Miteinander Nr. 2/2014

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Miteinander Nr. 2/2014
miteinander
Das Magazin der Lebenshilfe Gießen e.V.
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www.lebenshilfe-giessen.de
Nov. 2014
Jg. 28
In eigener Sache
Das Titelbild…
…hat in dieser Ausgabe eine ganz besondere Bedeutung. Es ist nämlich Teil
einer Zeichnung von Birgit Gigler aus
dem Atelier 23.
Die Künstlerin hat das Bild auf unsere Bitte
hin – extra zur Verwendung auf der sogenannten Ticket Plus Karte – entworfen.
Dafür sagen wir DANKESCHÖN!
…wenn Sie demnächst an der Kasse stehen und diese
Karte im Portemonnaie Ihrer Vorderfrau oder Ihres Vordermannes herausblitzen sehen … spätestens dann wissen
Sie, dass der Kunde oder die Kundin vor Ihnen in der
Lebenshilfe Gießen arbeitet.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Lebenshilfe Gießen
erhalten – in Anerkennung der hohen Benzinkosten –
5 Cent pro Kilometer in Ergänzung des Hess. Reisekostengesetzes (30 Cent). Diese Regelung tritt in Kraft, wenn
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jährlich mindestens 400
km mit Ihrem privaten Pkw zu dienstlichen Zwecken
unterwegs sind.
Lebenshilfe
Die Gutscheinkarten (Ticket Plus Card) ersetzen die bisherigen
Benzingutscheine. Zwar können die Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter damit weiterhin bei diversen Tankstellen tanken, aber auch ganz bequem einkaufen: bei Amazon, Ikea,
Karstadt, Media Markt, etc.
Mit dem Bild von Birgit Gigler sind die Gutscheinkarten
schön, praktisch und bequem!
Die gute Küche für Schulen, Kindergärten & Betriebe, Partyservice, Catering & Geschirrverleih
02 .
miteinander
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November 2014
Gießen
Telefon 06404 804-500
www.lilo-kuechen.de [email protected]
In eigener Sache
Grußw
ort
Grußwort
Liebe Leserinnen und Leser,
wenn diese Ausgabe des »miteinander«
erscheint, ist die Landesgartenschau bereits
Geschichte. Eine Geschichte, die uns allen
für immer in Erinnerung bleiben wird. Ich
habe im Laufe der 163 Tage selbst viele
wunderbare Dinge erlebt und von den Besuchern so viele positive Rückmeldungen erhalten, dass ich sagen kann: Hessens größtes
Gartenfest war rundum gelungen.
Es ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit, dass Menschen
mit Behinderung Bestandteil eines solchen Großereignisses
sind. Ob bei einer Tasse Kaffee am Lahnufer, beim Betrachten
der Kunstwerke im Kulturpavillon in der Innenstadt, bei der
Begegnung mit der schauspielenden Maskengruppe in der
Wieseckaue oder beim Kinderschminken zum Weltkindertag
– überall ließ sich Inklusion und Gemeinsamkeit erleben,
und dies hat einfach Spaß gemacht!
Das Fest ist vorbei, doch die Erfolge bleiben. Städtebaulich
hat unsere Stadt einen Quantensprung erlebt. Eine neue
Lahnbrücke ermöglicht Fußgängern und Radfahrern, von
der West – in die Nordstadt zu gelangen. Auch das Lahnwehr an der Klinkelschen Mühle ist dank Landesgartenschau
jetzt barrierefrei zu überqueren. Neue, einzigartige Spielplätze wurden geschaffen und stehen allen offen. Die Liste
ließe sich schier endlos fortsetzen.
Und: Nach dem Fest ist vor dem Fest. Unser Förderverein
Landesgartenschau wird sich nach Kräften dafür einsetzen,
vieles zu erhalten – nicht nur die Grünanlagen, sondern
auch den »Geist der Landesgartenschau« der durch unsere
Stadt wehte – gastfreundlich, weltoffen, sorgsam und verantwortungsbewusst. Wir wollen die geschaffenen Anlagen
auch zukünftig für kleinere Veranstaltungen und Events
nutzen, damit sie nicht in einen Dornröschenschlaf fallen.
Dabei wird es unser Ziel bleiben, die ganze Stadtgesellschaft einzubeziehen und die Menschen einander näher zu
bringen – ob mit oder ohne Behinderung.
Wilfried Behrens
Vorsitzender des Fördervereins Landesgartenschau
miteinander
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November 2014
. 03
In eigener Sache
Ob es die »Blumen in rosa« waren, wie die fünfjährige Alessia
sagt, die Wasserspiele, die Hasen, der Spielplatz, es gab
nur positive Rückmeldungen. Auch ich war mehrfach mit
meinen Enkeln dort und konnte erleben, mit welcher Begeisterung sie die Spielmöglichkeiten angenommen haben.
Vorwort
Die »Galerie am Bahnhof« konnte sich in der Neustadt in
einem wunderschönen Raum präsentieren und hat viele
Besucher angelockt.
Liebe Mitglieder, liebe Eltern,
liebe Freunde,
Das Kaffeemobil 508 lud Spaziergänger ein und die Mitarbeiter / innen aus den Werkstätten zeigten ihre Masken, die
sie zuvor unter Anleitung von Manuela Wittl, Blauschimmel
Atelier e.V., Oldenburg, hergestellt hatten.
»Hier war was im Busch«, so heißt unser
Schwerpunktthema vom November 2014.
Die vielen Berichte aus den jeweiligen Einrichtungen zeigen
uns, dass die Lebenshilfe aktiv an einzelnen Veranstaltungen teilgenommen hat. Aber auch zahlreiche Gruppen
waren auf der Landesgartenschau und waren begeistert.
04 . miteinander .
November 2014
Wir haben uns gerne beteiligt und danken der Geschäftsführung der Landesgartenschau und insbesondere Herrn
Thieß von der Wohnbau für die vielen Möglichkeiten. Wir
konnten teilhaben an Aktionen der Zivilgesellschaft ganz
im Sinne der UN-BRK.
rt
Vorwo
Sie finden in diesem Heft viele Berichte von Sommerfesten,
Sportveranstaltungen, Ausflüge, einer Hochzeit in Staufenberg und natürlich von unseren Oldtimern, die wieder zur
Verlosung bereit stehen. Letzteres ist für uns eine ganz
wichtige, besondere Aktion, denn mit den Spenden der
Teilnehmer können wir unsere Einrichtungen unterstützen
und neue Projekte auf den Weg bringen. So gilt unser
besonderer Dank allen Spendern.
dass sie sich dieser Aufgabe stellen und freue mich auf
viele weitere Aktivitäten im kommenden Jahr.
Wie auch besonders an die Läufer / innen beim Run and
Roll for Help. Auch Aktion Mensch sei hier erwähnt, ohne
dessen Unterstützung könnten wir so manches Projekt
nicht verwirklichen.
Ich wünsche Ihnen allen ein fröhliches Weihnachtsfest und
für das neue Jahr alles Gute, Gesundheit und schöne Erlebnisse.
Abschließend möchte ich Sie alle zu unserem Tag der offenen Tür am 1. Advent in der Limeswerkstatt einladen, dort
können Sie die vielen Angebote der Lebenshilfe Gießen
kennenlernen, Weihnachtsgeschenke einkaufen und sich
bewirten lassen.
Ihre
Es ist unser Ziel zu zeigen, dass Menschen mit Behinderung
Teil unserer Gesellschaft sind, ihre Vielfalt bereichert uns alle,
wir müssen uns nur kennenlernen.
Ich bedanke mich auch im Namen von Herrn Magnus
Schneider bei allen Mitarbeiter / innen, Eltern und Freiwilligen,
Maren Müller-Erichsen
Aufsichtsratsvorsitzende
miteinander
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November 2014
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Inhaltsverzeichnis
Spielen und
Lernen
08 Unser Waldtag in der
Kita Nieder Bessingen
09 Smörebröd –
gemeinsam Kochen im
KiFaZ Anne Frank
10 Ein Tag mit den Schlauen
Füchsen auf der Landesgartenschau (LGS)
Wohnen
Arbeiten
21 Hochzeit in der
Wohnstätte
Staufenberg
24 »Ein fester Arbeitspatz
bei ›Euromaster‹ ist
mein größter Wunsch«
22 Ergänzendes Angebot
»Begleitetes Wohnen in
Familien«
26 Der Schwanenteich in
neuem Licht
22 Wohnen im Quartier
23 Nachbarschaftstag in
den Wohnstätten
27 Erfolgreiche Absolventen
des Eingangsbereichs
wechseln in die Tagesförderstätten Lollar
Beraten und
Unterstützen
33 Automobile Schönheiten auf Schloss Dyck
34 Die LGS auch was für
Menschen mit Sehbehinderung?
35 LGS am Tag für Sehbehinderte und Blinde
27 Run’n’Roll for Help
36 Weltkindertag und Familientag auf der Landesgartenschau Gießen
28 Elternbeirat der Werkstätten neu gewählt
37 Chillen, Kreiden,
Schauen
12 Sommerfest im KiFaZ
Helen Keller
29 Werkstattrat der Limeswerkstatt Pohlheim
13 Unser neues AußenTrampolin
30 Muschenheimer Weihnacht – Eine Initiative
zugunsten des Gemeindeschwester-Projekts
37 Resümee zur Landesgartenschau von
Sergej Lautermilch
10 Spiel, Spaß und
Spannung auf der LGS
11 Ausflug in die
Teddy-Klinik
14 Vorschulkinder der Kita
Eberstadt auf der LGS
23 Das Büro
»Unterstütztes Wohnen«
ist umgezogen
38 Gemeinsames Gebärden
lernen macht Spaß
38 Ihr gutes Recht!
16 LEGO-Mindstorms Education an der SophieScholl-Schule Gießen
39 29 Jahre psychomotorische Förderung in der
Lebenshilfe Gießen
16 7 PCs für die Primarstufe
der Sophie-Scholl-Schule
Gießen
40 Veränderungen in der
Familienberatung
17 SchülerInnen kochen mit
André Großfeld
18 Der 1. Freiwilligentag
18 Aus 1 mach 2
19 Sophie-Scholl-SchülerInnen besuchen Danzig
06 .
miteinander
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November 2014
41 Wünsche an den Weihnachtsmann – oder lieber an das Christkind?
Oder an beide?
Die Artikel, die sich mit dem Schwerpunktthema
befassen, erkennen Sie an dem .
Schwatzkiste
LebensArt,
Kultur, Reisen
LebensNah
und voll dabei
42 Viele Plakate zum
Fotografieren
47 Tagesförderstätten auf
großer Fahrt
55 16. Run´n´Roll for Help
2014
42 Auf die Gruppe warten
48 Mit dem Schiff auf
Rhein und Mosel unterwegs
56 Start frei für den guten
Zweck!
43 Man muss doch was
ausprobieren!
43 Das Bimmelbähnchen
44 Haben Pflanzen eine
Seele?
49 Die Galerie am
Bahndamm in der
Neustadt 12
50 Mobil durch eMo
52 Udo trifft Udo
52 Freude und Bewegung
am Schiffenberg
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Einrichtungen
und Dienste
71 Adressen und
Ansprechpartner .
Kontakt
75 Werden Sie Mitglied
57 Endspurt der
20. Oldtimerspendenaktion 2014
58 Klöckner Deutz
Traktor zu gewinnen!
59 Autohaus Dörr+Hess
schenkt eine Gewinnchance bei der
20. Oldtimerspendenaktion
60 1. Reisemobilspendenaktion 2014 / 15
62 »Café 508«
63 Freiwilligentag 2014
64 Beeindruckender
Behandlungserfolg mit
Neurofeedback
65 Gelungenes
Fußballtunier
66 Maskenbau- und
spiel mit Teilnehmern
der WfbM‘s
67 Maskenspiel mit
Kindern der SophieScholl-Schule
68 Mitglied im Beirat
für die Belange
der Menschen mit
Behinderung
68 Abkürzungen in der
Lebenshilfe
69 Jubilare im Jahre 2014
70 Nachruf
miteinander
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November 2014
. 07
Spielen und Lernen
Spielen
und Lernen
Unser Waldtag in der
Kita Nieder Bessingen
Den Wald in seiner Vielfalt entdecken
Einmal im Monat machen wir uns mit »Fred« auf den Weg
zum Bessinger Wald. Fred, die Ameise ist vor langer Zeit
gemeinsam mit seinen Freunden in unser Ameisenhotel in
unserem Kingergarten eingezogen.
Seit dieser Zeit begleitet er uns immer wenn es raus in die
Natur geht. An unseren Waldtagen treffen wir nicht nur
seine Freunde in ihrer natürlichen Umgebung wieder, sondern entdecken noch vieles mehr.
Nach unserem Frühstück an der Grillhütte machen wir uns
auf den Weg um den Wald zu erkunden. Dort stehen wir
vor verschiedenen Herausforderungen, wie z. B. einen steil
abfallenden Hang, im Weg liegende Äste oder der unebene
Waldboden. Manche von uns toben im Laub, balancieren
auf Ästen, klettern auf Bäume und andere wiederum erforschen mit Lupen verschiedene Tiere und Materialien, die im
Wald zu finden sind. Mit vereinten Kräften haben wir vor
einiger Zeit ein Waldsofa gebaut. Dies hat uns soviel Freude
bereitet, dass wir uns jedes Mal wieder darauf freuen,
etwas Neues zu bauen. Umgefallene Baumstämme werden
so zu Wippen umfunktioniert und in unseren gebauten
Höhlen kann man sich super verstecken.
Der Waldtag ist für uns alle immer wieder ein tolles Erlebnis!
Das Team der Kita Nieder Bessingen
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miteinander
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November 2014
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Smörebröd,
Smörebröd –
gemeinsam Kochen
im KiFaZ Anne Frank
Smörebröd, Smörebröd röm döm dö…!
Recht schnell entschieden sich unsere Eltern
nach der Erweiterung unserer Kita zum
Familienzentrum für einen gemeinsamen
Kochnachmittag.
Ab 16.00 Uhr ging es dann mit den Kindern zur Sache.
Wobei zu erwähnen ist, dass die Kinder dann doch teilweise
lieber im Außengelände spielten, als geduldig auf Mamas
Anweisungen zu warten. Aber als es dann zu Tisch ging
waren wir dann doch alle wieder vollständig. Es gab lauter
leckere Sachen, wie z. B. gefüllte Weinblätter, Joghurt-Suppe,
Handkäs mit Musik u.v.m. Nach dem Verzehr wurde dann
noch gemeinsam aufgeräumt. Zufrieden und satt beendeten
wir dann unser erstes gemeinsames Kochen und entschieden,
dies bald zu wiederholen. Der nächste Termin findet schon
bald statt und ich denke, uns allen läuft schon das Wasser
im Mund zusammen, wenn wir nur an die zahlreichen Leckereien denken. Nicht zu vergessen: Die Rezepte waren anschließend heiß begehrt und wurden rege im KiFaZ verteilt.
Ilona Kühn, Erzieherin im KiFaZ Anne Frank
Unsere Empfehlung:
»Merve`s Yoghurt Corbasi«
Joghurtsuppe für ca. 4 – 6 Personen
250 ml Joghurt (türkischer: Ömur oder Gazi)
200 ml grüne Linsen
200 ml geschälter Weizen, in Wasser weich kochen
1 Ei zum Binden für die Suppe,
2 EL Mehl dann etwas Wasser dazu
Zum Schluss etwas geschmolzene Butter dazugeben.
Zum Abrunden noch getrocknete Minze dazugeben.
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Jeder hilft mit
Gemeinsam Kochen
Gemeinsam geht es leichter
miteinander
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. 09
Spielen und Lernen
ar was
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Ein wunderbarer
erlebnisreicher Tag
mit den Schlauen
Füchsen auf der
Landesgartenschau
Da war was im Busch …versteckt!
»Wo kommt denn nur die schöne Musik her?« rätseln die
Kinder. »Psst …«, alle werden ganz leise und schaukeln in
den Himmelsschaukeln. Dann entdecken wir die Lautsprecher
in den Bäumen versteckt … schaukeln und genießen. Es
gibt viel zu entdecken, zu finden und auszuprobieren. Ganz
spannend war die »Riesenkrake«. Nach anstrengendem
gemeinsamen Pumpen taucht sie endlich auf. »Ist die
echt?« – Das ist eine Gaudi und ein Gequietsche. So ein Riesenkrakenspaß! Zum Abschluss laufen wir noch zum Wasserspielplatz, um uns etwas abzukühlen. »Wasser marsch!«
Pumpen, Staunen, Matschen! Am Ende hüpfen wir dann alle
nochmal ins Planschbecken. Dann machen wir uns auf
den Weg nach Hause, mit etwas Verspätung. Auf der
Heimfahrt wird es in den Bussen ganz ruhig. Alle sind müde
von dem erlebnisreichen Tag.
Ute Kraffert-Schmoranzer, Erzieherin im KiFaZ Anne Frank
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Spiel, Spaß und
Spannung auf der
Landesgartenschau
Hier ist es schön
kann man sich wohlfühlen
In den Himmelsschaukeln
ar was
Hier w usch
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Die Fischegruppe und die Bärenvorschulkinder der Kindertagesstätte Watzenborn sind
am 01. Juli auf die Landesgartenschau nach
Gießen gefahren.
Die Vorschulkinder konnten sich auf den vier großen Spielschollen austesten und nachfühlen, wie sich Alexander von
Humboldt fühlte, als er die Bergwelt der Anden, darunter
den Chimborazo, der gut doppelt so hoch ist wie die Zugspitze, erkundete (siehe Foto). Besonders die Trampoline
lösten bei den Kleinen große Begeisterung aus. Zur Mittagszeit wurde gemeinsam gepicknickt. Hierfür bereiteten die
Eltern belegte Brötchen, Gemüse, Dips und Obst vor, worüber
sich die Kinder und Fachkräfte sehr freuten und herzlich
bedankten.
10 .
miteinander
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November 2014
Gemeinsam Klettern, Rutschen und Erkunden
Sibylle Kötzel, Leitung der Kindertagesstätte Watzenborn
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Ausflug in die
Teddy-Klinik
Im Juni unternahmen drei Gruppen des inklusiven Kinder- und Familienzentrums Helen
Keller bei strahlendem Sonnenschein einen
Ausflug in die Teddyklinik auf dem Platz
vor dem Geographenschloss.
Die Absicht der Teddyklinik ist es, den Kindern schon im
Kindergartenalter die Angst vor dem Krankenhaus und den
Ärzten zu nehmen. Da sie nicht selber untersucht werden
sondern ihre Kuscheltiere, erleben die Kinder die Situation
ohne Angst.
Nach unserer Ankunft in der Teddyklinik wurden wir in das
Erste-Hilfezelt bestellt. Dort wurde den Kindern gezeigt,
wie man ein Pflaster fachgerecht aufklebt.
Des Weiteren lernten wir die Notrufnummern kennen und
was man bei einem Notruf alles sagen muss. Anschließend
wurde uns ein Krankenwagen von innen gezeigt und erklärt.
Nun war es an der Zeit die Kuscheltiere zu untersuchen.
Gemeinsam gingen Kinder und Kuscheltiere mit den Assistenzärzten zum Röntgen. Hier wurde schnell sichtbar was
den Kuscheltieren schmerzte, wie z. B. die Murmel im Bauch.
Nach der Diagnose wurde entsprechend ein Verband umgelegt oder operiert. Hierbei durften die Kinder im OP-Kittel
selbstverständlich assistieren.
Es war ein sehr schöner Tag voller interessanter Eindrücke.
Alle Kinder wollen im nächsten Jahr gerne wiederkommen.
Laura Busch, Erzieherin im KiFaZ Helen Keller
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miteinander
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Spielen und Lernen
Sommerfest im KiFaZ
Helen Keller
Kinder und Mitarbeiter der Theater-AG
begeistern Zuschauer mit dem »Karneval
der Tiere«.
Schildkröten
Ende Juli fand das Sommerfest des inklusiven Kinderund Familienzentrums Helen
Keller in Gießen statt. Eröffnet wurde es mit einem
traumhaften Theaterstück
mit dem Namen »Karneval
der Tiere«. Es war ein recht
buntes Erlebnis, das von
drei Erzieherinnen und
16 Kindern vorbereitet wurde. Eltern, Verwandte, Bekannte
und auch alle anderen Zuschauer waren sichtlich begeistert
von diesem absolut gelungenen Theaterstück. Alle Kinder
hatten eine Tierrolle und bewegten sich zur begleiteten
Musik. Vorgestellt wurden die stolzen und brüllenden Löwen,
die gackernden und geschwätzigen Hühner und Hähne,
die langsamen und bedächtigen Schildkröten, die schweren
und tanzenden Elefanten, die lustigen und springenden
Känguruhs und zuletzt die wilden und athletischen Affen
von einer Erzieherin.
Nach dieser Darbietung sorgten verschiedene Stationen für
Spiel, Spaß und fröhliche Unterhaltung. An den liebevoll
und vielfältig gestalteten Stationen, welche thematisch direkt
an das Theaterstück anschlossen, konnten die Kinder ihr
Geschick unter Beweis stellen und auch manche Eltern
zeigten was sie können. Und so war es ein buntes Treiben,
als alle versuchten zu klettern wie ein Affe, Eier zu balancieren wie ein Huhn, Ball zu spielen wie ein Löwe, zu Baden
wie ein Elefant oder zu Hüpfen wie ein Känguru. Die circa
280 Besucher lobten die Mühe und zeigten sich durchweg
begeistert. Diese Begeisterung sowie das Wetter, welches
nicht hätte besser sein können, spiegelten sich in der kompletten Atmosphäre des Sommerfestes wieder. Bei allen
Besuchern, Erwachsenen sowie auch bei den Kindern
herrschte eine ausgelassene und zufriedene Stimmung, welche zum Plaudern, Spielen und Verweilen einlud. Und
wenn der Magen knurrte, sorgte die LiLo-Küche für leckere
Würstchen und Pommes.
Affe
Elefanten
Hühner
Auch wir vom Kinder- und Familienzentrum Helen Keller
haben den Tag sehr genossen und freuen uns auf das nächste
gemeinsame Fest.
Lisa Sommer, Erzieherin im KiFaZ Helen Keller
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miteinander
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Kängurus
Wir freuen uns
über unser neues
Außen-Trampolin
Einige fleißige Eltern fanden sich an einem
Samstag im Juni in der Kindertagesstätte
Lich-Eberstadt ein: Die einen stellten ihre
Arbeitskraft zur Verfügung, die anderen
verpflegten die fleißigen Helfer.
Innerhalb weniger Stunden wurde der passende Platz
ausgesucht, ausgemessen, ausgeschachtet und das Trampolin aufgespannt. Sowohl Eltern als auch Kinder testeten das Trampolin auf seine Betriebstauglichkeit. Seither
wird begeistert gehüpft. Manche Kinder versuchen sich
mittlerweile in der Luft zu drehen oder vom Sitzen wieder
in den Stand zu kommen.
Nochmals vielen Dank an Frau Jenisch von der Deutschen
Bank in Frankfurt. Durch die Geldspenden im Rahmen des
Social Days in der Kita Eberstadt im Herbst 2013 war es
möglich das Trampolin anzuschaffen. Wir bed anken uns
ebenfalls bei allen engagierten Eltern der Kita Eberstadt.
Ohne Ihre Hilfe wäre die Umsetzung in diesem Maß nicht
möglich gewesen!
Das Team der Kita Eberstadt
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miteinander
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November 2014
. 13
Spielen und Lernen
Die Vorschulkinder
der Kita Eberstadt
auf der Landesgartenschau
Alle Wasserspritzen
gleichzeitig anzuschalten war gar nicht so
einfach – hat aber viel
Spaß gemacht (Emil
wollte gar nicht mehr
vom Brunnen weg)
Mit Bewegung kam
man ans Ziel: »Der
Nebel stieg aus der
Kugel im Teich auf« –
leider waren zwei
weitere Bewegungsgeräte kaputt
Kurz hinter dem
Eingang der Landesgartenschau vor
den ersten Blumenbeeten
Auf großen Wänden
mit Kreide malen
war toll – zum Glück
hatten wir nasse
Tücher und Kreide
mit, denn die Kreideautomaten waren
außer Betrieb
14 .
miteinander
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November 2014
Frühstück im
Schatten unter
den Bäumen –
nur die sich
annähernden,
aufdringlichen
Enten störten
etwas
ar was
Hier w usch
im B
Nick und Silas unterwegs
auf den schiefen Ebenen
Mittagessen unterm
Sonnenschirm:
Laugenbrezeln, MiniWürstchen, Cherrytomaten und Äpfel
schmeckten … mmh …
Emil auf der
Klangkiste
Keine Angst
vorm Krokodil
hatte Carlotta
Angel, Lotte und
Marie Lotta übten
sich am Kletter-Ei
Angel und Marie
Lotta: Zu zweit
schafft man viel!
Das Team der Kita Eberstadt
miteinander
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November 2014
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Spielen und Lernen
LEGO-Mindstorms
Education EV3 an
der Sophie-SchollSchule Gießen
Die Schunk Group mit Sitz in Heuchelheim
und der Förderverein der Sophie-SchollSchule Gießen fördern die Anschaffung
von LEGO-Mindstorms Education EV3 für
die Primar- und Sekundarstufe der SophieScholl-Schule Gießen.
Durch die Unterstützung der Schunk Group und des Fördervereins ist es möglich geworden LEGO-Technik Starterbaukästen, Software und Zubehör der LEGO-Technik
Serie »Mindstorms Education EV3 Robotik« für beide
Häuser der Sophie-Scholl-Schule Gießen anzuschaffen.
Die Erstausstattung wird zunächst in den »Sternstunden«
der Primar- und Sekundarstufe für höher – und hochbegabte Kinder- und Jugendliche zum Einsatz kommen.
Dies ist aber gleichzeitig der Beginn für die Einrichtung
einer LEGO-Technik Werkstatt für die Forscherwerkstätten in beiden Häusern, um allen Schülerinnen und
Schülern das experimentelle Arbeiten mit LEGO-Technik
zu ermöglichen.
Unsere Schülerinnen und Schüler haben durch das Arbeiten
mit LEGO-Technik die Möglichkeit Technik lebendig
werden zu lassen und praktische fachübergreifende Erfahrungen im MINT-Bereich zu sammeln.
Die Projektförderung der Schunk Group und des Fördervereins haben das Projekt erst ermöglicht.
Wir sagen herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.
Teresa Lüdge, Fundraising Sophie-Scholl-Schule Gießen
.
7 PCs für die Primarstufe der SophieScholl-Schule Gießen
Müssen ausgediente PCs aus Unternehmen
immer entsorgt werden oder kann gebrauchte IT in Schulen für die IT- und
Medienbildung weiter genutzt werden?
Schont eine Weiternutzung nicht gleichzeitig die Umwelt?
Diese Fragen stellte sich Herr Jörg Wohlfeil von der Rechtsanwaltskanzlei Wohlfeil aus Gießen und spendete 7 gebrauchte PCs aus seiner Kanzlei an die Primarstufe der
Sophie-Scholl-Schule in Gießen. Zusätzlich wurden die
PCs von Thorsten Dampf, Eigentümer der dampf.it GmbH
aus Ulrichstein und ab Spätsommer mit einer ServiceNiederlassung in Pohlheim vertreten, überholt und mit
Windows 7 aufgerüstet.
Frau Maren Müller-Erichsen, Aufsichtsratsvorsitzende der
Sophie-Scholl-Schulen gGmbH nahm die PCs stellvertretend für die Schulgemeinde entgegen und dankte Herrn
Jörg Wohlfeil und Herr Thorsten Dampf ganz herzlich für
ihr Engagement. Die PCs werden im neuen Schuljahr
2014 /2015 in den 7 Klassenräumen der Klasse 1 – 4 zum
Einsatz kommen.
Teresa Lüdge, Fundraising Sophie-Scholl-Schule Gießen
16 .
miteinander
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November 2014
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Warenkorb
SchülerInnen kochen
mit Sternekoch André
Großfeld
Gesund kochen, mit frischen Produkten
ohne Geschmacksverstärker, Zusatz- und
Fettprodukten, ist André Großfeld ein
Anliegen. Seine Erfahrungen gibt er gerne
ehrenamtlich in Kochkursen für Schülerinnen
und Schüler der Sophie-Scholl-Schule
Gießen weiter.
Im Rahmen des Projektlernens der Klassen 7/ 8 erlebten die
Schülerinnen und Schüler der 3 Klassen, wie einfach man
ein leckeres 3-Gänge-Menü mit frischen Zutaten zubereiten
kann. Dabei verriet Sternekoch André Großfeld hilfreiche
handwerkliche Kniffe aus dem Kochalltag eines Sternekochs.
Die Schülerinnen und Schüler kochten in 3 Teams Vorspeise,
Hauptspeise und Dessert und lernten wie schnell man ein
gesundes leckeres Menü zubereiten kann und auch wie
wichtig Teamarbeit ist, um einen Menü-Gang fertigzustellen.
Viele Schüler machten die Erfahrung, dass Gemüse wie
z. B. Blumenkohl lecker schmeckt, wenn man es mal anders
zubereitet, oder dass man Kroketten ganz einfach selber
machen kann! Nach dem Kochen wurde gemeinsam in der
Schulmensa das Menü genossen.
Kroketten selbstgemacht
Schülerverpflegung am Mittag bietet man mit dem Cook &
Chill-Konzept in der Sekundarstufe ein ausgewogenes frisches
und abwechslungsreiches Mittagessen an.
Teresa Lüdge, Fundraising Sophie-Scholl-Schule Gießen
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Gebackener Blumenkohl mit Remoulade
Mediterranes
Hühnchen
Das Thema gesunde Ernährung spielt an der Sophie-SchollSchule Gießen eine wichtige Rolle. Schon in der Grundschule
lernen die Schülerinnen und Schüler beim Frühstücks- und
Ernährungs-Führerschein, was ein gesundes Essen beinhaltet. Ab der Klasse 5 wird das Wissen in der Kochwerkstatt
vertieft und kleine alltägliche Gerichte zubereitet. Bei der
Erdbeer-RhabarberTiramisu
miteinander
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November 2014
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Spielen und Lernen
Der 1. Freiwilligentag: Engagiert im
Gießener Land
Der Freiwilligentag fand am 19. September 2014 unter dem Motto »Gemeinsam
können wir Vieles bewegen« in der Stadt
und im Landkreis Gießen statt.
An diesem Tag konnten sich freiwillige Helferinnen und
Helfer in unterschiedlichsten gemeinnützigen Projekten
engagieren. So auch in der Primarstufe (Haus I) der SophieScholl-Schule Gießen. 5 Auszubildende der Firma
Möbelhaus Sommerlad und ein Hausmeister der Firma
CR Menges Immobilien arbeiteten an diesem Tag im
Außengelände der Schule und tauschten den »alten«
Sand im Sandspielplatz aus. Unterstützung erhielten die
freiwilligen Helfer/ innen durch das Hausmeisterteam der
Schule und einen Mitarbeiter der Firma GreenArt,
die für diesen Tag das Werkzeug und technisches Gerät
zur Verfügung stellten.
Alle packten ordentlich mit an, so dass am Ende des Tages
der komplette »alte« Sand aus der Anlage raus geschaufelt war und ein Flies aufgebracht werden konnte.
Danach wurde der neue Sand in den Sandspielplatz eingefüllt. Es war ein toller Tag, der allen Teilnehmerinnen
und Teilnehmern viel Spaß gemacht hat und neben der
ehrenamtlichen Arbeit einen Einblick in unser inklusives
Schulleben ermöglicht hat.
Die Primarstufe der Sophie-Scholl-Schule dankt den Auszubildenden vom Möbelhaus Sommerlad und dem Hausmeister von CR Menges Immobilen und dem Mitarbeiter
von GreenArt ganz herzlich für Ihren ehrenamtlichen
Einsatz bei der Neugestaltung des Sandspielplatzes.
Mehr Informationen zum Freiwilligentag finden Sie
unter: www.freiwillig-sozial-aktiv-giessen.de
Teresa Lüdge, Fundraising Sophie-Scholl-Schule Gießen
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Aus 1 mach 2 –
Ihre Spende wird
verdoppelt!
Die Software AG Stiftung unterstützt die
Sophie-Scholl-Schulen gGmbH mit einem
Matching-Fund: Für jeden gespendeten
Euro gibt es einen weiteren Euro dazu.
Es lohnt sich also nun doppelt, für die
Sophie-Scholl-Schule zu spenden.
Wie funktioniert ein Matching-Fund
Jeder Euro, den Sie für unsere Sophie-Scholl-Schulen in
Gießen oder der Wetterau spenden wird von der Software AG Stiftung verdoppelt. Bis zu 70.000 Euro stellt
die Software AG Stiftung hierfür bereit.
Spenden anstatt Geschenke im Rahmen des
Matching-Funds
Sie planen einen Geburtstag, eine Hochzeit oder ein Firmenjubiläum und möchten anstatt Geschenke mit einer Geldspende ein gemeinnütziges Projekt unterstützen! Dann
engagieren Sie sich für inklusive Bildung in unserer Region
und unterstützen Sie mit Ihrer Spende unsere SophieScholl-Schulen. Im Rahmen des Matching-Funds wird Ihre
Spende durch die Software AG Stiftung verdoppelt.
Wie können Sie spenden
Spenden Sie über unser Onlinespendenformular auf
der Schulhomepage unter der Rubrik »Unterstützung«
oder direkt auf das Konto der Sophie-Scholl-Schulen
gGmbH. Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.sophie-scholl-schulen.de
..
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Kontoverbindung Sophie-Scholl-Schulen gGmbH
Kto 4028718100
Bank GLS Bank
BLZ 430 609 67
IBAN: DE87430609674028718100
BIC: GENODEM1GLS
Stichwort: Matching-Fund
Für Rückfragen steht Ihnen Frau Teresa Lüdge
unter der Tel. 0151-15108287 oder per
E-Mail: [email protected]
gerne zur Verfügung.
Teresa Lüdge, Fundraising Sophie-Scholl-Schule Gießen
18 .
miteinander
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November 2014
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Sophie-Scholl-Schülerinnen und
Schüler besuchen die
Comenius-Partnerschule in Danzig
Im Rahmen des Comenius-Projektes
»Great to be happy« haben fünf Schülerinnen
der Sophie-Scholl-Schule Gießen vom
24.09. – 28.09.2014 die Comenius-Partnerschule in Danzig besucht.
Bei einem bunten internationalen Schultag wurden die
Schüler und Schülerinnen aus Luxemburg, Ungarn, der Türkei,
Österreich und Deutschland in verschiedene Aktivitäten
eingebunden, bei denen Sprachenfloskeln in fünf Sprachen
eingeübt und unter viel Beifall vor der ganzen Schule vorgetragen wurden.
Die polnischen Gastgeber hatten auch eine Karaokestunde
vorbereitet, in der Lieder aus den Charts der Gastschülerinnen
vorkamen. Während des gemeinsamen Mittagessens wurden die ersten Gespräche auf Englisch geführt. Am späten
Nachmittag gab es die Möglichkeit die schöne Altstadt zu
besuchen.
Am Freitag fand ein Sport- und Spielfest an der Schule statt,
bei dem immer Gastschüler mit polnischen Schülerinnen
und Schülern Mannschaften bildeten. Es wurden Volleyball
und Tischtennis gespielt, Seilgesprungen, gelaufen und mit
Bällen und Sandsäckchen auf Ziele geworfen. Nach dem
Mittagessen ging es zum 15 Minuten Fußweg entfernt
gelegenen Strand, wo sich Gäste und Gastgeber bei Sonnenschein vom anstrengenden Tag erholen konnten.
Am Samstag wurde das 40-jährige Jubiläum der polnischen
Schule gefeiert. Es gab Musik, Tanzvorführungen und viele
polnische Leckereien. Am Nachmittag nahmen unsere
Schülerinnen noch an einer Stadtrundfahrt in Danzig mit
einem deutschsprachigen Reiseleiter teil. Mit vielen schönen
Eindrücken trat die Gruppe am Sonntag die Heimreise an.
Die nächsten Treffen:
November 2014
Treffen in der Comenius-Partnerschule in der Türkei
März 2015
Treffen in Sekundarstufe der Sophie-Scholl-Schule Gießen
B. Siebertz, Sekundarstufe der Sophie-Scholl-Schule Gießen
miteinander
.
.
November 2014
. 19
„
ir über
Was w esd
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denke
Ich bin Naím, 4 Jahre alt.
Das hat mir an der Landesgartenschau gefallen:
Das Schiebeding, wo wir drauf gelaufen sind.
“„
Das fand ich nicht so gut:
Alles hat mir gefallen.
Ich bin Carlotta-Marie, 4 Jahre alt.
Das hat mir an der Landesgartenschau gefallen:
Das Laufen.
“
„
“
Das fand ich nicht so gut:
Auf dem Kletterei klettern.
Ich bin Mora, 4 Jahre alt.
Das hat mir an der Landesgartenschau gefallen: Ich gehe gerne auf
den Spielplatz wo das Klettergerüst
steht das wie ein Ei aussieht. Da gibt
es noch einen Spielplatz, da spiele ich
gerne im Sand.
Das fand ich nicht so gut:
Es gibt nichts was ich blöd finde.
Mir gefällt alles.
20 .
miteinander
.
November 2014
Wohnen
Hochzeit in der
Wohnstätte
Staufenberg
Endlich war es so weit!
Nach langjähriger Beziehung gaben sich Karen Lagos-Schuffeneger und Peter Donges am 04.07.2014 im Standesamt
Staufenberg und am 12.07.2014 in der Kirche am Kirchberg
das Ja-Wort. Den Wunsch zu heiraten gab es schon lange.
Aber es dauerte viele Monate bis alle notwendigen Unterlagen für die Trauung vorlagen.
Frau Lagos-Schuffeneger ist Chilenin, daher mussten erst viele
Formalitäten mit Behörden geklärt werden bis zuletzt noch
das Oberlandesgericht in Frankfurt seine Zustimmung gab.
Es wurde geplant und organisiert, die Aufregung war »greifbar« nicht nur für das Brautpaar, sondern für uns Alle. Pfarrer
Armin Gissel begleitete Karen und Peter während der Vorbereitungen und führte schließlich eine traumhafte Trauung
durch.
Die Überraschung des Tages, ein Oldtimer für das Brautpaar,
war ein voller Erfolg und sorgte für große Begeisterung nicht
nur bei Karen und Peter, sondern auch bei den Gästen. Der
Mercedes aus den 1970er Jahren wurde von der Oldtimerspendenaktion der Lebenshilfe Gießen zur Verfügung gestellt.
Viele Verwandte, Freunde, Mitbewohner / innen und Betreuer/innen teilten dieses große Ereignis mit Karen und Peter
und feierten mit ihnen zusammen bis spät in die Nacht. An
dieser Stelle möchten wir uns erneut bei Allen bedanken,
die uns dabei unterstützt haben, diesen besonderen Tag für
Karen und Peter unvergesslich zu machen.
Sophia Mkheidze, Wohnstättenleiterin Staufenberg
.
miteinander
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November 2014
. 21
Wohnen
Ergänzendes
Angebot »Begleitetes
Wohnen in Familien«
Das »Begleitete Wohnen in Familien« ist ein
Wohnangebot für Menschen mit Behinderung, die statt in einer Wohneinrichtung lieber in dem familiären Umfeld einer Gastfamilie leben möchten.
»BWF-Dienstes«, der in das »Unterstützte Wohnen« integriert wird, ist es, passende Gastfamilien zu suchen, den
Auswahlprozess zwischen Gastfamilie und behindertem
Menschen zu steuern und anschließend durch Mitarbeiter
des Dienstes die Familie und den Menschen mit Behinderung kontinuierlich zu begleiten und zu unterstützen.
Detailliertere Informationen erhalten Sie von
Klaus Bergner, Telefon: 06404/90998020.
Klaus Bergner, Leiter des Unterstützten Wohnens
.
Ab Ende 2014 möchte die Lebenshilfe Gießen diesen
Dienst als Ergänzung zu den bestehenden stationären und
ambulanten Wohnmöglichkeiten anbieten. Aufgabe des
Ein inklusives Wohnprojekt
der Lebenshilfe Gießen
Wohnen im Quartier
Der Umbau beginnt
Nach langer Planungsphase ist es nun soweit, der Umbau
in der Fröbelstr. 76 in der ehemaligen Dulles-Siedlung in
Gießen beginnt. Geplant ist ein inklusives Wohnangebot
mitten in der Stadt. Es entstehen insgesamt 11 barrierefreie Wohnungen unterschiedlicher Größe, die von Mietern
mit und ohne Behinderung angemietet werden können.
Insbesondere sollen hier auch Menschen mit hohem Hilfebedarf die Möglichkeit erhalten, in einer eigenen Wohnung oder in einer kleinen Wohngemeinschaft wohnen zu
können. Eingebettet ist dieses Wohnprojekt in das landesweite Projekt »Mitleben« des Landesverbandes der Lebenshilfe Hessen. Insgesamt entstehen in Hessen an 10 unterschiedlichen Standorten neue Wohnprojekte mit dem Ziel,
Menschen mit hohem Hilfebedarf auch in ambulanten
Wohnformen zu unterstützen. Wie so oft, werden viele
dieser Projekte durch Aktion Mensch unterstützt.
Barrierefreie Sanierung linke Hälfte des Blocks 1702
Außenansicht vorher – nachher
Wir wollen mit dem neuen Projekt insbesondere Bewohnern aus den bestehenden stationären Einrichtungen der
Lebenshilfe eine mögliche Alternative bieten. Aber auch
Interessenten, die noch nicht im Bereich Wohnen unterstützt
werden, können sich bei der Bereichsleitung Wohnen
melden. Sonstige Mietanfragen von Bürgern, die einfach
nur eine Wohnung suchen sind ebenfalls willkommen.
Christine Hasenauer, Bereichsleitung Wohnen
22 .
miteinander
.
November 2014
.
© Jürgen Lotzo, pixelio.de
Nachbarschaftstag in
den Wohnstätten
Eine gute Idee mit wenig Resonanz
Am 27. Juni waren in allen Wohnstätten der Lebenshilfe die
Nachbarn zu einem »Nachbarschaftstag« eingeladen. Die
Idee des Nachbarschaftsfestes entstand in Anlehnung an
den jährlich stattfindenden Europäischen Nachbarschaftstag.
Dieses Fest der Nachbarn wurde 1999 in Paris ins Leben
gerufen. Im Jahre 2004 wurde der »European Neighbours
Day« eingeführt. Heute wird das Fest in 1000 Städten in
Europa gefeiert.
Eine gute Idee, mit den Nachbarn ins Gespräch und in
Kontakt zu kommen. Leider gab es kaum Resonanz. Nur
wenige Nachbarn kamen vorbei und so blieb es in den
meisten Wohnstätten ein gemütliches Zusammensein der
Bewohner, Mitarbeiter und Angehörigen.
Trotzdem hatten alle einen schönen Tag, der in der Wohnstätte Grüninger Weg sogar von einer hauseigenen Band
musikalisch begleitet wurde.
Christine Hasenauer, Bereichsleitung Wohnen
.
g
Hausband Grüninger We
Das Büro
»Unterstütztes Wohnen«
ist umgezogen
Am 15.09.2014 wurde der Bürostandort
des Unterstützten Wohnens in die ehemaligen Räume der Familienberatungsstelle im Aulweg 66 nach Gießen verlegt.
Wir sind dort künftig unter folgenden
Rufnummern für Sie zu erreichen:
Klaus Bergner/ Leitung:
Telefon: 06404 90998020
Mitarbeiterbüro: 06404 90998021
Fax: 06404 90998029
Klaus Bergner, Leiter des Unterstützten Wohnens
miteinander
.
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November 2014
. 23
Arbeiten
Arbeiten
Vorab eine kurze Einführung zum
folgenden Artikel:
Die Lebenshilfe Gießen beschäftigt Fachkräfte,
die für die berufliche Integration der MitarbeiterInnen ihrer Werkstätten zuständig sind. Dies sind
Frau Domagala, Frau Emin, Frau Vesper, Herr Willa
und – ab 1. Oktober 2014 – Herr Backes, zuständig für die Werkstätten in Gießen, Lollar, Garbenteich und Reiskirchen.
z
Siegfried Skamradt an seinem Arbeitsplat
Diese Fachleute helfen bei der Vermittlung von
Praktika und betriebsintegrierten Beschäftigungsplätzen und begleiten diese und auch alle anderen
Aktivitäten von MitarbeiterInnen der Werkstätten
für Menschen mit Behinderung auf dem ersten
Arbeitsmarkt.
»Ein fester Arbeitspatz
bei ›Euromaster‹ ist
mein größter Wunsch«
In Form einer Serie von Artikeln wird seit einigen
Ausgaben im »Miteinander« über die betriebsintegrierten Beschäftigungsplätze der WerkstattmitarbeiterInnen berichtet.
Mitarbeiter profitiert sehr von gutem Betriebsklima – Chef schätzt Siegfried Skamradt als
zuverlässigen und gewissenhaften Mitarbeiter.
aller Art, also PKW’s, Lastwagen, Radladern, Motorrädern
etc. beschäftigt sowie mit Autoglas und vor allem Reifen
für diese Fahrzeuge.
»Sigi ist sehr zuverlässig und gewissenhaft«, sagt Jörg Eichler,
Leiter von »Euromaster« in der Gießener Weststadt, über
seinen Mitarbeiter Siegfried Skamradt, einen ehemaligen
Mitarbeiter der Schreinerei der Reha-Mitte Werkstatt Gießen.
Siegfried Skamradt hat in diesem Unternehmen verschiedene
Aufgaben. So lagert er Radsätze von Kunden ein, holt und
bringt sie von und zu den Fahrzeugen, packt gerade gelieferte Räder aus und kontrolliert die Lieferscheine. Außerdem
sorgt er für Ordnung und Sauberkeit, kümmert sich um
das Be- und Entladen von Transportern, hilft beim Wechseln
der Räder und betreibt mit der Hilfe anderer die Lagerverwaltung. Bei all diesen Tätigkeiten hat sich Siegfried Skamradt eine gewisse Selbstständigkeit erarbeitet, und sein
»Euromaster« ist ein Unternehmen mit etwa dreihundert
Filialen in Deutschland und gehört zum Michelin-Konzern.
Es handelt sich dabei um eine Kette von KFZ-Werkstätten,
die sich mit der Inspektion und Wartung von Fahrzeugen
24 .
miteinander
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November 2014
Chef, Herr Eichler, bestätigt, dass er, wenn man etwas von
ihm verlangt, den Auftrag sinnvoll und sicher ausführt.
Herrn Skamradt‘s größter Wunsch ist es nach eigener Aussage, »einen festen Arbeitsplatz bei ›Euromaster‹ zu bekommen.« Herr Eichler sagt dazu, er müsse bis dahin an
manchen Sachen noch ein bisschen arbeiten und das, was
er bereits gut mache, müsse auch gut bleiben. Dann könne
man überlegen, ob man seinen Mitarbeiter im nächsten
Jahr übernehme.
Dieser hatte zunächst von November 2013 bis Ende Januar
2014 ein Praktikum im Betrieb absolviert, bevor er für einige
Wochen in die Werkstatt zurückkehrte, wo er in der Schreinerei und beim Projekt »Brennholz« arbeitete. Schließlich
aber – und dies ist ein Beweis dafür, dass er richtig gebraucht
wird – rief Jörg Eichler bei Barbara Domagala an, die »Sigi«
Skamradt bei seinem Betriebsintegrierten Beschäftigungsplatz, den er seit dem 17. Februar 2014 innehat, begleitet,
und sagte, er vermisse diesen. Nicht nur für Frau Domagala
war dies ein schöner Moment der Wertschätzung, sondern
auch ihr Schützling hat dies so erlebt.
Der Chef ist jedoch nicht nur im Bereich »Arbeit« der wichtigste Ansprechpartner für Herrn Skamradt, sondern er kann
ihm auch manchmal im privaten Bereich gute Tipps geben.
Aber eine
gute Beziehung zum Chef ist
noch nicht alles, was »Sigi« Skamradt bei »Euromaster« erreicht hat. So
äußert Frau Domagala, er sei inzwischen gut
integriert, und seine aufgeschlossene, kommunikative Art führe zu einer mit vielen Witzen
garnierten, entspannten Kommunikation mit den
Kollegen. Dabei profitiere er, wie alle anderen Mitarbeiter auch, von der guten Atmosphäre im Betrieb.
Ihr Klient selbst sagt dazu, es sei am Anfang schwer für
ihn gewesen, aber mittlerweile sei alles okay. Mit
Kunden allerdings hat er bisher noch kaum Kontakt, aber im nächsten Jahr soll auch dies etwas
anders werden.
Die vielen Stunden, die er im Betrieb verbringt – er
arbeitet täglich von 8.00 bis ca. 15.00 Uhr – füllen dabei
nicht das ganze Leben von Herrn Skamradt aus. In seiner
Freizeit betreibt er nämlich noch sehr intensiv sein Hobby
»Militärmodellbau« und beschäftigt sich auch mit Literatur
zu militärischen Konflikten. Mit Grundsicherung allein ist dieses Hobby nur schwer finanzierbar, und deshalb wäre es
schön, wenn er künftig selbst verdienen könnte, sagt er
selbst.
Wolfgang Wiekert, Mitarbeiter der Reha-Mitte
.
Jörg Eichler u. Siegfried Skamradt (v.l.) in den Räumen von Euromaster
Am Ende noch einmal ein Appell an die Betriebe der heimischen Wirtschaft und die Verwaltung der Stadt
und des Landkreises: Die Lebenshilfe Gießen bittet Sie, die Verantwortlichen dieser Bereiche, darum,
Praktikums- und betriebsintegrierte Beschäftigungsplätze für ihre Rehabilitanden anzubieten. Viele Menschen
mit Handicap aus den Werkstätten der Lebenshilfe würden sich sehr über neue Perspektiven freuen. Je
mehr Auswahl besteht, desto größer ist die Chance auf Vermittlung, und desto eher können sie ihrem
Ausbildungsstand entsprechend eingesetzt werden.
miteinander
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November 2014
. 25
Arbeiten
ar was
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Der Schwanenteich in
neuem Licht
Mitarbeiter der Tagesförderstätte Kleinlinden besuchten die Landesgartenschau
bei schönstem Wetter.
Es gab viel Erstaunliches zu
sehen. Es wurden einige
Ideen mitgenommen.
Eine Landesgartenschau in nächster
Nähe zu haben, ist ein sehr seltenes Vergnügen. Also besuchten auch Mitarbeiter der Tagesförderstätte Kleinlinden
das weitläufige Areal. Das Wetter spielte mit und so erstrahlten die vielfältigen bunten Pflanzenbeete in bestem
Licht. Den teilnehmenden Rollstuhlfahrern fiel sogleich
auf, dass die Wege breit und die meisten Attraktionen auf
dem Gelände gut erreichbar und befahrbar waren.
An verschiedenen Standorten wurden interaktive Bewegungsangebote gemacht. Betätigten sich mehrere Besucher
gleichzeitig an bestimmten Geräten, wurde beispielsweise
ein Mechanismus ausgelöst, der Nebel über einem Teich versprühte. Diese Angebote waren allerdings oft nur für Fußgänger konzipiert. Wir hätten uns hier mehr Einbezug von
Menschen mit Handicap gewünscht.
Gut gefallen hat uns, dass über die gesamte Öffnungszeit
hinweg verschiedene Veranstaltungen stattfanden. Auch
sind sämtliche Attraktionen über breite Wege mit Rollstühlen
gut zu erreichen.
Im Vorfeld der Landesgartenschau hatten wir uns mit dem
Umbau des Bahnhofes aus diesem Anlass auseinanderge-
Das Wetter spielte beim Ausflug mit
setzt. Dabei war uns aufgefallen, dass für Menschen mit
Gehbehinderung und Rollstuhlfahrer die Erreichbarkeit nur
noch eingeschränkt gegeben ist, wenn sie mit dem Auto
den Bahnhof ansteuern. In diesem Zusammenhang hatten
wir einen Brief an die Frau Oberbürgermeisterin verfasst.
Wir hatten ausführlicher auf unserer Homepage darüber
berichtet. Insofern hat uns das durchdachte Wegesystem
auf dem Landesgartenschaugelände selbst positiv überrascht.
Wir konnten einige Anregungen im Garten- und Landschaftshäuslichen Bereich mit zurück in die Einrichtung nehmen.
Am liebsten hätten wir die eine oder andere Blüte gepflückt.
Das war aber ausdrücklich verboten. Da die Eintrittspreise
von uns als recht hoch empfunden wurden, wünschten wir
uns kostenlose Mitbringsel aus dem Gartenbau als Präsent
für alle Besucher.
Fazit: Für Ausflüge haben wir leider nicht unbeschränkt
Zeit. Deshalb konnten wir von der Nähe der Landesgartenschau profitieren. Auch wenn den Bürgern der Stadt
Gießen das freie Begehen des Schwanenteich-Geländes
verwehrt ist, bleibt hoffentlich unterm Strich ein bestens
ausgebauter, an Attraktionen reicherer Park zurück.
ReKlAmE (Redaktionsgruppe Kleinlinden, Artikel mit Emotionen)
26 .
miteinander
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November 2014
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Erfolgreiche Absolventen des Eingangsbereichs wechseln in
die Tagesförderstätten
Lollar
Schirin, Tobi und David werden an ihren zukünftigen Wirkungsstätten neuen Aufgaben
entgegen sehen und nette Menschen kennen
lernen.
Auch in diesem Jahr haben drei
Tagesförderstätten Mitarbeiter /innen den Eingangsbereich erfolgreich durchlaufen.
Anlässlich dieser Feierlichkeit haben
sich wieder viele Freunde, Angehörige und Kollegen / innen in unseren Räumlichkeiten eingefunden.
Bei Kaffee, Kuchen, Brötchen und
Kaltgetränken konnte man in gemütlicher Runde nett miteinander plaudern sowie die ein oder
andere Anekdote zum Besten geben.
ichs
ter des Eingangsbere
Team und Mitarbei
Schirin, Tobi und David haben sich über die letzten beiden
Jahre an den Arbeitsalltag gewöhnt und viele Erfahrungen
in unterschiedlichen Arbeitsfeldern sammeln können. Über
erfolgreich absolvierte Praktika haben sie nun ihre festen
Plätze in der Tagesförderstätte Lollar gefunden.
Ebenfalls verabschieden müssen wir uns von unserem Praktikanten Joshua und unserem Fahrer Ficher. In diesem Zusammenhang möchten wir ihnen für die nette gemeinsame
Zeit und die gute Zusammenarbeit recht herzlich danken.
ReKlAmE (Redaktionsgruppe Kleinlinden, Artikel mit Emotionen)
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Run’n’Roll for Help
Run’n’Roll inklusiv
Seit vier Jahren nehmen wir am fünf Kilometer Walking
Lauf des Run’n’Roll for Help in Gießen teil. Wir laufen als
Betriebsmannschaft für die Limeswerkstatt.
In diesem Jahr waren wir zum ersten Mal eine große Gruppe
von 6 Betreuer/innen und 7 Mitarbeiter / innen. Nach dem
Lauf sind wir noch zusammen aufs Stadtfest gegangen und
haben was gegessen und Musik gehört.
Wir würden uns freuen, wenn Du unsere Mannschaft im
nächsten Jahr auch unterstützt!
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Stephanie Karakas, Sozialdienstleitung
Limeswerkstatt
miteinander
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November 2014
. 27
Arbeiten
Elternbeirat der Werkstätten neu gewählt
Am Mittwoch, dem 26. Februar 2014 fand
die turnusmässige Neuwahl des Elternbeirates der Werkstätten in den Räumen des
Kompetenzzentrums berufliche Bildung in
der Siemensstraße statt.
Von den bisherigen Mitgliedern erklärten sich bis auf Zwei
für eine erneute Kandidatur bereit. Zwei langjährige Mitglieder des Gremiums, Frau Ursula Lotz und Herr Gerhard
Kugler, konnten aus persönlichen Gründen und Altersgründen
nicht mehr zur Wahl antreten. Ihnen gilt unser herzlicher
Dank für ihre engagierte und tatkräftige Mitarbeit. Wir hoffen,
dass sie uns auch in Zukunft verbunden bleiben. Als Nachrücker haben sich Frau Davia Schmitt und Michaela Hofmann
bereit erklärt.
Folgenden Kandidaten wurden mit großer Mehrheit
gewählt:
Roswitha Heller
Am Gallichten 29, 35398 Gießen-Allendorf,
Tel. 06403-5566; Handy 01713503119
Anette Lenz
Händelstraße 2, 35452 Heuchelheim,
Tel. 0641- 65416; Handy 017653529705
E-Mail [email protected]
Lothar Hauk
Gartenstraße 20 A, 35469 Allendorf-Climbach
Tel. 06407-1848; Handy 01733228475
E-Mail [email protected]
Christiane Knoblich
Finkenweg 19, 35440 Linden-Leihgestern
Tel. 06403 - 62426
Wilfried Rauscher
Aulweg 3, 35392 Gießen
Tel. 0641-71252; Handy 01703116701
E-Mail [email protected]
Elmar Völker
Klingelgarten 7, 35435 Wettenberg
Tel. 0641-84226; Handy 01626929192
E-Mail [email protected]
Daria Schmitt
Bismarkstraße 2, 35410 Hungen
Tel. 06402-508590
Michaela Hofmann
Albacherstr. 2, 35447 Reiskirchen
Tel. 06408-62137
E-Mail [email protected]
Zur Vorsitzenden wurde Roswitha Heller wiedergewählt.
Der Elternbeirat hat zwar kein formelles Mitbestimmungsrecht in Angelegenheiten der Werkstatt, er kann aber zu
vielen Fragen die das Wohl der betreuten Menschen betreffen
beratend Stellung beziehen. Dies betrifft z. B. die Entlohnung,
Urlaubsregelung, Haus- und Betriebsordnung u.a. Des weiteren kümmert er sich um die Ausrichtung von Veranstaltungen wie Fasching, Sommerfest, Mitwirkung beim Tag der
Offenen Tür usw.
Wie sich jeder unschwer vorstellen kann sind die Eltern unserer
Söhne und Töchter, bedingt durch ihre Situation, überdurchschnittlich beansprucht. Umso mehr ist anerkennenswert,
wenn sie sich dazu noch ehrenamtlich betätigen. Allerdings
geht auch an ihnen die Zeit nicht spurlos vorbei. Viele sind
in einem Alter, in dem nicht mehr alles uneingeschränkt
möglich ist. Mit anderen Worten, wir brauchen dringend
Nachwuchs, besonders aus den Reihen der jüngeren Eltern,
damit unsere Kinder auch in Zukunft eine Lobby haben.
v.l.n.r.: (1. Reihe) E. Völker, W. Rauscher, L. Hauk
v.l.n.r.: (2. Reihe) R. Heller, M. Hofmann, A. Lenz
Es fehlen: C. Knoblich, D. Schmitt
Roswitha Heller, Elternbeiratsvorsitzende der Werkstätten
28 .
miteinander
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November 2014
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Werkstattrat der
Limeswerkstatt
Pohlheim
Wir sind der Werkstattrat der
Limeswerkstatt:
Christian Bräunig (1. Vorsitzender)
Sabrina Bräunig (2. Vorsitzende)
Daniel De Groef
Monika Bernklau
Uschi Schneider
Ein großer Aufgabenbereich von uns ist es, sich um die
Probleme und Problemlösung der Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter zu kümmern.
Des Weiteren haben wir auch ein Mitspracherecht bei
Veränderungen innerhalb der Werkstatt, die die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betreffen, zum Beispiel die Pausenreglung oder Arbeitszeit. Auch die Teilnahme und Mitwirkung an Lohnrunden und Vorstellungsgesprächen gehört
zu unseren Aufgaben.
Wir wurden im Januar 2014 in der Limeswerkstatt zum
Werkstattrat gewählt. Wir wurden zwar neu gewählt, doch
wir waren bereits vorher der Werkstattrat der Limeswerkstatt. Leider waren wir in der Vergangenheit nicht so aktiv.
Das wollen wir jetzt verändern! Seit der Neuwahl haben
wir eine neue Vertrauensperson: Irina Nolde (Gruppenleitung
in der Limeswerkstatt). Sie unterstützt unsere Arbeit und
Anliegen und hilft uns, wenn wir an unsere Grenzen geraten.
Wir haben uns für die nächsten vier Jahre einiges vorgenommen!
Wir wollen uns mehr für unsere Kolleginnen und
Kollegen einsetzen.
Wir haben wieder eine regelmäßige Sprechstunde für Anliegen und Gespräche der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Einmal monatlich an einem Freitag bieten wir die Sprechstunde an. Der Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.
(v.l.n.r.) Christian Bräunig
, Sabrina Bräunig, Monika
Bernklau,
Uschi Schneider, Daniel De
Groef
Wir wollen aktiver werden.
Wir haben dieses Jahr bereits das zweite Mal am Tag des
Menschen mit Behinderung im Hessischen Landtag teilgenommen. Dort ging es in diesem Jahr um Inklusion in Firmen.
Anschließend konnten wir in einem Zeitungsartikel zusammen mit Frau Müller-Erichsen unsere Meinung zu diesem
Tag mitteilen. Auch waren wir in diesem Jahr bereits in einer
Caritas Werkstatt, um uns mal eine andere Werkstatt anzuschauen. Wir haben dort wichtige Einblicke in die Arbeit in
anderen Werkstätten bekommen.
Am 17. November 2014 werden wir an einer Tagung von
der Hessischen Landesregierung mit dem Titel »UN-behindert teilhaben« in Kassel teilnehmen.
Wir wollen gesünderes und abwechslungsreicheres
Essen für die Limeswerkstatt.
Aus diesem Grund haben wir nun regelmäßige Besprechungen mit Herrn Groß und führen Befragungen in der Limeswerkstatt durch. Innerhalb der letzten Monate konnten so
schon einige Änderungen am Speiseplan erreicht werden
und Wünsche von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern umgesetzt werden.
Wir hoffen, dass wir in der nächsten Zeit die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Limeswerkstatt gut vertreten können und sind für Rückmeldungen immer offen!
Der Werkstattrat der Limeswerkstatt
Auch einen Briefkasten für den Werkstattrat haben wir
eingerichtet. Dieser hängt in der Anmeldung der Limeswerkstatt. Dort können Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter auch geheim
Anliegen, Wünsche usw. abgeben.
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Stephanie Karakas, Sozialdienstleitung
Limeswerkstatt
miteinander
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November 2014
. 29
Arbeiten
Muschenheimer Weihnacht – eine Initiative
zugunsten des Gemeindeschwester-Projekts
Die Muschenheimer Weihnacht rund um den Kirchberg wird in diesem
Jahr mit einem originellen Weihnachtsmarkt und schönem Kulturprogramm
über drei Tage zelebriert.
Jeder Tag der Weihnacht steht unter einem anderen Motto:
Freitag ist »Swinging Christmas« mit WeihnachtsmarktEröffnung und dem bekannten Saxophonist Stefan Geiger
& Band. Der Samstag steht unter dem Motto »Besinnliche
Weihnacht« mit einer lebenden Krippe. Am Sonntag
beginnt die »Familien-Weihnacht« um 11 Uhr mit einem
Gottesdienst und Auftritt des Gospelchores »Holy Rock Singers«. Für den guten Zweck kann man auf dem Weihnachtsmarkt und bereits ab Ende November im Restaurant
»Zum Heiligen Stein« Lose für eine Tombola mit attraktiven
Gewinnen wie einem Quad oder E-Bike kaufen. Der Erlös
sowie die Standmieten gehen an das Muschenheimer
Gemeindeschwester-Projekt.
Zwischen den weihnachtlich dekorierten Buden lodern an
allen drei Tagen Schwedenfeuer. 80 frisch geschlagene
Weihnachtsbäume aus dem Licher Forst, die an Ort und
Stelle ebenfalls für den guten Zweck verkauft werden, verschönern den Markt. Kuchen und Torten nach Landfrauen
Art, Waffeln, Glühwein, Kinderpunsch, Cupcakes, Stollen,
köstliche Liköre, hausgemachte Marmeladen, Odenwälder
Lebkuchen, Flaschenbrot und edle Essige ergänzen das vorweihnachtliche Angebot. Taschen aus Filz, hochwertiger,
handgefertigter Baumschmuck, kleine Metallskulpturen
oder Heimat-Bücher sind die schönsten Last-Minute-Weihnachtsgeschenke.
Alle Jahre wieder werden die Höfe und Gassen rund um
den Kirchberg weihnachtlich mit viel Grün, Kerzen und Lichterketten dekoriert. Für den Weihnachtsmarkt hat Boris
Sauerborn, Mitorganisator und Geschäftsführer des Restaurants »Zum Heiligen Stein«, 20 neue Markthütten nach eigenen Ideen – rotes Häuschen mit grauem Dach und umgekehrt – von der Lebenshilfe Gießen bauen lassen. »Wir
wollen dem Markt zur Muschenheimer Weihnacht ein einheitliches Gesicht geben. Außerdem unterstützen wir mit
dem Auftrag psychisch kranke Menschen, die in der Holzwerkstatt der Lebenshilfe Gießen einen Arbeitsplatz und ein
Auskommen finden«, sagt er.
Freitag, 19.12. 2014
»Swinging Weihnacht« von 16 – 22 Uhr.
30 .
miteinander
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November 2014
Samstag, 20.12.2014
»Besinnliche Weihnacht« von 14 – 22 Uhr.
Sonntag, 21.12.2014
»Familienweihnacht« von 11 – 19 Uhr.
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November 2014
. 31
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Ich bin Sabine Koch, 47 Jahre alt.
Das hat mir an der Landesgartenschau
gefallen: Gefallen hat mir, dass ich die
Blumen anfassen und riechen konnte. Der
Klanggarten mit den Hängematten und
Schaukeln hat mir auch super gefallen.
“„
“
„
“
Das fand ich nicht so gut: Es könnte
mehr Toiletten geben.
Ich bin Sara Kums, 28 Jahre alt.
Das hat mir an der Landesgartenschau
gefallen: Mir haben die bunten Gießkannen und
die vielen Enten mit ihren Babys gefallen.
Das fand ich nicht so gut: Es könnte mehr
Schatten geben.
Ich bin Dagmar Weller, 51 Jahre alt.
Das hat mir an der Landesgartenschau gefallen:
Ich war mehrmals dort. Am schönsten fand ich die
Molekulargärten. Aber auch die Blumenausstellung,
vor allem die Rosen, das Café am Teich, die Ruheinseln. Auch für Menschen mit Handicap war alles gut
zu erreichen.
Das fand ich nicht so gut: Dazu fällt mir leider gar
nichts ein. Ich finde keine Kritikpunkte.
32 .
miteinander
.
November 2014
Beraten und
Unterstützen
Automobile Schönheiten auf Schloss Dyck
Am ersten August-Wochenende fand auf
Schloss Dyck bei Mönchengladbach mit den
Classic Days ein Oldtimer Klassik-Treffen
statt.
Das älteste Auto war der erste Ford, der 1908 gebaut wurde.
Es gab Fahrzeuge von vielen Auto- und Motorradmarken,
auch einige Wohnwagen waren dabei. Ein echter Hingucker
war ein altes Fahrrad mit einem großen Rad vorne und
einem kleinen Rad hinten. Auf dem Schlossgelände war auch
eine Gärtnerei. Da gab es mehr zu entdecken, als auf der
Landesgartenschau in Gießen. Das aller schönste war jedoch,
dass man bei den Classic Days alle Fahrzeuge anfassen
durfte. Es gab keine Absperrungen. Ich durfte mich in ein
Auto setzen, dass 1934 gebaut worden und ein Rechtslenker
war. Erst seit Mitte des 20. Jahrhunderts ist das Lenkrad
auf der linken Seite. Schön war auch ein alter Bäckerwagen,
auf dem in Holzbuchstaben das Wort »Düsseldorf« geschrieben war. Die ersten Autos sahen aus wie Kutschen
mit Motor. Man konnte die Motoren auch hören, weil die
Oldtimer eine Ausfahrt machten. Im Schlosspark gab es
auch einen amerikanischen Bereich. Dort hatte ich die Möglichkeit, ein Paddycoat zu berühren. Ich konnte mir bis
dahin unter diesem Begriff nichts vorstellen. Fasziniert war
ich auch von einem amerikanischen Briefkasten, der mir
sehr gut gefallen hat. Daneben waren einige Polizei- und
Feuerwehrautos zu bestaunen. Auch die Lebenshilfe-Autos
waren dort vertreten!
Mir hat es auf Schloss Dyck sehr gut gefallen und ich hatte
viel Spaß.
Katharina Boesler, Reha-Mitte
.
Oldtimer-Klassik-Treffen
miteinander
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November 2014
. 33
Beraten und Unterstützen
Die LGS auch was
für Menschen mit
Sehbehinderung?
Ich war gespannt, was die LGS für Menschen
mit Behinderung, besonders für Blinde und
Sehbehinderte zu bieten hat.
Schon vor dem Beginn der LGS wurden in ganz Gießen und
Umgebung sogenannte Kunstleitpfosten aufgestellt. Diese
wurden von Vereinen, Kindergärten, Schulen, Firmen und
auch von Mitarbeitern der Lebenshilfe bemalt, bestrickt oder
kunst-und fantasievoll gestaltet.
An viele Kunstleitpfosten kann man leider nicht ganz nah
heran kommen, so dass diese für mich nicht zum Anfassen
sind und ich eigentlich nicht viel davon habe. Auch die bemalten sind für Sehbehinderte oder blinde Menschen leider
nicht »fassbar«. Da sind wir auf Hilfe anderer Menschen
angewiesen, die uns dann die Pfosten beschreiben können.
»Erster Besuch auf der Landesgartenschau in
Gießen.«
Ich sehe die
Kunstleitpfosten
Gestern war dann mein erster Besuch auf der LGS. Ich finde
es eigentlich sehr schade, dass Schwerbehinderte so viel
Eintritt zahlen müssen, denn die meisten Menschen mit
Behinderung werden dieses große Gelände gar nicht an
einem Tag schaffen.
Erst recht nicht, wenn man, so wie ich, blind ist. Es ist zwar
schön, dass in den Blumenbeeten die jeweiligen Namensschilder der Pflanzen dabei stehen, aber leider alles in
Schwarzschrift. Man ist also von vornherein auf Begleitung
angewiesen. Aber immerhin, man darf die Blumen berühren
und an ihnen riechen, so dass auch ich dann doch noch etwas
davon hatte.
Bei der Ausstellung für neue Energie, z. B. Holzpeletts und
dem Holzmuseum, gibt es dann auch etwas für mich. Zuerst
war ich an einer »Holzorgel«. Das waren verschiedene Holzarten, ca. 50 cm lang an einer Kette befestigt und ich konnte
mit einem zweiten Holzstück daran klopfen und es erklangen verschieden Klänge. Meine Mama hat mir dann, nachdem ich das Holz auch befühlt habe, die verschiedenen
Holzarten vorgelesen. Auch da habe ich die Blindenschrift
vermisst. Aber es hat richtig Spaß gemacht.
Die Fühlwelt der Blumen
Und dann kam Jochen. Jochen ist ein kleiner Elefant, der
den ganzen Tag mit seinem großen Dreirad durch das
Gelände fährt und seinen Spaß mit den Besuchern macht.
Leider konnte ich ihn nicht berühren, da er so schnell wieder
weg war, aber es war ganz lustig. Es fiel mir übrigens auf,
dass die Toiletten alle sehr sauber waren und es bei jeder
Toilettenanlage auch eine Behindertentoilette gab. Diese
sind mit einem Rollstuhl, den man sich übrigens auch an
der Kasse leihen kann, gut zu erreichen.
Zu guter Letzt blieben meine Eltern und ich an der Showbühne hängen. Mit Bodo Bach und Maddin Schneider hatte
ich dann einen schönen Abschluss. Mein Nächster Besuch
ist schon terminiert,es gibt einen Tag für Blinden und Sehbehinderte Menschen. Ich bin mal gespannt, wie dieser
Tag gestaltet werden soll, denn bis auf wenige Dinge, war
es für mich einfach nur ein Sonntagsspaziergang im Park.
Die bunte Welt für Sehende
34 .
miteinander
.
November 2014
Katharina Boesler, Reha-Mitte
.
ar was
Hier w usch
im B
Die stachelige Natur
LGS am Tag für Sehbehinderte und Blinde
Auf den Tag für Sehbehinderte und Blinde
hatte sich Katharina Boesler ganz besonders
gefreut. Mit ihrer Mutter Anke war die
34-jährige Wettenbergerin am Tag der Blinden- und Sehbehinderten auf der LGS.
Zuerst einmal musste mir meine Mutter die ganzen neuen
Blumen erklären, damit ich mir von den Beeten ein Bild
machen konnte.
Bei meinem ersten Besuch waren es nur Tulpen, nun waren
die Beete mit verschiedenen, bunten, kleinen und großen
Pflanzen angelegt.
Dies dauerte einige Zeit, sodass wir erst gegen Mittag an
der Lichtkirche ankamen. Der Gottesdienst war schon vorbei. Von Zuschauern oder Zuhörern war nichts zu sehen
und zu hören war auch nichts. Auf einigen Tischen lagen
lediglich Blindenschriftalphabete. Meine Mutter unterhielt
sich mit einem Besucher, der uns die bunten Lichter an der
Kirche erklärte und fragte dann, ob noch ein Unterhaltungsprogramm stattfinden werde.
Es solle noch ein Vortrag gehalten werden und die verschiedenen Gärten besucht werden. Die Gärten kannte ich schon
und diese sind für blinde Menschen nicht gerade interessant,
denn man braucht sehr viel Vorstellungskraft um diese zu
»sehen« und wenn jemand keine Ahnung von Farben und
Formen hat, ist es leider kaum möglich.
Das Holzkrokodil zum
Kennenlernen
»Ein Besuch der nachdenklich machte...«
Eigentlich habe ich schon erwartet, dass es vielleicht ein
paar Dinge gibt, die ein Blinder ertasten könnte. Aber es
war sinnlos einige Zeit bei der Lichtkirche zu verweilen.
Meine Mutter ging noch mit mir hinein und ich konnte
wenigstens das Taufbecken ganz vorsichtig berühren. Das
war aus Glas und auch mit einem schweren Glasdeckel
abgedeckt. Mutter erklärt mir noch die verschiedenen Farben und dann gingen wir auch weiter.
Unterwegs trafen wir noch eine Gruppe aus Marburg. Wir
gingen dann einen anderen Weg als beim ersten Mal und
da gab es für mich eigentlich auch nicht viel, mit dem ich
etwas anfangen konnte.
Auf einem der Spielplätze war ein großes Holzkrokodil, auf
das ich mich mal setzen und es betasten konnte. Einige
Blumen konnte ich ebenfalls fühlen. Im Garten »Forschen
am Amazonas« habe ich ebenfalls noch etwas zum Anfassen
gefunden. Verschieden lange Metallrohre die, je nach Länge
beim Klopfen mit einem Gegenstand, hohe oder tiefe Töne
machten.
Bei der Ausstellung verschiedener Gräber haben wir noch
einen wunderschönen Grabstein entdeckt, den ich auch berühren konnte.
Ansonsten war dies mein letzter Besuch auf der Landesgartenschau, denn für Blinde und sehbehinderte Menschen ist
es einfach nur ein ganz normaler Park, für den man dann
auch noch Eintritt zahlen muss.
Katharina Boesler, Reha-Mitte und Heiko Schäfer, Gießener Anzeiger
miteinander
.
November 2014
.
. 35
Beraten und Unterstützen
Weltkindertag und
Familientag auf der
Landesgartenschau
Gießen!
ar was
Hier w usch
im B
Das Wetter hielt, die Stimmung war gut!
Die Vielfalt der Angebote des Gießener Zusammenschlusses
»Bündnis für Familien« und unser Beitrag der Kindertagesstätten und der Frühförder- und Beratungsstelle, das Kinderschminken und die Sinnesspiele, erfreuten die Kinder und
die Familien!
Martina Ertel, Bereichsleiterin Ambulante Hilfen
.
Der Weltkindertag in Gießen
Hochkonzentriert waren die Kollegen beim
Schminken der Kinder
Frisch geschminkt und bei den Bällen
Die Bälle müssen in die bunten Röhren
Musik in der Welt der Sinne
Spaß auf dem Weg zu den Sinnesspielen
36 .
miteinander
.
November 2014
ar was
Hier w usch
im B
Chillen, Kreiden,
Schauen
Lässt sich noch ein Platz im Paradiesgarten in gelb erkreiden?
Ausflug des Familienunterstützenden
Dienstes auf der Landesgartenschau.
Mit wie vielen Leuten lässt es sich im Klanggarten in der
Hängematte chillen?
Jörg im Paradiesgarten
Auf jeden Fall lässt es sich auf der Landesgartenschau
gemeinsam vielfältig schauen!
Vier am Chillen
Der FuD auf dem Weg
Sabine Geier, Stellvertretende Leiterin des FuD`s
.
Resümee zur Landesgartenschau von
Sergej Lautermilch
In Landesgartenschau alles geguckt.
Und jetzt schon fast aus Landesgartenschau zum Zaun
gekommt und alle Blumen geguckt. Und jetzt auf diese
Platz Kirche gesehen wo Pavillon früh. Und Eiche, Nilgänse
viel, gesehen kleine Nilgänse und Blumen viel, Kornblumen,
Linde und alles aus Steine liegt und Holz ausgeschnitten,
geklopft Birke Holz alles. Und das wars.
Sergej Lautermilch; Tim Kessler nebenamtlicher FuD Mitarbeiter
.
Sergej Lautermilch auf der Landesgartenschau
miteinander
.
November 2014
. 37
Beraten und Unterstützen
Hejo, spann den Wagen
an
Gemeinsames
Gebärden lernen
macht Spaß!
Hejo, spann den Wagen an …
Immer mehr Menschen mit Kommunikationsbeeinträchtigungen nutzen lautsprachunterstützendes Gebärden als
eine Möglichkeit, sich mit den Mitmenschen zu verständigen, stoßen aber an ihre Grenzen, weil ihr Gegenüber die
Bedeutung der Gebärden nicht deuten kann. Deshalb bieten wir in der Beratungsstelle Unterstützte Kommunikation
einmal im Quartal ein 2 ½ stündiges Gebärdenseminar für
Fachleute aus unterschiedlichen Fachdisziplinen zum
Thema rund um die entsprechende Jahreszeit an. Ein
Angebot, das ausgesprochen gerne genutzt wird und
schnell ausgebucht ist, so dass mehrmals schon Zusatztermine eingerichtet werden mussten. Wir lernen gemeinsam
in großer Runde Alltagsgebärden, wir erproben Kreisspiele
mit Gebärden, wir üben in Kleingruppen Gebärden zu Liedern, Gedichten, Texten, Kochrezepten usw. und haben
viel Spaß dabei, den andern TeilnehmerInnen zu präsentieren, was wir erarbeitet haben. So entsteht in kurzer Zeit
ein erstaunlich großes Repertoire an Gebärden und auch
an Ideen, diese mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen umzusetzen. Für uns als Anbieterinnen ist es immer
besonders schön zu beobachten, wie sich ein bunter Kreis
an Fachleuten aus den verschiedensten Fachrichtungen
wie Pflege, Kitas, Schule, Arbeit, Wohnen etc. zusammenfindet und unbefangen und mit Freude dem Thema Gebärden stellt. Die Krönung beim Gebärden im Herbst war
unser gemeinsamer Abschluss – der Kanon »Hejo spann
den Wagen an« in vier Gruppen und das auch noch mit
Gebärden…
Susanne Klare-Grußdorf und Gabi Mehmet,
Beratungsstelle Unterstützte Kommunikation
.
Ihr gutes Recht!
Menschen mit Behinderung,
die bei ihren Angehörigen leben,
Leistungsbezieher von Grundsicherung oder Hilfe zum Lebensunterhalt sind, haben grundsätzlich den Anspruch auf den vollen
Regelsatz.
38 .
miteinander
.
November 2014
Das Bundessozialgericht hat am 23.07.2014
entschieden, das die generelle Einstufung
von volljährigen erwerbsunfähigen Personen
mit Behinderung, die bei Angehörigen
leben, in die Regelbedarfsstufe 3 (Harzt IV)
diese unzulässig benachteiligt. Nachzulesen
unter der Homepage der Bundesvereinigung
der Lebenshilfe:
http://www.lebenshilfe.de/de/presse/2014/a
rtikel/regelbedarfsstufe3-entscheidung-bsg429817822.php
29 Jahre psychomotorische Förderung in
der Lebenshilfe Gießen
In diesem Sommer 2014 hat die Frühförderstelle Gießen einen denkwürdigen Einschnitt
erlebt.
Ein langjährig aufgebautes Angebot in unserer Frühförderstelle wurde aus Kostengründen eingestellt. Mitarbeiterinnen,
die über viele Jahre eine sinnvolle und wirksame Arbeit mit
Kindern bis zum Schulalter geleistet haben, mussten sich
aus dieser Arbeit verabschieden. Gemeint ist der Bereich
der Psychomotorischen Entwicklungsförderung in Kindertagesstätten.
Über diese Förderung hinaus hat die Psychomotorik der
Frühförderstelle Gießen auch eine Beratung und Begleitung
für Eltern und Erzieherinnen sichergestellt. Doch dieses
hochqualifizierte Angebot hat auch seinen Preis, der nicht
kostendeckend erwirtschaftet werden konnte. So kam es
zum Aus.
Wie hat es begonnen?
1985 stellte die Lebenshilfe erstmalig ABM-Mitarbeiterinnen ein. Die Entwicklung eines Konzeptes wurde von der
Frühförderstelle Gießen, Herrn Prof. Neuhäuser der Universitätskinderklinik Gießen als fachlich-wissenschaftlicher
Begleiter des Projektes und Frau Dr. Brück, Fachärztin des
hiesigen Gesundheitsamtes konzipiert. Hinzu kamen Zuschüsse von Aktion Mensch und des LWV’s. Weitere Bezuschussungen leisteten die Krankenkassen nach Vorlage
eines Rezeptes für das betreffende Kind.
Diese Zuschüsse fielen im Laufe der Jahre weg, so dass die
Kindergartenträger und die Eltern der betroffenen Kinder
die Kosten übernehmen mussten. Es zeigte sich, dass hierbei etwa die Hälfte der Kindergärten, die bis dato unser
Angebot in Anspruch genommen hatten, kündigten – d. h.
die Kosten nicht übernehmen konnten. Dies war bereits
ein schwerer Einbruch, Mitarbeiterinnen mussten ihren
Arbeitsplatz innerhalb der LH wechseln, die verbleibenden
Kindergärten wurden mit erhöhtem Arbeitseinsatz von den
verbleibenden Kolleginnen weiter mit einem psychomotorischen Angebot versorgt.
Stand der Dinge
Im Laufe der Jahre zeigte sich, dass das Angebot der Psychomotorischen Entwicklungsförderung nicht kostendeckend
ist. Dies bedeutete für die Lebenshilfe ein fortwährendes
Konzentrations-, Bewegungs- und Wahrnehmungsförderung
Defizit, das auch durch Preiserhöhungen für die Kindergarten-Träger und die Eltern nicht zu stoppen wäre. Diese Tatsache hat nun zur Folge, dass die Kindergärten nicht mehr
über dieses wirksame Angebot verfügen, dass Kinder mit
leichten Auffälligkeiten ein adäquates Förderangebot verloren haben, dass Eltern und ErzieherInnen eine wertvolle
Unterstützung verloren haben. Nicht zuletzt bedeutet es auch,
dass hochmotivierte Kolleginnen diese Arbeit nicht mehr
tun können.
Ansporn in der Gruppe
Alle Kolleginnen, die bisher im Bereich der Psychomotorik
in der Frühförderstelle Gießen gearbeitet haben, verbleiben
in der Frühförderung. Dies ist die gute Nachricht zum
Schluß!
.
Barbara Nocera, stellvertretende Leiterin der Frühförder- und
Beratungsstelle
miteinander
.
November 2014
. 39
Beraten und Unterstützen
Veränderungen in der
Familienberatung
Die Beratungsstelle für Menschen mit
Behinderung, allgemein bekannt als
»Familienberatung« oder »die Krise« hat
einen neuen Standort.
Wir sind vom Aulweg in die Siemensstraße 6 umgezogen. Die
Familienberatung ist nun Mieterin im KobBi, dem Kompetenzzentrum berufliche Bildung der Lebenshilfe Gießen e.V. Inzwischen sind die Büros, die Gesprächs- und Therapieräume
eingerichtet und werden schon genutzt.
Unsere neue Adresse lautet:
Beratungsstelle für Menschen mit Behinderung
Familienberatung, Krisenberatung
Siemensstraße 6
35394 Gießen
Tel. 0641-9721055-210
Fax 0641-9721055-219
Telefonsprechzeiten sind:
Montag, Dienstag und Freitag 9.00 bis 10.00 Uhr
Donnerstag 13.00 bis 14.00 Uhr
Bis demnächst gerne bei uns oder bei Ihnen!
Die Beratungsstelle hat sich nicht nur räumlich, sondern auch
personell verkleinert. Frau Elisabeth Gohl, Psychologin, ist
am 01.07.14 in die passive Phase der Altersteilzeit eingetreten. Ihre Stelle wird leider nicht nach besetzt.
.
Romana Zutautas, Leiterin der Beratungsstelle für Menschen
mit Behinderung
Unser Team besteht nun nur aus:
Stefan Lind, Diplom-Psychologe
Romy König, Erziehungswissenschaftlerin MA und
Romana Zutautas, Diplom-Pädagogin, Leitung.
2 Personen arbeiten Vollzeit und eine Person hat eine ¼ Stelle.
Demzufolge haben wir nun 20 Wochenstunden weniger.
Diese Veränderungen unserer Arbeitsbedingungen werden
sich sicherlich im Alltag auswirken. Unser Anspruch ist, auf
alle Anfragen zeitnah zu reagieren.
Aber wir werden darüber nachdenken müssen, in welchen
Bereichen es leider unumgänglich ist, dass Abstriche gemacht
werden!
Das neue Domizil im ersten Stock des KobBi’s
Im neuen Beratungszimmer
noch etwas ungewohnt…
Romana Zutautas
40 .
miteinander
Stefan Lind
.
November 2014
Romy König
Symbole: © Anette Kitzinger,
Gebärdenfotos: © Karin Kestner, das große Wörterbuch
der deutschen Gebärdensprache
Wünsche an den
Weihnachtsmann –
oder lieber an das
Christkind?
Oder an beide?
Wieder geht ein Jahr zu Ende und Weihnachten steht vor der Tür. Weihnachten und
Wünsche, das gehört für viele Menschen
eng zusammen, schon früh werden dazu die
ersten Wunschzettel geschrieben.
!
, liebes Christkind
Lieber Weihnachtsmann
en wieder mal von uns einen Wunschzettel
Sicher wundert ihr euch, nach so vielen Jahr
sen habt, werdet ihr das schon verstehen.
zu erhalten, aber wenn ihr ihn dann gele
Hier nun unser Wunschzettel
Wir wünschen
2014:
zum Weihnachtsfest
uns eine friedliche Welt
besinnen,
, in der die Verantwortlichen sich darauf
lösen.
Konflikte mit kommunikativen Mitteln zu
Wir wünschen
erleben werden.
Wir wünschen
ein angstfreies Weihnachtsfest
uns, dass die Krisenregionen dieser Welt
uns, dass Verschiedensein
für
endlich Normalität wird und kein Grund
Ausgrenzung und Verfolgung bleibt!
Wir wünschen
kann.
Wir wünschen
alten
möglichst selbstbestimmt sein Leben gest
uns, dass jeder Mensch ungehindert und
hat, sei es nun Lautsprache oder
uns, dass jeder Mensch dazu »eine Stimme«
en.
andere, alternative Kommunikationsform
Wir wünschen
gemacht wird.
Wir wünschen
Unterstützte Kommunikation zugänglich
uns, dass jedem Menschen, der es benötigt,
rhaftes Angebot »Unterstützte
uns, dass in der Lebenshilfe Gießen ein daue
ihren Angehörigen und Bezugser von Unterstützter Kommunikation und
Kommunikation« etabliert wird, dass Nutz
personen bei Bedarf zur Verfügung steht.
Wir wünschen
esgartenschau bunt bleibt!
uns, dass es in Gießen auch nach der Land
stehen,
ettel
sche geworden, die auf unserem Wunschz
Wün
e
einig
doch
es
sind
jetzt
en,
Beid
ihr
So
uns die Daumen!
in Erfüllung gehen. Wir drücken euch und
hoffentlich schafft ihr es, dass diese auch
liche Weihnachten 2014.
rstützte Kommunikation und frohe, fried
Viele Grüße aus der Beratungsstelle Unte
Beratungsstelle Unterstützte Kommunikation
Gabi Mehmet und Susanne Klare-Grußdorf,
.
miteinander
.
November 2014
. 41
Schwatzkiste
Schwatzkiste
Viele Plakate zum
Fotografieren
Ich war da mit den Leuten von der
Schwatzkiste.
Viele Pflanzen und Kräuter gab
es in den kleinen Gärten, wo
man auch probieren konnte.
Eine schmeckte nach Schokolade.
Meine Schwester und ihr Freund waren auch mit, als Aufpasser für mich, damit es keinen Ärger gibt. Ich fand die
Landesgartenschau so toll, was da alles war! Es gab viele
Kunstleitpfosten aus Holz, die bemalt worden sind von verschiedenen Leuten und Werkstätten. Vor der Lichtkirche
war eine Frau an einem Stand, auf dem viele Prospekte
auslagen. Ich habe mir von jedem einen mitgenommen.
Viele Plakate zum Fotografieren gab
es und eine Schaukel und Hängematten, wo man sich ausruhen konnte. Ich habe aber nicht geschaukelt, weil mich
die Lautsprechermusik in den Bäumen darüber gestört hat.
Wenn ich niemanden fragen kann, wie die gespielten Lieder
heißen, kann ich sie nicht anhören und muss mir die Ohren
zuhalten.
Im Café habe ich ein gemischtes Eis mit Sahne gegessen
und eine Limo getrunken.
Beim Nebelerzeuger im Wasser im Teich musste man auf
einem Gerät treten, das war sehr anstrengend und man
wurde davon fix und fertig.
Andreas Kuhl, Redaktion Schwatzkiste
.
Auf die Gruppe warten
Mir hat der Duft gut gefallen von den Blumen
und dass es Kaffee gab in einem Café.
Es hat mir nicht gefallen, dass überall so viel Gras war, weil
man das man so oft mähen muss. Ich hätte es lieber bunter
gehabt mit vielen Blumen und auch mit Kopfsteinpflaster. Es
hat mich gestört, dass es immer so lange dauerte mit unserer
Gruppe, weil ich später noch etwas anderes vorhatte.
42 .
miteinander
.
November 2014
In der Gruppe gehen gefällt mir nicht so, da muss
man immer auf die anderen warten und ist von
ihnen abhängig.
Jan Müller,
Redaktion Schwatzkiste
.
Man muss doch was
ausprobieren!
Es gab Stände, wo man Dekorationsvögel für den Garten
kaufen konnte. In der Ecke bei den Blumenkästen war ein
Bienenhäuschen. Ich habe mal reingeguckt, es waren aber
keine Bienen drin. Man konnte nur Honig kaufen.
Ich war mit dem Betreuten Wohnen der
Lebenshilfe auf der Landesgartenschau.
Da waren vielleicht viele Leute!
Daneben waren Schnitzertypen am Werk und haben Figuren
gemacht. Der eine konnte das nicht so gut, aber der kräftige
Mann hatte das gut im Griff. Er machte Faschingsmasken
mit dem Schnitzmesser und Engel und einen Jesus. Und eine
Hexe mit Kopftuch, das war aber aus Stoff!
Wir haben Butterbrote mitgenommen, denn wenn man da
auf dem Gelände etwas zu Essen bestellt, sind schnell zehn
oder zwanzig Euro zusammen. Auf der großen Bühne haben
wir den Chor vom Betreuten Wohnen angehört, die haben
gut gesungen, Schlager von früher.
Beatrix Rademacher, Redaktion Schwatzkiste
.
Gleich neben der runden Brücke waren rote Kugeln über
dem Wasser und wenn man Geräte bewegt hat mit den
Armen oder Beinen, dann kam aus den Kugeln viel Nebel.
Ich habe auch Pedale getreten – man muss doch was ausprobieren! Nur bei den Trampolinen, da bin ich nicht mit
gehüpft.
Schöne verschiedene Blumen haben sie gepflanzt und Kräuter
in den kleinen Gärten. Die hatten einen Duft, so etwa wie
ein ganz leichtes Parfum.
Die Toiletten waren sauber, aber teuer! Die wollten einen
Euro haben – und haben sich den auch genommen.
Das Bimmelbähnchen
Ich fand die Landesgartenschau so toll, weil
ich generell Gärten und Gartenarbeit mag.
Besonders haben mir die Kräutergärten gefallen. Die AfterEight-Minze mit leichtem Schokogeruch fand ich allerdings
etwas gewöhnungsbedürftig. Zum Kochen würde ich sie
jedenfalls nicht verwenden. Zitronenthymian schon eher, den
hatte ich früher in meinem Kräutergärtchen, das leider jetzt
den Umbaumaßnahmen meines Vermieters zum Opfer fiel.
Aber auch der Zen-Garten war nicht schlecht. Genauso wie
das Unterwasseraquarium (leider ohne Fische), das wir uns
vor der Bimmelbähnchenfahrt zum Hauptgelände angesehen
haben. Auf der Rückfahrt passierte etwas höchst Gefährliches. Als wir in das Bähnchen eingestiegen waren, stand ein
Vater mit seinem kleinen Kind noch draußen vor einem
Abteil. Das Kind stand ganz nahe an der Tür, als die Bahn
ohne Ankündigung ruckelnd losfuhr. Susanne und ich und
die Mutter schrieen »Halt, Stopp!« und schließlich hörte der
Fahrer uns und hielt zum Glück an. Diesen Zwischenfall
fand ich völlig indiskutabel.
Nora Gombert, Redaktion Schwatzkiste
.
miteinander
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November 2014
. 43
Schwatzkiste
Haben Pflanzen eine
Seele?
Am Fischfenster waren überhaupt keine
Fische zu sehen – schade war das. Aber
man konnte genau auf Augenhöhe sehen,
wo die Lahn ihre Oberfläche hat. Wo
waren die Fische? Wo sind sie im Vorsommer? Vielleicht haben sie Gießen und
Umgebung noch gar nicht erreicht, weil
sie so abgekämpft waren vom Gegendenstromschwimmen.
Vom Fischfenster zum Gartengelände sind wir mit dem
Straßenexpress gefahren. Das war eine halbe Stadtrundfahrt mit zahlreichen Erklärungen. In Berlin haben sie
dafür richtige Doppelstockbusse.
Der Nebelerzeuger an der Brücke war spannend. Wir
haben mit Händen und Füßen Hebel und Pedale
bewegt. Wir haben geschwitzt und uns angestrengt,
und nach einer Weile kam aus den roten Halbkugeln
auf dem Teich dichter Nebel.
Unter den hohen Bäumen bei den Liegen aus Stahl und den
Hängematten aus Netzen haben wir uns ausgeruht. Ich
habe mich in einen Hängestuhl gesetzt und kurz geduselt
und den Musikklängen zugehört. Das war angenehm und
ruhig. Eine Frau hat sogar geschlafen. Schlafen würde ich
aber nicht, dann kann man beklaut werden.
In den Garteninseln wurden Kräuter gepflanzt, die verschiedene Gerüche hatten. Das waren alles Zuchtpflanzen, die es
ursprünglich in der Natur gar nicht gab.
Haben Pflanzen eine Seele? Ich glaube nicht. Aber Nachkommen von altertümlichen Leuten denken, dass ihr Großvater oder Urgroßvater mit den Pflanzen geredet hat,
darum machen sie das heute auch. Damals gab es noch
nicht so viele ablenkende Alltagsgeschichten wie heute, da
hatte man einen ganz anderen Bezug zur Natur. Heute
können ganz spezielle PC-Techniker Impulse von Pflanzen
empfangen und aufnehmen. Diese Impulse können dann in
Gedanken umgerechnet werden. Ob das dann die Seele der
Pflanzen ist?
André Rüter, Redaktion Schwatzkiste
44 .
miteinander
.
November 2014
.
„
ir über
Was w esd
die Lan au
ch
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garten n
denke
Ich bin Maximillian Herden, 19 Jahre alt.
„
Das hat mir an der Landesgartenschau gefallen: Die
Stadtwerkebühne, die war groß, die war klasse. Willi wills
wissen war da. Wenn die Landesgartenschau noch mal in
Gießen gibt, würde ich hingehen, allein dann.
“
Das fand ich nicht so gut: Die Toiletten, die waren
schmutzig, iiiiiihh, Katastrophe.
Ich bin Marcel Agirmann, 19 Jahre alt.
Das hat mir an der Landesgartenschau gefallen:
Ziemlich alles, dass es im Allgemeinen ziemlich groß war
und wenn man rein kam, war man im Blumenparadies.
Wenn sie noch mal stattfindet, würde ich noch mal
hingehen. Viele Blumen kannte ich noch nicht und die
Blumen waren alle schön bunt.
“
„
“
Das fand ich nicht so gut: Ich war so begeistert, dass
mir nichts nicht gefallen hat. Ich war rundum zufrieden.
Ich bin Dirk Baerwolf, 53 Jahre,
Mitarbeiter der Tagesförderstätte Kleinlinden.
Das hat mir an der Landesgartenschau
gefallen: Es waren viele Leute da. Ich konnte
viel über Pflanzen lernen. Die landschaftsbaulichen Maßnahmen waren sehr kreativ und
stilvoll.
Das fand ich nicht so gut: Durch das weitläufige Gelände musste ich weite Strecken zu
Fuß zurücklegen.
miteinander
.
November 2014
. 45
Empfehlungen
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Genuss für alle Sinne
im Restaurant »Zum Heiligen Stein«
Wer einen Blick in das Restaurant »Zum Heiligen Stein« in Lich-Muschenheim
wirft, wird sofort dem eleganten Charme des Ensembles erliegen. Im hohen Raum
mit gekalkten Balken und charaktervollem Burgunderstein-Fußboden sorgen
ausgewählte Antiquitäten und dezente Accessoires für Harmonie, Offenheit und
ein entspanntes Wohlgefühl.
Das Restaurant »Zum Heiligen Stein« ist Teil eines umfangreichen Gesamtkonzeptes: von der Produktion hochwertiger
Lebensmittel der Marke »Vom Heiligen Stein« auf der Neumühle, deren Verwertung und Vermarktung in der Restaurantküche und dem Restaurant bis zu regelmäßigen Backhaustagen und Genussseminaren. In der Küche führt Daniel
Cornelius Regie. Er kocht weltoffen auf hohem Niveau und
mit vielen selbst produzierten Zutaten von den hauseigenen
Lämmern, Bienen, Hühnern und aus dem Gemüsegarten.
Kreationen wie »Lachstatar mit Avocado, Ingwer und
pochiertem Ei von unseren Hühnern ‘Vom Heiligen Stein’«
oder »Geschmortes und rosa Gebratenes von den eigenen
Lämmern mit cremiger Rosmarinpolenta und Spitzkohl aus
unserem Garten« sind
Beispiele seiner
Kochkunst.
Ab 2015 kann der neu gestaltete und mit moderner Tagungstechnik ausgestattete Seminarraum im ehemaligen Schulhaus
nebenan für Tagungen, Schulungen und Incentives (bis 30
Personen) gemietet werden. Individuelle Programme wie
Backen in der Backstube nebenan, Angeln im Teich der Neumühle, Kutschfahrten oder Wanderungen mit Führung auf
kulturhistorisch interessanten Pfaden werden gern organisiert. Restaurant, Backstube und das herrliche Areal der
Neumühle stehen ebenfalls für geschäftliche Veranstaltungen und private Feiern zur Verfügung. Für Veranstaltungen
und Feste können auf der Neumühle Pavillons und Zelte in
verschiedenen Größen aufgebaut werden. Um das Catering
nach Ihren Wünschen und Rahmenprogramm kümmert sich
das Team »Vom Heiligen Stein«. Ein Highlight werden die
»Froschkonzerte« am Seerosenteich im Mai und Juni 2015
sein. Weitere Informationen und Termine finden Sie auf der
Homepage.
Restaurant »Zum Heiligen Stein«,
Kirchberg 1a, 35423 Lich-Muschenheim,
Telefon 06404 / 205467, www.zum-heiligen-stein.de
46 .
miteinander
.
November 2014
LebensArt,
Kultur, Reisen
Tagesförderstätten
auf großer Fahrt
Im letzten Jahr wurde
vom Personal der Tagesförderstätten ein häuserübergreifendes, grundneues Freizeitkonzept
erarbeitet. Auf dieser
Basis konnten jetzt gleich
vier Freizeiten angeboten
werden.
Für die Mitarbeiter, die ihren Urlaub gerne in Deutschland
verbringen wollten, wurde zum wiederholten Mal eine
Reise an die Mosel und ganz neu nach Lalling im Bayrischen
Wald angeboten. Diejenigen, die weiter in die Ferne
schweifen wollten, mussten sich zwischen Dänemark und
der Türkei entscheiden.
Beim Urlaub geht es um die schönsten Wochen im Jahr.
Diese werden gerne in größerer Entfernung zum Wohnort
verbracht. Den Mitarbeitern der Tagesförderstätten wird
durch die Freizeiten ein breit gefächertes Angebot gemacht.
So konnte etwa an der Mosel oder in Bayern ausgespannt
werden, sich in Dänemark beim Strandurlaub erholt werden,
oder es ging per Flugzeug zum Sonnenbaden in die Türkei.
Nach Möglichkeit wurde für alle Freizeiten eine 1:1-Betreuung angeboten.
Strandausflug in Dänemark
andere Besucher wurde dabei vom Reisefieber angesteckt.
Sämtliche Freizeitteilnehmer konnten bleibende Eindrücke
mit nach Hause nehmen. Einzelne erkundigten sich schon
auf der Heimfahrt nach der nächsten Möglichkeit der Teilnahme.
Fazit:
Damit Freizeiten angeboten werden können, ist ein stärkeres
personelles Engagement erforderlich. Bisher hat sich dieses
aber stets gelohnt. Teilnehmende Mitarbeiter wollen in der
Regel im folgenden Jahr erneut mitfahren. Soziale Bindungen können in der Freizeitsituation ganz speziell intensiviert
werden.
ReKlAmE (Redaktionsgruppe Kleinlinden, Artikel mit Emotionen)
.
So unterschiedlich die Reiseziele waren, so unterschiedlich
waren auch die Unternehmungen und Ausflüge, die durchgeführt wurden. Dabei kam es auf gute Organisation, aber
auch genügend Raum für Spontaneität an. Ein ganz besonderes Ereignis war, dass eine Gruppe von Mitgliedern der
Redaktionsgruppe ReKlAmE aus Kleinlinden einen Tagesausflug zu den Teilnehmern der Moselfreizeit startete. Diese
wurden nach ihren Eindrücken befragt. Auch der eine oder
miteinander
.
November 2014
. 47
LebensArt, Kultur, Reisen
Mit dem Schiff auf
Rhein und Mosel
unterwegs
Betriebsausflug der Reha-Mitte im August
2014 nach Koblenz – Schifffahrt bei Sonnenschein der Höhepunkt
Anfang 2014 fragte Herr Ziegler, Werkstattleiter der RehaMitte, wer sich bereit erkläre, den Betriebsausflug der Werkstatt in diesem Jahr zu organisieren. Daraufhin sagten
Matthias Loos, Martin Beck und Christian Lutz vom Werkstattrat zu, dies zu übernehmen.
Man überlegte zusammen und entschied sich dann für eine
Busreise nach Koblenz. Ein günstiger Anbieter war mit der
Firma Schwalb schnell gefunden. In Koblenz sollte eine
Schiffstour auf Rhein und Mosel gemacht werden. Auch
dies wurde von Gießen aus gebucht. Martin Beck plante
dann noch das Mittagessen in der Koblenzer Brauerei, wo
ein Fleischgericht und zwei vegetarische Essen zur Auswahl
standen. Ein Getränk pro Person durfte ebenfalls auf Kosten
der Werkstatt verzehrt werden. Taschengeld konnte wegen
der doch höheren Kosten des Ausflugs nicht ausgezahlt
werden.
Am Donnerstag, den 7. August, um 9.00 Uhr ging es an
der Werkstatt los. Mit einer Portion guter Laune ausgerüstet fuhren die etwa einhundert Angestellten und Mitarbeiter der Reha-Mitte in zwei Bussen durch das Lahntal nach
Limburg und dann über die Autobahn nach Koblenz. Dort
kam man bei schönstem Wetter an der Rheinpromenade
gegenüber der Feste »Ehrenbreitstein« an. Es war noch
etwa eine Stunde Zeit, bis wir das Schiff betreten mussten,
und viele von uns schlenderten noch bis zum »Deutschen
Eck« mit dem Denkmal Wilhelms I.
An der Anlegestelle warteten unsere Busse, mit denen wir
dann zur Koblenzer Brauerei gefahren wurden. Dort aßen
wir zu Mittag – die meisten Mitarbeiter waren mit der Qualität des Mittagessens zufrieden – und viele von uns konnten von der Terrasse des Brauereilokals auf den Rhein blicken. Die Brauereimitarbeiter bedienten die große Anzahl
von Gästen schnell, freundlich und kompetent, wobei es
sicher eine Hilfe war, dass wir bereits in Gießen vorbestellt
hatten.
Da wir spät gegessen hatten, fuhren wir erst gegen 15.00
Uhr zurück. Die meisten Teilnehmer waren mit der Tour
zufrieden und entsprechend gut gelaunt. (Matthias Loos
berichtet, er habe ausschließlich positives Feedback bekommen.) Am Ende der Busfahrt hörten wir noch einige witzige
Lieder, die der Fahrer aufgelegt hatte, bis wir gegen 16.40
Uhr wieder an der Werkstatt ankamen. Die Fahrer des Busunternehmens waren nett und zuvorkommend und brachten uns sicher nach Koblenz und wieder zurück.
Wir möchten an dieser Stelle
im Namen der Mitarbeiter der
Werkstattleitung und dem
Werkstattrat für die professionelle Planung und Durchführung und auch für die
finanzielle Ermöglichung des
Ausflugs danken!
Matthias Loos, Alfred Grummbt und
.
Wolfgang Wiekert; Reha-Mitte
Fotografin: Sonja Erkel
Denkmal Kaiser Wilhelms I
Koblenzer Brauerei mit Lokal
Danach bestiegen dann alle das Schiff. Die etwa sechzig
Minuten lange »Burgen-Rundfahrt« begann. Wir fuhren
zue rst bis zur ersten Moselschleuse am Deutschen Eck vorbei und dann zurück zum Rhein. Da die Sonne uns weiterhin treu blieb, nahmen alle auf dem Sonnendeck Platz. Entlang der Rheinufer konnten wir eine Reihe von Schlössern,
Burgen und Herrenhäusern bewundern. Während der ganzen Tour berichtete der Kapitän seinen Fahrgästen, zu
denen außer unserer Gruppe noch andere Leute gehörten,
über einige Fakte n bezüglich der Sehenswürdigkeiten, der
Brücken und der Zeichen für die Schifffahrt, die wir passierten. Als wir schließlich die Burg Stolzenfels erreicht hatten,
wendete das Schiff, und wir fuhren zurück.
48 .
miteinander
.
November 2014
Schwalb-Busse an der Rhein-Promenade
ar was
Hier w usch
im B
Die Galerie am
Bahndamm in der
Neustadt 12
Ein Rückblick
Während der Zeit der Landesgartenschau hatte die
Galerie am Bahndamm die einmalige Gelegenheit sich
mitten in der Gießener Innenstadt zu präsentieren. Das
leerstehende Gebäude in der Neustadt 12 wurde der
Lebenshilfe Gießen von der Wohnbau Gießen zur freien
Verfügung gestellt. Mit finanzieller Unterstützung der
Wohnbau und der Stadt Gießen wurde das Gebäude in
einen strahlenden Kulturpavillon für Kunst und Kulturveranstaltungen verwandelt.
e
Andrea Lührig bei der Eröffnung der Galeri
am Bahndamm in der Neustadt 12
Cordula Poos an der Harfe
Von April bis Ende Oktober waren hier mit »Bitte recht
freundlich« und »Stadtbotanik« zwei große Gruppenausstellungen mit Künstlern mit und ohne Handicap zu sehen. Mit
dabei waren natürlich auch zahlreiche Künstler des Atelier23
der Lebenshilfe Gießen, weitere Künstler aus Gießen, ganz
Deutschland und aus Graz in Österreich. Zusätzlich zu
diesen Ausstellungen luden zahlreiche Veranstaltungen die
Gießener und Menschen aus aller Welt ein, die Galerie zu
besuchen. So gab es Druckworkshops für Kinder, einen
Grüne Soßen Wettbewerb, zwei Klavierkonzerte, ein Harfekonzert und selbstverständlich gut besuchte Ausstellungseröffnungen und eine Abschiedsparty.
Johnny Linder
bei seinem
Jazzkonzert
Nach diesen ereignisreichen Monaten sollte die Galerie am
Bahndamm einigen Leuten in Gießen und Um gebung ein
Begriff sein. Wir sind überzeugt davon, dass die Galerie am
Bahndamm in dieser Zeit eine Bereicherung für die Gießener
Innenstadt war und haben dies auch häufig von Besuchern der Galerie bestätigt bekommen. Wir bedanken
uns, auch im Namen aller Künstler, die diese Zeit mit
uns genießen durften, bei allen Besuchern, der Stadt
Gießen, der Wohnbau Gießen, der Lebenshilfe und
allen Helfern, die diesen »Ausflug« der Galerie ermöglicht und gefördert haben.
Die Galerie am Bahndamm ist nun wieder in ihrer
ursprünglichen »Heimat« in der Ludwigstraße 51/Gießen
zu finden. Aktuell sind hier Druckgrafiken ausgestellt.
Eine gute Gelegenheit wirklich originelle und originale
Weihnachtsgeschenke zu erschwinglichen Preisen zu
erwerben.
Mirko Westermayer, Mitarbeiter des Atelier23
Gäste der Galerie am Bah
ndamm
(Harfekonzert)
Axel Zuma Nitschke bei
seinem Klavierkonzert
.
Kunstwerke der Ausstellung
»Bitte recht freundlich«
miteinander
.
November 2014
. 49
LebensArt, Kultur, Reisen
Mobil durch eMo
Start des Projekts‚ eigenständige Mobilität
von erwachsenen Menschen mit geistiger
Behinderung.
Vor dem Hintergrund der UN-Behindertenrechtskonvention
rücken nicht nur das Recht auf Bildung und inklusive Beschulung, sondern auch die Lebensbereiche Arbeit, Wohnen und
Freizeit von erwachsenen Menschen mit geistiger Behinderung in den Fokus. Im Bestreben Selbstbestimmung, Wahlmöglichkeiten und Inklusion für jeden Menschen zu erreichen, muss Mobilität in der heutigen Gesellschaften als
fundamentale Voraussetzung ermöglicht werden. Mobilität
ist eine zentrale Funktion für die selbstbestimmte Teilhabe
an gesellschaftlichen und kulturellen Lebensbereichen. Aufgrund mangelnder Mobilitätsressourcen und vielen Zugangsbarrieren, werden Menschen mit geistiger Behinderung bei
der Ausschöpfung ihrer Mobilitätschancen häufig eingeschränkt.
Aus diesem Grund haben sich die Professur für Geistigbehindertenpädagogik der Justus-Liebig-Universität Gießen, der
Lehrstuhl für Verkehrstechnik der Technische Universität
München (Prof. Dr.-Ing. Fritz Busch, Dr.-Ing. Antonios Tsakarestos) und die Lebenshilfe Gießen gemeinsam das Projekt
»eMo – eigenständige Mobilität von erwachsenen Menschen mit geistiger Behinderung« beantragt. Das Projekt
eMo (Laufzeit April 2014 bis März 2017) verfolgt zum
einen das Ziel der Steigerung der Mobilität von erwachsenen
Menschen mit geistiger Behinderung. Zum anderen steht
die Entwicklung eines nachhaltigen Handlungskonzepts zur
Mobilitäts- und Verkehrsförderung im Bereich der nachschulischen Behindertenhilfe im Fokus. Diese Ziele sollen
unter Berücksichtigung folgender wesentlicher Aspekte
erreicht werden:
50 .
miteinander
.
November 2014
1. Sicherheit: Gewährleistung der Sicherheit der Teilnehmer durch Evaluation möglicher Barrieren und
Schulung
2. Individualisierung: Entwicklung und Durchführung
angepasster und individueller Lerneinheiten nach entsprechenden persönlichen Lernvoraussetzungen der
Teilnehmer
3. Differenzierung: Entwicklung pädagogisch-diagnostischer Instrumentarien zur Erfassung der verkehrsspezifischen Kompetenzen der Teilnehmer
4. Nachhaltigkeit: Durchführung von Fortbildungen mit
dem Fachpersonal und Verankerung einer strukturierten Verkehrs- und Mobilitätserziehung
Phasen bei eMo
Was passiert bei eMo?
(1) Strukturierung der Kooperationsarbeit
Der erste Schritt beinhaltet den Austausch mit den Kooperationspartnern Lebenshilfe Gießen, der Justus-Liebig-Universität Gießen und der Technischen Universität München. Ziele
und Struktur des Projekts werden den Leitern der Werkstätten der Lebenshilfe Gießen vorgestellt, aus denen potentielle Teilnehmer gewonnen werden sollen. Ebenso erhalten
die Mitarbeiter der Werkstätten sowie die gesetzlichen Betreuungspersonen Informationen zum Projektablauf.
(2) Mehrdimensionale Kurzbefragungen
Bei der Auswahl geeigneter Probanden werden potentielle
Teilnehmer über ihre aktuelle Nutzung von Verkehrsmitteln
im Verkehr sowie eigene Wünsche zur Nutzung und Teilhabe am Straßenverkehr erfasst. Eine individuelle Einschätzung der Personen selbst wird ergänzt mit der Einschätzung
einer vertrauten Betreuungsperson. Zudem werden der Grad
der Behinderung sowie die zugewiesene Hilfebedarfsgruppe
erfasst.
(3) Einschätzung der aktuellen Mobilitätskompetenzen
In diesem Schritt wird ein altersadäquater, diagnostischer
Test entwickelt und angewendet, der die Einschätzung der
aktuellen Mobilitätskompetenzen der Teilnehmer zulässt;
aus diesem werden Hinweise zur individuellen Förderung
entsprechender Bereiche abgeleitet. Durch diesen Test werden die folgenden verkehrsspezifischen Kompetenzen eingeschätzt: Visuelle Wahrnehmung, auditive Wahrnehmung,
Aufmerksamkeit, Reaktion, Gedächtnis, Motorik, Kommunikation, soziale Kompetenzen, Kognition sowie Interaktion.
(4) Ausgangssituation im Verkehrssystem
Mitarbeiter der Technischen Universität München analysieren
die Ausgangssituation im Verkehrssystem des Landkreises
Gießen und stellen die größtmögliche Verkehrssicherheit
aller Teilnehmer auf deren individuellen Fahrtwegen her,
indem mögliche Barrieren entlang der sichersten Reiseroute
(Wohnen-Arbeit) erfasst und bewertet sowie Empfehlungen
für sichere Strecken gegeben werden.
(5) Mobilitätstraining für erwachsene Menschen
mit geistiger Behinderung sowie Fortbildungen für
Fachkräfte
Es wird ein Mobilitätstraining entwickelt, bei dem alle eMoTeilnehmer mitmachen werden. Es wird eine Schonraumphase geben, die in Form einer Fortbildungsreihe stattfindet
sowie ein individuelles Einzeltraining, bei dem die Teilnehmer
Schritt für Schritt bei der Strecke von Wohnung zur Arbeit
(beispielsweise mit dem öffentlichen Bus) begleitet werden,
bis sie die Strecke selbstständig bewältigen können.
Außerdem wird eine Fortbildung zur Mobilitätsförderung
für die Fachkräfte der Lebenshilfe Gießen entworfen, damit
das Konzept auch nach Projektende weiter verfolgt werden
kann. Beide Entwürfe werden in einem Experten-Workshop
diskutiert, um endgültige Konzepte für die praktische
Anwendung fertigzustellen.
(6) Folgeerhebung der Mobilitätskompetenzen
Daraufhin folgt die Durchführung der Trainings sowie der
Fortbildungen. Für die praktische Umsetzung werden Mobilitätstrainer zur Anleitung der Teilnehmer fortgebildet. Die
Durchführung der Mobilitätstrainings findet zunächst im
Schonraum statt und wird nach entsprechender Zeit in die
Verkehrswirklichkeit verlagert. Die Teilnehmer werden durch
die Mobilitätstrainer im Straßenverkehr begleitet und angeleitet. Je nach individuellem Ziel der Teilnehmer besteht
die Wahl einen Schwerpunkt für die Trainings zu wählen
(1. zu Fuß, 2. mit Bus und Bahn, 3. mit Rad). Sobald alle
Teilnehmer die Trainings durchlaufen haben, findet eine
Folgeerhebung statt, um die Ausgangssituation mit der
aktuellen vergleichen zu können.
.
Prof. Dr. Reinhilde Stöppler (Projektleiterin) &
Štefan Kvas (Projektmitarbeiter)
miteinander
.
November 2014
. 51
LebensArt, Kultur, Reisen
Udo trifft Udo
Udo Lindenberg erhält ein Bild von Birgit
Gigler
Als Til Schweiger das letzte Mal das Atelier23 und seine
Künstler besuchte, entdeckte er so Einiges. Birgit Gigler
arbeitete gerade an einer Portraitreihe zu berühmten Personen. »Den kenn ich doch!« sagte Til Schweiger überrascht
und zeigte auf ein Portrait mit Hut, Brille und Zigarre. »Das
schenk ich dem Udo.« Gesagt, getan. Einige Wochen später
erreichten uns Bilder von Udo Lindenberg, wie er Birgit
Giglers Bild stolz in die Kamera hielt. Til Schweiger hatte den
Musiker und Künstler im Hotel Atlantic besucht und ihm
dabei das Bild überreicht. Für Birgit Gigler eine riesige Überraschung. Mittlerweile erreichen ihre farbenfrohen Gemälde
echten Kultstatus. Nicht nur Stars und Sternchen verlieben
sich immer wieder in ihre Bilder. Die letzten Ausstellungen
in der Galerie am Bahndamm belegen, dass ihre Bilder ein
echter Verkaufsschlager sind.
Gemälde »Udo Lindenberg«
von Birgit Gigler
Udo Lindenberg mit Gemälde
von Birgit Gigler
Wir hoffen dass Birgits Bilder nun auch in Hamburg ein
würdevolles Zuhause gefunden haben und sich ihr Talent
auch nördlich der Lahn weiter herumspricht.
Mirko Westermayer, Mitarbeiter des Atelier23
.
Birgit Gigler mit Foto von
Udo Lindenberg
Freude und Bewegung am Schiffenberg
Voller Erfolg: 134 Sportler mit Behinderungen, die aus
zwölf Werkstätten in Hessen kamen, gingen beim »Nordic
Walking Tag« auf dem Schiffenberg an den Start. Diesen
richtete die Limeswerkstatt der Lebenshilfe Gießen für die
hessischen Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM)
aus. Sportlehrerin Renate Schneider und Sportlehrer Ralf
Wohlfeil hatten für die Limeswerkstatt die Organisation
übernommen und die drei Strecken durch den Wald ausgearbeitet. Dabei standen den Teilnehmern Strecken über
1,9 Kilometer, 2,8 Kilom eter und 4,5 Kilometer zur Auswahl. Werkstattleiter Christian Schneider begrüßte die Teilnehmer im Klosterhof und dankte dabei ganz besonders
den 30 Schülern der Adolf-Reichwein-Schule (ARS) aus
Watzenborn-Steinberg, die als Streckenposten die Veranstaltung unterstützten sowie dem Restaurant Kloster Schiffenberg, das das Essen bereitstellte. Von der Limeswerkstatt selbst waren elf Personen für die Durchführung des
Nordic Walking Tages abgestellt. Ein besonderer Willkommensgruß galt der mit 27 Startern teilnehmerstärksten
Foto: Anders
Gruppe der beiden Werkstätten aus Waldeck-Frankenberg.
Die weiteren Teilnehmer kamen aus den Werken in Darmstadt, Höchst / Odenwald, Hephata, Kassel, Marburg,
Offenbach, Wetzlar-Weilburg und Korbach. Seitens der
Gastgeber nahmen zwölf behinderte Menschen der Limeswerkstatt (Foto) teil. Diese trainieren einmal wöchentlich
im Rahmen der Arbeitsbegleitenden Maßnahmen (ABM)
während der Arbeitszeit.
Gießener Anzeiger, 26.09.2014
52 .
miteinander
.
November 2014
„
ir über
Was w esd
die Lan au
sch
garten n
denke
Ich bin Angel, 6 Jahre alt.
„
Das hat mir an der Landesgartenschau gefallen:
Das Wippen, auf den Stangenbogen. Das hat die roten Kugeln
im Teich zum Rauchen gebracht. Im Teich schwammen Goldfische,
immer hoch und runter.
“
Das fand ich nicht so gut:
Dass die Enten zu uns kamen, als wir auf der Decke zum
Picknicken saßen. Doch die Bettina und Annette haben die Enten
verscheucht.
Ich bin Alessia, 5 Jahre alt.
Das hat mir an der Landesgartenschau gefallen:
Die Blumen fand ich schön. Besonders die in rosa.
“
Das fand ich nicht so gut: Ich fand alles schön.
„
Ich bin Konstantin, 6 Jahre alt.
Das hat mir an der Landesgartenschau gefallen: Dass man dort frei
rumlaufen kann. Die Spielplätze sind
schön und die Hasen waren süß.
“
Das fand ich nicht so gut:
Mir hat alles dort gefallen.
miteinander
.
November 2014
. 53
„
ir über
Was w esd
die Lan au
sch
garten n
denke
Ich bin Lotte, 6 Jahre alt.
Das hat mir an der Landesgartenschau
gefallen:
Der Brunnen. Wir haben es mit unserer Vorschulgruppe geschafft, dass alle Spritzbögen gleichzeitig
in die Mitte gespritzt haben. Das gehörte zum
Experiment vom Mathematikum.
Das fand ich nicht so gut:
Als wir auf der Decke zum Picknick saßen,
kamen zwei Enten über den Bach und wollten
uns angreifen. Das war doof.
“
„
Ich bin Hannes, 6 Jahre alt.
Das hat mir an der Landesgartenschau
gefallen: Der Wasserspielplatz gefällt mir
besonders gut. Auch die Murmelbahn finde
ich toll. Da muss man die Murmeln oben
rein stecken und dann kommen sie unten
aus einem Loch wieder raus. Eine Murmel
und ein Flummi von mir sind allerdings
schon stecken geblieben.
“
Das fand ich nicht so gut:
Einfach durchlaufen und nichts zu machen
finde ich langweilig.
54 .
miteinander
.
November 2014
LebensNah
und voll dabei
Let´s Move: Teilnehmerrekord bei den Walkern und Nordic-Walkern
Volle Strecke:
Über 1600 Walker
und Läufer beim
16. Run´n´Roll for Help
2014 für die gute
Sache
Eingebettet in das Programm der Gießener
Landesgartenschau 2014 bildete der Stadtlauf ein ganz besonderes Highlight: über
1600 Teilnehmer und Teilnehmerinnen gin-
gen mitten in den Sommerferien an den
Start. Herzlichen Dank an dieser Stelle an
die weit über 100 Helferinnen und Helfer,
die den Stadtlauf erst möglich machen!
Bei idealen Lauftemperaturen mit dabei: Kurt Stenzel aus
Frankfurt. Der 12-fache deutsche Meister im Langstreckenbereich und Weltmeisterschaftszwölfter im Marathonlauf
arbeitet heute in Frankfurt als Physiotherapeut, Lauftrainer
und führt Laufseminare durch.
Weltklasse-Geher Hans Michalski und der ehemalige Spitzenläufer Ralf Heinbach gingen im Dienst der guten Sache
ebenfalls an den Start. Vollständig wurde das Lauf-Quartett
mit Nachwuchssportler Fabian Fiedler aus Bad Kreuznach,
erfolgreicher Marathonläufer und Triathlet, zur Zeit Student
Fortsetzung auf der nächste Seite »
miteinander
.
November 2014
. 55
LebensNah und voll dabei
der Ökotrophologie an der Justus-Liebig-Universität Gießen,
der in beiden Läufen die Konkurrenz mit einer klasse Zeit
hinter sich ließ.
Flex-Up hatte sein Netzwerk für den Benefizlauf aktiviert.
Neben dem Startgeld für das 25-köpfige Läufer-Team
erhielten die beiden gemeinnützigen Vereine auch noch
einen Spendenscheck über 300,– Euro.
Auch in diesem Jahr wieder Partner des Laufs: »Bunte Stadt
Gießen! Läuft mit. Hilft mit.«, eine Aktion des Gießener
Ausländerbeirats und des Gießener Stadtmarketings, die
für Verständnis untereinander und gleichberechtigtes Miteinander aller wirbt. Für die Schirmherrschaft bedanken wir
uns herzlich bei Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz.
Auch ohne unsere Sponsoren geht es nicht: Wieder mit dabei waren die Schunk Group, Intersport Begro, der Gießener
Anzeiger, die Licher Brauerei, Sparda-Bank Hessen, AOK –
die Gesundheitskasse, Flex-Up Bodyshop, Volksbank Mit-
(oben) Mit dabei: Unsere Mitarbeiter aus der
Limes-Werkstatt beim Start auf die 5-km lange
Walking-Strecke
(rechts) Am Ziel: die Teilnehmer des Lauftreffs,
der von der Sparda-Bank Hessen initiiert und
unterstützt wurde
telhessen, gründrucken, The Space Party Crew und natürlich die Stadt und das Stadtmarketing Gießen.
Anmeldungen für den 17. Run´n´Roll for Help 2015 sind
ab April möglich unter www.runandrollforhelp.de oder
telefonisch unter 0641-390 226.
Tina Gorschlüter, Öffentlichkeitsarbeit
.
Freuen sich über den Erfolg der
Versteigerung: Moderator Thomas
Ranft und Veranstalter und frischgebackener Wirtschaftssenator h.c.
Guido Hommel
Start frei für den
guten Zweck!
ClimAir-Rallye rund um Karben startete am
16. August 2014 bereits zum 4. Mal zu Gunsten der Lebenshilfe Gießen e.V.
(unten) Große Überraschung:
Erste Fahrt im metallic-blauen
Cabrio, Reinhard Schade am
Steuer
Auch diesmal fanden rund 100 Klassiker den Weg nach
Karben, um auf der gut 150 km langen Tour durch den
Taunus teilzunehmen. Für das leibliche Wohl war bestens
gesorgt, die musikalische Begleitung übernahm die
Rock´n´Roll Band The Diamonds. ClimAir Chef Guido Hommel freute sich mit vielen begeisterten Gästen über eine
gelungene Veranstaltung.
Die Lebenshilfe Gießen freut sich sehr über den Erlös der
Rallye: Über 3.700,– Euro aus dem Verkauf von Essen und
Getränken und 1050,– Euro aus der Versteigerung der
wertvollen Hacher-Uhr, die HR-Wettermann Thomas Ranft
humorvoll und virtuos abwickelte, kamen zusammen. Auch
die Stadt Karben hilft mit einer Spende über 800,– Euro.
Die größte Überraschung gab es aber am späten Abend:
Guido Hommel fuhr vor mit einem Mercedes-Benz R 107
Cabriolet um es an Reinhard Schade als Spende für unsere
Oldtimerspendenaktion 2015 zu übergeben. Wir freuen
uns sehr über diesen tollen Preis!
56 .
miteinander
.
November 2014
Vielen Dank an Guido Hommel, seine Familie und das
ClimAir-Team, das die Oldtimerspendenaktion der Lebenshilfe Gießen e.V. schon seit vielen Jahren in vielfältiger
Weise unterstützt!
Tina Gorschlüter, Öffentlichkeitsarbeit
.
LebensNah und voll dabei
Die Oldtimerspendenaktion wird 20!
Endspurt der
20. Oldtimerspendenaktion 2014
Jetzt noch mitmachen, spenden & gewinnen:
Unsere 20. Oldtimerspendenaktion endet am
20. Januar 2015. Tolle Preise warten auch in
diesem Jahr auf glückliche Gewinner, ein herzliches Dankeschön an die engagierten Spender:
1.Preis: Jaguar MK II, Bj. 1963, Frank Rückriegel,
Druckriegel GmbH, Frankfurt
2.Preis: Ferrari Mondial QV Cabrio, Bj. 1985
3.Preis: Mercedes-Benz 200/8, Bj. 1975,
Richard Adamek, Ratingen
4.Preis: Opel Manta A, Bj. 1972, Frank Rückriegel,
Druckriegel GmbH, Frankfurt
5.Preis: Mini Cooper 1.3, Bj. 1998, BMW Group
Classic, München
6.Preis: Citroen AK 400, Bj. 1975, Citroën
Deutschland
7.Preis: VW Golf I, GL, Bj. 1981, Daniel Schroeder,
Frankfurt
8.Preis: BMW R 80 R, Bj. 1993, Frank Rückriegel,
Druckriegel GmbH, Frankfurt
9.Preis: Kawasaki Z 200 A, Bj. 1977, aus dem Nachlass von Herrn Prof. Dr. Wolfgang Knigge
Im Mittelpunkt unserer 20. Oldtimerspendenaktion steht
ein inklusives Wohnprojekt. Dort werden Menschen mit
schweren und mehrfachen Behinderungen gemeinsam
mit Menschen ohne Behinderung unter einem Dach
wohnen und leben.
Tina Gorschlüter, Öffentlichkeitsarbeit
.
Teilnehmen kann mit einer Spende von 5,Euro oder einem Betrag nach Wahl auf
unser Spendenkonto bei der
Sparkasse Gießen:
IBAN DE38513500250200626000
BIC SKGIDE5FXXX
1. Preis
2. Preis
3. Preis
4. Preis
5. Preis
6. Preis
7. Preis
8. Preis
9. Preis
Mitmachen kann man auch online oder
per Fax unter
www.oldtimerspendenaktion.de,
dort gibt es auch viele Informationen rund
um die Oldtimerspendenaktion, die Fahrzeuge und Spendenprojekte.
Aktionsende ist der 20. Januar 2015!
Club sei Dank: VW-Golf IG spendet für den Golf-Gewinner eine
einjährige Clubmitgliedschaft und passende Clubaccessoires
miteinander
.
November 2014
. 57
LebensNah und voll dabei
Klöckner-Deutz, Bj. 1966
Luftgekühlter Fahrspaß:
Klöckner Deutz
Traktor zu gewinnen!
Der luftgekühlte 2-Zylinder 4-Takt Dieselmotor
mit 1700 ccm Hubraum und 28 PS erreicht
eine Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h.
Der D 30 05, so die werkseitige Typenbezeichnung, verfügt
über einen Hinterradantrieb mit zuschaltbarer Differentialsperre.
Unser Exemplar ist in einem sehr guten unrestaurierten
Zustand – die Zugmaschine hat angesichts ihrer 47 Dienstjahre erst wenige Betriebsstunden gesammelt.
Gespendet wurde der grüne Traktorenklassiker von Anke
und Frank Rückriegel, Druckriegel GmbH, Frankfurt, die
sich schon zum dritten Mal im Rahmen der Schlepperspendenaktion für Menschen mit geistiger Behinderung und
psychischer Erkrankung engagiert einsetzen.
Viele weitere Preise gibt es auch in diesem Jahr
wieder zu gewinnen: Alle Infos finden Sie unter
www.schlepperspendenaktion.de.
Und auch diesmal fließen die Spenden in ein innovatives
Vorhaben: Es entsteht ein inklusives Wohnprojekt für Menschen mit schweren und mehrfachen Behinderungen, dort
werden Menschen ohne und mit Behinderungen unter
einem Dach wohnen und leben.
Mitmachen kann mit einer Spende von
5,– Euro oder einem Betrag nach Wahl
auf das Schlepper-Spendenkonto bei der
Sparkasse Gießen:
(IBAN DE15513500250263007987
BIC SKGIDE5FXXX)
oder online unter
www.schlepperspendenaktion.de
Bitte Namen und Adresse nicht vergessen!
Aktionsende ist der 20. Januar 2015!
Tina Gorschlüter, Öffentlichkeitsarbeit
58 .
miteinander
.
November 2014
.
Handschlag für den guten Zweck: (v.l.) Andreas Feyh (Geschäftsführer Autohaus Dörr+Hess),
Tina Gorschlüter und Reinhard Schade (Lebenshilfe Gießen e.V.) mit dem strahlenden Mini Cooper 1.3
Spenden & Gewinnen:
Autohaus Dörr+Hess
schenkt seinen
Kunden eine Gewinnchance bei der
20. Oldtimerspendenaktion
Dass man unseren aktuellen 5. Preis, den 98-er
Mini Cooper 1.3, einfach lieb haben muss,
ist klar. Wer kann schon dem Liebreiz dieses
Modells widerstehen? Mr. Bean, die Beatles,
Peter Seller und Twiggy konnten es jedenfalls
nicht…
Die Neuauflage dieses Verkaufsschlagers gibt es im 20. Jubiläumsjahr der Oldtimerspendenaktion im Autohaus Dörr+Hess. Als Botschafter der Oldtimerspendenaktion macht es
die Mini-begeisterte Geschäftsführung mit dem Blick für
die gute Sache möglich und übernimmt eine Spendenpatenschaft für unseren hübschen Mini-Cooper, den uns die
BMW Group Classic zur Verfügung gestellt hat. Heißt: Für
jedes Fahrzeug, das bis zum Aktionsende am 20. Januar 2015
verkauft wird, schenkt Dörr+Hess seinen Kunden mit der
Auslieferung eine Teilnahme an der Oldtimerspendenaktion
der Lebenshilfe Gießen e.V. – eine handfeste Chance auf
einen unserer charmanten Klassiker. Herzlichen Dank für
dieses großartige Engagement! Weitere Infos zum vielseitigen
Angebot von Dörr+Hess finden Sie unter
www.doerr-hess.de.
Apropos großartiges Engagement: Michael Binder, Frontmann
der Internetagentur »Klartextdesign« und 1. Botschafter
der Oldtimerspendenaktion der Lebenshilfe Gießen e.V.,
hatte mal wieder eine geniale Idee für den guten Zweck:
ein Fotowettbewerb, dessen Teilnehmer sich »schwarz auf
weiß« mit »Mobilität« in all ihren vielseitigen Formen auseinandersetzen sollen. Der Gewinner darf sich auf eine Teilnahme an der ClimAir-Rallye rund um Karben 2015 freuen.
Und das nicht in irgendeinem fahrbaren Untersatz, sondern
in einem der fantastischen motorisierten Preise der Oldtimerspendenaktion 2015. Die schönsten Einsendungen gehen
außerdem auf Wanderschaft – geplante Stationen sind neben
den Dörr+Hess-Filialen auch verschiedene Einrichtungen der
Lebenshilfe Gießen e.V.
Der Startschuss für den fotografischen Wettstreit
fällt am 1. November 2014. Einsendeschluss ist –
parallel zur 20. Oldtimerspendenaktion – am
20. Januar 2015. Weitere Infos finden sich unter
www.botschafter-wettbewerb.de.
Tina Kreiling, Öffentlichkeitsarbeit
.
miteinander
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November 2014
. 59
LebensNah und voll dabei
1. Reisemobilspendenaktion 2014 /15
Wann Du willst, wohin Du willst – und das
ohne lästige Hotelsuche, fremde Betten oder
Zeitzwänge. Reisemobile boomen wie selten
zuvor. Bleiben wo es schön ist: in den eigenen rollenden vier Wänden oder ohne großen
Aufwand weiterzuziehen und dabei den Weg
zum Ziel zu machen, diese Freiheit bietet kaum
eine andere Form des Lang- oder Kurzurlaubs.
Noch dazu sind viele Exemplare alltagstauglich, ebenso für den Besuch beim Bäcker
nebenan oder auch mal für einen größeren
Einkauf im Baumarkt.
Besonderer Beliebtheit erfreuen sich da mittlerweile historische Wohnmobile. Und genau so ein Prachtexemplar der
ganz frühen Westfalia-T3-Produktion von 1980 kann man
jetzt bei der Lebenshilfe Gießen gewinnen! Unflott präsentiert sich unser diesjähriger Preis nicht: ausgestattet mit
70 PS, die ein 2 l-Motor ermöglicht, gerät man zwar nicht
in einen Geschwindigkeitsrausch, aber für zeitgemäßes
Cruisen auf in- und ausländischen Straßen langt es allemal.
Eine passende und rare orange-farbene Sonnenmarkise,
Campingtisch und zeittypische klappbare Stühle werden
den glücklichen Gewinner zusätzlich freuen.
Busspezialist und Inhaber der Fa. ONTOUR aus Lützellinden,
Dirk Klöß, übergab an Reinhard Schade, Öffentlichkeitsarbeiter bei der Lebenshilfe Gießen e.V. und selbst eingefleischter Bus- und Camping-Fan, die Fahrzeugschlüssel
des tollen Westfalia T3 – aber nur bis 31. März 2015. Denn
dann endet unsere 1. Reisemobilspendenaktion und den
glücklichen Gewinner oder die glückliche Gewinnerin erwartet Reisespaß pur.
Schon lange begleitet und unterstützt die Firma ONTOUR
mit Dirk Klöß die Arbeit der Lebenshilfe Gießen für Menschen
Reinhard Schade mit dem
Spender Dirk Klöß
60 .
miteinander
.
November 2014
mit geistiger Behinderung und psychischer Erkrankung.
Dass er sich nun für den guten Zweck von dem seltenen
und gesuchten Camper trennt, finden wir super: ganz
herzlichen Dank dafür!
VW-Bus Westfalia Joker, Bj. 1980
Und wer mehr über VW-T3 in allen Varianten
wissen möchte, schauen Sie doch mal rein unter
www.ontour-team.de.
Im Mittelpunkt unserer 1. Reisemobilspendenaktion steht
in diesem Jahr ein inklusives Wohnprojekt. Dort werden
Menschen mit schweren und mehrfachen Behinderungen
gemeinsam mit Menschen ohne Behinderung unter einem
Dach leben.
Tina Gorschlüter, Öffentlichkeitsarbeit
.
Teilnehmen kann mit einer Spende von 5,–
Euro oder einem Betrag nach Wahl auf
unser Spendenkonto bei der
Sparkasse Gießen,
IBAN DE63513500250205038662,
BIC SKGIDE5FXXX.
Mitmachen kann man auch online oder
per Fax unter
www.reisemobilspendenaktion.de, dort
gibt es auch viele Informationen rund um
die Aktion, das Reisemobil und über unsere
Spendenprojekte.
Aktionsende ist der 31.März 2015!
miteinander
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November 2014
. 61
LebensNah und voll dabei
In den ersten Tagen, nach der Eröffnung, war richtig viel los
und wir kamen mit der Kaffeeproduktion kaum hinter her,
so viele Kunden standen vor der Ausgabe. Leider leider wurde
dann das Wetter zunehmend schlechter. Und wie es so ist,
wenn das Geschäft vom Wettergott abhängig ist, die Mitarbeiter standen an vielen Tagen in diesem Sommer bei
strömendem Regen einfach nur rum und langweilten sich.
Es gab sogar Tage, da musste das Cafémobil ganz geschlossen bleiben. Wir hatten mit Starkregen, kleinen Wirbelstürmchen, die unsere großen Sonnenschirme Richtung
Lahn trieben, Überflutungen unter dem Wagen und ähnlichen »Hindernissen« zu kämpfen. Das tragischste Ereignis
war allerdings der professionelle Klau der beiden Scheinwerfer am Wochenende des Golden Oldies Festivals.
Offensichtlich hatte jemand den Bus gesehen und brauchte
dringend solche Beleuchtungen; wahrscheinlich für seinen
eigenen Oldtimer Mercedes 508. Unser Mobil sah aus wie
erblindet.
»Café 508«, das
Cafémobil der
Lebenshilfe Gießen
Eine Erfolgsstory mit Hindernissen
Das »Café 508« der Oldtimer Mercedes Bus, stand von
07. 06. bis 05.10. 2014 an der Lahn auf der Wiese im Rahmen
der Landesgartenschau. Das Auto, ein echter Hingucker,
ist mit allem ausgestattet, was ein fahrendes Café benötigt.
Trotz allem, im Rückblick kann man sagen, es war ein Erfolg
an den Tagen, an denen Petrus uns wohlgesonnen war.
Wir konnten sogar einige Stammkunden gewinnen, die
sich am 23.09. bei unserem Abschiedsfest, mit Bedauern
ihren letzten Bio-Cappuccino oder ein Bierchen gönnten.
Wahrscheinlich wird das »Café 508« ab Dezember mittwochs auf dem Markt am Platz des Biolandhofes stehen.
Wir werden unsere bewährten Kaffeespezialitäten, Cookies,
Brezel und eventuell heiße Suppen anbieten.
Auch dort kämpfen wir schon wieder mit kleinen und
größeren Hindernissen, aber – glücklicherweise – sind wir
an diesem Standort nicht mehr so vom Wetter abhängig.
Claudia Jesiek, Projektleitung
62 .
miteinander
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November 2014
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Freiwilligentag 2014
Der erste Freiwilligentag – Engagiert im
Gießener Land
An vielen Orten der Stadt Gießen und im Gießener Landkreis wurden am Freitag, 19. September 2014 von 10 bis
16 Uhr gemeinnützige Projekte im Rahmen des ersten
Freiwilligentags durchgeführt.
Auch die Lebenshilfe Gießen war mit einem Projekt dabei.
Gemeinsam mit zwölf Auszubildenden und einer Absolventin
für ein Freiwilliges soziales Jahr des Landkreises verbrachten acht Mitarbeiter / innen der WeLo mit einem Betreuer,
sechs Mitarbeiter / innen der Reha Mitte mit einer Betreuerin
und ihrem Sohn und einem Mitarbeiter der Integ Mechanik
den Tag auf der »Kühwiese« in Allendorf (Lahn).
Den Auftakt bildete um 9.30 Uhr die Begrüßung aller Freiwilligen des Aktionstages durch die Oberbürgermeisterin
Fr. Dietlind Grabe-Bolz, der Landrätin Fr. Anita Schneider
und der Leiterin des Freiwilligenzentrums Fr. Patricia Ortmann auf dem Vorplatz des Rathauses in Gießen.
Angekommen auf der »Kühwiese« machten sich die Teilnehmer, nach einer kurzen Vorstellungsrunde, an die Arbeit.
Zu Beginn orientierten sich die Teilnehmer an den bekannten Gesichtern, an den Arbeitskollegen, doch schon nach
kurzer Zeit vermischten sich die beiden Gruppen und jeder
unterstützte jeden.
Hochmotiviert und in Windeseile füllten die Teilnehmer
einen Apfelkorb nach dem anderen, so dass wir sehr schnell
alle Körbe gefüllt hatten.
Während im Ortskern von Allendorf (Lahn) bereits das rustikale Backhaus angefeuert wurde, konnten die Teilnehmer
beginnen die Äpfel zu schälen und klein zu schneiden. Nachdem die Teilnehmer den Kuchen miteinander belegt hatten, wurde er im Backhaus gebacken.
Ab 16 Uhr fand für alle Teilnehmer/ innen des Freiwilligentages ein kleines Abschlussfest bei der Firma Sommerlad im
Schiffenberger Tal statt, wo jeder den Kuchen probieren
konnte.
Im Ganzen war die Aktion ein voller Erfolg und hat, obwohl
er auch sehr anstrengend war, allen Teilnehmern gefallen.
Ich hoffe, dass er nächstes Jahr wieder so stattfinden wird,
und bedanke mich bei Allen.
Bianca Wörner, Ehrenamtskoordinatorin der Lebenshilfe Gießen e.V.
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Hr. Münch bereitet mit Hr. Blöcher die Glut zum Backen vor
Während ein Azubi im Baum sitzt und den Stamm rüttelt, sammeln die
anderen Teilnehmer die zum Boden gefallenen Äpfel ein
Team Top Kopie
miteinander
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November 2014
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LebensNah und voll dabei
Beeindruckender
Behandlungserfolg
mit Neurofeedback
Erfahrungsbericht einer Mutter
Unsere Tochter Janina ist 22 Jahre alt, hat eine schwere
geistige und körperliche Behinderung mit einer schweren
Epilepsie. Die Epilepsie konnte in den letzten Jahren
nur bedingt medikamentös eingestellt werden. Immer
wieder wurde J. von Anfällen geschüttelt. Schon die
kleinste Freude oder Aufregung konnte einen Anfall
auslösen. Es war für uns zwar sichtbar, dass die Krampfbereitschaft sich erhöhte, wir konnten jedoch nichts
dagegen unternehmen. Nass-kalte Hände, starker Nystagmus bzw. kleine Lachkrämpfe waren Vorboten
eines Anfalls.
Vor etwa einem Jahr haben wir eine Neurofeedback
Therapie mit J. begonnen. Ich lernte Neurofeedback
durch meine Arbeit in der Praxis Dr. Faraji, die auf die
Behandlung von autistischen Kindern spezialisiert ist,
kennen. In dieser Praxis ist Neurofeedback in der Behandlung autistischer Kinder ein wesentlicher Baustein.
Bei der Firma EEG Info besuchte ich ein 5-tägiges
Seminar, in dem die Theorie und Praxis des Neurofeedback anschaulich vermittelt werden. Diese Kurse dürfen
von Therapeuten, Medizinern, Psychologen und anderen Fachkräften besucht werden. Neurofeedback wird
in ganz Deutschland in diversen Praxen angeboten,
sehr häufig von Ergotherapeuten.
Beim Neurofeedback werden 3 Elektroden an der Kopfhaut des Patienten befestigt und das EEG gemessen.
Eine spezielle Software wertet das gemessene EEG aus
und steuert ein visuelles, auditives und taktiles Feedback, z. B. eine Computeranimation bei der ein Film entweder flüssig oder stockend läuft, bei der die Musik
leiser oder lauter wird und ein Teddybär stärker oder
schwächer brummt, je nachdem wie die Gehirnwellen
eingestellt sind. So lernt der Patient mit der Zeit, seine
Gehirnwellen günstig zu beeinflussen und nachhaltig
zu verändern.
Ich muss gestehen, dass ich mir kaum vorstellen konnte,
dass J. kooperativ sein würde, geschweige denn die
Elektroden am Kopf lassen würde. Schon nach der 2.
Sitzung ließ sich J. die Elektroden ohne weiteres anlegen,
legte die Hände locker auf den Tisch und wartete auf
ihr Programm. Da die Krampfbereitschaft meistens
gegen Abend erhöht war, wurde die Neurofeedback-
Neurofeedbacksitzung mit Janina
sitzung gegen Abend durchgeführt. Schon in der
2. Sitzung bemerkte ich, dass Janinas Hände nach 16
Minuten warm und trocken wurden, das Augenzittern
ruhiger und Janina während der Sitzung ganz ruhig
wurde. Ich kann nur annehmen, dass auch Janina seitdem weiß, dass Neurofeedback ihr guttut, da sie seitdem mit ihrer Gestik ganz deutlich zeigt, dass sie
Neurofeedback machen möchte. Trotzdem stand die
Skepsis nach den ersten Sitzungen noch im Raum.
Die Therapie mit Neurofeedback wurde kontinuierlich
fortgesetzt. Weiterhin wurden kleine Veränderungen
bezüglich der Epilepsie festgestellt. Die kleinen Lachkrämpfe verschwanden zuerst. Nach und nach beobachteten wir außerdem, dass Janina sich nicht mehr
stundenlang in den Schlaf quälte, sondern zügig einschlief. Mittlerweile sind sogar die Abstände des nächtlichen Aufwachens von Janina größer geworden. Dies
bedeutet nach 22 Jahren für Janina und mich jede Nacht
mehr Schlaf.
Tag für Tag und Nacht für Nacht wurden wir immer mehr
davon überzeugt, dass dies für Janina und bestimmt
auch viele andere Kinder bzw. Erwachsene eine Verbesserung der Lebensqualität in vielen Bereichen bringen kann. Mittlerweile bin ich davon überzeugt, dass
Neurofeedback für viele eine große Chance sein kann
und möchte diese Erfahrung gerne an andere Betroffene
weitergeben.
Unter anderem wird Neurofeedback auch sehr erfolgreich bei Kindern mit ADHS, ADS, Migräne, Autismus
usw. angewendet.
Abschließend möchte ich noch erwähnen, dass Janina
seit einigen Monaten anfallsfrei ist und wir das Neurofeedback natürlich weiterhin fortsetzen.
Anette Schön E-Mail: [email protected]
64 .
miteinander
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November 2014
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Die Teams der Martin-Buber-Schule (links)
und der Limeswerkstatt in Garbenteich
(unten) auf der Sportanlage in Büblingshausen. (Fotos: sel)
Gelungenes
Fußballtunier
Veranstaltung des Behinderten- und
Rehabilitations-Sportverbandes in Wetzlar
Das Fußballturnier des Hessischen Behinderten- und Rehabilitations-Sportverbandes (HBRS) in dieser Woche auf der
Bezirkssportanlage Büblingshausen wurde von rund 500
Sportfreunden besucht. Zehn Mannschaften aus Förderschulen und Werkstätten aus Bruchköbel, Frankfurt, Wetzlar, Maintal, Weilburg sowie aus Gießen (Martin-BuberSchule) und die Limeswerkstatt der Lebenshilfe aus
Garbenteich nahmen daran teil. Im Finale um den Wanderpokal besiegte die Bruchköbeler Frida-Kahlo-Schule
ihren Gegner Werkstatt Florentine Wetzlar mit 6:0. »Wir
haben ein gelungenes Sportfest erlebt«, sagte HBRS-Präsident Gerhard Knapp nach der Siegerehrung. »Wir haben
das Thema Nachhaltigkeit durch den Behindertensport
sehr gut transportiert.« Der HBRS-Cup war eine von vielen
Veranstaltungen, die das Thema in den Fokus der hessischen Öffentlichkeit rücken sollten.
Gespielt wurde mit nachhaltig produzierten Bällen, neben
dem Sportplatz bestaunten die Besucher Produkte der
Holzwerkstatt Wetzlar. Ralf Schwarzer, Leiter des Referats
für nachhaltige Beschaffung des Landes Hessen im Hessischen Ministerium der Finanzen, zeigte sich beeindruckt
von den sportlichen Leistungen der Teilnehmer: »Das
Engagement der Fußballer mit einem Handicap ist faszinierend. Ich habe tolle Fußballspiele, Begeisterung und
jede Menge Mannschaftsgeist gesehen«. Auf dem Kunstrasen der Bezirkssportanlage trafen in Gruppe A fünf
Werkstätten und in Gruppe B fünf Förderschulen aufeinander. Die Finalteilnehmer aus Wetzlar und Bruchköbel
setzten sich in ihren Gruppen mit jeweils vier Siegen
durch. Nach dem Endspiel feierten die Mannschaften
gemeinsam mit den Vertretern des HBRS-Präsidiums und
des Finanzministeriums das gelungene Turnier. Jede
Mannschaft erhielt einen Sack Bälle, einen Pokal, Urkunden und Medaillen. Die beiden Gießener Teams handelten
in ihren Gruppen jetzt auf dem vierten Platz.
Gießener Allgemeine Zeitung; 20.09.2014
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miteinander
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November 2014
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LebensNah und voll dabei
Maskenbau und
Maskenspiel mit
Teilnehmern der
WfbM‘s
Im Atelier 23 in Großen-Linden bauten am 28.07.2014
unter der Anleitung von Manuela Wittl, Blauschimmel
Atelier Oldenburg, acht TeilnehmerInnen sowie Assistentin
Judith Gaudin ihre Roh-Maske. Dieser intensive Prozess
mit Ton, Kleister und speziellem Maskenpapier erfordert
viele einzelne Arbeitsschritte, die von den TeilnehmerInnen
mit Engagement und Spaß bewältigt wurden.
Die individuell gestalteten Masken konnten nun bis zum
Weitergestalten am 04.08.2014 in Ruhe trocknen. Nach
der Ablösung vom Ton fand eine Maskenbesprechung statt.
Hier geben die anderen TeilnehmerInnen der jeweiligen
Maskenbauerin eine Rückmeldung, wen sie in der Maske
sehen. z.B. Ist die Maske männlich oder weiblich? Wie
alt ist sie oder er? Welche Charaktereigenschaften hat sie
oder er? Was hat sie für einen Beruf? Was mag sie? Was
mag sie nicht? Anschließend wurden die Masken noch mit
weißer Farbe grundiert. Am 05.08.2014 zogen alle TeilnehmerInnen mit ihren Masken in das KobBI in Gießen um. Hier
kam als Assistentin Stephanie Hecht hinzu. Zunächst bekam
jede Maske den Farb-Teint, Haare und anschließend wurde
die richtige Frisur gestaltet.
Die TeilnehmerInnen erprobten sich bis einschließlich
07.08.2014 im Maskenspiel. Es wurden kleine Spielszenen
erstellt, die dann später auf dem Gelände der Landesgartenschau den Besuchern präsentiert werden sollten. In den
Spiel-Szenen waren z.B. Landvermesser, eine Gärtnerin
66 .
miteinander
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November 2014
beim Gießen und skurrile Besucher der Gartenschau die
sich begegnen, zu sehen. Die passenden Kostüme gab es
natürlich auch noch dazu.
Am 09.08.2014 war es dann soweit. Die MaskenspielerInnen trafen sich vor dem Gelände der Landesgartenschau
und waren alle sehr aufgeregt. Um sich erstmal einzuspielen gingen die MaskenspielerInnen jeweils zu zweit los
und begrüßten in Ihren Rollen die Besucher der Gartenschau. Dann wurde ein guter Platz gesucht, der sich für
die geprobten Spielszenen eignete. Mittlerweile war es
Abend und das gut besuchte Gelände sorgte für jede
Menge interessierte Zuschauer.
Manuela Wittl, Blauschimmel-Atelier Oldenburg
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Maskenspiel mit
Kindern der SophieScholl-Schule
Vom 29.07. – 31.07.2014 probten 8 Kinder der SophieScholl-Schule das Maskenspiel unter Anleitung von Manuela
Wittl, Blauschimmel Atelier Oldenburg und unterstützt
durch Frau Slopianka, Erzieherin der Sophie-Scholl-Schule.
Hier drehte sich alles um das Thema Maulwürfe. Da wurde
abgesperrt, eine Baustelle eingerichtet, gegraben, ge- und
vermessen, Landkarten studiert und gefegt. In den wohlverdienten Pausen gab es Regenwürmer – aus Weingummi.
Am Donnerstag, den 31.07.2014 nutzten die 8 Maulwürfe
die Generalprobe für eine spontane Vorführung vor den
anderen Kindern der Ferienspiele. In der großen Turnhalle
war es so still, dass man nur die Bewegungen der Maulwürfe
hörte.
Motiviert vom anschließenden Applaus, machten sich 6
Maulwürfe am 02.08.2014 auf, um ihre Baustellen in der
Fußgängerzone einzurichten. Vor dem Neustädter Tor
erfuhren die Maulwürfe von der dortigen Security, dass
man nicht überall Baustellen errichten darf. Im Seltersweg
motivierten die eingerichteten Baustellen die Passanten
zum Stehen bleiben und Nachfragen. Die Maulwürfe
brauchten so wie so Verstärkung beim Halten des Absperrbandes, daher war jede helfende Hand auf der Baustelle willkommen. Natürlich gab es für die Helfer und
Maulwürfe jede Menge Regenwürmer.
Manuela Wittl, Blauschimmel-Atelier Oldenburg
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miteinander
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November 2014
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LebensNah und voll dabei
Mitglied im Beirat
für die Belange
der Menschen
mit Behinderung
Im Jahr 2013 hat der Landkreis Gießen den Beirat für die
Belange der Menschen mit Behinderung gegründet. In diesem Beirat sind alle Personengruppen der Menschen mit
Behinderung vertreten, d.h. Menschen mit Körperbehinderung, mit seelischer Behinderung, Seh- und Hörbehinderung und sogenannter geistiger Behinderung u.a.
Maik Thiele vertritt in diesem Beirat letztere Personengruppe. Der Beirat hat die Aufgabe den Kreisausschuss zu beraten, wenn es um die Belange der Menschen mit Behinderung geht. Wir suchen noch einen Vertreter / Vertreterin,
denn jedes Mitglied hat auch einen Stellvertreter. Auch ich,
Frau Müller-Erichsen, bin Mitglied des Beirats und übernehme, wann immer es geht, die Fahrt zu den Rivers und helfe
bei der Vorbereitung der Sitzung z.B. der Besprechung der
Tagesordnung, wenn es nötig ist.
Maik hat sich schon gut eingearbeitet und bereichert die
Diskussionen. Alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der
WfbM’s in Garbenteich, Lollar und Reiskirchen haben die
Möglichkeit über Maik Anregungen, Fragen u.a. in die Sitzung einzubringen.
M. Müller-Erichsen, Aufsichtsratsvorsitzende
.
Abkürzungen in der
Lebenshilfe
Bei den vielen Abkürzungen in der Lebenshilfe
gibt es immer wieder Verwirrungen und
Fragezeichen auf der Stirn. Hier ein Überblick:
1
2
Arbeiten im Verbund
AiV
Betriebsintegrierte Beschäftigungsplätze
für Menschen mit geistiger Behinderung
BIB P
3 Betriebsintegrierte Beschäftigungsplätze
für Menschen mit psychischer Erkrankung
BIB G
4 Betriebsrat
BR
5 Diagnose der Arbeitsmarktfähigkeit besonders
betroffener behinderter Menschen –
proLiberi Mittelhessen gGmbH
DIA-AM
6 Fachdienst Berufliche Bildung
FBI
7 Facility Management
FM
8 Familien-, Erziehungs- und Lebensberatung für
Menschen mit Behinderung und Krisenintervention FB
9 Familienunterstützender Dienst
FUD
10 Frühförder- und Beratungsstelle
FF
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miteinander
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November 2014
11 Integrationsbetreuung
IB
12 Junge Lebenshilfe Gießen
JuLe
13 Kompetenzzentrum berufliche Bildung –
Berufsbildungsbereich
KobBi
14 Limeswerkstatt Pohlheim-Garbenteich
LW
15 Werkstattintegrationsgruppe
WIG
16 Projekt Interdisziplinäre Diagnose
individuelles Programm
InDiPro
17 Projekt schreibender autistischer Menschen
PROSA
18 Qualitätsmanagement
QM
19 Tagesförderstätte Lollar
Tafö Lollar
20 Tagesförderstätte Pohlheim
Tafö Pohlheim
21 Unterstütztes Wohnen
UWO
22 Werkstatt Lollar
WeLo
23 Küchenbetriebe der Limeswerkstatt und
der Werkstatt Lollar
LiLo
24 Unterstützte Kommunikation
UK
25 Arbeitshilfe zur Qualitätsentwicklung
für Unterstütztes Wohnen von Menschen
mit geistiger Behinderung
AQUA-UWO
Jubilare
Jubilare im Jahre 2014
10 Jahre
Autisten Wohngemeinschaft
Claudia Kühn
Integ-Mechanik Hans-Dieter Limbach .
Katja Richter . Martin Stich
KiFaz Helen Keller Julia Osterhoff .
Jennifer Reiß
LiLo Küchenbetriebe Regina DippelPetersen
Limeswerkstatt Tanja Schöpp . Nina
Speckbacher . Tanja Strack . Stefan
Wagner
Reha-Mitte Frank-Dieter Preuss . Jutta
Kreiling . Daniel Donges . Behiye Erden .
Thomas Dörr . Edmund Reiber . Kai
Pietzsch . Stephan Wendisch . Toni
Akyüz . Christoph Fay
Reha-West Sabine Chichos
Sophie-Scholl-Schule Wiltrud Thies .
Ralph Schüller
Tafö Kl.-Linden Thomas Henkelmann
Tafö Lollar Selma Chousein
Tafö Pohlheim Alexander Fink . Björn
Hebstreit
Verwaltung Andrea Mayer
WeLo Ahmet Burak . Ann-Christin
Hauk . Jürgen Lautermilch .
Corina Traum
Wst. Albach Marco Hofmann .
Petra Malek
Wst. Grenzweg Willbond Isabell
Wst. Lich Katja Ulrike Kirchner .
Marcus Kraft
Wst. Kiesweg Oliver Gröger
Wst. Watzenborn Christian Wolf
15 Jahre
Integ-Mechanik Christoph Münch
Limeswerkstatt Daniela Dittrich .
Heidi Schuhmann . Viktor Weber .
Markus Wirth
Tafö Pohlheim Steve Theiß
WeLo Michael Claus . Thomas Finke .
Michael Hilbert
20 Jahre
Biolandhof Martin Schwinn
Frühförderstelle Andrea Kosch .
Bettina Volp
Integ-Mechanik Uwe Breckner
KiFaz Helen Keller Brigitte GrafNelich
Kindergarten Lich-Eberstadt
Christine Schäfer
Kompetenzzentrum berufliche
Bildung Sabine Müller
Limeswerkstatt Christian Balog .
Severin Jahn . Manfred Müller . Olaf
Müller-Erichsen . Ralf Seitz . Jörg Roth .
Andreas Felgenhauer . Olaf Heling
Reha-Mitte Marco Stumpf . Winfried
Berthold . Andrea Schmidt-Müller
Reha-West Annette Geldmacher
Tafö Pohlheim Andreas Bulut . Frank
Seibert . Steffen Knöß . Marita Brigitte
Weller
WeLo Karen Lagos-Schuffeneger .
Corinna Müller . Martin Walden .
Jasmin Weigand . Sabine David .
Xaver Willitsch
Wst. Lich Oliver Markus Parr
Sophie-Scholl-Schule Michael Kunz
25 Jahre
Integ-Mechanik Bernd Langensiepen
Limeswerkstatt Heidi Deines . Britta
Gailhofer . Andreas Häuser . Monika
Kaiser . Thomas Kugler . Angelika
Spies . Marika Stumpf
Tafö Pohlheim Iris Rauscher
Unterstütztes Wohnen
Ursula Schneider . Sabina Powel-Otto
WeLo Brigitte Guldner . Olaf Schiftner .
Manuela Schmidt . Volker Weisel
30 Jahre
Limeswerkstatt Monika Bernklau .
Angelika Horn . Ralf Piotrowski
Integ-Mechanik Gerhard Mentzer .
Jörg Reitz
Tafö Lollar Matthias Kaufmann
Verwaltung Rosemarie Berndt
WeLo Ursula Walocha .
Achim Schneider
35 Jahre
Limeswerkstatt Silvia Horst .
Susanne Klein . Michael Müller .
Thomas Parma
WeLo Kurt Hofmann
40 Jahre
Limeswerkstatt Carmen Hessler .
Patricia Klein
WeLo Raimund Kässmann
Integ-Mechanik Hans-Joachim
Kattenberg
45 Jahre
WeLo Heidrun Dworschak
Integ-Mechanik Ilona Michel
50 Jahre
Limeswerkstatt Edwin Henkel .
Alfred Lange
miteinander
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November 2014
. 69
Nachru
f
Durch ihre langjährige Berufserfahrung im Gruppendienst fiel Frau Dörr der gewünschte Wechsel am
1. August 2012 zur Sozialdienstleitung leicht. Sie nahm
die neue Rolle sofort an und füllte diese auch umfänglich aus.
Frau Dörr besaß durch die langjährigen Erfahrungen
im Gruppen- und Betreuungsdienst eine sehr hohe
Akzeptanz bei allen MitarbeiterInnen mit und ohne
Behinderung.
Silke Dörr
Mit ihrer offenen und fröhlichen Art hat sie die WeLo zu
jeder Zeit sehr bereichert und belebt.
Am 4. August 2014 ist Silke Dörr, unsere geschätzte Kollegin der Werkstatt Lollar plötzlich und unerwartet verstorben.
Frau Dörr hat nach dem Abschluss des Studiums der
Diplom-Pädagogik am 1. Oktober 2001 ihr Aufgabengebiet als Gruppenleiterin in der WeLo begonnen.
70 .
miteinander
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November 2014
Viel zu kurz war unser gemeinsamer Weg.
Danke für all die schönen Momente, das herzhafte
Lachen und die fachlich kompetente Unterstützung.
Silke, wir vermissen dich sehr.
Das Team der WeLo und alle MitarbeiterInnen
.
Einrichtungen
und Dienste
Vorstand
Aufsichtsrat der Lebenshilfe Gießen
Beratung & Unterstützung
Magnus Schneider
Telefon 06404 804-222 . Telefax 06404 804-244
Mobil 0160 7059001
E-Mail [email protected]
Vorsitzende
Maren Müller-Erichsen
Dresdener Straße 28 . 35440 Linden-Leihgestern
privat 06403 62673 . Telefax 06403 68636
dienstlich 06404 804-216
Telefax 06404 804-244 . Mobil 0160 7059000
E-Mail [email protected]
Bereichsleitung Ambulante Hilfen
Martina Ertel
Grünberger Straße 222 . 35394 Gießen
Telefon 0641 79798-114
Telefax 0641 79798-101
Mobil 0160 7059004
E-Mail [email protected]
Stellvertretender Vorsitzender
Achaz Bading
Triebstraße 62 . 35398 Gießen-Allendorf
privat 06403 8819 . Telefax 06403 928712
Mobil 0160 4050704
E-Mail [email protected]
Beratungsstelle für Unterstützte Kommunikation
Grünberger Straße 222 . 35394 Gießen
Telefon 0641 79798-123
Telefax 0641 79798-101
E-Mail [email protected]
Susanne Klare-Grußdorf, Gabi Mehmet
Horst Harig
Rosenweg 46 . 35423 Lich
privat 06404 5107 . Mobil 0179 5204694
E-Mail [email protected]
Frühförder- und Beratungsstelle
Grünberger Straße 222 . 35394 Gießen
Telefon 0641 79798-0
Telefax 0641 79798-101
Mobil 0160 7059004
E-Mail [email protected]
Leitung Martina Ertel
Assistenz Vorstand
Linda Hauk
Telefon 06404 804-221 . Telefax 06404 804-244
E-Mail [email protected]
Geschäftsführung
Geschäftsführung Bereich Organisationsentwicklung
Ursel Seifert
Telefon 06404 804-239 . Telefax 06404 804-244
Mobil 0160 7059040
E-Mail [email protected]
Geschäftsführung Bereich Finanzen
Eberhard Emrich
Telefon 06404 804-224 . Telefax 06404 804-244
Mobil 0160 7059035
E-Mail [email protected]
Geschäftsführung Bereich Personal
Udo Schöps
Telefon 06404 804-215 . Telefax 06404 804-245
Mobil 0160 7059036
E-Mail [email protected]
Zentrale Verwaltung
Grüninger Weg 29 . 35415 Pohlheim-Garbenteich
Telefon 06404 804-0 . Telefax 06404 804-244
E-Mail [email protected]
Susanne Kemper
Telefon 06404 804-241 . Telefax 06404 804-244
E-Mail [email protected]
Heike Yock
Telefon 06404 804-240 . Telefax 06404 804-244
E-Mail [email protected]
Iris Damm
Uhlandstraße 14 . 35447 Reiskirchen
privat 06408 64697
E-Mail [email protected]
Alfred Grummbt
Rheinfelser Straße 6 . 35398 Gießen-Lützellinden
privat 06403 74745 . dienstlich 0641 97509-21
Telefax 0641 97509-20
E-Mail [email protected]
Andrea Kreuder
Von-Bibra-Straße 26 . 35305 Grünberg
privat 06401 3237 . E-Mail [email protected]
Simone Kreuter
Am Steinkreuz 5 . 35435 Wettenberg
privat 0641 8772634
E-Mail [email protected]
Familienunterstützender Dienst (FuD)
Schöne Aussicht 1 . 35396 Gießen
Telefon 0641 96625-0
Telefax 0641 96625-101
E-Mail [email protected]
Leitung Christa Kröll, Sabine Geier
Beratungsstelle für Menschen mit Behinderung
Familien-, Sexual- und Krisenberatung
Siemensstaße 6 . 35394 Gießen
Aulweg 66 . 35392 Gießen
Telefon 0641 9721055-210
Telefax 0641 9721055-219
E-Mail [email protected]
Leitung Romana Zutautas
Freizeitpädagogischer Dienst
Michael Laatsch
Grüninger Weg 26 . 35415 Pohlheim-Garbenteich
Telefon 06404 804-120
Telefax 06404 804-104
Mobil 0151 16204894
E-Mail [email protected]
JuLe, Junge Lebenshilfe Gießen
Grüninger Weg 29 . 35415 Pohlheim-Garbenteich
Mobil 0160 94417603
Mo – Fr: 8.00 – 16.00 Uhr
miteinander
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Einrichtungen und Dienste
Schatzkiste (Partnervermittlung für Menschen
mit Behinderung)
Susanne Wendel
Siemensstraße 6 . 35394 Gießen
Telefon 0641 9721055-280
Telefax 0641 9721055-144
E-Mail [email protected]
Spielen & Lernen
Bereichsleitung Kindertagesstätten
Dr. Rebecca Neuburger-Hees
Grüninger Weg 29 . 35415 Pohlheim-Garbenteich
Telefon 06404 804-282
Telefax 06404 804-247
E-Mail [email protected]
Inklusives Kinder- und Familienzentrum
Helen Keller
Ringallee 64 . 35390 Gießen
Telefon 0641 34711
Telefax 0641 33556
E-Mail [email protected]
Leitung Julia Hohmann
Inklusives Kinder- und Familienzentrum
Anne Frank
Goethestraße 31 . 35447 Reiskirchen
Telefon 06408 660711
Telefax 06408 660436
E-Mail
[email protected]
Leitung Iris Michelfeit
Kindertagesstätte Lich-Eberstadt
Römerstraße 2 . 35423 Lich-Eberstadt
Telefon 06004 1755
Telefax 06004 914431
Mobil 0160 7059009
E-Mail [email protected]
Leitung Christine Schäfer
Kindergarten Nieder-Bessingen (Kita gGmbH)
Erlesbergstraße 12 . 35423 Lich / Nieder-Bessingen
Telefon 06404 2341
Telefax 06404 6680684
Mobil 0160 7059009
E-Mail [email protected]
lebenshilfe-kindertagesstaetten.de
Leitung Christine Schäfer
Kindertagesstätte Watzenborn (Kita gGmbH)
Germaniastraße 1 . 35415 Pohlheim-Watzenborn
Telefon 06403 1202
Telefax 06403 9692226
E-Mail [email protected]
lebenshilfe-kindertagesstaetten.de
Leitung Sibylle Kötzel
Kindertagesstätte Außenstelle Garbenteich
(Kita gGmbH)
Fröbelstraße 4 . 35415 Pohlheim-Garbenteich
Telefon & Telefax 06404 69689-50
Leitung Sibylle Kötzel
Schülerbetreuung Garbenteich (Kita gGmbH)
Fröbelstraße 4 . 35415 Pohlheim-Garbenteich
Telefon & Telefax 06404 69689-50
Leitung Sibylle Kötzel
72 .
miteinander
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Sophie-Scholl-Schulen gGmbH
Grüninger Weg 29 . 35415 Pohlheim-Garbenteich
Telefon 06404 804-240
Telefax 06404 804-244
Geschäftsführer Magnus Schneider
Primarstufe Sophie-Scholl-Schule Wetterau
Frankfurter Straße 103 . 61231 Bad Nauheim
Telefon 06032 804086-0
Telefax 06032 804086-111
E-Mail [email protected]
Leitung Marion Deysenroth
Primarstufe Sophie-Scholl-Schule Gießen
Grünberger Straße 222 . 35394 Gießen
Telefon 0641 94430-0
Telefax 0641 94430-10
E-Mail [email protected]
Leitung Ralph Schüller
Sekundarstufe Sophie-Scholl-Schule Gießen
Rödgener Straße 72 . 35394 Gießen
Telefon 0641 4801077-0
Telefax 0641 4801077-104
E-Mail [email protected]
Leitung Michael Plappert
Agentur für angepasste Arbeit
Bereichsleitung Berufliche Rehabilitation
Magnus Schneider
Grüninger Weg 29 . 35415 Pohlheim-Garbenteich
Telefon 06404 804-222
Telefax 06404 804-244
Mobil 0160 7059001
E-Mail [email protected]
Tagesförderstätten Pohlheim , Kleinlinden und
Lollar
Grüninger Weg 26 . 35415 Pohlheim-Garbenteich
Telefon 06404 804-0
Telefax 06404 804-104
Mobil 0151 16204895
E-Mail [email protected]
Leitung Karin Reuther
DIA-AM von proLiberi Mittelhessen gGmbH
Rödgener Straße 72 . 35394 Gießen
Telefon 0641 48010776-00
Telefax 0641 48010776-44
E-Mail [email protected]
Kompetenzzentrum berufliche Bildung
Berufsbildungsbereich
Siemensstraße 6 . 35394 Gießen
Telefon 0641 9721055-0
Telefax 0641 9721055-144
E-Mail [email protected]
Leitung Stefan Bolz
Limeswerkstatt Pohlheim-Garbenteich
Grüninger Weg 26 . 35415 Pohlheim-Garbenteich
Telefon 06404 804-0
Telefax 06404 804-104
Mobil 0160 7059044
E-Mail [email protected]
Leitung Christian Schneider, Jan Geerts
Brennholzfertigung
Andreas Felgenhauer
Ohlebergsweg 13 . 35392 Gießen
Telefon 0641 441947-51
Telefax 0641 441947-52
Mobil 0151 16129410
E-Mail [email protected]
Werkstatt Lollar
Rothweg 2 . 35457 Lollar
Telefon 06406 806-0
Telefax 06406 806-20
E-Mail [email protected]
Leitung Günter Mahn
Biolandhof
Grüner Weg 9 . 35418 Buseck-Großen-Buseck
Telefon 06408 92167
Telefax 06408 92169
E-Mail [email protected]
Leitung Petra Mertens
Integ-Mechanik
Siemensstraße 8a . 35447 Reiskirchen
Telefon 06408 504517-0
Telefax 06408 504517-44
Mobil 0160 7059048
E-Mail [email protected]
Leitung Jörg Langschied
Reha-Mitte
Erdkauter Weg 13 . 35394 Gießen
Telefon 0641 97509-0
Telefax 0641 97509-20
Mobil 0160 7059049
E-Mail [email protected]
Leitung Sebastian Ziegler
Integrationsbetreuung (IB)
Robert-Bosch-Straße 6 . 35398 Gießen
Telefon 0641 4801588-0
Telefax 0641 4801588-20
Reha-West
Robert-Bosch-Straße 6 . 35398 Gießen
Telefon 0641 4801588-0
Telefax 0641 4801588-20
E-Mail [email protected]
Leitung Susanne Bohn-Wolfram
LiLo
Die gute Küche für Schulen, Kindergärten &
Betriebe, Partyservice, Catering & Geschirrverleih
Telefon 06404 804-500
Küche Limeswerkstatt 06404 804-135
Küche Werkstatt Lollar 06406 806-21
Mobil 0151 15108283
E-Mail [email protected]
Leitung Swen Groß
Betriebsintegrierte Beschäftigungsplätze (BiB)
für Menschen mit geistiger Behinderung
Petra Emin, Ruth Vesper
Grüninger Weg 26 . 35415 Pohlheim-Garbenteich
Telefon 06404 804-170
Telefax 06404 804-104
Petra Emin
Mobil 0151 16204887
Ruth Vesper
Mobil 0151 16204889
E-Mail [email protected]
E-Mail [email protected]
BiB für Menschen mit psychischer Erkrankung
Annette Geldmacher
Robert-Bosch-Straße 6 . 35398 Gießen
Telefon 0641 4801588-12
Mobil 0151 54439696
E-Mail [email protected]
Barbara Domagala
Erdkauter Weg 13 . 35394 Gießen
Telefon 0641 97509-31
Telefax 0641 97509-20
Unterstützte Beschäftigung (UB)
Siemensstraße 6 . 35394 Gießen
Telefon 0641 97576-25
Telefax 0641 97576-51
Mobil 0177 7051591
E-Mail [email protected]
Leitung Martin Schmidt
PROSA
(Projekt schreibender autistischer Menschen)
Grüninger Weg 26 . 35415 Pohlheim-Garbenteich
Telefon 06404 804-363
Telefax 06404 804-104
E-Mail [email protected]
Leitung Danja Moldenhauer, Ursula Güthoff
ATELIER 23
Andrea Lührig
Moltkestraße 5 . 35440 Linden
Telefon 06403 7740866
Telefax 06403 7741354
E-Mail [email protected]
Wohnen
Bereichsleitung Wohnen
Christine Hasenauer
Grüninger Weg 29 . 35415 Pohlheim-Garbenteich
Telefon 06404 804-285 (Sekretariat)
Telefax 06404 804-247
Mobil 0160 7059002
E-Mail [email protected]
Wohnstätten
Haus Eichenweg 3 . 35463 Fernwald-Albach
Telefon 06404 65544
Telefax 06404 666562
E-Mail [email protected]
Leitung Monika Janes-Sittner
Haus Grenzweg 6 . 35415 Pohlheim-Garbenteich
Telefon 06404 63157
Telefax 06404 668763
E-Mail [email protected]
Leitung Sabine Schroff
Haus Grüninger Weg 29 a . 35415 PohlheimGarbenteich
Telefon 06404 804-400
Telefax 06404 804-444
E-Mail [email protected]
Leitung Jan Hillgärtner
Gruppe 1 Telefon 06404 804-410
E-Mail [email protected]
Gruppe 2 Telefon 06404 804-420
E-Mail [email protected]
Gruppe 3 Telefon 06404 804-430
E-Mail [email protected]
Haus Kiesweg 27 . 35396 Gießen-Wieseck
Telefon 0641 51251
Telefax 0641 5591324
E-Mail [email protected]
Leitung Thorsten Sohn
Haus Am Wingert 5 . 35428 Langgöns
Telefon 06403 72900
Telefax 06403 76196
E-Mail [email protected]
Leitung Thomas Etzel-Euler
Haus Fichtenweg 2 . 35423 Lich
Telefon 06404 697816
Telefax 06404 697865
E-Mail [email protected]
Leitung Katja Kirchner
Haus Weinbergstraße 37 . 35440 Linden
Großen-Linden
Telefon 06403 4294
Telefax 06403 779763
E-Mail [email protected]
Leitung Steffen Hübner
Haus Burgackerweg 39 . 35460 Staufenberg
Telefon 06406 1241
Telefax 06406 909760
E-Mail [email protected]
Leitung Sophia Mkheidze
Haus Weimarer Straße 3 . 35415 PohlheimWatzenborn
Telefon 06403 69269
Telefax 06403 969953
E-Mail [email protected]
Leitung Peter Haider
Autisten-WG
Aulweg 66 . 35392 Gießen
Telefon 0641 25090-130
Mobil 0151 16129412
E-Mail [email protected]
Leitung Thomas Kühne
Unterstütztes Wohnen
Grüninger Weg 29 . 35415 Pohlheim-Garbenteich
Telefon 06404 909980-20
Telefax 06404 909980-29
Mobil 0160 7059010
E-Mail [email protected]
Leitung Klaus Bergner
Zentrale Serviceleistungen
Qualitätsmanagement (QM) und Datenschutz
Gerhard Pracht
Siemensstraße 6 . 35394 Gießen
Telefon 0641 9721055-410
Telefax 0641 9721055-144
Mobil 0151 55042671
E-Mail [email protected]
Arbeitssicherheit
Wolfgang Fritz
Erdkauter Weg 13 . 35394 Gießen
Telefon 0641 97509-470
Telefax 0641 97509-20
Mobil 0151 16204892
E-Mail [email protected]
Facility-Management
Grüninger Weg 29 . 35415 Pohlheim-Garbenteich
Telefon 06404 804-296
Telefax 06404 804-246
Mobil 0160 94661401
E-Mail [email protected]
Leitung René Neutzner
Spendenmarketing
Siemensstraße 6 . 35394 Gießen
Telefon 0641 9721055-400
Telefax 0641 9721055-144
Reinhard Schade
Mobil 0160 7059039
Tina Gorschlüter
Mobil 0151 16204885
E-Mail [email protected]
E-Mail [email protected]
Leitung Reinhard Schade
Projekt Tatendrang
Freiwilligenkoordination
Grüninger Weg 29 . 35415 Pohlheim
Telefon 06404 804-253
Telefax 06404 804-246
Mobil 0151 55042690
E-Mail [email protected]
Betriebsrat & Wohnstättenbeirat
Betriebsrat
Herwig Selzer
Erdkauter Weg 13 . 35394 Gießen
Telefon 0641 97509-28
Telefax 0641 97509-27
E-Mail [email protected]
Sprecherin des Wohnstättenbeirates
Simone Daubertshäuser
Wohnstätte Watzenborn . Weimarer Straße 3
35415 Pohlheim
Telefon 06403 69269
Elternbeiräte
Kindertagesstätten
Friederike Heath (Vorsitzende)
Am Scheid 2 . 35447 Reiskirchen
Telefon 06408 503355
E-Mail [email protected]
Sophie-Scholl-Schulen
Anja Braschoß (Vorsitzende)
Schlangenzahl 75 . 35392 Gießen
Mobil 0176 82119153
E-Mail [email protected]
Werkstätten
Roswitha Heller (Vorsitzende)
Am Gallichten 29 . 35398 Gießen-Allendorf
Telefon 06403 5566
Mobil 0171 3503119
E-Mail [email protected]
Tagesförderstätten
Wilfried Rauscher
Aulweg 3 . 35392 Gießen
Telefon 0641 71252
Mobil 0170 3116701
Wohnstätten
Karlheinz Metz (Vorsitzender)
Hölderlinstraße 12 . 35415 Pohlheim
Telefon 06403 62038
IT-Service
Grüninger Weg 29 . 35415 Pohlheim-Garbenteich
Hotline 06404 804-266
Telefax 06404 804-246
E-Mail [email protected]
Leitung Dirk Schneider
Mobil 0160 7059047
miteinander
.
November 2014
. 73
Einrichtungen und Dienste
Tochtergesellschaften der
Lebenshilfe Gießen
proLiberi Mittelhessen gGmbH
Sitz: Grüninger Weg 29 . 35415 PohlheimGarbenteich
Telefon 06404 804-239
Mobil 0160 7059040
Geschäftsführerin Ursel Seifert
Lebenshilfe Kindertagesstätten gGmbH
Grüninger Weg 29 . 35415 Pohlheim-Garbenteich
Telefon 06404 804-222
Telefax 06404 804-244
Mobil 0160 7059001
Geschäftsführer Magnus Schneider
proCasa
Grüninger Weg 29 . 35415 Pohlheim-Garbenteich
Telefon 06404 804-215
Telefax 06404 804-245
E-Mail [email protected]
Geschäftsführer Udo Schöps
Lebenshilfe Wetterau gGmbH
Hauptstraße 29 . 61169 Friedberg
Telefon 06031 68456-0
Telefax 06031 68456-199
E-Mail [email protected]
Geschäftsführer Thomas Mächtle
Sophie-Scholl-Schulen gGmbH
Grüninger Weg 29 . 35415 Pohlheim-Garbenteich
Telefon 06404 804-240
Telefax 06404 804-244
Geschäftsführer Magnus Schneider
Stiftung Lebenshilfe Gießen
Sitz: Grüninger Weg 29 . 35415 PohlheimGarbenteich
Telefon 06404 804-0
Telefax 06404 804-244
Vorsitzende Maren Müller-Erichsen
Kooperationen
Deutsch-Israelischer Verein
Grüninger Weg 29 . 35415 Pohlheim-Garbenteich
Telefon 06404 804-0
Telefax 06404 804-244
E-Mail [email protected]
Vorsitzende Maren Müller-Erichsen
Behindertenbeauftragte der Stadt Gießen
Sven Burghard
Information, Koordination, Ermutigung
Berliner Platz 1 . 35390 Gießen
Telefon 0641 306-2207
E-Mail [email protected]
Behindertenbeauftragter Landkreis Gießen
Sören Schmidt
An der Automeile 3 . 35394 Gießen
Telefon 0641 9390-9206 (mittwochs – freitags)
E-Mail [email protected]
Evangelisches Dekanat Gießen
Tagesstätte für ältere Menschen mit Behinderung
Südanlage 13 . 35390 Gießen
Telefon 0641 97269570
Telefax 0641 97269573
Pfarrer Armin Gissel
E-Mail [email protected]
proWerk gGmbH
Grüninger Weg 29 . 35415 Pohlheim-Garbenteich
Telefon 06404 804-0
Telefax 06404 804-247
Mobil 0151 54439691
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Geschäftsführer Burkhard Stertmann
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R. Heller, A. Grummbt, K. Reuther,
Dr. R. Neuburger-Hees
(Die Redaktion behält sich vor, Artikel
zu kürzen.)
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Liebigstr. 59 . 35392 Gießen . Tel. 0641 975020 . Fax 0641 9750230 . www.Rohrbach-Schmees.de
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