Insider - Der Ausbildungsatlas für den Landkreis Görlitz 2013

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Insider - Der Ausbildungsatlas für den Landkreis Görlitz 2013
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IMPRESSUM
Herausgeber: Zukunft Görlitz – Regionales Übergangsmanagement im Landkreis Görlitz in Kooperation mit dem
JOBSTARTER-Projekt Ausbildungsagentur Passgenau
Projektträger: Landkreis Görlitz | Schul- und Sportamt
Robert-Koch-Straße 1 | 02906 Niesky
Sitz/Kontakt: Zukunft Görlitz – Regionales Übergangsmanagement im Landkreis Görlitz
Melanchthonstraße 19 | 02826 Görlitz
T: 03581 / 30 94 05 | F: 03581 / 30 94 25
[email protected] | www.zukunft-goerlitz.de
Verantwortlich: Sabine Schaffer (Projektleiterin)
Textgestaltung: Mike Altmann, Sabine Schaffer
Redaktion: Sabine Schaffer; Berit Hornke, Ariane Irmscher,
Hans-Werner Pietsch, Ralf Zschau
Fotografen: fotolia (Seiten: U1, 5, 14, 18, 20, 53, 143, 146, 151, U3);
Berit Hornke, Hans-Werner Pietsch, Sabine Schaffer, Ralf Zschau
Grundlage für die Übersichten der Berufsschulzentren:
Broschüre „Verzeichnis berufsbildender Schulen, Regionalstelle
Bautzen“ (Herausgeber: Sächsische Bildungsagentur Chemnitz)
Gestaltung: Ariane Irmscher | Projekt Zukunft Görlitz
Zimmermann & Hönel Werbeagentur Zittau
(Grundlayout, Seite 21) | www.zh2.de
Herstellung: MAXROI Graphics GmbH Görlitz | www.maxroi.de
Wir danken der Industrie- und Handelskammer Dresden und
der Kreishandwerkerschaft Görlitz für die Unterstützung bei
der Erstellung des INSIDERs.
Copyright: Landratsamt Görlitz | August 2012
Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und jegliche Vervielfältigung, auch auszugsweise, ist nur mit schriftlicher Genehmigung des Herausgebers gestattet.
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Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und aus dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union gefördert.
Der Europäische Sozialfonds ist das zentrale arbeitsmarktpolitische
Förderinstrument der Europäischen Union. Er leistet einen Beitrag zur
Entwicklung der Beschäftigung durch Förderung der Beschäftigungsfähigkeit, des Unternehmergeistes, der Anpassungsfähigkeit sowie
der Chancengleichheit und der Investition in die Humanressourcen.
Das Projekt „Zukunft Görlitz – Regionales Übergangsmanagement
im Landkreis Görlitz“ ist Teil des Programmes „Perspektive Berufsabschluss“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Dieses Programm will durch strukturelle Veränderungen den Anteil von
Jugendlichen und jungen Erwachsenen ohne beruflichen Abschluss
dauerhaft senken und die Übergänge von Schülerinnen und Schülern
von der Schule in den Beruf effektiver gestalten.
Inhaltsverzeichnis
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Vorwort . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4
INSIDERblick – Fotowettbewerb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
Statements . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
Den INSIDER finde ich gut, weil... . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
Es gibt sie doch – Erfolgsgeschichten aus dem Landkreis. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14
Bauchfrei ist tabu – 10 Bewerbungstipps . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18
Hier lässt sich was finden – Websites zur Berufsorientierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19
Hier kannst du dich informieren – Veranstaltungen zur Berufsorientierung . . . . . . . 20
INSIDERtreff 2012 – Deine Ausbildung in der Region . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21
Ausbildungsunternehmen von A bis Z . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22
Berufsschulzentrum Weißwasser-Boxberg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 138
Berufsschulzentrum Görlitz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 139
Berufsschulzentrum Löbau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 140
Berufsschulzentrum Zittau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 141
Verbundausbildung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 142
Schau rein! Woche der offenen Unternehmen Sachsen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 144
Wirtschaftsjunioren Görlitz e. V. – Wirtschaftswissen im Wettbewerb 2012 . . . . . . . 145
Von Eltern für Eltern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 146
Unternehmensverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 152
Berufeverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 154
Studiumsverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 156
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Der Ausbildungsatlas für den Landkreis Görlitz
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ihr befindet euch auf der Zielgeraden eures Marathons durch die
Schule. Nur noch ein paar Monate, dann wartet auf die meisten von
euch das Berufsleben als neuer, spannender Abschnitt im Leben. Über
350 Ausbildungsberufe gibt es in Deutschland. Aber findet man auch
zu Hause die Lehrstelle, die den eigenen Interessen und Talenten entspricht?
Wir möchten mit unserem Ausbildungsatlas zeigen, wie vielfältig die
Möglichkeiten im Landkreis Görlitz sind, die Berufskarriere in der Heimat zu starten. Rund 120 Unternehmen stellen sich in diesem Buch
vor. Uns ging es bewusst nicht darum, einen weiteren Ratgeber herauszugeben, in dem Berufsbilder beschrieben werden. Wir wollen die
Unternehmen sichtbar machen, die hier im Landkreis Görlitz jeden
Tag ihr Bestes geben. Vom ganz kleinen Handwerksbetrieb bis zum
großen Konzern findet ihr einen Querschnitt an Unternehmen mit ihren ganz eigenen Geschichten.
Erfahrt etwas über Landmaschinen, die zentimetergenau via Satellit
gesteuert werden; lernt junge Frauen kennen, die als Zerspanerin oder
Elektronikerin „ihren Mann“ stehen und lasst euch inspirieren von
den INSIDERn, die auf den folgenden Seiten sehr umfangreich zu Wort
kommen. Schließlich wissen sie am besten, wie die Ausbildung konkret abläuft, was Spaß macht und was möglicherweise auch Nachteile
in bestimmten Berufen sind.
Dieser Ausbildungsatlas soll euch helfen, die richtige Berufsentscheidung zu treffen. Ihr findet zu allen Betrieben, die hier vertreten sind,
die entsprechenden Kontaktdaten. Traut euch und sprecht die Verantwortlichen an. Die große Resonanz der Unternehmen hat uns gezeigt,
dass eure Bewerbungen herzlich willkommen sind und euer Wille und
Herzblut wichtiger sind als die blanken Zensuren.
Wenn ihr euch noch unsicher seid, welcher Beruf oder welcher Betrieb
der Richtige ist, dann vereinbart ein Praktikum, was die meisten Unternehmen gern anbieten.
Im INSIDER gibt es in diesem Jahr übrigens auch etwas zu gewinnen.
Wir suchen die besten Fotos, die ungewohnte Blicke auf Berufe zeigen. Alle Infos zum Wettbewerb INSIDERblick findet ihr auf Seite 5. Wir
freuen uns, wenn sich viele daran beteiligen.
Für eure Zukunft wünschen wir euch viel Glück!
Das INSIDERteam
Das Redaktionsteam des INSIDERs 2013: Sabine Schaffer, Ariane Irmscher, Ralf Zschau, Hans-Werner Pietsch (jeweils Projekt „Zukunft Görlitz – Regionales Übergangsmanagement im
Landkreis Görlitz“) und Berit Hornke (JOBSTARTER-Projekt Ausbildungsagentur Passgenau) waren für euch auf der Suche nach INSIDERinformationen rund um das Thema Ausbildung.
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INSIDERBLICK
UNGEWOHNTE EINBLICKE
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Gesucht werden Bilder, die
a) einen für euch unbekannten Beruf zeigen oder
b) neue Sichtweisen auf traditionelle Berufe ermöglichen oder
c) Männer/Frauen in für das jeweilige Geschlecht untypischen
Berufen porträtieren.
Krankenpflegerin. Koch. Pferdewirtin. Industriemechaniker. Erzieheiehe-rin. Verwaltungsfachangestellter. Das sind einige der meist genannann-ten Berufe, wenn es um die Frage geht: „Was möchtest du werden?“
?“ In
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einer Umfrage unter 1.500 Schülern im Landkreis Görlitz wurden
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sehr wenige Berufsbilder überhaupt benannt. Dabei gibt es überr 350
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Ausbildungsberufe in Deutschland.
Wir wollen, dass ihr unbekannte Berufe im Landkreis Görlitz aufspürt
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und ins Bild setzt. Dafür haben wir uns einen Fotowettbewerb namens
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INSIDERblick ausgedacht. Und so funktioniert es:
Spürt Berufe auf, die für euch bislang eher unbekannt waren. Wass
macht ein Seiler? Gibt es tatsächlich einen eigenen Beruf fürr diee
Herstellung von Fruchtsäften? Oder was ist bitte ein Technischer
scherr
Konfektionär? Schaut euch um. Viele Anregungen findet ihr im
m IN-SIDER. Befragt auch eure Familie, die Bekannten und Freunde. Nutztt
Betriebsbesichtigungen und Praktika, um ungewöhnliche Berufe
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entdecken.
Außerdem suchen wir Fotos, die einen neuen Blickwinkel auff be-kannte Berufe zeigen. Oder auch Männer und Frauen, die in eherr ge-schlechteruntypischen Berufen arbeiten, also zum Beispiel als Me-chatronikerin oder als Erzieher. Lasst eurer Kreativität freien Lauff undd
reicht zu den Fotos jeweils eine ganz kurze Geschichte ein, diee dass
Bild erklärt. Die besten Einsendungen werden mit attraktiven Preisen
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belohnt und im Rahmen einer Ausstellung der Öffentlichkeit gezeigt.
zeigt..
Außerdem präsentieren wir die Siegerfotos im INSIDER 2014.
Mitmachen können alle Schüler der Klassenstufen 8 bis 12 aus
dem Landkreis Görlitz.
Zu gewinnen gibt es unter anderem ein iPad, einen Laptop sowie
eine hochwertige Digitalkamera und andere tolle Sachpreise.
Einsendeschluss ist der 30. April 2013.
In welcher Form können die Fotos eingereicht werden?
Fotos können nur digital eingereicht werden. Die digitalen Fotos sollen eine Mindestauflösung von 1.900 x 2500 Pixel haben.
Die Fotos bitte nur als jpg-Dateien einreichen. Möglich sind
Schwarz-Weiß- und farbige Motive. Wenn ihr digitale Fotos per
E-Mail schicken wollt, sendet sie an [email protected]
de. Wenn ihr eure Fotos auf einer CD einreicht, schickt sie bitte
per Post an
Landkreis Görlitz | Regionales Übergangsmanagement
Melanchthonstraße 19 | 02826 Görlitz
Schickt bitte eure Fotos mit einer kleinen erklärenden Geschichte (Was ist das Ungewöhnliche, wie sind die Fotos entstanden,
wer ist zu sehen,...?). Außerdem benötigen wir alle Angaben
zum/zur Fotografen/Fotografin und eure Adresse oder Telefonnummer.
Dieser Wettbewerb ist eine gemeinsame Aktion des Regionalen Übergangsmanagements im Landkreis Görlitz mit dem Allgemeinen
Unternehmerverband Görlitz und Umgebung, den Wirtschaftsjunioren Görlitz, dem Unternehmerverband Markersdorf und dem Wirtschaftsförderverein Niederschlesien e. V. Unterstützt wird der Wettbewerb außerdem von der IHK und HWK. Diese Unterstützer bilden
eine Jury und wählen die besten Arbeiten aus. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
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Der Ausbildungsatlas für den Landkreis Görlitz
STATEMENTS
BERND LANGE, LANDRAT LANDKREIS GÖRLITZ. Ich freue mich, dass
es die zweite Ausgabe des INSIDERs gibt. Im Vergleich zum vorigen
Jahr sind noch mehr Unternehmen aus dem Landkreis Görlitz in diesem Ausbildungsatlas vertreten. Damit zeigt dieser Atlas einen großen Querschnitt von Branchen und Berufen, von kleinen bis großen
Unternehmen. Es finden sich spannende Geschichten über Betriebe,
die mit ihren Produkten und Dienstleistungen führend auf dem Weltmarkt sind und über junge Menschen, die sich gezielt dafür entschieden haben, in der Oberlausitz ihren Berufsweg einzuschlagen, weil sie
sich hier wohl fühlen und etwas aufbauen möchten.
Mit dem Ausbildungsatlas INSIDER haben wir ein Instrument entwickelt, das in Deutschland nahezu einzigartig ist, wie uns bei zahlreichen Konferenzen und Tagungen immer wieder von Experten bestätigt
wurde. Die Fülle an Unternehmen, die ansprechende Gestaltung, die
anspruchsvollen Inhalte und vor allem die flächendeckende Verteilung
an alle Schüler der Abgangsklassen haben den Erfolg ausgemacht. Es
gibt Berichte von Unternehmen, die durch den INSIDER 2012 ihre Bewerberzahlen vervielfachen konnten. Damit hat der Ausbildungsatlas
unter Beweis gestellt, dass es trotz Internet einen Bedarf an „analogen“ Nachschlagewerken gibt.
Fachkräftesicherung und konkrete Maßnahmen für das Hierbleiben
junger, kluger Köpfe – das ist etwas, was zu den wichtigsten Zukunftsaufgaben im Landkreis Görlitz gehört. Deshalb habe ich das
Regionale Übergangsmanagement, also die weitere Verbesserung des
Übergangs unserer Jugendlichen von der Schule in die Berufswelt, zur
Chefsache gemacht und bin in die Arbeit des Projektteams involviert.
Ich stelle mit Freude fest, dass es eine über viele Jahre gewachsene Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Schulen und regionalen Unternehmen gibt, die eine regelmäßige Beschäftigung mit dem Thema
Beruf für die Schüler möglich macht. Ergänzt wird die Zusammenarbeit von Schule und Wirtschaft durch mittlerweile etablierte Veranstaltungen wie den „Praxistag in der Wirtschaft“, den „Berufepark“ in
Zittau, den IHK-Ausbildungstag oder die „Zukunftskonferenz“.
In diese Reihe von praxisorientierten Lösungen reiht sich der Ausbildungsatlas INSIDER ein. Ich bin optimistisch, dass es dieses wertvolle
Nachschlagewerk noch viele Jahre geben wird, da die Unternehmen
bereit sind, für ein solch zielgerichtetes Produkt auch Geld auszugeben. Damit treten wir den Beweis an, dass es möglich ist, mit Fördergeldern eine gute Idee anzuschieben, die anschließend weiter lebt.
Ich hoffe, dass der INSIDER 2013 unsere Betriebe dabei unterstützt,
ausreichend Nachwuchs zu finden, um die Herausforderungen der
Zukunft mit einem starken Team in Angriff nehmen zu können. Ihnen, liebe Schülerinnen und Schüler, wünsche ich, dass Sie die richtige
Wahl getroffen haben, dass Ihnen ein guter Start gelingt, egal ob in
die Ausbildung oder ins Studium. Alles Gute für Ihre Zukunft und viel
Erfolg.
Ihr
Bernd Lange, Landrat
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Der Ausbildungsatlas für den Landkreis Görlitz
STATEMENTS
MICHAEL KRETSCHMER, MITGLIED DES DEUTSCHEN BUNDESTAGES.
Der Schulabschluss steht kurz bevor und damit auch ein spannender
und wichtiger Lebensabschnitt, den ihr selbst gestalten könnt: Der
Beginn eures Berufslebens. Es geht nun darum, herauszufinden, wo
die eigenen beruflichen Interessen und Stärken liegen und einen Beruf
zu wählen, der euch Freude bereitet und in dem ihr euch entwickeln
und entfalten könnt. Manch einer von euch hat vielleicht schon eine
Idee davon, was er in den nächsten Jahren arbeiten möchte, andere
wiederum machen sich noch Gedanken über ihre Fähigkeiten und
Qualifikationen. Die Entscheidung für einen Beruf ist eine Entscheidung für die Zukunft und deshalb nicht leichtfertig getroffen.
Auch ich hatte zum Ende meiner Schulzeit hin keine genauen Vorstellungen, wie mein zukünftiger Beruf aussehen soll. Technik und Elektronik haben mich schon immer interessiert und deshalb entschied
ich mich für eine Ausbildung als Büroinformationselektroniker. Nach
der Lehre und dem ersten Berufsjahr war mir aber klar, dass ich weiter lernen wollte. Nachdem ich 1998 mein Fachabitur absolviert hatte,
schrieb ich mich in Dresden für den Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen ein. Ich hatte schon zu Beginn meiner Ausbildung das
große Glück, in einem Betrieb zu lernen, in dem ich gefördert und
gefordert wurde. Und ich wurde ermutigt, mich nicht mit meinen ersten beruflichen Schritten zufrieden zu geben und mich weiterzuentwickeln. Neben Technik und Wirtschaft hatte ich mich auch schon immer für Politik interessiert. Dass daraus schließlich mein Beruf wird,
habe ich in der zehnten Klasse auch noch nicht geahnt.
Es gibt während der Ausbildung und später im Berufsleben so viele
Möglichkeiten, sich weiterzubilden, sich in Fachgebieten zu spezialisieren oder ganz neue Qualifikationen zu erlangen – auch neben dem
eigentlichen Beruf. Es wird immer wieder Veränderungen und Entwicklungen geben. Der Weg, den ihr einschlagen werdet, wird spannend und abwechslungsreich sein. Nutzt die vielen Chancen und freut
euch darauf.
Dieses Buch zeigt euch ein vielfältiges Angebot an Berufs- und Entwicklungsmöglichkeiten. Die vorgestellten regionalen Unternehmen
sind hervorragende Ausbildungsbetriebe, die euch diese Chancen bieten können und die qualitativ hochwertige Ausbildungsmöglichkeiten mit sehr guten beruflichen Perspektiven haben.
Ich wünsche euch auf euren beruflichen und persönlichen Wegen alles Gute und freue mich, euch in einem der Unternehmen wiederzusehen.
Euer
Michael Kretschmer
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Der Ausbildungsatlas für den Landkreis Görlitz
STATEMENTS
DR. GÜNTER BRUNTSCH, PRÄSIDENT DER INDUSTRIE- UND HANDELSKAMMER DRESDEN. Ist man derzeit in Unternehmen unterwegs,
hört man nicht selten: „Bald beginnt der Kampf um den Lehrling
wieder“. Kein Wunder, möchte man meinen, denn die Zahl der Schulabgänger war nie so gering wie heute. Umso kurioser ist es da, dass
dieses Zitat aus dem Jahre 1924, vom damaligen Generalsekretär des
Zentralverbandes des deutschen Handwerks, Klaus-Joachim Kübler,
stammt. Der Kampf um die besten Köpfe und die Sicherung des eigenen Nachwuchses sind also keine Erfindungen der Neuzeit. Warum
auch? Die Berufs- und Arbeitswelt prägt letztlich heute genauso wie
früher entscheidend das gesamte Leben. Neben dem familiären Umfeld kommen Erfolg, Anerkennung und Zufriedenheit im Beruf eine
zentrale Bedeutung zu. Und genau aus diesem Grund besitzt die richtige Berufswahlentscheidung auch eine Schlüsselfunktion!
Dieser Schlüssel kann ganz unterschiedliche Wege eröffnen. Das ergibt sich schon allein aus den mehr als 200 verschiedenen Berufen, in
denen die ostsächsischen IHK-Unternehmen ausbilden. Um sich bei
dieser Fülle so gut wie möglich zu orientieren, gilt es für diejenigen,
die 2012 das letzte Schuljahr beginnen, keine Zeit verstreichen zu lassen, denn auf dem Weg zum „Traumjob“ wird man mit jeder Menge
Fragen konfrontiert. Welche fachlichen Fähigkeiten besitze ich? Welche Interessen habe ich? Was sind meine persönlichen Stärken und
Schwächen? Hat mein Wunschberuf wirklich Zukunft? Wie viele Lehrstellen werden angeboten? Wie stehen die Chancen auf eine Übernahme nach der Lehre? Bieten sich später Aufstiegschancen und Weiterbildungsmöglichkeiten? Ist die Ausbildung sehr speziell oder kann ich
das Erlernte später auch in anderen Branchen anwenden?
Allein diese Punkte zeigen schon, wie komplex die anstehende Berufswahlentscheidung ist – quasi eine Entscheidung fürs Leben. Aber
keine Sorge, sie ist zu meistern! Nicht zuletzt helfen euch die Ausbildungsberater der IHK gern bei allen Fragen zu den Inhalten der verschiedenen Berufe, den Rechten und Pflichten während der Lehre, zur
Ausbildungszeit, zu den Prüfungen oder dem Berufsschulbesuch.
Die IHK Dresden und die Herausgeber des INSIDERmagazins möchten
mit diesem Heft nicht nur für die zahlreichen Berufe aus Industrie,
Bau, Handel, Dienstleistung und dem Tourismus begeistern, sondern
auch wichtige Tipps geben, wie man die Hürden bis zur erhofften Unterschrift auf dem Ausbildungsvertrag am besten bewältigt. Denn je
besser man vorbereitet ist, umso mehr steigen die Chancen!
Ich wünsche euch für das letzte Schuljahr, die Abschlussprüfungen
und eure Berufswahl ganz viel Erfolg. Prüft in Ruhe die vielen Ausbildungsmöglichkeiten und wägt ab, was für euch persönlich die beste
Wahl sein könnte.
8
Dr. Günter Bruntsch
Industrie- und Handelskammer Dresden | Geschäftsstelle Görlitz
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Die Industrie- und Handelskammer (IHK)
Dresden ist eine der großen Kammern in der
Bundesrepublik. Und das seit nunmehr 150
Jahren. Damals wie heute vertritt sie die Interessen ihrer Unternehmen und ist eine aus
der Wirtschaft für die Wirtschaft erwachsene
Institution für permanente, regionale Entwicklung.
Neben vielseitigen Aufgaben der unter-
schiedlichen Geschäftsbereiche hinsichtlich
Beratung und Betreuung von Unternehmen,
nimmt dabei der Geschäftsbereich Bildung
eine besondere Stellung ein. Elementare
Aufgabe ist die Beratung der Unternehmen
und Auszubildenden in allen Fragen der Berufsbildung, die Begleitung der Ausbildung
in Betrieb und Berufsschule sowie die Durchführung von Prüfungen. Diese Aufgaben
sind den IHKs gemäß Berufsbildungsgesetz
übertragen und erstrecken sich darüber hinaus auf die Begabten- und Aufstiegsfortbildungsförderung, die Gleichstellung von
Abschlüssen und die Durchführung von
Schlichtungsverfahren.
WAS SOLL ICH WERDEN? Es ist nicht leicht,
sich auf Anhieb für den richtigen Weg zu entscheiden. Das erfordert ein gutes Augenmaß
für die eigenen Fähigkeiten und Interessen
sowie das Einschätzen der Berufsaussichten.
In der Geschäftsstelle in Görlitz könnt ihr somit „guten Rat“ erhalten, wenn es um Fragen
der Berufsorientierung, der Ausbildungsplatzsuche oder auch um Weiterbildungsmöglichkeiten geht. Die Mitarbeiter vor Ort
nehmen sich dabei gern Zeit, um euch und
eure Eltern in persönlichen Beratungsgesprächen zu unterstützen.
INFORMATION
Kontakt: Industrie- und Handelskammer Dresden | Geschäftsstelle Görlitz
Jakobstraße 14 | 02826 Görlitz
Ansprechpartner:
Martina Klose (Ausbildungsberaterin)
T: 03581 / 42 12 42
[email protected]
Thomas Kirschke (Ausbildungsberater)
T: 03581 / 42 12 44
[email protected]
www.dresden.ihk.de/azubi
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Der Ausbildungsatlas für den Landkreis Görlitz
STATEMENTS
DR. JÖRG DITTRICH, PRÄSIDENT DER HANDWERKSKAMMER DRESDEN. Schaut auf den nächsten Seiten genau hin! Was ihr seht, ist eure
Zukunft. Ihr habt richtig gelesen. Wenn es den Handwerksbetrieben in
eurer Region gut geht, dann wird es der gesamten Region gut gehen.
Denn Handwerk und Mittelstand sind die wirtschaftlichen Säulen im
Landkreis Görlitz. Und zwar ganz ohne Rettungsschirm.
Damit sie das auch in Zukunft sein können, brauchen die Betriebe
Fachkräfte. Für das Handwerk talentierte Jugendliche gibt es zur Genüge in der Region. Doch oft wissen sie gar nicht, welche Möglichkeiten es gibt. Von Augenoptiker bis Friseur, von Metallbauer bis Zweiradmechaniker – insgesamt bietet das Handwerk rund 150 Berufe.
Selten gab es für Schulabgänger so gute Chancen, einen guten Ausbildungsplatz zu bekommen. Im Kammerbezirk Dresden gibt es 22.700
Handwerksbetriebe. Im Landkreis Görlitz sind es 4.433. Die Zahl der
Betriebe ist seit 1996 fast durchweg gestiegen – damals waren es
noch 3.390. Sie melden so viele freie Lehrstellen wie lange nicht. Doch
wer jetzt denkt, dann muss man in der Schule nur die halbe Leistung
bringen, irrt. Handwerk erfordert nicht nur praktische Intelligenz und
Teamfähigkeit, sondern auch Eigeninitiative und Lust, Probleme zu
lösen. Wer das mitbringt, kann es weit bringen: Zum Handwerksmeister, in die Selbstständigkeit oder auch zum Studium. Denn was
viele vergessen: Im Handwerk kommt es nicht drauf an, wo man her
kommt, sondern wo man hin will. Die vielfältigen Aufstiegsmöglichkeiten im Handwerk lassen das nicht nur zu, sie befördern es sogar.
Denn wir brauchen Nachwuchs auf allen Ebenen – vom Gesellen bis
zum Meister, vom Firmenchef bis zum Diplomingenieur.
Deshalb: Der vorliegende Ausbildungsatlas ist wie ein Schaufenster zu
verstehen. Viele gute Betriebe aus der näheren Umgebung stellen sich
vor. Jetzt heißt es: Genau hinschauen – und dann zugreifen!
10
Dr. Jörg Dittrich
WWW.HANDWERK.DE
Handwerkskammer Dresden
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ÜNF GUTE GRÜNDE
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HANDWERK IST VIELFÄLTIG. Die Vielfalt ist
so groß wie in keinem anderen Wirtschaftsbereich: Das Handwerk bildet in 150 Berufen
aus, im Kammerbezirk Dresden können mehr
als 80 erlernt werden. Das Brötchen am Morgen, der maßgeschneiderte Anzug, das reparierte Auto, die renovierte Wohnung – das
Handwerk hat viel zu bieten und ist aus unserem Alltag nicht wegzudenken.
HANDWERK IST NAH. Das Handwerk ist Teil
der Region und bietet vor Ort zukunftsfähige Arbeitsplätze. Handwerksbetriebe kennt
jeder im Ort, weil sie gebraucht werden und
Verantwortung übernehmen. Wer in einem
Handwerksbetrieb unterkommt, kann das
Gesicht seines Ortes prägen.
HANDWERK IST WISSEN UND KÖNNEN. Die
Handwerker geben ihr Wissen und Können an
die Auszubildenden weiter. Sie beherrschen
ihre Techniken und entwickeln sie weiter, ob
beim Gestalten von Produkten oder dem Erbringen von Dienstleistungen. Im Handwerk
gibt es vielfältige Weiterbildungsmöglichkei-
ten – vom Fachseminar über den Meisterkurs
bis zum Betriebswirt und zum Studium.
HANDWERK IST INNOVATIV. Elektromobilität, Wärmedämmung, Zahntechnik oder die
Nutzung der erneuerbaren Energien für den
Klimaschutz – all das sind Themen, denen
sich Handwerker widmen. Sie können schnell
auf Entwicklungen am Markt reagieren und
entwickeln Lösungen für Herausforderungen,
die es gestern noch gar nicht gab. Fach- und
Erfahrungswissen wird an die nächste Generation weitergegeben.
HANDWERK IST KULTUR UND SPORT. Handwerksbetriebe engagieren sich nicht nur in
Gemeinde- und Stadträten, sie unterstützen
auch den örtlichen Sportverein und die Feuerwehr, helfen bei der Ausrichtung von Festen
und sind dabei immer nah an den Interessen
ihrer Kunden. Kein Musikkonzert könnte
durchgeführt, kein Kulturdenkmal könnte erhalten werden ohne die Arbeit der Handwerker. Sei vielseitig! Werde Handwerker!
INFORMATION
Kontakt: Handwerkskammer Dresden
Am Lagerplatz 8 | 01099 Dresden
Ansprechpartner:
Thomas Götze (Ausbildungsberater)
T: 0351 / 4 64 99 64
Thomas.Gö[email protected]
Jürgen Richter (Passgenaue Vermittlung)
T: 0351 / 4 64 09 78
Jü[email protected]
Regionaler Ansprechpartner
im Landkreis Görlitz:
Kreishandwerkerschaft Görlitz
Geschäftsstelle Zittau
Lessingstraße 32 | 02763 Zittau
T: 03583 / 51 24 07
[email protected]
Kreishandwerkerschaft Görlitz
Außenstelle Görlitz
Bahnhofstraße 26/27 | 02826 Görlitz
T: 03581 / 87 74 50
[email protected]
Mehr Informationen zu freien Lehrstellen und Praktikumsangeboten gibt es
im Internet unter www.hwk-dresden/
lehrstellen.
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Der Ausbildungsatlas für den Landkreis Görlitz
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ANDRÉ MEYER, BERGGASTHOF BECKENBERGBAUDE IN EIBAU. Der INSIDER ist eine sehr
gute Möglichkeit, Jugendliche in den Schulen
direkt anzusprechen und für einen Ausbildungsberuf im eigenen Unternehmen zu gewinnen. Unabhängig davon hat der Jugendliche die Möglichkeit, Wissenswertes über den
zukünftigen Ausbildungsbetrieb zu erfahren.
WILHELM FISCHER, GESCHÄFTSFÜHRER BEI
DER BÜRGERHAUS NIESKY GMBH. Sicher
gibt es viele Wege und Möglichkeiten, Jugendliche für einen Beruf zu begeistern und
Auszubildende zu finden. Der Ausbildungsatlas INSIDER ist eine der besten davon. Umfassend und kompakt werden Berufe und Ausbildungsbetriebe vorgestellt und kommen
Auszubildende zu Wort. Jugendgerecht gestaltet und direkt in den Schulen verteilt – da
sind wir auf alle Fälle mit dabei.
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STEFANIE GRUBERT, HILZINGER GMBH IN BOXBERG/O.L. Mein Name
ist Stefanie Grubert und ich bin 17 Jahre jung. Für mich war es sehr
schwer, eine Ausbildung in der Region zu finden, da ich als junge Mutti einen mädchenuntypischen Beruf erlernen wollte. Durch einen Bericht in der Sächsischen Zeitung bin ich auf den INSIDER aufmerksam
geworden. Da ich die Schule bereits beendet hatte, habe ich diesen
über eine Bekannte bekommen. Für mich war der INSIDER sehr hilfreich, da er für Jugendliche sehr leicht und übersichtlich geschrieben
und gestaltet wurde und für jeden etwas dabei ist. Durch den Ausbildungsatlas bin auch ich zu meinem Ausbildungsbetrieb gekommen.
Die Firma hilzinger war sehr ansprechend durch eine Auszubildende
präsentiert worden. Ich habe mich auch noch im Internet genauer
über die Firma belesen und daraufhin eine Bewerbung als Holzmechanikerin abgeschickt.
Kurze Zeit später hat mich hilzinger für eine
Probearbeit eingeladen. Zwei Wochen später
unterschrieb ich meinen Ausbildungsvertrag.
Durch den INSIDER habe ich einen Traumausbildungsberuf in einer Traumfirma erhalten.
Ich kann den INSIDER nur weiterempfehlen.
WOLF-ULRICH MARZISCH, BETRIEBSLEITER
BEI DER HILZINGER GMBH IN BOXBERG/O.L.
Der INSIDER ist ein sehr empfehlenswertes
Instrument der Berufsorientierung. Besonders gefallen hat uns, dass die Unternehmen
auf eine andere Art und Weise dargestellt
werden, die Schüler sehr gut anspricht. Wir
haben dadurch sehr viel mehr Bewerbungen
erhalten, die auch qualitativ besser waren als
in den Vorjahren.
TOBIAS CZERWONKA, LEHLEITER + PARTNER TREUHAND AG, STEUERBERATUNGSGESELLSCHAFT IN GÖRLITZ. Kompliment.
Der INSIDER ist ein Atlas, der potenzielle
Auszubildende ans Ziel führen kann: Er bietet ihnen Informationen zum Beruf aus erster Hand und mit regionalem Bezug. Wer
in diesem Atlas sucht, wird finden. Für uns
als Kanzlei ist der INSIDER ein idealer Weg,
um die Ausbildungsmöglichkeiten offen
und auf direktem Wege zu präsentieren.
HERR ISRAEL, WTH-LEHRER AN DER MITTELSCHULE IN GROSSSCHÖNAU. In Großschönau arbeiten wir mit dem Ausbildungsatlas im
Fach Wirtschaft, Technik, Soziales (WTH) in der neunten Klasse und
in den Vertiefungskursen in der zehnten Klasse. Die Schüler bereiten
sich unabhängig vom Geschlecht als „Hausaufgabe“ auf die Darstellung der Firmen und
deren Anforderungen an Azubis vor. Die zu
Unterrichtsbeginn gehaltenen Kurzvorträge
stoßen auf großes Interesse und teilweises
Erstaunen über die vielfältigen Möglichkeiten, die unsere Region ausbildungsbezogen
bietet. Besonders erfreulich ist die Tatsache,
dass Schüler unserer Abgangsklassen ihren
Ausbildungsplatz durch Informationen aus
dem Ausbildungsatlas gefunden haben.
CHRISTINA ANDERS, STADTVERWALTUNG GÖRLITZ. Mit großem Interesse beteiligten wir uns im vorigen Jahr mit einer gestalteten Seite
im Ausbildungsatlas für den Landkreis Görlitz. Wir stellten unsere Ausbildungsberufe
vor und einige Auszubildende schilderten
die Lehrzeit aus ihrer Sicht. Die positive Resonanz dieser Aktion bekamen wir dann bei
den Bewerbungen zu spüren. Viele Schüler
bezogen sich auf Informationen aus dem
Ausbildungsatlas. Auch in dieser Ausgabe
sind wir als Stadtverwaltung Görlitz vertreten und hoffen dadurch wieder auf viele Bewerbungen aus unserer Region.
STEPHAN SASS, TECHNISCHER LEITER BEI DER WEHRSDORFER WERKSTÄTTEN MÖBEL & INNENAUSBAU GMBH & CO. KG. Durch den INSIDER bekommen Schüler die Möglichkeiten aufgezeigt, die sich in
unserer Region zur Ausbildung bieten. Auch die Oberlausitz bietet die
vielfältigsten Möglichkeiten, eine gute Ausbildung zu bekommen. Es
gibt sehr viele interessante Angebote, wie ich beim Durchblättern der
letzten Ausgabe erfahren konnte. Als Vater einer 15-jährigen Tochter
stellte ich auch fest, dass der INSIDER viele Bereiche der Ausbildungs-
möglichkeiten aufzeigt. Für Schüler eine gute Möglichkeit, sich über
die regionalen Angebote zu informieren. Für die Wehrsdorfer Werkstätten ist es ebenfalls eine gute Gelegenheit, Schülern in unserer Region die verschiedenen Angebote nahe zu bringen, die wir jedes Jahr
zur Verfügung stellen. Deshalb freuen wir uns sehr, dass wir uns in
dieser hochwertigen Broschüre zur Berufsorientierung mit unserem
Unternehmen präsentieren können.
MARTIN EFFNER (15), SCHÜLER DER 10. KLASSE DER MITTELSCHULE INNENSTADT IN GÖRLITZ. Ich finde die ganze Aufmachung vom
INSIDER klasse und sehr ansprechend gestaltet. Besonders das Motiv mit dem Ei im letzten Jahr fand ich passend gewählt, denn hier
ist wirklich das Beste zu finden – eben das
Gelbe vom Ei!
Vor allem das Innenleben mit all den vielfältigen Einblicken hat mich wirklich begeistert.
Die Vorstellung der Unternehmen fand ich
dabei sehr gut verständlich. Über die Berufe,
die mich interessieren, hatte ich schon eine
Vorstellung. Da gibt es ja an anderen Stellen auch viele Infos. Ich habe
beispielsweise vor, eine IT-Systemelektroniker-Ausbildung zu machen. Durch mein Praktikum in der achten Klasse und den Praxistag
in der neunten Klasse kannte ich die beiden Unternehmen Infotech
und Teleperformance Deutschland bereits. Dennoch fand ich es spannend, im INSIDER noch mehr über sie zu erfahren – das hat es für mich
richtig schmackhaft gemacht! Sehr nützlich fand ich außerdem die
Angaben mit vollständiger Adresse und Ansprechpartner.
In den Interviews mit den Auszubildenden konnte ich gleich an deren
Erfahrungen aus erster Hand teilhaben, das fand ich toll. Super gefallen haben mir auch die Comics mit den Bewerbungstipps, die alles
witzig aufgelockert haben.
Besonders motiviert haben mich die Worte des Landrats auf den ersten Seiten: Jeder hat im Landkreis Görlitz eine berufliche Chance. Oft
wird gesagt, hier sei alles tote Hose. Ich finde, das entspricht nicht der
Wahrheit. Für mich zeigt das der INSIDER.
Für mich ist der INSIDER in jedem Fall eine gute Begleitung in meiner
Berufswahl. Toll wäre, wenn sich noch mehr Unternehmen vorstellen
würden. Das wäre dann für die Schüler ein noch umfassenderer Einblick in die vielfältigen Möglichkeiten hier in der Region. Dennoch
habe ich noch nichts anderes kennengelernt, was so umfassend informiert. Der INSIDER ist ein Buch für die Zukunft im Landkreis Görlitz.
PETRA THOMAS, MITTELSCHULE INNENSTADT IN GÖRLITZ. Die Schüler der Mittelschule Innenstadt in Görlitz haben sich im Rahmen des
fächerverbindenden Unterrichts im Schuljahr
2011/2012 sehr intensiv mit der Broschüre INSIDER beschäftigt. Es war sehr interessant,
die Vorstellung der einzelnen auszubildenden Unternehmen zu verfolgen. Des Weiteren gab es immer ein „großes Hallo“, wenn
bekannte Gesichter auf den Fotos zu sehen
waren. Die humorvollen Bewerbungshinweise bzw. Bewerbungspannen nutzen wir auch
sehr gern zur Wiederholung in den Übungen
zum Bewerbungsgespräch. Damit können
wir sagen, dass der INSIDER eine gelungene
Hilfe zur Berufswahl neben Praktikum und
Praxistag ist. Wir sind schon richtig gespannt
auf die nächste Ausgabe!
13
Erfolgsgeschichten
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Nicht immer gelingt Schülern der Übergang in
eine Ausbildung sofort. Viele Jugendliche
müssen auf dem Weg in eine Ausbildung
zahlreiche Hürden überwinden. Mit Engagement,
Geduld und einem starken Willen haben die
folgenden vier jungen Menschen den
Einstieg auch über Umwege gemeistert und möchten Mut machen,
nicht so schnell aufzugeben.
ERFOLGREICHER UMWEG „ÜBERBETRIEBLICHE AUSBILDUNG“
Johannes Weckwerth, Teilezurichter bei Krause Metall in Kiesdorf
Wie bist du zu deiner jetzigen Tätigkeit gekommen? Ich habe in Zittau meinen Förderschulabschluss gemacht und danach eine Lehre
zum Landschaftsfachwerker begonnen, die ich aber nach kurzer Zeit
abgebrochen habe. Danach habe ich eine Zeit lang in einem Recyclingunternehmen gejobbt. Die Agentur für Arbeit hat mir dann eine
überbetriebliche Ausbildung zum Teilezurichter bei der Zittauer
Bildungsgesellschaft angeboten. Wenn ich ehrlich bin, war ich erst
sehr skeptisch, aber im Nachhinein war das genau die richtige Entscheidung. Diese
Ausbildung
habe
ich 2011 beendet.
Während
dieser
Ausbildung
habe
ich zwei Praktika
bei Krause Metall in
Kiesdorf gemacht,
wo ich meine praktischen Fähigkeiten
unter Beweis stellen
konnte. Nach der
Ausbildung hat mir
Herr Krause eine
Anstellung angeboten, wenn ich noch
den Schweißerpass
mache. Das habe
ich dann auch gemacht und bin jetzt
seit Februar als
Schlosser hier fest
eingestellt und sehr
glücklich.
14
Mit welchen Schwierigkeiten musstest du während dieser Zeit kämpfen
und wie bist du damit umgegangen? Während der Ausbildung war es
sicher nicht immer einfach. Sowohl die Schule als auch die Praxis ist
mir nicht immer leicht gefallen. Aber ich hatte immer den Willen, zu
arbeiten und das hat sich letztendlich ausgezahlt und die Arbeit hier
macht mir sehr viel Spaß.
Welche Tipps kannst du Jugendlichen mit Startschwierigkeiten geben?
Wichtig ist der Wille, zu arbeiten. Man sollte sich zeitig einen Betrieb
suchen, vielleicht auch einen, wo man jemanden kennt. Außerdem
sollte man mit der Arbeitsagentur über die verschiedenen Möglichkeiten reden. Eigeninitiative ist ganz wichtig. Man muss sich kümmern
und vor allem dran bleiben. Ich möchte gern Mut machen, denn auch
wenn man nicht die besten schulischen Voraussetzungen hat, kann
man seinen Weg machen, man muss sich nur anstrengen und die Firma überzeugen, dass man praktisch etwas drauf hat.
Herr Krause, Geschäftsführer bei Krause Metall in Kiesdorf
Warum haben Sie Johannes eine Chance gegeben? Von Johannes war ich begeistert. Sicher,
seine schulischen Noten waren nicht so toll,
aber seine Einsatzbereitschaft und Zuverlässigkeit haben mich einfach überzeugt. Natürlich, und da will ich auch ehrlich sein, wäre
mir eine Einstellung von Johannes ohne das
Jobcenter finanziell nicht möglich gewesen.
Aber mir war schon immer wichtig, dass ich
auch Jugendlichen eine Chance gebe, die es schwerer haben und ich
muss sagen, bis jetzt hat mich noch keiner enttäuscht. Ich kann nur
jedem Unternehmer empfehlen, neben den Zensuren auch auf den
Menschen dahinter zu schauen. Johannes hätte nur durch seine Bewerbung und schulischen Leistungen keine Chance gehabt, aber seine
zupackende Art und sein Engagement haben mich überzeugt.
ERFOLGREICHER UMWEG „BERUFSVORBEREITENDE BILDUNGSMASSNAHME“
Karsten Kunert, U-25-Berater im Jobcenter in Weißwasser/O.L.
Wie kann man sich eine berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme vorstellen und was haben Jugendliche mit Startschwierigkeiten davon?
Mit den Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen (sogenannte
BVB-Maßnahmen) soll den Jugendlichen, die nach der Schule keinen
Ausbildungsplatz finden, der Zugang zum Ausbildungs- und Arbeitsmarkt ermöglicht werden. Hier bei der Nestor
Bildungsinstitut GmbH in Weißwasser/O.L.
haben die Jugendlichen die Möglichkeit, ihre
Fähigkeiten und Fertigkeiten hinsichtlich
einer möglichen Berufswahl zu überprüfen
und zu bewerten, sich in der Vielzahl der Berufe zu orientieren und eine Berufswahlentscheidung zu treffen. Außerdem werden den
Jugendlichen die erforderlichen Fähigkeiten
und Fertigkeiten für die Aufnahme einer beruflichen Erstausbildung vermittelt. Zusammenfassend ist es das Ziel, die Jugendlichen
nachhaltig in den Ausbildungsmarkt zu integrieren und das möglichst
individuell und flexibel. In der BVB können die Jugendlichen verschiedene Gewerke ausprobieren. Auch für Firmen ist die BVB eine gute Möglichkeit, den Menschen hinter den Zensuren kennenzulernen. Darüber
hinaus bietet die BVB für Jugendliche, die bisher noch ohne Schulabschluss sind, die Möglichkeit, sich auf den Erwerb eines Hauptschulabschlusses oder eines gleichwertigen Schulabschlusses vorzubereiten.
Grit Hermersdorfer, Ausbildung zur Rechtsanwaltfachangestellten
über eine berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme bei der Nestor
Bildungsinstitut GmbH
Welchen Schulabschluss hast du gemacht, wie ging es nach der Schule
weiter und was hast du bei Nestor gemacht? Nach meinem Realschulabschluss 2006 war ich noch unentschlossen, was ich überhaupt
machen möchte. Ich bin dann erst mal ins Freiwillige Soziale Jahr
(FSJ) gegangen, habe dort als Altenpflegerin gearbeitet und bin dann
schwanger geworden. Das Kind habe ich bekommen und arbeitete in
dieser Zeit im Erziehungsjahr ehrenamtlich im Kindergarten im Besuchsdienst vom DRK. Nach dem Jahr wollte ich natürlich eine Ausbildung beginnen. Das war sehr schwierig, weil mein Kind noch klein war
und ich auch keine wirklich aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen
hatte. Zur Überbrückung war ich bei Hallo Pizza als Innendienstmitarbeiterin jobben und bei Radio WSW als Volontärin und Moderatorin
tätig. Beim Jobcenter hat Herr Kunert mit mir nach einer Ausbildung
zur Zahntechnikerin gesucht. Ich habe dann meine Ausbildung in einem Zahnlabor in Weißwasser/O.L. begonnen. Nach relativ kurzer Zeit
habe ich dort aufgehört, weil es zwischen dem Unternehmen und mir
nicht gepasst hat. Mit Herrn Kunert haben wir dann entschieden, dass
ich eine BVB-Maßnahme beginne. Diese habe ich im November 2011
bei der Nestor Bildungsinstitut GmbH im Bürobereich angefangen.
Für diesen Bereich habe ich mich entschieden, weil Mathe, Deutsch
und Fremdsprachen mir schon immer lagen und auch meine Schwester den Beruf einer Bürokauffrau erlernt. Bei Nestor habe ich dann ein
Praktikum von sechs Wochen absolviert. Ich war in der Stadtverwaltung Weißwasser/O.L., im Sekretariat der Grundschule, im Archiv der
Stadtverwaltung, im Kultur- und Sportamt und im Rechtsamt tätig.
In der Rechtsabteilung fand ich es extrem spannend. Das hat meinen
Ausbildungswunsch bestätigt und mir gezeigt, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Ich habe mich dann über den Beruf der Rechtsanwaltsfachangestellten informiert und mich in mehreren Anwaltskanzleien
beworben. Zum Glück erhielt ich von einer Anwaltskanzlei in Dresden
den Anruf, dass sie mich haben wollen. Das war ein sehr gutes Gefühl.
Wer hat dir in dieser Zeit geholfen, dass du jetzt eine duale Ausbildung
beginnst? In der Zeit haben mir ganz viele Leute geholfen. Herr Kügler und Frau Schwaar von der Nestor Bildungsinstitut GmbH waren
immer für mich erreichbar. Frau Schwaar hat mich auch sehr bei den
Bewerbungen unterstützt. Auch wenn es um Termine ging, gab es mit
Nestor nie Probleme. Aber auch andere haben mich sehr unterstützt.
Ich bin ja zu diesem Zeitpunkt alleinerziehende Mutter gewesen. Kind,
BVB-Maßnahme und die Suche nach einer Ausbildung unter einen Hut
zu bekommen, war nicht einfach. Mein Kind ist ja eigentlich den halben Tag über im Kindergarten untergebracht. Und wenn ich doch mal
irgendwas erledigen muss, dann habe ich meine Mama, meine Oma,
meinen Papa – also die Familie, die noch hinter mir steht.
Du musst ja nun Weißwasser/O.L. verlassen, um deine Ausbildung zu machen. Wie schwer fällt dir der Abschied aus der Heimat? Aus Weißwasser/
O.L. wollte ich eigentlich nicht weg. Ich gehe mit einem weinenden
Auge. Man kennt hier jeden, man ist hier heimisch. Ich wohne hier
seit elf Jahren und fühle mich sehr wohl. Man ist hier zu Hause. Aber
Dresden wollte mich und so ziehe ich mit Kind und Kegel um. Genauer
gesagt mit Kind und einem Hund. Mein Freund ist bei der Bundeswehr
und deshalb nur jedes zweite Wochenende zu Hause. Trotzdem unterstützt er mich seelisch und moralisch und dies hilft mir auch sehr viel
in der doch außergewöhnlichen Situation mit Lehre und Umzug.
Was sind deine Tipps, die du anderen Jugendlichen weitergeben kannst,
die eventuell Ähnliches erlebt haben? Wenn ich Leuten, die vor ähnlichen
Situationen stehen, was raten soll, dann vielleicht Folgendes: Eigenengagement und Durchhalten. Wenn ich was probiere und nach der
ersten Woche feststelle, das ist nicht das Richtige, nicht gleich aufgeben, sondern abwarten, ob es besser wird. Damit hatte ich selber auch
Probleme, muss ich ganz klar sagen. Ich war faul. Welcher Jugendliche
sagt schon „Hey, Arbeit, ich komme!“?
Man sollte vielleicht
ein bisschen an der
eigenen
Arbeitsmoral
arbeiten.
Ansonsten ist es
manchmal wirklich
nur
Durchhalten.
Gerade so ein Zwischenschritt – da ist
es immer gut, einen
Rückhalt zu haben.
Was wünschst du dir
für deine Zukunft?
Erst mal meine Ausbildung beenden.
Wenn es mir in Dresden gefällt, ich mich
wohlfühle und auskomme, werde ich
wahrscheinlich dort
bleiben.
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ERFOLGREICHER UMWEG „EINSTIEGSQUALIFIZIERUNG“
Dorit Hoffmann, Berufsberaterin bei der Agentur für Arbeit
Was ist eine Einstiegsqualifizierung (EQ) und was haben Unternehmen
und Schüler davon? Die betriebliche Einstiegsqualifizierung ist ein,
ursprünglich von der Wirtschaft im Rahmen des Ausbildungspaktes
entwickeltes Angebot, das jungen Menschen mit Vermittlungshemmnissen als Brücke in die Berufsausbildung dient.
Die EQ beinhaltet ein betriebliches Langzeitpraktikum von mindestens sechs bis maximal zwölf Monaten. Der Betrieb zahlt eine Praktikumsvergütung und der Jugendliche wird auch sozialversichert.
Die Arbeitsagenturen können dem Unternehmen hier auf Antrag
einen Zuschuss gewähren. Unternehmen können sich, unabhängig
von Schulabschluss oder Vorgeschichte der
Teilnehmer, im Rahmen des Praktikums von
deren Leistungsfähigkeit überzeugen. Wie
bei Paul gelingt bei über 60 Prozent die Übernahme durch den Betrieb. Die Jugendlichen
erhalten die Chance, ihre Fähigkeiten unter
Beweis zu stellen und können während des
Praktikums feststellen, ob der Beruf wirklich
der Richtige ist.
Paul Marko, Ausbildung zum Fachinformatiker – Systemintegration bei Teleperformance Deutschland in Görlitz
Welchen Schulabschluss hast du und wie ging es nach der Schule weiter? Im Jahr 2011 habe ich die Mittelschule in Reichenbach/O.L. mit
dem Hauptschulabschluss verlassen. Ich muss ehrlich sagen, dass ich
mit diesem Abschluss nie eine Ausbildung zum Fachinformatiker für
Systemintegration bekommen hätte. Computer waren aber für mich
schon immer wichtig, zumal ich auch in der Schule den Neigungskurs
Technik belegt habe. Aber meine Note in Informatik war trotzdem eine
Vier.
Während der Schulzeit hatte ich keine Vorstellungen, was ich machen
möchte und ich muss auch sagen, ich war eher faul. Aber meine Eltern
haben mich ganz schön getriezt und einen Termin bei der Agentur
für Arbeit besorgt. Dort haben wir mit Frau Hoffmann erst mal über
meine Vorstellungen und mein Interesse für PCs gesprochen. Und so
bekam ich die Möglichkeit, mich bei Teleperformance Deutschland in
Görlitz zu bewerben. Nach einer Woche Probearbeiten habe ich keine
Ausbildung bekommen, da die Plätze mit anderen Kandidaten besetzt wurden, aber
man bot mir eine
sogenannte
Einstiegsqualifizierung
an. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich gar
nicht, was das ist
und dass so etwas
überhaupt möglich
ist. Und dann ging
es los. Mit den Auszubildenden hier im
Unternehmen habe
ich mich gleich gut
verstanden. Prima
ist auch, dass ein
Azubi aus dem dritten Ausbildungsjahr
16
für mich verantwortlich ist. Der steckt selbst voll im Stoff und ich
bekomme schon mit, wie die Ausbildung läuft. Zu Beginn habe ich
Reinigungsarbeiten an Rechnern durchgeführt und wurde in die spezielleren Arbeitsabläufe eingewiesen. Jetzt kann ich zum Teil schon
selbstständige Arbeiten durchführen. Das finde ich toll und es macht
Spaß. Der schönste Tag war, als mir durch die Personalleitung eine
Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration angeboten
wurde – mein absoluter Traumberuf.
Wer hat dich unterstützt, wie findest du das EQ und hast du einen Tipp
für Schüler? Also unterstützt haben mich, wie gesagt, meine Eltern, die
mich immer wieder angetrieben haben und dann noch Frau Hoffmann
von der Agentur für Arbeit, die mir die Möglichkeit aufgezeigt hat, eine
Einstiegsqualifizierung zu machen. Dafür bin ich beiden sehr dankbar,
denn ich habe nun endlich meine Wunschfirma und Traumausbildung
gefunden.
Das EQ hat mich ganz schön weitergebracht, wenn ich daran denke,
wie zurückhaltend ich beim ersten Gespräch vor knapp einem Jahr war
und wie aufgeschlossen ich nun im zweiten Gespräch saß.
Die Einstiegsqualifizierung ist für mich wie ein vorgeschaltetes Ausbildungsjahr, welches mir auch im ersten Lehrjahr helfen wird, sodass
ich mich auf die schwierigen Dinge konzentrieren kann.
Den Schülern kann ich nur raten, sich in der Schule anzustrengen und
wer mit Startschwierigkeiten eine Einstiegsqualifizierung machen
darf, der sollte diese Chance nutzen – besser geht es nicht!
Mein Traum ist es, dass ich in fünf Jahren bei Teleperformance
Deutschland als festangestellter Fachinformatiker arbeiten kann und
vielleicht selbst mal Lehrlinge ausbilde.
Jana Wild, HR-Admin bei Teleperformance Deutschland in Görlitz
Warum geben Sie Jugendlichen mit Startschwierigkeiten eine Chance,
warum bieten sie EQs an und welche Vorteile hat das für das Unternehmen? Wir haben die Einstiegsqualifizierung schon im kaufmännischen
und im IT-Bereich angeboten und damit gute Erfahrungen gesammelt.
Wenn man Jugendliche zwischen sechs und neun Monaten beobachten kann, weiß man, ob alles zusammenpasst – da sind nicht immer
die Zensuren ausschlaggebend. Wir sind ein großer Arbeitgeber hier
in der Region und haben dementsprechend auch eine Verantwortung.
Und es ist ja auch für beide Seiten sinnvoll und von Vorteil, wenn wir
jungen Menschen eine Chance geben.
Paul kam über die Agentur für Arbeit zu uns. Nach seinen Zensuren
und dem Abschluss hätte er normal keine Chance gehabt, aber wir
haben erkannt, welche Potenziale in ihm schlummern. Paul ist nicht
dumm, er war nur faul. Ausschlaggebend war auch, dass Paul Fußball
in einem Verein spielt. Er besitzt damit wichtige Kompetenzen wie
Zielstrebigkeit und Teamfähigkeit, um nur einige zu nennen.
Die EQler werden eingebunden wie reguläre Auszubildende. Sie machen all das, was unsere Auszubildenden im ersten Ausbildungsjahr
lernen. Das gibt ihnen mit Ausbildungsbeginn einen Wissensvorsprung. Für uns ist
dies eine vorgelagerte Probezeit, wo wir alle
Kompetenzen testen können und beide Seiten haben die Zeit, sicher zu sein, dass eine
Ausbildung klappt. Nach so einer Kennenlernphase kommt es dann auch nicht zum
Abbruch der Ausbildung. Schüler mit Hauptschulabschluss haben so auch eine Chance
auf ihren Traumberuf.
ERFOLGREICHER UMWEG „BVJ UND EINSTIEGSQUALIFIZIERUNG “
Wolfgang Körber, Betriebsleiter bei der Temedia GmbH in Schönbach
Was macht Temedia? Bereits seit über 60 Jahren wird in dem Familienunternehmen in Schönbach sowie inzwischen auch an den Standorten
Großröhrsdorf und Remscheid ein Sortiment von circa 800 verschiedenen Medizinprodukten unter den Namen „temedia“ und „Holthaus
Medical“ hergestellt: vom Tupfer über die Bauchbinde bis hin zur sterilisierten Kompresse. Insgesamt 130 Mitarbeiter (55 davon in Schönbach) und fast 100 Bandweb- und Strick-Maschinen sind dafür im
Einsatz. Sie produzieren und vertreiben weit über 100 Millionen Meter
Band pro Jahr. Beliefert werden damit vor allem Krankenhäuser (zum
Beispiel die Charité in Berlin oder das Krankenhaus in Görlitz), niedergelassene Ärzte und auch Tierärzte. Außerdem werden seit Neuestem
auch Erste-Hilfe-Verbandskästen für namhafte Autohersteller wie Audi oder VW gefertigt.
Da die Produkte nach dem Sterilisieren zum
Teil erst am offenen Herzen wieder geöffnet
werden, sind Hygiene und Zuverlässigkeit
dabei besonders wichtig.
Schon seit einigen Jahren bilden wir regelmäßig im technischen und kaufmännischen
Bereich aus und haben bisher auch fast alle
übernehmen können.
Wie ist Stefanie Uta zu Temedia gekommen und warum haben Sie ihr eine
Einstiegsqualifizierung und duale Ausbildung angeboten? Vor ungefähr
einem Jahr kam Stefanies Vater zu uns und fragte nach Ausbildungsmöglichkeiten für seine Tochter. Dann haben wir uns die Bewerbungsunterlagen angeschaut und gesehen, dass Stefanie in der Förderschule gute Zensuren hatte und außerdem in ihrem berufsvorbereitenden
Jahr (BVJ) bereits etwas über Textiles gelernt hatte. Das ist natürlich
ein Vorteil. Da sie aus Schönbach kommt, war auch die Erreichbarkeit kein Problem. Dazu haben wir gesehen, dass ihre Eltern sie unterstützt haben und hinter ihrem Berufs- und Ausbildungswunsch stehen. Das hat uns überzeugt. Wir haben ihr angeboten, bei uns in der
Temedia GmbH ein Jahr lang eine Einstiegsqualifizierung zu machen.
Dabei mussten wir als Unternehmen ja kein großes Risiko eingehen
und wir konnten ihr eine Chance geben. Schon nach wenigen Wochen
hat sich dabei für uns gezeigt: das war ein Glücksgriff! Sie hat das
super gemacht. An einigen Anlagen bringt sie jetzt schon wirkliche
Spitzenleistungen. Das hat uns wieder überzeugt und wir haben ihr
nun einen Ausbildungsplatz angeboten. Seit dem ersten September
lernt sie bei uns Maschinen- und Anlagenführerin – Textiltechnik (Weberei) mit der Spezialisierung auf Bandweberei.
Unser Fazit: Wir sind dafür belohnt worden, dass wir Stefanie eine
Chance gegeben haben und wir würden es wieder machen!
Stefanie Uta, Ausbildung zur Maschinen- und Anlagenführerin bei
der Temedia GmbH in Schönbach
Wie hast du trotz Förderschulabschluss den Einstieg in eine duale Ausbildung geschafft und welche Tipps kannst du anderen Jugendlichen mit
Startschwierigkeiten geben? Ich habe die Förderschule besucht und
danach in einem berufsvorbereitenden Jahr (BVJ) am Berufsschulzentrum in Löbau meinen Hauptschulabschluss nachgeholt. Eigentlich
wollte ich Tierpflegerin werden, nur haben mir alle gesagt, das würde
ich nicht schaffen. Dann wollte ich als Verkäuferin eine Ausbildung
finden, das hat jedoch auch nicht geklappt. Schließlich haben meine
Eltern hier bei der Temedia GmbH angefragt und hier habe ich eine
Einstiegsqualifizierung über die Arbeitsagentur machen können. Dabei konnte ich bereits in alle Bereiche mal reinschnuppern und habe
nun schon viel bessere Vorstellungen, was mich erwartet. Mit der Zeit
hat es mir auch immer besser gefallen, mit den Maschinen zu arbeiten. Die Arbeit macht mir echt Spaß und ich verstehe mich gut mit
allen Kollegen.
Zwischenzeitlich hatte ich wirklich gedacht, ich schaffe es nicht zur
Lehre und ich bin sehr froh, dass es nun doch geklappt hat. Im Rückblick hat sich alles gelohnt und ich freue mich sehr auf die Ausbildung! Mein Tipp: dranbleiben und ausprobieren!
Die Einstiegsqualifizierung bei der Temedia GmbH hat Stefanie Uta zum Ausbildungsplatz
verholfen. In dem Jahr hat sie sogar schon den Weberknoten gelernt. So kann sie mit
Vorkenntnissen in die Ausbildung gehen und ist schon gut gerüstet, wenn mal der Faden
reißt!
AUCH DU
WIR
R S T DE I N E N
W E G F I N DE N !
17
10 Bewerbungstipps
BAUCHFREI
ST TABU
IS
1. DIE BERUFSWAHL. Es gibt mehr als 350
anerkannte Berufe. Informiere dich zunächst
umfassend und nutze auch die Angebote der
Bundesagentur für Arbeit und der IHK. Probiere dich danach über Praktika aus. Wenn du
weißt, was dir wirklich liegt, kannst du dich
umso besser bewerben. Und werde dir klar,
was eine bestimmte Berufswahl bedeutet:
Wenn du in der Gastronomie lernen möchtest, solltest du vorher wissen, dass du immer dann arbeitest, wenn die Freunde feiern.
2. DIE BEWERBUNGSSTRATEGIE. Schreibe
keine Massen-Bewerbungen. Konzentriere
dich lieber auf ausgesuchte Firmen, mit denen du dich vor der Bewerbung ausführlich
beschäftigst. Personalchefs erkennen sofort
einen Standardtext, bei dem nur die Adresse
getauscht wurde und legen dich gelangweilt
zur Seite.
3. DER ZEITPUNKT. Die großen Unternehmen
schließen die Bewerbersuche sehr zeitig ab.
Teilweise ist Ende September schon Bewerbungsschluss. Als Faustformel gilt also: Mit
dem Endzeugnis der neunten Klasse gehst du
auf die Jagd nach deinem Ausbildungsplatz.
4. DAS ANSCHREIBEN. Warum bewirbst du
dich bei der Firma? Diese Frage muss im Anschreiben knackig beantwortet werden. Bringe in diesem Schreiben dein Wissen ein, das
du zuvor (siehe Punkt 2) über das Unternehmen, die Branche, den Beruf gesammelt hast.
5. DIE BEWERBUNGSMAPPE. Warum bist du
der Richtige? Diese Frage beantwortest du
mit Fakten in der Bewerbungsmappe. Als junger Mensch kannst und sollst du dort keine
Romane schreiben. Stelle deinen Werdegang
sauber dar. Und lege neben den hoffentlich guten Zeugnissen auch alle Beurteilungen über
Praktika bei. Bronze bei der Matheolympiade?
Mit in die Mappe. Du schraubst gern am Moped? Dann lasse mit einem Foto von der aufgemotzten Simson den Personalchef teilhaben. Natürlich nur, wenn es zum Beruf passt.
6. DAS BEWERBUNGSFOTO. Am besten lässt
du dich von einem professionellen Fotografen ablichten. Du erkennst leicht, ob es ein
Profi ist: Dann wirst du gefragt, für welchen
Beruf du dich bewirbst. Ein guter Fotograf
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wird dir also auch sagen, ob du passend gekleidet bist für dein Bewerbungsfoto. Wer
auffallen möchte, kann sich gern schwarzweiß fotografieren lassen oder ein Längsformat probieren. Das ist dann aber auch schon
das höchste der Gefühle, was Kreativität
beim Foto angeht.
Fachwissen abgefragt. Das lernt ihr ja erst
während der Ausbildung. Es geht vielmehr
um softe Fakten: Bist du höflich? Kannst du
zuhören? Bist du kreativ und findest originelle Lösungen? Was nicht schaden kann ist
eine gute Allgemeinbildung. Die benötigt ihr
nicht nur beim Test.
7. DAS VORSTELLUNGSGESPRÄCH. Wenn
deine Unterlagen positiv bewertet werden,
wirst du im Regelfall zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. Wichtigste Regel dabei:
Sei du selbst. Beteilige dich aktiv am Gespräch, am besten mit Fragen, die dir auf dem
Herzen liegen. (Besser kommt es übrigens,
wenn du nicht sofort nach den Urlaubstagen
fragst, sondern nach bestimmten Inhalten
der Ausbildung.) Das Vorstellungsgespräch
solltest du vorbereiten. Informiere dich intensiv über Firma und Berufsbild, sodass du
Fragen beantworten kannst. Und fahre rechtzeitig los, damit du pünktlich bist.
10. DAS RESÜMEE. Sei du selbst, stelle deine
Motivation und deinen unbedingten Willen
dar, dass du diese Lehrstelle haben möchtest. Und beweise dich vorab in der Praxis.
Dann ist möglicherweise auch die eine oder
andere Vier auf dem Zeugnis nicht ganz so
gravierend. Und kaufe bitte keine Bewerbungsratgeber: In jedem Buch stehen andere
Ratschläge. Nutze lieber die Gelegenheit bei
Messen oder Ausbildungsbörsen.
8. DAS PASSENDE OUTFIT. Was du beim Vorstellungsgespräch anziehst, bleibt letztendlich dir überlassen. Passe dich einfach dem
Arbeitsumfeld an. Anzug und Krawatte sieht
auf dem Bau albern aus, kommt in der Bank
aber super an. Als junge Dame zeigst du dich
eher von der züchtigen Seite. Bauchfrei ist
tabu. Röcke, die über dem Knie enden, auch.
9. DER EINSTELLUNGSTEST. In vielen Unternehmen werden Bewerber getestet. Die Palette ist dabei riesengroß. Ihr braucht keine
Panik vor solchen Tests zu haben. Wirklich
vorbereiten könnt ihr euch ohnehin nicht darauf. Zumeist wird auch gar nicht allzu viel
INFORMATION
Die Bewerbungstipps kommen vom
JOBSTARTER-Projekt Ausbildungsagentur Passgenau. Seit 2007 ist Lausitz
Matrix e. V. in diesem Bundesprogramm
tätig und konnte in dieser Zeit weit über
400 Ausbildungsplätze in der Oberlausitz besetzen. Mit dem „Praxistag in der
Wirtschaft“ und der „Zukunftskonferenz“ entwickelte das JOBSTARTER-Team
zwei innovative Formen der Berufsorientierung. JOBSTARTER wird durch das
Bundesministerium für Bildung und
Forschung und den Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union gefördert. Mehr Infos unter www.ausbildungpassgenau.de
Websites zur Berufsorientierung
HIIER LÄSS
ST SIICH WAS FIND
DE N
Wir haben für euch ein paar interessante Internetseiten herausgesucht, auf denen ihr euch
genauer über euren Wunschberuf und weitere ausbildungsrelevante Themen informieren könnt.
WWW.ARBEITSAGENTUR.DE
Informationen über Berufswahl, Berufsberatung, Berufsausbildung;
BERUFENET (www.berufenet.arbeitsagentur.de); Lehrstellenbörse
WWW.BILDUNGSMARKT-NEISSE.COM
Bildungs-/Beratungsangebote und Adressen von Bildungseinrichtungen aus der Region
WWW.ABI.DE
Studium oder Beruf nach dem Abitur
WWW.BILDUNGSMARKT-SACHSEN.DE
Informationen zur Berufsorientierung, Ausbildung, Studium und Weiterbildung
WWW.ALLEBERUFE.DE
WWW.ARBEITS-ABC.DE
WWW.AUBI-PLUS.DE
Berufsbilder, Ausbildungsbörse, Bewerbungstipps, Bildungsangebote
WWW.AUSBILDUNGPLUS.DE
bundesweiter Überblick über mehr als 44.000 Ausbildungsangebote
WWW.AUSBILDUNG-PASSGENAU.DE
lokale Ausbildungsstellen aus dem Landkreis Görlitz, Lehrstellenvermittlung im Landkreis Görlitz, Hilfestellung bei Bewerbungen
WWW.BILDUNGSSERVER.DE
Informationen über bildungsrelevante Inhalte; Service für Lehrer, Ausbilder, Schüler, Eltern, Administratoren, Wissenschaftler,...
WWW.DGB-JUGEND.DE
Tipps rund um die Arbeitswelt
WWW.HANDWERKSBERUFE.DE
Datenbank mit Handwerksberufen
WWW.HWK-DRESDEN.DE
Informationen zu einer Ausbildung im Handwerk
WWW.AZUBI.NET
Portal/Forum mit Fragen zur Ausbildung, Rechten und Pflichten für
Azubis, Fragen für Bewerber, Berufsschulwissen
WWW.IHK-LEHRSTELLENBOERSE.DE
WWW.AZUBI-ONLINE.COM
Portal für Berufswahl und Ausbildung
WWW.KIDS2BIZ.DE
Themen zu Berufsorientierung, Schülerportal
WWW.AZUBI-TOPLINE.DE
Lehrstellen- und Ausbildungsangebote, betriebsbegleitende Studiengänge renommierter Unternehmen
WWW.KMK.ORG
Rahmenlehrpläne zu Ausbildungsberufen
WWW.AZUBIYO.DE
Ausbildung und duales Studium – finden und gefunden werden
WWW.AZUBOT.DE
Kurzfilme über den Berufsalltag „echter“ Azubis
WWW.BEROOBI.DE
Vorstellung interessanter und zukunftsorientierter Ausbildungsberufe
WWW.BERUFE-LEXIKON.DE
Berufsbilder zu diversen Berufen mit weiterführenden Links
WWW.IT-BERUFE.DE
WWW.OSTSACHSEN.TV/NEUNMALKLUG/SENDUNG45/INDEX.PHP
filmische Vorstellung von Ausbildungsbetrieben der Region
WWW.PLANET-BERUF.DE
Orientieren – Entscheiden – Bewerben – Loslegen – Überbrücken;
umfangreiche Informationen von der Berufsorientierung bis hin zu
Fragen über Recht und Finanzen während der Ausbildung
WWW.STUDIENWAHL.DE
Informationen zur Bewerbung um einen Studienplatz und den verschiedenen Studienrichtungen
WWW.ZEIT-ZUM-BEWERBEN.DE
WWW.BERUFSWAHL.DE
WWW.BERUFSWAHL-TIPPS.DE
WWW.BIBB.DE
WWW.ZUKUNFT-GOERLITZ.DE
INSIDERtipps zum Hierbleiben vom Regionalen Übergangsmanagement des Landkreises Görlitz, Informationen rund ums Thema Ausbildung, zahlreiche Imagefilme zu den Unternehmen aus dem INSIDER
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Veranstaltungen zur Berufsorientierung im Landkreis Görlitz
HIER
R KANNST
T DU DIC
CH IN
NFO
ORMIE
ERE
EN
INSIDERTREFF – DER NEUE AUSBILDUNGSTAG IN DER REGION (25. MAI 2013). Der INSIDERtreff für den gesamten Landkreis Görlitz
löst den sehr erfolgreichen IHK-Ausbildungstag ab und wird ab 2013 gemeinsam vom
Landkreis Görlitz, der IHK, HWK, Jobcenter
und Arbeitsagentur organisiert. In der neuen Messe- und Veranstaltungshalle in Löbau
stellen Firmen und Auszubildende aus dem
gesamten Landkreis verschiedene Berufe vor.
In einer Lehrstellenkontaktbörse finden Jugendliche freie regionale Ausbildungsstellen
und können direkt bei den Unternehmen ihre
Bewerbungsunterlagen abgeben. Zusätzliche
Angebote wie zum Beispiel ein innovativer
MultiMedia-Bereich, ein Elterncafé oder der
Check der Bewerbungen, machen diese Berufsorientierungsmesse zu einem informativen Erlebnis für alle Jugendlichen und ihre
Eltern. Dieser Termin spricht gezielt auch
jüngere Schüler und deren Eltern an, um sich
frühzeitig über Ausbildungsmöglichkeiten
zu informieren und wird deshalb an einem
Samstag durchgeführt.
INSIDER-ZUKUNFTSTAG AM BSZ LÖBAU (8.
MÄRZ 2013). Die Jugendlichen erhalten eine
praktische Vorstellung von Berufsbildern
durch Auszubildende und Schüler der BSZs,
von Berufsschullehrern und Ausbildungsbetrieben. Dieser Tag wird im Rahmen des Unterrichts durchgeführt, dadurch ist eine Organisation des Bustransfers der Schüler aus
dem gesamten Landkreis Görlitz möglich.
Die Planung erfolgt im Vorfeld über eine Online-Datenbank, bei der sich die Schüler der
achten und neunten Klassen der Mittelschulen und Förderschulen aus den Angeboten ihr
eigenes Konferenzprogramm zusammenstellen können. Bis zu drei Veranstaltungen à 45
Minuten besuchen die Schüler an diesem Tag.
20
SCHAU REIN! WOCHE DER OFFENEN UNTERNEHMEN (1 WOCHE MITTE MÄRZ). Bei der
Woche der offenen Unternehmen handelt es
sich um eine sachsenweite Aktion für Schüler
ab der siebenten Klasse, die auf Landkreisebene koordiniert wird. Ausbildungsbetriebe
öffnen ihre Türen und stellen Ausbildungsberufe vor. Für den Besuch in den Unternehmen
sind Schüler vom Unterricht freigestellt und
können ein kostenloses Sachsenticket nutzen.
PRAXISTAG IN DER WIRTSCHAFT (ALLE 14
TAGE 1 KOMPLETTER UNTERRICHTSTAG).
Diese Alternative zum Blockpraktikum für
Schüler der neunten Klassen wird an vier Mittelschulen im Landkreis Görlitz praktiziert.
Die Schüler absolvieren alle zwei Wochen
einen kompletten Unterrichtstag in regionalen Unternehmen. Im Verlauf des Schuljahres
lernen sie bis zu drei verschiedene Betriebe
bzw. Berufe kennen. Dieses Angebot gilt sowohl für Haupt- als auch Realschüler.
KONVENT’A OBERLAUSITZER GEWERBEUND LEISTUNGSSCHAU (APRIL/MAI). Diese
Ausstellungs- und Kontaktplattform für Unternehmer, Handwerker, Dienstleister, freie
Lehrstellen, Aus- und Weiterbildung ist in die
einzige Gewerbemesse im Landkreis Görlitz
eingebettet.
GÖRLITZER AKTIONSTAGE BILDUNGSMARKT
NEISSE (1 WOCHE IM MÄRZ). Deutsche, polnische und tschechische Bildungseinrichtungen, Unternehmen, Vereine und Institutionen
sowie Kammern und Verbände präsentieren
sich und ihre (Bildungs-) Angebote aus den
unterschiedlichsten Bereichen durch sogenannte Mitmachaktionen.
GIRLS’ AND BOYS’ DAY (LETZTER DONNERSTAG IM APRIL). Der bundesweite Aktionstag
bietet die Gelegenheit, „geschlechteruntypische“ Berufe bei einem Tagespraktikum auszuprobieren – Jungen beispielsweise im sozialen oder pflegerischen Bereich, Mädchen im
Bereich Technik und Naturwissenschaften.
Eingeladen sind Schülerinnen und Schüler ab
der fünften Klasse.
BERUFEPARK ZITTAU (JANUAR). Dieser Aktionstag der Wirtschaftsförderung Zittau eignet sich für die achten bis zehnten Klassen.
In Zittauer Mittelschulen präsentieren sich
regionale Ausbildungsbetriebe und stellen
ihre Ausbildungsberufe vor.
VERANSTALTUNGEN IM BERUFSINFORMATIONSZENTRUM (BIZ) (TERMINE ERFAHRT IHR
DURCH DIE ARBEITSAGENTUR UND BERUFSBERATER). Im BIZ in Bautzen kann man sich
intensiv zu den Themen Berufs- und Studienwahl informieren und nach passenden Ausbildungsplätzen oder Studienmöglichkeiten
suchen. Das Angebot ist für alle kostenfrei
und ohne Anmeldung möglich. Zusätzlich
zum umfassenden Informationsangebot
findet in den Gruppenräumen des BIZ eine
Vielzahl von Veranstaltungen zum Thema
Ausbildung statt.
BERUFSPRAKTISCHER TAG AN DEN BERUFSSCHULZENTREN IM LANDKREIS GÖRLITZ.
Schüler der siebenten Klasse haben an
diesem Tag die Möglichkeit, ausgewählte Berufsbilder an den Berufsschulzentren
praktisch kennenzulernen. An dieser Aktion
nehmen ausgewählte Schulen aus dem Landkreis Görlitz teil.
21
a+b Ladenbau GmbH
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Bereits seit 1990 hat sich das Görlitzer Unternehmen einen hervorragenden Namen im
Ladenbau erarbeitet. Heute schwören Kunden aus ganz Deutschland sowie aus Polen,
Tschechien, der Slowakei und Österreich auf
die Lösungen von a+b Ladenbau. Dazu zählen bekannte Namen wie Ernsting’s Family,
Travel Free und Karstadt Sport, für die die
komplette Ladenausstattung gefertigt wird.
Regional gehört auch Bombardier Transportation zu den Kunden, für die als Zulieferer
gearbeitet wird. Garant für diese positive Entwicklung ist das Team, betont Geschäftsführer Jan Batschick: „Wir sind eine Mannschaft
von 30 Mitarbeitern in einem gesunden Mix
aus Jugend und Erfahrung. Wir bilden in unserem Unternehmen Holzmechaniker aus.
Diese Ausbildung ist vergleichbar mit der
Tischlerausbildung.“
Wer sich für eine Ausbildung zum Holzmechaniker interessiert, sollte Spaß an hand-
werklichen Tätigkeiten und Interesse an
verschiedenen Materialien haben. Bei a+b
Ladenbau kommen neben Holz und Spanplatten auch Materialien wie Schichtstoff,
Plexiglas, Metall und Glas zum Einsatz. „Das
Spannende an unserer Arbeit ist es, Möbelstücke entstehen zu sehen – von der ersten
Idee bis zum Aufbau beim Kunden. Unsere
Arbeit ist eine wesentliche Voraussetzung,
damit der Einkauf für den Kunden zum Erlebnis wird“, sagt Jan Batschick.
Die Ausbildung im Unternehmen dient der
eigenen Nachwuchssicherung. Die Auszubildenden erhalten eine solide handwerkliche
Ausbildung, durchlaufen alle Abteilungen
und erlernen die Grundlagen der Holzbearbeitung bis zur Endmontage. Für die Ausbildung steht eine betriebseigene Lehrwerkstatt
zur Verfügung, in der die Auszubildenden
einen erfahrenen Tischlermeister an der
Seite haben. Da es immer schwieriger wird,
geeignete Auszubildende zu finden, beteiligt sich a+b Ladenbau am „Praxistag in der
Wirtschaft“: „Wir finden es gut, dass Schüler
die Möglichkeit haben, sich ein Bild von unterschiedlichen Berufen zu machen. Das hilft
dem Schüler, sich zu orientieren und uns,
geeignete Kandidaten für eine Ausbildung zu
finden“, so Jan Batschick.
INFORMATION
Ausbildungsberuf: Holzmechaniker/in
Kontakt: a+b Ladenbau GmbH
Leschwitzer Straße 22 | 02827 Görlitz
Ansprechpartner: Jan Batschick
T: 03581 / 7 63 70 | F: 03581 / 8 30 57
[email protected]
www.ab-Ladenbau.de
3 Fragen an Ronny Sherri, Auszubildender zum Holzmechaniker im 2. Lehrjahr
Ronny Sherri ist Auszubildender im 2. Lehrjahr und hat seine Lehre zum Holzmechaniker in einem Überbetrieblichen
Zentrum in Chemnitz begonnen.
Wie bist du zu dieser Ausbildung gekommen? Nach dem ersten Lehrjahr zog mich das Heimweh wieder in meine Heimat
nach Görlitz. Durch ein erfolgreiches Praktikum bei a+b Ladenbau
wurde ich ins zweite Lehrjahr übernommen.
Was rätst du interessierten Schülern, die diesen Beruf lernen wollen?
Grundvoraussetzung ist natürlich das Interesse und handwerkliches
Geschick. Ein Praktikum in der Schulzeit ist notwendig, um das Berufsbild kennenzulernen. Mathematik braucht man, um selbstständig arbeiten zu können. Ansonsten sind Ordnung und Sauberkeit am
Arbeitsplatz wichtig und natürlich Zuverlässigkeit, Teamfähigkeit
und Kreativität.
Ronny Sherri (rechts) bekommt von Facharbeiter Andre
Opitz die modernen Maschinen erklärt.
22
Warum ist Holzmechaniker dein Traumberuf? Weil ich jeden Tag sehe,
was ich geschaffen habe.
Agentur für Arbeit Bautzen
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INFORMATION
Die Bundesagentur für Arbeit (BA) erfüllt für
die Bürger sowie für Unternehmen und Institutionen umfassende Dienstleistungsaufgaben für den Arbeits- und Ausbildungsmarkt.
Dafür steht bundesweit ein flächendeckendes
Netz von 176 Arbeitsagenturen und gut 610
Geschäftsstellen zur Verfügung. Die für die
Region Ostsachsen zuständige Arbeitsagentur hat ihren Sitz in Bautzen und verfügt über
insgesamt neun Geschäftsstellen in den Landkreisen Bautzen und Görlitz. Die Agentur für
Arbeit ist Ansprechpartner für Arbeitsuchende, für Arbeitgeber, für Schüler und Eltern.
Unsere Aufgaben sind im Wesentlichen:
– Vermittlung in Ausbildungs- und
Arbeitsstellen
– Berufsberatung
– Arbeitgeberberatung
– Förderung der Berufsausbildung
– Förderung der beruflichen Weiterbildung
– Förderung der beruflichen Eingliederung
von Menschen mit Behinderung
– Leistungen zur Erhaltung und Schaffung
von Arbeitsplätzen und
– Entgeltersatzleistungen wie zum Beispiel
Arbeitslosengeld oder Insolvenzgeld.
Ausbildungsberuf: Fachangestellte/r
für Arbeitsmarktdienstleistung
Studium: Arbeitsmarktmanagement
bzw. Beschäftigungsorientierte Beratung und Fallmanagement (Bachelor)
Kontakt: Agentur für Arbeit Bautzen
02619 Bautzen
Ansprechpartner:
T: 03591 / 66 14 19 | F: 03591 / 66 16 78
[email protected]
www.arbeitsagentur.de/bautzen
Frage an Shirin Khabiri-Bohr, Leiterin der Agentur für Arbeit Bautzen
Welche Voraussetzungen sollten Bewerber mitbringen und was spricht für eine Ausbildung bei der
Agentur für Arbeit Bautzen? Voraussetzung für einen Ausbildungsvertrag ist ein guter Real- oder
Hauptschulabschluss. Für die Studienausbildung setzen wir das Abitur oder eine vergleichbare
Qualifikation voraus. Jugendliche, die sich für eine berufliche Karriere bei der Arbeitsagentur
interessieren, sollten Freude am Umgang mit Menschen haben, aufgeschlossen, hilfsbereit
und freundlich gegenüber unseren Kunden auftreten, im Team arbeiten können und mobil
sein. Bewerber erwartet eine abwechslungsreiche Ausbildung von drei Jahren Dauer, in der sie
alle Abteilungen und Bereiche, aber auch unterschiedliche Geschäftsstellen kennenlernen. In
der Hälfte der Lehrzeit erwerben die Nachwuchskräfte für den Ausbildungsberuf Fachangestellter für Arbeitsmarktdienstleistung theoretische Kenntnisse am Beruflichen Schulzentrum für Wirtschaft in Dresden.
Die Studienstandorte für die Bachelorausbildung sind Schwerin oder Mannheim. Für die Ausbildung bei der Bundesagentur für Arbeit sprechen die modernen Ausbildungsbedingungen, abwechslungsreiche Tätigkeitsfelder rund um die
Dienstleistungen für unsere Kunden, die guten Entwicklungsmöglichkeiten auch auf höherwertige Dienstposten und
eine tariflich geregelte leistungsorientierte Vergütung.
23
Agrargenossenschaft Eibau eG
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Die Agrargenossenschaft Eibau eG ist ein
landwirtschaftlicher Großbetrieb im südlichen Teil des Landkreises Görlitz. Hier arbeiten rund 100 Beschäftigte und zehn Auszubildende. Im Bereich der Pflanzenproduktion
werden auf großen Flächen hauptsächlich
Getreide, Raps und Silomais angebaut. Insgesamt bewirtschaftet die Genossenschaft
eine landwirtschaftliche Nutzfläche von
über 2.700 Hektar in den Ortschaften Eibau,
Oberoderwitz, Ruppersdorf, Obercunnersdorf, Ebersbach-Neugersdorf, Neueibau,
Strahwalde und Großhennersdorf.
In der Tierproduktion verfügt das Unternehmen über einen großen Milchviehbestand
(1.400 Milchkühe, 1.450 Jungrinder und Kälber) und ist einer der größten Milchproduzenten in der Oberlausitz. Die Milchgewinnung
erfolgt heute durch modernste Melktechnik
in einem großen Melkkarussell und wird
computergesteuert überwacht. Aber auch
Handarbeit ist bei der täglichen Arbeit noch
notwendig.
In der Agrargenossenschaft Eibau werden die
Berufe Landwirt, Mechaniker für Land- und
Baumaschinentechnik und Tierwirt ausgebildet. Von den Bewerbern wird erwartet, dass
sie Liebe zu Tieren und zur Natur mitbringen.
„Außerdem sind Berufseinstellung und Motivation wichtig. In der Erntezeit ist die Uhrzeit
eher zweitrangig und unsere Tiere müssen an
allen Tagen des Jahres versorgt werden“, so
Herr Hoffmann, der Vorstandsvorsitzende.
Die Agrargenossenschaft Eibau hat eine lange Ausbildungserfahrung und organisiert
sich wie eine große Familie, in der man sich
aufeinander verlassen kann. Für die Pflanzenproduktion sollten Bewerber gute Noten
in den naturwissenschaftlichen Fächern mitbringen. In der Tierproduktion haben auch
Hauptschüler mit gutem Abschluss eine
Chance. Die Azubis werden im Regelfall nach
der Ausbildung übernommen und können
sich danach weiterqualifizieren, bis hin zu
einem berufsbegleitenden Studium.
INFORMATION
Ausbildungsberufe: Landwirt/in,
Mechaniker/in – Land- und Baumaschinentechnik, Tierwirt/in
Kontakt: Agrargenossenschaft Eibau eG
Ruppersdorfer Straße 9 | 02739 Eibau
Ansprechpartner: Frau Schömann
T: 03586 / 3 03 30 | F: 03586 / 30 33 50
Herr Hoffmann | T: 0172 / 3 74 43 55
[email protected]
www.agrar-eibau.de
Martin Schmidt, Auszubildender zum Landwirt im 2. Lehrjahr
So entstand mein Berufswunsch Landwirt. Ich war schon immer naturverbunden. Mit zwölf Jahren habe ich zu Hause
begonnen, Tauben und Kaninchen zu züchten. Nach Abitur und Zivildienst konnte ich in der Agrargenossenschaft ein
Praktikum absolvieren. Das war dann der letzte Auslöser für meinen Berufswunsch.
Das gefällt mir an meinem Beruf. Draußen zu sein und die Vielfältigkeit des Berufes zu erleben,
ist einfach toll. Außerdem hat der Landwirt auch eine hohe Verantwortung für die Nahrungsmittel, die er herstellt und damit für die Konsumenten. Ich lerne hier sowohl moderne Technologien als auch das traditionelle Handwerk wie zum Beispiel das Melken.
Das rate ich künftigen Landwirten. Wer Landwirt werden möchte, sollte Tiere und Natur lieben
und die Zähne zusammenbeißen können, denn in der Erntezeit muss man durchhalten. Dann
ist Teamfähigkeit sehr wichtig, weil alle Rädchen ineinander greifen müssen. Mit Fleiß erarbeitet man sich am schnellsten den Respekt der erfahrenen Kollegen.
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Agrofarm Herwigsdorf eG
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Die Agrofarm Herwigsdorf eG bei Löbau ist
ein landwirtschaftlicher Betrieb mit Tier- und
Pflanzenproduktion und einem hochmodernen Maschinen- und Fuhrpark. Auf 3.200
Hektar werden Getreide, Raps und Silomais
angebaut. 600 Milchkühe, 600 Jungrinder
und eine große Schweineproduktion mit eigener Ferkelaufzucht runden den Landwirtschaftsbetrieb ab.
Für einen solchen Betrieb wird eine Menge
Energie benötigt, die die Agrofarm selbst erzeugt. Gülle und Mais werden in drei Biogasanlagen zu Strom verwertet. Die entstehende
Abwärme wird vorrangig für die Stallanlagen
genutzt.
Im Unternehmen sind 70 Mitarbeiter und
zehn Auszubildende beschäftigt. Auch für
die Zukunft setzt Vorstandsvorsitzender
Matthias Döcke auf den Nachwuchs. Von seinen zukünftigen Lehrlingen wünscht er sich
vor allem Liebe zur Natur und zu Tieren. Das
reicht aber nicht aus: „Die Schüler müssen
Interesse für Computertechnik mitbringen,
denn heutzutage funktioniert vieles computergesteuert, zum Beispiel die Fütterung,
die Klimatisierung oder die Mähdrescher. Die
Technik ist so komplex, dass wir in der Lage
sind, über ein GPS-Signal zentimetergenau
unsere Fahrzeuge zu steuern.“ Wichtig sind
auch entsprechende Mathematikkenntnisse,
denn beim Einsatz von Düngemitteln oder
Futter kann ein Rechenfehler den Viehbestand gefährden.
Auszubildende zum Tierwirt erwartet eine
vielseitige Tätigkeit in modernen Ställen.
Ebenfalls gute Karrierechancen haben Landmaschinenmechaniker. „Wer Interesse an
Technik hat und bislang nur auf eine Ausbildung zum Kraftfahrzeugmechatroniker hoffte, sollte sich während eines Praktikums oder
bei einer Ferienarbeit mit dieser Alternative
beschäftigen“, weiß Matthias Döcke zu berichten.
Wer eine Ausbildung bei der Agrofarm Her-
wigsdorf in Angriff nimmt, durchläuft alle
Bereiche der Tier- und Pflanzenproduktion.
Bestimmte Inhalte vermittelt der Landwirtschaftliche Ausbildungsverbund, dessen Aufgabe es ist, alle Lehrlinge auf ein einheitliches
Niveau zu bringen. Nach erfolgreicher Ausbildung steht einer Übernahme mit zahlreichen
Aufstiegsmöglichkeiten nichts im Weg.
INFORMATION
Ausbildungsberufe: Landwirt/in,
Mechaniker/in – Land- und Baumaschinentechnik, Tierwirt/in
Kontakt: Agrofarm Herwigsdorf eG
Niederhofstraße 23 a | 02708 Rosenbach
Ansprechpartner: Matthias Döcke
T: 03585 / 4 73 50 | F: 03585 / 47 35 35
[email protected]
Sebastian Gerhardt, ausgebildeter Landwirt
Sebastian Gerhardt hat 2010 seine Ausbildung zum Landwirt abgeschlossen und ist bei der Agrofarm Herwigsdorf geblieben. Ich habe Familie, Hof und Wohnung hier, wir leben in einer schönen Gegend. Hier ist also genau der richtige Platz, um mir meine Existenz aufzubauen.
25
AOK PLUS – Die Gesundheitskasse für Sachsen und Thüringen
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Die AOK PLUS konnte in den zurückliegenden Jahren zahlreiche Auszeichnungen bei bundesweiten Krankenkassenvergleichen einheimsen. So wurde sie unter anderem Testsieger bei der
Stiftung Warentest. Jüngstes Beispiel ist die Ehrung durch das Deutsche Institut für Service-Qualität. Hier belegte die sächsisch-thüringische Gesundheitskasse den ersten Platz in der Kategorie
Service. Ebenso kann sich die Ausbildung bei der AOK PLUS sehen lassen. Dafür spricht die IHKAuszeichnung als „Hervorragender Ausbildungsbetrieb“.
Berufseinsteigern bietet die AOK PLUS vielfältige und abwechslungsreiche Ausbildungen
mit besten Entwicklungsperspektiven und
hervorragenden Rahmenbedingungen: eine
attraktive Ausbildungsvergütung, gleitende
Arbeitszeit und 26 Tage Urlaub im Jahr.
Insgesamt fünf Ausbildungsrichtungen kann
man bei der AOK PLUS einschlagen. „Viele
Schüler wissen gar nicht, dass man bei uns,
neben dem klassischen Sozialversicherungsfachangestellten, auch Kaufmann im Gesundheitswesen, Fachinformatiker für Systemintegration oder Anwendungsentwicklung
lernen kann. Auch ein Berufsakademie-Stu-
dium der Wirtschaftsinformatik ist möglich“,
berichtet Frank Hohlstein, Ausbildungsleiter
bei der AOK PLUS.
Junge Leute genießen dabei beste Aussichten für die Berufslaufbahn und eine gesunde Basis für den Berufseinstieg. Bewerber
bei der AOK PLUS sollten Lust mitbringen,
gemeinsam mit Menschen für Menschen zu
arbeiten. Dabei erwarten sie vielfältige und
herausfordernde Aufgaben, bei denen sie
sich persönlich weiterentwickeln und vorankommen können.
Um sich für einen Ausbildungsplatz zu bewerben, gibt es drei Bewerbungswege: per
E-Mail, über das Online-Bewerbungsformular
und per Post. Nach Ablauf der Bewerbungsfristen, die unter www.aokplus-online.de/
ausbildung bekannt gegeben werden, lädt
die AOK PLUS die Bewerber zum schriftlichen
Auswahlverfahren und in einem zweiten
Schritt zu einem Assessment-Center ein.
Alle Fragen rund um die Bewerbung und Ausbildung bei der AOK PLUS beantwortet auch
das Team des Jobstart-Profils der AOK PLUS
unter www.facebook.com/aokplus.jobstart.
INFORMATION
Ausbildungsberufe: Fachinformatiker/
in – Anwendungsentwicklung oder
Systemintegration, Kaufmann/-frau –
Gesundheitswesen, Sozialversicherungsfachangestellte/r
Studium: Wirtschaftsinformatik
(Berufsakademie)
Kontakt: AOK PLUS – Die Gesundheitskasse für Sachsen und Thüringen
Augustinerstraße 38 | 99084 Erfurt
Ansprechpartner: Wolfram Urbanek
T: 0361 / 65 74-8 05 25
[email protected]
www.aokplus-online.de/ausbildung
26
art of people GmbH
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YMBIIOSE VON GEFÜHL,,
KU
UNST UND HANDWERK
Aus der Inspiration eines Einzelnen wuchs im
Jahr 2000 ein Unternehmen mit Visionen. Sebastian Habel möchte mit seinem Beruf Menschen ihre Handicaps vergessen lassen und
ihnen neue Lebensfreude zurückgeben. Gemeinsam mit mehr als 30 Mitarbeitern leistet
er einen wichtigen Beitrag zur Sicherung der
Hilfsmittelversorgung in Ostsachen.
In der Praxis sind die Auszubildenden vom
Gipsmodell bis zur Fertigstellung einer Prothese oder Orthese dabei. Mit Hilfe moderner
Fertigungsverfahren und unter Verwendung
neuester technologischer Entwicklungen so-
wie der Berücksichtigung aller Erkenntnisse
der Biomechanik, wird jedes Teil individuell
den Bedürfnissen des einzelnen Patienten
und Kunden angepasst. Diese Hilfsmittel
werden aus den verschiedensten Materialien
hergestellt. Alle Mitarbeiter und Auszubildenden tragen somit auch eine große Verantwortung, damit das fertige Produkt die
individuelle Lebensqualität des Kunden tatsächlich verbessert.
Seit diesem Jahr bildet art of people auch
Kaufleute im Gesundheitswesen aus. Diese
betreuen später Kunden an allen Standorten
in Dresden, Görlitz, Niesky oder Rothenburg/
O.L.
PERFEKTE NOTEN SIND NICHT ALLES. Wer
eine Ausbildung bei art of people beginnen will, muss keine perfekten Noten haben. Firmengründer Sebastian Habel sind
andere Kompetenzen wichtiger: „Unsere
Kunden sind Menschen mit Handicaps. Unsere Dienstleistung verbessert die Lebensqualität dieser Menschen und sichert ihnen
ein Höchstmaß an Mobilität. Für mich sind
deshalb Engagement, Aufgeschlossenheit,
Verantwortungsbewusstsein und Kommunikationsfreude mindestens genauso wichtig
wie die Schulnoten.“
INFORMATION
Ausbildungsberufe: Kaufmann/-frau –
Bürokommunikation, Kaufmann/-frau –
Einzelhandel, Kaufmann/-frau – Gesundheitswesen, Orthopädietechniker/in
Kontakt: art of people GmbH
Melanchthonstraße 19 | 02826 Görlitz
Ansprechpartner: Sebastian Habel
T: 03581 / 47 80-0
[email protected]
www.artofpeople.de
Kristin Meusel, ausgebildete Orthopädietechnikerin, und Julia Linke, ausgebildete Bürokauffrau
Kristin Meusel (hier mit Geschäftsführer Sebastian Habel bei einer Fußdruckmessung), hat in diesem Jahr ihre Ausbildung zur Orthopädietechnikerin erfolgreich abgeschlossen und arbeitet jetzt als Facharbeiterin in
der Niederlassung Görlitz der art of people GmbH. Besonders mag ich
an meinem Beruf, dass ich mein technisches Interesse und die Freude, für und mit Menschen arbeiten zu dürfen, verbinden kann. Jeden
Tag erlebe ich, dass ich mit meiner Arbeit die
Lebensqualität von Menschen mit Handicaps
verbessere. Das ist einfach ein ganz großes
und tolles Gefühl.
Julia Linke hat im Juni 2012 ihre Ausbildung zur
Bürokauffrau bei art of people erfolgreich absolviert und wurde auch von ihrem Ausbildungsunternehmen übernommen. Ich freue mich riesig,
dass ich weiter bei art of people beschäftigt bin. Wir sind hier in Görlitz ein junges Team. Die
Arbeit mit den Kollegen gefällt mir sehr. Meine Berufswahl war goldrichtig – für mich ist Büroarbeit alles andere als langweilig.
27
Fotograf: ASB/Tobias Neumann
ASB Betreuungs- und Sozialdienste gemeinnützige GmbH
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DENISE PETRO, AUSZUBILDENDE ZUR ALTENPFLEGERIN IM 1. LEHRJAHR. Seit meinem vierten Lebensjahr habe ich einen Bezug zur Pflege, da meine Mutter selbst Altenpflegerin ist. Trotzdem konnte ich
mir nie vorstellen, in diesem Bereich eine Ausbildung zu beginnen.
Mit 18 Jahren absolvierte ich ein einjähriges Praktikum in der Pflege,
welches mir große Freude bereitete. Meine letzten Zweifel verflogen.
Im September letzten Jahres ging es dann beim ASB los. Dies war im
Nachhinein die beste Entscheidung, die ich je getroffen habe. Ich bekomme so viel Dankbarkeit zu spüren und das jeden Tag aufs Neue.
Auch kann ich jetzt mit vielen Situationen besser umgehen und das
Gelernte im Alltag umsetzen.
Ich kann jedem empfehlen, eine Ausbildung in diesem Bereich zu absolvieren. Habt keine Zweifel, sondern nehmt die Herausforderung an!
Es ist ein wunderschöner Beruf, der immer erhalten bleibt. Nach Feierabend habe ich ein warmes Gefühl ums Herz. Da spüre ich, dass ich
wieder vielen Menschen helfen konnte, die sehr dankbar darüber sind.
Egal, ob es bei der Grundpflege, beim Essenreichen oder einfach nur
mal bei einem Gespräch ist. Übrigens, mit dem Schichtdienst komme
ich auch ganz gut klar. Wenn andere arbeiten, habe ich frei.
Bis bald beim ASB,
eure Denise
DEINE KARRIERE BEIM ASB. Der ASB Görlitz bietet motivierten Auszubildenden einen sicheren Arbeitsplatz mit Karrierechancen. Wer sich
beispielsweise als Altenpfleger bewährt, hat die Möglichkeit, durch
Weiterbildungen in verantwortungsvolle Positionen als Wundexperte, Qualitätsberater oder Stationsleiter aufzusteigen. Die Ausbildung
zum Altenpfleger ist seit 2003 bundeseinheitlich geregelt. Seitdem
sind die medizinischen Aspekte des Berufs stärker in den Vordergrund
getreten. Pflege, Diagnostik, Therapie und Dokumentation – das
macht die Arbeit anspruchsvoller, aber auch abwechslungsreicher.
INFORMATION
Ausbildungsberufe: Altenpfleger/in, Bürokaufmann/-frau,
Koch/Köchin, Rettungsassistent/in
Alternativen: ASB-interne Freiwilligendienste, Freiwilliges
Soziales Jahr (FSJ) in der Altenpflege, Rettungsassistent/in im
Praktikum (RAiP)
Kontakt: ASB Betreuungs- und Sozialdienste gemeinnützige
GmbH | Grenzweg 8 | 02827 Görlitz
Ansprechpartner: Vera Stephan | T: 03581 / 73 52 33
[email protected] | www.asb-goerlitz.de
28
ASB-Ortsverband Löbau e. V.
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Der Arbeiter-Samariter-Bund-Ortsverband
Löbau e. V. ist ein Verband der freien Wohlfahrtspflege und hat sich in seiner Satzung
die Aufgabe gestellt, unabhängig von den
parteipolitischen, konfessionellen und weltanschaulichen Zielen, Menschen in Notlagen
zu helfen. Im Jahre 1990 gegründet, etablierte
sich der ASB zu einem der großen Arbeitgeber in der Region und sucht stetig nach engagierten Auszubildenden. Viele der gegenwärtigen Azubis engagieren sich auch in ihrer
Freizeit ehrenamtlich für den ASB. Neben der
beruflichen Ausbildung wird eine sinnvolle
Freizeitbeschäftigung angeboten, zum Beispiel als ehrenamtliches Mitglied in der SEG
(Schnell-Einsatz-Gruppe), um am Wochenende Großveranstaltungen in der Region sanitätsdienstlich abzusichern, als Referent beim
Schulsanitätsdienst, als Betreuer bei Kinderfesten, Sommer- und Winterlagern oder aber
auch bei Messen und Tagen der offenen Tür
als Standbetreuer und Ansprechpartner für
die Besucher. Der ASB Löbau bildet Altenpfleger, Rettungsassistenten, Köche sowie Bürokaufleute aus. Neben den Ausbildungen können beim ASB auch das Freiwillige Soziale Jahr
(FSJ) und der Bundesfreiwilligendienst (BFD)
absolviert werden. Diese Tätigkeiten sind in
jedem Fall von Vorteil, um sich praktisch zu
erproben. Es verbessert auch die Chancen auf
eine nachfolgende
Berufsausbildung.
EIN BERUF IN DER
ALTENPFLEGE. Für
viele Jugendliche ist
auch ein Beruf in der
Altenpflege interessant. Die Ausbildung
zum Altenpfleger
kann jeder machen,
der einen Realschulabschluss erworben
oder einen Hauptschulabschluss mit
zweijähriger abgeschlossener Berufsausbildung hat. Die
Ausbildung dauert
drei Jahre und besteht aus mehrwöchigen Theorie- und
Praxisblöcken, die
sich abwechseln. In
der Ausbildung werFotograf: Foto Winkler, Zittau
den alle Kenntnisse,
die zur selbstständigen Pflege älterer Menschen notwendig sind,
vermittelt. In den stationären Bereichen der
ASB-Seniorenpflegeeinrichtungen und als
Praktika-Einsätze
auch im ambulanten
und teilstationären
Bereich erfolgt der
praktische Teil der
Ausbildung. Die Arbeit in der Altenpflege ist mittlerweile
sehr vielschichtig
geworden. Da in
der heutigen Zeit
Krankenhäuser ihre
Patienten
schnell
entlassen, ist ein
großer Teil der Arbeit in Seniorenheimen immer mehr
die Behandlungspflege. Aber es geht
auch darum, den
Bewohnern
möglichst viel Lebensqualität zu geben,
was bedeutet, dass sie alte Gewohnheiten
weiter pflegen können, dass immer jemand
da ist, der sie vertrauensvoll begleitet und ihnen die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben ermöglicht. Die Altenpflege ist ein Beruf
mit Zukunft. Vielfältige Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten eröffnen interessante
berufliche Perspektiven.
INFORMATION
Ausbildungsberufe: Altenpfleger/in,
Bürokaufmann/-frau, Kaufmann/-frau –
Bürokommunikation, Koch/Köchin,
Rettungsassistent/in
Alternativen: Bundesfreiwilligendienst
(BFD), Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ)
Kontakt: ASB-Ortsverband Löbau e. V.
Güterstraße 14 | 02708 Löbau
Ansprechpartner: Rainer Scholze
(Geschäftsführer)
T: 03585 / 86 64 30 | F: 03585 / 86 64 33
[email protected] | www.asb-loebau.de
29
ATN Hölzel GmbH
VON OPPACH AUS
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Die ATN Hölzel GmbH mit Stammsitz in Oppach arbeitet seit über 14 Jahren sehr erfolgreich im Anlagen- und Sondermaschinenbau
für die Automobil- und Solarindustrie. In den
Bereichen der Automatisierungs- und Klebetechnologie zählt das Unternehmen zu den
Weltmarktführern. Zu den Kunden gehören
weltweit arbeitende Konzerne und Unternehmen. Durch Niederlassungen in den USA,
China, Spanien und Brasilien ist es möglich,
schnell und kompetent für die Kunden vor
Ort arbeiten zu können.
Seit 2008 gehört unter dem Namen CleverBHKW die Produktion von Blockheizkraftwerken zum Angebot der ATN Hölzel GmbH.
Damit partizipiert das Unternehmen vom
zukunftsträchtigen Bereich der umweltorientierten Energie- und Wärmeversorgung.
In diesem spannenden Umfeld werden durch
die ATN Hölzel GmbH regelmäßig Jugendliche in den Berufen Industriekaufmann, Me30
chatroniker und Konstruktionsmechaniker
ausgebildet. „Um für unsere Azubis eine umfassende und qualitativ hochwertige Ausbildung zu gewährleisten, durchlaufen sie nach
einem festen Ausbildungsplan die verschiedenen relevanten Abteilungen und lernen dabei die kompletten Arbeitsabläufe in unserer
Firma kennen. Die Arbeitsinhalte sind dabei
sehr abwechslungsreich. Dies soll die jungen
Schulabgänger zielgerichtet auf eine spätere
Tätigkeit in einem zukunftsträchtigen und
interessanten Wirtschaftszweig vorbereiten“,
sagt Personalleiterin Ute Strempel.
Anne Stübner war Auszubildende zur Industriekauffrau und ist mittlerweile fest
angestellte Mitarbeiterin bei der ATN Hölzel
GmbH. „Die Ausbildung bei ATN hat mir sehr
viel Spaß gemacht und war die beste Vorbereitung auf mein Berufsleben. Als Azubi wurde ich stets gefördert und unterstützt. In das
Mitarbeiterteam der gesamten Firma wurde
ich von Anfang an super integriert. Durch den
Einsatz in den verschiedenen Ausbildungsabteilungen habe ich alle Abläufe in der Firma,
die Kommunikation zwischen den Abteilungen und die Geschäftsabwicklung mit Kunden und Lieferanten kennengelernt.“
INFORMATION
Ausbildungsberufe: Industriekaufmann/-frau, Konstruktionsmechaniker/
in, Mechatroniker/in
Kontakt: ATN Hölzel GmbH
Brunnenstraße 3 | 02736 Oppach
Ansprechpartner: Ute Strempel
T: 035936 / 3 35 16 51
[email protected]
Autohaus Büchner GmbH
AUSBIL
L DU N G
M CLUB DE
IM
L‘É
ÉLITE
Die Autohaus Büchner GmbH wurde bereits 1987 als Einzelunternehmen gegründet. Heute ist das Unternehmen mit seinen
Standorten im gesamten Landkreis Görlitz
vertreten, so in Görlitz, Bautzen, Löbau, Zittau, Weißwasser/O.L., Reichenbach/O.L. und
Friedersdorf. Angeboten werden die Fahrzeugmarken Renault, Nissan, Peugeot, Isuzu,
VW, Audi und Dacia. Im Club de L’Élite – einer Rangliste unter den 50 größten Händlern – belegte das Autohaus Büchner 2009
Platz 1 und 2010 Platz 2.
Im Unternehmen sind zurzeit 190 Mitarbeiter
beschäftigt. In den technischen Bereichen ist
das Team sehr jung. Damit das auch in Zukunft so bleibt, wird regelmäßig ausgebildet.
Bewerber sollten Interesse für das Unternehmen mitbringen, flexibel und teamfähig sein
sowie Einsatzbereitschaft zeigen. In Mathe,
Physik und Informatik sollte mindestens eine
Drei im Zeugnis stehen. Normalerweise wird
ein Realschulabschluss erwartet, die Ausbildung zum Fahrzeuglackierer eignet sich
aber auch für Hauptschüler. „Von den Azubis
wünschen wir uns, dass sie sich schnell ins
Team integrieren und dort ihren Platz finden.
Im Vorfeld muss den Jugendlichen klar sein,
dass bei uns im Zweischichtsystem gearbeitet wird und auch am Samstag geöffnet ist“,
sagt Dirk Friedrich, Assistent der Geschäftsführung.
Für die vorbildliche Ausbildung wurde das Autohaus Büchner in den Jahren 2009 und 2010
von der Handwerkskammer Dresden als „Ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb“ geehrt.
Vorarbeiter Tony Melcher bei der Arbeit in der Fahrzeuglackiererei.
Bei der Ausbildung durchlaufen die Azubis
alle Bereiche, auch wenn es nicht unmittelbar auf dem Lehrplan steht. Zum Beispiel gehört das Materiallager dazu. Hier lernen alle
Auszubildenden schnell, dass es gar nicht so
einfach ist, bestimmte Ersatzteile zu kennen
und auch zu finden. So entsteht Respekt vor
allen Bereichen in unserem Unternehmen“,
begründet Dirk Friedrich diesen Weg. Nach
erfolgreichem Abschluss erfolgt eine Übernahme und es besteht die Möglichkeit, sich
zum Meister zu qualifizieren.
INFORMATION
Ausbildungsberufe: Automobilkaufmann/-frau, Bürokaufmann/-frau,
Fahrzeuglackierer/in, Karosserie- und
Fahrzeugbaumechaniker/in, Kraftfahrzeugmechatroniker/in
Kontakt: Autohaus Büchner GmbH
Schlaurother Allee 1 | 02827 Görlitz
Ansprechpartner: Dirk Friedrich
T: 03581 / 73 22 31 | F: 03581 / 7 32 29 31
[email protected]
www.AmbestenBuechner.de
Tony Melcher, Fahrzeuglackierer beim Autohaus Büchner
VOM AZUBI ZUM VORAR
RBEIITER
Ich habe ursprünglich Maler und Lackierer gelernt und bin danach in das zweite Lehrjahr der Ausbildung zum Fahrzeuglackierer beim Autohaus Büchner eingestiegen. Im Sommer 2011 hatte ich den Facharbeiter in der Tasche, wurde übernommen und bin jetzt in der Lackiererei als Vorarbeiter beschäftigt. Darüber bin ich sehr glücklich, denn es herrscht
im Autohaus Büchner ein super Betriebsklima, die Technik ist auf dem neuesten Stand, wir können uns regelmäßig
weiterbilden und vor allem: Hier wird gute Leistung belohnt, wie man an meinem Beispiel sieht.
Als Vorarbeiter bin ich nun auch für die Lehrlinge mitverantwortlich. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass dem Azubi
nicht immer alles leicht fällt. Deshalb erkläre ich viel und geduldig, bis alles sitzt. Wenn die Arbeit Freude macht und
die Lehrlinge sich wohl fühlen, kommen im Regelfall auch die besten Leistungen zustande.
Mein Tipp an Jugendliche, die sich für den Beruf des Fahrzeuglackierers interessieren. Von Vorteil ist es, wenn sie sich in
Farblehre und Farbgebung auskennen. Ein gutes Auge, räumliches Vorstellungsvermögen, gute Mathekenntnisse und
handwerkliches Geschick sind fast schon Grundvoraussetzungen für diesen Beruf.
31
Autohaus Klische
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Service, Mobilität und Engagement – das haben sich Raimund Kohli und seine Mitarbeiter im Autohaus Klische auf die Fahnen geschrieben. Das Autohaus Klische ist eine der
traditionsreichsten Autovertragswerkstätten
in Görlitz. Gegründet wurde sie von
Herbert Klische vor
rund 90 Jahren als
Autowerkstatt mit
Fahrzeugverkauf für
die Marke Mercedes Benz. Seit den
50er Jahren ist sie
nun schon ŠkodaVertragswerkstatt.
Heute ist das Autohaus Klische ein sogenannter Vollfunktionsbetrieb, in dem das
gesamte Automobilportfolio angeboten wird.
Mit erstklassigem Service, denn hier zählt nur
eins: die höchste Kundenzufriedenheit.
Geführt wird das Autohaus Klische mittlerweile von Raimund Kohli. Er hat das KfzHandwerk von der Pike auf gelernt. Zunächst
wurde er zum Kraftfahrzeugmechaniker ausgebildet. 1996 machte er sich mit einer kleinen Karosseriebauwerkstatt selbstständig,
bevor er 1998, mit gerade einmal 23 Jahren,
das Autohaus Klische übernahm, das sich damals noch auf der Konsulstraße in der Görlitzer Innenstadt befand. Zehn Jahre später
zog das Autohaus Klische an seinen heutigen
Standort auf die Girbigsdorfer Straße 24 in
der Nähe des Klinikums. Heute hat der Betrieb 19 Mitarbeiter, darunter zwei Auszubildende. „Ich habe seit 1998 insgesamt zwölf
Lehrlinge ausgebildet. Alle haben ihr Berufsziel erreicht“, ist Raimund Kohli zurecht stolz
auf die sehr gute Ausbildungsqualität in seinem Haus.
Warum sollte sich ein Bewerber für das Autohaus Klische entscheiden, Herr Kohli? „Wir
bieten ein sehr gutes Betriebsklima, eine
erstklassige praktische Ausbildung mit tatkräftiger Unterstützung der erfahrenen Kollegen. Außerdem sind die Übernahmechancen
nach der Ausbildung sehr gut. Dann besteht
auch die Möglichkeit, sich zum Meister weiterzuqualifizieren oder auch in den Verkaufs-
bereich zu wechseln.“ Weiterer Vorteil für die
Lehrlinge: Während der Ausbildung werden
die Kosten für alle Ausbildungsnebenkosten
(dazu zählen Kosten für die Unterrichts- und
Prüfungsmaterialien sowie für die Unterkunft
während der überbetrieblichen Lehrgänge in
Dresden) durch das Autohaus Klische übernommen.
INFORMATION
Ausbildungsberufe: Automobilkaufmann/-frau, Bürokaufmann/-frau,
Kraftfahrzeugmechatroniker/in
Kontakt: Autohaus Klische
Girbigsdorfer Straße 24
02828 Görlitz
Ansprechpartner: Raimund Kohli
(Inhaber)
T: 03581 / 70 49 10 | F: 03581 / 7 04 91 20
[email protected]
www.skoda-klische.de
Daniel Grundmann, Auszubildender zum Kraftfahrzeugmechatroniker im 2. Lehrjahr
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Ich bin Daniel Grundmann und Kraftfahrzeugmechatroniker im zweiten Ausbildungsjahr. Das war schon immer mein Traumberuf. Das
Autohaus Klische kenne ich schon seit meinem 14. Lebensjahr durch
Praktika und Ferienarbeit. Am meisten schätze ich die gute Unterstützung durch meinen Ausbilder und die erfahrenen Kollegen, von denen
ich jede Menge lernen kann. Mir gefällt das prima Betriebsklima, die
Arbeit macht Riesenspaß und Herr Kohli ist ein supernetter Chef, der
immer ein offenes Ohr für alle Kollegen hat.
32
Autohaus Löbau GmbH
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Die Autohaus Löbau GmbH besteht bereits
seit 1990. Am Standort Löbau werden die
Marken Ford und Landrover und am Standort
Zittau die Marken Ford und Volvo präsentiert.
Die Ausbildung ist an beiden Standorten
möglich.
Das Unternehmen beschäftigt 70 Mitarbeiter
und elf Auszubildende in den Berufen Fahrzeuglackierer, Kraftfahrzeugmechatroniker
sowie Automobilkaufmann. Annett Wauer
ist Assistentin der Geschäftsführung und
kennt die Anforderungen an die Azubis: „Wir
legen viel Wert darauf, dass die Jugendlichen
ehrlich, ordentlich, freundlich und engagiert
sind. Ganz wichtig ist es, dass unsere Azubis
gut mit Stress umgehen können.“
Im Vorfeld der Ausbildung sollten Schüler ein
Praktikum absolvieren, was bei der Autohaus
Löbau GmbH jederzeit möglich ist. In der
Lehre selbst werden alle Bereiche durchlaufen. Jeder Azubi hat im Unternehmen einen
persönlichen Ansprechpartner. Auf den Mund
gefallen sollten die Jugendlichen nicht sein:
„Neugier ist ganz wichtig. Nur wer ständig am
Ball bleibt, sich interessiert und nachfragt,
kann von den erfahrenen Fachkräften das
Maximum an wertvollen Tipps und Kniffen
bekommen“, so der Tipp von Annett Wauer.
Wer übrigens glaubt, dass man als Auszubildender zum Kraftfahrzeugmechatroniker
den ganzen Tag in der Werkstatt verbringt,
hat sich getäuscht. „Bei uns darf man sich für
keine Arbeit zu schade sein, weil das gesamte
Umfeld für den Erfolg wichtig ist“, so Annett
Wauer. Wer mit Fleiß und Leistungen glänzt,
wird dafür am Ende auch belohnt: mit einer
Übernahme durch die Autohaus Löbau GmbH.
INFORMATION
Ausbildungsberuf: Kraftfahrzeugmechatroniker/in
Kontakt: Autohaus Löbau GmbH
An der Hohle 15 | 02708 Löbau
Ansprechpartner: Annett Wauer
T: 03585 / 47 95 26 | F: 03585 / 47 95 29
[email protected]
www.autohaus-loebau.de
Toni Brückner, Auszubildender zum Kraftfahrzeugmechatroniker im 3. Lehrjahr
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Kraftfahrzeugmechatroniker ist mein absoluter Traumberuf. Ich wollte mich schon immer schmutzig machen und etwas mit Autos zu tun haben. Vor der Ausbildung habe ich mehrmals Ferienarbeit und Praktika gemacht, damit ich auch
wirklich sicher bin, dass der Beruf das Richtige für mich ist. Beworben habe ich mich überall. Dass es in Zittau mit der
Ausbildung geklappt hat, ist natürlich in dreifacher Hinsicht genial: kurzer Weg in die Schule, kurzer Weg in den Betrieb,
kurzer Weg nach Hause.
Die Ausbildung macht mir Spaß. Das Größte für den Kraftfahrzeugmechatroniker ist es, wenn das Auto wieder rund
läuft und der Kunde strahlt. Wer sich für diesen Beruf entscheidet, sollte handwerklich begabt sein, Interesse an Technik
haben und Autos lieben. Und wer Angst vor Schmutz hat, kann es gleich bleiben lassen, denn dreckig ist man nach
jedem Arbeitstag...
33
Autohaus Scholz GmbH
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Die Autohaus Scholz GmbH ist ein wahres
Traditionsunternehmen. Bereits 1988 gründete Michael Scholz die Firma, damals noch
als Karosseriefachbetrieb für die Marken Dacia, Škoda und Zastava. Heute ist das Unternehmen mit Filialen in Bautzen, Löbau und
Görlitz in der Oberlausitz vertreten. Mit den
Marken Fiat, Alfa Romeo, Lancia und Fiat
Professional bietet das Autohaus Scholz eine
breite Palette an italienischen Fahrzeugen.
Aber auch die amerikanische Marke Jeep findet Kunden im Autohaus.
Über 50 Mitarbeiter in den Bereichen Service,
Werkstatt, Verkauf und Büro sind im Autohaus Scholz tätig. Das Team ist jung und damit das so bleibt, bildet das Autohaus Scholz
regelmäßig aus. Derzeit absolvieren sechs
Jugendliche in unterschiedlichen Filialen eine
Ausbildung zum Kraftfahrzeugmechatroniker oder zu Automobilkaufleuten.
Bewerber sollten Interesse für das Unternehmen und eine hohe Affinität zu italienischen
Fahrzeugen mitbringen. Teamfähigkeit, Flexibilität und Einsatzbereitschaft sind ebenfalls
gefragt. „Uns ist es wichtig, dass unsere Azubis ehrlich, ordentlich und freundlich sind.
Auch mit Stress sollten sie gut umgehen können“, sagt Disponentin Ines Lachmann, die
selbst im Autohaus Scholz gelernt hat. Das
Autohaus legt besonderen Wert darauf, seine
Auszubildenden auch am Ende der Lehre zu
übernehmen. „Von unseren aktuellen Mitarbeitern hat jeder Vierte im Autohaus gelernt.
Einige sind jetzt auch in Führungspositionen
tätig“, sagt Geschäftsführer Michael Scholz.
Wer schon in der Ausbildung fleißig ist, wird
also auch mit einer Übernahme durch das
Autohaus Scholz belohnt.
INFORMATION
Ausbildungsberufe: Automobilkaufmann/-frau, Kraftfahrzeugmechatroniker/in
Kontakt: Autohaus Scholz GmbH
Am Rosenhain 1 | 02708 Löbau
Ansprechpartner: Nancy Scholz
T: 03585 / 4 76 00 | F: 03585 / 47 60 50
[email protected] | www.ah-scholz.de
Tony Dziza, Auszubildender zum Automobilkaufmann im 2. Lehrjahr
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Tony kommt eigentlich aus Riesa, der Nudelstadt. Die Liebe hat ihn nach Görlitz getrieben. Und
„ganz nebenbei“ fand er hier auch seine Traumlehrstelle. Denn schon immer wollte der junge Mann Automobilkaufmann werden. Gleich beim ersten Vorstellungsgespräch im Autohaus
Scholz hat es geklappt. Die Ausbildung läuft ganz nach den Vorstellungen von Tony Dziza: „Es
ist ein feines Arbeiten. Das Betriebsklima ist super. Ich arbeite mit einem Verkäufer zusammen,
der mich bei der Ausbildung unterstützt. Was mich besonders stolz macht: Ich habe schon
mein erstes Auto verkauft.“
34
BARMER GEK Görlitz
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Görlitz und die BARMER GEK – das ist eine
lange erfolgreiche Geschichte. Am 27. Oktober 1884 wurde die „Krankenkasse des Vereins junger Kaufleute“ in Görlitz gegründet,
aus der im Januar 2010 die heutige BARMER
GEK entstand. Sie ist Deutschlands größte
gesetzliche Krankenkasse und hat über 8,6
Millionen Versicherte.
Bei der BARMER GEK kümmern sich über
15.000 Mitarbeiter in ganz Deutschland um
die Belange der Mitglieder und Kunden.
Wichtig ist dabei, dass der Mensch immer im
Mittelpunkt der täglichen Arbeit steht.
Darüber müssen sich auch die zukünftigen
Auszubildenden im Klaren sein. „Wer nicht
auf Menschen zugehen kann und ein offenes Ohr für deren Sorgen und Nöte hat, der
ist bei uns falsch“, sagt Frank Hoffmann,
Geschäftsführer der BARMER GEK im Landkreis Görlitz. Einer der Ausbildungsberufe
bei Deutschlands größter Krankenkasse ist
der Sozialversicherungsfachangestellte. Dieser berät Versicherte und Arbeitgeber, bietet
die Leistungen der Kasse an, gibt Auskunft
über Absicherungsmöglichkeiten im Krank-
heits- oder Pflegefall und hilft bei den verschiedensten Anträgen. Dabei ist unbürokratisches, schnelles und situationsgerechtes
Arbeiten sehr wichtig.
Jeder Azubi handelt bei der Barmer GEK in
hohem Maße eigenverantwortlich. Eines der
wichtigsten Ausbildungsziele heißt daher
Selbstständigkeit. Je früher man das gemeinsam erreicht, desto besser. Die praxisnahe
Ausbildung wird auch in den BARMER-GEKBildungszentren unterstützt. Auf dem Programm steht aber nicht nur das Sozialversicherungsrecht. „Wir fördern außerdem die
Persönlichkeitsentwicklung. Dazu gehören
nach unserem Verständnis auch Fähigkeiten wie positive Gesprächsführung und die
Kunst, zuzuhören. Und das hilft einem bestimmt nicht nur im Beruf“, so Frank Hoffmann weiter.
Wir haben Ihr Interesse geweckt? Dann sollten Sie sich folgende Fragen stellen:
– Habe ich einen befriedigenden mittleren
Bildungsabschluss, eine Fachhochschuloder Hochschulreife?
– Bin ich aufgeschlossen und teamfähig?
– Rede ich gerne mit Menschen?
– Kann ich mich organisieren?
– Bin ich flexibel und mobil?
– Habe ich Interesse am Thema Gesundheit?
Sie können diese Fragen überwiegend mit
„Ja“ beantworten? Dann sollten Sie sich bei
der BARMER GEK bewerben, der besten Krankenkasse für Berufseinsteiger übrigens, wie
Focus Money im Jahr 2012 herausfand.
INFORMATION
Ausbildungsberufe: Kaufmann/frau –
Gesundheitswesen, Sozialversicherungsfachangestellte/r
Studium: Healthcare Management (dual)
Kontakt: BARMER GEK Görlitz
Berliner Straße 37 | 02826 Görlitz
Ansprechpartner: Frank Hoffmann
T: 03581 / 65 11 22 11 00
[email protected]
www.barmer-gek.de
35
Bauernverband Oberlausitz e. V.
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Die Oberlausitz gilt nicht nur als landschaftlich reizvoll, sondern auch als eine Region
mit starker Landwirtschaft. Viele der heutigen Fachkräfte in der Landwirtschaft haben
einen gemeinsamen Ausgangspunkt – die
Ausbildungsstätte Rosenhain – seit 1991 eine
Einrichtung des Bauernverbandes Oberlausitz e. V. Schon seit den 1960er Jahren wurden
hier Facharbeiter für die Oberlausitzer Landwirtschaft ausgebildet.
Ab 1991 waren es insbesondere Jugendliche,
die durch Lehrstellenmangel einen Ausbildungsplatz in der Ausbildungsstätte des Bauernverbandes fanden und anschließend auch
einen Arbeitsplatz in Oberlausitzer Unternehmen. Heute ist
die Landwirtschaft
stärker denn je auf
junge
Fachkräfte
angewiesen. Immer
mehr Landwirte gehen in Rente und
es wächst nicht genügend Nachwuchs
nach. Gab es früher
Sandra Weinert,
noch bis zu 600
Auszubildende zur
Lehrlinge pro Jahr,
Gärtnerin – Zierpflanzenso sind es heute nur
bau im 2. Lehrjahr
noch rund 350 Aus36
zubildende. Diese Situation ist für die Auszubildenden von Vorteil, da nach bestandener
Prüfung quasi eine 100-prozentige Übernahmegarantie besteht.
Wer sich für eine Ausbildung beim Bauernverband Oberlausitz entscheidet, profitiert von
den erstklassigen Kontakten und Netzwerken des Verbandes zu allen Landwirtschaftsbetrieben der Region. Das bedeutet für die
Jugendlichen, dass sie wohnortnahe Praktikumsbetriebe finden. Wer für die Ausbildung
weiter anreisen muss, kann im Wohnheim in
Rosenhain untergebracht werden. Außerdem
bietet die Ausbildungseinrichtung eine besondere sozialpädagogische Begleitung für
die Jugendlichen an.
Für Jugendliche, die sich mit der Natur verbunden fühlen, gern mit Tieren und Pflanzen
arbeiten und ihre Zukunft in der Oberlausitz
sehen, könnte einer der angebotenen anerkannten Ausbildungsberufe der optimale
Start ins Berufsleben sein. Die Ausbildungsmaßnahmen sind gefördert und an bestimmte Zugangsvoraussetzungen gebunden. Die
Kollegen des Bauernverbandes informieren
im persönlichen Gespräch, welche Voraussetzungen im Einzelnen zu beachten sind. Informationen erhalten Jugendliche auch durch
die Berufsberater der Arbeitsagentur.
INFORMATION
Ausbildungsberufe: Gärtner/in – Garten- und Landschaftsbau, Gärtner/in –
Zierpflanzenbau, Landwirt/in, Landwirtschaftsfachwerker/in, Tierwirt/in
Kontakt: Bauernverband Oberlausitz
e. V. | Außenstelle: Ausbildungsstätte
Rosenhain | Am Gut 8 | 02708 Löbau
Ansprechpartner: Rainer Peter
(Geschäftsführer) | Haike Stier
(Ausbildungsleiterin)
T: 03585 / 40 42 25 | F: 03585 / 41 39 59
[email protected]
www.bauernverband-ol.de
Carsten Koppke und Tino Krause, Auszubildende zum
Gärtner – Garten- und Landschaftsbau im 2. Lehrjahr
Berggasthof Beckenbergbaude
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Der ruhige Berggasthof liegt auf dem 408 m
hohen Beckenberg in Eibau. Das Haus verfügt
über 100 Sitzplätze, einen Biergarten und vier
Pensionszimmer. Chef André Meyer organisiert den Betrieb getreu dem Slogan „Regional – Saisonal – Anders“. Dafür trägt der
Berggasthof Beckenbergbaude seit 2008 das
Service-Qualitätssiegel der Stufe 1.
Eine Besonderheit des Gasthauses ist die
Konzentration auf nachhaltiges Wirtschaften. Während viele darüber reden, lebt es das
Team um André Meyer täglich: „Wir setzen
seit 2008 atomfreien Ökostrom ein, betreiben wasserlose Urinale, kaufen bei regionalen Produzenten ein, verwenden ausschließlich fair gehandelten Bio-Kaffee, um den
Lebensunterhalt in den Entwicklungsländern
zu verbessern und servieren Weine aus ökologischem Anbau mit Demeter-Zertifizierung“,
beschreibt André Meyer.
Wer eine Ausbildung im Berggasthof Beckenbergbaude absolviert, lernt mehr als im Lehrbuch steht. Neben den Ausbildungsinhalten
werden auch einige Abwechslungen angeboten. So besteht zum Beispiel die Möglichkeit
eines Auslandspraktikums. „In unserem Betrieb werden die Auszubildenden vom ersten
Tag an in das bestehende Team integriert.
Diese sind bei jedem Meeting mit dabei,
wenn es zum Beispiel um die Angebots- und
Veranstaltungsplanung geht und können so
ihre Ideen mit einbringen. Wer sich gut bewährt, kann nach erfolgreicher Prüfung einen Arbeitsvertrag bei uns erhalten“, erzählt
Meyer.
Wer testen will, ob Beruf und Ausbildungsbetrieb passen, kann sich direkt an den Berggasthof wenden und ein Praktikum oder einige Schnuppertage vereinbaren.
INFORMATION
Ausbildungsberufe: Fachkraft – Gastgewerbe, Koch/Köchin, Restaurantfachmann/-frau
Kontakt: Berggasthof Beckenbergbaude
Beckenbergstraße 5 | 02739 Eibau
Ansprechpartner: André Meyer
T: 03586 / 38 76 73
[email protected]
www.beckenbergbaude.de
37
BFB Textilkonfektionsgesellschaft mbH
SO
ONNENSCHUTZ NACH MASS
Wenn die Sonne unbarmherzig vom Himmel
strahlt, sehnen wir uns nach einem schönen schattigen Plätzchen. Gut, dass es die
BFB Textilkonfektionsgesellschaft mbH gibt.
Die „Schattenmacher“ aus Spitzkunnersdorf
haben sich auf dem Gebiet der technischen
Konfektion auf den Sonnenschutz spezialisiert. Ob Markisen, Schirme, Pavillons oder
Sonnensegel – aus dem Hause BFB kommen viele maßgeschneiderte Produkte, die
die Kunden in Deutschland und Europa den
Sommer angenehm verleben lassen.
Die Erfolgsgeschichte von BFB begann 1994
mit zwei Mitarbeitern in gemieteten Räumen in unmittelbarer Nähe zu einem Markisenstoffhersteller. Bereits innerhalb von
kurzer Zeit machte sich das Unternehmen
einen Namen als zuverlässiger Partner für die
Konfektion von Markisentüchern und wuchs
kontinuierlich. 2003 bezog die BFB Textilkonfektionsgesellschaft mbH ihr neu errichtetes
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Produktions- und Verwaltungsgebäude. Hier
finden seitdem die nunmehr 33 fest beschäftigten Mitarbeiter und circa zehn Saisonkräfte beste Arbeitsbedingungen mit modernsten Maschinen. Und die Erfolgsgeschichte
geht weiter: Erst vor wenigen Wochen wurde
eine weitere Betriebsstätte bezogen, da aufgrund der erfolgreichen Arbeit eine Erweiterung der Produktions- und Lagerkapazitäten
notwendig wurde. Damit gibt es nun eine
eigene Fertigungsabteilung für Großanlagen
und Sonnensegel.
Der Erfolg von BFB ist auch das Ergebnis einer
konsequenten Nachwuchsförderung. Martin
Weikert ist dafür ein gutes Beispiel. 2005 beendete er seine Ausbildung als Technischer
Konfektionär, ging danach zum Zivildienst,
hat aber immer Kontakt zum Unternehmen
gehalten. „Danach bin ich wieder bei BFB
eingestiegen, war Springer im Zuschnitt und
in anderen Bereichen, anschließend Vorarbeiter des Produktionsleiters und seit
2012 selbst Produktionsleiter.“
Eine
Bilderbuchkarriere,
die kein Einzelfall
sein soll, wie der geschäftsführende Gesellschafter Steffen
Böhm betont: „Bei
uns können sich junge Menschen optimal entwickeln, den
Beruf in all seinen
Facetten von Grund
auf lernen und da-
nach einen festen Arbeitsvertrag erhalten.“
Wer Technischer Konfektionär werden möchte, sollte zumindest eine Drei in Mathe mitbringen, um in den technischen Fächern während der Ausbildung zu bestehen. Ansonsten
sind für Steffen Böhm die Noten zweitrangig;
„es kommt auf die Lust und die Liebe zum
Beruf an.“ Die Azubis erwartet eine facettenreiche Ausbildung in der Vorbereitung, dem
Zuschnitt und der Konfektion. Sie arbeiten
dabei mit hochmodernen Maschinen wie
Ultraschallklebeautomaten, Spezialnähmaschinen oder Ultraschallschweißautomaten.
Eintöniges Arbeiten ist ein Fremdwort bei
BFB. Das bestätigt auch Anne Wiedemeyer.
Sie hat 2011 ihre Ausbildung als Technische
Konfektionärin beendet und anschließend
einen Arbeitsvertrag erhalten: „In der Ausbildung habe ich alles gelernt und bin damit
flexibel einsetzbar. Bei uns muss man arbeiten wollen, der Spaß kommt in diesem duften Team und den tollen Bedingungen von
ganz allein.“
INFORMATION
Ausbildungsberuf: Technische/r
Konfektionär/in
Kontakt: BFB Textilkonfektionsgesellschaft mbH | Weberstraße 21 a
02794 Spitzkunnersdorf
Ansprechpartner: Frau Böhm
T: 035842 / 22 90 | F: 035842 / 2 29 55
[email protected] | www.bfbgmbh.de
Bombardier Transportation
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Bombardier Transportation hat seinen weltweiten Hauptsitz in Berlin und ist in über 60
Ländern vertreten. Über 100.000 Schienenfahrzeuge von Bombardier sind rund um den
Globus unterwegs. Als Weltmarktführer in
der Schienenverkehrstechnik bietet Bombardier Transportation das umfassendste Produktportfolio der Branche.
Görlitz ist das Bombardier-Kompetenzzentrum für die Fertigung von Doppelstockzügen und Wagenkästen. Seit mehr als 160
Jahren werden am Görlitzer Standort Schienenfahrzeuge gebaut. Mit der erfolgreichen
Entwicklung von Triebfahrzeugen, Doppelstockwagen und Drehgestellen schrieb das
ostsächsische Unternehmen ein Stück Eisenbahngeschichte mit. Mehr als 17.500 Fahrzeuge wurden seit 1948 in Görlitz hergestellt.
Von den 5.300 Fahrzeugen, die nach 1990
produziert wurden, waren mehr als 2.600
Fahrzeuge Doppelstockwagen. Görlitz produziert außerdem Wagenkästen aus Stahl, Nirosta und Aluminium für Passagierzüge und
U-Bahnen.
Technikbegeisterte junge Menschen können
bei Bombardier einen interessanten und vielseitigen Ausbildungsberuf finden. So sucht
Bombardier in Görlitz in jedem Jahr Bewerber
für Ausbildungsplätze als Konstruktionsmechaniker. Wer statt mit Metall lieber mit dem
Werkstoff Holz arbeitet, sollte sich um einen
Ausbildungsplatz als Holzmechaniker bewerben. Weiterhin sind Ausbildungsplätze für
Fahrzeuglackierer und Elektroanlagenmonteure zu besetzen.
Bewerber sollten über angemessene schulische Leistungen verfügen und körperlich belastbar sein. Des Weiteren erwartet Bombardier von seinen Mitarbeitern ein hohes Maß
an Teamfähigkeit, Flexibilität und Loyalität.
Jedes Jahr finden bei Bombardier Transportation in Görlitz Projekttage, Praktika und ein
„Tag der offenen Ausbildung“ statt, wo interessierte Schüler und Eltern aus „erster Hand“
Informationen über verschiedene Ausbildungsberufe und deren Ausbildungsabläufe
bekommen. Die Besucher haben die Möglichkeit, einen praktischen Ausbildungstag in den
verschiedenen Tätigkeiten bei der manuellen
Metallbearbeitung, dem Schweißen wie auch
bei der maschinellen Metallbearbeitung wie
zum Beispiel Drehen oder Fräsen zu erleben.
Für alle Fragen stehen das Ausbilderteam sowie die Auszubildenden des Görlitzer Werkes
zur Verfügung.
Wer sich um eine Ausbildung bewerben
möchte, sollte seine aussagekräftige Bewerbung an die unten stehende Adresse senden.
INFORMATION
Ausbildungsberufe: Elektroanlagenmonteur/in, Fahrzeuglackierer/in,
Holzmechaniker/in, Konstruktionsmechaniker/in
Kontakt: Bombardier Transportation
Christoph-Lüders-Straße 24
02826 Görlitz
Ansprechpartner: Detlef Tzscharntke
T: 03581 / 33 22 57
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Bundeswehr
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Die Bundeswehr schützt Deutschland und seine Bürger. Sie sichert die außenpolitische Handlungsfähigkeit Deutschlands und trägt zur Verteidigung der Verbündeten bei. Sie leistet einen
Beitrag zu Stabilität und Partnerschaft im internationalen Rahmen und fördert die multinationale
Zusammenarbeit und europäische Integration.
Nun ist es Gesetz: Die Wehrpflicht ist ausgesetzt und die Bundeswehr
wird zu einer Freiwilligenarmee. Aber weiterhin werden zahlreiche Bewerber die verschiedenen Karrieren in der Bundeswehr einschlagen
können.
Sind Sie bereit, sich zu engagieren, Verantwortung zu übernehmen
und für Andere einzustehen? Suchen Sie einen außergewöhnlichen,
abwechslungsreichen Beruf? Dann kommen Sie zu uns!
Aber Achtung: Voraussetzung ist immer Ihr Erfolg bei unseren Auswahlverfahren.
Und unsere Anforderungen sind hoch: Wir suchen leistungsbereite,
mobile, teamfähige und belastbare Soldaten. Wir erwarten die uneingeschränkte Bereitschaft, an den Auslandseinsätzen der Bundeswehr
teilzunehmen. Je nach Laufbahn benötigen Sie einen entsprechenden
Schulabschluss, wir erwarten gute Leistungen und hohe Motivation.
Abhängig von Ihrer Laufbahn, starten Sie mit einem Vertrag von mindestens vier Jahren.
INFORMATION
Ausbildungsberufe: über 50 technische, kaufmännische und
medizinische Berufe
Studium: über 20 Studiengänge
Kontakt: Karriereberatung Bautzen
Käthe-Kollwitz-Straße 15 | 02625 Bautzen
Ansprechpartner: Oberleutnant Alexander Burau
T: 03591 / 27 48 77 | www.bundeswehr-karriere.de
Frage an Oberleutnant Alexander Burau, Leiter der Karriereberatung Bautzen
Was spricht für eine Karriere bei der Bundeswehr? Die Bundeswehr verlangt viel, bietet aber auch viel: Sie erhalten vom
ersten Monat an ein attraktives Gehalt von etwa 1.500 Euro netto, das mit zunehmender Qualifikation ansteigt. Dazu
bietet die Bundeswehr zahlreiche weitere Leistungen wie unentgeltliche truppenärztliche Versorgung.
Es besteht die Möglichkeit, in den Laufbahnen der Unteroffiziere eine allgemein anerkannte
Ausbildung oder in der Laufbahn der Offiziere ein Studium zu absolvieren. Dabei haben Sie die
Wahl zwischen über 50 Ausbildungsberufen und über 20 Studiengängen, je nach der Art Ihrer
zukünftigen Tätigkeit. Hier erwerben Sie das fachliche Rüstzeug für spätere Aufgaben.
Ihr Ausbildungsziel ist dabei je nach Laufbahn der Facharbeiter- oder auch der Meisterbrief.
Wenn Sie ein Studium absolvieren, schließen Sie mit dem Bachelor oder dem Master ab, zukünftige Ärzte mit der Approbation. Nach Ausbildung oder Studium erwerben Sie die speziellen Fähigkeiten für Ihren Start in der Bundeswehr.
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Bürgel & Schulze Haustechnik GmbH
WASSER. WÄRM
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Am Beispiel von Bürgel & Schulze lässt sich
die Entwicklung der Haustechnik in den
letzten 20 Jahren gut ablesen. Klima, Lüftung, Heizung, Sanitär, aber auch Solar- und
Fotovoltaikanlagen, Whirlpoolanlagen und
die Ausstattung behindertengerechter Wohnungen gehören zur Angebotspalette des
Unternehmens aus Markersdorf bei Görlitz.
23 Mitarbeiter und vier Auszubildende sind
hier beschäftigt. Der Betrieb hat insgesamt
seit 1991 schon 25 Lehrlinge erfolgreich ausgebildet.
Neben jungen Bürokaufleuten und Technischen Systemplanern (ehemals Technische
Zeichner) bildet die Bürgel & Schulze Haustechnik GmbH Anlagenmechaniker für Heizung-, Sanitär- und Klimatechnik aus. Geschäftsführer Siegmund Schulze: „Der Beruf
des Anlagenmechanikers ist geeignet für Jugendliche mit Interesse an praktischen Tätigkeiten. Zukünftige Azubis sollten schon mal
eine Bohrmaschine in der Hand gehabt und
Spaß am Umgang mit Werkzeugen haben.
Außerdem sind logisches Denkvermögen
und ein gewisses mathematisches Verständnis vorteilhaft.“
Als Anlagenmechaniker für Heizung-, Sanitär- und Klimatechnik ist man ständig im
Kundenkontakt und kann ziemlich eigenständig arbeiten. Ab dem dritten Lehrjahr betreuen die zukünftigen Anlagenmechaniker
schon ihre eigene Baustelle. „Für jemanden,
der nur nach Anweisung arbeiten kann und
nicht gern mit Kunden redet, ist dieser Beruf
nichts“, sagt Siegmund Schulze. Er hofft auf
viele motivierte Bewerber, die sich im Vorfeld
idealerweise bereits durch ein Praktikum oder
eine Ferienarbeit ausprobiert haben. Auch
Hauptschüler können sich gern bewerben.
Eine Ausbildung bei Bürgel & Schulze ist
ideal für junge Leute, die gern in der Heimat arbeiten möchten, sagt Geschäftsführer
Schulze: „Wer sich bewährt, hat einen sicheren Arbeitsplatz nach der Ausbildung. Und
zu 95 Prozent betreuen wir regionale Baustellen – es muss also niemand Angst haben,
ständig aus dem Koffer zu leben.“
INFORMATION
Ausbildungsberufe: Anlagenmechaniker/in – Sanitär-, Heizungs- und
Klimatechnik, Kaufmann/-frau – Bürokommunikation, Technische/r Systemplaner/in (ehemals Technische/r
Zeichner/in)
Kontakt: Bürgel & Schulze Haustechnik
GmbH
Oldenburger Ring 4 | 02829 Markersdorf
Ansprechpartner: Siegmund Schulze
T: 035829 / 62 40 | F: 035829 / 6 24 11
[email protected]
www.buergel-schulze.de
Steven Michel, Auszubildender im 1.Lehrjahr
Dass ich bei Bürgel & Schulze meine Ausbildung machen kann, ist für mich doppeltes Glück.
Einmal, weil ich meinen Traumberuf gefunden habe, und zum anderen kann ich hier in der Region bleiben. Wer in diesem Beruf lernt, der sollte schon handwerkliches Geschick mitbringen,
zupacken können und sich nicht vor schmutziger Arbeit scheuen. Naja, und gute Noten in
Mathe und Physik braucht man schon. Hier im Unternehmen herrscht ein freundschaftliches
Miteinander. Selbst als Auszubildender bist du vom ersten Tag an gleich voll mit im Unternehmen und bei Fragen oder Problemen helfen einem die Kollegen – das finde ich super. Einen Tipp
habe ich noch: Wer noch nicht so richtig weiß, ob der Beruf das Richtige ist, dem empfehle ich
ein Praktikum.
41
C.F. WEBER GmbH
GEWEBE AUS SPITZKU
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Der Name C.F. WEBER steht für die große
Textiltradition in der Oberlausitz. 1840 gegründet, befindet sich das Unternehmen in
der sechsten und siebenten Generation in Familienbesitz. Nachdem der Betrieb einstmals
als Gewebehandel startete, ist er heute ein
hochmodernes Unternehmen, das Textilien
herstellt, veredelt, beschichtet und kaschiert.
Für jeden dieser Bereiche hat C.F. WEBER eigene Maschinen und Fachkräfte im Haus.
Spezialisiert ist das Unternehmen auf individuelle Produkte, mit denen die Spitzkunnersdorfer die Wünsche der internationalen
Kundschaft optimal bedienen können. Dazu
zählen Applikationen für den Schuhbesatz
oder Kabelbaumumwicklungen für viele Autotypen. Besonders zukunftsträchtig ist der
Markt im Arbeitsschutzbereich sowie bei der
Ausrüstung von Militär und Polizei.
70 Prozent der Waren werden in Deutschland
abgesetzt, die anderen 30 Prozent finden im
europäischen Ausland ihre Käufer, zuletzt
wurde Gewebe aus der Oberlausitz erfolgreich nach Finnland exportiert. Die Produkte
werden von der Idee bis zu einem bestimmten Fertigungsgrad selbst hergestellt. Dazu
zählen Gewebe, die abrieb- und reißfest sind
sowie Flammen hemmen und deshalb als
Berufs- und Schutzkleidung ebenso zum Einsatz kommen wie bei Militär- und Polizeiaus-
stattern oder auch
im Automobilbau.
Produkte von C.F.
WEBER finden sich
aber auch in Sportbekleidung, Schuhen, Fahrradtaschen,
Rucksäcken genauso wie in vielfältigen
Geweben für den
Outdoor-Einsatz. Ob
Markisen, Zelte oder
Schirme – überall ist
auch ein Stück C.F.
Klaus Friedrich und Michael Knöbel im Gespräch
WEBER drin.
Um zukunftsfähig
zu bleiben, bildet C.F. WEBER seit vielen JahINFORMATION
ren seinen Nachwuchs selbst aus. „Für mich
Ausbildungsberufe: Maschinen- und
ist wichtig, dass sich die Jugendlichen, die
bei uns lernen, mit dem Unternehmen idenAnlagenführer/in – Textiltechnik (Wetifizieren und sich für den Betrieb einsetzen“,
berei), Textilmechaniker/in, Produktverbetont Klaus Friedrich, der geschäftsführende
edler/in – Textil (Färberei, Veredlung,
Gesellschafter. Bewerber sollten sich bereits
Beschichtung, Kaschierung)
während der Schulzeit einen praktischen Eindruck vom Betrieb und seinen AusbildungsKontakt: C.F. WEBER GmbH
möglichkeiten verschaffen. Dafür bietet C.F.
Weberstraße 21 | 02794 Spitzkunnersdorf
WEBER Praktikumsplätze an und beteiligt
sich mit der Mittelschule Großschönau am
Ansprechpartner: Margret Kunze
„Praxistag in der Wirtschaft“.
T: 035842 / 22 80
[email protected] | www.cfweber.de
3 Fragen an Michael Knöbel, Maschinen- und Anlagenführer – Textiltechnik (Weberei)
Michael Knöbel ist Maschinenführer für die Beschichtungsanlage, seit 2000 bei C.F. WEBER,
hat hier gelernt und wurde danach übernommen.
Was ist das Besondere am Unternehmen? Bei C.F. WEBER geht es sehr familiär zu, man kennt sich
untereinander, alle sind freundlich und hilfsbereit. Das Unternehmen belohnt Eigeninitiative,
es fördert seine Mitarbeiter und darf deshalb auch Leistung fordern.
Was sollte ein guter Azubi mitbringen? In erster Linie die Lust auf den Beruf und die Lust zum Arbeiten, denn die Maschine funktioniert nicht von allein. Von Vorteil sind zudem ein gutes Auge für Qualität, gründliches Arbeiten, die berühmte Teamfähigkeit, nicht schlechter als Drei in den naturwissenschaftlichen Fächern sowie ein Händchen für Technik, da
vieles mittlerweile computergesteuert ist.
Warum sollten sich junge Menschen bei C.F. WEBER bewerben? Das Gesamtpaket stimmt einfach: Als Lehrling durchläuft
man alle Bereiche und bekommt eine erstklassige Ausbildung. Das muss auch so sein, denn C.F. WEBER bildet für den
eigenen Nachwuchs aus, will die Azubis also auch übernehmen. Wer sich nicht dumm anstellt, hat danach einen festen Arbeitsplatz und kann hier bis zur Rente arbeiten. Für alle, die in der Heimat bleiben und sich hier etwas aufbauen
wollen, ist C.F. WEBER also die richtige Adresse.
42
C&V Cord und Velveton GmbH
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Vor 200 Jahren hätte sich ein Oberlausitzer
Handweber in seinen kühnsten Träumen
nicht vorstellen können, mit welch hoher
Geschwindigkeit in heutiger Zeit Gewebe,
Gestricke und Textilien hergestellt werden.
Damit haben sich auch die Anforderungen an
die Beschäftigten in diesem Industriezweig
grundlegend gewandelt.
Die Textilbranche hat nach wie vor die Aufgabe, Textilien für alle Bereiche des täglichen
Lebens zur Verfügung zu stellen. Dabei reicht
die Palette vom Möbelbezugsstoff über Funktionsunterwäsche bis zum feuerhemmenden
Theatervorhang, genauso wie vom Säureschutzanzug eines Chemiearbeiters über
Bettwäsche bis zum T-Shirt. Einen Zukunftsmarkt bilden die sogenannten „intelligenten
Textilien“, beispielsweise eingestrickte, feine
Metalldrähte zur Messung von Körpertemperatur und Pulsfrequenz.
Die Cord und Velveton GmbH in Leutersdorf
bei Zittau ist spezialisiert auf die Fertigung
von Geweben für die Arbeits- und Berufsbekleidung sowie für einen großen Bereich der
Freizeitbekleidung und liefert Gestricke für
die Matratzenindustrie. Für diese Fertigungsverfahren werden hochqualifizierte Fachkräfte benötigt. Diese müssen in der Lage sein,
die textilen Prozesse zu überwachen und die
vorhandene Technik
zu warten und zu reparieren. Dazu sind
Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten auf den Gebieten Mechanik und
Textiltechnologie im
Zusammenwirken
mit Mikroelektronik
und Informatik notwendig.
„Auf
diese
anspruchsvollen Aufgaben bereiten wir
unsere
Lehrlinge
während der Ausbildung im Unternehmen
vor. Erlernt werden bei der Cord und Velveton
GmbH die Berufe Maschinen- und Anlagenführer – Textiltechnik sowie Produktionsmechaniker – Textil. Damit alle Auszubildenden
ihre Ziele erreichen, werden sie im Betrieb
von erfahrenen Ausbildern angelernt und
qualifiziert. Nicht selten qualifizieren sich
unsere ehemaligen Azubis anschließend
weiter und übernehmen nach erfolgreichem
Meister- oder Technikerabschluss zusätzliche
Verantwortung in unserem Betrieb“, berichtet
Werksleiterin Carola Medack.
INFORMATION
Ausbildungsberufe: Maschinen- und
Anlagenführer/in – Textiltechnik,
Produktionsmechaniker/in – Textil
Kontakt: C&V Cord und Velveton GmbH
Fabrikstraße 1 | 02794 Leutersdorf
Ansprechpartner: Carola Medack
(Werksleiterin) | T: 03586 / 78 12-0
[email protected]
www.cord-und-velveton.de
3 Fragen an Kathleen Titze, Auszubildende zur Maschinen- und Anlagenführerin – Textiltechnik im 2. Lehrjahr
Warum machst du eine solche Ausbildung, die ja nicht unbedingt typisch für junge Frauen ist? Ich hatte bereits eine Ausbildung zur Wirtschaftsassistentin in der Fachrichtung Fremdsprachen absolviert. Die Arbeit im Büro war mir aber zu
langweilig und deshalb wollte ich beruflich noch mal was Neues beginnen. Über die Infos der Arbeitsagentur bin ich
dann auf diese Ausbildung gestoßen.
Was gefällt dir an dieser Ausbildung? Ich mag die abwechslungsreiche Arbeit, ich bin viel in Bewegung und ich finde auch die flexiblen
Arbeitszeiten sehr gut. Ich bin nicht so der „8-bis-16-Uhr-Typ“. Inhaltlich schätze ich es besonders, dass ich alle Abteilungen kennengelernt
und damit schon einen tiefen Einblick ins Unternehmen gewonnen
habe.
Wie geht es nach der Ausbildung weiter? Ich werde von C&V Cord und
Velveton übernommen und freue mich sehr auf die weitere Arbeit hier.
Ich fühle mich total wohl, weil wir hier sehr nette Kollegen und ein
echt angenehmes Betriebsklima haben.
43
CRH Clay Solutions GmbH | Werk Oberlausitz
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Die CRH Clay Solutions GmbH ist eines der
modernsten Klinkerwerke in Deutschland.
Hier werden Fassaden- und Pflasterklinker
produziert. Die Ausbildung von Nachwuchs
gehört seit Aufnahme der Produktion im
Jahre 1996 dazu. Zurzeit absolvieren zwei
Auszubildende eine Ausbildung zum Mechatroniker und zum Industriekeramiker Verfahrenstechnik. Innovative Produktionstechnik
sowie hoch qualifiziertes Personal machen
das Werk zu einer attraktiven Ausbildungsstätte. „Unsere Auszubildenden profitieren
von dem Erfahrungsschatz der Mitarbeiter
und lernen die spezifischen Besonderheiten
unseres Werkes kennen“, so Werkleiter Michael Gerbert. Dazu gehört auch die Arbeit
in einer rollenden Woche, was aber erst nach
der Ausbildung auf die dann jungen Facharbeiter zukommt.
Bei der Ausbildung arbeitet CRH eng mit dem
Firmenausbildungsring zusammen, der auch
bei der Bewerberauswahl unterstützt. Wichtiges Kriterium für Bewerber sind sichere
Grundkenntnisse in den naturwissenschaftlichen Fächern und vor allem in der Prozentrechnung. Das erste Lehrjahr findet komplett
über die Verbundausbildung des Firmenausbildungsrings in Ebersbach-Neugersdorf
statt. Danach steigt der Anteil der Präsenzzeit bei CRH. Michael Gerbert findet diese
Kooperation sehr positiv: „Über den Firmenausbildungsring beschäftigen sich erfahrene
Ausbilder sehr intensiv mit den Lehrlingen
und vermitteln ihnen das nötige Rüstzeug.
Bei uns kommt das betriebsspezifische Wissen dazu.“
In die Ausbildung investiert CRH Clay Solutions zielgerichtet für die Sicherung des
eigenen Nachwuchses. „Wer sich in der Ausbildung bewährt, wird übernommen“, sagt
Werkleiter Gerbert. Kein Wunder, schließlich
bildet der Betrieb echte Spezialisten aus.
Noch einmal Michael Gerbert: „Unsere Azubis werden in allen Bereichen der Keramikverarbeitung eingesetzt und bekommen somit
Erfahrungen und Wissen, das ihnen später
niemand mehr nehmen kann und das sie für
uns wertvoll macht.“
INFORMATION
Ausbildungsberufe: Industriekeramiker/in, Mechatroniker/in
Kontakt: CRH Clay Solutions GmbH
Werk Oberlausitz
Buchholz 62a | 02894 Vierkirchen
Ansprechpartner: Michael Gerbert
T: 035876 / 4 84 41 | F: 035876 / 4 84 69
[email protected] | www.crh-ccs.de
3 Fragen an Marcus Alexiewicz, Auszubildender zum Mechatroniker im 3. Lehrjahr
Bist du mit deiner Ausbildung zufrieden? Ich könnte mir keinen schöneren Beruf vorstellen, er ist vielseitig und fordert
mich. Dazu habe ich ein perfektes Team, sodass ich rundum zufrieden bin.
Was muss man mitbringen, um Mechatroniker zu werden? Wenn man selbst ein wenig bastelt, ist das schon mal eine
gute Voraussetzung. Ich fahre selbst Autocross und da tüftle ich natürlich sehr viel in der Freizeit. Das fördert logisches
Denken und handwerkliches Geschick. Alles andere lernt man in der Berufsschule und im Ausbildungsbetrieb.
Warum bist du hier geblieben? Weil ich nie weg wollte. Reichtum ist nicht alles im Leben. Ich brauche meine Familie
und meine Freunde um mich herum. Das macht mich glücklich. Und unsere Region mit ihrer Landschaft finde ich
persönlich einfach toll.
44
Die Zukunft der DB Waggonbau Niesky GmbH – Azubis beim IHK-Aktionstag 2012 in Görlitz (v.l.: Philipp Nitschke, Philipp Loitsch, Marcus Stoppiera, Danny
Dannny Weine
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DB Waggonbau Niesky GmbH
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Die DB Waggonbau Niesky GmbH kann auf
eine über 175-jährige Firmengeschichte zurückblicken. Seit 1917 werden in Niesky Schienenfahrzeuge hergestellt.
Heute gehört das Unternehmen als eine
100-prozentige Tochtergesellschaft der DB
Fahrzeuginstandhaltung GmbH zum DBKonzern. Auf einer Produktionsfläche von
36.500 Quadratmetern werden Güter- und
Spezialgüterwagen, Drehgestelle, Baugruppen, Großkomponenten und Rohbauten für
Personenwagen und Straßenbahnen entwickelt und gefertigt.
Die Basis für den Erfolg des Unternehmens
bilden die hochqualifizierten Mitarbeiter.
Deshalb wird die Berufsausbildung und die
Gewinnung des Fachkräftenachwuchses bei
der DB Waggonbau Niesky GmbH großgeschrieben und selbst in die Hand genommen.
Das beginnt bereits bei der engen Zusammenarbeit mit den regionalen Kooperationsschulen. Um bereits den Jüngsten Lust auf
eine Karriere im Schienenfahrzeugbau zu
machen, werden im technischen Fachunterricht sowie beim Eltern-/Schülerabend nicht
nur die Ausbildungs- und Studienangebote
der DB Waggonbau Niesky GmbH schmackhaft gemacht, sondern auch die Möglichkeiten innerhalb des DB-Konzerns. Des Weiteren ist die Teilnahme an den regionalen und
bundesweiten Veranstaltungen wie Girls’/
Boys’Day, Woche der offenen Unternehmen
und der IHK-Aktionstag seit Jahren selbstverständlich. Für interessierte Schülergruppen
werden Betriebsbesichtigungen angeboten,
um einen ersten Einblick ins Unternehmen
zu bekommen. Wer sich im Bereich der Metallbearbeitung ausprobieren möchte, kann
sich um ein Schüler- oder freiwilliges Praktikum bewerben.
Jugendliche können in der DB Waggonbau
Niesky GmbH aus einer breiten Palette von
gewerblichen und kaufmännischen Berufen auswählen. Personalleiter Peter Schulze
weiß, dass in Zeiten zurückgehender Schulabgängerzahlen das Gesamtpaket des Ausbildungsbetriebes stimmen muss: „Unsere
Auszubildenden werden durch erfahrene
Ausbilder optimal betreut. Neben einer attraktiven Vergütung, erhalten die Auszubildenden nach erfolgreich abgeschlossener
Ausbildung ein Übernahmeangebot.“ Darüber hinaus wird einiges getan, damit sich
die Azubis wohl fühlen. Dazu gehören eine
Azubi-Feier zu Beginn jedes Ausbildungsjahres, die zum schnellen Kennenlernen helfen
soll. Ferner wird im ersten Ausbildungsjahr
ein einwöchiges Outdoortraining durchgeführt, das die Teambildung unterstützt
und persönliche Kompetenzen stärkt. Wer
sehr gute Ausbildungsergebnisse erzielt,
kann mit einer finanziellen Prämie belohnt
und zum deutsch-französischen Azubi-Austausch vorgeschlagen werden. Nach der Ausbildung geht die Förderung natürlich weiter.
So werden ausgewählte Jungfacharbeiter bei
Qualifizierungen zum Meister und Techniker
unterstützt.
ALS ERSTE AUSZUBILDENDE IN EINEM TYPISCHEN MÄNNERBERUF. Mit der Ausbildung
von Cindy Kelling zur Konstruktionsmechanikerin hat sich die DB Waggonbau Niesky
GmbH einer neuen Herausforderung gestellt.
Es ist schon was Besonderes, dass eine junge
Frau nur diesen typischen Männerberuf erler-
nen möchte. Aufgrund
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gung haben wir diesen Versuch gewagt. Im
Unternehmen war man zunächst skeptisch.
Doch heute sind wir als auch Cindy selbst
froh, dass wir diese Entscheidung getroffen
haben. Cindy Kelling hat ihre Berufsausbildung mit sehr guten Leistungen abgeschlossen und ist mittlerweile Facharbeiterin bei
der DB Waggonbau Niesky GmbH.
INFORMATION
Ausbildungsberufe: Konstruktionsmechaniker/in, Zerspanungsmechaniker/in;
Fachkraft – Lagerlogistik, Fahrzeuglackierer/in, Industriekaufmann/-frau,
Technische/r Produktdesigner/in
Kontakt: DB Waggonbau Niesky GmbH
Am Waggonbau 11 | 02906 Niesky
Ansprechpartner: Peter Schulze
(Personalleiter)
T: 03588 / 24 21 00 | F: 03588 / 24 55 89
[email protected]
www.waggonbau-niesky.com
45
Diakonissenanstalt EMMAUS
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Die Diakonissenanstalt EMMAUS mit Krankenhaus, Altenpflegeheim, Kindereinrichtung
und Ausbildungsstätten ist aus Niesky und
Umgebung nicht mehr wegzudenken. Bereits
seit 1883 werden hier kranke und hilfsbedürftige Menschen gepflegt und betreut sowie
Jugendliche in Pflegeberufen ausgebildet.
Die Medizinische Berufsfachschule ist eng
verbunden mit dem Krankenhaus der Diakonissenanstalt EMMAUS. Mit dem Orthopädischen Zentrum Martin-Ulbrich-Haus in
Rothenburg/O.L., dem Städtischen Klinikum
in Görlitz und dem Kreiskrankenhaus in
Weißwasser/O.L. existiert ein gut funktionierender Ausbildungsverbund. Den Jugendlichen der Region stehen 60 Ausbildungsplätze in der Gesundheits- und Krankenpflege
zur Verfügung. Der theoretische und fachpraktische Unterricht erfolgt in den Räumen
der Medizinischen Berufsfachschule. Dieser
Teil beträgt fast die Hälfte der dreijährigen
Ausbildung. Die Auszubildenden erwerben
umfassende Kenntnisse, Fähigkeiten und
Fertigkeiten zur eigenständigen Umsetzung
präventiver, rehabilitativer und palliativer
Maßnahmen sowie zur verantwortlichen
Mitwirkung im Rahmen der Diagnostik,
Therapie und Rehabilitation im Sinne einer
ganzheitlichen Gesundheits- und Krankenpflege. Obwohl der Ausbildungsalltag durch
das christliche Profil der Diakonissenanstalt
geprägt ist, müssen die Bewerber keiner Konfession angehören. Während der Ausbildung
ist eine Unterbringung im Wohnheim in
Niesky möglich.
Voraussetzungen für einen Ausbildungsplatz
bei EMMAUS sind, neben der gesundheitlichen Eignung, entweder ein guter Realschulabschluss oder das Abitur. Aber auch Bewer-
ber mit Hauptschulabschluss bekommen eine
Chance, wenn sie bereits eine abgeschlossene Berufsausbildung im sozialen Bereich mitbringen. Besonders wichtig ist aber vor allem
die Motivation, sich sozialpflegerisch auf
Basis einer christlichen Grundeinstellung zu
engagieren. Mit einer Ausbildung in der Diakonissenanstalt EMMAUS Niesky öffnen sich
für die jungen Fachkräfte die Zukunftstore.
Bei guten Leistungen und dem nötigen Engagement warten vielfältige Weiterbildungsund Aufstiegsmöglichkeiten, zum Beispiel
als Stations- und Pflegedienstleiter, als Anästhesiepfleger oder über ein Studium der Pflegewissenschaft, der Pflege- bzw. Medizinpädagogik bzw. des Pflegemanagements. Denn
der Gesundheits- und Pflegebereich ist mehr
als ein Job – er ist eine sinnvolle Aufgabe für
das ganze Berufsleben.
INFORMATION
Ausbildungsberufe: Altenpfleger/in,
Gesundheits- und Krankenpfleger/in
Kontakt: Medizinische Berufsfachschule
der Diakonissenanstalt EMMAUS
Bautzener Straße 21 | 02906 Niesky
Ansprechpartner: Annette Wolff
(Schulleiterin Gesundheits- und Krankenpflege)
T: 03588 / 26 41 50 | F: 03588 / 26 43 33
[email protected]
www.emmaus-niesky.de
Nicole Proske, Auszubildende zur Gesundheits- und Krankenpflegerin im 3. Lehrjahr
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Nicole Proske kommt aus Niesky/See und ist im dritten Ausbildungsjahr zur Gesundheits- und
Krankenpflegerin. Bereits in der neunten Klasse lernte sie die Diakonissenanstalt EMMAUS
während eines Praktikums in der Kita Samenkorn kennen. „Damals bin ich zum Singen mit den
Kindern ins Krankenhaus gegangen, um die Patienten zu erfreuen. Dabei habe ich gemerkt,
wie schön es ist, anderen Menschen zu helfen und welche Kraft es mir verleiht, wenn ich
merke, dass sich die betroffenen Menschen über diese Hilfe freuen“, erinnert sich Nicole, wie
ihr Berufswunsch entstand. Heute ist sie froh über den Entschluss, Gesundheits- und Krankenpflegerin zu werden. Es ist ihr Traumberuf. Damit noch mehr junge Menschen diesen Weg
einschlagen, hat sie mit ihrer Klasse einen Film für Schüler gedreht, die mehr über diesen Ausbildungsberuf erfahren wollen. Zu sehen ist der Streifen auf www.emmaus-niesky.de.
46
Deutsche Software Engineering & Research GmbH
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Die Deutsche Software Engineering & Research GmbH (DSER) ist ein Technologie- und
Softwareunternehmen, welches vom Consulting bis zur Implementierung die volle
Bandbreite der IT-Dienstleistungen anbietet.
Kerngeschäft sind innovative Softwarelösungen für Finanzdienstleistungsbetriebe. Das
Portfolio der DSER umfasst Anwendungen
für Banken, Versicherungen, Berater, Maklerpools, Asset-Manager und Fondsgesellschaften. Die Lösungen sind modular aufgebaut
und eignen sich sowohl für Kleinunternehmen als auch für große Organisations- und
Unternehmensstrukturen. Alle Anwendungen entsprechen höchsten technologischen
und wissenschaftlichen Standards. DSER hat
mit ihrer Software munio 2009 den Innovationspreis-IT der Initiative Mittelstand in der
Kategorie Finance gewonnen.
Die DSER bildet seit vier Jahren in den Berufen
des Fachinformatikers in der Anwendungsentwicklung wie auch der Systemintegration
aus. Zurzeit befinden sich drei Jugendliche in
der Ausbildung und ein Auszubildender wird
dieses Jahr bei DSER beginnen. Ein Systemintegrator hat seine Ausbildung bereits erfolgreich abgeschlossen und verstärkt unser
Team als Vollzeitkraft. Ebenso hat ein Anwendungsentwickler die Ausbildung abgeschlossen und studiert jetzt Informatik in Görlitz.
DSER bildet nur für den eigenen Bedarf aus.
Darum wird der Auszubildende vom ersten
Tag an in die Prozesse der DSER integriert
und lernt seinen Beruf an konkreten Aufgaben seines Berufsalltags kennen. Gemeinsam
wird der optimale Lernprozess abgestimmt,
sodass der Auszubildende schnell ein wertvolles Mitglied des Teams werden kann.
INFORMATION
Ausbildungsberufe: Fachinformatiker/
in – Anwendungsentwicklung oder
Systemintegration
Kontakt: Deutsche Software
Engineering & Research GmbH
Steinstraße 11 | 02826 Görlitz
Ansprechpartner: Marek Wester
T: 03581 / 3 74 99 12 | F: 03581 / 3 74 99 99
[email protected] | www.dser.de
Maria Zweiniger, Auszubildende zur Fachinformatikerin – Anwendungsentwicklung im 1. Lehrjahr
Ich habe zuerst die Grundlagen der Softwareentwicklung in der Programmiersprache Java kennengelernt. Diese konnte
ich an einem kleinen Beispielprojekt vertiefen. Mittlerweile habe ich eigene Projekte realisiert, die schon bei uns zum
Einsatz kommen. Ebenso konnte ich als Referentin meine Kollegen mit neuem Wissen bereichern.
47
dwt-Zelte Niesky GmbH
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Zu den schönsten Seiten unseres Lebens gehört die Freizeit. Diese Zeit nutzen wir alle
für die Erholung. Die Mitarbeiter von dwtZelte Niesky haben das Glück und die Freude,
Produkte herzustellen, die den Freizeit- und
Erholungswert steigern. Ist das keine tolle
Herausforderung?
Am Traditionsstandort Niesky werden Zelte
für Camping und Caravaning hergestellt, die
Fans in vielen Ländern haben und dwt-Zelte
zu einem der Marktführer in Europa machen.
Hauptberuf im Unternehmen mit seinen 50
Mitarbeitern ist der Technische Konfektionär,
48
der auch ausgebildet wird. Technische Konfektionäre sind vielseitig einsetzbar. Beschäftigung finden sie in Textilunternehmen, die
technische Konfektionsware herstellen oder
instand setzen. Und dabei sind Zeltnähereien
nur ein Betätigungsfeld. Markisennähereien,
Nähereien für Sonnenschutz, textile Bautechnik, textiler Umweltschutz, textile Transportund Schutztechnik oder Werbemittelindustrie sind weitere mögliche Einsatzgebiete.
Entwicklungsleiter Steffen Schwerdtner:
„Damit Zelte Wind und Wetter standhalten,
werden verschiedene Materialien verarbeitet.
Die Aufgabe des Technischen Konfektionärs
ist es, die eingesetzten Werkstoffe durch Nähen, Kleben oder Schweißen fachgerecht zu
verbinden. Zusätzlich wird in der dreijährigen
Ausbildung das Lesen von Zeichnungen und
anderen technischen Unterlagen vermittelt
und geschult.“
Ob klassisches Camping oder Caravaning,
ein Zelt gehört bei beiden Urlaubsvarianten
zur Grundausstattung. „Unsere Zelte stehen
in einem direkten Zusammenhang mit der
schönsten Zeit des Jahres – der Freizeit. Wir
verbinden mit unseren Zelten schöne Mo-
mente und Erlebnisse. Unsere gemeinsame
Aufgabe im Unternehmen ist es, die Produkte kontinuierlich weiterzuentwickeln. Dies
ist uns nur mit kompetenten, tüchtigen und
qualifizierten Mitarbeitern möglich“, so Steffen Schwerdtner.
Neugierig geworden? dwt-Zelte Niesky bietet
Interessenten gern ein „Schnupper“-Praktikum an. Dabei werden die Praktikanten in die
Ausbildungsabteilung integriert und lernen
auf einer „Kurzreise“ die Inhalte des Berufes
und die Atmosphäre im Betrieb kennen.
INFORMATION
Ausbildungsberuf: Technische/r
Konfektionär/in
Kontakt: dwt-Zelte Niesky GmbH
Parkstraße 4 | 02906 Niesky
Ansprechpartner: Steffen Schwerdtner
T: 03588/204669
[email protected]
www.dwt-zelte.de
EAB Elektroanlagenbau Neugersdorf GmbH
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Die EAB Elektroanlagenbau Neugersdorf
GmbH ist spezialisiert auf Komplettinstallationen in Krankenhäusern, Laboren und Industriebauten. Das Unternehmen blickt auf
eine stolze Geschichte von über 80 Jahren zurück. Seit 1990 wurden mehr als 100 Lehrlinge
ausgebildet. Viele von ihnen sind mittlerweile in leitenden Positionen tätig.
Steffen Kerzendörfer ist Ausbilder und Leiter
des Bereichs Verteilerbau: „Zurzeit haben
wir 130 Mitarbeiter, davon 20 Azubis in allen
Lehrjahren. Da wir ein Montageunternehmen
sind, ist Reisebereitschaft wichtig. Von der
ersten Woche der Ausbildung an sind unsere
Azubis mit vor Ort, im gesamten Bundesgebiet. Bei uns kommen die Azubis also weit
rum.“
Bei der EAB Elektroanlagenbau Neugersdorf
GmbH werden Elektroniker für Energie- und
Gebäudetechnik ausgebildet. Voraussetzungen sind Höhentauglichkeit, Fahrtüchtigkeit
und Bereitschaft zur Montage. Außerdem
gehören technisches Interesse, Kommunikationsbereitschaft, Teamstärke und ein höfliches Auftreten zu wichtigen Eigenschaften.
„Der Beruf ist sehr abwechslungsreich. Vernünftige Noten in Mathe und Physik sollten
Bewerber schon mitbringen und sich im
Idealfall bereits bei einem Praktikum in unserer Firma ausprobiert haben“, so Steffen
Kerzendörfer. Am wichtigsten sei es aber,
dass die jungen Leute wirklich etwas lernen wollen, Fragen stellen, wenn sie etwas
nicht wissen und nicht auf den Mund gefallen sind, denn auf der Baustelle muss man
sich auch als Auszubildender durchsetzen.
Für die Ausbildung bei der EAB sprechen unter anderem eine Festeinstellung nach er-
folgreichem Abschluss sowie die Förderung
von Weiterqualifizierungen zum Meister oder
speziellen Technikerlehrgängen.
INFORMATION
Ausbildungsberuf: Elektroniker/in –
Energie- und Gebäudetechnik
Kontakt: EAB Elektroanlagenbau
Neugersdorf GmbH | Hauptstraße 146
02730 Ebersbach-Neugersdorf
Ansprechpartner: Steffen Kerzendörfer
T: 03586 / 75 20 | F: 03586 / 75 22 22
[email protected]
www.eab-neugersdorf.de
3 Fragen an Erik Belger, Auszubildender zum Elektroniker – Energie- und Gebäudetechnik im 4. Lehrjahr
Warum ist Elektroniker dein Traumberuf? Weil er vielseitig und interessant ist. Ich mag es, beim praktischen Arbeiten zu lernen. Da wird
man von Anfang an gefordert.
Was machst du nach der Ausbildung? Ich will mich spezialisieren und
später meinen Meister machen.
Warum bist du in der Oberlausitz geblieben? Natürlich wegen der Familie und den Freunden. Aber ich fühle mich insgesamt hier wohl und
finde einfach, dass die Oberlausitz eine sehr schöne Gegend ist.
49
Einkaufs- und Vertriebsgenossenschaft Ostsächsische Meisterbetriebe des Holzhandwerks eG
TSCH
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Die Wurzeln der „EVG Ostsächsische Meisterbetriebe des Holzhandwerks eG“ mit Sitz in
Ebersbach-Neugersdorf reichen bis in das Jahr
1948 zurück. Damals wurde eine Einkaufsund Liefergenossenschaft des holzverarbeitenden Handwerks im Kreis Löbau gebildet.
Nach der Wende im Jahr 1990 verschmolzen
die ELG Holz Löbau mit der ELG Holz Zittau
zur EVG Ostsächsische Meisterbetriebe des
Holzhandwerks eG mit Sitz in Neugersdorf.
Bis heute hat sich daraus ein moderner Holzfachhandel entwickelt. Das Unternehmen
verfügt über ein Fachgeschäft, vier Lagerhallen, 4.000 Quadratmeter überdachte Lagerfläche sowie 4.000 Quadratmeter Freifläche.
152 Mitglieder zählt die EVG heute.
Zum Kundenstamm der EVG gehören unter
anderem Tischler, Zimmerer, Dachdecker,
Baubetriebe, die holzverarbeitende Industrie
und Privatkunden. Seit rund zehn Jahren steigt
der Export nach Polen und Tschechien kontinuierlich an. Ohne qualifizierte und motivierte Mitarbeiter wäre diese Entwicklung nicht
möglich gewesen. Derzeit beschäftigt die
EVG 25 Mitarbeiter und vier Auszubildende.
Bei der EVG werden Kaufleute im Groß- und
Außenhandel ausgebildet. Vorstand Carsten
Bähr beschreibt das Berufsbild: „Unsere Kaufleute kaufen Holz- und Plattenwerkstoffe ein
und verkaufen sie an Handwerksbetriebe, Gewerbetreibende und die Bevölkerung im Inund Ausland. Sie kalkulieren Verkaufspreise,
beobachten den Markt und beurteilen die
Absatzchancen. Zu den Aufgaben gehören
natürlich auch Kundenberatung, Bearbeitung
von Kundenaufträgen, Angebotserstellungen, Marketingmaßnahmen, Lagerhaltung,
etc. Es ist ein sehr vielfältiger, anspruchsvoller Beruf.“ Voraussetzung für Bewerber sind
mindestens ein Realschulabschluss mit gu-
ten Noten in Deutsch und Mathe, ein sicheres
Auftreten, Freude am Umgang mit Menschen
und Fremdsprachenkenntnisse. Neben Englisch steht dabei vor allem die tschechische
Sprache hoch im Kurs.
INFORMATION
Ausbildungsberuf: Kaufmann/-frau –
Groß- und Außenhandel
Kontakt: EVG Ostsächsische
Meisterbetriebe des Holzhandwerks eG
Rumburger Straße 79 b
02730 Ebersbach-Neugersdorf
Ansprechpartner: Carsten Bähr
T: 03586 / 33 06 23 | F: 03586 / 33 06 40
[email protected] | www.evg-holz.de
2 Fragen an Raik Tietze, Auszubildender zum Kaufmann – Groß- und Außenhandel im 3. Lehrjahr
SP
PÜREN, WIE
E DER
R KUNDE TIICKT
Warum ist Kaufmann für Groß- und Außenhandel ein Traumberuf? Der Beruf ist sehr abwechslungsreich. Jeder Kunde ist anders, jeder hat ein ganz spezielles Anliegen. Also ich liebe es zu
verkaufen und ich mag den Kundenkontakt. Innerhalb der ersten fünf Sekunden muss man
einschätzen, „wie der Kunde tickt“, um ihn perfekt beraten zu können. Dabei hilft mir meine
soziale Ader.
Was sollte man für den Beruf mitbringen? Die wichtigsten Eigenschaften sind ein Gespür für
Menschen, ein freundliches und aufgeschlossenes Wesen und Teamfähigkeit. Dazu kommt,
dass man von den Produkten, die man verkauft, auch überzeugt sein muss. Um herauszufinden, ob der Beruf und das Unternehmen perfekt zu einem passen, sollte man vor der Ausbildung auf jeden Fall ein Praktikum absolvieren.
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Monika Richert (23) absolviert ihre Praxisphase beim Studium zur Diplom-Betriebswirtin (Berufsakademie) im elterlichen Unternehmen und gehört schon zu einer wichtigen Stütze bei der
Kundenberatung.
Elektro Richert
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Der Name Richert steht seit 1990 für Unternehmergeist in Zittau. Begonnen hat der
Fachhändler für Elektrogeräte mit 25 Quadratmetern Ladenfläche. Heute sind es 1.000.
Und längst steht Richert für mehr als den Verkauf von Kühlschränken und Fernsehern. Unter dem Label „EP: Richert“ ist er Fachhändler
für Haushaltsgeräte und Unterhaltungselektronik. Hinzu kommen ein Leuchtenfachgeschäft und ein Küchenstudio. Außerdem
übernimmt die Firma Richert Elektroinstallationen aller Art. Als Ein-Mann-Betrieb gestar-
tet, beschäftigt Gerhard Richert mittlerweile
13 Mitarbeiter.
Um weiter an der Erfolgsgeschichte schreiben zu können, setzt das Unternehmen
auf die Ausbildung. Gesucht werden Einzelhandelskaufleute, die hauptsächlich in den
Fachmärkten eingesetzt werden und dort
Haushaltsgeräte und Unterhaltungselektronik verkaufen. Auch die anspruchsvolle
Ausbildung zum Informationselektroniker
kann man bei der Firma Richert absolvieren.
Außerdem ist das Zittauer Unternehmen Praxispartner für die Berufsakademie Dresden in
der Fachrichtung Betriebswirtschaft – Handel. Dabei wechseln sich Theorie- und Praxisphasen regelmäßig ab, sodass man innerhalb
von drei Jahren nicht nur einen Studienabschluss erreicht, sondern auch tatsächlich
schon Berufspraxis nachweisen kann.
Von den Bewerbern erwartet Gerhard Richert
vor allem Motivation und Fleiß, mindestens
einen guten Realschulabschluss oder das
Abitur. Dafür bietet er seinen Azubis einiges:
„Wenn Azubis nicht aus der Region kommen,
unterstützen wir sie, indem wir eine Wohnung zur Verfügung stellen können. Nach der
erfolgreichen Ausbildung ist die Übernahme
fast garantiert und wir fördern unsere jungen
Facharbeiter während der Ausbildung und
anschließend durch regelmäßige Weiterbildungen.“
INFORMATION
Ausbildungsberufe: Einzelhandelskaufmann/-frau, Informationselektroniker/in, Küchenfachberater/in
Studium: Betriebswirt/in – Handel
(Berufsakademie)
Kontakt: Elektro Richert
Innere Weberstraße 29+33
02763 Zittau
Ansprechpartner: Gerhard Richert
T: 03583 / 51 01 02
www.ep-richert.de
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Elektro-Innung Landkreis Görlitz
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Zur Elektro-Innung des Landkreises Görlitz gehören 92 Unternehmen. Die Innung bündelt die
Interessen ihrer Mitglieder und übernimmt die fachliche Organisation der Handwerksbetriebe.
Obermeister der Elektro-Innung ist Michael Zedel. INSIDER sprach mit ihm über die Ausbildung in
den Berufen der Elektro- und Informationstechnik.
Warum sollten sich Schüler für einen Beruf der Elektro- und Informationstechnik entscheiden? Weil unsere Berufe Zukunft haben. Alles ist
heutzutage „E“ – elektrisch, elektromotorisch, elektronisch – es gibt
keinen Bereich mehr, wo keine Elektronik vorhanden ist. Und es kommen immer mehr Spezialisierungen hinzu. Wir haben bereits sieben
Fachrichtungen in den Elektronikberufen. Das macht es bei der Berufsorientierung nicht immer einfacher. Um vorher zu recherchieren,
welcher Fachbereich für einen der Richtige ist, lohnt ein Besuch der
Internetseite www.Ezubis.de, wo man Einblicke in die einzelnen Berufe bekommt.
Hat man es in der Elektrobranche nur mit Drähten und Relais zu tun?
Nein, ganz und gar nicht. In unseren Betrieben lernen die Azubis das
breite Spektrum an handwerklichen Berufen auch anderer Gewerke
kennen. Manchmal muss man einfache Maurerarbeiten ausführen,
im Holzbereich arbeiten oder Wasserhähne einschrauben. Das macht
den Beruf interessant und vielfältig.
Was sollte ein Bewerber an Voraussetzungen mitbringen? Am Wichtigsten ist die Neugier, damit man den Dingen auch wirklich auf den
Grund gehen kann. Dann benötigen Bewerber ein Interesse für Technik und die Bereitschaft, mit Kunden zu kommunizieren. Und schließlich ist Verantwortungsbewusstsein unabdingbar. Ein Fehler
in unserer Arbeit kann weitreichende Folgen
haben. Das bedeutet aber nicht, dass Jugendliche Angst haben müssen. Wer will kann jederzeit in einem unserer Unternehmen ein
Praktikum absolvieren, um ein Gefühl dafür
zu entwickeln, ob das was für einen ist.
Wie sind die Karrierechancen in der Elektrobranche? Sehr gut. Eine Übernahme nach der Ausbildung ist fast immer sicher. Da in vielen Unternehmen die Chefs in die Jahre kommen, stellt sich in absehbarer Zeit
die Frage, wer danach das Schiff steuert. Das sind riesige Chancen für
die junge Generation – sozusagen vom Azubi zum Firmenchef. Dafür
bedarf es natürlich einiger Voraussetzungen, aber man kann ja auch
noch anders Karriere machen, zum Beispiel durch ein begleitendes
Studium oder Weiterqualifizierungen zum Obermonteur oder Meister.
Warum sollen Jugendliche hierbleiben? Weil es in Zukunft ausreichend
Arbeitsplätze geben wird und die Region viel zu bieten hat.
INFORMATION
Ausbildungsberufe: Elektromaschinenbauer/in, Elektroniker/
in – Automatisierungstechnik, Elektroniker/in – Energie- und
Gebäudetechnik, Elektroniker/in – Informations- und Telekommunikationstechnik, Elektroniker/in – Maschinen und Antriebstechnik, Informationselektroniker/in – Bürosystemtechnik,
Informationselektroniker/in – Geräte- und Systemtechnik,
Systemelektroniker/in
Kontakt: Elektro-Innung Landkreis Görlitz
Lessingstraße 32 | 02763 Zittau
Ansprechpartner: Michael Zedel
T: 03583 / 51 24 07 | F: 03583 / 79 49 50
[email protected] | www.khs-goerlitz.de
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Raimo Tiegs hat Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik bei Elektro Richter in Görlitz gelernt. Zurzeit befindet er sich
in der Meisterschule. Seinen Ausbildungsberuf hat er in einem Ferienjob entdeckt. Nach dem Realschulabschluss habe ich
das Berufliche Gymnasium besucht und bin durch einen Klassenkameraden auf die Firma Richter gestoßen. Dort habe
ich regelmäßig in den Ferien gearbeitet und auch immer den Kontakt gehalten, bis ich mit der
Ausbildung beginnen konnte. Nach der Ausbildung wurde Raimo übernommen und wird bei seinem Wunsch unterstützt, sich weiterzuqualifizieren. Was anstrengend ist, denn die Meisterausbildung läuft berufsbegleitend – das heißt also acht Stunden arbeiten und nach Feierabend büffeln.
Raimo ist sicher, dass sich dieser Aufwand lohnt. Das ist eine Investition in die Zukunft. Mit der
Energiewende gewinnt unsere Branche immer mehr an Bedeutung. Eine Berufsausbildung in
der Elektrobranche ist zukunftssicher, wenn man sich immer auf den aktuellen Stand bringt.
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Evers Bauelemente Rothenburg/O.L. GmbH
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Erfolgreich zu sein ist keine Glückssache. Das
Geheimnis sind innovative Produkte, moderne Produktionsanlagen und vor allem die
rund 120 engagierten Mitarbeiter von Evers
Bauelemente. Das Team aus Rothenburg/
O.L. hat langjährige Erfahrung und immer
den richtigen Durchblick bei der Produktion
von Fenstern und Türen aus Kunststoff, die
bundesweit an Baustoffhändler, Tischlereien
und weiterverarbeitende Betriebe geliefert
werden.
Basis für den Erfolg ist eine optimale Ausbildung, die seit 2003 im Unternehmen durchgeführt wird. Ausgebildet werden Industriekaufleute sowie Verfahrensmechaniker für
Kunststoff- und Kautschuktechnik. Bewerben können sich alle, die ein echtes Interesse an diesen Berufen haben. Schulabschluss
und Alter spielen zunächst nicht die größte
Rolle. Entscheidend ist die Persönlichkeit des
Bewerbers. Von Vorteil ist in jedem Fall ein
vorheriges Praktikum, um sich gegenseitig
kennenzulernen.
HANDFESTE ARGUMENTE FÜR AZUBIS. Manja Kirst ist bei Evers Bauelemente Kalkulatorin und Ausbilderin für die kaufmännischen
Berufe. Während der praktischen Ausbildung
lernen die Jugendlichen verschiedenste Abteilungen kennen und werden durch das
sehr gute Betriebsklima vom ersten Tag an
ins Team integriert. Die Ausbildung im Theorieteil erfolgt im Blockunterricht an den
Berufsschulen in Löbau (Industriekaufmann)
und Radeberg (Verfahrensmechaniker). Die
Kosten für die Unterbringung im Lehrlingswohnheim übernimmt Evers Bauelemente.
Und nach der Ausbildung ist die Übernahme
in ein festes Arbeitsverhältnis so gut wie sicher.
VOM AZUBI ZUR
ALLZWECKWAFFE.
Susanne Mickan hat
2004 selbst als Azubi ihre Laufbahn bei
Evers begonnen und
ist heute aus dem
Team nicht mehr
wegzudenken: „Ich
war nach einem ersten Rückschlag schon 23,
als ich mich bei Evers beworben habe. Die
Ausbildung zur Industriekauffrau war genau das Richtige für mich. Danach wurde ich
übernommen und fungiere jetzt als Springerin, werde also überall dort eingesetzt, wo
Not am Mann ist. Ich bin stolz, hier arbeiten
zu dürfen, denn wir haben tolle Produkte und
sind ein Superteam mit Spitzenchefs an der
Spitze.“ Heute unterstützt Frau Mickan auch
die Azubis im Unternehmen. Was ist das Besondere an der Ausbildung zur Industriekauffrau bei Evers? „Die Industriekaufleute sitzen
nicht nur im Büro, sondern können auch in
die Produktion hineinschnuppern, um unsere
Produkte besser kennenzulernen. So können
sie den Kunden am besten unsere Produkte
erklären und sie beraten.“
MIT HILFE VON JOBSTARTER ZU EVERS. Tim
Bodinka absolviert eine Ausbildung zum Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik bei Evers. Beim Weg dorthin
war er nicht auf sich allein gestellt: „Ich habe
meinen Ausbildungsplatz mit Unterstützung
des JOBSTARTERteams von der Ausbildungsagentur Passgenau bekommen. Mir wurde
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bei der Bewerbung geholfen und ich wurde
auch auf das Vorstellungsgespräch vorbereitet. Jetzt bin ich froh, dass es geklappt hat.
Mit Beginn der praktischen Ausbildung wurde ich in der Rahmenproduktion eingesetzt,
die Arbeit macht Spaß und auch das Team
ist spitze. Verfahrensmechaniker müssen
Leidenschaft für den Beruf mitbringen und
aufgeweckt sein – für Schlaftabletten ist das
nix. Ich denke, dass
ich gute Perspektiven nach der Ausbildung habe. Weggehen möchte ich aber
nicht – hier sind Familie und Freunde
und man kann auch
als junger Mensch
hier viel erleben.“
INFORMATION
Ausbildungsberufe: Industriekaufmann/-frau, Verfahrensmechaniker/in –
Kunststoff- und Kautschuktechnik
Kontakt: Evers Bauelemente
Rothenburg/O.L. GmbH
Friedensstraße 118
02929 Rothenburg/O.L.
Ansprechpartner: Manja Kirst
T: 035891 / 4 92 57
[email protected]
www.evers-bauelemente.de
expert ESC
RIICHTIG
G GUT BE
ERATEN
Das Unternehmen expert befindet sich im
City Center im Herzen der Stadt Görlitz. Im
Fachgeschäft werden Produkte der Unterhaltungselektronik, Telekommunikation, Computer, CD-, DVD- und PC-Software und Elektrohaushaltsgeräte angeboten. Hier arbeiten
26 Mitarbeiter im Verkauf, Service und Lager.
2012 haben zwei Lehrlinge ihre Ausbildung
zum Kaufmann im Einzelhandel abgeschlossen. Sie wurden aufgrund ihrer guten Leistungen direkt übernommen.
Die Ausbildung bei expert dauert drei Jahre.
Sie ist so aufgebaut, dass die Azubis am Ende
der Lehrzeit über ausgezeichnete Warenkenntnisse ihrer Fachrichtung verfügen, den
Einkauf planen können und die Möglichkeiten zur Steuerung der Warenwirtschaft kennen. Weitere Schwerpunkte sind Liefer- und
Zahlungsbedingungen, Warenbeschaffung,
Werbung und verkaufsfördernde Maßnahmen sowie betriebliches Rechnungswesen
und deren spezifische Kostenarten.
Das Spannende an einem Fachmarkt wie expert ist die schnelle Entwicklung der neuen
Technik. Da ist gutes Fachwissen gefordert,
das durch interne Weiterbildungen ständig
aktualisiert wird. Bewerber bei expert sollten Spaß an Technik haben, sich mit neuen
Produkten vertraut machen, Fachzeitschriften lesen, Geräte ausprobieren und kennenlernen. Das hilft schon während der Ausbildung, um die Kunden optimal zu beraten.
Schüler können bei expert ein Praktikum absolvieren, um selbst herauszufinden, ob ihnen der Beruf gefällt. Wer gern auf Menschen
zugeht, neugierig auf Kunden ist und gern
als Dienstleister arbeitet, hat gute Chancen
zum „experten“ zu werden.
INFORMATION
Ausbildungsberuf: Kaufmann/-frau –
Einzelhandel
Kontakt: expert ESC
An der Frauenkirche 12 | 02826 Görlitz
Ansprechpartner: Carsten Doms
T: 03581 / 87 89 15
[email protected]
www.expert.de
Tobias Gerlach, Auszubildender zum Einzelhandelskaufmann im 2. Lehrjahr
FA
ASZ
ZIN
NATIO
ON ELE
EKTRONIK
KWELT
Schon als Schüler bin ich gern zu expert gegangen. Die große Vielfalt der Elektronikwelt hat
mich fasziniert. Den ersten eigenen Computer habe ich hier gekauft. Da ich schon immer bei
der Arbeit mit Menschen in Kontakt sein wollte und gleichzeitig ein Faible für Technik habe,
war die Ausbildung bei expert eine logische Entscheidung, die ich immer wieder treffen würde.
Das Beste an meiner Ausbildung ist, dass ich Neuheiten gleich ausprobieren kann. Wenn ich
dann selbst rausgefunden habe, wie alles funktioniert, bin ich für die Kunden auch ein wirklicher Berater. Durch mein Wissen das passende Gerät zu verkaufen, das macht richtig Spaß.
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Firmen-Ausbildungsverbund Oberlausitz e. V.
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Der Landkreis Görlitz ist überdurchschnittlich
mit Freizeit-, Erlebnis-, Wald- und Hallenbädern ausgestattet. Zehntausende Badegäste
besuchen von Weißwasser/O.L. bis Zittau
diese Einrichtungen. Der Badegast will sich
erholen, entspannen, körperlich aktiv sein,
Alltagssorgen vergessen sowie mit Freunden
und in Familie Spaß haben.
Um diesen ungetrübten Badespaß zu ermöglichen, gibt es ausgebildetes Personal: die
Fachangestellten für Bäderbetriebe. Sie betreuen die Gäste, beaufsichtigen den Badebetrieb, sorgen für Ordnung und Sicherheit
sowie für die Einhaltung der hygienischen
und technischen Bestimmungen. Außerdem
steuern sie die Wasseraufbereitung und zu-
Auch das gehört zur Ausbildung: Stefanie, Nicole, Nadine
und Toni (ehemalige Azubis) entwickeln und testen mit
ihrem Ausbilder Herrn Wilhelm eine elektrische Schaltung.
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nehmend auch die Energieversorgung. Und
natürlich sind sie als Retter zur Stelle, falls
eine Person in Not gerät. „Ganz nebenbei“
fungieren Fachangestellte für Bäderbetriebe
auch als Trainer und Animateure – sie führen
Schwimmunterricht durch und bringen Gäste
mit Sport und Spiel in Bewegung. Wer diesen
Beruf ergreifen möchte, sollte also sportlich,
technisch interessiert und auch kommunikativ sein. Außerdem ist es hilfreich, bereits vor
der Ausbildung eine Rettungsschwimmerausbildung absolviert zu haben.
Eine gute Adresse, um in diesen Beruf reinzuschnuppern und ihn später auch zu erlernen,
ist der Firmen-Ausbildungsverbund Oberlausitz e. V. Seit 1998 ist der Verein Ausbildungspartner von Oberlausitzer Unternehmen.
Geschäftsführer Olaf Riedel: „Wir leisten
das Drumherum, was zur Erfüllung der Ausbildungsprogramme erforderlich ist und
unterstützen Azubis und Betriebe, um die
Ausbildungsziele zu erreichen. Gern können
wir Interessenten Zugang zu Unternehmen
verschaffen, die den Beruf des Fachangestellten für Bäderbetriebe mit uns gemeinsam
ausbilden.“
Wer mehr über den Beruf erfahren möchte,
wendet sich am besten direkt an den FirmenAusbildungsverbund Oberlausitz e. V. Dort-
hin können auch Bewerbungen verschickt
werden, die dann an passende Bäder und
Freizeiteinrichtungen weitergeleitet werden.
Unsere Partner zur Ausbildung in diesem Beruf sind bzw. waren das Volksbad in Olbersdorf, das Wald- und Erlebnisbad in NeusalzaSpremberg, das Freizeit- und Erlebnisbad in
Obercunnersdorf, das Stadtbad in Zittau,
das Herrmann-Bad in Löbau, das Volksbad
in Oderwitz, das Neisse-Bad in Görlitz, das
Volksbad und das Freibad in Ebersbach-Neugersdorf und als Verbundausbildungspartner
das TRIXI-Bad in Großschönau.
INFORMATION
Ausbildungsberufe: Fachangestellte/r
für Bäderbetriebe, weitere Berufe je
nach Beauftragung durch Betriebe
Kontakt: Firmen-Ausbildungsverbund
Oberlausitz e. V. | Geschäftsstelle
Rumburger Straße 3
02742 Neusalza-Spremberg
Ansprechpartner: Olaf Riedel
T: 035872 / 4 25 06 | F: 035872 / 4 24 69
[email protected] | www.favo-rit.de
fit GmbH Hirschfelde
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Die fit GmbH ist bekannt und groß geworden mit dem Produkt fit Spülmittel, ihrem
unverwechselbaren Markenzeichen, das
heute Marktführer der Handgeschirrspülmittel in Ostdeutschland ist. Im Laufe der
über 55-jährigen Historie hat sich fit vom
Handspülmittelanbieter zum Hersteller für
Maschinengeschirrspülmittel,
Haushaltsreiniger, Waschmittel und seit Kurzem auch
Weichspüler entwickelt. Das aktuelle Sortiment umfasst über 100 Artikel, die von den
Mitarbeitern im Werk in Hirschfelde nicht
nur produziert, sondern auch entwickelt, vermarktet und vertrieben werden. 100 Prozent
„Made in Oberlausitz” also.
Das Unternehmen geht sehr verantwortungsvoll mit dem Thema Umweltbewusst-
sein um. 2008 wurde die Produktreihe fit
Grüne Kraft eingeführt. Diese Produkte basieren auf nachwachsenden Rohstoffen und
tragen das Europäische Umweltzeichen. fit
ist ein Unternehmen, das stetig wächst, sowohl beim Produktionsvolumen als auch bei
der Mitarbeiterzahl, die mittlerweile bei 165
angekommen ist. Um dieses Wachstum zu
sichern, bildet fit die Berufe Mechatroniker,
Chemielaborant, Chemikant und Industriekaufmann aus.
Kathleen Krull ist Personalleiterin bei fit. Von
den Bewerbern erwartet sie einen guten Realschulabschluss. Dafür wird den Azubis eine
Menge geboten: „Unsere Auszubildenden arbeiten bei einem erfolgreichen Unternehmen
in einem jungen, dynamischen Team. Das
Aufgabenspektrum ist sehr abwechslungsreich. Wer sich anstrengt hat sehr gut Chancen, übernommen zu werden.“
INFORMATION
Ausbildungsberufe: Chemikant/in,
Chemielaborant/in, Industriekaufmann/-frau, Mechatroniker/in
Kontakt: fit GmbH | Hirschfelde
Am Werk 9 | 02788 Zittau
Ansprechpartner: Kathleen Krull
T: 035843 / 26 31 17 | F: 035843 / 2 63 66
[email protected]fit.de | www.fit.de
Franziska Zscherper und Julia Callsen, Auszubildende zur Industriekauffrau
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Franziska Zscherper und Julia Callsen lernen Industriekauffrau bei fit
und haben den Kuschelweich-Bären in die Mitte genommen. Beide
kommen aus dem Zittauer Raum und wollen auch in der Heimat bleiben. Julia über ihren Ausbildungsbetrieb: „Ich bin sehr stolz, dass ich
meine Ausbildung bei fit machen kann. Wenn man sich für diesen Beruf entscheidet, muss man Zahlen lieben, denn die begegnen einem
hier ständig. Klasse finde ich, dass man bei fit sehr gefordert und
gefördert wird. Außerdem wurde ich hier sofort ins Team integriert
und gehöre dazu.“ Und Franziska fügt hinzu: „Egal, wo ich erzähle,
dass ich bei fit meine Ausbildung mache – überall kennt man unsere
Produkte. Das macht schon stolz.“
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Ronny Bräuer hat im Jahr 2000 seine Ausbildung zum Flachglasmechaniker beendet, wurde übernommen und ist mittlerweile stellvertretender Schichtleiter im Bereich Glaszuschnitt.
Flachglas Uhsmannsdorf GmbH
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Was für Görlitz der Waggonbau ist für Uhsmannsdorf die Glasproduktion. Bis in das
Jahr 1890 reicht die Geschichte des Glasstandorts zurück. Die Flachglas Uhsmannsdorf GmbH ist eine der drei Gesellschaften
des Saint-Gobain-Isolierglas-Centers, die
sich durch qualitativ hochwertige Produkte,
erstklassigen Service und Kompetenzstärke
rund um das Thema Glas auszeichnet. Seit
mehr als 100 Jahren be- und verarbeitet das
Unternehmen Glas. Gegenwärtig sind 120
Mitarbeiter in den Geschäftsfeldern Isolierglasfertigung und Schweißerschutzglas
beschäftigt. Zum Kundenkreis zählen Fenster- und Metallbaufirmen, insbesondere aus
den Bundesländern Sachsen, Brandenburg
und Berlin. Durch die enge Zusammenarbeit innerhalb des Saint-Gobain-IsolierglasCenters und die Möglichkeit der Nutzung
des gesamten Saint-Gobain-Netzwerkes bietet die Flachglas Uhsmannsdof GmbH nicht
nur Zugriff auf ein führendes Vollsortiment
im Bauglasbereich, sondern garantiert auch
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Innovation, Know-How und Beratung auf
internationalem Niveau – vor Ort und aus
einer Hand. Diese Kombination von Glaskompetenz und Kundennähe wurde in anspruchsvollen Architekturprojekten immer
wieder unter Beweis gestellt und macht das
Unternehmen zu einem wichtigen Partner in
der Bauglasbranche.
Um für die Zukunft gut gerüstet zu sein,
bildet das Flachglaswerk in Uhsmannsdorf
selbst aus. Niederlassungsleiter Alfred Bayer
beschreibt die Ausbildung zum Flachglastechniker, einem weitgehend unbekannten Beruf:
„Es handelt sich um eine dreijährige Ausbildung. Die Praxis erfolgt hier in Uhsmannsdorf, der theoretische Teil in der Berufsschule
in Torgau. Bewerber sollten fit sein, da die Tätigkeit zumeist im Stehen erfolgt. Flachglastechniker betreuen Anlagen zur Herstellung
von Isolierglas. Dafür sind Kenntnisse in IT,
Hydraulik und Pneumatik wichtig. Nach der
Ausbildung sollte die Bereitschaft vorhanden
sein, im Dreischichtsystem zu arbeiten, dann
steht einer Übernahme nichts im Wege. Mehr
noch: Unsere guten Fachkräfte qualifizieren
wir auch gern zum Schichtleiter weiter.“
Ebenfalls ausgebildet wird der Beruf des Anlagenfahrers. Diese zweijährige Ausbildung
eignet sich besonders für Bewerber mit
Hauptschulabschluss.
INFORMATION
Ausbildungsberufe: Anlagenfahrer/in,
Bürokaufmann/-frau, Flachglastechniker/in
Kontakt: Flachglas Uhsmannsdorf
GmbH
Am Glaswerk 4 | 02929 Rothenburg/O.L.
Ansprechpartner: Alfred Bayer
T: 035892 / 80 | F: 035892 / 82 05
[email protected]
www.isolierglas-center.de
Frisör Klier GmbH
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Die Frisör-Klier-Gruppe blickt auf eine rund
65-jährige Geschichte zurück. 1948 gründete Elfriede Klier im sächsischen Werdau
den ersten Friseursalon. Heute ist die dritte Generation in der Verantwortung und
die Klier-Gruppe längst über die deutschen
Landesgrenzen hinaus ein Begriff. Das Unternehmen ist mit über 1.000 Filialen und
rund 8.000 Mitarbeitern in Deutschland, Österreich, Ungarn, Polen, Tschechien und der
Slowakei vertreten. Jährlich kommen etwa 75
Standorte in Deutschland und 20 im europäischen Ausland hinzu.
Auch in der Oberlausitz ist Frisör Klier mit Filialen in Görlitz, Zittau, Bautzen, EbersbachNeugersdorf, Kamenz, Großröhrsdorf und
Hoyerswerda gut vertreten. Um den Kunden
auch in Zukunft gute Qualität ohne Wartezeiten zu garantieren, wird bei Frisör Klier
ausgebildet. Das Friseurhandwerk ist dabei
mehr als Haareschneiden, berichtet die sächsische Bereichsleiterin Sandra Kaiser: „Man
benötigt natürlich einen guten Blick und die
nötige Fingerfertigkeit, um dem Kunden das
optimale Styling zu zaubern. Friseure sind
aber auch kommunikativ gefordert. Sie sind
Berater, Verkäufer und teilweise auch so etwas wie Seelsorger.“
Dass man in diesem Beruf nicht reich wird, ist
ein offenes Geheimnis. Dennoch träumen vor
allem Mädchen von einer Berufskarriere in einem Friseursalon. Wichtige Voraussetzungen
sind gute Kenntnisse in den naturwissenschaftlichen Fächern und eine stabile körperliche Verfassung, da der Großteil der Arbeit
im Stehen verrichtet wird. Vor der Bewerbung
sollte man sich ausprobieren, meint Sandra
Kaiser: „Wir bieten Praktika und Schnupper-
tage an. Da können
sich Schüler testen.
Natürlich nicht an
echten
Kunden,
sondern am Puppenkopf. Außerdem
lernt man an solchen Tagen gut den
Arbeitsalltag einer
Friseurin oder eines
Friseurs kennen.“
Die Ausbildung bei
Frisör Klier ist durch
die Größe des Unternehmens
sehr
abwechslungsreich.
Es werden viele
Lehrgänge und Seminare angeboten,
die Azubis kommen
in unterschiedlichen
Salons zum Einsatz
und messen sich in internen Prüfungen mit
den anderen Lehrlingen aus dem Unternehmen. Besondere Höhepunkte im Azubileben
bei Klier sind die Events wie die „VorherNachher-Show“ oder das „Haareschneiden
für einen guten Zweck“. Nach der Ausbildung
sind Weiterbildungen wie die Meisterschule möglich, um anschließend eine leitende
Funktion zu übernehmen. Und natürlich bietet sich bei einem international agierenden
Unternehmen wie Klier auch die Möglichkeit,
nach der erfolgreichen Ausbildung, Erfahrungen im gesamten Bundesgebiet und im europäischen Raum zu sammeln.
INFORMATION
Ausbildungsberuf: Friseur/in
Kontakt: Frisör Klier GmbH
Bereichsleitung Raum Sachsen
Ansprechpartner: Frau Kaiser
(Bereichsleiterin Raum Sachsen)
T: 0172 / 54 38 72
[email protected] | www.klier.de
Bewerbungen entweder online über die
Internetseite www.klier.de/karriere oder
direkt in einer der Frisör-Klier-Filialen in
der Oberlausitz abgeben.
Sandra Schubert, Friseurin bei der Klier-Gruppe
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Ja, es ist ein absoluter Traumberuf. Ich habe jeden Tag mit anderen Leuten zu tun, kann kreativ
sein und die Verwandlung von Menschen nicht nur beobachten, sondern bin direkt daran beteiligt. Ich habe 2011 meine Ausbildung beendet und bin bei Klier geblieben. Am besten finde
ich die Salonphilosophie: Als Kunde kann man kommen, wann man will und muss trotzdem
nie lange warten. Ich bin froh, dass ich in der Heimat eine Arbeit gefunden habe, die mich
ausfüllt. Zwischenzeitlich war ich für eine Ausbildung in Berlin, dort bin ich aber nie richtig
glücklich geworden. Hier sind die Menschen wesentlich netter. Heimat ist eben Heimat.
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G&K Gebäudetechnik GmbH Zittau
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Das Unternehmen G&K Gebäudetechnik
GmbH Zittau wurde 1998 gegründet. Hinter
dem Kürzel G&K verbergen sich dabei die
beiden Firmengründer Henri Gutzeit und
Thomas Kurzke. Die 30 Mitarbeiter von G&K
sind im gesamten Bundesgebiet und auch
im europäischen Ausland unterwegs, um
Anlagen aufzubauen. Das Portfolio umfasst
Heizung, Lüftung, Sanitär, Gasanlagen, Rohrleitungen und Anlagen für alternative Energien. In Schweden wurde für die Firma Klausner
die gesamte Installation eines neuen Werkes
durchgeführt und in der Schweiz eine Biogasanlage installiert. Weitere Aufträge führte
G&K auch nach Polen und Tschechien.
Seit 2005 bildet G&K für den eigenen Mitarbeiterbedarf aus. Wer die Prüfung besteht,
wird auch übernommen. „Wir geben sowohl
Haupt- als auch Realschülern eine Chance.
Vor der Ausbildung testen wir die Bewerber
in einem einwöchigen Praktikum“, erzählt
Geschäftsführer Thomas Kurzke. Die Noten
in Mathe und Physik sollten nicht schlechter
als Drei sein. Außerdem erwartet Herr Kurzke
Interesse für den Handwerksberuf, Mobilität,
Offenheit für neue Technologien und die Bereitschaft zur Weiterbildung.
Die Ausbildung findet im 14-tägigen
Wechsel zwischen
Theorie und Praxis
statt. Neben Zittau finden Teile der
Ausbildung
auch
in Bautzen und
Großenhain statt.
Langweilig wird es
dabei nie. So fahren die Lehrlinge drei Monate
lang ins Ausland zu einem Azubi-Austausch,
„da Sprachkenntnisse für unser Unternehmen, das längst grenzüberschreitend agiert,
immer wichtiger werden“, sagt Firmenchef
Kurzke. Besondere Leistungen werden bei
G&K auch besonders honoriert. So finanziert
das Unternehmen Sonderlehrgänge für besonders engagierte Azubis.
INFORMATION
Ausbildungsberuf: Anlagenmechaniker/in – Sanitär-, Heizungs- und
Klimatechnik
Kontakt: G&K Gebäudetechnik GmbH
Zittau | Brückenstraße 10 | 02763 Zittau
Ansprechpartner: Thomas Kurzke
T: 03583 / 57 57 14 oder 0170 / 3 32 94 04
F: 03583 / 57 57 25
[email protected]
www.gebaeudetechnik-zittau.de
3 Fragen an Christoph Lindner, Auszubildender zum Anlagenmechaniker – Heizung-, Sanitär- und Klimatechnik im 1. Lehrjahr
Wer hat dich bei deiner Berufswahl unterstützt? Meine Eltern, die Freunde und das Internet.
Und wie bist du bei G&K Gebäudetechnik gelandet? Ich habe eine Woche Praktikum hier gemacht. Die Arbeit mit den Werkzeugen hat mir gelegen, weil ich auch in der Freizeit gern an
Mopeds schraube. Nach der Woche war klar: Hier will ich meine Ausbildung machen.
Was sollten Jugendliche mitbringen, wenn sie denselben Beruf ergreifen wollen? Das Wichtigste ist das persönliche Engagement, man muss zupacken können und die Arbeit auch selbst
sehen. In Mathe sollte man auch nicht der Schlechteste sein – ich musste vom ersten Tag an
verschiedenste Sachen messen und berechnen. Und eine gewisse Fitness ist wichtig, genauso
wie Höhentauglichkeit.
60
Gerhart Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau GmbH
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Marie Therese Henker, ausgebildete Mediengestalterin und Sabrina Bönisch, Auszubildende zur Mediengestalterin im 3. Lehrjahr
Bereits seit über zehn Jahren bildet das Gerhart Hauptmann-Theater mit seinen Häusern
in Görlitz und Zittau regelmäßig aus. Mit
insgesamt 265 Beschäftigten auf und hinter
den Bühnen, davon allein 21 Auszubildenden, ist es nicht nur ein Impuls-, sondern
auch ein wichtiger Arbeitgeber. Selbst wenn
die Auszubildenden – wie künftige Tischler
oder Maskenbildner – oft nicht in ein festes
Arbeitsverhältnis übernommen werden können, so ist das Theater doch ein vielseitiger
und praxisnaher Ausbildungsbetrieb, der
den Weg ins weitere Berufsleben ebnet. Und
so ganz nebenbei gibt es wohl kaum einen
spannenderen Ort für eine Berufsausbildung
als ein Theater. Diese interessante Erfahrung
bleibt fürs ganze Leben.
Julia Gründer, Auszubildende zur Tischlerin im 3. Lehrjahr
Die Ausbildungsplätze beim Gerhart Hauptmann-Theater werden nicht verschenkt,
betont Harriet Ludwig, Personalleiterin im
Haus: „Voraussetzung ist ein guter Realschulabschluss. Mitbringen sollten die Jugendlichen aber auch Freude am kreativen Schaffen
sowie Begeisterung für Kultur und Theater.
Wir erwarten Einsatz- und Lernbereitschaft,
vor allem mit Blick auf theaterspezifische
Arbeitsbedingungen und unregelmäßige Arbeitszeiten. Ideal sind auch praktische Fähigkeiten in dem gewünschten Beruf.“
Neben den verschiedenen Ausbildungsplätzen bietet das Gerhart Hauptmann-Theater
übrigens auch die Möglichkeit zu mehrmonatigen Praktika und Hospitanzen an, so zum
Beispiel in den Bereichen Marketing, Regieassistenz und Dramaturgie.
INFORMATION
Ausbildungsberufe: Bühnenmaler/in
und Bühnenplastiker/in, Fachkraft –
Veranstaltungstechnik, Maskenbildner/in,
Maßschneider/in (Damen), Tischler/in,
Veranstaltungskaufmann/-frau
Kontakt: Gerhart Hauptmann-Theater
Görlitz-Zittau GmbH
Theater Görlitz:
Demianiplatz 2 | 02826 Görlitz
Theater Zittau:
Theaterring 12 | 02763 Zittau
Ansprechpartner: Harriet Ludwig
T: 03581 / 47 05 22 | F: 03581 / 47 05 89
[email protected] | www.g-h-t.de
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Seit 2011 bilden die beiden Theater in Görlitz und Zittau eine gemeinsame Theatergesellschaft, wobei in Görlitz das
Musiktheater, die Philharmonie und das Tanztheater und in Zittau das Schauspiel beheimatet ist. Als leistungsfähiges
Vierspartenhaus bietet es für den Landkreis und den gesamten Kulturraum ein vielfältiges Theater- und Konzertangebot. Darüber hinaus engagiert sich das Theater mit mobilen Produktionen und theaterpädagogischen Angeboten unter
anderem für die kulturelle Bildung von Kindern und Jugendlichen sowie für den interkulturellen Austausch mit den
Nachbarländern Polen und Tschechien.
61
Gesundheitszentrum Löbau-Zittau
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Das Gesundheitszentrum Löbau-Zittau hat
als moderner Gesundheitsdienstleister in
erster Linie eine hohe Verantwortung gegenüber den Patienten. Hinzu kommt ein großes
regionales Engagement, das sich auf die verschiedensten Bereiche verteilt. Einen hohen
Stellenwert nimmt dabei die Berufsausbildung ein. Jedes Jahr beginnen über 50 Schüler eine Ausbildung in den verschiedensten
Berufen im Gesundheitszentrum.
Durch zertifizierte Ausbilder und Praxisanleiter sowie modern ausgestattete Arbeitsplätze finden die Auszubildenden optimale
Möglichkeiten. So bekommen die Jugendlichen eine Perspektive und gleichzeitig kann
der zukünftige Fachkräftebedarf gesichert
werden.
Auch für das kommende Ausbildungsjahr soll
diese Tradition fortgesetzt werden. Gesucht
wird Nachwuchs für die drei Gesellschaften,
die unter dem Dach des Gesundheitszentrums Löbau-Zittau zusammenarbeiten:
KLINIKUM OBERLAUSITZER BERGLAND GEMEINNÜTZIGE GMBH (KOB). Hier liegt der
Schwerpunkt der Ausbildung in den Pflegeberufen. Die Ausbildung in der Gesundheitsund Krankenpflege dauert drei Jahre und
endet mit einer staatlichen Prüfung. Von den
Bewerbern werden ein guter Realschulabschluss oder die Hochschulreife sowie praktische Erfahrungen im Umgang mit kranken
oder pflegebedürftigen Menschen erwartet.
Diese können zum Beispiel im Rahmen von
Praktika erworben werden.
Die Ausbildung in der Krankenpflegehilfe
dauert zwei Jahre, endet aber ebenfalls mit
einer staatlichen Prüfung. Zugangsvoraussetzung ist der Haupt- oder Realschulabschluss.
Bei beiden Ausbildungen ist ein vorgeschaltetes Pflegepraktikum von Vorteil. Alternativ
besteht die Möglichkeit, den Bundesfreiwilligendienst (BFD) im KOB abzuleisten.
MANAGEMENTGESELLSCHAFT GESUNDHEITSZENTRUM LÖBAU-ZITTAU MBH (MGLZ). Die
Gesellschaft ist ein Unternehmen des Landkreises Görlitz und besorgt auf vertraglicher
Grundlage die Verwaltungsaufgaben im Gesundheitszentrum. Ausgebildet werden hier
Kaufleute für Bürokommunikation, Medizinische Fachangestellte sowie Fachinformatiker in der Fachrichtung Systemintegration.
Diese Ausbildungen laufen jeweils drei Jahre.
Von den Bewerbern wird ein guter Realschulabschluss oder die Hochschulreife sowie
spezielles Interesse in den jeweiligen Aufgabenbereichen und im Umgang mit dem Computer erwartet.
Für die Ausbildung zum Medizinischen
Fachangestellten sind beispielsweise gute
Noten in Mathematik, Deutsch und Biologie
wünschenswert.
Die
Auszubildenden
kommen in den verschiedenen medizinischen
Bereichen zum Einsatz und dürfen sich
dementsprechend auf vielseitige Aufgaben
freuen.
KRANKENHAUSSERVICEGESELLSCHAFT
LÖBAU-ZITTAU MBH (KSGLZ). Dieses Unternehmen erledigt im Gesundheitszentrum
alle Wirtschafts- und Versorgungsdienste.
Angeboten wird die dreieinhalbjährige Ausbildung zum Elektroniker für Energie- und
Gebäudetechnik, für die der Realschulabschluss Voraussetzung ist. Außerdem gibt
es die dreijährige Ausbildung im Beruf Hauswirtschafter, für die ein Haupt- oder Realschulabschluss vorausgesetzt wird. Einseitig
wird es für die Azubis in der Hauswirtschaft
nicht. Dort erwartet die fleißigen „Heinzelmännchen“ eine umfangreiche und abwechslungsreiche Tätigkeit in den Bereichen Hauswirtschaft, Küche und in den Außenanlagen.
Im Rahmen der Berufsvorbereitung können
Praktika im hauswirtschaftlichen Bereich absolviert werden.
INFORMATION
Ausbildungsberufe:
an der KOB: Gesundheits- und Krankenpfleger/in, Krankenpflegehelfer/in
an der MGLZ: Kaufmann/-frau – Bürokommunikation, Medizinische/r
Fachangestellte/r, Fachinformatiker/in
– Systemintegration
an der KSGLZ: Elektroniker/in – Energieund Gebäudetechnik, Hauswirtschafter/in
Kontakt: Managementgesellschaft
Gesundheitszentrum Löbau-Zittau mbH
(MGLZ) | Görlitzer Straße 8 | 02763 Zittau
Ansprechpartner: Sandy König
T: 03583 / 88 14 01 | [email protected]
www.k-ob.de | www.mglz.de
www.ksg-lz.de
Louise Müller, Auszubildende zur Kauffrau – Bürokommunikation im 2. Lehrjahr
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Ich bin Louise Müller und befinde mich im zweiten Ausbildungsjahr zur Kauffrau für Bürokommunikation im Gesundheitszentrum Löbau-Zittau. Zuvor habe ich bereits eine medizinische Ausbildung erfolgreich absolviert. An meinem
Ausbildungsbetrieb schätze ich besonders, dass ich durch den abwechslungsreichen Einsatz
in vielen Bereichen einen umfassenden Einblick in das Unternehmen erhalte. Während der
Ausbildung durchlaufe ich unter anderem die Abteilungen Personal (mit Personalabrechnung),
Leistungsmanagement (Patientenaufnahme, -abrechnung und Krankenblattarchivierung), Finanzbuchhaltung, Einkauf, die Sekretariate der Geschäftsführung sowie den medizinischen
Schreibdienst der Klinikum Oberlausitzer Bergland gemeinnützigen GmbH.
62
Görlitzer Hanf- und Drahtseilerei
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Die Görlitzer Hanf- und Drahtseilerei ist ein
leistungsstarkes deutsches Unternehmen,
das bereits im Jahre 1836 gegründet wurde.
Über Generationen ist der „Dienst am Kunden“ klare Firmenphilosophie. Eine Besonderheit des Betriebes stellt die effektive Verbindung von traditionellem Handwerk und
modernen Produktionsmethoden dar. Die
Produktpalette ist vielfältig. Hergestellt werden Stahlseile, Natur- und Chemiefaserseile,
Anschlagseile, Seilzubehör, Anschlagketten,
Zurrgurte, Hebebänder und Rundschlingen,
persönliche Schutzausrüstungen sowie Hebezeuge.
„Zu unserem Kundenkreis gehören viele
Unternehmen der Bauindustrie, des Automobil- und Schienenfahrzeugbaus, der
Energieversorgung sowie der Land- und Fischereiwirtschaft. Unsere Stärken sind kompetente, fachgerechte Beratung, unkomplizierte Lieferung und marktgerechte Preise.
Unser Unternehmen hat sich in den letzten
zwei Jahrzehnten ständig weiterentwickelt.
So verfügen wir seit kurzem auch über einen
englisch- und polnischsprachigen Kundenservice, der unsere internationalen Kunden
in ihrer Landessprache berät und betreut“
erklärt Inhaber Helmut Goltz.
Die kontinuierliche Entwicklung der Hanfund Drahtseilerei ist im Gewerbegebiet am
Flugplatz in Görlitz sichtbar. In den vergangenen Jahren ist dort auf circa 4.000 m² ein
Firmenkomplex entstanden, der alle modernen Anforderungen erfüllt, inklusive eines
modernen Gebäudes für die kaufmännische
Abteilung. Heute arbeiten im Unternehmen
fast 40 Mitarbeiter. 1990 waren es gerade mal
fünf.
SEILER: EIN ZEITLOSER BERUF. Die kontinuierliche Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter
gehört zu den Schwerpunkten der Personalentwicklung. Seit 1953 werden im Unternehmen Seiler ausgebildet. Heute besteht die
Herausforderung, diesen traditionellen Handwerksberuf weiterzupflegen und dabei immer
die technologischen Herausforderungen im
Blick zu behalten. Die Ausbildung zum Seiler dauert drei Jahre. Lehrbeginn ist der erste
September jeden Jahres. Die praktische Ausbildung erfolgt ausschließlich in der Görlitzer
Hanf- und Drahtseilerei. Der theoretische Teil
wird an der Staatlichen Berufsschule für Textilberufe Münchberg vermittelt. Voraussetzungen für eine Ausbildung zum Seiler sind
ein guter Realschulabschluss, technisches
Verständnis, handwerkliche Fähigkeiten und
eine hohe Einsatzbereitschaft.
INFORMATION
Ausbildungsberuf: Seiler/in
Kontakt: Görlitzer Hanf- und Drahtseilerei | Am Flugplatz 9 | 02828 Görlitz
Ansprechpartner: Helmut Goltz
T: 03581 / 3 85 50 | F: 03581 / 38 55 99
[email protected] | www.goltz-seile.de
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Handelshof Bautzen GmbH
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Der Handelshof Bautzen mit seinen Außenstellen in Kamenz und Görlitz gehört zur
Gruppe „Partner für Technik“, die insbesondere in den neuen Bundesländern flächendeckend vertreten ist. Das Unternehmen vereinigt vier Fachgroßhandlungen unter einem
Dach: Stahl- und Werkstoffe, Sanitär und
Heizung, Bau- und Werkzeugtechnik sowie
Elektrotechnik. Kunden sind vor allem Gewerbebetriebe und Handwerksunternehmen.
Aber auch Privatkunden gehören dazu, speziell Hausbesitzer und Heimwerker.
Der Handelshof Bautzen hat eine breite Palette an Ausbildungsplätzen im Angebot.
Von der Fachkraft für Lagerlogistik über Bürokaufmann und Kaufmann im Groß- und
Außenhandel bis zum Betriebswirt ist für alle
Schulabschlüsse und persönlichen Berufsziele etwas dabei.
Nach erfolgreicher Ausbildung werden den
jungen Fachkräften interessante Berufsperspektiven angeboten. Sei es im umfangrei64
chen Logistikbereich, im Ein- und Verkauf,
dem Sekretariat und der Sachbearbeitung
oder im Management des Handelshofs.
INFORMATION
Ausbildungsberufe: Bürokaufmann/frau, Fachkraft – Lagerlogistik, Kaufmann/-frau – Groß- und Außenhandel
Studium: Bachelor of Art – Groß- und
Außenhandel (duales BerufsakademieStudium mit Prüfung zum/zur Kaufmann/-frau – Groß- und Außenhandel)
Kontakt: Handelshof Bautzen GmbH
Niederkainaer Straße 20 | 02625 Bautzen
Ansprechpartner: Martin Mühle
T: 03591 / 2 18 40
[email protected]
www.pft-bautzen.de
Patrick Junius, Auszubildender zum Kaufmann – Groß- und Außenhandel im 3. Lehrjahr
Heizung – Sanitär Fachgroßhandel Bergmann GmbH
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Die Heizung – Sanitär Fachgroßhandel Bergmann GmbH feiert in diesem Jahr ihr 20-jähriges Bestehen und beschäftigt an den drei
Standorten in Seifhennersdorf, Bautzen und
Großdubrau 39 Mitarbeiter und fünf Lehrlinge. Die Kunden sind regionale Handwerker.
Das Unternehmen bildet seit 1996 Kaufleute
im Groß- und Außenhandel sowie Fachkräfte
für Lagerlogistik aus. Wichtigste Voraussetzungen für Bewerber sind, laut Geschäftsführerin Birgitt Bergmann, technisches Verständnis, ein sicherer Umgang mit Zahlen und EDV,
eine selbstständige Arbeitsweise und Teamfähigkeit, körperliche Belastbarkeit sowie logisches Denkvermögen. „Wir bilden für unser
Haus aus und übernehmen die Lehrlinge deshalb auch. Während der Ausbildung werden
alle Bereiche durchlaufen, also Buchhaltung,
Lager mit Warenannahme und -ausgabe, Verkauf mit aktivem Kundenkontakt und Kalkulation von Aufträgen. Außerdem erhalten
unsere Azubis eine intensive Vermittlung von
Waren- und Sortimentskenntnissen.“
Patrick Junius lernt beim Heizung – Sanitär
Fachgroßhandel Bergmann im dritten Jahr
den Beruf des Kaufmanns im Groß- und Außenhandel. Der Abiturient aus dem Oberland
ist sehr zufrieden mit seiner Ausbildung.
„Die Lehre beginnt mit der Warenkunde, weil
es wichtig ist, die Produkte der Branche zu
kennen, danach durchläuft man alle Bereiche. Der Beruf ist immer wieder spannend
und sehr abwechslungsreich.
Bei allen Fragen und Problemen helfen mir
mein Ausbilder, die Kollegen oder die Chefin selbst. Man wird nie abgewimmelt, das
Betriebsklima ist optimal – ein tolles Unternehmen“. Patrick ist sich sicher, dass er die
richtige Wahl getroffen hat. Sein Tipp an zukünftige Auszubildende: „Man sollte flexibel
sein und muss Interesse für alle Themen und
Bereiche mitbringen, da man schon während
der Ausbildung überall in der Firma eingesetzt wird. Ich empfehle auf jeden Fall ein
Praktikum im Vorfeld, damit man sich auch
wirklich sicher ist.“
INFORMATION
Ausbildungsberufe: Fachkraft – Lagerlogistik, Kaufmann/-frau – Groß- und
Außenhandel
Kontakt: Heizung – Sanitär Fachgroßhandel Bergmann GmbH
Leutersdorfer Straße 29
02782 Seifhennersdorf
Ansprechpartner: Birgitt Bergmann
T: 03586 / 4 50 80 | F: 03586 / 45 08 45
[email protected]
www.bergmann-ol.de
65
Hess Lichttechnik GmbH
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Ohne die Hess Lichttechnik hätten die Zuschauer bei der Fußball-EM im Kiewer Nationalstadion im Dunklen gesessen. Die Löbauer haben die gesamte Stadionbeleuchtung
übernommen und somit einen wichtigen
Beitrag zu diesem großartigen Turnier geleistet. Das zeigt, wie gut die Hess GmbH auf
dem internationalen Markt positioniert ist.
Aktuell hat das Unternehmen den Zuschlag
für riesige Leuchten-Projekte in Saudi-Arabien und China erhalten.
Dieser Erfolg ist Ergebnis der fleißigen Arbeit. Seit 2000 werden in Löbau Leuchten
Marko Heinze baut gerade eine Straßenleuchte
für Bayreuth zusammen.
66
für den nationalen und internationalen
Markt produziert. Mittlerweile hat sich die
Hess Lichttechnik zu einem Schlüsselbetrieb
mit über 100 regionalen Zulieferern und 100
qualifizierten Beschäftigten entwickelt. Am
Firmensitz in der Weststraße in Löbau gibt
es einen Leuchtenschauplatz. Dort wird potenziellen Kunden die gesamt Produktpalette
vorgestellt. Insgesamt hat Hess 600 Leuchten und verschiedenste LED-Leuchttechnik
im Sortiment.
Obwohl international erfolgreich, vergisst
die Hess Lichttechnik GmbH nicht ihre regionalen Wurzeln. So unterstützt das Unternehmen seit vielen Jahren kulturelle, wohltätige und sportliche Einrichtungen, zum
Beispiel als Sponsor der Lausitzer Füchse
Weißwasser/O.L.
Zur Nachwuchssicherung bildet die Hess AG
verschiedenste gewerbliche und kaufmännische Berufe aus. Aktuell beschäftigt das
Unternehmen fünf Azubis. Betriebsleiter Rainer Schmidt: „Wir scheuen keine Kosten und
Mühen, um die jungen Menschen optimal
auszubilden. Jeder Azubi hat eine Übernahmechance. Wer sich bei uns engagiert und
einbringt, kann bei uns richtig Karriere machen. Unsere Azubis werden permanent geschult und gefördert und erhalten eine sehr
anständige Ausbildungsvergütung.“
Besonders wichtig ist für die Hess Lichttechnik die Ausbildung junger Industrieelektriker.
Dieser Beruf wird in zwei Jahren ausgebildet
und ist auch für Hauptschüler sehr gut geeignet, wenn technisches Interesse vorhanden
ist. Bei Hess montieren Industrieelektriker diverse Leuchten aus vielen Einzelteilen. Diese
Arbeit ist anspruchsvoll, schließlich müssen
alle Komponenten funktionieren, sonst geht
kein Licht an. Marko Heinze hat diesen Beruf
gelernt und ist stolz auf seine Arbeit: „Die
Leuchten, die ich montiere, bringen Licht in
die ganze Welt. Wer kann das schon von sich
behaupten?“
INFORMATION
Ausbildungsberufe: Fachkraft – Lagerlogistik, Industrieelektriker/in, Industriekaufmann/-frau, Konstruktionsmechaniker/in, Technische/r Systemplaner/
in (ehemals Technische/r Zeichner/in),
Zerspanungsmechaniker/in
Kontakt: Hess Lichttechnik GmbH
Weststraße 6 | 02708 Löbau
Ansprechpartner: Doris Rösner
(Personalwesen) | T: 03585 / 4 13 48-20
[email protected] | www.hess-loebau.de
hilzinger GmbH
DESIGN UND AUSLDUNG MIT PROFIL
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Wer könnte besser über die Ausbildung in
einem Unternehmen berichten als eine Auszubildende selbst? Hat sich auch die hilzinger
GmbH gedacht und die Auszubildende Elisa
Grötzner gebeten, die Schüler aus dem Landkreis Görlitz für ihr Unternehmen zu begeistern.
Hier ist ihr Bericht.
LIEBE SCHÜLERINNEN UND SCHÜLER, unser Unternehmen hilzinger
GmbH im Kraftwerk in Boxberg/O.L. stellt hochwertige Innentüren
unter dem Motto „Design mit Profil“ her. Zwischen den rund 25 Mitarbeitern und uns fünf Azubis besteht eine gute Zusammenarbeit. Mit
viel Gewissenhaftigkeit, aber auch Spaß und Freude werden bei uns
die Fertigung sowie die kaufmännischen Aufgaben erledigt.
Zu unseren Ausbildungsangeboten gehören die Berufe Fachlagerist,
Holzmechaniker, und Industriekaufmann. Für Industriekaufleute stehen Weiterbildungen und gute Chancen auf eine sichere Zukunft offen. Unsere Holzmechaniker lernen nicht nur das Arbeiten mit einer
Kreissäge oder einem Hobel, sondern auch die Arbeit an modernsten
CNC-Maschinen.
Uns Azubis macht die Arbeit dank sehr hilfsbereiter und freundlicher
Mitarbeiter viel Spaß, denn wer wirklich etwas lernen und erreichen
möchte, ist bei uns genau richtig und kann einen Beruf mit Zukunft
erlernen.
Ihr habt noch Fragen? Dann schreibt mir doch einfach oder ruft mich
an. Unser Team und ich freuen sich auf viele Bewerbungen von euch.
Liebe Grüße
Elisa Grötzner
Auszubildende zur Industriekauffrau
INFORMATION
Ausbildungsberufe: Fachlagerist/in, Holzmechaniker/in,
Industriekaufmann/-frau
Kontakt: hilzinger GmbH | Im Kraftwerk | 02943 Boxberg/O.L.
Ansprechpartner: Elisa Grötzner
T: 035774 / 55 66 33 | F: 035774 / 55 66 90
[email protected] | www.hilzinger.de
3 Fragen an Matthias Beyer, Auszubildender zum Fachlagerist im 1. Lehrjahr
Was gefällt dir an deinem Beruf? Die Arbeit ist vielseitig. Ich kann am
Computer arbeiten, koordiniere den Warenein- und -ausgang, verpacke Paletten und schicke die Ware zum Kunden.
Was ist das Besondere an der Ausbildung bei hilzinger? Bei uns gibt es
die Aktion „Azubi hilft Azubi“. So eine Art Patenschaft. Ich arbeite
mit einem Azubi aus dem dritten Lehrjahr zusammen, der natürlich
schon viel mehr Wissen als ich hat. Dadurch kann er mir vor allem
bei schulischen Fragen sehr gut helfen. Und da wir ja quasi in einem
Alter sind, sprechen wir auch dieselbe Sprache. Das ist ein ziemlich
cooles Modell.
Was sind deine Zukunftspläne? Ich will einen guten Abschluss hinlegen
und danach auch hier in der Region bleiben und in der Heimat mein
Geld verdienen. Schließlich habe ich hier meine Familie und meine
Freunde. Wieso sollte ich also wegziehen?
67
Hirschfelder Greifer- und Stahlbau GmbH
WIR LIEBEN STAHL
„Besser als bei uns können Lehrlinge gar nicht
landen“, sagt Thomas Hempel, Junior-Chef
bei der Hirschfelder Greifer- und Stahlbau
GmbH (HGS). Sein Vater war im Hirschfelder
Kraftwerk jahrelang Lehrausbilder. 1991 gründete Günter Hempel mit einigen Kollegen die
HGS GmbH in einer Werkstatt auf dem ehemaligen Kraftwerksgelände. Seit 1999 werden
die Lehrlinge der mittelständischen Firma
im Bildungszentrum Oberland in EbersbachNeugersdorf ausgebildet, wo sie optimale
Bedingungen vorfinden.
Die Hirschfelder Greifer- und Stahlbau
GmbH fertigt mit über 60 Mitarbeitern Maschinenkomponenten, Berg- und Erdbauausrüstungen, Verschleißteile und Grob-
68
blechzuschnitte. Die Werkstatt bearbeitet
Maschinenbauteile und Schweißbaugruppen
vorwiegend in Einzel- und Kleinserienfertigung. Zu den Kunden zählen vor allem regionale Kraftwerksausrüster, Steinbrüche, Baufirmen und Maschinenbauer. Die Werkstücke
sind daher oft groß und schwer wie zum Beispiel Baggerlöffel oder Turbinenteile.
Zu den dominierenden Fertigungsverfahren
zählen das Zuschneiden der Stahlteile aus
Grobblechen mittels Brennschneiden, das
Schweißen von Baugruppen und die mechanische Bearbeitung. Für das Drehen, Fräsen
und Bohren stehen in der Werkstatt konventionelle und auch CNC-Maschinen zur Verfügung.
Selbstständiges Arbeiten und Planen
wird von den Facharbeitern erwartet. Das
sichere Verständnis
technischer Zeichnungen ist notwendig. Wer bei HGS
anfangen will, muss
keine Bestnoten mitbringen, aber auf jeden Fall technisches
Vorstellungsvermögen und handwerkliches Geschick.
INFORMATION
Ausbildungsberufe: Instandhaltungsmechaniker/in, Konstruktionsmechaniker/in, Zerspanungsmechaniker/in
Kontakt: Hirschfelder Greifer- und
Stahlbau GmbH
Am Werk 9 | 02788 Hirschfelde
Ansprechpartner: Thomas Hempel
T: 035843 / 2 62 10
[email protected]
www.hgs-hirschfelde.de
Auszubildung zum Verfahrensmechaniker – Kunststoff- und Kautschuktechnik
HKM Kunststoffverarbeitung GmbH
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Die HKM Kunststoffverarbeitung GmbH
ist ein mittelständisches Unternehmen in
der Kunststoffverarbeitungsbranche aus
Ebersbach-Neugersdorf. Das Unternehmen
besteht seit 20 Jahren erfolgreich und ist in
verschiedenen Bereichen der Automobil- und
Elektroindustrie, der Möbelindustrie sowie
des Maschinenbaus tätig.
Eine Ausbildung in der Kunststoffverarbeitung ist zukunftsträchtig. Schließlich hält
der Siegeszug von Kunststoffen unvermindert an. Ob im Haushalt oder Garten, in
der Medizin oder Computertechnik, in der
Fahrzeug- oder Bauindustrie, vom TV bis zur
Ausbildung zum Werkzeugmechaniker
Spielzeugindustrie – ständig kommen hochwertige Präzisionsteile aus Kunststoff auf
den Markt.
Zur Herstellung dieser Präzisionsteile müssen vom Werkzeugbau hochwertige Stahlformen mit extrem hohem Genauigkeitsgrad
gefertigt werden. Die Verfahrensmechaniker
in der Kunststofffertigung spannen diese
Formen dann in Spritzgießmaschinen ein,
richten diese mit modernster CNC-Steuerung
ein und produzieren damit komplizierte
Kunststoffformteile in Spitzenqualität. Sowohl der Beruf des Werkzeugmechanikers als
auch des Verfahrensmechanikers werden bei
HKM ausgebildet.
Werkzeugmechaniker absolvieren die Ausbildung in der Fachrichtung Formenbau. Die
Azubis lernen, komplizierte Spritzgießformen
herzustellen. Gleichzeitig sind sie in der Lage,
CNC-gesteuerte Dreh-, Fräs- und Schleifmaschinen zu programmieren und zu bedienen.
Die Verfahrensmechaniker für Kunststoffund Kautschuktechnik lernen während der
Ausbildung unter anderem das Bedienen und
Einrichten von Spritzgießmaschinen.
Bei erfolgreichem Abschluss der Ausbildung
mit guten Ergebnissen, nachgewiesener Leistungsbereitschaft und Teamfähigkeit steht
der Übernahme in ein Arbeitsverhältnis bei
HKM nichts im Wege. Der Einsatz als Facharbeiter erfolgt in dem jeweils konzipierten
Schichtsystem der einzelnen Bereiche. Ständige Weiterbildung durch Lehrgangsbesuche
ist erforderlich, um beim rasanten wissenschaftlich-technischen Fortschritt am Ball zu
bleiben. Aufstiegsmöglichkeiten zum Vorarbeiter, Programmierer bzw. zum Schichtleiter
sind möglich.
INFORMATION
Ausbildungsberufe: Verfahrensmechaniker/in – Kunststoff- und Kautschuktechnik, Werkzeugmechaniker/
in – Formenbau
Kontakt: HKM Kunststoffverarbeitung
GmbH | Technische Kunststoffteile
Eibauer Straße 9
02727 Ebersbach-Neugersdorf
Ansprechpartner: Antje Karl
T: 03586 / 3 90 40 | F: 03586 / 39 04 30
[email protected]
www.hkm-kunststoff.de
69
Hochschule Zittau/Görlitz
WIS
SSEN, WO ES LANG GEHT
Die Hochschule Zittau/Görlitz baut Brücken...
INFORMATION
zwischen Schülern und Hochschule – durch
frühzeitige Förderung über Praktika, Schnupperkurse und praxisbezogenen Unterricht in
Laboratorien der Hochschule. Die Hochschule bildet auch in zwei Berufen aus!
zwischen Studierenden und Lehrenden – durch
die intensive Arbeit in kleinen Gruppen entstehen enge Kontakte zu den Lehrenden,
die eine Kommunikation auf kurzen Wegen
ermöglichen. Auf dem Gebiet der Forschung
gehört die Hochschule zu den erfolgreichen
Hochschulen Deutschlands. Die frühzeitige
Einbeziehung der Studierenden in die Lösung
von Forschungsaufgaben sichert ihnen einen
exzellenten Start in die berufliche Zukunft
und bietet auch die Möglichkeit zur Promotion.
zwischen Studierenden und Unternehmen – durch frühzeitigen Kontakt zu Unternehmen, zum Beispiel über Ausbildungsverträge im Rahmen des Kooperativen Studiums
mit integrierter Ausbildung (KIA), Praktika,
Abschlussarbeiten, Jobbörse.
70
zwischen Studium und Beruf – Karriere und
Weiterbildung sind zentrale Themen an der
Hochschule, die eng mit dem Arbeitsmarkt
verbinden. Dazu zählen unter anderem Allgemeinbildung, Fremdsprachen, intensive
Vorbereitung der Studierenden auf ihren Berufseinstieg, Weiterbildung von angehenden
Fach- und Führungskräften.
über die Grenzen – in die ganze Welt – internationale Zusammenarbeit ist für unsere
Studierenden und Lehrenden die Basis für
ein erfolgreiches Studium sowie Lehre und
Forschung. Kooperationen zu 115 Partnerhochschulen in 38 Ländern bilden dafür eine
hervorragende Basis.
Kontakt: Hochschule Zittau/Görlitz
Theodor-Körner-Allee 16 | 02763 Zittau
Ansprechpartner:
T: 03583 / 61-0 (allgemein)
T: 03583 / 61-15 00/-15 05 (Studienberatung)
[email protected] (zu Studienangeboten)
www.hszg.de
Ausbildungsberufe: Elektroniker/in –
Geräte und Systeme (in Verbindung mit
einem dualen Studium), Kaufmann/frau – Bürokommunikation
Studium: Angewandte Mathematik,
Betriebswirtschaft, Biotechnologie
und angewandte Ökologie, Chemie*,
Chemie und Energie, Elektrotechnik*,
Energie- und Umwelttechnik*, Heilpädagogik/Inclusion Studies, Informatik*, Informations- und Kommunikationsmanagement, Internationales
Management, Kindheitspädagogik,
Kommunikationspsychologie, Kultur
und Management, Management im
Gesundheitswesen, Management
sozialen Wandels, Maschinenbau*, Mechatronik*, Molekulare Biotechnologie,
Ökologie und Umweltschutz, Soziale
Arbeit, Tourismus, Wirtschaftsingenieurwesen, Wirtschaft und Sprachen,
Wohnungs- und Immobilienwirtschaft
*auch als Kooperatives Studium mit
integrierter Ausbildung
Hotel Tuchmacher GmbH & Co. KG
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Das Romantik Hotel Tuchmacher liegt inmitten
der wunderschönen Görlitzer Altstadt in einem
ehemaligen Tuchmacherhaus. Es gehört zu
einem Verbund von über 200 privat geführten Hotels, die einen hohen Qualitätsstandard
nachweisen müssen – den Romantik Hotels.
Martin Vits, Geschäftsführer des Romantik
Hotels Görlitz, beantwortet einige Fragen rund
um Ausbildung und Karrierechancen in seinem
Haus und der Branche insgesamt.
Herr Vits, warum sollten junge Menschen eine Ausbildung in der Hotellerie oder Gastronomie beginnen? Hotel- und Restaurantfachleute
können genauso wie Köche nach der Ausbildung überall auf der Welt
arbeiten. Im Sommer am Meer und im Winter in den Bergen. Wer also
insbesondere in jungen Jahren die Welt entdecken möchte, ist in diesen Berufen gut aufgehoben. Hinzu kommt bei den Köchen die Möglichkeit, sich kreativ betätigen zu können, auch schon als Azubi.
Was erwartet den Azubi im Romantik Hotel Tuchmacher? Wir sind ein
Familienunternehmen mit erstklassigem Namen und einer sehr flachen Hierarchie. Insofern bekommen die Azubis umfangreiche Einblicke in alle Bereiche unseres gehobenen Vier-Sterne-Hotels. Durch
die Kooperation mit weiteren über 200 Romantik Hotels gibt es die
Möglichkeit, auch andere Häuser und Regionen kennenzulernen. Dafür führen wir Azubi-Austauschwochen durch. Nach der Lehre bieten
wir einen Arbeitsplatz an. Es besteht auch die Möglichkeit, sich weiter
zu qualifizieren – ob über Hotelfachschulen, Duale Hochschule oder
Berufsakademien sowie Fachhochschulen oder Business Schools. Eine
Ausbildung im Romantik Hotel Tuchmacher ist also häufig der Beginn
einer gut funktionierenden Karriere im In- und Ausland.
Was wünschen Sie sich von Bewerbern? Mir kommt es vor allem auf die
Motivation und die Persönlichkeit der jungen Menschen an. Ein Schulabschluss sollte vorhanden sein, bei den Zensuren gibt es aber kein
K.O.-Kriterium. Um die Ausbildung bei uns erfolgreich zu absolvieren,
müssen Leistungs- und Lernbereitschaft ebenso vorhanden sein wie
vernünftige Umgangsformen, da unser Haus zur gehobenen Klasse
zählt und eine anspruchsvolle Gästeklientel auch von den Auszubildenden erstklassigen Service erwarten darf. Und natürlich sind gute
Fremdsprachenkenntnisse von Vorteil, vor allem für die spätere Weiterentwicklung im Beruf.
INFORMATION
Ausbildungsberufe: Hotelfachmann/-frau, Koch/Köchin,
Restaurantfachmann/-frau
Kontakt: Hotel Tuchmacher GmbH & Co. KG
Peterstraße 8 | 02826 Görlitz
Ansprechpartner: Martin Vits | T: 03581 / 4 73 10
[email protected] | www.tuchmacher.de
Susann Heer, Restaurantfachfrau
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Ich bin Susann Heer, habe bis 2008 Restaurantfachfrau im Hotel Tuchmacher gelernt und wurde danach übernommen. Restaurantfachfrau ist mein Traumberuf, weil ich jeden Tag mit unterschiedlichen Menschen arbeite und die Gäste verwöhnen kann. Wer sich für die Berufe der
Gastronomie interessiert, sollte offen sein, Interesse an Kulturen zeigen und gut informiert
sein, um den Gästen möglichst alle Fragen beim Aufenthalt beantworten zu können. Auch eine
gewisse Sprachbegabung ist wichtig, da es natürlich auch internationale Besucher gibt. Wissen sollten Bewerber, dass es keine festen Arbeitszeiten gibt und häufig dann gearbeitet wird,
wenn die Freunde sich amüsieren. Daher sollten sich Interessenten vorab in einem Praktikum
ausprobieren. So habe ich es auch gemacht: Über ein Schulpraktikum habe ich meine Liebe zu diesem Beruf entdeckt,
mich erfolgreich beworben und bin heute froh darüber. Denn meine größte Motivation sind zufriedene Gäste.
71
Hotel und Restaurant „Bürgerhaus“ Niesky GmbH
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Das Bürgerhaus in Niesky ist Restaurant,
Hotel und außerdem eines der größten Veranstaltungshäuser im Landkreis Görlitz. Im
Restaurant mit Außenterrasse und dem anliegenden Hotel mit 24 Zimmern können sich
die Gäste des Bürgerhauses verwöhnen lassen. Für Tagungen, Kongresse, Bankette und
sonstige Veranstaltungen stehen Räume in
unterschiedlichsten Größen zur Verfügung.
Im klimatisierten Lausitzsaal können bis zu
400 Gäste empfangen und gastronomisch
betreut werden. Das sind beste Voraussetzungen für die Durchführung von Veranstaltungen jeglicher Art wie Tanz, Kabarettabende, Konzerte, Tagungen, Seminare und vieles
mehr.
Durch die Angebotsvielfalt des Hauses erwartet die Auszubildenden eine abwechslungsreiche Ausbildung, die optimal auf das
Berufsleben vorbereitet. Damit die Schüler
frühzeitig in Berührung mit Ausbildungsberufen und dem Haus selbst kommen, beteiligt sich das Bürgerhaus Niesky regelmäßig
an der „Woche der offenen Unternehmen“.
Dieses Angebot erfreut sich großer Beliebtheit. Außerdem haben Jugendliche, die sich
für eine Ausbildung in der Gastronomie und
Hotellerie interessieren, die Möglichkeit, ein
Schnupperpraktikum zu absolvieren. Dabei
lernen sie die täglich anfallenden Arbeiten
am besten kennen.
Geschäftsführer Wilhelm Fischer beschreibt
die Anforderungen an die Bewerber um einen Ausbildungsplatz in seinem Haus: „Wir
möchten gern einen vernünftigen Realschulabschluss sehen und bevorzugen Bewerber,
die freundlich, flexibel, teamfähig und verantwortungsbewusst sind.“ Nach erfolgreicher Berufsausbildung stehen den jungen
Fachkräften vielfältige Karrieremöglichkeiten
offen: Ob über Meisterausbildung oder durch
Bachelor-Studiengänge – das Bürgerhaus
Niesky unterstützt seine jungen Mitarbeiter
dabei.
INFORMATION
Ausbildungsberufe: Hotelfachmann/
-frau, Koch/Köchin, Restaurantfachmann/-frau
Kontakt: Hotel und Restaurant
„Bürgerhaus“ Niesky GmbH
Muskauer Straße 31 und 35
02906 Niesky
Ansprechpartner: Wilhelm Fischer
(Geschäftsführer) | Angela Rädisch
(Prokuristin)
T: 03588 / 2 57 70 | F: 03588 / 25 77 66
[email protected]
www.buergerhaus-niesky.de
Dirk Mauke, Auszubildender zum Koch im 2. Lehrjahr
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Warum willst du Koch werden? Ich bin in einer Großfamilie aufgewachsen und habe immer bei
meiner Mutter in der Küche geholfen. Da ist der Berufswunsch Koch entstanden. Als ich vor
vier Jahren den Realschulabschluss in der Tasche hatte, gab es keine Lehrstelle als Koch. Um
mich weiterzuentwickeln habe ich am Beruflichen Gymnasium in Görlitz mein Abitur gemacht.
Meinen Berufswunsch Koch habe ich aber nicht aus den Augen verloren. Im August 2011 habe
ich die Ausbildung zum Koch im Bürgerhaus Niesky begonnen. Für mich hat sich dieser Umweg gelohnt.
Was rätst du Schülern, die sich für deinen Ausbildungsberuf interessieren? Küchenarbeit ist Teamwork. Da gehört es auch
dazu, mal Kritik einzustecken und aus Fehlern zu lernen. Außerdem muss man sich gut organisieren können, damit
Beruf und Privatleben unter einen Hut passen. Meine Freundin studiert in Dresden, trotzdem haben wir Zeit für uns,
obwohl ich auch abends, an Wochenenden und Feiertagen arbeite.
Wie geht es nach der Ausbildung weiter? Ich möchte zwei bis drei Jahre im Bürgerhaus Niesky Erfahrungen sammeln, um
dann vielleicht als Koch zur See zu fahren. Anschließend möchte ich ein Studium zum Berufsschullehrer aufnehmen.
72
Hubertusbaude Waltersdorf
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Das familiengeführte Hotel „Hubertusbaude“ in Waltersdorf ist vor allem ein Ziel für
Wanderfreunde, spricht aber auch andere
Zielgruppen an. Im jungen Team sind alle der
elf Mitarbeiter, darunter drei Auszubildende,
unter 30 Jahre.
Die 27-jährige Geschäftsführerin Christin
Hüttel ist der lebende Beweis, dass es auch
in der Gastronomie und Hotellerie gute Karrieremöglichkeiten gibt: „Ich bin durch die
Familie in der Gastronomie groß geworden,
habe auch immer gern mitgearbeitet und so
erste Erfahrungen gesammelt. Als logische
Folge habe ich nach dem Abitur Assistentin
für Hotelmanagement studiert und leite jetzt
das Hotel, was mir riesigen Spaß macht.“
Die Ausbildung der jungen Fachkräfte liegt
der Chefin am Herzen. Sie gibt auch Hauptschülern eine Chance, besonders bei der
Koch-Ausbildung. Allerdings sollten Bewerber
keine Schwierigkeiten beim Kopfrechnen haben. Außerdem legt Christin Hüttel in der Küche Wert auf absolute Sauberkeit. Angehende
Restaurantfachleute sollten kommunikativ
sein und auf ein gepflegtes Äußeres achten.
„Die Oberteile und Bistroschürzen stellen wir
unseren Auszubildenden zur Verfügung. Wir
helfen auch Bewerbern, die von außerhalb
kommen, eine günstige Unterkunft in der
Nähe zu finden“, so Christin Hüttel.
Wer sich in der Branche ausprobieren möchte,
kann im Hotel Hubertusbaude ein Praktikum
absolvieren. Dabei können die Jugendlichen
die schwierigste Aufgabe testen: Lächeln,
auch wenn der Arbeitstag wieder sehr anstrengend ist.
INFORMATION
Ausbildungsberufe: Koch/Köchin,
Restaurantfachmann/-frau
Kontakt: Hubertusbaude Waltersdorf
An der Lausche 4 | 02799 Großschönau
Ansprechpartner: Christin Hüttel
T: 035841 / 6 73 30 | F: 035841 / 6 73 32 20
[email protected]
www.hubertus-baude.de
3 Fragen an Christa Wendorf, Auszubildende zur Restaurantfachangestellten im 1. Lehrjahr
Warum möchtest du Restaurantfachfrau werden? Ich habe lange nachgedacht, welcher Beruf zu
mir passt und mich bei der Berufsberatung der Agentur für Arbeit informiert. Da ich unbedingt
etwas mit Menschen machen wollte, kam ich auf die Gastronomie, habe mich dann über regionale Möglichkeiten informiert und bin so auf die Hubertusbaude gestoßen. Weil ich aus Löbau
komme, habe ich mir hier im Ort ein Zimmer genommen.
Wie war dein erster Eindruck beim Vorstellungsgespräch? Mir hat sofort das Haus gefallen. Und
die Chefin war mir sympathisch. Toll fand ich, dass ich als Person gefragt war und nicht nur
unbedingt meine Zensuren.
Was ist das Schöne an der Ausbildung und was ist eher anstrengend? Das Schöne am Beruf ist, dass man viele unterschiedliche Menschen kennenlernt. Wir verschaffen ihnen ein paar schöne Stunden oder Tage der Entspannung. Der Dank der
Gäste ist für mich das Größte. Die Hubertusbaude ist einfach spitze, die Art wie die Kollegen miteinander umgehen
finde ich wunderbar. Manche finden ja die Arbeitszeiten anstrengend, mich stört es aber nicht, dass ich an Wochenenden und Feiertagen arbeite – das war mir vorher bewusst. Ich möchte nach der Ausbildung hierbleiben, deshalb gebe
ich jeden Tag mein Bestes.
73
IKK classic
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Das IKK-System in Sachsen entstand 1991
durch großes Engagement des Handwerks.
Die IKK classic ist vor Ort als regionale Krankenkasse präsent, die auf wohnortnahe Betreuung und hohe Qualitätsstandards in
Leistung und Service setzt. Allein in Sachsen
betreut die IKK classic rund 742.000 Versicherte in über 50 Geschäftsstellen und ist
damit die zweitgrößte Krankenkasse im Freistaat.
Für 2013 bietet die IKK classic jungen Leuten
in Sachsen Ausbildungsplätze zum Sozialversicherungsfachangestellten (SOFA). Beginn
der dreijährigen Ausbildung ist der erste August 2013. Voraussetzung sind insbesondere
gute Noten in Mathe und Deutsch. Aber auch
Selbstständigkeit und ein hohes Maß an
Kommunikationsfähigkeit sind gefragt, da
die kompetente Beratung der Versicherten
eine wesentliche Aufgabe eines Sozialversi-
cherungsfachangestellten ist. Abiturienten
und Realschüler haben gleiche Chancen.
Bei guten Ausbildungsergebnissen besteht
die Möglichkeit, im Anschluss einen festen Arbeitsplatz bei der IKK classic zu erhalten. Alle
in diesem Jahr durch die IKK classic erfolgreich
ausgebildeten und geeigneten Sozialversicherungsfachangestellten wurden nahtlos in ein
Arbeitsverhältnis übernommen.
Wer sich für den Beruf interessiert, kann
seine Bewerbungsunterlagen bei der IKK
classic in Dresden einreichen. Gesucht
werden zukünftige Sozialversicherungsfachangestellte in allen Regionen Sachsens.
Die Ausbildung findet an einem der zwölf
Ausbildungsstandorte in Sachsen statt.
Weitere Informationen zur Ausbildung und
Bewerbung für den Ausbildungsstart 2013
können unter www.ikk-classic.de nachgelesen werden.
INFORMATION
Ausbildungsberuf: Sozialversicherungsfachangestellte/r – Allgemeine Krankenversicherung
Kontakt: IKK classic
Geschäftsbereich Personal
Tannenstraße 4 b | 01099 Dresden
Ansprechpartner: Kathleen Prudlo
T: 0351 / 42 92-2 54 44
[email protected]
www.ikk-classic.de
Bewerbungsfrist ist der 31. August eines
jeden Jahres mit Ausbildungsbeginn 1.
August des Folgejahres.
Elisabeth Petrich, Auszubildende zur Sozialversicherungsfachangestellten im 2. Lehrjahr
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TEMEN
NT ZUR AUSBILD
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Ich habe bei meiner Berufswahl die richtige Entscheidung getroffen. Wichtig war mir der Umgang mit Menschen. Während meiner Ausbildung bei der IKK classic habe ich vielseitigen Kontakt mit Versicherten. Die Ausbildung zur SOFA ist
anspruchsvoll, interessant und sehr abwechslungsreich. Das Durchlaufen der verschiedenen Bereiche der gesetzlichen
Krankenversicherung in der Regionaldirektion Görlitz ermöglicht mir jeden Tag, neues Wissen zu erlangen und Erfahrungen zu sammeln. Der theoretische Lerninhalt wird in der IKK-Akademie in Hagen vermittelt. Fazit: Meine Ausbildung
bei der IKK classic – da fühl’ ich mich gut.
74
InfoTech GmbH
IT
T-BERUFE
MIT ZUKUNFT
„Computer, Smartphone und
Internet gehören zu unserer
täglichen Arbeit.“
InfoTech zählt zu den führenden IT-Dienstleistern in Ostsachsen und Südbrandenburg.
Seit 1994 entwickelt das Systemhaus Konzepte für komplexe IT-Infrastrukturen, installiert
Netzwerke, Hardware, Software und betreut
den Kunden nach der Umsetzung. InfoTech
schafft die Voraussetzung, damit bei den
Kunden alles rundläuft. Das Unternehmen
pflegt deutschlandweite Beziehungen zu
Technologie-Herstellern. Eine Besonderheit
ist das eigene DEMOCENTER. Hier haben Besucher die Möglichkeit, modernste IT-Technik
live und im täglichen Einsatz zu erleben. Zu
sehen sind Lösungen der Hersteller Fujitsu,
Cisco, VMware und Microsoft.
AUSBILDUNG BEI INFOTECH. Wir bieten Auszubildenden und Studenten die Möglichkeit,
einen IT-Beruf mit Perspektive zu erlernen. Wir
sind seit vielen Jahren Praxispartner der Berufsakademie Bautzen und der Hochschule Zittau/
Görlitz. Jugendliche, die sich für das Studium
zum Wirtschaftsinformatiker oder für den
Beruf des IT-Systemkaufmanns/Fachinformatikers interessieren, können sich bei uns bewerben. Nach erfolgreicher Ausbildung ist die
Chance auf eine Festanstellung sehr groß.
VORAUSSETZUNGEN FÜR AUSZUBILDENDE.
Wir erwarten von den Bewerbern einen Real-
schulabschluss oder Abitur mit guten Noten
in Englisch, Mathe, Physik und Deutsch. Spaß
am Umgang mit Computern, technisches
Verständnis, logisches Denkvermögen, eine
schnelle Auffassungsgabe, Teamfähigkeit
und die ständige Bereitschaft, dazuzulernen,
werden von uns vorausgesetzt.
SCHAU REIN! Komm vorbei und sieh dir unsere spannende Arbeit an. Unsere Azubis und
Studenten stehen dir gern zum Erfahrungsaustausch zur Verfügung. Wenn du mehr ITLuft schnuppern möchtest, kannst du gern
ein Praktikum bei uns absolvieren. Schüler der
neunten Klasse haben außerdem die Möglichkeit, den Betrieb während des „Praxistages“
näher kennenzulernen. Ob Ausbildungsvergütung, Wohnungssuche oder finanzielle
Unterstützung beim
Erwerb des PkwFührerscheins – wir
helfen dir, wo immer
es möglich ist.
Wenn es dir bei uns
gefällt, werde Mitglied in einem Team,
auf das man sich bei
jeder
Windstärke
verlassen kann!
INFORMATION
Ausbildungsberufe: Fachinformatiker/in,
IT-Systemkaufmann/-frau
(IHK-Abschluss)
Studium: Fachinformatiker/in (KIAStudium, Bachelor inkl. IHK-Abschluss),
Wirtschaftsinformatiker/in (Berufsakademie Bautzen, Bachelor)
Kontakt: InfoTech GmbH
Melanchthonstraße 19 | 02826 Görlitz
Ansprechpartner: Kerstin Marek
T: 03581 / 30 93 00
[email protected]
www.infotech-gmbh.de
Studium zum Wirtschaftsinformatiker
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Der Wirtschaftsinformatiker ist Betriebswirt und Informatiker in einem. Das Studium dauert drei Jahre. Die Theorie
findet in Bautzen an der Berufsakademie statt und die praktische Ausbildung bei InfoTech. Die Bewerber sollten sich
für Computertechnik und wirtschaftliche Prozesse interessieren. Gute Informatik- und Englischkenntnisse sind von
Vorteil. Wirtschaftsinformatiker können später als Projektleiter, IT-Manager, Berater oder Softwareentwickler eingesetzt werden. Die Studenten erhalten bei InfoTech praktisches Wissen in
den Bereichen Hardware, Software, Netzwerke, Internet und Verwaltung.
Sebastian Michel, BA-Student für Wirtschaftsinformatik. Ein BA-Studium ist eine sehr gute Alternative zum normalen Studium und man hat nebenbei noch etwas Geld in der Tasche. Die
InfoTech’ler sind ein offenes, hilfsbereites Team und man bekommt Einblicke in alle Abteilungen der Firma. Vom ersten Tag an konnte ich verantwortungsvolle Aufgaben übernehmen.
75
Johnson Drehtechnik GmbH
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Die Johnson Drehtechnik GmbH ist ein mittelständisches Unternehmen, das sich auf
die Herstellung von Verbindungsteilen, Überwurfmuttern, Sechskantmuttern, Verschlussschrauben, Hohlschrauben und Ähnlichem
spezialisiert hat. Verwendung finden diese
Artikel insbesondere in Nutzfahrzeugen.
Weitere Kunden kommen aus den Bereichen
Sanitär, Hydraulik, Antriebstechnik, Armaturen, Landmaschinenbau und Maschinenbau.
Mit aktuell 50 Mitarbeitern werden am
Standort Zittau Präzisionsdrehteile auf modernen CNC-gesteuerten Drehautomaten
und kurvengesteuerten Sechsspindelautomaten gefertigt. Für den optimalen Einsatz
des Maschinenparks steht ein kompetenter
und motivierter Mitarbeiterstamm zur Verfügung, der die exakte Erfüllung der Kundenwünsche garantiert.
Bei Johnson Drehtechnik werden Zerspaner
ausgebildet. Von seinen Auszubildenden erwartet Geschäftsführer Florian Fritz vor allem
Folgendes: „Interesse, Neugier und Verantwortungsbewusstsein. Es gibt einen Unterschied zur Schule, schon mit der Ausbildung
übernimmt der Azubi Verantwortung für die
Produkte und Maschinen. Unsere Lehrlinge
sollten den Ehrgeiz haben, jeden Tag das Beste aus sich und der Maschine rauszuholen.“
Außerdem sollten Bewerber handwerklich
geschickt sein, sorgfältig und genau arbeiten
können und Interesse an Computertechnik
haben.
Gute Leistung belohnt Johnson Drehtechnik
mit erstklassigen Berufsperspektiven. Nach
erfolgreicher Ausbildung haben die jungen
Facharbeiter die Chance, einen Arbeitsplatz in
einem regionalen Unternehmen zu erhalten,
mit einem leistungsfähigen Unternehmen
mitzuwachsen und dementsprechend auch
immer mehr Verantwortung zu übernehmen.
Wie es beim Unternehmen in der Produktion
zugeht und welche Karrieremöglichkeiten
bestehen, können Schüler bereits vor einer
Bewerbung in einem Praktikum hautnah in
Erfahrung bringen.
INFORMATION
Ausbildungsberuf: Zerspanungsmechaniker/in
Kontakt: Johnson Drehtechnik GmbH
Oberseifersdorfer Straße 1 | 02763 Zittau
Ansprechpartner: Dagmar Mende
T: 03583 / 79 69 66 11
[email protected]
www.johnson-zittau.de
3 Fragen an Tino Grünert, Auszubildender zum Zerspanungsmechaniker
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Wie bist du zu dieser Ausbildung gekommen? Für diesen Beruf habe ich mich schon früh interessiert. Bekannte haben mir
das Unternehmen empfohlen. In Klasse 8 habe ich bei Johnson mein Betriebspraktikum absolviert, ein Jahr später habe
ich in den Ferien hier gearbeitet und danach waren sich beide Seiten ziemlich sicher, dass wir gut zusammenpassen.
Die Praktika waren sehr hilfreich. Ich konnte die Produktion kennenlernen und war vor allem von den CNC-Maschinen
fasziniert.
Was müssen zukünftige Zerspaner mitbringen? Handwerkliches Geschick ist ebenso wichtig wie Pfiffigkeit. In Mathe
muss man fit sein und mit dem Computer sollte man nicht auf Kriegsfuß stehen.
Was ist das Beste an deinem Ausbildungsbetrieb? Erstens werden hier Azubis ausgebildet, um
sie zu behalten. Es gibt also eine gute Berufsperspektive. Zweitens herrscht ein angenehmes
Betriebsklima, jeder hilft jedem, die Arbeit ist abwechslungsreich und man bekommt täglich
neue Herausforderungen. Auch dass im Dreischichtsystem gearbeitet wird, finde ich gut. Und
drittens finde ich die fachliche Unterstützung hier prima. Das ist wichtig, weil die Ausbildung
in der Theorie schon sehr allgemein ist und man sich im Ausbildungsbetrieb die Feinheiten
beibringen muss. Ohne Hilfe würde man da ganz schön alt aussehen.
76
Aus frischen Äpfeln wird Apfelsaft. Kathleen Kitsche vor der modernen Produktionsanlage bei Kekila.
Kekila e. k.
EIIN SAFTIIGES VERGN
NÜGEN
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Irgendwie hatten wir schon alle eine Saftflasche mit der Aufschrift Kekila in der Hand.
Dass sich dahinter die Abkürzung für „Kelterei Kitsche Lauba“ verbirgt, wissen aber
sicherlich die wenigsten. Schon 1986 wurde
in Lauba bei Löbau begonnen, Äpfel, Birnen,
Sauerkirschen und Beeren durch schonende
Behandlung zu Saft zu veredeln. Mittlerweile
stehen neben 34 Saft- und Nektarsorten auch
diverse Obstweine auf der Angebotspalette.
Der Familienbetrieb mit seinen sechs Mitarbeitern punktet vor allem mit seinen natürlichen Produktionsverfahren. Die Früchte werden frisch verarbeitet, sodass alle Vitamine
erhalten bleiben. Bei Kekila kommen weder
Farbstoffe noch Konservierungsmittel in die
Produkte. Eine weitere Besonderheit des Unternehmens: Die Kunden können ihre eigene
Ernte zu Kekila bringen und erhalten dann
ihren frisch gekelterten Saft.
FACHKRAFT FÜR FRUCHTSAFTTECHNIK – EIN
SELTENER BERUF. Saft zu produzieren ist kein
Kinderspiel, sondern erfordert eine dreijährige Ausbildung zur Fachkraft für Fruchtsafttechnik. Dieser Beruf gehört zu den weniger
bekannten. Das macht sich bemerkbar: Keki-
la konnte in den letzten beiden Jahren keinen
Azubi finden. Deshalb rührt Kathleen Kitsche
kräftig die Werbetrommel. Sie ist Meisterin
für Fruchtsafttechnik und im Familienbetrieb
für die Ausbildung zuständig. Die Noten der
Bewerber sind für sie nicht das wichtigste
Kriterium: „Uns kommt es vor allem auf das
echte Interesse für diesen Beruf an. Schon als
Azubi hat man eine große Verantwortung,
denn wir stellen Lebensmittel her und die
Früchte müssen frisch verarbeitet werden.“
KEKILA BETEILIGT SICH AN FAHRT- UND
ÜBERNACHTUNGSKOSTEN. Vor allem im
Herbst ist bei Kekila sehr viel zu tun. Da kann
es schon mal passieren, dass am Samstag gearbeitet wird. Ansonsten sind die Arbeitszeiten ganz normal. „Wir freuen uns auf unseren
zukünftigen Azubi und werden alles dafür
tun, dass er sich bei uns wohlfühlt“, so Kathleen Kitsche. Dazu gehört auch, dass sich das
Unternehmen an den Übernachtungs- und
Fahrtkosten für die Berufsschule beteiligt.
Die theoretische Ausbildung für diesen seltenen Beruf findet im Rheingau statt. Im ersten
Lehrjahr steht dort dreimal Blockunterricht
auf dem Programm.
Kathleen Kitsche vor einem riesigen Saftabfülltank
INFORMATION
Ausbildungsberuf: Fachkraft – Fruchtsafttechnik
Kontakt: Kekila e. k.
Grüne Aue 17 | 02708 Lawalde OT Lauba
Ansprechpartner: Kathleen Kitsche
T: 035877 / 2 52 88 | F: 035877 / 8 07 83
[email protected] | www.kekila.de
77
Keulahütte GmbH
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Nur wenige Unternehmen können auf eine
erste urkundliche Erwähnung vor mehr als
fünf Jahrhunderten verweisen. Die Keulahütte in Krauschwitz gehört dazu. Sie ist eine
der ältesten Eisengießereien Deutschlands
und wurde 1440 als Eisenhammer zu Keula
erstmalig erwähnt. In der jüngeren Geschichte führte insbesondere die Industrialisierung
Berlins im 19. Jahrhundert zur Profilierung des
Betriebes auf wasserwirtschaftliche und maschinenbautechnische Gusserzeugnisse. Ein
25 Tonnen schweres Schwungrad, gegossen
im Auftrag von Borsig Berlin und ausgestellt
auf der Pariser Weltausstellung 1889, brachte
dem damaligen Eisenhüttenwerk Keula überregionale Bedeutung. Nach dem Zweiten
Weltkrieg entwickelte sich das Unternehmen
zu einem leistungsfähigen Hersteller von
Gießereierzeugnissen.
Heute werden hochwertige Gießereiprodukte, vom Druckrohrformstück bis hin
zum Kundenguss, komplett bearbeitet und
einbaufähig ausgeliefert. Das Standard-Lieferprogramm umfasst im Trinkwasser-, Gas-
und Abwasserbereich das volle Sortiment an
Formstücken sowie Absperrklappen, Schiebern, Armaturen und Hydranten. Die Gießerei
kann Erzeugnisse zwischen fünf und 4.500
Kilogramm herstellen.
In der Keulahütte Krauschwitz sind rund
300 Mitarbeiter beschäftigt. Hinzu kommen
zwölf Lehrlinge, die zum Gießereimechaniker, Zerspanungsmechaniker, Technischen
Modellbauer und Mechatroniker ausgebildet
werden. „Hauptsächlich kommen die Auszubildenden aus der Region. Voraussetzung
ist ein guter Schulabschluss, insbesondere
in den Fächern Mathe und Physik“, sagt Sven
Gärtner, verantwortlicher Ausbilder für die
Zerspanungsmechaniker. Gute Leistungen
während der Ausbildung werden belohnt:
Nach der Lehre gibt es eine Übernahmegarantie, wenn der Ausbildungsabschluss nicht
schlechter als die Note Drei ist. Vor einer Ausbildung empfiehlt sich ein Praktikum. Auch
Ferienarbeit gegen Entgelt wird von der Keulahütte angeboten: „Solche Praktika eignen
sich, um zu überprüfen, ob man wirklich hier
arbeiten möchte. Wir sind keine Schokoladenfabrik, es handelt sich hier auch um körperlich anspruchsvolle Tätigkeiten unter gießereitypischen Bedingungen. Bei Interesse
kann man sich davon auch in einer Betriebsführung nach vorheriger Terminabsprache
selbst überzeugen“, sagt Sven Gärtner.
INFORMATION
Ausbildungsberufe: Gießereimechaniker/in, Mechatroniker/in, Technische/r
Modellbauer/in, Zerspanungsmechaniker/in
Kontakt: Keulahütte GmbH
Geschwister-Scholl-Straße 15
02957 Krauschwitz
Ansprechpartner: Frau Höhne
(Personalabteilung)
T: 035771 / 5 40 | F: 035771 / 5 42 19
www.keulahuettekrauschwitz.de
Rico Kätzmer, Auszubildender zum Gießereimechaniker im 3. Lehrjahr
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Ich habe Garten- und Landschaftsbau gelernt, aber nach der Ausbildung keine Arbeit gefunden. Also bin ich für ein Jahr als Leiharbeiter in die Keulahütte gegangen, weil ich nicht zu
Hause rumsitzen wollte. Klasse, dass mir die Chance geboten wurde, eine Ausbildung zum
Gießereimechaniker zu machen. Ich bin jetzt im letzten Ausbildungsjahr und werde aufgrund
meiner guten Leistungen ein halbes Jahr früher die Prüfungen absolvieren. Ob es mein Traumberuf war? Ganz ehrlich: Nein. Aber während der Ausbildung habe ich mich in den Beruf verliebt. Selber für ein komplettes Gussstück verantwortlich zu sein, vom Modell bis zum fertigen
Produkt, das ist schon toll. Nach der Ausbildung würde ich gern meinen Meister machen. Mein
Beispiel zeigt: Lasst euch nicht entmutigen, selbst wenn mal etwas schief läuft.
78
Klausner Holz Sachsen GmbH
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Die Klausner-Gruppe zählt zu den weltweit
führenden Holz bearbeitenden Industrieunternehmen und ist der größte Exporteur
von Nadelschnittholz Deutschlands. An den
Standorten in Kodersdorf und SaalburgEbersdorf (Thüringen) werden Holzprodukte
mit modernster Technologie für verschiedene Industrien und Märkte hergestellt. Produziert werden hauptsächlich standardisierte
Schnittholzprodukte, die vorwiegend in der
Bau- und Verpackungsindustrie verwendet
werden. Die Vertriebsgesellschaft im österreichischen Oberndorf sowie zahlreiche Verkaufsbüros kümmern sich um den Absatz der
Waren auf der ganzen Welt. Über 80 Prozent
werden ins europäische Ausland und nach
Übersee exportiert.
Die Klausner Holz Sachsen GmbH wurde 2004
in Kodersdorf bei Görlitz gegründet und in
Rekordzeit aufgebaut. Ausschlaggebend für
die Wahl des Standortes war die Nähe zu den
enormen und zum Großteil noch ungenutzten Nadelholzvorräten im östlichen Sachsen,
in Polen und in der Tschechischen Republik.
Derzeit arbeiten rund 800 Mitarbeiter bei der
Klausner-Gruppe und über 40 junge Menschen erlernen ihren Beruf im Unternehmen.
Ausgebildet wird in den Berufen Holzbear-
beitungsmechaniker, Industriemechaniker,
Elektroniker, Mechaniker für Land- und Baumaschinentechnik und Industriekaufmann.
Daneben bietet das Unternehmen duale Studiengänge in Kooperation mit verschiedenen
Berufsakademien an.
Das Unternehmen Klausner setzt auf guten
und kompetenten Nachwuchs. Für die Ausbildung in den technischen Berufen sollten
Bewerber vor allem handwerkliches Geschick
mitbringen und sich für technische Zusammenhänge interessieren. Von Vorteil sind
gute Leistungen in Mathematik und Physik.
Teamfähigkeit und Interesse an dem gewählten Berufsbild sind außerdem unerlässlich
für eine erfolgreiche Ausbildung. Ähnliches
gilt natürlich auch für die Verwaltung, in der
die angehenden Industriekaufleute ausgebildet werden. Bewerber für diesen Beruf sollten
Spaß am Umgang mit Zahlen haben und gute
Englischkenntnisse sowie Planungs- und Organisationstalent mitbringen.
Die jungen Menschen erwartet im Gegenzug
eine interessante, vielseitige und abwechslungsreiche Ausbildung im Unternehmen.
Die persönliche und individuelle Betreuung
und Förderung des Nachwuchses von Seiten
des Unternehmens nimmt dabei einen ho-
hen Stellenwert ein. Bei Klausner finden alle
Nachwuchskräfte einen erfolgreichen Berufseinstieg, denn auch nach der Ausbildung
geht es im Unternehmen weiter. Neben einer
interessanten Tätigkeit erwarten die Jungfacharbeiter vielseitige Weiterbildungsmöglichkeiten. Eine Ausbildung bei der Klausner
Holz Sachsen GmbH ist also ein wichtiger
Schritt in die richtige Richtung.
INFORMATION
Ausbildungsberufe: Elektroniker/in,
Holzbearbeitungsmechaniker/in,
Industriekaufmann/-frau, Industriemechaniker/in, Mechaniker/in – Land- und
Baumaschinentechnik
Kontakt: Klausner Holz Sachsen GmbH
Industriestraße 1 | 02923 Kodersdorf
Ansprechpartner: Doreen Wolfram
T: 036651 / 8 01 66
[email protected]
www.klausner-group.com
79
Köhler & Sohn GmbH
GR
RAB
BEN
N, ZE
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LEG
GEN
N, TRANS
SPO
ORT
TIER
RE N –
UND MEHR
Abbruch klingt nach Abschied und Ende. Dabei
muss häufig erst etwas weichen, damit Platz
für Neues entsteht. Die Köhler & Sohn GmbH
ist darauf spezialisiert und rückt bei Abbrucheinsätzen mit schwerem Gerät wie Bagger,
Radlader und Lastwagen an. Die Abbruchgeräte sind zusätzlich mit modernen Spezialwerkzeugen wie vollhydraulischen Sortierund Abbruchgreifern, Hydraulikhämmern,
Pulverisierer und Scheren ausgerüstet. Damit
gibt das Alte schnell seinen Widerstand auf.
WECHSELHAFTE GESCHICHTE. 1980 wurde das Unternehmen von Heinz Köhler als
„Aufkaufbetrieb für Sekundärrohstoffe“ gegründet. Mit der Wende kam das Aus für das
damalige SERO-System. Damit wurde dem
Betrieb die Geschäftsgrundlage entzogen. Es
folgte ein Neuanfang als Bagger- und Fuhrbetrieb in Verbindung mit dem Betreiben einer
Kiesgrube. 1990 trat Thomas Köhler in das väterliche Unternehmen ein, welches er erfolgreich weiterführt. Heute beschäftigt der Betrieb konstant 25 Mitarbeiter. Seit 2002 gibt
es keine saisonbedingten Kündigungen. Darauf verweist Thomas Köhler ebenso mit Stolz
wie auf das moderne Verwaltungs- und Sozialgebäude, das den Mitarbeitern mit Büros,
80
Sanitäranlagen, Duschen, Aufenthalts- und
Umkleideräumen beste Bedingungen bietet.
Die Köhler & Sohn GmbH aus Markersdorf
ist zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb und
spezialisiert auf Schüttgut, Abbruch und Erdbau. Als Dienstleister vermietet das Unternehmen außerdem moderne Nutzfahrzeuge
und Maschinen, die in der firmeneigenen
Werkstatt auch repariert werden. „Wir warten
seit der Firmengründung unseren Fuhr- und
Maschinenpark selbst. Die gesammelten Erfahrungen stellen wir seit 2008 in einer freien
Werkstatt auch für unsere Kunden zur Verfügung. Außerdem sind wir Prüfstützpunkt der
DEKRA“, erzählt Thomas Köhler.
Der Firmenchef verspricht den Azubis eine
erstklassige Ausbildung in einem tollen
Team und vor allem eine Berufsperspektive
mit einigen „Bonbons“: „Wenn die Leistung
stimmt, wird der Azubi übernommen. Nach
der Ausbildung bekommen die Mitarbeiter
ein Telefon zur dienstlichen und privaten
Nutzung, eine betriebliche Altersvorsorge
und Monatsprämien in Form von Tankgutscheinen, wenn die Ziele erreicht wurden. Bei
außerordentlich guten Leistungen kann auch
der Azubi schon von diesen Annehmlichkeiten profitieren.“
INFORMATION
AUSBILDUNG ZUM ALLROUNDER. Für den
Werkstattbereich wird nun ein Azubi gesucht,
der Mechaniker für Land- und Baumaschinentechnik lernen will. Das verspricht eine
spannende und abwechslungsreiche Ausbildung zu werden. „Wir bilden Allrounder aus.
Deshalb müssen auch die Mechaniker mit
Baumaschinen umgehen können“, so Thomas Köhler. Von den Bewerbern erwartet er
vor allem Motivation, gute Umgangsformen
und „sie sollten unsere Muttersprache und
das Einmaleins beherrschen.“
Ausbildungsberuf: Mechaniker/in –
Land- und Baumaschinentechnik
Kontakt: Köhler & Sohn GmbH
Ortsstraße 76
02829 Markersdorf OT Friedersdorf
Ansprechpartner: Thomas Köhler
T: 035829 / 66 30 31 | F: 035829 / 66 30 40
[email protected]
www.koehler-und-sohn.com
Kreiskrankenhaus Weißwasser gemeinnützige GmbH
MEDIZIN
NIS
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LEGE
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PITZE
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Mit seinen 350 Mitarbeitern ist das Kreiskrankenhaus der größte Arbeitgeber am Standort
Weißwasser/O.L. Das Haus verfügt über rund
200 Betten in den Fachabteilungen Innere
Medizin, Viszeralchirurgie, Unfallchirurgie,
Gynäkologie und Entbindung, Kinder- und Jugendmedizin sowie Anästhesie- und Intensivmedizin. Im Durchschnitt lernen 21 Auszubil-
dende im Kreiskrankenhaus in Weißwasser/O.L.
die Berufe Gesundheits- und Krankenpfleger,
Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger sowie Gesundheits- und Krankenpflegehelfer.
Die Ausbildung erfolgt im Blocksystem. Den
Praxisteil absolvieren die Auszubildenden im
Kreiskrankenhaus in Weißwasser/O.L., die theoretische Ausbildungg übernimmt die Medizi-
nische Berufsfachschule in Görlitz. Wer sich für
eine Ausbildung im Kreiskrankenhaus interessiert, kann sich vorab ein Bild von den Berufen
und der Einrichtung machen. Möglichkeiten
dazu bestehen während eines Schülerpraktikums, im Rahmen des Freiwilligen Sozialen
Jahres (FSJ) oder zum Reinschnuppern bei der
„Woche der offenen Unternehmen“.
INFORMATION
Ausbildungsberufe: Gesundheits- und
Kinderkrankenpfleger/in, Gesundheitsund Krankenpflegehelfer/in, Gesundheits- und Krankenpfleger/in
Kontakt: Kreiskrankenhaus
Weißwasser gemeinnützige GmbH
Karl-Liebknecht-Straße 1
02943 Weißwasser/O.L.
Ansprechpartner: Mathias Krause
(Pflegedienstleiter) | T: 03576 / 26 72 32
[email protected] | www.kkh-ww.de
Nicole Klinke, Auszubildende zur Gesundheits- und Krankenpflegerin im 3. Lehrjahr
AUS DER AUSBILD
DUNGS
SPRA
AXIS
Von Beginn des ersten Ausbildungsjahres an wurde ich bei meinen Einsätzen in der Praxis vom erfahrenen Fachpersonal
begleitet. Auf jeder Station standen mir ein Mentor und ein Praxisanleiter zur Seite, die mir halfen, das in der Theorie
Gelernte in der Praxis anzuwenden und zu festigen. In den Teams wurde ich, entsprechend meines Ausbildungsstandes
und meiner Fähigkeiten, mit in den täglichen Stationsablauf einbezogen, gefördert und gefordert.
Ich habe schnell gelernt, dass dieser Beruf sehr anspruchsvoll ist und viele Facetten hat. Es ist nicht nur die Pflege und
medizinische Betreuung wichtig. Jeder Patient ist eine individuelle Persönlichkeit mit ureigenen Problemen und Bedürfnissen, auf welche man sich mit viel Fingerspitzengefühl einstellen muss. Interesse und Anteilnahme zeigen, Wünsche
des Patienten erkennen und zu berücksichtigen, beratend anleiten – all dies zeichnet eine gute Pflegekraft aus. Sehr
wichtig sind hierbei der persönliche Kontakt zum Patienten und auch deren Angehörigen, um den weiteren Pflegeprozess zu optimieren. Dabei ist nicht auszuschließen, dass man bei der Krankenbeobachtung und Pflege mit Blut,
offenen Wunden, Körperflüssigkeiten sowie deren Gerüchen konfrontiert wird. Die Wahrung der Diskretion ist dabei
oberstes Gebot. Weitere Aufgaben des Gesundheits- und Krankenpflegers sind zum Beispiel
das Versorgen von Wunden und Anlegen von Verbänden, die Durchführung und Überwachung
von Infusionen und Transfusionen sowie das Umsetzen von ärztlichen Anordnungen.
Zur täglichen Arbeit gehört auch eine lückenlose Dokumentation, die Zeit und Sorgfalt erfordert. Apropos Zeit: Die Versorgung der Patienten erfolgt rund um die Uhr. Das bedeutet
Dreischichtdienst und Arbeit auch an Wochenenden und Feiertagen. Das muss man unbedingt
berücksichtigen, wenn man sich für die Gesundheitsberufe entscheidet.
Zurzeit stecke ich in der intensiven Vorbereitung auf meine Examensprüfung. Ein bestmöglicher Abschluss ist mein Ziel, um den hohen Ansprüchen einer Gesundheits- und Krankenpflegerin gerecht zu werden und vielleicht später die vielen Möglichkeiten zur Weiterqualifizierung
zu nutzen.
81
Landfarm Melaune GbR
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Katrin ist Tierwirtin und dies aus vollster
Überzeugung. Vor einem Jahr hat sie erfolgreich ihre Ausbildung in der Landfarm
Melaune GbR absolviert und wurde von dem
Unternehmen übernommen. „Ich wollte nie
ins Büro. Das wäre mir zu langweilig gewesen“, meint die junge lebenslustige Frau.
Katrin weiß genau, wovon sie spricht, wenn
sie sagt: „Kühe machen Mühe – doch die
lohnt sich. Ich komme jeden Tag mit einem
Lächeln auf Arbeit, obwohl Tierwirtin auch
manchmal eine körperlich schwere Arbeit ist,
zum Teil im Schichtsystem. Aber es macht
unheimlich Spaß, mit den Tieren umzugehen und ist überhaupt nicht langweilig. Es ist
total spannend, den Werdegang eines springenden Kälbchens bis zur Milchleistungskuh
zu verfolgen. Außerdem herrscht bei uns ein
total tolles Betriebsklima – wir sind wie eine
große Familie.“
Die Landfarm Melaune bildet seit 1996 Landwirte und Tierwirte aus. Im Betrieb mit seinen zehn Mitarbeitern und drei Azubis werden auf ca. 700 Hektar Futtermittel für die
580 Rinder und die eigene Biogasanlage produziert sowie Getreide, Raps und Kartoffeln
angebaut.
Die Ausbildung dauert drei Jahre. Die Berufsschule befindet sich in Löbau und wird
in Blöcken durchgeführt (zwei Wochen Pra82
xis im Wechsel mit zwei Wochen Schule). Je
nach Vereinbarung im Lehrvertrag gehören
fünf überbetriebliche Ausbildungsabschnitte
in Köllitsch bei Torgau (Staatliches Versuchsgut) zur Lehrzeit. Angestrebt wird nach der
Ausbildung die Übernahme als Facharbeiter.
Aber auch weiterreichende Ausbildungen,
zum Beispiel an der Technikerschule in Zug
oder der Erwerb des Landwirtschaftsmeisters, sind möglich.
Den meisten Schülern ist die Vielfalt der
„Grünen Berufe“ in der Landwirtschaft gar
nicht bekannt. Die meisten denken nur an
schwere körperliche Arbeit, wenn sie das
Wort „Landwirtschaft“ hören und wissen
nicht, wie viel Freude es macht und wie interessant es sein kann, in der Natur und mit
Tieren zu arbeiten. Deshalb ist die Landfarm
Melaune bereits bei den Jüngsten aktiv, um
sie für die Berufe des Landwirts und Tierwirts
zu begeistern, verrät Volker Hänsel, der für
die Ausbildung der Tierwirte zuständig ist:
„Natürlich gehört es dazu, dass man sich im
Stall an die frische Landluft gewöhnen muss,
doch das üben wir schon mit den Kindergartenkindern, die uns oft besuchen kommen und es nach einem Betriebsrundgang
mit langem Aufenthalt an den Kälberboxen
überhaupt nicht mehr schlimm finden, dass
die Luft bei uns etwas anders riecht. Weiter-
hin nehmen wir an dem Projekt ‚Praxistag in
der Wirtschaft’ teil, wo sich die Schüler der
neunten Klasse alle zwei Wochen einen Tag in
unserem Betrieb erproben können. Und auch
in der ‚Woche der offenen Unternehmen’
öffnen wir unsere Türen, damit Jugendliche
sich über die landwirtschaftlichen Berufe
umfassend informieren können. Natürlich ist
es auch jederzeit möglich, ein Praktikum bei
uns zu absolvieren.“
Wer diesen schönen, vielseitigen Beruf erlernen will, sollte Interesse für Natur und Technik mitbringen. Auch mit Mathematik sollte
man nicht auf Kriegsfuß stehen, da ständig
gerechnet werden muss, schon wenn es um
die tägliche Futterration geht.
INFORMATION
Ausbildungsberufe: Landwirt/in,
Tierwirt/in
Kontakt: Landfarm Melaune GbR
Melaune 23a | 02894 Vierkirchen
Ansprechpartner: Herr Hänsel (Tierwirt)
Herr Windler (Landwirt)
T: 035827 / 7 04 15
[email protected]
Landratsamt Görlitz
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DERE ALS TROCK
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Das Landratsamt Görlitz ist einer der größten Ausbildungsbetriebe in der Region. Allein
zwölf Jugendliche beginnen jedes Jahr eine
Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten. Außerdem werden Straßenwärter und
Vermessungstechniker ausgebildet. Auch für
Studenten ist das Landratsamt ein wichtiger
Partner. In den diversen Ämtern absolvieren
Studenten der Berufsakademie (Fachrichtung
Public Management) und der Verwaltungsfachhochschule (Fachrichtung Allgemeine
Verwaltung) ihre Praxis.
Den Kern bildet die Ausbildung der Verwal-
tungsfachangestellten.
Voraussetzungen
sind mindestens ein guter Realschulabschluss oder das Abitur, gute kommunikative
Fähigkeiten und Interesse für den Landkreis
Görlitz. Wichtig für Interessenten: Bewerbungsschluss ist immer der 30. September.
Gern gesehen sind Bewerbungen von jungen
Männern.
Eine Ausbildung in der Verwaltung ist alles
andere als trocken, weiß Elisabeth Keil aus
dem Personalamt: „Ganz im Gegenteil. Auch
wenn es in der öffentlichen Verwaltung um
die Anwendung und Umsetzung von Rechts-
normen geht, so steht doch hinter jedem Fall
ein Mensch mit seiner ganz individuellen Geschichte, einem Anliegen oder Problem, das
es zu lösen gilt.“ Die Auszubildenden durchlaufen alle für die Ausbildung wichtigen
Ämter und sind von Anfang an „am Bürger
dran“. Sie werden in der Praxis voll in den Arbeitsalltag integriert und dabei systematisch
und zunehmend an die Fallbearbeitung und
an Entscheidungsprozesse herangeführt, sodass sie im letzten Ausbildungsjahr eigene
Entscheidungen treffen und Bescheide im
Entwurf erstellen können.
INFORMATION
Ausbildungsberufe: Verwaltungsfachangestellte/r; Straßenwärter/in, Vermessungstechniker/in
Studium: Allgemeine Verwaltung
(Verwaltungsfachhochschule), Public
Management (Berufsakademie)
Kontakt: Landratsamt Görlitz
Personalamt
Hochwaldstraße 29 | 02763 Zittau
Ansprechpartner: Elisabeth Keil
T: 03583 / 72 15 53
www.kreis-goerlitz.de
3 Fragen an Björn Wendtlandt, Auszubildender zum Verwaltungsfachangestellten im 1. Lehrjahr
Warum hast du dich für eine Ausbildung in der Heimat entschieden? Ich wollte immer in der Region bleiben, nicht nur
wegen Familie und Freunden. Wenn alle weggehen, stirbt diese schöne Ecke doch aus. Wer einmal woanders Fuß gefasst
hat, kommt meist nicht mehr zurück. Wegen der Ausbildung muss man ohnehin nicht weg. Hier gibt es eine Vielzahl an
Ausbildungsberufen ob im handwerklichen, industriellen, öffentlichen oder sozialen Bereich.
Was gefällt dir an deiner Ausbildung und wie läuft sie ab? Der Umgang mit Leuten und für den Bürger da zu sein – das
macht am meisten Freude. Wir durchlaufen sehr viele Fachbereiche, um zu sehen, wo unsere Stärken liegen. Die Ausbildung ist keine klassische Schule mehr. Wir lernen sehr fachspezifisch, insbesondere den
Umgang mit Gesetzen, Vorschriften und Verordnungen. Praktische Aufgaben sind immer abhängig vom Amt, in dem ich gerade tätig bin und natürlich beeinflusst vom jeweiligen Ausbildungsjahr.
Welche Eigenschaften braucht ein zukünftiger Verwaltungsfachangestellter? Für den Beruf sollte
man kontaktfreudig sein, eine gute Allgemeinbildung und sichere Computerkenntnisse haben.
Da Büroarbeit nicht für jeden das Gelbe vom Ei ist, empfehle ich vorab ein Praktikum.
83
Landskron Brauerei Görlitz GmbH
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EGENDÄRE
BRAU-TRADITION
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Legendäre Brau-Tradition in der größten BRAUMANUFAKTUR Deutschlands, die nach dem
traditionellen handwerklichen Verfahren mit
offener Gärung und langsamer Lagerung arbeitet.
Landskron ist eine traditionsreiche mittelständische Brau-Manufaktur mit hohem
Qualitätsbewusstsein. Die legendäre denkmalgeschützte Landskron Brau-Manufaktur
am märchenhaft schönen Neißeufer wurde
1869 gegründet. Alle Landskron Brau-Spezialitäten sind inspiriert von dem Bewusstsein,
dass Qualität nicht nur ihren Preis hat, sondern auch ihre Zeit braucht: beim Wachstum
der Zutaten, bei der Zubereitung und auch
beim Genuss selbst. Der edle Hopfensaft darf
nach einem langsamen Reifeprozess unter
konsequenter Einhaltung überlieferter Brauverfahren sein volles Aroma entfalten. Der
Reifeprozess bei Landskron ist so einzigartig
wie sehenswert. In tiefen Gewölbekellern reifen die Brau-Spezialitäten viele Wochen: Eine
Woche in der handgeführten offenen Vergärung und anschließend noch bis zu zwölf
Wochen im Lagerkeller.
Jedes Jahr sucht Landskron motivierte Schulabgänger mit einem erfolgreichen Abschluss
der Realschule oder des Gymnasiums. Wer Interesse an einer handwerklichen Ausbildung
in der Getränkeindustrie hat, sollte sich zum
Brauer und Mälzer ausbilden lassen. Bewerber sollten über den Realschulabschluss mit
möglichst guten Noten in den naturwissenschaftlichen Fächern verfügen und müssen
gesundheitlich geeignet sein (keine Allergien; keine Höhenangst; Unempfindlichkeit
gegen Kälte, Nässe, Staub und Lärm). Der
entsprechende Nachweis durch eine Erstuntersuchung muss der Bewerbung beigelegt
werden.
Im kaufmännischen Bereich bildet Landskron Industriekaufleute aus. Während der
Ausbildung durchlaufen die Azubis die Felder Beschaffung und Bevorratung (Einkauf,
Warenannahme und -prüfung, Lagerung,
Materialverwaltung,
Rechnungsprüfung),
Personal- und Sozialwesen, Marketing und
Absatz (Auftragsakquisition, -vorbereitung
und -bearbeitung, Service) sowie Rechnungs-
wesen (Buchungsvorgänge, Zahlungsverkehr,
Kosten- und Leistungsrechnung, Erfolgsrechnung und Abschluss).
INFORMATION
Ausbildungsberufe: Brauer/in und Mälzer/in, Industriekaufmann/-frau
Kontakt: Landskron Brauerei Görlitz
GmbH | Die private BRAU-MANUFAKTUR
Personalabteilung
An der Landskronbrauerei 116
02826 Görlitz
Ansprechpartner: Frau Krauße
[email protected]
www.landskron.de
www.youtube.com/LKBVideo
www.facebook.com
(Landskron FanClub)
Viktoria Scholze, ausgelernte Brauerin und Mälzerin
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Viktoria Scholze hat ihre Ausbildung zur Brauerin und Mälzerin 2011 erfolgreich abgeschlossen. Jetzt ist sie Schichtführerin im Flaschenkeller
und verantwortlich für die Anlagenbedienung, Vorbereitung der Füller
und Tanks und natürlich die Mitarbeiter. Dem INSIDER erzählt sie, wie sie
zu diesem, für junge Frauen ungewöhnlichen, Beruf gekommen ist. Nach
dem Abitur wollte ich nicht studieren und auch keinen Büroberuf erlernen, da ich eher ein handwerklicher Typ bin. Nach einem Vorstellungsgespräch und einer kurzen Probearbeit bekam ich den Ausbildungsvertrag von der Landskron Brauerei. Meine Erwartungen an den Beruf
haben sich erfüllt. Zu Beginn der Ausbildung war ich noch weit davon
entfernt, die Kunst des Brauens zu beherrschen, aber jetzt ist es phantastisch, diesen Prozess selbst zu gestalten. Bier zu machen ist eine
Leidenschaft und ich bin stolz darauf, dass ich in der östlichsten Braumanufaktur arbeite. Die Ausbildung in der Landskron Brauerei kann ich
allen empfehlen: In großen Unternehmen ist man oft nur eine Nummer – hier ist man eine Person, die wichtig ist. Das spüre ich jeden Tag.
84
Lausitz Elaste GmbH
GIB GUMMI!
Ursprünglich wurde die Lausitz Elaste GmbH
in Niesky gegründet. Im Juli 1992 ging sie aus
dem Ostsächsischen Gummiwerk hervor.
Ein Jahr später wurde die Produktion nach
Rothenburg/O.L. verlagert. Aus den damals
23 Mitarbeitern sind mittlerweile 70 geworden.
Das Unternehmen fertigt nach individuellen Kundenwünschen Gummi-Formteile,
Gummi-Metall-Verbindungen, Gummi-Profi-
le, Rahmen, Bade- und Duschmatten sowie
Spülbeckeneinlagen. Verarbeitet werden nahezu alle Gummiqualitäten, ganz gleich ob
sie hitze- oder kältebeständig sein sollen,
resistent gegen Öle und Fette oder gegen
Umwelt- und Witterungseinflüsse. Die Kunden kommen hauptsächlich aus der Automobilindustrie, dem Schienenfahrzeugbau, von
Armaturenherstellern und aus der Konsumgüterindustrie.
Geschäftsführer Ulrich Dedeleit legt Wert
darauf, seinen Nachwuchs selbst auszubilden: „Wir bilden ausschließlich für unseren
eigenen Bedarf aus. Das bedeutet, dass jeder
Auszubildende nach erfolgreichem Lehrabschluss die Möglichkeit hat, übernommen
zu werden.“ Ausgebildet werden insbesondere die Kernberufe Verfahrensmechaniker
für Kunststoff- und Kautschuktechnik sowie Industriemechaniker. Die Ausbildung
erfolgt teilweise über Verbundpartner wie
zum Beispiel der Vattenfall Europe Generation AG in der Ausbildungsstätte Kraftwerk
Boxberg/O.L. (Industriemechaniker) und
dem Bildungszentrum für Kunststoffe Bautzen – Polysax (Verfahrensmechaniker). Das
garantiert den Auszubildenden den Erwerb
von breiten Kenntnissen, sodass der Azubi zu
einer wichtigen Fachkraft für seinen Ausbildungsbetrieb wird.
INFORMATION
Ausbildungsberufe: Bürokaufmann/frau, Industriemechaniker/in, Verfahrensmechaniker/in – Kunststoff- und
Kautschuktechnik
Studium: Diplom-Wirtschaftsingenieur
Studienrichtung Wirtschaftsingenieurwesen (Berufsakademie Bautzen)
Kontakt: Lausitz Elaste GmbH
Friedensstraße 115 a
02929 Rothenburg/O.L.
Ansprechpartner: Cornelia Wiedemann
T: 035891 / 4 86 15 | F: 035891 / 3 21 71
[email protected]
www.lausitz-elaste.de
Eric Roitsch, Verfahrensmechaniker – Kunststoff- und Kautschuktechnik
MEIN
NE ERFOLGSSTORY
Ich habe 2009 meine Ausbildung zum Verfahrensmechaniker beendet. Zu Lausitz Elaste bin ich
durch eine AOK-Bewerberaktion gekommen. Es war nicht unbedingt Liebe auf den ersten Blick
zu diesem Beruf, dafür ist das Verhältnis jetzt umso inniger. Im ersten Lehrjahr habe ich mich
herangetastet, im zweiten Jahr an den Maschinen gearbeitet und im dritten Ausbildungsjahr
dann schon eigenständig Werkzeuge eingebaut. Nach der Ausbildung wurde ich übernommen
und im April 2010 zum Schichtleiter ernannt. Das hat mich natürlich stolz gemacht, nach so
kurzer Zeit ein solches Vertrauen zu bekommen. Seit Mai 2011 bilde ich mich zum Industriemeister weiter. Dabei unterstützt mich mein Unternehmen und übernimmt alle anfallenden
Kosten. Eine Ausbildung bei Lausitz Elaste kann ich also nur empfehlen.
85
Lehleiter + Partner Treuhand AG
VIRTUOSEN
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Bei Lehleiter und Partner werden eigentlich
keine Steuerfachangestellten ausgebildet,
sondern Virtuosen: „Wer nur nach Noten
spielt, wird kaum einen berühren. Interpretation ist das Zauberwort. Unsere Noten bilden die 118 Gesetze, 87 Rechtsverordnungen,
96.000 Verwaltungsvorschriften und über
5.000 Schreiben des Bundesfinanzministeriums.
„Sie zu kennen und auch kreativ mit ihnen
umzugehen, ist unsere Kunst“, sagt Vorstand Prof. Dr. Robert Lehleiter. Nach dieser
Philosophie werden junge Menschen ausgebildet. Hochwertig, mit der Chance zu Aufstieg und Verantwortung, dazu in einer der
renommiertesten Kanzleien. Die Lehleiter +
Partner Treuhand AG Steuerberatungsgesellschaft wurde 2012 von der Zeitschrift FOCUS
MONEY bereits zum sechsten Mal in Folge
als eine der besten Kanzleien Deutschlands
ausgezeichnet.
Die Gesellschaft arbeitet seit 1991 in der Region. Der Firmensitz ist Görlitz, daneben befinden sich regionale Standorte in Dresden,
Bautzen und Radeberg. Darüber hinaus betreibt Lehleiter + Partner Kanzleien in Leipzig,
Stuttgart sowie weiteren Orten, vor allem in
Baden-Württemberg.
Allein in der Oberlausitz kümmert sich ein
Team von 40 Mitarbeitern um die steuerlichen und betriebswirtschaftlichen Angelegenheiten der Mandantschaft.
Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung bestehen daher sehr gute Übernahmechancen. Außerdem werden vielfältige
Möglichkeiten der Weiterbildung und der
Spezialisierung im Beruf, zum Beispiel zum Bilanzbuchhalter oder Steuerfachwirt, geboten.
INFORMATION
Ausbildungsberufe: Bürokaufmann/frau, Steuerfachangestellte/r
Studium: Diplom-Betriebswirt/in
(Berufsakademie)
Kontakt: Lehleiter + Partner Treuhand AG
Blumenstraße 1 | 02826 Görlitz
Ansprechpartner: Prof. Dr. Robert
Lehleiter und Tobias Czerwonka
T: 03581 / 4 84 00 | F: 03581 / 48 40 17
[email protected]
www.lehleiter.de
Wir haben einige Auszubildende bei Lehleiter + Partner gefragt:
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UER
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HANGE
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E: IST DAS
S NICHT FURCH
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Anja Schmidt (21), Auszubildende zur Steuerfachangestellten im 2. Lehrjahr. Ich hatte schon immer
Interesse an Gesetzen, Spaß am Umgang mit Zahlen und bin sehr wissbegierig. Das kommt
mir jetzt zugute, da ich mich als angehende Steuerfachangestellte ständig auf dem aktuellen Stand halten muss. Ich arbeite im Rahmen der Ausbildung mit an Steuererklärungen, der
Finanzbuchhaltung, der Lohnbuchhaltung und an Abschlüssen – jeweils im Rahmen meines
aktuellen Wissensstandes.
Franziska Ullrich (22), Auszubildende zur Steuerfachangestellten im 3. Lehrjahr. Für mich war es
wichtig, einen Beruf zu erlernen, der mir eine gewisse Sicherheit bietet, Aufstiegsmöglichkeiten beinhaltet und bei dem ich mit Zahlen arbeiten kann. Insofern ist Steuerfachangestellte
schon ein Traumberuf für mich. Wer diese Ausbildung erfolgreich absolvieren möchte, sollte
ein gutes mathematisches Verständnis mitbringen, gern mit Menschen umgehen und selbstständig arbeiten können.
Loreen Günther (21), Auszubildende zur Steuerfachangestellten im 3. Lehrjahr. Mich hat die gute
Zukunftsperspektive gereizt. Schließlich wird unser Berufszweig immer gebraucht, da das
Steuerrecht jedes Jahr komplizierter wird. Wir haben viel Kontakt zu unseren Mandanten und
die Arbeit hält den Kopf extrem fit, denn man muss ständig in komplexen Zusammenhängen
denken und sich immer auf dem Laufenden halten.
Nadja Wätzig (24), ausgelernte und übernommene Steuerfachangestellte. Ich arbeite in der laufenden Buchhaltung und der Lohnbuchhaltung mit und beteilige mich an der Erstellung von
Abschlüssen. Mich hat die anspruchsvolle und dennoch abwechslungsreiche Ausbildung gereizt und – auch ein Jahr nach der Ausbildung – kann ich sagen, dass ich nicht enttäuscht wurde. Am wichtigsten sind Kontaktfreude, schnelle Auffassungsgabe und der innere Wille, immer
auf dem aktuellen Stand des Steuerrechts zu sein.
86
Marco Zimmermann, Mechatroniker bei Lift-Manager
Lift-Manager GmbH
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PTOP UND ZEH
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Roland Jäkel hatte früh das richtige Näschen.
Schon im Oktober 1989 gründete er sein Unternehmen, das seit 1991 als Lift-Manager
GmbH firmiert. Von Beginn an kooperierte
der Betrieb mit der Firma Rothlehner, die
Hubarbeitsbühnen verkauft. Lift-Manager
bietet dafür den Service an. Zunächst nur in
den neuen Bundesländern, seit 2001 in ganz
Deutschland.
Für die 61 Mitarbeiter und die regelmäßig vier
bis sechs Auszubildenden heißt das: Nicht
alle Arbeitseinsätze erfolgen regional, hin
und wieder ist man auch in der Bundesrepublik unterwegs. Firmenchef Roland Jäkel setzt
beim Nachwuchs vor allem auf eine solide
technische Ausbildung. „Von den Bewerbern
erwarte ich deshalb gute Kenntnisse in den
naturwissenschaftlichen Fächern und eine
gesunde Mischung aus Köpfchen und Handwerksgeschick. Bei uns müssen die jungen
Leute sowohl mit dem Laptop als auch mit
dem Zehn-Kilo-Hammer umgehen können“,
so Jäkel. Von Vorteil sind außerdem solide
Englisch-Kenntnisse, da mit Unternehmen in
Frankreich, Italien, Dänemark, England und
Finnland zusammengearbeitet wird.
Die Azubis haben bei der Lift-Manager GmbH
eine große Verantwortung. „An einer Schraube kann ein Menschenleben hängen“, betont
Roland Jäkel. Schon deshalb setzt Jäkel zu Beginn der Lehrzeit auf eine Kooperation mit der
Gesellschaft für Aus- und Fortbildung Hoyerswerda, wo die praktische Grundausbildung
erfolgt. Erst im dritten und vierten Lehrjahr
arbeiten die Auszubildenden direkt im Unternehmen. Die theoretische Ausbildung erfolgt im Berufsschulzentrum in Boxberg/O.L.
Wer seine Ausbildung erfolgreich meistert,
kann seinen Berufsweg in Jänkendorf starten. Wie Marco Zimmermann, der 2006 aus-
gelernt hat und seitdem als Mechatroniker
bei Lift-Manager arbeitet. Für ihn ein Traumberuf, „da er sehr abwechslungsreich ist. Wir
haben es mit Elektronik, Mechanik und Hydraulik und sehr vielen Maschinen zu tun.“
INFORMATION
Ausbildungsberufe: Mechaniker/in –
Land- und Baumaschinentechnik,
Mechatroniker/in
Kontakt: Lift-Manager GmbH
Schulstraße 20 | 02906 Jänkendorf
Ansprechpartner: Roland Jäkel
T: 03588 / 2 54 60 | F: 03588 / 25 46 25
[email protected]
www.lift-manager.de
Maximilian Sonntag, Auszubildender zum Mechatroniker im 3. Lehrjahr
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Die Ausbildung bei Lift-Manager ist eine gute Perspektive, um ins Berufsleben zu starten.
Handwerkliches Geschick ist schon eine Voraussetzung, vieles lernt man aber auch in der Ausbildung. Man darf zu Beginn nicht ungeduldig sein, wenn mal etwas nicht gelingt. Fragen
hilft, dafür sind die erfahrenen Kollegen ja auch da. Meine Ausbildung wollte ich immer in der
Heimatregion machen. Hier habe ich Familie und Freunde und das Leben ist auch günstiger.
Eventuell gehe ich mal für einige Zeit woanders hin, aber nur um wiederzukommen.
87
Malteser-Krankenhaus St. Carolus
WEIL NÄHE ZÄHLT
Das Malteser-Krankenhaus St. Carolus ist mit
jährlich mehr als 5.000 stationär und etwa
6.400 ambulant betreuten Patienten ein
wichtiger Gesundheitsversorger in Görlitz
und Umland. Fachliche Schwerpunkte sind
die Innere Medizin, die Palliativmedizin, die
Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie, die
Urologie mit dem gesamten Spektrum eines
Schwerpunktversorgers sowie die Anästhesie
und Intensivmedizin. Mit 220 Beschäftigten
spielt das Krankenhaus auch als Arbeitgeber
und Ausbildungspartner eine bedeutende
Rolle. „Wir bilden zurzeit insgesamt 22 Schüler der Gesundheits- und Krankenpflege in
drei Jahrgängen aus“, erklärt Jörg Budich. Der
stellvertretende Pflegedirektor ist zusammen
mit Praxisanleiterin Silvia Kliche für die Ausbildung im Malteser-Krankenhaus zuständig.
„Wir legen besonderen Wert auf eine praxisorientierte Ausbildung und individuelle Betreuung. Als Malteser pflegen wir traditionell
eine nahezu familiäre Teamatmosphäre – das
prägt auch unseren Ausbildungsstil“, sagt
Silvia Kliche.
Die Auszubildenden lernen den verantwortungsvollen Beruf von der Pike auf. Sie
beobachten Patienten, beurteilen ihren Gesundheitszustand, unterstützen sie bei der
Körperpflege oder beim Essen, versorgen
Wundverbände, verabreichen Medikamente
und leiten in Notfallsituationen Erstmaßnahmen
ein.
Viele weitere interessante Aufgaben
kommen hinzu. Sie
arbeiten dabei eng
mit Ärzten und weiteren Mitgliedern
des therapeutischen
Teams zusammen.
„Als Gesundheits- und Krankenpfleger ist es
wichtig, komplexe medizinische Zusammenhänge zu erfassen und gleichzeitig viel Einfühlungsvermögen zu besitzen“, erklärt Jörg
Budich. Wer ein Gefühl für Menschen und
Situationen besitze und sich gleichzeitig für
Naturwissenschaft interessiere, sei der ideale
Kandidat. „Um auszuprobieren, ob ein Beruf
in Medizin und Pflege das Richtige ist, sollte man ein Praktikum, das Freiwillige Soziale
Jahr (FSJ) oder den Bundesfreiwilligendienst
(BFD) nutzen. Das ist bei uns ebenfalls möglich“, rät er.
Neben der Ausbildung in der Gesundheitsund Krankenpflege ist das Görlitzer Malteser-Krankenhaus St. Carolus auch für weitere
Ausbildungsberufe Praxispartner: Krankenpflegehelfer, Pflegehelfer, Altenpfleger, Physio- und Ergotherapeuten, Sozialassistenten,
Rettungsassistenten und medizinische Dokumentationsassistenten absolvieren hier
ihre Berufspraktika.
INFORMATION
Ausbildungsberuf: Gesundheits- und
Krankenpfleger/in
Kontakt: Malteser-Krankenhaus
St. Carolus
Carolusstraße 212 | 02827 Görlitz
Ansprechpartner: Jörg Budich
(stellvertretender Pflegedirektor)
T: 03581 / 72 20 04
[email protected]
www.malteser-krankenhaus-stcarolus.de
4 Fragen an Carolin Kruhl, beginnende Auszubildende zur Gesundheits- und Krankenpflegerin
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Carolin Kruhl (17) hat das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) absolviert und beginnt im Herbst die Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin im Malteser-Krankenhaus St. Carolus
Wie bist du mit dem Beruf der Gesundheits- und Krankenpflegerin in Kontakt gekommen? Zunächst wollte ich eine Ausbildung zur medizinischen Fachangestellten absolvieren, habe mich
dann aber durch das FSJ für die Gesundheits- und Krankenpflege entschieden. Es macht mir
Freude, die Dankbarkeit von Menschen zu spüren, denen ich helfen kann.
Was hat deine Berufsentscheidung bestimmt? Viele Patienten kommen mit schwersten Erkrankungen in die Klinik. Ich finde es sehr beeindruckend, wie Menschen sich entwickeln, wieder
gesund werden – und dass ich dazu einen Beitrag leisten kann.
Welche Aufgaben machen dir am meisten Freude? Da kann ich eigentlich gar keine Rangfolge angeben – der Umgang mit
Patienten macht mir insgesamt viel Spaß. Fachlich interessiert mich der operative Bereich sehr, etwa die Chirurgie oder
die Urologie. Und ich freue mich schon darauf, zu lernen, wie Medikamente verabreicht oder Infusionen vorbereitet
werden. Da konnte ich als Praktikantin bislang nur zuschauen.
Würdest du interessierten jungen Leuten deinen Weg weiterempfehlen? Ja, auf jeden Fall. Im FSJ kann jeder gut herausfinden, ob ein Beruf im Gesundheitswesen das Richtige ist. Das Jahr war für mich sehr interessant und aufschlussreich.
88
Martinshof Rothenburg Diakoniewerk
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Seit über 100 Jahren bietet das Martinshof Rothenburg Diakoniewerk Raum zum Leben für
behinderte, alte, benachteiligte oder in Notlagen geratene Menschen. Ziel ist es, diese Menschen in die Gesellschaft zu integrieren sowie
Leben und Wohnen gemeinsam zu gestalten.
Junge Menschen können im Rahmen von
Schülerpraktika oder einem Vorpraktikum
erste Erfahrungen sammeln und sich für
die Zukunft orientieren. Als Träger des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) und des Bundesfreiwilligendienstes (BFD) verfügt das
Martinshof Rothenburg Diakoniewerk über
eine Vielzahl an unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten. Junge Leute, die sich sozial
engagieren möchten, sind Alltagsbegleiter,
unterstützen bei der Freizeitgestaltung oder
organisieren Veranstaltungen; und dies vom
Kindergartenkind bis zum Senior.
Ein FSJ/BFD ist eine gute Möglichkeit, sich für
eine spätere Ausbildung zu erproben und sich
einen guten Namen zu machen. Bewerber für
diesen Freiwilligendienst sollten zwischen 16
und 27 Jahren alt sein. Für Teilnehmende von
außerhalb stehen Unterkünfte zur Verfügung.
Bestandteil des FSJ/BFD ist neben der prakti-
schen Arbeit auch die pädagogische Begleitung. Dafür stehen insgesamt 25 Bildungstage
zur Verfügung, bei denen die FSJler zusammenkommen, ihre Erfahrungen austauschen
und neue Impulse bekommen. Das FSJ dauert
zwölf Monate. Während dieser Zeit erhalten
die Teilnehmer ein Taschengeld von monatlich 130 Euro, einen Verpflegungskostenzuschuss (100 Euro) sowie eine Unterkunftspauschale (100 Euro). Positiver Nebeneffekt: Der
Martinshof unterstützt die Teilnehmer am FSJ
beim Erwerb der Jugendleitercard.
Ob Praktika, Freiwilligendienst, Ausbildung
oder berufliche Neuorientierung – das Interesse am Menschen mit seinen unterschiedlichen Fähigkeiten steht beim Martinshof Rothenburg im Vordergrund. Aus diesem Grund
wünscht sich die Einrichtung Interesse und
Begeisterung für die Arbeit mit Menschen und
im sozialen Bereich. Die Arbeit in einem Team,
Verantwortungsbewusstsein sowie Flexibilität sind Grundvoraussetzung für eine funktionierende Zusammenarbeit. Dabei ist das
Arbeitsfeld geprägt von Veränderungen. Kreative Ideen sowie den Mut etwas Neues kennen
zu lernen, ist in allen Bereichen gefragt.
INFORMATION
Ausbildungsberufe: Altenpfleger/in,
Bürokaufmann/-frau, Heilerziehungspfleger/in (in Kooperation mit der „Ev.
Fachschule für Heilerziehungspflege
Katharinenhof Großhennersdorf“),
Koch/ Köchin, Restaurantfachmann/-frau
Kontakt: Martinshof Rothenburg
Diakoniewerk
Mühlgasse 10 | 02929 Rothenburg/O.L.
Ansprechpartner:
Ausbildung: Personalabteilung
Burkhard Wittig | T: 035891 / 3 81 07
[email protected]
Freiwilligendienste: Bildungs- und Begegnungsstätte Brüderhaus
Andreas Drese | T: 035891 / 3 81 45
[email protected]
[email protected]
www.martinshof-diakoniewerk.de
Freiwilligendienste – Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) und der Bundesfreiwilligendienst (BFD)
Die Freiwilligendienste bieten die Möglichkeit zum Kennenlernen sozialer Arbeit und sind für junge Menschen ein idealer Weg, sich beruflich zu orientieren. Während der bis zu 25 Bildungstage im FSJ/BFD erschließen sich neue Kontakte
und Ideen, man kann Erfahrungen austauschen, neue Arbeitsgebiete und Erlebnisräume entdecken.
Zugangsvoraussetzungen. Das FSJ ist möglich von 16 bis 27 Jahren. Der Bundesfreiwilligendienst kann ab 16 Jahren absolviert werden. Eine Altersbeschränkung nach oben gibt es nicht.
Interesse und Begeisterung für die Arbeit mit Menschen werden ebenso gewünscht wie
kreative Ideen und Mut, etwas Neues zu erproben.
Mögliche Einsatzfelder. Alten-/Krankenpflege, Behindertenbetreuung, Kinder-/Jugendarbeit, Bildung und Begegnung
Einsatzorte. Rothenburg/O.L., Görlitz, Niesky, Weißwasser/O.L. und Klitten
89
MAXROI Graphics GmbH
13
35 JAHRE
DRUCKTRADITION –
20
0 JAHRE MAXROI
Beatrice Adam hat bei MAXROI Graphics erfolgreich ihre Ausbildung zur Mediengestalterin
Digital und Print der Fachrichtung Beratung
und Planung abgeschlossen. Im letzten Jahr
wurde sie im INSIDER noch als Azubi vorgestellt. Jetzt ist sie übernommen worden und
stellt interessierten Schülern die Ausbildungsmöglichkeiten ihrer Druckerei vor:
Am Demianiplatz 27/28 wird bereits seit 135 Jahren die „schwarze
Kunst“ betrieben. Seit 1992 unter dem Namen „MAXROI Graphics“
ist die Druckerei führend in der Region. MAXROI Graphics ist ein FullService-Druckdienstleister mit 35 Mitarbeitern. Wir arbeiten stets im
engen Kontakt mit unseren Kunden. Sie bekommen alles geboten,
was man von einer modernen Druckerei erwartet: Eine zeitgemäße
digitale Druckvorstufe mit Kreativleistungen und Datenhandling, einen modernen Druckpark für Digital- und Offsetdruck sowie eine gut
ausgestattete buchbinderische Weiterverarbeitung.
Ohne qualifizierte Mitarbeiter nutzt aber die beste Technik nichts.
Deshalb bildet MAXROI Graphics seit vielen Jahren seine eigenen
jungen Fachkräfte in verschiedenen Medienberufen aus. Aus eigener
Erfahrung kann ich sagen, dass besonders die Vielfalt der Ausbildung spannend ist. Unser Chef legt großen Wert auf Eigenschaften
wie Zuverlässigkeit, Teamfähigkeit, Flexibilität und Verantwortungsbewusstsein. Bewerber müssen komplex denken können, sicher und
freundlich im Umgang mit Kunden und Kollegen sein und auch Stress
verkraften. Damit man die Ausbildung auch schafft, braucht man entweder das Abitur oder einen guten Realschulabschluss, mathematisches Verständnis sowie sichere Deutsch- und Englischkenntnisse.
UNSERE AUSBILDUNGSBERUFE. Aktuell bilden wir zwei Berufe aus.
Das ist zum einen Medientechnologe Druck mit der Spezialisierung
Digitaldruck. Hier geht es um den sicheren Umgang und die Überwachung von Druckmaschinen im Digitalbereich. Wer diesen Beruf
ergreifen möchte, sollte gute Vorkenntnisse im Bereich der EDV mitbringen, Freude am Umgang mit computergestützten Maschinen und
ein sehr hohes Farbempfinden haben.
Der zweite Ausbildungsberuf bei MAXROI Graphics ist Medientechnologe Druckverarbeitung. Neben handwerklich-manuellen
Fertigungsprozessen lernt man die Planung und Kontrolle von Produktionsprozessen sowie den sicheren Umgang mit verschiedenen
Produktionsmaschinen der Druckverarbeitung. Ein Medientechnologe
Druckverarbeitung muss sorgfältig arbeiten und handwerkliches Geschick besitzen.
HIERBLEIBEN LOHNT SICH. Ich bin froh, bei MAXROI Graphics meine
Ausbildung gemacht zu haben. Hier werde ich bestmöglich gefördert
und bekomme spannende Aufgaben. Aktuell baue ich ein Kundenportal im Internet auf. Toll ist auch, dass ich in der Heimat meinen Traumberuf gefunden habe. Der soziale Kontakt zu meinem Umfeld ist mir
wichtig. Wir leben in einer schönen Stadt, wir sind jung und können
das Beste daraus machen. Damit unser Unternehmen weiterhin auf
Erfolgskurs bleibt, suchen wir dynamische und engagierte Auszubildende. Entspricht es deinen Vorstellungen, zu einem Team zu gehören, das jeden Tag sein Bestes gibt? Dann bewirb dich bei uns!
INFORMATION
Ausbildungsberufe: Medientechnologe/-technologin Druck
(Digitaldruck), Medientechnologe/-technologin Druckverarbeitung
Kontakt: MAXROI Graphics GmbH
Demianiplatz 27/28 | 02826 Görlitz
Markus Hartrampf, ausgebildeter Digitaldrucker
90
Ansprechpartner: Annett Meißler
T: 03581 / 6 66 55 | F: 03581 / 66 63 33
[email protected] | www.maxroi.de
Metallbau Schubert GmbH
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1990 wurde die Metallbau Schubert GmbH gegründet und vereint die Leistungsvielfalt der
Bereiche Stahlbau, Metallbau sowie Haustechnik und Bauklempnerei. Eine Grundlage
für den Erfolg des Familienunternehmens ist
der langjährige Mitarbeiterstamm sowie die
kontinuierliche Ausbildung und Übernahme
von Lehrlingen. Allein in den letzten fünf Jahren wurden 17 Lehrlinge ausgebildet, 16 davon
wurden als Facharbeiter übernommen.
Bei Metallbau Schubert werden Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und
Klimatechnik, Bürokaufleute, Klempner,
Konstruktionsmechaniker und Technische
Systemplaner für Stahl- und Metallbautechnik ausgebildet. Die meisten Auszubildenden
lernen den Beruf des Konstruktionsmechanikers. Diese erstellen und montieren Stahlbauteile, Kräne, Transport- und Verladeanlagen,
Behälter, Hallen, Aggregate oder Brücken. Die
Einzelteile dieser Konstruktionen werden anhand technischer Zeichnungen und Stücklisten zunächst im Betrieb hergestellt. Um diese
später zusammenbauen zu können, kanten,
biegen oder bohren die Konstruktionsmechaniker Bleche oder bearbeiten Stahlträger mithilfe von Schweißverfahren, verschiedensten
Fügeverfahren, Schneidbrennern, Metallsägen oder CNC-gesteuerten Maschinen.
Für eine solche Ausbildung, die über dreieinhalb Jahre geht, werden gute Kenntnisse in
Mathematik und Physik erwartet. Außerdem
gehören technisches Verständnis, Verantwortungsbewusstsein, Teamfähigkeit, eine
selbstständige Arbeitsweise und eine gute
körperliche Fitness zu den optimalen Voraussetzungen.
PARTNER FÜR BERUFSORIENTIERUNG. Da es
immer komplizierter wird, geeignete Bewerber zu finden, beteiligt sich das Unternehmen aus Markersdorf intensiv an Berufsorientierungsprojekten. Seit dem Schuljahr
2010/11 existiert eine Kooperation mit der
Mittelschule in Reichenbach/O.L. Schüler der
neunten Klassen können ihren Praxistag bei
Metallbau Schubert verrichten und erhalten
somit einen ersten Einblick in die Arbeit des
Konstruktionsmechanikers. Im März nimmt
der Betrieb seit einigen Jahren an „Schau rein!
Woche der offenen Unternehmen in Sachsen“ teil. Dabei können sich Schüler aus den
umliegenden Schulen während einer Führung und in Gesprächen mit den Auszubildenden einen Eindruck vom Betrieb und der
Ausbildung verschaffen. Mit einem eigenen
Stand ist Metallbau Schubert jeweils beim
„Aktionstag Bildung“ der IHK sowie beim
„Tag der offenen Tür“ im Berufsschulzentrum
in Görlitz vertreten. Der Stand wird übrigens
von Auszubildenden betreut, die dann den
jungen Besuchern Informationen zur Ausbildung aus erster Hand geben können.
„Den Vorteil bei all diesen Projekten sehen
wir darin, schon frühzeitig Kontakt mit Schülern aufzubauen und Interesse für unser Unternehmen zu wecken“, begründet Firmenchef Reiner Schubert das Engagement seines
Betriebes.
INFORMATION
Ausbildungsberufe: Anlagenmechaniker/in – Sanitär-, Heizungs- und
Klimatechnik, Bürokaufmann/-frau,
Klempner/in, Konstruktionsmechaniker/in, Technische/r Systemplaner/
in – Stahl- und Metallbautechnik
Kontakt: Metallbau Schubert GmbH
Erligheimer Ring 3 | 02829 Markersdorf
Ansprechpartner: Kerstin Thun
T: 035829 / 6 29 55
[email protected]
www.metallbau-schubert.de
3 Fragen an Erik Schepanski und Markus Byczek, Auszubildende zum Konstruktionsmechaniker im 3. Lehrjahr
Was findet ihr am besten an der Ausbildung?
Erik: Die Abwechslung. Handwerkliches Arbeiten, Zeichnungen lesen, logisches Denken,
Schweißen – das ist alles gefragt.
Markus: Dass wir eine ganze Reihe von Qualifikationen ablegen. Schweißerpässe, Drehen und
Fräsen, Kranlehrgang mit Schein, Grundlehrgang Kunststoffschweißen, Blechlehrgang und so
weiter. Das ist genial.
Wie ist euer Ausbildungsbetrieb?
Markus: Total fair. Hier wird gute Arbeit belohnt, auch schon bei den Azubis. Wir bekommen Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld und eine Gesundheitsprämie, wenn man nicht wegen Krankheit ausfällt. Auch das Lehrlingsentgelt ist gut, man
kann davon leben.
Erik: Wie toll der Betrieb ist, zeigen doch die Übernahmequoten von Azubis. Wer die Prüfungen schafft, wird auch übernommen.
Warum seid ihr eigentlich hier geblieben?
Erik: Die Welt kann ich auch im Urlaub sehen, das ist viel entspannter. Wer hier in der Region
keine Ausbildung findet, der will auch nicht so richtig arbeiten, Angebote gibt es genügend.
Markus: Meine Eltern haben ein Haus hier. Da will ich sie auch zu Hause unterstützen. Schon
deswegen wollte ich nicht fort. Am Wochenende ist ja auch immer was los. Woanders würden
mir die Freunde fehlen.
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Milchland Schönau GbR
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Die Milchland Schönau GbR ist ein moderner
Landwirtschaftsbetrieb in der Nähe von Görlitz. Das Unternehmen ist im Bereich der Rinder- und Schweineproduktion sowie in der
Pflanzenproduktion tätig. Im Juli 2011 feierte
der Betrieb sein 20-jähriges Jubiläum.
Im Milchland Schönau arbeiten rund 50 Mitarbeiter und fünf Auszubildende. Eingesetzt
werden die Azubis in der Milchviehanlage, im
Kälber- und Jungrinderstall, in der Schweinezuchtanlage und im Feldbau. Auf den Feldern werden Getreide, Zuckerrüben, Futter
und Hopfen angebaut. Das Unternehmen
verfügt über eine moderne Biogasanlage, ist
anerkannter Saatbaubetrieb und weist hervorragende Referenzen auf dem Gebiet der
Milcherzeugung (Weißes Band der Milchproduktion) auf.
Die Lehrausbildung wird seit 1995 regelmäßig betrieben. Dafür ist das Unternehmen im
Ausbildungsverbund Oberlausitz integriert.
Ziel der Ausbildung ist es, dass die Jungfacharbeiter anschließend eine Anstellung in der
Milchland Schönau GbR bekommen.
INFORMATION
Ausbildungsberufe: Landwirt/in,
Tierwirt/in
Kontakt: Milchland Schönau GbR
Obere Straße 15
02899 Schönau-Berzdorf
Ansprechpartner: Udo Kretschmer
T: 035823 / 8 65 91 | F: 035823 / 8 65 92
[email protected]
Tina Forker, Auszubildende zur Tierwirtin im 2. Lehrjahr
Ich wollte schon immer gern mit Tieren arbeiten. Während des Berufsgrundbildungsjahres (BGJ) bin ich auf die Ausbildung zur Tierwirtin
aufmerksam geworden und habe mich bei der Milchland Schönau
GbR beworben. Die Ausbildung gefällt mir sehr gut, ich bekomme viel
Hilfe und Anregungen von den Facharbeitern. Meine wichtigsten Tätigkeiten bei der Arbeit sind Kälberfütterung, Geburtshilfe, tägliche
Gesundheitskontrolle und das Melken.
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Auch das kommt mal vor: Eine ausgebüchste Sau muss von den Tierpflegern wieder in den Stall getrieben werden. Da ist Ausdauer gefragt. Das ganze dauerte fast 2 Stunden.
Naturschutz-Tierpark Görlitz e. V.
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„Ich möchte gern was mit Tieren machen.“ Diese Berufswünsche hört man bei allen Umfragen.
Zootierpfleger zählt zu den absoluten Traumberufen. Dass er nicht viel mit den romantischen
Träumen aus Kinderzimmern zu tun hat, verrät uns Zoopädagogin Katrin Matthieu aus dem
Naturschutz-Tierpark Görlitz.
Der Naturschutz-Tierpark bildet nur aller drei Jahre einen Zootierpfleger
aus. Sie werden mit Bewerbungen überhäuft. Ist Zootierpfleger wirklich
ein Traumberuf? Sagen wir mal so: Tiere streicheln ist nicht die zentrale
Aufgabe. Den Großteil des Tages nimmt die
Säuberung der Tierstallungen und Außengehege ein. Das ist eine eintönige und anstrengende Arbeit. Hinzu kommen Einkauf und
Futterzubereitung. Nur sehr selten stehen
Aufgaben an, die man aus den Fernsehsendungen kennt, wie das Einfangen von Tieren,
die Umgestaltung der Gehege oder Handaufzuchten. Weil wir wissen, dass sich junge
Menschen unter diesem Beruf etwas völlig
anderes vorstellen, ist bei uns auch mindestens ein vorheriges Praktikum Pflicht für den Bewerber. Dabei sind
sie dann häufig überrascht, wie wenig persönlicher Kontakt zu den
Tieren besteht. Mit Absicht, denn wir sind ein Wildtierzoo und kein
Streichelgehege.
Welche Voraussetzungen sollten Bewerber mitbringen? Wer erfolgreich
mit Zootieren arbeiten will, muss Einfühlungsvermögen, eine gute Beobachtungsgabe und ein hohes Verantwortungsgefühl gegenüber lebenden Wesen besitzen. Sorgfalt, Gewissenhaftigkeit und Sauberkeit
sind ebenso notwendig wie ein ruhiges Wesen, Selbstbeherrschung
und die Fähigkeit zur Kommunikation mit Besuchern und Kollegen.
Die Liebe zum Tier allein genügt also nicht, ist aber ebenso wichtig
wie eine Portion Idealismus.
Hand aufs Herz, Frau Matthieu: Trotz der harten Arbeit gibt es doch sicherlich auch die Sonnenseiten dieses Berufes? Schön ist natürlich die
Arbeit in, mit und für die Natur. Es ist meist eine sehr selbstständige
Arbeit mit großer Verantwortung. Schließlich trägt der Zootierpfleger
mit dazu bei, dass bedrohte Tierarten erhalten werden.
INFORMATION
Ausbildungsberuf: Tierpfleger/in – Zoo
Das klingt ja nicht unbedingt nach Zuckerschlecken. Ist es auch nicht.
Wer sich für den Beruf wirklich interessiert, kann schon mal trainieren:
Volle Futtersäcke schleppen, voll beladene Mistkarren durch’s Gelände fahren oder Heuballen stapeln, bei jedem Wetter. Als Zootierpfleger
muss man auch Kleintiere töten. Wer dazu noch bereit ist, nach der
Ausbildung auch an Wochenenden und Feiertagen zu arbeiten, der
kann sich gern bei uns bewerben.
Kontakt: Naturschutz-Tierpark Görlitz e. V.
Zittauer Straße 43 | 02826 Görlitz
Ansprechpartner: Karin Riedel (Zootierinspektorin)
T: 03581 / 40 74 00 | F: 03581 / 40 74 01
[email protected] | www.tierpark-goerlitz.de
93
Erik Fritsche (links), Auszubildender zum Tischler im 3. Lehrjahr. Hier baut er seinen eigenen Werkzeugschrank für seine zukünftige Arbeit bei Nickel Fenster. Er wird von Jungfacharbeiter
Maximilian Aulich unterstützt.
Nickel Fenster GmbH & Co. KG
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„Wer bei uns Azubi wird, erlernt eine Handwerkskunst, die heute kaum noch einer beherrscht“, verspricht Gottfried Haberhausen,
der Geschäftsführer der Nickel Fenster GmbH
& Co. KG.
Seit 1899 fertigt das Unternehmen Fenster
und Türen und entwickelte sich über drei
Generationen zu einem modernen Fenster- und Türenwerk mit mehreren Niederlassungen. Heute gehört Nickel Fenster zu
den führenden Fensterbauunternehmen in
Hundertwasserhaus in Magdeburg – die Grüne Zitadelle
mit 852 unterschiedlichen Fenstern, die Nickel Fenster
gebaut hat.
94
der Holz- und Holzaluminiumfertigung der
neuen Bundesländer und liefert Fenster und
Fassadenelemente bis nach England, Dubai,
die USA und in viele weitere Vertriebsgebiete
weltweit.
Besonderes Augenmerk legt das Unternehmen in die Sanierung und die denkmalgeschützte Nachbildung von Fensterelementen. Bei der fachgerechten Rekonstruktion
historischer Bauwerke hat sich Nickel Fenster
einen besonderen Namen erarbeitet. Objekte wie das Italienische Dörfchen und das
Taschenbergpalais in Dresden, das Haus des
Handwerks in Leipzig oder das Hotel Adlon
in Berlin zeugen von der hohen Kompetenz,
Fenster getreu nach historischen Vorbildern
optisch nachzugestalten.
Seit Gründung bildet das Unternehmen, das
zurzeit 58 Mitarbeiter und sechs Lehrlinge
beschäftigt, Tischler aus. Hinzu kommen nun
auch Auszubildende in den kaufmännischen
Berufen. Wer bei Nickel Fenster in der Ausbildung mit guten Leistungen punktet, sichert
sich einen zukunftsfähigen Arbeitsplatz mit
besten Weiterentwicklungschancen zum
Meister, Techniker oder Ingenieur in einem
sehr erfolgreichen Unternehmen.
Wichtig für den Tischlerberuf bei Nickel Fenster sind technisches Vorstellungsvermögen,
handwerkliches Geschick und vor allem die
Freude an der Fertigung stilvoller und individueller Fenster. Bei dieser Arbeit wird es garantiert nie eintönig.
INFORMATION
Ausbildungsberufe: Bürokaufmann/frau, Tischler/in
Studium: Holztechnik (dual, Berufsakademie)
Kontakt: Nickel Fenster GmbH & Co. KG
Heinrich-Heine-Straße 82
02943 Weißwasser/O.L.
Ansprechpartner: Gudrun Peto
T: 03576 / 28 84 22 | F: 03576 / 28 84 84
[email protected]
www.nickel-fenster.com
Niederschlesische Entsorgungsgesellschaft mbH
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Bei der Niederschlesischen Entsorgungsgesellschaft mbH (NEG) können Jugendliche
den Beruf der Fachkraft für Kreislauf- und
Abfallwirtschaft erlernen. Abfall? Klingt nicht
gerade nach einem Traumberuf. Dennoch
entscheiden sich junge Menschen dafür wie
zum Beispiel Stefan Kuhlee, Auszubildender
im zweiten Lehrjahr: „Natürlich gibt es viele
Vorurteile, weil kaum jemand weiß, wie interessant und abwechslungsreich der Beruf ist.
Wir machen hier nicht nur Müllabfuhr.“
Wer das Leistungsspektrum der NEG kennt,
bekommt eine Vorstellung davon, was Stefan als „abwechslungsreich“ beschreibt. Das
Unternehmen ist Vertragspartner des Landkreises Görlitz für die Einsammlung und den
Transport von kommunalen Abfällen (Restabfall, Bioabfall, Sperrmüll, Sonderabfall,
Elektronikschrott, Papier, Pappe, Karton),
betreibt einen Containerdienst, eine Kom-
postierungsanlage und einen Abfallhof. In
Weißwasser/O.L. und in Niesky befindet sich
jeweils eine Betriebsstätte.
Das Unternehmen beschäftigt durchschnittlich 50 Arbeitnehmer als Kraftfahrer, Anlagenpersonal sowie in der Verwaltung. Mit 15
Müllfahrzeugen, sechs Abroll- bzw. Absetzkippern, zwei Radladern, einem Bagger, einem Schredder, einem Trommelsieb und fünf
Transportern erbringt die NEG täglich unterschiedlichste Entsorgungsdienstleistungen.
Voraussetzungen für eine erfolgreiche Bewerbung bei der NEG sind gute Lernleistungen in Mathe, Physik und Chemie. Außerdem
sollte man körperlich belastbar sein, da die
Arbeit anstrengend ist und bei jedem Wetter
gemacht werden muss – egal, ob es brütend
heiß ist, sintflutartig regnet oder bei sibirischen Temperaturen. Nach der Ausbildung
gibt es gute Übernahmechancen in ein festes
Arbeitsverhältnis. Um sich auszuprobieren,
bietet die NEG Schülern die Möglichkeit eines
Praktikums und der Ferienarbeit.
INFORMATION
Ausbildungsberuf: Fachkraft – Kreislauf- und Abfallwirtschaft
Kontakt: Niederschlesische Entsorgungsgesellschaft mbH
Heinrich-Heine-Straße 75
02943 Weißwasser/O.L.
Ansprechpartner: Herr Lysk | Frau Marx
T: 03576 / 21 29 00 | F: 03576 / 21 29 09
[email protected] | www.negw.de
Stefan Kuhlee, Auszubildender zur Fachkraft – Kreislauf- und Abfallwirtschaft im 2. Lehrjahr
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Stimmt, das ist eher ungewöhnlich. Ich bin jetzt im zweiten Ausbildungsjahr und habe mich
über den zweiten Bildungsweg für diese Ausbildung qualifiziert. Ich bin froh, dass mir diese
Chance gegeben wurde. Durch eine erfolgreiche Ausbildung bei der NEG erhoffe ich mir eine
echte berufliche Perspektive, denn Müll wird es immer geben und deshalb auch immer Menschen, die Abfall fachgerecht entsorgen. Die Arbeit macht mir unheimlich viel Spaß, ich bin
immer an der frischen Luft, habe es mit moderner Technik zu tun und bin in einem netten
Kollegium.
95
NYLA Baugesellschaft mbH
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Wer heute die Schätze im Kaisertrutz in
Görlitz oder im Schloss von Bad Muskau bewundert, betritt NYLA-Land. Denn in beiden
historischen Gebäuden haben die Fachleute
von der NYLA Baugesellschaft mbH Niesky
ihre schönen Spuren hinterlassen. Im Kaisertrutz wurde die komplette Kernsanierung
übernommen, in Bad Muskau in jahrelanger
und liebevoller Arbeit der Innenausbau des
Südflügels.
Die NYLA-Unternehmensgruppe aus Niesky
hat bereits über vier Jahrzehnte Erfahrung
auf dem Bau – sie wurde 1969 als Landbauge-
Neubau Aussichtsturm in Schönau-Berzdorf
meinschaft Niesky gegründet. Heute gehören
circa 50 Mitarbeiter und fünf Auszubildende
zur Stammbelegschaft. Geschäftsführer André Wichor: „Wir arbeiten sowohl für private
Bauherren als auch für öffentliche Auftraggeber und Firmenkunden. Unsere Palette
ist entsprechend groß: Einfamilienhäuser,
Industriehallen, Sporthallen, Sanierungsprojekte an denkmalgeschützten Gebäuden bis
hin zur Errichtung eines Aussichtsturms. Das
macht schon stolz, wenn man durch Sachsen
fährt und überall das selbst Geschaffene sehen kann.“
Diese Begeisterung überträgt man bei NYLA
Jahr für Jahr auf den Bau-Nachwuchs. Seit
1990 wurden in Niesky über 40 Lehrlinge in
den Berufen Maurer und Zimmerer ausgebildet, ein Großteil davon wurde übernommen.
Aufgrund dieses Engagements erhielt das
Unternehmen im Jahr 2008 den Niederschlesischen Unternehmerpreis.
Bei der Ausbildung legt die Geschäftsführung
großen Wert auf eine enge Betreuung durch
ihre Facharbeiter: „Wir geben täglich unsere
Erfahrungen und Kenntnisse weiter. Deshalb
fühlen sich die Azubis bei uns vom ersten Tag
an wohl.“ Nach der erfolgreichen Ausbildung
können sich die jungen Facharbeiter weiter
qualifizieren. Zum Beispiel zum Vorarbeiter, Polier oder Techniker. Für Schüler hält
das Unternehmen Praktikumsplätze bereit.
Außerdem sind nach telefonischer Terminabsprache auch Baustellenbesichtigungen
möglich.
INFORMATION
Ausbildungsberufe: Beton- und Stahlbetonbauer/in, Maurer/in, Zimmerer/
Zimmerin
Kontakt: NYLA Baugesellschaft mbH
Muskauer Straße 64
02906 Niesky
Ansprechpartner: André Wichor
(Geschäftsführer)
T: 03588 / 2 55 30 | F: 03588 / 25 53 55
[email protected] | www.nyla.de
Tony Eichler, Auszubildender zum Zimmerer im 3. Lehrjahr
WARUM BIS
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Ich wohne in Rothenburg/O.L. und wollte unbedingt in der Heimat bleiben. Durch ein Praktikum in einer Zimmerei hatte ich einen konkreten Berufswunsch. NYLA wurde mir als Ausbildungsbetrieb wärmstens empfohlen. Und ich wurde nicht enttäuscht: Das Betriebsklima ist
hervorragend, die Kollegen sind immer nett und hilfsbereit. Mir gefällt an der Ausbildung die
Arbeit mit den verschiedensten Materialien wie Holz, Beton und Stahlbeton. Und natürlich ist
es reizvoll von der Planung bis zur Fertigstellung eines Bauprojekts dabei zu sein.
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OKA-Büromöbel GmbH & Co. KG
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Rund die Hälfte aller Erwerbstätigen in Westeuropa arbeitet heute in Büros. Büros sind
Zentren der Kreativität und Innovation, Hüter von Daten und Geheimnissen, Orte von
Dienstleistungen und nicht zuletzt Arbeitsund Lebensraum für viele Millionen Büroarbeiter. Büros einzurichten bedeutet daher
mehr denn je, einen Beitrag zum Erfolg von
Unternehmen und zum persönlichen Erfolg
jedes Einzelnen zu leisten.
Bei OKA-Büromöbel ist Jens Nanning der Ansprechpartner für die Auszubildenden: „Auch
wenn wir ein Unternehmen mit langer Tradition sind, stehen wir immer wieder vor neuen Aufgaben und müssen für unsere Kunden
stets Innovationen entwickeln. Vielfältige
Gestaltungsoptionen und Kundenwünsche
machen den Alltag abwechslungsreich und
spannend. Unser Team freut sich über junge
und frische Ideen. Jedes Jahr bilden wir mindestens zwei Lehrlinge aus. Ferienarbeit und
Praktikum sind jederzeit auf Anfrage möglich.“
Ausgebildet wird bei OKA der Beruf des Holzmechanikers für Möbelbau und Innenausbau.
Holzmechaniker steuern und überwachen
Produktionsanlagen, mit denen sie Holz und
Holzwerkstoffe zu Möbeln und Möbelgestellen, Regalsystemen, Ladeneinrichtungen und
anderen Ausbauteilen verarbeiten.
INFORMATION
Ausbildungsberuf: Holzmechaniker/in –
Möbelbau und Innenausbau
Kontakt: OKA-Büromöbel GmbH & Co. KG
Eibauer Straße 1-5
02727 Ebersbach-Neugersdorf
Ansprechpartner: Jens Nanning
T: 03586 / 71 12 15
[email protected] | www.oka.de
Lukas Antrack, Auszubildender zum Holzmechaniker im 3. Lehrjahr
Lukas Antrack aus Berthelsdorf wollte schon immer einen Beruf erlernen, in dem er mit Holz
arbeiten kann. Bei OKA-Büromöbel hat Lukas seinen Traum und sein Hobby zum Beruf gemacht und wird nach seiner Lehre übernommen.
97
Olbersdorfer Guß GmbH
ALLES AUS EIINEM GUSS
Die Olbersdorfer Guß GmbH ist eine Kundengießerei mit rund 120 Beschäftigten in der
Nähe von Zittau. Das Unternehmen besitzt
eine 90-jährige Tradition und stellt vor allem
kleinstückige Gussteile her. Für die Deutsche
Bahn werden zum Beispiel Bremsklotzschuhe
gefertigt, für den Nutzfahrzeugbau Anhängerkupplungen. Die Olbersdorfer haben circa
300 Kunden, die nicht nur aus Deutschland
kommen, sondern auch aus den Niederlanden, Österreich und der Schweiz.
Das Unternehmen bildet Verfahrensmechaniker in der Hütten- und Halbzeugindustrie
sowie Gießereimechaniker aus. Während der
Ausbildung durchläuft der Azubi jede Abteilung (Kernmacherei, Formerei, Schmelzbe-
trieb, Putzerei und die Qualitätsprüfung). Im
ersten Jahr eignen sie sich die Grundfertigkeiten über die Verbundausbildung im Bildungszentrum Oberland an. Ab dem zweiten Jahr
gibt es einen Wechsel zwischen der Berufsschule in Freital und der praktischen Ausbildung im Olbersdorfer Betrieb. Die praktische
Prüfung wird direkt in der Olbersdorfer Guß
GmbH durchgeführt. Die Azubis haben also
ein Heimspiel, was gut für die Nerven ist.
INFORMATION
Ausbildungsberufe: Gießereimechaniker/in – Handformguss oder Maschinenformguss, Verfahrensmechaniker/
in – Hütten-/Halbzeugindustrie – Eisen-/Stahl-Metallurgie
Kontakt: Olbersdorfer Guß GmbH
An der Stadtgrenze 4 | 02785 Olbersdorf
Ansprechpartner: Astrid Kunze
T: 03583 / 57 62 44 | F: 03583 / 57 62 66
[email protected]
www.olbersdorfer-guss.de
HART ABER HER
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Johannes Kunze, Geschäftsführer. Von den Bewerbern erwarte ich Teamfähigkeit. Deshalb nehmen wir gern Jugendliche, die in Sportvereinen aktiv sind, zumal wir verschiedene Sportvereine
wie zum Beispiel die Jonsdorfer Falken oder Rot-Weiß Olbersdorf fördern. Augenmerk wird auf
die naturwissenschaftlichen Fächer gelegt. Auch Mädchen und Spätbewerber haben eine gute
Chance bei uns. Wir bilden ausschließlich für den eigenen Fachkräftenachwuchs aus. Weitere
Qualifizierungen nach der erfolgreichen Facharbeiterausbildung streben wir bei guten Leistungen an.
Pascal Groß, Auszubildender zum Gießereimechaniker im 3. Lehrjahr. Bei mir war es Liebe auf den
zweiten Blick. Eigentlich wollte ich Maler werden. Das hat aber nicht geklappt. Durch den Tipp
eines Freundes bin ich dann hier gelandet und muss sagen: Es macht mir Spaß. Diesen Beruf macht nicht jeder, er ist außergewöhnlich und abwechslungsreich. Vom Handformen über
halbmaschinelles Formen bis hin zu maschinellem Formen ist alles dabei. Bei der Arbeit muss
man sehr konzentriert sein, um sich nicht zu verletzen. Die Gesundheit sollte auch stimmen,
da es bei uns schon sehr heiß und staubig zugeht.
Felix Reinelt, Auszubildender zum Gießereimechaniker im 3. Lehrjahr. Die Ausbildung ist abwechslungsreich und körperlich anstrengend, für mich so etwas wie ein zusätzliches Fitnesstraining,
da ich aktiver Fußballer und Eishockeyspieler bin. Die Fitness und Belastbarkeit ist für den
Beruf auch wichtig. Im Unternehmen herrscht ein guter Umgang, es geht hart aber herzlich zur
Sache und der Chef ist immer korrekt. Auch wenn es sich viele nicht vorstellen können: Es ist
ein Traumberuf für mich, auch weil ich immer hierbleiben wollte. Ich finde die Region Spitze,
habe Familie, Freunde und meinen Sportverein hier.
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OLUTEX Oberlausitzer Luftfahrttextilien GmbH
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MIT
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PRODU
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Seid ihr schon einmal in den Urlaub geflogen und habt während der Reise gefroren? Nein? Dann
lag dies sicherlich daran, dass euch die Isoliermatten geschützt haben, die OLUTEX herstellt.
In Deutschland und speziell hier in Sachsen
hat die Textilherstellung und deren Verarbeitung eine große Tradition. Seit dieser langen
Zeit und mit einer wechselvollen Geschichte befasst sich OLUTEX mit der Entwicklung
und Fertigung von militärischer und ziviler
Bekleidung, Fallschirmen und sonstigen luftfahrttechnischen textilen Erzeugnissen.
Im Jahr 1990 wurde die Firma Spekon GmbH
gegründet. 2004 erfolgte eine Teilung und die
Firma OLUTEX Oberlausitzer Luftfahrttextilien
GmbH ging aus ihr hervor. OLUTEX ist heute
einer der Weltmarktführer bei Entwicklung,
Design, Produktion und Installation von Isolationssystemen für Luftfahrzeuge und eingebettet in das Unternehmensumfeld der weltweit tätigen Hutchinson Aerospace GmbH.
In den letzten Jahren entwickelte sich OLUTEX
zu einem erfolgreichen Unternehmen für die
Herstellung von Thermo- und Schallisoliermatten. Damit wird in Seifhennersdorf ein
winziger aber äußerst wichtiger Baustein in
riesigen Flugzeugen produziert. Kunden sind
bekannte Namen wie Airbus, Eurocopter, die
NATO, Diehl, PFW, EADS Elbe Flugzeugwerke
und MT Aerospace.
Die Montageteams von OLUTEX sind europaweit tätig und installieren die hier gefertigten
Isoliermatten und andere Ausrüstungspakete. Das internationale Design- und Engineering-Team ist europaweit auf verschiedene
Standorte verteilt und nutzt alle gängigen
3D-, 2D- und Simulations-Software-Tools,
um gemeinsam mit den Kunden die verschiedenen Isolationssysteme für Wände,
Decken und Fußböden auf deren individuelle
Ansprüche zurechtzuschneiden. Vervollständigt wird der Komplettservice durch das Einbringen der Isolationssysteme in die Rumpfsegmente oder komplette Flugzeuge an den
verschiedenen Standorten in Frankreich, Spanien, Deutschland und Schweden.
Für die Nachwuchssicherung bildet OLUTEX
Technische Konfektionäre aus. Angst vor
körperlich schwerer Arbeit muss man dabei
nicht haben. Die Produkte sind federleicht
und watteweich. In der hellen Produktionshalle wird an hochtechnisierten Maschinen
gearbeitet. Wer sich für eine Ausbildung bei
OLUTEX entscheidet, sollte nicht nur Interes-
se für technische Textilien, sondern auch für
modernste Maschinen und Computertechnik
haben. Vorab kann man gern bei einem Praktikum „reinschnuppern“.
Die Auszubildenden werden von erfahrenen
Mitarbeitern angeleitet und während der
Ausbildung kompetent begleitet. Da der Mitarbeiterstamm nicht mehr zu den jüngsten
Jahrgängen gehört, bestehen nach einer erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung beste
Übernahme- und Karrierechancen.
INFORMATION
Ausbildungsberuf:
Technischer Konfektionär/in
Kontakt: OLUTEX Oberlausitzer
Luftfahrttextilien GmbH
Gewerbering 4 | 02782 Seifhennersdorf
Ansprechpartner: Petra Salomo
T: 03586 / 36 71 50
[email protected]
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Orthopädische Werkstätten Görlitz Sanitätshaus Rosenkranz
DAS SANITÄ
ÄTSHAUS
MIT DEM LÄ
ÄCHELNDE N G E S IC H T
Das Leben selbst gestalten, ohne Einschränkungen teilzuhaben und die eigenen Bedürfnisse befriedigen zu können, sind das
größte Gut. Darum engagieren sich die mehr
als 50 Mitarbeiter der Firma Rosenkranz für
Menschen mit Handicaps und werden mit
regelmäßigen Seminaren und Fortbildungen
geschult. Vielen wird der blaue Smiley an
den Firmenfahrzeugen, die überall im Landkreis unterwegs sind, schon aufgefallen sein.
„Dieser blaue Smiley versinnbildlicht unser
Streben nach Freundlichkeit, Akzeptanz und
Toleranz im Umgang miteinander“, erklärt
Geschäftsführerin Marion Liebsch.
Die Firmengründung ist ein Stück Görlitzer Zeitgeschichte. Bis 1991 gehörten die
Orthopädischen Werkstätten zum Gesundheitswesen der ehemaligen DDR. Als alles
in Auflösung begriffen ist, rettet Jörg Rosenkranz alle 18 Arbeitsplätze und gründet die
Orthopädische Werkstätten Sanitätshaus
Rosenkranz GmbH. Mittlerweile ist die Firma
Rosenkranz aus dem Landkreis Görlitz nicht
mehr wegzudenken. In Görlitz, Niesky und
Rothenburg/O.L. betreibt das Unternehmen
zahlreiche Sanitätshäuser und Werkstätten.
Neueste Errungenschaft ist das moderne Sa-
nitätshaus, das sich
seit rund einem Jahr
auf dem Gelände des
Klinikums Görlitz im
Medizinischen Gesundheitszentrum
befindet und über
ein Lauflabor verfügt.
In Sachen Ausbildung ist die Rosenkranz GmbH äußerst
erfolgreich. In den
vergangenen Jahren
wurden 27 Lehrlinge
zum Abschluss geführt. Für das neue
Ausbildungsjahr
werden künftige Orthopädietechniker,
Fachverkäufer im Sanitätshaus und Bürokaufleute gesucht. Speziell der Beruf des Orthopädietechnikers setzt einiges an persönlichen
Kompetenzen voraus, wie Geschäftsführerin
Marion Liebsch betont: „Wichtig sind technisches Verständnis, Kreativität und vor allem
Einfühlungsvermögen. Schließlich fertigen
wir immer individuell für Patienten, die eine
ganz eigene Geschichte haben. Gute Noten
in den naturwissenschaftlichen Fächern sind
schön, aber für uns ist die Persönlichkeit des
Bewerbers weitaus entscheidender.“
Die Auszubildenden bei Rosenkranz bekommen finanzielle Unterstützung vom
Unternehmen. So zahlt die Firma die Unterkunft- und Fahrtkosten für den Besuch der
Berufsschule und beteiligt sich auch an den
Fahrtkosten vor Ort. Nach der Ausbildung
erfolgt eine Übernahme in ein unbefristetes
Arbeitsverhältnis mit jeder Menge Aufstiegschancen und betrieblicher Altersvorsorge, die
alle Mitarbeiter erhalten.
INFORMATION
Ausbildungsberufe: Orthopädietechniker/in; Bürokaufmann/-frau, Fachverkäufer/in – Sanitätsfachhandel
Kontakt: Orthopädische Werkstätten
Görlitz Sanitätshaus Rosenkranz GmbH
Am Flugplatz 16 | 02828 Görlitz
Ansprechpartner: Marion Liebsch
T: 03581 / 3 88 80 | F: 03581 / 38 88 30
[email protected]
www.rosenkranz.net
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Martin Wendler hat bei Rosenkranz bis 2009 Orthopädietechniker gelernt und wurde übernommen. Jetzt wird er eine Ausbildereignungsprüfung absolvieren und später seinen Meister
machen. „Der Beruf ist abwechslungsreich und anspruchsvoll. Es ist keine Fließbandarbeit,
sondern man arbeitet immer individuell für einzelne Menschen. Das heißt, dass ich nicht nur
der Handwerker, sondern auch der Berater bin.“ Martin wollte schon immer in der Heimat bleiben. „Ich werde hier gebraucht, habe eine Arbeitsstelle, die mich fordert und fördert. Ich lebe in
einer Region, die einiges zu bieten hat und durchaus attraktiv für unsere Generation ist.“
100
OSTEG – Oberlausitzer Straßen-, Tief- und Erdbau GmbH
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Am ersten Juli 1990 wurde die OSTEG – Oberlausitzer Straßen-, Tief- und Erdbau GmbH
Zittau gegründet. Geschäftsführer ist seit
Beginn Diplom-Bauingenieur Frank Scholze. Hauptfirmensitz des Unternehmens ist
Zittau. Als mittelständisches Bauunternehmen agiert die OSTEG überwiegend im regionalen Bereich und bietet dabei ein breites
Leistungsspektrum. Neben dem allgemeinen
Straßen- und Tiefbau gehören die Verlegung
der Medien (Gas, Wasser, Telekom), der Deponiebau, Rohrleitungsbau, Hochwasserschutz,
Stahlbetonbau und der Asphaltbau zum Leistungsangebot.
Im Unternehmen arbeiten circa 150 gewerbliche Arbeitnehmer und Angestellte. Zur
Unternehmensgruppe gehören zwei Tochterunternehmen. Zum einen die URB GmbH
Zittau, ein Abbruch- und Recyclingunternehmen, und die FBL GmbH Oberseifersdorf, die
moderne Reparaturwerkstatt für Baumaschinen und Fahrzeuge.
Seit 1992 bildet die OSTEG Straßenbauer,
Kanalbauer, Rohrleitungsbauer, Baugeräteführer und Tiefbauer aus. Mit Stolz darf das
Unternehmen damit bilanzieren, dass bereits
über 100 Lehrlinge erfolgreich ihre Prüfungen
gemeistert haben. Einige der ehemaligen
Lehrlinge haben sich zum Vorarbeiter weiterqualifiziert und bilden inzwischen selbst junge Menschen aus. Die Ausbildung erfolgt in
guter Zusammenarbeit mit den überbetrieblichen Ausbildungszentren für Straßen- und
Kanalbauer in Bautzen, für Baugeräteführer
in Glauchau und für Kraftfahrzeugmechatroniker (FBL GmbH) in Dresden.
INFORMATION
Ausbildungsberufe: Baumaschinenführer/in, Kanalbauer/in, Kraftfahrzeugmechatroniker/in – Nutzfahrzeugtechnik,
Rohrleitungsbauer/in, Straßenbauer/in,
Tiefbauer/in
Kontakt: OSTEG – Oberlausitzer Straßen-, Tief- und Erdbau GmbH
Friedensstraße 35 c | 02763 Zittau
Ansprechpartner: Petra Lehmann
T: 03583 / 6 88 50 | F: 03583 / 68 10 26
[email protected] | www.osteg.de
101
Palfinger Platforms GmbH
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NAUS?
Dann kommt zu Palfinger Platforms, einem der weltweit
führenden Spezialisten für LKW-montierte Hubarbeitsbühnen.
Mit unserer Produktpalette von 11 bis 103 Metern Arbeitshöhe bieten wir unseren Kunden
Flexibilität, maximale Leistung und Innovationen für deren Erfolg. Werdet Teil der
Faszination Heben.
Unser
Unternehmen gibt den Auszubildenden
die
Möglichkeit, einen
anspruchsvollen
Beruf zu erlernen.
Gleichzeitig ist es
unser Anspruch, mit
jungen gut ausgebildeten Mitarbeitern,
unser Mitarbeiter102
team an die wachsenden Anforderungen anzupassen. Mehr Informationen erhaltet Ihr
unter www.palfinger.com.
INFORMATION
Ausbildungsberufe: Industriekaufmann/-frau, Industriemechaniker/in,
Mechatroniker/in, Verfahrensmechaniker/in – Beschichtungstechnik;
Studium: Duales Studium,
Bachelor-/Master-/Diplomarbeiten
Kontakt: Palfinger Platforms GmbH
Äußere Bautzner Straße 47
02708 Löbau
Ansprechpartner: Christfried Krohe
T: 03585 / 4 79 64 76
[email protected]
www.palfinger.com
Partec GmbH
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Auf Partec ist ganz Görlitz stolz. Schließlich
ist das Biotechnologie-Unternehmen ein
preisgekrönter Weltmarktführer. Partec entwickelt, produziert und vertreibt spezielle
Diagnostikprodukte, die bevorzugt in den
Schwellen- und Entwicklungsländern zum
Einsatz kommen. Dazu gehört ein komplettes Diagnostikpaket für den Kampf gegen
die drei sogenannten „Killerkrankheiten“
Malaria, Tuberkulose und HIV/Aids. Weltspitze ist das Unternehmen in der HIV-/AidsImmunstatusdiagnostik, die lebenslang für
HIV-Infizierte und Aids-Patienten erforderlich
ist. Von Görlitz aus werden die Aids-Tester in
über 100 Länder geschickt, zum Großteil auf
den afrikanischen Kontinent.
Mit über 60 nationalen und internationalen
Patenten hat sich Partec als Technologieführer profiliert. Von den USA über Japan und
Indien bis nach Nigeria und Botswana unterhält die Firma insgesamt 16 Niederlassungen.
Die Technologien von Partec haben dafür gesorgt, dass die Diagnostik für die drei Killerkrankheiten immer kostengünstiger wurden
und damit viel mehr Menschen als vorher davon profitieren. 2002 kosteten Immunstatustests noch 160 Euro pro Patient. Die mobilen
Lösungen von Partec haben diesen Preis auf
mittlerweile acht Euro pro Patient und Jahr
reduziert. Für seine innovativen Leistungen
erhielt Partec zahlreiche Auszeichnungen,
Ausbilderin Luisa Kschiner mit KIA-Student Eric Gähler bei einer Projektbesprechung
zum Beispiel den Sächsischen Innovationspreis und den IQ Innovationspreis Mitteldeutschland. Die wertvollste Auszeichnung
ist sicherlich der „red dot award“ 2012 für
Produktdesign. Dieser Award gilt als einer der
größten und renommiertesten Designwettbewerbe der Welt. Partec setzte sich gegen
über 4.500 Produkte von 1.800 Herstellern
und Designern aus 58 Nationen durch.
Der Erfolg von Partec bedeutet auch stetiges
Wachstum. Zu den derzeit 92 Mitarbeitern
in Görlitz sollen weitere hinzukommen, darunter junge Menschen, die das Unternehmen selbst ausbildet. Bei Partec kann man
Zerspanungsmechaniker werden. Außerdem
bietet das Unternehmen in Kooperation mit
der Hochschule Zittau/Görlitz eine Kombination aus Berufsausbildung und Studium
an. Bei dieser sogenannten Kooperativen
Ingenieurausbildung (KIA) hat man nach
dreieinhalb Jahren einen Berufsabschluss als
Zerspaner und den Abschluss als Ingenieur in
der Tasche. Spezialisten mit Praxiserfahrung
werden dringend gebraucht, da Partec alle
seine Geräte und Komponenten selbst produziert. Weil hier im absoluten Präzisionsbereich gearbeitet wird, müssen Bewerber
ein gutes Fingerspitzengefühl sowie hohes
Qualitätsbewusstsein mitbringen und eine
Woche Probearbeiten. Zum Reinschnuppern
sind auch Praktika und bezahlte Ferienarbeit
möglich.
INFORMATION
Ausbildungsberuf: Zerspanungsmechaniker/in – Dreh- und Fräsmaschinensysteme
Studium: Kooperative Ingenieurausbildung (KIA, Hochschule Zittau/Görlitz)
Kontakt: Partec GmbH
Wilhemsplatz 11 | 02826 Görlitz
Ansprechpartner: Anne Keller
T: 03581 / 8 74 60
[email protected] | www.partec.com
Luisa Kschiner (24), gelernte Zerspanungsmechanikerin – Drehmaschinen bei Partec
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Ich spürte von Anfang an ein Kribbeln in den Händen beim Umgang mit den Maschinen und
unterschiedlichen Werkstoffen und Materialien. Ich wollte unbedingt einen handwerklichen
Beruf erlernen, irgendwas mit Holz oder Metall. Während meiner Ferienarbeit bei Partec habe
ich den Beruf und den Betrieb kennengelernt. Ich war sofort Feuer und Flamme, sodass nichts
anderes mehr in Frage kam. Die Ausbildung war nicht immer einfach als einzige Frau unter
Männern. Aber ich habe mich durchgeboxt und bekam einen Arbeitsvertrag. Jetzt bin ich echt
stolz, dass ich schon nach einem halben Jahr die komplette Ausbildungsbegleitung und -betreuung bei Partec übernehmen durfte. Momentan bin ich für fünf Lehrlinge verantwortlich
und betreue alle individuell nach Leistungsstand. Nebenberuflich habe ich jetzt noch eine
Technikerausbildung begonnen, denn Stillstand bedeutet Rückschritt.
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Porta Möbel Handelsgesellschaft mbH & Co. KG
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Hallo! Mein Name ist Lisa Robert und ich habe nach dem Abitur im
August 2011 meine Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau bei Porta
Möbel in Görlitz begonnen. Den ersten Kontakt mit dem Unternehmen hatte ich bereits im Oktober 2010, als ich am Aktionstag der
Wirtschaftsjunioren „Schüler als Bosse“ teilnahm. Dieser Tag bietet
Schülern die Möglichkeit, Betriebe von einer ganz anderen Seite kennenzulernen, als es ein Schülerpraktikum ermöglicht. Nämlich aus der
Chef-Perspektive. Ich wurde Porta Möbel in Görlitz zugeteilt. Das war
ein sehr spannender und erlebnisreicher Tag.
Danach hat mich Porta zu einigen Aktionstagen eingeladen, angefangen bei Moonlights bis hin zum IHK-Tag in Görlitz. Natürlich bekam
ich für jeden Arbeitstag eine entsprechende Vergütung. Ihr könnt euch
sicher vorstellen, wie man sich als Schüler fühlt. Man ist nicht nur einen Schritt unabhängiger von seinen Eltern, sondern kann sich auch
endlich einmal etwas sofort leisten, worauf man normalerweise bis
Weihnachten warten muss. Irgendwann rückte die Entscheidung zwischen Studium oder Ausbildung immer näher. Und genau an diesem
Punkt stellte ich mir die Frage: Warum muss ich mich entscheiden?
Warum sollte ich nicht einfach eine qualifizierte Ausbildung absolvieren, die mir den Weg in ein weiterführendes Studium ebnet?
ÜBER DIE AUSBILDUNG BEI PORTA IN GÖRLITZ. Schließlich habe ich
mich für die Ausbildung bei Porta und somit für eine Ausbildung mit
Perspektive entschieden. Denn Porta bildet motivierte, junge Menschen zu qualifiziertem Personal aus, die mit besten Voraussetzungen
ins Arbeitsleben nach der Ausbildung starten können. Und das sogar
direkt bei Porta in einem der 21 modernen Einrichtungshäuser. Porta
bildet deutschlandweit in neun unterschiedlichen Ausbildungsberufen aus, in Görlitz kannst du eine Ausbildung als Einrichtungsfachberater (Kaufleute im Einzelhandel) beginnen. Dazu solltest du vor allem
aufgeschlossen sein und Spaß am Umgang mit Menschen haben.
Denn das ist unsere Aufgabe: die Kunden unseres Einrichtungshauses
fachgerecht zu beraten. Dafür benötigst du, neben gutem räumlichen
Vorstellungsvormögen, auch noch die Fähigkeit, mit anderen Menschen ins Gespräch zu kommen. Da natürlich noch kein Meister vom
Himmel gefallen ist, musst du das auch alles noch nicht von Anfang
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an können. In jeder der vielen Abteilungen,
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die du bei der Ausbildung durchläufst, wird
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te gestellt, der dich unterstützt und in die Welt der Möbelplanung
einweist. Außerdem wird dir bei unserer hausinternen Schulung der
zeitliche Ablauf eines Verkaufsgespräches nähergebracht. Und die Berufsschule wirst du auch noch zweimal die Woche besuchen, da es
sich um eine duale Ausbildung handelt. Dort werden dir dann eher
theoretische Inhalte vermittelt, die der Lehrplan in Sachsen vorgibt.
Kurz gesagt: In den drei Jahren deiner Ausbildung wird bestens dafür gesorgt werden, dass du einen sehr guten und qualifizierten Abschluss erreichst, der dir die Tür für eine Vielzahl weiterer Zukunftschancen öffnet. Zum einen gibt es verschiedene Weiterbildungen,
zum Beispiel die zum Wirtschaftsassistenten oder Handelsfachwirt.
Zum anderen bietet Porta allen Abiturienten und Schülern mit einem
Fachoberschulabschluss die Möglichkeit, nach der Ausbildung ein duales Studium im Betrieb zu beginnen.
Alles in allem ist die Ausbildung bei Porta nicht nur eine sichere
Grundlage für die Zukunft, sondern gleichzeitig eine Zeit, die ich bisher als spannend und sehr abwechslungsreich erlebt habe. Die größte Aufgabe für uns war die Planung und erfolgreiche Durchführung
unseres eigenen Moonlight-Themas: Cubanischer Abend. Während
deiner Ausbildung bei Porta wirst du außerdem auf einige wichtige
Personen treffen. Zu unserem jährlichen „Tag der Azubis“ kommt zum
Beispiel der Oberbürgermeister von Görlitz in unser Haus. Letztes Jahr
wurde der INSIDER 2012 sogar bei Porta in Görlitz vorgestellt. Dazu
erschien auch der Görlitzer Landrat, Bernd Lange. Der INSIDER ist ein
„Mutmacher“, so Bernd Lange, der alle jungen Leute ermutigt, in der
Region zu bleiben. Ich möchte dich auch ermutigen: Bewirb dich bei
uns. Gerne bieten wir auch interessierten Schülern die Möglichkeit eines freiwilligen Praktikums, um sich mit unserem Beruf und dessen
Anforderung vertraut zu machen. Wir freuen uns, von dir zu hören.
Bis bald, eure Lisa
INFORMATION
Ausbildungsberuf: Kaufmann/-frau – Einzelhandel
Kontakt: Porta Möbel Handelsgesellschaft mbH & Co. KG
Einrichtungshaus Görlitz | Robert-Bosch-Straße 1 | 02828 Görlitz
Ansprechpartner: Torsten Zieschank | T: 03581 / 8 74-0
[email protected] | www.porta.de/goerlitz
Ritter & Gerstberger GmbH & Co. KG
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Wer in der Oberlausitz etwas zu bauen hat,
kommt an Ritter & Gerstberger eigentlich
nicht vorbei. Bereits seit 1991 handelt das
Unternehmen mit Baustoffen aller Art, ob für
Hochbau, Trocken- und Innenausbau, Fassade, Dach oder Tiefbau. Dazu erhalten die
Kunden in einem integrierten Baufachmarkt
alles, was das Handwerkerherz begehrt wie
zum Beispiel Werkzeuge und Befestigungsmittel.
55 Mitarbeiter sorgen an den Standorten
Niesky, Bautzen, Weißwasser/O.L. und Görlitz dafür, dass den Kunden jeder Wunsch
erfüllt wird. Da das regionale Unternehmen
stetig wächst, kümmert man sich bei Ritter
& Gerstberger intensiv um den Nachwuchs.
„Wir halten engen Kontakt zu den Schulen
der Region, beteiligen uns beim Praxistag
in der Wirtschaft und bieten Schülern auch
Praktika an, damit sie sich frühzeitig orientieren können“, erläutert Eckhard Ritter das
Konzept der Nachwuchspflege.
Nach der Schule können sich die jungen
Männer und Frauen zu Kaufleuten für Großund Außenhandel bei Ritter & Gerstberger
ausbilden lassen. In diesem Beruf geht es vor
allem um eine fundierte fachliche Beratung
und darum, dass die Kunden ihre bestellten
Waren pünktlich erhalten. Hinzu kommen
Aufgaben im Einkauf und Vertrieb, die Bearbeitung von Reklamationen sowie die Warendisposition.
„Unsere Azubis lernen während ihrer Aus-
bildung alle Bereiche und Fachabteilungen
kennen. Wichtig sind uns bei den Bewerbern
gute Umgangsformen, sehr gute kommunikative Fähigkeiten und ein hohes Maß an
Loyalität. Außerdem sollten die jungen Leute
Spaß an der Arbeit am PC haben. Wenn alles
passt und die Ausbildung erfolgreich abgeschlossen wird, übernehmen wir natürlich
gern die jungen Fachkräfte“, fasst Eckhard
Ritter zusammen.
INFORMATION
Ausbildungsberuf: Kaufmann/-frau –
Groß- und Außenhandel
Kontakt: Ritter & Gerstberger GmbH &
Co. KG | Königshainer Weg 2
02829 Markersdorf OT Holtendorf
Ansprechpartner: Eckhard Ritter
T: 03581 / 3 81 70 | F: 03581 / 38 17 90
[email protected]
www.rug-baustoffe.de
Richard Vollrath, Auszubildender zum Kaufmann/-frau – Groß- und Außenhandel im 2. Lehrjahr
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Meine Erwartungen an die Ausbildung wurden voll erfüllt,... weil die Arbeit sehr abwechslungsreich ist und ich jeden Tag etwas Neues kennenlerne.
Besonders Spaß macht mir... der tägliche Umgang mit Kunden.
Wer Kaufmann für Groß- und Außenhandel werden will,... muss gut Kopf rechnen können, teamfähig und aufgeschlossen sein.
Mein Ausbildungsbetrieb ist klasse,... weil hier das Umfeld stimmt, ich sehr nette Kollegen habe,
jederzeit fragen kann und ich schon als Azubi voll ins Team integriert bin.
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Philipp Freer, Auszubildender zum Einzelhandelskaufmann im 3. Lehrjahr, bei Transportarbeiten im Lager von Roller in Görlitz
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Roller wurde im Jahre 1969 gegründet und
gilt als „Erfinder“ des Möbel-Discounts in
Deutschland. Heutiger Sitz der Unternehmenszentrale ist Gelsenkirchen. Das Unternehmen betreibt derzeit über 100 Filialen im
gesamten Bundesgebiet, darunter auch eine
in Görlitz. Roller beschäftigt mehr als 4.500
Mitarbeiter mit einer Ausbildungsquote von
circa zehn Prozent und wird jedes Jahr von
mehr als 35 Millionen Kunden besucht.
Ausgebildet werden im Unternehmen Einzelhandelskaufleute. Gute Absolventen haben
die Möglichkeit, sich als Handelsassistenten weiterzuqualifizieren. Roller gehört zu
den am schnellsten wachsenden Handelsunternehmen Europas und bietet damit
hervorragende Karrierechancen. Für motivierten Nachwuchs bietet das die Möglichkeit, schnell aufzusteigen. Langeweile und
Routine gibt es bei Roller nicht. Nach einer
intensiven Ausbildungszeit, in der die Auszubildenden von kompetenten Ansprechpartnern jederzeit betreut werden, arbeitet man
in kleinen flexiblen Teams an immer neuen
Herausforderungen. Die Chance, übernommen zu werden, ist bei Roller übrigens ausgesprochen gut, denn das Unternehmen bildet
ausschließlich für den eigenen Bedarf aus.
Die Auswahl der Bewerber um einen Ausbildungsplatz läuft über die Firmenzentrale in
Gelsenkirchen, an die auch die Bewerbungen
direkt gerichtet werden sollten.
INFORMATION
Ausbildungsberuf: Kaufmann/-frau –
Einzelhandel
Kontakt: Roller GmbH & Co. KG
Willy-Brandt-Allee 72
45891 Gelsenkirchen
Ansprechpartner: Frau Zeigner
T: 0209 / 7 09 74 23
[email protected] | www.roller.de
Philipp Freer, Auszubildender zum Einzelhandelskaufmann im 3. Lehrjahr
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Für mich war schon immer klar, dass ich in den Verkauf will. Ich bin froh, dass es gleich bei
Roller geklappt hat. Das Unternehmen investiert viel in unsere Ausbildung und fördert uns extrem. So können wir Azubis an Herstellerschulungen teilnehmen und uns dadurch zusätzliches
Fachwissen aneignen. Daneben wird auch viel Wert auf gemeinsame Freizeitaktivitäten gelegt.
Bowling, Grillfeste oder gemeinsame Ausflüge finden regelmäßig statt und stärken das Team,
zu dem wir als Auszubildende von Anfang an dazugehören. Nach meiner Ausbildung würde ich
gern noch den Handelsassistenten dranhängen, sodass ich vielleicht mal eine eigene Abteilung
leiten kann.
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Cindy Gocht, Auszubildende zur Hotelfachfrau im 1. Lehrjahr
Romantik Hotel „Zum Lindengarten“
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Im kleinsten Mittelgebirge Deutschlands
lädt das Romantik Hotel „Zum Lindengarten“
in Jonsdorf zu einem stilvollen Besuch ein.
Das Umgebindehaus bietet seinen Gästen
romantische Doppelzimmer, stilvolle Himmelbettsuiten oder auch die märchenhafte
Sissi-Suite sowie eine Auswahl an regionaler,
gutbürgerlicher bis gehobener Küche. 1990
hat es die Familie Kunath übernommen und
seit 2003 wird das Hotel „Zum Lindengarten“
durch Jens Kunath und Stefanie Flex geführt.
2010 stieß das Haus zu den Romantik Hotels – einem Zusammenschluss von privat
geführten Familienhotels mit gehobener
Ausstattung. Das hat vor allem für die Vermarktung erhebliche Vorteile. „Es wurde eine
gehobene und anspruchsvolle Zielgruppe
auf uns aufmerksam. Im Mai 2012 besuchten
uns Prinz Albert von Sachsen und Herzog zu
Sachsen mit Prinzessin Elmira von Sachsen
und Herzogin zu Sachsen und ließen sich unseren köstlich zubereiteten Sauerbraten mit
Knödeln schmecken“, erzählt Jens Kunath.
Das Kostbarste ist für Jens Kunath aber
nicht der Titel „Romantik Hotel“, sondern
das Personal. Deshalb legt er Wert auf eine
hohe Qualität der Ausbildung. Dabei kommt
der Zusammenschluss der Romantik Hotels
wieder ins Spiel: Ab dem zweiten Lehrjahr beteiligen sich die Azubis an einem Austauschprogramm und gehen in andere Häuser in
Deutschland, Österreich oder der Schweiz.
Kost und Logis sind
dabei frei. Weitere
Auslandskontakte
bestehen durch die
IHK mit den Hotelfachschulen in
Straßburg (Frankreich) und Turnov
(Tschechien).
Wer sich für die
Ausbildung im Romantik Hotel „Zum
Lindengarten“ interessiert, sollte am
besten ein Praktikum absolvieren. Zukünftige Azubis werden übrigens bei der Zimmersuche in Jonsdorf unterstützt. Außerdem
bekommt jeder Auszubildende eine „Romantikmitarbeiterkarte“ – darauf gibt es Rabatte
und viele Vergünstigungen innerhalb der Romantik Hotels, zum Beispiel bei Hotelübernachtungen.
Nach der Ausbildung gibt es interessante
Weiterentwicklungsmöglichkeiten. So ist ein
Anschlussstudium an der berühmten Hotelfachschule CEFPPA in Straßburg oder auch
eine Meisterprüfung möglich. Dabei wird der
Meisterlehrgang anteilig von der Romantik
Hotels & Restaurants AG übernommen.
INFORMATION
Ausbildungsberuf: Hotelfachmann/-frau
Kontakt: Romantik Hotel
„Zum Lindengarten“
Großschönauer Straße 21
02796 Jonsdorf
Ansprechpartner: Jens Kunath
T: 035844 / 7 06 54 | F: 035844 /7 06 11
[email protected]
www.romantikhotels.com/Jonsdorf
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Rothenburger Marktfrisch Verarbeitungs- und Handelsgesellschaft mbH
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Die Rothenburger Marktfrisch Verarbeitungs- und Handelsgesellschaft mbH ist ein
in Rothenburg/O.L. ansässiges Großhandelsunternehmen, gegründet 1990. Heute ist
das Unternehmen mit über 750 Abnehmern,
rund 95 Mitarbeitern und Auszubildenden,
modernsten Anlagen und Fahrzeugen Marktführer in der Lausitz. Neben dem Obst- und
Gemüsegroßhandel gibt es ein eigenes Kartoffellagerhaus mit Abpackanlage sowie
einen Verarbeitungsbetrieb für Kartoffeln,
Obst und Gemüse.
„Laut Umfragen wünschen sich 72 Prozent
aller Ostdeutschen ein größeres Angebot an
regionalen Produkten, weil sie anonymen,
internationalen Nahrungsmittelkonzernen
kaum noch vertrauen. Darum beziehen wir
Obst und Gemüse von kleinen und mittelständischen Landwirten und Gärtnern der
Lausitz. Unser Lieferantennetzwerk umfasst
25 zertifizierte Vertragspartner, die mit viel
Liebe erstklassige Ware produzieren. Ein Teil
der Feldfrüchte wird bei Marktfrisch zu Convenienceartikeln weiterverarbeitet, also auf
Kundenbedürfnisse buchstäblich zugeschnit-
ten“, erklärt Geschäftsführer Klaus-Dieter
Wolf die Vorzüge seines Unternehmens.
Von den Feldern oder Gewächshäusern der
Region bis ins Supermarktregal oder in die
Großküche braucht das marktfrische Obst
und Gemüse in der Regel weniger als 24
Stunden. „Wir kommissionieren schnell und
unsere Kühlfahrzeuge haben kurze Transportwege zu allen Kunden in der Ober- und
Niederlausitz. Natürlich handeln wir auch
mit Früchten, die in Mitteleuropa entweder
gar nicht oder nicht zu jeder Jahreszeit wachsen. Auch für diese Importe gelten strengste
Kriterien im Hinblick auf Frische, zertifizierte
Qualität und absolute Herkunftssicherheit“,
so Klaus-Dieter Wolf.
Die Ausbildung in den kaufmännischen Bereichen bietet vielschichtige und verantwortungsvolle Tätigkeitsfelder. Dazu gehören
umfassende Lagertätigkeiten und Aneignung
von Warenkenntnissen, selbstständiger Verkauf, Finanzbuchhaltung, Beschaffung und
Einkauf sowie die Ausgestaltung und Begleitung von Hausmessen, Präsentations- und
Verkostungsveranstaltungen.
Durch diese umfangreiche Ausbildung können die jungen Facharbeiter in vielfältigen
Bereichen eingesetzt werden. Bei besonders
guten Leistungen stehen ihnen weitere Entwicklungsmöglichkeiten bei Marktfrisch offen.
INFORMATION
Ausbildungsberufe: Bürokaufmann/frau, Fachkraft – Lebensmitteltechnik,
Fachlagerist/in, Kaufmann/-frau –
Groß- und Außenhandel
Kontakt: Rothenburger Marktfrisch
Verarbeitungs- und Handelsgesellschaft
mbH | Dransfelder Straße 7
02929 Rothenburg/O.L.
Ansprechpartner: Klaus-Dieter Wolf
(Geschäftsführer)
T: 035891 / 3 21 03 | F: 035891 / 4 87 33
[email protected]
www.marktfrisch-rothenburg.de
Marc Brossig (17), Auszubildender zum Fachlageristen im 1. Lehrjahr
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Marc Brosig macht eine Ausbildung zum Fachlagerist. Er ist durch Tipps von Freunden zum
Ausbildungsplatz bei Marktfrisch Rothenburg gekommen. Er bekam eine Chance, trotz seines
Hauptschulabschlusses. Dafür muss er vor allem in Mathematik ranklotzen, um einen guten
Abschluss zu schaffen. Was ist sonst wichtig für die Ausbildung zum Fachlageristen? „Man
muss körperlich gut drauf sein und auch die großen Temperaturunterschiede gut abkönnen.
Da wir ein Dienstleistungsbetrieb sind, hat man eine hohe Verantwortung für Qualität und
Hygiene. Das sollte man vorher wissen und sich in einem Praktikum erproben“, meint Marc.
Seine Ausbildung mag der 17-jährige schon jetzt. Vor allem weil er sofort ins Unternehmen
integriert wurde und er spürt, dass bei Marktfrisch sehr gute Chancen bestehen, übernommen
zu werden. Wenn die Leistung stimmt.
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S.O.B.I.G. Baumarkt Ebersbach GmbH & Co. KG
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INFORMATION
Ausbildungsberufe: Fachkraft – Lagerlogistik, Kaufmann/-frau – Einzelhandel, Verkäufer/in
Kontakt: S.O.B.I.G. Baumarkt
Ebersbach GmbH & Co. KG
OBI Markt Löbau:
Weststraße 1 | 02708 Löbau
OBI Markt Ebersbach-Neugersdorf:
Johann-Andreas-Schubert-Straße 13
02730 Ebersbach-Neugersdorf
OBI Markt Niesky:
Jänkendorfer Straße 4 | 02906 Niesky
OBI Markt Bautzen:
Alte Dresdner Straße 2 | 02625 Bautzen
Bei OBI in Löbau arbeiten 31 Angestellte.
Marktleiter André Tischer ist froh, dass er
eine gute Mischung aus Jugend und Erfahrung gefunden hat. Damit das auch zukünftig so bleibt, werden regelmäßig Jugendliche
ausgebildet. Zur Auswahl stehen dabei die
Berufe Kaufmann im Einzelhandel, Verkäufer
und Fachkraft für Lagerlogistik.
„Wir sind ein sehr aufgeschlossenes Team
und geben den Azubis früh Verantwortung“,
beschreibt André Tischer, spricht aber auch
unumwunden die kleinen Nachteile an: „Wer
sich für einen Beruf im Handel entscheidet,
muss immer die Arbeitszeiten bedenken und
dass es Schichten gibt. Wir versuchen immer,
dass jeder Mitarbeiter einen freien Samstag
im Monat hat.“ Dafür finden die Auszubildenden ein sehr spannendes Arbeitsumfeld,
an dem kein Tag dem anderen gleicht. „Man
kann nie wissen, was der Tag bringen wird,
weil immer wieder andere Kunden mit sehr
unterschiedlichen Wünschen kommen. Gerade im Verkauf ist es aber sehr motivierend,
wenn man durch die Beratung helfen konnte, dafür ein Dankeschön bekommt und die
Kunden anschließend regelmäßig wiedersieht“, so André Tischer.
Bewerber für eine Ausbildung bei OBI sollten aufgeschlossen und kontaktfreudig
sein, Sozialkompetenz besitzen, höflich und
respektvoll sein, hohe Eigenmotivation mitbringen und Spaß am Verkaufserfolg haben.
Handwerkliches Geschick ist von Vorteil aber
kein Muss. Auch Hauptschüler finden hier als
Verkäufer eine Perspektive.
Ansprechpartner:
OBI-Markt Löbau: André Tischer
T: 03585 / 4 76 70 | F: 03585 / 47 67 47
[email protected]
OBI-Markt Ebersbach-Neugersdorf:
Uwe Leuschner | T: 03586 / 3 02 30
F: 03586 / 30 23 38 | [email protected]
OBI-Markt Niesky: Karsten Heinecke
T: 03588 / 25 4 30 | F: 03588 / 25 43 30
[email protected]
OBI-Markt Bautzen: Torsten Pietschmann
T: 03591 / 5 29 60 | F: 03591 / 52 96 38
[email protected]
Claudia Hennig, Einzelhandelskauffrau
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Claudia Hennig ist 23 Jahre alt und hat bei OBI von 2005 bis 2008 eine Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau absolviert. Nach der Lehre konnte sie nicht übernommen werden und arbeitete bei verschiedenen anderen Unternehmen. 2010 holte OBI Claudia dann zurück. Seit letztem
Jahr hat sie einen unbefristeten Arbeitsvertrag und absolviert diverse Weiterbildungen: „Seit
einem Jahr mache ich einen Tschechisch-Sprachkurs, um unsere Kunden aus dem Nachbarland
besser beraten zu können. Außerdem stecke ich derzeit in einer Weiterbildung zum Masterverkäufer“, erzählt sie. Das Beispiel von Claudia Hennig zeigt, dass man durch Engagement und
gute Leistungen immer die Chance hat, in seinen Ausbildungsbetrieb zurückzukehren, selbst
wenn es nach der Lehre zunächst keinen Arbeitsvertrag gibt oder man sich selbst in anderen
Bereichen umschauen möchte.
109
Schöpstal Maschinenbau GmbH
ALLES AUS EINER HAND
„Von der Idee, bis zum fertigen Produkt – alles aus einer Hand.“ Mit diesem Leitspruch ist
die Schöpstal Maschinenbau GmbH seit 1991
erfolgreich am Markt platziert. Die reichlich
100 Mitarbeiter fertigen Baugruppen im Allgemeinen und im Spezial-Maschinenbau, im
Chemieanlagen- und im Landmaschinenbau.
Weitere Schwerpunkte sind die Herstellung
von Schweißbaugruppen mit mechanischer
Bearbeitung, Beschichtung, Montage, Konstruktionsleistungen sowie Eigenentwicklungen für den Landmaschinenbereich.
Für diese Fülle an Tätigkeiten benötigt
die Schöpstal Maschinenbau GmbH fitte
Fachkräfte, die sie seit 1996 auch selbst in
technischen und kaufmännischen Berufen
ausbildet. Von den zukünftigen Auszubildenden werden körperliche Belastbarkeit,
Zuverlässigkeit und Engagement für das Unternehmen erwartet sowie Verantwortungsbewusstsein und angemessene Umgangsformen vorausgesetzt. Rund 35 Jugendliche
haben ihre Ausbildung bisher erfolgreich
abgeschlossen.
INFORMATION
Ausbildungsberufe: Bürokaufmann/frau, Konstruktionsmechaniker/in –
Stahl- und Metallbau, Zerspanungsmechaniker/in – Dreh- oder Fräsmaschinensysteme
Kontakt: Schöpstal Maschinenbau
GmbH | Am Mühlberg 16
02829 Markersdorf
Ansprechpartner: Dr. Knut Scheibe
T: 035829 /62 10
[email protected]
www.schoepstal-maschinenbau.com
AUS SICHT DER AZUB
BIS
Martin Noske, Auszubildender zum Zerspanungsmechaniker im 1. Lehrjahr. Ich habe zunächst
ein Bauingenieur-Studium begonnen, aber gemerkt, dass dies nicht das Richtige für mich ist.
Beim IHK-Ausbildungstag habe ich von der Ausbildung bei Schöpstal Maschinenbau erfahren,
mich beworben und wurde angenommen. Jetzt fühle ich mich pudelwohl, auch weil ich schon
immer wegen Familie und Freunden in der Heimat bleiben wollte. Der Beruf ist abwechslungsreich, fordert mein handwerkliches Geschick und meine Genauigkeit. Ich wurde von Beginn
an in den Produktionsablauf integriert und bekam die maximale Unterstützung der Kollegen.
Mein Tipp für Jugendliche, die sich für diesen Beruf interessieren: Gute Leistungen in Mathe
und Physik sind wichtig, genauso wie Computerkenntnisse. Außerdem sollte man wissen, dass spätestens nach der
Ausbildung auch in Schichten gearbeitet wird.
Christopher Bothe, Auszubildender zum Konstruktionsmechaniker im 2. Lehrjahr. Ich habe mehrere Praktika gemacht, davon eines bei Schöpstal Maschinenbau. Die Arbeit hier hat mir sehr
gefallen und auch die Kollegen waren schwer in Ordnung. Also habe ich mich beworben und
wurde angenommen. Das finde ich klasse, da ich sehr heimatverbunden bin und auch nach der
Ausbildung hier bleiben möchte, was mir das Unternehmen bei erfolgreichem Abschluss auch
ermöglicht. Außerdem ist es mein absoluter Traumberuf, da ich gern mit den Händen arbeite
und das Gegenteil von einem Bürohengst bin. Meine Ausbildung zum Konstruktionsmechaniker ist sehr vielseitig, auch wenn die Arbeit oft ziemlich hart ist, speziell wenn wir über
einen längeren Zeitraum dieselben Serien fertigen müssen. Wer denkt, dass ein Konstruktionsmechaniker nur stupide
arbeitet, ist übrigens falsch gewickelt: In dem Beruf ist Köpfchen gefragt, man muss immer mitdenken, nachfragen und
eigene Ideen einbringen.
110
SFS Spezialfedern GmbH Seifhennersdorf
AUSBILDUNG MIT
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Es sind hoch interessante und anspruchsvolle technische Federn, die bei der SFS Spezialfedern GmbH in Seifhennersdorf produziert
werden. Ohne die Spiralfedern, Roll- und
Triebfedern sowie die Sicherungsringe würden Autos nicht fahren, Staubsauger nicht
reinigen und Werkzeugmaschinen nicht
funktionieren.
Die Unternehmensgeschichte begann 1946
als der damalige Firmengründer Robert Wiletal mit der Produktion einfacher Drahtartikel und Polsterfedern begann. 1992 wurde
die SFS Spezialfedern GmbH neu gegründet
und als Tochterunternehmen an die Firmen-
gruppe SCHERDEL angegliedert. Seitdem ist
das Unternehmen stetig gewachsen und hat
sich zu einem hochmodernen und leistungsfähigen Produktionsstandort für technische
Federn entwickelt.
2003 zog man in den neu errichteten Betrieb
im Gewerbegebiet Seifhennersdorf um, da
der Platz am alten Standort zu klein geworden war. Heute werden Spiralfedern, Roll- und
Triebfedern und Federringe für die Automobilindustrie, Haushaltgeräte, Medizintechnik
und den Maschinenbau in einer hochautomatisierten Fertigung hergestellt.
Mittlerweile arbeiten circa 100 Mitarbeiter in
modernen Produktionshallen in Seifhennersdorf. Seit 1998 bildet SFS Jugendliche für den
eigenen Fachkräftenachwuchs aus. Ausgebildet werden vorrangig Mechatroniker, Werkzeugmechaniker und Industriemechaniker.
Die modernen Arbeitsbedingungen und das
gute Betriebsklima sorgen dafür, dass sich
Auszubildende hier rundum wohl fühlen. Bei
erfolgreich abgeschlossener Ausbildung und
guten Leistungen bestehen beste Übernahmechancen auf einen festen Arbeitsplatz.
Und wen es nach der Ausbildung doch in die
weite Welt zieht, für den bestehen innerhalb
der weltweit aufgestellten Firmengruppe
SCHERDEL internationale Einsatzmöglichkeiten wie zum Beispiel in China und den USA.
Interessierte Jugendliche, die gern das Unternehmen und die Berufe kennenlernen möchten, können sich gern auch für ein Praktikum
oder einen Ferienjob bewerben.
INFORMATION
Ausbildungsberufe: Industriemechaniker/in, Mechatroniker/in, Werkzeugmacher/in
Kontakt: SFS Spezialfedern GmbH
Seifhennersdorf
Gewerbering 2 | 02782 Seifhennersdorf
Ansprechpartner: Susan Weißer
T: 03586 / 45 63 48
[email protected]
www.scherdel.de
111
Siegfried Schur Baubetrieb GmbH
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Der Baubetrieb Siegfried Schur wurde 1990 als Familienunternehmen mit zwei Mitarbeitern gegründet. Durch Fleiß und gutes Wirtschaften ist die Firma stetig gewachsen und beschäftigt mittlerweile rund 50 Menschen. Im Team sorgen sie für erstklassige Arbeit bei diversen Projekten wie
Neu-, Um- und Ausbau; Bau-, Fassaden- und Betonsanierung; Bautenschutz und Mauerwerkstrockenlegung. INSIDER befragte Geschäftsführer Matthias Schur zum Thema Ausbildung:
Herr Schur, was spricht für eine Ausbildung bei Ihnen? Vor allem ein sicherer Arbeitsplatz nach der Lehre. In 22 Jahren mussten wir noch nie
betriebsbedingt, das heißt wegen Auftragsmangel, kündigen, haben
immer pünktlich Lohn gezahlt und auch regelmäßig Jahresendprämien überwiesen. Dazu kommt, dass wir an den schönsten und spannendsten Objekten der Region mitarbeiten können. In der Vergangenheit waren das zum Beispiel das Steigenberger Hotel in Dresden, das
Quartier F an der Frauenkirche in Dresden, die Fassade des GlobalFoundries-Werkes (ehemals AMD), das Kornmarktcenter Bautzen und
das City Center Görlitz.
Warum sollten Jugendliche in der Region lernen? Weil es hier schön ist.
Wir haben eine gute Infrastruktur und eine wunderbare Landschaft.
Innerhalb einer Stunde kann ich mir die Görlitzer Altstadt ansehen
und nach 45 Minuten bin ich im größten Tagebau Deutschlands, wo
ich den größten Gegensatz der Moderne erblicke. Und nach einer weiteren Viertelstunde bestaune ich schon den Fürst-Pückler-Park – wo
sonst ist eine solche Zeitreise durch mehrere Epochen möglich?
Sie bilden Hochbaufacharbeiter aus. Was ist das Schöne an diesem Beruf?
Die Vielseitigkeit. Jeden Tag gibt es neue Aufgaben. Und man sieht,
was man erschaffen hat. Das macht natürlich stolz.
INFORMATION
Was erwarten Sie von Ihren Auszubildenden? Sie müssen sich in erster
Linie für das Unternehmen engagieren. Ich mag selbstbewusste Typen, die ihren neuen Lebensabschnitt offensiv in die Hand nehmen
und wissen, um was es geht. Und sie sollen sich nicht zu schade sein,
Fragen zu stellen, wenn sie etwas noch nicht wissen oder beherrschen.
So lernt man am besten.
Kontakt: Siegfried Schur Baubetrieb GmbH
Rietschener Straße 14 b | 02943 Boxberg/O.L.
Ausbildungsberuf: Hochbaufacharbeiter/in
Ansprechpartner: Matthias Schur
T: 035774 / 3 01 20 | F: 035774 / 3 01 21
[email protected] | www.bau-schur.de
Tobias Menzel, Auszubildender zum Hochbaufacharbeiter im 3. Lehrjahr
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Nach der Schule habe ich zunächst eine Einstiegsqualifizierung (EQ) als Stuckateur gemacht,
was mir schon sehr gut gefiel. Danach habe ich im Internet den Baubetrieb Schur gefunden,
mich umfassend informiert und mich danach beworben. Nach einer kurzen Probearbeit begann dann meine Ausbildung. Mir gefällt die Lehre sehr, schon wegen der unterschiedlichen
Baustellen, die Abwechslung bringen. Das Beste ist, jeden Tag zu sehen, was man geschaffen
hat – das bringt ein gutes Gefühl zum Feierabend. Was auch sehr positiv ist: Ich konnte während der Ausbildung meinen Baggerführerschein machen. Negative Seiten gibt es natürlich
auch: Es ist schon eine anstrengende Arbeit und wenn es permanent regnet, muss man schon die Zähne zusammenbeißen. Insgesamt überwiegen aber die positiven Erlebnisse. Ich könnte nie im Büro sitzen und bin sehr froh, dass ich
in der Heimat einen Ausbildungsbetrieb gefunden habe. Wegfahren kann ich schließlich, wenn ich Urlaub habe. Den
Baubetrieb Schur kann ich übrigens wärmstens empfehlen: Tolles Arbeitsklima, man bekommt Kleidung und Werkzeug
vom Unternehmen und das Lehrlingsentgelt ist auch pünktlich da – ich bin froh, hier meine Ausbildung zu machen.
112
Siemens AG
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Als weltweit führender Hersteller von Industrie-Dampfturbinen bietet Siemens ein
umfassendes und vielseitig einsetzbares Produktprogramm. Mit mehr als 100 Jahren Erfahrung im Dampfturbinenbau sowie in der
kontinuierlichen Weiterentwicklung dieser
Technologie ist Siemens ein bewährter Partner für die Energieerzeugung.
Von den mehr als 400.000 Mitarbeitern der
Siemens AG sind weltweit rund 82.000 im
Geschäftsbereich Energy beschäftigt – etwa
950 davon am Standort Görlitz. An dem traditionsreichsten von weltweit sieben Standorten werden seit 1906 Dampfturbinen hergestellt.
Spezialisiert ist das Siemens-Werk in Görlitz
auf die Fertigung von Industrie-Dampfturbinen mit einer Leistung von bis zu 250 MW.
Einsatzbereiche für diese Turbinen sind vor
allem die Energieerzeugung in Kraft-WärmeKopplungs-Anlagen, Heizkraftwerken oder
kleineren Gas- und Dampfturbinen-Anlagen.
Aber auch zur Energierückgewinnung in Zucker- und Zellstofffabriken sowie in der chemischen Industrie oder in Solarkraftwerken
wird dieser Turbinentyp eingesetzt.
Siemens unterhält am Standort Görlitz ein
eigenes Trainingszentrum mit hauptberuflichem Ausbildungspersonal. Teamarbeit
wird schon während der Ausbildung großgeschrieben.
Mit Beginn des Ausbildungsjahres 2012 erhalten 90 Auszubildende und dual Studierende
eine qualitativ hochwertige Ausbildung und
eine perfekte Einarbeitung in die komplexen
Fertigungsverfahren.
INFORMATION
Ausbildungsberufe: Industriemechaniker/in, Zerspanungsmechaniker/in
Studium: Bachelor of Engineering
Maschinenbau (inkl. Industriemechaniker/in)
Kontakt: Siemens AG
Maximilianallee 2 | 04129 Leipzig
Ansprechpartner: Norbert Kuhn
T: 0341 / 2 10 37 19
[email protected]
www.siemens.de/ausbildung
113
SKM GmbH
VON DER KONSTRUKTIO
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Die SKM GmbH ist ein mittelständisches Unternehmen mit Sitz in Boxberg/O.L. im Norden des Landkreises Görlitz. Hauptgeschäftsfelder sind die Konstruktion, Fertigung,
Lieferung, Montage und Inbetriebnahme von
Sondermaschinen und fördertechnischen
Ausrüstungen. Vergleichbar mit einer klassischen Manufaktur, entwickelt, fertigt und
errichtet die SKM GmbH Teil- bzw. Komplettanlagen inklusive elektrotechnischer Ausrüstungen, SPS-Steuerungen und deren Programmierung. Das Know-how knüpft an die
Tradition der Tagebautechnik der Lausitz an.
NAMHAFTE AUFTRAGGEBER. Die SKM GmbH
ist spezialisiert auf die Anfertigung individueller Anlagen und kundenspezifischer Unikate. Der Betrieb zeichnet sich insbesondere
durch hohe Genauigkeit und ausgezeichnete
Schweißkonstruktionen aus. Vor allem dank
der rund 60 kompetenten Mitarbeiter kann
die Firma eine reibungslose, qualitativ hochwertige und schnelle Umsetzung von Kundenwünschen garantieren.
Langjährige Geschäftspartnerschaften sind
Garant für eine stabile und erfolgreiche Unternehmensentwicklung. Die SKM GmbH
ist zum Beispiel Zulieferer von Heft- und
Schweißvorrichtungen für den Schienenfahrzeughersteller Bombardier Transportation.
Sie fertigt für die Vattenfall Europe Mining
AG spezielle Baugruppen und Tragkonstruktionen zum Einsatz in Förderanlagen und
Gewinnungsgeräten. Für die Kali- und Salzindustrie wurden Schwenkkratzer entwickelt,
gebaut und in Betrieb genommen. Als neues
Produkt wurden zuletzt Schwingsiebe für die
Stahlindustrie ins Portfolio aufgenommen.
DIE ERFOLGSGESCHICHTE VON DENNY
SCHUR. Um die positive Entwicklung der SKM
GmbH auch in Zukunft zu sichern, bildet das
Unternehmen aus. Jugendliche können sich
in Boxberg/O.L. zum Industriemechaniker
und zum Zerspanungsmechaniker ausbilden
lassen und somit Teil der Erfolgsgeschichte
der SKM GmbH werden. Eine quicklebendige
Erfolgsgeschichte verkörpert Denny Schur.
Vor zehn Jahren beendete er seine Ausbildung
zum Industriemechaniker und wurde von der
SKM GmbH übernommen. Im Frühjahr 2012
114
machte er den Ausbildereignungsschein und
begann jetzt die Meisterschule. „Mein Arbeitgeber hat mich immer gefördert und mir
viel zugetraut. Diesen Weg können auch andere einschlagen. Im Vorfeld der Ausbildung
halte ich ein Praktikum für unverzichtbar. Bewerber sollten Verständnis für Metallberufe
mitbringen und Spaß am Mitdenken haben.
Angst vor Langeweile muss man bei uns übrigens nicht haben: Die Tätigkeiten sind sehr
abwechslungsreich und man wird in verschiedenen Bereichen eingesetzt.“
INFORMATION
Ausbildungsberufe: Elektroniker/in –
Automatisierungstechnik, Elektroniker/in – Betriebstechnik, Industriemechaniker/in, Mechatroniker/in,
Technische/r Zeichner/in – Maschinenund Anlagetechnik, Zerspanungstechniker/in
Kontakt: SKM GmbH
Schadendorfer Straße 51
02943 Boxberg/O.L. OT Kringelsdorf
Ansprechpartner: Kristin Söll
T: 035774 / 35 60 | F: 035774 / 3 56 12
[email protected]
www.skm-boxberg.de
SOWAG Süd-Oberlausitzer Wasserversorgungs- und Abwasserentsorgungsgesellschaft mbH
MIT ALLEN WASSER
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Trinkwasser ist für uns Menschen lebensnotwendig. Die SOWAG mbH ist ein regionales
Wasserversorgungs- und Abwasserentsorgungsunternehmen für Kommunen, das seit
1993 rund 90.000 Einwohner in der südlichen
Oberlausitz mit Trinkwasser versorgt. Fließendes Wasser aus dem Hahn ist in der heutigen Zeit eine Selbstverständlichkeit. Damit
Trinkwasser rund um die Uhr zur Verfügung
steht, sind qualifizierte Fachkräfte notwendig, die für einen reibungslosen Ablauf in der
Trinkwasserversorgung und Abwasseraufbereitung sorgen. Dafür bildet die SOWAG Zittau Fachkräfte für Wasserversorgungstechnik
sowie für Abwassertechnik aus.
AUSBILDUNGSINHALTE FÜR DIE FACHKRAFT
– WASSERVERSORGUNGSTECHNIK SIND:
– Trennen, Vereinigen und Reinigen von
Arbeitsstoffen
– Montieren und Demontieren von
Rohrleitungen
– Analytische Arbeiten im Labor
– Pflegen und Instandhalten von Arbeitsund Betriebsmitteln
– Bedienung von Wasserversorgungsanlagen
– Durchführen von installationstechnischen
Arbeiten
– Elektronische Grundausbildung
– Fachbezogene Rechtsvorschriften
ALS FACHKRAFT – ABWASSERTECHNIK ERLERNEN JUGENDLICHE FOLGENDE SCHWERPUNKTE:
– Trennen, Spannen und Montieren von
Rohrleitungen
– Analytische Arbeiten
– Messen, Steuern, Regeln, Bedienen von
Abwasserentsorgungsanlagen
– Sammeln und Ableiten von Abwässern
– Behandeln von Schlamm
Auch junge Kaufleute wurden bereits bei der
SOWAG ausgebildet. Wie zum Beispiel Stefanie Kluge: „Ich habe 2011 vorzeitig meine
Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation beendet und wurde von der SOWAG übernommen.“ Zunächst ging Stefanie
nach Offenbach, um dort ihr Abitur in der
Fachrichtung Mediengestaltung zu machen.
Nach diesen drei Jahren wollte sie unbedingt
wieder zurück in die Heimat. „Die Ausbildung
war so, wie ich sie mir vorgestellt habe. Ich
hatte von Anfang an das Gefühl, dazuzugehören. Nach der Ausbildung wurden meine
Erwartungen sogar übertroffen, da ich als
Mitarbeiterin Kundenempfang/Allgemeine
Dienste auch für den Bereich der Öffentlichkeitsarbeit zuständig bin, sodass ich auch
kreativ arbeiten kann.“ Vor der Ausbildung
empfiehlt Stefanie Kluge in jedem Fall ein
Praktikum, um sich auszuprobieren. Für kaufmännische Ausbildungen sollten Jugendliche
gern kommunizieren, da der Kundenkontakt
enorm wichtig ist. Und natürlich sind sichere
Deutsch-, Mathematik- und Computerkenntnisse enorm wichtig in diesem Beruf.
INFORMATION
Ausbildungsberufe: Fachkraft – Abwassertechnik, Fachkraft – Wasserversorgungstechnik, Kaufmann/-frau –
Bürokommunikation
Kontakt: SOWAG Süd-Oberlausitzer
Wasserversorgungs- und Abwasserentsorgungsgesellschaft mbH
Äußere Weberstraße 43 | 02763 Zittau
Ansprechpartner: Angelika Pankalla
T: 03583 / 77 37-35
[email protected] | www.sowag.de
115
Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien
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Sylvia Häntsch und Jeanett Schellenberger sind in der Personalabteilung verantwortlich für die Azubis der Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien. Für den INSIDER stellen sie ihr Unternehmen vor:
WER SIND WIR? Die Ursprünge des Sparkassenwesens im Landkreis reichen bis in das
Jahr 1825 zurück. Trotz aller Höhen und Tiefen
hat die Idee, die zur Gründung von Sparkassen führte, bis heute Bestand:
– offen zu sein für alle Bürger,
– unterschiedliche Sparanlagen als sichere
Grundlage für die private Vorsorge anzubieten und
– Verantwortung für wirtschaftliches Wachstum und Gemeinwohl zu übernehmen.
Die Sparkasse hat zurzeit 641 Mitarbeiter. Davon befinden sich 29 in der Ausbildung.
IM GANZEN LANDKREIS VERTRETEN. Unser
Haus mit Sitz in Zittau unterhält 38 Filialen
von Olbersdorf bis Bad Muskau, eine fahrbare Filiale mit zahlreichen Haltepunkten in
kleinen Gemeinden sowie eine Internetfiliale. In Zittau, Görlitz und Löbau sind die Abteilungen der Verwaltung wie zum Beispiel der
Zahlungsverkehr, das Rechnungswesen oder
die Kreditsachbearbeitung angesiedelt.
ABWECHSLUNGSREICHE AUSBILDUNG. Die
Themengebiete der dreijährigen dualen Ausbildung sind sehr vielfältig und reichen unter
anderem von Kontoführung und Zahlungs116
verkehr über Kreditgeschäft bis hin zu Datenverarbeitung und Marketing. Die praktische
Ausbildung erfolgt meist wohnortnah in unseren Filialen und Abteilungen im Landkreis
Görlitz und wird ergänzt um den Blockunterricht am Berufsschulzentrum (Ausbildung
zum Bankkaufmann) bzw. an der Studienakademie (Studium zum Bachelor of Science,
Studienrichtung Finanzwirtschaft). Auf aktuelle Themen wie die Finanzmarktkrise oder
gesetzliche Änderungen wird in internen
Schulungen eingegangen.
nen somit an der eigenen Karriere arbeiten,
ohne dass ein externes Studium notwendig
ist. Die Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien bietet also beste Voraussetzungen für den
beruflichen Aufstieg.
Vieles bringen wir den Auszubildenden bei.
Aber etwas müssen sie mitbringen: die Lust
auf Leistung und das Bewusstsein, Dienstleister zu sein.
INFORMATION
DAS LOHNT SICH. Während der Ausbildung
unterstützen wir unsere Azubis mit zahlreichen Leistungen wie zum Beispiel einer
attraktiven Ausbildungsvergütung, vermögenswirksamen Leistungen, einem kostenlosen Girokonto, Fahrtkostenzuschüssen und
Büchergeld.
WOHIN NACH DER AUSBILDUNG? Die erfolgreich absolvierte Ausbildung legt den
Grundstein für eine Übernahme in ein Beschäftigungsverhältnis. Im Rahmen des
sparkasseneigenen Weiterbildungs- und
Studiensystems werden engagierte und leistungsbereite Mitarbeiter gefördert und kön-
Ausbildungsberuf: Bankkaufmann/-frau
Studium: Bachelor of Science Studienrichtung Finanzwirtschaft
Kontakt: Sparkasse OberlausitzNiederschlesien | Bereich Personal
Frauenstraße 21 | 02763 Zittau
Ansprechpartner: Sylvia Häntsch und
Jeanett Schellenberger
T: 03583 / 60 31 42
[email protected]
www.spk-on.de
Spekon Sächsische Spezialkonfektion GmbH
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H E U T E NO C H A N
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ER NÄHMASCHINE
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E?
Nähmaschine? Klingt uncool? Wer bei der
Spekon GmbH den Mitarbeitern über die
Schulter schaut, wird vom Gegenteil überzeugt. Die Arbeit an den unterschiedlichen
Erzeugnissen ist sehr abwechslungsreich.
Eben wird noch eine Fallschirmkappe hergestellt und drei Stunden später ein Vorhang
für einen Airbus.
Seit fast 70 Jahren werden bei der Spekon
GmbH in Seifhennersdorf textile Erzeugnisse
hergestellt. In dem mittelständischen Unternehmen mit circa 40 Mitarbeitern werden
militärische bzw. zivile Fallschirmsysteme,
technische Textilien wie Rucksäcke oder militärische Taschen, Dekoschirme, Langzeitlagersysteme, Transportsicherungsnetze und
vieles mehr konfektioniert. Die Fertigung
der verschiedenen Erzeugnisse erfolgt mit
moderner Technik wie CAD-Zuschnittanlage,
Spezialnähmaschinen und Schweißmaschinen. Die Herstellung übernehmen Technische Konfektionäre (früher Facharbeiter für
Nähtechnik) in den Bereichen Zuschnitt, Fertigung und Kontrolle.
Die dreijährige duale Ausbildung zum Tech-
nischen Konfektionär erfolgt direkt im Unternehmen in Seifhennersdorf. Der Auszubildende ist vom ersten bis zum letzten Tag
seiner Ausbildung in den laufenden Fertigungsprozess miteingebunden. Während der
Ausbildung durchläuft der Azubi die oben
genannten Bereiche, wird an den verschiedenen Maschinentypen qualifiziert und erlernt
so verschiedene Fertigungstechnologien bei
der Verwendung unterschiedlicher Materialien. Die theoretische Ausbildung der Auszubildenden findet in Hermsdorf (Thüringen)
statt.
Um eine Ausbildung als Technischer Konfektionär bei der Spekon GmbH absolvieren zu
können, wird mindestens ein Realschulabschluss mit der Note Drei erwartet, ebenso
wie Flexibilität und Engagement beim Erlernen neuer Fertigungsprozesse. Um eine
bessere Vorstellung über den Beruf des Technischen Konfektionärs zu bekommen, stellt
die Spekon GmbH Plätze für Schülerpraktika
bereit und beteiligt sich unter anderem an
der Aktion „Schau rein! Woche der offenen
Unternehmen“.
INFORMATION
Ausbildungsberuf: Technischer
Konfektionär/in
Kontakt: Spekon Sächsische Spezialkonfektion GmbH
Nordstraße 40 | 02782 Seifhennersdorf
Ansprechpartner: Angelika Stübner
und Sabine Trompka
T: 03586 / 45 60 | F: 03586 / 45 61 67
[email protected] | www.spekon.com
117
SPP GmbH Stanzen – Prägen – Pressen
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CHUHE FÜR
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Seit über 20 Jahren werden Schuhe für jeden
Fuß in Bernstadt auf dem Eigen produziert.
Mittlerweile ist die SPP GmbH Stanzen – Prägen – Pressen mit seinen circa 400 Mitarbeitern führender Spezialist in den Bereichen
Stanzen, Prägen und Pressen. Denn Schuhe
aus Bernstadt erfüllen drei Kriterien: Sie
sind modern, bequem und halten gesund.
Jährlich bildet der Betrieb den Beruf des
Schuhfertigers aus. Die dreijährige Ausbildung erfolgt im praktischen Teil in Bernstadt
auf dem Eigen sowie im zweiten und dritten
Ausbildungsjahr teilweise in Sankt Katharinen (Rheinland-Pfalz). Hier werden alle
Produktionsabschnitte zur Fertigung eines
Schuhs erlernt. Für die theoretische Ausbildung geht es im Blockunterricht an die Berufsschule in Pirmasens (Rheinland-Pfalz).
Im Ausbildungsjahr 2013 werden zusätzlich
die Berufe Mechatroniker, Gerber und Elek-
troniker für Betriebstechnik ausgebildet. Die
Mindestanforderung dafür ist der Realschulabschluss.
Kerstin Gedlich aus der Personalabteilung
wirbt für eine Ausbildung vor der Haustür:
„Die jungen Leute müssen doch nicht mehr
für eine Ausbildung weg aus der Heimat und
fort von ihrer Familie. Bei uns kann man vier
verschiedene sehr interessante Berufe mit
Zukunft erlernen. Nach der Ausbildung bestehen sehr gute Übernahmechancen, da wir
für unseren eigenen Fachkräftenachwuchs
ausbilden.“ Geboten werden interessante
Sozialleistungen und berufliche Entfaltungsmöglichkeiten.
Wer in unserem Unternehmen reinschnuppern möchte, kann sich für ein Praktikum
oder eine Ferienarbeit bewerben. Voraussetzungen für eine Ausbildung sind vor allem
handwerkliches Geschick, technisches Ver-
ständnis, Flexibilität, mathematische Fähigkeiten, räumliches Vorstellungsvermögen
und ein Gespür für modische Trends.
INFORMATION
Ausbildungsberufe: Elektroniker/in –
Betriebstechnik, Gerber/in, Mechatroniker/in, Schuhfertiger/in
Kontakt: SPP GmbH
Stanzen – Prägen – Pressen
Russenstraße 5
02748 Bernstadt auf dem Eigen
Ansprechpartner: Kerstin Gedlich
T: 035874 / 2 11 26
[email protected]
www.spp-germany.de
Adrian Frindt, ausgebildeter Gerber
ZU
UM LE
EDERE
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NKAUF
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Adrian Frindt ist ausgebildeter Gerber und arbeitet seit seiner abgeschlossenen Lehre 2009 im Bereich Wareneingangskontrolle für Leder. Mittlerweile ist er stellvertretender Teamleiter. Der Beruf
des Gerbers ist in diesem Bereich besonders gefragt, wenn es um die Beurteilung und Qualität
des gelieferten Leders geht. Und wenn neues Leder benötigt wird, fliegen wir nach Italien oder
Spanien zum Ledereinkauf. Ich habe einen tollen und vielseitigen Beruf – den würde ich immer
wieder wählen.
118
Städtisches Klinikum Görlitz gemeinnützige GmbH
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Mit 160 Ausbildungsplätzen an der eigenen
Medizinischen Berufsfachschule kümmert
sich die Städtische Klinikum Görlitz gemeinnützige GmbH um den beruflichen Nachwuchs. Hier können interessante Berufe in
der Pflege und im kaufmännischen Bereich
erlernt werden, die abwechslungsreich, vielseitig und verantwortungsvoll sind. Die Auszubildenden erlernen ihr Handwerk an der
Seite engagierter Diplommedizinpädagogen,
Psychologen, Ärzte, Vertreter des Pflegedienstes und weiterer nebenamtlicher Lehrkräfte.
Interessierte und geeignete Jugendliche
haben die Chance, in einem Schwerpunkt-
krankenhaus zu lernen, in dem jährlich etwa
65.000 Patienten ambulant und stationär betreut werden. Sie erwerben ihre beruflichen
Fähigkeiten bei einem der größten Arbeitgeber der Region – etwa 1.300 Mitarbeiter kümmern sich um das Wohl der Patienten. Die
Auszubildenden bekommen umfangreiches
theoretisches und praktisches Wissen vermittelt, mit dem sie optimal auf ihren verantwortungsvollen Beruf vorbereitet werden.
Nähere Informationen zu Ausbildungsinhalten, Voraussetzungen und Bewerbungsmodalitäten sind auf www.klinikum-goerlitz.de
zu finden.
INFORMATION
Ausbildungsberufe: Bürokaufmann/frau, Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/in, Gesundheits- und Krankenpfleger/in, Hebamme/Entbindungspfleger, Kaufmann/-frau – Bürokommunikation, Krankenpflegehelfer/in
Kontakt: Städtisches Klinikum Görlitz
gemeinnützige GmbH | Abteilung
Personal
Girbigsdorfer Straße 1-3 | 02828 Görlitz
Medizinische Berufsfachschule am
Städtischen Klinikum Görlitz
Scultetusstraße 18 | 02828 Görlitz
Ansprechpartner:
T: 03581 / 37 11 31 (Büroberufe)
[email protected]
T: 03581 / 37 39 11 (Pflegeberufe)
[email protected]
www.klinikum-goerlitz.de
Philipp Smolka, Auszubildender zum Gesundheits- und Krankenpfleger im 3. Lehrjahr
DAS IST MEIIN BE
ERUF!
Warum hast du dich für diesen Ausbildungsberuf entschieden? Für mich stellte sich nach dem Abitur und neun Monaten
Bundeswehr die Frage: Studium oder Lehre? Meine Entscheidung für diese Ausbildung traf ich, weil ich bereits zwei
Praktika in Krankenhäusern gemacht hatte und wusste: Das ist mein Beruf! Jeder, der eine soziale Ader hat, gern mit
Menschen arbeitet und die Fähigkeit hat, zu helfen, sollte dies, meiner Meinung nach, auch tun.
Was gefällt dir an der Ausbildung? Die verschiedenen medizinischen und sozialen Inhalte, die wir vermittelt bekommen.
Außerdem haben wir eine sehr engagierte Lehrerschaft, die den Unterricht aktiv gestaltet und uns Schüler gut auf die
Praxis auf den Stationen vorbereitet. Es ist schön, helfen zu können und sich weiterzuentwickeln.
Und wie ist es mit dem Lernstoff? Der ist abwechslungsreich und anspruchsvoll. Man sollte unbedingt den Willen haben,
sich auch zu Hause hinzusetzen und die Theorie zu pauken. Gut finde ich die Einteilung der Ausbildungszeit in Theorieund Praxisblöcke.
Gibt es auch Situationen, die schwierig zu meistern sind? Der Beruf hat insgesamt einen hohen Stresslevel. Pflegekräfte
leisten enorm viel und sind schwierigen Situationen ausgesetzt, zum Beispiel mit schwerstkranken Patienten. Doch da
wächst jeder hinein, der sich mit dem Beruf identifiziert.
119
Stadtverwaltung Görlitz
DI E N S T L E I S T E R
F Ü R DE N
BÜRGER-KIN
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Verwaltung wird heutzutage als Dienstleistungsbetrieb angesehen. Wie in der Wirtschaft ist der Kunde, der im öffentlichen
Dienst der Bürger ist, König. Um auch in Zukunft die an sie gestellten Aufgaben erfüllen
zu können, bildet die Stadtverwaltung Görlitz junge Frauen und Männer in den Bereichen des öffentlichen Dienstes und der Verwaltung aus.
Insgesamt lernen derzeit bei der Stadtverwaltung Görlitz 18 junge Menschen. Neben
guten schulischen Leistungen wird auch Augenmerk auf gute Allgemeinbildung, Interesse an Verwaltungsfragen, Teamfähigkeit und
mündliches Ausdrucksvermögen gelegt.
„Um die Ausbildungsberufe den jungen Leuten näherzubringen, beteiligen wir uns als
Stadtverwaltung an verschiedenen Aktionstagen wie an der Zukunftskonferenz, am Tag
der offenen Tür im Berufsschulzentrum und
am Aktionstag Bildung. Ziel dieser Veran-
staltungen ist, die
Mary Prade, Auszubildende zur Verwaltungsfachangestellten im 1. Lehrjahr. Ihr Tipp: Eine
Jugendlichen
für
erstklassige und gut vorbereitete Bewerbung, denn man muss zunächst einen Einsteleine berufliche Auslungstest schaffen und danach in einem Bewerbungsgespräch alle überzeugen.
bildung bei uns zu
begeistern und sie
bei ihrer Berufswahlkompetenz zu stärken. Es werden die berufliINFORMATION
chen Perspektiven in der Heimat aufgezeigt
Ausbildungsberufe: Brandmeister/in,
und die Lust aufs Hierbleiben geweckt“, erklärt Christina Anders, die im Personalamt
Fachangestellte/r für Medien- und
auch für die Azubis zuständig ist.
Informationsdienste – Bibliothek,
Wer sich um einen Ausbildungsplatz bei der
Gärtner/in, Vermessungstechniker/in,
Stadtverwaltung Görlitz bewerben möchte,
Verwaltungsfachangestellte/r
sollte im September des Vorjahres der beabsichtigten Einstellung die aussagekräftigen
Kontakt: Stadtverwaltung Görlitz
Bewerbungsunterlagen einreichen. Die AusHauptverwaltung
bildung beginnt Anfang September eines jeUntermarkt 6-8 | 02826 Görlitz
den Jahres. Nach erfolgreichem Abschluss erhalten die jungen Fachkräfte zunächst einen
Ansprechpartner: Christina Anders
befristeten Arbeitsvertrag für ein Jahr.
T: 03581 / 67 12 04
[email protected] | www.goerlitz.de
Julia Besser-Wilke und Jens Heppner, ehemalige Auszubildende
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Julia Besser-Wilke und Jens Heppner beendeten die Ausbildung im Jahr 2012 und ziehen ein Resümee: In unserer dreijährigen
Ausbildung lernten wir fast alle Bereiche der Stadtverwaltung Görlitz kennen, sammelten zum Beispiel praktische Erfahrungen im Einwohnermeldeamt, in der Kämmerei und im Ordnungsamt. Wir arbeiteten dort jeweils zwischen zwei
und fünf Wochen und erlangten in dieser Zeit die jeweiligen Fachkenntnisse. Neben dem Büroalltag kamen wir auch bei
Sitzungen und Außenterminen zum Einsatz. Dies gestaltete uns die Ausbildungszeit sehr abwechslungsreich. Den theoretischen Teil absolvierten wir in der Berufsschule in Zittau. Dieser fand im Blockunterricht dreimal im Jahr statt. Dort
lernten wir verschiedenste Gesetze kennen und in welchen Gebieten man sie wann anwendet. Am Ende der drei Jahre
mussten wir eine Abschlussprüfung ablegen, welche aus vier schriftlichen und einer mündlichen Prüfung bestand. Dafür fuhren wir Auszubildenden gemeinsam
eine Woche nach Meißen. Nach der Ausbildung haben wir einen befristeten Arbeitsvertrag für ein Jahr erhalten und arbeiten derzeit
im Amt für Hochbau/Liegenschaften.
Unser Tipp für Interessenten an einer Ausbildung im öffentlichen Dienst: Für diesen Beruf
ist Kommunikation wichtig, da man mit und
für die Bürger arbeitet. Ein wenig Geduld ist
auch angebracht – im ersten Lehrjahr darf
man noch nicht alles selbst machen, da es
viele rechtliche Vorgaben zu beachten gilt.
Und ganz wichtig in diesem Beruf ist es, sich
ständig weiterzubilden, da sich Gesetze und
Verordnungen ständig ändern.
120
Stadtwerke Görlitz AG
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UND WASSER
Die Stadtwerke Görlitz AG gehört zur Veolia
Environnement, dem international führenden Unternehmen für Umweltdienstleistungen. Mit mehr als 250 Mitarbeitern versorgen die Stadtwerke über 75.000 Menschen
in Görlitz und dem Umland mit Strom, Gas,
Fernwärme und Trinkwasser und entsorgen
umweltgerecht das Abwasser. Das Unternehmen ist außerdem verantwortlich für die
Stadtbeleuchtung sowie für einen reibungs-
losen öffentlichen
Personennahverkehr.
Abgerundet
wird das Spektrum
durch
vielfältige
Dienstleistungen
für Wasser- und Bodenanalysen.
Die Ausbildung junger Mitarbeiter ist
zentrales Thema bei den Stadtwerken, um
das Know-how für die Zukunft zu sichern.
Gesucht werden deshalb jedes Jahr engagierte und motivierte Bewerber, die sich persönlich und beruflich immer weiterentwickeln
wollen und sich für die Umwelt einsetzen.
Ausgebildet werden Industriekaufleute und
Elektroniker für Betriebstechnik. Jedes Jahr
werden pro Ausbildungsberuf drei neue Jugendliche eingestellt, sodass immer circa 20
Azubis im Haus sind. Interessenten werden
gebeten, sich bis spätestens Ende November
2012 zu bewerben.
INFORMATION
Ausbildungsberufe: Elektroniker/in –
Betriebstechnik, Industriekaufmann/
-frau
Kontakt: Stadtwerke Görlitz AG
Bereich Personal
Demianiplatz 23 | 02826 Görlitz
Ansprechpartner: Frau Rublack
T: 03581 / 33 53 40
www.stadtwerke-goerlitz.de
David Boldt, ausgelernter Elektroniker – Betriebstechnik
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Wie war deine Ausbildung bei den Stadtwerken Görlitz? Absolut erstklassig. Die Vielfältigkeit an praktischen Ausbildungsinhalten ist anderswo kaum zu finden. Meine Aufgabe ist der Betrieb, die Instandhaltung, Inspektion und Wartung von
elektronischen Anlagen, die die Stadtwerke im gesamten Landkreis betreuen. Besonders aufregend und herausfordernd
war für mich das Hochwasser im August 2010. Dort war ich für die Instandsetzung des Wasserkraftwerkes in der Vierradenmühle zuständig. Als Elektroniker bei den Stadtwerken trage ich eine unheimliche Verantwortung für mich und
andere. Zum Teil habe ich es mit elektronischen Anlagen bis 30.000 Volt zu tun. Zum Vergleich: Aus einer normalen
Steckdose kommen 220 Volt. Davor hat man schon einen Riesenrespekt. Und wenn ich es geschafft habe, eine defekte Anlage wieder in Gang zu bringen, bin ich richtig stolz. Durch die
Arbeit bei den Stadtwerken kann man aktiv die Lebensqualität der Menschen verbessern. Das
ist ein schönes Gefühl.
Wie bist du zu der Ausbildung gekommen? Für mich war schon immer klar, dass ich etwas mit
Elektrik machen möchte, da ich mich auch privat für alle technischen Sachen interessiere. Mein
großes Hobby ist eine Eisenbahnanlage, an der ich tüftele. Da kam das Angebot der Stadtwerke
wie gerufen und ich konnte hier bleiben, bei meiner Familie und meinen Freunden.
Was bieten die Stadtwerke den Azubis? Neben der ausgezeichneten fachlichen Ausbildung, bei der man die verschiedenen Bereiche der Stadtwerke durchläuft, wird ein überdurchschnittliches Lehrlingsgehalt gezahlt. Das Unternehmen
fördert auch den Zusammenhalt der Mitarbeiter. Einmal jährlich gibt es bei Veolia das Sportfest mit Gaudidisziplinen
wie dem Wasserzählerweitwurf. An ihm nehmen immer über 1.000 Mitarbeiter von vielen Veolia-Standorten teil. Sehr
stark ist auch das eigene Sommerfest der Stadtwerke Görlitz. Am wichtigsten sind mir aber die vielfältigen Karriereund Weiterbildungsmöglichkeiten, die ich hier in Angriff nehmen kann.
121
Stadtwerke Niesky GmbH
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Mit einer Ausbildung bei den Stadtwerken
Niesky werden junge Frauen und Männer Teil
eines wichtigen und modernen regionalen
Versorgungsunternehmens. Der Grundstein
dafür wurde bereits 1992 mit der Gründung
der Wärmeversorgung Niesky GmbH gelegt.
Daraus entstand Anfang 1994 die Stadtwerke
Niesky GmbH, die gegenwärtig rund 45 Mitarbeiter beschäftigt und für ein behagliches
Klima in den Wohnungen und Gewerberäumen sorgt.
Der Aufgabenbereich des Unternehmens
umfasst die Trinkwasser-, Fernwärme- und
Stromversorgung (Stromnetz und Stromlieferung), die Abwasserbehandlung sowie
die Betreibung eines Freizeitparks mit Freibad und Freiluft-Eisstadion. Die technische
Betriebsführung wird für den Trinkwasserzweckverband „Neiße-Schöps“, für die Trinkwasserversorgung der Gemeinde Rietschen
sowie für Abwasserzweckverbände der Region zuverlässig durchgeführt.
Für die Sicherung des eigenen Fachkräftebedarfs bilden die Stadtwerke Niesky bereits
seit vielen Jahren selbst aus. Gesucht werden
Bürokaufleute, Elektroniker für Betriebstechnik und Fachkräfte für Wasserversorgungstechnik. Folgende Anforderungen sollten Bewerber für diese Ausbildungen mitbringen:
BÜROKAUFMANN
– mindestens Realschulabschluss
– gute bis sehr gute Leistungen in Deutsch,
Mathematik und Wirtschaft
– gute Kenntnisse und Fertigkeiten im Umgang mit EDV-Technik
– schriftliches Ausdrucksvermögen und
Rechtschreibsicherheit
– Kontaktsicherheit
– Durchsetzungsvermögen
ELEKTRONIKER – BETRIEBSTECHNIK
– mindestens Realschulabschluss
– gute Leistungen in Mathematik, Werken/
Technik und Informatik
– gute bis sehr gute Leistungen in den naturwissenschaftlichen Fächern
– gute Kenntnisse und Fertigkeiten im Umgang mit EDV-Technik
– handwerkliches Geschick und technisches
Verständnis
– zeichnerische Befähigung
– körperliche Einsatzbereitschaft
FACHKRAFT – WASSERVERSORGUNGSTECHNIK
– mindestens Realschulabschluss
– gute Leistungen in Deutsch, Mathematik
und Werken/Technik
– gute bis sehr gute Leistungen in den natur-
wissenschaftlichen Fächern
– gute Kenntnisse und Fertigkeiten im Umgang mit EDV-Technik
– handwerkliches Geschick und technisches
Verständnis
– körperliche Einsatzbereitschaft und Körperbeherrschung
INFORMATION
Ausbildungsberufe: Bürokaufmann/frau, Elektroniker/in – Betriebstechnik,
Fachkraft – Wasserversorgungstechnik
Kontakt: Stadtwerke Niesky GmbH
Hausmannstraße 10
02906 Niesky
Ansprechpartner: Sabine Michler
T: 03588 / 25 32 34
[email protected]
www.stadtwerke-niesky.de
Franziska Matschoß, Auszubildende zur Bürokauffrau im 3. Lehrjahr
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Franziska Matschoß kommt aus der Nähe von Boxberg/O.L. und lernt Bürokauffrau im dritten Lehrjahr bei den Stadtwerken
Niesky. Sie ist sehr froh über ihre Entscheidung: Bürokauffrau war schon immer mein Berufswunsch und hier bleiben wollte ich auch. Nach vielen Bewerbungen bin ich im Internet auf die Stadtwerke Niesky aufmerksam geworden und es hat
dann auch zum Glück geklappt. An meiner
Ausbildung gefällt mir, dass die Arbeit sehr
abwechslungsreich ist, ich sehr selbstständig
arbeiten darf, die Kollegen mir aber dennoch
immer mit Rat und Tat zur Seite stehen. Das
Betriebsklima ist prima und ich werde in alle
betriebsspezifischen Abläufe umfassend eingearbeitet. Wer den Beruf der Bürokauffrau
erlernen will, sollte kommunikativ, aufgeschlossen und kundenorientiert sein, da man
nicht nur im stillen Kämmerlein sitzt, sondern auch viele Beratungsgespräche führt.
122
Stadtwerke Zittau GmbH
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Die Stadtwerke Zittau gehören zum Konzern
der Stadt Zittau, erzielen jährlich einen Umsatz von circa 33 Millionen Euro und beschäftigen zurzeit 70 Mitarbeiter, darunter vier
Auszubildende sowie zwei Studenten. Als regionaler Energieversorger und kompetenter,
innovativer Dienstleister genießt das Unternehmen einen hervorragenden Ruf bei Kunden und Geschäftspartnern. 2013 feiern die
Stadtwerke Zittau ihr 20-jähriges Bestehen.
Durch das Unternehmen werden sowohl
Blockheizkraftwerke,
Transformatorstationen, Wassergewinnungsanlagen, eine
Biomethananlage und diverse weitere Ver-
sorgungsanlagen betrieben. Das Versorgungsgebiet der Stadtwerke Zittau umfasst
die Stadt Zittau einschließlich mehrerer
Ortsteile – also den Südraum des Landkreises
Görlitz. Circa 25.000 Einwohner und die zugehörigen öffentlichen Einrichtungen, Industrie- und Gewerbebetriebe werden mit den
Energieträgern Strom, Fernwärme, Gas und
Wasser versorgt. Zudem sind die Stadtwerke
kaufmännischer und technischer Dienstleister rund um das Thema Energie.
Ein zentrales Thema der Firmenphilosophie
ist die Ausbildung von Fachkräften. Durch
die IHK wurde die qualitativ hochwertige
Ausbildung bereits ausgezeichnet. Die Stadtwerke Zittau GmbH garantiert durch ihr breites Geschäftsfeld abwechslungsreiche – im
wahrsten Sinne des Wortes „spannende“ –
Tätigkeiten. Die Ausbildung erfolgt praxisnah
in einem kompetenten Team, sowohl in kaufmännischen als auch in technischen Berufen. Jedes Jahr werden dafür motivierte und
engagierte Azubis gesucht. Voraussetzungen
für eine Ausbildung bei den Stadtwerken Zittau sind Interesse am Beruf und an der Energiebranche, gute Noten und Lernbereitschaft.
Gewünscht sind zudem zündende Ideen und
Eigeninitiative der Bewerber.
ÜBRIGENS: Die Karrierechancen und Weiterbildungsmöglichkeiten sind nach erfolgreichem Ausbildungsabschluss exzellent. So
bieten die Stadtwerke Zittau unter anderem
in Zusammenarbeit mit der Hochschule Zittau/Görlitz die Kooperative Ingenieurausbildung (KIA) an und betreuen Diplomanden.
Es stehen auch Praktikumsplätze für Schüler
und Studenten zur Verfügung.
Ausbildungs- und Stellenangebote werden
immer aktuell auf der Homepage www.stadtwerke-zittau.de veröffentlicht.
INFORMATION
Ausbildungsberufe: Anlagenmechaniker/
in, Bürokaufmann/-frau, Elektroniker/in
– Betriebstechnik, Fachkraft – Wasserversorgungstechnik, Mechatroniker/in
Kontakt: Stadtwerke Zittau GmbH
Friedensstraße 17 | 02763 Zittau
Ansprechpartner: Frau Palme
T: 03583 / 67 01 81
[email protected]
www.stadtwerke-zittau.de
123
TBO Tiefbau GmbH & Co. KG
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INFORMATION
Die TBO Tiefbau GmbH & Co. KG steht seit fünf
Jahren als Markenzeichen für den Tiefbau im
Landkreis Görlitz. Das Unternehmen kooperiert eng mit der OLD – Otto Landschaftsbau
und Dienstleistungen GmbH, die sich der
Befestigung privater Grundstücke verschrieben hat. Beide Unternehmen zusammen beschäftigen 30 Mitarbeiter. Spezialisiert ist die
TBO auf Tief-, Rohrleitungs- und Kanalbau.
Zu weiteren Aufgabenfeldern gehören der
Umbau von Wehren für die Fischdurchlässigkeit, die Errichtung von Kleinkläranlagen,
die Beseitigung von Hochwasserschäden und
der Bau von Hochwasserschutzanlagen. Außerdem ist der Betrieb auf dem Feld der erneuerbaren Energien aktiv, zum Beispiel bei
der Errichtung von Solarfeldern und Biogasanlagen.
Damit das Unternehmen verjüngt werden
kann, bildet die TBO pro Jahr mindestens einen Lehrling aus. Wer ausprobieren möchte,
ob die Berufe Baumaschinenführer, Tiefbaufacharbeiter oder Straßenbauer das Richtige
sind, kann sich bei der TBO um ein Praktikum
bewerben. Auch Ferienarbeit ist möglich.
Ausbildungsberufe: Baugeräteführer/in,
Baumaschinenführer/in, Straßenbauer/
in, Tiefbaufacharbeiter/in (Weiterqualifizierung zum/zur Straßenbauer/in
möglich)
Kontakt: TBO Tiefbau GmbH & Co. KG
Ernst-Thälmann Straße 20
02906 Niesky
Ansprechpartner:
Maren Otto | Dieter Lange
T: 03588 / 22 36 40 | F: 03588 / 22 36 41
Sebastian Richter, Auszubildender zum Baugeräteführer
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Ich bin Sebastian Richter und mache bei der TBO eine Ausbildung zum Baugeräteführer. Die
Lehrstelle ist mir sozusagen ins Haus geflattert: Sie stand am Schwarzen Brett in unserer Schule.
Da es mit der Bewerbung geklappt hat, konnte ich direkt nach der zehnten Klasse mit der Ausbildung anfangen. Ich habe es hier mit vielen Maschinen zu tun, die Arbeit ist abwechslungsreich und ich bin immer an der frischen Luft. Für die Ausbildung zum Baugeräteführer sollte
man schon gute Zensuren mitbringen, vor allem in Mathematik. Und etwas Reisebereitschaft
ist auch wichtig, weil die Berufsschule in Aue ist und einige Lehrgänge in Glauchau stattfinden.
124
Team Joppe GmbH Elektro und Energie
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Rainer Joppe weiß, dass im Handwerk vor allem Qualität und Dienstleistung zählen. Dafür steht er mit seinem guten Namen ein und
hat das Team Joppe gegründet. Ein Betrieb,
der auf Qualität und Service in den Bereichen
Elektro und Energie setzt. Die Kundenpalette
ist breit gefächert: Von Privatpersonen über
Architekten und Baubetriebe bis zu Hausverwaltungen und öffentliche Hand. „Egal, wie
groß der Auftrag ist: Unsere Kunden erwarten Bestleistungen und die bekommen sie
von uns“, sagt Rainer Joppe. Das reicht von
der Beratung über die fachgerechte Ausführung bis zu speziellen Dienstleistungen wie
dem SicherheitEnergieSpar-Check.
Das Leistungsangebot vom Team Joppe reicht
im Bereich „Elektro“ von Elektroinstallation,
Antennen- und TV-Empfangstechnik über
Kommunikationsanlagen und Datennetz-
werktechnik bis zu Beleuchtungsanlagen
und Sicherheitstechnik. In der Sparte „Energie“ konzentriert sich der Betrieb auf regenerative Heiztechniken.
Das Wort „Team“ steht nicht ohne Hintergrund im Firmennamen. „Ohne ein sehr gut
qualifiziertes und motiviertes Team geht gar
nichts. Bei uns zählt der Beitrag jedes einzelnen Teammitglieds“, ist sich Rainer Joppe
sicher. Diese Philosophie zeigt sich auch in
der Berufsausbildung. Die Auszubildenden
erhalten von Beginn an viel Unterstützung,
aber auch die nötige Eigenverantwortung.
„Unsere Lehrlinge sollen nicht nur ihre Ausbildungszeit bei uns verbringen. Wir bereiten
sie gezielt auf die Herausforderungen eines
Berufes vor, der sich aufgrund der technischen Neuerungen permanent wandelt“, betont Joppe.
INFORMATION
Ausbildungsberuf: Elektroniker/in –
Energie- und Gebäudetechnik
Kontakt: Team Joppe GmbH
Elektro und Energie
Dresdener Straße 10 | 02826 Görlitz
Ansprechpartner: Rainer Joppe
T: 03581 / 41 81 81 | F: 03581 / 41 81 83
[email protected]
125
Teleperformance Deutschland
AUSBILDUNG
BEI EUROPAS
NUMMER
EINS
Die Teleperformance Group ist weltweit der
größte Betreiber von Call Centern und Europas Nummer eins für CRM-Lösungen und
Telemarketing. In Deutschland arbeitet Teleperformance an sieben Standorten mit über
3.000 Mitarbeitern, unter anderem für große
Telekommunikationsunternehmen, Finanzdienstleister, Versicherungen und Verlage.
In Görlitz, am größten deutschen Standort
der Teleperformance-Gruppe, wird seit über
zehn Jahren ausgebildet. Bisher konnten so
bereits über 50 Jugendliche ihre Ausbildung
absolvieren. „Durch die Ausbildung wollen
wir den steten Fachkräftebedarf innerhalb unseres Hauses decken und gleichzeitig jungen
Menschen eine solide Ausbildung und eine
berufliche Perspektive bieten. Viele unserer
ehemaligen Azubis haben nach Abschluss ihrer Ausbildung beruflich bei uns Fuß gefasst“,
freut sich Jana Wild, die bei Teleperformance
in der Personalabteilung arbeitet.
Für Schüler, die sich für eine Ausbildung bei
Teleperformance Deutschland interessieren,
bietet sich ein Besuch beim „Tag des offenen
Unternehmens“ an. Außerdem ist Teleperformance Deutschland beim IHK-Ausbildungstag und der Zukunftskonferenz vertreten.
Von den Bewerbern wird ein sicheres Auftreten, eine gute Allgemeinbildung, Teamfähigkeit und die Bereitschaft, täglich Neues zu
lernen, erwartet. Jana Wild erklärt, was für
die einzelnen Ausbildungsberufe speziell gefragt ist:
SERVICEFACHKRÄFTE FÜR DIALOGMARKETING (2 JAHRE) beraten Kunden, bearbeiten
Aufträge, Anfragen und Reklamationen. Wir
suchen nach motivierten Jugendlichen, die
Freude am Telefonieren haben, kommunikativ und interessiert sind an Informationsund Telekommunikationstechniken. Grundkenntnisse am PC sind eine gute Grundlage
für den Einstieg, genauso wie Freude am Umgang mit Menschen.
FACHINFORMATIKER – SYSTEMINTEGRATION (3 JAHRE) realisieren kundenspezifische
Informations- und Kommunikationslösungen. Hierfür vernetzen sie Hard- und Softwarekomponenten zu komplexen Systemen.
Daneben beraten und schulen sie Benutzer.
Wer gute Leistungen im Fach Informatik vorweisen kann als auch Interesse an Informations- und Telekommunikationstechniken
zeigt, hat gute Chancen auf einen solchen
Ausbildungsplatz. Grundkenntnisse verschiedener Betriebssysteme und Office-Anwendungen sind dabei gern gesehen.
KAUFLEUTE FÜR BÜROKOMMUNIKATION
(3 JAHRE) übernehmen Sekretariats- und
Assistenzaufgaben, koordinieren Termine,
bereiten Besprechungen vor und bearbeiten
den Schriftverkehr. Außerdem kommen sie
im Rechnungswesen und der Personalverwaltung zum Einsatz. Wir wünschen uns von
den Bewerbern einen Realschulabschluss,
gute kommunikative Fähigkeiten und sichere
Kenntnisse in den Office-Anwendungen.
INFORMATION
Ausbildungsberufe: Fachinformatiker/
in – Systemintegration, Kaufmann/frau – Bürokommunikation, Servicefachkraft – Dialogmarketing
Kontakt: Teleperformance Deutschland
twenty4help Knowledge Service GmbH
Postplatz 19-21 | 02826 Görlitz
Ansprechpartner: Jana Wild
T: 03581 / 34 56 78
[email protected]
www.teleperformance.de
Silke Heßler und Claudia Kretschmer, ausgebildete Kauffrauen – Bürokommunikation
Silke Heßler arbeitet nach einer erfolgreichen Ausbildung zur Kauffrau
für Bürokommunikation bei Teleperformance Deutschland. Es war
schon die zweite Ausbildung, nachdem sie feststellen musste, dass
ihr die Gastronomie doch nicht liegt. „Ich wäre froh gewesen, wenn es
zu meiner Zeit schon den INSIDER gegeben hätte.“
Claudia Kretschmer ist eine echte Rückkehrerin. Nach einer Ausbildung
zur Tourismuskauffrau in Dresden fand sie keine passende Stelle und
bekam Heimweh. Danach ging es aufwärts. Nach der Kauffrau für Bürokommunikation ist sie nun in der Personalabteilung von Teleperformance Deutschland beschäftigt. Sie sucht Bewerber, führt Auswahltests durch und ist bei Infoveranstaltungen und Messen unterwegs.
126
Tischlerei Erika Rothe-Püschner
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„Es gibt nichts, was nicht lösbar ist.“ Nach
dieser Philosophie arbeitet der traditionsreiche Handwerksbetrieb von Erika Rothe-Püschner. Die Tischlerei aus Görlitz wurde 1882
vom Urgroßvater gegründet. Im Jahr 1990
übernahm die Tischlermeisterin Erika RothePüschner den Betrieb und setzte damit die
Familientradition fort.
Mit elf Mitarbeitern und durchschnittlich
zwei Lehrlingen übernimmt der Betrieb die
Aufarbeitung und Restaurierung von denkmalgeschützten Fenstern und Türen, den
Neubau von historischen und modernen
Bauelementen sowie Beratung und Modifizierung von Kastenfenstern nach der neuen
Wärmeschutzverordnung. Individueller Möbelbau und Innenausbau komplettieren das
Leistungsspektrum.
Besonders liegen Erika Rothe-Püschner der
Erhalt und die Pflege der historischen Baudenkmale am Herzen. „Die Rekonstruktion
und Restaurierung von denkmalgeschützten
Gebäuden, von Kirchen und Schlössern erfor-
dern eine hohe Sensibilität, handwerkliches
Geschick und langjährige Erfahrung. Oftmals
haben wir nur alte Fotos, die uns als Vorlage
dienen“, erzählt die Tischlermeisterin. Sie ist
zu Recht stolz auf die vielen Referenzobjekte,
in denen die Arbeit ihres Unternehmens bestaunt werden kann. So fertigte die Tischlerei
die Innentüren in der Frauenkirche Dresden,
im Verkehrsmuseum Dresden wurden Außentüren nach historischem Vorbild neu gebaut,
ebenso Fenster und Türen im Albertinum.
Für ihre Heimatstadt Görlitz realisierte das
Rothe-Püschner-Team unter anderem Arbeiten an und im Theater, im Biblischen Haus, in
diversen Schulen und Kindergärten, zum Beispiel bei der Brandschutzertüchtigung sowie
viele Aufträge für Privatkunden an denkmalgeschützten Häusern im Stadtgebiet.
Ihre Erfahrung will Erika Rothe-Püschner
dem Nachwuchs weitergeben, schon um die
eigene Firma fit für die Zukunft zu machen.
Ausgebildet werden Bau- und Möbeltischler.
Dabei legt die Chefin Wert auf einen guten
Realschulabschluss. „Aber das ist nicht alles. Wichtig sind mir die Persönlichkeit, gute
Umgangsformen, Lernbereitschaft, Zuverlässigkeit, handwerkliches Geschick und die
unbedingte Liebe zum Tischlerhandwerk.“
Bewerber sollten sich im Vorfeld in einem
Praktikum ausprobieren. Außerdem ist eine
Arbeitsprobe Zugangsvoraussetzung.
INFORMATION
Ausbildungsberuf: Bau- und Möbeltischler/in
Kontakt: Tischlerei Erika Rothe-Püschner
Schillerstraße 1 | 02826 Görlitz
Ansprechpartner: Erika Rothe-Püschner
(Tischlermeisterin und Restauratorin im
Handwerk)
T: 03581 / 4 72 00 | F: 03581 / 47 20 19
[email protected] | www.e-rothe.de
127
Tischlerei Pötschke GmbH
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Fenster, Fassaden, Türen und Wintergärten
der Tischlerei Pötschke GmbH finden sich in
ganz Deutschland. So sind die großen Bogenfenster im neu eröffneten Militärhistorischen
Museum in Dresden unter Federführung des
bekannten Architekten Libeskind in Löbau
hergestellt worden. Aber auch modernste
dreifach verglaste Energiespar- und Passivhausfenster werden derzeit auf Baustellen
in Dresden, Berlin, München, Hamburg und
Frankfurt am Main eingebaut.
Als dynamisch wachsender Familienbetrieb
mit über 155-jähriger Geschichte wird das Unternehmen derzeit in fünfter Generation von
Diplom-Ingenieur Wilfried Pötschke geführt.
1995 ist das Unternehmen von einer „Dorftischlerei“ in Kittlitz in neue und großzügige
Produktionsräume im Gewerbegebiet LöbauWest umgezogen. Seitdem wurde mehrfach
in modernste Maschinen- und Werkzeugtechnik investiert, um den aktuellen Markttrends entsprechen zu können. Aber die beste Infrastruktur nutzt relativ wenig, ohne gut
ausgebildete Mitarbeiter. Seit Übernahme
des Unternehmens durch Wilfried Pötschke
128
werden regelmäßig Azubis ausgebildet. Viele Mitarbeiter, die heute zum Team gehören,
haben ihre erste Begegnung mit Hobel und
Stemmeisen bei ihrem heutigen Chef gemacht. Aktuell gehören circa 40 qualifizierte
Holzingenieure, Meister und Techniker, ausgebildete Facharbeiter und in jedem Lehrjahr
ein Azubi zum Stammkader.
Die Ausbildung beginnt mit einem einjährigen Berufsfachschuljahr. Es schließt sich für
weitere zwei Jahre eine praktische Ausbildung im Wechsel mit der Berufsschulausbildung an. In der Praxisphase sind die Azubis
im Produktionsprozess integriert und werden
in allen Bereichen wie Zuschnitt, Oberfläche,
Endmontage und Sonderbau eingesetzt.
Das Unternehmen wünscht sich interessierte und mitdenkende Azubis. Teamgeist
und einem Auszubildenden entsprechendes
Verhalten gegenüber den Kollegen sollten
selbstverständlich sein. Da die gefertigten
Elemente immer größer und schwerer werden, sind starke Hände gefragt. Ein guter Realschulabschluss ist für die weiterführende
Schulausbildung, besonders in den Fächern
Mathematik, Physik und Chemie, sehr hilfreich. Vorausgesetzt werden in jedem Fall
gute Kenntnisse der deutschen Sprache, da
bei Kundenkontakten das Image des Unternehmens durch die Mitarbeiter präsentiert
wird.
Spätere Weiterbildungen, zum Beispiel Meisterschulungen oder ein Berufsakademie-Studium, werden bei interessierten und geeigneten Mitarbeitern gefördert und unterstützt.
INFORMATION
Ausbildungsberufe: Holzmechaniker/in,
Tischler/in
Kontakt: Tischlerei Pötschke GmbH
Weststraße 18 | 02708 Löbau
Ansprechpartner: Dipl.-Ing. Elke
Pötschke | T: 03585 / 47 46 41
[email protected]
www.tischlerei-poetschke.de
TRIXI-Park GmbH
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Jährlich verbringen rund 200.000 Gäste im
TRIXI-Park Zittauer Gebirge ihren Wohlfühlaufenthalt. Das Unternehmen – ein Dienstleister der Tourismus- und Gastgewerbebranche – eröffnete im Jahr 1998 und betreibt den
Ferienpark „TRIXI-Park Zittauer Gebirge“ in
Großschönau. Dem TRIXI-Bad sind das Freizeitbad mit Saunalandschaft, Waldstrandbad,
Wellness-Tempel sowie Einkaufsmöglichkeiten zugeordnet. Im TRIXI-Dorf befinden
sich 96 Ferienhäuser, ein Campingplatz mit
70 Stellplätzen und einem Zeltplatz sowie
Sport- und Spielbereiche für die ganze Familie. Verschiedene gastronomische Bereiche
mit Restaurant, Badgastronomie, Saunabar,
Kiosk und Pensionsverpflegung vervollständigen die Angebotspalette des Ferienparks.
Damit die Gäste zufrieden sind und wiederkommen, arbeiten Menschen im TRIXI-Park,
die mit umsichtigem Agieren die Qualität der
Dienstleistung sicherstellen. Das „Heranziehen“ von jungem Personal durch eine Berufsausbildung ist dabei eine wichtige Strategie,
um den Fachkräftenachwuchs sicherzustellen und dabei die Unternehmensphilosophie
vom ersten Tag an zu vermitteln. Hinter der
Leidenschaft auszubilden, verbirgt sich auch
der Gedanke, den Schulabgängern eine vielversprechende Entwicklungsperspektive in
der Tourismuswirtschaft des südlichen Landkreises aufzuzeigen. Denn dafür ist der Ferienpark in jedem Fall eine attraktive Ausbildungsstätte mit Zukunftspotential. Durch
die unterschiedlichen Geschäftsfelder kommen verschiedenste Berufszweige der Tourismus- und Gastgewerbebranche zum Einsatz,
die vielfältige Einsatzmöglichkeiten bieten.
INFORMATION
Ausbildungsberufe: Fachangestellte/r
für Bäderbetriebe, Kaufmann/-frau –
Tourismus und Freizeit, Koch/Köchin,
Restaurantfachmann/-frau,
Veranstaltungskaufmann/-frau
Kontakt: TRIXI-Park GmbH
Personalmanagement
Jonsdorfer Straße 40
02779 Großschönau
Ansprechpartner: Annette Scheibe
T: 035841 / 63 10 | F: 035841 / 63 11 18
[email protected] | www.trixi-park.de
Gregor Zabel, Auszubildender zum Fachangestellten für Bäderbetriebe im 3. Lehrjahr
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Ich war schon immer sportlich interessiert, wollte aber gleichzeitig auch mit Menschen zu
tun haben. Deshalb habe ich mich als Fachangestellter für Bäderbetriebe im TRIXI-Park beworben. Nach einem Vorstellungsgespräch und einem Vorschwimmen wurde ich angenommen.
Schwimmen ist wichtig, da Schwimm- und Rettungslehre ein wichtiges Fach in der Ausbildung
ist, welche am BSZ in Chemnitz erfolgt. Wer denkt, dass man in dem Beruf nur so ein Bademeister ist, der die ganze Zeit am Beckenrand rumsteht, ist falsch gewickelt. Ich arbeite im
Bad, in der Sauna und auch in der Animation, muss die Filteranlage beherrschen, Erste Hilfe
leisten können und dazu noch kreativ sein, wenn zum Beispiel Kinderfeste anstehen. Für mich
ist es ein absoluter Traumberuf, auch wenn ich am Wochenende und in den Ferien die meiste
Arbeit habe. Nach der Ausbildung stehen mir zahlreiche Karrierewege offen. Saunameister,
Schwimmmeister oder Badleiter sind ebenso möglich wie eine Spezialisierung zum Kursleiter.
129
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GEBIIET: SAUBER
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„Wo gehobelt wird, da fallen Späne.“ Dieser
alte Spruch gilt auch heute für hochmoderne
Herstellungsverfahren in der Industrie. Doch
bei Nanopartikeln, gesundheitsgefährdenden
Gasen, Ölnebeln oder explosionsgefährdeten
Staub-Luft-Gemischen tut es nicht mehr der
gute alte Besen. Hier wird saubere Luft zu einer Wissenschaft für sich.
Die ULT AG aus Löbau hat sich seit 1994 diesen
Aufgaben verschrieben. Sie entwickelt, konstruiert und fertigt für Industrie, Handwerksbetriebe und Forschungseinrichtungen weltweit
130
ausgeklügelte Absaug- und Filteranlagen.
Die Ansprüche der Kunden sind hoch: gesetzliche Vorschriften sind einzuhalten,
empfindliche Maschinen und die Gesundheit
der Mitarbeiter müssen geschützt werden.
Mit Forschergeist und besonderer Orientierung an Kundenwünschen konnte sich das
mittelständische Unternehmen weltweit am
Markt etablieren. Die Palette der Einsatzgebiete ist breit: von der Elektronikindustrie,
Laserverfahren, Druckereien bis hin zum Restaurator – überall entstehen unerwünschte
Stäube, Rauch und Gase, die wieder aus der
Atemluft gefiltert werden müssen.
Die komplexen Geräte werden von Mechatronikern gebaut und programmiert. Hier muss
der Umgang mit elektrischen Schaltungen, die Verdrahtung von Sensoren und die
Montage von pneumatischen Komponenten
beherrscht werden – genau das Richtige für
technikbegeisterte junge Leute.
Neben dem Sachverstand sind aber auch
Teamfähigkeit und Verantwortungsbewusstsein für die reibungslosen Produktionsabläufe wichtig.
Die Azubis werden bei der ULT AG recht schnell
in die Gerätefertigung einbezogen. Vom Filterbau über das Bohren und Montieren in der
mechanischen Fertigung bis hin zum Einbau
der Gerätesteuerung und letztlich die Funktionsprüfung durchlaufen sie alle Bereiche
unserer Produktion. Die Ausbildung dauert
dreieinhalb Jahre. Die Theorie wird im Block
an der Berufsschule in Boxberg/O.L. vermittelt. Zusätzlich sind noch Praxis-Lehrgänge
in Ebersbach-Neugersdorf vorgesehen. In
Kittlitz erwartet die Berufseinsteiger ein familiäres, freundliches Arbeitsklima mit guten Aussichten auf eine Festanstellung nach
einem erfolgreichen Abschluss.
INFORMATION
Ausbildungsberuf: Mechatroniker/in
Kontakt: ULT AG
Am Göpelteich 1 | 02708 Löbau OT Kittlitz
Ansprechpartner: Kristin Herrmann
T: 03585 / 4 12 80
[email protected] | www.ult.de
Vattenfall Europe Generation AG
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Vattenfall Europe ist ein bedeutender Teil der
schwedischen Vattenfall-Gruppe, unter den
TOP 5 der europäischen Energieunternehmen.
Am Standort Boxberg/O.L. erzeugt Vattenfall
Strom aus Braunkohle. Etwa 600 Mitarbeiter
und 135 Azubis sorgen dafür, dass wir nicht
im Dunklen sitzen müssen.
Vattenfall gilt als größter Ausbilder Ostdeutschlands. Seit 1969 wurden in Boxberg/
O.L. circa 6.000 Lehrlinge ausgebildet, Auslerner wurden entsprechend des Bedarfs ins
Unternehmen übernommen. Jedes Jahr beginnen in Boxberg/O.L. 29 junge Menschen
ihre Ausbildung zum Elektroniker für Automatisierungstechnik, Industriemechaniker
oder IT-Systemelektroniker. Dabei finden sie
hervorragende Voraussetzungen im modernen Ausbildungszentrum mit angeschlossenen Wohnunterkünften.
Vattenfall setzt Maßstäbe, was die Förderung
der Auszubildenden angeht. Vor Beginn der
Ausbildung finden Kennenlerntage im Querxenland Seifhennersdorf statt, es gibt Azubisportfeste und Arbeitsschutzwettbewerbe.
Besonders talentierte Azubis kommen in einen Förderkreis, wo sie Zusatzkompetenzen
erwerben, die für den späteren Berufseinstieg
hilfreich sind. Dazu gehören Präsentationstechniken, Rhetorik, Zeitmanagement und
Computertechnik. Dieser Förderkreis gilt als
erste wichtige Sprosse auf der Karriereleiter.
Wer sich für eine Ausbildung bei Vattenfall
interessiert, muss nicht unbedingt die Note
Eins oder Zwei haben, „da die Noten nicht immer das Leistungsvermögen darstellen“, sagt
Gerd Rojek, stellvertretender Ausbildungsleiter. Zu beachten ist aber das Bewerbungsprozedere. Vattenfall wünscht sich eine OnlineBewerbung auf der eigenen Karriereplattform
unter www.vattenfall.de. Es folgen Tests und
ein Vorstellungsgespräch.
INFORMATION
Ausbildungsberufe: Elektroniker/in –
Automatisierungstechnik, Industriemechaniker/in, IT-Systemelektroniker/in
Kontakt: Vattenfall Europe Generation
AG | Recruiting
Calauer Straße 71 | 03048 Cottbus
T: 040 / 7 90 22 33 41
www.vattenfall.de/karriere
Ansprechpartner: Joachim Werlich
Ausbildungsstätte Boxberg
Kraftwerk Boxberg/O.L.
02943 Boxberg/O.L.
T: 0357744 / 32 14
Nadine Müller, Auszubildende zur IT-Systemelektronikerin
„ES GIBT
T KEIN
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ERUF, DER NICH
HT AU
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HEN
N GEEIG
GNET
T IST.““
Gert Rojek, Vattenfall Europe Generation AG
Dass dieses Zitat mehr als eine Worthülse ist, beweisen die vielen weiblichen Auszubildenden
bei Vattenfall in Boxberg/O.L. – wie Nadine Müller, die gerade eine Ausbildung zur IT-Systemelektronikerin macht.
Warum hast du dich für diesen Beruf entschieden? Ich habe mich schon immer sehr für Computer interessiert und mein Betriebspraktikum bei Vattenfall gemacht. Nach der Schule habe ich
mich dann hier beworben. Wer IT-Systemelektroniker werden will, sollte einen PC schon mal
von innen gesehen haben und Spaß an technischen Zusammenhängen mitbringen.
Was ist toll an einer Ausbildung bei Vattenfall? Hier bekommt man soviel beigebracht – das
ist Wahnsinn. Die Technik im Ausbildungszentrum ist vom Feinsten und die Leute supernett und hilfsbereit. Wer die Chance hat, seine Ausbildung hier zu machen, sollte sie ergreifen.
Woran arbeitest du momentan? Momentan programmiere ich einen Bestellshop für interne Abläufe. Später werde ich für PCs, Telefon- und Satellitenanlagen bei Vattenfall zuständig sein. Im
Prinzip die gesamte Informationsbe- und -verarbeitung im Unternehmen. Das ist eine große
Verantwortung, auf die ich mich sehr freue.
131
Tobias Skorka, ausgebildeter Mechatroniker am Schützkasten der Straßenbahn
VGG Verkehrsgesellschaft Görlitz mbH
ALLES BEWEGT SIC
CH
Mobilität ist ein Zauberwort der Moderne.
Alles bewegt sich, jeder will und kann und
muss ständig irgendwo sein, wo er eben
noch nicht war. Nicht nur in Deutschland
schwellen die Verkehrsflüsse mehr und mehr
an und werden zu breiten Strömen, die sich
über Stadt und Land ergießen, bis zur finalen Verstopfung. Damit aus dem Zauberwort
nicht die Geißel der modernen Gesellschaft
wird und wir einen Großteil unserer Zeit in
Staus verschwenden, müssen intelligente Verkehrslösungen erdacht, geplant und
schließlich auch auf Straße oder Schiene umgesetzt werden.
Seit 130 Jahren stellen sich die Verkehrsgesellschaft Görlitz (VGG) und die Niederschlesische Verkehrsgesellschaft (NVG) dieser Herausforderung. Von der ersten Pferdebahn,
die über Görlitzer Pflaster rumpelte bis zu
den heutigen hochmodernen Niederflurbussen, die sicher über die Straßen des großen
Landkreises gleiten, um Schülern wie Einkäufern, Touristen wie Berufspendlern bequeme
Verbindungen zu ihren jeweiligen Zielen zu
bieten. Immer mussten und müssen die Mitarbeiter sowohl die anstehenden Verkehrsprobleme praktisch lösen als auch gleichzeitig schon mit dem Kopf in der Zukunft
stecken und klug vorausplanen.
Heute zählen die beiden Unternehmen zusammen über 50 Busse und 20 Straßenbah132
nen zu ihrer Flotte, die zum größten Teil in eigenen Werkstätten instand gehalten werden.
Ebenso wie das 16 Kilometer lange Görlitzer
Straßenbahnnetz mit seinen Oberleitungen,
beheizbaren Weichen und zahlreichen anderen technischen Details, die permanent
überwacht und gewartet werden müssen.
Aus einer mit computergestützter Überwachungstechnik ausgerüsteten Leitstelle kann
darüber hinaus jedes Fahrzeug ständig geortet werden, um bei einer Störung, einem Unfall oder einer unvorhergesehenen Sperrung
sofort helfen zu können. Und auch der Vertrieb stellt hohe Herausforderungen an das
Unternehmen. Ob es die Betreuung der Einzelverkaufsstellen, die Wartung der Automaten,
der Kontakt zu den Käufern von Zeitkarten
ist – vieles will bedacht sein, damit Busse und
Bahnen nicht leer durch die Lausitz fahren.
Geschäftsführer Frank Müller kann in seinen Betrieben zwei Ausbildungsrichtungen
anbieten. „Der Kraftfahrzeugmechatroniker
ist ein interessanter Querschnittsberuf, der
dazu befähigt, sowohl in der Metallbearbeitung als auch in den vielfältigen Aufgaben
der Elektrotechnik bis hin zum Programmieren seinen Weg zu finden. Das mögliche spätere Einsatzspektrum ist dementsprechend
weit gefächert. Die Ausbildungszeit beträgt
in der Regel dreieinhalb Jahre. Vertieftes Interesse an Mathematik, Physik, IT-Technologie
und Fahrzeugen insgesamt sollte vorhanden
sein.“ Als zweites kann man bei der VGG mit
Sitz in Görlitz und der NVG in Weißwasser/
O.L. den Beruf der Fachkraft im Fahrbetrieb
erlernen. „Unsere Auszubildenden erwerben
hierbei sowohl die Qualifizierung zum Führen von Omnibus oder Straßenbahn als auch
Dienstleistungsfertigkeiten wie die Beratung
von Fahrgästen, Grundlagen von Öffentlichkeitsarbeit, Marketing und kaufmännischer
Betriebsführung sowie das Erstellen von
Fahrplänen bis hin zur Disposition eines
Fahrbetriebes.“ Beide Berufe, weiß Frank Müller aus langjähriger Erfahrung zu berichten,
sind am Arbeitsmarkt stark gefragt.
INFORMATION
Ausbildungsberufe: Fachkraft – Fahrbetrieb, Kraftfahrzeugmechatroniker/in
Kontakt: VGG Verkehrsgesellschaft
Görlitz mbH
Zittauer Straße 71/73 | 02826 Görlitz
Ansprechpartner: Danilo Michallek
T: 03581 / 33 95 53
[email protected]
www.vgg-goerlitz.de
www.nvg-connex.de
Anne Zocht, Benjamin Weickert und Martin Posselt beenden 2013 ihre Ausbildung.
Volksbank Löbau-Zittau eG
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Die Volksbank Löbau-Zittau bildet Bankkaufleute aus, um sie zu übernehmen und zu Spezialisten zu formen. Gesucht werden Teamplayer mit Elan, Kreativität und Kontaktfreude. Die duale Ausbildung wird nach Tarif vergütet, ist Grundstein für die berufliche Zukunft und bietet vielfältige Karrierechancen
sowie individuelle Weiterbildungsoptionen
in einem sicheren Arbeitsumfeld.
Wer bei der Volksbank Löbau-Zittau seine
Ausbildung starten will, sollte sich möglichst
noch im September vor dem nächsten Ausbildungsjahr bewerben. Die Ausbildung startet im Sommer 2013, läuft über drei Jahre und
formt die Auszubildenden zu kompetenten
„Bankern“. Um den Beruf zu erlernen, ist ein
Anja Thurisch hat im Juni 2011 ihre Ausbildung beendet
und arbeitet seitdem als Privatkundenberaterin in der
Filiale in Ebersbach-Neugersdorf.
guter Schulabschluss zwingend notwendig.
SO LÄUFT DIE AUSBILDUNG. Die Ausbildung
für die Bankkaufleute erfolgt im praktischen
Teil in der Volksbank Löbau-Zittau. Für den
theoretischen Part besuchen die Auszubildenden das Berufliche Schulzentrum für
Wirtschaft und Technik in Bautzen. Im Mittelpunkt der Ausbildung stehen im ersten
Jahr die Themen Kontoführung, Markt- und
Kundenorientierung, Rechnungswesen, nationaler Zahlungsverkehr und Anlage auf
Konten. Im zweiten Ausbildungsjahr folgen
die Schwerpunkte Wertpapieranlagen, Steuerung, Anlage in anderen Finanzprodukten
und standardisierte Privatkredite. Auf der
Zielgeraden der dreijährigen Ausbildung
lernen die Azubis die Themenfelder Baufinanzierung, Firmenkredite, Personalwesen,
internationaler Zahlungsverkehr, Geld- und
Vermögensanlagen sowie Kreditgeschäft
kennen. Die Prüfung absolvieren die künftigen Bankkaufleute in den Fächern Bankwirtschaft, Rechnungswesen und Steuerung
sowie Wirtschafts- und Sozialkunde. Der
mündliche Teil der Prüfung besteht aus einem Kundenberatungsgespräch.
DER WEG ZUM SPEZIALISTEN. Mit der erfolgreichen Abschlussprüfung hört das Lernen natürlich nicht auf. Die Volksbank Löbau-Zittau
bildet ihre Mitarbeiter zu Spezialisten weiter
und ermöglicht Aufstiegsqualifizierungen
an der eigenen Genossenschaftsakademie
oder auch berufsbegleitend. Bei der berufsbegleitenden Qualifizierung studieren die
„Aufstiegsaspiranten“ an Berufsakademien
oder Fachhochschulen. Mögliche Abschlüsse
sind Bankfachwirt, Bankbetriebswirt, Diplom-Bankbetriebswirt, Diplom-Betriebswirt
(FH) oder Diplom-Kaufmann (FH). Diese berufsbegleitenden Studienabschlüsse werden
von der Bank finanziell gefördert. Sehr gute
Leistung bei der täglichen Arbeit lohnt sich,
denn bei der Volksbank Löbau-Zittau wird
besondere Leistung besonders honoriert.
INFORMATION
Ausbildungsberuf: Bankkaufmann/-frau
Kontakt: Volksbank Löbau-Zittau eG
Personalabteilung
Hauptstraße 8-10
02727 Ebersbach-Neugersdorf
Ansprechpartner: Manuela Hoffmann
T: 03586 / 75 71 00
[email protected]
www.vb-loebau-zittau.de
www.facebook.com/VBLoebauZittau
133
Volksbank Raiffeisenbank Niederschlesien eG
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ICH WERDE BANKER! Die Wahl des Ausbildungsberufes ist eine der weitreichendsten
Entscheidungen, die ein junger Mensch in
seinem Leben trifft. Eine praxisbezogene und
abwechslungsreiche Ausbildung ist für viele
Schulabgänger ein großer Wunsch. Wer die
Möglichkeit bekommt, einen zukunftsorientierten Beruf zu erlernen, hat den Start ins
Berufsleben gut gemeistert. Die Auszubildenden in der Volksbank Raiffeisenbank Niederschlesien eG sind nach ihrer Ausbildung
fit für das Berufsleben und können Kunden
rund um das Thema Finanzen beraten.
Motivierte Jugendliche aus unserer Region
können sich innerhalb von drei Jahren zu
Bankkaufleuten ausbilden lassen. Die Ausbildung erfolgt im Wechsel von mehrwöchigen zusammenhängenden Abschnitten des
Berufsschulunterrichts und der praktischen
Ausbildung in der Volksbank Raiffeisenbank
Niederschlesien eG. Dabei werden die Auszu-
bildenden mit allen wichtigen und relevanten
Tätigkeiten in einem Kreditinstitut vertraut
gemacht. Darüber hinaus findet im Rahmen
von „Fit for Banking“ innerbetrieblicher Unterricht statt.
In der Volksbank Raiffeisenbank Niederschlesien eG sind ehemalige Auszubildende
in allen Bereichen und in allen Funktionen
anzutreffen – bis hin zum Bereichsleiter. Das
heißt, nach dem Ende der Ausbildung ist mit
Lernen noch lange nicht Schluss. Weitere
Fachqualifikationen und berufsbegleitende
Studien werden gefordert und auch gefördert.
An die Auszubildenden werden hohe Anforderungen gestellt. Neben einem gepflegten
Erscheinungsbild erwartet das Kreditinstitut
Kontaktfreudigkeit und Aufgeschlossenheit,
Interesse an wirtschaftlichen Zusammenhängen, Ehrgeiz und Eigeninitiative. Die Bewerbungsfrist endet übrigens bereits am 30.
September. Wer sich unsicher ist, ob die Arbeit in einer Bank das Richtige ist, kann sich
in der Volksbank Raiffeisenbank Niederschlesien eG auch für ein „Schnupperpraktikum“
bewerben.
INFORMATION
Ausbildungsberuf: Bankkaufmann/-frau
Kontakt: Volksbank Raiffeisenbank
Niederschlesien eG | Personalabteilung
Elisabethstraße 42/43 | 02826 Görlitz
Ansprechpartner: Katja Hofrath
T: 03581 / 46 46 52
[email protected]
www.vrb-niederschlesien.de
www.ich-werde-banker.de
3 Fragen an Robert Pohl, Auszubildender zum Bankkaufmann im 1. Lehrjahr
Wie bist du zu der Ausbildungsstelle gekommen? Ich habe mich über den Beruf informiert und
bin seit Jahren selbst Kunde bei der Volksbank. Ich fand die Atmosphäre immer schon familiär
und ansprechend und entschied mich dann, mich hier zu bewerben!
Welche Eigenschaften muss ein Jugendlicher mitbringen? Neben einem guten Realschulabschluss
sollte man den Umgang mit Menschen nicht scheuen. Ebenso sind gute Umgangsformen, ein
gepflegtes Äußeres, Aufgeschlossenheit und Belastbarkeit wichtig, um in diesem Beruf erfolgreich zu sein.
Was gefällt dir besonders gut? Ab dem ersten Lehrjahr hat man die Möglichkeit, sich zu beweisen. Bei Beratungen oder
Kundengesprächen sind wir dabei und lernen sehr viel Praxis. Bereits ab dem zweiten Ausbildungsjahr führt man eigenständig Beratungsgespräche. Von Anfang an trägt man viel Verantwortung, aber die Unterstützung der Kollegen ist
großartig. Ich bin super zufrieden.
134
vts Event
VOR UND HINTER DE
ER BÜH
HNE
Bunte Veranstaltungen und Feste sind die
Würze des Alltags. In den vergangenen Jahren
etablierten sich immer mehr Veranstaltungen
auf dem Markt, der Wunsch nach Individualität wächst. Aber wie die eigene tolle Idee umsetzen? Beschallung, Bühne, Auf- und Abbau,
Catering, Marketing – das sind nur einige der
vielen Fragen, die vor einer Veranstaltung organisiert werden müssen.
vts Event bietet als Full-Service-Agentur die
komplette Palette
an – von der Beratung über die Planung bis hin zur
Betreuung vor Ort.
Das heißt, mit dem
Kunden gemeinsam
wird vorab eine Vision der Veranstaltung entwickelt, die
Kundenwünsche
werden analysiert
und die Umsetzung individuell geplant. Auch
oft Ungeliebtes wie Budgetkontrolle und der
Plan B fürs Krisenmanagement spielen dabei
eine Rolle. Am großen Tag selbst übernimmt
vts Event auf Wunsch die vollständige Betreuung. Dazu zählen auch Nachbereitung
und Auswertung der Veranstaltung.
Was im Jahr 1990 als Familienunternehmen
in Görlitz begann, ist heute eine Firma mit
über zehn Mitarbeitern und überregionalem
Veranstaltungseinsatz. In 20 Jahren konnten
bereits über 4.000 Veranstaltungen organisiert und betreut werden. Wer in diesem
spannenden und abwechslungsreichen Umfeld arbeiten möchte, kann bei vts Event
entweder Veranstaltungskaufmann oder
Fachkraft für Veranstaltungstechnik werden.
Bewerber müssen mindestens 18 Jahre alt
sein, sollten gute Noten in Mathematik und
Physik mitbringen sowie über ein gutes Allgemeinwissen und technisches Verständnis
verfügen. Für die Veranstaltungstechniker ist
außerdem die körperliche Belastbarkeit von
großer Bedeutung.
Die Ausbildung erfolgt im Wechsel aus zwei
Wochen Praxis im Unternehmen und einer
Woche Theorie an der Berufsschule in Berlin
(Fachkraft – Veranstaltungstechnik) bzw. Riesa (Veranstaltungskaufleute).
INFORMATION
Ausbildungsberufe: Fachkraft –
Veranstaltungstechnik,
Veranstaltungskaufmann/-frau
Kontakt: vts Event
Hospitalstraße 13-16 | 02826 Görlitz
Ansprechpartner: Dr. Evelin Reimann
T: 03581 / 3 85 00 | F: 03581 / 38 50 25
[email protected]
www.vts-event.de
135
Wehrsdorfer Werkstätten GmbH & Co. KG
MÖBEL FÜRS LE
EBEN
Seit vielen Jahren gibt es in Wehrsdorf die
Tradition des Möbelbaus. 1992 wurde die Firma Wehrsdorfer Werkstätten durch die Familie Trüggelmann aus Bielefeld übernommen
und in den letzten 20 Jahren kontinuierlich
zu einer der modernsten Möbelfertigungen
Europas ausgebaut. Wehrsdorfer produziert
moderne und klassische Wohnzimmermöbel für die Kundschaft aus Deutschland und
Österreich. Hier werden sowohl echtholzfurnierte wie auch lackierte Möbel hergestellt.
Die Fertigung ist mit einem modernen Maschinenpark ausgestattet und bietet auch
den Azubis die Möglichkeit, mit moderner
Technik vertraut zu werden.
Jedes Jahr werden zwei Jugendliche zum
Tischler oder Holzmechaniker ausgebildet,
wofür sich auch Hauptschulabsolventen bewerben können. Dabei erlernen die Azubis
sowohl traditionelle handwerkliche Fähigkeiten als auch die Bedienung moderner Maschinen und Anlagen. Die duale Ausbildung
erfolgt in der Lehrwerkstatt, in der Fertigung,
bei überbetrieblichen Lehrgängen und in der
Berufsschule in Kamenz. Der Ausbilder geht
individuell auf die Azubis ein und gibt ihnen
die Möglichkeit, das Handwerk von Grund
auf zu erlernen. Krönender Abschluss der
Ausbildung ist die Herstellung eines selbst
entworfenen Gesellenstücks.
Auch wenn der Betrieb in einer ländlichen
Region angesiedelt ist, gibt es doch die Möglichkeit, relativ schnell nach Bautzen zu kommen. Der Bus hält direkt vor dem Werk. „Wir
helfen auch gern bei der Suche nach einer Unterkunft und es besteht auch die Möglichkeit
der Unterbringung in unserem Wohnheim.
Bei der Berufsschule und auch bei den überbetrieblichen Lehrgängen wird ebenfalls die
Unterbringung im Wohnheim angeboten“,
erläutert Personalchefin Christina Schläger.
Bei den Wehrsdorfer Werkstätten können
Jugendliche auch eine weiterführende Ausbildung zum Bachelor of Engineering in der
Holztechnik absolvieren. In Zusammenarbeit
mit der Berufsakademie in Dresden besteht
die Möglichkeit, dieses duale Studium in
nur drei Jahren zu absolvieren. Neben der
Gestaltung von Möbeln spielen hier auch
die Planung der Fertigungsabläufe und die
Arbeitsvorbereitung eine große Rolle. Man
bekommt in den Praxisabschnitten der Aus-
bildung Einblick in alle technischen Bereiche
von der Fertigung bis zur Arbeit mit der ERPSoftware und Konstruktionsprogrammen.
Nach der Ausbildung bestehen übrigens sehr
gute Chancen zur Übernahme in eine Festanstellung.
INFORMATION
Ausbildungsberufe: Holzmechaniker/in,
Tischler/in
Studium: Bachelor of Engineering
Holztechnik Fachrichtung Möbel und
Innenausbau (duales Studium Berufsakademie Dresden)
Kontakt: Wehrsdorfer Werkstätten
GmbH & Co. KG
Dresdener Straße 43 | 02689 Wehrsdorf
Ansprechpartner: Christina Schläger
(Personal) | Stephan Saß (Technische
Leitung) | T: 035936 / 38 00
[email protected]
www.wehrsdorfer.de
Matthias Kause, Auszubildender zum Tischler im 3. Lehrjahr. Der Beruf
hat schon Familientradition. Sowohl mein Vater als auch meine beiden Brüder sind Tischler. Nach dem Abschluss werde ich übernommen
und arbeite dann in den Wehsrdorfer Werkstätten an der Zuschnittsäge, wo ich Bauteile aus großformatigen Platten herstelle.
Steve Pallmer, Auszubildender zum Tischler im 2. Lehrjahr. Ich hatte
schon immer Interesse an Holz. Mit der Ausbildung ist ein Wunsch für
mich in Erfüllung gegangen. Bei Wehrsdorfer fühle ich mich sehr wohl,
die Arbeit macht Spaß und die Kollegen sind schwer in Ordnung.
136
Wohnungsbaugenossenschaft Weißwasser eG
MEHR ALS EIN DACH
ÜBER DEM KOPF
HABEN
Die Wohnungsgenossenschaft Weißwasser
eG (WGW) wurde 1954 gegründet. Seitdem
nahm sie eine rasante Entwicklung sowohl
während der DDR-Planwirtschaft als auch
beim Übergang in die Marktwirtschaft bis in
unsere heutige Zeit. Denn genossenschaftliches Wohnen ist mehr als nur ein Dach über
dem Kopf zu haben.
Die politischen Umwälzungen im Land erforderten 1990 eine Neuausrichtung der Genossenschaft. Umfangreiche Sanierungen des
Wohnungsbestandes folgten. Mit den wirtschaftlichen Veränderungen begann auch
die Abwanderung der Menschen. Die Genossenschaft verbesserte durch komplexe Modernisierung die Wohnqualität nachhaltig.
Heute sind 86 Prozent der Gebäude teil- bzw.
komplexsaniert. Mit rund 3.000 zeitgemäßen Wohnungen und Gewerbeeinheiten in
Weißwasser/O.L., Krauschwitz und Schleife
ist die WGW zukunftsfähig aufgestellt.
Die WGW bildet seit dem Jahr 2000 junge
Menschen zu Immobilienkaufleuten aus.
Auszubildende werden vom ersten Tage an
in die Bewirtschaftung mit einbezogen. Ihre
kaufmännischen und verwaltungstechnischen Tätigkeiten verrichten sie im Büro.
Im
Außendienst
kümmern sie sich
beispielsweise um
Wohnungsübergaben. Der Beruf der
Immobilienkaufleute gestaltet sich
abwechslungsreich.
Unerlässlich ist deshalb eine gewisse
Flexibilität, soziale Kompetenz und
Kommunikationsstärke. Immobilienkaufleute sollten in der Lage sein, offen und kommunikativ mit Menschen umzugehen.
Die Ausbildung dauert drei Jahre. Der theoretische Teil wird im Blockunterricht in der
Berufsschule im sächsischen Freiberg vermittelt. Die praktische Ausbildung erfolgt
in Weißwasser/O.L. Bewerber sollten einen
guten Realschulabschluss oder ein entsprechendes Abitur erreicht haben. Erwartet werden insbesondere gute Noten in den Fächern
Deutsch und Mathematik sowie fundierte
Kenntnisse in den Anwendungen des MSOffice Paketes. Ein Praktikum im Vorfeld ist
nach Absprache möglich.
INFORMATION
Ausbildungsberuf: Immobilienkaufmann/-frau
Kontakt: Wohnungsbaugenossenschaft Weißwasser eG
Puschkinstraße 26
02943 Weißwasser/O.L.
Ansprechpartner: Bernd Kluge
T: 03576 / 2 88 30
[email protected]
www.wgw-weisswasser.de
137
Berufsschulzentren im Landkreis Görlitz
BS
SZ WEISS
SWASS
SER-BO
OXBE
E RG
BERUFSSCHULE
BE
ERUFSFACHSCHULE
BAUTECHNIK
2- oder 3-jährig: alle Bauberufe
GESUNDHEIT UND PFLEGE
1-jährig: Gesundheit und Pflege
BERUFSBEREICHSFREIE BERUFE
– Mechatroniker/in
SOZIALWESEN
2-jährig: Sozialassistent/in
ELEKTROTECHNIK
Grundstufe: alle Elektroberufe
Fachstufe:
– Elektroniker/in – Automatisierungstechnik
– Elektroniker/in – Betriebstechnik
– Industrieelektriker/in (Betriebstechnik)
TECHNIK
1-jährig: Holztechnik
2-jährig: Technische/r Assistent/in für Informatik
(Service und Netzwerktechnik)
FA
ACHOBERSCHULE
HOLZTECHNIK
– Holzmechaniker/in
– Tischler/in
METALLTECHNIK
Grundstufe: alle Metallberufe
Fachstufe:
– Fertigungsmechaniker/in
– Industriemechaniker/in
– Teilezurichter/in
WIRTSCHAFT UND VERWALTUNG
– Kaufmann/-frau – Einzelhandel
– Verkäufer/in
TECHNIK
1-jährig
WIRTSCHAFT UND VERWALTUNG
1- und 2-jährig
FACHSCHULE
TECHNIK
Elektrotechnik (Energie- und Automatisierungstechnik)
WIRTSCHAFT
Betriebswirtschaft
BERUFSVORBEREITUNGSJAHR (BVJ)
– Holz- und Metalltechnik
– Wirtschaft und Verwaltung / Körperpflege
INFORMATION
BERUFSGRUNDBILDUNGSJAHR (BGJ)
– Holztechnik
Kontakt: Berufliches Schulzentrum Weißwasser-Boxberg
Jahnstraße 55 | 02943 Weißwasser/O.L.
Ansprechpartner: Gotthard Bläsche (Schulleiter) | Friedhelm
Patock (Stellvertretender Schulleiter)
T: 03576 / 28 88 10 | F: 03576 / 28 88 28
[email protected] | www.bsz-weißwasser.de
138
Berufsschulzentren im Landkreis Görlitz
BSZ „CHRISTOPH
LÜ
ÜDERS“ GÖRLIT
TZ
BERUFSSCHULE
BE
ERUFSFACH
HSCHULE
BAUTECHNIK
– Dachdecker/in
ALTENPFLEGE
3-jährig: Altenpfleger/in
ERNÄHRUNG, GÄSTEBETREUUNG UND HAUSWIRTSCHAFTLICHE
DIENSTLEISTUNG
– Bäcker/in
– Fachkraft – Gastgewerbe
– Fachverkäufer/in – Lebensmittelhandwerk (nur 1. Ausbildungsjahr)
(Bäckerei/Konditorei)
– Hotelfachmann/-frau (bis 2. Ausbildungsjahr)
– Koch/Köchin
– Restaurantfachmann/-frau (bis 2. Ausbildungsjahr)
PHYSIOTHERAPIE
3-jährig: Physiotherapeut/in
FAHRZEUGTECHNIK
Grundstufe: alle kraftfahrzeugtechnischen Berufe
FARBTECHNIK UND RAUMGESTALTUNG
– Bauten- und Objektbeschichter/in
– Maler/in und Lackierer/in (bis 2. Ausbildungsjahr)
KÖRPERPFLEGE
– Friseur/in
METALLTECHNIK
Grundstufe: alle Metallberufe
Fachstufe: Konstruktionsmechaniker/in
WIRTSCHAFT UND VERWALTUNG
– Bürokaufmann/-frau
– Kaufmann/-frau – Einzelhandel
– Kaufmann/-frau – Gesundheitswesen
– Medizinische/r Fachangestellte/r
– Rechtsanwaltsfachangestellte/r
– Verkäufer/in
– Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r
BERUFSVORBEREITUNGSJAHR (BVJ)
– Farbtechnik und Raumgestaltung / Körperpflege
BERUFSGRUNDBILDUNGSJAHR (BGJ)
– Metalltechnik
SOZIALWESEN
1- und 2-jährig: Sozialassistent/in
FA
ACHOBERSCHULE
1- und 2-jährig:
– Sozialwesen
– Wirtschaft und Verwaltung
BE
ERUFLIC
CHES GYMNASIU
UM
– Gesundheit und Sozialwesen
– Technikwissenschaften (Maschinenbautechnik, Spezialisierung
Luft- und Raumfahrttechnik)
– Wirtschaftswissenschaften
FACHSCHULE
SOZIALWESEN
– Heilerziehungspflege
– Sozialpädagogik
INFORMATION
Kontakt: Berufliches Schulzentrum „Christoph Lüders“ Görlitz
Carl-von-Ossietzky-Straße 13-16 | 02826 Görlitz
Ansprechpartner: Helga Schiefer (Schulleiterin) | Jörg Schmidt
(Stellvertretender Schulleiter)
T: 03581 / 48 52 00 | F: 03581 / 48 52 22
[email protected] | www.bszgoerlitz.de
139
Berufsschulzentren im Landkreis Görlitz
BSZ LÖBAU
BERUFSSCHULE
BAUTECHNIK
Grundstufe: alle Bauberufe
Fachstufe:
– Ausbaufacharbeiter/in (Zimmererarbeiten)
– Beton- und Stahlbetonbauer/in
– Hochbaufacharbeiter/in
(Maurerarbeiten, Beton- und Stahlbauarbeiten)
– Maurer/in
– Straßenbauer/in
– Tiefbaufacharbeiter/in (Straßenbauarbeiten)
– Zimmerer/in
ERNÄHRUNG, GÄSTEBETREUUNG UND HAUSWIRTSCHAFTLICHE
DIENSTLEISTUNG
– Koch/Köchin
PRODUKTION UND DIENSTLEISTUNG IN UMWELT UND
LANDWIRTSCHAFT
– Gärtner/in (Zierpflanzenbau)
– Landwirt/in
– Tierwirt/in
TEXTILTECHNIK UND BEKLEIDUNG
– Maschinen- und Anlagenführer/in – Textiltechnik
WIRTSCHAFT UND VERWALTUNG
– Industriekaufmann/-frau
– Kaufmann/-frau – Einzelhandel
– Kaufmann/-frau – Groß- und Außenhandel
– Steuerfachangestellte/r
– Verkäufer/in
BERUFSVORBEREITUNGSJAHR (BVJ)
– Bautechnik
– Ernährung, Gästebetreuung und hauswirtschaftliche Dienstleistung
FACHSCHULE
TECHNIK
– Bautechnik
BE
ERUFLIC
CHES GYMNASIU
UM
– Agrarwissenschaft
– Informations- und Kommunikationstechnologie
– Technikwissenschaft (Bautechnik, Datenverarbeitungstechnik)
– Wirtschaftswissenschaft
BE
ERUFSBIILD
DEN
NDE FÖRD
DER
RS C H U L E
– Ausbaufacharbeiter/in
– Bauten- und Objektbeschichter/in
– Beikoch/Beiköchin
– Bürokraft
– Hauswirtschaftstechnische/r Helfer/in
– Hochbaufacharbeiter/in
– Landwirtschaftswerker/in
– Metallbauer/in (neu: Fachpraktiker/in für Metallbauer)
– Teilezurichter/in
– Verkäufer/in
– Werkzeugmaschinenspaner/in
BERUFSVORBEREITUNGSJAHR (BVJ)
1-jährig
– Ernährung, Gästebetreuung und hauswirtschaftliche Dienstleistung / Produktion und Dienstleistung in Umwelt und Landwirtschaft
– Metalltechnik / Bautechnik
– Textiltechnik und Bekleidung / Ernährung, Gästebetreuung und
hauswirtschaftliche Dienstleistung
GESTRECKTES BERUFSGRUNDBILDUNGSJAHR
2-jährig, Schulversuch
– Bautechnik / Holztechnik
– Holztechnik / Ernährung, Gästebetreuung und hauswirtschaftliche Dienstleistung
INFORMATION
Kontakt: Berufliches Schulzentrum Löbau
Dietrich-Bonhoeffer-Straße 9 | 02708 Löbau
Ansprechpartner: Kerstin Bronlik (Schulleiterin) | Peter Heerling
(Stellvertretender Schulleiter)
T: 03585 / 4 13 61 20 | F: 03585 / 4 13 61 23
[email protected] | www.bszloebau.de
140
Berufsschulzentren im Landkreis Görlitz
BSZ ZIT
TTAU
BERUFSSCHULE
BE
ERUFSFACH
HSCHULE
ERNÄHRUNG, GÄSTEBETREUUNG UND HAUSWIRTSCHAFTLICHE
DIENSTLEITUNG
– Fachkraft – Gastgewerbe
– Hotelfachmann/-frau
– Restaurantfachmann/-frau
PFLEGEHILFE (BEANTRAGT)
2-jährig: Krankenpflegehelfer/in
FAHRZEUGTECHNIK
Grundstufe: alle kraftfahrzeugtechnischen Berufe
Fachstufe:
– Kraftfahrzeugmechatroniker/in
– Kraftfahrzeugservicemechaniker/in
TECHNIK
1-jährig: Fahrzeugtechnik
2-jährig: Gestaltungstechnische/r Assistent/in (Grafik)
SOZIALWESEN
3-jährig: Sozialassistent/in
FA
ACHOBERSCHULE
FARBTECHNIK UND RAUMGESTALTUNG
Grundstufe: alle farbtechnischen Berufe
Fachstufe:
– Fahrzeuglackierer/in
METALLTECHNIK
Grundstufe: alle Metallberufe
Fachstufe:
– Maschinen- und Anlagenführer/in – Metall- und Kunststofftechnik
– Teilezurichter/in
SOZIALWESEN
1-jährig, nach Realabschluss und Berufsausbildung
TECHNIK
1- und 2-jährig:
WIRTSCHAFT UND VERWALTUNG
1- und 2-jährig:
WIRTSCHAFT UND VERWALTUNG
– Bürokaufmann/-frau
– Kaufmann/-frau – Bürokommunikation
– Verwaltungsfachangestellte/r
INFORMATION
BERUFSVORBEREITUNGSJAHR (BVJ)
– Metalltechnik / Farbtechnik und Raumgestaltung
– Wirtschaft und Verwaltung / Ernährung, Gästebetreuung und
hauswirtschaftliche Dienstleistung
Ansprechpartner: Siglinde Neumann (Schulleiterin) | Kersten
Wittwer (Stellvertretender Schulleiter)
T: 03583 / 6 88 30 | F: 03583 / 68 83 36
[email protected] | www.bsz-zittau.de
Kontakt: Berufliches Schulzentrum Zittau
Hochwaldstraße 21 a | 02763 Zittau
141
Zittauer Bildungsgesellschaft gemeinnützige GmbH
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Wenn über die Wirtschaft unseres Landkreises gesprochen wird, fallen häufig zuerst die
Namen der wenigen Großunternehmen. Wir
sind froh, sie hier zu haben – das Rückgrat
unserer Wirtschaft sind aber zu weit über 90
Prozent kleine und mittlere Unternehmen.
Sie haben sich auf dem Markt durchgesetzt,
weil sie sich spezialisieren konnten. Diese
Spezialisierung ist beim Thema Ausbildung
eher von Nachteil. Nicht immer kann ein
Betrieb alle vorgeschriebenen Inhalte der Berufsausbildung abdecken, weil zum Beispiel
bestimmte Maschinen gar nicht für den Produktionsprozess benötigt werden.
Um dennoch eine erstklassige Ausbildung,
vor allem im produzierenden Gewerbe, zu garantieren, hat sich seit vielen Jahren die sogenannte Verbundausbildung im Süden unseres
Landkreises etabliert. Einfach erklärt: Zahlreiche Unternehmen aus dem ehemaligen
Landkreis Löbau-Zittau haben sich zusammengeschlossen, den Firmenausbildungsring
142
Oberland e. V. gegründet und organisieren
mit Unterstützung des Bildungsdienstleisters ZiBi (Zittauer Bildungsgesellschaft) gemeinsam die Berufsausbildung.
Das dafür errichtete Bildungszentrum Oberland in Ebersbach-Neugersdorf bietet ideale
Ausbildungsbedingungen für Lehrgänge in
den verschiedenen Metallberufen und der
Mechatronik. „Wir verfügen über ein großes
Potenzial an gut ausgebildeten und erfahrenen Fachkräften sowie über eine moderne technische Ausstattung. Im Bedarfsfall
begleiten unsere Sozialpädagogen junge
Menschen über die Hürden in der Zeit der
Berufsausbildung“, sagt Winfried Scholze,
Geschäftsführer der ZiBi. In drei Gebäuden
mit circa 2.500 Quadratmetern Fläche können vor allem junge Menschen metall- und
elektrotechnische Kenntnisse und Fertigkeiten erwerben.
UND SO FUNKTIONIERT ES. Jedes Jahr schicken rund 60 Unternehmen etwa 250 bis 300
Lehrlinge zur fachpraktischen Unterweisung
ins Bildungszentrum Oberland. Nach erfolgreichem Lehrgangsverlauf erhalten die Azubis eine Teilnahmebestätigung und Beurteilung. Für die ausbildenden Betriebe gibt es
einen Katalog mit Angeboten, aus dem die
Lehrgänge für den jeweiligen Ausbildungsberuf ausgewählt werden können. Diese umfassen in der Metalltechnik die Grundlagenbildung, das maschinelle Spanen im Drehen,
Fräsen oder Schleifen, die Steuerungstechnik
sowie das Programmieren und Bedienen von
CNC-Technik. In der Mechatronik reicht das
Angebot unter anderem von der Elektroinstallation über die Digital- und Gerätetechnik
bis zur SPS-Steuerung, der Hydraulik und
Pneumatik.
Die Finanzierung der betrieblichen Verbundausbildung kann über Fördermittel unterstützt werden. Beratung zu Lehrgängen
und Förderprogrammen erhalten interessierte Unternehmen durch die ZiBi oder den Firmenausbildungsring Oberland e. V.
INFORMATION
Kontakt: Zittauer Bildungsgesellschaft
gemeinnützige GmbH
Gutenbergstraße 18 | 02763 Zittau
oder
Firmenausbildungsring Oberland e. V.
Hauptstraße 59
02727 Ebersbach-Neugersdorf
Ansprechpartner: Winfried Scholze
T: 03583 / 6 89 10 | F: 03583 / 68 91 13
[email protected]
www.zibi-zittau.de
oder
T: 03586 / 70 76 30 | F: 03586 / 70 76 33
[email protected]firmenausbildungsring-oberland.de
www.firmenausbildungsring-oberland.de
143
Schau rein! Woche der offenen Unternehmen Sachsen
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Vom 11. bis 16. März 2013 wird die traditionelle Berufsorientierungsaktion „Schau rein!
Woche der offenen Unternehmen Sachsen“
durchgeführt, für die wir die Werbetrommel
rühren möchten. Der Ausbildungsatlas INSIDER zeigt eindrucksvoll, wie vielfältig und
interessant die Ausbildungsmöglichkeiten
in den Firmen vor der eigenen Haustür sind.
Während der „Woche der offenen Unternehmen“ öffnen darüber hinaus viele regionale
In der Mandau-Apotheke Zittau konnte Miriam Riebe
selbst eine Creme herstellen.
144
Firmen mit reizvollen und aussichtsreichen
Karrieremöglichkeiten ihre Türen und möchten die Schüler mit praktischen Workshops
davon begeistern, ihre berufliche Zukunft in
der Heimat zu beginnen.
2012 beteiligten sich über 90 Firmen der verschiedensten Branchen – Rekord im Landkreis Görlitz. Diesen Aufwärtstrend wollen
wir im Jahr 2013 fortsetzen. Daher werden die
Berufsberater der Agentur für Arbeit erneut
die Schüler beraten und sie bei der InternetRegistrierung für die Angebote unterstützen.
Wie in den letzten Jahren, steht für die Teilnehmer ein „Sachsenticket“ zur Verfügung,
mit dem die Schüler kostenlos zu den Unternehmen gelangen.
„Schau rein!“ wird, wie bereits in den vergangenen Jahren, vom Lausitz Matrix e. V., einem
regionalen Verein, koordiniert. Unterstützt
wird die Durchführung von der Arbeitsagentur, den Wirtschaftsförderern der Entwicklungsgesellschaft Niederschlesische Oberlausitz mbH (ENO) sowie dem Regionalen
Übergangsmanagement beim Landratsamt.
Die Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien
unterstützt das Vorhaben zudem finanziell,
ebenfalls seit einigen Jahren.
Wir freuen uns, wenn sich auch 2013 möglichst viele Schüler sowie die Lehrerschaft
aktiv an „Schau rein!“ beteiligt. Weitere Informationen rund um die „Woche der offenen
Unternehmen“ beantworten die Koordinatoren von Lausitz Matrix, die auch für Gespräche in den Schulen, zum Beispiel bei Elternabenden, zur Verfügung stehen.
INFORMATION
Kontakt: Schau rein! Woche der offenen
Unternehmen Sachsen
www.schau-rein-sachsen.de
Regionaler Koordinator:
Lausitz Matrix e. V.
Melanchthonstraße 19 | 02826 Görlitz
T: 03581 / 30 94 00
[email protected]
Wirtschaftswissen im Wettbewerb 2012
IN
NSIDERTIP
PP
FÜR KLASSE 9:
MITMACHEN
UND PREISE
ABRÄUMEN
Im November und Dezember 2012 führen die
Wirtschaftsjunioren Görlitz erneut das Quiz
„Wirtschaftswissen im Wettbewerb“ (WWW)
durch. Daran können sich alle neunten Klassen im Landkreis Görlitz beteiligen. Für die
Besten winken starke Preise. So freuten sich
im letzten Jahr die drei Erstplatzierten über
Schecks in Höhe von 100, 75 und 50 Euro.
Die beste Klasse aus der Mittelschule Großschönau wurde vom TRIXI-Park Großschönau
zu einem Erlebnistag eingeladen. Außerdem
kamen Mitglieder der Wirtschaftsjunioren
Görlitz in die Schule zu einem professionellen Bewerbungscoaching.
WIE FUNKTIONIERT DIESES WWW? Es gibt
in diesem Jahr 30 Multiple-Choice-Fragen zu
Die Schülersprecher nehmen die Auszeichnung der besten Klasse vom Kreissprecher der Wirtschaftsjunioren Mike Altmann
entgegen.
den Themenfeldern Existenzgründung, Allgemeinbildung, Politik, Ausbildung, Wirtschaft
und Internationales. Das Quiz wird im Rahmen einer Unterrichtsstunde gelöst, wobei
ein Mitglied der Wirtschaftsjunioren mit vor
Ort ist und für weitere Fragen rund um Ausbildung und Wirtschaft zur Verfügung steht.
WAS GIBT ES ZU GEWINNEN? Die drei Erstplatzierten erhalten eine Prämie in Höhe von
100, 75 und 50 Euro. Außerdem vertritt der
oder die Siegerin den Kreis beim Bundesfinale, das Anfang März 2013 in Karlsruhe stattfindet. Die Kosten für Reise und Unterkunft
zahlen die Wirtschaftsjunioren Görlitz. Auch
die beste Klasse wird natürlich wieder prämiert. Hier steht der Preis noch nicht fest.
WIE KANN SICH MEINE KLASSE ANMELDEN?
Wenn ihr mitmachen wollt, sprecht mit eurem Klassenlehrer oder dem verantwortlichen Lehrer für die Berufsorientierung. Dann
meldet ihr eure Klasse formlos per E-Mail
unter [email protected] an. Alles Weitere
organisieren dann die Wirtschaftsjunioren in
Abstimmung mit eurer Schule.
WER SIND DIE WIRTSCHAFTSJUNIOREN
GÖRLITZ EIGENTLICH? Der Verein ist Teil der
weltweiten Vereinigung „Junior Chamber International“, der Unternehmer, Selbstständige, Freiberufler und Führungskräfte bis 40
Jahre angehören. Im Landkreis Görlitz haben
die Wirtschaftsjunioren über 50 Mitglieder.
INFORMATION
Kontakt: Wirtschaftsjunioren Görlitz e. V.
c/o IHK Dresden | Geschäftsstelle Görlitz
Jakobstraße 14 | 02826 Görlitz
Alle drei Erstplatzierten kamen 2011 von der Mittelschule Großschönau: Sebastian Schmidt, Christoph Stresow und Jolina
Fischer.
Ansprechpartner: Frank Großmann
T: 03581 / 42 12 21
[email protected]
www.wj-goerlitz.de
HIN
NTERGRUND WWW
Seit über 15 Jahren führen die Wirtschaftsjunioren Deutschland das Quiz „Wirtschaftswissen im Wettbewerb“ in Zusammenarbeit mit Schulen in ganz Deutschland durch. Teilnehmen können Schüler der neunten Jahrgangsstufen aller
allgemeinbildenden Schulen. Zentrales Ziel des WWW ist es, möglichst viele Schüler mit Fragen aus dem Bereich der
Wirtschaft in Berührung zu bringen und darüber das Interesse an wirtschaftlichen Fragen zu wecken. Nebenbei sollen
auf diesem Weg Partnerschaften zwischen Schulen und den Wirtschaftsjunioren entstehen, Kontakte geknüpft und
intensiviert werden.
145
Tipps aus erster Hand
VON ELTERN FÜR EL
LTERN
Welcher Beruf ist der Richtige für mein Kind?
Eine Frage, die bei sage und schreibe circa 350
anerkannten Ausbildungsberufen in Deutschland nur schwierig zu beantworten ist. Neue
Berufe kommen dazu, andere verschwinden
oder werden umbenannt. Als Eltern ist man
dann oft ratlos und unsicher und weiß nicht
genau, wie das eigene Kind bei dieser Entscheidung unterstützt werden kann. Dazu
kommt, dass die Jugendlichen in der Puber146
tät oft schwer zu erreichen sind und den Rat
der Eltern oft als Einmischung ablehnen. Sich
raushalten ist auch keine Lösung, denn Sie
sind die wichtigsten Berater, viel wichtiger
als Freunde und Verwandte und sollten auch
in stürmischen Zeiten mit Ihrem Kind immer wieder das Gespräch suchen. Als Eltern
werden Sie während der Berufswahlzeit in
verschiedene Rollen schlüpfen müssen: Mal
sind Sie Motivator, mal Antreiber, mal Trös-
ter, mal Coach und mal Vertrauter. Ihr Kind
braucht Sie in all diesen Rollen, auch wenn es
das nicht immer zeigt. Wir haben vier Eltern
zu ihren nicht immer einfachen Erfahrungen
mit ihren Kindern in dieser turbulenten Zeit
befragt und stellen fest, dass man oft nur ein
offenes und geduldiges Ohr braucht, um zu
helfen. Diese Eltern möchten Sie bestärken
und motivieren, sich gemeinsam den Herausforderungen der Berufswahl zu stellen.
Beate Bauer | verheiratet, Mutter von 5 Kindern (7, 10, 12, 17, 18)
VON ELTERN FÜR EL
LTERN
Wie haben Sie ganz konkret Ihre Kinder bei der Berufswahlentscheidung
unterstützt? Als Eltern kennt man wie niemand anderes die Stärken
und Schwächen der eigenen Kinder. Natürlich hat man als Elternteil
durch eigene berufliche Erfahrungen einen weiteren Blick, wie realistisch der Berufswunsch der Kinder ist. Doch ist es wichtig, die Kinder
einerseits träumen zu lassen und sensibel Hinweise zu geben, die bedenkenswert sind, jedoch immer im Blick zu haben: Es geht um das
Leben des Kindes und nicht um das eigene. Wir haben nicht versucht,
unseren Kindern (im Moment betrifft das zwei), ihren Berufswunsch
auszureden, sondern nach Möglichkeiten gesucht, diesen Wunsch
Realität werden zu lassen, indem wir uns intensiv informiert haben,
zum Beispiel, wo man diese Ausbildung absolvieren kann etc. Jede
Idee – und scheint sie auch so absurd – ist es wert, weiterverfolgt und
auf Machbarkeit überprüft zu werden. Gemeinsam Ziele setzen und
Etappenziele vereinbaren, das ist entscheidend.
Welche Schwierigkeiten waren zu bewältigen und wie haben Sie diese gemeistert? Jedes Kind ist einzigartig in seiner Person, seinen Fähigkeiten
und Gedanken. Unser Sohn verfolgte bereits während seiner Schulzeit
schon lange den Plan, einmal in der Automobilbranche tätig zu werden. Dieses Ziel – jahrelang gehegt – änderte sich auch nicht mehr.
Jetzt hat er sein Abi und wird dieses Ziel ansteuern. Das erleichtert es
uns als Eltern und wir sehen dort wenig Handlungsbedarf. Ob er die
Schulzeit gut genutzt hat – das wird sich herausstellen. Unsere Tochter dagegen ist hin- und hergerissen mit Gedanken, Problemen, Wünschen und Plänen. Da gilt es für uns als Eltern, einen möglichen Weg
zu finden und liebevolle Konsequenz zu zeigen. Das ist nicht immer
einfach. Als sie nach der vierten Klasse auf das Gymnasium wechselte,
geschah das mit der erstmaligen Möglichkeit eines Durchschnitts von
2,5 (jetzt nicht mehr möglich). Nun ist sie an ihre Grenzen im mathematischen/naturwissenschaftlichen Bereich gestoßen und wird
mit dem Realschulabschluss das Gymnasium nach der elften Klasse
verlassen. Es war eine Zeit der Unsicherheit und des Fragens: Soll sie
das Gymnasium verlassen? Wie soll der Weg weitergehen? Erleichternd war, dass sie automatisch den anerkannten Realschulabschluss
hat. Das eröffnet die Chance, auf einem anderen Bildungsweg weiterzugehen. Dort den richtigen Weg zu finden, ist nicht leicht. Gerade,
wenn sich das Kind noch im emotionalen Umbruch befindet, haben
die Eltern oft keine große Chance, dass ihr Kind Tipps und Hinweise
annimmt. Wir bedauern, dass Ausbildungen im Genre Sprachen überwiegend nur von Privatschulen bzw. durch ein Studium möglich sind.
Demzufolge wird sie nun den Weg über die Fachoberschule gehen, um
ihrem Ziel „Dolmetscher“ näherzukommen. Doch auch dieser Weg ist
nicht einfach zu gehen, weil die Fachoberschulen in einzelnen Bereichen so lange Wartelisten haben, dass die Chance auf ein Minimum
sinkt, einen Platz zu bekommen.
Welche Tipps können Sie anderen Eltern geben, wenn sie ihr Kind bei
der Berufswahl unterstützen möchten? Was können Eltern tun und wo
mischen sie sich lieber nicht ein? Beobachten Sie Ihr Kind! Was sind
seine Stärken? Wo braucht Ihr Kind Hilfe? Helfen Sie Ihrem Kind beim
Anfertigen von Bewerbungsunterlagen. Nicht für sie, aber mit ihnen
schreiben. Oftmals haben Kinder den Wunsch, die Ausbildung weit weg
vom Heimatort zu machen, obwohl es die Möglichkeit in der Heimat
auch gibt. Hilfreich war, mit den Kindern eine Liste aufzustellen:
Was spricht dafür, was dagegen? Lassen Sie den Kindern Freiraum,
aber holen Sie sie gegebenenfalls auf den Boden der Realität wieder
zurück. Achten Sie darauf, nicht Ihre eigenen Vorstellungen im Leben
der Kinder verwirklichen zu wollen. Die Jugendlichen gehen oftmals
davon aus, dass alles Spaß machen muss. Die Ausbildung wird aber
nicht nur Spaß machen. Das sollten die Jugendlichen wissen und wir
sollten versuchen, ihnen deutlich zu machen, dass sie das aushalten
(lernen) müssen. Manchmal ist es besser, andere (Erwachsene), zu
denen sie eine gute Beziehung haben, geben ihre Tipps an Ihre Kinder
weiter. Diese werden von den Jugendlichen manchmal mehr beachtet
als die Erfahrungen der Eltern.
Welche Informationsmöglichkeiten oder Veranstaltungen zum Thema
Berufsorientierung nutzen Sie, um sich über das Thema zu informieren?
Unsere beiden Kinder haben jeweils im Gymnasium am GEVA-Test
(Eignungstest für die Berufswahl) teilgenommen. Das ist ein sehr ausführlicher Test und das Ergebnis kann mitunter zur beruflichen Orientierung positiv beitragen. Den Ausbildungsatlas INSIDER des Landkreises Görlitz bekamen unsere Kinder in der Schule und er eignet
sich hervorragend zum gemeinsamen Stöbern und Informieren über
Ausbildungen und Unternehmen in der Heimat. Viele Ausbildungsbetriebe oder die Berufsschulzentren haben einen „Tag der offenen Tür“,
den man unbedingt nutzen sollte, um zum Beispiel mit Azubis ins Gespräch zu kommen. Weitere Informationen bezogen wir auch über das
Internet. Der „Hochschultag“, der einmal jährlich an den Gymnasien
stattfindet, ist eine gute Möglichkeit, mal „Studierluft“ zu schnuppern.
147
Sven Bodinka | Vater eines Sohnes
VON ELTERN FÜR EL
LTERN
Wie haben Sie ganz konkret Ihren Sohn bei der Berufswahlentscheidung
unterstützt? Dass mein Sohn die für sich passende Ausbildungsstelle
findet, war ein langer und für mich als Vater nicht immer leichter Weg.
Ich habe mich mit dem Thema schon sehr früh beschäftigt. Bereits in
der achten Klasse stellte ich meinem Sohn bei seinen Besuchen (Tim
lebt bei der Mutter) Fragen zu Berufswünschen, welche er sehr ausweichend und eher allgemein beantwortete. Sein Praktikum im Kindergarten half ihm auch nicht weiter. Ich versuchte, ihn zu verschiedenen Veranstaltungen bezüglich der Berufswahl zu motivieren, was
aber nur teilweise gelang. Ein Besuch im Berufsschulzentrum Görlitz
brachte leider auch kein Ergebnis. Zu Beginn der neunten Klasse hatte er den Berufswunsch „Ergotherapeut“ geäußert, „weil das auch ein
Kumpel lernt“. Ab hier war mir klar, dass ich mich intensiv mit der
Zukunft meines Sohnes auseinandersetzen musste. Ich erkundigte
mich unverzüglich über das Berufsbild, Ausbildungsorte, Einsatzmöglichkeiten und den Berufsmarkt zum „Ergotherapeuten“. Gemeinsam
diskutierten wir und kamen überein, dass wir uns professionell beraten lassen, wobei hier noch gesagt werden muss, dass die Zeugnisnoten nicht überragend waren. Mir war wichtig, dass ich mit meinem
Sohn gemeinsam nach alternativen Berufen suche und wir uns nicht
auf einen Beruf festlegen. Angesichts der Fülle an Berufen haben wir
uns Hilfe vom „Profi“ geholt, weil ich dieses riesige Feld an Angeboten
nicht mehr überblicken konnte. Die Berufsberater der Arbeitsagentur,
aber auch die IHK oder das BIZ, können dabei eine Hilfe sein. Wir haben uns an das JOBSTARTER-Projekt Ausbildungsagentur Passgenau
gewandt, die uns dann offene Stellen gegeben und über die Berufsbilder informiert haben. Ich habe gemeinsam mit Tim Bewerbungen
für die Lehrstellen geschrieben, die er sich vorstellen konnte und bei
denen auch nach der Ausbildung die Chance besteht, übernommen zu
werden. Das war mir als Elternteil wichtig und ich denke, dass mein
Sohn das heute auch so sieht. Es kam zu verschiedenen Vorstellungsgesprächen, die wir dann gemeinsam ausgewertet haben.
Bei Bauelemente Evers in Rothenburg/O.L. hat es dann geklappt und
Tim konnte mit dem Schuljahr 2010/2011 seine Lehre zum Verfahrensmechaniker in Kunststoff- und Kautschuktechnik aufnehmen und hat
jetzt fast das zweite Lehrjahr geschafft. Wichtig: Es macht ihm Spaß
und er steht nicht jeden Tag mit Widerwillen auf, da kann es so falsch
also nicht gewesen sein. Er ist dort sehr gut integriert, seit dem 18. Geburtstag auch im Schichtdienst tätig und verdient sein eigenes Geld.
Welche Schwierigkeiten waren zu bewältigen und wie haben Sie diese gemeistert? Schwierig war für mich, dass ich nicht ständig Kontakt zu
meinem Sohn haben konnte und ich nicht immer wusste, was im Vorfeld gelaufen ist. Nur so ist zu erklären, dass wir erst ziemlich spät mit
den Bewerbungen beginnen konnten und dann auch unter Zeitdruck
gerieten.
Am Anfang war schwierig, dass sich mein Sohn über seinen zukünftigen Beruf so gar keine Vorstellungen machte, wahrscheinlich auch
wenig Unterstützung hatte bzw. selbst keinen Rat suchte und sich
nicht wirklich informierte. In dem ganzen Prozess hat uns Lausitz Matrix sehr weitergeholfen und diese Hilfe war auch dringend nötig.
148
Welche Tipps können Sie anderen Eltern geben, wenn sie ihr Kind bei der
Berufswahl unterstützen möchten? Was können Eltern tun und wo mischen sie sich lieber nicht ein? Ich würde allen Eltern raten, sich wirklich
frühzeitig mit dem Berufswunsch der Kinder zu beschäftigen und die
Kinder zu motivieren, ein Praktikum oder Ferienarbeit zu absolvieren,
um die eigenen Vorstellungen zu überprüfen. Nur so können die Kinder erkennen, in welcher Richtung sie mal arbeiten möchten. Auch
Tage der offenen Tür sollte man nutzen oder auch Aktionen von der
IHK und Arbeitsagentur oder dem Jobcenter. Wenn Eltern ratlos sind,
sollten sie auch immer versuchen, Hilfe von außen in Anspruch zu
nehmen. Denn dort arbeiten qualifizierte Menschen, die als Außenstehende Stärken und Schwächen der Jugendlichen anders beurteilen können als Eltern. Meiner Meinung darf man sich als Eltern beim
Thema Berufswahl nicht raushalten und gleichgültig sein. Wenn wir
ehrlich sind, sind die Kinder an der Stelle noch nicht so reif und gefestigt, um die Tragweite und Priorität dieser Entscheidung abschätzen
zu können. Sicher kann man im Leben mal umschulen oder sich neu
orientieren, aber das sollte nicht von Anfang an das Ziel sein, so nach
dem Motto: Wenn es nicht klappt oder nicht gefällt, da breche ich
eben ab und mach was Neues!
Welche Informationsmöglichkeiten oder Veranstaltungen zum Thema Berufsorientierung nutzen Sie, um sich über das Thema zu informieren? Im
„Dschungel“ der Ausbildungsberufe muss man sich informieren, um
den Durchblick nicht zu verlieren. Ausbildungsmessen wie der IHKAusbildungstag oder die vom Regionalen Übergangsmanagement und
Lausitz Matrix e. V. organisierte Zukunftskonferenz am Berufsschulzentrum in Görlitz, wo sich Jugendliche in praktischen Workshops bei
Betrieben ausprobieren können, aber auch Tage der offenen Tür, sind
eine gute Möglichkeit, um mit Azubis und Personalverantwortlichen
ins Gespräch zu kommen. Über offene Ausbildungsstellen kann man
sich auf den Internetseiten der IHK oder Arbeitsagentur informieren.
Simone König | alleinerziehend, Mutter von 2 Söhnen
VON ELTERN FÜR EL
LTERN
Wie haben Sie ganz konkret Ihren Sohn bei der Berufswahlentscheidung
unterstützt? Mein Sohn hat nach der Schule eine Ausbildung zum Verkäufer im Einzelhandel begonnen. Leider wurde er aus betrieblichen
Gründen bereits in der Probezeit gekündigt. Zum Glück konnte er danach relativ schnell und unkompliziert ein Berufsvorbereitungsjahr
(BVJ) absolvieren, bei dem er sich in vielen verschiedenen Bereichen
praktisch ausprobiert hat. Diese Maßnahme war für uns ein Segen und
als Überbrückung und Orientierung genau die richtige Entscheidung.
Vor allem der soziale und pflegerische Bereich hat meinen Sohn sehr
interessiert. Während dieser Zeit haben wir gemeinsam den Tag der
offenen Tür im Berufsschulzentrum in Görlitz besucht, wo der Beruf
des Sozialassistenten vorgestellt wurde. Für diese Ausbildung hat sich
mein Sohn entschieden und steht nun kurz vor den Abschlussprüfungen. Sein Praktikum absolvierte er in einer Einrichtung für Schwerstbehinderte, was ihm viel Spaß gemacht hat und seine Entscheidung
bestärkte, im sozialen Bereich zu arbeiten. Nach der Ausbildung will
er nun entweder das berufliche Gymnasium besuchen, um sein Fachabitur zu machen oder, wenn er die passende Stelle findet, eine Ausbildung zum Krankenpfleger beginnen. Während dieser nicht immer
einfachen Zeit habe ich meinen Sohn immer ermutigt, Praktika in verschiedenen Berufen zu absolvieren. Er konnte dadurch seine eigenen
Interessen überprüfen und den Alltag in einem Beruf kennenlernen.
Diese persönlichen Erfahrungen sind es doch, die tiefer gehende Einblicke zulassen und oft besser weiter helfen als trockene theoretische
Informationen. Mein Sohn hat bereits während der Schulzeit aus eigenem Antrieb auch die Möglichkeit zur Ferienarbeit genutzt, um in
die unterschiedlichen Berufsfelder reinzuschnuppern. Wir haben dann
gemeinsam darüber gesprochen, was ihm gut gefallen hat und was
nicht. Dazu habe ich mit ihm Bewerbungen geschrieben und recherchiert, wo es freie Ausbildungsplätze gibt.
Welche Schwierigkeiten waren zu bewältigen und wie haben Sie diese
gemeistert? Schwierig war, dass er sich lange Zeit nicht entscheiden
konnte, welchen Beruf er erlernen will. Ich habe dabei nie versucht,
meinen Sohn in eine bestimmte Richtung zu lenken. Bei seinen Entscheidungen habe ich ihn unterstützt, aber mit viel Geduld und ohne
Zwang und Besserwisserei. Sicher war das nicht immer einfach, aber
mit Geduld und viel Verständnis habe ich den Zugang zu ihm gefunden. Wenn er zu mir gekommen ist, um zu reden, habe ich zugehört
und unterstützt, wo ich konnte.
Welche Tipps können Sie anderen Eltern geben, wenn sie ihr Kind bei der
Berufswahl unterstützen möchten? Was können Eltern tun und wo mischen sie sich lieber nicht ein? Die Jugendlichen müssen eigene Erfahrungen machen und manchmal sind auch Fehler wichtig, um daraus
zu lernen. Da habe ich mich und meine Vorstellungen oft zurückgenommen und ihn machen lassen. Als sich sein Berufswunsch dann
immer mehr herauskristallisiert hat, haben wir uns gemeinsam über
die entsprechenden Anforderungen informiert, zum Beispiel auch
über das Berufenet, wo die Arbeitsagentur alle Berufe vorstellt. Überhaupt bietet das Internet viele Informationsmöglichkeiten für Schüler
und Eltern. Wichtig ist aus meiner Sicht, dass Eltern die Wünsche ihrer Kinder ernst nehmen und unterstützen, wo es gewünscht ist. Mit
Vorschriften muss man sich zurückhalten. Wir waren auch mal jung
und haben uns von unseren Eltern auch nicht gern was sagen lassen.
Aber wenn Ihre Kinder Hilfe brauchen, sollte man da sein und sich
Zeit nehmen und sie nicht alleine lassen. Helfen Sie Ihrem Kind, sich
Schritt für Schritt mit dem Thema auseinander zu setzen und eine
eigene Berufsperspektive zu entwickeln – aber alles ohne Druck, denn
diesen müssen sie schon von verschiedenen Seiten oft genug aushalten. Wichtig ist aus meiner Sicht auch, die Kinder in ihrer Persönlichkeit ernst zu nehmen und ihre Stärken im Alltag hervorzuheben.
Welche Informationsmöglichkeiten oder Veranstaltungen zum Thema
Berufsorientierung nutzen Sie, um sich über das Thema zu informieren?
Wir haben zahlreiche Angebote in der Region genutzt. Sehr hilfreich
waren der IHK-Ausbildungstag und die Berufsberatung der Arbeitsagentur. Sicher war auch ich an der einen oder anderen Stelle mit den
vielen Informationen überfordert, aber Hilfen und Informationsangebote gibt es genug, man muss sie nur nutzen. In der Schule wurden
zum Beispiel Elternabende zum Thema Berufsorientierung angeboten.
Dort bin natürlich hingegangen und habe mich über die Möglichkeiten informiert.
149
Marion Neumann | alleinerziehend, Mutter von 3 Söhnen (19, 20, 22)
VON ELTERN FÜR EL
LTERN
Wie haben Sie ganz konkret Ihre Söhne bei der Berufswahlentscheidung
unterstützt? Als Mutter von drei Jungs kann man sich sicher vorstellen,
dass man oft an seine Grenzen stößt und es immer irgendein Problem
zu bewältigen gibt. Das Thema Berufswahl hat mich als Mutter ganz
schön gefordert. Dort erreicht man nur mit viel Geduld etwas bei den
Kindern. Mein Sohn Nico zum Beispiel hat den Einstieg in eine Berufsausbildung nicht sofort geschafft. Mit Hauptschulabschluss haben
es Kinder immer noch schwer und müssen einige Hürden bewältigen.
Nico absolvierte ein Berufsvorbereitungsjahr (BVJ) mit anschließender Einstiegsqualifizierung (EQ) beim Malermeister Jantsch in Görlitz.
Diese Möglichkeit habe ich durch die Hilfe des JOBSTARTER-Projekts
Ausbildungsagentur Passgenau gefunden, die uns in dieser Zeit sehr
weitergeholfen haben. Die Einstiegsqualifizierung ist ein Angebot
für Jugendliche, die keinen Ausbildungsplatz finden. Man kann das
EQ mit einem Praktikum vergleichen, das vergütet wird. Beim EQ hat
Nico beim Malermeister Jantsch gearbeitet und Praxiserfahrung gesammelt. Er hatte das große Glück, nach Abschluss der Einstiegsqualifizierung bei Herrn Jantsch in eine reguläre Berufsausbildung übernommen zu werden und ist nun im ersten Lehrjahr zum Maler und
Lackierer. Herr Jantsch ist sehr zufrieden mit ihm und Nico stolz, dass
er auch über Umwege seinen Traumausbildungsplatz gefunden hat.
Welche Schwierigkeiten waren zu bewältigen und wie haben Sie diese
gemeistert? Schwierigkeiten gab es bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz. Besonders für Kinder mit Hauptschulabschluss gestaltet
sich diese Suche schwierig. Vielen Unternehmen reichen die schulischen Leistungen nicht aus, was eigentlich schade ist, da sich hinter
den oft nicht so optimalen Zensuren ganz tolle engagierte Jugendliche verbergen, denen man eine Chance geben sollte. Deshalb rate ich
als Mutter dazu, so viele praktische Erfahrungen wie nur möglich zu
sammeln, damit die Betriebe die Jugendlichen kennenlernen und sich
ein Bild fernab von Zensuren machen können. Außerdem kann das
Kind dabei sehr gut überprüfen, ob der Beruf wirklich zu den Interessen und persönlichen Stärken passt. Bei der Vorbereitung auf eine
Entscheidung können auch Hobbys und ehrenamtliches Engagement
weiterhelfen. Dadurch sammeln die Kinder unterschiedliche Erfahrungen und versteckte Talente kommen zum Vorschein. Nicht zu verachten sind dabei auch die zahlreichen Kontakte, die einem weiterhelfen
können. Bei der Suche nach einem passenden Praktikumsbetrieb habe
ich meinen Söhnen geholfen, indem wir aus dem Internet gemeinsam
Betriebe rausgesucht haben, die passen könnten.
150
Welche Tipps können Sie anderen Eltern geben, wenn Sie ihr Kind bei der
Berufswahl unterstützen möchten? Was können Eltern tun und wo mischen sie sich lieber nicht ein? Wichtig ist, dass wir als Eltern auf die
Berufswünsche der Kinder eingehen, sie ernst nehmen und bei der
Entscheidung vor allem die Stärken und Schwächen der Kinder berücksichtigen. Das setzt natürlich ein gutes Vertrauensverhältnis voraus. Vertrauen Sie Ihrem Kind und stärken Sie immer wieder dessen
Selbstvertrauen. Das ist, glaube ich, das A und O. Auch ein Lob und
mutmachende Worte können Wunder wirken und fördern die Motivation. Und eine Absage ist keine Niederlage. In den seltensten Fällen
führt die erste Bewerbung zum Erfolg. Ermutigen Sie Ihr Kind, weiterzumachen und nicht aufzugeben. Mein Sohn ist das beste Beispiel
dafür, dass es sich lohnt, zu kämpfen.
Welche Informationsmöglichkeiten oder Veranstaltungen zum Thema
Berufsorientierung nutzen Sie, um sich über das Thema zu informieren?
In der Phase der Berufsfindung ist es besonders wichtig, dass man
sich über die zahlreichen beruflichen Möglichkeiten informiert, zum
Beispiel im Internet oder im Berufsinformationszentrum (BIZ). Informieren kann man sich auf ganz unterschiedliche Art und Weise. Im
Internet findet man auch zahlreiche Tipps zu den Themen Bewerbung,
Einstellungstest und Vorstellungsgespräch. Auf diesen Gebieten war
ich absolut nicht auf dem neuesten Stand und konnte mir dort zahlreiche Tipps und Hilfen holen. Eine gute Möglichkeit, sich über Berufe
zu informieren, sind auch Bekannte und Verwandte, die über den Arbeitsalltag sowie entsprechende Anforderungen und Voraussetzungen berichten können.
Tipps aus erster Hand
VON ELTERN
N FÜR ELTERN
1. GESPRÄCHSPARTNER SEIN. Das ist wahrscheinlich der wichtigste Tipp. Nehmen Sie
sich die Zeit, gemeinsam mit Ihren Kindern
in Ruhe und mit viel Geduld über das Thema
zu reden. Berufswahlvorbereitung bedeutet gemeinsam überlegen und miteinander
reden. Damit ein fruchtbares Gespräch zustande kommt, was in der Pubertät ja nicht
immer einfach ist, können sie zum Beispiel
von Ihren eigenen früheren Berufswahlerfahrungen erzählen: Was damals gut war, was
problematisch war, was Ihnen Freude oder
Sorge und Enttäuschung bereitete. Sie können auch von den aktuellen beruflichen Problemen und Erfahrungen berichten und die
Kinder um ihre Meinung fragen. Jugendliche
können die Anteilnahme der Eltern besser akzeptieren, wenn sie ihrerseits an Problemen
der Eltern Anteil nehmen dürfen. Sie sollten
im Gespräch allerdings sehr sensibel vorgehen und nicht versuchen, den Kindern Ihre
eigenen Vorstellungen aufzudrängen.
2. FRÜHZEITIG BEGINNEN UND MEHRERE
WEGE OFFEN HALTEN. Mit dem Thema Berufswahl sollte man sich schon frühzeitig
beschäftigen, um dann nicht unter Druck zu
geraten. Zwölf Monate vor Ausbildungsstart
sollte der Wunschberuf Ihres Sprösslings und
ein bis zwei Alternativen feststehen. Mit dem
Abschlusszeugnis der neunten Klasse kann
es dann mit Bewerbungen losgehen. Außerdem ist es gut, wenn Sie sich mehrere Wege
offen halten.
3. BERUFSWÜNSCHE ERNST NEHMEN. Nehmen Sie alle Berufsideen Ihres Kindes ernst.
Hinter jedem Traumberuf steckt ein Anliegen,
welches mit dem Jugendlichen zu tun hat. Es
gibt keine guten oder schlechten Berufe. Ein
guter Beruf ist derjenige, der zu einer Person
passt, weil er ihren Interessen und Fähigkeiten entspricht. Wichtig ist natürlich die Frage, ob überhaupt Chancen auf einen Ausbildungsplatz für diesen Beruf bestehen. Reicht
der Schulabschluss und gibt es in der Region
genügend Ausbildungsplätze? Sie sollten den
Wunschberuf also auf Machbarkeit abklopfen
und besprechen, ob die Rahmenbedingungen akzeptabel sind (Gehalt, Arbeitszeiten,
Aufstiegsmöglichkeiten).
4. INFORMIEREN. Um sich über die Berufe zu
informieren, gibt es zahlreiche Möglichkeiten, zum Beispiel der Ausbildungsatlas INSIDER, die IHK und HWK, das Internet oder die
Berufsberatung der Arbeitsagentur. Nutzen
Sie diese Informationsangebote gemeinsam
mit Ihrem Kind. An den Schulen gibt es ebenfalls viele Angebote zur Berufswahl, zum Beispiel Elternabende zum Thema Berufsorientierung oder zahlreiche Veranstaltungen im
Landkreis, die eine gute Möglichkeit bieten,
um mit Ausbildern oder Azubis ins Gespräch
zu kommen. Nutzen Sie auch die Gelegenheit, dass Verwandte und Bekannte von ihrem Berufsleben und Weg erzählen.
5. UNTERSTÜTZUNG ANBIETEN. Unterstützung können Sie anbieten, wenn es um die
Lehrstellensuche und die Erstellung von Bewerbungsunterlagen geht. Allerdings sollten
die Kinder die Bewerbungen allein schreiben,
Sie können aber dabei helfen, wenn Ihr Kind
Sie um Hilfe bittet. Lehrstellen finden Sie auf
der Seite der Arbeitsagentur, der Lehrstellenbörse der IHK oder bei der Ausbildungsagentur Passgenau in Görlitz.
6. AUSPROBIEREN LASSEN. Ermutigen Sie Ihr
Kind, Praktika (auch in den Ferien) zu machen, denn diese praktischen und sehr hilfreichen Erfahrungen können meist besser bei
der Entscheidung unterstützen als theoretische Ratgeber. Das Schulpraktikum sollte am
besten schon in einem möglichen Wunschberuf absolviert werden. Während eines
Praktikums erkennen die Jugendlichen sehr
schnell, ob der Beruf passt oder nicht. Raten
Sie davon ab, das Praktikum bei Bekannten
zu absolvieren, nur weil der Praktikumsbetrieb bequem zu erreichen ist.
7. POSITIVE SEITEN STÄRKEN. Bestärken Sie
Ihr Kind in seiner Persönlichkeit. Heben Sie
Stärken auch im Alltag hervor, indem Sie loben und motivieren. Mut und Selbstvertrauen sind der erste Schritt zum Erfolg.
Die erste Berufswahl ist wichtig, aber in der
heutigen Zeit nichts Endgültiges. Sie dient
vor allem dem Finden eines Ausbildungsfundamentes. Es geschieht häufig, dass
sich später die eigenen Bedürfnisse oder die
Verhältnisse in der Berufswelt ändern. Viele
bilden sich weiter oder orientieren sich später noch mal um. Das fällt leichter, wenn der
Grundberuf Freude macht und Erfolgserlebnisse das Selbstgefühl stärken. Bei allen Bemühungen beim Thema Berufswahl dürfen
Sie aber nicht vergessen, dass es neben Beruf
und Laufbahn im Leben noch andere Dinge
gibt, die für die persönliche Zufriedenheit,
Sinnfindung und für das Selbstwertgefühl
von Bedeutung sind.
151
Unternehmensverzeichnis
AUSBIL
LDUNGSBE
ETRIE
EBE
A+B LADENBAU GMBH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Agentur für Arbeit Bautzen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Agrargenossenschaft Eibau eG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Agrofarm Herwigsdorf eG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
AOK Plus – Die Gesundheitskasse für Sachsen und Thüringen . . . .
art of people GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
ASB Betreuungs- und Sozialdienste gemeinnützige GmbH . . . . . . .
ASB-Ortsverband Löbau e. V. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
ATN Hölzel GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Autohaus Büchner GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Autohaus Klische . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Autohaus Löbau GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Autohaus Scholz GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
BARMER GEK GÖRLITZ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Bauernverband Oberlausitz e. V. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Berggasthof „Beckenbergbaude“. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
BFB Textilkonfektionsgesellschaft mbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Bombardier Transportation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Bundeswehr . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Bürgel und Schulze Haustechnik GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
C.F. WEBER GMBH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
C&V Cord und Velveton GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
CRH Clay Solutions GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
DB WAGGONBAU NIESKY GMBH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Deutsche Software Engineering & Research GmbH . . . . . . . . . . . . .
Diakonissenanstalt EMMAUS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
dwt-Zelte Niesky GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
EAB ELEKTROANLAGENBAU NEUGERSDORF GMBH . . . . . . . . . . . .
Einkaufs- und Vertriebsgenossenschaft
Ostsächsische Meisterbetriebe des Holzhandwerks eG . . . . . . . . . .
Elektro Richert . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Elektro-Innung Landkreis Görlitz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Evers Bauelemente Rothenburg/O.L. GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
expert ESC . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
FIRMEN-AUSBILDUNGSVERBUND OBERLAUSITZ E. V. . . . . . . . . . .
fit GmbH Hirschfelde . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Flachglas Uhsmannsdorf GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Frisör Klier GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
G&K GEBÄUDETECHNIK GMBH ZITTAU . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Gerhart Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau GmbH . . . . . . . . . . . . . .
Gesundheitszentrum Löbau-Zittau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Görlitzer Hanf- und Drahtseilerei . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
HANDELSHOF BAUTZEN GMBH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Heizung – Sanitär Fachgroßhandel Bergmann GmbH . . . . . . . . . . .
Hess Lichttechnik GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
hilzinger GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Hirschfelder Greifer- und Stahlbau GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
HKM Kunststoffverarbeitung GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Hochschule Zittau/Görlitz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Hotel Tuchmacher GmbH & Co. KG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Hotel und Restaurant Bürgerhaus Niesky GmbH . . . . . . . . . . . . . . .
Hubertusbaude Waltersdorf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
IKK CLASSIC . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Infotech GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
JOHNSON DREHTECHNIK GMBH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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76
KEKILA E. K. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 77
Keulahütte GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 78
Klausner Holz Sachsen GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 79
Köhler & Sohn GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 80
Kreiskrankenhaus Weißwasser gemeinnützige GmbH . . . . . . . . . . . 81
LANDFARM MELAUNE GBR . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 82
Landratsamt Görlitz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 83
Landskron Brauerei Görlitz GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 84
Lausitz Elaste GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 85
Lehleiter + Partner Treuhand AG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 86
Lift-Manager GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 87
MALTESER-KRANKENHAUS ST. CAROLUS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 88
Martinshof Rothenburg Diakoniewerk . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 89
MAXROI Graphics GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 90
Metallbau Schubert GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 91
Milchland Schönau GbR . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 92
NATURSCHUTZ-TIERPARK GÖRLITZ E. V. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 93
Nickel Fenster GmbH & Co. KG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 94
Niederschlesische Entsorgungsgesellschaft mbH . . . . . . . . . . . . . . 95
NYLA Baugesellschaft mbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 96
OKA-BÜROMÖBEL GMBH & CO. KG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 97
Olbersdorfer Guß GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 98
OLUTEX Oberlausitzer Luftfahrttextilien GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . 99
Orthopädische Werkstätten Görlitz
Sanitätshaus Rosenkranz GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 100
OSTEG – Oberlausitzer
Straßen-, Tief- und Erdbau-Gesellschaft mbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . 101
PALFINGER PLATFORMS GMBH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 102
Partec GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 103
Porta Möbel Handelsgesellschaft mbH & Co. KG Görlitz . . . . . . . . . 104
RITTER & GERSTBERGER GMBH & CO. KG. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 105
Roller GmbH & Co. KG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 106
Romantik Hotel „Zum Lindengarten“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 107
Rothenburger Marktfrisch Verarbeitungsund Handelsgesellschaft mbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 108
S.O.B.I.G. BAUMARKT EBERSBACH GMBH & CO. KG . . . . . . . . . . . 109
Schöpstal Maschinenbau GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 110
SFS Spezialfedern GmbH Seifhennersdorf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 111
Siegfried Schur Baubetrieb GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 112
Siemens AG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 113
SKM GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 114
SOWAG Süd-Oberlausitzer Wasserversorgungsund Abwasserentsorgungsgesellschaft mbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . 115
Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 116
Spekon Sächsische Spezialkonfektion GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . 117
SPP GmbH Stanzen – Prägen – Pressen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 118
Städtisches Klinikum Görlitz gemeinnützige GmbH . . . . . . . . . . . . 119
Stadtverwaltung Görlitz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 120
Stadtwerke Görlitz AG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 121
Stadtwerke Niesky GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 122
Stadtwerke Zittau GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 123
TBO TIEFBAU GMBH & CO. KG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 124
Team Joppe GmbH Elektro und Energie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 125
Teleperformance Deutschland . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 126
Tischlerei Erika Rothe-Püschner. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 127
Tischlerei Pötschke GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
TRIXI-Park GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
ULT AG UMWELT – LUFTTECHNIK . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
VATTENFALL EUROPE GENERATION AG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
VGG Verkehrsgesellschaft Görlitz mbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Volksbank Löbau-Zittau eG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Volksbank Raiffeisenbank Niederschlesien eG . . . . . . . . . . . . . . . . .
vts Event . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
WEHRSDORFER WERKSTÄTTEN GMBH & CO. KG . . . . . . . . . . . . . .
Wohnungsbaugenossenschaft Weißwasser eG . . . . . . . . . . . . . . . . .
128
129
130
131
132
133
134
135
136
137
BERUFSSCHULZENTREN
BSZ Görlitz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 138
BSZ Löbau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 139
BSZ Weißwasser-Boxberg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 140
BSZ Zittau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 141
153
Berufeverzeichnis
AUSB
BILD
DUNGSB
BERUFE
ALTENPFLEGER/IN . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28 | 29 | 47 | 89
Anlagenfahrer/in . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 58
Anlagenmechaniker/in . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 123
Anlagenmechaniker/in –
Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41 60 | 91
Automobilkaufmann/-frau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31 | 32 | 34
BANKKAUFMANN/-FRAU . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 116 | 133 | 134
Bau- und Möbeltischler/in . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 127
Baugeräteführer/in . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 124
Baumaschinenführer/in . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 101 | 124
Beton- und Stahlbetonbauer/in . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 96
Brandmeister/in . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 120
Brauer/in und Mälzer/in . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 84
Bühnenmaler/in und Bühnenplastiker/in . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61
Bürokaufmann/-frau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28 | 29 | 31 | 32 | 58 |
64 | 85 | 86 | 89 | 91 |
94 | 100 | 108 | 110 |
119 | 122 | 123
CHEMIELABORANT/IN . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 57
Chemikant/in . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 57
EINZELHANDELSKAUFMANN/-FRAU . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51
Elektroanlagenmonteur/in . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39
Elektromaschinenbauer/in . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52
Elektroniker/in . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 79
Elektroniker/in – Automatisierungstechnik . . . . . . . . . . . . . 52 | 114 | 131
Elektroniker/in – Betriebstechnik. . . . . . . . . . . . . . 114 | 118 | 121 | 122 | 123
Elektroniker/in – Energie- und
Gebäudetechnik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 49 | 52 | 62 | 125
Elektroniker/in – Geräte und Systeme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70
Elektroniker/in – Informations- und
Telekommunikationstechnik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52
Elektroniker/in – Maschinen und
Antriebstechnik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52
FACHANGESTELLTE/R FÜR
ARBEITSMARKTDIENSTLEISTUNG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23
Fachangestellte/r für Bäderbetriebe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 56 | 129
Fachangestellte/r für Medien- und
Informationsdienste – Bibliothek . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 120
Fachinformatiker/in . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 75
Fachinformatiker/in –
Anwendungsentwicklung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26 | 46
Fachinformatiker/in – Systemintegration . . . . . . . . . . . 26 | 46 | 62 | 126
Fachkraft – Abwassertechnik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 115
Fachkraft – Fahrbetrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 132
Fachkraft – Fruchtsafttechnik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 77
Fachkraft – Gastgewerbe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37
Fachkraft – Kreislauf- und Abfallwirtschaft . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 95
Fachkraft – Lagerlogistik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45 | 65 | 66 | 109
Fachkraft – Lagerwirtschaft . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 64
Fachkraft – Lebensmitteltechnik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 108
Fachkraft – Veranstaltungstechnik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61 | 135
Fachkraft – Wasserversorgungstechnik . . . . . . . . . . . . . . . . 115 | 122 | 123
Fachlagerist/in . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 67 | 108
Fachverkäufer/in – Sanitätsfachhandel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 100
Fahrzeuglackierer/in . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31 | 39 | 45 |
154
Flachglastechniker/in . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 58
Friseur/in . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 59
GÄRTNER/IN. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 120
Gärtner/in – Garten- und Landschaftsbau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36
Gärtner/in – Zierpflanzenbau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36
Gerber/in . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 118
Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/in . . . . . . . . . . . . . . . . . 81 | 119
Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/in . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 81
Gesundheits- und Krankenpfleger/in . . . . . . . . . . . . 47 | 62 | 81 | 88 | 119
Gießereimechaniker/in . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 78
Gießereimechaniker/in – Handformguss . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 98
Gießereimechaniker/in – Maschinenformguss . . . . . . . . . . . . . . . . . . 98
HAUSWIRTSCHAFTER/IN . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 62
Hebamme/Entbindungshelfer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 119
Heilerziehungspfleger/in . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 89
Hochbaufacharbeiter/in . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 112
Holzbearbeitungsmechaniker/in . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 79
Holzmechaniker/in . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22 | 39 | 67 | 128 | 136
Holzmechaniker/in –
Möbelbau und Innenausbau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 97
Hotelfachmann/-frau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 71 | 72 | 107
IMMOBILIENKAUFMANN/-FRAU . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 137
Industrieelektriker/in . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 66
Industriekaufmann/-frau. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30 | 45 | 54 | 57 | 66 |
67 | 79 | 84 | 102 |121
Industriekeramiker/in . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44
Industriemechaniker/in . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 79 | 85 | 102 | 111 |
113 | 114 |121
Informationselektroniker/in . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51
Informationselektroniker/in –
Bürosystemtechnik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52
Informationselektroniker/in –
Geräte- und Systemtechnik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52
Instandhaltungsmechaniker/in . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 68
IT-Systemelektroniker/in . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 131
IT-Systemkaufmann/-frau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 75
KANALBAUER/IN . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 101
Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31
Kaufmann/-frau – Bürokommunikation. . . . . . . . . 27 | 29 | 41 | 62 | 70 |
115 | 119 | 126
Kaufmann/-frau – Einzelhandel . . . . . . . . . . . . . . 27 | 55 | 104 | 106 | 109
Kaufmann/-frau – Gesundheitswesen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26 | 27 | 35
Kaufmann/-frau – Groß- und Außenhandel. . . . . 50 | 64 | 65 | 105 | 108
Kaufmann/-frau – Tourismus und Freizeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 129
Klempner/in . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 91
Koch/Köchin . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28 | 29 | 37 | 71 | 72 |
73 | 89 | 129
Konstruktionsmechaniker/in . . . . . . . . . . . . . . . . . 30 | 39 | 45 | 66 | 68 |
91
Konstruktionsmechaniker/in –
Stahl- und Metallbau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 110
Kraftfahrzeugmechatroniker/in . . . . . . . . . . . . . . . . 31 | 32 | 33 | 34 | 132
Kraftfahrzeugmechatroniker/in –
Nutzfahrzeugtechnik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 101
Krankenpflegehelfer/in . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 62 | 119
Küchenfachberater/in . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51
LANDWIRT/IN . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24 | 25 | 36 | 82 | 92
Landwirtschaftsfachwerker/in . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36
MASCHINEN- UND ANLAGENFÜHRER/IN –
TEXTILTECHNIK . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43
Maschinen- und Anlagenführer/in –
Textiltechnik (Weberei) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42
Maskenbildner/in . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61
Maßschneider/in (Damen) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61
Maurer/in . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 96
Mechaniker/in – Land- und
Baumaschinentechnik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24 | 25 | 79 | 80 | 87
Mechatroniker/in . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30 | 44 | 57 | 78 | 87 |
102 | 111 | 114 | 118 |
123 | 130
Medientechnologe/-technologin
Druck (Digitaldruck) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 90
Medientechnologe/-technologin
Druckverarbeitung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 90
Medizinische/r Fachangestellte/r . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 62
ORTHOPÄDIETECHNIKER/IN . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27 | 100
PRODUKTIONSMECHANIKER/IN – TEXTIL . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43
Produktveredler/in – Textil
(Färberei, Veredlung, Kaschierung) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42
RESTAURANTFACHMANN/-FRAU . . . . . . . . . . . . . 37 | 71 | 72 | 73 | 89 |
129
Rettungsassistent/in . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28 | 29
Rohrleitungsbauer/in . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 101
SCHUHFERTIGER/IN . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 118
Seiler/in . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 63
Servicefachkraft – Dialogmarketing . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 126
Sozialversicherungsfachangestellte/r . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26 | 35
Sozialversicherungsfachangestellte/r –
Allgemeine Krankenversicherung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74
Steuerfachangestellte/r . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 86
Straßenbauer/in . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 101 | 124
Straßenwärter/in . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 83
Systemelektroniker/in. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52
TECHNISCHE/R KONFEKTIONÄR/IN . . . . . . . . . . . . . . 38 | 48 | 99 | 117
Technische/r Modellbauer/in . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 78
Technische/r Produktdesigner/in . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45
Technische/r Systemplaner/in
(ehemals Technische/r Zeichner/in) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41 | 66
Technische/r Systemplaner/in –
Stahl- und Metallbautechnik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 91
Technische/r Zeichner/in –
Maschinen- und Anlagetechnik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 114
Technische/r Zeichner/in
(siehe Technische/r Systemplaner/in) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41 | 66
Textilmechaniker/in . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42
Tiefbauer/in. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 101
Tiefbaufacharbeiter/in . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 124
Tierpfleger/in – Zoo . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 93
Tierwirt/in . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24 | 25 | 36 | 82 | 92
Tischler/in . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61 | 94 | 128 | 136
VERANSTALTUNGSKAUFMANN/-FRAU . . . . . . . . . . . . . . . 61 | 129 | 135
Verfahrensmechaniker/in –
Beschichtungstechnik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 102
Verfahrensmechaniker/in – Hütten-/Halbzeugindustrie – Eisen-/Stahl-Metallurgie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 98
Verfahrensmechaniker/in –
Kunststoff- und Kautschuktechnik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 54 | 69 | 85
Verkäufer/in . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 109
Vermessungstechniker/in . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 83 | 120
Verwaltungsfachangestellte/r . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 83 | 120
WERKZEUGMACHER/IN . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 111
Werkzeugmechaniker/in – Formenbau. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69
ZERSPANUNGSMECHANIKER/IN . . . . . . . . . . . . . 45 | 66 | 68 | 76 | 78 |
113 | 114
Zerspanungsmechaniker/in –
Dreh- und Fräsmaschinensysteme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 103
Zerspanungsmechaniker/in –
Drehmaschinensysteme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 110
Zerspanungsmechaniker/in –
Fräsmaschinensysteme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 110
Zimmerer/Zimmerin . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 96
155
Studiumsverzeichnis
ST
TUDIU
UM UND ALTERNATIV
VEN
ALLGEMEINE VERWALTUNG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 83
Angewandte Mathematik. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70
Arbeitsmarktmanagement bzw.
Beschäftigungsorientierte Beratung
und Fallmanagement . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23
BACHELOR OF ART GROSSUND AUSSENHANDEL . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 64
Bachelor of Engineering Holztechnik
Fachrichtung Möbel- und Innenausbau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 136
Bachelor of Engineering Maschinenbau. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 113
Bachelor of Science Finanzwirtschaft. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 116
Betriebswirt/in Handel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51
Betriebswirtschaft. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70
Biotechnologie und angewandte Ökologie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70
CHEMIE . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70
Chemie und Energie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70
DIPLOM-BETRIEBSWIRT/IN . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 86
Diplom-Wirtschaftsingenieur/in
Studienrichtung Wirtschaftsingenieurwesen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 85
ELEKTROTECHNIK . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70
Energie- und Umwelttechnik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70
FACHINFORMATIK . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 75
HEALTHCARE MANAGEMENT . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35
Heilpädagogik/Inclusion Studies . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70
Holztechnik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 94
INFORMATIK . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70
Informations- und
Kommunikationsmanagement . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70
Internationales Management . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70
KINDHEITSPÄDAGOGIK. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70
Kooperative Ingenieurausbildung (KIA). . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 103
Kommunikationspsychologie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70
Kultur und Management . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70
MANAGEMENT IM GESUNDHEITSWESEN . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70
Management sozialen Wandels. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70
Maschinenbau. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70 | 103
Mechatronik. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70
Molekulare Biotechnologie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70
ÖKOLOGIE UND UMWELTSCHUTZ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70
PUBLIC MANAGEMENT. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 83
SOZIALE ARBEIT. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70
TOURISMUS. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70
WIRTSCHAFT UND SPRACHEN. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70
Wirtschaftsinformatik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26 | 75
Wirtschaftsingenieurwesen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70
Wohnungs- und Immobilienwirtschaft . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70
156
Bundesfreiwilligendienst (BFD). . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29 | 62 | 88 | 89
Freiwilligendienste . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28
Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ). . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28 | 29 | 81 | 88 | 89
Rettungsassistent/in im Praktikum (RAiP) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28

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