Winter 2015 - Vereinigung der Jäger des Saarlandes

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Winter 2015 - Vereinigung der Jäger des Saarlandes
SAARJÄGER
G 2617
Winter 2015
Mitteilungsblatt der Vereinigung
der Jäger des Saarlandes
Landesjagdverband im DJV
VJS startet erstmals
mit einer
Jugendmannschaft
Jagdhornbläsercorps
„Mittleres Primstal“
bei Freunden
„Lebenshilfe“
und Jäger
Hand in Hand
Fachtagung und
Exkursion zum Thema
Wildschaden
Zuchtschau
bei VDD Gruppe
Saarland e.V.
Kommt durch bei
jeder Witterung.
Der Subaru Forester – kommt überall an.
Wer einen Subaru fährt, kommt überall sicher ans Ziel. Das liegt z. B. an seinen technischen Highlights:
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Abbildung enthält Sonderausstattung.
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Vorwort
Inhalt
4
Einladung zum
saarländischen Jägertag
5
Schätzungsrahmen
6
Neues aus der Rechtsprechung
7
Ehrungen
8
DJV-Nachrichten
Wolf Thema im EU-Parlament
BMEL-Tierschutzbericht 2015:
erwilderte Katzen nehmen zu
DJV-Interview mit Dr. Dandra Blome
zur Afrikanischen Schweinepest
Jäger stellen Strafanzeige gegen
selbsternannte Waschbärschützer
Jägerchirurgie
16
Mitteilungen der Geschäftsstelle
23
Kreisgruppen-Information
Kreisgruppen-Info Saarlouis
Kreisgruppen-Info Merzig-Wadern
Kreisgruppen-Info Saarbrücken
Kreisgruppen-Info Neunkirchen
Kreisgruppen-Info St. Wendel
42
Schießwesen
Weiterbildungsseminare
VJS startet erstmals mit einer
Jugendmannschaft
50
Rebhühner
51
Jagdhornblasen
55
Lernort Natur
56
Schweißhundeführer
58
Jagdgebrauchshundewesen
71
Jägerinnen
74
Rezept
76
Bücher
Liebe Jägerinnen und Jäger,
IN DIESER AUSGABE
3
Vorwort
im Saarland neigt sich das erste Kalenderjahr seit langem
ohne aufreibende jagdpolitische Auseinandersetzungen
seinem Ende zu. In mehreren Bundesländern beschäftigen
die Jagdgesetznovellen jedoch weiter die Landesjagdverbände. Nach unserem Vorbild haben in diesem Jahr viele
tausend Jägerinnen und Jäger in Düsseldorf, Stuttgart und
Wiesbaden eindrucksvoll bewiesen, dass die Jägerschaft
bereit ist, sich nachhaltig für Wild, Jagd und Natur und
für die Artenvielfalt in unserer Kulturlandschaft einzusetzen. Den zahlreichen saarländischen Jägerinnen und
Jägern, die dem Aufruf der VJS gefolgt sind und die
Demonstrationen unserer Jagdfreunde aktiv unterstützt
haben, danke ich sehr herzlich.
Die jagdpolitische Ruhe in unserem Land hat uns wieder mehr Raum gegeben,
uns den Kernaufgaben eines Landesjagdverbandes zuwenden zu können. Darunter
verstehe ich die weitere Verbesserung der externen und internen Kommunikation
einerseits und des Serviceangebotes für die saarländischen Jägerinnen und Jäger
andererseits.
Im Rahmen der externen Kommunikation, der Förderung des Verständnisses von
und für Natur und Jagd in der Gesellschaft, hat im laufenden Jahr sicherlich die
Fertigstellung des Natur- und Jagdlehrpfades am Jägerheim unsere Arbeit geprägt.
Im kommenden Jahr werden wir hier wiederum einen Schwerpunkt setzen bei der
Kinder- und Jugendarbeit im Rahmen des Jubiläums „25 Jahre Lernort Natur“.
Bei der internen Kommunikation, dem Informationsangebot für und dem fachlichen
Meinungsaustausch mit unseren Mitgliedern, wollen wir im nächsten Jahr neue
Wege gehen. Geplant ist die völlige Neugestaltung unserer Homepage, weg von der
bloßen „elektronischen Visitenkarte“ hin zum interaktiven Magazin mit aktuellen
redaktionellen Veröffentlichungen. Hier ist die Zusammenarbeit mit einem professionellen Anbieter aus dem jagdlichen Umfeld in Vorbereitung. Daneben werden
wir – selbstverständlich – den „Saarjäger“ wie bisher mit vier Ausgaben jährlich
fortführen. Hier gilt mein Dank unserem bewährten Partner, der Druckerei Krüger
für den – seit Jahren für uns kostenfreien – Druck der Verbandszeitschrift.
Im Bereich des Serviceangebotes für die saarländischen Jägerinnen und Jäger
haben wir sowohl auf Landes- als auch auf Kreisebene unser vielfältiges Fortbildungsprogramm weiter ausgebaut. Neu wird, voraussichtlich ab dem zweiten Quartal 2016, das Angebot an alle Jägerinnen und Jäger sein, die einzelnen Module des
Vorbereitungskurses für die Jagdaufseherprüfung zu besuchen. Auch wer nicht
anstrebt, Jagdaufseher zu werden, wird die Möglichkeit haben, gezielt etwa an den
Modulblöcken „Reviergestaltung“, „Fallenjagd“ oder „Wildschaden“ teilzunehmen.
Wir freuen uns besonders, dass es gelungen ist, nach mehr als 10 Jahren erstmals
wieder allen VJS-Mitgliedern die Möglichkeit zu eröffnen, den Schrotschuss auf
einem Wurftaubenstand zu trainieren. Am 1. Januar 2016 tritt die Vereinbarung
mit der Kreisgruppe Pirmasens-Zweibrücken im Landesjagdverband RheinlandPfalz in Kraft, die allen Mitgliedern der VJS die kostenfreie Nutzung der schön
gelegenen Schießanlage in der Fumbach bei Pirmasens ermöglicht. Diese Anlage
verfügt unter anderem auch über einen Trap- und einen Skeetstand. Näheres im
Innern dieser Ausgabe. Auf unserer eigenen Schießanlage in Saarwellingen ist die
Installation einer völlig neuen Trefferanzeige auf den fünf 100-Meter-Bahnen nunmehr abgeschlossen. Die Anlage arbeitet stabil und mit extrem hoher Genauigkeit.
Zum Testen sind Sie herzlich eingeladen!
Allen Jägerinnen und Jägern wünsche ich interessante und erfolgreiche winterliche
Jagdtage.
Uns allen und unseren Familien wünsche ich ein schönes und geruhsames
Weihnachtsfest und ein glückliches, vor allem aber auch friedliches, Jahr 2016.
Ihr
Josef Schneider
Landesjägermeister
Titelfoto: Werner Nagel
3
SAARJÄGER · Winter 2014
VJS-Informationen
EINLADUNG
zum Saarländischen Jägertag
und zur Mitgliederversammlung der VJS 2016
am Samstag, 23. April 2016
im „Trimmtreff Viktoria“ in Püttlingen
zu Gast bei der Kreisgruppe Saarbrücken
Anträge zur Mitgliederversammlung 2016 müssen gemäß § 9 Abs. 2 unserer Satzung bis spätestens
11. März 2016 dem Vorstand mit ausführlicher Begründung vorliegen.
Die zur Tagesordnung anstehenden Punkte sowie der Rechnungsnachweis
für das Rechnungsjahr 2015 werden im
SAARJÄGER Nr. 1/2016,
der im März 2016 erscheint, veröffentlicht.
Soweit eine Veröffentlichung von Anträgen zur Mitgliederversammlung
im SAARJÄGER Nr. 1/2016 erfolgen soll, müssen dieselben der Geschäftsstelle
der VJS, Lachwald 5, 66793 Saarwellingen bis spätestens 19. Februar 2016 vorliegen.
Josef Schneider, Landesjägermeister
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SAARJÄGER · Winter 2015
4
Schätzungsrahmen
Schätzungsrahmen
Stand:
August 2015
zur Ermittlung von Aufwuchsschäden
Die nachstehenden Werte stellen Richtwerte für die Ermittlung von Aufwuchsschäden dar und sollen insbesondere der raschen Abwicklung von Bagatellschäden dienen.
Kosteneinsparungen treten bei kleinen Schäden nicht auf und sind deshalb in den Tabellen nicht berücksichtigt. Außergewöhnliche Schäden und Sonderfälle (z.B.
Saatgutvermehrung, Erzeugergemeinschaft, biologischer Anbau) sind einzeln zu schätzen und zu berechnen. Der jeweils aktuelle Schätzungsrahmen ist im Internet
abrufbar unter: http://www.lwk-saarland.de/ > Träger öffentlicher Belange / Sachverständigenwesen > Downloads
Achtung:
Die Richtsätze beinhalten nicht die von der EU gewährten Preisausgleichszahlungen. Gehen durch das Schadensereignis auch
Prämienansprüche verloren, sind diese gesondert zu bewerten.
€/dt 1)
Bei einem Ertrag von ...dt/ha beträgt der Wert des Aufwuchses ...ct/m²
Korn:Stroh Frucht Stroh
Feldfrüchte
(ohne
Bergungskosten)
Ertragsstufe I
Ertragsstufe II
Ertragsstufe III
Ertragsstufe IV
Ertragsstufe V
Ertragsstufe VI
dt/ha
dt/ha
dt/ha
dt/ha
dt/ha
dt/ha
ct/m²
ct/m²
ct/m²
ct/m²
ct/m²
ct/m²
Weizen 4)
1
:
0,8
18,0
10,0
50
13
60
16
70
18
80
21
90
23
100
26
Roggen 4)
1
:
1
15,5
10,0
50
13
60
15
70
18
80
20
90
23
100
26
Futtergerste 4)
1
:
0,6
14,5
10,0
50
10
60
12
70
14
80
16
90
18
100
21
Braugerste
1
:
0,5
19,5
10,0
50
12
55
13
60
15
65
16
70
17
76
19
Hafer 4)
1
:
1
15,5
10,0
48
12
54
14
60
15
65
17
70
18
75
19
1
:
0,8
14,5
10,0
50
11
60
14
70
16
80
18
90
20
100
23
Triticale
4)
Raps
---
40,0
---
28
11
32
13
36
14
40
16
44
18
48
19
Körnermais/CCM 4)
---
17,0
---
60
10
70
12
80
14
90
15
100
17
110
19
Silomais (Biogas)
---
3,00
---
400
12
475
14
550
17
625
19
700
21
775
23
230
76
275
91
320
106
365
120
410
135
450
149
32
7
39
9
46
10
53
12
60
13
67
15
Kartoffeln
20%
Körnerleguminosen
4)
2)
---
40,0
5,0
22,0
---
3)
1) einschließlich gesetzlicher Mehrwertsteuer
2) Anteil Futterkartoffeln
3) Preis für Futterkartoffeln
4) Im Falle der Wiederbeschaffung von hofeigenem Getreide wird ein Zuschlag von 1 €/dt empfohlen
Bei einem Ertrag von ...dt/ha oder ... MJ NEL/ha beträgt der Wert des Aufwuchses ...ct/m²
Ertragsstufe I
Futterpflanzen
Ertragsstufe II
Ertragsstufe III
Ertragsstufe IV
Ertragsstufe V
Ertragsstufe VI
dt
bzw.
MJ NEL
/ ha
ct/m²
dt
bzw.
MJ NEL
/ ha
ct/m²
dt
bzw.
MJ NEL
/ ha
ct/m²
dt
bzw.
MJ NEL
/ ha
ct/m²
dt
bzw.
MJ NEL
/ ha
ct/m²
dt
bzw.
MJ NEL
/ ha
ct/m²
93 MJ NEL/dt FS
700
16
800
19
900
21
1000
23
1100
26
1200
28
117 MJ NEL/dt FS
500
15
600
18
700
20
800
23
900
26
1000
29
50
7
65
9
80
11
95
13
110
15
120
17
40000
10
45000
11
50000
13
55000
14
60000
15
65000
16
25000
-
6
-
15
ct/m²
400
18
475
21
550
25
625
28
700
31
775
35
250
13
290
15
330
17
370
19
410
21
450
23
150
3
225
4
300
6
400
8
500
9
600
11
€/dt 4)
Futterrüben
a) Massenrüben3)
b) Gehaltsrüben
3)
1) 2)
Heu
14,0
Silagegewinnung bei 10%
Gärverlust1) 2) 3)
Grünland
Weide2) 3)
Silomais3)
Getreide-GPS
3)
Sonstige Futterpflanzen
und Zwischenfrüchte3)
210 MJ NEL/dt FS, 15%
Verlust
35% TS-Gehalt / 203 MJ
NEL / dt FS
75 MJ NEL/dt FS
60000
MJ NEL/ha
1) Bei 3 Schnitten entfallen auf den 1. Schnitt 50%, 2. Schnitt 30%, 3. Schnitt 20%, bei 2 Schnitten auf den 1. Schnitt 60%, auf den 2. Schnitt 40%.
2) Die Wiederherstellung der Grasnarbe ist gesondert zu berechnen. Bei kleineren Schäden (Handarbeit) können 0,50 €/m² angehalten werden. Bei größeren zusammenhängenden
Schäden ist in der Regel eine Behebung der Schäden durch maschinelle Arbeitsverfahren sinnvoll. Hierbei fallen je nach Arbeitsverfahren folgende Kosten an (incl. Saatgut):
- frische, flache flächige Aufbrüche: Schlepp-Vredo-Verfahren 3 - 5 ct/m² oder Mulch-Verfahren (bessere Arbeitsqualität) 6 - 8 ct/m²
- ältere, tiefere Aufbrüche: Fräs-Saat-Verfahren 7 - 8 ct/m²
3) Für Futterpflanzen liegen keine Marktpreise vor. Es werden stattdessen 0,25 € / 10 MJ NEL als Ersatzfutterkosten eingesetzt. Bei größeren Schäden ist jedoch die Beschaffung des
gleichen Futters anzustreben.
4) einschließlich gesetzlicher Mehrwertsteuer
5
SAARJÄGER · Winter 2015
VJS-Informationen
Neues aus der Rechtsprechung
Hauskatze ist Fundsache!
§
Das Verwaltungsgericht (VG) Münster
hat durch Beschluss vom 15.10.2015
(Az.: 1 L 1290/15) eine Gemeinde im
Verfahren auf Erlass einer einstweiligen
Anordnung verpflichtet, die von einem
Jäger gefangene Hauskatze als Fundsache in Verwahrung zu nehmen.
In seiner Begründung hat das VG im
Wesentlichen ausgeführt, nach § 967
BGB sei der Finder berechtigt, die Fundsache an die zuständige Behörde abzuliefern. Zuständig sei nach § 5a AGBGB
die Gemeinde des Fundorts. Nach der
Entscheidung des VG unterliegen den
Vorschriften des Fundrechts auch Tiere,
die besitz- aber nicht herrenlos sind.
Entgegen der Auffassung der Gemeinde
handele es sich bei der Katze um ein
Fundtier und nicht um ein herrenloses
Tier. Die Vorschrift des § 960 BGB, wonach wilde Tiere herrenlos sind, solange
sie sich in der Freiheit befinden, finde
keine Anwendung, denn bei der Katze
handele es sich nicht um ein Tier im
Sinne dieser Vorschrift. Wilde Tiere
seien nur diejenigen Tiere, die keine
Haustiere seien. Tiere, die normalerweise (gattungsmäßig) unter menschlicher
Herrschaft lebten, seien Haustiere. Katzen würden in Deutschland grundsätzlich als Haustiere gehalten. Der qualitativen Einstufung als Haustier stehe auch
nicht entgegen, dass Katzen gelegentlich
herumstreunen bzw. verwildern.
Ebensowenig handele es sich bei der
Katze um ein Tier, das gem. § 959 BGB
herrenlos geworden sei weil der Eigentümer in der Absicht, auf sein Eigentum
zu verzichten, den Besitz der Katze aufgegeben habe. Nach § 3 Nr. 3 des Tierschutzgesetzes sei es ausdrücklich verboten, ein im Haus, Betrieb oder sonst
in Obhut des Menschen gehaltenes Tier
auszusetzen oder zurückzulassen. Bei
der Auslegung des Begriffs „Fundtier“
FROHE
sei auch das seit 2002 in Art. 20a GG
grundgesetzlich verankerte Staatsziel
des Tierschutzes mit zu berücksichtigen.
Einem Tierhalter dürfe dabei nicht ohne
Weiteres unterstellt werden, dass er sich
seines Tieres durch Aussetzen habe
entledigen wollen. Die Regelvermutung,
dass zunächst grundsätzlich ein Fundtier anzunehmen sei, könne zwar widerlegt werden. Dabei müssten jedoch besondere Anhaltspunkte vorliegen, die
die Absicht des Eigentümers, auf das
Eigentum zu verzichten, deutlich erkennen ließen. Allein die Tatsache, dass bei
der Katze kein Mikrochip installiert sei
und sie auch kein Halsband trage, reiche hierfür nicht aus. Im entschiedenen
Fall hätten im Gegenteil Anzeichen vorgelegen, die darauf hindeuteten, dass
die Katze nicht herrenlos sei. Wie sich
aus den vorgelegten Lichtbildern und
aus der eidesstattlichen Versicherung
des Antragstellers ergebe, habe die
Katze einen überaus gepflegten und
wohlgenährten Eindruck gemacht und
ein die Nähe des Menschen geradezu
suchendes Verhalten gezeigt.
Anmerkung:
Entscheidungen saarländischer Gerichte
zur Verpflichtung von Gemeinden in der
freien Natur vorgefundene oder auch
gefangene (z.B. in einer vom Berechtigten während der Jagdzeit aufgestellten
Fuchsfalle) Katzen als Fundsachen entgegenzunehmen, sind bisher nicht bekanntgeworden. Da es sich bei den der
Entscheidung des VG Münster zugrundeliegenden Rechtsvorschriften jedoch um
Bundesrecht handelt, kann durchaus
erwartet werden, dass auch im Saarland entsprechend entschieden würde.
Im Übrigen ist darauf hinzuweisen,
dass nach der Neuregelung in § 32
Abs. 1 Nr. 16 SJG das Töten von Katzen
im Rahmen des Jagdschutzes nicht zulässig ist.
Fahrten im Rahmen
der Jagdausübung sind
landwirtschaftlicher Verkehr
im Sinne der STVO
Das Oberlandesgericht (OLG) Celle
hat durch Beschluss vom 15.05.2015
(AZ.: 322 SsRs 154/14) einen Jäger freigesprochen, gegen den ein Bußgeldbescheid ergangen war wegen fahrlässigen
Führens eines Kraftfahrzeugs in einem
Verkehrsbereich, der durch das Verkehrszeichen 250 gesperrt und für den
lediglich durch das Zusatzzeichen „landwirtschaftlicher Verkehr frei“ ein Befahren mit Kraftfahrzeugen erlaubt war.
Im konkreten Fall hatte der betroffene
Jäger den gesperrten Weg befahren um
in dem Gelände seinen Jagdhund auszubilden. Das OLG hat in seiner Begründung im Wesentlichen ausgeführt, dass
auch Fahrten im Zusammenhang mit
der Jagdausübung unter den Begriff des
„landwirtschaftlichen Verkehrs“ nach
der StVO fallen. Das Jagdrecht sei als
Nutzungsrecht am freilebenden Wild
den land- und forstwirtschaftlichen
Flächen zugeordnet. Die sich aus § 1
Abs. 2 BJG ergebende Hegepflicht sei so
durchzuführen, dass Beeinträchtigungen einer ordnungsgemäßen land-,
forst- und fischereiwirtschaftlichen Nutzung, insbesondere Wildschäden reduziert bzw. verhindert werden, so dass
die Jagd unmittelbar sowohl land- wie
auch forstwirtschaftlichen Zwecken diene und demzufolge sowohl der Land- als
auch der Forstwirtschaft zuzuordnen
sei. Die Einordnung der Jagd in den
Bereich der Landwirtschaft folge auch
aus der Koppelung des Jagdrechts an
die jeweiligen Eigentumsverhältnisse
von Grund und Boden. Darüber hinaus
definiere auch der Gesetzgeber die Jagd
in verschiedenen Vorschriften als Angelegenheit der Landwirtschaft.
Wir bedanken uns für die
angenehme Zusammenarbeit
und wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen
ein besinnliches Weihnachtsfest und
ein glückliches neues Jahr bei bester Gesundheit.
E I N G U T E S N E U E S JA H R
SAARJÄGER · Winter 2015
§
GmbH &&Co.
KGKG
GmbH
Co.
6
Ehrungen
Zum Geburtstag
Hören – Sehen –
Schützen
Unsere besondere
Gratulation gilt den Jubilaren
Oticon • Sennheiser • Eschenbach
Phonak • Humantechnik • Rodenstock
Wir führen alle Marken
zur Vollendung des 90. Lebensjahres:
Paul Stein, Dillingen
Herbert Fell, Nonnweiler
zur Vollendung des 85. Lebensjahres:
Carl Hermann Christmann, Heusweiler
Paul Krauss, Homburg
Wilhelm Gärtner, Saarwellingen
August Pflüger, Saarbrücken
Günther Schöbel, Merchweiler
Harry Schäfer, Schiffweiler
zur Vollendung des 80. Lebensjahres:
Hilde Schönfeld, Großrosseln
Manfred Engel, Saarlouis
Harry Reinert, Schmelz
Heinrich Werth, Neunkirchen
Heinrich Ziehl, Blieskastel
Ernst Goedert, Luxembourg
Dieter Helm, Homburg
Dr. Karl-Heinz Potempa, Nohfelden
Karl-Heinz Weber, Mandelbachtal
Roman Wenke, Saarbrücken
Norbert Dörr, Marpingen
zur Vollendung des 75. Lebensjahres:
Udo A. Wittmer, Bexbach
Klaus Faßbender, Heusweiler
Prof. Wolf-Jürgen Schieffer, Völklingen
Werner Wilhelm, Sulzbach
Mechthild Voit, Lebach
Lothar Schwarz, Blieskastel
Dr. Thomas Rawer, Neunkirchen
Dr. Rudolf Benkert, Saarbrücken
Dr. Jörg Wolfanger, Neunkirchen
Hans-Georg Florsch, Gersheim
zur Vollendung des 70. Lebensjahres:
Helmut Hautz, Neunkirchen
Udo König, Marpingen
Jürgen Wernecke, Homburg
Werner Noß, Saarbrücken
Franz-Josef Holzer, Marpingen
Hans-Paul Scherer, Nalbach
Kurt Stauch, Neunkirchen
Dieter John, Völklingen
Artur Jung, St. Wendel
Josef Weydmann, Saarbrücken
Peter & Karoline Conrad
GEDENKTAFEL
Augenoptikermeister – Hörgeräteakustikermeister
Horst Brucker, Bexbach
Willi Schwitzgebel, Homburg
Werner Schuh, Wadgassen
Klaus Arlt, Bous
Ortwin Diwo, Mettlach
Karl Philippi, Püttlingen
Horst Zewe, Schiffweiler
Günter Kammer, Losheim
Alois Dräger, Dillingen
Max Gehlen, Nonnweiler
Josef Linnig, Immenstaad am Bodensee
Vom Jäger .. . für den Jäger
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Jagdprogramm für Hörgeräteträger
mehr vom Leben hören
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Telefon 06 81-39 02 47
7
DJV-Nachrichten
Wolf Thema im EU-Parlament
EU-Intergruppe und FACE suchen nach Lösungen zum besseren
Zusammenleben von Wolf und Mensch in Europa
(Berlin, 21. September 2015) Im EUParlament in Brüssel fand am 15. September 2015 eine Sitzung der fraktionsübergreifenden Intergruppe „Biodiversität, Jagd und ländliche Räume“ zum
Thema „Rückkehr des Wolf nach Europa“ statt. Der Landesjagdverband
Sachsen hatte diese Tagung angeregt.
Sie wurde von FACE, dem Zusammenschluss der europäischen Jagdverbände, organisiert und vom Deutschen
Jagdverband (DJV) unterstützt.
bezifferte. „Die Menschen vor Ort sind
in höchstem Maße verunsichert“, so
Dammann-Tamke, „von daher seien
schon jetzt Vorkehrungen zu treffen,
wie man die schnell wachsende
Wolfspopulation künftig managen will“.
„Der Wolf ist uns willkommen“, sagt
Karl-Heinz Florenz, Vorsitzender der
Intergruppe, „er darf sich aber nicht
völlig unkontrolliert ausbreiten. Auf
Grundlage wissenschaftlicher Studien
und vor allem Monitoringdaten muss
eine Balance zwischen den unterschiedlichen Interessen gefunden werden,
wobei auch die örtliche Bevölkerung
stets beteiligt und eingebunden werden
muss.“
„Aus unserer Sicht ist die deutschwestpolnische Wolfspopulation mit der
nordostpolnisch-baltischen Population
bereits zusammengewachsen – dies
belegen auch genetische Untersuchungen eindeutig“, so Dammann-Tamke
weiter. Deshalb forderte er die EU-Kommission und das Bundesumweltministerium auf, nicht länger von getrennten
Populationen zu sprechen und in Konsequenz dessen die Einstufung des Wolfes als Anhang-IV-Art der europäischen
Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie einer
kritischen Prüfung zu unterziehen.
Damit würden die Möglichkeiten der
Behörden zum Verwaltungshandeln
erweitert.
Auch Helmut Dammann-Tamke, Präsident der Landesjägerschaft Niedersachsen, warnte vor einer Welle, die die
wenigsten in ihrer Intensität bislang
erkannt hätten, indem er den jährlichen
Zuwachs des aktuellen Wolfsbestandes
in Deutschland von derzeit etwa 350
adulten Tieren mit 30 bis 40 Prozent
Derzeit genießt der Wolf über das EURecht und dem darauf gründenden Bundesnaturschutzgesetz höchsten Schutz.
Ein Vertreter der EU-Kommission hob
allerdings hervor, dass die Richtlinie
auch bei Anhang-IV-Arten den Mitgliedsstaaten erhebliche Spielräume
belässt, wenn sich diese im „günstigen
Erhaltungszustand“ befinden. Diese
Möglichkeiten seien allerdings im Bundesnaturschutzgesetz nicht vollständig
umgesetzt.
Das Thema Wolf wird die EU-Ebene in
Brüssel auch weiterhin beschäftigen.
Über die EU-Plattform zu den großen
Beutegreifern wird versucht zu Lösungen im Zusammenleben mit dem Menschen zu gelangen.
Der Wolf zeigt in vielen europäischen
Ländern eine Populationszunahme.
Während der Naturschutz darin im
Wesentlichen eine Bereicherung für
die Artenvielfalt sieht, kommt es auf der
anderen Seite aber auch zunehmend
zu Konflikten, hier insbesondere mit
Nutztierhaltern. Wie diese über gezielte
Managementmaßnahmen minimiert
werden können, schilderten Referenten
aus einer Reihe von unterschiedlichen
Mitgliedsstaaten wie Finnland, Rumänien oder der Slowakei, die seit längerem Erfahrungen mit dem Umgang des
Wolfes haben.
Beratungen der Intergruppe „Biodiversität, Jagd und ländliche Räume“ im
Europäischen Parlament zum Thema
Wolf.
(Quelle: FACE)
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EU-Waffenrecht soll
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SAARJÄGER · Winter 2015
(Berlin, 19. November 2015) In Folge
der Terroranschläge in Paris plant die
EU eine Verschärfung des Waffenrechts.
Neben einigen sinnvollen Maßnahmen
sollen jedoch auch der Online-Handel
von legalen und registrierten Waffen
verboten und weitere bürokratische
Hürden für zuverlässige und legale
Waffenbesitzer errichtet werden.
Der Deutsche Jagdverband (DJV) kritisiert diese Vorhaben, da sie weder ein
Mehr an Sicherheit der Bürgerinnen
und Bürger bringen, noch den Terrorismus bekämpfen. „Es ist extrem wichtig,
konkrete Maßnahmen gegen Terrorismus und organisierte Kriminalität zu
ergreifen“, sagt DJV-Präsidiumsmitglied
Helmut Dammann-Tamke, zuständig für
Waffenrecht. „Diese dürfen jedoch nicht
zuverlässige und gesetzestreue Jäger
belasten. Bei jedem einzelnen Punkt
sollte sich die Politik fragen: ‚Treffen
8
wir damit Terroristen? Treffen wir
damit organisierte Kriminalität?‘“
Seit Kurzem existiert eine Petition auf
der Plattform change.org, die sich
gegen unsinnige Verschärfungen des
EU-Waffenrechts ausspricht und an den
Rat der Europäischen Union richtet.
Über Nacht hat die Petition bereits
16.000 Mitzeichner erreicht. Der DJV
ruft alle Jägerinnen und Jäger zur
Unterstützung der Petition auf.
Weiterhin fordert der DJV die Europäische Kommission auf, den illegalen
Waffenhandel innerhalb der EU zu
bekämpfen und insbesondere die europäischen Außengrenzen schärfer zu
kontrollieren. Dazu kann zum Beispiel
auch eine Datenbank für gestohlene
und illegal gehandelte Waffen gehören,
wie sie etwa „iArms“ von InterPol
vorsieht.
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DJV-Nachrichten
BMEL-Tierschutzbericht 2015: verwilderte Katzen nehmen zu
DJV fordert Paderborner Modell für ganz Deutschland
(Berlin, 20. November 2015) Das Bundeslandwirtschaftsministerium hat vorgestern den Tierschutzbericht 2015
vorgelegt. Darin wird unter anderem
auf die Problematik verwilderter Katzen
eingegangen: In Deutschland nehme die
Zahl herrenloser, verwilderter Hauskatzen zu – mehr als zwei Millionen
gebe es derzeit. Eine Verordnungsermächtigung im Tierschutzgesetz erlaubt
es Landesregierungen künftig, eine
Kastrations- und Registrationspflicht
für Haus- und Hofkatzen vorzuschreiben. Damit sollen Hauskatzen besser
vor erheblichen Schmerzen, Leiden
oder Schäden geschützt werden. Der
Deutsche Jagdverband (DJV) begrüßt
diesen Schritt und sieht sich in seiner
Forderung nach der bundesweiten Einführung des Paderborner Modells (Kastrations- und Registrationspflicht) bestätigt. „Tierschutz ist für uns Jäger
unteilbar. Vom Paderborner Modell profitieren auch wildlebende Arten wie Bodenbrüter, Kleinsäuger oder Reptilien“,
sagte DJV-Präsidiumsmitglied und
Veterinär Dr. Wolfgang Bethe.
freilaufende Hauskatze ist die absolute
Bedrohung der Singvögel im siedlungsnahen Bereich“ (Seite 110).
Der Tierschutzbericht 2015 empfiehlt
weiterhin, verwilderte Katzen einzufangen, zu kastrieren und wieder auszusetzen. Das erneute Aussetzen von
Hauskatzen sieht der Jagdverband
außerhalb von Siedlungen besonders
kritisch. Hochrechnungen auf Basis
zahlreicher Studien belegen, dass verwilderte Katzen und Hauskatzen in
Deutschland mindestens 100 Millionen
Vögel pro Jahr und 300 Millionen kleine
Säugetiere erbeuten. „Nicht umsonst
listet die Weltnaturschutzunion (IUCN)
die Katze auf Platz 38 der 100 gefährlichsten invasiven Arten“, so Dr. Bethe.
Bereits im Jahr 2002 veröffentlichte das
Umweltbundesamt eine Bewertung von
eingeschleppten Arten. Ein Fazit: „Die
Hintergrund und Quellen
SAARJÄGER · Winter 2015
Der DJV ruft die Jäger in Deutschland
auf, fernab von Siedlungen jede Hauskatzen lebend zu fangen und im nächsten Ordnungsamt abzugeben. „So schaffen wir ein Problembewusstsein, das
dringend notwendig ist, um dem Tierschutz bei Hauskatzen und Wildtieren
endlich Rechnung zu tragen“, so
Dr. Bethe. Für diese Herkulesaufgabe
müsse die finanzielle Ausstattung von
Tierheimen erheblich verbessert werden, hier sei die Politik in der Pflicht.
Das Verwaltungsgericht Lüneburg hatte
bereits 2013 geurteilt, dass bei aufgefundenen Hunden und Katzen grundsätzlich davon auszugehen ist, dass es
sich um Fundtiere handelt. Das Verwaltungsgericht Münster entschied in
einem Musterprozess im Oktober dieses
Jahres, dass ein Fundbüro im Kreis
Coesfeld eine Katze vom Jäger annehmen und vorläufig als Fundsache in
Verwahrung nehmen muss.
Seit Jahren belegen internationale Studien den Einfluss von Katzen auf die
angestammte Tierwelt. In den USA beispielsweise erbeuten Hauskatzen bis
zu vier Milliarden Vögel jährlich. Nach
Angaben der britischen Mammal Society sind es in Großbritannien etwa 275
Millionen Wildtiere, davon 55 Millionen
Vögel. In Österreich haben Forscher der
Wiener Universität für Biodiversitätsforschung im vergangenen Jahr den Einfluss von Hauskatzen auf die heimische
Fauna nachgewiesen.
Link zum Tierschutzbericht der Bundesregierung: http://www.bmel.de/DE/Tier/
Tierschutz/_texte/Tierschutzbericht.html
10
Link zur IUCN: http://www.issg.org/
database/species/search.asp?st=100ss
K. Hackländer, S. Schneider und J.D.
Lanz (2014): Gutachten „Einfluss von
Hauskatzen auf die heimische Fauna
und mögliche Managementmaßnahmen“. Universität für Bodenkultur.
Wien.
S.R. Loss, T. Will und P.P. Marra (2013):
The impact of free-ranging domestic
cats on wildlife of the United States.
Nature Communications. Nr 4, Artikelnummer 1396, DOI: 10.1038/
ncomms2380.
O. Geiter, S. Homma, R. Kinzelbach
(2002): Bestandsaufnahme und Bewertung von Neozoen in Deutschland.
Untersuchung der Wirkung von Biologie
und Genetik ausgewählter Neozoen auf
Ökosysteme und Vergleich mit den
potenziellen Effekten gentechnisch
veränderter Organismen. Heft 25/2002,
Umweltbundesamt. Berlin.
ISSN 1862-4804.
S. 110: „Die wichtigsten schadensverursachenden Neozoen in Deutschland. (…)
Die freilaufende Hauskatze ist die
absolute Bedrohung der Singvögel im
siedlungsnahen Bereich.“
M. Woods et al. (2003): Predation of
wildlife by domestic cats Felis catus in
Great Britain. Mammal Rev. 2003,
Volume 33, No. 2, 174–188.
J.S. Coleman, S.A. Temple und S.R.
Craven (1997): Cats and Wildlife. A Conservation Dilemma. In: wildlife.wisc.
edu, University of Wisconsin.
statista (2013): „Studien und Statistiken
zu Haustieren“. http://de.statista.com/
themen/174/haustiere/ (abgerufen am
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SAARJÄGER · Winter 2015
DJV-Nachrichten
„Ein Wurstbrot reicht aus, um die Seuche einzuschleppen“
DJV-Interview mit Dr. Sandra Blome zur Afrikanischen Schweinepest
(Berlin, 05. Oktober 2015) Die Afrikanische Schweinepest (ASP) ist eine der
bedeutendsten Viruserkrankungen beim
Schwein; es können sowohl Haus- als
auch Wildschweine an ihr erkranken.
Das ASP-Virus gelangte 2007 nach
Georgien und in den Kaukasus und hat
sich von dort weiter verbreitet bis nach
Ostpolen und ins Baltikum. Besonders
junge und geschwächte Tiere sind
anfällig für das ASP-Virus. Der DJV
fordert in diesem Zusammenhang
ein Aussetzen der Gebühren für die
Trichinenbeschau bei Frischlingen in
Deutschland. So wird für Jäger ein
Anreiz geschaffen, den Frischlingsabschuss zu erhöhen.
Mit Blick auf die Drückjagdsaison ist
die Afrikanische Schweinepest ein wichtiges Thema für Jägerinnen und Jäger.
Der DJV befragte hierzu Dr. Sandra
Blome vom nationalen Referenzlabor
für Tierseuchen.
DJV: Wie ist die aktuelle Situation der
ASP in Europa und ist ein Ausbruch in
Deutschland zu erwarten?
Blome: In den EU-Mitgliedsstaaten Polen, Litauen, Lettland und Estland werden seit Beginn 2014 regelmäßig Fälle
von Afrikanischer Schweinepest (ASP)
bei Haus- und Wildschweinen festgestellt. Aufgrund der Nähe der ersten
Ausbrüche in diesen Ländern zur weißrussischen Grenze ist davon auszugehen, dass die Einschleppung der ASP in
die baltischen Staaten und nach Polen
von Weißrussland aus erfolgte. In den
betroffenen Regionen gelten Restriktionsmaßnahmen zur Bekämpfung gemäß EU-Recht. Russland berichtet seit
mehreren Jahren immer wieder von
Fällen, die Lage in Weißrussland ist aufgrund fehlender Daten schwer einzuschätzen. In den letzten Monaten meldete zudem die Ukraine Fälle von ASP.
Eine Einschleppung der ASP nach
Deutschland, besonders über kontaminierte Fleischprodukte, kann nicht ausgeschlossen werden.
Welche Übertragungswege für ASP
sind bereits bekannt oder gelten als
wahrscheinlich?
Die Erkrankung kann direkt von Tier zu
Tier oder indirekt über kontaminierte
Gegenstände übertragen werden. Unter
ungünstigen Bedingungen kann ein unachtsam entsorgtes Wurstbrot ausreichen, um die Seuche einzuschleppen
und auch in Deutschland Ausbrüche zu
provozieren. Besonders effizient ist die
Übertragung über Schweiß (Blut).
Kleinste Tropfen reichen für eine Infektion, daher ist Hygiene bei der Jagd
besonders wichtig.
SAARJÄGER · Winter 2015
Welche Symptome sind typisch für
ASP und gibt es auch äußerlich erkennbare Kennzeichen, die den Jäger
auf die Erkrankung des beobachteten
Wildschweins hinweisen?
Bei europäischem Schwarzwild führt
die Infektion zu sehr schweren, aber
unspezifischen Allgemeinsymptomen
wie Fieber, Schwäche, Fressunlust,
Bewegungsstörungen und Atemproblemen. Durchfall und Blutungsneigung
(Nasenbluten, blutiger Durchfall, Hautblutungen) können ebenfalls auftreten.
Erkrankte Tiere zeigen mitunter eine
verringerte Fluchtbereitschaft („Liegenbleiben in der Suhle“) oder andere Auffälligkeiten wie Bewegungsunlust und
Desorientiertheit. Die Erkrankung betrifft alle Altersklassen und Geschlechter gleichermaßen und führt in nahezu
allen Fällen zum Tod des Tieres etwa
innerhalb einer Woche.
Beim Aufbrechen der Stücke sollte auf
vergrößerte, „blutige“ Lymphknoten,
eine vergrößerte Milz und feine, punktoder flächenförmige Blutungen in den
Organen, der Haut oder Unterhaut
geachtet werden. Die Lunge und die
Atemwege sind häufig mit Schaum gefüllt. Das Fehlen solcher Auffälligkeiten
schließt nicht aus, dass es sich dennoch
um ASP handelt. Die Erkrankung kann
nicht anhand der Krankheitserscheinungen von der Klassischen Schweinepest (KSP) und anderen schweren
Erkrankungen unterschieden werden.
Wie sollte man sich verhalten, wenn
ein totes Wildschwein gefunden wird?
Da es lokale Unterschiede gibt, können
hier nur die generellen Bausteine aufgeführt werden. Diese sind: Information
der zuständigen Veterinärbehörde,
wenn Schweinepest als Todesursache
nicht ausgeschlossen werden kann,
Absprache der Probennahme und mögliche Hygienemaßnahmen. Als Probenmaterial eignen sich besonders Schweißund Milzproben, notfalls Proben von
anderen Organen oder ein Knochen.
Sogar in Verwesung befindliche Stücke
können noch untersucht werden.
Besondere Vorsicht sollte man bei Gegenständen walten lassen, die Kontakt
zu Schweiß von Schwarzwild hatten.
Hierzu gehören unter anderem Stiefel,
Lappen, Wildwannen, Messer und
Kleidungsstücke.
Außerdem sollte nicht außeracht gelassen
werden, dass Trophäen und Schwarzwildprodukte aus betroffenen Regionen
ein Risiko für die Einschleppung der ASP
darstellen können, wenn sie nicht ordnungsgemäß dekontaminiert worden
sind. Gleiches gilt für die verwendeten
Kleidungsstücke und Gegenstände.
12
Haben Bund und Länder einen Notfallplan falls die ASP in Deutschland ausbricht und was muss die Jägerschaft
dann beachten?
Den rechtlichen Rahmen der Bekämpfung gibt in Deutschland die Schweinepestverordnung vor. Basierend auf den
dortigen Regelungen, wurde ein Notfallplan erstellt, der neben den Maßnahmen beim Hausschwein auch die
Bekämpfung der Wildschweinepest
enthält.
Vor dem Hintergrund der aktuellen
Seuchenlage werden derzeit die Details
erneut diskutiert. Die Schweinepestverordnung enthält folgende Eckpunkte:
Jeder Verdacht auf Afrikanische
Schweinepest wird durch die zuständige
Behörde mittels labordiagnostischer
und epidemiologischer Untersuchungen
abgeklärt. Sollte ein Ausbruch amtlich
bestätigt werden, wird um die Abschuss- oder Fundstelle ein sogenannter
„gefährdeter Bezirk“ festgelegt (wie bei
der KSP) und durch Schilder ausgewiesen („Afrikanische Schweinepest bei
Wildschweinen – Gefährdeter Bezirk“).
In diesem Bezirk werden auch die
Hausschweine Untersuchungen unterzogen und unterliegen bereits weitreichenden Restriktionen. Für die Bekämpfung im Schwarzwildbereich
können die Jagdausübungsberechtigten
zur Mitwirkung bei den festgelegten
Maßnahmen verpflichtet werden (z.B.
verstärkte und konzertierte Bejagung).
Für den Jagdausübungsberechtigten
sind insbesondere folgende Punkte
wichtig:
•Im gefährdeten Bezirk ist jedes erlegte Wildschwein durch den Jagdausübungsberechtigten zu kennzeichnen (Markierung und Begleitschein)
und einer labordiagnostischen Untersuchung zuzuführen (Details zum Ablauf legen die zuständigen Behörden
vor Ort fest)
•Der Tierkörper, der Aufbruch und
der Begleitschein sind einer behördlich festgelegten Wildsammel- oder
Annahmestelle zuzuführen.
•Bei Gesellschaftsjagden hat das Aufbrechen der Tiere und die Sammlung
des Aufbruchs zentral zu erfolgen.
•Jedes verendet aufgefundene Wildschwein ist der Behörde unter Angabe des Fundorts anzuzeigen und
zu kennzeichnen. Aufbruch und
verendet aufgefundene Tiere werden
unschädlich beseitigt. Gleiches gilt
für positiv getestete Wildkörper.
•Auch in angrenzenden Gebieten können weitreichende Untersuchungen
angeordnet werden.
DJV-Nachrichten
Straftat vorgetäuscht
Jäger stellen Strafanzeige gegen selbsternannte Waschbärschützer
(Berlin, 27. Oktober 2015) „Vortäuschung einer Straftat“ und Irreführung
von Polizei und Öffentlichkeit werfen
Jäger zwei selbsternannten „Waschbärschützern“ aus Hessen vor.
Der Deutsche Jagdverband (DJV)
hat deshalb gegen Dr. Francesco Dati
(Marburg) und Harald Roth (Herbstein),
Betreiber eines Waschbär-Geheges,
Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft
in Gießen erstattet. Die beiden Beschuldigten hätten der Polizei und der Öffentlichkeit den Fang von zwei Waschbären und deren „grausame Tötung“
vorgetäuscht, so der Wortlaut in der
Strafanzeige.
Roth und Dr. Dati hatten im April 2015
bundesweit in Medien mit der Darstellung Aufsehen erregt, dass Unbekannte
in der Nacht zum Ostersamstag in
einen umzäunten Schlosspark bei Lauterbach eingedrungen seien und dort in
Drahtgitterfallen zwei Waschbären gefangen hätten. Die beiden Muttertiere
seien dann mit einem Hammer beziehungsweise mit einer Nagellatte durch
Schläge in den Kopf „bestialisch getötet
worden“. Ein Waschbär sei „nach
Jägerart“ in Streifen geschnitten worden, um einen Osterbraten zu gewinnen. Beide Weibchen hätten hilflose
Junge hinterlassen. Als Beweis präsentierte Schlossbesitzer Roth den Medien
fünf Jungtiere, die er angeblich im
Schlosspark gefunden hatte. Roth hatte
den angeblichen Verstoß gegen das
Tierschutzgesetz bei der Lauterbacher
Polizei angezeigt, Dr. Dati erstattete bei
der Jagdbehörde des Vogelsbergkreises
Anzeige wegen eines Vergehens gegen
das Jagdgesetz.
Jäger haben Ungereimtheiten entdeckt,
als sie die ausführliche Schilderung des
„Tathergangs“ durch Dr. Dati und Roth
im Internet und der lokalen Presse
näher unter die Lupe genommen
haben. Außerdem wurde der Kadaver
des angeblich in Streifen geschnittenen
Waschbären auf Drängen der Jäger
später von der Polizei sichergestellt
und vom Hessischen Landeslabor in
Gießen veterinärmedizinisch untersucht worden. „Die von Dr. Dati im
Internet veröffentlichten Fotos und
die Aussagen von Roth und Dati zum
Tathergang weisen eklatante Widersprüche auf“, erklärte DJV-Präsidiumsmitglied Ralph Müller-Schallenberg.
Bei dem laut Roth angeblich frisch getöteten und „fachmännisch in Streifen
geschnittenen Waschbären“ handelt
es sich nach Auskunft des Hessischen
Landeslabors um einen schon in hochgradige Fäulnis übergegangenen alten
Waschbär-Kadaver, der nach dem
Verenden von Aasfressern wie Füchsen
angefressen wurde. Zudem will Roth
laut Aussage bei der Polizei am Schädelknochen festgestellt haben, dass
genau dieses Tier mit einem Hammer
erschlagen worden sei.
Die Veterinärmediziner konnten allerdings keine Schädelfraktur feststellen.
Das Landeslabor konnte zwar laut
Obduktionsbericht an dem verwesten
Kadaver die genaue Todesursache und
den Todeszeitpunkt nicht mehr ermitteln, wies aber stattdessen das tödliche
Staupe-Virus nach. Deshalb spreche
laut Müller-Schallenberg alles dafür,
dass der Waschbär an Staupe verendet
und Wochen später als angebliches
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Beweismittel präsentiert worden sei.
Dr. Dati behauptet zudem im Internet,
dass eben dieses Tier „beim panischverzweifelten Versuch, sich zu befreien, tiefe Verletzungen an den Vorderpfoten davontrug“. Das Foto des
Waschbärkadavers aus dem Landeslabor beweise aber, dass dem Tier beide
Vorderläufe- und -pfoten gänzlich fehlen, so der DJV. Offensichtlich haben
Wildtiere daran gefressen, wie auch
der Bericht des Landeslabors bestätigt.
Ferner weist auch der zweite – auf
dem angeblichen Beweisfoto völlig
unversehrte Waschbär – keinerlei
Abschürfungen an den Pfoten auf,
obwohl Dati und Roth dies mehrfach
behaupteten, um dessen Fang in einer
Drahtgitterfalle zu beweisen. Der
zweite Waschbär konnte von der
Polizei nicht aufgefunden und sichergestellt werden, weil Roth ihn neben
weiteren Waschbär-Kadavern vergraben haben will und sich an die „Grabstelle“ angeblich nicht mehr erinnern
konnte.
Francesco Dati gehört den Vereinen
„TierfreundLich“ (mit Sitz in Lich,
Hessen) und „Wildtierschutz Deutschland“ (Gau-Algesheim, RheinlandPfalz) an und bezeichnet sich in der
Presse selbst als „Waschbärschützer“.
Harald Roth betreibt nach eigenen
Angaben für „TierfreundLich“ eine
„Waschbär-Auffangstation“. Beide sind
erklärte Gegner der Fangjagd und
lehnen die Jagd auf Waschbären vehement ab. Derzeit wird der Entwurf der
neuen hessischen Jagdverordnung
diskutiert, die auch Vorschriften zur
Fangjagd enthält.
SAARJÄGER · Winter 2015
DJV-Nachrichten
(Winterzeit)
Jägerchirurgie
Der Montageunternehmer Herbert hatte Ludwig gelegentlich
eine Einladung in Aussicht gestellt. An einem Freitag im Januar erhielt Ludwig einen Anruf
und Herbert teilte mit, er fühle
sich wie ausgebrannt. Er müsse dringend ausspannen, habe aber Gehbeschwerden und sei nicht voll im Stande,
ein Kraftfahrzeug zu lenken. Deshalb
würde er sich freuen, wenn Ludwig ihn
bis Montag früh in sein Jagdrevier im
Hochwald begleiten und ihn fahren
könnte. Ludwig, der das Revier noch
nicht kannte, sagte neugierig zu, packte
am folgenden Morgen das Notwendige
und begab sich zu Herberts Wohnsitz.
Dort ließ er sein Automobil zurück und
fuhr mit Herbert in dessen schwerem
Geländefahrzeug los. Begleiterin war
die sehr zutrauliche Jagdhündin Hella.
Ziel war – so wurde das genannt – eine
„Jagdhütte“, was immer das darstellen
mochte; diese Bleibe war schon von
einer Haushaltshilfe am Ort vorgeheizt.
Draußen herrschte nämlich trockene
Kälte ohne Schnee.
Es sollten noch drei weitere Jäger kommen, mit denen man am Nachmittag
auf einer langen Ebene, 550 m hoch,
wie Ludwig später feststellte, bis zwei
Stunden nach Einbruch der Dunkelheit
auf Ansitz gehen würde. Dabei galt es,
Kahlwild und Sauen zu erlegen. Am
Abend, so wäre es Herbert am liebsten
gewesen, könnte man vielleicht in der
Hütte etwas essen. Ludwig als begeisterter Hobbykoch schlug vor, unterwegs
einzukaufen. Sie fanden außer Baguettes und einem Käsesortiment fertig
eingelegten Sauerbraten, Rotkraut im
Glas, Äpfel und Teigmasse für Weckklöße. Getränke waren auf der Hütte
vorhanden.
Bei Ankunft – eine Stunde vor Mittag –
bot sich die „Jagdhütte“ als der Typ
eines sehr schlichten, älteren Einfamilienhauses im bebauten Dorfbereich
dar. Beim ersten Anblick beschlich
Ludwig eine tiefe Enttäuschung. Das
Gebäude hatte einen verwaschenen
Verputz, die Umzäunung war von einfachstem Geschmack. Neben dem Haus
lagen abgedeckte Holzstücke; wie sich
herausstellte, wurden sie zum Ausbessern von Hochsitzen verwendet. Und
das war nun Eigentum eines Unternehmers, der moderne Gebäude errichtete!
Der Gast hielt sich bedeckt und schleppte Waffen und sonstiges Gepäck in das
Innere. Da kam man zunächst in eine
elegante Diele mit Spiegel und (erstem)
Telefon an einer gepolsterten Sitzbank.
Dahinter tat sich ein Wohnraum mit
Marmorboden auf, der mit Teppichen
ausgelegt war (nach Anweisung des
Hausherrn musste man die Stiefel nach
Betreten des Hauses ausziehen). Dann
stieß man auf einen offenen Kamin. Der
gesamte große Raum – frühere Trenn-
SAARJÄGER · Winter 2015
Von Alfred Schwarz
wände waren heraus gebrochen – war
mit massiven Eichenmöbeln ausgestattet, mit teuren Sesseln vor dem offenen
Feuer. Im Hintergrund gab es – vor der
Küche – eine Bar. Bei weiterem Erkunden stieß man auf zwei Badezimmer mit
Armaturen von Luigi Colani. Erst die
vier Schlafzimmer im Obergeschoss,
alle Betten frisch bezogen, waren etwas
bescheidener ausgestattet. Hinter dem
Haus war eine Wildkammer mit allem
nötigen Gerät und Kühlung errichtet.
Als Ludwig später vorsichtig den Eigentümer über die auffälligen Unterschiede
zwischen der Außenfront und dem
Innern des Hauses befragte, erwiderte
dieser: „Wenn das Haus außen so aussähe wie innen, würden irgendwelche
Gauner, wenn sie sehen, dass fast nie
jemand da ist, wohl alle drei Wochen
hier einbrechen“. Damit war das geklärt.
Die beiden Ankömmlinge richteten sich
ein. Dann setzte Ludwig den Braten
auf (es war zu riskant, dies am Abend
zu tun, man wusste nicht, wie lange das
dauert), desgleichen das Rotkraut mit
Äpfeln und Wein. Dann knetete er den
Kloßteig, würzte ihn auch kräftig und
stellte die Platte mit den Knödeln auf
den Küchentisch.
Zu Mittag begnügte man sich mit einer
Dose Ravioli. Bald danach trollten die
anderen drei Jäger ein; einer davon
stellte sich wortlos mit dem Rücken
dicht an die Wand, ohne sich über längere Zeit im Geringsten zu bewegen.
Ludwig fragte deshalb diskret seinen
Gastgeber nach dem Grund. Der antwortete listig: „Das ist der einzige Adelige unter uns. Geh mal hin und stell dich
vor!“ Ludwig tat, wie ihm geheißen und
der Angesprochene entgegnete – so verstand Ludwig das wenigstens: „von Zeppelborn“. Das passte zwar auf die vorher erhaltene Auskunft, verwirrte aber
Ludwig instinktiv; solch einen Ortsnamen hatte er noch nie gehört. Die Sache
ließ ihm keine Ruhe; er gesellte sich
einem anderen Weidmann zu und bohrte nach. Der erklärte ihm, dass der
Betreffende sich ausschließlich mit seinem abgekürzten Vornamen vorstelle.
Der Jäger heiße „Alfons“, werde aber
nur „Fons“ gerufen. Seine Vorstellung
„Fons Eppelborn“ bedeute also, dass er
„Fons“ genannt werde und in Eppelborn wohne. Ludwig fühlte sich nun
zwar vom Gastgeber genarrt, aber sein
Interesse an dem ungewöhnlichen Teilnehmer der Versammlung war noch
mehr geweckt.
14
Er wandte sich in einem geeigneten
Augenblick an die dritte Person,
die eingetroffen war, um sich über
die merkwürdige Körperhaltung
von Fons zu erkundigen. Die Erklärung war nicht nur deshalb ungewöhnlich, weil sich der Befragte der
Jägersprache bediente, sondern auch
wegen ihres sonstigen Inhalts. Ludwig
erfuhr Folgendes:
„Der Fons hat eine Geschwulst auf der
Innenseite des Ziemers gehabt, an welche die Ärzte im Spital nicht‚ von außen
um die Ecke‘ dran kamen. Da haben
sie ihn aufgebrochen, um das Gescheide
heraus zu nehmen; das Geräusch konnte drin bleiben. So hoch mussten sie
nicht aufschärfen. Das Gescheide haben
sie in eine Kinderbadewanne mit warmem Wasser von der Entbindungsstation gelegt und dann den Tumor
weggemacht. Dann haben sie das Gescheide wieder an seinen Platz gebracht
und zugenäht. Und deshalb ist der Fons
nun einige Wochen schlecht auf den
Läufen“.
Als Ludwig am nächsten Tag diese kuriose Berichterstattung wiedergab, sagte Spaßvogel Herbert: „Du hast doch in
der Verwandtschaft einen ‚Ornithologen‘, frag den doch mal“! Drei Wochen
später interviewte Ludwig tatsächlich
den Orthopäden der Familie. Der nahm
wie folgt Stellung: „Man kann Eingeweide nicht in Kinderbadewannen legen.
Aber sie werden wirklich, wenn sie hinderlich sind, bei Seite gedrängt und
während des Eingriffs am Tumor eine
Weile mit chirurgischem Werkzeug fest
gehalten. Es soll auch nichts austrocknen, weshalb man diese Organe dann
feucht hält. Der Rest der Schilderung
kommt der Praxis ganz nahe“. Ludwig
war verblüfft. Das hatte also im Wesentlichen gestimmt.
Bei der Abfahrt ins Revier am Samstagnachmittag – alle in Herberts Wagen –
bemerkte einer der Teilnehmer, da werde ihnen noch die Kälte in die Knochen
ziehen. Darauf erwiderte Fons bissig,
es gebe nie zu kaltes Wetter, sondern
bisweilen nur falsch angezogene Jäger.
Herbert wies die Jäger einen nach dem
andern auf je einen Hochsitz ein, er
selbst stieg als letzter aus. Während der
Fahrt wurden noch vor jeder Kanzel
am Waldrand etwas Mais und Runkelrübenstücke ausgelegt. Ludwig sollte
dann zweieinhalb Stunden später alle
wieder einsammeln; er fuhr den ganzen
Weg zurück, stellte den Wagen verdeckt
ab und begab sich auf den ihm zugedachten Sitz 50 m gegenüber einem
hohen Rotfichtenbestand. Die Nacht
senkte sich herab, und eine Weile später vernahm Ludwig die vertrauten
Laute, die Wildschweine von sich geben,
Grunzen, Quietschen nach einer Rauferei, aber es war trotz sternklaren Wet-
DJV-Nachrichten
Nach mehrmaligem Zögern begab sich
Ludwig zum Fahrzeug zurück – er
musste nicht an den anderen Jägern
vorbeifahren, um ins Dorf zu kommen –
und steuerte die weithin sichtbare
Leuchtreklame der nächsten Kneipe an.
Er stellte den Wagen ins helle Licht;
die Waffe hatte er schon vorher im
Kofferraum verschlossen. Im Gastraum standen vier Kerle am Buffet und
tranken Bier. Ludwig bestellte einen
schwarzen Tee. Die Anderen schauten
ihn misstrauisch an. Ludwig meinte zu
erraten, was sie dachten: Wo kommt
diese Figur her? Und wer trinkt schon
Tee? Das ist doch kein Getränk für
einen Mann!
Da erspähte Ludwig einen Spielautomaten, der nicht in der Nähe der Biertrinker aufgestellt war. Gegen seine
sonstigen Gewohnheiten stapfte er verlegen an das Gerät, um über die ungemütliche Lage hinweg zu kommen und
warf eine 2-E-Münze ein. Das reichte
für 10 Spiele, wobei sich jeweils drei
Räder drehten und nach einer halben
Minute anzeigten, ob man etwas gewonnen hatte. Der Apparat surrte einmal, zweimal, dreimal …. Beim siebten
Mal fing er unerwartet an zu klingeln,
es leuchteten bunte Lichter im Inneren
auf, und dann wurden mit harten
Knacklauten ständig Münzen in die
längliche Schüssel am unteren Ende
ausgestoßen. Schließlich war die Schale
unten voller 1- und 2-E-Stücke, zusammen 178 E. Wie peinlich! Wahrscheinlich nennen sie das einen Haupttreffer
oder so ähnlich, und das für einen
Hergelaufenen. Ludwig sammelte die
Münzen ein und ging zum Büffet. Jetzt
starrten ihn die Anderen feindselig an –
wie einen, der ohne Rechtfertigung absahnt. Da hatte es wohl keinen Sinn,
sie zu einer Runde einzuladen. Ludwig
bezahlte bei dem mürrischen Wirt und
verließ das Lokal. Draußen klimperten
die schweren Geldstücke in seiner
Tasche beim Gehen; er fürchtete, dass
die Jagdfreunde dies später bemerken
und ihn ausfragen würden. Auch unangenehm! Er breitete auf dem Fahrersitz ein frisches großes Taschentuch
aus Leinen aus und knotete mit vier
Zipfeln die Geldstücke fest hinein; sie
verstummten. Uff! Das war geschafft.
Ludwig fuhr zum Revier zurück und
sammelte die Jäger ein. Sie hatten
nicht einmal Wild in Anblick bekommen. Ludwig tröstete sie damit, dass
sie jetzt ein gutes Nachtessen bekommen würden. Er brauchte nur noch die
Knödel fünfzehn Minuten ziehen zu
lassen und das Andere aufzuwärmen.
Im Jagdhaus wurden sie stürmisch von
Hella empfangen, die man nicht drei
Stunden in der Kälte im Auto hatte
ablegen wollen. Ludwig begab sich in
die Küche. Die Knödel-Platte stand anderswo als zuvor, war aber leer. Hella
schaute den Koch treuherzig an. Der
bot ihr, von einem Verdacht erfüllt,
Leckerli an; sie lehnte alles ab. Da wurde klar: Hella, die sehr umsichtig mit
Sachen umging und zum Beispiel nie
jemand ungeschickt in die Hand biss,
wenn man ihr etwas reichte, hatte sich
die Klöße, ohne die Platte viel zu bewegen, einverleibt. Deshalb war sie völlig
satt. Ludwig suchte nun entnervt die
Küche ab und fand schließlich ein
Paket Nudeln. Also gab es Sauerbraten
mit Rotkraut und Spaghetti mit Maggi
dran; dem Chefkoch im nahen Luxushotel hätte sich der Magen umgedreht,
aber die Anhänger des Weidwerks
waren viel bescheidener in ihren Ansprüchen. Sie bekamen auch keinen
Rotwein, sondern nur alkoholfreies
Bier. Dazu Herbert: „Ich möchte nicht,
dass einer verunglückt oder den Führerschein verliert, weil ich ihm leichtfertig Alkohol einschenke“.
Als sich die Jäger gegen Mitternacht
verabschiedeten, gab einer noch einen
für Ludwig schwer verständlichen Satz
von sich. Er sagte, wohl in Hinsicht
auf den jagdlich völlig ausgebliebenen
Erfolg des Tages: „Aisch hädd besser
haud owed med meiner Muschi im
waam Bedd gelää, als ma lo draußen
d‘n Äärsch ze verkallen“. Ludwig erriet den Sinn: „Ich hätte besser heute
Abend mit meiner Muschi (war das
eine Katze oder ein Hund?) im warmen
Bett gelegen, als mir da draußen das
Hinterteil kalt zu sitzen“.
Wie man liest: So kann ein Jagdtag
auch verlaufen.
Am folgenden Abend erlegte Ludwig
einen Überläufer von 34 kg Gewicht;
Herbert teilte seinem Gast die Hälfte
zu. Beide Jäger wurden bei der
Heimkehr dafür gelobt, dass sie den
Haushalt mit schmackhaftem Fleisch
versorgten. Auch bescheidene Jagdergebnisse können also durchaus in
zufriedener Atmosphäre enden.
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ters nichts zu sehen, höchstens mit dem
Fernglas ein paar huschende Schemen.
Der Vollmond stand nämlich hinter dem
Nadelwald, vor dem sich die Rotte in
vollkommenem Schatten bewegte. Das
dauerte eine Weile, man vernahm
Schmatzgeräusche und das Brechen
von Ästen. Dann liefen die Sauen nicht
etwa ins Licht, sondern in den Wald zurück. Stille! Der Frost, so wollte es Ludwig scheinen, kroch von allen Seiten
in ihn hinein, und da kamen unweidmännische Gedanken auf: „Selbst wenn
noch eine weitere Rotte Schwarzwild
anrückt, werde ich auch die nicht klar
ansprechen können und mich noch
einmal ärgern. Dann wäre es doch
vernünftiger, im Dorf etwas Heißes
zu trinken, bis die Zeit um ist. Erzählen muss ich das hinterher nicht
unbedingt“.
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SAARJÄGER · Winter 2015
VJS-Informationen
Mitteilungen der Geschäftsstelle
Die Geschäftsstelle und die Schießstände sind vom 21. Dezember 2015
bis einschließlich 02. Januar 2016
sowie am Sonntag, 07. Februar
und Montag, 08. Februar 2016
(Fasching) geschlossen.
Darüber hinaus sind die Schießstände wegen Jägerprüfung am
Donnerstag, 11. Februar 2016
geschlossen.
Weitere Schließungen des Schießstandes bleiben auch kurzfristig
vorbehalten.
Trichinenuntersuchungen
in der Zeit vom
24.12.2015 bis 03.01.2016
Das Landesamt für Verbraucherschutz wird in diesem Jahr außerhalb der Feiertage nicht schließen,
so dass die Untersuchung von
Trichinenproben an den Werktagen
durchgeführt werden kann.
Proben, die am 23.12.2015 und
30.12.2015 jeweils bis 12.00 Uhr
im LAV in 66115 Saarbrücken,
Konrad-Zuse-Str. 11, eingehen,
können an diesen Tagen noch
untersucht und die Untersuchungsergebnisse mitgeteilt werden.
Öffnungszeiten der Geschäftsstelle:
Montag – Freitag 08.30 Uhr-12.00 Uhr
Mo, Di, Do
14.00 Uhr-17.00 Uhr
Schießzeiten Schießstand Jägerheim
Lachwald sind nicht identisch mit den
Geschäftszeiten, sondern siehe Rubrik
Schießwesen
TERMINE 2015/16
(Änderungen vorbehalten)
Brauchbarkeitsprüfung
(Siehe Rubrik Hundewesen)
Zur Abwendung erheblicher landwirtschaftlicher Schäden werden Rabenkrähen gemäß § 45 Abs. 7 Nr. 1
des Bundesnaturschutzgesetzes
(BNatSchG) zum Abschuss freigegeben.
In dringenden Fällen kann zur Schadensabwehr die Genehmigung auch
telefonisch eingeholt werden. Dabei
ist die Bezeichnung der Gemarkung,
Flur, Flurstücksnummer und des
Jagdbezirkes bereitzuhalten.
Zuständige Stelle für die Genehmigung
KJM/HGL Tagung dieser Vergrämungsabschüsse ist
05. März 2016 in Eppelborn-Humes
das Saarländische Zentrum für
Landesjägertag
Biodokumentation (ZFB), Am Berg23. April 2016
werk Reden 11, 66578 Schiffweiler
in Püttlingen – Trimm Treff
Mögliche Ansprechpartner sind:
Bundesjägertag
08. – 10. Juni 2016 in Dresden/Sachsen Frau Elisabeth Butz,
Tel.: 0681 501 3470,
Kreisguppenversammlung
[email protected]
Merzig-Wadern, 13.02.2016
Herr Daniel Dörr,
Saar-Pfalz-Kreis, 04.03.2016
Tel.: 0661 501 3469,
Saarbrücken, 18.03.2016
[email protected]
Saarlouis, 19.03.2016
Frau Elisabeth Langner,
Neunkirchen, 08.04.2016
Tel.: 0681 501 3454,
St. Wendel, 16.04.2016
[email protected]
Vereinigung der Jäger
des Saarlandes
Jägerheim – Lachwald 5
66793 Saarwellingen
Tel: 06838-86 47 88 0
Fax: 06838-86 47 88 44
E-Mail: [email protected]
Homepage: www.saarjaeger.de
Herr Andreas Werno,
Tel.: 0681 501 3461
[email protected]
Dabei sind nachstehende Auflagen zu
beachten:
1.Die entnommenen Exemplare dürfen
weder feilgeboten, veräußert noch
sonst wie in Verkehr gebracht
werden.
2.Mit Ablauf der Ausnahmegenehmigung ist eine Meldung über die
Anzahl der entnommenen Tiere
vorzulegen.
Vereinigung
der Jäger
des Saarlandes
3.Die Entnahme ist ausschließlich auf
die landwirtschaftlichen Flächen
und deren unmittelbare Umgebung
beschränkt, in denen die Schäden
durch Rabenkrähen entstanden sind.
Jägerprüfung 2016
NÄCHSTER KURZKURS DER VJS
Der nächste Kurs läuft ab 13. Februar 2016.
Am 13. Februar 2016 beginnt der nächste Vorbereitungslehrgang
der VJS auf die Jägerprüfung.
Der Unterricht findet samstags und sonntags ganztägig statt. Die Schießprüfung
ist für den 30. April vorgesehen, die schriftliche Prüfung findet am Freitag,
06. Mai und die mündlich-praktische Prüfung am 07. Mai 2016 statt.
Bitte beachten Sie, dass für die Woche vom 25. April – 29. April ganztägig
Unterricht vorgesehen ist und Sie ggf. Urlaub benötigen! Die Kosten betragen
für Kursgebühr, Prüfung und Munition und zwei Lehrbücher 1090,- EURO.
Nähere Informationen und Anmeldeformulare erhalten Sie bei der Geschäftsstelle der VJS im Jägerheim – Lachwald 5, 66793 Saarwellingen.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt! Es zählt das Datum der Anmeldung!
Der darauffolgende Kurs beginnt voraussichtlich am 04. Juni 2016 und
schließt ab mit der Jägerprüfung am 20. August 2016 („Schüler-Ferien-Kurs“).
Auch hierfür nehmen wir bereits Anmeldungen entgegen!
Weiterer Kurstermin: 10. September bis 26. November 2016
SAARJÄGER · Winter 2015
Abschuss von Rabenkrähen
16
4.Zwischen dem 16.03. und dem 31.05.
ist die Genehmigung auf Junggesellenschwärme (Flüge von mehr
als 5 Exemplaren) zu beschränken,
d.h. territoriale Brutpaare sind zu
verschonen.
Saatkrähen werden von dieser Erlaubnis
nicht berührt. Es handelt sich bei Saatkrähen nach der EU-Vogelschutz-Richtlinie um besonders geschützte Vögel.
Diese dürfen nicht bejagt werden.
Sowohl der Landwirt als auch der Jagdpächter können telefonisch die Ausnahmegenehmigung beantragen. Dabei
sollte der Landwirt die Adresse des
Jagdpächters kennen und umgekehrt.
VJS-Informationen
Neue Waffengebühren
Folgende Gebühren werden wahrscheinlich ab Anfang nächsten Jahres
Gültigkeit haben. Der Abdruck erfolgt
deshalb hier zu Ihrer Information,
aber unverbindlich.
Die Gebühren wurden aus unserer
Sicht moderat festgesetzt, auch was
den bundesweiten Ländervergleich
anbelangt.
An einer wesentlichen Stelle ist man
unserer Eingabe jedoch nicht gefolgt:
In der Vergangenheit konnten mehrere
Eintragungen zusammen als ein
Gebührentatbestand gewertet werden,
z.B. der Erwerb und das Eintragen
mehrerer Langwaffen wurde gebührentechnisch so gewertet als würde
eine Langwaffe eingetragen. Dies ist
dann nicht mehr möglich. Eine gewisse
Wahrscheinlichkeit und damit eine
finanzielle Relevanz hat dies insbesondere beim Übertragen von Erbwaffen.
Direktion der
Generali-Versicherung
Wir möchten Sie darauf hinweisen,
dass die
Direktion Gries & Birster GmbH
Bleichstraße 18
66111 Saarbrücken
Tel.: 0681-379770
Fax: 0681-3797777
E-Mail: [email protected]
service.generali.de
Homepage: griesbirstergmbh.service.
generali.de
Geschäftszeiten:
Mo. – Do. Fr. 09.00 – 17.00 Uhr
09.00 – 15.00 Uhr
Ansprechpartner für die Mitglieder
der VJS in allen Versicherungsfragen,
insbesondere natürlich in Dingen der
Jagdhaftpflichtversicherung ist.
Schadensfälle können direkt bei der
Service-Agentur gemeldet werden.
Nr.
Tatbestand
Gebühr in E
1
Ausstellung einer Waffenbesitzkarte
Die Gebührentatbestände 1.1-1.13 beinhalten
jeweils die Eintragung der ersten Waffe, bzw.
der ersten Erwerbsberechtigung
1.4
Grüne WBK für Jäger (§ 13 Abs. 2 und 3 WaffG)
50,00
1.13
Gemeinsame WBK pro Berechtigter (§ 10 Abs. 2
S. 1 WaffG)
50,00
2
Munitionserwerb
2.2
Eintragung einer Munitionserwerbsberechtigung
in eine WBK je Kaliber (§ 10 Abs. 3 S. 1 WaffG)
5
Eintragung in eine bereits erteilte Waffenbesitzkarte
5.1
einer Berechtigung zum Erwerb einer Waffe
bei der 1. oder 2. Kurzwaffe für Jäger
(§ 13 Abs. 2 S. 2 WaffG)
50,00
5.2
einer Berechtigung zum Erwerb einer Waffe ab
der 3. Kurzwaffe für Jäger (§ 10 Abs. 1 WaffG i.V.
§ 13 WaffG)
70,00
5.5
je Langwaffe für Jäger (§ 13 Abs. 3 WaffG)
15,00
7
Austrag einer Waffe aus einer WBK
(§ 34 Abs. 2 S. 2 WaffG)
15,00
8
Europäischer Feuerwaffenpass/Erlaubnisse in
Bezug auf Europäische Union und Drittstaaten
8.1
Ausstellung eines Europäischen Feuerwaffenpasses (§ 32 Abs. 6 WaffG)
50,00
8.2
Verlängerung eines Europäischen Feuerwaffenpasses (§ 33 Abs. 1 AWaffV)
25,00
8.3
Eintrag/Austrag von Waffen aus einem/in
einen Europäischen Feuerwaffenpass
(§ 34 Abs. 2 S. 2 WaffG)
15,00
8.4
Erlaubnis/Zustimmung zum Verbringen von
erlaubnispflichtigen Schusswaffen/Munition in,
durch oder aus dem Geltungsbereich (§§ 29,30
und 31 Abs. 1 WaffG)
25,00
12
Allgemeine und sonstige Gebühren
12.2
Durchführung der Regelzuverlässigkeitsprüfung
aller Waffenbesitzer (alle 3 Jahre) § 4 Abs. 3 WaffG
25,00
30,00
Vorstellung unserer neuen Mitarbeiter
Frau Stefanie
Becker und
Herr Réne Wiese
Seit 01.06.2015 ist Frau Stefanie
Becker in der Geschäftsstelle der VJS
als Schwangerschaftsvertretung für
Frau Stefanie Hans beschäftigt.
Sie kommt aus Ludweiler im Warndt
und ist in ihrer Freizeit insbesondere
musikalisch unterwegs.
Herr Réne Wiese hat zum 01.11.2015
die Nachfolge von Herrn Berthold
Koch angetreten, der derzeit seinen
Resturlaub nimmt und zum Jahresende offiziell in den Ruhestand geht.
Herr Wiese ist als Berufsjäger (Revierjagdmeister bzw. Wildmeister DJV)
17
und als Hundeführer im Saarland seit
langen Jahren bekannt. Neben der
Tätigkeit auf dem Schießstand wird
er sich der Infrastruktur am Jägerheim widmen können, wenn man an
die Ausbildung und den Jagdlehrpfad
denkt.
Präsidium und Vorstand sind sich
sicher, nach den bisherigen guten
Erfahrungen, in beiden Fällen eine
gute Wahl getroffen zu haben und
freuen sich auf eine gute Zusammenarbeit, insbesondere auch im Kontakt
mit Ihnen, den Mitgliedern der VJS.
SAARJÄGER · Winter 2015
VJS-Informationen
„Kooperationspartner“ aus Polen zu Gast bei der VJS
Die Strafvollzugsgewerkschaften Bund
Saarländischer Justizvollzugsbediensteter (BSJ) und die polnische Strafvollzugsgewerkschaft haben seit 2010 einen Kooperationsvertrag unterzeichnet.
Das Saarland hat eine Partnerschaft
mit der Wojwodschaft Podkarpackie, die
auch durch diesen Besuch belebt wurde. Im Rahmen dieses Vertrages waren
zehn polnische Kolleginnen und Kollegen vom 07.06.-13.06.2015 im Saarland
zu Gast. Ein Besuch führte sie auch zur
VJS nach Saarwellingen.
Am 11.06.2015 wurden die Gäste aus
Polen sowie die saarländischen Partner
des BSJ im Jägerheim Saarwellingen
vom LANDESJÄGERMEISTER, Herrn
Josef Schneider begrüßt. Herr Armin
Birk stellte anschließend die Aufgaben
und die Gesetzeslage zu den Tätigkeiten
der VJS in einem Vortrag vor.
Für Anfragen oder Meldungen bzgl.
der Aufhängung von Wildkameras
Unabhängiges Datenschutzzentrum
Saarland
Fritz-Dobisch-Str. 12
66111 Saarbrücken
oder:
Postfach 10 26 31
66026 Saarbrücken
Telefon 0681 / 94781-0
Telefax 0681 / 94781-29
E-Mail:
[email protected]
Anschließend wurden die
Gäste um den Vorsitzenden
der polnischen Strafvollzugsgewerkschaft Herrn
Czeslaw Tula und Robert
Moskal (Podkarpackie) sowie Herrn Direktor Lenczuk
zum Übungsschießen auf
den Schießstand des VJS
eingeladen.
Das Ergebnis der Übung war
überwältigend, alle haben
die Bedingungen erfüllt und
erhielten als Abschluss eine
Urkunde. Herr Markus Wollscheid dankte im Namen des
BSJ der VJS für die herzliche
Aufnahme und die Gelegenheit
zum Übungsschießen. Sein Dank galt
den Kollegen Günter Hoffmann und
Peter Biegelmeier, die als Mitglieder
Auflösung der Regionalstelle West
des Landesamtes für Verbraucherschutz (LAV)
am Standort Saarlouis, Industriestraße 6
Die Regionalstelle West des LAV
wurde mit Wirkung zum 16.11.2015
aufgelöst. Ab 15.12.2015 wird daher
am Standort Saarlouis kein Wildmarken– und Wildursprungsscheinverkauf und keine Trichinenprobenannahme mehr möglich sein.
Der Verkauf von Wildmarken und –
ursprungsscheinen wird zukünftig
durch postalischen Versand nach
Vorkasse angeboten. Nähere Informationen zum Ablauf erhalten
Sie in Kürze auf der Homepage
der VJS.
Die Trichinenproben können ab
04.01.2016 im Schießstand des
SAARJÄGER · Winter 2015
der VJS dieses Treffen mitorganisiert
hatten. Die polnischen Gäste bedankten
sich ebenfalls mit Geschenken für die
Gastgeber.
18
Jägerheimes in Saarwellingen während der üblichen Öffnungszeiten
abgegeben werden.
Trichinenproben, die in der Zeit
vom 15.12.2015 bis 03.01.2016
untersucht werden sollen, müssen
nach Saarbrücken in die Konrad-Zuse-Straße 11 gebracht werden
und können dort rund um die Uhr
in den Briefkasten auf dem Parkplatzgelände eingeworfen werden.
Die bekannten Verkaufsstellen
des LAV in Saarbrücken und
Ottweiler bleiben bis auf weiteres
erhalten.
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19
SAARJÄGER · Winter 2012
VJS-Informationen
Heinrich Werth wird 80 Jahre alt …
… nicht als Geschenk, sondern als Würdigung
seines Lebenswerkes zeichnet ihn
die Ministerpräsidentin mit der
Bundesverdienstmedaille aus
Am 29.09.2015 wurde Herr Heinrich
Werth 80 Jahre alt. Es freute ihn sehr,
zusammen mit seiner Lebensgefährtin
Margreth Posner aus diesem Anlass die
Kollegen aus dem amtierenden Präsidium und die Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter der Geschäftsstelle sowie
seinen langjährigen Weggefährten Rigo
Rummler zu einem Geburtstagsessen
ins Jägerheim einzuladen.
In diesem Rahmen ließ Herr Landesjägermeister Josef Schneider es sich
nicht nehmen, eine kleine Laudatio auf
das Ehrenmitglied der VJS zu halten:
Nach Ablegung der Jägerprüfung 1969
trat Herr Werth in die VJS ein. Von
1980 – 1992 führte er den Hegering
Urexweiler als Hegeringleiter an. 1990
wählten ihn die Mitglieder der Kreisgruppe St. Wendel zum Kreisjägermeister. Dieses Amt übte er über drei
Perioden bis zum Jahr 2002 aus. 1996
wählten ihn die Mitglieder der VJS ins
Präsidium als 1. Stellvertretender
Landesjägermeister. Dieses Amt übte
er 8 Jahre lang aus bis zum Jahr 2004.
Gerade in einer Phase eines „Generationenumbruches“ bewahrte Herr Werth
die notwendige Kontinuität bei der
geschickten und umsichtigen Lenkung
der Vereinigung. Gleichzeitig war er in
Landesjägermeister
Josef Schneider gratuliert Herrn Heinrich
Werth zum 80. Geburtstag im Jägerheim
dieser Zeit für alle
organisatorischen
Fragen zusammen mit dem
Geschäftsführer
verantwortlich
und tätig.
So z.B. auch bei
den Auftritten der VJS mit einem großen Info-Stand anlässlich der „Welt der
Familie“. Herr Werth war von Anfang
an tätig als Ausbilder der Jungjäger
und Jagdaufseher im Fach Jagdbetrieb/
Jagdpraxis/ Jagdhundewesen und bis
heute als Prüfer in diesem Fach.
Während seiner Zeit im Vorstand der
VJS übte er auch regelmäßig das Amt
des Prüfungsleiters aus. Er leitete von
1996 bis 2008 den Ausschuss der VJS
für „Jagdgeschichte und Jagdkultur“,
zu dem auch die Zuständigkeit für das
Jagdhornblasen gehört (Herr Werth
war 1969 Mitbegründer des „Jagdhornbläsercorps Diana Alstal Blies“ und gehört ihm bis heute an, wenn auch nicht
mehr als aktiver Bläser.) Von 2008 bis
2012 leitete Herr Werth den Ausschuss
der VJS für „Wildbrethygiene und
-vermarktung“.
Bereits 1993 erhielt Herr Werth für
seine Verdienste um die jagdliche Bil-
Gruppenbild der Ausgezeichneten mit Ministerpräsidentin Annegreth KrampKarrenbauer, Landrat Udo Recktenwald, Beigeordneter der Gemeinde Namborn
Konrad Haßdenteufel und Präsident der LAG Hans Joachim Müller (Heinrich
Werth vierter v.l.)
SAARJÄGER · Winter 2015
20
dungsarbeit bei Kindern
und Jugendlichen die
Verdienstnadel des DJV
im Bereich „Lernort Natur“ für viele
Waldbegänge und Aktionen für Kinder
und Jugendliche.
Immer, wenn es um hohen Sachverstand und Umsicht und Geschick für
Weichenstellungen für unsere Vereinigung ging, war es ein Glück für die
VJS, dass Herr Werth zur Verfügung
stand. Er war sich dieser Verantwortung stets bewusst und stellte sich diesen Herausforderungen erfolgreich.
So war er an der Vorbereitung und Ausrichtung der ersten Jägerprüfung für
private Jagdschulen im Saarland 1994,
die im Rückblick als epochal bewertet
werden muss, maßgeblich beteiligt.
Damals verlor die VJS ihr „Ausbildungsmonopol“ für die Jäger-, Falkner- und
Jagdaufseherausbildung. Er war diejenige Person im damaligen Präsidium
der VJS, die sachlich und nüchtern auf
die veränderten Gegebenheiten reagiert
Heinrich Werth mit der Ministerpräsidentin und dem CDU-Abgeordneten (und Ausbilder und Prüfer der VJS)
Hans-Gerhard Jene
VJS-Informationen
v.l.: Stv. LJM Prof. Dr. Patrick Klär, Heinrich Werth, Ägidius Kunz, LJM Josef
Schneider und Forstdirektor a.D. Werner Feldkamp
hat und mit Sachverstand an die
Umsetzung der politischen Vorgaben
herangegangen ist.
Es ist nicht möglich und würde den
Rahmen sprengen, ausführlich zu schildern, sondern es kann hier nur angerissen werden, wie maßgeblich Herr
Werth an der „Verlagerung des Jägerheimes“ beteiligt war.
Gegen alle Widerstände innerhalb der
VJS, die aus den verschiedensten Gründen gegen eine Verlagerung waren,
siegte die Vernunft und die VJS verlegte
ihre Zentrale, aktiv der Landesregierung helfend, nach Saarwellingen und
machte den Platz an der Uni frei.
So war es auch nur selbstverständlich,
dass Herr Werth seine Freizeit immerhin schon im Alter von über 70 Jahren
weit über ein „übliches“ Maß hinaus
opferte, um im gegründeten Bauausschuss der VJS sein persönliches und
berufliches Fachwissen einzubringen,
aber auch die Anforderungen der VJS
an ihre neue Zentrale für Ausbildung
und Prüfung zu formulieren. Dies ist
ihm in besonderem Maße gelungen,
unter höchstem Einsatz seiner privaten
Ressourcen.
Dass die VJS sich mit den entsprechenden Treuenadeln 1994 und 2009 bedankte, ist „Routine“. Sein Engagement
wurde aber durch alle Verdienstnadeln,
die die VJS zu vergeben hat, gewürdigt,
zuletzt 2002 mit der Verdienstnadel
der VJS in Gold. Ganz selten geht auch
die Verdienstnadel des DJV in Gold
ins Saarland. 2004 geschah dies, als der
DJV die Leistungen von Herrn Werth,
die auch über das Saarland ausstrahlen, mit dieser herausragenden Ehrung
würdigte.
So engagierte sich Herr Werth intensiv
in der Zusammenarbeit mit den Jagdverbänden von Lothringen (Fédération
départementale des chasseurs de la
Moselle), Elsass (Basrhin) und Luxemburg, die sich zusammen mit uns und
den Kollegen aus Rheinland-Pfalz
und Baden-Württemberg innerhalb
der „Action interregionale de nature
et chasse“ (AINC) vereinigt haben. Im
Jahre 2007 erhielt Herr Werth die
neu gestiftete Verdienstnadel der AINC
in Saarwellingen, als die VJS den benachbarten Kollegen stolz ihre neue
Bleibe vorstellen durften.
Dabei hat Herr Werth die Jagd auch
immer aktiv ausgeübt und war über
Jahrzehnte Jagdpächter, zum einen in
seiner „Heimatrevier“ Urexweiler, zum
anderen aber auch näher an seinem gewählten Wohnsitz in Furpach, nämlich
bei Höchen am Höcherberg. Er hat versucht, die Jagd vorbildlich auszuüben,
dabei auch geänderten Rahmenbedingungen Rechnung zu tragen und es insofern immer verstanden, die Probleme
der Jägerschaft selbst und hautnah zu
erleben und an Lösungen mitzuarbeiten, anstatt vielleicht „abgehoben“ von
einem „Funktionärs-Elfenbeinturm“
heraus zu urteilen.
Besonders am Herz lag ihm immer die
„dörfliche Jagdkultur“. In Urexweiler
haben zu diesem Zwecke die örtlichen
Jägerinnen und Jäger auf seine Initiative hin sogar einen „Verein für die
dörfliche Jagdkultur“ gegründet. So
beteiligt man sich am Urexweiler Dorffest mit Verkauf von Wildgerichten und
Wildbretprodukten aus der Region, am
dörflichen Weihnachtsmarkt mit nachfolgender Spendenübergabe für einen
guten Zweck innerhalb des Dorfes, man
stellt Wildbret bereit für das Essen bei
der jährlichen Versammlung der Jagdgenossenschaft, man macht Müllsammelaktionen in den Revierbereichen
und beteiligt sich am Erntedankfest
2013 am Wendelinushof. Auch Veranstaltungen im Bereich „Lernort Natur“,
wenn es heißt „Mit dem Jäger ins
Revier“ werden insbesondere für die
Grundschule Urexweiler angeboten und
durchgeführt, um die Jugend an die
Natur heranzuführen.
Im Hinblick auf die Außendarstellung
der Jagdkultur hinein in die Bevölkerung führte LJM Josef Schneider ebenfalls auf, dass Herr Werth 1990 eine
„Hubertusmesse“ in der Missionshauskirche St. Wendel initiierte. Mit „Initiieren“ ist hier nicht das „In-AuftragGeben“ gemeint, sondern von der Idee,
21
Landesjägermeister Josef Schneider gehört zu den ersten Gratulanten nach
der Verleihung
über die Organisation bis zur Ausführung, was die jagdliche Seite der Gestaltung einer heiligen Messe anbelangt,
alles inbegriffen. Diese Hubertusmesse
war und ist so erfolgreich, dass sie seitdem ununterbrochen stattfindet und in
diesem Jahr ihr „25-jähriges Jubiläum“
feiern kann.
Die allerhöchste Auszeichnung, die
die VJS vergeben kann, wurde Herrn
Werth im Jahre 2004 zuteil, nämlich die
Verleihung der Ehrenmitgliedschaft!
Ein weiterer Schwerpunkt seines Schaffens ist in gewisser Weise auch als
„Schnittmenge“ mit der Jagd und der
dörflichen Jagdkultur seine Tätigkeit
in der „Kulturlandschaftsinitiative
St. Wendeler Land“ (KuLanI). Generell
geht es um die aus Naturschutzsicht so
wichtige Stärkung „kleiner Kreisläufe“.
Herr Werth war als Kreisjägermeister
der Kreisgruppe St. Wendel Gründungsmitglied und zwar nicht „zufällig“ oder
„notgedrungen“, sondern aus großer
eigener Überzeugung. So formulierte
die VJS damals auch ihren Rückhalt
für die sogenannte „dörfliche Jagdkultur“. Es ist wünschens- und unterstützenswert, wenn die Jägerinnen
und Jäger ortsnah jagen und integraler
Bestandteil der dörflichen Kultur sind.
Dort bringen sie auch ihre eigene Kultur und ihre handwerklichen und gesellschaftlichen Fähigkeiten ein zur
Stärkung der Dörfer und Gemeinden.
Die Jägerinnen und Jäger betreiben
eine sehr naturnahe Form der Landnutzung und stellen insbesondere ein
schmackhaftes Produkt, nämlich Wildbret zur Verfügung.
So ist Herr Werth nicht nur stimmberechtigtes Mitglied seit Gründung, war
Kassenprüfer für die Rechnungsjahre
2010, 2011, 2012, organisiert und begleitet und betreut regelmäßig Informationsstände über die Jagdkultur,
Wildarten und Vermarktungswege bei
Bauernmärkten und Erntedankfesten,
sondern war auch Mitglied des Lenkungsausschusses für die Kampagne
„1 – 10 – 100“.
(Fortsetzung nächste Seite)
SAARJÄGER · Winter 2015
VJS-Informationen
dem Umfang der Einbindung von lokalen Akteuren und letztendlich seines
großen Engagements und seiner guten
Organisation zu den erfolgreichsten
Projekten der KuLanI.
Seine ehrenamtlichen Tätigkeiten innerhalb und außerhalb der VJS fanden am
17.11.2015 eine besondere Würdigung:
Die Verdienstmedaille in den Händen
von Herrn Werth
Insbesondere aber war er Projektbeauftragter für das Projekt der Gemeinschaftsinitiative „LEADER+“ mit dem
Namen „Wildbret und Jagdkultur –
Baustein im Lokalwarenmarkt“. Nur,
wer das intensiv mitbekommen hat,
mag ermessen, wie überhaupt ein solches Projekt im Ehrenamt durchgeführt
werden kann, das auch vom Umfang
her Grundlage eines Zeitarbeitsvertrages hätte sein können. Zusammen mit
den „saarländischen Landfrauen“ wurde dabei auch eine Rezeptsammlung
„Wild auf Wild“ entworfen und herausgebracht, die sich großer Nachfrage
erfreut hat. Das von Herrn Heinrich
Werth umgesetzte Projekt gehörte auf
Grund seines integrierten Ansatzes,
Im Rahmen des „Dankeschönfestes
2015“ wurde unser Ehrenmitglied
Heinrich Werth mit der Bundesverdienstmedaille ausgezeichnet. Die
Landesarbeitsgemeinschaft PRO
EHRENAMT e.V. hatte die Liebenburghalle in Namborn ausgesucht und viele
Programmpunkte mit jungen Sportlern
und Künstlern aus der Gemeinde bzw.
aus dem Kreis St. Wendel aufgeboten,
um einen einerseits würdigen, anderseits aber auch lockeren Rahmen für
die Verleihung zu bieten.
Ministerpräsidentin Annegreth KrampKarrenbauer stellte jeden der sechs
Auszuzeichnenden persönlich vor und
verlieh Ihnen anschließend die hohe
Auszeichnung. Bei Herrn Heinrich
Werth würdigte sie insbesondere sein
Engagement für die Jagd und die Jägerinnen und Jäger im Saarland, zählte
aber auch seine langjährigen Tätigkeiten beim Karnevalsverein, beim Kirchenchor, bei der Kolpingfamilie oder
beim DRK auf. Die Jagd sei für die Ministerpräsidentin unabdingbarer Bestandteil unserer Kulturlandschaft und
ihrer Nutzung, was auch einen Zusammenhang zu seinen vielfältigen Tätigkeiten bei der „Kulturlandschaftsinitiative
St. Wendeler Land (KuLanI)“ herstellte.
Landesjägermeister Josef Schneider
war bei der Verleihung persönlich anwesend und zählte zu den ersten Gratulanten, wie auch die Familie von Herrn
Werth und der Ausbilder und Prüfer
der VJS und Landtagsabgeordnete
Hans-Gerhard Jene. In besonderer persönlicher Verbundenheit waren auch
der stellvertretende Landesjägermeister
Prof. Dr. Patrick Klär, das Vorstandsmitglied Ägidius Kunz, Geschäftsführer
Johannes Schorr und Forstdirektor a.D.
Werner Feldkamp zu der Veranstaltung
geladen und hatten die hohe Ehre, zu
gratulieren.
Das Präsidium der VJS, der Vorstand
und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Geschäftsstelle freuen sich über
diese hohe Ehre und schließen sich den
Gratulationen herzlich an.
Das Italienische Restaurant
Restaurant „Landgasthof Zum Hirschen“
im Jägerheim
Inh.: Fam. Damiano und Messere
Lachwald 5 · 66793 Saarwellingen
Telefon 0 68 38 / 86 29 88
Öffnungstage und Ruhetage über die Weihnachtszeit
Öffnungszeiten: Täglich ab 10.00 Uhr
Warme Küche: 11.30 – 14.30, 18.00 – 23.00 Uhr
Montag Ruhetag
Das Restaurant „Landgasthof Zum Hirschen – Trattoria
del Cacciatore“ ist in der Weihnachts- und Sylvesterzeit
abweichend von den üblichen Ruhetagen wie folgt geöffnet:
Am Heiligabend und am 1. Weihnachtstag
(24. und 25.12.2015) ist geschlossen.
Dafür ist an den Montagen 21.12. und 28.12.2015
kein Ruhetag, sondern geöffnet!
Es schließt sich dann ein Urlaub an, so dass vom
01.01.2016 bis einschließlich Montag, 11.01.2016,
geschlossen ist.
Ab 12. Januar 2016 ist wieder zu den üblichen Zeiten
geöffnet.
SAARJÄGER · Winter 2015
Betriebsferien vom 1. bis 11. Januar 2016
24. und 25. Dezember geschlossen
Wir wünschen allen Jägern und Gästen
ein frohes Weihnachtsfest und einen guten
Rutsch ins neue Jahr 2016!
Pizza, Hausgemachte Nudeln, Fisch,
Fleischgerichte, Wildgerichte und Mittagsmenü
22
Kreisgruppen-Info Saarlouis
Einladung zur Kreisgruppenversammlung 2016
der Kreisgruppe Saarlouis
Hiermit lade ich alle Mitglieder der
Kreisgruppe Saarlouis zur ordentlichen
Mitgliederversammlung am 19.03.2016,
14.30 Uhr, in die Festhalle in Saarwellingen ein.
Tagesordnung:
  1. Begrüßung und Feststellung der
ordnungsgemäßen Einberufung
  2. Totenehrung
  3. Grußwort der Gäste
  4. Bericht des Kreisjägermeisters
  5. Bericht des Kreisschießobmannes
  6. Bericht des Kreishundeobmannes
  7. Bericht des Kassenführers
  8. Aussprache zu den TOP 4 – 8
  9. Ehrungen
11. Schlusswort des Kreisjägermeisters
Änderungen der Tagesordnung bleiben
vorbehalten
Ab 13.00 Uhr ist wieder die Möglichkeit
gegeben, den Jagdschein zu lösen!
Allen Mitgliedern, deren Familien
und Freunden der
Kreisgruppe Saarlouis
wünsche ich ein
gesegnetes Weihnachtsfest,
ein glückliches Neues Jahr,
vor allem Gesundheit und
Waidmannsheil.
Jürgen Schmitt
Kreisjägermeister
Einladungen zu den Versammlungen der Hegeringe
in der Kreisgruppe Saarlouis
Die Hegeringsitzungen in der Kreisgruppe Saarlouis finden wie folgt statt:
Hegering Bisttal
Freitag, 11. März 2016,
um 19.00 Uhr
im Hotel-Restaurant Häsfeld,
Comotorstraße 9,
66802 Altforweiler (Überherrn)
Hegering Ensdorf
Dienstag, 9. Februar 2016,
um 19.00 Uhr
im Jägerheim, Lachwald 5,
66793 Saarwellingen
Hegering Lebach
Mittwoch, 17. Februar 2016,
um 19.00 Uhr
in der Pilsstube Schweizer,
Heusweilerstraße 41,
66822 Landsweiler (Lebach)
Hegering Saarwellingen
Donnerstag, 11. Februar 2016,
um 19.00 Uhr
im Jägerheim, Lachwald 5,
66793 Saarwellingen
Hegering Schmelz
Dienstag, 23. Februar 2016,
um 19.00 Uhr
im Gasthaus Eisenbarth
(Zum Pitter), Hauptstraße 65,
66809 Nalbach (Piesbach)
Hegering Siersburg
Mittwoch, 24. Februar 2016,
um 19.00 Uhr
im Gasthaus Gellenberg,
Niedaltdorfer Straße 25
in 66780 Hemmersdorf
(Rehlingen-Siersburg)
Zu diesen Sitzungen sind die jeweiligen
Mitglieder der Hegeringe recht herzlich
eingeladen.
Nach § 4 des Hegeringstatuts vom
20. Februar 2013 gehören zum Hegering diejenigen Mitglieder der VJS,
die Wohnsitz oder Revier im Hegering
haben oder dort Jagdschutzberechtigte
oder Inhaber eines Jagderlaubnisscheines sind oder dort regelmäßig die Jagd
ausüben und vom Revierinhaber als
Mitglieder des Hegerings dem Hegeringleiter gegenüber schriftlich benannt sind
sowie der zuständige Kreisjägermeister.
Der Kreisjägermeister und die Hegeringleiter des Kreises Saarlouis würden
sich über eine rege Teilnahme an den
Sitzungen sehr freuen.
Mit dem Jäger in den Wald –
Falkner stehen Rede und Antwort
Am 17. Juli 2015 veranstalteten die Jäger des Reviers Eimersdorf, gemeinsam
mit der Frauengemeinschaft Eimersdorf, im dritten Jahr in Folge einen Termin im Rahmen des „Lernortes Natur“
unter dem Motto „Mit dem Jäger in den
Wald“. Während man sich in den vergangenen Jahren im Wald auf dem
„Eimersdorfer Bann“ getroffen hatte,
wo unter anderem auch am Lernort
Natur Mobil Informationen zur heimischen Flora und Fauna vermittelt wurMichael Stock mit
Harris Hawk Sammy
Hegering Thalexweiler
Donnerstag, 18. Februar 2016,
um 19.00 Uhr
im Gasthaus Starz, An der Starz 9,
66822 Dörsdorf (Lebach)
Hegering Wallerfangen
Dienstag, 1. März 2015,
um 19.00 Uhr
im Gasthaus Fedick, Saarlouiser Str. 76,
Wallerfangen (Ittersdorf)
Die Tagesordnung lautet jeweils:
1. Eröffnung und Begrüßung
2. Bericht des Hegeringleiters
3. Bericht des Kreisjägermeisters
4. Vorbereitung der Kreisversammlung
5.Veranstaltung
„200 Jahre Landkreis Saarlouis“
6. Termine und Veranstaltungen
7.Verschiedenes
Jürgen Sauer und Pascal Biewer
berichten zur Falknerei
23
den, blieb dieses Jahr das Mobil in der
Garage. Stattdessen standen die Falkner Pascal Biewer, Jürgen Sauer und
Michael Stock den Teilnehmerinnen und
Teilnehmern am Dorfgemeinschaftshaus in Eimersdorf zum Thema „Jagen
mit Falken und Greifen“ Rede und Antwort. In kurzweiligen Vorträgen gelang
es ihnen den Anwesenden die Falknerei
näher zu bringen. Nicht nur für die
Kinder waren die mitgebrachten Greifvögel ein Publikumsmagnet.
Die Veranstaltung fand – wie bereits in den beiden vorangegangenen Jahren – am Pfarrheim ihren Abschluss. Bei
kalten Getränken und von den
Eimersdorfer Jägern gespendeten Wildspießen, Wildmerguez
und Wildbratwürsten konnte das
Erlebte noch bis tief in die Nacht
nachbereitet werden. Der bei der
Veranstaltung erwirtschaftete
Erlös wurde an ein Kinderhospiz
gespendet. Vielen Dank in diesem
Zusammenhang auch an die Falkner, die zugunsten der guten Sache auf
ein Honorar verzichtet haben.
SAARJÄGER · Winter 2015
Kreisgruppen-Info Saarlouis
Vortrag des Kreisjägermeisters Jürgen Schmitt
anlässlich der Fachtagung des Landkreises Saarlouis
Thema Wildschaden am 27. Oktober 2015
Die dörfliche Jagdkultur
in Schwarzweiß
Sehr geehrter Herr Landrat,
sehr geehrte Damen und Herren,
auch ich darf Sie heute zu unserer Veranstaltung ganz herzlich begrüßen.
Ich bin stolz darauf, dass es möglich ist,
eine Fachveranstaltung mit der Kreisgruppe Saarlouis der VJS, mit Ihnen,
Herr Lauer, mit den Vertretern des
Kreistages und mit dem Landkreis
durchführen zu können.
Auch wenn ich mein ursprünglich bei
Amtsantritt als Kreisjägermeister formuliertes Ziel „die Abschaffung der Jagdsteuer im Kreis“ bisher nicht erreichen
konnte, haben wir zwischenzeitlich viele
konstruktive Gespräche geführt, die die
„Kröte Jagdsteuer“ vielleicht sogar mehr
als aufwiegen.
In meiner bisherigen Amtszeit ist auch
bei mir die Erkenntnis gewachsen, wie
wichtig es ist, miteinander und nicht
übereinander zu sprechen. Das jagdliche
Handeln muss von den Jägerinnen und
Jägern mehr denn je nach außen dar­
gestellt und begründet werden. Die
Zeiten in denen das jagdliche Handwerk
ausschließlich still, verborgen vor dem
Blick der Öffentlichkeit, in den Revieren
verrichtet werden konnte, sind vorbei.
Ich bin mir aber sicher, dass wir uns
mit ­unserem Tun nicht zu verstecken
brauchen.
Wir leisten als Jäger einen hohen Beitrag für die Allgemeinheit.
Ganz besonders freut mich, dass mit der
heutigen Veranstaltung der Bauernver-
band, und damit der Vertreter der Landwirtinnen und Landwirte des Landkreises Saarlouis sowie die Vertreterinnen
und Vertreter der Städte und Gemeinden, die für die Durchführung des Vorverfahrens in Wildschadensangelegenheiten zuständig sind, in die fruchtbaren
Gespräche mit einbezogen werden.
In meinem Vortrag, den ich mit „Dörf­
liche Jagdkultur in Schwarzweiß“ überschrieben habe, möchte ich zunächst
­einen kurzen geschichtlichen Überblick
über die Entwicklung der Jagd in unserer Region geben, dann die dörfliche
Jagdkultur umreißen, wie sie sich vor
rund 40 – 50 Jahren dargestellt hat und
anschließend wie wir die Jagd heute
teilweise erleben müssen. Die beiden
letztgenannten Szenarien werde ich
­bewusst etwas pointiert darstellen.
Bleiben Sie ruhig. Ich werde am Schluss
vermutlich die Kurve kriegen.
Geschichtliche Entwicklung des
Jagdrechts in unserer Region
Die Zeiten, in denen die Jagd die Lebensgrundlage der Menschen sichern
musste, sind in Mitteleuropa bereits seit
rund 3000 Jahren vorbei. Die Jagd bereichert seit dieser Zeit zwar noch die
Speisepläne, die Ernährung wird aber
durch die Landwirtschaft sichergestellt.
Von den Germanen ist in jagdlicher
­Hinsicht wenig überliefert. Die Jagd
spielte aber dort kaum eine Rolle. Anders war dies bei den Kelten, die um
Christi ­Geburt unsere Region besiedelt
haben. Sie sollen Jagd in Form von
­Reitjagden betrieben haben, für die ­
es feste Regeln und Gebräuche gab.
Erste schriftliche Darstellungen gibt
es über die ritterliche Jagdkultur, die
mit Karl dem Großen um das Jahr 800
begann und um 1500 endete. Ein eindrucksvolles Dokument ist hier das berühmte Falkenbuch Kaiser Friedrich II.
aus dem 12. Jahrhundert.
Ab etwa 1500 entwickelten die Fürsten
der Neuzeit eine repräsentative Jagdkultur. Es gab groß angelegte Jagden und
elegante Jagdschlösser.
Die Französische Revolution von 1789
und die deutsche Revolution von 1848
beendeten diese Phase. Auch in unserer
Region! Auf Druck des Volkes wurde die
Jagd mit dem Eigentum an Grund und
Boden verbunden. Man merkte damals
allerdings sehr schnell, dass, wenn jeder
auf seinem Grund und Boden auch tatsächlich selbst die Jagd ausüben kann,
das Wild sehr schnell an den Rand der
Ausrottung kommt. Aus diesem Grund
hat man bereits nach kurzer Zeit das
Recht zur Ausübung der Jagd an gewisse Mindestgrenzen in Bezug auf die
Größe des Jagdgebietes geknüpft.
Im Prinzip waren diese Bemühungen
die Vorläufer unseres heutigen Reviersystems.
Die in der Folge entstandene Bürger­
liche Jagdkultur ist wesentlich von der
jagdlichen Ethik geprägt und baut auf
den bereits im 19. Jahrhundert ent­
wickelten Grundlagen des Tier- und
­Naturschutzes auf. Obwohl auch Elemente aus den historischen Jagdkulturen übernommen wurden (Jägersprache, Jagdhorn usw.), wurde jetzt das
Erlebnis der Natur zum Mittelpunkt ­
der Jagd und die Achtung der Wildtiere
zur unbedingten Forderung.
Die hier entstandene Jagdkultur ist
ein lebendiges Kulturerbe, das heute
jedoch durch den Zeitgeist bedroht ist.
Die Tatsache, dass das Jagdrecht von
den Grundstückseigentümern, also im
Wesentlichen von den Bauern in Revolutionen erstritten wurde, und dass es sich
hier um eine Stärkung des Eigentums
handelt, gerät zwischenzeitlich leider
häufig in Vergessenheit.
Nicht anders kann ich es mir sonst erklären, wieso sich die Grundstückseigentümer und die Jagdgenossenschaften
nicht stärker bei anstehenden Jagdgesetznovellen mit einbringen und sich
gegen die geforderten Einschränkungen
des Jagdrechts wehren. Das Jagdrecht
ist zuvörderst ein Recht der Grundstückseigentümer.
SAARJÄGER · Winter 2015
24
Kreisgruppen-Info Saarlouis
In der Geschichte des Landkreises
Saarlouis spiegelt sich auch die Geschichte der Jagd und des Jagdrechts
in unserer Region wieder.
um eine konkurrierende Gesetzgebung
handelt. Das zurzeit geltende Jagdgesetz
im Saarland ist vom 1. April 2014.
Nach der Neuordnung Europas durch
den Wiener Kongress wurde die Gegend
um Saarlouis preußisch. Der Kreis Saarlouis wurde 1816 von den Preußen gegründet und gehörte über hundert Jahre
lang zum Regierungsbezirk Trier der
Rheinprovinz.
Die dörfliche Jagdkultur
Hier galt als Provinzial-Jagd-Gesetz
die Gouvernements-Verordnung vom
18. August 1814 über die Ausübung der
Jagden und die Gouvernements-Verordnung vom 21. September 1815 über die
Verwaltung und Ausübung der Jagd.
In dieser Zeit wurde auch das Jagdrecht
auf fremdem Grund und Boden (Regaljagd) aufgehoben und dieses untrennbar
mit dem Eigentum an Grund und Boden
verbunden.
Ab 1920 wurden der Kreis Saarlouis,
als Teil Saargebietes, durch den Völkerbund verwaltet. 1935 galt auch hier das
Reichsjagdgesetz von 1934. Es gab zum
ersten Mal die Jagdgenossenschaften,
den Zusammenschluss aller Grundstückseigentümer der bejagbaren
Flächen in einem gemeinschaftlichen
Jagdbezirk, der auch über die Nutzung
der Jagd entscheidet.
In der Besatzungszeit nach dem Zweiten
Weltkrieg erlosch das Reichsjagdgesetz.
Das Recht zur Jagdausübung lag zunächst in den Händen der Besatzungsmächte. In der Folge wurden im heutigen Saarland sämtliche Jagdbezirke an
die „Vereinigung der französischen Jäger“ verpachtet. Diese reichte das Jagdrecht gegen Entgelt an ihre Mitglieder
weiter.
Von 1947 bis 1956 war der Landkreis
Saarlouis Teil des französischen Saarprotektorats. Hier trat am 21. April 1948
das saarländische Jagdgesetz in Kraft,
in welchem es viele Parallelen zum
Reichsjagdgesetz gab.
Die Jagdgenossenschaften wurden allerdings wieder abgeschafft. Während dieser Zeit übten die Gemeinden das Jagdrecht für die Grundstückseigentümer
aus und Jagdvorsteher war der Bürgermeister.
Aufgrund der Anpassungsvorschrift des
Gesetzes zur Einführung von Bundesrecht im Saarland vom 30. Juni 1959 bekam das bereits 1952 erlassene Bundesjagdgesetz auch im Saarland seine
Geltung.
1963 wurde dann das erste saarländische Jagdgesetz als Ergänzung zum
Rahmen des Bundesjagdgesetzes erlassen. Novellierungen erfuhr dieses Gesetz
in den Jahren 1969, 1982, 1998 und
2014. Zu erwähnen ist, dass es sich bei
Jagdgesetzgebung in der Bundesrepublik, die zunächst als Rahmengesetzgebung ausgestaltet war, zwischenzeitlich
Wechseln wir nun einmal zur dörflichen
Jagdkultur, wie sie früher – vor 40 bis
50 Jahren – ausgesehen hat. Ich bin
Jahrgang 1961 und jage seit meinem
16. Lebensjahr, also seid nunmehr
38 Jahren.
War früher wirklich alles besser?
Es wurde deutlich weniger Mais angebaut als heute. Energiemais gab es
überhaupt nicht. Es gab kaum Schwarzwildschäden. Viele der kleinparzellierten
Grundflächen wurden von den Eigentümern selbst bewirtschaftet.
Die Feldfrüchte wie Kartoffeln, Rüben
und dergleichen wurden für den eigenen
Gebrauch und als Futter für das zuhause gehaltene Nutzvieh angebaut. Die
Felder waren wegen ihrer Übersichtlichkeit gut bejagbar. Diese Kleinteiligkeit
führte aufgrund der Anbauvielfalt zu
einer Äsungsvielfalt für das heimische
Wild.
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Waistrooss 27
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Ferngläser
SLC / EL-Range
/ Companon
Ferngläser Ferngläser Spektive
SLC / EL-­‐Range / Companon SLC / EL-­‐Range / Companon CTC / CTS / ATS / ATX
Es gab Rebhühner, Fasane, Hasen und
Spektive Spektive Wildkaninchen in großen Mengen. Die
Top Angebot
CTC / CTS / ATS / ATX CTC / CTS / ATS / ATX An-wendung von Insektiziden-, Pesti­
ziden war eher eine Seltenheit. Die
Swarovski
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Geco Zielfernrohre
­Bevölkerung gab es nicht. Das Dorf­
Top Angebot Top Angebot 1-6x24
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dort ein Event, und zwar für das gesamAnstatt 5900,00€ nur 3100,00€ Anstatt 5900,00€ nur 3100,00€ Steiner Ranger Zielfernrohre
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den 28.12. haben wir wieder geöffnet!
tungsverbot. Gemeindliche Feldschütze
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Ordnung.
Es gab kaum Autos. Folglich waren
Wildunfälle die Seltenheit. Jäger brauchten nicht zu jeder Tages- und Nachtzeit
bereit zu stehen, um Unfallwild von
­seinen Qualen zu erlösen.
Die Jagden und auch die anschließenden
gemeinschaftlichen Schüsseltreiben
­wurden auch genutzt, um Kontakte zu
pflegen. Unter den Jägern selbst und
auch mit den Landwirten. Alle beteiligten sich an der Jagd, tauschten sich aus
und teilten Freud und Leid. Dort erlangte dann auch jeder Verständnis für die
Nöte des Anderen.
Das Fehlen von Autos hatte auch zur
Folge, dass die Jagdpächter regelmäßig
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SAARJÄGER · Winter 2015
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Kreisgruppen-Info Merzig
Einladung zur Hegeschau und Mitgliederversammlung
der Kreisgruppe Merzig-Wadern
am Samstag, dem 13. Februar 2016, um 14.30 Uhr in der Stadthalle in Merzig
Zu der Hegeschau und Mitgliederversammlung der VJS Kreisgruppe
Merzig-Wadern darf ich Sie sehr herzlich einladen. Ich würde mich freuen,
recht viele Mitglieder an diesem
Nachmittag begrüßen zu können.
Der Aufbau und die Bewertung der
Trophäen erfolgen am Freitag,
dem 12.02.2016, ab 14.00 Uhr in
der Stadthalle.
Sollte eine persönliche Abgabe nicht
möglich sein, so können die Trophäen
auch bei den Hegeringleitern abgegeben werden.
Persönliche Einladungen an alle
Mitglieder der Kreisgruppe ergehen
zusätzlich rechtzeitig vor der Veranstaltung.
Und hier die vorläufige
Tagesordnung:
  1.
  2.
  3.
  4.
Begrüßung
Totenehrung
Grußworte
Bericht des Kreisjägermeisters
über das abgelaufene Jagdjahr
  5. Kassenbericht
Herbstwanderung des Hegeringes
„Beckingen – Haustadter Tal“
6. S
treckenberichte und Ergebnis
der Bewertungen
a) Rehwild
b) Schwarzwild
c) Rotwild
  7. E
ntlastung des Kreisjägermeisters
und des Kreisjagdausschusses
 8. K
urzvortrag: Die Situation des
Niederwildes im Landkreis,
Referent Dr. Daniel Hoffmann
  9. Ehrungen
10.Verschiedenes
11.Schlusswort des Kreisjägermeisters
(Änderungen der Tagesordnung
bleiben vorbehalten)
Armin Birk, Kreisjägermeister
Hinweise zur Durchführung
der Hegeschau und Mitgliederversammlung der VJS Kreisgruppe
Merzig Wadern
1.Die Trophäenschau wird als Hegeschau von der Kreisgruppe weitergeführt.
2.Die Durchführung einer Hegeschau
ist ein unverzichtbares Element der
Öffentlichkeitsarbeit der Jägerschaft. Gerade in einer Zeit, in der
die Sinnhaftigkeit unseres Tuns zunehmend kritisch hinterfragt wird,
müssen wir offensiv der Öffentlichkeit unsere Arbeit präsentieren.
Hierzu ist die Unterstützung und
aktive Mithilfe aller Mitglieder
­unserer Kreisgruppe erforderlich.
Am Samstag, 17. Oktober 2015, führte
der Hegering Beckingen – Haustadter
Tal seine traditionelle Herbstwanderung
durch. Unter der Leitung des neuen Hegeringleiters, Dirk Hippchen, und seines
Stellvertreters, Gisbert Reiber, ging es
in diesem Jahr bergab und bergauf
über die Streuobstwiesen rund um den
Ortsteil Hargarten.
Nach einer Rast an der Hargarter Wanderhütte und der Besichtigung der alten
Feldschmiede kehrte man dann im
3.Die Hegeschau soll einen repräsentativen Überblick über die getätigten Abschüsse geben, deshalb sind
die Trophäen aus allen Altersklassen auszustellen. Nur so kann gewährleistet werden, dass unsere
Hegebemühungen in der Öffentlichkeit glaubhaft dargestellt werden.
Gasthaus Bürgerstube ein, wo der
Abend nach einem zünftigen „Schüsseltreiben“ gemütlich ausklang.
Hegering Beckingen
Starker Hochwald-Keiler
Im Revier Wadrill des Pächters
Uli Krevet konnte dessen Schweizer
Jagdfreund Roman Zeller auf dem
Abendansitz einen starken Keiler erlegen. Auf 70 m bannte er mit dem 30 R
Blaser-Geschoss das Stück auf den Anschuss. 94 Kg brachte der 3-4-jährige
Keiler auf die Waage. Zur Bewertung
lag der Unterkiefer vor. Waidmannsheil.
Klaus Weidig / Foto Uli Krevet
SAARJÄGER · Winter 2015
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4.Es ist ausreichend, wenn die Rehwildtrophäen „wandfertig“ (d.h. mit
abgeschnittenem Oberkiefer) und
ggf. mit Unterkiefer und Aufhängevorrichtung vorgezeigt werden.
5.Für die Auspunktung und Medaillenvergabe können bei Rot- und
Rehwild nur vollständig präparierte
Trophäen (d.h. einschließlich Oberund Unterkiefer) herangezogen
werden. Keilerwaffen können nur
bewertet werden, wenn sie noch
nicht fest auf einem Brett montiert
sind. Die Bewertung der Keiler­
waffen kann auch schon vorab
erfolgen. Bitte hierzu den Schwarzwildobmann der Kreisgruppe,
Klaus Weidig, oder den Kreisjägermeister kontaktieren.
Kreisgruppen-Info Merzig
Hubertusfest der Jagdgenossenschaft
Die Jagdgenossenschaft Mettlach hatte
zu ihrem zweiten Hubertusfest einge­
laden. In der Lutwinuskirche Mettlach
wurde mit Pastor Schmitt eine Hubertusmesse gefeiert, die vom NaturhornEnsemble Saar, unter Hornmeister
­Carsten Minas, geblasen wurde.
Der stellv.
Jagdvorsteher
Kurt Kiefer
hat den
HubertusBock angeschlagen.
bildete ein zünftiges Wildessen mit
Gerichten von Reh und Wildschwein.
Klaus Weidig
Im Anschluss daran traf man sich in
der Mettlacher Abtei-Brauerei. Als
­Vertreter des verhinderten Jagdvor­
stehers und Bürgermeisters, Carsten
­Wiemann, b
­ egrüßte dessen Stellver­
treter Kurt ­Kiefer die Gäste. Das erste
Fass des im Herbst gebrauten Hubertus-Bock-Bieres wurde von ihm im
­Beisein der Brauereibesitzer Fell und
Schorn, der Saarländischen Bierkönigin
Bianca, der Nohner Bohnenkönigin,
Vertretern aus Politik und Kommune,
den Jagdgenossen und Jägern und einer großen Gästeschar ­angeschlagen.
Mit diesem süffigen, dunklen, kräftigen
Hubertus-Bock stieß Kurt Kiefer auf
den Festtag der Jäger an. Zünftige
Jagdweisen brachte das „Chörchen“
Tünsdorf unter Leitung von Marion
­Böllecke zum Besten. Den Abschluss
Ein Prost auf den Hubertus-Tag und die Jagdgenossenschaft – v. l.: KJM und stellv.
LJM Armin Birk, Kurt Kiefer, Brauereibesitzer Michael Schorn, die Nohner Bohnenkönigin, die 1. Saarländische Bierkönigin Bianca, der 1. Beigeordnete Bernhard
Schneider und Abtei-Brauereichefin Karin Fell
Baum des Jahres mit Jägern gepflanzt
Am Vortag des Hubertustages pflanzte
Bürgermeister Marcus Hoffeld mit Vertretern der Kreisjägerschaft im Stadtpark im Bereich des Kinderspielplatzes
den Baum des Jahres 2015, einen etwa
2,50 Meter hohen Feldahorn.
Eine bundesweite Initiative des Deutschen Jagdverbandes wurde letztes Jahr
vom Kreisjagdausschuss der VJS-Kreisgruppe Merzig-Wadern aufgegriffen
und in Mettlach anlässlich des ersten
Hubertusfestes der Jagdgenossenschaft
mit der Pflanzung einer Traubeneiche
um­gesetzt. Traditionell wird zukünftig
der Baum des Jahres in einer anderen
­Gemeinde des Kreises von den Jägern
gepflanzt.
Kreisjägermeister Armin Birk brachte
in der Begrüßung seine Freude zum
Ausdruck, dass diese Aktion hier in
­Merzig ihre Fortführung findet. Er
­be­tonte u. a., dass Jagd und Jäger der
Natur dienen und in unserem ­grünen
Kreis Merzig-Wadern als un­be­strittene
Bestandteile des Landlebens gelten.
V. l.: Kreisjägermeister Armin Birk, Beigeordneter Jürgen Auweiler, Bürgermeister
Marcus Hoffeld, die Hegeringleiter aus Hilbringen und Merzig – Wolfgang Voss und
Andreas Kranz, Uwe Broderius, Hermann Grau, Ehepaar Kahn und Klaus Weidig,
Leiter der Schwarzwild AG
31
„Auf die Jäger ist immer Verlass“, sagte
Bürgermeister Marcus Hoffeld, und
unterstrich damit das stets koope­rative
Miteinander der Kreisstadt Merzig
und der Jagdgenossenschaft mit ihren­
­Jägern. Ein Dankeschön galt der Baumschule Grau, die sich tatkräftig und
finanziell an dieser Pflanzaktion der
Jäger beteiligt hat und der Mitarbeit
des städtischen Gartenamtes.
Im kommenden Jahr wird der Baum
des Jahres in der Stadt Wadern
gepflanzt.
Kreisjägermeister Armin Birk und
­Bürgermeister Marcus Hoffeld pflanzen
den Feldahorn.
Klaus Weidig
SAARJÄGER · Winter 2015
Bitte bis zum 10. Februar 2016 anmelden!
Zum 8. Mal Schwarzwildsymposium
„Rund um‘s Schwarzwild“
Samstag, 27. Februar 2016, 9.00 Uhr Stadthalle in Merzig
Eine Gemeinschaftsveranstaltung der Schwarzwild-AG des Landkreises Merzig-Wadern
und der Fédération Saint-Hubert des Chasseurs du Grand-Duché de Luxembourg
Schirmherr: DJV-Präsident Hartwig Fischer
Ehrengast: Reinhold Jost, Saarländischer Umweltminister
Unsere Referenten sind:
❚ Univ.-Prof. Dr. rer. nat. Hans-Dieter Pfannenstiel: „Schwarzwild –
Sind wir am Limit?“ – Aktuelle Themen rund um‘s Schwarzwild
❚ Dr. med. vet. Sandra Blome: „ASP“ und „Aujeszkysche Krankheit“
Auswirkung – Vorbeugungsmaßnahmen und Verhalten der Jäger
❚ Dr. rer. nat. Egbert Gleich: „Altersbestimmung am erlegten Schalenwild“
Warum Statistiken führen? – Das Alter möglichst richtig schätzen
❚ Andreas Leppmann, Geschäftsführer des DJV:
„Aktuelle Jagdpolitik in Deutschland“ – aus der Sicht des Dachverbandes
Moderation Dr. Daniel Hoffmann
Änderungen vorbehalten
Einlass ab 8 Uhr
9 Uhr !
Beginn pünktlich
Uhr
Ende gegen 16.30
. Mittagessen
Eintritt 10,- € incl
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(wird am Tisch serv
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Jeder Teilnehmer er
Tasche mit
Veranstaltung eine
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diversem Inhalt, ei
s Sonderheft
DJV-Shops und da
grünen Kreis“.
„Jagd & Natur im
Eingeladen sind die Mitglieder der VJS, des Jagdverbandes Rheinland Pfalz, der FSHCL,
sowie Mitarbeiter und Pirschbezirksinhaber des SaarForst Landesbetriebes.
Die Anmeldung sollte bitte schriftlich mit gut lesbarer Adresse bis zum 10. Februar 2016 erfolgen an:
❚ SW-AG Klaus Weidig, Vaubanstraße 33, 66740 Saarlouis
❚ HGL Karl Weckbecker, Zum Kallenborn 13, 66693 Mettlach-Orscholz
❚ HGL Benno Scherer, Blumenstraße 21, 66679 Losheim am See
oder per E-Mail an:
[email protected]
Den Betrag von 10 € bitte auf das Konto der VJS-Kreisgruppe Merzig-Wadern überweisen:
Sparkasse Merzig-Wadern, IBAN DE 40 5935 1040 0001 0090 00
Jeder Teilnehmer erhält dann per Post die Eintrittskarte, die Einlass-Parkkarte (Parkplatz Stadthalle ist reserviert)
und den Essenbon zugestellt. In dem Eintrittspreis ist das Mittagessen enthalten, das am Tisch serviert wird.
– Herzlich willkommen in der Kreisstadt Merzig –
Klaus Weidig
SW-AG
Dr. Georges Jacobs
FSHCL
Armin Birk
KJM, stv. LJM
Hartwig Fischer
DJV-Präsident
Marcus Hoffeld
Bürgermeister
Kreisgruppen-Info Merzig
Zum Jahresabschluss der Schwarzwild-AG
Sehr geehrte Jägerinnen und Jäger,
die achte Veranstaltung „Rund ums
Schwarzwild“ steht vor der Tür, mit bemerkenswerten Gästen und Referenten.
Es ist sicher keine Selbstverständlichkeit, dass der DJV-Präsident eine solche
Veranstaltung als Schirmherr begleitet
und der Umweltminister zu seinen
­Jägern steht. Wir sehen darin eine
Wertschätzung unserer Arbeit mit dem
stets brisanten Thema „Rund ums
Schwarzwild“.
Zu dieser achten Veranstaltung laden
wir Sie herzlich ein; melden Sie sich
­bitte an.
Immer wieder haben wir in den letzten
14 Jahren, zunächst als Schwarzwildhegegemeinschaft und seit nunmehr
fast drei Jahren als Schwarzwildarbeitsgemeinschaft unseren Mitjägern in Hegeringveranstaltungen, Symposien und
Vorträgen Hinweise und Empfehlungen
gegeben und in verschiedenen Printmedien immer wieder für eine
Reduktion der Schwarzwild-Bestände
geworben mit dem einen Ziel, eine geordnete Sozialstruktur zu erreichen
und damit die stellenweise gravierenden Schäden zu minimieren. Sicherlich
kein leichtes Unterfangen, bei gestandenen wie auch jungen Jägern Überzeugungsarbeit in punkto Schwarz-
wildbewirtschaftung zu leisten. Und
dennoch, in unserem Kreis, ja sogar im
ganzen Land, sind diese Bemühungen
bei vielen Jagdausübenden auf frucht­
baren Boden gefallen. Wir haben sehr
viele positive Entwicklungen erfahren,
aber unser Ziel trotzdem noch lange
nicht erreicht. Doch bekanntlich stirbt
die Hoffnung zuletzt – daran möchten
wir festhalten. Was wir auf keinen Fall
möchten – den vielen überzeugt handelnden und verantwortungsbewussten
Jagdpraktikern stets gebetsmühlenartig
„Verhaltensregeln“ vorzutragen.
Nein, wir möchten das sehr unterschiedlich aufgenommene Themenfeld
„Schwarzwild“ immer wieder aktuell
vor Augen führen und dabei versuchen,
diejenigen zu gewinnen, die noch anders
Ihnen und Ihren Familien wünschen wir
frohe Festtage und eine gute Zeit
voller Gesundheit, Zufriedenheit und
persönlichem Wohlergehen, begleitet von vielen
erlebnisreichen Begegnungen
in der Natur und auf der Jagd.
Waidmannsheil – und herzlichen Dank
allen treuen Mitstreitern
und Unterstützern.
Mettlacher
Keramikteller-Weihnachtsbaum
Foto:
Kurt Kiefer
Ihre Schwarzwildarbeitsgemeinschaft
Landkreis Merzig-Wadern
in der VJS-Kreisgruppe.
Abschusspläne Rotwild
für das Jagdjahr 2016/17
in der VJS-Kreisgruppe
Merzig-Wadern
Sehr geehrte jagdausübungsberechtigte
Eigenjagdbesitzer, Pächterinnen und
Pächter der Rotwildreviere im Landkreis
Merzig-Wadern,
bereits an dieser Stelle möchte ich Ihnen
mitteilen, dass aus organisatorischen
Gründen die Bearbeitung der Rotwildabschusspläne für das Jagdjahr 2016/17
wie folgt gehandhabt wird:
Ich möchte Sie bitten, Ihre Abschusspläne nach Herstellung des Einvernehmens
mit dem Verpächter, bzw. dem Jagdvorstand bis spätestens 08. April 2016 mir
persönlich oder der Geschäftsstelle der
Vereinigung der Jäger des Saarlandes
im Original in einfacher Ausfertigung
vorzulegen. Die weitere Bearbeitung
wird dann durch mich vorgenommen.
Die Abschusspläne werden dann geschlossen von mir zu der Rotwildhegegemeinschaftssitzung mitgeführt. Dieser
Schritt ist notwendig, um das Genehmigungsverfahren, wie es im Gesetz vorgeschrieben ist, im Landkreis MerzigWadern effizienter zu gestalten. Ich
bitte Sie hiermit um Verständnis.
Armin Birk, Kreisjägermeister
denken und jagen. Ein schwieriges
Unterfangen, in dem uns jedoch viele
Jagdpächter unterstützen. Diese positiven Beispiele müssten sich einfach noch
multiplizieren, dann wären wir auf der
Zielebene angekommen.
Das unmöglich Erscheinende ist machbar – wenn ALLE es möchten und der
ernsthafte Wille dazu an erster Stelle
steht.
Unser Schwarzwild ist eine so wunderbare Wildart, die uns allen vielfältige
Erlebnisse schenkt. Hochintelligent,
anpassungsfähig wie keine andere Wildart, wehrhaft und wild, es verdient eine
stete Wertschätzung und darf keinesfalls als Schädling abgestempelt werden
– dafür kämpfen wir.
Klaus Weidig
Klaus Weidig
alität,
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arantie 65 Jahren.
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Ihnen und Ihrer Familie ein frohes und gesegnetes
Weihnachtsfest sowie genügend Zeit für die
Menschen, die Ihnen nahestehen.
Für die gute Zusammenarbeit und das entgegengebrachte Vertrauen in uns und unsere Arbeit
bedanken wir uns herzlich.
Gesundheit, Glück, Zufriedenheit und viele schöne
Momente sollen Sie im neuen Jahr begleiten.
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SAARJÄGER · Winter 2015
Kreisgruppen-Info Merzig
Erfolgreiche Gemeinschaftsjagd in Merzig
Auf der Bewegungsjagd der Reviere
Merchingen, Merzig 1 und SaarForst
Hoher Berg gedachte Pächter und
Jagdleiter Heiner Peifer bei der Begrüßung des im Januar verstorbenen
früheren Merziger Oberbürgermeisters und Pächters der SaarForst Jagd,
Dr. Alfons Lauer, in bewegenden
Worten. Die Jäger nahmen diese Jagd
zum Anlass, sich bei ihrem früheren
Jagdkameraden brauchtumsgerecht
mit Jagdsignalen des Merziger Bläsercorps zu verabschieden.
Bei dieser bestens organisierten Jagd
mit erfahrenen Hundeführern und
Treibern wurden 24 Schüsse abgegeben – zur Strecke kamen 14 Stücke
Es „keilert“ im Kreis…
…und im Revier Besseringen
(Pächter Roman Schmidt und Patrick
Stutz): hier erlegte Ende Oktober
während eines Nachtansitzes Henry
Ballmann einen starken Keiler. Das
reife Stück wurde mit einem 30 R
Blaser-Geschoss erlegt und wog
110 kg aufgebrochen. Zur Bewertung lagen Ober- und Unterkiefer
vor, der Keiler ist vier bis fünf Jahre
alt.
Waidmannsheil.
Schwarzwild und drei Stücke Rehwild
– ein gutes Ergebnis, wobei der Erwerb der Drückjagdnadel und das damit verbundene Übungsschießen sich
positiv gezeigt haben. Ein Hund wurde
von einem Keiler geschlagen, kam
aber am nächsten Tag wieder aus der
Klinik heraus. Ein Keiler kam mit
einem Gewicht von 103 kg und einem
Alter von etwa 4 Jahren zur Strecke;
der glückliche Erleger Marc Schenk
aus Menningen erlegte auf nur 30 m
den über eine Wiese anwechselnden
Keiler mit seiner .300 Win. Mag. Das
Foto zeigt den glücklichen Erleger.
Waidmannsheil.
Klaus Weidig
„Klepperchen“ in Hargarten
Eine erfolgreiche kleine Durchgehjagd mit ein paar Jagdfreunden
brachte dem Hargarter Mitpächter
Bruno Reiber und seinem BGS
„Titus“ ein besonderes Erlebnis.
Der Hund stellte beim Durchgehen
eines Heckenstreifens einen starken
Keiler, den sein Führer auf kürzeste
Distanz mit der Brenneke beschoss;
nach einer kurzen Flucht stellte der
Hund erneut und der Keiler erhielt
den Fangschuss. 121 kg brachte
das vier bis fünfjährige Stück auf
die Waage. Der Erleger freut sich
mit seinem treuen Jagdgehilfen –
Waidmannsheil.
Bild
scannen
Klaus Weidig
Fotos: Winfried Franz
Nachruf Günter Kammer
Am 13. Oktober 2015 verstarb unser
Jagdfreund und VJS-Ehrenmitglied
Günter Kammer aus Losheim am See
im gesegneten Alter von 90 Jahren.
Der Erleger mit seinem Keiler
Fotos: Klaus Weidig/Roman Schmidt
SAARJÄGER
Ausgabe Frühjahr 2016
Redaktionsschluss
für die nächste Ausgabe:
15. Februar 2016
SAARJÄGER · Winter 2015
Günter Kammer wurde am 21. Ja­
nuar 1925 in Losheim geboren, wo
er auch bis zu seinem Tode lebte.
Er war bis zu seiner Pensionierung
­Lehrer an der Hauptschule in Losheim. In die VJS trat er 1968 ein. Er
bekleidete lange Jahre das Amt des
Hegeringleiters des Hegeringes Losheim und war in dieser Zeit Mitglied
im Kreisjagdausschuss. Im Landkreis
Merzig-Wadern wurde er über mehrere Perioden zum stellvertretenden
Kreisjagdberater bestellt. Dieses Amt
übte er noch bis zum Jahre 2008 aus.
In dieser Funktion führte er auch
sehr engagiert die Streckenstatistiken
des erlegten Wildes im Landkreis. ­
Er tat dies mit Akribie und hoher
­Genauigkeit.
34
Diese von ihm
erfassten Daten
bildeten eine
wertvolle
Grundlage zu
vielen wissenschaftlich genutzten Statistiken. Obwohl lange Jahre an den
Rollstuhl gefesselt, war er geistig
stets hellwach. Sein besonderes Interesse galt bis zu seinem Tode dem
jagdlichen Geschehen im Landkreis.
Für seine Verdienste erhielt er 2001
die VJS-Verdienstnadel in Gold und
wurde 2005 zum Ehrenmitglied
ernannt. Günter Kammer war ein
Jäger aus tiefstem Herzen heraus.
Die Jägerschaft des Landkreises
Merzig-Wadern wird ihm ein ehrendes Andenken erhalten.
Armin Birk, Kreisjägermeister
Kreisgruppen-Info Merzig
Drei Fächer zur Altersschätzung am erlegten Wild
Im Jahr 2005 hatte Klaus (Nikla)
Weidig den ersten Niklas Saufächer
ent­wickelt und ihn gemeinsam mit
dem Paul Parey Verlag bis Ende 2014
den Jägern in die Hand gegeben. Eine
Anfrage der Fédération Départementale des Chasseurs de la Moselle hat dazu
geführt, dass Klaus Weidig 2015 den
Saufächer um die gesamte Altersklasse
erweitert und zusätzlich einen Reh- und
Rotwildfächer entwickelt hat, alle in
französischer Sprache. Die Fédération
Saint-Hubert des Chasseurs du GrandDuché de Luxembourg hat diese drei
Altersschätzfächer in der deutschen
Version geordert.
Die Altersansprache des lebenden Wildes erfolgt nach Einstufungen in den Altersklassen
Kalb, Kitz oder Frischling,
Schmaltier/Schmalspießer,
Schmalreh/Jährling oder Überläufer sowie junger, mittelalter
oder alter Stücke.
Am erlegten Wild kann man
aber sehr viel genauer das Alter
einschätzen. Somit kann der
Erleger die Richtigkeit seines
Abschusses selbst überprüfen
und mit seiner Ansprache am
lebenden Stück vergleichen.
Nur anhand der Schneidezähne ist
beim Schwarzwild z. B. die Altersschätzung bis zum zweiten Lebensjahr
sicher und leicht erkennbar. Ein Blick
ins Gebrech zeigt schon am Erlegungsort dem Jäger an der Schneidezahnfront die Milch- bzw. durchstoßenden
Dauerzähne und ein Vergleich mit den
Abbildungen des Fächers lässt die
Einstufung in die Jugendklasse, also
Frischling oder Überläufer, auch für
den ungeübten Jäger, problemlos zu.
Bei Stücken der Altersklasse, also über
zwei Jahren, geht die Altersschätzung
über den Gesamtabschliff der Zahnreihen, besonders an den Backenzähnen,
und hier hauptsächlich an den Molaren
1 – 2 – und 3. Auch Bachenhaken mit
ihren Wurzelöffnungen sowie Haderer
und Gewehre liefern Erkenntnisse zur
Altersschätzung.
Dabei sind die Niklas Altersschätzfächer eine große Hilfe
und einfach in der Anwendung.
Eine genaue Bestimmung des
Alters kann nur an markierten
Stücken vorgenommen werden.
Die altersmäßige Aufgliederung
des Jahresabschusses spielt
eine entscheidende Rolle für
eine richtige Alterszusammensetzung des Wildbestandes.
Dabei ist die Altersschätzung
am erlegten Wild eine wichtige
Voraussetzung.
Unterschiede in der Genetik, der
Säugezeit, des Fraßaufkommens in
der Jugendphase mit optimalem oder
negativen Wachstum und der gesamte
Lebensbereich mit unterschiedlichen
Bodenstrukturen und damit auch unterschiedlichem Abschliff sind beeinflussend. Eine gewisse Erfahrung gehört natürlich dazu, die durch ständige
Vergleiche an den erlegten Stücken
gefördert werden kann.
Ab Ende Januar 2016 sind diese drei
Altersschätzfächer auf dem Markt und
bei Klaus Weidig, Vaubanstraße 33,
66740 Saarlouis, oder per E-Mail
[email protected] zu beziehen.
Ebenso im Jägerheim der VJS und beim
DJV-Online-Shop in Bonn.
Der Jäger kann diese Altersschätzhilfen
stets mit sich führen, da sie ein handliches Format von 8x11 cm haben und
schmutzunempfindlich sind. Die Fächer
beinhalten 36, 32 bzw. 28 Seiten und
kosten einzeln: Sau = 8,90 €, Reh-/Rotwild je 7,90 € und im Dreier-Verbund
22,- €. Versand incl. Verpackungskosten 2,- €.
Bis heute gibt es in dieser Form nichts
Vergleichbares auf dem Jagdmarkt.
Auf dem 8. Schwarzwildsymposium der
SW-AG am 27. Februar 2016 in Merzig
sind die Fächer ebenfalls zu erwerben.
NIKLAS
Saufächer
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Rehw S
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35
SAARJÄGER · Winter 2015
Kreisgruppen-Info Saarbrücken
Einladung zur Mitgliederversammlung 2016
der Kreisgruppe Saarbrücken
Die Mitgliederversammlung 2016
für das Jagdjahr 2016/2017 der Kreisgruppe Stadt und Regionalverband
Saarbrücken findet statt
am Freitag, dem 18. März 2016,
18.30 Uhr in der Aula des
Marie-Luise-Kaschnitz-Gymnasiums
Lortzingstr. 2, 66333 Völklingen
Zu dieser Veranstaltung lade ich alle
Mitglieder und Freunde der Kreisgruppe
herzlich ein.
Parkplätze befinden sich in der Stadionstraße im Bereich Herrmann-Neuberger-Halle. Von dort gibt es einen
ausgeschilderten Zugang (50 m).
Tagesordnung der
Mitgliederversammlung:
  1.Begrüßung und Feststellung der
ordnungsgemäßen Einladung
  2.Totenehrung
  3.Grußwort der Gäste
  4.Bericht des Kreisjägermeisters
  5.Bericht des Kreisschießobmannes
  6.Bericht des Jagdgebrauchshundeobmannes
  7.Bericht des Kreisbläserobmannes
  8.Aussprache zu den Tagesordnungspunkten 4. – 7.
  9.Entlastung des Kreisjägermeisters
und des Kreisjagdausschusses
10.Bericht der Bewertungskommission
11.Vortrag zu einem jagdfachlichen
Thema
12.Ehrungen
13.Verschiedenes
Gehörne und Keilerwaffen, die in den
Hegeringversammlungen vorgelegt werden, werden auf Wunsch ausgepunktet.
Medaillen für die stärksten Trophäen
können vergeben werden, wobei Medaillen für alle Trophäen vergeben werden,
Jägerstammtisch Köllertal
die vom Kreisjagdausschuss festgelegten Mindestpunktzahlen erreichen
(siehe Saarjäger Sommer 2012).
Trophäen können nur bewertet werden,
wenn sie nicht aufgesetzt sind.
Thema und Referent des Vortrages
werden in einem gesonderten Einladungsschreiben Anfang 2016 bekannt
gegeben.
Allen Mitgliedern,ihren Angehörigen,
sowie allen Freunden der
Kreisgruppe Saarbrücken wünsche
ich ein frohes Weihnachtsfest 2015,
ein erfolgreiches Jahr 2016
und Waidmannsheil auf
allen Wegen.
Heiner Kausch, KJM
Rückschau
Köllertaler Jägerstammtisch
Der Köllertaler Jägerstammtisch
befasste sich in den letzten beiden
Zusammentreffen mit zwei Themen,
die insbesondere für Jungjäger von
Interesse waren. Aber auch die
erfahrenen Waidleute waren ad
hoc zahlreich erschienen.
Der Wildacker –
Win-Win für Landwirtschaft
und Jägerschaft
Auf einem Wildacker bei Köllerbach
trafen sich neulich auf Einladung des
Köllertaler Jägerstammtisches Landwirte und Jäger, um unter Führung von
Frau Franziska Nicke, Leiterin des Fachbereichs Landbewirtschaftung bei der
Landwirtschaftskammer des Saarlandes,
mehr über eine spezielle „Symbiose“ zu
erfahren. Die Landwirte sind EU-weit
gefordert, 5% ihrer Ackerflächen dem
Naturschutz zu widmen. Hierbei kann
das Greening eine Maßnahme sein.
Greening bedeutet: Erhalt von Wiesen
SAARJÄGER · Winter 2015
und Weiden, Vielfalt beim Anbau von
Kulturen auf Ackerflächen und Schaffung ökologischer Vorrangflächen.
Auf diesen Flächen bietet sich die Aussaat von Wildackersamen an. Diese
Samenmischung beinhaltet eine Vielzahl
von Klee- und Gräserarten, Sonnenblumen, Wicken, Buchweizen u.v.a.m.,
die zum einen das Greening sinnvoll
nutzen und ein Tischlein-Deck-Dich für
alle Wildtierarten bietet. Daneben ist der
Wildacker für Rebhuhn und Fasane eine
ausgezeichnete Deckung in der zeitweise
kahlen Feldflur.
Die Veranstaltung wurde gekonnt moderiert von der Revier-Jägerin Anja Bettinger, die neben der Gastreferentin den
Wildackerbesitzer und Landwirt Josef
Raber, der der Gesellschaft noch die
nahe gelegenen Keltengräber zeigte und
die Köllertaler Jagdhorn-Bläser begrüßte. Ein gemütlicher Umtrunk mit Imbiss
rundete das Treffen ab.
Georg Gras, Beisitzer
36
Im Oktober besuchten die Stammtischmitglieder – in diesem Zusammenhang: Interessierte sind immer
herzlich willkommen – einen heimischen Metzgermeister, der ein
perfektes Zerwirken eines Stückes
Rehwild zeigte. Übung ist auch hier
der Schlüssel zum fehlerfreien
Zerwirken. Bei Ungeübten werden
anfänglich höhere Anteile an
Ragoutfleisch u.a. aus dem Schulterbereich anfallen.
Beim November-Stammtisch referierte der Unterzeichner, passend
zur Jahreszeit, mittels einer PowerPoint-Präsentation über das Thema
„Sicherheit bei der Bewegungs- und
Drückjagd“. Bei der anschließenden
Diskussion war man sich einig, dass
dieses Thema in jedem Jahr auf der
Agenda sein muss. Wie es bei Diskussionen so ist – vom Stöckchen
aufs Hölzchen und dann der ganze
Wald – kamen weitere Themen
(z.B. Für und Wider der bleifreien
Munition) zur Sprache. Allein hierfür wird ein eigener Vortrag, evtl.
auch der Besuch eines Herstellers,
im kommenden Jahr eingeplant.
gez. Georg Gras, Beisitzer
Kreisgruppen-Info Saarbrücken
Einladungen zu den Versammlungen der Hegeringe
in der Kreisgruppe Saarbrücken
Die Hegeringversammlungen Anfang
2016 werden wie folgt stattfinden:
Alle Mitglieder der jeweiligen Hegeringe
sind herzlich eingeladen.
Quierschied/Fischbach,
04.02.2016, 19.00 Uhr,
Kupferkanne, Quierschied
Tagesordnung:
1. Begrüßung und Feststellung
der ordnungsgemäßen Einladung
Köllertal,
15.02.2016, 19.00 Uhr,
Zum hohen Fürst, Köllerbach
Obere Saar,
16.02.2016, 19.00 Uhr,
Zur Schwemm, Auersmacher
Untere Saar,
17.02.2016, 19.00 Uhr,
Bistro 2000, Hauptstr. 87, Klarenthal,
Saarbrücken,
19.02.2016, 19.00 Uhr,
Schlosskrug Saarbrücken
2. B
ericht der Hegeringleiterin/des
Hegeringleiters
3. Aussprache
4. A
ktuelle Informationen
5. Verschiedenes
§ 4 Hegeringstatut:
Zu einem Hegering gehören diejenigen
Mitglieder der VJS, die Wohnsitz oder
Revier im Hegering haben oder dort
Jagdschutzberechtigte oder Inhaber
eines Jagderlaubnisscheines sind oder
dort regelmäßig die Jagd ausüben und
vom Revierinhaber als Mitglieder des
Hegerings dem Hegeringleiter gegenüber schriftlich benannt sind sowie der
zuständige Kreisjägermeister.
Gehörne und Keilerwaffen, die in den
Hegeringversammlungen vorgelegt
werden, werden auf Wunsch ausgepunktet. Medaillen für die stärksten
Trophäen können vergeben werden,
wobei Medaillen für alle Trophäen
vergeben werden, die vom Kreisjagdausschuss festgelegten Mindestpunktzahlen erreichen (siehe Saarjäger
Sommer 2012). Trophäen können nur
bewertet werden, wenn sie nicht aufgesetzt sind.
Kreisgruppen-Info Saar-Pfalz
Einladung zum
Kreisjägerabend 2016
des Saarpfalz-Kreises
Die Mitgliederversammlung der Kreisgruppe Saarpfalz findet am Freitag,
dem 4. März 2016, um 19.00 Uhr, in
der Saarpfalzhalle in Ommersheim
statt. Hierzu lade ich alle Mitglieder
der Kreisgruppe herzlich ein.
19.00 Uhr Mitgliederversammlung
Tagesordnung der Mitgliederversammlung:
  1. Begrüßung
  2. F
eststellung der ordnungsgemäßen Einladung
  3. Totenehrung
  4. Grußworte der Gäste
  5. Bericht des Kreisjägermeisters
  6. Bericht des Kreisschießobmannes
  7. Bericht der Obfrau für Jagdgebrauchshundewesen
  8. Bericht des Kassenprüfers
  9. Aussprache zu den Tagesordnungspunkten 5 – 8
10. Entlastung des Kreisjägermeisters
und des Kreisjagdausschusses
11. Vortrag von Herrn Ministerialrat
Michael Klein: „Effiziente Bejagung von Reh- und Schwarzwild
auf Stöberjagden“
12. Ehrungen
13. Schlussworte
Allen Jägerinnen und Jägern
der Kreisgruppe Saarpfalz sowie
ihren Familien wünsche ich ein
frohes, gesegnetes Weihnachtsfest,
ein glückliches neues Jahr und
Waidmannsheil auf allen Wegen.
Dr. Bernhard Feichtner
Kreisjägermeister
37
SAARJÄGER · Winter 2015
Kreisgruppen-Info Neunkirchen
Einladung zur Hegeringversammlung der Hegeringe I und III Ottweiler
Auch in diesem Jahr fand wieder eine
gemeinsame Versammlung der Hegeringe I und III statt. Beide Hegeringleiter,
Frau Dr. Marion Magdeburg und Herr
Siegfried Wolf, freuten sich, dass zahlreiche Mitglieder beider Hegeringe zur
Hegeringversammlung am 18.11.2015
im Gasthaus Schafbrücker Mühle, Ottweiler, erschienen sind und wollen diese
Art des gemeinsamen Treffens und Austauschens auch für die Zukunft beibehalten. Nach dem Willkommensgruß an
den Hegeringleiterkollegen und die Mitglieder der beiden Hegeringe begrüßte
Frau Dr. Magdeburg den stellvertretenden Landesjägermeister und Kreisjägermeister, Herrn Edgar Kuhn sowie den
Referenten des Abends, Herrn Dr. Wolfgang Dörrenbächer. Anschließend gedachten die Anwesenden der verstorbenen Mitglieder. Herr Dr. Dörrenbächer
berichtete in einem spannenden Vortrag
„Reviergestaltung – Äsung und Deckung
im Revier“ anhand zahlreicher anschaulicher Bilder über die Möglichkeiten,
Äsungs- und Deckungsflächen
im
y
g Revier
zu schaffen. Er plädierte dafür, den
Kontakt zu den ortsansässigen Bauern
zu suchen, um hier unter Ausnutzung
der möglichen Fördermaßnahmen gemeinsam eine entsprechende Reviergestaltung vorzunehmen. Frau Dr. Magdeburg dankte Herrn Dr. Dörrenbächer für
den informativen Vortrag und berichtete
anschließend über die verschiedenen
Veranstaltungen, die im Jahr 2015 stattgefunden haben. Gemeinsam mit Herrn
Kuhn bat sie eindringlich darum, die
Abschussmeldungen zeitnah vorzunehmen. Die Geschäftsstelle der VJS bevorzugt eine monatliche Meldung, um den
Arbeitsanfall besser über die Monate
verteilen zu können. Des Weiteren teilte
sie den Mitgliedern mit, dass mit der
Schließung der Regionalstelle West in
Saarlouis in absehbarer Zeit zu rechnen
sei und an einer Lösung der Trichinenproben-Annahme sowie der Wildursprungsmarken-Abgabe gearbeitet
werde. In Planung seitens des Umweltministeriums sei zudem die Einrichtung
einer Sachverständigenkommission für
Afrikanische Schweinepest zur Vorbereitung auf einen möglichen Primärfall.
Anschließend berichtete Herr Edgar
Kuhn über aktuelle Themen aus der
Arbeit der VJS. Er erläuterte den Anwesenden die Situation an der Schießanlage in Saarwellingen, die Aufhebung
der Zusammenarbeit mit dem Schießstand in Homburg und die Möglichkeit,
ab 01.01.2016 den Schießstand „Fumbach“ der Kreisgruppe PirmasensZweibrücken nutzen zu können. Er
berichtete weiter über die personellen
Veränderungen in der VJS, den „Tag der
offenen Tür“ und die hervorragende
Kommunikation zwischen Herrn Minister Jost und der VJS anlässlich des ersten vermeintlichen Wolfsrisses Anfang
September dieses Jahres. Abschließend
dankte die HRLin den Anwesenden für
ihre Teilnahme und den Herren Kuhn
und Dr. Dörrenbächer für ihre mit
Spannung verfolgten Beiträge.
Für das kommende Jahr stehen
folgende Termine an:
19.-21.02.2016
Jagd- und Fischereimesse „ANJA“
in Saarbrücken
27.02.2016
Vorträge „Rund ums Schwarzwild“
in Merzig
05.03.2016
Kreisjägermeister- und
Hegeringleitertagung
08.04.2016, 19.00 Uhr
Kreisgruppenversammlung
23.04.2016
Landesjägertag im „Trimmtreff“
in Püttlingen
Die Hegeringversammlung 2016
wird ausnahmsweise nicht am Bußund Bettag stattfinden sondern eine
Woche später, nämlich am
23.11.2016, 20.00 Uhr
Hegeringversammlung in Ottweiler,
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SAARJÄGER · Winter 2015
38
25.08.15 19:26
Kreisgruppen-Info St. Wendel
Einladung zur Kreisgruppenversammlung 2016
der Kreisgruppe St. Wendel
Die Mitgliederversammlung der
Kreisgruppe St. Wendel findet
in Verbindung mit der freiwilligen
Hegeschau am Samstag, dem
16. April 2016, um 14.30 Uhr
in der Mehrzweckhalle in NonnweilerPrimstal statt.
Hierzu lade ich alle Mitglieder der
Kreisgruppe herzlich ein.
Die folgende Tagesordnung
ist vorgesehen:
  1. Begrüßung
  2. Totenehrung
  3. Grußwort der Gäste
  4. Bericht des Kreisjägermeisters
über das abgelaufene Jagdjahr
  5. Streckenberichte
  6. Berichte der Obleute
  7. Kassenbericht
  8. Aussprache zu den Berichten und
Beschlussfassung über die Entlastung des Kreisjägermeisters
und des Kreisjagdausschusses
  9. Ehrungen
10. Verschiedenes
11. Schlusswort
Der Abgabetermin der Trophäen zur
Hegeschau wird durch die Hegeringleiter bzw. Obleute rechtzeitig bekannt
gegeben. Ich darf darauf hinweisen,
dass Trophäen, die für die Auspunktung bzw. Prämierung anstehen, nur
unmontiert bewertet werden können.
Änderungen der Tagesordnung
bleiben vorbehalten.
Hartwin Ingeln
Kreisjägermeister
Ich wünsche allen Mitgliedern
und Ihren Familien eine gesegnete
Advents- und Weihnachtszeit,
sowie ein erfolgreiches Jahr 2016.
Hegering II St. Wendel
Am 30. Mai 2015 fand das erste Joachim
„Jim” Recktenwald Gedächtnisschießen
statt. Der Grundgedanke: Mal wieder
„außer der Reihe” mit eigener Waffe im
Hochwildkaliber schießen und anschließend unter Gleichgesinnten eine angenehme Zeit verbringen. Hegeringleiter
Patrick Bläs konnte am Morgen 18 Jäger
am Schießstand in Steinberg-Deckenhardt begrüßen. Unter Aufsicht
von Hubert Krein bestand nun
die Möglichkeit zum Kontrollschießen und zum Erwerb der
saarländischen Drückjagdnadel.
Zusätzlich wurde der von Gudrun
und Gerd Herz gespendete Wanderpokal „ausgeschossen”, der
nach einem Stechen an Peter Dittscheid ging. Die Siegerehrung und
der gesellige Teil der Veranstaltung
fanden an der Jagdhütte in Niederlinxweiler statt, wo Wildbratwürste
und Getränke warteten. Zu danken
haben wir unserem Kreisschießobmann Hubert Krein, der seine Zeit
opferte, Patrick Bläs für die Organisation und Friedrich Mößmer, der
die Idee dazu geliefert hatte.
Peter Dittscheid
Schüsseltreiben
Legende Adi Wagner
39
Peter Dittscheid,
Patrick Bläs
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41
SAARJÄGER · Winter 2015
Schießwesen
Seminarangebote im I. Quartal 2016:
Weiterbildung im jagdlichen Schießen:
Seminar „Präzises Büchsenschießen –
Grundseminar“
Zur „Saarländischen Drückjagdnadel“
Termine:
Samstag, 26. März 2016,
9 bis 15 Uhr
Samstag, 2. April 2016,
9 bis 15 Uhr
Teilnehmer:
max. 8 Teilnehmer
Ort:
Schießstand Jägerheim Saarwellingen
Ausbilder:
Werner Alt, Uwe Persch
Schwerpunkte:– Allgemeine Sicherheitsbestimmungen
– Geeignete Optiken für das präzise
Büchsenschießen
– Einschießen der eigenen Jagdwaffe
– Besonderheiten, Hilfsmittel
– Schießtechnik, Schießrhythmus,
Atemtechnik
– Üben des präzisen Büchsenschießens
Die neue Nadel 2016 kann ab Februar auf dem Schießstand
des Jägerheimes in Saarwellingen „jederzeit“ zu den
Öffnungszeiten geschossen werden, sofern der Stand frei
und eine abnahmeberechtigte Standaufsicht vorhanden ist.
Dabei ist sowohl die Standbenutzung als auch die Drückjagdnadel für Mitglieder und Gäste weiterhin kostenlos.
(Nichtmitglieder zahlen wie bisher 25 EURO für die Standbenutzung, auch incl. Nadel.)
Die Nadel kann auch im Rahmen des Seminars „Bewegungsschießen“ erreicht werden, siehe separate Ausschreibungen im „Saarjäger“. Das Seminar kostet 30 EURO (ggf.
zusätzlich Standgebühr für Nichtmitglieder).
Die zusätzliche Betreuung des laufenden Keiler-Standes
zum Zwecke der Abnahme der Nadel wird erst zu einem
späteren Zeitpunkt im Jahr 2016 wieder angeboten.
Am Ende der Ausbildung soll der Erwerb der Segmentnadel
„Büchsenschießen“ des DJV stehen.
Weiterbildungsseminare:
Besonderheiten:
Die Ausbildung und das Übungsschießen sollen grundsätzlich mit der eigenen Jagdwaffe erfolgen (Kipplaufwaffen
mit verlöteten Läufen sind für das Seminar ungeeignet).
Für das Seminar sind 40 Patronen vorzusehen.
Im I. Quartal 2016 verzichten wir noch auf die Flintenseminare. Auch das Weitschussseminar wird wegen witterungsbedinger Ausfallrisiken erst wieder im weiteren Verlauf
des neuen Jahres angeboten. Die Büchsenseminare auf
„stehende und bewegte Ziele“ werden im Rahmen der
Weiterbildung für unsere Mitglieder hingegen genauso
angeboten wie die Kurzwaffenseminare.
Seminargebühren:
Für das Seminar wird eine Gebühr von 40,- EUR erhoben.
Darin enthalten ist ein Mittagsimbiss.
Anmeldungen zu den festgelegten Seminarterminen richten Sie bitte schnellstmöglich an die VJS-Geschäftsstelle,
Tel.: 06838-864788-0. Bitte beachten Sie, dass die Teilnehmerzahl begrenzt ist. Es zählt das Datum der Anmeldung.
Die Anmeldefristen sind bei jeder Ausschreibung vermerkt.
Anmeldungen für beide Seminare richten Sie bitte an die
Geschäftsstelle der VJS bis zum 01.03.2016.
Seminare „Bewegungsschießen –
Schießen auf den laufenden Keiler“
Geben Sie mit der Anmeldung bitte Ihre Handy-Nummer an,
um Sie ggf. kurzfristig über Änderungen zu informieren!
Weitere Einzelheiten erhalten Sie mit der persönlichen
Einladung zum Seminar.
Termine:
Donnerstag, 25. Februar 2016,
9 bis 15 Uhr
Donnerstag, 17. März 2016,
9 bis 15 Uhr
Teilnehmer:
max. 10 Teilnehmer pro Seminar
Ort:
Schießstand Saarwellingen
Ausbilder:
Wolfgang Schäfer
Schwerpunkte:– Allgemeine Sicherheitsbestimmungen
– Geeignete Waffen und Optiken für
das Drückjagdschießen
– Besonderheiten beim Freihändig- und
Bewegungsschießen
– Einschießen der eigenen Jagdwaffe
– Vorhaltemaß der eigenen Waffe erfahren
– Üben des Bewegungsschießens
www.fawama.de
Lothringerstr. 68, 66780 Rehlingen-Siersburg
Tel.: 0 68 33/9 00 31 77
Fax: 0 68 33/9 00 31 78
Produkte
■ Waffen
• Langwaffen
• Kurzwaffen
■ Optik
• Ferngläser
• Zielfernrohre
■ Zubehör
■ Munition
SAARJÄGER · Winter 2015
Service
■ BüchsenmacherTätigkeit
■ Ankauf von
Nachlässen
■ Hilfe bei der
Jagdausbildung
■ Kommissionsware
Am Ende der Ausbildung soll der Erwerb der saarländischen
Drückjagdnadel stehen.
Besonderheiten:
Die Ausbildung und das Übungsschießen sollen grundsätzlich mit der eigenen Jagdwaffe erfolgen, dabei soll das
Kaliber hochwildtauglich sein.
Für das Seminar sind 60 Patronen vorzusehen.
(Kombinierte Waffen mit verlöteten Läufen sind für das
Seminar ungeeignet. Sollte ein Teilnehmer nicht über eine
geeignete Waffe verfügen, kann nach Rücksprache ggfs.
eine Ausbildungswaffe der VJS zur Verfügung gestellt
42
Schießwesen
werden. Dies ist in der Anmeldung anzugeben. Die Munition
dazu ist separat zu bezahlen.)
Schießtermine 2016
Nadelschießen
Seminargebühren:
Für das Seminar wird eine Gebühr von 30,- EUR erhoben.
Darin enthalten ist ein Mittagsimbiss.
Kreisgruppe Merzig-Wadern
07.02.2016
Kreisgruppe Saarlouis
21.02.2016
Hegeringe Ensdorf, Lebach, Schmelz, Thalexweiler
Kreisgruppe Neunkirchen
28.02.2016
Kreisgruppe Saarlouis
20.03.2016
Hegeringe Bisttal, Saarwellingen, Siersburg, Wadgassen
Nachzügler17.04.2016
Anmeldungen richten Sie bitte an die Geschäftsstelle
der VJS bis 01.02.2016 (Seminar 1) bzw. 01.03.2016
(Seminar 2).
Schießstand Jägerheim
Öffnungszeiten:
Montag10.00 – 12.00 Uhr und
14.00 – 19.00 Uhr
Dienstag
14.00 – 19.00 Uhr
Mittwoch10.00 – 12.00 Uhr und
14.00 – 19.00 Uhr
Donnerstag 14.00 – 19.00 Uhr
Freitag10.00 – 12.00 Uhr und
14.00 – 19.00 Uhr
Samstag
reserviert für Jägerkurs,
Hegeringe und Gruppen
nur nach Absprache
Sonn- und09.00 – 12.00 Uhr, vorzugsweise aber vergeFeiertagsben an Kreisgruppen und Hegeringe, Termine
siehe z.B. auch unter Kreisgruppeninfo.
Seminare Kurzwaffenschießen
„Grundseminar“
Termine:
Samstag, 13. Februar 2016,
9 bis 15 Uhr
Samstag, 26. März 2016,
9 bis 15 Uhr
Teilnehmer:
max. 8 Teilnehmer pro Seminar.
Ort:
Schießstand Saarwellingen – Lachwald,
Jägerheim
Ausbilder:
Werner Remmel, Alfred Probst
Schwerpunkte:– Allgemeine Sicherheitsbestimmungen
– Waffen und Munition
–F
unktionsweise jagdlich verwendeter
Kurzwaffen
–B
esonderheiten beim Kurzwaffenschießen
– Präzisionsschuss mit der Kurzwaffe
– Fangschuss
Die Schießstände sind am Donnerstag, 11.02.2016 wegen
Jägerprüfung geschlossen und ab 21.12.2015 bis zum
02.01.2016 (Sonntag, 03.01.2016 wieder erster Schießtag)
wegen Weihnachtspause geschlossen.
Kurzfristige Schließungen bleiben vorbehalten!
Übrige Schießstände
Am Ende der Ausbildung soll der Teilnehmer des Seminars
seine Kurzwaffe treffsicher einsetzen können.
Schießstand Steinberg-Deckenhardt
Büchsenstand: So. 9 – 11.30 Uhr
In den Wintermonaten und zu anderen Zeiten nur nach
Absprachen mit KSO Wolfgang Schäfer
Besonderheiten:
Die Ausbildung soll grundsätzlich mit der eigenen Kurzwaffe in einem geeigneten Gürtelholster erfolgen. Das Kaliber
soll fangschusstauglich sein. Sollte ein Teilnehmer nicht
über eine solche Waffe verfügen, so kann eine Ausbildungswaffe der VJS zur Verfügung gestellt werden. Die Munition
kann hierzu auf dem Schießstand erworben werden.
Kurzwaffenschießstand Dörsdorf
Jeden 1. und 3. Montag im Monat von 17 – 20 Uhr.
Zusätzliche Veranstaltungen nur nach Absprache.
Benutzung mit Kurzwaffe bis max. .45 ACP
Für das Seminar sind 100 Patronen vorzusehen.
Schießstand Pirmasens-Fumbach
Kündigung der Schießstandnutzung durch die Schützengesellschaft 1848 e.V. Homburg!
Neue Möglichkeiten auf der Schießanlage in der
„Fumbach“ bei Pirmasens ab 01.01.2016!
Seminargebühren:
Für das Seminar wird eine Gebühr von 40,- EUR erhoben.
Darin enthalten ist ein Mittagsimbiss.
Anmeldungen richten Sie bitte an die Geschäftsstelle
der VJS bis 01.02.2016 (Seminar 1) bzw. 01.03.2016
(Seminar 2).
Der Vorstand der Schützengesellschaft hat am 28.04.2015
beschlossen, die Nutzung des Schießstandes im Wesentlichen auf Vereinsmitglieder zu beschränken. Diesbezüglich
wurde der Vertrag mit der VJS Vereinigung der Jäger des
Saarlandes betreffend der Nutzung des Schießstandes in
Homburg zum 31.12.2015 gekündigt.
Seminar„Weitschießen mit Büchse
„Der Weitschuss mit der eigenen Waffe –
Lerne Deine Grenzen kennen“
Mitgliedern der VJS wurde im Kündigungsschreiben eingeräumt, der Schützengesellschaft zu gesonderten Konditionen beizutreten.
Termin:wird nach der Anmeldung festgelegt,
die Anmeldung ist insofern unverbindlich,
die Teilnehmer werden nach ihren
Terminmöglichkeiten abgefragt.
So würden zukünftige Schützenbrüder und -schwestern bis
31.12.2015 die Möglichkeit erhalten, der Gesellschaft ohne
Aufnahmegebühr beizutreten. Danach zahlen diese neuen
Mitglieder von 2016 bis 2018 nur den halben Jahresbeitrag,
beim Ehepartner hiervon wiederum nur die Hälfte.
Leider können bis Ende März / Anfang April aus
Witterungsgründen keine Termine angeboten werden.
Die Vormerkliste ist bereits gut gefüllt. Weitere Vormerkungen nehmen wir trotzdem an, die in der Reihenfolge der
Anmeldung berücksichtigt werden.
Fortsetzung nächste Seite
43
SAARJÄGER · Winter 2015
Schießwesen
Alle Nutzer unterstehen dem uneingeschränkten Weisungsrecht der von der Kreisgruppe bzw. von der VJS gestellten
Schießaufsichten. Die DJV-Schießstandordnung in der
jeweils geltenden Fassung und die besonderen Vorschriften
für die Schießanlage in der Fumbach sind zu beachten.
Jeder Nutzer haftet für den ordnungsgemäßen Transport
der Waffen und die Einhaltung der Vorschriften über den
Transport von Munition zu den Schießstätten und stellt die
Kreisgruppe insoweit von jeder Haftung frei. Jeder Schütze
haftet für alle durch ihn auf der Schießanlage verursachten
Schäden, gleich aus welchem Rechtsgrund. Dies gilt insbesondere für unbefugten Gebrauch nicht auf dem Stand
zugelassener Waffen und Munition. Die ordnungsgemäße
Entsorgung der Hülsen und Patronen ist Sache jedes
Schützen.
Aufgrund der Faktenschaffung durch die Schützengesellschaft 1848 e.V. Homburg sahen wir im Landesschießausschuss die Notwendigkeit, uns um Alternativen umzuschauen. Es wurde beschlossen, Alternativen der Vorstandschaft zu unterbreiten.
Mit der „Fumbach“ bei Pirmasens haben wir eine Schießstätte als Alternative gefunden, die uns Jägern vielfältige
Möglichkeiten bietet und für uns eine wesentlich bessere
Situation darstellt.
Glücklicherweise konnten unsere Gespräche mit den Verantwortlichen der Kreisgruppe Pirmasens-Zweibrücken zu
einem positiven Abschluss gebracht werden.
Der Vorstand der VJS hat, unter Bewertung der vorgelegten
Ergebnisse, einer zukünftigen Kooperation mit der Kreisgruppe Pirmasens-Zweibrücken mit Beschlussfassung einstimmig zugestimmt.
Mit dem Rollhasenstand, dem Kurzwaffenstand, den Wurftaubenständen und den Kugelständen, haben wir mehrere
Einzelstände, auf denen bei deren Betrieb eine Aufsicht sein
muss. Um einen reibungslosen ganzheitlichen Schießbetrieb
gewährleisten zu können ist es wünschenswert, dass sich
auch Mitglieder der VJS, die eine Schulung zur Aufsichtsführung im Jahr 2015 absolviert haben, situativ bei Engpässen als Aufsichtspersonal zur Verfügung stellen. Eine
Registrierung der aufsichtsführenden Personen ist durch
den Betreiber erforderlich. Unter Vorlage des Sachkundenachweises und eines gültigen Jagdscheins kann man sich
auf der Schießstätte registrieren lassen. Ansprechpartner
hierfür ist der KSO der Kreisgruppe Pirmasens – Zweibrücken Wolfgang Sehnert.
Auszüge aus der Nutzungsvereinbarung zwischen der
VJS und der Kreisgruppe Pirmasens-Zweibrücken
Das Nutzungsrecht ist auf Mitglieder der VJS, die über eine
gültige Jagdhaftpflichtversicherung verfügen, beschränkt.
Die Mitgliedschaft ist durch Vorlage eines gültigen Jagdscheins mit dem Vermerk „VJS-Beitrag gezahlt" nachzuweisen. Hierdurch ist zugleich auch der erforderliche Jagdhaftpflicht-Versicherungsschutz nachgewiesen. Der Nachweis
kann auch erfolgen durch Vorlage eines gültigen Jagdscheins und einer separaten gültigen Mitgliedsbescheinigung der VJS.
Den Mitgliedern der VJS wird das Recht zur kostenfreien
Mitbenutzung aller Schießstände der Schießanlage an Samstagen eingeräumt. An allen anderen Schießzeiten zahlen
VJS-Mitglieder auf Vorlage des gültigen Jagdscheines die
halbe Tagesnutzungsgebühr von dann 5 E.
Schießzeiten
der LJV-Kreisgruppe Pirmasens-Zweibrücken
Mittwoch: 16:30 – 19:00 Uhr
Bitte beachten Sie, dass während der Jungjägerausbildung
von Mai bis Oktober dieser Termin vorrangig den Jagdscheinanwärtern vorbehalten ist. Trapschießen und das
Einschießen/Kontrollschießen von Langwaffen auf einer
100 m Bahn ist möglich. Laufender Keiler kann nur ab
18.30 und nur, wenn die Jungjäger ihr Schießen beendet
haben, geschossen werden.
An jedem ersten Samstag im Monat stellt die VJS zwischen
09 und 13 Uhr, nach der DJV-Schießstandordnung und
Schießvorschrift geschulte Standaufsichtspersonen.
Diese können auch die „Saarländische Drückjagdnadel“
abnehmen. Eine Voranmeldung ist bei Kreisschießobmann
Joachim Welsch, Tel. 0177-6845885 oder stv. Mathias
Grünnagel, Tel. 0174-9019181, erforderlich. Es ist ausdrücklich erwünscht, sich rechtzeitig im Jahr anzumelden,
damit wir unsere Kapazitäten an diesen Terminen auch
voll ausschöpfen.
Samstag:
Sonntag:
Die Schießstätte der Kreisgruppe liegt in der Fumbach.
(Tel. 0 63 31-1 29 33)
Wegen Auflagen für den Betreiber gelten für die Schrotstände die allgemeinen Schießzeiten bis 12 Uhr.
Die allgemeinen Schießzeiten sind zukünftig im jeweiligen
Quartal des Saarjägers ausgeschrieben.
Aktuelle Termine sind der Homepage zu entnehmen.
www.ljv-pszw.de
BÜCHSENMACHER
Thomas Rummler
Landesschießobmann
kauft Jägernachlässe
und Überbestände
Schießstandaufsicht:
Seit 01. Oktober 2015 können nur noch Inhaber der neuen
„roten Karte“ die Funktion der Standaufsicht ausüben. Alle
Standaufsichten wurden von Herrn LSO Thomas Rummler
in einem Seminar entsprechend geschult. Weitere Schulungen werden noch angeboten.
Waffen, Munition, Optik und alles Zubehör.
Zahle sofort und bin auch gerne
beim schnellen Abverkauf
auf Provisionsbasis behilflich.
Seriöse und diskrete Abwicklung sind garantiert.
Gerne komme ich auch zu Ihnen.
Die jeweilige Aufsichtsperson hat das Schießen ständig zu
beaufsichtigen, insbesondere dafür zu sorgen, dass die auf
dem Schießstand Anwesenden durch ihr Verhalten keine
vermeidbaren Gefahren verursachen sowie die Schießstandordnung und die Unfallverhütungsvorschriften beachten werden.
Peter Hinkelmann
Büchsenmacher
66869 Kusel
Telefon 06381/995377 · Telefax 06381/9950 13
Mobil: 0160/97704440
E-Mail: [email protected]
Internet: www.jagdhaus-hinkelmann.de
SAARJÄGER · Winter 2015
9:00 – 12:00 Uhr
9:00 – 12:00 Uhr
Sollten zwei oder drei Stände unserer Schießanlagen nachgefragt werden, ist es notwendig, dass einer der Schützen
nicht selbst schießt, sondern das Schießen der übrigen Anwesenden überwacht. Dazu dient die Bestellung zur Schießstandaufsicht, die mit der „roten Karte“ nachgewiesen wird.
44
Schießwesen
Sollte niemand der Anwesenden Schießaufsicht sein oder
sich keiner zu der Ausübung der Tätigkeit bereit finden,
kann auf diesem Stand auch nicht geschossen werden. Eine
andere Möglichkeit gibt es nicht.
Waffen und Munition dürfen auf dem
Weg vom Parkplatz zum Schießstand
nur im verschlossenen Transportbehältnis transportieren werden!
Im Übrigen ist es selbstverständlich, dass bei jedem Schießstandbesuch der Jagdschein auch zwecks Kontrolle der
Mitgliedschaft, die WBK, man denke an Verkehrskontrollen
und, im Falle der Standaufsicht, auch das „rote Kärtchen“
mitgeführt werden. Der Schießleiter ist gehalten, dies zu
überprüfen.
Bei Betreten des Schießstandes mit Waffe oder Munition
im verschlossen Behältnis wird diese, nach Anweisung
der Aufsicht, auf einem dafür vorgesehenen Schützenstand in Richtung Kugelfang, unter Aufsicht aus dem
Futteral genommen. Dabei zeigen die Läufe in Richtung
Kugelfang.
Thomas Rummler
Landesschießobmann
Nach dem Entnehmen der Waffe ist sofort „Sicherheit“
herzustellen!
DJV-Bundesmeisterschaft 2015
Dabei sind Gewehrriemen von Schusswaffen zu entfernen. Gewehre sind auf dem Stand oder von einem Stand
zum anderen ungeladen mit geöffneten Verschlüssen
bzw. abgekippten Läufen zu tragen. Hierbei müssen
Gewehre mit Zylinder- oder Blockverschluss oder andere
Gewehre mit Läufen, die im Verschluss nicht abkippen,
mit der Laufmündung nach oben getragen werden.
Der DJV richtet einmal jährlich eine Bundesmeisterschaft
im jagdlichen Schießen aus. Diese findet an wechselnden
Standorten statt. In den letzten Jahren hat sich die Teilnehmerzahl stetig erhöht und liegt momentan bei rund 700
Jägerinnen und Jägern, die ihre Leistungen untereinander
messen. Die Wertung erfolgt in unterschiedlichen Klassen.
Geschossen wird sowohl mit Flinte und Büchse, als auch
mit der Kurzwaffe nach den Vorgaben der DJV-Schießvorschrift. Die diesjährige Bundesmeisterschaft 2015 fand vom
2. bis 5. September auf der Schießanlage Hartheim-Bremgarten bei Freiburg statt. Das Saarland war mit 20 VJSJagdschützen am Start. Unsere Ergebnisse in diesem Jahr
waren eher durchwachsen. Da wir keinen Schießstand im
Saarland haben, auf dem wir auch Wurfscheiben regelmäßig trainieren können, sind wir zumindest in den Mannschaftswettbewerben grundsätzlich gegenüber der gesamten Konkurrenz im Nachteil. Dennoch gab es auch gute
Einzelergebnisse. Egon Marmit und Andreas Höhne errangen in ihren Klassen die erforderlichen Qualifikationsergebnisse, für die sie von BSO Thorsten Krüger ausgezeichnet wurden.
Das Futteral oder die Futterale ist / sind nach Anweisung
der Standaufsicht zu lagern. Vor dem endgültigen Verlassen des Standes ist die entladene Waffe unter Aufsicht
wieder mit der Laufmündung in Richtung Kugelfang zu
verpacken.
Den Anweisungen der Standaufsicht ist stets Folge zu
leisten!
SAARJÄGER
Ausgabe Frühjahr 2016
Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe:
Herzlichen Glückwunsch und Waidmannsheil unseren
erfolgreichen Schützen.
15. Februar 2016
VJS startet erstmals mit einer Jugendmannschaft
Aus der vor zwei Jahren gegründeten
Jugendabteilung gelang es uns nun
erstmals bei einer Bundesmeisterschaft im Jagdlichen Schießen mit
einer Jugendmannschaft anzutreten.
Mit dabei waren Carlo Schmidt, Leon
Bermes und Fabian Trenz von der KG
St. Wendel sowie Dominik und Frederik Welsch, beide von der Kreisgruppe
Saarpfalz. Für sie galt es nun, in einem
leistungsstarken Umfeld erst mal Erfahrungen zu sammeln und Spaß zu
haben, um sich die Motivation für
künftige Wettkämpfe zu holen. Bedingt
durch Altersvorgaben, Schule oder
Beruf, ist in der Jugendmannschaft
eine gewisse Fluktuation zu erwarten.
Aus diesem Grund wollen wir momentan weiteren Interessenten die Gelegenheit geben, unserer Jugendförderung beizutreten. Interessenten sollten
das 23. Lebensalter nicht überschritten
haben und können sich gerne bei ihren
Kreisschießobleuten, bei Kai Maschlanka als Ansprechpartner der
Jugendförderung oder direkt bei Landesschießobmann Thomas Rummler
melden.
Thomas Rummler
LSO
45
SAARJÄGER · Winter 2015
Schießwesen
Saarlandauswahl gewinnt
Ländervergleichsschießen
Das Ländervergleichsschießen der Kreisgruppe AlzeyWorms fand am 02.08.2015 in Morschheim und Neuhof
statt. Das Mannschaftsschießen dient der alljährlichen
Vorbereitung auf die Bundesmeisterschaft im Jagdlichen
Schießen. Wir waren mit einer Jugend-, einer Alters- und
einer Mannschaft in der „Offenen Klasse“ vertreten. Mit den
Kreisgruppen Alzey – Worms, Germersheim, Kaiserslautern,
Pirmasens, Bad Kreuznach, Mainz und der Südlichen Weinstraße, nahmen rheinlandpfälzische Mannschaften von der
Regionalgruppe Süd teil. Mit der Mannschaft der „Offenen
Klasse“ gewannen wir mit 1272 Punkten das Vergleichsschießen vor der Kreisgruppe Germersheim (1252 Punkte)
und der Kreisgruppe Pirmasens-Zweibrücken (1241 Punkte). Somit konnten wir den begehrten Wanderpokal, den
„Keiler vom Neuhof“, erneut mit ins Saarland nehmen.
Von rechts:
Landesmeister Andreas Höhne, LSO Thomas Rummler,
stv. LSO Johannes Laubental
Unser Jagdschütze Robert Leppert wurde mit 197/200 möglichen Punkten wieder einmal bester Kugelschütze. Gleichzeitig belegte er mit 327 Punkten, hinter Wolfgang Sehnert
(328 Punkte) von der Kreisgruppe PZ, den besten Platz aus
saarländischer Sicht. Unsere Altersmannschaft kam mit
1237 Punkten auf den vierten Platz. Die Jugendmannschaft
belegte mit 1045 Punkten Platz acht. Zur Erhaltung dieser
tollen Veranstaltung waren dieses Jahr Helfer aller Kreisgruppen in der Organisation eingebunden. An dieser Stelle
möchte ich mich beim Ausrichter, besonders bei Herrn
Wilhelm Fell-Rathmacher und seinen Helfern von der Kreisgruppe Alzey-Worms, für die gute Organisation bedanken.
Martin Warschburger von der Kreisgruppe Saarbücken
errang 176 Punkte. Für seine erbrachte Leistung wurde
ihm die DJV-Schießleistungsnadel in „Gold“ verliehen.
Ich bedanke mich recht herzlich bei allen beteiligten Jagdschützen für ihr faires Verhalten sowie bei den Helfern vom
Landesschießausschuss für das Gelingen dieser Veranstaltung. Einen besonderen Dank geht an Alfred Probst, der
sich als KSO a.D. immer wieder für unsere Veranstaltungen
zur Verfügung stellt.
Ergebnisse Mannschaftswettbewerb
1.Saar/Pfalz
Thomas
Rummler
Johannes Heitele
Joachim
Welsch
Heimo
Blum
Friedel Rummler
2.Merzig
Uwe
Egon
Johannes
Edmund
Die Gewinner des Wanderpokals, Michael Saar, Uwe Persch,
Thomas Trenz, Robert Leppert, Thomas Rummler, Bernhard
Hensel, Veranstaltungsleiter Wilhelm - Fell Rathmacher
724 P.
Kasel
190
Marmit 181
Laubenthal172
Spang
157
700 P.
3. St. Wendel
Andreas Höhne 194
Robert
Leppert 170
Michael
Saar
168
Thomas Trenz
145
677 P.
Ergebnisse Einzelwertung
Landesmeisterschaft
im jagdlichen Kurzwaffenschießen 2015
Am 27. Juni 2015 fand in Saarwellingen am Jägerheim die
Landesmeisterschaft im jagdlichen Kurzwaffenschießen
statt. Insgesamt traten 21 Jagdschützen für ihre Kreise an.
Geschossen wurden die Disziplinen Duell, Fertigkeitsschießen und Schnellfeuerschießen.
Landesmeister 2015 in der Einzelwertung wurde Andreas
Höhne von der Kreisgruppe Sankt Wendel (194 Punkte),
gefolgt von Uwe Kasel von der KG Merzig (190 Punkte) und
Thomas Rummler von der KG Saarpfalz (188 Punkte).
Landesmeister im Mannschaftswettbewerb wurde die KG
Saarpfalz mit 724 Punkten. Die Kreisgruppe Merzig errang
mit 700 Punkten den zweiten Platz vor der KG Sankt
Wendel, die 677 Punkte erzielen konnte. Beide Kreisgruppen
waren nur mit vier Mannschaftsschützen angetreten.
SAARJÄGER · Winter 2015
Ergebnis
188
186
182
168
148
46
Rg.Vorname
Name
Kreisgruppe Ergebnis
1 Andreas
2Uwe
3Thomas
4Johannes
5Joachim
6Egon
7Volker
8Martin
9 Johannes
10 Robert
12Heimo
13 Michael
14Uwe
15Edmund
16Guido
17Friedel
18 Thomas
19Brigitte
Höhne
St. Wendel
194
Kasel
Merzig
190
Rummler Saar/Pfalz 188
Heitele
Saar/Pfalz 186
Welsch
Saar/Pfalz 182
Marmit
Merzig
181
Scheid
Saarlouis 179
Warschburger Neunkirchen176
LaubenthalMerzig
172
Leppert
St. Wendel
170
Blum
Saar/Pfalz 168
Saar
St. Wendel
168
Persch
Neunkirchen166
Spang
Merzig
157
Bohlen
Neunkirchen149
Rummler Saar/Pfalz 148
Trenz
St. Wendel
145
Blum
Saar/Pfalz 114
Schießwesen
Landesmeisterschaft Langwaffen
Landesmeister im Mannschaftswettbewerb
wird die Kreisgruppe Saarpfalz,
die Kreisgruppe Neunkirchen gewinnt alle
Einzelwettbewerbe!
Die Landesmeisterschaft im jagdlichen Langwaffenschießen
fand am 20. Juni 2015 in Pirmasens statt.
Weil es im Saarland keinen Schießstand mehr gibt, auf
dem wir die geforderten Wurftaubendisziplinen schießen
können, mussten wir, wie schon in früheren Jahren, zur
Kreisgruppe Pirmasens-Zweibrücken in das benachbarte
Rheinland-Pfalz ausweichen. Glücklicherweise haben wir
ein sehr kameradschaftliches Verhältnis zur Kreisgruppe
Pirmasens-Zweibrücken, die uns gerne unterstützt.
Die Einzelsieger ihrer Klassen, alle von der KG-NK!
Von links: Uwe Persch, Werner Alt und Alexander Bohlen,
LSO Thomas Rummler
An dieser Stelle noch mal danke an die Verantwortlichen,
insbesondere an den KSO Wolfgang Sehnert.
Angetreten waren 33 Jagdschützen, die sich in Jugend-,
Offene- und Altersklasse aufteilten.
Von links:
Landesmeister
Robert Leppert,
Uwe Persch und
Thomas Rummler
Es traten vier Mannschaften im Mannschaftswettbewerb an.
Weiter gab es auch noch zwei „Einzel-Rotten.“
Pünktlich gegen 9 Uhr begannen wir mit dem Schrotschießen. Kurzzeitig hatten wir technische Probleme am SkeetStand, die jedoch behoben werden konnten. Beim Kugelschießen lief es dann wieder reibungslos, so dass wir gegen
15 Uhr die Veranstaltung beenden konnten.
In der Altersklasse traten 10 Schützen an. Werner Alt hat
sich mit 323 P. (KG NK), vor Egon Marmit 321 P. (KG MZG)
und Wolfgang Schäfer 306 P. (KG WND), den Landesmeistertitel gesichert. Bester Kugelschütze in dieser Klasse war
wiederum Werner Alt mit 193 P.. Bester Flintenschütze
wurde Egon Marmit mit 27/30 Wurfscheiben.
Bei der abschließenden Siegerehrung konnten folgende
Ergebnisse verkündet werden:
Alexander Bohlen von der Kreisgruppe NK wurde mit 316 P.
Saarlandmeister in der Jugendklasse, in der sechs Jugendschützen angetreten waren. Dominik Welsch konnte 261 P.
erzielen. Für diese Leistung wurde er mit der DJV-Leistungsnadel in Silber geehrt.
Im Mannschaftswettbewerb des „Kombinierten Langwaffenschießens“ siegte die Kreisgruppe SPF mit 1216 Punkten, mit
den Schützen Thomas Rummler (330 P.), Bernhard Hensel
(316 P.), Johannes Heitele (298 P.), Heinrich Hensel (272 P.),
Dr. Benedikt Klein (254 P.) und Joachim Welsch (220 P.).
An die an der Kreismeisterschaft Sankt Wendel gestarteten
Fabian Trenz und Leon Bermes konnten im „Nachgang“ die
DJV-Leistungsnadeln in „Bronze“ vergeben werden.
Die Kreisgruppe Neunkirchen belegte den zweiten Platz.
Es erzielten Uwe Persch (333 P.), Werner Alt (323 P.),
Alexander Bohlen (312 P.), Guido Bohlen (243 P.) und
Martin Warschburger (239 P.), insgesamt 1211 Punkte.
Landesmeister in der „Offenen Klasse“ wurde, bei 17 Teilnehmern, Uwe Persch mit 333 P. (KG NK), vor Thomas
Rummler 330 P. (KG SPF) und Robert Leppert 323 P.
(KG WND). Alle drei Schützen konnten mit 28/30 Tontauben
die besten Flintenergebnisse erzielen. Im Kugelschießen
erzielte Uwe Persch mit 193/200 P. das beste Ergebnis. Die
DJV-Schießleistungsnadel in „Silber“ wurde Jesko Koehnke
verliehen (KG SPF 268 Punkte).
Dritter wurde die Kreisgruppe St. Wendel mit 1196 Punkten.
Angetreten waren die Schützen Robert Leppert (323 P.),
Wolfgang Schäfer (306 P.), Thomas Trenz (292 P.), Michael
Saar (275 P.), Kai Maschlanka (261 P.) und Anderes Höhne
(245 P.).
Auf den vierten Platz wurde die KG MZG verwiesen. Egon
Marmit (321 P.), Johannes Laubenthal (279 P.), Uwe Kasel
(279 P.), Oliver Pfennig (249 P.) und Edmund Spang (164 P.)
kamen auf insgesamt 1128 Punkte.
Unter der Mithilfe vieler Helfer, insbesondere der Standaufsichten des Landesschießausschusses, verlief die Veranstaltung wie geplant reibungslos.
Werner Remmel
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Kundendienst
Mannschaftssieger Langwaffen wurde die Kreisgruppe SPF!
Von links: Dr. Benedikt Klein, Heinrich Hensel, Joachim
Welsch, Bernhard Hensel, Johannes Heitele und Thomas
Rummler, stv.LSO Johannes Laubenthal
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47
SAARJÄGER · Winter 2015
Schießwesen
VJS-Kreisgruppenund Hegeringvergleichsschießen
Ergebnisse der Hegeringmannschaften
Unser diesjähriges Hegering- und Kreisgruppenschießen
fand am 20.09.2015 traditionell auf dem Schießstand am
Jägerheim statt. Auch dieses Jahr war die Beteiligung mit
60 Teilnehmern bestens besucht. Außer der Kreisgruppe
Saarbrücken hatten alle Kreise eine Hegeringmannschaft
gemeldet. Die Kreisgruppe Merzig stellte keine Kreismannschaft.
Obwohl zügig durchgeschossen wurde, konnten wir erst
gegen 15:30 Uhr die Siegerehrung durchführen. Die Veranstaltung wird seit vielen Jahren schon zeitlich als zu lang
empfunden. Demnach waren zur abschließenden Siegerehrung dann auch nicht mehr so viele Schützen anwesend,
was uns veranlasst, im kommenden Jahr über den Modus
nachzudenken.
Bedanken möchte ich mich bei allen Standaufsichten und
Helfern, die mit dafür sorgten, einen reibungslosen harmonischen Ablauf zu gewährleisten.
Sehr gute Kugelergebnisse
In der Einzelwertung konnte Thomas Trenz von der KG
Sankt Wendel mit überragenden 196/200 Punkten das beste
Einzelergebnis erzielen. Auch Johannes Jakob (193 P./MZG
Hegering), Egon Marmit (193 P./MZG Hegering), Johannes
Heitele (191 P./HOM Kreis), Bernhard Hensel (191 P./HOM
Kreis) und Peter Löw (190 P./SLS Hegering) konnten sehr
gute Kugelergebnisse erzielen.
Sieger der Kreismannschaften wurde der Kreis Saarpfalz
Mannschaft: Kreis Saar-Pfalz
Name
Vorname
Hensel
Bernhard
Heitele
Johannes
Hensel
Heinrich
Rummler
Friedel
Welsch
Joachim
Welsch
Dominik
Mannschaftsergebnis:
Ergebnis
191
191
182
175
163
158
739
Mannschaft: Kreis St. Wendel
Name
Vorname
Trenz
Thomas
Ingeln
Florian
Ingeln
Hartwin
Höhne
Andreas
Schmitt
Christian
Rauber
Ralf
Mannschaftsergebnis:
Ergebnis
196
187
172
169
159
117
724
Mannschaft: Kreis Saarlouis
Name
Vorname
Scheid
Volker
Weber
Sebastian
Flätchen
Torsten
Ring
Patric
Feiler
Michael
Balthasar
Meiko
Mannschaftsergebnis:
Ergebnis
188
180
171
149
132
132
688
Mannschaft: Kreis Saarbrücken
Name
Vorname
Dörrenbächer
Klaus
Probst
Alfred
Reinhard
Michel
Kohler
Gerhard
Schneider
Wolfhard
Mannschaftsergebnis:
Ergebnis
181
174
169
154
116
678
Mannschaft: Kreis Neunkirchen
Name
Vorname
Theobald
Tim
Müller
Karl-Heinz
Bohlen
Guido
Kohler
Hans Werner
Kohler
Pauline
Persch
Klaus
Mannschaftsergebnis :
Ergebnis
187
175
174
138
97
0
674
Herbert-Pfleger-Gedächtnis-Schießen
am 03.10.2015
27 Jägerinnen und Jäger hatten am mittlerweile traditionellen Feiertag den Weg nach Saarwellingen gefunden, um
(fast) ausschließlich Schwarzwildscheiben zu beschießen.
Der „Andrang“ hätte durchaus höher sein können, vor
allem, weil die Disziplinen praxisnah sind und dementsprechend auch nur „hochwildtaugliche“ (für alles Schalenwild)
bzw. fangschusstaugliche (für Schalenwild) Waffen zum
Einsatz kommen dürfen.
Stehend angestrichen oder sitzend freihändig wurde auf
der 100 m-Bahn geschossen (10 Schuss) und sitzend wurde
dreimal der verhoffende laufende Keiler erwartet und
beschossen. Die Scheibe „annehmender Keiler“ wurde mit
der Kurzwaffe auf der 10 m-Distanz geschossen, während
die DJV-Kurzwaffenscheibe auf 25 m hing.
Der Sieg und damit der Wanderpokal wurden wiederum
vom Vorjahressieger Sven Seib mit nach Hause genommen,
der mit 226 Ringen von 230 möglichen Ringen exakt das
Sieger der Hegeringmannschaften wurde der Merzig-Wadern
SAARJÄGER · Winter 2015
48
Schießwesen
Vorjahresergebnis, ein außerordentlich
hohes Ergebnis, erreicht hat. Karl-Heinz
Müller steigerte sich um 4 Ringe gegenüber dem Vorjahr und erreichte mit 220
Ringen ebenfalls ein hervorragendes
Ergebnis und belegte den zweiten Platz.
Auf den dritten Platz kam mit 217
Ringen Johannes Schorr und auf den
4. Platz Matthias Schorr mit 213 Ringen.
Es folgten Volker Scheid (209), Dominik
Haas (204), Herbert Theisen (199), Volker
Klein (187), Edmund Spang (187) und Claudia
Pape (186).
Der stellvertretende Landesjägermeister Armin
Birk und Kreisschießobmann Werner Remmel
führten die Siegehrung durch. Herr Birk erinnerte
in einer kleinen Rede an Herrn Herbert Pfleger, der
das Schießen eingeführt hatte. Das Schießen hat
jetzt an seinem zweiten Standort nach der StandortSchießanlage Lebach mittlerweile eine sehr lange
Tradition (allein im Lachwald hat der Schießstand
zweimal gewechselt).
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KSO Werner Remmel leitete die Verlosung der Sachpreise,
fast alle Schützen waren bis zur Siegehrung da geblieben.
Die Wartezeiten konnten bei guten Gesprächen, Schwenker,
Würstchen und Getränken verbracht werden. Die Verantwortlichen bedankten sich bei allen Schützen und insbesondere bei den Standaufsichten und Helfern (Marion
Weissmann, Pascal Bovani, Bernd Groß, Ernst Kerl, Alfred
Probst, Sebastian Jung und Dominic Altmeyer) für ihre
Tätigkeit, ohne die eine solche Veranstaltung nicht durchzuführen wäre.
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49
SAARJÄGER · Winter 2015
Rebhühner
Rebhühner im Ostertal
Dominique Kraushaar & Ortwin Drumm
Der Niederwildbesatz im Saarland ist in
den letzten Jahrzehnten stetig zurückgegangen.
Im Saarland wurden 2014 und auch
Jahre zuvor kaum Rebhühner bejagt.
Soweit bekannt, wurden bereits seit
1988 im Ostertal die Rebhühner von der
Jagd verschont.
Die Ursachen dafür sind vielfältig.
Mit dazu beigetragen haben
insbesondere:
–Umwelteinflüsse
–Veränderung in der landwirtschaftlichen Struktur
hier Abkehr von der Kleinfelderwirtschaft
Verlust von entsprechenden
Biotopen
verstärkter Einsatz von Pestiziden
– Vermehrung der Prädatoren
–Einschränkung bei der Fuchsbejagung und Verbot der Krähenjagd
Diese Entwicklung schlug sich auch im
Ostertal nieder.
In den neun Jagdrevieren waren nur
noch wenige Rebhühner zu verzeichnen.
Sieben Jagdreviere entschlossen sich an
der Maßnahme teilzunehmen.
Die Anlegung von Wildäckern, Schutzstreifen und sonstigen Biotopflächen
konnten den Rückgang der Rebhühner
nicht gänzlich verhindern.
Durch Herrn Kraushaar wurde der erforderliche Antrag für die Auswilderung
und Förderung der Maßnahme beim
Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz gestellt.
Mit Schreiben vom
18.06.2015 wurde die
Auswilderung von
270 Rebhühnern
im Ostertal positiv beschieden.
Die Kosten der
Auswilderung
wurden vom
Ministerium für
Umwelt und
Verbraucherschutz aus Mitteln
der Jagdabgabe
gefördert.
Vor diesem Hintergrund,
insbesondere der Erhaltung der Artenvielfalt im Niederwildbereich,
erkundigte sich
Herr Dominique Kraushaar im Frühjahr 2015
beim Ministerium für Umwelt
und Verbraucherschutz über
die Möglichkeit, Rebhühner im Ostertal auszuwildern. Die Genehmigung
wurde vom Ministerium in Aussicht
gestellt. Daraufhin wurden die Möglichkeiten der Rebhuhnauswilderung mit
allen Pächtern des Hegering Ostertal
durchgesprochen.
Schließlich wurden im Juli
2015 die Rebhühner, sie mussten zuvor
einer amtsärztlichen Untersuchung
unterzogen werden, an die sieben Jagdreviere ausgeliert. In zuvor ausgesuchten Habitaten wurden die Rebhühner in
die Freiheit entlassen.
Im September wurden die Rebhuhnketten überwiegend in den jeweiligen
Revieren bestätigt.
Bleibt zu hoffen, dass sie gut durch den
Winter kommen und von den Prädatoren
verschont bleiben.
PS.: Es handelt sich um Originalbilder
der Rebhuhnauswilderungsmaßnahme
im Ostertal aus verschiedenen Jagdrevieren.
SAARJÄGER · Winter 2015
50
Jagdhornblasen
Jagdhornbläsercorps „Mittleres Primstal“
Gemeinsam bei Freunden
Die beiden Jagdhornbläsercorps Mittleres Primstal und Bohnental führten gemeinsam eine Tagesfahrt in den RheinHunsrück-Kreis durch. Dort feierte man
mit den Freunden von der Jagdhornbläsergruppe Ehrbachklamm deren 50jähriges Vereinsjubiläum. Bei schönem
Wetter in herrlicher Natur konnten alte
Freundschaften aufgefrischt und neue
geschlossen werden. Das erste Zusammentreffen der JBC Mittleres Primstal
und Ehrbachklamm rührt aus dem Jahr
1993 beim 15 jährigen Jubiläum des
Jagdhornbläsercorps Mittleres Primstal
auf dem Festplatz in der Schmelzer
Heide. Leider sind auf beiden Seiten
nicht mehr alle Bläserinnen und Bläser
heute noch aktiv. Nach der Hubertusmesse, gekonnt umrahmt vom Jubiläumscorps, wurden beim Frühschoppen
und anschließenden Mittagessen wieder
Kontakte aufgefrischt oder neue hergestellt. Am Nachmittag, nach dem
Freundschaftsblasen, gab man sich das
Versprechen, in Zukunft nicht mehr so
viel Zeit bis zu einem nächsten Wiedersehen verstreichen zu lassen.
nur bläserisch, sondern auch kameradschaftlich als zwei der Höhepunkte des
Sommers 2015 gesehen und als ein
„Muss“ auch für 2016 betrachtet. Dass
das JBC Mittleres Primstal und das JBC
Bohnental nicht nur zusammen feiern
können, zeigen weitere gemeinsame
Auftritte im nun zu Ende gehenden
Jahr: beim Krankenhausfest in Wadern,
beim Sommerfest der Lebenshilfe Saarwellingen, beim Tag der offenen Tür am
Jägerheim, bei der Mettenschicht am
Kupferbergwerk Düppenweiler und bei
Hubertusmessen in Piesbach und schon
zur Tradition geworden in der Missionshauskirche St. Wendel. Für das kommende Jahr ist neben gemeinsamen
Probetagen und Auftritten auch wieder
ein geselliger Tag mit weiteren Freunden geplant. Dann mit einer Hubertusmesse in St. Wendel und Sightseeing
im schönen St. Wendeler Land mit dem
Jägerchor Donnersberg/RheinlandPfalz, mit dem das JBC Bohnental seit
Jahren freundschaftliche Beziehungen
pflegt, wie z. B. 2013 bei einer gemeinsamen Hubertusmesse beim Herbstmarkt in Morbach im Hunsrück oder
2014 bei einem Benefizkonzert im
rheinland-pfälzischen Rockenhausen
zugunsten der Hochwassergeschädigten
im Donnersbergkreis.
Franz Herrmann, Hornmeister
Zwei gemeinsame Ganztagsproben, die
erste an der Jagdhütte vom ehemaligen
KJM Michael Blug in Überroth, die
zweite auf dem idyllisch gelegenen
Festplatz des Lokals „Zum Katzloch“
in Hüttersdorf, wurden von allen nicht
Hubertusmesse in der
Christkönig Kirche Saarbrücken
Wer nicht da war, hat etwas verpasst,
das war die einhellige Meinung der ca.
500 Besucher dieser Messe. Die Jagdhornbläser Obere Saar hatten dieses
Jahr die Organisation der schon zur
Tradition gewordenen gemeinsamen
Hubertusmesse mit den Alphornbläsern
St. Hubertus Reimsbach und Rallye
Trompes Moselle-Saar aus Forbach.
Wir bedanken uns bei Herrn Pfarrer
Christian Heinz für das festliche Hochamt zu Ehren des Heiligen St. Hubertus. Vielen Dank allen, die geholfen
haben, sei es für die Dekoration vor
dem Altar und an den Kirchenbänken,
das Besorgen der Brötchen und besonders bei den Spendern. Für das gesegnete Hubertusbrot wurden 780,00 €
gesammelt. Wir freuten uns, diesen
stattlichen Betrag der Kirchengemeinde
Christkönig für ihre sozialen Projekte
zur Verfügung stellen zu können.
Jagdhornbläser Obere Saar,
Peter Bäumchen
51
SAARJÄGER · Winter 2015
Jagdhornblasen
Jagdhornbläser Bliesbergerhof
Frauendelegation fährt nach Paris
Bei einer Probe wurde die Idee geboren, die Mädels könnten ja mal nach
Paris fahren. Aus einer Idee wurde ein
Plan und schnell waren 12 Frauen zusammen, die sich der Verantwortung
der Reise bewusst waren, die grüne
Zunft muss in dieser Weltmetropole
vertreten werden. Schon ging es mit
der Planerei und Organisation der
Reise los und die Vorfreude war groß.
Wichtigste Punkte zur Vorbereitung:
Was essen und trinken wir während
der Busfahrt und welches Lied wird
uns auf der Reise
begleiten?
Schnell fand man
ein Lied, was
könnte besser
passen als
„Aux ChampsElysées“ und
da es sich
um eine
Frauendelegation
handelte,
mussten
natürlich genügend Cremant und feine
Eigenkreationen von Fingerfood mitgenommen werden. Hier eine kleine Auswahl: Beeder Straßenroller; Altstadter
Kässfüß, Würstchen im Schlafrock;
Käsespieße und und und… Die Verpflegung hätte locker für zwei Wochen
gereicht. Am 19.09.15 ging es los, wir
trafen uns um 6 Uhr in Homburg. Das
Gepäck wurde im Bus verstaut und
unsere Reise konnte beginnen. Gegen
11 Uhr hatten wir unser Reiseziel
PARIS erreicht. Da wir uns entschlossen
hatten, nicht mit dem Zug zu fahren
und uns stattdessen in die Obhut eines
saarländischen Reiseunternehmens zu
begeben, war erst mal eine Stadtrundfahrt geplant. Wir sind zwar Waidfrauen und täglich in Feld und Flur
unterwegs, aber den „Gefahren der
Großstadt“ wollten wir uns alleine nicht
aussetzen. Während der Rundfahrt
wurde immer wieder an den bekannten
Sehenswürdigkeiten angehalten, so
dass wir uns diese in aller Ruhe ansehen konnten. Höhepunkt war der
abends beleuchtete und alle Stunde
blinkende Eiffelturm. Gegen neun Uhr
ging es dann ins Hotel. Dort angekommen, wurde auch gleich der CremantStand überprüft und kurzerhand zu
einer Pyjamaparty in einem unserer
Zimmer aufgerufen, denn lange Ansitznächte kennen wir ja schon von zu
Hause. Morgens ab 7 Uhr gab es Frühstück. Etwas müde suchten wir den
Frühstücksraum auf und wurden von
einem traumhaften Buffet überrascht.
Schokocroissants, Eier zum Selbstkochen, Pfannkuchen, Sekt und Cidre,
frisches Obst und vieles mehr. Durch
den Sekt wieder belebt, checkten wir
dann aus und fuhren mit dem Bus zu
den nächsten Höhepunkten dieser
Reise. Notre Dame wurde besichtigt
und zwei Kerzen für zwei kürzlich
verstorbene Jagdhunde angezündet.
Weiter ging es zum Centre Pompidou
und zu einem typischen Pariser Markt
mit vielen nötigen und unnötigen
Sachen. Schade, dass wir hier nicht
mehr Zeit hatten. Letzter Höhepunkt
der Reise Montparnasse, Sacre Coeur
und das Künstlerviertel. Bei Sonnenschein und blauem Himmel
genossen wir die Zeit mit Staunen
und Pastis trinken. Alle schönen
Dinge gehen leider auch mal zu
Ende, so auch unsere Reise. Gegen
Mittag verabschiedeten wir uns
von PARIS und fuhren gut gelaunt
wieder Richtung Heimat. Während
der Heimfahrt wurde beschlossen,
so eine Fahrt auf jeden Fall nochmal durchzuführen. Auch das Ziel
wurde schon festgelegt, die nächste
Reise wird uns nach Dublin führen.
Auf der Fahrt gab es kein Gezicke
oder Gemaule, nur Fröhlichkeit und
Spaß, das macht unsere Gruppe aus
und so soll es auch weiterhin sein.
Vereinigung
der Jäger
des Saarlandes
Jägerprüfung 2016
NÄCHSTER KURZKURS DER VJS
Der nächste Kurs läuft ab 13. Februar 2016.
Am 13. Februar 2016 beginnt der nächste Vorbereitungslehrgang
der VJS auf die Jägerprüfung.
Der Unterricht findet samstags und sonntags ganztägig statt.
Die Schießprüfung ist für den 30. April vorgesehen, die schriftliche
Prüfung findet am Freitag, 06. Mai und die mündlich-praktische Prüfung
am 07. Mai 2016 statt. Bitte beachten Sie, dass für die Woche
vom 25. April – 29. April ganztägig Unterricht vorgesehen ist und
Sie ggf. Urlaub benötigen! Die Kosten betragen für Kursgebühr, Prüfung
und Munition und zwei Lehrbücher 1090,- EURO.
Nähere Informationen und Anmeldeformulare erhalten Sie bei der
Geschäftsstelle der VJS im Jägerheim – Lachwald 5, 66793 Saarwellingen.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt! Es zählt das Datum der Anmeldung!
Der darauffolgende Kurs beginnt voraussichtlich am 04. Juni 2016 und
schließt ab mit der Jägerprüfung am 20. August 2016 („Schüler-FerienKurs“). Auch hierfür nehmen wir bereits Anmeldungen entgegen!
Weiterer Kurstermin: 10. September bis 26. November 2016
SAARJÄGER · Winter 2015
52
Jagdhornblasen
Jagdhornbläsercorps Köllertal
11. Hubertusfest „beim Michel“
in den Vogesen am 8. November 2015
Es ist schwierig, über diese Veranstaltung zu berichten, ohne unglaubwürdig
zu erscheinen!
„La St. Hubert a attiré la foule“ hatte
der Républicain Lorrain 2014 getitelt,
was nichts anderes hieß, als dass
die von Michel Dogor organisierte
Hubertusmesse (mit anschließendem
Hubertusfest) die Massen mobilisierte,
da waren über 400 Gläubige zu der
Messe an der Wallfahrtskapelle gekommen. War es dem herrlichen Wetter geschuldet, dem späteren Beginn oder
auch einfach Mundpropaganda, diesmal
waren „700 personnes à la St. Hubert“,
lapidar die Überschrift im „RL“. Unter
den Bildern stand allerdings, dass
seit dem letzten Krieg noch nie so viele
Menschen zu der Wallfahrtskapelle
gekommen waren, ein Riesenerfolg
für diese deutsch-französische Feier.
Pfarrer Achille Agboko, den alle aus
den letzten beiden Jahren in bester
Erinnerung hatten und Hans-Peter
Arendt von Pirmasens, Saint-Pirmin,
zelebrierten gemeinsam eine feierliche
Hubertusmesse, von „Großer Gott
wir loben dich“ wurden gleich vier
Strophen gesungen.
Und wie immer eröffnete der Bürgermeister das Fest und die traditionelle
Erbsensuppe mit reichlich Wurst wurde
aufgetragen. Lieber Michel, ein herzliches Dankeschön vom JBC Köllertal
mit Anhang für das tolle Fest!
Den Weg nach Reyersviller kennen alle,
im Salle Polyvalente (Dorfgemeinschaftshaus) wurden wir
von Michel begrüßt,
zum ersten Mal war
sein Enkel dabei. Alte
Bekannte, die Jagdund Alphornbläser
„St. Hubertus“ waren
aus Reimsbach angereist, die Jagdhornbläser „Hackmesserseite“
aus Eppenbrunn.
Elmar Bosch
53
Á la prochaine fois.
SAARJÄGER · Winter 2015
Lernort Natur
„Lebenshilfe“ und Jäger Hand in Hand
„Jäger Sepp“ (Josef Altmeier, ehemaliger Hegeringleiter) ist der Dreh- und
Angelpunkt des Kontaktes zwischen der
VJS-Geschäftsstelle in Saarwellingen
und der Lebenshilfe Saarwellingen.
Regelmäßig in den Jahreszeiten mit
dem besseren Wetter führt er Gruppen
von behinderten und nichtbehinderten
Menschen in den Lachwald, um ihnen
Wald, Natur und deren Bewohner
näher zu bringen. So war auch die
Holzwerkstatt der Lebenshilfe in Saarwellingen spontan bereit, für den neuen
Jagd- und Natur-Lehrpfad ein großes
Insektenhotel beizusteuern. Gottfried
Gräbner, Leiter der Holzwerkstatt,
Pädagoge und Schreiner, geht es darum, dass seine Schutzbefohlenen
sinnvoll beschäftigt sind.
mens-Straße zu besichtigen. Die Leiterin der Einrichtungen Martha Langenfeld, Geschäftsführer Uwe Nisius und
der Werkstattleiter Gottfried Gräbner
begrüßten Landesjägermeister Josef
Schneider, Stellvertreter Armin Birk,
Josef Altmeier und Johannes Schorr
und stellten ihnen die Einrichtung vor.
Sowohl vom Konzept her, von der
Geschichte her, als auch von den Räumlichkeiten. LJM Josef Schneider wollte
sich aber nicht nur verbal bedanken
für die gute Zusammenarbeit, sondern
überreichte den Vertretern der „Lebenshilfe“ auch eine Spende in Höhe
von 300,- EURO für ihre wichtigen
Aufgaben im Dienste der behinderten
Menschen.
Es geht nicht in erster Linie darum,
finanzielle Mittel einzuwerben. So ist
auch das Insektenhotel am Jägerheim,
das seit dem 30.08.2015 besiedelt
werden kann (die Jahreszeit ist derzeit
dafür „suboptimal“, aber es kommen
ja noch hoffentlich viele Jahre seines
Bestehens), in dieser Form und Größe
ein Unikat. Die „VJS“ war am Montag,
21.09.2015, herzlich eingeladen, um
die Werkstatt in der Werner-von-Sie-
Der Uhu zeigt es den Kids
Spielend europäische Wildtiere kennenlernen, das ist die Idee hinter einer
brandneuen App für I-Phone und Tablet.
Öffentlichkeitsarbeit der etwas anderen
Art, sozusagen.
Die Macher bieten Kids aber auch
anderen Naturinteressierten jeden
Alters ein Spiel, bei dem es darum geht,
Wildtiere zu erkennen und Paare zu
suchen. Hirsch und Co sowie eine Vielzahl anderer Säugetier- und Vogelarten
per App spielerisch erkunden, ist ein
Spaß nicht nur für Kinder, sondern auch
für Eltern.
Ebenso wie kognitive Fähigkeiten
gefordert und gefördert werden, können
interessierte Spieler jeden Alters gleichzeitig die heimische Fauna besser
kennenlernen.
Wenn man will, werden spannende
und detaillierte Informationen zu
den gefundenen Wildarten vermittelt. Für Kinder im Vorschulalter sogar vorgelesen. Diverse
Einstellungen zum Beispiel zur
Bildgröße, dem Schwierigkeitsgrad oder dem Sound erleichtern
das Handling. Das Spiel regt dazu
an, mit dem neuen Wissen auf
Pirsch in Wald und Flur zu gehen
und seine Artenkenntnisse in der
Praxis zu erproben.
SAARJÄGER · Winter 2015
54
Titel: DENK!
Wildtiere
App für iOS
(iPhone / iPad)
Webseite:
http://www.denkwildtiere.de/
PARTY- & EVENT-CATERING
W I L D B U F F E T 2015
Unser Angebot für Ihre Veranstaltung in diesem Herbst
GEFLÜGELVARIATION: Geräucherte Entenbrust mit Orangensauce; Hähnchenbrust in Buttermandeln; Gefüllte Perlhuhnbrust »Hubertus«; Kräuterhähnchenkeulen; Hähnchenschnitzelchen mit Mandeln
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* Auch bei weniger Gästen buchbar! Sprechen Sie uns an.
Weitere Informationen zur jeweils gültigen Mehrwertsteuer im Internet unter www.grundergourmet.de
KALTE BRATENVARIATION: Gegrillter Schweinerücken; Hausgemachte Wildterrine mit Preiselbeeren; Bauernschinken mit Melonenschiffchen; Gefüllte Eier [saisonal]; Wildschweinschinken mit marinierten Waldpilzen; Wacholderschinken mit Spargel; Hausgemachte Wildsalami mit Kürbiskernpesto; Presskopf vom Kaninchen mit eingelegtem Gemüse; Carpaccio
vom Rehrücken mit Preiselbeerbalsamicosauce
AUSERLESENE FISCHVARIATION: Geräucherte Forellenfilets; Hausgebeizter Lachs; Geräuchertes Heilbuttfilet; Krustentierterrine; Scampi mit Knoblauch; Makrelenfilets mit verschiedenen Gewürzauflagen. Dazu servieren wir verschiedene leckere Dipsaucen
SALATE: Gurkensalat mit Kürbiskerndressing; Waldorfsalat; Kartoffelsalat; Krautsalat; Bohnensalat; Feldsalat mit Himbeerdressing; Geflügelsalat; Apfel-Lauchsalat
WARME GERICHTE: Saarländische Rehkeule mit Pfifferlingen, deftiger Sauce, Spätzle und
Rotkohl; Geschmorte Gänsekeule in Calvadoscrème mit Äpfeln und »Schneebällchen«; Wildschweinbraten mit Laugenbrezelfüllung und Dunkelbiersauce dazu »Kartoffelspatzen«;
Große Gemüseplatte [Brokkoli, Blumenkohl, Karotten, Erbsen, Bohnen, Rosenkohl und
Sauce Hollandaise]
BUNTER BROTKORB: Brotkorb mit verschiedenen Sorten Partybrötchen und Bauernbrot
DESSERT: Waldbeerenmousse mit Vanillesauce; Obstsalat mit Eierlikörsauce; Käsebrett mit verschiedenen Sorten, dazu viel garniertes Obst
Jagdgebrauchshundewesen
Schweißhundeführer
Durch die Änderung des saar­ländischen Jagdgesetzes ist der
„anerkannte Schweißhundeführer“
weggefallen.
Die Neuregelung der Wildfolge ist
praktikabler als in der Vergangenheit
und basiert im Wesentlichen auf einem
Vorschlag der VJS. Dass es die Institution eines „quasi amtlichen“ Schweißhundeführers nicht mehr gibt, kann
als bedauernswert angesehen werden.
Wir wollen aber demnächst das durchziehen, was wir schon vor der Jagdgesetznovellierung in Angriff genommen hatten und das Nachsuchenwesen
im Saarland neu organisieren und
den Schwerpunkt auf wenige Führer
konzentrieren, die bereit sind, auch
Mehrbelastungen auf sich zu nehmen,
dafür aber auch über mehr Erfahrung
verfügen (Nachsuchenring).
Ohne Rücksprache mit den bisherigen
Schweißhundeführern haben wir die
beiden bisherigen Listen zusammengeführt und gehen davon aus, dass
die dortigen Führerinnen und Führer
bereit sind, Ihnen im Falle einer Nachsuche zu helfen.
Wir bitten die Schweißhundeführer
um Verständnis für das Vorgehen.
Wir alle stehen hinter dem Ziel,
waidgerecht zu jagen und notwendige
Nachsuchen bestmöglich und erfolgreich zu Ende zu bringen, unnötiges
Leiden der Kreatur zu vermeiden
und Wildbret zu retten.
Albert Volker/BGS
landesweit, Tel.: 0171-8328206
Baus Michael/Teckel
St. Ingbert, Tel.: 06894-381077
Bost Stefan/Weimaraner
Heusweiler, Tel.: 06806-85182
Breit Marcus/Tiroler Bracke
Dillingen, Tel.: 06831-965751,
0177-3712028
Brill Christian/Steir. Rauhaarbracke
Illingen, Tel.: 0175-5 255324
Engelberth Walther/IS
Schaffhausen, Tel.: d. 06898-132340,
p. 06834-49251
Federspiel Carsten/HSH
Saarbrücken, Tel.: 0175-2200802,
06821-9644773
Fetzer Hans-Jürgen/DJT u. HSH
Blieskastel, Tel.: 06842-537470
Fontaine René/DW
nord-westliches Saarland,
Tel.: 06582-992207, 0172-6836687
Fontaine Sina/DW
nord-westliches Saarland,
Tel.: 06582-992207, 0172-6836687
Funk Konrad/BGS
landesweit, Tel.: d. 06852-92013,
0175-2200817
Gläser Nadine/KIM
landesweit, Tel.: 06374-802739,
0176-21729978
Goods Wolfgang/HSH
landesweit, Tel.: p. 06333-276501,
0170-6353532, d. 06396-9109600
Gros Joachim/Teckel
Bexbach, Tel.: 06826-8821,
0172-6849093
Hell Eduard/Schwarzwälder Bracke
Lebach, Tel.: 06888-8595
Hörle Harald/HSH
landesweit, Tel.: 06589-1629,
0174-9610120
Honecker Peter/Weimaraner
Illingen, Tel.: 0171-2789903,
p. 06825-498424
Hunsinger Hans Gerd/BGS
Lebach, Tel.: 06881-537634,
0171-7879885
Job Marcel/KLM
Schwalbach, Tel.: 06834-609717,
0160-98993569
SAARJÄGER · Herbst 2015
56
Jagdgebrauchshundewesen
Job Monika/KLM
Schwalbach, Tel.: 06834-609717,
0151-56536023
Merz Franz J./BGS
Wittersheim, Tel.: d. 0681-9623852,
p. 06803-2591
Schon Ralf/Dtsch. Bracke
Nalbach, Tel.: 0171-1229679,
06838-986192
Jost Jörg/BGS
landesweit, Tel.: 05589-917741,
0173-3223757
Müller Prof. Dr. Franz J./PP
Blieskastel, Tel.: 06842-52158
Kessler Claus/HSH
landesweit, Tel.: 06872-2025
Neu Theo/BGS
landesweit, Tel.: 06881-6766,
0170-2979964
Sommer Christine/KIM u. HSH
Zweibrücken, Tel.: 06332-15703,
0177-8731293
Kirsch Wolfgang/DJT
Schmelz, Tel.: 06874-186158,
0177-4404097
Quarz Dag/Pars.JackRussellTerr.
Wadern, Tel.: 06871-61377
Kirsch Silvio/DK
Schmelz, Tel.: 06874/182727,
0176-78563521
Reinhard Detlef/Rauhaarteckel
Neunkirchen, Tel.: 06821-87733,
0160-3678188
Klahm Günther/Teckel
St. Ingbert, Tel.: 096894-35841
Ries Manuel/Weimaraner
Landesweit, Tel.: 0163-8376450
Kreutz Andreas/Tiroler Bracke
Überherrn, Tel.: 06836-4413,
0178-3024422
Ruf Klaus/BGS
Bliestal, Ottweiler, Einöd,
Neunkirchen, nördl. Saarland,
Tel.: d. 06331-8009196,
p. 06335-5542, 0160-94436012
Kreutzer Theo/KIM
Heiligenwald, Tel.: 06821-690399
Kuhn Michael/DD
Kell, Tel.: 06589-7556, 06871-3838
Kunz Reinhard/Braque Francais
Saarlouis, Tel.: 06831-121070
Löw Peter/DD
Lebach, Tel.: 0171-3817560
Rupp Thomas/BGS
landesweit, Tel.: 0163-3731230
Scheid Friedrich/Teckel
Tholey, Tel.: 06853-2427
Schieber Michael/DD
Gersheim, Tel.: 0170-9014924,
06844-572
Maisch Christian/DK
Dr. Schmidt Andy/BGS
Schmelz-Limbach,
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Tel.: 06841-817381,
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Tel.: 06887-87637, 0160-3081834
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Zweibrücken, Tel.: 06332-15703,
0176-55434867
Steinborn Dominic/
Dtsch. Bracke
Merzig, Wadern, Losheim,
Tel.: 0163-5103936, 0177-7079222
Steinmann Sven/
Labrador-Retriever
Blieskastel, Tel.: 0160-6109815
Voit Peter/DK
Lebach, Tel.:06881-53288
Weiskircher Bernd/
BGS u. DK
Püttlingen, Tel.: 06806-9946139,
0170-5506616
Wiese René/HSH
Wadgasssen, Tel.:06834-69365
Wilhelm Harald/BGS
Oberthal, Tel.: 06854-8931,
0171-1818939
Zinsius Dominique/
Westfalenterrier
24.11.2009
13:05
Uhr Seite 1
landesweit, Tel.:
06805-21748,
0172-6161344
MEDIA DATEN
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E 95,00
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E 155,00
Krüger Druck+Verlag
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Handwerkstr. 8-10
66663 Merzig
[email protected]
57
Jagdgebrauchshundewesen
Verein Deutsch-Drahthaar
VDD Gruppe Saarland e.V.
Zuchtschau und Familienfest 2015
Am Sonntag, dem 06.09.2015, veranstaltete die Gruppe Saarland des Verbands
Deutsch Drahthaar e. V. wie bereits in
den letzten Jahren auch seine Zuchtschau mit dem anschließenden Familienfest auf dem Gelände der DVG-Gruppe
Schmelz-Limbach, Anlage Viktoria.
Wir danken dem Verein für die Zurverfügungstellung der gepflegten und
ansprechenden Anlage.
Zur Zuchtschau gemeldet, angetreten und bewertet wurden fünf Hunde, in der Reihe der Vorführung:
Name des Hundes
Rasse
Geschlecht
Züchter
Eigentümer
Form-/Haarwert
Barbarossas Amigo
DD
R
Anke König, Ludwigshafen
Florian Ingeln, St. Wendel
G (8)/SG(11)
Caesar II von der Hohen Acht,
Zuchtschausieger
DD
R
Theo Brenk, Hohenleimbach
Theo Brenk, Hohenleimbach
SG(11)/V(12)
Pax vom Falkenberg
DD
R
Wolfgang Weber, Löf
Thomas Müller, Tholey
SG(9)/GNG(5)
Henry vom
Rheingrafensitz
DD
R
Karl Denzer, Grumbach
Jörg Denzer, Kalt
SG(9)/SG(10)
Cara vom Hochwald
DD
H
Christian Gottlieb, Idar-Oberstein
Bernd Dies, Senheim
SG(10)/SG(10)
Vielen Dank dem Richtergremium mit
dem Obmann Oskar Brugger und den
Mitrichtern Christine Schäfers und
Uwe Massing, unserem Zuchtwart, für
die Beurteilung der Hunde, welche
anschließend in wohlgefassten Worten
dem Publikum verständlich erläutert
wurde.
Anschließend feierten die Vereinsmitglieder, die trotz des nicht unbedingt
strahlenden Wetters der vorangegangenen Tage den Weg nach Limbach
gefunden hatten, das Familienfest mit
Schwenker, Rostwurst, Salat sowie
Kuchen und Kaffee. Vielen Dank an
HZP
dieser Stelle all den fleißigen Helfern,
ohne die eine solche Veranstaltung
nicht zu bewältigen wäre, vor allem
den Damen für die Kuchen- und
Salatspenden.
Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung in diesem Jahr vom Jagdhornbläsercorps „Chasseur Saar e.V.“,
das eine ansprechende Leistung bot.
Wir freuen uns auf ein Wiedersehen
im nächsten Jahr.
Waidmannsheil
Hajo Buß, Pressewart
Hund
Rasse
Führer
Wohnort
Punktz.
Am Samstag, dem 19.09.2015, bei
etwas tristem Herbstwetter, und am
Sonntag, 20.09.2015, führte die VDD
Gruppe Saarland e.V. ihre diesjährige
Herbstzuchtprüfung durch.
Cliff von der Fürstenruh
DD, Rüde
Patrick Laarmann
66399 Wittersheim
191
Friedo vom Volkenbach
DD, Rüde
Eva Piroth
55494 Liebshausen
185
Ines vom Bollenbachtal
DD, Hündin
Reiner Burger
66625 Nohfelden-Eiweiler
183
Fae von Wetschhausen
DD, Hündin
Bianca Schmidt
66564 Ottweiler
178
Samstags wurde von einer Fachrichtergruppe die Wasserarbeit geprüft,
sonntags die Feld- und Abrichtefächer
bei der Schleppenarbeit.
Olex II vom Breitenthal
DD, Rüde
Leo Roth
66701 Beckingen
172
Benno vom Würzbachtal
DD, Rüde
Armin Gemenig
66809 Nalbach
157
Gemeldet waren elf Hunde, zur Prüfung angetreten waren neun, durchgeprüft wurden acht, jedoch konnten nur
sechs das Prüfungsziel erreichen.
Insgesamt konnte somit vier Hunden
die Brauchbarkeit für den jagdlichen
Einsatz bestätigt werden.
Allen erfolgreichen Hundeführern
ein kräftiges Hoh-Rüd-Hoh und Waidmannsheil. Besonders erfreulich ist
der Umstand, dass es wieder einmal
einem Erstlingsführer gelungen ist,
den Suchensieg zu erlangen.
Wir bedanken uns bei den Verbandsrichtern für ihre engagierte Tätigkeit
und ihr fachlich kompetentes Urteil.
Allerdings hätten sich alle Verbandsrichter gewünscht, dass die Hunde
vor allem in den Abrichtefächern konsequenter durchgearbeitet gewesen
wären.
In diesem Jahr wurde erstmals die
Möglichkeit geboten, nach Abschluss
der HZP auch die Ergänzungsfächer
zur Bestätigung der jagdlichen
Brauchbarkeit im Sinne der gesetzlichen Vorschriften prüfen zu lassen.
Wir möchten aber auch diejenigen
Hundeführer, denen kein Suchenglück
beschieden war, dazu ermuntern,
weiter mit ihren Hunden zu arbeiten,
vielleicht sogar im Hinblick auf eine
VGP.
SAARJÄGER · Winter 2015
58
VGP 2015
Am 3. Oktoberwochenende führte die
VDD Gruppe Saarland e.V. ihre diesjährige Verbandsgebrauchsprüfung
durch. Gemeldet waren fünf Hunde.
Ein Führer zog seinen Hund kurzfristig
zurück.
Die anderen vier, die seit Monaten
gemeinsam auf diese Prüfung hingearbeitet haben und schon zu einer
richtigen kleinen Familie zusammengewachsen waren, sind zur Prüfung
angetreten, wurden durchgeprüft und
haben alle die VGP mit großem Erfolg
bestanden.
Allen Führern ein herzliches und kräftiges Waidmannsheil!
Jagdgebrauchshundewesen
Hund
Esmée von der Teufelsburg
Rasse
KlM, Hündin
Name des Führers
Gesamtpunktzahl
Gertrud Buß, Altforweiler
327, Suchensieger
Preis
Laut
I
fragl.
Dax vom Hochwald
DD, Rüde
Stefan Schweitzer, Menningen
315
I
fragl.
Barbarossas Amigo
DD, Rüde
Florian Ingeln, Bliesen
314
II
spl.
Pax vom Falkenberg
DD, Rüde
Christian Maisch, Limbach
306
I
spl.
Wir bedanken uns bei unserem Ehrenvorsitzenden Erich Staub und unserem
Ehrenzuchtwart Willi Weismann dafür,
dass sie uns seit Jahren ihre Reviere
für Ausbildung und Prüfung zur Verfügung stellen. Unser Dank geht auch
an die Nachfolgepächter des Reviers
Limbach.
Der Erfolg der prämierten Hundeführer möge ein Ansporn und
Vorbild für diejenigen Hundefreunde sein, die sich ebenfalls
einen vierläufigen treuen Jagdkamerad zulegen. Denken Sie
immer daran: Jagd ohne Hund
ist Schund, und je besser der
Hund ausgebildet ist, desto
größer ist auch die Wahrscheinlichkeit auf jagdlichen Erfolg.
waren als sehr anspruchsvoll wegen
der vielen Verleitungen durch
Schwarzwild einzustufen.
Gemeldet, geprüft und prämiert
wurden drei Hunde.
Allen Hundeführer ein kräftiges Waidmannsheil.
Hajo Buß, Pressewart
VSwP 2015
Am Sonntag, 27. September
2015, führte die VDD Gruppe
Saarland e.V. bei sonnigem Herbstwetter mit zeitweise heftigen Windböen seine diesjährige Verbandsschweißprüfung durch.
Die Fährten wurden im gemeinschaftlichen Jagdbezirk Theley gelegt und
Hund
Rasse/Geschlecht
Eigentümer/Führer
Ergebnis
40-Stunden-Fährte
Alma vom Herrenhof
DD/Hd.
Ulrich Pfundstein, 66919 Saalstadt
Sw I/II
20-Stunden-Fährte
Basko von der Fliehburg
StrBr/Rd.
Wolfgang Meier, 54570 Weidenbach
Sw II
Amanda von der Uhulay
DD/Hd.
Markus Jung, 56754 Brohl
Sw III
Ein nicht alltäglicher Apportiervorgang
Wie jedes Jahr, frühestens jedoch erst
ab Mitte Oktober, bejagen wir – das
sind die Homburger Jäger zusammen
mit unseren Nachbarn vom Revier
Altstadt – auf einem Teil der Fließgewässer in unseren Revieren die Enten.
Dabei sind natürlich Hunde, die die
Wasserarbeit und das Apportieren aus
tiefem Wasser beherrschen, unerlässlich. In unserem Homburger Revier hat
unser Mitjäger Michael Memmer in
seinem Drahthaarrüden „Paul von der
Feilbachaue“ einen solchen firmen
Hund, der schon jahrelang seine diesbezügliche Passion bewiesen hat.
Dieses Jahr, im Oktober 2015, hat Paul
einen Apportiervorgang geliefert, der
erzählenswert ist und der allen Waidgenossen, die dabei waren, sicher noch
lange in Erinnerung bleiben wird. Folgendes war passiert: Zwei Erpel wurden kurz nacheinander geschossen und
trieben in der langsamen Strömung in
einem Abstand von vielleicht 5 m flussabwärts. Paul, der am Ufer bei Fuß seines Herrn die Sache beobachtete, ging
auf „Apport“! sofort ins Wasser und
hatte die vordere Ente schnell im Fang.
Aber er hatte offenbar die zweite Ente
nicht bemerkt oder vergessen, sah die
dann aber, ließ die erste Ente los und
schnappte sich die zweite. Dann sah er
die Erste wieder und versuchte nun,
beide gleichzeitig zu apportieren, was
59
ihm natürlich nicht gelang. Deswegen
hatte er wohl plötzlich die göttliche
Eingebung und landete zuerst die
eine an, ging wieder ins Wasser und
lieferte so die zweite Ente bei seinem
Herrn ab.
Das alles geschah ohne ein Wort und
ohne Leitung oder Handzeichen von
Land aus und wir haben der Bemühung
des Hundes nicht ohne Humor und
mit Erstaunen zugeschaut. Unser Paul
wurde natürlich von seinem Herrn
gelobt und abgeliebelt und er hat sich
sicherlich über seinen Erfolg genauso
gefreut wie wir.
Herbert Biehl
SAARJÄGER · Winter 2015
Jagdgebrauchshundewesen
Klub Deutsch Kurzhaar
Saar e.V.
Internationale Kurzhaarprüfung
vom 24. bis 26 September 2015
in Oberfranken-Haßberge
Unser Klubmitglied Eva Gergen
konnte, mit ihrer Hündin Greta von
der Steinsburg, die IKP in Oberfranken
mit Bravour meistern. Das Gespann
erzielte einen 1. Preis mit voller Punktzahl und war Teilnehmer der Schausuche. Außerdem bekam die Hündin
ein 4h für den Nasengebrauch.
Gratulation für dieses tolle Ergebnis
und Kurzhaar voran!!!
Solms
Am 19.09.2015 fand unsere diesjährige Solms statt. Gemeldet waren fünf
Hunde, die bei angenehmen Tempera-
turen um die 20°C bei leichter Bewölkung geprüft wurden. Die Feldarbeit und die
Schleppen wurden im
Revier Düppenweiler
durchgeführt. Anschließend
ging es nach Frankreich an
ein anspruchvolles Gewässer, um
dort die Wasserarbeit zu absolvieren.
Leider konnten nur zwei Hunde die
Prüfung bestehen und es hat sich wieder gezeigt, dass neben konsequenter
Abrichtung, auch ein Quentchen Glück
an solch einem Tag erforderlich ist.
Eibe vom Entenpfuhler
Forst, DK,
ZB-Nr.: 0077/14 Solms
1. Preis
H, gew.: 04.10.2013,
Braun D1(J)
aus: Luci vom Borsumer Hof,
1221/07, 58887/1
nach: Dragon KS vom
Entenpfuhler Forst,
1443/08, 62199/1
Hermann Pontius 80 Jahre
Der Klub Deutsch-Kurzhaar
Saar gratuliert seinem
Gründungsmitglied Hermann Pontius zum 80.
Geburtstag ganz herzlich.
Hermann Pontius ist Gründungsmitglied im Klub
Deutsch-Kurzhaar Saar.
Sein Eintritt in den Klub
Deutsch-Kurzhaar Saar ist
auf den 01.04.1965 datiert.
Hermann Pontius wurde
am 01.01.1966 zum JGHV-Verbandsrichter ernannt.
Seit dieser Zeit stand er bei vielen
Hundeprüfungen als JGHV-Richter zur
Verfügung. Sein Revier Schmelz stellte
er großzügig für die Ausbildung und
Prüfung von unseren Hunden zur Verfügung. Im Vorstand war er als Schatz-
SAARJÄGER · Winter 2015
meister über viele Jahre
tätig. Die Goldene Nadel
des Klub Deutsch Kurzhaar
Saar, sowie die Goldene
Verbandsnadel wurden ihm
anlässlich der Kleemann
im Oktober 1986 verliehen.
Im Februar 2015 konnte
er bei der 50 Jahr Feier des
Klub Deutsch-Kurzhaar
Saar als Gründungsmitglied
besonders geehrt werden.
Herzlichen Glückwunsch zu Deinem
80. Geburtstag.
Wir freuen uns für Dich, dass Du
immer noch gesund und munter bist.
Bleib so wie Du bist, denn so mögen
wir Dich.
Klub DK Saar gez. Peter Voit
60
Züchter:
Tanja Minninger, 55595 Winterbach
EAF: Meiko Balthasar,
DE-66806 Ensdorf
Canis Contiomagus, DK,
ZB-Nr.: 0059/14 Solms
1. Preis
R, gew.: 17.10.2013, Brschl. D1
aus: Attacke Contiomagus,
1002/08, 62593/3
nach: Carlo vom Rutenberg,
0843/10, 64920/1
Züchter: Sascha Schmitt,
21379 Lüdersburg
EAF: Daniel Poinsitt,
LU-6585 Steinheim
Deutsch-Kurzhaar-Saar e.V.
6. Litermontsuche –
Verbandsschweißprüfung
Der Deusch-Kurzhaar-Klub Saar mit
seinem 1.Vorsitzenden Wolfgang Casper führte am Sonntag, 11. Oktober
2015 die 6. Litermontsuche als Verbandsschweißprüfung durch. Das
herrliche Herbstwetter bildete einen
wunderschönen Rahmen für diese
anspruchsvolle Prüfung. Auf den über
1.000 Meter langen 20 Stunden-Fährten waren viele Verleitungen durch
Schwarzwild festzustellen. Trotz brechender Sauen und vielen Pilzsuchern
im Wald kamen die Gespanne ohne
Probleme ans Stück. Der DeutschKurzhaar-Rüde Lord II von Alsheim
geführt von Frank Dohn konnte mit
einem Sw I / die Prüfung erfolgreich
bestehen. Flott und zielstrebig brachte
Lord II seinen Führer ans Stück. Der
Deutsch-Langhaar-Rüde Fred von den
Donauauen geführt von Silvia Becker
Jagdgebrauchshundewesen
konnte mit einem Abruf und einem
Sw II / die Prüfung ebenfalls erfolgreich bestehen. Beiden Gespannen
ein herzliches Waidmannsheil zu
dieser bestandenen Verbandsschweißprüfung. Für die Führer,
Richter und die anwesende Korona
gab es traditionsgemäß unmittelbar
nach der letzten Fährte Quetschekuchen mit Sahne. Bei einem
gemütlichen Beisammensein in
unserem Prüfungslokal „Zum
Katzloch“ konnten den erfolgreichen Führern die Urkunden überreicht werden. Dem Obmann,
Richtern, Helfern und dem Prüfungsleiter ein Dankeschön für
ihre ehrenamtliche Arbeit. Dem
1. Vorsitzendem Wolfgang Casper ein
zusätzliches Dankeschön für die Zurverfügungstellung des Prüfungsreviers.
Deutsch-Kurzhaar Saar schaut in die
Zukunft mit einem frohen „Kurzhaar
voran“.
Peter Voit, Tanneck
Bericht des Richterobmann
Walter Scherer
Der DL Rüde Fred von den Donauauen
zeigte eine sehr ruhige und ausgeglichene Arbeit bei hoher Konzentration
und Ausdauer auf der Fährte. Durch
Bogenschlagen konnte er fast immer
wieder zur Fährte finden, wenn ihm
Verleitfährten das Suchen erschwerten. Nur einmal, ca. 200 m vor dem
Stück, ließ er sich von einer frischen
Fährte verleiten und musste abgerufen
werden. Die Führerin bemerkte das
„Deutsch-Langhaar Verein
Saarland“
Fehlverhalten des Rüden leider etwas
zu spät. Sie griff auf der Fährte
zurück, fand wieder Anschluss und
wurde von ihrem Rüden bis zum Stück
gebracht. Der DK-Rüde Lord von Alsheim zeigte eine andere Arbeitsweise.
Die ganze Suche war sehr zügig und
von absoluter Sicherheit geprägt.
Nach ca. 400 m war ein großer Teil
der Fährte durch Schwarzwild verwüstet, aber dies konnte den Rüden nur
wenig beeinflussen. Er suchte langsamer das Gelände ab, um den Anschluss
zur Fährte zu halten. Als er den durch
die vielen frischen Saufährten zertretenen Bereich überwunden hatte, ging es
wieder in zügigem Tempo bis zum
Stück. Der Rüde ließ sich auch nicht
durch Dornen und dichten Bewuchs
beeinflussen, er zeigte unbedingten
Finderwillen und erwies sich als fährtentreu.
Der „Deutsch-Langhaar Verein Saarland“ richtete dieses Jahr vier Prüfungen aus. Insgesamt elf Hunde stellten
sich den unterschiedlichsten Anforderungen im Feld, Wald und Wasser. Von
den Anlageprüfungen der Jugendsuche
und der Herbstzuchtprüfung bis hin
zur sogenannten „Meisterprüfung“,
der Verbandsgebrauchsprüfung wurden alle drei Prüfungsarten abgedeckt.
Heutzutage ist es keine Selbstverständlichkeit mehr, dass ein Jagdhundebesitzer sich die Arbeit macht, einen
Hund ordentlich jagdlich auszubilden
und auch zu führen. Dies ist aber ein
wesentlicher Bestandteil der waidge-
Fred von den Donauauen DL,
EAF: Silvia Becker
Mandelbachtal Sw II/
Lord II von Alsheim DK,
EAF: Frank Dohn
Gersheim Sw I/
Kurt Milz 80 Jahre
Der Klub Deutsch-Kurzhaar
Saar gratuliert seinem
Mitglied Kurt Milz zum 80.
Geburtstag ganz herzlich.
Als Förster ist er der Jagd
und den Hunden ganz
besonders verbunden.
In den Klub Deutsch-Kurzhaar-Saar trat Kurt Milz am
01.01.1977 ein. Er wurde
am 01.06.1990 zum JGHVVerbandsrichter ernannt.
Als Verbandsrichter – VDH-Zuchtrichter – Zuchtwart DK-Saar steht er,
wann immer er gebraucht wird, dem
Klub Deutsch-Kurzhaar-Saar seit
vielen Jahrzehnten zur Verfügung.
Der Verband Deutsch-Kurzhaar verlieh
ihm dafür schon vor vielen Jahren die
„Goldene Nadel“. Auch die Goldene
61
Verbandsnadel wurde ihm
verliehen. Sein Herz schlägt
nicht nur für den Vorstehhund, auch Terrier hat er
immer geführt und gerichtet. In seinem Jagdrevier bei
Trassem findet er Ausgleich
und Freude. Eine gesellige
Runde und ein Gläschen
Wein sind sein Lebenselexir.
Kurt Milz hat es geschafft,
die magische Grenze 80
zu knacken und ist immer noch so
taufrisch wie am ersten Tag.
Wir möchten ihm gratulieren und
wünschen ihm noch viele gesunde
Jahre und Freude mit seinen Hunden
auf der Jagd.
Klub DK Saar gez. Peter Voit
SAARJÄGER · Winter 2015
Jagdgebrauchshundewesen
rechten Jagdausübung, um z.B. krank
geschossenes bzw. nicht direkt nach
dem Schuss verendetes Wild in
Besitz zu bekommen. Hier gilt
mein besonderer Dank allen Hundeführerinnen und Hundeführer, die
ihre Hunde auf den diesjährigen
Prüfungen vorgestellt haben.
Desweiteren möchte ich den Revierinhabern, Revierführern, Mitrichtern, Richteranwärtern und
allen anderen Helfern im Hintergrund danken, die sich für das Jagdgebrauchshundewesen einsetzen.
Ohne deren Mithilfe wäre eine Prüfungsdurchführung nicht möglich.
VGP am 24./25.10.2015
Thor von der
Schmiede
410/11,
DL, 328 Pkt.,
I. Preis/ÜF
F.: Christoph
Scholz
Jagger vom
Alflerforst
13-0796,
KlM, 317 Pkt.,
II Preis/ÜF
F.: Heiko Klees
Im Namen des DL-Vorstandes wünsche ich allen Hundeführern mit
ihren vierbeinigen Jagdkameraden
auf den bevorstehenden Jagden viel
Suchenglück und Waidmannsheil.
HZP-Ergebnisse im Herbst 2015
12.09.2015 bei Heiligenwald
Larry vom HeiligenwaldKlM
F: Stefan Sauer 187 P. fragl.
Dominik Wiatr
Maja vom Pfälzer HofKlM
F: Margot Wiszniewsky 186 P. fragl.
Prüfungsergebnisse 2015
Lissy vom HeiligenwaldKlM
F: Monika Ziehmer
185 P. fragl.
VJP am 25.04.2015
Maya vom Pfälzer HofKlM
F: Thomas Kölsch
183 P. fragl.
Fae von Wetschhausen 225253,
DD, 76 Pkt. F.: Klaus Schmidt
Olga von Buchheim 230/14,
DL, 70 Pkt. F.: Sabine Ballier
Irco vom Alt-Hümmling 325/14,
DL, 70 Pkt. F.: Sabine Bernard
Balu vom Stockey 397/13,
DL, 57 Pkt. F.: Laura Hein
Formwertrichter Paul Dingels die
Bewertung in Ring 1 übernommen.
Diese Aufgabe teilten sich in Ring 2 die
Spezialzuchtrichterinnen unserer Landesgruppe Liane Wild und Petra Etges.
Unter den Augen vieler interessierter
Zuschauer beurteilten sie die Hunde
und erklärten jeweils im Anschluss
ihre Bewertung. Herzlichen Dank
nochmals an alle, die sich vor, während und nach dieser Veranstaltung
für deren reibungslosen Ablauf, insbesondere auch für die Bewirtung, eingesetzt und uns allen einen gelungenen
Sonntag im Kreise unserer Kleinen
Münsterländer beschert haben.
Verband für
Kleine Münsterländer,
LG Saar-Rhein-Pfalz
Mitgliederversammlung
Filou vom WildbuschKlM
F: Mario Grethen
173 P. fragl.
Falk vom WildbuschKlM
F: Jürgen Speier
173 P. fragl.
Charly vom Gimbsheimer
Altrhein
KlM
F: Klaus Höhn
172 P. fragl.
Neandertal's Cooper 034/14,
DL, 183 Pkt. F.: Andreas Kienert
Die Mitgliederversammlung der KlMLandesgruppe Saar-Rhein-Pfalz findet
am Samstag, dem 12.03.2016 um
10.00 Uhr im Gasthaus Roos,
Hauptstr. 74a, 67294 Ilbesheim statt.
Irco vom Alt-Hümmling 325/14,
DL, 180 Pkt. F.: Sabine Bernard
Weitere Informationen und Aktuelles
aus der Landesgrupppe unter
Balu vom Stockey 397/13,
DL, 180 Pkt. F.: Laura Hein
www.klm-saar-rhein-pfalz.de
24.10.2015 bei Zweibrücken
Neandertal's Claire 039/14,
DL, 175 Pkt. F.: Achim Schmalschläger
Zuchtschau 2015
der KlM-LG Saar-Rhein-Pfalz
Diva vom HeurigenhofDD
F: Hubertus Gramowsky 181 P. sil
Neandertal's Cimba 038/14,
DL, 166 Pkt. F.: Andreas Kienert
Bereits Ende Juli 2015 fand die Zuchtschau unserer Landesgruppe statt.
Mike vom Pfälzer Hof KlM
F: Tobias Maurer
179 P. fragl.
Freya von Wetschhausen 225254,
DD, 157 Pkt. F.: Michael Backes
Bei bestem Wetter wurden auf dem
Sportplatz in Auderath zwei Hunde in
der Jüngstenklasse, 18 Hunde in der
offenen Klasse, sowie drei Hunde in
der Gebrauchshundeklasse vorgestellt.
Dankenswerter Weise hat unser Bundesvorsitzender den weiten Weg in die
Eifel nicht gescheut und als Spezialzuchtrichter zusammen mit unserem
Chilli vom EtelweiherKlM
F: Adrian Thoma
172 P. sil
HZP am 12.09.2015
Fee vom Hochwald 225844,
DD, 0 Pkt. F.: Eva Luzia Gergen
HZP am 24.10.2015
Olga von Buchheim 230/14,
DL, 172 Pkt. F.: Christine Sommer
SAARJÄGER · Winter 2015
62
Alex vom HallerbachPP
F: Jörg Sommer
166 P. fragl.
Balou II von der
Appelbecke
F: Albert Scholtes
KlM
156 P. fragl.
Aiko vom BlumensteinKlM
F: Benjamin Haßelbach 172 P. fragl.
Barbarossas BeaDD
F: Anke König
171 P. fragl.
Hubbi vom KinderbachKlM
F: Martin Johann
154 P. fragl.
Jagdgebrauchshundewesen
25.10.2015 bei Zweibrücken
Lacky vom HeiligenwaldKlM
F: Norbert Heroucourt 183 P. fragl.
Brix von der
Stienitzquelle
F: Max Stricker
DD
182 P. fragl.
Fee vom HochwaldDD
F: Eva Gergen
180 P. fragl.
Angie vom GerolzahnKlM
F. Hans Jürgen Wagner 179 P. fragl.
Bexter vom StammertalKlM
F: Steffen Benzinger
165 P. fragl.
Leo vom HeiligenwaldKlM
F: Otwin Hoffmann
160 P. fragl.
Paul Michael Kruff, Schriftführer
LG Rheinland PfalzSaarland des
Weimaraner Klubs e.V.
Termine 2016 (bis einschließlich April)
20.02.2016
Mitgliederversammlung der Landesgruppe Rheinland/Pfalz-Saarland
Ort: Grunder Gästehaus, Bistro,
Tagung & Hotel,
Konrad-Zuse Straße 8,
66459 Kirkel-Limbach
Beginn:16:30 Uhr
Tagesordnung:
1. Begrüßung
2. Totengedenken
3. Jahresbericht des Vorstandes
4. Wahl der/des Landesgruppenvorsitzenden und
des/der stellvertretenden
Landesgruppenvorsitzenden.
5. Termine 2016
6. Verschiedenes
Anträge zur Tagesordnung
sind bis zum 20.01.2016
bei der LG-Vorsitzenden
schriftlich einzureichen.
12.03.2016
1. Bringtreueprüfung (BTR)
Ort:56332 Dieblich, Lkrs. MayenKoblenz, Suchenlokal wird
noch bekannt gegeben
(weiter auf S. 64)
Herbstzuchtprüfung (HZP) am 19.10.2015 im Mandelbachtal
Es war bewölkt und regnerisch,
als wir uns um 7:30 Uhr
in unserem Suchenlokal,
dem Vereinsheim des TuS
Ormesheim trafen.
Gemeldet und erschienen waren zehn
Gespanne. Nach der
Begrüßung, der Erledigung
aller Formalitäten, der Richterbesprechung und der Einteilung der Gruppen, fuhren alle Gruppen
in die ihnen zugeteilten Reviere der
Umgebung (Bebelsheim, Ommersheim
und Webenheim), um mit der Prüfung
zu beginnen. Das Wetter wurde zunehmend freundlicher, es blieb trocken
mit sonnigen Abschnitten und leichtem
Wind. Wir von der Gruppe 1 begannen
mit der Prüfung der Wasserfächer in
Puttelange-aux-Lacs im benachbarten
Frankreich, um prüfungskonform an
der lebenden Ente zu arbeiten. Nach
Beendigung dieser Teilprüfung ging´s
ins Mandelbachtal, um die Feldfächer
zu prüfen. Nachdem wir diese abgeschlossen hatten, wurden den Hundeführern im Feld die Ergebnisse mitgeteilt. Die Gruppen 2 und 3 begannen
mit der Feldarbeit, die Wasserprüfung
in Frankreich war im Anschluss daran
an der Reihe. Nachdem alle Prüfungen
beendet waren, fanden sich alle Grup-
pen im Suchenlokal ein. Danach wurden die Ergebnisse bekannt gegeben
und die Preise und Urkunden verteilt.
Leider erreichten drei Hunde das
Prüfungsziel nicht. Nach einem für alle
Beteiligten anstrengenden Tag, verhalf
ein leckeres warmes Büffet allen
Anwesenden noch einmal zu neuen
Kräften, wonach die HZP noch einen
gemütlichen Ausklang ihr Ende fand.
Mein abschließender Dank geht an
meine Mitrichter und Richteranwärter
63
für ihre sachliche und
fachliche Kompetenz, an
die Revierinhaber und -führer für die Bereitstellung
der Prüfungsareale, an die
Hundeführer für ihr faires
Verhalten bei schwierigen
Prüfungsbedingungen, an
mein „Büroteam“ für die
Erledigung der unverzichtbaren verwaltenden Tätigkeiten, die mit einer
Prüfung so einhergehen und an die
Inhaber des Sportheims der TuS
Ormesheim für freundliche Gastlichkeit, also an alle, die zum guten Gelingen der Prüfung beigetragen haben.
Waidmannsheil
Brigitte Colling
SAARJÄGER · Winter 2015
Jagdgebrauchshundewesen
Beginn: 9:00 Uhr
Revier: Revier Dieblich
Nennschluss:12.02.2016 *)
Nenngeld: 30 € Mitglieder/
40 € Nichtmitglieder
Nennschluss:13.02.2016 *)
Nenngeld: 30 € Mitglieder/
40 € Nichtmitglieder
16.04.2016
Verbandsjugendprüfung (VJP)
Ort:
13.03.2016
2. Bringtreueprüfung (BTR)
Ort:Vereinsheim des ASV
Heinitz (Fischerhütte)
in 66540 NeunkirchenHeinitz
(Verlängerung der Gartenstraße über Waldweg
bis zum „Grünen u.
Blauen Weiher“)
Beginn: 9:00 Uhr
Revier: Forstrevier Langenkopf,
Heinitz
„Gästehaus Schmitt“,
Richard-Knies-Str. 87,
76550 Worms-Herrnsheim
Beginn: 7:30 Uhr
Nennschluss:16.03.2016 *)
Nenngeld: 70 € Mitglieder/
90 € Nichtmitglieder
*) Für alle Prüfungen gilt:
– Nennungen bitte auf Formblatt 1
des JGHV (Aktuelle Version) mit Kopie
der Ahnentafel
– Bei VSwP bzw. VFSP und VGP zusätzlich die lt. PO erforderlichen Nachweise (Laut- u. Schussfestigkeit)
– Nennungen gelten nur bei gleichzeitiger Einzahlung des Nenngeldes
bis zum Nennschluss auf folgendes
Konto: „Brigitte Colling, Bank 1 Saar,
IBAN: DE57 5919 0000 0169 3680 15,
BIC: SABADE5SXXX“
– Nenngeld ist Reugeld.
– Eingang der Nennung entscheidet
über Teilnahme. Mitglieder haben
Vorrang.
– Hundeführer müssen im Besitz eines
gültigen Jagdscheines sein.
– Ahnentafel, Jagdschein und der
gültige Impfpass des Hundes sind
mitzubringen.
– Waffe, Munition und das entsprechende Wild (lt.PO) sind mitzubringen.
**)Für die Zuchtschau bitte ZuchtschauNennformulare verwenden (Download
auf HP des Weimaraner Klubs).
Verbandsgebrauchsprüfung (VGP)
mit ÜF/TF (Schweiß getropft)
Samstag, 24.10.2015
bei Bildstock/Heinitz
Treffpunkt und Suchenlokal am 1. Tag
der VGP war um 8:30 Uhr das Schäferhundevereinsheim der OG Bildstock.
Zuvor wurden im Revier Bildstock/
Heinitz die Tagfährten gelegt.
Gemeldet und erschienen waren
sechs Gespanne.
Nach Erledigung aller Formalitäten,
der Begrüßung, der Richterbesprechung und der Einteilung der Gruppen, ging es zum Prüfen der Waldfächer ins benachbarte Forstrevier
Langenkopf. Zuerst stand das Fuchshindernis auf dem Programm, welches
beide Gruppen nacheinander in Angriff nahmen. Danach arbeitete jede
Gruppe in verschiedenen Revierbereichen alle Waldfächer (Schweiß,
Schleppen, Stöbern etc.) ab. Auch Teile
der Gehorsamsfächer wurden geprüft.
Zum Fach „Verhalten am Stand“,
einem der Gehorsamsfächer, fanden
sich die Gruppen wieder zusammen.
Danach ging es ans Wasser. Die
Gruppe 1, die keine lebende Ente
zu arbeiten hatte, konnte an einem
anspruchsvollen Weiher im Forstrevier Langenkopf die Wasserarbeit
prüfen.
Sonntag, 25.10.2015 bei Berus
Treffpunkt und Suchenlokal am 2. Tag
war um 9:30 Uhr das Hotel-Restaurant
Häsfeld. Hier fand nach einer kurzen
Begrüßung im Beisein der Inhaber
der Reviere Linslerhof, Felsberg und
Berus, allesamt sehr gut mit Wild
besetzt, eine Besprechung über die
noch ausstehenden Feld- und Gehorsamsfächer statt. Anschließend ging es
zur Prüfung in die Reviere in deren
Verlauf erstklassige Suchen- und Vorstehleistungen gezeigt wurden. Bereits
zur Mittagszeit konnte nach erfolgrei-
Die Gruppe 2 musste mit noch zwei
verbleibenden Hunden (ein Hund war
an beiden Fuchsfächern leider gescheitert) den Weg nach Puttelange-auxLacs im französischen Nachbarland
antreten. Hier galt es, neben den
anderen Wasserfächern die noch
fehlende lebende Ente zu arbeiten.
Danach trafen sich alle zum Abschluss
des 1. Prüfungstages im Suchenlokal
zu einem gemütlichen Beisammensein.
SAARJÄGER · Winter 2015
64
chem Abschluss aller Gespanne die
Prüfung abgeschlossen und den Führern die Ergebnisse mitgeteilt werden.
Der anschließenden Preisverteilung
im Suchenlokal folgte – als Abschluss
zweier erfolgreicher Tage – ein gemütliches Beisammensein und Fachsimpeln in froher Runde.
Unser Dank für eine gelungene Prüfung gilt insbesondere den fachkundigen Richtern und Richteranwärtern
sowie den Revierinhabern für die
Bereitstellung der sehr guten, vor
allem mit Federwild besetzten Reviere.
Jagdgebrauchshundewesen
Gruppe Kirchheimbolanden
e.V. im Deutschen
Teckelklub 1888 e. V.
Richterteam: Hubertus Brandenburg
(Kirn), Jacques Petit (Luxemburg) und
Hans-Georg Hofmann (EnkenbachAlsenborn).
Vielseitigkeitsprüfung
am 10. Oktober 2015
Spurlautprüfung am 25. Oktober 2015
Vier Gespanne traten zur Vielseitigkeitsprüfung am 10. Oktober an. Alle
Gespanne kamen in die Preise.
Murmel von der Dohlmühle erarbeitete
einen I. Preis/Jugend (Führerin: Anna
Kleber, Biebelsheim). Je einen dritten
Preis erreichten die Gespanne Quira
von der Steinkaut (Führer: Gerd
Rothenbach, Flonheim), Basra von der
Rieth (Führerin: Margit von Döhren,
Bodenheim) und Hector du Domaine de
Locus (Führer: Martin Wiederkehr
(Oberflachs/Schweiz).
Zur Spurlautprüfung am 25. Oktober
2015 waren sieben Hunde gemeldet,
zwei sind angetreten.
Tagessieger mit 97 Punkten / Jugend
wurde Motte von der Dohlmühle (Führer Erhardt Grauer, Nack). Mishel Estral
Del Lafanten, (Führer S. A. Logvinov,
Moskau) erarbeitete mit 69 Punkten
einen II. Preis. Den Wassertest bestand
Aatu von der Ziegenweide und sein
Führer Jürgen Wschiansky (Darmstadt).
Richter: René Roger Kirsch (Hauenstein), Peter Löw (Lebach) und Hubert
Schildknecht (Wolfisheim, Frankreich)
Die Spurlautprüfung der Gruppe Kirchheimbolanden am 27. September 2015
hatte folgendes Ergebnis:
I.Preis mit 100 Punkten und Tagessieger „Vivat Gami Ruda“ mit
Führerin Elena Thiaville.
I.Preis/Jugend mit 97 Punkten
„Tarzan von der Steinkaut“ mit
Führer Dr. Stefan Kurz
II.Preis mit 91 Punkten „Babsi von der
hohen Warte“ mit Führer Daniel
Schäfer
III.Preis mit 88 Punkten „Arthur vom
schönen Rheinsteig“ Führer
Patrick Mendel
Ein Teckel konnte das Prüfungsziel
nicht erreichen.
Richterteam: Paul Mosler,
Andrea Heintze und Martin Weitze
VGP-Rangliste Verbandsgebrauchsprüfung am 24. und 25.10.2015 bei Bildstock/Heinitz und Überherrn/Bous
Weimaraner-Klub e.V.
HZP-Rangliste Verbandsherbstzuchtprüfung am 19.10.2015 bei Mandelbachtal/Webenheim Puttelange-aux-Lacs
Weimaraner-Klub e.V.
65
SAARJÄGER · Winter 2015
Jagdgebrauchshundewesen
Deutscher Jagdterrier-Klub
Rückblick Landeszuchtschau
und Sommerfest der
Landesgruppe Saarland
Am Sonntag, dem 23.08.2015, hatte die
Landesgruppe Saarland ihr Sommerfest
mit Landeszuchtschau veranstaltet. Der
Einladung zur Landeszuchtschau unter
der Leitung von unserem Freund und
Landeszuchtwart Gerhard Ziemann sind
13 Hundeführer mit ihren treuen
Begleitern aus fünf Bundesländern
gefolgt. Viele kamen sicherlich wegen
der Zulassungsvoraussetzung zur
Dr. Lackner Gedächtnisprüfung. Die
weiteste Anfahrt hatte Herr Florian
Schlomka aus Wolfsburg mit ca. 570
km. Unser VDH-Spezialzuchtschaurichter Klaus Hildebrand brachte während
der Zuchtschau den Anwesenden die
wertende Darstellung der Hunde in
gewohnt sachlicher und sehr verständlicher Manier näher. Zum interessierten
Publikum gehörten neben „Terrierleuten“ auch Vertreter anderer Jagdgebrauchshunderassen sowie Vertreter
der Kreisjägerschaft.
An diesem Tag hatte der DJT-Club
sicherlich einen guten Eindruck bei
allen Anwesenden hinterlassen. Besonders aufgefallen war, so wurde mir
mehrfach berichtet, dass unsere Hunde
durch Ruhe und Ausgeglichenheit überzeugten. Vor der Prämierung der Hunde
freute ich mich ganz besonders, meinen
langjährigen Freund und Landeszuchtwart Gerhard Ziemann mit der Bronzenen Ehrennadel im Kranze des DJTClubs ehren zu dürfen. Gerhard hatte
diese Auszeichnung durch seinen langjährigen Einsatz für die Landesgruppe
als Landeszuchtwart und als ehemaliger
Schliefen- und Prüfungswart mehr als
verdient. Im Anschluss an diese Ehrung
fand dann die Prämierung der vorgestellten Hunde statt. Wie das veröffentlichte Ergebnis zeigt, wurden an diesem
Tag sehr interessante Hunde vorgestellt.
Im Rahmen des gleichzeitig stattfindenden Sommerfestes waren natürlich auch
viele Gäste gekommen, um mit uns ein
paar vergnügliche Stunden zu verbringen. Im Laufe des Tages waren dann
zusätzlich etwa 80 Mitglieder, Freunde
und Gönner vor Ort.
SAARJÄGER · Winter 2015
Durch die vielen Kuchen- und
Salatspenden konnte ein reichhaltiges
Sortiment an Speisen angeboten werden. Unsere Grillprofis bereiteten nach
original saarländischer Manier Schwenker und Rostwürste über dem offenen
Buchenholzfeuer zu. Hier nochmals ein
herzliches Dankeschön an alle Kuchenund Salatspender und alle eifrigen
Helfer. Am frühen Abend war es dann
geschafft, nach dem Abbau noch ein
Absacker und die Freude über ein
gelungenes Fest der Landesgruppe.
Müde und erleichtert wurde der Heimweg angetreten.
Internationale Prüfung „Arbeit nach
dem Schuss“ in Österreich Schalchen
Salzburger Land
Am Samstag, dem 29.08.2015, fand in
Schalchen die 21. Internationale Prüfung „Arbeit nach dem Schuss“ des
DJT-Club e.V. statt. An dieser
anspruchsvollen Prüfung nahmen 28
Gespanne aus ganz Europa teil. Eine
wochenlange Trockenperiode und Prüfungstemperaturen um die 35°C waren
eine echte Herausforderung für Hund
und Führer. Ein weiterer Knackpunkt
waren die Schweißfährten in den sehr
steilen Revierteilen. Für die Landesgruppe Saarland ging unser Neumitglied und Erstlingsführerin Christine
Fuchs mit der 15 Monate alten Hündin
Donna von der Dachsschlucht an den
Start. Nach erfolgreicher Riemenarbeit,
600 Meter Übernachtfährte, folgte die
Wasserarbeit. Nach einer kleinen Mittagspause wurden die Schleppen und
die frei Verlorensuche in praller Mittagshitze abverlangt. Bei den anschließend geprüften kleinen Waldfächern
musste zusätzlich, neben den bekannten
Fächern, noch ohne Leine gepirscht
werden. Die größte Hürde war
dann zum Abschluss das Ablegen und Schießen. Bei dieser
Gehorsamsübung wird, nachdem der Führer außer Sicht
des Hundes ist, nach 2 Minuten
der erste, nach weiteren
2 Minuten der zweite Schuss
abgegeben. Nach weiteren
2 Minuten wird der Hund abgeholt. Der Hund darf sich während diesen 6 Minuten maximal
66
in Sitzposition erheben. Donna lag wie
ein Brett und bewegte sich keinen Millimeter. Dann war es geschafft und es
war klar, Christine und Donna konnten
sich mit einem I. Preis und hervorragenden 130 Gesamtpunkten einen Eintrag ins Gebrauchshundestammbuch
und den 4. Platz auf dieser internationalen Prüfung sichern.
Gebrauchsprüfungen:
In dieser Prüfungssaison konnten auch
Silvio Kirsch mit Quent vom Ginsterbusch und Pablo Barrera Hanz mit Fritz
vom Lubst einen Eintrag ins Gebrauchshundestammbuch erreichen. Auf der
Gebrauchsprüfung in Grottelbach führte
Silvio Quent mit 281 P / II. Preis und
Pablo Fritz mit 289 P / I. Preis.
Es freut mich besonders, dass alle drei
Gespanne nach einem sehr schönen und
harmonisch verlaufenen gemeinsamen
Vorbereitungskurs diese Leistung zeigen
konnten.
Allen Führern ein herzliches Waidmannsheil und Ho Rüd Ho.
Guten Anlauf und eine verletzungsfreie
Drückjagdsaison 2015/2016
Christian Fuchs
Landesgruppenleiter
Jagdgebrauchshundewesen
Brauchbarkeitsprüfung
Jagdschule AJN Gräfinthal
vom 17./18. Oktober 2015
Dr. Feichtner
•Prüfung über die jagdliche Brauchbarkeit:
23 Hunde gemeldet 22 erschienen
16 bestanden  6 nicht bestanden
Nachstehende Hunde haben die Prüfung bestanden
(Reihenfolge alphabetisch):
Name des Hundes
Rasse
Als ständig wachsendes Unternehmen sucht die Jagdschule
AJN Gräfinthal engagierte Mitarbeiter/innen zur Bewältigung
anspruchsvoller Aufgaben, denn qualifizierte und motivierte
Mitarbeiter sind die Basis unseres Erfolgs. Hauptaufgabengebiet
der Jagdschule AJN ist die Jägerausbildung. Die Kurse finden
überwiegend am Wochenende oder in Blockkursen statt.
Flexible Arbeitszeiten werden daher erwartet.
Führer
Titel
Name
Vorname
Balou
von der Appelbecke
KlM
Scholtes
Albert
Benno
vom Würzbachtal
Deutsch
Drahthaar
Gemenig
Armin
Sie möchten Verantwortung übernehmen, sind flexibel und
suchen eine Herausforderung, dann sind Sie bei uns richtig.
Birka
v. Fremersberg
Deutsch
Drathaar
Hargarter
Wilhelm
I. Stelle: Ausbilder/in /Organisator/in
Brennecke
vom Lambsbachtal
Rauhaarteckel
Scholtes
Dominik
Wir stellen als Vollzeit- / Teilzeitkraft eine/n
Ausbilder/in / Organisator/in ein.
Dora III
vom Saarforst
Deutsch
Drahthaar
Thieser
Michael
Dux III
vom Saarforst
Deutsch
Drahthaar
Flesch
Marc
El Nino little dragon
from Firefighter
Labrador
Gödtel
Katrin
Ernie
von Wetschhausen
Deutsch
Drathaar
Tintinger
Alfons
Indian Rose
Perle aus dem Schwabenland
Labrador
Hellbrück
Andreas
Pan
vom Grenzwall
KlM
Latz
Richard
Tarek
vom Saar-Teufel
Irish Terrier
Born
Heiner
Viola
vom Mayener Hinterwald
Weimaraner
Schubert
Barbara
Wilma (Quick and Sweet
vom Bleckengrund)
Labrador
Retriever
Reichert
HansErich
„Xeno“
Zero Hour Foggy Day
Labrador
Braun
Harald
Yessy
von der Fürstenau
Teckel
SchäferFischer
Carina
Zottel
vom Grevinghoff
Rauhaarteckel
Ulrich
Walter
Dr.
Ihr Aufgabengebiet:
• Unterricht in der Jagdschule / Falknerschule
• Mitarbeit in der Organisation
• Übernahme von unterrichtsübergreifenden Sonderaufgaben
Ihr Profil:
• Berufsjäger, Forstwirt, Forsttechniker oder ähnliche
Ausbildung
Ihre Fähigkeiten:
• Pädagogische Fähigkeiten
• Schnelle Auffassungsgabe, Eigeninitiative,
• Bereitschaft zu Verantwortungsübernahme
• Belastbar, flexibel, teamfähig
• Praktische Tätigkeiten im Revier
• EDV-Kenntnisse
II. Mitarbeiter/in auf 450 EUR-Basis
Wir suchen eine/n engagierte/n Mitarbeiter/in auf 450 EUR-Basis.
Zu Ihren Aufgabengebieten zählen die praktische Ausbildung,
Schießausbildung und Übernahme von unterrichtsübergreifenden
Sonderaufgaben.
Ihre Fähigkeiten:
• Pädagogische Fähigkeiten
• Schnelle Auffassungsgabe, Eigeninitiative,
• Bereitschaft zu Verantwortungsübernahme
• Belastbar, flexibel, teamfähig
•Prüfung über die jagdliche Brauchbarkeit für die
Nachsuche auf Schalenwild (nach § 48 BPO):
5 Hunde gemeldet
2 bestanden
Nachstehende Hunde haben die Prüfung bestanden
(Reihenfolge alphabetisch):
Name des Hundes
Wenn Sie an einer dieser interessanten und abwechslungsreichen Aufgaben interessiert sind, nutzen Sie vorzugsweise
bitte die Möglichkeit der Online-Bewerbung unter
[email protected] oder
senden Sie Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen an:
Haus Wulfinghoff, Gräfinthal 10, 66399 Mandelbachtal,
an Herrn Dr. Feichtner „persönlich“.
3 erschienen
1 nicht bestanden
Rasse
Führer
Titel
Name
Vorname
Kalabrone
dalla valle del Reno
Spinone
Italiano
Klein
Michaele
Max
Parson
Klasen
Werner
Jagdschule AJN – erste nach DIN ISO zertifizierte
Jagdschule Deutschlands
Für uns ist Qualität das Maß aller Dinge.
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die wir Ihnen auf Anfrage zur Verfügung stellen. Einfach anfordern unter [email protected]
Krüger Druck+Verlag GmbH und Co. KG, Handwerkstraße 8-10, 66663 Merzig, Tel. 06861/7002-0, [email protected]
67
SAARJÄGER · Winter 2015
Jagdgebrauchshundewesen
Deutschland wird Weltmeister!
Vom 24. bis 26.Oktober 2015 fand die
37. Weltjagdmeisterschaft für Vorstehhunde statt. Veranstaltungsort war
Nis/Serbien, organisierendes Land die
Schweiz. Weite ebene Flächen, eine abwechslungsreiche Klein-Landwirtschaft
sowie ein unglaubliches (Nieder-)Wildvorkommen machen Serbien – trotz
infrastruktureller Schwierigkeiten – zu
einem nahezu perfekten Austragungsort für solch einen großen internationalen Wettbewerb.
Die Weltjagdmeisterschaft wird nach
dem Reglement der Fédération Cynologique Internationale (FCI) gerichtet,
getrennt nach britischen und kontinentalen Vorstehhunden. Bewertet wird die
gezeigte ausgedehnte, aber geländeangepasste Feldsuche im Stil der Rasse,
Nasenleistung, Jagdverstand, Vorstehen, Nachziehen,
Gehorsam und
Führigkeit, ggf.
Sekundieren. Die
Suchengänge finden immer paarweise statt. Die
Suche zielt auf
Rebhühner und
Fasane; das vorgestandene Federwild wird vor
den Hunden erlegt und muss
apportiert werden. Kommt ein
SAARJÄGER · Winter 2015
Hund nach erfolgreicher
Feldarbeit in die Wertung, muss er noch einen
korrekten Enten-Wasserapport absolvieren.
Insgesamt nahmen 29 Nationen an der
Weltjagdmeisterschaft teil. Jede Nation
hat die Möglichkeit, 4 britische sowie
4 kontinentale Vorstehhunde (plus je
einen Reserve-Hund) zu entsenden.
Das Richten erstreckt sich über zwei
Tage, wobei für jede Gruppe am zweiten Tag die Reviere und Richter gewechselt werden. Positive Ergebnisse
werden für jeden Hund einzeln addiert,
fließen aber auch gleichzeitig in die
Mannschaftswertung der einzelnen
Nationen ein.
Zwischen den beiden WM-Tagen findet
traditionell die Jagdmeisterschaft
„St. Hubert“ statt. Pro Nation können
hieran je 2 Damen und 2 Herren mit
ihren Vorstehhunden (britisch oder
kontinental) teilnehmen. Diese Prüfung
entspricht einer praktischen Suchjagd
mit dem Vorstehhund, wobei neben
dem Hund auch der Jäger in den Bewertungsfokus des Richterkomitees
rückt. Jeder Teilnehmer bekommt die
Möglichkeit, in einem entsprechenden
Revierteil binnen 20 Minuten sein jagdliches Können unter Beweis zu stellen.
Es dürfen hierbei 2 Stück Federwild
(mit maximal 4 Patronen) vor dem vorstehenden Hund erlegt werden. Neben
68
dem reinen Jagderfolg wird
die Kenntnis der Jagdausübung
des Teilnehmers, Sicherheit, Umgang mit der Waffe, Geländenutzung,
Jagdverstand und Waidgerechtigkeit
sowie natürlich die Zusammenarbeit
mit dem Hund und dessen Arbeitsweise
beurteilt.
Folgende Teilnehmer aus Deutschland
wurden für die WM nominiert:
Britische Rassen
PH Field Flyer’s First Flower,
Petra Labarre
PR Astor vom Mückenborn,
Ewald Schönau
PH Xanta vom Mückenborn,
Ewald Schönau
ESH Solid Gold’s Yoga,
Nina Paul-Wollmann
St. Hubert Herren
PR Xanta vom Mückenborn,
Ewald Schönau
St. Hubert Damen
ESR Joe od Gmizica, F: Nadja Jeuschede
ESH Solid Gold’s Yoga,
Nina Paul-Wollmann
Ergebnisse der 37. WM 2015
Petra Labarre konnte mit ihrer Pointerhündin im Gesamt-Ranking den 4. Platz
erreichen (mit einem „1. Excellent“ als
Jagdgebrauchshundewesen
Bewertung), Nina Paul-Wollmann mit
ihrer English Setter-Hündin den 9. Platz
(mit einem „2. Sehr Gut“). Da keine andere Nation es schaffte, zwei Gespanne
in höhere Platzierungen zu bringen,
führte dies in Summe zu einem aus
deutscher Sicht historischen Erfolg:
1. Platz in der Teambewertung – Weltmeister!!! Dies gab es bis dato erst einmal in der 37-jährigen WM-Geschichte.
Ebenfalls sehr erfreulich aus deutscher
Sicht war das Abschneiden der deutschen Damenmannschaft bei der St.
Hubert: Sowohl Nadja Jeuschede als
auch Nina Paul-Wollmann konnten mit
ihren English Settern in ihrer Gruppe
den vierten Platz von elf Gespannen
erreichen. In der Teamwertung kamen
die Damen somit auf den 3. Platz.
Britische Rassen –
Einzelwertung
1. PR Kam Hunting Eyson,
F : Akop, Russland
2. ESH Solid Gold’s Veria,
F: Bertalan, Österreich
3. PR Eliot du Clos des Frigoulas,
F: Teulières, Frankreich
Britische Rassen –
Mannschaftswertung
1. Deutschland
2. Tschechien
3. Ungarn
Kontinentale Rassen –
Einzelwertung
1. EB Gatsby Du Mas d’Eyraud,
F: Maudet, Frankreich
2. DK Vamos del Cakic,
F: Scarpecci, Italien
3. UV FurdohaziAgota,
F: Boucher, Frankreich
Kontinentale Rassen –
Mannschaftswertung
1. Frankreich
2. Italien
3. Dänemark
St. Hubertus Frauen –
Einzelwertung
1. Simone Meili, Schweiz
2. Stanislova Zornitsa,
Bulgarien
3. Elena Villa, Italien
St. Hubertus Männer –
Mannschaftswertung
1. Italien
2. Kroatien
3. San Marino
2016 findet die Weltjagdmeisterschaft
in Dänemark statt. Aufgrund der positiven Erfahrungen der letzten dort ausgetragenen WM (2005) dürfen wir uns
bereits heute auf eine perfekt organisierte Veranstaltung in traumhaften
Niederwild-Revieren freuen. Interessenten können sich gerne bei KlausPeter Färber ([email protected]) melden.
Nina Paul-Wollmann
St. Hubertus Frauen –
Mannschaftswertung
1. Bulgarien
2. Italien
3. Deutschland
St. Hubertus Männer –
Einzelwertung
1. Muccioli, Italien
2. Nielsen, Dänemark
3. Furia, Italien
Krieghoff-Anzeige
69
SAARJÄGER · Winter 2015
Messe AnJa
Messe AnJa – Angeln & Jagen vom 19. bis 21. Februar
im MesseZentrum Saarbrücken
Verbände präsentieren sich umfassend: Vereinigung der Jäger des Saarlandes, Fischereiverband Saar
und der Landesverband Rheinland-Pfalz/Saarland des Deutschen Falkenordens sind mit dabei.
Projektleiter Michael Böttcher zeigt sich begeistert über die
bevorstehende Special-Interest-Messe: „Die Zusammenarbeit
mit den Verbänden vor Ort, die „Vereinigung der Jäger des
Saarlandes“, dem „Fischereiverband Saar“ und dem „Deutschen Falkenorden“ (vertreten durch den Landesverband
Rheinland-Pfalz/Saarland) läuft überaus positiv. Hinzu kommen die zahlreichen Partnerverbände im Angelbereich aus
dem nahen Frankreich, die wir erneut mit einer eigenen
Präsentationsfläche begrüßen dürfen.“
Lübeck, 24.11.2015: Die bekannte
­Informations- und Verkaufsausstellung „AnJa – Angeln & Jagen“
gastiert ­erneut im MesseZentrum
Die aktuelle Informations- und Verkaufsausstellung
für Fischer, Jäger und Naturfreunde
Saarbrücken. Vom 19. bis 21. Februar 2016 zeigen Fachhändler und
Verbände aus den ­Bereichen Angeln, Jagen und Natur
die gesamte Bandbreite ihrer Passion.
Die etablierte Veranstaltung, die bundesweit an mehreren
Standorten durchgeführt wird, fand erstmals im Januar
2014 den Weg an die Saar. Veranstalter der „AnJa“ ist das
Lübecker Unternehmen „Das AgenturHaus GmbH“.
Bereits jetzt verzeichnen die Veranstalter ein enormes Interesse seitens der Aussteller wie Projektassistent Tino Trapiel
erläutert: „Die Vorbereitungen laufen auf vollen Touren.“
Für Jäger – und speziell für die zahlreichen Jungjäger in der
Region – bietet die „AnJa“ jede Menge Zubehör zur Ausübung
ihrer Passion. Von der Ansitzdecke bis hin zu Vakuumiergeräten bietet die Messe nahezu alles, was Jägerinnen und
Jäger benötigen. Auch Hunde zum jagdlichen Gebrauch
werden von einer Reihe renommierter Züchter angeboten.
Hinzu kommen jagdliche Langwaffen und die Präsentation
einiger Optikanbieter. Hochwertige Bekleidung, die in
punkto Wind- und Wetterschutz keine Wünsche offen lässt,
ergänzt das umfangreiche Sortiment.
Neu im Programm – LED LENSER Lampenset
– Taschenlampe P7.2 + Kopflampe H7.2 –
Neben einem breiten Informationsangebot und zahlreichen
spannenden Sonderschauen, die alle Naturliebhaber begeistern werden, zeigen die beteiligten Verbände ein großes
Engagement.
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Zwei leistungsstarke Lampen im Set vereint.
Johannes Schorr, Geschäftsführer der „Vereinigung der Jäger
des Saarlandes“ (VJS), erläutert: „Die VJS informiert über
die Jägerausbildung und -prüfung und über die Nachhaltigkeit, die in der Kulturlandschaft herrschen muss. Um auch
die jungen Besucher zu begeistern, wird zudem das LernortNatur-Mobil vor Ort sein. Mittels Dioramen, die die verschiedenen Tierarten zeigen, erfahren Kinder und Jugendliche
in einer der Natur nachempfundenen Welt anschaulich,
was es zu schützen gilt.“
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Leuchtweite 260 m.
Auch der Fischereiverband Saar, Körperschaft des öffentlichen Rechts (FVS), ist bei der Angeln & Jagen mit dabei.
Präsident Andreas Schneiderlöchner betont den Gewässerschutz als eine Aufgabe, die an Grenzen nicht Halt macht.
„Wir arbeiten in vielen Bereichen mit unseren Nachbarn in
Frankreich, Luxemburg und Rheinland-Pfalz eng zusammen
und freuen uns, erneut die Partnerverbände aus dem Elsass
und Lothringen bei der ,AnJa’ begrüßen zu können“, erklärt
Schneiderlöchner.
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und bei der Alljagd Versand GmbH
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Zudem gewährt der Deutsche Falken­orden (DFO), vertreten
durch den Landesverband Rheinland-Pfalz/Saarland, einen
Einblick in sein Wirken. Matthias Frings, Vorsitzender des
Landesverbandes, zeigt sich begeistert: „Die Jagd mit Greifen
ist die älteste Art der Jagd überhaupt. Mit der Präsentation
unserer Greife bei der ´AnJa` haben wir stets gute Erfahrungen gemacht. Sie ist ein Publikumsmagnet, der Jung und Alt
erfreut.“
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Umwelt, aber auch den Geldbeutel und ist durch das komfortable
Floating Charge System immer schnell bei der Hand,
wenn man sie braucht.
Die „AnJa – Angeln & Jagen“ im MesseZentrum Saarbrücken ist vom 19. bis 21. Februar 2016 täglich von
10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 7 Euro, ermäßigt 5 Euro, Jugendliche von 13 bis einschließlich 17 Jahre
zahlen 3 Euro, für Kinder bis 12 Jahren in Begleitung
eines Erwachsenen ist der Eintritt frei.
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SAARJÄGER · Winter 2015
Hunde benötigen einen gültigen Impfausweis gemäß den
behördlichen Bestimmungen.
70
Jägerinnen
Jägerinnen-Schießtraining 2016
Im neuen Jahr wollen wir unser monatliches Schießtraining auf dem Schießstand der VJS in Saarwellingen fortsetzen. Jeden letzten Donnerstag im
Monat treffen wir uns ab 17.00 Uhr
und schießen auf dem 100 m Stand,
dem laufenden Keiler und auch auf den
Kipphasen. Schon früh im Jahr haben
daher die Jägerinnen ihre Drückjagdnadel und sind, wie wir auch in diesem
Jahr wieder erfahren haben, gerngesehene Gäste bei den Gesellschaftsjagden.
Auch die Einladungen aus den Nachbarländern nehmen zu und werden
auch gerne wahrgenommen, z.B.
Drückjagd in den Revieren von BadenBaden oder Sexau in Baden-Württem-
berg, sowie Ansitz- und Drückjagd
im Hunsrück.
Folgende Trainingstermine bitte jetzt
schon in den Kalender eintragen:
28.01.2016, 25.02.2016, 31.3.2016,
28.04.2016, 30.06.2016, 28.07.2016,
25.08.2016, 29.09.2016, 27.10.2016,
24.11.2016 und 08.12.2016 - Wichtelschießen.
Aufgrund der Feiertage fällt das
Training im Mai aus. Ich freue mich,
zusammen mit unserem Trainer Klaus
Persch, viele von Euch auf dem Schießstand zu sehen.
Pauline Kohler
Ich wünsche allen Jägerinnen
und Ihren Familien
ein schönes Weihnachtsfest,
alles Gute und viel Erfolg
für
2016
Ihre Pauline Kohler,
Jägerinnenbeauftragte
JägerinnenStammtisch 2016
Der Jägerinnen-Stammtisch ist jetzt
schon Tradition geworden. Wir treffen
uns in den geraden Monaten, am
zweiten Samstag im Monat, jeweils ab
15.00 Uhr im Restaurant des Jägerheimes in Saarwellingen. Im immer
wieder wechselnden Teilnehmerinnenkreis werden die gemeinsamen
Unternehmungen geplant, neue Seminare festgelegt, über die Hunde und
die Falken gesprochen und Jagderlebnisse ausgetauscht. So entsteht ein
Netzwerk und Freundschaften werden
geknüpft.
Die Termine für 2016, die Ihr bitte
gleich in die Kalender übernehmen
könnt, sind:
13.02.2016, 09.04.2016, 11.06.2016,
13.08.2016 und 08.10.2016
Der Dezembertermin wird durch
unser Treffen beim Wichtelschießen
ersetzt. Ich freue mich, auch im
nächsten Jahr viele Jägerinnen im
Jägerheim in geselliger Runde zu
treffen.
Pauline Kohler
Jägerinnen mit dem Lernort-Natur
im Wildpark Saarbrücken
Am 12. und 13. September
fand wieder das Wildparkfest in Saarbrücken statt.
Die Jägerinnen hatten sich
in diesem Jahr als Rahmen
das Lernort-Natur-Mobil
ausgesucht. Es hat sich gezeigt, dass dies eine sehr
gute Idee von Elisabeth
Bächle war. Die Jägerinnen
hatten ja bei Elmar Bosch
eine Schulung am LernortNatur-Mobil gemacht und
konnten so den Aufbau und
die Präsentation der Präparate gut vorbereiten.
Und dann kamen auch die
Familien mit Kindern,
manchmal in Scharen vorbei. Ohne Scheu gingen die
Kinder auf die Jägerinnen
zu, stellten ihre Fragen und
freuen sich, dass sie auch
alles anfassen und streicheln durften.
Was die Kenntnis der Tiere anging, so
haben wir festgestellt, ist noch Einiges
an Schulung der Jugend nötig.
So richtig bekannt sind die Tiere des
Waldes allen noch nicht, aber dafür
sind wir Jäger/innen ja da. Dass Nicole
Berger-Becker für unsere französischen
Besucher in ihrer Sprache ansprechbar
71
war, kam besonders gut an. Wir waren
mit der Veranstaltung für die Jägerschaft sehr zufrieden.
Pauline Kohler
SAARJÄGER · Winter 2015
Rezept
Damwildfilet
in Dijonsenfkruste
mit Rosmarinkartoffeln
Zutaten:
Rosmarinkartof
feln
2 Gläser kleine
gekochte
Kartoffeln (Fertig
produkt)
30 g Butter
1⁄2 TL gerebelte
r Rosmarin
Damwildfilet
1 Ei
2 TL Dijonsenf
Mehl und Semm
elbrösel
zum Panieren
1 Filetstrang vo
m Damwild
2 – 3 EL Öl
Salz, Pfeffer
Tipp:
s dem Glas
Statt Kartoffeln au
ch kleine
au
ch
können natürli
t werden.
de
en
rw
ve
Pellkartoffeln
Zubereitung
Rosmarinkartoffeln
1. Kartoffeln in ein Sieb geben
und gut abtropfen lassen. In
einer großen schweren Pfanne
Butter erhitzen und die
Kartoffeln mit einer Prise Salz
bei schwacher bis mäßiger Hitze
20 – 25 Minuten braten, bis sie
eine dünne braune Kruste
haben. Nach 10 – 15 Minuten
Rosmarin unterrühren.
SAARJÄGER · Winter 2015
Damwildfilet
1. E
i und Senf gut verrühren. Zum
Panieren in jeweils einen tiefen
Teller Mehl, Semmelbrösel und
Senf-Ei-Mischung geben.
2. F
ilet häuten, abspülen, trocken
tupfen, erst im Mehl, dann im
Ei-Senf und zuletzt in den
Semmelbröseln wenden. Panade
fest andrücken.
3. 1
0 Minuten vor Garzeitende der
Kartoffeln Öl in einem Bräter
oder einer Pfanne erhitzen und
das Filet darin bei mittlerer Hitze
rundherum anbraten. Anschließend im vorgeheizten Backofen
72
bei 160 Grad garen. Als Richtwert
gelten 10 Minuten – dabei kommt
es jedoch stark auf die Dicke des
Filets und auf den ganz persönlichen Geschmack an, wie »durch«
das Fleisch serviert werden soll.
4. F
leisch aus dem Ofen nehmen,
vorsichtig in Alufolie wickeln und
noch einige Minuten im ausgeschalteten Backofen ruhen lassen.
5. R
osmarinkartoffeln mit Salz und
Pfeffer abschmecken, das Filet
in vier Teile oder Medaillons
schneiden, alles auf warmen
Tellern anrichten, mit dem restlichen Fleischsaft begießen und
servieren.
Es war ein sensationelles Fest!
Impressionen vom Naturburschen-Fest 2015
im Carl-Dewes Park, Losheim am See
04. Oktober 2015 –
Zum zweiten Mal war
das Naturburschen-Fest
ein voller Erfolg. Dieses
Jahr hatten sich die
Naturburschen ein besonders spannendes
Programm ausgesucht:
Einem Jungadler, der
von seinem Falkner
unter Staunen durch
die Menge geführt wurde,
über die wilden Federn zu streicheln,
tut man nicht alle Tage.
wollte, der kam im Streichelzoo mit
süßen Ziegen ganz auf seine Kosten.
Der Erlös kam dem Carl-Dewes Park
zu Gute – am Samstag, den 4. November
pflanzten die Naturburschen mit freiwilligen Helfern und jeder Menge kindlicher Unterstützung tausende Blumenzwiebeln in den Boden. So können sich
ab dem Frühjahr die Besucher und Spaziergänger am Blütenmeer von Tulpen,
Krokussen, Narzissen und dem ein oder
anderen Schneeglöckchen erfreuen!
Damhirsch und Wildschwein am Spieß
sowie frische Forellen durften nicht
fehlen – lecker! Das Salut-Schießen zu
Beginn und Abschluss des Festes brachte so manches Jägerauge zum Strahlen –
manches Hundeauge zum Zucken.
Sowieso waren sehr viele Vierbeiner
unterwegs – nächstes Mal dürfen sich
die Gäste vielleicht auf das ein oder
andere Programm für Hunde freuen.
Das Glück dieser Erde liegt auf dem
Rücken der Pferde – oder des Esels!
Quer durch den Park ging es für viele
Kinder – ein großer Reitspaß. Wer lieber
festen Boden unter den Füßen spüren
..
Fur
alle, die das Leben lieben
..
..
..
73
SAARJÄGER · Winter 2015
Baum des Jahres 2016
Baum des Jahres 2016 ist die Winter-Linde
„Linden sind die häufigsten Bäume
Deutschlands und Mitteleuropas in
Stadt und Landschaft“, sagte Silvius
Wodarz. Die Schirmherrschaft für die
Winter-Linde hat die stellvertretende
Vorsitzende der CDU Bundestagsfraktion, Gitta Connemann, übernommen.
Seit einigen Jahren wird der Baum
des Jahres gleichzeitig mit der neuen
Deutschen Baumkönigin vorgestellt.
Im kommenden Jahr wird die Forststudentin Lil Wendeler als Deutsche
Baumkönigin für die Winter-Linde
werben. „Pflanzt, schützt und beachtet
mehr Winter-Linden, sie haben es
verdient!“ sagte Lil Wendeler.
Das Holz von Winter-, und Sommer-Linde ist mit herkömmlichen Mitteln nicht
zu unterscheiden. Lindenholz ist hell,
weich und relativ leicht. Es ist das beste
Schnitzholz. Aus Lindenholz sind die
meisten Altar- und Wandfiguren in Kirchen – es wird daher auch als Sakraloder „Heiligenholz“ (Lignum sanctum)
bezeichnet.
Als Stadtbaum ist die Linde sehr
beliebt. Sie ist eine wichtige Bienenweide, zudem sehr anspruchslos und
tolerant, was den Standort angeht.
Linden haben kaum Krankheiten oder
Schäden und erreichen ein hohes
Lebensalter (bis zu 1000 Jahre). Ärgerlich kann allerdings der aus Lindenkronen tropfende Honigtau werden.
Die Zuckerwasser-Tröpfchen sind zwar
vollkommen unschädlich, machen aber
Fahrräder, Autos und Bänke für kurze
Zeit klebrig. Der Belag ist jedoch mit
Wasser leicht abzuwaschen.
Hintergrundinformationen
zur Winter-Linde:
Wer kennt und wer liebt sie nicht,
die Linden? Am bekanntesten sind
sicherlich die beiden Schwestern:
die starkwüchsige Sommer-Linde (Tilia
platyphyllos) und die etwas zierlichere
Winter-Linde. Die Sommer-Linde war
bereits 1991 einer unserer ersten
Bäume des Jahres.
Winter-Linde, BDJ 2016, Foto: A. Roloff
Der auch für Nicht-Fachleute augenfällige Unterschied zwischen Winterund Sommer-Linde liegt in deren
Wuchshöhe und in der Form der
Blätter.
Die Wurzeln entwickeln ein Herzwurzelsystem und passen in der Gestalt zur
Krone. Wird eine Winter-Linde gefällt,
treibt sie sehr stark aus dem Stock
wieder aus.
Die Winter-Linde wird nur etwa 15 25 Meter hoch, wohingegen SommerLinden über 40 Meter hoch werden
können. Ihre großen Blätter und ihr
hoher Wuchs geben so viel Schatten,
dass diese Bäume früher häufig an
Gerichtsplätzen, Tanzstätten oder kultischen Orten angepflanzt wurden. Die
Blätter der Sommer-Linde sind herzförmig und bis zu 12 Zentimeter lang.
Das Heimatareal der Winter-Linde
erstreckt sich über ganz Europa (außer
dem hohen Norden). Die beiden
Schwestern unterscheiden sich bei
ihren Ansprüchen an Licht, Wasser,
Wärme und Nährstoffe. Grundsätzlich
ist die Sommer-Linde die anspruchsvollere.
Die Blätter der Winter-Linde, auch
Kleinblättrige Linde genannt, sind im
Umriss fast kreisrund.
Die Krone der Winter-Linde, Ihr Habitus, hat die Form eines Herzens mit der
Spitze nach oben. Mit ihrer leuchtend
goldgelben Herbstfärbung ist sie der
Schmuck vieler Gärten und Parks.
Der Stamm der Linden kann mehrere
Meter dick werden. Die stärksten Linden sind allerdings Sommer-Linden wie
z.B. das Riesenexemplar in Heede im
Emsland mit 18 Metern Stammumfang.
Eine der wohl stärksten Winter-Linden
steht bei Rochlitz/Mittelsachsen mit
einem Stammumfang von etwa neun
Metern.
Die Blüten der Winter-Linde öffnen
sich zur Freude der Imker erst im Juli,
daher auch der deutsche Name SpätLinde. Wenn Linden blühen, kann man
schon auf größere Entfernung ihren
charakteristischen Honigduft wahrnehmen.
SAARJÄGER · Winter 2015
Die Linden haben eine hohe Schattentoleranz, die bei der waldbaulichen
Behandlung der Linden von Bedeutung
ist. Sie gedeihen mit dieser Eigenschaft
auch unter älteren Bäumen. Weil sie
zum Beispiel die Stämme von Eichen
„ummantelt“, das heißt beschattet, hält
sie sie „astrein“. Diese dienende Funktion nutzt man im Waldbau.
Schon im Juli findet man unter blühenden Linden häufig viele tote Hummeln.
Dies noch mehr unter Winter-Linden,
da sie etwa zwei Wochen später blühen
als die Sommer-Linden. Der Grund ist
erstaunlich: Die spät blühenden Linden
üben eine starke Lockwirkung auf die
Hummeln aus, zumal im Spätsommer
die Nahrungsquellen schon versiegen.
Um Hummeln zu fördern müssten also
mehr Winter-Linden gepflanzt werden,
aber auch blühende Wiesen und ein
insgesamt abwechslungsreiches Nahrungsangebot im Hoch- und Spätsommer wäre günstig.
Die Krone ist ein beliebter Lebensraum
von Vögeln, Pilzen und der Laubholzmistel.
74
Linden sind geeignet für Alleen, Parkplätze, Parks, Promenaden, Fußgängerzonen, Entrées, große Gärten und als
Hausbaum.
Dorflinden, Gerichtslinden, Kirchlinden,
Tanzlinden und Hoflinden, aber auch
Sagen, Gebräuche und Ortsnamen
zeugen von einer jahrhundertelangen
vielseitigen Bedeutung der Linden.
Tanzlinden sind etwas besonders
Schönes. In die Krone der Linde wurde
ein Tanzboden eingebaut, den man
über Treppen/Leitern erreichte. Besonders schöne Exemplare, in denen
auch heute noch gefeiert wird, stehen
in Effelder (Thüringen) und Effeltrich
(Bayern).
In Limmersdorf (Oberfranken) gibt es
sogar ein Tanzlindenmuseum.
In der Naturheilkunde haben vor allem
die Lindenblüten große Bedeutung:
Lindenblütenhonig, aber auch Lindenblütentee und -umschläge, sogar Öl
wird aus Lindenblüten hergestellt.
Die Linde ist das Symbol der Liebe,
der Güte, der Gastfreundschaft und
Bescheidenheit. Diese Symbolik soll
auf die Erzählung von Philemon und
Baucis zurückgehen, dem alten Ehepaar, das sich nichts mehr erwünschte
als gemeinsam zu sterben, damit keiner
von ihnen den Tod des anderen erleben
müsse. Zeus erfüllte ihnen diesen
Wunsch; als der Tod zu ihnen kam,
verwandelte er die beiden in Bäume:
Philemon in eine Eiche und Baucis
in eine Linde.
Der häufigste Gasthausname in
Deutschland ist mit über 1000 Nennungen „Zur Linde“ und zahlreiche Ortsund Personennamen gehen auf die
Linde zurück.
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76
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Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Prof. Dr. jur.
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Forstrecht und Forstpolitik an
der Hochschule Weihenstephan, Rechtsanwalt in Berlin,
Dr. Jur. Susan Krohn, Regierungsdirektorin im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
und Dr. jur. Till Markus, Forschungsstelle für Europäisches Umweltrecht (FEU),
Universität Bremen. Unter
Mitarbeit von Dr. jur. Gabriele
Bendomir-Kahlo, Rechtsanwältin. Ergänzbare Kommentierung und Sammlung der
nationalen und internationalen Rechtsgrundlagen der Sicherung von Natur und Landschaft, des Artenschutzes, des
Wildschutzes sowie der Erhaltung des Waldes.
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Viele Vogelarten der bundesweiten Agrarlandschaft sind
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Praxishandbuch soll Möglichkeiten zeigen, die Lebensbedingungen für Rebhühner
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Es werden Grundlagen und
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Vertragspartner
Für Angeboteder
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Verkauf oder
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Waffen
und Munition
Vereinigung
der Jäger
Saarlandes
sind die gesetzlichen Vorgaben
zu beachten.
Der Text muss in jedem Fall immer
mit dem entsprechend zutreffenden Hinweis ergänzt werden:
– „Abgabe nur an Inhaber einer
Erwerbserlaubnis“
– „Abgabe nur an Personen mit
vollendetem 18. Lebensjahr“
– „Abgabe nur an Inhaber einer
Ausnahmegenehmigung“.
Wir wünschen all unseren Kunden
ein frohes Weihnachtsfest und
einen guten Rutsch ins neue Jahr 2016.
SAARJÄGER · Winter 2015
78
Impressum
Verlag und Redaktion
Vereinigung der Jäger
des Saarlandes
Landesjagdverband im DJV
Geschäftsstelle Jägerheim
Lachwald 5
66793 Saarwellingen
Telefon 0 68 38/ 86 4788-0
Telefax 0 68 38/ 86 478844
E-Mail: [email protected]
Verantwortlicher Redakteur
Landesjägermeister
Josef Schneider
(verantwortlich gemäß
Saarländischem Pressegesetz)
Mit Namen gekennzeichnete
Beiträge geben die Meinung
des Verfassers wieder.
Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung
der Redaktion.
Verantwortlicher
Anzeigenleiter
Landesjägermeister
Josef Schneider
Gesamtherstellung
Krüger Druck+Verlag
GmbH und Co. KG
Handwerkstraße 8-10
66663 Merzig
Telefon 0 68 61 / 7002-0
Telefax 0 68 61/ 7002-154
E-Mail: [email protected]
Erscheinungsform/Preis
Der SAARJÄGER erscheint als
Mitteilungsblatt vierteljährlich
in den Monaten März, Juni,
September und Dezember und
wird den Mitgliedern der VJS
zugestellt. Der Bezugspreis ist
im Mitgliedsbeitrag enthalten.
Anzeigenverwaltung
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Handwerkstraße 8-10
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Alle genannten Termine sind
ohne Gewähr.
Keine Haftung für Satzfehler.
SAARJÄGER
Ausgabe
Frühjahr 2016
Redaktionsschluss
für die nächste Ausgabe:
15. Februar 2016
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