Hour of Power vom 22.06.2014 Begrüßung (Bobby Schuller): Dies

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Hour of Power vom 22.06.2014 Begrüßung (Bobby Schuller): Dies
Hour of Power vom 22.06.2014
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Begrüßung (Bobby Schuller):
Dies ist der Tag, den der Herr gemacht hat. Wir werden froh und glücklich sein.
Herzlich willkommen. Schön, dass Sie mit uns Gottesdienst feiern! Ich habe
letzte Woche Roma Downey und Mark Burnett interviewt und wir werden Ihnen
das Interview heute zeigen. Begrüßen Sie Ihre Nachbarn im Namen des Herrn
mit den Worten: Gott liebt Sie, und ich auch!
Lassen Sie uns beten: Herr, wir haben durch Jesus Christus Frieden in unserem
Leben. Wir danken Dir für Deinen Sohn. Seine Kraft wohnt durch den Heiligen
Geist in uns. Herr, vielen Dank, dass du uns alle hier zusammengebracht hast.
Wir sind hier, um dich gemeinsam anzubeten. Vater, Du kannst unsere verletzten
Herzen heilen. Du kannst uns neue Kraft geben. Du kannst den Menschen
Hoffnungen geben, die schlechte Nachrichten bekommen haben. Herr, Du bist
unsere Inspiration und unsere Freude. Wir sind dir sehr dankbar. Im Namen Jesu
beten wir. Amen!
Bibellesung – Daniel 6, 16 bis 23 – (Bill Bennett):
In Vorbereitung auf die Predigt von Bobby Schuller hören Sie diese Worte aus
dem Buch Daniel.
Darius befahl, Daniel zu verhaften und in die Löwengrube zu werfen. Er sagte zu
Daniel: "Dein Gott, dem du so treu dienst, möge dich retten!" Dann wurde ein
Stein auf die Öffnung der Grube gewälzt. Der König versiegelte ihn mit seinem
Siegelring, und die führenden Männer taten dasselbe, damit niemand mehr
Daniel herausholen konnte. Danach zog sich Darius in seinen Palast zurück. Er
fastete die ganze Nacht, verzichtete auf jede Unterhaltung und konnte nicht
schlafen. Im Morgengrauen stand er auf und lief schnell zur Löwengrube. Schon
von weitem rief er ängstlich: "Daniel, du Diener des lebendigen Gottes! Hat dein
Gott, dem du unaufhörlich dienst, dich vor den Löwen retten können?" Da hörte
er Daniel antworten: "Lang lebe der König! Mein Gott hat seinen Engel gesandt.
Er hat den Rachen der Löwen verschlossen, darum konnten sie mir nichts
anhaben. Denn Gott weiß, dass ich unschuldig bin, und auch dir gegenüber,
mein König, habe ich kein Unrecht begangen." Darius war glücklich und
erleichtert. Sofort befahl er, Daniel aus der Löwengrube zu holen. Man fand nicht
die geringste Verletzung an ihm, denn er hatte auf seinen Gott vertraut.
Möge Gott das lesen seines heiligen Wortes segnen!
Interview Mark Burnett (MB) & Roma Downey (RD) mit Bobby Schuller (BS):
BS: Wenn Sie jemals die Sendungen “The Voice”, “Shark Tank” oder “Touched
by an Angel” gesehen haben, dann können Sie sich heute freuen, denn wir
haben heute das Privileg Mark Burnett und Roma Downey zu interviewen. Beide
waren für diese Sendungen mit verantwortlich und stehen gerade davor ihren
neuesten Film „Son of God“ vorzustellen, Vielen Dank, dass wir uns heute hier in
Saddleback treffen können. Sie haben eine großartige Karriere hinter sich. Wie
sind Sie von den Sendungen, wie „The Voice“, „Shark Tank“ und den anderen
Programmen, dazu gekommen „Son of God“ zu produzieren? Wie kam es dazu?
MB: Alles begann mit der Serie über die Bibel, die 2013 ausgestrahlt wurde.
Viele Verantwortliche in Hollywood haben uns für verrückt erklärt und uns
gesagt, dass niemand zur Hauptsendezeit eine TV-Serie über die Bibel schauen
würde. Offensichtlich hatte jeder, der das gesagt hatte unrecht. 100 Millionen
Amerikaner haben sich die Serie über die Bibel angeschaut, sowie in Kanada
auch. Die Serie über die Bibel hat sogar Eishockey geschlagen. Was sagen Sie
jetzt?
BS:
Das ist erstaunlich!
MB: Das sagt alles, was Sie zu wissen brauchen!
BS:
Das stimmt.
RD: Es ist ein Wunder!
BS:
Ja, ein wahres Wunder!
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RD: Es war sehr erstaunlich. Zuerst begann es mit einem Flüstern in unserem Herzen, das zu
einem Gebet wurde. Wir haben dann zusammen daran gearbeitet. Die Produktion hat fast fünf
Jahre gedauert. Als wir in Marokko waren und die Serie über die Bibel produzierten, sahen wir uns
das Filmmaterial an, wie der Schauspieler gerade Jesus spielte und ich sagte zu Mark: „Ich
wünschte wir hätten daraus einen Spielfilm gemacht. Das ist alles so schön! Wir konnten auf jeden
Fall mit dem Material und zusätzlichen Szenen und Material, dass wir gezeigt hatten, einen
wundervollen, schönen Spielfilm produzieren, der im Februar Premiere feierte und schon Millionen
Menschen angerührt hat. Wir sind durch die vielen Rückmeldungen von den vielen Menschen sehr
ermutigt. Viele haben wieder neu angefangen an Jesus zu glauben oder haben ihn zum ersten Mal
erlebt.
MB: Es gibt sehr viele Geschichten zu erzählen, aber eine bestimmte Geschichte fällt mir
gerade ein. Während eine Vorab-Filmvorführung trafen wir eine Frau aus Asien, die einer
fernöstlichen Religion anhing und sie sah den Film „Son of God“. Sie kam danach zu uns und
sagte: Wissen Sie, Mark und Roma, ich dachte immer, dass dieser Jesus nur ein Mythos des
Westens ist.
BS:
Verstehe.
MB: Aber jetzt, nachdem ich “Son of God” gesehen habe, möchte ich mehr über diesen Jesus
erfahren. Wir waren begeistert, denn das war genau der Grund, warum wir diesen Film produziert
haben.
RD: So ist es.
BS:
Wunderbar.
MB: Es gibt noch viele weitere tausende von diesen Geschichten.
RD: Es ist erstaunlich. Eine Mutter kontaktierte uns und sagte, dass ihr 17jähriger Sohn nicht
mehr mit ihr in den Gottesdienst gehen würde. Sie hatten in den letzten Monatenjeden Sonntag
morgen einen großen Streit deshalb. Dann sagte sie zu ihm: „Vielleicht würdest du dir einen Film
mit mir zusammen anschauen?“ Und zusammen gingen sie an einem Samstag abend ins Kino, um
sich den Film „Son of God“ anzuschauen. Sie erzählte uns: „Irgendwann in der Mitte des Films fing
er an zu weinen. Sein Herz öffnete sich und nahm die Gnade Gottes in sich auf. Er weinte weiter,
während des ganzen Films bis zum Ende. Er weinte auf dem ganzen Weg nach Hause und am
nächsten Morgen, dem Sonntag morgen, ging er mit ihr zum Gottesdienst.
BS:
Wow, einge großartige Geschichte. Es gibt viele Menschen, die Jesus auf eine neue Art
und Weise zu den Menschen bringen möchten. Dieser Film ist ein Weg das zu tun. Was ist mit den
nicht-religiösen Menschen? Kennen Sie Menschen, die sagen: „Mann, ich bin in keiner Kirche
aufgewachsen. Ich habe nicht die beste Meinung von diesem Jesus.“ Haben Sie auch
Rückmeldungen von diesen Menschen, die „Son of God“ gesehen haben? Wie sind Ihre
Erfahrungen?
MB: Eine Sache ist folgende: Aufgrund unserer langjährigen Arbeit in Hollywood, mit vielen
erfolgreichen Programmen, mit denen wir tausende Stunden von Familienunterhaltung
gewährleistet haben und die zurzeit in 70 Ländern auch zu sehen sind, verstehen wir unseren
Zuschauermarkt. Wir wissen, dass wir nicht einfach eine Predigt in einen Film verwandeln können.
Die säkularen Zuschauer werden ihn ablehnen! Unser Hauptziel ist es Menschen zu erreichen, die
Jesus noch nicht kennen. Deshalb mussten wir einen dramaturgisch guten Film erstellen. Wir
machten einen Polit-Thriller eingepackt in das Evangelium. Wenn Sie noch nie von Jesus oder von
der Bibel gehört haben, dann schauen Sie sich diesen Film an und er wird Ihnen gefallen. Aber
vielleicht werden Sie sogar mehr für sich entdecken!
BS:
Sie sind gerade auf einer Promotiontour. Sie gehen von Kirche zu Kirche und zeigen nicht
nur den Film, sondern führen es sogar als Musical auf.
MB: Ja, wir sind unterwegs mit den “Sidewalk Prophets”, Chris August und Francesca Battistelli.
Großartige Künstler. Außerdem Meredith Andrews, sie ist wirklich großartig. Und Natalie Grant.
RD: Sowie Jason Gray.
MB: Ja, genau Jason Gray. Mit großartigen Bildern.
RD: Hier in der Saddleback Church. Das ist fast unser Zuhause. Wir lieben Pastor Rick Waren
und seine Frau Kay. Sie sind gute Freunde von uns. Die Idee für diese Tour wurde hier geboren.
Deshalb paßt es sehr gut, dass wir hier in Saddleback die Weltpremiere unserer Tour haben, die
dann beginnt. Dieses Musical bringt Elemente aus der TV-Serie über die Bibel und aus dem Film
„Son of God“ mit Darbietungen dieser großartigen Künstler zusammen. Daraus entsteht ein
intensives und sehr emotionales Ereignis, während wir das Leben Christi mit musikalischen
Elementen verfolgen. Jede Veranstaltung ist schon ausverkauft.
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Für jeden, der leider nicht mehr daran teilnehmen kann, der hat die Möglichkeit im Internet dabei
zu sein. Gehen Sie zu „sonofgodtour.com“ und dort erhalten Sie alle weiteren Informationen.
BS:
Besuchen Sie “sonofgodtour.com”. Sie möchten das Gemeinden, Kirchen und Hauskreise
mit dabei sind und die Vorteile des Films nutzen. Wie sieht das aus?
MB: Es ist eine musikalische und visuelle Erfahrung. Wir haben es geliebt die TV-Serie „The
Bible“ zu machen. Weltweit schauen Menschen diese Bibelserie an. Sie war sogar in Hong Kong
zu sehen. Dann haben wir „Son of God“ als Film für die ganze Welt erstellt. Aber wir wollten auch,
dass es eine fühlbare Erfahrung für Christen werden kann. Deshalb haben wir das Bildmaterial
genommen und haben großartige christliche Musik unterlegt, damit die Menschen in den Kirchen
es gemeinsam genießen können. Und bevor Sie mich direkt danach fragen: Ja, wir sind die
lautesten Christen in Hollywood. Wir wissen das! Das ist so. Leue sagen jetzt bestimmt: „Oh nein,
er läßt sich einen Bart wachsen. Er steigt jetzt von in die Jüngerschaft ein!“ Wir sind stolz darauf
Christen zu sein. Wir sind dankbar für unseren Glauben. Wir sind froh dafür einigen Lärm machen
zu können. Und wir sind glücklich, dass wir ein Musical, einen Film und eine Tour erstellen
konnten, die die Menschen berührt. Wir hoffen, dass wir durch das wir tun eine neue Generation
von TV Produzenten, Filmemachern, Konzertveranstaltern,…
RD: Musiker.
MB: …Ja, Musiker, aktiv werden, um die Menschen zu ermutigen.
RD: Auch Komponisten und Texter.
BS:
Ja, genau.
MB: Um Menschen zu erreichen.
BS:
Ja, so ist es.
RD: Dieses Konzert wurde von einem Album inspiriert, das wiederum vom Film inspiriert wurde,
der wiederum von der TV-Serie inspiriert wurde. Und die TV-Serie wurde vom Heiligen Geist
inspiriert. Es hängt alles direkt zusammen. Musik ist so eine großartige Art und Weise Gott zu
erleben. Wir alle lieben Lobpreismusik. Es ist die beste und schönste christliche Musik. Es fügt sich
harmonisch zu unserem Filmmaterial zusammen, damit man es gemeinsam genießen und erleben
kann. Man kann mitsingen und aktiv dabei sein. Das ist etwas sehr Besonderes.
BS:
Ja, sehr besonders. Während ich Ihnen zuhörte, hatte ich den Eindruck, dass der Film “Son
of God” eine Bewegung ist. Wenn Sie über die Tournee, die Musik und die Dinge reden, die Sie
tun, frage ich mich, wie kann ich dabei sein und es unterstützen. Ich kann mir vorstellen, dass viele
unserer Zuschauer dasselbe denken. Wenn sie das Projekt unterstützen möchten, wie können Sie
das tun und auch ihren Freunden davon erzählen?
MB: Wir sind sehr dankbar für Ihre Worte, als Sie sagten „Son of God“ ist eine Bewegung. Ich
denke, ja, das stimmt, schon seit 2000 Jahren.
BS:
Ja, das stimmt!
MB: Es scheint zu funktionieren.
BS:
Ja, es hat funktioniert. Richtig!
MB: Der Glaube hat sich verbreitet, durch Asien, durch den Mittleren Osten und wieder zurück
nach Jerusalem.
RD: Wir hoffen, dass es weiter geschieht. Es gibt so großes Potential für Filme, um die
Menschen auf eine Art zu berühren, dass die Geschichten der Bibel in ihrem Leben lebendig
werden. Durch Filme wird unser Glaube auch sichtbar. Wenn es in Ländern verboten ist in die
Kirche zu gehen oder sie haben keine Möglichkeit die Bibel zu lesen, aber sie können sich
irgendwie Filme herunterladen, ein Konzert besuchen oder auch die TV-Serie sich anzusehen,
dann wird es anrühren. Gott wird für Sie sichtbar. Das ist wirklich etwas, in dem wir sehr ermutig
sind. Als wir der Presse den Film „Son of God“ vorstellten, dann fragte uns ein Journalist, ob wir
eine versteckte Agenda hätten. Ob wir einen versteckten Plan haben, Menschen zu
evangelisieren. Ich antwortete ihm: Nein, dieser Plan ist überhaupt nicht versteckt!
BS:
Großartig, wunderbar. Das sehen Sie es, meine Freunde. Der Film „Son of God“ ist etwas
für alle Länder der Welt. Die Menschen werden ihn lieben und Sie sollten sich den Film
anschauen. Schauen Sie ihn sich mit Ihrer Familie und Ihren Freunden an. Wenn Sie jemanden
kennen, der sagt „Jesus ist nichts für mich!“, dann gehen Sie mit ihm sich den Film „Son of God“
anschauen. Weitere Informationen finden Sie unter sonofgodtour.com. Roma Downy, Mark
Burnett, vielen Dank für Ihre Zeit. Wir wünschen Ihnen das Beste und Gottes Segen für Ihre
Tournee mit dieser großartigen Musik. Wir freuen uns darauf zu sehen, wie es sich entwickeln und
wachsen wird. Wir sind dankbar Sie als Bruder und Schwester in Christus zu haben. Sie bewirken
einen positiven Unterschied in der Welt durch Ihre christliche Botschaft. Das ist großartig und wir
mögen es sehr. Vielen, vielen Dank!
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RD:
BS:
Vielen Dank!
Vielen Dank für das Gespräch!
Predigt „Daniel in der Löwengrube!“ (Bobby Schuller):
Wir müssen verstehen, dass der Sabbat ein Versprechen Gottes für uns ist, dass unser
Menschsein nicht von unserer Leistung abhängt. Das ist schwer zu akzeptieren, vor allem in der
industriellen westlichen Welt. Auch wenn Arbeit sehr wichtig ist, dann macht sie uns jedenfalls
nichts aus. Heute möchte über den Lebensstil des Sabbats sprechen, als einen Rhythmus des
Gebets, damit wir den Sabbat täglich in unser Leben integrieren. Nächste Woche werde ich über
den Wert der Arbeit sprechen und wie die Arbeit mit dem Sabbat in Zusammenhang steht. Und die
Woche darauf spreche ich über den Sabbat im Bezug zur Kirchengemeinde. Lassen Sie uns heute
darüber sprechen, dass der Sabbat nicht nur etwas ist, was Sie am Sonntag tun, sondern es sollte
etwas sein, was Sie die ganze Woche lang begleitet.
Was ist der erste Tag der Woche? Sagen Sie es gemeinsam: Der Sonntag! Das stimmt! Wir lernen
dazu! Diesmal gab es kein Zögern! Das ist gut. Aus welchem Grund auch immer haben viele
Menschen vergessen, dass der Sonntag der erste Tag der Woche ist. Die meisten Menschen
glauben, dass es der Montag ist, denn am Montag fangen wir an zu arbeiten. Der Samstag und der
Sonntag sind dann die Belohnung nach fünf Tagen harter Arbeit. Das ist jedoch nicht Gottes Plan.
Als Christen beginnen wir die Woche mit dem Tag des Herrn, dem Sabbat. An dem Tag arbeiten
wir nicht, wir kaufen und verkaufen nichts. Wir beten und spielen! Es ist der Tag, den wir mit der
Familie und unseren Freunden verbringen. Wir essen und genießen das Leben. Ich denke jedoch
nicht, dass wir das zu strikt nehmen sollten. Jesus hatte sehr viel darüber zu sagen, dass der
Sabbat für den Menschen gemacht wurde und nicht der Mensch für den Sabbat. Der Sonntag
muss nicht unbedingt dieser Tag sein. Paulus hat es im Römerbrief erklärt, dass unsere Woche
einen Tag enthalten sollte, an dem wir zur Ruhe kommen können.
Deshalb ist es wichtig, dass wir wissen, dass der Sonntag, der Sabbat der erste Tag der Woche
ist. Es ist die erste Frucht unserer Zeit. Der Sabbat sollte positive Auswirkungen auf den Rest der
Woche haben. Verstehen Sie was ich meine? Es gibt einen besonderen Geist am Sabbat. Sie sind
dadurch ohne Stress, fokussiert, ausgerichtet und friedvoll in allem was Sie tun.
Die Welt versucht Sie dahin zu bringen, sie zu zwingen und zu drücken, dass Sie immer mehr tun,
mehr Leistung bringen, mehr Arbeiten, aber Sie erinnern sich, dass Sie nicht das sind, was Sie
tun. Sie sind ein Kind Gottes. Sie sind ein Jünger des Sabbats. Ein Teil dieses Lebensstils sollte
ein Leben des täglichen Gebets sein. In anderen Worten, ich empfehle Ihnen sehr, dass Sie jeden
Tag einen kleinen Spaziergang machen oder sich einen ruhigen Ort mit Ihrer Bibel suchen. Oder
Sie stehen früher auf, bevor Ihre Kinder wach werden oder sonstige Aufgaben auf Sie warten.
Nehmen Sie sich Zeit für den Herrn und geben Sie den Tag an Ihn ab. Jeder einzelne Tag sollte so
aussehen, wenn es keine 30 Minuten sind, dann eben 10 Minuten. Tun Sie es aber. Leben Sie
jeden Tag mit dem Lebensstil des Sabbats, an dem Sie nicht wirklich beten müssen, sondern
innehalten und sich der Gegenwart, der Güte und des Willens Gottes in Ihrem Leben bewusst
werden.
Ich unterrichte einige junge Leute, die die Bibelschule besuchen. Sie machen immer Witze über
mich und sagen: Bobby´s Antwort auf alles ist: Bete mehr! Das stimmt! Für mich scheint es so,
dass ich für jedes Problem im Leben, mehr Zeit mit Gott verbringen muss. Ich begründe diese
Ansicht mit der Geschichte von den Löwen in der Grube Daniel´s. Das war übrigens kein Fehler.
Es muss genauso heißen. Die Löwen in der Grube Daniel´s.
Daniel war sehr besonders. Er wurde zu einem besonderen Menschen durch ein Leben des
täglichen Gebets. Er hat niemals aufgegeben oder sich gebeugt, egal wie viel Arbeit anstand, wie
viel Druck oder Gewalt ausgeübt wurde, denn Daniel lebte jeden einzelnen Moment im Königreich
Gottes. Dallas Willard war derjenige, der gesagt hatte, dass es nicht Daniel in der Löwengrube
war, sondern die Löwen der Grube Daniel´s. Dies wurde möglich durch den Lebensstil des
Sabbats, den Daniel lebte, durch Ruhe, Gebet und die Übergabe seines Lebens an den
Allmächtigen. Diese Predigt geht um das Gebet, sogar noch eher um Kraft. Als Christen glauben
wir, dass die Kraft aus der Schwachheit kommt. Ich möchte Ihnen noch etwas mit auf den Weg
geben. Mut entsteht aus der Furcht. Mut kommt aus der Furcht vor dem Herrn. Das möchte ich
Ihnen jetzt näher erklären.
Es geht um zwei Könige. Als Erstes um Nebukadnezar und dann noch etwas um Belsazar sowie
Nabonid. Nebukadnezar war ein mächtiger König, der König von Babylon. Er hat Jerusalem
erobert und das Volk Judas nach Babylon verschleppt. Nebukadnezar war dieser Mann. Er war der
mächtigste Mann!
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Bevor Nebukadnezar kam, was glauben Sie war das erste und älteste Königreich? Sie haben wohl
nie Jeopardy gespielt. Es war das Assyrische Großreich. Dieses erste Königreich gab es hunderte
und hunderte von Jahren. Die Hauptstadt war Ninive. Es war unglaublich mächtig und brutal. Es
war ein gewissenloses, brutales Reich, das die Perser, die Meder, die Skythen und die Babylonier
sehr lange Zeit unter seiner Knute hielt. Nebukadnezar war der Mann, der sich mit den Medern
und den Skythen zusammentat und Ninive erobert hat. Er hat das damalige weltgrößte, mächtigste
Reich erobert. Er war Teil eines der wichtigsten Ereignisse der menschlichen Geschichte. Er
zerstörte das assyrische Großreich, in dem er Ninive zerstörte. Nebukadnezar war mächtig.
Nebukadnezar baute die Mauern von Babylon, die berühmten Mauern, die doppelten Mauern, die
35 Kilometer lang waren. Es wurden Wagenrennen auf dieser Mauer veranstaltet, so dick waren
sie. Es wurden 250 Seiten benötigt, um alle großartigen Gebäude aufzuzählen, die er gebaut
hatte. Sie kennen die sieben Weltwunder der antiken Welt. Das bekannteste Weltwunder sind
wahrscheinlich die hängenden Gärten von Babylon. Nebukadnezar hat sie für seine medische
Frau gebaut, die großes Heimweh hatte. Er hat zu ihr gesagt: Komm, lass uns für dich ein
Weltwunder bauen! Es gibt Legenden darüber, dass es eine Unzahl von Sklaven benötigte, die
zum Fluss liefen, um diese Gärten kontinuierlich zu bewässern. Nebukadnezar hat aus Babylon,
einer Stadt aus Steinen, eine Stadt aus Marmor gemacht. Er war der Held.
Er war wohl zu diesem Zeitpunkt der mächtigste Mann, der jemals gelebt hatte.
Daniel war ein Prophet in Babylon und ein Freund Nebukadnezars. Er hatte Mut. Er hatte wahren
Mut. Nebukadnezar hatte einen Traum, der ausgelegt werden musste. In dem Traum kam ein
Baum vor. Ein Baum, der wächst und gedeiht. Er bringt großartige Früchte. Doch dann wird er
gefällt und zerstört. Nebukadnezar wollte wissen, was das bedeutet. Daniel geht zu ihm und sagt:
Nebukadnezar, dieser Baum bist du. Solange du nicht von deinen verrückten Wegen umkehrst und
Buße tust, wirst Du zerstört und wirst wie ein Tier auf dem Feld leben. Das ist noch die alte,
traditionelle Welt. In dieser Zeit geht man nicht zu einem König und sagte: Tue Buße für deine
verrückten Taten! Sie beginnen eigentlich mit: Eure Majestät! So sollte man jeden Satz beginnen!
Aber Daniel hatte wahren Mut. Es ist erstaunlich, dass er nicht sofort getötet wurde. Nebukadnezar
bekam von Gott 12 Monate Zeit sich zu ändern, danach verlor er alles, denn er verlor seinen
Verstand. Gott hat ihm seinen Verstand genommen!
Das ist geschehen, bevor wir näher über „Daniel in der Löwengrube“ reden. Nebukadnezar, dieser
großartige König, hat alles verloren. Er hat so viel geschaffen und erreicht. Er ist brillant, schlau
und mächtig. Und dann, aus heiterem Himmel verlor er seinen Verstand und wurde wahnsinnig. Er
verlor alles und lebte wie ein Tier auf dem Feld.
Die Botschaft für uns ist, dass alle Macht von Gott kommt und alle Macht auch wieder von Gott
genommen werden kann. Diese Passage handelt von Furcht. Darüber, wen wir fürchten sollten.
Jeder hat Nebukadnezar gefürchtet, aber Daniel war der Überzeugung, dass wir den Herrn
fürchten sollten. Darum geht es im Alten Testament. Babylon wurde von den Persern erobert.
Darius wurde der neue König. Jetzt ist Darius der Herrscher. Jetzt war er der Held! Darius war
auch ein großartiger König. Darius, genauso wie Nebukadnezar, liebte Daniel. Er setzte Daniel als
die Nummer Zwei im ganzen Königreich ein, nach ihm.
Alle seine regionalen Gouverneure unterstellte er Daniel. Daniel ist einer von drei Männern, die
über diese Gouverneure herrschten. Er tat eine großartige Arbeit und Darius liebte ihn. Die
Gouverneure hassten ihn aber und seinen Mut. Das ist richtig. Sie hassten ihn. Sie waren
eifersüchtig auf ihn und wollten ihn in eine Falle locken. Sie sagten zu Darius: Weißt Du, es sollte
30 Tage geben, in denen jeder in deinem Königreich nur zu Dir betet, dem König. Denn du bist
großartig. Du bist unser König und wir alle sollten 30 Tage lang zu Dir beten wie zu einem Gott.
Darius antwortete: “Ihr habt recht! Das hört sich gut an! Die Menschen sollten 30 Tage lang nur zu
mir beten.” Er stimmt dem Plan zu. Wenn jemand in den nächsten 30 Tagen nicht zu ihm beten
sollte, dann sollte er in die Löwengrube geworfen werden, damit sie von den Löwen zerrissen
werden. Darius stimmt dem Plan zu und sagt: Das ist eine großartige Idee.
Das war die Falle für Daniel, denn Darius hatte nicht vor Daniel zu töten. Aber die Gouverneure
wussten, dass Daniel ein Mann des Gebets ist und er nur den Herrn alleine liebte. Daniel war
gerecht und sprach mutig die Wahrheit aus. Er war jederzeit gerecht. So war Daniel. Daniel hatte
vor nichts und niemandem Furcht, denn er fürchtete alleine den Herrn. Darum geht es! Das wird in
dieser Geschichte sichtbar und Sie wissen wie es weiter geht. Obwohl Daniel von diesem neuen
Gesetz hörte, dass niemand zu jemand anderem beten sollte, als zu König Darius, änderte er
seinen Tagesrhythmus nicht. Er öffnete zum Gebet die Fenster auf dem Dach seines Hauses und
betete dreimal am Tag in Richtung Jerusalem. Er hatte die Arme hoch erhoben und zeigte der
ganzen Welt, dass es nur einen Gott gibt, und dass er diesem einen Gott diente.
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Daniel hatte wahren Mut. Jedes Mal, wenn er auf die Knie ging um zu beten, jedes Mal, wenn er
zu Gott kam, trat er eine neue spirituelle Realität ein. Er erlebte etwas Tieferes und
Bereichernderes als diese Gouverneure jemals verstehen würden. Daniel wusste, dass die Furcht
vor dem Herrn, die Furcht vor allem anderen verdrängen würde. Die Furcht vor dem Herrn nimmt
die Ängste und Sorgen des Lebens weg. Ich glaube daran, dass Daniel, als er zur Löwengrube
gebracht wurde, nicht wirklich wusste, ob er leben oder sterben würde. Was ich nicht weiß, ob es
ihm wirklich Sorgen machte. Er ist zu dem Zeitpunkt ein alter Mann. Er hat ein langes Leben
gelebt. Als Daniel jedoch in die Löwengrube geworfen wurde, hatte er etwas bei sich. Die Sache,
die er bei sich hatte, war das Königreich Gottes. Überall wo Daniel hinging, war das Königreich
Gottes bei ihm. Es war bei ihm in seiner Wohnung. Es war bei ihm im Thronsaal. Es war bei ihm in
der Löwengrube und dadurch wurde es die Grube Daniels. Die ganze Nacht lang war Daniel in der
Löwengrube und verwendete wohl einen der Löwen als Kopfkissen. Es ist fast so wie beim Grab
von Jesus Christus und die Ähnlichkeiten sind erstaunlich. Das Grab Christi öffnet sich und da war
Daniel. Daniel sagte: Oh Darius, ewig sollst du leben! Der Herr hat mich beschützt. Es ist die
Grube Daniels aufgrund des Gebetslebens von Daniel. Daniel hat eine Kraft verfügbar, die durch
die drei täglichen Gebete ihm gegeben wurden. Er überwindet selbst lebensgefährliche
Situationen. Er betet und wird weiter beten. Er wird beten und immer weiter beten. Und noch mehr
beten. Wenn etwas Schlimmes geschieht, dann wird er wieder beten. Er nimmt sich eine Pause
und überdenkt seine Situation. Dies ist das genaue Gegenteil zur Welt. Die Welt sagt uns:
Reagiere, tue was. Fürchte Dich. Schlag zurück! Sei gewalttätig. Mach schnell! Der Sabbat
Daniel´s sagt jedoch: Nein, halt inne. Mach eine Pause. Tritt einen Schritt zurück. Höre zu, denke
darüber nach! Das ist ein großer Unterschied. Das macht das Christentum und das Judentum so
verschieden zum Rest der Welt. Wir sollten den Herrn fürchten. Wir sollten Ihn jedoch auch lieben.
Ich glaube, dass das eines der großen Herausforderungen in der Kirche ist. Die meisten
christlichen Kirchen betonen entweder die Furcht vor dem Herrn oder die Liebe Gottes. Aber es
gibt keine harmonische Ausgeglichenheit zwischen diesen beiden Dingen.
Ich fühle mich sehr oft als die verrückte dritte Partei. Wenn ich bei Diskussionen über das
Christentum dabei bin, dann habe ich immer das Gefühl, dass es viele Leute auf der einen Seite
gibt und viele Leute auf der anderen Seite. Ich sage dann immer: Leute, beides ist richtig.
So geht es mir. Ich fühle mich immer so. Im Königreich Gottes zu leben bedeutet beides: In der
Liebe Gottes zu leben, sowie auch in der Furcht vor Gott zu leben! Die Furcht vor dem Herrn hat
mit der Macht Gottes zu tun. Wenn Sie Gott nicht fürchten, dann glauben Sie nicht wirklich an
seine Macht hier auf dieser Welt. Es ist eine gefährliche Macht, aber es ist eine gute Macht!
Als ich aufwuchs hatte mein Vater eine Art Kochlöffel für kleine Bestrafungen. Ich weiß, viele
mögen es nicht ihre Kinder zu schlagen, aber es war sehr gut für mich. Das muss ich leider
zugeben! Dieser Kochlöffel hing am Kühlschrank. Es war ein sehr stabiler Kochlöffel. Er war sogar
größer als ein normaler Kochlöffel aus richtig dickem Holz. Es war sehr gut für diese Zwecke
geeignet, für das es gedacht war. Er nahm einen Stift und schrieb etwas auf diesen Kochlöffel:
AUTSCH! Mit Ausrufezeichen! Es gab auch kleine Lichtspots, die neben dem Kühlschrank hingen.
Dadurch war es sehr präsent und ich wusste, dass es mich erwartete, wenn ich was angestellt
hatte und meinem Vater gegenüber stand. Er würde dann diesen Kochlöffel verwenden. Er war
sehr gut darin. Ich wurde nicht oft geschlagen, aber der Kochlöffel war da und ich fürchtete meinen
Vater.
Ich habe niemals an der Liebe meines Vaters für mich gezweifelt, auch wenn ich den Kochlöffel zu
spüren bekam. Ich habe niemals daran gezweifelt, dass mein Vater nur das Beste für mich wollte.
Er liebte mich und glaubte an mich! Es war derselbe Mann der mich zum fischen mitnahm, der
mich an seiner Weisheit teilhaben ließ und es der Mann, der jeden Abend mit mir zusammen
betete. Er ließ auch immer die Tür einen Spalt breit offen. Es war derselbe Mann, der jeden Abend
auf seinen Knien für jedes seiner Kinder betete und jede Mahlzeit mit einem Bibelvers segnete. Er
liebt seine Kinder. Derselbe Mann, der mit mir Eishockey spielte und mit dem ich viel Spaß hatte,
war auch der Mann, der mich den Kochlöffel spüren ließ. Ich fürchtete meinen Vater, richtig, aber
niemals, nicht für einen Augenblick, habe ich an seiner Liebe gezweifelt. Darum geht es ein Leben
als Jünger Jesu zu führen. Ein Leben des Gebets zu führen, bedeutet zu wissen, dass Gott
jederzeit mit Ihnen geht und es gibt Ihnen neuen Schwung für jeden Schritt. Es gibt Ihnen Kraft.
Es gibt Ihnen eine Art von Mut, den die Welt offen gesagt manchmal nicht versteht. Sie befinden
sich in einer Gegenwart ohne Ängste und Furcht. In einem Raum, in dem jeder wegen etwas
ausflippt und Sie kommen hinein, dann werden Sie zu einer furchtlosen Präsenz. Durch Sie
werden die Emotionen abgekühlt, denn mit Ihnen ist der Friede Gottes in den Raum gekommen.
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Die Löwengrube wird zur Grube Daniel´s, denn Sie leben einen Leben des Gebets. Sie sind ein
Thermostat und nicht das Thermometer. Das ist ein großer Unterschied. Sie sind jemand, der
seine Umgebung verändert. Sie werden nicht durch Ihre Umgebung verändert. Dies geschieht
durch ein Leben des Gebets. Sie leben nicht wie ein Atheist. Ich weiß nicht, wer es das erste Mal
so genannt hatte, aber es lässt mich nicht los. Es gibt viele Menschen, die sagen, dass sie an Gott
glauben, aber seine Macht verleugnen. Die seine Gegenwart verleugnen. Sie beten nicht, sie
halten Sabbat nicht ein, aber behaupten trotzdem sie wären Christen. Aber in Wahrheit verhalten
sie sich so wie ein Atheist.
Stellen Sie sich eine großartige Sängerin vor. Sie hat ein wunderschönes Kleid an und hat sich
schön gemacht. Sie kommt auf die Bühne, nimmt das Mikrophon und fängt schief an zu singen.
Sie sehen wie eine Sängerin aus, Sie sehen aus wie ein Künstler. Genauso ist es mit
Mechanikern. Sie haben die besten Werkzeuge und das beste Geschäft. Sie haben alle
Ausrüstung, aber sind fähig ein Auto zu reparieren. Viele von Ihnen haben ihre akademischen,
intellektuellen Ansichten über Gott, aber Sie haben keine Macht, keine Kraft. Sie sind machtlos.
Kein Wunder, dass Sie sich fürchten. Das entspricht nicht dem Leben eines Jüngers von Jesus.
Das Leben eines Jüngers ist mit Macht und Kraft gefüllt. Übrigens, das ist die Art von Kraft, die wir
meinen, wenn wir über Hour of Power, die Stunde der Kraft, sprechen. Es ist keine Kraft eines
Königreichs, es geht nicht um Muskelkraft, es ist keine Zerstörungskraft. Es ist die Kraft, die auch
Daniel hatte. Es ist die Kraft des Sabbats, die aus einem Lebensstil des Gebets entsteht. Man geht
im Gleichschritt in der Gegenwart von Jesus, tun was er möchte und leben in Seiner Kraft, genau
wie Daniel können Sie hingehen und der Welt die Gerechtigkeit der weltlichen Macht verkünden.
Sie können auch zu Nebukadnezar sagen: Kehre um von deinen bösen Wegen! Sie gehen in
einen Raum und bringen Frieden hinein. Sie kommen an einen Ort an dem die Menschen
verängstigt sind und nehmen die Furcht weg. Sie gehen in eine Löwengrube und verschließen die
Mäuler der Löwen.
Was sind die Löwen in Ihrem Leben? Welchen Herausforderungen stehen Sie gegenüber?
Gesundheitliche Probleme? Arbeitslosigkeit? Familienprobleme? Sie müssen für solche Dinge
gewappnet sein. Der Lebensstil des Sabbats, des täglichen Gebets hilft Ihnen dabei. Wenn wir
dem Löwen gegenüberstehen wollen wir schreien, wir wollen wegrennen, wir wollen rufen „Rette
mich!“, wir wollen verzweifelt die Mauer hochklettern, wir wollen aus der Löwengrube raus, wir
wollen zu Gott schreien: „Hilf mir!“. Aber nicht so wahre Jünger. Jünger Jesu verwandeln die Grube
in Daniel´s Grube, denn sie verstehen, dass die Kraft von oben kommt und egal, wie schlimm die
Situation wird, egal, wie brutal, egal, wie beängstigend, die Jünger haben die Kraft des Königreichs
Gottes in sich. Diese Kraft kommt nur dadurch, wenn Sie einen Sabbat-Lebensstil leben und das
Gebet ein Teil Ihres Lebens ist!
Lassen Sie uns beten: Jesus, ja, wir hören Dir zu und wir bitten Dich nicht, um die Kraft, die die
Welt uns anbietet, wir bitten nicht, um den Mut, den die Welt uns anbietet, sondern wir bitten um
die Kraft, die durch deinen Heiligen Geist kommt. Wenn wir schreckliche Dinge erleben, dann
werden wir nicht ausflippen, in Hektik geraten und uns nur noch Sorgen machen. Nein, Gott, wir
lassen es los und kommen zu Dir, an einen schönen Ort, in Ruhe, manchmal alleine und
überlassen Dir das erste und das letzte Wort! Wir wollen jetzt so einen Moment schaffen, für jeden
der vor Herausforderungen steht. Viele von Ihnen haben nur auf andere Menschen gehört, sie
haben auf Ärzte, auf Nein-Sager, auf ihre Feinde und auf ihre Freunde gehört, aber haben Sie
jemals auf Dich gehört, Herr? Was hast du ihnen zu sagen? Sprich jetzt zu ihren Herzen, darum
bitte ich Dich! Was sagt uns Dein Wort? Das Wort der Hoffnung, das Wort der Wahrheit, das Wort
der Güte! Wir empfangen es in Jesu Namen! Amen!
Segen (Bobby Schuller):
Liebe Freunde, vielen Dank das Sie mit uns Gottesdienst gefeiert haben. Wenn Sie ein
Gebetsanliegen haben, wegen Ihrer Gesundheit, einer Verletzung oder Sie jemanden brauchen,
der mit Ihnen redet, wenn Sie Fragen zu Hour of Power haben, wenn Sie Ihr Leben Jesus
übergeben möchten, dann freuen wir uns von Ihnen zu hören und sind gerne für Sie da! Und nun
zum Segen:
Der Herr segne und behüte Euch. Der Herr lasse Sein Angesicht leuchten über Euch und sei Euch
gnädig. Der Herr erhebe Sein Antlitz über Euch und gebe Euch Frieden. Im Namen des Vaters,
des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen!
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