnehmer
an der
Kreuzfahrt machen einen
Ausflug nach Omodhos.
24.10. (Freitag)
Rückkehr nach Limassol, Rest
des Tages zur freien Verfügung.
Abends zypriotische Nacht mit
Folklore.
25.10. (Sonnabend)
Tagesausflug nach Paphos mit
Besuch der antiken Ausgrabungen.
26.10. (Sonntag)
Rundfahrt nach Piatres, Troodos und Kykkos.
27.10. (Montag)
Besuch von Nicosia, der noch
immer geteilten Stadt mit jetzt
offener Grenze zum türkischen
Teil.
Abends Abschiedsessen im Miramare Beach Hotel.
28.10. (Dienstag)
Rückflug.
Derzeit haben sich bereits 16
Teilnehmer verbindlich für die Reise
angemeldet, so dass nur noch wenige
Plätze frei sind.
Anmeldungen, auch für Gäste,
möglichst umgehend bei mir.
Dieter Paulus
zurück
Höhepunkte Andalusiens
Rundreise sowie alle Eintrittsgelder
enthalten.
Ein erholsamer Badeaufenthalt in
einem Hotel am Mittelmeer schließt
das Programm ab.
Nähere Auskünfte bei mir.
Dieter Paulus
Für diese Reise (Ausschreibung
in Heft 4/2007, Seite 28), die auch
nach Gibraltar zur dortigen IPASektion führen wird, sind für Kurzentschlossene noch einige wenige
Plätze frei.
Reisezeit: 14. bis 27. September
2008, Reisepreis: 1750,-- €. Im Preis
sind Flug, Hotel mit Halbpension,
zurück
21
Verbindungsstelle Berlin-Südost
c/o. Thomas Heidtmann,
Plönzeile 26, 12459 Berlin
Kontaktraum: Grünau, Wassersportallee 56, 12527 Berlin
Kontaktabend an jedem ersten Montag des Monats
Leiter:
Sekretär:
Sekretär:
Schatzmeister:
Thomas Heidtmann W.-Jürgen Mertens Jeanine Schmidt Ingo Scheschner
Besuch der Archenhold-Sternwarte
Astronomie und zur Sternwarte
selbst wurde etwas erzählt. Auf dem
Dach der Sternwarte erklärte man
auch uns das längste Linsenfernrohr
der Erde.
zurück
Schulze
Am Donnerstag, dem 17. April
2008, besichtigten wir die Archenhold-Sternwarte in Treptow.
Bei der Führung wurden uns die
Dimensionen des Weltalls näher gebracht und auch zur Geschichte der
Bitte E-Mail-Anschriften mitteilen
Grundsätzlich wird noch mal darauf hingewiesen, dass zu allen Veranstaltungen eine Anmeldung erwünscht ist, damit im Falle einer
kurzfristigen Absage, zum Beispiel
wetterbedingt, jeder informiert werden kann. Auch das geht per E-Mail
schneller und einfacher.
zurück
Schulze
Wir bitten unsere Mitglieder,
uns ihre aktuellen E-Mailadressen
anzugeben, damit wir auf dem neuesten Stand sind und künftig auch
kurzfristige Informationen oder Änderungen schnell weiterleiten können.
Angabe einfach per E-Mail an
Jeannine Schmidt oder an Jürgen
Mertens, unseren EDV-Sekretär.
Gemeinsame Veranstaltungen
Wörlitz und Leipzig sind von der
Vbst Ost im vorigen Heft 1/2008 auf
Seite 20, Velten von unserer Verbindungsstelle auf Seite 31, ausgeschrieben worden.
Bitte also auch immer auf den
„Ost-Seiten“ nachlesen, welche Veranstaltungen angeboten werden.
zurück
Schulze
In Heft 4/2007 von „ipa Berlin“
haben wir das Kooperationsmodell
der Verbindungsstellen Ost und
Südost für gemeinsame Veranstaltungen vorgestellt. Wir erinnern hier
an die gemeinsamen Veranstaltungen dieses Jahres:
14. 6. Fahrt zum Wörlitzer Park,
17. 7. Wasserski in Velten,
20. 9. Fahrt nach Leipzig.
22
Verbindungsstelle Berlin-West
c/o. Hans-Joachim Tilgner,
Tollenseestraße 2, 14167 Berlin
Kontaktraum: Kaiserdamm 1, 14057 Berlin, A 24, 4. OG.
IPA-Abende am ersten Dienstag jeden Monats
Leiter:
Hans-J. Tilgner
Sekretär:
Hans-J. Brewka
Sekretär:
Axel Manthey
Schatzmeisterin:
Sabrina Manthey
Öffentlichkeitsarbeit unserer Vbst
punkt wollen wir dies auch in der
Direktion 3 anstreben.
3. Berichte in Printmedien
Wir lassen keine Gelegenheit ungenutzt, um über unsere Vbst zu
berichten. An erster Stelle ist hier
natürlich unser „ipa Berlin“ gemeint, aber auch Berichte in Publikationen der Polizei oder in
anderen Medien wollen wir nutzen.
4. Sammlung von E-Mailadressen
Im Heft 3/2007 von „ipa Berlin“
warben wir für die Bekanntgabe
privater E-Mailadressen unserer
Mitglieder, um schneller informieren zu können. Je nach „Zuständigkeit“ im Vorstand werden
wir demnächst Informationen
breiter verteilen können.
5. Präsentationen
Für eine zeitgerechte Präsentation sammelt, ausgewertet und
zusammengestellt, um uns wirksam darstellen zu können. Inzwischen verfügen wir über einen
Film und eine Powerpointvariante über die IPA, die wir über jeden PC nutzen können.
Aktivitäten unserer Vbst werden
wir nicht nur in „ipa Berlin“ darstellen, sondern in Kürze auch an
Seit den letzten Vorstandswahlen
ist schon wieder über ein Jahr vergangen. In der Jahreshauptversammlung haben die Vorstandsmitglieder
ihren ersten Bericht erstattet. Ein
Schwerpunkt unserer Arbeit war und
ist, die IPA bekannter zu machen
und unsere Mitglieder möglichst umfassend über die Ereignisse in unserer Verbindungsstelle zu informieren.
Dabei setzte sich der Vorstand
Ziele für eine Verstärkung der internen und externen Öffentlichkeitsarbeit, sammelte Ideen zu ihrer Umsetzung und entwickelte Aktivitäten,
um sie zu erreichen. Bisher konnten
wir folgende Maßnahmen erfolgreich umsetzen:
1. IPA-Wandtafeln
In Kooperation mit unserer Landesgruppe wurde unser Anliegen
den Leitern der Direktionen 2
und 3 nahegebracht und in allen
Abschnitten und den Dienstgebäuden der Direktionen Wandtafeln installiert, um informieren
zu können. Vier Tafeln müssen
aber noch angebracht werden.
2. Polizei-Mitarbeiterzeitschriften
Unsere Vbst wurde in der Zeitschrift der Direktion 2 vorgestellt. Zu einem späteren Zeit23
werden natürlich jeweils im Veranstaltungskalender rechtzeitig
angekündigt.
Wir haben uns noch viel vorgenommen. Aber wer viel erreichen
will, braucht Unterstützung und Mitstreiter, denn wenige Schultern können nicht alles allein stemmen. Ein
Anfang wäre gemacht, wenn wir für
jede Wandtafel einen Betreuer in den
Dienststellen finden, weitere E-MailAdressen übermittelt bekommen und
einige Interessenten für die Öffentlichkeitsarbeit gewinnen können.
Wer also mitmachen möchte, wendet
sich einfach an eines unserer Vorstandsmitglieder.
Hans-Joachim Brewka
den Wandtafeln und über Email
bekannt machen.
6. Schriftverkehr
Für ausgewählte Geburtstage,
neue Mitglieder unserer Verbindungsstelle, Übergabe des ersten
IPA-Ausweises und herausragende Ereignisse im Leben haben
wir persönliche Anschreiben
entwickelt.
7. Kontaktabende
Wir versuchen, unsere monatlichen Kontaktabende im IPARaum abwechslungsreich und interessant zu gestalten. Neben den
Treffen in geselliger Runde organisieren wir Vorträge, insbesondere mit polizeilichem Bezug.
Die einzelnen Veranstaltungen
zurück
Toskana-Nachlese
rief die Reisestationen in Erinnerung. Ansichten von Südtirol, Gardasee, Lazise, Lucca, Florenz, Pisa
und Sienna führten immer wieder zu
heiteren Kommentaren und Diskussionen im IPA-Kreise. Erlebnisse
beim Stadtbummel in Lucca, Erika
und Michael beim Eisessen, Erinnerungen an einen Kurort der Italiener
ohne Bad, obwohl die Ortsbezeichnung darauf hindeutete, wurden wieder wach.
Nach 45 Minuten endete der
Vortrag mit dem Zwischenstopp auf
der Rückfahrt, wieder in Nürnberg,
diesmal aber bei Sonnenschein –
wohl aus der Toskana mitgebracht.
Kurzweilig war es allemal und
mancher, der damals nicht mitfahren
konnten, hatte das Gefühl, er war
nun doch dabei.
zurück
Achim
Die letzte Fahrt in die Toskana
unserer Verbindungsstelle liegt
schon einige Monate zurück, aber
bei unserem Kontaktabend am 1.
April kamen viele der Reiseteilnehmer zusammen, um in Erinnerungen
zu schwelgen. Jürgen Klös hatte sich
mit einem Reiserückblick vorbereitet
und
zeigte
seine
Dias.
Zuerst schien alles schief zu gehen,
denn Jürgen zeigte Bilder aus Leipzig, Namibia und fernen Ländern.
Mit schauspielerischen Fähigkeiten
führte er uns bewusst in die Irre, um
anschließend doch die richtigen Bilder zu präsentieren – es war ja der 1.
April!
Er begann mit dem Zwischenstopp auf der Hinfahrt, wo in Nürnberg IPA-Freunde bei regnerischem
Wetter zustiegen. Jürgen hatte viel
„Beweismaterial“ gesammelt und
24
Wer kommt mit zur Großglocknerstraße?
mitmachen möchten. Dann bitte bei
mir direkt unter meiner privaten
Rufnummer oder unter der dienstlich
Telefonnummer bis zum 30. Juni
2008 melden. Vom Dienst aus kann
ich leider nicht zurückrufen
ES
In unserem „ipa Berlin“ 1/2008
haben wir unsere Ausflugswoche an
die Großglocknerstraße ausgeschrieben. Sie wurde auch gut angenommen, dennoch sind noch wenige
Plätze frei, die ich gern vergeben
würde. Vielleicht gibt es Kurzentschlossene, die diese Reise noch
zurück
Ein Wochenende auf Rügen
Axel Manthey machte den Vorschlag, nach Rügen zu fahren, wir
einigten uns auf den Termin (10. bis
13. April 2008) und Sabrina Manthey organisierte Quartier und Bahnfahrkarten (mit Brandenburg- und
Ostsee-Ticket). Mit dem Regio-Zug
ging es nach Stralsund, von dort weiter über den Rügendamm nach Sassnitz und dann mit dem Linienbus
nach Bobbin. Hier überraschte uns
das Hotel „Leuchtfeuer“ mit exklusiven Doppelzimmern, Appartements und Ferienwohnungen.
Unser Hotel in Bobbin
Nach dem Bezug unserer Zimmer nahmen wir die Umgebung in
Augenschein. Die alte Feldsteinkirche oberhalb des Ortes stammt aus
dem 12. Jahrhundert und war früher
eine Pilgerkirche. Leider hatte der
Herrgott mal wieder Urlaub, denn
25
das Portal war verschlossen. Zum
Abendessen durften wir zwischen
Fisch und Fleisch wählen – wir wurden nicht enttäuscht. Danach erklärte
uns Sabrina das weitere Programm.
Der nächste Tag zeigte uns die kalte
Schulter. Es wehte eine steife Brise
und es sah nach Regen aus. Wir fuhren mit dem Bus nach Sassnitz, um
mit einem Fahrgastschiff die Küste
zu erkunden. Wegen des schlechten
Wetters fuhr jedoch kein Schiff und
so spazierten wir die Mole bis zum
Leuchtturm entlang – angeblich die
längste Mole Europas. Die Wellen
rollten von der Seeseite gegen die
Wellenbrecher und wir waren so
durchgefroren, dass wir in einem
Schiffsrestaurant einen Glühwein
zum Aufwärmen zu uns nahmen. Ein
Nieselregen setzte ein, aber wir gingen trotzdem zur Altstadt hoch. Die
war bei dem Wetter nicht sehr einladend und so landeten wir bald in
einem Café, warm und trocken.
Am Sonnabend. dem 12. April,
wurden wir von einem Fremdenführerpaar mit dem Bus abgeholt – bei
schönstem Wetter. Nach einem Museumsbesuch ging es zum Nationalpark Jasmund, zum Königsstuhl und
zu den Kreidefelsen. Danach fuhren
schwedischen Reichsmarschall von
Wrangel, der es umbauen ließ und
hier 1676 verstarb.
Dann ging es wieder zurück nach
Berlin. Wir haben in diesen Tagen
viel gelacht und alle neun Teilnehmer waren sich einig: eine nochmalige Wochenendfahrt in die Ostseeregion wäre wünschenswert.
Jupp Lirche
wir durch die herrliche Landschaft
nach Arkona zu Schinkels altem
Leuchtturm und den Resten eines
alten slawischen Heiligtums.
Sonntag räumten wir die liebgewordene Unterkunft. Unter Hajos
Führung machten wir noch einen
Spaziergang zum Schloß Spycker,
das zur Zeit restauriert wird. Das aus
dem 16. Jahrhundert stammende Gebäude gehörte einige Zeit dem
zurück
Ein Dauerläufer: Englischkurs
uns mit einigen Übungen in die Ferien entlassen, aber Anfang Oktober
wollen wir wieder durchstarten.
Dem Gedanken der IPA folgend,
wollen wir freundschaftlich miteinander umgehen. Dies gelingt
„international“ umso besser, je mehr
man sich zu sagen weiß und je mehr
man sich versteht! Darum wollen wir
weitermachen! Vielleicht werden
Träume wahr und alle Teilnehmer
sind einmal in London, um Erlerntes
in die Praxis umzusetzen.
Übung macht den Meister sagt
eine alte Weisheit – und so treffen
wir uns auch in der Sommerpause
zwanglos alle sechs bis acht Wochen, um den inzwischen fast familiären Kontakt zu pflegen.
Wer über Grundkenntnisse verfügt und im Oktober noch einsteigen
will, sollte sich bei mir melden.
Achim
Woche für Woche kommen wir
zusammen, um die englische Sprache zu erlernen. Der Englischkurs
startete im Oktober und heute haben
wir bereits ein echtes Semester absolviert. Spaß macht es uns immer
noch, fast alle sind noch dabei und
der eine oder die andere hat sich dazugesellt.
Kurze Dialoge, durch die Brille
des Touristen gesehen, werden immer besser, die Grundlagen der
Grammatik sind gelegt und wir bewegen uns auch schon in unterschiedlichen Zeiten der englischen
Sprache. Damit wir unseren Ansprüchen besser genügen und unserer
Dozentin Claudia das lästige Hinund Herfahren ersparen, treffen wir
uns zwischenzeitlich (fast) jeden
Dienstag um 17.30 Uhr in der Polizeischule in Ruhleben an der Charlottenburger Chaussee.
Zurzeit befinden wir uns in der
Sommerpause. Unsere Dozentin hat
zurück
26
Picknick für Groß und Klein
Treffpunkt ist um 11.00 Uhr am
Eingang des Parks in Germendorf,
nordöstlich von Berlin, direkt an der
B 273 in Richtung Nauen.
Eine Anmeldung bei mir (Telefon
siehe Seite 24) bis zum 30. Juni 2008
ist unbedingt erforderlich, damit alles
gut organisiert werden kann.
Sabrina
Wir erinnern an den für Sonntag,
dem 20. Juli 2008, geplanten Familienausflug in den Tier- und Freizeitpark Germendorf bei Oranienburg,
der in Heft 1/2008 ausführlich ausgeschrieben wurde. Grillen, Baden,
Spielen und ein Besuch des Tiergeheges sind vorgesehen. Der Eintrittspreis beträgt für Erwachsene 3,00 €,
für Kinder von 3-5 Jahren 0,50 €,
von 6-14 Jahren 1,00 €.
zurück
Wanderer gesucht
tere besprechen. Sei es den Termin,
der im nächsten Jahr liegen soll
(eventuell Mai/Juni 2009) und alles,
was noch dazu gehört. Wer möchte,
kann auch im Internet bei Google den
Meraner Höhenweg eingeben und
alles nachlesen.
Bitte habt Mut und meldet euch
bei mir.
Sollten auch Nichtwanderer nach
Meran mitfahren wollen, kann auch
eine Gruppenreise mit mindestens 45
Teilnehmern geplant werden. Für alle
Nichtwanderer würde dann ein Ausflugsprogramm angeboten werden.
ES
Zur Erwanderung des Meraner
Höhenweges werden Wanderer (keine Spaziergänger) gesucht, die Spaß
und Freude am Wandern haben. Es
handelt sich um eine Strecke von
rund 100 km, die in acht Tagen zu
schaffen ist.
Der Meraner Höhenweg liegt im
nordwestlichen Südtirol nördlich von
Meran in der Texelgruppe, die zu den
Ötztaler Alpen gehört. Der Wanderweg führt rund um die Texelgruppe
im gleichnamigen Naturpark. Der
Meraner Höhenweg gilt als einer der
schönsten Rundwanderwege in Südtirol.
Mit den Interessierten möchte ich
mich zusammensetzen und alles Wei-
zurück
Seniorensicherheit
um Tipps und Hinweise für den
Schutz von Kriminalität im Alltag zu
erhalten. Für einen Vortrag stellte
sich der Chef des Präventionsteams
für Seniorensicherheit, Dieter Bergmann, zur Verfügung. Es sollen die
Kriminalitätsfelder Sicherheit an der
Wohnungstür, Obacht beim Besuch
von Geldinstituten und Aufmerksamkeit in der Nachbarschaft angespro-
Die Sicherheit unserer Senioren
liegt der IPA in diesem Jahr besonders am Herzen. Im diesjährigen Forum der Landesgruppe Berlin wurde
das Thema im Zusammenhang mit
dem Straßenverkehr diskutiert. Wir
wollen die Thematik aus anderer
Sicht beleuchten.
Zu unserem IPA-Abend im Juli haben wir das LKA Berlin eingeladen,
27
Also Termin vormerken: Dienstag, 1. Juli 2008, um 19.00 Uhr, im
IPA-Raum. Gäste sind wie immer
herzlich willkommen.
zurück
Achim
chen werden. Aber auch die Gefahr
durch Taschendiebe wird anschaulich
dargestellt, denn die Arbeitsweise
dieser kriminellen Gruppen soll in
einem Film gezeigt werden.
Adventsfahrt nach München
mit Frühstücksbuffet im Hotel Park
Inn, Frankfurter Ring, Schwabing,
Stadtrundfahrt und Besuch des
Christkindlmarktes. Beim Preis ist
kein Essen berücksichtigt, da wir
noch Kontakt zu den IPA-Freunden
in München aufnehmen.
Anmeldungen ab sofort mit dem
diesem Heft beiliegenden Anmeldeformular. Ich hoffe, dass sich recht
viele Teilnehmer zur Adventsfahrt
anmelden.
ES
Unsere diesjährige Adventsfahrt
geht nicht, wie zunächst geplant,
nach Wien, sondern nach München.
Wir starten am Freitag, den 28. November 2008, um 07.00 Uhr am Zentralen Omnibusbahnhof und kommen
am Sonntag, den 30. November,
abends zurück.
Das genaue Programm steht noch
nicht fest, dazu ist es einfach noch zu
früh. Im Reisepeis von 163,-- € im
Doppelzimmer, 199,-- € im Einzelzimmer, sind eingeschlossen: Fahrt
im modernen Reisebus, zwei Übernachtungen
zurück
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aber auch Rostock und Wismar sind nicht
weit.
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28
Schutzmannsgeschichten
Alte Kameraden
er sie nicht in
Noten fassen.
Er begab sich
zum Kapellmeister des Regiments
König Friedrich Wilhelm IV.,
Prszewarski, und summte ihm die
Marschmelodie vor. Der Kapellmeister schrieb die Noten auf,
studierte die Militärmusik mit seiner Kapelle ein, und als sie das
nächste Mal Unter den Linden
aufspielten, erklang das neue
Stück, vom Schutzmann mit dem
Titel »Alte Kameraden« versehen.
Kaiser Wilhelm II. saß derweil
nebst Adjutanten in seinem
Automobil, das sich, vom Brandenburger Tor kommend, ebenfalls die Linden entlang bewegte.
Auf der Höhe der Friedrichstraße
kam dem Kaiser der Marsch zu
Ohren. Wilhelm II., ein begeisterter Anhänger der Marschmusik,
horchte auf, seine Augen blitzten
und zu seinem Adjutanten gewendet, fragte er: »Nanu, ein neuer
Marsch?«
»Majestät, Melodie mir völlig
unbekannt!«
Der Kaiser ließ halten, der
Verkehrsschutzmann zeigte seinen weißen Handschuh, auch die
Musiker mussten stehen bleiben
und Seine Majestät wies den Adjutant an, den Kapellmeister zu
befragen.
Mit den notwendigen Informationen versorgt, kehrte der Adjutant zum Automobil zurück und
rapportierte: »Majestät, Schutz-
Die „Blauen“, die Schutzmänner
der Kaiserzeit, gehörten zum Stadtbild Berlins. Sie waren beliebt, von
manchen auch gefürchtet, wurden
aber überall respektiert.
In ihrem 1994 erschienenen Buch
„Ab durch die Mitte“ beschreibt
Charlotte von Mahlsdorf eine Begegnung von Kaiser Wilhelm II. mit
einem dieser Schutzmänner:
„… An der Friedrichstraße
Ecke Unter den Linden versah um
die Jahrhundertwende der einfache Schutzmann Carl Teicke seinen Dienst. Ausgestattet mit Pickelhaube und Plempe, dem Säbel, und der unvermeidlichen »Es
ist erreicht«-Schnurrbartspitze im
Gesicht, war er ein typischer Vertreter der Berliner Schutzmänner.
Sie vermittelten zwar einen jovialen Eindruck, waren aber wenig
zimperlich, wenn es galt, eine
Arbeiterdemonstration aufzulösen. Doch muss man der damaligen Polizei zugute halten, dass die
Aufklärungsquote bei Verbrechen
um einiges höher lag als heute
und sich Gewaltkriminalität durch
ihre Präsenz in engen Grenzen
hielt. »Statt Gas und Elektrizität
an jeder Ecke ein Schutzmann
steht« reimte man damals, über
die Allgegenwart der »Blauen«
spottend.
Carl Teicke hatte Sinn für Musik. Schon seit geraumer Zeit ging
ihm eine Melodie nicht aus dem
Kopf, aber da er nicht über die nötigen Kenntnisse verfügte, konnte
29
früh zur Musik. Mit 14 Jahren begann
er eine Lehre als Musiker beim Stadtkapellmeister von Wollin und spielte
vier Jahre in der Kapelle des Ostseebades Misdroy. Mit 19 wurde er 1883
als Oboist Militärmusiker beim württembergischen
König-KarlGrenadier-Regiment in Ulm. Bereits
1885 komponierte er dort seinen ersten Marsch „Am Donaustrand“. Mit
dem Marsch „Alte Kameraden“, den
er um 1889 schrieb, hatte er zunächst
wenig Glück, denn sein neuer Kapellmeister meinte, es gäbe bereits zu
viele Märsche. Dem Rat, die Noten in
den Ofen zu werfen, folgte er aber
nicht.
Er verkaufte sie später an den
Fritz-Möricke-Verlag in Stettin für 25
Mark. Da war er aber schon nicht
mehr Militärmusiker in Ulm, sondern
bereits Schutzmann in Preußen. Von
1895 bis 1907 versah er seinen Dienst
in Potsdam, meist an der Bittschriftenlinde vor dem Stadtschloss. Vielleicht ist er dem Kaiser hier begegnet,
überliefert ist darüber jedoch nichts.
Später ging er nach Landsberg an der
Warthe, wo er 1922 im Alter von 58
Jahren verstarb.
Der biedere Schutzmann, dem
nach Charlotte von Mahlsdorf die nötigen Kenntnisse fehlten, um eine
Melodie selbst in Noten zu fassen, hat
mehr als 100 Märsche komponiert.
Die Amerikaner nannten ihn „The
King of German March“. Die Musik
hatte er „von der Pike auf gelernt“ –
bekannt ja, aber reich wurde er durch
sie nicht.
Immerhin erinnert seit 1953 der
Teikeweg in Tempelhof an ihn.
zurück
jk
mann Carl Teicke, drüben an der
Ecke beim Victoria-Café, hat den
Marsch komponiert. Titel: Alte
Kameraden.«
Wilhelm II. hieß den Chauffeur wenden und winkte Carl Teicke heran: »„Er hat einen neuen
Marsch komponiert?«
»Zu Befehl, Majestät!«
»Marsch jefällt mir ausjezeichnet!«
Der Kaiser lud den Schutzmann nicht nur zum Mittagessen
ins Schloß ein, Teicke erhielt auch
eine Dotation. Mit solcherlei
Weihen versehen, verbreitete sich
der Marsch in Windeseile um die
Welt: Die National Phonograph
Company in Orange, New York,
nahm ihn mit der Edison-MilitaryBand auf, in Berlin schmetterte
das Edison-Orchester die »Alten
Kameraden«, in London wurde er
auf Britannia Records ebenfalls
aufgezeichnet, Drehorgelspieler
legten die Holzwalzen ein, Orchestrien wurden mit AlteKameraden-Walzen und -Notenrollen ausgestattet, von den unzähligen Grammophonplatten gar
nicht zu reden – weltweite Hits
sind beileibe keine Erfindung des
Video- und CD-Zeitalters.“
Eine schöne Berliner Schutzmannsgeschichte, leider stimmt davon nur recht wenig.
Der weltweite Erfolg des Marsches „Alte Kameraden“, der auch bei
keiner Polizeischau im Olympiastadion fehlte, ist unbestritten und sein
Komponist Carl Teike (ohne c) war
Schutzmann, wenn auch nicht in Berlin. Am 5. Februar 1864 in der Nähe
von Stettin geboren, kam er schon
30
Polizei – damals und Heute
Bei der Polizei in Phoenix (USA)
aber auch die
Chance, in einige
Spezialbereiche hineinzuschauen.
Gearbeitet wird im 4/10 Rhythmus. Das heißt, vier aufeinander folgende Tage à 10 Stunden, immer zur
gleichen Zeit. Entweder Früh- (6-16
Uhr), Spät- (14-24 Uhr) oder Nachtschicht (20-06 Uhr). Jeder Schicht
sind zwei Squads, das entspricht etwa
einer unserer Dienstgruppen, zugeordnet. Sie arbeiten versetzt und decken so die Woche und das Wochenende ab.
Grundsätzlich fahren die Kollegen allein Streife, dabei wird zwischen Frauen und Männern nicht
unterschieden. Das ist zwar gefährlicher, aber nur so kann im weitläufigen Phoenix – mit seiner Fläche von
rund 1.250 Quadratkilometern im
Vergleich zu Berlin mit 891 Quadratkilometern – überall Polizeipräsenz gewährleistet werden. Lediglich
wenn die Personalstärke es zulässt
oder bei Anfängern, wird zu zweit
gefahren.
Für Neulinge sind die so genannten Field Training Officers verantwortlich. Sie sind erfahrene Streifenbeamte, die speziell die neuen Kollegen nach bestandener Ausbildung für
16 Wochen begleiten, um ihnen alles
für die Praxis beizubringen. Zumindest das, was in dieser Zeit möglich
ist.
Während einer Streifenfahrt mit
der Geländewagenvariante des Chevrolet Tahoe erlebe ich mit, dass selbst
„Police. Open the door [...] or
we’ll come in and get you!“ (Polizei!
Aufmachen oder wir kommen rein
und holen dich!). Zivilbeamte und
uniformierte Kollegen haben mit gezogener Waffe das Erdgeschoss eines
Apartmentkomplexes in Phoenix umstellt. Eine Person öffnet die Wohnungstür. Der Polizeihund bellt und
ein Polizist schreit: „Hinlegen! Hände hinter den Kopf!“ Mit auf sie gerichteten Waffen wird die Person aus
der Wohnung dirigiert und festgenommen.
Das ist die Festnahme eines bewaffneten Räubers während meines
achtwöchigen
Praktikums
beim
Phoenix Police Department im USBundesstaat Arizona. Heute bin ich
mit dem Neighborhood Enforcement
Team unterwegs. Das Team besteht
aus 10 bis 15 Polizisten, die Hälfte
davon in Zivil. Die Zivil-Kollegen
beobachten verdächtige Personen und
Fahrzeuge. Das Anhalten, Kontrollieren und den Abtransport Festgenommener übernehmen die uniformierten
Kollegen. So werden die teilweise
aus beschlagnahmten Beständen
stammenden Zivilfahrzeuge vor der
Enttarnung geschützt. Ein solches
Team gibt es zusätzlich zu den jeweiligen Dienstgruppen auf allen sechs
Wachen in Phoenix.
Im Rahmen des Praktikums begleite ich hauptsächlich die Kollegen
der verschiedenen Wachen auf ihren
Streifenfahrten, weil das meiner Tätigkeit in Berlin entspricht. Ich hatte
31
Hundeführern besteht die Möglichkeit, das Dienstfahrzeug mit nach
Hause zu nehmen.
Auf den Streifenfahrten ist es keine Seltenheit, dass wir mit Blaulicht
und bis zu 100 MPH (Meilen pro
Stunde) – das entspricht 160 km/h –
durch die Stadt rasen. Die lichttechnische Ausstattung der Fahrzeuge mit
ihren blinkenden und flackernden
Lichtern und die Kommunikationstechnik sind beeindruckend: ein Digitalfunkgerät und ein fest eingebauter
Laptop mit einem Zugriff auf bis zu
95 landes- und bundesweiten Datenbanken ist Standard. In Sekundenschnelle erscheinen alle relevanten
Daten einer abgefragten Person oder
eines Fahrzeuges auf dem Bildschirm. Auch persönliche Diensthandys gehören in vielen Bereichen zum
Standard.
Ein weiterer Vorteil ist nicht nur
die Möglichkeit, die Strafanzeigen
auf dem Computer im Funkwagen zu
schreiben, sondern sie auch einer
Schreibkraft per Telefon auf ein
Tonband zu sprechen. Diese fertigt
dann die Anzeige.
Auch in der Luft ist das Phoenix
Police Department gut vertreten. Ich
werde freundlich vom Leiter der
Hubschrauberstaffel empfangen und
er teilt mich einer Hubschrauberbesatzung, die aus dem Piloten und dem
Beobachter besteht, zu. Ich erhalte
eine kurze Einweisung und schon
kommt der erste Einsatz. In der Nähe
einer Schule soll ein verdächtiges
Fahrzeug beobachtet werden. Doch
die Insassen schöpfen Verdacht, wir
müssen uns zurückziehen.
die etwas höheren amerikanischen
Bordsteine für diesen Geländewagentyp kein Problem sind. Als wir einen
Eilauftrag erhalten, stecken wir an
einer Kreuzung im Stau – überall
Autos. Da nimmt der Kollege kurzerhand die Abkürzung über den Gehweg. Mit einem BMW könnte man
das nicht machen.
Der Chevrolet Tahoe in der Geländewagenvariante und der Ford
Crown Victoria sind die StandardStreifenfahrzeuge der Polizei von
Phoenix. Sie weisen als Polizeiversion eine deutlich höhere Motorisierung auf (4,6 Liter Hubraum, 235 PS)
und sind bei den Kollegen deshalb
beliebt. Den Ford gibt es mittlerweile
mit einem umweltfreundlicheren
Gasantrieb (CNG), der die Leistung
des Motors etwas reduziert.
Im Standard-Streifenwagen
Der Fuhrpark der Polizei von
Phoenix umfasst ungefähr 2100
Fahrzeuge. Das sind nur 1.000 Fahrzeuge weniger als Polizisten. In der
Regel werden die Polizeiwagen nach
10 Jahren oder 100.000 Meilen (ca.
160.000 km) ausgemustert.
Bei vielen Spezialdienststellen
wie der Motorradstaffel oder den
32
sonal der Fluggesellschaften, welches
sie vorher für bestimmte Kriterien
sensibilisiert haben. Wenn Informationen über Personen kommen, die in
ihr Raster passen, überprüfen sie die
Person. Mehrere Hundertausend Dollar beschlagnahmen sie pro Woche.
Zehn Prozent der beschlagnahmten
Summe bekommt der Hinweisgeber
in bar, zwanzig Prozent gehen an die
Drogenbekämpfungseinheit und der
Rest fließt in die zentrale Stadtkasse.
So hat ein Hinweisgeber innerhalb
der letzten drei Jahre gut eine Million
Dollar in bar erhalten, wie mir berichtet wurde.
An der Spitze des Phoenix Police
Department steht der Polizeichef.
Ihm unterstehen die Abteilungen
Aus- u. Fortbildung, Heimatschutz
(Terrorismusbekämpfung) und seine
„rechte Hand“ der stellvertretende
Exekutiv-Polizeichef mit den Abteilungen
Funkwageneinsatzdienst,
Spezialdienste, Verwaltung, Ermittlungen, Technische Dienste und Reserve.
Ein Hubschrauber des Police Departements
Die beiden Kollegen zeigen mir
Phoenix, Downtown und Umgebung
aus der Luft. Einige kleine „Manöver“ sind wohl der Auslöser für meine Übelkeit, die kleinen Plastiktüten
muss ich aber nicht benutzen. Nach
der Landung bin ich froh, wieder festen Boden unter den Füßen zu haben.
Insgesamt stehen der Polizei von
Phoenix sechs Polizeihubschrauber,
drei kleinere Polizeiflugzeuge und 24
Piloten zur Verfügung (zum Vergleich: Berlin hat einen Polizeihubschrauber). Mit Ausrüstung wie
Suchscheinwerfer und Infrarotkamera
kostet ein Helikopter ca. 2 Millionen
$. Zur Kernzeit von 06.00 bis 03.00
Uhr sind immer mindestens vier Helikopter einsatzbereit.
Ein paar Tage später bin ich mit
einem Team der Drogenbekämpfungseinheit unterwegs, das für den
Flughafen zuständig ist. Das Dienstgebäude befindet sich einige Minuten
vom Flughafen entfernt und sieht als
Undercover Gebäude von außen wie
ein übliches Firmengebäude aus.
Das Flughafen-Team arbeitet in
Zivil und hat die Aufgabe, den illegalen Gewinn aus Drogengeschäften
abzuschöpfen. Dazu erhalten sie inoffiziell Informationen vom Bodenper-
Thomas und Assistent Chief of Police William Louis
Der Polizeichef wird vom Stadtrat
bestimmt und als Manager für Öffentliche Sicherheit bezeichnet. Er
trägt Uniform und ist an seinen vier
Sternen am Kragen zu erkennen. Das
33
Pistole aus dem Holster. Es stellt sich
heraus, dass es sich um einen Kollegen außer Dienst handelt, der sich
vergewissern will, ob alles in Ordnung ist. „Man weiß nie… Hier muss
man mit allem rechnen.“ meint er
später. Ich bin froh, dass ich meine
Schutzweste mitgenommen habe und
trage.
An einem anderen Tag bin ich mit
einer der beiden mobilen Gruppen für
Jugendgangs unterwegs. Sie fahren
meist zu zweit Streife und kümmern
sich um alle Gang-bezogenen Straftaten. Sie zeigen mir unterschiedliche
Bezirke und Gang-typische Graffiti,
die als „Reviermarkierung“ dienen.
Diese bestehen oft aus Abkürzungen
des Gruppennamens oder aus Zahlenkombinationen für die Straße oder
den Postleitzahlenbereich. Weit verbreitet sind Tätowierungen mit den
Symbolen. Das erleichtert die Zuordnung und Identifizierung von Tätern.
Unter den verfeindeten Gangs
sind Schießereien und Bandenmorde,
sowie Drogenhandel an der Tagesordnung.
Ein anderes Team verfolgt drei
Jugendliche zu Fuß. Die Jugendlichen wollen sich ihrer Kontrolle entziehen und werfen auf der Flucht eine
Plastiktüte mit weißem Inhalt weg.
Als wir hinzukommen, sitzen die Jugendlichen schon in Handschellen
auf dem Gehweg. Dann zeigt mir ein
Kollege das Tütchen mit CrackKokain. Der Werfer kommt sofort in
die Gefangenensammelstelle und
wird noch am selben Tag dem Richter vorgeführt.
Das Phoenix Police Department
verfügt über zwei Verkehrsgruppen,
die vorwiegend Alkoholdelikte im
Budget für die Polizei kommt aus
einem zentralen Fond der Stadt, beträgt ca. eine Milliarde Dollar.
Für mich war es nicht gewöhnungsbedürftig, in einer großen Metropole wie Phoenix auf Streife zu
fahren. Etwas ungewöhnlich aber war
es, in den kargen Wüstenlandschaften
zu patrouillieren. In den Randgebieten von Phoenix gibt es einige Wüstenbereiche, die im Zuständigkeitsbereich der Wachen liegen. Mein Streifenpartner erklärt mir, dass hier immer wieder Personen illegal zelten,
Schießübungen veranstalten oder sich
verirren und bei mangelnder Verpflegung sogar verdursten. Vor einigen
Wochen habe ich in der Wüste ein
älteres Ehepaar gefunden und sicher
wieder nach Hause gebracht, erzählt
er. Die beiden hatten bei einem Naturausflug die Orientierung verloren
und waren stundenlang umher geirrt.
Die meisten Einwohner haben
eine positive Einstellung zur Polizei.
Wildfremde Bürger klopfen meinem
Streifenpartner auf die Schulter als
wir durch die Stadt gehen und bedanken sich für die Arbeit. Als wir in
einem Restaurant essen, spendiert
irgendjemand anonym das Mittagessen - einfach so.
Dennoch bleibt der Beruf des
Polizisten in Phoenix gefährlich,
nicht zuletzt durch die Waffengesetze
und das Grundrecht jedes Bürgers auf
den Besitz einer Schusswaffe.
Die damit verbundene Sensibilität
erlebe ich während einer Streifenfahrt. Mein Kollege schreibt ein Ticket für zu schnelles Fahren, als
plötzlich ein Fahrzeug neben uns
hält. „Was zum Teufel...“ ruft mein
Streifenpartner und zieht sofort seine
34
sche Flagge gehisst und die Rekruten
müssen laut und deutlich grüßen.
Die Theorie nimmt einen großen
Teil der Ausbildung ein, die Praxis
wird aber nicht vernachlässigt.
Immer wieder wird das Erlernte unmittelbar in die Tat umgesetzt. Ein
wichtiger Bestandteil ist die Durchführung von Situationstraining und
die Bewältigung unterschiedlicher
Szenarien.
So kann ich das Vorgehen bei
einer Amoklage (Amokschütze) beobachten. Den Rekruten wird direkt
vermittelt, die eigene Unversehrtheit
in diesem Fall zu vernachlässigen
und alles zum Ausschalten des Täters
zu tun. Die Anwärter trainieren mit
spezieller Schutzausrüstung und mit
Waffen, die mit Farbkugeln präpariert sind.
Wir fühlen uns trotz der kurzen
Ausbildungszeit ausreichend auf den
Dienst vorbereitet, bestätigen mir die
jungen Polizisten immer wieder.
Ein Höhepunkt war die Teilnahme am Super Bowl, dem Endspiel
der Football-Liga, eine Veranstaltung
mit höchster Sicherheits-Stufe. Beeindruckend ist die Zusammenarbeit
zwischen den Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben auf
Landes- und Bundesebene. Immer
wieder gibt es Treffen, Absprachen,
Änderungen und am Ende steht ein
Konzept, das alle Eventualitäten, insbesondere auch terroristische Anschläge, einkalkuliert.
Die Sicherheitsstandards sind
hoch. Sogar amerikanische Kollegen
bekommen keine Zutrittsberechtigung zum Endspiel. Für mich wird
eine Ausnahme gemacht: vom FBI
und dem Secret Service bekomme ich
Straßenverkehr bekämpfen. Als ich
einen Kollegen begleite, dauert es
nicht lange, bis ihm ein Kleintransporter auffällt. Seiner Aufforderung
zum Anhalten kommt der Fahrer erst
nach einigen Minuten nach. Als das
Fahrzeug steht, nähert sich der Kollege vorsichtig der Fahrertür. Dabei
hält er seine gezogene Waffe hinter
seinem Rücken bereit. Schnell wird
klar, dass der Kollege den richtigen
Riecher gehabt hat. Der Fahrer wird
zur Blutentnahme transportiert.
Soweit war das für mich nicht
neu. Doch die Fahrt endet unweit
vom Anhalteort bei einem zentralen
Bearbeitungsfahrzeug. Hier sitzt ein
Kollege, der sich bei unserer Ankunft
einen weißen Kittel über seine Uniform zieht und nimmt dem Betroffenen Blut ab. Er ist einer von wenigen
speziell ausgebildeten Polizeibeamten, deren Aufgabe die Blutabnahme
bei Alkoholfahrten ist. Das Konzept
funktioniert sehr gut und bietet eine
zeitnahe Bestimmung des Blutalkoholgehaltes.
Das Gehalt eines Polizisten nach
der Ausbildung beträgt etwa 30.760 €
im Jahr netto und kann sich im Laufe
der Jahre auf 43.275 € steigern. Ein
Anwärter verdient rund 2.380 € im
Monat.
Die Ausbildung selbst dauert nur
16 Wochen und findet an der Arizona
Law Enforcement Academy statt.
Hier werden Polizisten für alle Polizeibehörden in Phoenix und Umgebung ausgebildet. Im Anschluss gibt
es ein zweiwöchiges Training speziell für Phoenix Polizisten. Die Ausbildung ist sehr militärisch geprägt.
Jeden Morgen wird die amerikani35
feststellen. Die Aufträge werden von
der Funkzentrale an die Streifenwagen verteilt, es werden Verkehrsunfälle und Strafanzeigen aufgenommen, Gefangene in die Gefangenensammelstelle verbracht und erkennungsdienstlich behandelt. Polizeiarbeit ist international ähnlich und
basiert auf den gleichen Grundlagen
der Verbrechensbekämpfung.
Nicht unerwähnt bleiben soll die
gute technische Ausstattung der amerikanischen Kollegen. Dennoch bleibt
der Beruf des Polizisten in den USA
gefährlich. Die Kollegen wissen das
und zeigen auch bei Routinekontrollen stets ein gesundes Misstrauen.
Mein achtwöchiges Praktikum
(Februar/März 2008) war ein tolles
Erlebnis. Ich konnte viele wertvolle
Erfahrungen sammeln, neue IPAFreundschaften schließen und meine
Englischkenntnisse vertiefen. Ich
wurde offen aufgenommen und alle
waren sehr hilfsbereit. Nicht zuletzt
möchte ich die besondere Gastfreundschaft von IPA-Freund William Louis (Assistant Chief of Police
of El-Mirage Police Department) und
seiner Familie erwähnen, die mich
während meines Praktikums herzlich
aufgenommen haben.
Ein Praktikum bei einer anderen
Polizei, sei es in den USA, Europa
oder sonst wo, zur Erweiterung beruflicher und privater Horizonte,
kann ich nur weiterempfehlen. Ich
bin der IPA – Deutsche Sektion
dankbar, dass mir ein IPAStipendium das Kennenlernen des
Polizeialltags in Phoenix ermöglichte.
Thomas Heidtmann, Vbst Südost
Ausrüstung im Streifenwagen
die Gelegenheit, das Spiel und alle
Sicherheitsaspekte „live“ zu erleben.
Auch wenn ich die Footballregeln
noch nicht ganz verstanden habe,
sind die Atmosphäre und Stimmung
einmalig. Die Planung in den riesigen, klimatisierten und mit neuester
Technik ausgestatteten mobilen Befehlsstellen bringt schließlich den
gewünschten Erfolg: Das Super-Spiel
im Super-Bowl endet ohne Zwischenfälle.
Das Phoenix Police Department
setzt stark auf Öffentlichkeitsarbeit
und Zusammenarbeit mit der Bevölkerung. Nicht zuletzt aufgrund der
geringen Anzahl von Polizeibeamten
versucht man, so viele Bürger wie
möglich in das Sicherheitskonzept
der Stadt zu involvieren und als „zusätzliche Augen und Ohren“ für die
Polizei zu gewinnen. Das wird auch
in Form eines Freiwilligendienstes
und von Nachbarschaftswachen umgesetzt. Aber auch Anti-Gewalt- und
Anti-Drogen-Schulungen,
Sicherheitsberatungen und Präventionsbeamte in den Dienstgruppenbereichen
stehen zur Verfügung.
Obwohl einige Dinge anders gemacht werden, lassen sich im alltäglich Dienstgeschehen viele Parallelen
zurück
36
IPA-Stichwort
Mitgliederzahl im Abwärtstrend
sich eindrucksvoll beteiligen, die
Veranstaltung tragen. Wenn jede
Verbindungsstelle 20 Teilnehmer
nicht nur interessieren, sondern auch
mobilisieren könnte, würden 100 Zuhörer und mehr dem Forum einen
angemessenen Rahmen geben und
den großen Saal in der Ausbildungsabteilung gut füllen.
Aber es kam ganz anders. Spätestens zum Veranstaltungsbeginn wurde mir bewusst, warum Ruhleben
diesen beziehungsreichen Namen
trägt! Die Organisation klappte Dank
der tatkräftigen Unterstützung einiger
IPA-Mitglieder prima. Gudrun und
Andreas Skala und Jürgen Koch seien hier beispielgebend erwähnt. Eine
gute Idee war die Bereitstellung
zweier Einweiser in historischen Uniformen der Verkehrspolizei, die alle
Pkw direkt auf den großen Exerzierplatz leiten sollten, der uns dankenswerterweise mit Rücksicht auf ältere
Zuhörer, denen wir keinen längeren
Fußweg zumuten wollten, zur Verfügung gestellt wurde. Als ich unmittelbar vor Eröffnung der Diskussionsrunde noch einmal vor das Gebäude
trat, stand auf diesem Parkplatz genau ein Auto: Der Wagen eines Akteurs der Podiumsbesetzung.
Im Speisesaal verloren sich vereinzelt Personen, einige standen noch
auf der Terrasse. Die Gesichter der
Vertreter vom ADAC und ACE wurden immer länger, meines passte sich
ihnen an. Nach weiteres 15 Minuten
Wartezeit eröffnete ich dann die Ver-
Über
das
diesjährige
Berliner IPAForum wurde bereits im Landesgruppenteil berichtet. In diesem Jahr gab
es bei der Vorbereitung Probleme en
masse. Kaum etwas wollte gelingen,
nichts lief zusammen. Nur über das
Leitthema erzielten wir im Landesgruppenvorstand recht schnell Einvernehmen: „Senioren im Straßenverkehr“ sollten die Zielgruppe sein.
Von den angeschriebenen Interessenverbänden sowie den führenden
Automobilclubs ACE und ADAC
kamen trotz Einladung und Beifügung ausführlicher Hintergrundinformationen zunächst keine Rückmeldung, alle Institutionen mussten
wiederholt kontaktiert werden. Als
die Situation dann fast schon aussichtslos schien und der Termin des
Veranstaltungstages bedrohlich nahe
kam, änderte sich das. Der Leiter des
Sachgebietes Straßenverkehr im Stab
des PPr, Polizeidirektor Wolfgang
Klang, hatte zugesagt und auch der
ADAC bestätigte seine Teilnahme.
Schließlich sagte der ACE noch zu,
dessen Vorstand zwei Vertreter direkt
aus Stuttgart auf Kosten des Vereinsbudgets anreisen ließ. Ein zuverlässiger, durch mich geworbener Zielgruppenvertreter komplettierte die
Gesprächsrunde; es konnte losgehen!
Ein eindringlicher Appell erging
an alle Verbindungsstellen bei der
letzten Landesgruppenvorstandssitzung vor dem Forum. Die IPA sollte
37
alle über die Konsequenzen eines
solchen Resultats im Klaren sind, beschäftigt mich.
Die IPA soll und will sich darstellen, positionieren. Auch dazu dienen
solche Veranstaltungen. Die Repräsentanten zweier großer Vereine, von
ADAC und ACE, haben unmittelbar
erlebt, was und wen die IPA alles
mobilisieren kann: Nicht einmal sich
selbst!
Wer wird künftig bereit sein, sich
für eine Veranstaltung in Schulklassenstärke zur Verfügung zu stellen?
Wer will – und wie – mich motivieren, diesen Weg weiterzugehen? Man
darf ja letztlich sogar froh sein, dass
der Radiosender 88,8 seine Zusage
nicht eingehalten hat, wenigsten diese Blamage blieb uns erspart.
Servo per Amikeco bedeutet nicht
nur freundschaftliches Dienen anderen gegenüber, sondern muss gleichermaßen mit Binnenwirkung gelebt
werden. Nicht wenige haben in diesem Fall der IPA und den Organisatoren des Forums aber einen Bärendienst erwiesen.
Ich fürchte, dass das Berliner IPAForum damit gestorben ist. Aber, wer
weiß – schließlich sollen ja Totgesagte besonders lange leben...
zurück
Jörg-Michael Klös
anstaltung, obwohl ich schon überlegt hatte, das Forum ausfallen zu
lassen.
Mit einer einleitenden Erklärung
zu den eigentlich nicht zu erklärenden Umständen dürfte es mir, auch
durch die eigene Betroffenheit, wenigstens halbwegs gelungen sein, den
Podiumsmitgliedern glaubhaft zu
machen, dass diese erschreckende
Resonanz wirklich nicht vorhersehbar war. Die angereisten Experten
fühlten sich verständlicherweise –
wie der Berliner so sagt – „verschaukelt“. Da standen die Vorinformationen in keiner Relation zur Realität,
genauso wenig wie der Aufwand der
Beteiligten zur Zuhörerzahl.
Zieht man von den Zuhörern die
Aktiven und deren Ehefrauen sowie
sonstige Begleitpersonen ab, bleiben
kaum noch IPA-Mitglieder zählbar.
Ganz peinlich wird es, wenn die Frage gestellt wird, wie viele Mitglieder
denn so aus den Vorständen unserer
Verbindungsstellen anwesend waren
– einige Verbindungsstellen waren
nämlich gar nicht vertreten. Und spätestens an dieser Stelle werde ich
nachdenklich. Nicht so sehr, dass
meine Bitte und die Aufforderung zur
Teilnahme in den Wind geschrieben
wurde, sondern die Frage, ob sich
Leserbriefe
30 Jahre Infoheft
heft
herauszugeben.
Das
Zeitalter
der
Saugpostinformationen war zu Ende.
Wer nun dachte, es wird einfacher,
der irrte gewaltig. Es ist ein
„Was flattert mir denn da ins
Haus?“ konnte man lesen. Die Erklärung war ganz einfach: Die IPALandesgruppe Berlin mit ihren vier
Verbindungsstellen hatte es geschafft, 1979 ihr erstes Informations38
Schreibmaschine. Für die Vorstände
der Verbindungsstellen begann das
Zeilenzählen, denn die Beiträge und
Bilder mussten auf die vier
festgelegten Seiten passen.
Jeder Verbindungsstellenleiter
hatte nun die Möglichkeit, in einem
„Leitartikel“
unterschiedliche
Themen anzusprechen und zu
erörtern. Eine tolle Sache, wenn
auch nicht immer ganz einfach. Eine
Vielzahl von Themen konnte hier
angesprochen werden und die Mühe
hat sich gelohnt.
Jetzt wäre mehr Platz hierfür
vorhanden und Themen gibt es
sicher auch heute noch genug.
Werner Hardtke,Vbst West
Unterschied, obman mal eben ein
paar Beiträge oder Informationen für
die Mitglieder vervielfältigt oder in
einer Broschüre zusammenstellt –
und das regelmäßig zu festen
Terminen.
Im Vorfeld gab es viele Diskussionen und Beratungen über
Umfang und Gestaltung. Das
Ergebnis waren die erste und die
folgenden Ausgaben, wo für die
Landesgruppe
und
jede
Verbindungsstelle je vier Seiten
festgelegt waren. Mehr gab es nicht,
aber untereinander konnte man sich
einigen und aushelfen. Das war
geschafft. Die Redaktion übernahm
der
Landesgruppenleiter,
die
Verbindungsstellen
mussten
vorarbeiten. Arbeitsmittel war die
zurück
Enormes Engagement
Bisher gab es noch keine Ausgabe,
die nicht viel Interessantes enthielt.
Außerdem finde ich es jedes Mal
erstaunlich und anerkennenswert,
aus jedem der vielen Artikel das
enorme Engagement der gesamten
Verbindungsstellen
der
Landesgruppe Berlin förmlich „greifen“
zu können. Ich freue mich bereits
heute auf das Heft 2/2008 und
wünsche Ihnen alles Gute.
Michael Krömer
zurück
Leiter Direktion3
Ich habe in der letzten Ausgabe
der IPA-Informationen 1/2008 Ihren
Artikel „Wer macht mit“ gelesen.
Dabei habe ich Ihren Artikel auch
ein wenig so verstanden, dass Sie
sich
häufig
einmal
eine
Rückmeldung wünschen. Dies hier
ist meine:
Ich erhalte, ohne Mitglied der
IPA zu sein, seit Jahren das Informationsheft. Und seit genau so
langer Zeit freue ich mich jedes Mal,
wenn es in meinem Posteingang ist.
Ein Haus in Arizona
Eine genaue Beschreibung von
Haus und Ort mit vielen Bildern findet man im Internet unter dem Link:
http://www.arizonacornvilleverdeval
leyproperty.com/.
zurück John Gray
Region 25, Arizona & New Mexico
Ein IPA-Freund aus den USA
möchte sein Haus in Arizona verkaufen. Das Haus befindet sich in der
Nähe von Sedona und wurde 2004
fertig gestellt. Zum Haus gehört ein
10,6 m langer Swimmingpool. Verhandlungsbasis 458.500 $.
39
Veranstaltungskalender Berlin
Juli – September 2008
Zu allen Veranstaltungen sind Gäste willkommen. Nähere Informationen, auch Terminänderungen, bei den
Mitgliedertreffen der Verbindungsstellen
Tag/Uhrzeit
Veranstalter
Veranstaltung
siehe Heft
Juli
1.
5.
7.
10.
Di
So
Mo
Do
19.00
07.30
19.00
12.00
West Vortrag zum Thema Seniorensicherheit
Ost
Fahrt nach Tangermünde
Südost Kontaktabend im IPA-Raum, Wassersportallee 56
SüdWasserski in Velten
2/08, S.28
2/08, S. 14
1/08, S. 32
ost/Ost
13.
16.
17.
20.
21.
25.
So
Mi
Do
So
Mo
Fr
19.00
15.00
18.00
19.00
11.00
16.00
18.00
Ost
Süd
Südost
Ost
West
Mitte
Mitte
Jahreshauptversammlung mit Wahlen
Mitgliedertreffen im IPA-Keller Gallwitzallee 87
Kegelabend in der Kegelhalle Kruppstraße
Kontaktabend im IPA-Raum
Familienpicknick in Germendorf
Doppelkopf, ab 19.00 Uhr Mitgliedertreffen
Kegelabend im Trattoria Il Gambero
August
3.
4.
5.
11.
13.
16.
17.
18.
22.
30.
So
Mo
Di
Mo
Mi
Sa
So
Mo
Fr
Sa
16.00
19.00
19.00
19.00
17.00
09.00
10.00
16.00
18.00
16.00
Nord
Südost
West
Nord
Süd
West
Süd
Mitte
Mitte
Süd
Kegeln im Sportkasino Alemannia
Kontaktabend im IPA-Raum Wassersportallee 56
IPA-Abend im IPA-Raum Kaiserdamm 1
Treffen im IPA-Raum Am Nordgraben 6
Mitgliedertreffen im IPA-Keller Gallwitzallee 87
Fahrt zur Skatingbahn in Jüterbog
Radtour
Doppelkopf, ab 19.00 Uhr Mitgliedertreffen
Kegelabend im Trattoria „Il Gambero“, Attilastr. 20
Grillfest auf der „Pondarosa“ Lankwitz
Mo
19.00
2.
Di
19.00
West
IPA-Abend im IPA-Raum, A 24, Kaiserdamm 1
6.
Sa
20.00
LG
Süd
Tagesfahrt der Landesgruppe Berlin
Besuch der Western-Stadt “Old Texas Town”
09.00
19.00
LG
Nord
24. IPA Tausch- und Sammlerbörse in Ruhleben
Treffen im IPA Raum Am Nordgraben 6
19.00
13.
Sa
14.
So
15:00
1/08, S. 36
2/08, S. 16
1/08, S. 12
zurück
1.
So
Mo
1/08, S. 37
1/08, S. 12
zurück
September
7.
8.
2/08, S. 14
Südost Kontaktabend im IPA-Raum Wassersportallee 56
2/08, S. 8
Nordost Kontaktabend im IPA-Raum Ruppiner Chaussee 268
Süd
West
Besichtigung der Fahrzeughalle der PHS und Mitgliedertreffen im IPA-Keller Gallwitzallee 87
bis 21.9. Reise nach Fusch/Österreich
40
2/08, S. 26
Tag/Uhrzeit
Veranstalter
noch September
14. So
Süd
15. Mo 16:00
Mitte
17. Mi 18:00 Südost
18. Do 19:00
Ost
19. Fr 18:00
Mitte
20. Sa 07:00 Ost/Südo
Veranstaltung
siehe Heft
bis 27.9. Reise nach Andalusien und Gibraltar
Doppelkopf, ab 19.00 Uhr Mitgliedertreffen
Kegelabend Kegelhalle Kruppstr.
Kontaktabend im IPA-Raum Cecilienstr. 92
Kegelabend im Trattoria Il Gambero
Fahrt nach Leipzig
2/08, S. 22
1/08, S. 12
Fahrt nach Fulda zum Nationalen Kongress
Herbstwanderung
2/08, S. 10
1/08, S. 21
st
25.
27.
Do
Sa
19:00
Mitte
Nord
zurück
Was bietet die IPA in Berlin:
Ausflüge, Kurzreisen
5.7. Tangermünde
Ost
Heft 2/2008
6.9.
Western-Stadt “Old
Texas Town”
Süd
20.9. Leipzig
Ost/Südost
Heft 1/2008
25.-28.9. Fulda
Mitte
Heft 2/2008
28.-30.11. München
West
Heft 2/2008
Besichtigungen
13.9. Fahrzeughallen
PHS
Süd
13.1.. Kindl-Brauerei
Ost
Heft 2/2008
Doppelkopf
21.7. Mitte
18.8. Mitte
15.9. Mitte
Grillfest
308. Grillfest
Süd
Kegeln
16.7. Südost
25.7. Mitte
3.8.
Nord
22.8. Mitte
17.9. Südost
19.9. Mitte
Mitgliedertreffen
1.7. West
7.7. Südost
10.7. Ost (JHV)
13.7. Süd
17.7. Ost
21.7. Mitte
4.8. Südost
5.8. West
11.8. Nord
13.8. Süd
18.8. Mitte
1.9. Südost
2.9. West
8.9. Nord
Nordost
13.9. Süd
15.9. Mitte
18.9. Ost
Picknick
20.7.
Germendorf
West
Heft 2/2008
Radtour
17.8. Spree/Grunewald
Süd
Heft 2/2008
zurück
41
Reisen
14.-27.9. Andalusien
Süd
Heft 2/2008
14.-21.9. Großglocknerstraße
West
Heft 2/2008
20.-28.10. Zypern
Süd
Heft 2/2008
Skaten
16.8. Jüterbog
West
Heft 1/2008
Tausch/Sammlerbörse
7.9. Ruhleben
LG
Heft 2/2008
Vorträge
1.7. Seniorensicherheit
West
Heft 2/2008
Wasserski
10.7. Velten
Südost/Ost
Heft 1/2008
Bei Veranstaltungen ohne
Heftangabe bitte bei der
jeweiligen Verbindungsstelle nachfragen.
Wir gratulieren
Die IPA-Landesgruppe Berlin
gratuliert allen Geburtstagskindern
des zweiten Quartals 2008,
darunter besonders zum
70. im April: Fritz Hahn (Nord); im
Mai: Wolfgang Kasper (Süd),
Manfred Reimann (Nord) und
im Juni: Jürgen Pflügel (Nord),
Günter Lehmann (Nord);
71. im April: Heinz Langer (Mitte),
Joachim Hentschel (West); im
Mai: Edgar Lehmann (Nord),
Jürgen Hartmann (Nord), Jürgen
Hardt (West) und im Juni:
Horst Kallies (Nord);
72. im April: Gerhard Schulz (Mitte), Gerd Vettereck (Mitte) und
im Juni: Ferdinand Hoffmann
(Ost),
Joachim
Hoffmann
(Nordost), Jürgen Durst (Süd);
73. im April: Horst Michaelis (Mitte); im Mai: Dieter Schatz (Mitte), Hans-Joachim Boretius
(Nord) und im Juni: Karl-Heinz
Veiltl (West), Johannes Stefan
Nätscher (West), Ingrid Horn
(Süd);
74. im April: Horst Hemling
(West); im Mai: Horst Günther
(Süd), Horst Lock (Mitte) und
im Juni: Wolfgang Lange
(Süd), Harry Podzuweit (Mitte),
Eberhard Fecke (West), Ingrid
Wendland (West);
75. im April: Günter Tochowski
(Nord) und im Mai: Wolfgang
Strauch (Süd), Claus Barth
(Süd);
76. im April: Horst Heyne (Südost);
im Mai: Elfriede Matuszak
(Mitte) und im Juni: Gerhard
50. im April: Andreas Dietze (Süd)
und im Mai: Axel Graumann
(Süd), Bernd Borneck (Südost),
Harald Bugaiski (Nordost), Monika Münch (West), Peter Hartmann (West), Thomas Gehrmann (Nord), Reinhard Hoffmann (Ost);
55. im April: Peter Lehmann (Ost),
Monika Ruch (West), Rolf
Eckert (West), Heidi Schwedler
(Süd); im Mai: Thomas Jentschura (Süd), Olaf Däbel (Mitte), Karl-Heinz Dropmann (Süd)
und im Juni: Detlef Schmidt
(Mitte), Jürgen Klein (Mitte),
Wolfgang Hans Drewitz (Ost);
60. im April: Wolfgang Materna
(Süd), Detlef Müller (Süd); im
Mai: Martin Güpner (Ost), Henry Luck (Ost) und im Juni:
Horst Frister (Mitte), Bernd
Behrendt (Nord) und Ruth Möller (Süd), Peter Rein (Ost), Hans
Harald Neuhäuser (West), Detlef Mischorr (West), Klaus Stein
(Ost) Heinz Koßmann, Heinz
Puttlitz (Süd);
65. im April: Wolf-Dieter Pfeifer
(Süd), Gerd-Peter Frohwein
(Süd), Klaus-Peter Laudien
(Nord); im Mai: Günter Malpricht (Nord), Wolfgang Herrmann (Ost), Bernd Reschke
(Mitte) und im Juni: Heinz-Jörg
Wehr (West), Gero Striek (Südost), Günter Krause (Süd);
42
77.
78.
79.
80.
81.
82.
Welskop
(Mitte),
Werner
Hardtke (West);
im April: Hans-Otto Selke
(Nord);
im Mai: Gerhard Manzke (Mitte), Herbert Sowik (Mitte) und
im Juni: Joachim Rein (West);
im Mai: Heinz Kirsch (West)
und im Juni: Günter Gollub
(Nord);
im Mai: Georg Fritsche (Nord),
Werner Kortmann (Mitte) und
im Juni: Elisabeth Dittmann
(West);
im April: Walter Wilfling
(West), Irma Arendt (West); im
Mai: Wolfgang Huth (Nord), Ilse Leischulte (Süd), Hans Rademacher (Mitte);
im April: Kurt Gloger (Nord),
Horst Feltin (Süd), Rudi Herr-
mann (West), Gerhard Knoche
(Mitte);
83. im April: Manfred Harter (West),
Wolfgang Hasselfeldt (Süd);
84. im April: Werner Bandekow
(West) und im Juni: Horst
Dickhaus (Süd), Augustin Otto
(Südost);
85. im Mai: Siegfried Neumann
(Nord),
Werner
Rogowski
(West);
86. im Mai: Hans-Joachim Mechler
(West);
87. im Mai: Helmut Bachmann
(Mitte);
88. im April: Heinrich Schumacher
(West);
89. im Mai: Heinz Eckert (West).
zurück
Der Schlusspunkt
Gemeinnützigkeit
Sitz des Vereins zuständige Finanzamt
im Saarland signalisiert, dass durch die
Lockerung von Bestimmungen die
Möglichkeit einer Anerkennung der
IPA als gemeinnütziger Verein denkbar
sei. Eine gute Nachricht, denn sie hätte
für unseren Sozialfonds erhebliche
steuerliche Vorteile.
„Beim Geld hört die Freundschaft
auf“ lautet ein bekannter Spruch. Das
gilt jedoch in der IPA nur bedingt, denn
internationale Freundschaft ist unser
Hauptanliegen. Wenn die Bindung an
die Internationalen Statuten kein Hindernis ist, sollte man die Gemeinnützigkeit anstreben, sonst aber lieber darauf
verzichten. Die internationale Freundschaft muss uns mehr wert sein als jeder Steuervorteil.
zurück
Jürgen Klös
Schon
die
Gründungsväter
der
Deutschen
Sektion haben sich
1955 Gedanken darüber gemacht, ob
sie den Verein als „gemeinnützig“ anerkennen lassen. Da die IPA nur Polizeibedienstete als Mitglieder akzeptierte, war das nicht möglich. Dass die IPA
damals kein eingetragener Verein war,
wäre kein Hinderungsgrund gewesen,
wohl aber ihre selbstgewählte und
durch die Internationalen Statuten bedingte Mitgliederbeschränkung. Auch
als die IPA – Deutsche Sektion zum
e.V., zum eingetragenen Verein wurde,
änderte sich hieran nichts, ebenso wenig beim Wechsel des Vereinssitzes
nach Bayern, Hessen oder Niedersachsen. Nun hat das für den jetzigen
43
International Police Association (IPA)
Deutsche Sektion e.V. · Landesgruppe Berlin
ipa Berlin ist das Informationsblatt der IPA-Landesgruppe Berlin und
ihrer Verbindungsstellen und erscheint jährlich mit vier Ausgaben
Impressum
Herausgeber:
Redaktion:
International Police Association (IPA), Deutsche Sektion e.V.,
Landesgruppe Berlin, c/o. Polizeiabschnitt 41, Gothaer Straße 19,
10823 Berlin, Tel. 4664-441 066
Jürgen Klös (verantwortlich),
[email protected]
Thomas Landsberg
[email protected]
Redaktionskorrespondenten: Vbst
Mitte
Nord
Nordost
Ost
Süd
Südost
West
Günter Damerius
Alfred Wolff
Joachim Hoffmann
Heide Braune
Michael Eschert
Manfred Schulze
Hans-Joachim Brewka
Herstellung:
Im Selbstverlag. Gestaltung und Satz Jürgen Klös,
Druck und Versand Horst Schink,
Umschlagdruck Informations- u. Verlagsgesellschaft mbH,
82008 Unterhaching bei München
Auflage:
2.000 Exemplare
ipa Berlin erhalten die IPA-Mitglieder in der LG Berlin, der Geschäftsführende Bundesvorstand, alle Landesgruppen der Deutschen Sektion, verschiedene Verbindungsstellen im Inund Ausland, das International Administration Centre des Internationalen Vorstandes (PEB)
und Polizeibehörden in Berlin.
Artikel, die mit dem Namen oder Kurzzeichen des Verfassers gezeichnet sind, geben nicht in
jedem Fall die Meinung des Herausgebers wieder. Einsender von Manuskripten und Leserbriefen erklären sich mit der redaktionellen Bearbeitung oder Kürzung ihrer Beiträge einverstanden. Nachdrucke oder die Einstellung auf Web-Seiten sind nur mit Genehmigung der Redaktion und unter Quellenangabe gestattet.
Redaktionsschluss für Heft 3/2008 (September) ist am 15. August 2008
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44
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Dienststellenwechsel
Neue Dienststelle:
Telefon:
ab:
Wohnungswechsel
Straße:
Ort:
Postleitzahl, Ort:
Datum:
Unterschrift:
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